Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Filme

Monatsrückblick – September 2017

September ist ja immer so ein bisschen die Ruhe vor dem Sturm, denn wir wissen ja alle, was uns im Oktober erwartet, nicht wahr? Der Horrorctober steht an. Aber ein paar Filme hab ich trotzdem gesehen. Unter anderem einen, wo man mal wieder den Titel im Deutschen mit einem anderen englischen Titel ersetzt hat, der eigentlich komplizierter ist, als das Original, wenn man mich fragt. Aber versteh einer die Filmverleihe mit ihren Matschbirnen.

TOMORROWLAND – A WORLD BEYOND

Die Blagen nerven nicht. Das ist schon mal ein Novum im Hollywoodfilm. Alles andere nervt auch nicht, schafft es aber leider auch nicht so recht zu begeistern. Es dümpelt so vor sich hin. Dann erfährt man nicht, was das Tomorrowland eigentlich ist. Und auch sonst erfährt man nix. Und dann ist der Film vorbei. Und irgendwie ist man hinterher genau so schlau wie zuvor und weiß nicht, warum man sich das jetzt 2 Stunden lang angeguckt hat. Man könnte sagen, es ist ein typisches Damon Lindelof Drehbuch. Mal ehrlich, ich mag den Typ ja irgendwie. Aber wie viel besser wären seine Geschichten wohl, wenn er sie auch mal zu ende denken würde, anstatt immer nur Substanz vorzugaukeln, dann aber doch alles im schieren Style verpuffen zu lassen? Immerhin langweilen die von ihm geschriebenen Filme nicht. Das trifft auch auf diesen zu. Aber wenn das das Beste ist, was man über einen Film sagen kann, ist das wohl nicht unbedingt ein Qualitätssiegel.

THE INTERN – MAN LERNT NIE AUS

De Niro in einer Komödie, in der er keinen sexsüchtigen Opa spielt ist ja schon mal was. Generell muss ich auch sagen, dass er hier keine Meisterleistung, aber eine sympathische Performance hinlegt. Hathaway steht dem in nichts nach. Problem: Humor ist hier eher Fehlanzeige, was in einer Komödie halt schon das Todesurteil ist. Gelangweilt hab ich mich aber auch nicht. Hätte wohl ne halbe Stunde kürzer sein können. Insgesamt purer Durchschnitt, getragen durch die sympathischen Darsteller.

THE D TRAIN

Zu jeder Sekunde hatte ich das Gefühl, dass mit diesem Cast einfach viel mehr drin gewesen wäre, als eine recht seichte und dahindümpelnde Dramedy ohne Höhepunkte. Nach 5 Minuten hab ich quasi schon wieder alles vergessen, was passiert ist.

Dann gab es auf Netflix noch einen Film auf den ich seit seiner Ankündigung vor einigen Jahren gespannt gewartet habe:

THE BAD BATCH

Giovanni Ribisi, Keanu Reeves und Jim Carrey in einem Kannibalenfilm. Was kann da schon schief gehen?
Nun, zum Einen kann der Film mit 120 Minuten einfach zu lang sein, für das was er ist. Und zum Anderen kann er in diesen 2 Stunden einfach nichts erzählen und irgendwie vor sich hindümpeln. Und dadurch kann er natürlich auch einfach das Talent der Darsteller verschenken, die hier einfach nichts zu tun haben.
Am ehesten kriegen hier Suki Waterhouse und Jason Momoa ihre Zeit im Rampenlicht. Das Problem daran: Sie sind die untalentiertetsten Namen im Cast und können den Film eben nicht tragen, der ohnehin unter der fehlenden Story zu leiden hat.
Punkten kann der Streifen immerhin beim Style und der Atmosphäre. Es wirkt von Beginn an wie eine wunderbar heruntergekommene Gesellschaft voller Freaks und abgefuckter Typen, die Ace of Base hören, während sie dir den Arm absägen. Das reicht für mich aber einfach nicht, um einen Film wirklich ins Herz zu schließen, der mich über weite Strecke dann doch gelangweilt hat. Schade, denn mit einer interessanten Geschichte rund um diesen Ort hätte das richtig gut werden können.

Insgesamt gesehen: 9

Davon Schrott: 5

Rewatches: 2

Außerdem gab es noch die erste Season „American Gods“ und na ja, ich fands ganz unterhaltsam, aber so richtig gepackt hat mich das alles nicht. Und das wars auch schon mehr oder weniger. Na ja, man kann nicht jeden Monat tausend Filme gucken und vor der großen Horroraction kann so eine Pause auch nicht schaden.

Weitere Reviews von mir zu fast jedem Film den ich gucke, gibt es auf Letterboxd.

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Horrorctober 2017

Es ist wieder soweit. Der Horror erhält Einzug auf dem Filmschrottplatz. Der Horrorctober geht wieder los. Es wird spooky ohne Ende. Also nicht hier, weil hier wird es traditionell größtenteils schwachsinnig. Aber der Horrorctober ist ja ein universelles Event der Extraklasse und bei den anderen Teilnehmern wird es sicher auch mal gruselig. Alle Teilnehmer und worum es geht (13 Horrorstreifen im Oktober glotzen) findet man bei der Cinecouch.

Meine Auswahl sieht so aus:

EXETER (2015)

DARK NIGHT OF THE SCARECROW (1981)

FEAR ISLAND (2009)

THE GIANT CLAW (1957)

GHOST SHIP (2002)

HOLIDAYS (2016)

MOST LIKELY TO DIE (2015)

MUNCHIES (1987)

ROAD TRAIN (2010)

SPOOKIES (1986)

THIR13EN GHOSTS (2001)

THE THIRSTY DEAD (1974)

THE WIZARD OF GORE (2007)

Alle Filme kriegen natürlich wie immer ihren Eintrag auf dem Filmschrottplatz und zum Teil werde ich auch beim Gucken auf Twitter meinen spontanen Senf dazu geben unter @filmschrott.

Monatsrückblick – Mai 2017

Der Mai startete mit einem Kinobesuch, der … zumindest kein Totalausfall war. Ansonsten ging es unter anderem ganz weit zurück ins Jahr 1932:

THE MOST DANGEROUS GAME

Heutzutage ist es ja kaum noch möglich, etwas wirklich Neues zu erzählen. Jede Idee war zumindest im Ansatz schon mal da. Und so kann man eigentlich nur noch bereits existierende Versatzstücke nehmen und versuchen, sie zu kombinieren, um daraus dann doch noch etwas einigermaßen Frisches zu machen. Um so interessanter ist es da, sich mal mit den Geschichten zu befassen, die den Anfang machten. In diesem Fall handelt es sich um das mittlerweile all zu bekannte „Manhunt“-Prinzip. Die Jagd auf das „gefährlichste Tier“. Den Menschen. Lange bevor Jean Claude van Damme und Ice T zur Beute wurden, lange bevor in Japan die „Battle Royale“ und in den USA die „Hunger Games“ starteten, veranstaltete man auf einer Insel das „Most Dangerous Game“.
Und meine Herren, was für ein Spiel es ist. Was man hier in gerade mal einer Stunde abfeuert ist bemerkenswert. Zumal es sich um einen Film handelt, der mittlerweile 85 Jahre auf dem Buckel hat. Das merkt man ihm aber eigentlich nur an der fehlenden Farbe an. Ansonsten habe ich das Gefühl, dass man hier seiner Zeit doch sehr weit voraus war. Der Schiffsuntergang am Anfang ist beeindruckend für diese Zeit. Ansonsten schafft man es auch ganz gut, nicht zu lächerlich zu werden. Gerade der Antagonist bewegt sich da immer auf einem schmalen Grad der Cheesyness, aber kriegt immer noch die Kurve.
Der Überlebenskampf selbst ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Fallen werden gebaut und die Bedrohung immer weiter gesteigert. Es ist einfach die Blaupause für jede Geschichte, die danach kam und diese Idee aufgriff. Und das macht es so interessant und immer noch absolut sehenswert.

Es gab etwas Horrorquatsch:

HATCHET

Schöne Old-School-Slasher-Action, die teils etwas zu lustig sein will. Macht aber Spaß, wenn man Bock auf guten handgemachten Gore, der direkt aus den Achtzigern stammen könnte, hat und nicht viel über Story und gute Darsteller nachdenken will. Der Film weiß was er ist und was er ist, ist durchaus unterhaltsam.

Nach enttäuschender Postapokalypse mit „Into The Forest“ gab es am selben Abend noch mal enttäuschende Postapokalypse:

THE BOOK OF ELI

Malcolm X hat ein Lieblingsbuch, aber Stansfield will es auch mal lesen.

Alles an dem Film schreit Postapokalypse. Das ist schon mal ein Pluspunkt, den man aber auch voraussetzen sollte. Es gibt aber eben auch Filme, die das nicht wirklich gebacken kriegen. Die Darsteller machen ihre Sache auch wie zu erwarten gut.
Aber so richtig will der Funke nicht überspringen. Mit überreligiösem Käse und Belehrungen hält man sich glücklicherweise zurück, aber man geht viel zu wenig darauf ein, was die Charaktere ausmacht, die hinter dem Buch her sind. Klar, man kennt die Gründe, aber diese auch auszuspielen hätte das ganze durchaus interessanter gemacht. Dazu kommt dann die scheinbare Unverwundbarkeit von Eli, was einfach jede Geschichte schon aus Prinzip runter zieht. Und so dümpelt das dann eben alles so ein bisschen vor sich hin. Irgendwie nix Halbes und nix Ganzes, wie Jesus damals gesagt hat … war doch er, oder?

Am Strand war ich auch noch:

THE BEACH

Im Fahrwasser von „Titanic“ konnte ich mir damals eine ganze Zeit lang keine Leonardo DiCaprio Filme angucken. Das lag weniger an ihm selbst, sondern an den Weibern, die mir damals tierisch mit dem Typen auf den Sack gingen. Alle waren sie in Leo verknallt und mussten sich auf seine Filme fingern. Also hab ich lieber Pamela Anderson Filme geguckt, um den Sexualtrieb wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ob das die richtige Entscheidung war, müssen andere entscheiden.

„The Beach“ ist jedenfalls einer der Filme, die damals auf der Strecke blieben und der, obwohl scheinbar mehr oder weniger in Vergessenheit geraten, immer mal wieder meinen Weg kreuzt. So auch heute und jetzt hats halt mal gereicht und ich hab ihn angemacht. Und im Nachhinein muss ich feststellen, dass es ein Pamela Anderson Film wohl auch getan hätte. Denn auch wenn dieser Film ganz tolle Bilder hat, hat er viel mehr nicht zu bieten. Sehr dahindümpelnde Geschichte über die Findung des Paradieses und der Vertreibung aus selbigem, das nur an der Oberfläche der eigentlichen Idee kratzt. Pamela Anderson im Evakostüm hatte damals Ähnliches zu bieten.

Insgesamt gesehen: 18

Davon Schrott: 4

Rewatches: 2

Kino: 2

„Alles neu macht der Mai“ sagt man. Dementsprechend gab es diesen Monat – ungeplant – sehr wenige Rewatches. Und nebenbei auch wenig Kriegsaction. Hat sich irgendwie dieses Mal nicht ergeben. Immerhin habe ich die erste Staffel von „The Brink“ nachgeholt – auch wenn das nicht direkt Krieg ist, sondern eher die politischen Eskapaden, die dazu führen – und bin jetzt traurig, dass es keine zweite geben wird.

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Monatsrückblick – April 2017

Im April haben wir natürlich vornehmlich unsere Kriegsfilmreihe weitergeführt. Aber es gab auch ein bisschen was anderes.

THE BRIDGE AT REMAGEN – DIE BRÜCKE VON REMAGEN

Gute Action, ein paar unfreiwillig komische Situationen und keine Schwarz/Weiß-Malerei. Die Amis hier sind nicht nur gut und die Deutschen nicht nur böse. Sicher kein Meisterwerk, aber ein guter Antikriegsfilm. Zur Abwechslung geht es mal um eine Brücke. Das hat man ja so selten im Kriegsfilm.

Diesen Film hatte ich vor ein paar Monaten schon mal geguckt, aber Krieg ist die Hölle, da muss man den dann halt auch noch mal gucken:

STALINGRAD

Krieg, so wie er ist. Dreckig und unschön und ohne Pathos. Einfach die Hölle.
Die erste halbe Stunde des Films ist leider etwas zäh. Gerade, weil die Darsteller teils im Overact-Modus sind und dadurch alles etwas lächerlich und billig wirkt. Wenn man diese Phase überstanden hat, spielt der Film aber seine Stärken aus und zeigt den Wahnsinn und die Ruchlosigkeit des Krieges. Gegen Ende führt man dann natürlich noch so ein paar Handlungsstränge zusammen, was dann doch wieder eher etwas gewollt wirkt, aber das muss man nun mal in Kauf nehmen.
Einer dieser Kriegsfilme, die wirklich zeigen, was für ein Irrsinn das alles ist und das es keine Helden gibt; nur Verlierer.

Dann ging es mal in etwas düstere Gefilde:

8MM

Es ist wirklich schade, dass Autor Andrew Kevin Walker nicht weiter auf den Psychothrillerpfaden gewandelt ist, auf denen er sich in den 90ern scheinbar so wohlgefühlt hat. Nach „Se7en“ lieferte er hier das nächste Drehbuch ab, bei dem es in die Untiefen der Geisteskrankheiten des menschlichen Daseins geht.
Anfangs ist das alles genau so bedrückend und zermürbend. Immer tiefer dringt man ein in eine Welt aus Perversionen. Leider verlässt der Film diese Seite dann vor dem letzten Drittel und verkommt zum recht stringenten Rachethriller. Ich schiebe das mal auf die vom Studio geforderten Änderungen, die Joel Schumacher dann am Drehbuch vornahm. Walker hat den Film angeblich bis heute nicht gesehen, weil er sich gegen die Änderungen weigerte. Recht hatte er scheinbar damit.
Immerhin sind die Darsteller durchgehend hervorragend. Das rettet das letzte Drittel aber leider auch nicht. Da war deutlich mehr drin.

Alle Jubeljahre kriege ich es ja in die Birne und hole mal einen Klassiker nach, bei dem mir schon im Vorfeld klar ist, dass er vermutlich größtenteils anstrengend aber trotzdem gut wird. An Ostern gab es deshalb (als Ersatz ür den eigentlich geplanten „Cleopatra“, den Netflix aber 2 Tage vorher aus dem Programm genommen hat; deshalb halte ich nebenbei nix von dem ganzen Streamingscheiß und kaufe mir lieber alles auf Scheibe):

LAWRENCE OF ARABIA – LAWRENCE VON ARABIEN

Knapp 4 Stunden sind im Normalfall einfach zu lang, um mich bei der Stange zu halten. Und auch bei diesem Film ging irgendwo in der Mitte mal zwischendurch meine Konzentration flöten. Und dann habe ich überlegt, warum es wohl so wenige Filme über Kamele gibt. Die wirken immer so tollpatschig und sind schon aus Prinzip irgendwie lustig. Aber vielleicht ist es nicht leicht, mit Kamelen zu drehen. Vielleicht kann man die nicht richtig trainieren. Obwohl die immer so aussehen, als ob denen eh alles kackegal ist.
Lawrence und seine Gang reiten also durch die Wüste und ich habe überlegt, dass die Wüste ja ein echt cooles Setting für einen Film ist. Jeder Shot sieht in der Wüste einfach aus Prinzip gut aus. Und die ständige Gefahr sorgt für die nötige Spannung. Aber so ein Ritt durch die Wüste ist eben auch anstrengend und lang. Und genau so ist dieser Film. Also quasi der perfekte Wüstenfilm.

Und noch einen Klassiker, den ich zwar vor gefühlten Ewigkeiten schon mal gesehen habe, aber keine Erinnerung mehr dran hatte, gab es auch noch:

PSYCHO

Anthony Perkins ist fantastisch. Janet Leigh zwar nicht so, aber duschen kann sie gut. Alfred Hitchcock war ohnehin ein Visionär, der diesen Titel auch verdient … nicht so wie heute, wo jeder Heinz, der ein Remake macht, schon als Visionär gilt, obwohl er absolut nichts geleistet hat. Bei Hitchcock war es halt so, dass der Mann Ideen hatte, aber seine Filme sich nicht darauf ausruhen. Der Film dreht sich nicht um ein Stilmittel, sondern das Stilmittel wird flüssig in den Film eingearbeitet. Klar, die Duschszene ist die berühmteste Szene des Films. Sowas gab es damals noch nicht. Aber sie funktioniert organisch innerhalb des Komplettpakets. Heute würde man alles andere um die Duschszene herum zusammenfuckeln. Hauptsache, man hat diese eine gute Szene. Dieser Film besteht nur aus guten Szenen und deshalb ist er ein Meisterwerk und Horrorfilme von heute eben scheiße. Aber Hauptsache alles ist irgendwie „visionär“.

Insgesamt gesehen: 11

Davon Schrott: 2

Rewatches: 4

Außerdem gab es noch „Das Boot“ allerdings in der Serien-Version, die meiner Meinung nach die einzig Wahre ist. Außerdem gehen „Fargo“, „Better Call Saul“ und „The Leftovers“ weiter. Mein Serienkonsum ist also angestiegen und dadurch gab es weniger Filme zu sehen. Aber insgesamt eine bunte Mischung im April. Passend zum Wetter.

Weitere Reviews von mir zu fast jedem Film den ich gucke, gibt es auf Letterboxd.

Monatsrückblick – März 2017

Letztes Jahr habe ich zusammen mit meinem Cousin über das Jahr verteilt mehr oder weniger alle Disney Zeichentrickfilme geguckt. Dieses Jahr machen wir da weiter, wo wir aufgehört haben und gucken passend dazu jede Menge Kriegsfilme. Okay, viel größer könnte der Kontrast kaum sein, aber wir bereiten uns damit auf „Dunkirk“ vor. Im März haben wir endlich den Anfang gemacht. Ursprünglich sollte der Start Mel Gibsons „Hacksaw Ridge“ sein, aber Kinos … ihr wisst schon. Also haben wir als Ersatz einfach das nächstbeste genommen für den Startschuss zur großen Kriegsfilmreihe 2017.

WE WERE SOLDIERS – WIR WAREN HELDEN

Gibson betet, dass Gott die heidnischen Gebete seiner Gegner nicht erhört und sie sie zum Teufel jagen können. Genau so stelle ich mir Soldaten vor, kurz bevor sie blutgeil und abgefuckt in den Krieg ziehen. Sehr realistisch das Ganze. Bis auf … nun ja, fast alles andere. Dafür aber mal wieder patriotisch wie es eben nur Amerika kann.
Mel Gibson ist hier der wohl lässigste und coolste Colonel, der jemals ein Schlachtfeld betreten hat. Dem kann einfach gar nix was anhaben. Da fliegen ihm die Kugeln nur so um die Ohren, aber er muss erst mal in aller Ruhe seine Kommandos geben, bevor er auch mal rumballert.
Der Nebenplot mit den Frauen bietet immerhin einen guten Kontrast zur Daueraction, allerdings kratzt man hier bei wirklich allem nur an der Oberfläche. Zwischendurch wirft man mal noch willkürlich ein paar Stilmittel ein. So alle 45 Minuten gibts zum Beispiel mal ein Voice-Over, einfach weils gerade passt.
Aber alles egal denn ich mag Kriegsfilme prinzipiell. Ich stehe irgendwie auf dieses taktische Geschwurbel, auch wenn ich absolut nix davon verstehe.

Alle paar Monate stolpere ich mal wieder über einen Film in meinem Regal, der da schon ewig steht und den ich schon immer mal gucken wollte, aber aus welchen Gründen auch immer (nee, jetzt kein Bock drauf) nie gesehen habe. In vielen Fällen ist dieser Film dann auch noch von den Coen Brothers, was es eigentlich noch dämlicher macht, dass ich ihn noch nicht geguckt habe. Dies ist so ein Fall.

MILLER’S CROSSING

Die Coens sind so unfassbar gut darin, interessante Charaktere und Geschichten zu kreieren, dass sie es sogar schaffen, mich für einen Film zu begeistern, der in den Zwanzigern spielt, einer Ära, mit der ich eigentlich nicht wirklich was anfangen kann. Aber die Coens schaffens eben immer wieder. Toller Film mit einem tollen Hut.

Im weiteren Rahmen der Kriegsfilme 2017 gabs dann einen Oscargewinner, der mal wieder völlig zu Unrecht den Preis geholt hat, weil:

THE HURT LOCKER – TÖDLICHES KOMMANDO (nebenbei cooler deutscher Titel … für einen Steven Seagal Film)

Ein Bombenentschärfungskommando, gesegnet mit dem schlechtesten Humor aller Zeiten, entschärft halt Bomben. Klingt langweilig und ist auch irgendwie nicht viel aufregender, als es eben klingt. Die Charaktere sind ein Haufen pseudocooler Arschlöcher, die mir von der ersten Sekunde an tierisch auf den Sack gingen. Dann habe ich 2 Stunden damit verbracht zu hoffen, dass sie alle in die Luft fliegen. Immerhin hat mich das vom Abschalten abgehalten.

Wo wir schon bei coolen Steven Seagal Filmen sind, gabs da dann auch mal welche:

UNDER SIEGE – ALARMSTUFE ROT

Zu keiner Zeit in meinem Leben war ich ein Fan von Steven Seagal. Eher das Gegenteil ist der Fall. Selbst damals mit so 12 oder 13 Jahren (ja, ja, ich hab schon immer Filme geguckt, die nichts für mich sind, und trotzdem bin ich nicht amokgelaufen; ich klopfe mir mal selbst auf die Schulter dafür), als ich seine Filme entdeckte, war das für mich immer nur ein komischer Typ mit Zopf, der halt irgendwelchen Leuten in die Fresse haut.
Das ist auch hier nicht anders, keine Frage. Aber irgendwie schafft es der Regisseur tatsächlich, sowas wie Charisma aus Seagal rauszukitzeln – zumindest für ungefähr 20 Sekunden – und alleine dafür hätte er mit Preisen überschüttet werden müssen. Selbstverständlich wird er trotzdem von allen anderen an die Wand gespielt. Allen voran Tommy Lee Jones als Möchtegernrockstar und Gary Busey als … na ja, der typische böse Militärfritze, der eben den Protagonisten überhaupt nicht leiden kann und sich zwischendurch wie eine Dragqueen anzieht. Die beiden zusammen sind ein absolutes Topgespann.
Der Rest ist sinnlose Action mit grottenschlechten coolen Sprüchen und einem Plot, für den man nicht mal einen Bierdeckel braucht. Und mehr will ich auch gar nicht von so einem Film. Mir scheißegal was alle sagen, der hier ist nicht schlechter als „Die Hard With A Vengeance“.

UNDER SIEGE 2: DARK TERRITORY – ALARMSTUFE ROT 2

Steven Seagal macht noch mal den John McClane für arme und rettet den Tag zum zweiten Mal. Dieses Mal statt auf einem Schiff auf einem Zug und statt mit guten Darstellern als gute Antagonisten mit einem Supporting-Cast, der vom Talent her Seagal auf Augenhöhe begegnet. Mit anderen Worten: Jeder mehr oder wenige wichtige Charakter wird von einer völlig überforderten Person gespielt. Die wirklich guten Darsteller wie Jonathan Banks mit Haaren dürfen nur den Zug fahren oder anderen belanglosen Kram machen, der nicht mal einen Soapdarsteller fordern würde.
Im Endeffekt ist hier alles einfach eine Ecke schwächer als im Vorgänger. Aber es ist immer noch unterhaltsame 90er Action. Ihr wisst schon, nicht diese Kindergartenlarifariactiongrütze aus diesem Jahrtausend. Hier werden Leute einfach umgenietet, wie sich das gehört. Und das CGI ist noch so richtig scheiße. Also nicht nur scheiße wie heute, sondern so richtig für den Arsch. Genau so scheiße wie heute war damals schon Katherine Heigl, aber das Fass mache ich jetzt besser gar nicht erst auf. Film macht Bock, ist aber natürlich kein Meisterwerk. Und das Ende ist … einfach unbeschreiblich …

Manchmal muss man selbst im Krieg den Humor finden.

M*A*S*H

Absolut nicht politisch korrekt der Spaß. Muss die Hölle für die ganzen selbsternannten Weltverbesserer von heute sein, sich so einen Film anzugucken. Ich gebe da zum Glück einen Fick drauf. Im Krieg und der Liebe ist alles erlaubt. Also auch im MASH.
„Ende der Durchsage.“

Und manchmal den absoluten Wahnsinn.

APOCALYPSE NOW REDUX

Der Boottrip in den absoluten Wahnsinn Vietnams ist immer wieder faszinierend. Irrsinn, Zähigkeit und Unmenschlicheit geben sich die Klinke in die Hand.
Ich bin ja einer der wenigen, der die Redux Version mindestens genau so gut findet wie den Original Cut. Ja, der Film ist länger, aber für mich trägt das zur bedrückenden, nie enden wollenden Atmosphäre des absoluten Kriegsgräuel bei, die sich immer weiter steigert, während man weiter den Fluss aufwärts schippert.
Je nach Bock, gucke ich dann halt mal die längere oder kürzere Variante. Beides sind absolute Meisterwerke.

Insgesamt gesehen: 15

Davon Schrott: 2

Rewatches: 7

Kino: 1

Zum ersten Mal in diesem Jahr im Kino gewesen und ein paar Schrottfilme geguckt. Alles richtig gemacht, würde ich sagen.

Weitere Reviews von mir zu fast jedem Film den ich gucke, gibt es auf Letterboxd.

Schrott Awards 2017 – Filme

Die Schrott Awards stehen unmittelbar bevor und natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder die Königsdisziplin.

SCHROTTIGSTER STREIFEN

Ihr dürft aus den dieses Mal (nur) 33 Filmen wählen, die hier alle noch mal mit Kurzbeschreibung aufgeführt sind. Aber dieses Mal gibt es ein neues Wahlsystem. Mehr dazu unten. Hier erst mal die Nominierten:

ROCK’N’ROLL NIGHTMARE

John Triton rockt so derbe, dass er zu He-Man mutiert.

LESBIAN VAMPIRE KILLERS

Lesbische Vampire … es hätte so schön werden können …

MINOTAUR

Tom Hardy tapert durch ein dunkles Labyrinth. Hin und wieder taucht auch mal der Minotaurus auf.

DAMNATION ALLEY

Das originale A-Team juckelt durch die Postapokalypse.

THUNDER IN PARADISE

Hulk Hogan hat ein tolles Boot. Und ist stärker, als es Steroide jemals sein könnten.

GRAF DRACULA IN OBERBAYERN

Brüste, Blut und Blondinen in der Burgdisco.

INTERZONE

Eine postapokalyptische Vision aus den 80ern mit nymphomanischen Bodybuilderinnen und telepathischen Mönchen.

PULGASARI

Diktatoren, Filmliebhaber, Entführungen, Flucht, Flugzeuge … und das ist nur die Entstehungsgeschichte des Films. Das hier ist filmhistorischer Wahnsinn in Reinform.

BEAR

Ein Bär rächt sich an einer Gruppe von Arschlöchern für einen Mord. Es ist genau so dämlich wie es klingt.

ROLLER BOOGIE

Die exorzierte Linda Blair versucht mit einem Rollerskatetanzexperten eine Rollerskatetanzbar vor bösen Rollerskatetanzbarhassern zu retten. Ja, es sind die 70er.

BLADE: TRINITY

Wesley Snipes ist Blade. Ryan Reynolds nervt schon damals als Deadpool und Jessica Biel ist … einfach nur da, wie in jedem ihrer Filme.

BLACK SWARM

Freddy Krueger VS Bienen-Zombies. Ja, es ist wahr. Es sind Bienen-Zombies. Keine Zombie-Bienen. Meint ihr, ich hätte mir sonst den billigen Zombees-Gag entgehen lassen?

THE HORROR OF PARTY BEACH

Schwarz-Weiße Monster aus den 60ern. Damals war die ganze Diversitätsdebatte noch in weiter Ferne. Es gab ja eh keine Farben.

CHEERLEADER CAMP

Ein wilder Mix aus schlechter Sommercamp-Titten-Comedy und schlechtem Sommercamp-Hackebeil-Slasher. Also ein Spaß für die ganze Familie.

BIRDEMIC: SHOCK AND TERROR

Eine schockierende und terrorisiernde Alfred Hitchcock Hommage, die das genaue Gegenteil von allem ist, was Hitchcock war.

ICH PISS‘ AUF DEINEN KADAVER

Ein filmisches Desaster auf allen erdenklichen Ebenen. Und irgendjemand meinte das hier wirklich ernst. Schlechter geht es kaum noch.

SEE NO EVIL

Der „EyeScream Man“ Jacob Goodnight sammelt Augen, weil er einen extremen Ödipuskomplex bewältigen muss.

MOSQUITO DER SCHÄNDER

In der Schweiz wird Blut noch stilecht mit dem Strohhalm gesaugt. Direkt aus den Titten von frischen Leichen.

ANTISOCIAL

Soziale Netzwerke machen uns alle zu Zombies. Folgt mir auf Twitter unter @filmschrott.

BLAIR WITCH 2

Videoschnittgrundkurs auf sinnloser Metaebene mit völlig irren Vollidioten, die nackt im Wald tanzen. Immer noch besser als die Fortsetzung aus diesem Jahr.

SPONTANEOUS COMBUSTION

Grima Schlangenzunge setzt spontan alle in Brand. Nicht mal sein Hausarzt kann helfen.

DARK HERITAGE

Geister im Haus Teil 4684395.

BUTCHER BAKER NIGHTMARE MAKER

Ein wilder Mix aus angedeutetem Inzest und eindeutiger Homophobie. Immerhin hat der Film den wohl geilsten Titel aller Zeiten.

GARGANTUA

Ein talentbefreiter Baldwin gegen talentbefreite Computeranimateure.

SLEEPWAWAY CAMP III: TEENAGE WASTELAND

Angela, das Mädchen mit dem Penis, schnetzelt zum dritten und letzten Mal im Sommercamp rum.

NIGHT HUNTER

Don „The Dragon“ Wilson jagt Vampire wie Blade. Nur in richtig scheiße.

ROCKTOBER BLOOD

Der Rock N Roll Killer geht um und wird zum Zombie und singt dann wieder in der Band. Ich verstehe es auch nicht.

DARK RIDE

Schlitzerhorror im Vergnügungspark. Es könnte so gut sein, wenn es nicht so scheiße wäre. Nicht ein Mord mit einer Achterbahn kommt vor. Chance verschenkt.

THE CONDEMNED

„Stone Cold“ Steve Austin und „Blutgrätsche“ Vinnie Jones auf einer Insel. Nur einer kann sie lebend verlassen. Wenn der Zuschauer Glück hat, ist es nicht er selbst.

DEEP IN THE VALLEY

Chris Pratt auf der Suche nach den besten Titten in Pornoland.

PEARL HARBOR

Michael Bay erklärt, wie das damals im zweiten Weltkrieg wirklich war.

MONSTER BRAWL

Die größten Monster der Welt hauen sich in der lahmsten Wrestlingveranstaltung der Welt auf die Fresse.

THE NUTCRACKER IN 3D

Der Rattenkönig grillt nen Hai und alle anderen schlagen sich durch grottenschlecht animierte Szenen, nur weil der Nussknacker zum Krieg aufgerufen hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das niemals die Intention des Ballets war.

 

Und jetzt seid ihr dran. Dieses Jahr läuft das so:

Anstatt 1 Favoriten zu wählen, wählt ihr in diesem Jahr eure Top (bzw. Flop) 3. Listet also eure 3 Favoriten WICHTIG!!! MIT NUMMER DAVOR!!! in den Kommentaren auf. Also zum Beispiel:

3 Sharknado 3

2 Sharknado 2

1 Sharknado

Ein unfassbar ausgeklügeltes Punktesystem, das ich an dieser Stelle nicht verraten will, damit es mir niemand klaut, wird dafür sorgen, dass der Beste gewinnt. Okay, okay, ich verrate es doch. Also: Platz 1 kriegt 3 Punkte, Platz 2 kriegt 2 Punkte und Platz 3 kriegt 1 Punkt. Seid ein Indy. Wählt weise.

Schrott Awards 2017 – Effekte

Wie ja jeder mittlerweile wissen sollte, sind Effekte bei mir ein erheblicher Knackpunkt, wenn es um einen Film geht. Praktische Effekte (egal wie scheiße sie manchmal sein mögen) holen mich prinzipiell mehr ab, als relativ gutes CGI. Schlechtes CGI bringt mich generell zum kotzen. Deshalb ist diese Kategorie eine der wichtigsten bei den Schrott Awards.

ELEGANTESTE EFFEKTE

(Ich hoffe, die Videos funktionieren. Aus irgendeinem Grund ist das auf dem Filmschrottplatz immer ein Problem)

Das Finale aus „Rock’N’Roll Nightmare“

Die Skorpionaction inklusive Gummipuppenleiche aus „Damnation Alley“

und natürlich der Sandsturm, von dem ich leider kein Video gefunden habe:

©Twentieth Century Fox Film Corporation/Media Target Distribution/Shout! Factory

©Twentieth Century Fox Film Corporation/Media Target Distribution/Shout! Factory

Leider habe ich auch kein Video von folgendem Kandidaten gefunden, aber er hat die Nominierung absolut verdient:

Die fantastischen Feuereffekte in „Spontaneous Combustion“

©Black Owl Productions/Project Samson/VOSC

©Black Owl Productions/Project Samson/VOSC

©Black Owl Productions/Project Samson/VOSC

©Black Owl Productions/Project Samson/VOSC

Die lebensgefährlichen und absolut furchteinflößenden Vogelattacken aus „Birdemic: Shock & Terror“

Einfach alles aus „Masters Of The Universe“

Und jetzt seid ihr natürlich dran. Wählt euren Favoriten aus diesen Knallern.

Wieder habt ihr 1 Woche Zeit. Wählt weise.

Schrott Awards 2017 – Charaktere

Es ist mal wieder an der Zeit: Die Schrott Awards stehen bevor. Und wie jedes Jahr wird demokratisch entschieden, was der größte Schrott ist. Heute stehen zur Wahl:

CHARISMATISCHSTE CHARAKTERE

Der Eiscrememann aus „Black Swarm“

© Muse Entertainment Enterprises/RHI Entertainment

© Muse Entertainment Enterprises/RHI Entertainment

Max der spontane Selbstentzünder und Telefonmann aus „Spontaneous Combustion“

©Black Owl Productions/Project Samson/VOSC

©Black Owl Productions/Project Samson/VOSC

©Black Owl Productions/Project Samson/VOSC

©Black Owl Productions/Project Samson/VOSC

Alle Darsteller mit Glatze aus „Master Of The Universe“

©Golan-Globus Productions/Edward R. Pressman Films/Cannon Films/The Cannon Group

©Golan-Globus Productions/Edward R. Pressman Films/Cannon Films/The Cannon Group/Paramount Pictures

©Golan-Globus Productions/Edward R. Pressman Films/Cannon Films/The Cannon Group

©Golan-Globus Productions/Edward R. Pressman Films/Cannon Films/The Cannon Group/Paramount Pictures

Ja, ich weiß. Dieses Jahr gestaltet sich die Auswahl doch etwas klein. Aber irgendwie fehlten trotz der Fülle an Filmen im vergangen Jahr die wirklich herausstechenden Leistungen. Aber seht es positiv. So könnt ihr euch vielleicht leichter zwischen diesen Gesichtselfmetern entscheiden.

Wieder habt ihr 1 Woche Zeit. Wählt weise.

Die 5 Besten … Filme, die ich 2017 im Kino sehen will

Okay, dieses Mal hat Gorana ein bisschen getrickst, denn eigentlich beginnt die Frage heute gar nicht mit „Die 5 Besten …“. Aber sehen wir da mal drüber weg. Gefragt sind:

5 Filme, die ich 2017 im Kino sehen will

Okay, das klingt jetzt natürlich auf den ersten Blick äußerst einfach. Es gestaltet sich aber entschieden schwerer, wenn man aus einer Gegend kommt, wo quasi nichts im Kino läuft, was nicht von Hollywood auf den Massenmarkt getrimmt wird. Deshalb haue ich zwei Listen raus. Als erstes, die Filme, die ich sicher im Kino gucken können werde und auf die ich auch irgendwie Bock habe. Also die

5 Blockbuster Filme, die ich 2017 im Kino sehen will

5 The Mummy

Eigentlich jetzt schon mehr eine Art Guilty Pleasure. Ich habe einfach irgendwie Lust auf das Universal-Monster-Universe. Dem Trailer nach zu urteilen wird das zwar leider nur eine Actionversion, aber ich hoffe halt immer noch, dass man irgendwie Horroratmosphäre erschafft und so ein einigermaßen interessantes Universum aufzubauen. Der Kinobesuch steht hier aber ehrlich gesagt eher auf der Kippe. Also mal abwarten.

4 Kong: Skull Island

Der Film schwankt bei mir quasi täglich von „hab ich Bock drauf“ zu „Mann, wird das scheiße“ und wieder zurück. Aber am Ende lande ich vermutlich doch im Kino. Ich hoffe einfach, dass man diesen „Apocalypse Now“-Flair aus dem Trailer möglichst lange durch den Film zieht. Dann kann ich wohl auch über die unausweichliche dämliche CGI-Action hinwegsehen.

3 Life

Wirkt auf den ersten Blick wie eine Art „The Thing“ oder auch „Event Horizon“. Halt Weltraum-Horror der atmosphärischen Art. Hoffe ich.

2 Alien: Covenant

Noch mal Weltraumhorror. Allerdings erwarte ich nach dem ersten Teaser hier nicht mehr so viel Atmosphäre. Und irgendwie raffe ich auch nicht, wo der Film nach dem Vorgänger ansetzt. Und überhaupt bin ich mir sicher, dass ich den gar nicht mal so geil finden werde. Schon alleine, weil Ridley Scott ein Lahmarsch-Filmemacher ist. Aber Bock hab ich trotzdem drauf.

1 Dunkirk

Nolan. Krieg. Praktische Action. Ich bin dabei.

Und damit kommen wir zu Liste 2. Das ist dann auch die, die bei der Auswertung genutzt werden sollte.

5 Filme, die ich 2017 im Kino sehen will, die aber höchstwahrscheinlich nicht in der Nähe laufen werden und für die ich die Kinoketten abgrundtief hasse, weil sie halt auch nur profitgeile Arschkrampen sind, die nur den immer gleichen Scheiß im Programm haben …

5 The Mountain Between Us

Ich mag ja Survival-Filme. In diesem hier überleben Kate Winslet und Idris Elba einen Flugzeugabsturz irgendwo am Arsch der Welt auf einem Berg und müssen nun irgendwie überleben. Kann eigentlich nur gut sein.

4 Get Out

Das hier klingt einfach nach einem interessanten Horrorfilm, abseits der ganzen Jumpscareparaden, die das Kino überschwemmen.

3 Cloverfield Anthology Project

Der hat vermutlich noch die größten Chancen, zu laufen, einfach weil er den Namen mitbringt. Aber sicher kann man sich da nie sein. Erst mal abwarten, ob der Hype nach „10 Cloverfield Lane“ noch wirklich besteht.

2 Free Fire

Der ganze Film ist ein einziger Shootout in einem Lagerhaus. Was kann daran bitte schlecht sein?

1 Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Der Titel alleine sollte reichen. Aber ich kann ja zumindest noch dazu sagen, dass es der neue Film von Martin McDonagh ist. Der hat unter anderem „In Bruges“ gemacht. Und es spielen Tallahassee, Zaphod Beeblebrox und Tyrion Lannister mit. Noch Fragen?

Honorable Mentions:

The Circle

Tom Hanks, Emma Watson und Karen Gillan in einem Mysterythriller könnte gut werden.

The Masterpiece

Hierfür müsste ich erstens erstmal den Film „The Room“ gesehen haben, der natürlich ganz weit oben auf der Schrottliste steht, der aber nicht so leicht aufzutreiben ist (Tipps wo ich den herkriege bitte direkt an mich). Und zweitens ist er von James Franco und Seth Rogen, mit deren Kifferhumor ich absolut nichts anfangen kann.

Baby Driver

Irgendein Gangster-Heist-Fil mit Kevin Spacey und Jamie Foxx. Klingt aus Prinzip gut.

Mute

Hier bin ich mir noch nicht so sicher, ob das wirklich gut wird. Auf dem Papier klingt „der neue Film von Duncan Jones“ natürlich erst mal toll. Aber es bleibt abzuwarten, was aus der Idee gemacht wird.

The Belko Experiment

Battle Royale im Büro. Klingt witzig.

Schrott Awards 2017 – Kostüme

Die Wahlen für die Schrott Awards gehen weiter. Heute eine meiner Lieblingskategorien. schließlich gibt es nichts besseres, als Leute in komplett dämlichen Klamotten.

KULTVERDÄCHTIGSTES KOSTÜMDESIGN

Der Möchtegern-He-Man aus „Rock N Roll Nightmare“

©Thunder/Synapse Filme

©Thunder/Synapse Films

©Thunder/Synapse Films

©Thunder/Synapse Films

Monster aus „The Horror Of Party Beach“

©Iselin-Tenney Productions/Dark Sky Films

©Iselin-Tenney Productions/Dark Sky Films

©Iselin-Tenney Productions/Dark Sky Films

©Iselin-Tenney Productions/Dark Sky Films

Die Monster aus „Monster Brawl“

©Foresight Features/Optix Digital Pictures/Image Entertainment/Splendid Film

©Foresight Features/Optix Digital Pictures/Image Entertainment/Splendid Film

©Foresight Features/Optix Digital Pictures/Image Entertainment/Splendid Film

©Foresight Features/Optix Digital Pictures/Image Entertainment/Splendid Film

©Foresight Features/Optix Digital Pictures/Image Entertainment/Splendid Film

©Foresight Features/Optix Digital Pictures/Image Entertainment/Splendid Film

Inka-König Skeletor aus „Masters Of The Universe“

©Golan-Globus Productions/Edward R. Pressman Films/Cannon Films/The Cannon Group/Paramount Pictures

©Golan-Globus Productions/Edward R. Pressman Films/Cannon Films/The Cannon Group/Paramount Pictures

©Golan-Globus Productions/Edward R. Pressman Films/Cannon Films/The Cannon Group/Paramount Pictures

©Golan-Globus Productions/Edward R. Pressman Films/Cannon Films/The Cannon Group/Paramount Pictures

Selten war die Auswahl so grandios, wenn ihr mich fragt. Richtige Knaller in diesem Jahr.

Und jetzt seid ihr natürlich wieder dran. Eine Woche habt ihr Zeit, für euren Favoriten abzustimmen. Wählt weise.