Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: The Big Lebowski

Die 5 Besten … Filme, um sich besser zu fühlen

Ich bin irgendwie gut drauf und deshalb wird das hier heute ungewöhnlich positiv. Aber KEINE PANIK. Die Hasstiraden werden natürlich nicht lange auf sich warten lassen hier auf dem Filmschrottplatz. Jetzt aber erst mal zu Goranas Aufruf zu den

5 BESTEN FILMEN, NACH DENEN ICH MICH IMMER BESSER FÜHLE

Ich gehe jetzt hier mal nicht rein von Filmen aus, die ich gucke, wenn ich krank bin, sondern eher, wenn ich etwas Aufbauarbeit brauche, weil ich einfach scheiße drauf bin. Also Filme, bei denen ich hinterher einfach aus den unterschiedlichsten Gründen wieder gut drauf bin.

5 RANDOM JACKIE CHAN/BUD SPENCER & TERENCE HILL MOVIE

Weil die Filme einfach eine gute Mischung aus Gekloppe und dämlicher Comedy sind. Bei Chan kommen noch die teils innovativen und wahnsinnigen Stunts dazu.

4 MURDER BY DEATH (EINE LEICHE ZUM DESSERT)

Weil Peter Sellers einfach der Knaller ist. Alternativ gehen auch die Pink Panther Filme.

3 INTO THE WILD

Weil ich während dem Film immer das Gefühl habe, die Welt erkunden zu müssen und am Ende merke, dass es doch ganz gut ist, dass ich zuhause geblieben bin.

2 JURASSIC PARK

Weil der Film zeigt, das Blockbuster mal nicht die reinste Scheiße waren, sondern einen guten Mix aus verschiedenen Genres mit Intensität, Action und Humor boten.

1 THE BIG LEBOWSKI

Weil es der lustigste Film ever ist. Der Film ist gleichzeitig so dermaßen bescheuert und bietet eine gute Story, sodass ich einfach selbst an meinem schlechtesten Tag nicht anders kann, als alles an diesem Film einfach nur zu lieben.

HONORABLE MENTIONS:

HELL COMES TO FROGTOWN, LETHAL WEAPON, , BLUES BROTHERS, GOONIES, THE LAST BOY SCOUT, BACK TO THE FUTURE, DIE HARD

Advertisements

Die 5 Besten … Geschichten im Film

Es ist schon wieder Donnerstag und der wurde ja jetzt offiziell zum besten Tag der Woche ausgesucht. Warum es nicht der Freitag ist, an dem man schön ins Wochenende geht, oder der Samstag, an dem man das Wochenende richtig genießen kann, oder der Sonntag, an dem man sich vom Wochenende erholen kann, müsst ihr Gorana von der ERGOthek fragen. Die macht schließlich die Regeln. Und sie macht natürlich auch die Themen. Und das Thema heute lautet:

Welche 5 Filme erzählen die eindrucksvollste Geschichte?

Das ist natürlich eine schwierige Frage. Klar, Filme sollten aus Prinzip eine Geschichte erzählen, aber auch wenn ich Geschichten mag, ist das meist nicht das erste, worauf ich bei einem Film achte. Mir sind Charaktere wichtiger, da ohne die eine Geschichte nicht funktioniert. Mir sind oft auch einfach Dinge wie visuelle Präsentation wichtiger. Ihr kennt ja meine Abneigung gegen CGI. Da kann auch eine tolle Story nichts gegen ausrichten. Manchmal ist mir auch einfach wichtiger, dass der Film mich unterhält, oder irgendetwas neu oder besonders gut macht, oder, oder, oder … aber gut, hier sind 5 Filme, die mich zumindest (auch) durch ihre Geschichte gepackt haben.

5. The Fall – 2006

Tarsem Singhs Märchen ist einer dieser Fälle, wo mich ein Film vor allem durch seine pure Visualität gefangen hat. Alles an diesem Film wirkt wie ein Kunstwerk. Wenn man sich davon nicht zu sehr blenden lässt, kriegt man aber auch noch eine gut erzählte Geschichte im Quadrat präsentiert. Denn hier erzählt Lee Pace einem kleinen Mädchen eine Geschichte, die wir dann im Kopf des Mädchens verfolgen, während sich die Geschichte auf ähnliche Weise auch in der Realität abspielt.

4. The Usual Suspects – 1995

Dieser Thriller ist einfach hervorragend erzählt, denn ACHTUNG SPOILER!!! er wird durchgehend aus der Perspektive des Antagonisten erzählt, ohne dass man weiß, dass es sich um den Antagonisten handelt. Das ist mal ein Twist, der den Namen wirklich verdient.

3. American History X – 1998

Aussteigerstories sind zwar nichts besonders bemerkenswertes, aber diese hier fängt ziemlich gut die Nazi-Szene der USA ein, denke ich und sie schafft es auch sehr gut, alle Facetten dieses Hirnamputiertentums einzufangen.

2. The Big Lebowski – 1998

Diese Geschichte ist einfach so irre, aber gleichzeitig auch so realitätsnah, dass sie einfach in die Liste musste. Und weil ich irre Geschichten nun mal am liebsten mag, ist sie so weit oben.

1. Rear Window – 1954

Hitchcock halt, ne. Der hätte auch aus einer Serviette und einer angebissenen Pommes ne geile Geschichte gemacht. Einfach weil er genau wusste, wie man etwas auf möglichst spannende Art und Weise erzählt. Er war halt der beste seines Fachs.

Media Monday #240

Ein kreatives Wochenende mit viel Geschreibe und Schrottfilmen und Alfred Hitchcock liegt hinter mir. Und wegen mir hätte es niemals enden müssen. Gibt schließlich nichts besseres, als Schreiben, Schrott und Super-Cock, wie Hitchcock sicher in Freundeskreisen genannt wurde. Aber der Montag ist mal wieder da und *kotz* und Media Monday.

1. Die einfallsreichste und/oder skurrilste Handlung hat wohl The Big Lebowski. Denn wann war ein Film, in dem es um einen vollgepissten Teppich ging, sonst so voller eigenartiger Gestalten und herrlich beknackter Szenen?

2. Gemessen an ihrem/seinem Alter ist Robert De Niro offenbar mittlerweile verzweifelt auf der Suche nach Filmrollen und findet meist nur noch solche, die seinem Talent absolut nicht gerecht werden. Zu schade, wie der Mann seine komplette Reputation zerstört, indem er nur noch in Bullshit mitspielt. Da stellt sich ja die Frage, ob es in seinem Alter einfach keine besseren Rollen mehr gibt, oder ob er einfach drauf scheißt und alles annimmt, was ihm angeboten wird.

3. Glaube ich kaum, dass Hollywood noch einmal zu alter Stärke zurück findet, denn wenn man mal ehrlich ist, war der Laden zu keiner Zeit so unkreativ und ideenlos, wie es momentan der Fall ist. Natürlich wird es irgendwann auch wieder anders werden, aber die wirklich starken Jahre – die ja ohnehin schon 30 Jahre zurück liegen – werden mit Sicherheit niemals wieder kommen. Aber ein Gutes hat es. Es ist durchaus interessant, darauf zu warten, wann das ganze System zusammenbricht und Hollywood so richtig den Bach runter geht, weil das Publikum irgendwann genug hat von den ganzen Superhelden, Remakes und Reboots. Das wird ein schöner Tag. Und dann wird es genau so spannend sein, wie sich Hollywood aus dem selbst geschaufelten Loch zieht.

4. Und wo wir schon beim Thema sind: Den Hype um den ganzen Superhelden-Overkill im Kino kann ich absolut nicht nachvollziehen, vor allem nicht, das so viele es so abfeiern, schließlich ist das einfach immer die selbe Scheiße, mit anderen Arschkrampen im Latexkostüm, die keine Sau kennt. Alleine dieses Jahr kommen 6 Comicverfilmungen auf uns zu, wenn ich mich nicht verzählt habe. Das heißt, alle 2 Monate gehen uns irgendwelche Superwichser auf die Eier und dazwischen kommt dann wahrscheinlich quasi nichts, weil kein Film gegen diesen Overkill bestehen kann. Dabei habe ich dieses Jahr einige interessante Filme auf dem Zettel stehen, aber die werden halt leider im Kino vermutlich einfach untergehen. Und das ist nun mal einfach scheiße. Also bleibe ich dabei: Fick dich Hollywood! Fickt euch Superhelden!

5. Filmschrott – Der Film beeindruckt ja nicht nur mit einem großartigen Skript, sondern auch mit Froschmutanten:

EXT SCHROTTPLATZ

Timmy und die Gang haben sich mit ihren Steinschleudern hinter ein paar Schrottautos versteckt.

TIMMY

(seine Steinschleuder ladend)

Macht euch bereit.

SANDY

(hakt sich bei Timmy unter)

Timmy, ich habe solche Angst. Halte mich.

TIMMY

Jetzt reiß dich mal zusammen Mädchen. Ist die Emanzipation denn völlig an dir vorbei gegangen?

JOHNNY

Die weiß nicht mal, wie man Emanzipation buchstabiert. Aber sie kann einem ganz heftig in die Eier treten.

TIMMY

Das dürfte bei dir ja nicht viel Schaden anrichten.

JOHNNY

Sehr witzig. Immerhin nutze ich meine hin und wieder.

TIMMY

Mit wem?

JOHNNY

Na, mit ihr. Wozu hat man schließlich eine Schwester?

Eine Armee von Froschmutanten  greift an, um den Zuschauer von dem unglaublich dämlichen Dialog zu erlösen. Nach etwas Steinschleuder-Action in 3D werden Timmy und Johnny zerfleischt.

Sandy kommt mit erhobenen Händen aus ihrem Versteck.

FROSCHMUTANT

Quak.

SANDY

Wartet.

Sandy zieht ihr Shirt aus.

SANDY

Tötet mich nicht. Ich mache alles was ihr wollt. Ihr könntet einen Harem gründen, wie es sich für echte Froschmutanten gehört. Ich biete mich freiwillig an.

FROSCHMUTANT

Quak?

SANDY

Ich habe gehört, dass man richtig high wird, wenn man an Fröschen leckt. Ich würde es gerne an euch versuchen.

FROSCHMUTANT

Ribbit.

6. Vertigo hat mich allein schon dadurch überrascht, dass ich mir etwas gänzlich anderes erwartet hatte, nämlich ich weiß es tatsächlich selber nicht. Vielleicht irgendwie mehr greifbare Spannung. Teilweise plätscherte die Handlung so eigenartig dahin – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Aber der Film ist natürlich trotz allem absolut fantastisch.

7. Zuletzt habe ich dann noch Der Unsichtbare Dritte bzw. North By Northwest geguckt und das war auch sehr geil, weil Hitchcock nun mal der King war. Und man sieht halt auch, wie viele Facetten der Typ eigentlich drauf hatte, wenn man sich so ein bisschen durch seine Filmographie arbeitet Bisher kannte ich ja größtenteils die ruhigeren Vertreter seines Schaffens, aber NBN hat einiges an guter Action zu bieten. Das einzige was ich aber leider bei allen seinen Filmen bemängeln muss, sind die Kulissen, die teils einfach zu sauber wirken, wie bei einer Theateraufführung. Aber darüber kann ich natürlich locker wegsehen, weil die Filme nun mal der Hammer sind.

Liebster Award Again – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #3

Nachdem ich die liebe Franzi für den Liebsten Award nominiert habe, hat sie es sich nicht nehmen lassen, mir das Teil direkt wieder zurückzuwerfen. Nicht aus Ablehnung, sondern, wie ich vermute, aus gegenseitiger, ungesunder Faszination an der jeweils anderen Person. Oder weil wir einfach gerne das Quatschgeschreibsel des anderen lesen. Oder wasauchimmer.

liebster_award_500

Da ich ihr keinen Wunsch ausschlagen kann, werde ich selbstverständlich auch ihre 11 mühsam ausformulierten Fragen beantworten.

 

1. Welcher Film fängt deine Persönlichkeit am besten ein?

Und da kommt auch direkt eine verdammt harte Nuss auf mich zu.  Ich entscheide mich für The Big Lebowski, einfach weil ich wie der Dude auch ein Typ bin, der sich lieber um seinen eigenen Kram kümmert, und dabei eine eher ruhige Verhaltensweise an den Tag lege. Soll heißen: ich bin in den meisten Momenten meines Lebens ein ziemlicher Rumgammler, dem alles so ein bisschen am Arsch vorbei geht, solange ich mich eben mit den Dingen beschäftigen kann, auf die ich gerade Bock habe. Das ist allerdings kein Bowling und auch keine White Russians. Eher bekloppten Quatsch schreiben und Eistee.

 

2. Hat dein Blog therapeutische Wirkungen auf dich?

Meine Herren, da hast du dir aber auch ein paar hochpsychologische Fragen ausgedacht. Ich würde mal sagen, dass ich zumindest eine gewisse innere Ruhe finde, während ich am Blog arbeite, oder generell beim Schreiben. Da ich aber sowieso kein hektischer Typ bin, wie ja die Antwort auf Frage 1 schon klargestellt hat, hält sich die Wirkung in Grenzen.

 

3. Welche Reaktionen auf Beiträge haben dich positiv überrascht?

Mal abgesehen von Spamnachrichten im Stile von: „Hey, toller Beitrag. Nach sowas habe ich lange gesucht. Was du jetzt noch brauchst ist unbedingt eine Brustvergrößerung.“ (Fragt nicht, ich kann es auch nicht erklären.) haben mich am ehesten die Reaktionen auf meine 5 Gründe-Posts überrascht, bei denen ich mich über CGI und 3D ausgekotzt habe und überrascht feststellen musste, dass ich mit miener Meinung nicht alleine da stehe. Das war insofern überraschend, dass ich eigentlich persönlich kaum jemanden kenne, den das so nervt, wie mich. Unter den Filmbloggern scheint es aber eine gängige Meinung zu sein. Freut mich.

 

4. Kannst du in der digitalen Landschaft mit negativer Resonanz umgehen?

ich wurde zwar bisher nicht wirklich mit negativer Resonanz konfrontiert, da ich das Gefühl habe, das zwischen den Bloggern eine ziemlich harmonische Atmosphäre herrscht, aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass ich kein großes Problem damit hätte. Generell setzt man sich als kreatives Genie, als das ich mich selbstverständlich selbst bezeichne (aber auch nur ich, was ja für den Anfang reicht), ja auch Kritik aus und muss sich da schon irgendwie im Klaren darüber sein, dass man nicht nur mit Lob überschüttet wird. Solange Kritik konstruktiv ist, ist das ja auch sehr hilfreich. Wenn es natürlich auf „Ey, was ne Scheiße! Stirb du Hurensohn!“ hinausläuft, ist jede Diskussionsgrundlage von vornherein im Arsch. Damit kann ich aber auch umgehen indem ich sowas einfach ignoriere. Trolle soll amn schließlich nicht füttern und ich lasse das auch, weil mir Leute, die nur auf Aufmerksamkeit aus sind und sich in den Mittelpunkt drängen, tierisch auf den Sack gehen. Da kann ich dann zumindest Online drauf verzichten.

 

5. Für welche Band würdest du um die halbe Welt reisen, wenn sie 2015 ein Konzert spielen würden?

Das dürfte schwierig werden, denn als Old-School-Rock-Fan müssten da erst mal ein paar Leute wiederbelebt werden. Heutzutage gibt es wirklich keine Band, bei der ich sagen würde: „Die muss ich unbedingt mal live gesehen haben.“

Für einen Auftritt von Jimi Hendrix, The Doors oder allen voran Led Zeppelin in Urbesetzung würde ich allerdings einiges auf mich nehmen. Nur um dann wahrscheinlich festzustellen, dass ich mir den Eintritt nicht leisten kann. Ich würde wahrscheinlich einfach losfahren/fliegen/schwimmen und dann versuchen, mich irgendwie auf das Konzert zu schleichen, wie die Typen in Detroit Rock City.

 

6. Was war dein Lieblingswort 2014?

Scheiße. Einfach weil es generell das Scheißwort ist, das wohl am meisten in meinem Scheißsprachgebrauch auftaucht. Das wird sich auch in Scheiß 2015 nicht ändern. Ich weiß, die Scheißantwort ist Scheiße, aber eine bessere Scheißantwort auf diese Scheißfrage ist mir beschissenerweise einfach nicht eingefallen. Nur Spaß. Die Frage war natürlich nicht Scheiße.

 

7. Bist du Befürworter der These, dass Künstler (egal, ob Filmschaffende, Musiker, Maler etc.) nur etwas großartiges erschaffen können, wenn sie unglücklich sind? Warum?

Äh, nöö, eigentlich nicht. Ich glaube eher, dass Künstler etwas großes erschaffen können, wenn sie das Glück haben im richtigen Moment die richtige Idee zu haben. So wie ich mit diesem großartigen Blog. These widerlegt.

 

8. Welche Selbstmordmethode würdest du wählen?

Wenn ich wählen müsste, dann ganz unspektakulär, die Knarre an den Kopf. Da ich mir aber sowieso keine Waffe leisten kann, muss ich da etwas kreativ werden. Ich würde alle Scheißfilme, die ich auf DVD besitze im Garten aufhäufen, mit Benzin übergießen und anzünden. Anschließend mit einem beherzten Kopfsprung vom Balkon in dieses flammende Inferno der Zelluloidgrausamkeiten springen und in meinem Abschiedsbrief erwähnen, dass mich diese Filme in den totalen Wahnsinn getrieben haben und das niemals jemand diese Filme gucken soll, sondern lieber hier im Blog darüber lesen, damit mein kreatives Schaffen im Blog auf ewig weiterlebt.

Nebenbei bin ich allerdings absolut kein selbstdestruktiver Typ. Dafür nehme ich alles mit zu viel Humor. Um mich in den Selbstmord zu treiben, müsste da schon etwas wirklich schlimmes passieren, was mich völlig aus der Bahn wirft. Zum Beispiel, wenn Megan Fox einen Oscar gewinnt.

 

9. Welchen Genremix würdest du gerne mal auf der Leinwand sehen?

Mittlerweile wurde ja so ziemlich alles mal zusammengewürfelt, was sich irgendwie anbietet. Aber irgendwas mit Rittern und Aliens wäre mal ganz interessant. So eine Invasion der Erde, zu einer Zeit, wo keine Technik vorhanden war. Wobei das ja auch schon bei Cowboys & Aliens nicht so toll gewesen sein soll. Trotzdem irgendwas mit Rittern. Es gibt eindeutig zu wenig gute Ritterfilme. Vielleicht sollte man mal einen Ritterturnierfilm machen, namens Ritter Sport. HAHAHA! Nicht? Okay. Weiter.

 

10. Welche Musik empfindest du als zeitlos schön?

Siehe Frage 5. Es muss rocken. Rocken ist schön.

 

11. Glaubst du, dass man in der heutigen Zeit noch etwas wahrhaftig originelles kreieren kann?

Schwierige Sache. Wie oben schon mal angesprochen, ist es ja bei Filmen zum Beispiel so, dass alles schon mal da war und man nur noch Genres zusammenmixt. Das ist aber jetzt auch nix neues. In anderen Bereichen bin ich mir da nicht ganz so sicher. Zum Beispiel Kunst. Aber davon habe ich sowieso überhaupt keine Ahnung, deshalb ist für mich da eigentlich alles neu.

In der Fiktion, sei es jetzt Film oder Buch oder wasauchimmer, sieht es da eher schwarz aus, fürchte ich. Aber das soll uns ja nicht davon abhalten, trotzdem unseren Gedankenbrei auf Papier (oder digital) zu verewigen.

 

So, that’s all folks. ich verzichte nebenbei darauf jetzt wieder 11 neue Fragen aus meinen Gehirnwindungen zu schrauben (alleine, weil es bei den ersten 11 schon schwierig genug war) und 11 weitere Blogs zu nominieren. Schließlich habe ich das hier schon getan und ihr wisst ja sowieso: Ich find euch alle ganz superdupertoll. Wisst ihr doch, oder? Nicht? Scheiße.

Nutzloses Filmwissen #6

Jon Snow weiß bekanntlich gar nix. Da haben wir ja Glück, dass wir so viel Wissen ansammeln, nicht wahr? Hier gibt es noch mehr:

Der originale True Grit, hierzulande bekannt als Der Marshal, gab es hinter den Kulissen einige Streitereien. John Wayne kam mit Hauptdarstellerin Kim Darby nicht klar und bezeichnete sie als schlechteste Schauspielerin, mit der er jemals gearbeitet hat. Außerdem drohte er Robert Duvall in die Fresse zu hauen, wenn der noch mal mit dem Regisseur argumentieren würde. Der Regisseur Henry Hathaway selbst hielt wiederum Glenn Campbell für eine Fehlbesetzung, der nur gecastet wurde, um mit dem Theme Song Promotion für den Film zu machen.

Um im Remake der Coen Brothers so zu klingen, als hätte er sich auf die Zunge gebissen, band sich Matt Damon diese mit einem Haargummi ab. Es ist nicht bekannt, ob er vorher die haare davon entfernt hat. Da aber in Western viel gespuckt wird, wäre das wohl sowieso egal gewesen. *spuck* Oh, schon wieder ein Haar.

Im Coens Brothers Film The Big Lebowski trug Jeff Bridges größtenteils seine eigenen Klamotten. Fragt man sich ja irgendwie, ob er auch im realen Leben seine Milch mit Checks bezahlt.

Bridges, John Goodman, Steve Buscemi und Sam Elliott waren nebenbei alle die erste Wahl für ihre Rollen in Lebowski. Nur Charlize Theron konnte man nicht gewinnen, um Bunny zu spielen. Das übernahm dann Tara Reid.

Jeff Bridges war auch der Wunschkandidat von Drehbuchautor Paul Shafer für Taxi Driver. Diese Rolle ging aber bekanntlich an Robert De Niro, der kurz vor Beginn der Dreharbeiten einen Oscar für Der Pate 2 gewann. Befürchtungen, dass er deshalb eine Gehaltserhöhung verlangen könnte, die Columbia, die nicht wirklich überzeugt von dem Film waren, bewahrheiteten sich nicht und De Niro drehte den Streifen für das Gehalt, das zuvor ausgehandelt wurde.

Ebenfalls viel durch die Gegend gefahren wird in Drive. Nicolas Winding Refn, Regisseur von Drive, ist acht mal durch die Führerscheinprüfung gerasselt und hat bis heute keine Fahrerlaubnis.

Ich übrigens auch nicht.