Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Horrorctober

Dark Ride – Horrorctober 2016

Was war der Horrorctober mal wieder für eine Achterbahnfahrt. Es ging auf und ab und auf und ab und dann wie eigentlich jedes Jahr immer weiter abwärts. Aber wir sind am Ende angelangt. Und deshalb gibt es jetzt quasi den Looping unter den diesjährigen Filmen. Wir gehen in den Horrorvergnügungspark.

DARK RIDE – USA – 2006 – 94 Min.

Vor 30 Jahren wurden in der Geisterbahn in einem Vergnügungspark zwei Mädchen ermordet. Der Park machte dann dicht, weil bei Vergnügungsparks ist schlechte Publicity immer noch schlechte Publicity. Nicht so wie in der Filmbranche, wo man sich wie der letzte Arsch aufführen kann und anschließend wieder die Hauptrolle spielt.

Heute will denn eine Gruppe von namenlosen Affen Urlaub machen und sie gehen mir schon jetzt tierisch auf den Sack.

„Wir fahren Auto“-Montage, bis man an der Tanke ankommt. Da labert der Filmfan, der dauernd mit Filmzitaten um sich wirft, einen alten Opa dicht. Nervt das jetzt schon alles hier. Ich hoffe die sterben alle früh und grausam.

In der Klapsmühle ärgern zwei Wärter einen Insassen mit einem Schnitzel und werden dafür mit einer Taschenlampe getötet. Ich schätze, er ist vegan.

Die Affen gabeln eine Blondine auf, die irgendwelche Scheiße labert, über Musik, die Raum und Zeit verändert, oder so. Dann fängt sie an zu flennen und von einem Typen, der das anders sah und dem sie deshalb die Visage eingedroschen hat. Dann zieht sie sich aus und alles ist gut.

Die Affen wollen also im Vergnügungspark übernachten, der halt seit Ewigkeiten geschlossen ist. Wir wissen, wo das hinführt. Genau, die Affen latschen ewig und drei Tage durch dunkle Gänge und zwischen stillgelegten Fahrgeschäften her und es passiert absolut überhaupt nichts.

Dann, nach ungefähr 20 Minuten, in denen wirklich nichts passiert ist, das auch nur ansatzweise erwähnenswert wäre, erzählt der Filmfan die Story von den toten Mädchen, die seine Cousinen waren. Naja, eigentlich ist also doch immer noch nichts passiert. Macht jetzt fast 30 Minuten ohne irgendwas von Interesse. Das ist schon fast rekordverdächtig.

Eine Stunde rum und es passiert absolut gar nix. Außer, dass Cathy ihren Freund erschreckt und die Anhalterin ihre Tüten zeigt und einem der Typen einen kaut. Alle anderen schleichen durch den Park und hören Stimmen, oder so. Das hier ist alles so einschläfernd, dass ich es nicht wirklich kapiere. Wenn nicht in den nächsten 5 Minuten jemand stirbt, stirbt ein Teil von mir, töte ich irgendwas.

DA!!!!!!!!!!!! Steve ist tot und jetzt eine Marionette.

Der Blasebalg verliert den Kopf mitten im Akt der – nennen wir es aus Mangel an Alternativen – Liebe. Jim rennt geschockt vor ein Abflussrohr. Meine Fresse, ist das alles dämlich.

Und dann latschen wieder alle durch den Park im Dunkeln. Ganz ehrlich: Das Setting wäre ja sogar echt frisch und cool, aber man nutzt es hier einfach überhaupt nicht. Die könnten auch einfach durch jedes andere Gebäude/Gehege/Anlage/Wald/Wasauchimmer latschen und es würde einfach keinen Unterschied machen.

Die Security kommt mal gucken und kriegt den Schädel gespalten.

Ach so, ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass der Killer natürlich der geflohene aus der Klapse ist und natürlich auch der, der damals die kleinen Mädchen geschnetztelt hat. Nicht, dass das irgendeinen Unterschied macht, aber ich dachte, ich erwähne es mal so nebenbei. Wie im Film eben auch alles so nebenbei passiert.

Cathy haut mit nem Auto ab. Jim irrt durch die Geisterbahn. Ich habe keine Ahnung, ob sonst noch jemand lebt. Weil es mir scheißegal ist. Cathy ballert mit der Karre in die Geisterbahn und erwischt natürlich zufällig den Killer, der in irgendwelche Stacheln fliegt.

Der Filmfreak lebt auch noch und guckt mal, was die anderen so treiben. Cathy ist bewusstlos, also sticht er Jim ab, weil der Killer ist sein älterer Bruder und bleh. Cathy wacht auf und geht einfach nach Hause und … äh … ja … Ende. Was für eine lahme Scheiße.

Mehr lahmen Scheiß gibt es in der Horrorctober Übersicht.

Earth VS The Spider – Horrorctober 2016

Letztes Jahr hatten wir im Horrorctober Riesenameisen. Dieses Jahr legt der selbe Regisseur wir noch einen drauf und bringt uns das ultimative Riesenmonster. Eine Riesenspinne!!! Dam-Dam-Daaaaam!!!

EARTH VS THE SPIDER – USA – 1958 – 76 Min.

Schwarz-Weiß mag ich meine Spinnen am liebsten. Und meine Goreeffekte. Vor allem, wenn sie so fantastisch sind wie hier. Da fährt eine Mann mit Hut nichtsahnend die Straße entlang und auf einmal muss er laut schreien und Blut spritzt ihm ins Gesicht. Von wo das kam? Von wem das ist? Man wird es nie erfahren.

Carol ist besorgt, denn Vati ist gestern nicht nach Hause gekommen, als er ihr ein Geburtstagsgeschenk kaufen wollte. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag kommt also die Spinne um die Ecke. Was für eine Bitch. Jedenfalls fährt Carol mit Mike in die Walachei um Papa zu suchen und sie finden sein Auto und eine Höhle, in der sie ihn vermuten, weil … man aus Prinzip in dunklen, gammeligen Höhlen rumhängt, wenn draußen die Sonne scheint und man eine Panne hat. Panne sind hier wirklich mal wieder nur die Charaktere.

Statt einem Spinnenangriff müssen die beiden erst mal einen Stalaktitensturz überstehen, da Carol durch ihr „Dad!“-Gerufe alles zum Wackeln bringt. Dann finden sie ein Skelett, das noch ziemlich frisch aussieht. Könnte Papi sein. Gerade frisch ausgelutscht wie in Starship Troopers. Kurz darauf fallen beide in ein Gespann aus Stricken, das sich auf den zweiten Blick als Spinnennetz herausstellt. Mit viel Fantasie … bleibt es ein Gespann aus Stricken. Aber sind wir mal nicht so. Der Film ist alt. Viel wichtiger ist ohnehin, dass DIE SPINNE KOMMT!!! Und sie quietscht, als bräuchte sie mal einen Ölwechsel. Mike und Carol hauen mal lieber ab.

Im Kaff glaubt den beiden natürlich keine Sau, dass da eine Spinne ist. Was für Spatzenhirne. Man könnte ja immerhin mal einen Hundetrupp hinschicken, um das zu kontrollieren. Alternativ würde man vielleicht eine seltene Tierart entdecken. Risenspinnen zum Beispiel.

2 Minuten später macht man sich dann doch mal auf, um das zu checken. Carol hat das gleiche Kleid an wie immer. Mal davon abgesehen, dass das nicht gerade komfortabel für eine Höhlenexpedition aussieht, warum sind in den 50ern eigentlich alle Trullas im gleichen Fetzen rumgelatscht? Kein Wunder, dass da noch alle verheiratet waren. Sahen ja eh alle gleich aus. Konnteste einfach „Ene-Mene-Muh“ machen.

Fledermäuse greifen an. Oder sie fliegen rum. Das reicht dem Sheriff aber um mal gehörig mit seiner Schrotflinte rumzuballern. Und dann finden sie Papi der ausgelutscht und eingewickelt in der Ecke steht.

Nachdem man die Höhle mit irgendeiner chemischen Pisse eingesprüht hat, die man offensichtlich zufällig literweise dabei hatte, geht man erst mal wieder nach Hause.

Professor Kingman ist der Meinung, dass es sinnvoll wäre, die Spinne rauszulocken, damit man sie … um ehrlich zu sein, hat er seinen Plan nicht so ganz ausgelegt. Ich schätze mal, er will sie einfach mal im Licht sehen.

Moment mal: Die haben in der Schule eine Riesenspinne? Das ist ja wohl ein Präparat, oder? Aber wieso hat die dann Muskelzuckungen? Und haben Spinnen überhaupt Muskelzuckeungen, nachdem sie ausgestopft wurden? Dieser Film wirft einige Fragen auf, die sicher niemals beantwortet werden. Also nicht nur in diesem Film nicht, sondern einfach nie, weil keiner sich mit solchem Schwachsinn beschäftigen will.

Die Riesenspinne in der Schule erwacht zum Leben, als die Blagen darin ne Rock ’n’ Roll Party feiern. Hausmeister Hugo ruft mal lieber die Bullen. Der Sheriff stellt sich als der schlechteste Schütze im Westen heraus und trifft aus 2 Meter Entfernung die Spinne nicht. Und dann Fliegeralarm. Kommen jetzt auch noch die Deutschen?

Jake hat seine Matratze aufs Auto geschnallt und evakuiert sich selbst. Kingman rammt die Spinne mit seinem Auto, weil er schon immer mal eine rammen wollte. Dann lockt er sie aus der Stadt.

Mike und Carol finden eine Höhe in der Höhle und erfinden damit den Vorreiter von Inception. In der Höhle in der Höhle passiert … gar nix.

Dave ist tot. Ich habe keine Ahnung, wer das überhaupt war, aber er scheint nicht sonderlich beliebt gewesen zu sein, denn die Trauer hält sich stark in Grenzen. Um genau zu sein, ist es allen scheißegal und sie schmieden Spinnentötungspläne.

In der Höhle in der Höhle in der Höhle in der Höhle in der Höhle in der Höhle finden Carol und Mike George Weston, oder was von ihm übrig ist, der noch seinen Namen an die Wand kritzeln konnte, bevor er verhungert ist. Auf diesen Schock frisst man erst mal nen Schokoriegel. Oh man, sind die doof. Jeder weiß doch, dass Schokoriegel Riesenspinnen anlocken. Und da jault sie auch schon.

Draußen vor der Höhle plant Kingman die große Sprengung, um die Spinne vom Futter zu trennen. Also von allen Leuten. Geiler Plan. Warum man nicht einfach die Spinne direkt wegbombt bleibt wohl ein Geheimnis der 50er.

Mike und Carol sitzen im Netz fest. Und dann fallen Felsen von der Decke und alles fliegt in die Luft.

Draußen stellt man gerade fest, dass Carol und Mike noch in der Höhle sind und beschließt DIE HÖHLE WIEDER FREIZULEGEN!!! Wie selten dämlich sind die Affen in diesem Film eigentlich? Ich hoffe, die werden alle von der Spinne gefressen. Die liegt übrigens in der Höhle von Felsen erschlagen, was natürlich nur bedeuten kann, dass sie gleich wieder angreift, nachdem sie sich ausgeruht hat.

Irgendwann buddeln die sich also wieder in die Höhle und sie kommen mit einem Plan: Die Spinne wegbrutzeln, indem man sie mit einer Blitzschleuder beschießt. Klingt nach völligem Schwachsinn. Sollte also funktionieren. Und das tut es auch. Wahsninn, was so eine Blitzschleuder kann. Ich weiß zwar absolut nicht, was zur Hölle das für ein Ding sein soll, aber es schleudert Blitze, also erfüllt es seinen Zweck. Zur Sicherheit bombt man dann noch die Höhle weg und kann beruhigt nach Hause fahren und Kuchen essen, wie man es in den50ern sicher noch jeden Nachmittag gemacht hat. Mal ehrlich, Frühstück, Mittag, Mittagsschlaf, Kaffee und Kuchen, Abendbrot und das jeden Tag. Wieso waren die Leute damals nicht so fett wie heute? Ein Mysterium.

Mehr fetten Müll gibt es in der Horrorctober Übersicht.

Rocktober Blood – Horrorctober 2016

Es wird mal wieder Zeit für etwas Rock’N’Roll hier. Das lockert den Horrorctober sicher etwas auf. Deshalb geht es weiter mit:

ROCKTOBER BLOOD – USA – 1984 – 93 Min.

Du weißt, du bist in den 80ern, wenn ein Heavy Metal Fatzke von der Hölle singt, während hinter ihm ein Palmenposter hängt. Und dann nehmen sie „Rainbow Eyes“ auf. Rock N Roll Bitches!!! Ich geh pennen … ach nee, ich muss ja den Schinken hier gucken. Also gut. Trulla Rainbow geht in den Whirlpool. Kettenraucher Karl flippert. Und verliert, als ihm jemand die Kehle aufschlitzt. Wieso hat man hier nicht direkt die Chance genutzt, ihm seine „Rainbow Eyes“ auszustechen? Versucht doch wenigstens mal innovativ zu sein, Leute! Oh, Titten. So ein Whirlpool hat schon was.

Der Lederhosenkiller geht um. Es ist nebenbei natürlich eine dieser „coolen“ Lederhosen. Nicht diese grauenhafte Modevergewaltigung aus Bayern. Er schleift irgendeine Tussi an den Haaren durch die Gegend und hängt sie an einen Haken an der Wand. Oh, Titten. So toll war der Whirlpool wohl doch nicht, wenn sie schon wieder raus ist.

Billy hat Kevin gefeuert und ist völlig stoned. Die Whirlpooltussi findet die Leichen und Billy ist der Killer!!! Okay, das ging schnell. Die Spannung halten ist nicht die Stärke dieser alten Filme. Wieso ist da ein Wachmann in dem gammeligen Tonstudio?

2 Jahre später ist immer ein probates Mittel, um einen Film noch langweiliger zu machen. Aber vielleicht hat man hier jetzt nen neuen Killer und man verrät ihn nicht wieder direkt nach 5 Minuten. Jedenfalls ist die Rocktober Blood Party, denn vor genau 2 Jahren killte Billy „Eye“ Harper 25 Leute. Ich schätze, er hat den Wachmann und noch 20 andere Leute erwischt. Das muss natürlich gefeiert werden.

Lynn – ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass ist die aus dem Whirlpool – ist Tierfotografin und tapert mit ihrer Kamera durch den Wald. Und dann hört sie ein irres Lachen und rennt weg. Minutenlang. Man zeigt quasi ihren kompletten Nachhauseweg in Echtzeit. Dann schreit sie … Schnitt Wackelarsch von einer hässlichen Schnickse, die aussieht wie Nena auf Speed. Nur noch ungeiler. Und das will was heißen.

Etwas Telefonterror darf natürlich nicht fehlen. Das ist ja in Zeiten des Handys leider ausgestorben. Billy ruft an und will Lynns „heißes, dampfendes Pussyblut“. Nachdem ich ihre Titten sowieso schon gesehen habe, kann die von mir aus weg. Aber erst nach Nena, wenns geht.

Und das Telefon klingelt erneut. Die sollten mal Helge Schneider zur Hilfe rufen. Ist ja fürchterlich. JETZT ZIEHT DAS SCHEIßTEIL DOCH EINFACH AUS DER WAND IHR VEFICKTEN ÄTZTUSSIS!!!!!

Chris ruft an und blah.

Eine Frau stirbt im Whirlpool. Tütenlynn macht sich mal wieder nackig und bindet sich dann ein Handtuch um. Ich sehe einige völlig sinnlose Szenen in der Ferne. Mit umgebundenen Handtuch testet sie das Wasser im Whirlpool unter einer Plane. Mit umgebundenen Handtuch stellt sie die Temperatur hoch. Nur um sich dann mit umgebundenem Handtuch an völlig anderer Stelle ein Bad einzulassen. In das sie immerhin ohne Handtuch steigt. Aber wozu sie sich das überhaupt erst umgebunden hat, wird ein Rätsel bleiben.

Es passiert absolut ganz und gar nichts und Lynn verlässt die Badewanne um sich das Handtuch um den Kopf zu binden. Douglas Adams würde sich über die vielen unterschiedlichen Verwendungen eines Handtuchs in diesem Film sicher freuen.

DA IST BILLY!!! Und aus irgendeinem Grund hat er sich geschminkt. Es folgt die unausweichliche ewig lange Verfolgung von Lynn. Da ich gerade eine interessante Diskussion auf Twitter darüber hatte, ob Speed mit Keanu Reeves noch was taugt, oder gar schon immer kacke war, habe ich die letzte Viertelstunde nicht so ganz mitgekriegt. Aber es gab viel Gekreische von Lynn, also schätze ich mal, dass sie noch lebt.

Billy tötet eine Blondine mit einem Bügeleisen und es könnte so schön sein, wenn man es zeigen würde. Lame!!!

Ich springe mal etwas, weil sowieso nix passiert. Eine große Show – Rocktober Blood Night 2? – geht ab und im Rahmen der Show soll irgendwas mit einem Sarg passieren, in den Billy dann Lynn sperrt, weil es ja selbst für einen Untoten wie ihn zu einfach wäre, sie einfach so abzumurksen. Aber sie wird einfach während der Show aus dem Sarg geholt? Häh? Ich dachte, das wird hier dieser tolle Zaubertrick mit den Schwertern und dann bleh.

Dann gibt es natürlich erst mal 10 Minuten Rockkonzert mit Scheißmusik, die angeblich klingt wie Billy Idol, aber absolut nix mit dem zu tun hat, denn der war ja gut. STERBT EINFACH ALLE!!! NEIN!!! NEIN!!!!!!!! NICHT NOCH EIN SONG!!!!!!!!!!!!!! BITTE NICHT!!!!!!!!!! Und jetzt singt auch noch Zombiebilly persönlich. Und … das … wars … Der singt jetzt einfach wieder in der Band? WAS FÜR EIN VERFICKTES KACKENDE IST DAS DENN!?!?!

Mehr Kackenden bietet die Horrorctober Übersicht.

Night Hunter – Horrorctober 2016

Ohne Vampire kommt man ja kaum durch den Horrorctober. Und wer könnte besser auf Vampirjagd gehen als Don „The Dragon“ Wilson? Ich hoffe auf einen epischen Endkampf, in dem sich Don in einen Drachen verwandelt und den Obervampir abfackelt. Aber wahrscheinlich wird einfach nur sinnlos rumgekloppt.

NIGHT HUNTER – USA – 1996 – 86 Min.

Im Jahre 1968 bekam ein junger … Junge ein Buch von seinem Vater. Kurz darauf wurden Papa und Mama abgeschlachtet, was unter anderem daran lag, dass der Nachbar der schlechteste Schauspieler aller Zeiten ist. Der hat jedenfalls nen Deal mit den Vampiren gemacht, die hier nur chic frisiert vor die Tür gehen, wie es aussieht … WOW!!! Ist das Martial Arts hier kacke. Selten sowas langweiliges gesehen.

Nun ja, es dürfte wohl klar sein, worauf das hier hinausläuft. 30 Jahre später jagt Don Vampire und die wollen bestimmt dann gleich irgendwann das Buch haben. Erst mal ballert Don ein bisschen rum und der Kameramann scheint gerade Shüttelfrost zu haben. Meine Fresse, halt mal still, du Affe! Die Bullen investigieren offensichtlich die Vampirmorde oder so. Also wird Don gleich wahrscheinlich auch noch von den Cops gejagt. Uiuiui, the plot thickens …

10-Minuten-vor-Polizeiautos-weglaufen-Szene. Dann wird Don von einer Trulla überfahren. Also steigt er in ihr Auto und lässt sich rumkutschieren.

Die Vampire halten eine kleine Versammlung der Wahnsinnigen ab. Ganz wichtig ist, dass hier jeder einen Akzent hat, bei dem man nur raten kann, aus welchem Land der kommen soll. Ich tippe mal auf Transsilvanien … und dass keiner der Beteiligten jemals in Transsilvanien war. Blondie will unbedingt Rache an Don, weil der offenbar jemanden getötet hat, der ihr wichtig war.

Die Autotrulla wacht nackt bei Don auf. Uiuiui, the plot thickens … und andere Dinge auch … Don erklärt mal kurz was abgeht und es ist alles Blade nur in noch lahmer. Dann zeigt er der Tussi sein tolles Buch und erzählt ihr, dass er ein Jäger ist und wie man Vampire killt, indem man ihnen das Rückgrat bricht. Hm, immerhin eine neue Sache. Weihwasser und Knoblauch sind halt auch echt out.

Blondie kommt für nen Dreier vorbei und wird von Don mit einer Shotgun umgenietet. Aber das reicht natürlich nicht für einen Vampir und sie kann abhauen.

Lahmarschaction in der Disco. Der Kampf gegen einen Vampirpenner vor der Tür ist an Lahmarschigkeit dann wirklich kaum noch zu überbieten. Und der Kameramann hat Arthritis ohne Ende.

Der Obervampir stalkt die Autotussi und quatscht Französisch.

Im Auto poppt Blondie mit nem Typen rum.

Don packt an einen Vorhang und hat Visionen.

Ich raffe absolut gar nichts mehr.

Oh oh, Arthritis is back, das kann nur bedeuten, dass es Action gibt. Ja, das ist der Obervampir und vermöbelt Don. Und dann ist er weg und lacht doof. Immerhin hat er noch was zu lachen. Der Zuschauer kann nur noch heulen.

Boah, dieses ewige Rumgedümpel. Der Film ist arschlangweilig. Don du Flachwichser, geh jetzt verfickt noch mal Ärsche treten. Und zwar richtig. Nicht diese Zitterpisse. Voran jetzt du Arsch!

War wohl nix. Gibt nur die übliche Grütze und einen Kill mit einem Fensterrahmen. So tief sind wir hier also gesunken.

Wo kommt jetzt der Bulle auf einmal her? Und jagen die nicht eigentlich Don? Warum arbeiten die jetzt zusammen? Ach, es ist mir auch scheißegal. Der Film ist arschlangweilig. Ich warte jetzt aufs Ende, das gleich kommen muss, denn Blondie hat gerade Don unter Waffengewalt und will an seinen thicken Plot ran. Don hat aber noch nen Plotchanger in der Hose versteckt und ballert Blondie weg. Dann Genickbruch und tschüss. Ich dachte, man muss denen das Rückgrat brechen? Naja, Genick muss wohl reichen. Alles andere wäre auch zu einfallsreich gewesen.

Geballer und oh nein der Cop ist hingefallen. Dann wird der grauenhafte Schauspieler und Verräter vom Anfang von Don mit einer Shotgun durchlöchert und hier stößt er dann endgültig an seine darstellerischen Grenzen. „Ouch!“ Wenn dich eine Shotgun durchsiebt, sagst du bestimmt vieles, aber nicht einfach „Ouch!“

Don trifft dann auf den Vampir, der Martial Arts erfunden hat. Ist klar. Deshalb kämpfen hier alle so scheiße. Das Genick bricht ihm Don natürlich trotzdem. Vielleicht hätte er noch eine andere Kampftechnik erfinden sollen. Etwas, bei dem man nicht in Genickbruchlage gerät am besten.

Endkampf aufm Dach. Der Obervampir macht einen auf Mola Ram und will Dons Herz. Aber der macht mal eben Genickbruch und beendet diese filmische Katastrophe mit einer Umarmung mit der Autotussi.

Mehr lahmen Scheiß gibt es in der Horroctober Übersicht.

Sleepaway Camp III:Teenage Wasteland – Horrorctober 2016

Es ist soweit. Nach 3 Jahren gibt es jetzt endlich den großen Abschluss der Sleepaway Camp Trilogie, die uns über die letzten Horrorctober (Teil 1) (Teil 2)begleitet hat. Wird Angela noch mal allen ihren Penis zeigen? Diese und weitere spannende Fragen werden jetzt geklärt:

SLEEPAWAY CAMP III:TEENAGE WASTELAND – USA – 1989 – 80 Min.

10 Sekunden rum und es gibt Brüste zu sehen. Vielleicht wird das doch besser als gedacht. Die Besitzerin der Brüste will ins Camp gehen, wird aber auf dem Weg dort hin von einem LKW verfolgt und überfahren. Es dürfte klar sein, dass Angela Baker, ihres Zeichens berufene Campschlitzerin und Penisbesitzerin, den LKW fährt. Und dann den Platz der Überfahrenen im Camp einnimmt. Nebenbei schreibt sie „Angela is back!“ an eine Wand, wodurch ich ganz große Befürchtungen habe, dass man hier irgendwelchen selbstreferenziellen Müll präsentieren wird.

Im Camp ist eine Reporterin und interviewt die Besitzer und alle Campinsassen, die sich auch namentlich vorstellen, aber ich kann mit diesem Namedropping bekanntlich nix anfangen, deshalb habe ich schon wieder alle vergessen. Nicht vergessen wurden die Morde, die Angela Baker im ersten Teil beging. Das Camp wurde abgerissen und an gleicher Stelle hat man jetzt dieses Camp eröffnet. Sinnvoll.

Die Reporterin kokst sich auf der Heimfahrt zu Tode. Im Camp stößt der Plan, dass man im Wald zelten geht und sich nur von Fisch ernährt nicht unbedingt auf Freudenschreie. Aus irgendeinem Grund kommt dann noch ein Polizist vorbei um mitzucampen. Nachdem dann noch schnell wirklich alle Tussis hier ihre Tüten gezeigt haben, kann es in den Wald gehen. Eine Gruppe zieht mit dem Campbesitzern los, eine andere mit dem Cop. Angela ist in der ersten Gruppe.

Der Sohn vom Cop wurde hier im Camp geschnetztelt. Uh, was für eine spannende Charakterentwicklung. Vielleicht kriegt er hier seine Rache. Vielleicht stellt er auch fest, dass Angela einen größeren Penis hat als er und er fällt in eine noch tiefere Sinnkrise. Oder man macht gar nix daraus. Abwarten. Spannung.

Wie es sich für richtige Campbesitzer mit Aufsichtspflicht gehört, vögeln die beiden erst mal am helllichten Tag in ihrem Zelt rum. Angela kann das natürlich nicht dulden und bringe beide um die Ecke. Nachts killt sie dann auch noch die anderen Typen aus ihrer Gruppe und tapert alleine durch den Wald. Die Kills sind nebenbei einfach nur langweilig und einfallslos. Stock vorn Kopf gekloppt und fertig.

Angela pickt sich dann nach und nach die anderen Affen aus dem Busch und hackt mal nen Kopf mit einer Axt ab oder zieht eine Tussi an einer Fahnenstange hoch und lässt sie dann in den Tod stürzen. Etwas später wird sie mit einem Typen zusammengebunden, damit sie ihr Teamwork verbessern. Den Typen turnen Fesselspiele an. Angela vielleicht auch. Jedenfalls lässt sie ihn vorerst am Leben.

Nach einem Kill mit einem Rasenmäher, kümmert sich Angela dann doch noch um Bobby den Fesselspielchenfan, fesselt ihn an einen Baum und reißt ihm dann mit einem Jeep die Arme ab. Der nächste Typ wird mit nem Hammer weggekloppt. Zum Glück dürften jetzt nicht mehr viele übrig sein.

Ach scheiße. Die ganze Gruppe um den Cop ist ja noch da. Die hatte ich komplett vergessen, da man sie seit einer halben Stunde nicht gesehen hat. Angela verletzt sich dann am Bein und wahrscheinlich wird das lahme Gemetzel dadurch jetzt nur noch mehr ausgebremst.

Der Cop wird völlig unspektakulär erschossen. Angela spielt dann mit den letzten drei Überlebenden irgendein Spiel auf Leben und Tod, bei dem sie Marcia suchen müssen und natürlich aber all die anderen Leichen stolpern. Zum Schluss kommt es zum großen Endkampf zwischen Angela und Marcia, bei dem Angela mit einer Axt gekillt wird.

Aber natürlich lebt sie noch und killt den Arzt im Krankenwagen mit einer Spritze. Dann sticht sie damit noch einem Cop das Auge aus und lässt sich ins Hospital fahren. Denn im Krankenhaus kann man noch schöner killen als im Kackcamp.

Mehr „campy“ Fun findet sich in der Horroctober Übersicht.

Gargantua – Horrorctober 2016

Zeit für etwas Monsteraction aus den USA hier im Horrorctober. Denn wenn die Amerikaner eine Sache ganz sicher nicht mehr können, dann, einen guten Monsterfilm machen. Oder überhaupt einen guten Film. Aber mit Monstern ganz besonders nicht.

GARGANTUA – USA – 1998 – 90 Min.

Wie wir wissen beginnt jeder gute Monsterfilm mit einer Strandparty und zwei Tussis, die von irgendwas ins Meer gezogen wird. Ich tippe auf einen Schauspiellehrer, der das alles schon jetzt nicht mehr ertragen konnte. Verständlich wäre es. Warum casten die eigentlich immer wirklich die unfähigsten Bratzen für den ersten Kill? Sollte nicht gerade der glaubwürdig sein?

Jedenfalls gibt es immer mal wieder Erschütterungen am Strand. Wie von einem Erdbeben. Und Emile Hirsch (hier noch zu jung, um einfach ohne Geld in die Pampa zu tapern) und Adam Baldwin (hier so scheiße wie immer, dass man sich wünscht, er würde einfach ohne Geld in die Pampa latschen und nie wiederkommen) wollen der Sache auf den Grund gehen. Da am Abend noch jemand ins Meer gezogen wird, will Adam aka Jack mal mit nem Flugzeug von oben auf die Insel runtergucken, aber Emile aka Brandon darf nicht mit und soll sich aus dem Wasser fernhalten.

Der hält sich auch fern und kämpft sich durch den Dschungel zu einer Lagune, in der das hässlichste Dinosaurierbaby der Filmgeschichte badet. Jack hat dann noch Ärger mit dem neuseeländischen Kneipenbesitzer um die Ecke, weil der Party machen will. Brandon will Jack vom Dino erzählen, aber der hat gerade keine Zeit.

Während Brandon dann mit dem Dinobaby rumhängt, greift am Strand ein Nashornvelociraptor an, der nach kurzer Jagd mit einem Betäubungspfeil umgenietet wird. Die Effekte sind nebenbei der Knaller. Stellt euch vor, ihr habt einen aufblasbaren Dinosaurier zuhause und beschließt, damit einen Monsterfilm zu drehen. Das Ergebnis wäre vermutlich realistischer als das hier.

Man hat also den Dino gefangen und aus Angst vor weiteren Angriffen durch Artgenossen, geht es mit einem grauenhaft animierten U-Boot auf den Meeresgrund. Brandon füttert derweil Babydino mit Chips. Und Jack findet eirgendwas heraus, dass darauf schließen lässt, dass es sich um mutierte Frösche handelt. WUHU! Es ist Hell Comes To Frogtown 2!!!

Nachts kommt ein ganz großes Exemplar vorbei und kloppt ein Motorboot um, das aus irgendeinem Grund um die Zeit noch auf dem Meer rumschippert.

Dinobaby flüchtet vor einer Schlange. Aus irgendeinem Grund explodiert irgendein Auto. Neuseeland und seine Komplizen befreien den gefangenen Dino beim Versuch ihn zu … keine Ahnung was die eigentlich vorhatten. Jedenfalls scheitert dadurch der Plan, den man hatte, um den Riesendino auszuschalten. Ich weiß nicht, wie der Plan aussah, aber er beinhaltet offensichtlich nichts außer jede Menge Soldaten mit jeder Menge Waffen.

Jack sucht Brandon und findet ihn. Spannungsbogen wird hier noch groß geschrieben.

Die Soldaten stellen fest, dass jede Menge Waffen gegen einen Riesendino absolut nichts ausrichten können. Immerhin ballert jemand mit einer Bazooka in eine Tankstelle. Was das bringen soll ist zwar unklar, aber immerhin explodiert die so schön. Und der Dino haut ab.

Babydino hat sich im Wald verirrt. Jack und Brandon und Co. gehen ihn suchen. Sie finden ihn. Spannungsbogen und so. Jedenfalls wird mit ihm der Riesendino wieder angelockt und umgenietet, was plötzlich doch funktioniert. Babydino mäht wie ein Schaf auf Koks.

Naja, ich kürze das mal etwas ab hier. Es gibt noch etwas Dinoaction vom Feinsten, aber irgendwie hat niemand so recht nen Plan, was man machen soll. Neuseeland will Brandon das Dinobaby abjagen und erzählt ihm deshalb was von Labortests, die man mit dem Baby machen wird. Deshalb bietet er an, es auf seinem Boot in Sicherheit zu bringen. Brandon ist doof und geht natürlich darauf ein. Jack hat derweil einen Megaplan: Das Mähen des Babys auf Tonband aufnehmen und mit aufs Boot nehmen, um Mama und Papa wegzulocken.

Man schippert also los und braucht gefühlt ewig, bis man mal den Dino findet. Nach 10 Minuten oder so, hat man ihn dann und der Plan ist natürlich Bomben aus einem Helikopter auf den Dino zu werfen. Denn das kann ja gar nicht schief gehen. Aber dann kommt Neuseeland und will Brandon und Dinobaby entführen. Aber im richtigen Moment kommt Dinopapa aufgetaucht und zerlegt die MS Neuseeland. Alle fallen ins Wasser und saufen fast ab, aber natürlich können sich Jack und Brandon retten.

2 Tage später explodieren dann auch mal die Bomben unter Wasser, um die Dinos im Mariannengraben einzusperren. Toll gemacht. Ich weiß zwar nicht, wie oder was sie gemacht haben, aber es hat funktioniert.

Mehr militärische Monsteraction gibt es in der Horrorctober Übersicht.

Butcher Baker Nightmare Maker – Horrorctober 2016

Beim heutigen Film habe ich tatsächlich überhaupt keine Ahnung, was uns erwartet.Ich habe mir zuvor nix dazu durchgelesen. Es könnte also auch der beste Film aller Zeiten sein. Ausgewählt habe ich ihn nur, weil er definitiv einen der besten Titel aller Zeiten hat:

BUTCHER BAKER NIGHTMARE MAKER – USA – 1982 – 96 Min.

Du weißt, dass ein Film der Horror wird, wenn er mit random Countrygeschreddel beginnt.

Profitipp: Nur weil die Bremsen eines Autos nicht funktionieren, muss man nicht direkt anfangen wild im Zick Zack zu fahren, wie ein besoffener Vollidiot. Mann und Frau gehen jedenfalls drauf, in einer wohlgemerkt ziemlich starken Szene.

14 Jahre später: Billy ist bei Tante Cheryl aufgewachsen, die ihn morgens weckt, indem sie wie eine Katze schnurrt und sanft mit ihren Fingern seinen Arm streichelt. Ich hoffe inständig, dass das nur ein Insiderwitz der beiden ist. So im Sinne von: Erinnerst du dich noch, wie ich zu Karneval als Katze verkleidet war und dich vollgekotzt habe?

Billy spielt Basketball und wird von Julia fotografiert, weil die beiden voll scharf aufeinander sind. Ich frage mich, ob sich Julia wohl hin und wieder wie eine Katze verhält.

Billy will aufs College gehen, aber Cheryl ist strikt dagegen, schließlich soll er im Haus seiner Eltern leben. Sie scheuert ihm eine, aber am nächsten Morgen hat er Geburtstag und sie lässt ihn doch gehen.

Am Abend macht sich Cheryl an den Klempner ran, aber der hat keinen Bock auf Katzengeschnurre. Also sticht sie ihn ab, wie man das halt macht, wenn man notgeil und in den Wechseljahren ist. Billy kommt passend zum großen Abmetzeln nach Hause, aber Cheryl stellt alles wie eine versuchte Vergewaltigung und Notwehr hin, wie man das macht, wenn man notgeil und blutverschmiert ist. Detctive Joe Carlson glaubt davon kein Wort. Die Freunde Marge und Frank glauben Cheryl, da sie so unfassbar am flennen ist, also muss es wahr sein.

Billy ist ein Volltrottel und fällt die Treppe vom Dachboden runter, weil er einer Ratte in den Arsch treten will. Dabei findet er Fotos von seinen Eltern, die unbedingt abgefackelt werden müssen, laut Tante Cheryl, da einfach kein Platz mehr auf dem Dachboden ist. Wahrscheinlich will sie dort mehr Platz für ihre Rattenzucht schaffen, damit sie immer was zu fressen hat, wenn sie mal wieder im Katzenmodus ist.

Cheryl will Billy nicht in die Schule gehen lassen, weil „er genug gelernt hat“ und außerdem „ist die Schule voller Perverser!“ Wir alle haben uns zu Schulzeiten genau so eine Tante gewünscht, gebt es doch zu.

In der Schule kloppt sich Billy mit Bill Paxton, weil der den Basketballcoach für Billys Lover hält. Wenn gar nichts mehr geht, helfen immer Schwulenwitze. Werten jeden Film auf. Deshalb macht man da weiter und Detective Joe labert Billy voll und kombiniert in Sherlockmanier, dass Billy mit dem Klempner gevögelt hat und um das zu vertuschen, hat er ihn abgestochen und Tante Cheryl schützt ihn nur.

Cheryl will dann von Billy wissen, ob er wusste, dass der Coach eine Schwutte ist, denn Schwule sind „krank“. „KRANK, SAG ICH EUCH!!!“

Und noch was: Schwule sind auch automatisch Kinderschänder. Denn nachdem in der Nacht zwei junge Jungs geschändet wurden, ist natürlich der Coach der Hauptverdächtige von Detective Joe. Wow, ist das Teil hier ein homophober Haufen Grütze. Oder verstehe ich gerade hier die Kritik nicht? Nee, ich bin mir ziemlich sicher, dass die den Scheiß ernst meinen.

Detective Joe befragt dann Freundin Julia. Um sicherzugehen, dass Billy keine Schwulette ist, die die Bälle vom Coach bespielt, fragt er direkt mal, ob Julia und Billy rumvögeln. Die ist empört. Kurz darauf kriegen wir unsere Antwort und Julias Brüste zu sehen. Tante Cheryl unterbricht den Spaß leider und schmeißt die „Schlampe“ raus.

Sergeant Cook von der Mordkomission fängt Julia vorm Haus ab und fragt, ob sie von Cheryl erwischt wurden, weil das gut für Billys Fall wäre. Ich frage mich, wie gut es für Billys Fall ist, dass ein Typ die ganze Nacht im Gebüsch vor seinem Haus rumlungert. Tante Cheryl stellt dann noch kurz Billy zur Rede, während der nackt vor ihr steht. Was zur Hölle passiert hier bloß. Das ganze nimmt eine Wendung in Richtung Softporno. Und keiner von der zumindest annehmbaren Sorte.

Tante Cheryl macht alles wieder gut mit einem Glas Milch und Keksen. Ist Billy insgeheim Santa Clause, oder was?

Basketball ist nebenbei eine der langweiligsten Ballsportarten, die mir jemals untergekommen ist. Wenn selbst die Looney Tunes das nur zum Mittelmaß aufwerten können, weiß man, dass der Sport überflüssig ist. Keine Ahung, wer das Spiel gewinnt, weils mir egal ist. Wichtiger ist eh, dass sich Tante Cheryl im Publikum selbst betatscht, als Billy einen Freiwurf hat. Den er komplett versemmelt. Ich schätze, sein Team verliert. Ich weiß es nicht, denn Billy rennt vor eine Wand und ich sehe das Ende des Spiels nicht.

Billy kommt dann langsam dahinter, dass Tante Cheryl ziemliche Kacke labert und auch die Cops kommen ihr auf die Schliche, denn schon vor Jahren verschwand ihr Mann spurlos. Um zu zeigen, dass sie gar nicht irre ist, schneidet sie sich selbst die Haare zu einer Psychofrisur. Mit etwas Glück ist der ganze Sexismusscheiß jetzt durch und Tantchen geht steil.

Billy überredet Julia, Cheryl abzulenken, damit der ihren Kram durchsuchen kann, um herauszufinden, wie geisteskrank sie wirklich ist. Cheryl kackt Julia an und kloppt wie behämmert auf einem Kotelett rum. Aber sie versteht, denn sie hatte auch mal einen Freund. Dann schlägt sie Julia den Schädel ein und trinkt etwas Saft. Hmmm, Saft.

Marge kommt auf nen Kaffee vorbei und Billy wundert sich, wo Julia abgeblieben ist. Cheryl wischt unbemerkt etwas Blut von der Kühlschranktür. Kurz darauf erklärt sie, dass sie Billys richtige Mutter ist, oder so. Es sollte klar sein, dass sie das Bremskabel persönlich durchgeschnitten hat.

Marge ist misstrauisch und schleicht durch das Haus, während Cheryl Billy Milch in die Visage schüttet, damit der einschläft, oder so. Im Keller wird Julia wach, die interessanterweise überlebt hat. Direkt zwischen Cheryls Sammlung von Leiche und Köpfen in Einmachgläsern.

Cheryl schnurrt wie eine Katze (kein Witz) und schlitzt Marge auf. Julia flieht aus dem Raum. Sergeant Cook kommt vorbei und verliert erst seine Hand und dann sein Leben. Cheryl jagt dann Julia durch einen Wald, der offensichtlich direkt an das Grundstück grenzt, bisher aber von mir übersehen wurde. Wald vor lauter Bäumen … Ihr kennt das ja.

Im See kommt es zum Kampf zwischen Julia und Cheryl.

Billy fällt im Haus mal wieder eine Treppe runter. Cheryl kommt vorbei und Billy sticht sie ab. Er ruft den Coach an, aber natürlich steht Chery noch mal auf und geht mit dem Messer auf ihn los. Aber Billy hat einen Speer? Was zur Hölle ist das für ein Ding? Egal. Er spießt Cheryl endgültig auf und damit hats sich dann auch mal hier.

Nee, wartet Detective Joe kommt noch mal vorbei. Vielleicht kriegen wir noch einen Schuss Homophobie geliefert. Natürlich kriegen wir das. Denn er will wissen, wer von den beiden Ballspielern Sergeant Cook gekillt hat. Dass Julia (die lebt ja immer noch) gesehen hat, dass es Cheryl war, interessiert ihn wenig. Coach geht auf Joe los und Billy kann sich dessen Waffe schnappen. Er knallt Joe ab und somit hat die Gerechtigkeit gegen die Homophobie gesiegt. Was für ein versöhnliches Ende. Mal davon abgesehen, dass Billy gerade einen Cop erschossen hat, der unbewaffnet vor ihm stand und jetzt in den Knast muss, wo er sicher von einigen Mitinsassen unter der Dusche … ihr wisst schon: SCHWUL!!!!

Weniger homophoben Müll gibt es in der Horrorctober Übersicht.

Dark Heritage – Horrorctober 2016

Weiter geht der Spuk im Horrorctober mit einer inoffiziellen H.P. Lovercraft Verfilmung von „The Lurking Fear“. Kann ich nichts zu sagen, denn ich kenne mich mit Lovecraft nicht aus. Ich weiß nur, dass seine Vorlage ziemlich sicher besser sein wird, als das hier:

DARK HERITAGE – USA – 1989 – 94 Min.

Ein Wohnwagen am Arsch der Welt, in dem eine Trulla sitzt und liest, während draußen ein Donner grollt und eine Wackelkamera mit Blaufilter auf den Wohnwagen zutorkelt. So fangen gute Filme eher selten an, fürchte ich. Die Tussi und ihr Freund werden gekillt.

In New York – oder einer Stadt die so aussieht – wird der Mord thematisiert und ich habe keine Ahnung warum sich da irgendjemand für einen Mord in einem Wohnwagen am Arsch der Welt interessieren sollte. Aber nehmen wir das mal so hin. Journalist Clint wird jedenfalls losgeschickt, um den Fall zu recherchieren.

Also latschen er und seine zwei Begleiter erst mal 10 Minuten durch einen Wald, nur um dann an einem alten Gebäude anzukommen, von dem ich keine Ahnung habe, was sie da wollen. Sieht überhaupt nicht aus wie der Wohnwagen in dem die Morde geschahen.

Im Haus dudelt grauenhafte Schaudermusik, damit die richtige Stimmung aufkommt. Der Dudler hat versagt. Hier stimmt schon jetzt gar nix mehr. Man beschließt, in dem Haus zu übernachten, Karten zu spielen und an seinen darstellerischen Fähigkeiten zu arbeiten. Leider dauert das Kartenspielen zu lange um Punkt 3 noch in Angriff zu nehmen. Nachts wird Clint wach und tapert durchs Haus auf der Suche nach … wasweißichdenn und dann sind seine Freunde verschwunden, oder tot, oder beides. Jedenfalls latscht Clint einfach nach Hause, wo sein Boss ihm erst mal Urlaub gibt, weil die Polizei Clint ja für nen Mörder hält. Hä?

Clint guckt sich die Videoaufzeichnung aus der Nacht im Haus an, weil er alles gefilmt hat als würde er eine Hexe suchen und sieht … Irgendwas. Ganz ehrlich: Ich kapiere hier gar nichts. Sein Freund ist auf dem Video und tut so als würde er sterben. Ihr wisst schon, wie wenn Kinder mit Pistolen spielen und drei Tage brauchen um abzunippeln, wenn sie getroffen wurden. Die Dreharbeiten zu dem Quark hier müssen spaßiger als jeder Kindergartenaufenthalt gewesen sein.

Clint geht zu zwei Parapsychologen aka Geisterfritzen, die interessiert an dem Haus sind und ihm helfen wollen herauszufinden, was in der Nacht passiert ist. Also abgesehen vom großartigen Abnippler vor laufender Kamera.

Im Garten vorm Haus steht ein Wohnwagen. Rund um das Haus sind Löcher im Boden. Und wie immer gewittert es wie sau. Stimmung und so, ihr wisst ja …

Einer der Paras verliert dann irgendwie sein halbes Gesicht und Clint und Jack beschließen, dass man ihn am besten im Garten verscharrt. Etwas später sieht Clint im Traum einen Geist mit 70er-Jahre-Porno-Sonnebrille und die Toten durch die Gegen latschen. Und anschließend mit ihm wie der Biba-Butze-Mann im Kreis tanzen. Denn wie jeder weiß, ist man nur ein echter Geist, wenn man richtig zu tanzen weiß. Und besser reimen kann als ich.

Jack hat dann die absolute Idee, was in dem Haus abgeht. Die Danson Familie, die da mal wohnte, war ein Haufen Arschlöcher und spukt jetzt da rum. Klingt schlüssig, wenn man mich fragt. Vor allem, dass sie alle Arschlöcher waren. Also beschließt man, Vater Danson auszugraben. Toller Plan. Auch wenn ich absolut keine Ahnung habe, was zur Hölle das bringen soll.

Clint und Jack verirren sich im Wald, weil sie die Karte nicht lesen können. Es ist scheinbar ein Blair Witch Project Prequel. Man findet trotzdem das Grab von Vater Danson, der leider nicht Ted heißt, sondern Eric, womit meine Hoffnungen auf einen coolen Cameo von Ted Danson als Geist wohl gestorben sind. Unter dem Grab ist ein Tunnel und man folgt ihm natürlich. Jack hat zur Sicherheit eine Pistole mitgebracht. Also zum Schutz gegen Geister. Eine Pistole. Ich würde mir an Clints Stelle ganz schnell einen Parapsychologen suchen, der mehr Ahnung von … ALLEM hat.

Im Tunnel hören sie ein Kratzen, oder Scharren, und eigenartige Musik deutet darauf hin, dass jeden Moment ein Komiker aus dem Tunnel kriecht und schlechte Witze erzählt. Okay, dann wird die Musik doch noch etwas gruseliger – aber wirklich nur etwas – und der Tunnel stürzt ein. Dabei blinken Bilder der Danson Familie auf – zumindest gehe ich mal davon aus, dass es die Dansons sind. Ist schwer zu beurteilen, denn ich konnte nicht erkennen, ob auf einem der Bilder eine Bar ist, wo jeder deinen Namen kennt.

Clint und Jack konnten sich aus dem einstürzenden Tunnel retten und verlaufen sich noch mal im Wald. Weils dunkel ist, pennt man einfach da. Am nächsten Morgen ist der Wald so überbeleuchtet, dass ich für einen Moment dachte, sie wären plötzlich in der zauberhaften Welt von Oz. Aber es ist doch nur der Graupelwald am Hoden der Natur, direkt neben dem Wohnwagen am Arsch der Welt. Also da, wo die Dansons einst ihre Arztpraxis hatten.

Nach etwas Rumgeeiere finden sie zurück zum Haus der Dansons. Also dahin, wo sie sich damals zu Tode gelangweilt haben. Sie suchen etwas rum aber finden nix. Dann zieht ein Gewitter auf, wie jeden Abend über Danson Manor. Und dann kommen die toten Dansons ins Haus. Clint und Jack verstecken sich gekonnt unter Tischdecken, aber Jack wird gefunden und mitgenommen. Dabei hatte er doch seine Pistole schon in der Hand. Nebenbei ganz coole Kostüme für die untote Danson Family. Da hab ich schon schlechteres gesehen, für einen Film mit einem geschätzten Budget vom Wert eines Kaugummis ohne Geschmack. Leider sieht man die aber natürlich nur im Finstern. Hoffentlich gibts später noch Aufnahmen am Tag, dann wäre da eine Nominierung für die Schrott Awards drin.

Clint schreibt alles auf, was passiert ist und ruft seinen Boss an, um ihn zu informieren. Der will sich mit Clint treffen. Und ihn abstechen. Aber Clint hat das vorausgesehen. Ich habe nebenbei absolut keine Ahnung, was da jetzt gerade los ist. Warum will der ihn killen? Woher weiß Clint das? Und was will Clint in China?

Der Boss wird dann von seiner eigenen Frau abgeballert. Boss war wohl ein Erbe der Dansons, oder so. Hm-kay. Die Frau meint, es musste halt mal enden. Finde ich auch. Und zwar jetzt. Bloß nicht zu viel erklären, damit ich auch noch die Geschichte von H.P. Lovecraft lesen muss.

Mehr gewitterlichen Grusel gibt es in der Horroctober Übersicht.

Spontaneous Combustion – Horrorctober 2016

Manchmal denkt man auch während des Horrorctober über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nach. Zum Beispiel, wie man gerne abtreten würde, wenn es irgendwann soweit ist. Einfach so umfallen kann ja jeder. Und im Schlaf abkratzen ist ja wohl der lahmste Scheiß ever. Aber spontane Selbstentzündung klingt mal richtig geil. Klar, sicher nicht angenehm, wenn der eigene Arsch plötzlich in Flammen steht. Aber schön mysteriös und es hat Stil. Und das ist nun mal das wichtigste, wenn man das Zeitliche segnet. Also sollte man diesem Phänomen mal genauer auf den Grund gehen. Und wer wäre dafür besser geeignet, als der Mann, der uns das Texas Chainsaw Massacre beschert hat? Vermutlich jeder andere, aber mal schauen:

SPONTANEOUS COMBUSTION – USA – 1990 – 97 Min.

Starring: Eine Schlangenzunge und He-Mans bester Freund

Eine Glühbirne in Nahaufnahme sieht irgendwie komisch aus. Das wird wohl der einzige Lerneffekt des Films bleiben. Da es sich hier um einen Horrorfilm aus den 90ern handelt, startet er natürlich in den 50ern mit irgendwelchen radioaktiven Tests. Nee, wartet mal. Das Thema war in den 90ern schon seit 20 Jahren ausgelutscht. Aber wisst ihr, was in den 90ern alles andere als ausgelutscht war? Grauenhaft schlechte Spezialeffekte. Die hatten da ihren absoluten Höhepunkt. Auch hier werden uns davon so einige erwarten. Jedenfalls stehen Brian und Peggy im Mittelpuntk dieser Tests. Und sie scheinen alles unbehelligt überstanden zu haben und können in ihr neues Haus in Arizona ziehen. Na Glückwunsch.

Peggy kriegt irgendwann ein Kind und alles ist sowas von Friede, Freude, Eierkuchen, dass ich nur noch kotzen will. Zum Glück ist klar, dass die Harmonie nicht von Dauer sein wird.

Nach einiger Zeit fackeln Brian und Perry ganz spontan ab. Vor den Augen der Krankenschwester, die das Baby auf dem Arm hat. Nebenbei Effekte aus der Computervorhölle. Die Leute ganz simpel abfackeln zu lassen, reicht hier nicht. Man muss auch noch Feuerfontänen ohne Ende per Photoshop darüber legen.

Doktor Augenklappe erklärt dann mal kurz, was spontane Selbstentzündung ist und dann gibt es einen Zeitsprung. Glaube ich. Zumindest sind da lauter Leute, die ich nicht kenne und üben fürs Theater. Ah ja, der eine Fritze ist Sam der Spontanentzünder und die Trulla ist scheinbar seine Freundin. Und wenn ich das jetzt richtig verstehe, wurde er zur Adoption freigegeben. Und seine Adoptiveltern sind geschieden. Und blah. Absolut logisch, ein Kind, dass alles und jeden per Gedanken abfackeln kann, zur Adoption freizugeben. Ich wette, es stellt sich nachher noch heraus, dass das Heim, indem er mal war, abgebrannt ist.

Langsam verdichten sich die Anzeichen dafür, dass Sam der unfreiwillgste Feuermann ever ist. Mal verbrennt er sich spontan die Finger. Mal setzt er eine Tischdecke in Brand. Außerdem stirbt eine Tussi namens Amy Whitaker bei einem Brand, nachdem er ihr den Tod gewünscht hat, oder so. Also hört er sich Interviews über spontane Selbstentzündung an und zündet den Kamin mit einem Fingerschnippen an, um anschließend komplett dämlich in die Flammen zu starren.

Dann fackelt noch jemand ab, den Sam kennt. Wer kann ich nicht sagen. Habe gerade nicht aufgepasst, weil es so unfassbar spannend ist. Er ruft einen Hellseher an, weil das immer hilft. Das Telefon ist nebenbei der absolute Knaller. Stellt euch vor, ihr latscht so durch die Fußgängerzone auf der Suche nach einem neuen Telefon. Ihr wart schon in mehreren Läden, aber nirgendwo habt ihr ein Modell gefunden, das euch zusagt. Ihr kommt an einem Sexshop vorbei und aus lauter Verzweiflung geht ihr halt rein und schaut euch nach einem Telefon um. Und da ihr euch sicher seit, dass eure Freundin schon immer mal einen pink leuchtenden Dildo haben wollte, kauft ihr ein pink leuchtendes Telefon, in Form eines Dildos. Und damit ruft ihr dann den Hellseher an. Und dann werdet ihr richtig sauer. Und ein Typ irgendwo fackelt ab. Und euer Arm beginnt zu brennen. Und ihr haltet euren Arm in die Badewanne. Und das Wasser darin beginnt zu kochen. Und das alles nur wegen dem pink leuchtenden Dildofon. War es das wert? Natürlich nicht. Also haltet euch aus Sex Shops fern.

Sams Hose fängt Feuer. Nein wartet. Er pisst eine Feuerfontäne. Und dann wird er zum Arzt gebracht. Und der weiß natürlich alles über Sam. Und Lisa weiß auch alles. Und ich schätze, sie wird gleich sterben, denn der Doktor nimmt sie mit irgendwohin.

Sam kloppt sich unterdessen mit Dr. Cagney, der ihm eine Spritze geben will. Und dann beginnt der Kopf des Doktors zu brennen. Und der Effekt ist mal wieder nur scheiße. Wieso kann man da nicht eine Puppe nehmen, die man wirklich anzündet? Nein, man muss natürlich wieder einfach ne Flammenfontäne mit Photoshop Version 1.2 drüber legen. Ich kann es nur noch mal betonen: Die 90er waren einfach ganz ganz grauenhaft, wenn es um Effekte geht. Was nebenbei wirklich bemerkenswert ist, da man in den 80ern quasi die praktischen Effekte perfektioniert hatte.

Sam latscht dann zu irgendeiner Tussi, deren Akte er bei Doctor Fackelmann gesehen hat und die erklärt ihm, dass er eigentlich David heißt und, dass der ganze Atomtestquark damals von vornherein Bullshit war, denn es war immer klar, dass die Eltern verstrahlt werden und deshalb ist er jetzt der Herr der Flammen.

Sam haut dann ab, um seinen Adoptivgroßvater Lew Orlander abzufackeln, weil der hinter der ganzen Sache steckt und die Tussi wird gekillt vom Doctor. Sam findet heraus, dass Lisa auch mit drin steckte und fackelt die Bullen ab, die gerade zufällig in der Nähe sind. Die beiden Cops sind nebenbei die einzigen Personen in dem ganzen Kack hier, die tatsächlich brennen und nicht nur hinter einem Photoshopfeuer rumhüpfen.

Sam geht also zu Lew und der erklärt, dass alles absichtlich passiert ist und so weiter. Sam hat die Schnauze voll und fackelt sich selbst ab und spuckt einen Feuerball auf Lew, der ebenfalls in Flammen aufgeht. Also nicht in echt. Alles nur Photoshop.

Lisa kriegt Besuch vom Doctor, der sie mit einer Spritze jagt. Die kriegt er dann aber selbst ab und geht in Flammen auf. Fragt mich nicht, ich weiß auch nicht warum. Und dann fängt Lisas Arm Feuer und Rachel kommt vorbei um sie zu killen, aber Sam ist da und rettet Lisa und Rachel fackelt ab und nichts ergibt hier noch irgendeinen verfickten Sinn.  Aber es wird noch viel besser: Der Boden reißt auf und Sam fällt dann in ein Höllenloch oder so und entzieht Lisa die Flammenkrankheit mit seiner Höllenhand oder so und ich habe einfach die Schnauze voll von der Scheiße hier. Zum Glück ist es dann auch vorbei mit Lisa die im Regen steht und einfach nur doof glotzt.

Mehr heißen Scheiß gibt es in der Horrorctober Übersicht.

Blair Witch 2 – Horrorctober 2016

Aus irgendeinem Grund gucke ich den heutigen Film jetzt schon zum dritten Mal. Und er wird mit jeder Sichtung schlechter.

BOOK OF SHADOWS: BLAIR WITCH 2 – USA – 2000 – 90 Min.

Ich sage schon mal vorweg, dass ich bis heute keine Ahnung habe, was das Book Of Shadows ist, da es entweder im Film nicht thematisiert wird, oder ich es einfach jedes Mal verpasst habe, wenn es thematisiert wurde. Wie auch immer. Das Buch kann den Film ohnehin nicht retten.

Der Schinken hier ist sowas von „meta“, dass er direkt den ersten Teil sofort mitzerstört, indem er ihn als fiktionales Werk entlarvt. Dann stellt er diesen Film aber wiederum als Nachstellung wahrer Ereignisse dar. Das ist jetzt schon nur noch schwachsinnig. Und der Film geht erst 5 Sekunden.

Irgendwelche Einwohner von Burkittsville geben ein paar Interviews darüber, dass die Leute seit dem ersten Film andauernd in ihr Kaff kommen und Steine kaufen wollen. Und deshalb müssen sie immer gut angezogen und frisch geschminkt sein. Ja, grauenhaft so ein Leben als … Burkittsvilleschnickse am Arsch der Welt, für die sich keine Sau interessiert, falls sie nicht zufällig ein paar Steine hat.

Ein Jahr später ist irgendein Irrer (der nebenbei vom Hauptdarsteller der Serie „Burn Notice“ gespielt wird, was die Hoffnung auf einen Bruce Campbell Cameo steigert – aber es wird leider keinen geben) in der Irrenanstalt. Das ist nichts weiter besonderes, denn da gehört er schließlich hin. Und dann beginnt der Film richtig mit Marilyn Manson Mucke. Nicht, dass Manson schlecht wäre. Ich fand den immer ganz cool. Aber wenn eine Sache ganz laut „Mainstream“ schreit, dann ist es ja wohl Marilyn Manson im Soundtrack.

So, und dann sind wir wieder im Jahr 1999, also 1 Jahr bevor der Irre in der Klapse rumturnt. Er und andere Affen brechen auf, um die Hexe zu suchen, oder so. Dazu holen sie noch Kim ab, die sich für sowas von Goth hält, dass sie ziemlich sicher Marilyn Manson hört.

An der Stelle, an der man angeblich Heathers Aufnahmen gefunden hat, wenn es denn Aufnahmen gäbe, denn wir wissen ja, das Teil 1 nicht echt ist … dieser ganze Schwachsinn verwirrt mich nur. Scheiß drauf. Da steht ein Baum mitten in den Ruinen eines Hauses. Und … nichts weiter. Man stellt tausend Kameras auf, um sich in der Nacht zu filmen. Am Lagerfeuer wundert man sich vor allem darüber, dass es im ersten Teil keinen Sex gab, um den Stress abzubauen. Irgendwann kommen irgendwelche Leute vorbei, nur damit man mal schnell ein paar grauenhafte Dialekte unterbringen kann.

Nachdem man die ganze Nacht durchgezecht und durchgekifft hat, wacht man auf und es regnet Papierschnipsel von Stevens Arbeiten und die Kameras sind weg. Aber Kim sieht mit ihren Fähigkeiten (die niemals erklärt werden), dass die Videoaufnahmen noch da sind. Und dann blutet Kristen im Schritt und hat ne Fehlgeburt.

Ich muss mal kurz darauf eingehen, warum der Film es schafft, ab diesem Zeitpunkt noch beschissener und verwirrender zu werden. Nämlich durch völlig willkürliche Szenenwechsel zwischen Vergangenheit, früherer Vergangenheit und Gegenwart. Und keine Sau weiß mehr, was was ist. Ich werde mich hier größtenteils auf die Gegenwart beschränken, die hier ja eigentlich auch schon Vergangenheit ist, denn es ist ja alles nachgestellt und wir hatten ja auch schon einen Zeitsprung zu den Ereignissen ein Jahr später. Glaube ich. Ihr seht: Man blickt nicht durch. Das wird ein Spaß.

Alle versammeln sich bei Jeff zuhause im Wald und gucken sich die Videos an. Und alle haben komischen Ausschlag. Die komischen Stimmen die sie hören und Geister die sie sehen, ignoriere ich mal gekonnt, weil es erstens langweilig ist und zweitens ohnehin keine Rolle spielt.

Erica tanzt auf dem Video nackt um den Baum, der mal im Haus steht und mal nicht. Aber sie streitet ab, jemals um einen Baum getanzt zu haben, weil Hobbyhexenschnicksen sowas nicht machen. Außerdem erklärt sie, dass die komischen Zeichen, die sie alle auf der Haut haben, von der Berührung einer Hexe kommen. Kim fährt einkaufen und setzt die Karre vor nen Baum. Aber nix passiert. Nur Hallus, die man halt hin und wieder mal hat.

Erica will Steven und die Fehlgeburt nach Hause fahren, aber die Karre ist plötzlich ein Totalschaden. Und Erica ist weg. Unauffindbar. Und sie hat sie belogen, weil sie hat gar keine Eltern, oder sowas in der Art.

Der Sheriff ruft an und ist in den Nachrichten, denn man hat die Leichen der Dialektopfer vom Abend gefunden und Jeff und Co. sind die Hauptverdächtigen.

Eine Eule fliegt durchs geschlossene Fenster.

Steven sieht Erica draußen nackt um nen Baum tanzen und geht raus, wo dann die Brücke zu Jeffreys Schuppen zusammenbricht. Die Fehlgeburt tickt derweil komplett aus.

Später finden sie Erica nackt und tot im Schrank. Ihr Haar verdeckt leider ihre Brüste, sonst wäre das immerhin eine ansehnliche Szene gewesen.

Die Fehlgeburt labert was von rückwärts und sie gucken sich die Videos rückwärts an. Und plötzlich ist alles da. Inklusive Lesbenaction zwischen Erica und Kim. Und Orgien. Und dem Papiergeschnipsel. Und einer Eule. Naja, am Ende war es durchgehend die Fehlgeburtentante, die den ganzen Hokus Pokus veranstaltet hat. Sie ist also die Hexe, oder die Hexe ist in sie gefahren, oder sie ist einfach irre, oder sie wurde von Steven einfach nicht richtig rangenommen, oder wasauchimmer. Jedenfalls erhängt sie sich und fertich.

Jeffrey, Steven und Kim werden verhaftet und wir springen zu der Stelle, die immer mal wieder im Film aufgegriffen wurde, die ich aber nie erwähnt habe, weil es nur nervt. Das Verhör bei den Bullen. Das nervt nebenbei, weil es arschlangweilig ist und die Cops einfach alles auf die drei schieben. Dabei kommen dann noch ein paar weitere Morde zum Vorschein, die die drei begangen haben und alle sind auf Video. Aus der Nummer kommen sie nicht mehr raus. Ich aber glücklicherweise schon, enn der Quark ist endlich vorbei.

Das Book Of Shadows ist mir übrigens auch dieses Mal nicht aufgefallen.

Mehr Verwirrung als dieser Clusterfuck an völligem Schwachsinn bietet die Horroctober Übersicht.