Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Blockbuster

Blockbuster-Sommer 2019 – King Arthur: Legend Of The Sword

Blockbuster. Sind wir mal ehrlich: Eigentlich waren die schon immer recht stupide und beschränkten sich auf die nötigsten Strukturen, um ihre Charaktere von einem Actionsetpiece zum nächsten zu jagen. Das ist dann mal mehr und mal weniger sinnvoll, aber im Vordergrund steht immer die Unterhaltung durch massenweise Scheiße, die in die Luft fliegt. Nun, das stimmt natürlich nicht ganz, denn Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Moderne Blockbuster allerdings scheinen wirklich größtenteils darauf beschränkt zu sein, Actiongetöse wenig sinnvoll aneinanderzureihen. Vielleicht liegt es aber auch einfach an der schieren Masse von Blockbustern, die mittlerweile auf uns draufhämmert. Früher noch auf den Sommer beschränkt, gibt es heute keinen Monat, in dem uns nicht ein neuer Blockbuster um die Ohren gehauen wird. Quantität über Qualität ist wohl das Motto. Also gehen wir zurück zu den Wurzeln und starten wir den Blockbuster-Sommer auf dem Filmschrottplatz, mit jeder Menge Blockbuster-Müll und solchem, den ich persönlich dafür halte.

KING ARTHUR: LEGEND OF THE SWORD – USA – UK – 2017 – 126 Min.

Blockbustergerecht haben wir es hier mit einem Team von großen Namen zu tun, die von Regisseur Guy Ritchie (der kürzlich mit ALADINN die vermutlich nächste Katastrophe abgeliefert hat) geleitet.
Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Joby Harold und Lionel Wigram, mit dem er schon öfter zusammengearbeitet hat. Ansonsten treten die beiden aber eher als Produzenten hinter die Kamera.
Ich gehe jetzt nicht auf jeden Darsteller hier einzeln ein, denn wir kenne die eh alle. Charlie Hunnam, Jude Law, Djimon Hounsou, Eric Bana, Aiden Gillen und weitere schwingen hier die legendären Schwerter.

Wisst ihr, das Mittelalter ist ja schon eine interessante Epoche vom heutigen Blickwinkel aus. Ich meine, all unser Wissen über diese Zeit stammt aus irgendwelchen Schriften und Überlieferungen. Man wird nie genau wissen, was es wirklich gab und was nicht. Gab es vielleicht tatsächlich Drachen? Oder sogar Zauberer und Hexen, die wegen ihrer Kräfte ausgerottet wurden? Vielleicht ist die heutige Fantasy gar keine Fantasy, sondern in Wirklichkeit die Realität. Wir werden es nie erfahren. Was wir aber ganz sicher wissen, ist, dass es keine Riesenelefanten mit Irokesenhaarschnitt gab, die den König antröten, während irgendwelche Typen auf einer Holzpyramide, die sie auf ihrem Rücken tragen wie die Scheibenwelt, in die Schlacht reiten. Die gibt es nur in diesem Film und da bleiben sie hoffentlich auch.

König Uther will Frieden, also wird er hintergangen und Vortigern setzt sich auf den Thron. Immerhin wurde Sohn Arthur in Sicherheit gebracht und kann jetzt bei Nutten aufwachsen, um später Rache zu nehmen oder so.

Die wohl schlimmste Zeitraffermontage die ich je erleiden musste, zeigt, wie Arthur ständig vors Fressbrett kriegt, aber ein guter Taschendieb wird und dann nicht mehr vors Fressbrett kriegt, weil er ein Kung-Fu-Meister wird oder sowas. Es ist mir zu egal, um nachzuschauen.

Ursula aus Arielle erklärt Vortigern, dass das Schwert von Uther sich zeigt und der rechtmäßige König es aus dem Stein ziehen wird. Wieso steckt das überhaupt in dem Stein? Hat Vortigern das selbst da reingesteckt, nachdem er Uther gemeuchelt hat?

Arthur erzählt seine Lebensgeschichte und Ritchie versucht hier, seinen Gangster-Dialog-Schnitt-Gegenschnitt-Stil auf den Film zu übertragen, aber so richtig will es nicht gelingen. Ist aber bisher die beste Szene hier, also will ich mal nicht so sein. Hunnam hätte nebenbei einwandfrei in die Ritchie Gangsterfilme gepasst. Einen Actionstar hingegen sehe ich in ihm ganz und gar nicht.

Vortigern veranlasst, dass alle jungen Männer sich am Schwert versuchen müssen, damit er den Königsanwärter direkt killen kann. Arthur ist an der Reihe und zieht das Schwert aber mal sowas von aus dem Stein, das man gefühlt siebzig Zeitlupen einsetzen muss, um es nicht zu verpassen. Es wird ewig rumgedödelt und dann soll Arthur geköpft werden, aber die Magierin wargt in einen Adler und greift den Henker an und dann greifen auch die Wachhunde an und irgendwie kann Arthur gemeinsam mit ein paar anderen Heiopeis entkommen, indem sie von einer tausend Meter hohen Klippe ins Meer springen. Das ist nebenbei noch das am wenigsten dumme an der Szene gewesen. Klippen in Filmen sind eben immer tausend Meter hoch. Warum aber mehr als ein Dutzend Ritter nicht in der Lage sind, sich gegen einen Adler und zwei Hunde zu behaupten, bleibt offen. Vermutlich heuert Vortigern nur Aushilfskräfte an.

König Uthers ehemalige Berater Bedivere und Bill wollen den Aufstand proben und deshalb soll Arthur mit Excalibur an ihrer Seite kämpfen. Dummerweise übt das Schwert aber eine magische Macht aus, durch die Arthur bewusstlos wird, wenn er es in die Hände nimmt. Die Magierin erklärt, dass er das Schwert abstößt und nicht umgekehrt und er muss lernen, sich und Excalibur zu kontrollieren und dafür muss er in die dunklen Länder. Ja, es istdie altbekannte Heldentrainigsreise. Kann man machen. Hier natürlich wieder in einer Montage, weil Ritchie die über alles liebt. Arthur kämpft gegen Riesenschlangen, Riesenspinnen und Riesenfledermäuse. Komisch, dass ausgerechnet die Riesenelefanten offenbar im Urlaub sind.

Durch Excalibur sieht Arthur die Vergangenheit und will jetzt doch Rache, weil das eben die einzige Möglichkeit ist, so eine Geschichte aufzuziehen. Ihr wisst schon: KISS. Keep It Simple Stupid. Die Vergangenheit zeigt immerhin, dass Uther mit seinem eigenen Schwert erstochen wurde und sich anschließend in Stein verwandelte. Deshalb ist das Schwert also im Stein. Die restliche Geschichte des Schwerts ist das übliche „Merlin gab es an die Frau im See und blablah jetzt hat es Arthur“.

Der will jetzt also Vortigern schnetzeln und dafür brauchen sie die Unterstützung der Familien und muss schonmal einen Palast abfackeln. Und das macht man natürlich in einer Montage.

Vortigern sieht seine Unterstützung wegbrechen und beruft den Rat der Barone ein. Heißt nicht wirklich so, aber klingt besser als „lass uns mal mit den Baronen treffen“. Generell leidet der König hier unter dem üblichen Problem, dass er zu passiv ist, um wirklich interessant zu sein. Da rettet auch Jude Law nix, wenn er nichts zu tun kriegt.

Arthur tigert um das Schwert herum und hadert mit sich selbst. Die Magierin macht die Philosophin und labert aufbauenden Quark und dann erfahren sie, dass König Möchtegern in drei Tagen zum großen Baronentreffen fahren wird. Also wird ein Hinterhalt geplant und das bringt uns natürlich die nächste Montage. Der König hat den Braten gerochen und schickt einen Doppelgänger. Arthur wittert diese Falle und jeder ist hier wirklich mal sowas von gut im Plänedurchschauen, dass es wundert, dass sie überhaupt noch was planen.

Nach actiongeladener Flucht Pfeilehagel, inklusive Krähen, die von der Magierin kontrolliert werden, weil sie es kann, muss Arthur dann wirklich mal mit Excalibur kämpfen. Und das bedeutet natürlich, dass plötzlich die große Magiedruckwelle durch die Gegner pustet und Arthur alle platt macht, was so spektakulär ist, dass man es nur in Zeitlupe bewundern kann. Einige Veretzungen müssen auskuriert werden, aber König Vorgestern ist ihnen in ihr Versteck gefolgt und schneidet dem armen Mike Ohren ab und Kehle durch, was dessen Sohn gar nicht befürwortet.

Arthur und der Rest der Revolution sind geflohen und Arthur hadert immer noch mit dem Schwert und so, was irgendwie dramatischer wäre, wenn er es nicht schon längst eingesetzt hätte. Um nochmal unmissverständlich klarzustellen, dass er keinen Bock auf Excalibur hat, wirft er es in den See, wird dann aber von der Frau im See ins Wasser gezogen und bekommt eine Zukunftsvision, dass König Vortigern das Land in Schutt und Asche legen wird. Und er soll der Magierin trauen. Aha. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Nun, doch, denn die Magierin und Mikes Sohn sind dem König in die Hände gefallen und wenn sie die beiden lebend wiedersehen wollen, müssen sie zum Schloss kommen. Das bietet natürlich eine hervorragende Möglichkeit für Rückblenden und eine Montage. Arthur reitet also los und die Magierin hat sich in eine Schlange gewargt. Aber König Wärergern ist reaktionsschnell und killt die Schlange. Gerumpel und Geschüttel. Was ist besser als eine Schlange? Genau. Eine Riesenschlange, die alle Schergen Im Saal frisst, außer den König.

Arthur greift dann halt zum Schwert und es gibt wieder Druckwellen-Zeitlupen-Action aus der CGI-Hölle. Damit es nicht ganz so repetitiv wirkt, hat man neben der Zeitlupe auch noch den schnellen Vorlauf entdeckt und jetzt ist das wirklich nur noch ein unschaubarer Brei.

Wie zu erwarten, kommt es natürlich noch zum Duell zwischen Arthur und dem König, der seine Frau opfert, um magische Kräfte zu erhalten und zu Ochsen-Skeletor mit Hörnern zu mutieren. Ich mache es kurz, denn ich kann einfach keine Rückblenden und Visionen mehr ertragen. Arthur gewinnt, indem er Skelegern mit Zeitlupen-Schnellvorlauf- Technik in den Wahnsinn treibt. Oder er sticht ihn einfach ab.

Natürlich brauchen wir noch eine Montage, in der alle zum Ritter geschlagen werden und England im Frieden rumdümpelt, den König Arthur dem Pöbel gebracht hat. Und die Tafelrunde führt er auch noch schnell ein.

Hui, das war ja schonmal ein guter Start in den Blockbuster-Sommer was? Aber ich fürchte, es wird noch besser werden. Ich gehe rückblendende Visionen haben …

Werbeanzeigen

Strukturen und Konzepte

Ich habe es schon mal ein wenig durchscheinen lassen hier: Der Filmschrottplatz muss momentan ein wenig darunter leiden, dass mir die Zeit fehlt, regelmäßig Schrott zu gucken. Zudem mangelt es ein wenig an Motivation, denn ich habe das Gefühl, dass sich mein Konzept hier abnutzt. So viel Spaß es mir immer noch macht, den ganzen Krampf anzuschauen und hier runterzuschreiben, so gering fällt die Resonanz dazu aus. Klickzahlen sind mir ja glücklicherweise scheißegal, sonst wäre das auch ein Problem.

STRUKTUR

Es wäre also sinnvoll, den Laden hier mal auf Vordermann zu bringen. Frischer Wind muss rein. Deshalb versuche ich mal, etwas die Struktur zu ändern. Die wöchentlichen Schrottfilme sind ohnehin vorbei, wie ihr sicher bereits gemerkt habt. Hier und da wird es immer mal wieder einen Beitrag zu dem wunderbaren Müll geben, der da draußen auf seinen Eintrag wartet und auch der Kultschrott wird weitergehen. Nur eben nicht mehr so regelmäßig, wie bisher.

Stattdessen versuche ich die Beiträge ab jetzt größtenteils unter einer Art Event-Banner veröffentlichen. Soll heißen: Es kommen mehrere Filme – vermutlich dann wieder im wöchentlichen Rythmus, weil das generell ganz gut funktioniert – unter einem Thema, dafür aber nicht mehr durchgehend, sondern nur, wenn ich mir ein Event aus den Fingern sauge. Quasi wie der Horrorctober, bei dem ich ja 1-2 mal teilgenommen habe. Die Beiträge werden in dem Fall nach dem altbekannten Prinzip der Nacherzählung stattfinden. Ich hänge zu sehr an dem Konzept, um es einfach so wegzuschmeißen, egal, ob es noch jemand liest oder nicht.

Das erste Event wird schon bald starten und bringt uns den BLOCKBUSTER-SOMMER 2019 mit jeder Menge beschissener Millionenproduktionen der letzten Jahre. Wer mich kennt, weiß, was ich von diesen Filmen halte.

KONZEPTE

Neben den üblichen Beiträgen habe ich noch die ein oder andere Idee im Hinterkopf, die ich hier gerne mal testen würde und die über den eigentlichen Schrott hinausgeht. Eine Idee wäre es, sich die ersten großen Produktionen gestandener Hollywoodgrößen mal näher anzuschauen. Ironischerweise haben viele in eher schlechten Horrorproduktionen ihr Debut gegeben oder als Regisseure bei renommierten B-Movie-Studios begonnen, also würde das wieder zum Filmschrottplatz passen.

Oder wie wäre es mit Filmen, die als Kind oder Jugendlicher gut waren, aber heute unerträgliche Grütze sind. Würde auch irgendwie passen.

Vielleicht kommt mir noch die ein oder andere Idee und auch „gute“ Filme will ich gerne vermehrt hier im Blog einfügen. Und das alles soll dann vom Stil her auch anders aussehen, als die bekannten Nacherzählungen.

Die Zukunft soll abwechslungsreicher und wieder etwas kreativer werden. Schauen wir mal, was ich so umgesetzt kriege. Der schwierigste Faktor ist nach wie vor die Zeit, aber nach und nach wird das schon werden. Freuen wir uns erstmal auf die ganzen beschissenen Blockbuster, die bald bevorstehen und dann sehen wir weiter.

Media Monday #402

Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft hin und wieder mal am Media Monday teilzunehmen, wenn es Zeit und Lust zulassen. Okay, Zeit habe ich eigentlich eh nie, also ist es eher die Lust. Und die Frage, ob mir zu den, nun, Fragen, was einfällt. So wie heute:

1. THE FLY von Regisseur David Cronenberg ist ja auch mehr als vorteilhaft gealtert und in letzter Zeit noch deutlich attraktiver/charismatischer/interessanter, denn in Zeiten, in denen Effekte nur noch aus glattgebügelten Computergrafiken bestehen, sind diese praktischen Effekte, die so widerlich sind, dass man davon fast kotzen muss, einfach ein Traum.

2. Mit ein paar Tagen Auszeit würde ich mich wohl mal endlich der Überarbeitung meines Romans widmen, schließlich befindet sich die Dewon Harper Reihe in der Endphase und im nächsten Jahr soll es mit regelmäßigen Buchveröffentlichungen weitergehen. Zum Glück stehen in den nächsten Monaten einige Feiertage bevor. Vielleicht komme ich dann mal dazu, Lebingen weiter auszubauen. Wenn ihr Lebingen noch nicht kennt und der Stadt mal einen Besuch abstatten wollt, kauft doch eins meiner Bücher bei Amazon.

3. Das Beste auf/an langen Zugfahrten ist ja dass ich nie welche mache. Das schlechte daran, dass ich nie welche mache ist, dass ich da eigentlich mal Zeit hätte, mich Dingen zu widmen, die momentan vermehrt auf der Strecke bleiben. Filme gucken, Bücher lesen, Romane überarbeiten …

4. Der oder die mitunter sympathischste(n) Buch-Protagonist(en) sind für mich solche Losertypen wie Arthur Dent oder Rincewind. Ich mag es einfach, wenn Leute, die eigentlich absolut keinen Bock darauf haben, in Abenteuer geworfen werden und versuchen, sich mit dem wenigsten Aufwand wie möglich daraus zu wuseln, finde ich spannender, als immer diese Charaktere, die sich anfangs nicht zurechtfinden, aber dann durch die Umstände zum Helden heranwachsen.

5. Die Entwicklung, dass man mittlerweile auch „große Kinostars“ in Serienproduktionen bestaunen darf betrachte ich mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite ist es natürlich toll, wenn Serien mit großen Stars aufwarten. Auf der anderen Seite nimmt das aber auch zum Teil diese Sprungbrettfunktion weg, mit der sich unbekannte Stars früher einen Namen gemacht haben. Bis in die 90er oder auch Beginn der 2000er dienten Serien oft dazu, neue Stars hervorzubringen, die eben durch diese Serien bekannt wurden. Heute werden Leute meiner Meinung nach viel zu schnell im Hollywoodkino verbraten und es ist schnell der Punkt erreicht, dass sich da nichts mehr steigern lässt. So richtige Stars, die sich von kleinen Produktionen bis in den Mainstream ihre Sporen verdienen, gibt es nur noch selten. Ihr wisst schon, so wie Leonardo DiCaprio in CRITTERS 3 oder Matthew McCognaughey und Reese Withersponn in TEXAS CHAINSAW MASSACRE 4. Was waren das noch für Zeiten …

6. Mit jeder Menge CGI vollgeballerte Blockbuster im Kino zu gucken wird auch eine Begeisterung bleiben, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, denn mich reißt das jedesmal aus der Welt und dem Film und es langweilt mich zudem einfach zu Tode. Dieses Gefühl, sich zu fragen, wie zum Geier die das eigentlich gemacht haben, existiert einfach nicht mehr. Es ist alles möglich und das Schlimme daran ist, dass man eben auch alles macht. Ohne darüber nachzudenken, ob das noch irgendwie gut ist oder nicht. Lahmes Actiongetöse vom Fließband, die Welt wurde mittlerweile tausendmal in  Schutt und Asche gelegt, nichts, was man nicht schon mal gesehen hat. Das Genrekino siecht dahin, weil sich genau auf diesen Möglichkeiten ausgeruht wird und keine neuen Impulse mehr gesetzt werden. Mich holt das alles kaum noch ab und es dient höchstens noch für Berieselung wie das TV-Programm am Nachmittag.

7. Zuletzt habe ich  Piratenfilme geguckt und das war Licht und Schatten, weil in keinem Genre gibt es nur Großartiges oder nur Schlechtes. Momentan habe ich aber einfach Lust auf solche Piratenabenteuer und werde wohl noch das ein oder andere hinterherschieben. FLUCH DER KARIBIK 5 muss ich zum Beispiel noch nachholen, auch wenn ich von dem nichts erwarte, da die Reihe für mich mit Teil 3 schon hinüber war. Aber vielleicht werde ich ja überrascht von diesem vermutlichen CGI-Actiongetöse … ich denke eher nicht.

DAS PIRATENMASSAKER werde ich allerdings nicht wiederholen, denn der war schon beim ersten Mal eine Qual und ist nicht umsonst hier auf dem Filmschrottplatz verewigt.

Horrorctober 2017 Bonus – The Mummy

Dieses Jahr gibt es noch einen kleinen Bonus im Horroctober. Denn die liebe Sandra hat mir den einen recht aktuellen Film zur Verfügung gestellt. Und da konnte ich einfach nicht lange warten, um den hier auf den Filmschrottplatz aufzunehmen. Erwartet den puren Horror in Filmform.

THE MUMMY – Die Mumie – USA – 2017 – 110 Min.

Wie wohl bekannt sein dürfte, bildet dieser Film den Anfang des „Dark Universe“ von Universal, das plant, die klassischen Filmmonster in modernem Gewand wiederzubeleben. Und wie mittlerweile ebenfalls bekannt sein dürfte, war der Start so beschissen, dass man den nächsten Film direkt mal auf Eis gelegt hat, um das ganze Unterfangen noch mal zu überdenken. Schauen wir mal, ob das eine notwendige Entscheidung war, oder ob der Film gar nicht so kacke ist … ach, kommt, wem mache ich was vor? Wir wissen alle, dass er nur ganz große Scheiße sein kann. Also hinein ins Vergnügen.

Selbstverständlich beginnt ein Film über eine Mumie mit den Tempelrittern. Wie auch sonst? Vielleicht hätte ich ihn doch am Freitag dem 13. gucken sollen. Da haben die ja ihren ganz besonders schlechten Tag. Jedenfalls halten die Fackeln in der Hand und machen sonst nicht viel. Denn dann springen wir in der Zeit nach vorne und Russel Crowe, auch bekannt als Dr. Henry Jekyll, erzählt dann erstmal die Geschichte von Ahmanet, die von Sofia Boutella gespielt wird und vermutlich das einzig ansehnliche an dieser Grütze sein wird. Die hat halt irgendwelche Kacke gebaut und wurde deshalb verflucht und plötzlich hatte sie überall Tätowierungen in der Visage, was ihr so gar nicht gefiel und deshalb hat sie alle Ägypter geschnetzelt, die ihr so über den Weg liefen. Dafür wurde sie lebendig mumifiziert und liegt jetzt weit von Ägypten entfernt in einem Sarkophag rum und wartet darauf, dass sie erweckt wird. Denn der Tod ist eine Tür und die Vergangenheit kann nicht für immer vergraben bleiben, wie Jekyll erklärt. Nun, man könnte sie einfach nicht ausgraben, aber das scheint keine Option zu sein.

Nick Morton, dargestellt von Tom Cruise, und Chris Vail, gespielt von Jake Johnson, sind in der Wüste und gucken irgendwelchem Geballer zu. Also will Nick da runter und einen Schatz suchen. Chris ist nicht überzeugt, aber kommt halt mit. Schnitt und Geballer in der Stadt. Chris fordert Luftunterstützung an und dieses Gespann geht mir jetzt schon tierisch auf den Zeiger. Die beiden kriegen nen Anschiss, weil sie in Kriegsgebieten nach Antiquitäten suchen und dann kriegt Nick noch eine von der Blondine Jenny geballert, weil er ihre Karte geklaut hat, nachdem er sich mit ihr im Hotel vergnügte.

In einem Krater, der sich mitten in der Stadt aufgetan hat, finden sie ägyptische Hieroglyphen und so, was ungewöhnlich ist, hier im Irak, oder wo auch immer die rumturnen. Dass man versehentlich die Mumie befreit, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Und wo man schon dabei ist, nicht wirklich kreativ zu sein, kann man auch noch schnell ein paar Tom Cruise Halluzinationen einbauen.

Mit dem Flugzeug gehts nach Hause. Denke ich. Vielleicht fliegt man auch ganz woanders hin. Erklärt wird hier ja kaum was. Jedenfalls schafft man es gerade so abzuheben, bevor der Megasandsturm kommt. Der Flug wird aber recht unruhig, denn die Mumie übernimmt den Körper von Chris um einen Soldaten abzustechen und dann geht ein Vogelschwarrm gigantomanischen Ausmaßes auf Kollisionskurs mit dem Flieger. Nick und Jenny müssen mit dem Fallschirm abspringen. DEr Flugzeugabsturz ist natürlich mal wieder die Krönung der CGI-Grütze.

Nick wacht in der Leichenhalle auf und ist gar nicht tot. Irgendwo versteckt sich da ein liegengelassener Monty Python Gag.

Die Mumie erledigt ein paar Wachmänner und baut sich wohl eine Zombiearmee zusammen. Na, das wird ja sicher wieder richtig interessant.

Nick und Jenny turteln ein bisschen beim Essen rum und Nick hat Erscheinungen von Chris, der eigentlich tot sein sollte. Aber hier kann man sich ja nicht so sicher sein. Jenny erzählt von den Tempelrittern, die irgendwelche Steine und einen kaputten Dolch vergraben haben. Dafür brauchten sie vermutlich die Fackeln am Anfang des Films. Auf der Damentoilette hat Nick einen kurzen Plausch mit Zombie-Chris, der ihm erklärt, dass sie beide verflucht sind. Jenny telefoniert kurz mal mit Jekyll, damit auch der Letzte rafft, dass sie natürlich ein falsches Spiel spielt.

Nach einer Rattenattacke glaubt Nick auch an den Fluch und geht mit Jenny in eine alte Kirche, wo er von der Mumie betatscht wird, was ihm sichtlich ganz gut gefällt. Jenny kommt zufällig rein, kurz bevor Nick geopfert werden soll und die beiden müssen um ihr Leben rennen und kämpfen und hüpfen und überhaupt und sowieso. Nick hat den Dolch von Seth, aber der Stein fehlt, was auch immer das für einen Unterschied macht.

Nach reiflicher Überlegung einigt man sich darauf, dass die Mumie in Nicks Kopf ist und ihn so zu sich lockt. Nach etwas Straßen- und Waldaction werden sie von Jekylls Team gerettet. Der erklärt, dass Jenny für ihn arbeitet, was für Nick natürlich ein echter Schock ist. Und dann wird die Mumie mit Quecksilber vollgepumpt, damit man sie untersuchen kann, oder so. Cruise labert dann mit der Mumie und erfährt, was damals so abging. Also Mord an Vater, weil der seine Frau tötete und so weiter. Wir kennen das. Ein ganz normaler Tag in Ägypten eben.

Rumgeturtel zwischen Nick und Jenny, dann geht sich Nick mit Jekyll besaufen, der nebenbei erklärt, was sie eigentlich da treiben. Also Monster suchen und fangen. Ziemlich simpel, wenn man mich fragt. Jedenfalls ist der Plan, Nick von dem Fluch zu befreien, indem man ihn mit dem Dolch absticht. Ich kapiere es auch nicht ganz, aber klingt plausibel genug für mich.

Die Mumie schickt ihre Spinnen los, um Leute in Zombies zu verwandeln und sie zu befreien. Ach, und Jekyll verwandelt sich nebenbei mal einfach so in Hyde, weil er vergessen hat, seine Pillen zu nehmen, oder sowas. Mit anderen Worten: Lahme Action überall.

Die verlegt sich dann in die Stadt, die von der Mumie abgerissen wird. Nick folgt Zombie-Chris, weil der weiß, wo der Stein ist. Jenny folgt wiederum Nick und natürlich werden sie alle von Zombies verfolgt. Die Mumie findet unterdessen den Stein und setzt ihn in den Dolch ein. Nick und Jenny kommen vorbei und Jenny stirbt. Nick kämpft mit der Mumie und klaut ihr den Dolch. Dann zerstört er den Stein und mutiert zum Gott und killt die Mumie, weil er halt der Oberkillergott ist, oder sowas.

Jenny lebt natürlich wieder und Nick quatscht sie voll und verschwindet dann, weil er sich für sie geopfert hat. Jekyll und Jenny sprechen darüber, dass Nick ihr größter Verbündeter im Kampf gegen die Monster sein könnte, weil „Dark Universe“ und so. Nick hat Chris wiederbelebt und reitet jetzt mit ihm durch die Wüste, auf der Suche nach neuen Abenteuern und ich bin einfach nur froh, dass dieses Abenteuer vorbei ist.

Nicht einfach nur scheiße, sondern vor allem langweilig. Wenn ein Unviersum so beginnt, kann es eigentlich nur aufwärts gehen. Ich gehe schöne Frauen mumifizieren …

Media Monday #253

Kurze Woche. Wuhu! Da tut der Montag nur halb so weh. Der Media Monday ja sowieso nicht. Der tut immer gut. Bäh, Schleim …

1. Wenn mal jemand auf die Idee käme, einen Film zu drehen, der es schafft, trotz übertriebener Action noch gute Charaktere, eine interessante Story und eine spannende Handlung unterzubringen, würde ich wohl auch mal wieder Lust auf einen Blockbuster haben. Ich glaube, der letzte, der das wirklich hatte, war der erste Fluch der Karibik. Vor über 10 Jahren. Das heißt, dass seit einer Dekade niemand mehr fähig war, ein Blockbusterdrehbuch abzuliefern, dass nicht scheiße ist. Falls ich doch einen übersehen habe, seht es mir nach. In der ganzen Grütze geht nun mal alles unter.

2. Innerhalb der Blogosphäre an sich könnte ruhig mal wieder mehr kommentiert werden. Schon seit längerer Zeit fällt leider auf, dass größtenteils nur noch Beiträge geliket werden, aber dazu sagen tut kaum jemand was. Vielleicht biete ich auch einfach nicht genug Diskussionspotenzial, wenn ich mal wieder über Megan Fox, CGI, Hollywood, Angelina Jolie, Jai Courtney, Superhelden, 3D, Arschlöcher und andere Leute herziehe.

3. Mary Elizabeth Winstead braucht sich sicherlich nicht hinter gestandenen Schauspielgrößen zu verstecken, wie sie in 10 Cloverfield Lane eindrucksvoll beweist, schließlich zeigt sie hier einige Facetten in einem nicht alltäglichen Setting. Ich habe ja immer gesagt, dass die was kann. Endlich konnte sie das auch mal unter Beweis stellen in einer Hauptrolle. Hoffentlich folgen da noch einige weitere.

4. Hätte ich vorher geahnt, auf was ich mich einlasse, ich hätte wohl niemals einfach so angefangen einen Roman zu schreiben. Hätte ich vorher wenigstens ein bisschen Ahnung davon gehabt, was ich da tue, wäre das wohl kein ewig langes Projekt geworden. Beim nächsten Mal weiß ich es zumindest besser. Auch wenn ich nicht sicher bin, ob das hilft. Nach meiner Erfahrung tun sich immer neue Problem auf, sobald man eins gelöst hat. Das wird wohl auch in diesem Fall nicht anders sein.

5. Wenn ich mich einmal nicht meinen medialen oder popkulturellen Hobbies widme … Moment mal … man kann auch noch andere Dinge machen, als dauernd Schrottfilme zu gucken?

6. Es könnte ruhig mehr Froschmutanten geben, schließlich hat die Menschheit schon den Dodo ausgerottet. Da müssen wir doch für den Fortbestand der Froschmutanten sorgen. Ich versuche auf dieses Problem mit meinem Drehbuch zu „Filmschrott – Der Film“ aufmerksam zu machen. Hier ein Auszug:

EXT SUMPFGEBIET NAHE DES FLUGHAFENS

Rocko Schlawonski, 42, Bauunternehmer, Reicher Fatzke und menschliches Arschloch, steht im Sumpf und überschaut das wässrige Gebiet.

Rockos Sohn Brock, 17, doof wie Bohnenstroh, wobei das eine Beleidigung für Bohnenstroh wäre, steht neben seinem Vater und überschaut ebenfalls das Sumpfgebiet.

ROCKO SCHLAWONSKI

Eines Tages wird das alles MIR gehören.

Und dieser Tag ist heute. Muahahahaha.

Rocko schlägt seinem Sohn lachend auf den Rücken. Brock kippt vornüber in den Sumpf.

Hinter Rocko ertönt eine schrille Lache. Rocko dreht sich um.

ROCKO SCHLAWONSKI

Wer zur Hölle bist du?

JIMINY BILLY BOB BOBBERSON

Tihihihihihihihi.

(hört auf zu lachen)

Ich bin Jiminy Billy Bob Bobberson.

ROCKO SCHLAWONSKI

Was machst du auf meinem Land?

JIMINY BILLY BOB BOBBERSON

Ich wohne dahinten in einer Hütte.

ROCKO SCHLAWONSKI

Nicht mehr lange, du Trottel. Ich werde hier Plattenbauten errichten, so weit das Auge reicht. Und dann werde ich den Mietern das Geld aus der Tasche ziehen und zuschauen, wie sie hier im Sumpf in ihren gammeligen Buden absaufen. Muahahahah.

BROCK SCHLAWONSKI

Dad! Irgendwas ist hier im Wasser.

ROCKO SCHLAWONSKI

Stör mich nicht beim Lachen.

Muahahahahah.

BROCK SCHLAWONSKI

Aber Dad …

ROCKO SCHLAWONSKI

(dreht sich zu seinem Sohn um)

(angeekelt)

Was ist das denn?

Froschaugen tauchen aus dem Wasser auf und schauen Brock an. Der schwimmt schnell an Land. Ein Froschkopf von der Größe eines Menschenkopfs.

ROCKO SCHLAWONSKI

Lauf Junge!

Rocko schubst Jiminy Billy Bob Bobberson in den Sumpf zu dem Froschmutanten. Rocko und Brock laufen so schnell sie können davon.

TO BE CONTINUED

7. Zuletzt habe ich ein paar öffentliche Verkehrsmittelfilme geguckt und das war ziemlich unterhaltsam, weil „Speed“ eigentlich viel zu „trashig“ ist, um ein Mainstreamactionfilm zu sein und „Silver Streak (Trans Amerika Express)“ einfach jede Menge Spaß macht und einfach eine tolle moderne Variante des „FilmNoir im Zug“-Themas ist.

Media Monday #161

Im Moment ist zwar nicht ganz so viel los auf dem Filmschrottplatz, weil ich mal ein paar Tage Urlaub gebrauchen kann, aber für den Media Monday hab ich natürlich trotzdem Zeit.

 

1. Das Stilmittel, Splitscreens einzusetzen kenne ich eigentlich nur aus 24, wo es wegen der Echtzeithandlung auch absolut Sinn machte. Ansonsten brauche ich es aber nicht .

2. Selten gab es eine unsympathischere Hauptfigur als ______ , denn ______ . Fällt mir gerade ehrlich keine ein.

3. Mit Mystery hat man mich im Grunde schon am Haken, weil ich es liebe mitzurätseln, worum es eigentlich geht, worauf das ganze hinausläuft, und am Ende dann enttäuscht zu werden, weil die Auflösung mal wieder aus Außerirdischen besteht, da den Autoren nix besseres einfällt.

Deshalb kam ich nebenbei auch ganz gut mit dem Ende von Lost klar. War nicht perfekt, aber es waren auch keine Aliens im Spiel. Immerhin .

4. Es wird allerhöchste Zeit, dass der Hype um die ganzen Superhelden ein Ende findet, denn ES REICHT EINFACH VERDAMMT!

5. Bester Nebeneffekt, mich mit meinen Seh- und/oder Lese-Gewohnheiten auf meinem Blog auseinanderzusetzen ist, äh, viele Filme zu gucken und, öhm, darüber diskutieren zu können, und irgendwie wahrscheinlich auch noch was anderes, aber es fällt mir gerade absolut nicht ein.

6. Bei den heutigen Blockbustern kann ich mich nur kopfschüttelnd abwenden, weil die Drehbucharbeit einfach an Arbeitsverweigerung grenzt. Kann mir mal einer nen Tipp geben, wo ich mein Drehbuch mit tausend hirnlos aneinandergereihten Actionszenen hinschicken kann, um dann auch in meinem Geldspeicher schwimmen gehen zu können? Storys habe ich ja schon. Müssen nur noch verfilmt werden.

7. Zuletzt gesehen habe ich Fluchtpunkt San Francisco aka Vanishing Point und das war gute Unterhaltung, weil simples aber geiles 70er Jahre Actionkino. Autoverfolgungsjagden hatten die damals einfach drauf, das steht mal fest .

Media Monday #150

Und wieder eine neue Woche. Bedeutet: Ein neuer Media Monday.

 

1. Fragt man mich nach meinen drei liebsten SchauspielerInnen, so fallen mir spontan Robert De NiroAl Pacino und Kevin Spacey ein. Wobei man bei den beiden Erstgenannten anfügen muss, dass ihre Filmauswahl mittlerweile doch stark zu wünschen übrig lässt.

2. Es gibt Filme die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum?

Ich mag beides ganz gerne. Kommt auf die Stimmung an. Manchmal braucht man einfach was zum abschalten, da sind unanstrengende Blockbuster genau das Richtige. Meistens bevorzuge ich aber doch etwas mit mehr Anspruch. Wenn mich ein Film nach dem Schauen noch weiter beschäftigt, hat er eigentlich alles richtig gemacht.

3. Fernab von sympathischen und/oder attraktiven SchauspielerInnen oder präferierten Genres; habt ihr einen Lieblingsregisseur, der euch ungeachtet der genannten Kriterien in steter Folge ins Kino treibt, wenn sein neuestes Werk anläuft? Da ich eher selten ins Kino gehe, kann ich das nicht wirklich beantworten. Must-Sees sind aber immer Quentin Tarantinos Filme und bisher hat auch Christopher Nolan nie enttäuscht.

4. Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt? Wie gesagt: Selten Kino. Deshalb habe ich in den letzten Jahren nur Filme im Lichtspielhaus (benutzt man das Wort eigentlich heute noch?) gesehen, die mir auch gefallen haben. Wenn ich weiter zurück denke, fällt mir spontan Der Diamantencop mit Martin Lawrence ein, den ich mir hätte sparen können, den ich aber damals spontan im Kino angeguckt habe.

5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Gräuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt? Eigentlich nicht. Ich kann mich eigentlich auf alles einlassen.

6. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Megan Fox gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass demnächst ein neuer Film für meinen Blog erscheint .

7. Mein zuletzt gesehener Film war Der große Gatsby und der war richtig gut , weil die Schauspieler ausnahmslos eine tolle Leistung abgeliefert haben, die Story interessant war, die 20er Jahre gut eingefangen wurden und auch sonst alles passte, bis auf die neumodische Musik, aber da kann ich drüber wegsehen .