Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: April 2015

Militärisch hochqualifiziete Kampfanzugsforschung

Kaum sind Marvels Avengers zurück in den Kinos (zumindest in manchen, da Disney eben auch nichts weiter ist, als ein geldgeiler Großkonzern), quatscht niemand mehr über was anderes. Avengers hier, Avengers da. Thor ist toll, Captain America ist cool, Hulk ist hyperaktiv und so weiter. Das übliche Gelaber eben. Allerdings wird bei dem ganzen Gerede leider immer ein Held vergessen, der gerne ein Avenger geworden wäre, aber beim Casting gegen Iron Man knapp ausschied. Die Rede ist natürlich von:

METAL MAN – USA/Deutschland – 2008 – 85 Min.

Bevor es los geht will ich heute mal kurz auf die Beschreibung auf der DVD eingehen (ja, ich besitze dieses Meisterwerk auf DVD und es hat mich ganze 2 Euro gekostet), die sich wie folgt liest:
Kyle Finn hat die ultimative Ausrüstung gegen das Böse, einen Anzug ganz aus Metall, der ihm Superkräfte verleiht. Doch das Böse ist nicht untätig und nimmt in Gestalt von Reed, seinem Ninja-Kämpfer und einem Terror-Roboter den Kampf gegen ihn auf. Kann Metal Man diesen scheinbar übermächtigen Gegner bezwingen?
Ja, das ist die Frage. Problem ist nur: Diese Beschreibung hat absolut NICHTS mit dem Film zu tun, wie ihr gleich lesen werdet. Es gibt keine Ninjas, keinen Reed und auch keinen Terror-Roboter. Schade, es hätte so gut werden können. Stattdessen gibt es das:

Metal Man ist natürlich erst mal gar nicht Metal Man, sondern der junge Kyle, der bei seinen Eltern lebt und Milch aus der Tüte trinkt, was seine Alten gar nicht mögen. Aus irgendeinem Grund habe ich den unverzeihlichen Fehler gemacht, die deutsche Synchro einzustellen. Klingt als hätten das drei Studenten im Keller ihrer Mama aufgenommen, während im Nebenraum die Waschmaschine lief. Naja, so wird das Ganze noch beschissener. Kann ja nicht schaden.

Kyle trifft sich jedenfalls mit Julie, die er gerne poppen will und muss dann weiter zu Dr. Blake, der Kyles Videospiel gezockt hat und meint, dass er voll talentiert ist. Kyle ist voll seiner Meinung, denn „Biodeath“ ist mehr als nur ein Videospiel. Wird wohl so sein. Und spielt bestimmt auch keine Rolle mehr. Viel wichtiger ist, dass Kyle als Versuchstrottel einen Metallanzug tragen muss, der höchstwahrscheinlich fürs Militär entwickelt wird. Ist ja immer so. Heute auf dem Plan: Der Kältetest. Aber Dr. Blake hat den Helm von zwielichtigen Gestalten geklaut, die jetzt vorbei kommen, um den wieder zurückzuholen. Um nicht umgenietet zu werden, muss er helfen, den Helm weiter zu entwickeln, damit der als tödliche Waffe eingesetzt werden kann. Blake hat keinen Bock und wird ausgeknockt.

Die Helmtypen wollen Kyle suchen, der aber noch in der Kältekammer rumhängt. Blake erwacht und lässt ihn raus, und erklärt ihm, warum er Kyle als Versuchskaninchen ausgewählt hat. Die Antwort: Charakter. Wow. Da hat sich ja jemand richtig Gedanken gemacht. Blake nippelt vor lauter Kopfschmerzen ab und Kyle kann den Anzug nicht mehr ausziehen. Eine digitale Aufzeichnung von Blake erklärt ihm, was Sache ist. Erst mal muss Kyle seine Klaustrophobie bekämpfen. Und zwar so: Er muss „existiert nicht“ sagen und schon ist seine Klaustrophobie verschwunden. Wahnsinn. Ewigkeiten suchen Psychologen nach Lösungen für solche Probleme, aber keiner kam jemals auf die Idee, es einfach wegzulabern.

Kyle geht nach Hause, wo seine Eltern ermordert wurden. Also vermöbelt er ein paar Trottelhandlanger, die noch da rumhängen und zieht weiter. Kyle ist nebenbei natürlich der Hauptverdächtige im Mordfall Helmdoktor, was für den weiteren Verlauf des Streifens aber scheißegal ist.

Militärmike ist nicht begeistert, dass seine Handlanger Trottel sind und berät sich mit seiner Wissenschaftsoberexpertin Melissa, die ihre neue Assistentin Diana dabei hat, die sich direkt mal bei dem Typen unbeliebt macht, wodurch ich sie direkt ins Herz schließe. Militärmike turtelt dann noch etwas mit Melissa rum, die nebenbei die Tochter von Dr. Blake ist, und informiert sich noch etwas über Kyle und es folgt das kleine Einmaleins der Charakterbeschreibung, als Melissa einfach alle seine Eigenschaften runterrattert. Melissa soll sich dann an Kyle ranmachen, womit wir jetzt so ziemlich alle Punkte abgehakt haben, die ein guter Schrottfilm braucht. Ach nee, eine Sache fehlt noch: Melissa belauscht ein Gespräch von Militärmike mit seinen Henchmen und weiß dann , was Sache ist. Militärmike hat das aber bemerkt und jetzt ist sie natürlich in Gefahr.

Digital Blake versorgt Kyles Anzug mit Upgrades zum besseren Arschtreten.

Melissa und Diana finden heraus, das der Helm, an denen sie rumdoktorn eine Fälschung ist. Dabei erfährt man zumindest mal den Namen von Militärmike. Er lautet: Sebastian. Uh, ja, da schwingt das Böse direkt mit. Was für ein lahmer Scheiß.

Kyle muss in den Baumarkt. Fragt mich nicht, ist einfach so. Jedenfalls muss er dazu die Tarnfähigkeiten des Anzugs benutzen, durch die er sich in jeden Typen verwandeln kann. Yeah. Läuft.

Sebastian killt Diana und erpresst Melissa, ihm nen gescheiten Helm zu bauen, da er sonst ihre Schwester umlegt. Uh, er ist böse. Keine Grauzonen hier. Sind auch überbewertet.

Kyle muss mal wieder eine Horde Henchmen vermöbeln. Meine Herren, die Kampfchoreografien sind einfach der helle Wahnsinn. Habe noch nie so viele Leute über ein Sofa rollen sehen. Wo er schon dabei ist, haut er noch kurz zwei Vergewaltigern vor die Fresse, um ihn irgendwie sympathischer zu machen. Wenn die Szene nicht so unfassbar sinnlos wäre, hätte das vielleicht sogar funktioniert.

Kyle fährt zu Sebastians Villa, inklusive Labor und allem Quark, womit feststeht, dass der Showdown nicht mehr lange auf sich warten lässt. Kyle findet Melissa und Sebastian findet die beiden zusammen beim Pläne schmieden. Kyle will ihn erwürgen, aber Sebastian hat Julie gefangen genommen. Damit er die nicht umnietet, muss der Kampfanzug mit Sebastians eigens entwickelten Computerchips geupgradet werden. Melissa hat aber Plan B und will Sebastian töten und Kyle soll sich in der Zeit mit Julie verpissen. Toller Plan. Kann nur funktionieren.

Oder auch nicht, denn Melissa kriegt vors Maul. Immerhin nutzt Metal Man die Invisiblefunktion des Superanzugs, um Julie rauszubringen. Leider verkackt auf halbem Weg die Batterie des Anzugs. Da hat man schon nen Anzug der alles kann, aber Duracell versagt auf ganzer Linie. Unfassbar.

Wieso liegt hier Stroh? Kyle bringt Julie, die aus irgendeinem Grund plötzlich bewusstlos ist, in eine Scheune. Kyle bricht dann auch zusammen und Julie ist weg. Auf die überflüssige Traumsequenz zuvor gehe ich mal nicht ein.

Sebastian baut sich währenddessen ne Metal Melissa mit seinem Fake-Helm. Es kommt selbstverständlich zum großen Endkampf der beiden, aber irgendwie holt sich Melissa nen Code von Kyle, durch den Sebastian schmilzt, wie die Wicked Witch aus Oz. Fragt nicht, ich raffs auch nicht.

Ein Jahr später sind Kyle und Melissa ein Paar und immer noch in ihren Metal Anzügen gefangen. Zum Abschluss gibts noch nen tollen Song über Metal Man, dessen Kernaussage zu sein scheint, dass Metal Man alles kann, nur keinen Moonwalk. Äh ja, immerhin haben wir dann doch noch was gelernt.

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Blogparade: Die 10 legendärsten Serienepisoden

Miss Booleana veranstaltet eine Parade. Mit Pauken und Trompeten (und vielleicht auch einer Triangel, wenn mal wieder der unmusikalische Enkel des Paradenvorstands in der Stadt ist, der unbedingt dabei sein muss, weshalb man ihm das am leichtesten zu spielende Instrument in die Hand drückt und ihn irgendwo zwischen den Paukenschlägern versteckt, damit niemand sieht, wie er selbst den Triangeleinsatz verkackt) geht es in das Universum der Serien. Und die Miss haut gleich richtig auf die Pauke (was hab ich heute bloß mit Pauken?) und will von uns die10 LEGENDÄRSTEN SERIENEPISODEN erfahren. Ganz schwierige Sache, aber ich stelle mich selbstverständlich der Herausforderung.

Here we pauk … äh, go:

 

Seinfeld – Season 03 Episode 06 – The Parking Garage

Seinfeld ist eine dieser Comedys, die absolut großartig, aber hierzulande leider relativ unbekannt ist. Das besondere an der Serie ist, dass es um Nichts geht. Zumindest war das die Intention. Stimmt zwar letztlich nicht ganz, denn um irgendwas geht es nun mal immer, aber trotzdem bietet die Serie einige absolut fantastische Episoden, die aus alltäglichen Situationen entstehen. Das chinesische Restaurant machte den Anfang, aber da fehlte ein wichtiger Aspekt der Serie: Kramer. Deshalb ist meine Wahl auf das Parkhaus gefallen. Für ein völliges Orientierungsopfer wie mich, ist es absolut nachvollziehbar, dass die 4 vergessen haben, wo sie geparkt haben und dann den ganzen Tag im Parkhaus umherirren. Gekrönt wird das Ganze dann durch das Ende, das noch nicht mal so geplant war und durch puren Zufall entstand.

Coupling – Season 01 Episode 05 – The Girl With Two Breasts

Coupling ist quasi das britische Friends. Und besser. Und das will was heißen, da ich schon Friends großartig fand. In dieser Folge steht der absolute MVP der Serie im Mittelpunkt: Jeff. Jeff hat ein Problem. Er ist Jeff. Was bedeutet, dass er eigentlich nix auf die Reihe kriegt. Vor allem nicht, mit Frauen zu reden. Als er allerdings eine kennenlernt, bei der sich herausstellt, dass sie seine Sprache nicht spricht und somit Jeffs absoluten Bullshit nicht verstanden hat, glaubt er, es läuft. Allerdings kommt an dieser Stelle das geniale an der Folge. Denn es wird einfach die komplette Szene noch mal gezeigt, aber dieses mal so, dass der Zuschauer die Übersetzung der Frau kriegt, wodurch das Chaos sich offenbart. Klasse Folge und habe ich so nie in einer Comedy gesehen.

Wenn ihr die Übersetzung wollt, guckt Coupling. Ich kann es nur empfehlen.

The Muppet Show – Season 05 Episode 12 – Marty Feldman

Es ist ja schon lange kein Geheimnis mehr, dass ich großer Fan der Muppet Show bin. Eigentlich war es nie ein Geheimnis, aber aus irgendeinem Grund hat mich nie jemand gefragt. Deshalb muss diese Show natürlich hier auftauchen. In einem gewissen Maße ist die ganze Show legendär, denn so etwas gibt es nicht noch mal. Dieses herrliche Chaos in jeder Folge, der anarchische Humor, die Gäste, die sich selbst nicht ernst nehmen und vor allem nicht da sind, um irgendwelchen Scheiß zu promoten, sondern um mit Puppen zu spielen. Es ist einfach fantastisch. In der letzten Staffel (die übrigens immer noch nicht auf DVD erschienen ist, was einfach absolut lächerlich ist) schaffte man es, das Ganze noch etwas mehr auf die Spitze zu treiben, indem man den Shows eigene Themes verpasste. Da gab es die Piratenshow, in der Glenda Jackson als Piratenbraut das Muppet Theater unter ihren Nagel reißt, oder auch Alice im Wunderland mit Brooke Shields. Mein absolutes Highlight ist allerdings die 1001 Nacht Show mit Marty Feldman als Berater vom Chefkoch-Scheich. Man kann es nicht erklären. Guckt euch einfach diesen wunderbaren Quatsch an, dann wisst ihr, warum ich eine Neuauflage der Muppet Show will:

Community – Season 02 Episode 06 – Epidemiology

Das Community in dieser Liste auftauchen muss ist klar. Eine Episode auszuwählen war allerdings nicht ganz leicht, da die Möglichkeiten vielfältig sind. Letztlich habe ich mich für die Zombie-Episode entschieden, da neben dem bekloppten Community-Kram auch die Charaktere hier allesamt gut eingebaut werden, was bei Community leider nicht immer der Fall ist. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass ABBA so gut zu Zombieapokalypsen passt.

Scrubs – Season 03 Episode 14 – My Screwup

Scrubs war ja irgendwie richtig gut. Okay, die sinnlos angehängte letzte Staffel muss man außen vor lassen, aber bis dahin war das alles einfach unglaublich unterhaltsam. Eine schöne Mischung aus überdrehter Comedy und gutem Drama. Die Drama-Elemente ließen aber anfangs etwas auf sich warten. Deshalb habe ich diese Episode gewählt, bei der es zum ersten Mal ohne Vorwarnung vom bekloppten Humor ganz plötzlich in die gegenteilige Richtung geht. Ach und hab ich eigentlich schon mal erwähnt, wie unfassbar unterbewertet John C. McGinley ist?

Game Of Thrones – Season 03 Episode 09 – The Rains Of Castamere

Muss ich nicht erklären, oder? Selten klappte mir die Kinnlade so weit runter, wie bei dieser Episode.

Doctor Who – Season 02 Episode 04 – The Girl In The Fireplace

Ich sag es wie es ist: Doctor Who war besser, bevor Moffat den Laden übernommen hat. Das bemerkenswerte daran: Bevor Moffat die Serie übernahm, war er quasi jährlich für die Highlight-Episoden verantwortlich. Mit The Empty Child schrieb er für Season 01 die Episode, mit der mich die Serie endgültig überzeugte und die erstmals einen eher düsteren Horror-Touch hatte, im Gegensatz zu den vorher eher bunten, lustigen Folgen. Er schuf die Weeping Angels, die ich einfach genial finde (auch wenn sie mittlerweile zu willkürlich eingesetzt werden). Und in Staffel 2 bescherte er uns die vielleicht beste Doctor Who Episode, die einen tollen Mix aus allem bietet, was Doctor Who ausmacht. Comedy, Horror, Drama, etwas Romantik und den großartigen David Tennant, der beste Doctor, der mit dieser Episode dann auch endgültig in der Rolle angekommen ist.

Breaking Bad – Season 05 Episode 14 – Ozymandias

Es ist ja so: Breaking Bad ist saugeil. Das Ende war auch ganz cool, hatte aber ein Problem. Die Antagonisten waren eher schwach im Vergleich zu dem aus Season 4, der aber ja leider vorzeitig weggebombt werden musste, weil nicht sicher war, ob es überhaupt ne fünfte Staffel geben wird. Also hat man die Hobby-Gestapo eingeführt und sich bemüht, diese als große Bedrohung darzustellen, was in dieser Episode ihren Höhepunkt erreichte, während über Walt einfach alles zusammenbrach wie ein Kartenhaus. Und wenn man mich fragt, wäre diese Episode sogar ein viel coolerer Abschluss für die Serie gewesen.

Lost – Season 04 Episode Episode 05 – The Constant

Das Lost in dieser Liste auftauchen muss, war für mich ne klare Sache. Keine Serie hat wöchentlich so sehr mein Hirn gefickt, wie Lost. Dadurch kamen natürlich einige Episoden in die engere Auswahl. So ziemlich jedes Staffelfinale hätte es verdient, in dieser Liste aufzutauchen. Oder fast jede Locke-Centric-Episode. Letztlich habe ich mich aber für eine Episode aus der schwächsten Staffel entschieden, die es geschafft hat, innerhalb des ganzen Wirrwarrs noch eine eigene Geschichte zu erzählen und dabei noch mehr Wirrwarr zu schaffen. Hier wird auf äußerst geniale Weise, in Form gedanklicher Zeitsprünge, die Liebesgeschichte zwischen Desmond und Penny erzählt. Dabei ist eine der intelligentesten Serienepisoden entstanden, die ich jemals gesehen habe. Der Rest der vierten Staffel war verhältnismäßig schwach, aber diese Folge ist einfach unglaublich gut.

Six Feet Under – Season 05 Episode 12 – Everyone’s Waiting

Keine Frage, dass das beste Serienfinale aller Zeiten hier reingehört. und zwar auf den ersten Platz. Es soll ja Leute geben, die diese Episode eigentlich nur auf die absolut großartigen letzten 10 Minuten beschränken, aber für mich ist die komplette Episode und somit eben der Weg zu diesen 10 Minuten ebenfalls hervorragend. Man hat bei der Serie auch generell eigentlich durchgehend das Gefühl gehabt, dass man genau weiß, wo das am Ende alles hinführt. Wer damals 5 Jahre mit den Fishers verbracht hat und bei diesem Finale nicht wenigstens den Tränen nahe ist, ist innerlich so tot, wie die Kunden der Fishers. Wenn Perfektion existieren sollte, dann ist es dieses Finale.

 

So, das wars. Wie gesagt keine einfache Sache. Serien wie Shameless, Supernatural und OZ haben es leider nicht in meine Liste geschafft, was aber in erster Linie auch daran liegt, dass ich mich nicht für eine Episode entscheiden konnte..

Wer ebenfalls Lust hat eine Liste zu erstellen, sollte dies tun und bei Miss Booleana verlinken.

Game Of Thrones Season 05 Episode 03

Da-da-da-da-da-da-da-daaa. Na, erkannt. Richtig, das war das Game Of Thrones Theme in der lahmen Accapella-Version, performt von mir. Großartig, ich weiß. Wieauchimmer, das bedeutet natürlich, es gibt eine neue Folge Game Of Thrones:

 

HIGH SPARROW

 

Also ehrlich, was war das denn? Da feiern die ne Hochzeit und … NIX! Keine Toten. Keine Verstümmelten. Keine Wunden. Nicht mal ein Kratzer. Nee, das ist scheiße. Das guck ich nicht weiter.

Na gut, ich geb der Serie noch ne Chance. Aber wehe auf der Bolton-Stark-Hochzeit geht nicht die Party ab. Damit wären wir aber auch schon bei der interessantesten Entwicklung der Episode, denn das dürfte richtig interessant werden. Und Littlefinger stellt sich natürlich letztlich doch als der selbstsüchtige, machthungrige Geier heraus, für den man ihn sowieso immer gehalten hat. Ich bin allerdings davon ausgegangen, dass er selbst Sansar knallen will. Dieses Bündnis wird verdammt cool, da bin ich sicher. Leichen und so. Geht gar nicht anders.

Brienne und Schuhputzer Podric werden da wohl auch noch ne Rolle spielen, aber heute haben wir erst mal ein bisschen über die Charaktere erfahren. Vielleicht schaut sich ja mal ein Walking Dead-Autor die Folge an und setzt die Figuren auch mal ans Lagerfeuer, damit sie einem nicht mehr so völlig scheißegal sind. Ach ja, und Shoemaster P soll den Schwertkampf erlernen. Das wird sicher spaßig. Wenn die die Schwertkampftrainingsmaschine aus Monkey Island nachbauen, kaufe ich alle BluRays auf, die produziert werden.

Ich liebe Margery ab heute offiziell. Okay, nicht wirklich. Eigentlich find ich sie zum kotzen. Aber jeder, der Cersei so richtig auf die Eier geht, hat nichts als Liebe verdient. Dürfte lustig werden, wie die beiden versuchen, sich gegenseitig fertig zu machen.

Jon Snow ist der Kommander und schnetzelt direkt mal los. Naja, Glatzengustav war eh ne Lusche, also kein Verlust und ne gute Möglichkeit zu zeigen, dass Schnitzer-Snow keine Scheiße auf seiner Mauer duldet. Stannis schien es auch zu gefallen. Nur geht mir Stannis am Arsch vorbei. Wahrer König, oder nicht, ich find den kacke. Sein Berater rockt aber derbe.

Ansonsten gabs noch etwas Arya zu sehen, die im House Of Black & White noch nicht wirklich rafft, was abgeht. Ich übrigens auch nicht, aber ich befürchte ja ne simple Killer-Ausbildung nach Schema F. Wäre lame.

Was für ne eigenartig-perverse Kacke ging eigentlich in Littlefingers Bordell ab? Ganz komische Rollenspiele. Und diese Religionsfanatiker haben auch irgendwie einen an der Waffel.

Aber was solls. Leute, die behämmert sind, sorgen für komische Storys. Kann also so schlimm nicht sein.

Und wo wir schon bei pervers sind: Tyrion hat seine wichtigste Kraft verloren: Seine Libido. Etwas weniger saufen könnte helfen, aber das ist wohl keine Option. Und dann taucht plötzlich der Khaleesi-Oberberater Klasse B auf, den ich mittlerweile völlig vergessen hatte und schleppt den Zwerg jetzt durch die Stadt zur Königin von IchhabkeinenPlan. Na, da ist das Zusammentreffen von Tyrion und Daenerys nicht mehr weit. Ich freu mich drauf.

Media Monday #200

200 mal Media Monday. Wow, was für ein Jubiläum. Was haben wir nicht alles erlebt. Da war das eine Mal am Montag. Und dann der Montag den niemand jemals vergessen wird. Und wer erinnert sich nicht an Montag. Erinnerung über Erinnerung. Montag über Montag. Und kein Ende in Sicht.

 

1. Ungeachtet ihrer/seiner anderen Rollen wird Daniel Radcliff für mich immer Harry Potter sein, denn ich finde den Typ so unerträglich scheiße, dass ich mir nie wieder etwas anderes mit ihm antun werde. Ich meine, come on, in den ersten Filmen waren das ja noch alles Blagen und man konnte nicht so viel erwarten, aber in den 8 Filmen blieb er immer gleich scheiße. Wenn ich nur an seine Fresse denke, wenn er vorgab, dass seine Kacknarbe mal wieder ganz fürchterlich weh tat, kriege ich Komplexe. Aua aua, Narbe, aua. Halt die Fresse!

2. Von hat man leider schon längere Zeit nichts mehr gehört und das, obwohl ____ . Fällt mir gerade nix ein. Star Wars vielleicht. Hab ich schon seit zwei Tagen nix mehr von gehört. Das ist quasi rekordverdächtig.

3. Es herrscht ja ein regelrechtes Überangebot an Filmen und Serien, weshalb ich mich bisher nie dazu durchringen konnte einfach alles zu gucken, was es so gibt , weil da fehlen mir noch mindestens 2 Filme. Vielleicht auch ein paar mehr. Aber ich werde es schaffen, da bin ich sicher.

4. Am besten am Media Monday gefällt mir dass man die Fragen auf jede Art und Weise interpretieren und beantworten kann. Das fühlt sich so kreativ an. Und dann kommt trotzdem nur Scheiße bei raus. Aber ist man ja gewohnt von mir.

5. Wohingegen beim Media Monday der Wochentag dringend eine Frischzellenkur vertragen könnte. Schließlich sind Montage einfach zum kotzen. Aber da kann ja der Media Monday nix für.

6. Dia Antworten von dem, der sie als erster beantwortet und in meinem Reader auftaucht lese ich meist zuerst, weil er war am schnellsten und das muss belohnt werden.

7. Was ich den anderen TeilnehmerInnen (oder dem Wulf) schon immer einmal sagen wollte: Schreibt nicht immer so viel über schlechte Filme. Das will doch kein Mensch lesen.

Filmschrott TV-Tipps 25.04. – 01.05.2015

Welchen Müll präsentieren die TV-Sender diese Woche? Hier erfahrt ihr es:

SAMSTAG

22.10 Uhr – TELE5 – Dinocroc vs. Supergator – Zum Start gibts Dinoalligatoren. Wobei ich mich frage, was daran die große Bedrohung sein soll, wenn sie sich gegenseitig bekämpfen. Lasst sie sich doch einfach gegenseitig zerfleischen. Dann ist Ruhe.

23.00 Uhr – SAT1 – Maximum Risk – Jean-Claude van Damme ist mal wieder in einer Doppelrolle am Start. Die doppelte Dosis Bullshit.

SONNTAG

20.15 Uhr – PRO7 – GI Joe: Geheimauftrag Cobra – Wie sinnvoll solche Verfilmungen von Kinderspielzeug sind, habe ja schon die Transformers vorgemacht. Hier gibts den selben Quark, nur ohne Roboter.

22.20 Uhr – RTL2 – Steven Seagal: Into The Sun – Ist klar, ne?

22.25 Uhr – PRO7 – Alien vs. Predator – Kennen wir alle. Hassen wir alle. Hoffe ich zumindest, denn der Film ist kompletter Rotz.

00.15 Uhr – PRO7 – Die Todeskandidaten – Einer dieser tausend Battle Royale-Klone, die kein Mensch braucht.

03.45 Uhr – RTL2 – Highlander 3 – Und dabei hieß es doch, es kann nur einen geben. Wäre auch besser dabei geblieben.

MONTAG

07.55 Uhr – PRO7 – Street Style – Diese Hip Hop Tanz Filme sind doch alle scheiße. der hier wird keine Ausnahme bilden.

MITTWOCH

22.45 Uhr – TELE5 – All The Boys Love Mandy Lane – Und alle Zuschauer hassen sie.

DONNERSTAG

22.20 Uhr – KABEL1 – Anacondas: Auf der Jagd nach der Blut-Orchidee – Eine Anaconda, die die talentbefreite Jennifer Lopez jagt, hat wohl nicht gereicht. deshalb gibts hier gleich mehrere Anacondas, und keine Lopez.

02.05 Uhr – KABEL1 – Walking Tall: Lone Justice – Ja, davon musste es auch ganz dringend ne Fortsetzung geben. Nicht mal The Rock hatte Bock. (Hey, das reimt sich.)

FREITAG

Da ist schon Feiertag und man könnte den ganzen Tag Scheiße im TV gucken, aber die sender halten sich stark zurück. Schade. Nur RTL2 hat noch Schrott am Start.

23.00 Uhr – RTL2 – Doom: Der Film – The Rock ballert alles weg und man sieht gar nix, weil es überall arschdunkel ist. Ist aber vielleicht auch besser so, denn was man sieht ist auch nur Kacke.

04.05 Uhr – RTL2 – Road Train – Äh, ja, keine Ahnung. Ein Zug auf der Straße. Klingt unglaublich spannend.

Habt ihr auch noch Tipps parat? Dann lasst nen Kommentar da.

Community Season 06 Episode 07

Nach den zuletzt eher schwachen Episoden, hoffe ich auf Besserung in dieser Woche.

ADVANCED SAFETY FEATURES

Erst mal vorweg: wenn jede PowerPoint-Präsentation so wäre, wie die von Chang, würde ich mir die alle angucken.

Immer wieder witzig, wie offensichtlich Community Werbung einbaut. Nach Subway gibts jetzt den Honda-Hype. Das ist alles so offensichtlich, dass es schon wieder unfassbar lustig ist. Vor allem der Dean im Honda-Kaufrausch war mal wieder vom feinsten. Die Story um Rick und Britta war aber mal wieder eher nix. Liegt aber wohl auch daran, dass ich Britta einfach ziemlich langweilig finde. Immerhin hat sie bei mir Pluspunkte gesammelt, weil sie Avatar scheiße findet. Und die Szene mit Elroy war cool. Mechanische Alligatoren müssen unbedingt in der Serie auftauchen.

Elroy entwickelt sich eh zu meinem geheimen Liebling. Das liegt aber auch einfach daran, dass man scheinbar für Abed nicht mehr wirklich was findet, was zu seinem genialen Charakter passt. Seit Troys Abgang ist der einfach nur noch da. Sehr schade.

Das gilt nebenbei hier auch für Annie, die gar nix zur Folge beigetragen hat.

Weiterhin völlig überflüssig und so langsam auch nervig bleibt Frankie. Der Charakter kann weg.

Auf jeden Fall eine Steigerung zu den letzten Folgen, aber ganz ehrlich: Ich will endlich mal wieder so ne richtig abgefahrene Community-Episode. Paintball, Lava, Invasion des City-Colleges. Irgendwas, was so richtig dämlich aber gleichzeitig auch total genial ist.

Feriencamptraining für pubertäre Looneys

Sommerliche Temperaturen herrschten gestern und ich dachte mir: Da wird es mal wieder Zeit, einen Abstecher ins Feriencamp zu machen. Konnte ja niemand ahnen, dass das Wetter heute wieder scheiße ist. Naja, was solls. Nutzen wir das Sommercamp halt, um uns in Sommerstimmung zu bringen.

ODDBALLS – Das turbogeile Feriencamp – USA – 1984 – 91 Min.

Irgendein Möchtegern-Indiana Jones (und nein, es ist nicht Shia LaBeouf) taumelt aus dem Dschungel und wird vom Bus überfahren. Völlig sinnlos. Damit ist auch schon mal klar, wie man einen Film NICHT anfängt.

Der Bus fährt zum Sommercamp, wo Mr. Basset gerade eine Hexe vom Dach schießt. Was zur Hölle hab ich mir hier bloß angetan?

Jedenfalls kommen die Blagen im Camp an und Mr. Basset kriegt direkt mal nen Ziegelstein in die Fresse. Ganz wichtig hierbei übrigens, dass alles mit selten dämlichen Soundeffekten unterlegt ist, bei denen selbst die Looney Tunes eine Sammelklage an ACME schreiben würden.

Wie das so üblich ist, befindet sich auf der anderen Seite des Sees ein Mädchencamp und die Jungs schließen einen Pakt, sie alle flachzulegen. Hier kam also die Idee zu American Pie her.

Irgendein Bonze … äh, ich kann nicht beschreiben was da gerade passiert ist. Nur so viel: er ist scheinbar ruiniert, ärgert sich und dann wird ein Teil der Szene einfach zurückgespult und alles ist wieder gut. Zeitreise vielleicht. Kann dem Film nur helfen. Jedenfalls heißt er Skinner, womit klar ist, dass er böse ist. Oder Grundschuldirektor.

Basset checkt, ob alle da sind und das erste Pissblag rotzt ihm direkt in die Visage. Also übernimmt seine Enkelin, die man mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit noch nackt sehen wird.

Vorher gibt es aber erst mal ein paar nackte Typen zu sehen, die völlig grundlos einfach so hinter der Tür zur Herrentoilette stehen. Ein Junge öffnet die Tür, schließt sie wieder, schreibt ein „Wo“ vor das „Men“-Schild und plötzlich stehen hinter der Tür nackte Tussis. Wahnsinnsgag.

Skinner kommt vorbei und … läuft dann im Schnellvorlauf zurück zu seinem Wagen und haut wieder ab. Ganz ehrlich, ich raffe diesen Gag nicht. Ist er der Flash? Ist er der Mann von Timetravel Girl? Ist er einfach nur Opfer des Umstands, dass die Macher dieses Films Humor nicht mal erkennen würden, wenn Bugs Bunny ihnen diesen mit nem Amboss in die Birne prügeln würde? Man kann nur raten, dass der letzte Punkt zutrifft.

Und hier kommt Billy Wankie (ja, der heißt wirklich so), der Stereotyphomo in 80er-Lederkluft, um die Kids mit Hyperventilationsaerobic fit zu halten. Glücklicherweise nippelt er direkt ab vor lauter Anstrengung und der Witz ist vorbei. Wenn da überhaupt irgendwo ein Witz versteckt war.

Basset bringt es dann auf den Punkt: „This is gonna be a long summer.“ Der Film ist auch jetzt schon mindestens 90 Minuten zu lang. Und ich habe erst 20 Minuten gesehen.

Skinner will , aus welchem Grund auch immer, dass sein Sohn, der aussieht wie Tingeltangel Bob in blond, sich an Bassets Enkelin namens Jennifer ranmacht. Das macht dann aber schon eins der Kackbälger aus dem Camp und dann … wird rumgeballert … und dann gekocht … und dann raffe ich mal wieder gar nichts mehr. Was zur Hölle ist da gerade passiert?

Ist auch scheißegal. Die notgeilen Stecher wollen dann mit nem Kanu zum Weibercamp rüberpaddeln, aber saufen ab. Immerhin ist die Ärztin eine nuttige Krankenschwester, also hat es sich wenigstens für etwas gelohnt.

Tingeltangel Blond probt den Ernstfall. Also Anmachsprüche. Shakespeare wäre stolz. Sein Vater ist es nicht. Ein Rätsel bleibt, warum er sich eine Eidechse in die Hose steckt. Mir fällt dazu keine Erklärung ein.

Der Autor von „How To Pick Up Chicks“ verscherbelt sein Buch an die Blagen.

Die Jungs haben ein Floß gebaut, aber im See gibt es Haie. Äh, ja. Weiter bitte.

Basset besäuft sich und mir drängt sich die Vermutung auf, dass das nicht im Drehbuch von diesem Scheißfilm stand, und der Darsteller es einfach nicht mehr ertragen konnte.

Tingeltangel vergeigts bei Jennifer und versenkt nebenbei noch seinen Wagen im See.

Die Jungs schaffen es zum Mädchencamp und … nix. Meine Fresse, wie kann man nur so einen sinnbefreiten Müll produzieren? Da passiert wirklich einfach absolut überhaupt ganz und gar nichts. Mal abgesehen von einem Lampengag, der so lustig ist, wie sich eine Glühbirne in den A … ch, lassen wir das. Nebenbei spielt das Girlscamp ab hier auch einfach keine Rolle mehr. Hätte man auch einfach weglassen und mir so 10 Minuten Lebenszeit wiedergeben können.

Der Autor des Koitusexpertengroschenromans unterrichtet die Klasse. Erste Lektion: Stewardessen wollen immer poppen; also ran da. Mir fällt hier einfach nix mehr zu ein. Das ist einfach alles zu dämlich, um noch irgendwie Spaß zu machen.

Die Jungs schleichen sich in eine Bar, um sich da bei den Weibern zum Affen zu machen. Chris guckt derweil Jennifer beim Sonnentanken zu. Sie macht ihm klar, dass sie zu alt für ihn ist. Vielleicht ändert sie ihre Meinung noch, denn Tingeltangel schmeißt sich wieder an sie ran und kann sie sogar zu einem Date überreden.

Die große Tanzparty steht an. Normalerweise ist das immer das Ende eines Films. Die Tatsache, dass der Scheiß hier noch fast ne halbe Stunde geht, lässt mich allerdings zweifeln … um nicht zu sagen verzweifeln.

Irgendwie kommt dann raus, dass Tingeltangel sich nur an Jennifer rangeschmissen hat, damit Skinner das Land kaufen kann. Macht keinen Sinn, spielt aber auch alles keine Rolle, denn Basset verkauft trotzdem. Die Blagen machen ihm dann aber klar, dass das Camp ganz toll ist und alle sind ganz furchtbar enttäuscht. Das eine Pissblag will ihm noch nicht mal mehr nen Ziegelstein an die Fresse werfen. Traurige Geschichte.

Basset überdenkt also seine Entscheidung. Deshalb muss Tingeltangel Jennifer entführen. Der Verfolgungsjagd schließt sich auch ein Motorrad-Cop an, inklusive Blaulicht auf dem Helm. Ein Trend der unbedingt wieder kommen sollte, wenn ihr mich fragt. Die Jagd endet auf dem Bonzenbankett völlig unspektakulär und damit endet endlich Endlich ENDLICH auch dieser unfassbare Scheißfilm.

Mir fällt dazu eigentlich nur eine Sache ein: Zum Glück war ich nie im Sommercamp.

Game Of Thrones Season 05 Episode 02

Wahla Mohrguhliss. Ja, es stimmt. Ich kann Valyrisch weder sprechen noch schreiben. Also begrüße ich euch einfach mit der deutschen Übersetzung: Ahle Menna müssn sterm. Ja, viel besser.

 

THE HOUSE OF BLACK AND WHITE

Passend zum Titel nehme ich schon mal vorweg, dass mich diese Folge nicht vollends überzeugt hat, denn es gab Licht und Schatten, Hell und Dunkel, Schwarz und Weiß eben.

Kommen wir mal direkt zum ersten eher mäßigen Punkt, der da heißt: Arya. Naja, nicht direkt Arya, denn die ist cool. Nur, dass hier eigentlich immer noch nix passiert ist, finde ich eher schwach. Ja gut, sie trifft Shapeshifter „Ich erfülle dir 3 Wünsche“ Whatshisname wieder, aber so wirklich vom Hocker gehauen hat mich das jetzt nicht.

Ebenfalls nicht so richtig begeistert haben mich Podrick „ich muss langsam mal das Reiten lernen“ Payne und Brienne „ich schnetzel alles nieder und knirsche dabei mit den Zähnen“ of Tarth, denn irgendwie war das Aufeinandertreffen mit Littlefinger und Sansar (die ich nebenbei immer mehr hasse, was wohl für sie spricht) zu unspektakulär und ich habe auch nach der zweiten Sichtung nicht ganz gerafft, wer da jetzt gerade eigentlich was als nächstes vor hat.

Aber natürlich gab es auch positives zu vermelden: Zum einen die Rückkehr von Bronn, der mit Jamie aufbrechen soll, um ein weiteres von Cerseis Pissblagen nach Hause zu holen. Das schürt vor allem die Hoffnung, dass der eher langweilige Kings Landing Jamie wieder zum ungepflegten Wald und Wiesen Jamie mutiert. Generell kann diese Kombination aber nur gut werden.

Varys und Tyrion sind noch unterwegs und labern rum. Nix spektakuläres, aber die beiden sind einfach generell unterhaltsam.

Genau so wie Cersei, die einfach mal den Laden übernehmen will, bis dem König zumindest mal Haare am Sack wachsen, oder so. Das trifft allerdings nicht gerade auf Verständnis bei den alten Opas am Tisch. Immer schön, wenn Cersei mal nicht ihren Willen kriegt.

Stoneface-Girl wird am Ende der Serie Grundschullehrerin. Da bin ich ganz sicher.

Jon Snow weiß mal wieder nicht, was er machen soll. Kennt man ja. Sam hält dann einfach mal ne großartige Wahlrede auf ihn und jetzt weiß Jon wahrscheinlich gar nicht mehr, was abgeht, nachdem er tatsächlich gewählt wurde.

Bei Daenerys schleicht sich wohl endlich die Erkenntnis ein, dass ihre Regierung nicht so ganz die richtige ist. Mit anderen Worten: Sie kriegt nix gebacken und endlich wird ihr mal ein kleiner Dämpfer verpasst. das wird dann im Verlauf der Staffel wohl noch erweitert, was ich nur gut finden kann, denn die Story dümpelte mir bisher zu sehr dahin. Wenn dann noch Tyrion und Varys tatsächlich dazu stoßen, dürfte das ein Riesenspaß werden.

 

Insgesamt sicher nicht die spektakulärste Episode, aber man hat jetzt wohl alle Figuren da, wo man sie braucht, oder sie sind zumindest auf dem Weg dort hin. Damit kann die Staffel jetzt eigentlich richtig los gehen.

Media Monday #199

So, es ist mal wieder Montag. Zum Kotzen, ich weiß. Am allerzumkotzesten ist allerdings, dass ich heute wieder arbeiten muss, nach 3 Wochen durch Verletzung auferlegtes Rumgehänge. Naja, was will man machen. Hier ist der Media Monday.

 

1. “Better Call Saul” als Ablegerserie zu “Breaking Bad” schön und gut, aber sie hätten mal eine Serie zu der Figur Theodor „T-Bag“ Bagwell aus Prison Break machen sollen, denn die Figur war die mit Abstand beste in der Serie und Robert Knepper ist unfassbar unterbewertet und hätte eine eigene Serie wirklich mal verdient.

2. Der Delorean aus Zurück in die Zukunft wäre ja mein absolutes Traumauto, weil er durch die Zeit reisen kann. Einziges Problem ist, dass die Karre nie anszuspringen scheint, wenn man gerade los will, weshalb ich wahrscheinlich die ganze Karre im Walter Sobchack-Modus mit einem Baseballschläger zerlegen würde. Alternativ würde ich sie wohl zu Schrott fahren, weil ich keinen Führerschein habe. Vielleicht wäre die Schrottkarre vom Dude doch die bessere Wahl für mich. (alternativ: Motorrad, Flugzeug etc. = allgemein Fortbewegungsmittel)

3. Zuletzt mit einer Film-/Serienfigur so richtig mitgelitten habe ich äh, fällt mir gerade nicht so recht was ein. Vielleicht bei Breaking Bad, nachdem Jesse von Hank vertrimmt wurde und Walter im Krankenhaus sein Herz ausschüttet. Das war richtig gut gespielt und ich hatte schon irgendwie Mitleid mit Jesse, der ja eigentlich all das nicht wirklich wollte und das da wohl so richtig bemerkt, dass er einen Lebensweg gewählt hat, der ihn immer tiefer in die Scheiße reitet und ihn alles kostet, was ihm wichtig ist. Ist länger her, aber was besseres habe ich gerade nicht.

4. Am 23.04. ist Welttag des Buches und ich für meinen Teil lese da bestimmt ein paar Seiten in nem Buch. Wie fast jeden Tag.

5. Das schönste Blog-Stöckchen, das es in letzter Zeit so gab war die Vorspann-Top-10 der singenden Lehrerin, weil ich gute Vorspanne mag, die nicht nach 3 Folgen nerven und das gerade noch frisch in meinem Kopf ist, da ich gerade erst mitgemacht habe.

6. Hätte ich die Möglichkeit, einen Schurken mal so richtig zu vermöbeln, wäre das wohl jeder Schurke, der wenn er den Protagonisten quasi schon in der Falle hat, alles versaut, indem er noch mal lang und breit seinen Plan erklärt, wodurch der Protagonist sich dann befreien und den Schurken doch noch besiegen kann, denn irgendjemand muss diesen Schurken einfach mal klar machen, dass sie absolute Volltrottel sind. Wenn es sein muss eben mit Gewalt.

7. Zuletzt gesehen habe ich wahrscheinlich irgendeine Episode irgendeiner Serie und das war scheinbar irgendwie belanglos , weil ich mich tatsächlich nicht mehr wirklich dran erinnern kann. Es ist echt bemerkenswert wie wenig Filme und Serien ich in den 3 Wochen geguckt habe, in denen ich krankgeschrieben war. Da hat man mal wirklich Zeit und dann macht man doch wieder nix draus.

Blogparade: Die 10 besten Vorspanne von TV-Serien

Da sitzt man einfach so rum, liest ein bisschen hier und da im Netz, schaltet jegliche Hirnfunktionen ab und dann: BOOM! Kommt die singende Lehrerin vorbei und bringt einem einfach so was bei. Ich dachte immer, das hieße „Vorspänne“. Nun, die Lehrerin muss es besser wissen. Und Vorspanne klingt auch besser. Bevor ihr aber jetzt vor Spannung (KNALLER WORTSPIEL!) vom Stuhl kippt, hier meine 10 Favoriten:

10.  Boardwalk Empire

Mit der Serie bin ich leider nicht wirklich warm geworden und habe nach zwei quälend-langen Staffeln aufgegeben. Das Intro hat mir aber immer richtig Lust auf die Serie gemacht, weshalb die ersten 5 Minuten jeder Folge nicht so anstrengend waren, wie der Rest, der folgte.

9. Orange Is The New Black

Sobald ich die Musik höre, habe ich direkt Bock auf völlig bekloppten Knasthumor, den die Serie eigentlich durchgehend bietet, obwohl es eigentlich ein Drama ist. Alleine so ziemlich jede Szene mit Pornstache ist einfach genial.

8. The Walking Dead

Wenn ich dieses Opening sehe, kriege ich richtig Lust auf guten Horror. Leider kommt danach immer nur Walking Dead. ich werde an dieser Stelle darauf verzichten, zum tausendsten Mal zu erklären, warum die Serie eigentlich Müll ist und von Beginn an hinter ihren Möglichkeiten blieb. Das Intro ist trotzdem cool.

7. The Simpsons

Auch wenn ich die Serie irgendwann nicht mehr weiter verfolgt habe, ist das Intro natürlich immer wieder ein Highlight, wenn ich es mal irgendwo zufällig sehe. Der Tafelgag und der Couchgag sind Klasiker und stimmen einfach gut auf die Serie ein, die leider irgendwann stark abgebaut hat. Nach über 25 Jahren aber wohl auch kein Wunder.

6. The Muppet Show

Vorgemacht hat das die Muppet Show (von der ich ja nach wie vor auf eine Neuauflage und vor allem auf die letzten Staffeln auf DVD warte; mach mal voran Disney! Scheiß auf Star Wars, die Muppets sind der Shit!) Jedenfalls gibt es auch hier unterschiedliche Gags in jedem Opening und außerdem sind es die Muppets, deshalb stehen sie vor den Simpsons.

5. Six Feet Under

Natürlich darf auch die Serie mit dem besten Finale ever hier nicht fehlen. Schon das Opening vermittelt einem ein Gefühl davon, dass der Tod hier über allem schwebt und dieses Thema zieht sich dann natürlich auch durch die ganze, großartige serie.

4. Justified

Viel besser trifft es da Justified. Das Intro vermittelt direkt ein Südstaatengefühl und dieses vermittelt diese Serie auch perfekt. Geile Serie, die man aber unbedingt im O-Ton gucken muss, um wirklich das komplette Südstaatenflair mitzunehmen. Wird Zeit, dass ich mal die finale Staffel gucke.

3. Game Of Thrones

Dieses Intro ist nicht nur eine Aufbereitung der Handlung der Serie, es vermittelt durch die Musik auch direkt die geballte Epicnes, die diese Serie bietet. Passt perfekt.

2. True Detective

Irgendwie ist das ja schon fast Kunst, was hier an Bildern geliefert wird. Und dann dieser coole Song noch drauf. Perfekt Teil 2.

1. Shameless (US)

Noch perfekter, als alle anderen und hier kommt warum das so ist: Das Intro im Badezimmer der Gallaghers zeigt direkt, was Sache ist. Hier ist eine ziemlich abgefuckte Familie, die sich von einer Scheiße in die nächste manövriert. Im Intro darf auch jeder Charakter mal kurz anhand seines Verhaltens auf der Toilette mal kurz zeigen, was ihn ausmacht. Geht es besser? Wohl kaum.

War gar nicht so einfach. Wer auch Lust hat, seine Liste zu posten, darf das gerne tun und am besten bei der Lehrerin verlinken. Viel Spaß und bis zur nächsten Parade. Buff-ta-ta buff-ta-ta ring-di-ding-di-ding