Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: Januar 2016

Schrott Awards 2016 – Filme

Die Nebenkategorien sind abgehakt und bevor es dann hier mit neuen Schrotteinträgen auf dem Filmschrottplatz weiter geht, steht natürlich eine wichtige Sache noch aus:

SCHROTTIGSTER STREIFEN

Ihr dürft wieder aus allen Filmen, die im letzten Jahr auf den Filmschrottplatz aufgenommen wurden euren Favoriten wählen. Hier sind noch mal alle 54 Filme mit Kurzbeschreibung und Link zum jeweiligen Beitrag. Wählt weise:

Terror On Tour

Die Band „The Clowns“ geht, inklusive bescheuerter Kostümierung auf Tour. Ein Killer, inklusive bescheuerter Kostümierung, sticht nackte Tussis ab. Der Verdacht fällt auf die Clowns. Glaube ich. Habs selber nicht verstanden, aber so viel sei verraten: Der Mörder war nicht der Gärtner. Zumindest wäre mir nicht bewusst, dass der Typ Gärtner war. ich kann es aber nicht wissen, weil ich gar nicht weiß, wer der Mörder war. Ihr seht: Verwirrend. Aber hey, mit Clowns.

Sharknado 2

Es regnet wieder Haie und alles ist noch trashiger, als im ersten Teil. Aber eben schon zu trashig. Gewollter Trash ist eben kein guter Trash, sondern einfach, nun ja, Müll. Mit Kreissägen.

Land Of The Free

William Shatner stellt sich zum Wahlkampf und will irgendeine militärische Verschwörung starten, die kein Mensch rafft. Nichtmal Jeff Speakman. Das hindert ihn aber nicht daran, The Shat und seinen Genossen mal so richtig den Arsch aufzureißen.

Bob The Butler

Tom Green ist Butler, oder nennt sich zumindest selbst so, nachdem er einen Schnellkurs belegt hat, und muss auf die verzogenen Blagen von der neurotisch Reinen Brooke Shields aufpassen, während die mit einem französischen Alkoholiker poppt.

SHE

SHE hilft zwei Brüdern, ihre Schwester zu retten und dabei treffen sie auf alles, wirklich ALLES, was ein guter Film braucht. Roboter, Werwölfe, Mönche mit telepathischen Fähigkeiten, Piraten, einen Kakadu-Mann … Was will man mehr?

Inferno

Jean-Claude van Damme, Danny Trejo und Pat Morita hängen in einem Wüstenkaff rum und treten Ärsche, wie nur sie es können. Und dazu gibt es die schönsten Brüste jenseits von Eroticon VI.

The Junkman

Ein filmproduzierender Schrottplatzbetreiber wird von Killern gejagt, weil … äh, damit man möglichst viele Autos zu Schrott fahren kann. Mehr Sinn hab ich nicht entdeckt.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Indy schwingt sich an seiner Peitsche durch die Gegend, auf der Suche nach Alienartefakten. Das ist einfach falsch und mir fallen gar nicht genug Worte ein, um zu beschreiben, wie Scheiße dieser Film ist. Da ich aber davon ausgehe, dass die Meisten hier ihn gesehen haben, brauch ich das wohl auch nicht.

Der Kurpfuscher und seine fixen Töchter

SCHNUDELHUBER!

Stirb Langsam 5

John McClane und sein Sohn zerlegen Russland, einfach weil sie es können.

The Uninvited

Mutter Johnson hört Stimmen im verfluchten Haus. Und geht baden.

The Last Match

Footballspieler auf Rachefeldzug und ein geisteskranker Orgelspieler. Das kann nur eins bedeuten: Pure Langeweile.

Aerobicide

Der Sicherheitsnadel-Killer ersicherheitsnadelt unschuldige Muckibudenmitglieder, die nichts falsch gemacht haben außer doof zu sein.

Oddballs

Pissblagen im Ferienlager machen irgendwas, ohne dass eine Story erkennbar wäre.

Metal Man

Irgendein Horst trägt nen billig zusammengefuckelten Metallanzug und ist plötzlich der Oberarschtreter vom Dienst.

Way Of The Wicked

Pfarrer Christian Slater und Hobbypolizist Vinnie Jones jagen ein Teufelsblag und finden heraus, dass ihre Schauspielkarrieren schon bessere Tage erlebt haben.

Wheels Of Fire

Trace rettet einsame Wüstenweiber mit dicken Dünen vor Morlocks und Piraten.

Trail Of The Pink Panther

Hommage oder Kuhgemelke? Jedenfalls nix, was dem großartigen Peter Sellers gerecht wird.

Teen Spirit

Ne Geisterschnepfe hilft ner Geistig-ganz-weit-oben-Tussi dabei endlich flachgelegt zu werden.

Postal

Uwe Bolls Meisterwerk des Schwachsinns, mit versteckter politischer und religiöser Botschaft, die aber niemand gefunden hat, weil der Film auch so schon unerträglich ist.

Der Ritter aus dem All

Hulk Hogan erkundet die Erde und stellt fest, dass alles Scheiße ist. Vor allem seine Filme.

Comic-Stars gegen Drogen

Ein sprechender Außerirdischer, ein Hase, der alles und jeden mit Dynamit in die Luft jagt, ein Kater, der so faul ist, dass sich der Eindruck des Dauerkiffens aufdrängt, und weitere bekloppte Cartoon-Figuren wollen einen Jungen davon überzeugen, keine Drogen mehr zu nehmen.

Sumpf der lebenden Toten

Womit bekämpft man Nazi-Zombies, die aus einem Nacktbadesee in Frankreich steigen? Richtig: Mit Suppe.

The Happening

Nothing is happening.

Blood Beach

Am blutigen Strand gibt es alles nur kein Blut. Und keine Spannung. Und auch sonst nichts aufregendes. Um genau zu sein, gibt es da nur Sand. Und darunter ein Monster.

Ice Cream Man

Willy Wonkas geistiger Bruder Gregory verarbeitet Kinder zu Eiscreme.

2-Headed Shark Attack

Ein Hai. Zwei Köpfe. Schwachsinn hoch drei.

The Dragon Lives Again

Bruce Lee kämpft in der Hölle gegen James Bond, Clint Eastwood und Dracula, während er dem Drang widersteht Emanuelle flachzulegen.

A Million Ways To Die In The West

Neil Patrick Harris scheißt in einen Hut. Und auch der Rest des Films ist totaler Dünnschiss.

Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu

Das beste Gift aller Zeiten: Ungefährlich für Frauen. Nur übertragbar durch einen Kuss. Wirkt nur bei Vollmond. So ein Gift darf natürlich niemals in die Hände eines großen, bösen Denkers geraten. Zum Glück ist es nur bei Dr. Fu Manchu.

Sharknado 3

Sharks in Space. Enough said.

The Sea Serpent

Eine Sockenpuppe mit Glubschaugen zerlegt Modelleisenbahnen.

Strangeland

Captain Howdy schnippelt an seinen Dates rum.

Apartment 1303

Mischa Barton kämpft gegen die lahmsten Geister der Filmgeschichte.

The Last Sect

Wer hätte gedacht, dass lesbische Vampire so unfassbar einschläfernd sein können?

La Petite Mort

Torture Porn ist immer Müll. Dieser hier ist keine Ausnahme.

Mark Of The Witch

300 Jahre nachdem sie ermordet wurde, taucht eine Hexe wieder auf und will Rache nehmen. Stattdessen schläfert sie aber lieber das Publikum ein.

Zombie Ass

Zombies, die mit Kacke werfen und Bandwürmer die sich in Frauenärschen einnisten. Richtig. Das gibts nur in Japan.

Walled In

Mischa Barton ist zurück und lässt sich einmauern. Leider ist der Maurer nicht schnell genug, um daraus nur nen Kurzfilm zu machen.

Invitation To Hell

Mehr Licht …

V/H/S

Die langweiligste Videosammlung ever.

Empire Of The Ants

Riesenameisen gegen 70er-Jahre Frisuren.

Sleepaway Camp 2

Angela Baker lässt ihren Pimmel im Höschen und schnetzelt sich wieder durchs Ferienlager.

Elves

Kaufhaus-Santa vs. Nazi-Killer-Elfen

Gott verhüte!

Ein Pfarrer stochert in Kondomen rum, damit die Geburtenrate steigt, was zu einem bunten Reigen von Inzest und Pädophilie führt. Eben alles was ein religiöser Film braucht.

Recruits

Schwachmaten auf Polizeistreife. Mit Brüsten!

Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin

Asiaten-Klischee-Detektiv jagt die Drachenkönigin, dessen Name absolut nix mit irgendwas in diesem Film zu tun hat. Schon gar nicht mit Drachen.

The Wizard Of Mars

Lustige Astronauten irren über den überraschend feuchten Mars.

Aztec Rex

Azteken und Konquistadoren jagen einen Dinosaurier. Das klingt aufregender, als es letztlich ist.

Butcher Boys

Hobby-Metzger und Vollzeit-Kannibalen jagen eine blonde Tussi durch die verwinkeltste Stadt des Universums.

StarCrash

Die beste Pilotin des Universums muss im Bikini David Hasselhoff vom Steinzeitplaneten des bösen Grafen retten und darf dabei nicht mal selber fliegen.

Christmas Vacation 2

Cousin Eddie und seine Familie stranden auf einer einsamen Insel und bereiten das unlustigste Weihnachten aller Zeiten vor.

DNA – Experiment des Wahnsinns

Marlon Brando züchtet Opossummenschen, die dann angeführt von einer Hyäne Val Kilmer töten und von David Thewlis, der in eine Katzenfrau verknallt ist, gejagt werden.

 

Weil mir das zu umständlich ist, gibt es hier keine Umfrage, sondern ihr dürft einfach euren Favoriten hier in die Kommentare knallen. Zeit habt ihr (ganz spontan entschieden) bis zum 14. Februar 2016.

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Blogparade: 10 x Ich – Filme aus meinem Geburtsjahr

Das Franzi hatte mal wieder einen Geistesblitz und stellt mich vor eine schier unlösbare Aufgabe. Sie will von mir 10 Filme wissen, die in meinem Geburtsjahr gedreht wurden, und mir dazu auch noch irgendwas bedeuten. Wie ich allerdings bei der Parade von Miss Booleana bereits angemerkt habe, gibt mein Geburtsjahr 1983 leider nicht viel her. Neben dem genannten „Scarface“, gab es noch den ersten Familienausflug der Griswolds in „Die schrillen Vier auf Achse“, Eddie Murphy und Dan Aykroyd als „Die Glücksritter“ und irgendeinen „Star Wars“ – ich glaube Episode XXXIIVVMXI.

Also was tun? Nun, wenn schon nicht genügend Filme da sind, um hier eine Top 10 der guten Filme hinzuklatschen, mache ich eben eine Top 10 der vielversprechenden Filme aus meinem Geburtsjahr 1983. Also hier kommen sie: 10 Filme, bei denen der Titel nur gutes verspricht und was ich davon erwarte:

Edith und Marcel

Wenn schon in meinem Geburtsjahr ein Film rauskommt, in dessen Titel mein Vorname steht, kann der natürlich nur ein unglaublich mitreißendes Drama sein. Ich stelle mir das so vor: Marcel lernt Edith kennen und nach einiger Zeit verliebt er sich in sie. Sie lässt ihn auch ständig spüren, dass sie Interesse an ihm hat, aber da er zu doof ist, mal irgendwas in die Wege zu leiten, hat sie dann plötzlich nen anderen Stecher. Das Ganze dann so ungefähr ein dutzend Mal in ähnlicher Abfolge, mit verschiedenen Ediths und man hat quasi meine Lebensgeschichte in meinem Geburtsjahr verfilmt. Am Ende gibt es hier kein Happy End.

Zwei Superflaschen räumen auf

Klingt stark Bud Spencer & Terence Hill, die sich als Pfandflaschensammler an einer Horde Rowdies rächen wollen, die einfach ihre ganzen Pfandflaschen kaputt gemacht haben. Am Ende haben sie natürlich alle vermöbelt und eröffnen ihren eigenen Getränkemarkt.

Die Straße der Negerhütten

Das kann natürlich nur ein Film mit Samuel L. Jackson sein, der kurz nach der Sklavenbefreiung beginnt, im Süden der USA seinen schwarzen Mitbürgern 5-Zimmer-Wohnungen zu bauen. Der KKK ist nicht erfreut, aber Sam Jackson ist nicht nur Maurer sondern auch Kriegsveteran und ballert in bester Rambo-Manier alle KKK-Mitglieder weg, nachdem die seine Familie eingemauert haben. Am Ende kann er natürlich seine Familie retten und zieht mit ihnen in ein zweistöckiges Einfamilienhaus.

Ehe mit Hintergedanken

Die erste wahre Geschichte einer Hochzeit, in der endlich aufgeklärt wird, dass Männer immer mit Hintergedanken heiraten, nämlich, um die Ische endlich flachlegen zu können. Am Ende wird geheiratet.

I Am The Cheese

Der Aufstieg und Fall eines Molkereibetriebsleiters, der sich selbst „The Cheese“ nennt und in Green Bay lebt. Ein Drama voller Korruption, Koks und Käse, in dem sich „The Cheese“ mit den falschen Leuten einlässt und in Schulden gerät, die er nicht in Käsescheiben zurückzahlen kann. Am Ende wird er von zwielichtigen Gestalten zu Käse verarbeitet.

Gefährliches Dreieck

Ein Mathematiklehrer entdeckt, dass Geometrie ein Grauen ist, das nur geschaffen wurde, um die Menschheit in den Wahnsinn zu treiben. Auf seiner Suche nach der Entstehung des gefährlichsten Dreiecks mit den spitzesten Winkeln und den längsten Katheten, kommt er einer Verschwörung auf die Spur, die die Menschheit und die Mathematik für immer verändern könnte. Am Ende rettet eine gleichschenklige Blondine die Welt.

Die flambierte Frau

Ein Chefkoch, dessen Frau nicht kochen kann, dreht irgendwann durch, als er mal wieder nach einem ewig langen Arbeitstag in der Restaurantküche nach Hause kommt, und es wieder nur aufgetaute Fischstäbchen gibt. Um seiner Frau mal zu zeigen, wie man richtig kocht, zerhackt er sie und flambiert sie. Am Ende muss er sich übergeben, weil er zu wenig Ketchup genommen hat.

Die sieben glorreichen Gladiatoren

Charlton Heston, Russel Crowe, Djimon Hounsou und Ralf Moeller zeihen zusammen mit drei anderen Spaten in einen Krieg gegen das römische Emperium, angeführt durch Julius Cesar und Schwanzus Longus. Eine brutale Komödie mit viel Blut und Lachern. Am Ende wird Longus einen Schwanz kürzer gemacht.

Der Todesjäger

Der Tod verrät seine Freunde, die apokalyptischen Reiter Krieg, Pestilenz und Hunger, da er der Meinung ist, dass er durch sie viel zu viel arbeiten muss. Da niemand mehr stirbt, muss etwas getan werden und die Reiter heuern einen Jäger an, der den Tod fangen soll. Am Ende stirbt jemand.

Das Geheimnis der vier Kronjuwelen

Eine post-Apokalyptische Geschichte, in der alle Männer zeugungsunfähig sind. Aber laut einer Legende gibt es einen Mann mit vier Kronjuwelen, der so unglaublich fruchtbar ist, dass er mit einem Schuss die Welt direkt neu bevölkern kann. Geleitet von einer Horde notgeiler Jungfrauen, machen sich die Überlebenden auf die Suche nach dem Megastecher. Am Ende gibt es Sexszenen, bei denen die Frauen ihren BH anlassen.

So, das wäre es also. Ein paar Titel haben es leider nicht in die Liste geschafft, einfach weil sie schon zu offenscichtlich sind. „Das Frauenlager“, „Im Sauseschritt ins Dünenbett“ und „Ein himmlischer Lümmel“, was nebenbei tatsächlich der Titel zu einem Drama ist und nicht zu einem lustigen Sexfilmchen. Da soll sich noch mal jemand über die heutigen deutschen Titel aufregen.

Wer Lust hat darf natürlich bei der Blogparade von Franzi mitmachen. Aber lest euch vorher noch mal durch worum es geht, denn so wie hier sollte es eigentlich nicht sein.

Media Monday #239

Es ist mal wieder Sonntag. Und ich beantworte Fragen im Media Monday für Montag. Vielleicht poste ich die dann erst am Dienstag.

1. Wäre doch mal angenehm, wenn häufiger richtig frische Ideen in Filme verwandelt würden, so wie etwa zuletzt mit/in … es wäre jetzt verdammt einfach hier einfach sowas wie „Das Fenster zum Hof“ von Alfred Hitchcock hinzuklatschen, um darauf hinzuweisen, dass Hollywood schon seit einiger Zeit völlig innovationslos ist. Aber ganz fair wäre das dann auch nicht, denn den ein oder anderen kreativen Film gab es ja nach Hitchcock doch noch. Mir fällt nur gerade keiner ein.

2. He-Man hat mich ja früher mal gereizt, mittlerweile allerdings finde ich einfach meine He-Man Figuren und das Castle Grayskull nicht wieder. Dabei wollte ich so gerne mal wieder damit spielen und sie in einen Krieg gegen meine Power Rangers Figuren schicken. Andererseits glaube ich, dass He-Man heute einfach überhaupt nicht mehr funktionieren würde. Und die Power Rangers fand ich immer scheiße.

3. Rückblickend hätte ich ja gerne die Lebenszeit, die ich für die Sauferei vergeudet habe, zurück, denn diese Zeit hätte ich hervorragend nutzen können, um an meinem Drehbuch mit dem Titel „Alki im Aldi“ zu arbeiten. Hier ein Auszug:

INT ALDI

Ein besoffener Typ torkelt durch die Gänge. Er greift nach einer Flasche im Schnapsregal. Er verfehlt sein Ziel und stößt einige Flaschen aus dem Regal, die klirrend am Boden zerschellen.

BESOFFENER

(guckt sich die Pfütze vor seinen Füßen an)

Ein mal wischen in Gang 3. Ha ha ha. *rülps*.

Ein Mann mit Wischmob kommt vorbei, wird aber von hinten gepackt und von einem maskierten Mann mit einer Waffe bedroht.

MASKIERTER MANN

Keine Bewegung, oder der Mann hier stirbt. Macht die Kasse leer und packt das Geld in eine Plastiktüte.

BESOFFENER

(lallend)

Man, wozu raubst du den Aldi aus. Im Lidl gibt es viel mehr zu holen. Zum Beispiel der Wein im Tetrapack ist da viel besser.

(kotzt auf den Boden)

MASKIERTER MANN

Halts Maul.

Der maskierte Mann wirft ein Tetra Pack Wein durch den Gang. Der Besoffene fängt ihn und trinkt die Packung aus.

BESOFFENER

Yeah!

Der Besoffene verwandelt sich in Super-Alki inklusive Cape und stellt sich dem Verbrecher.

Weiter bin ich leider noch nicht.

4. Megan Fox spielt gefühlt immer dieselben Rollen, schließlich kann sie nicht anders, als immer das Gleiche zu machen.

5. Eines der Bücher, die ich in nächster Zeit unbedingt lesen möchte/sollte . Hm, ja, schwierig. Der Stapel an Büchern, die ich gerne lesen will, wird ja nicht kleiner, deshalb werde ich da jetzt kein bestimmtes rauspicken.

6. Das Überangebot an Serien einmal vernachlässigend, freue ich mich ja derzeit am meisten auf Season 2 von Better Call Saul. denn entgegen meiner vorherigen Bedenken, dass das Breaking Bad Spin Off zu sehr in die Comedyecke abdriften könnte, hat man hier wieder ein bisher vielversprechendes Drama geschaffen. Ich bin ja mal gespannt, wie man da zeitlich vorgeht und ob man sich irgendwann vielleicht sogar mit der Original-Serie überschneidet.

7. Zuletzt habe ich das Wochenende mal wieder so überhaupt nichts fertig gekriegt, was ich mir vorgenommen hatte und das war scheiße, weil die Deadlines für ein oder zwei Projekte gefährlich nahe rücken. Nächstes Wochenende ist mal wieder alles gestrichen, was nicht mit dem Schreiben zu tun hat.

Mal spontan: Meine Meinung zu #OscarsSoWhite

Statt weißer Weihnachten dachte sich die Academy Of Motion Picture Arts And Siences also, dass sie uns diesen Winter zumindest weiße Oscars bescheren. Ich wollte eigentlich gar nicht viel dazu sagen, aber da das Thema doch ziemlich breit getreten wird, gebe ich mal kurz nen Kommentar dazu ab.

Vorweg will ich nur mal schnell erwähnen, dass ich absolut kein Fan der Academy bin und ich mit deren Entscheidungen nie hundertprozentig zufrieden war.

Aber in diesem Fall muss ich ja mal eindeutig sagen: Leute, ihr pisst hier dem falschen ans Bein.

Denn auch wenn es natürlich nicht schön ist, dass die Oscars dieses Jahr einem Jubiläumstreffen des Ku Klux Klan ähneln werden, das zufällig einen schwarzen Gastgeber hat, so kann die Academy nun mal auch nur Leute nominieren, die innerhalb des letzten Jahres auf der Leinwand überzeugt haben – oder von denen sie glauben, dass sie überzeugt haben, denn wir wissen alle, dass die Nominierungen und Gewinner zum Teil völliger Käse sind. Jetzt ist es halt scheinbar so, dass innerhalb des letzten Jahres kein schwarzer Darsteller so richtig großartig vor der Kamera war. Hinter der Kamera sowieso nicht, denn da stehen generell nur weiße Männer, aber dazu gleich mehr. Ich habe jetzt einige Diskussionen über die „weißen Oscars“ verfolgt, aber nirgendwo habe ich einen Vorschlag gelesen, welchen Schwarzen man denn hätte nominieren sollen. Was soll die Academy also machen? Einfach willkürlich einen aus dem Hut ziehen, wegen Gleichberechtigung? Und wo man schon dabei ist auch unbedingt eine Regisseurin nominieren, weil sonst „#OscarsSoSausage“ droht?

Nein, das Problem beginnt an ganz anderer Stelle. Nämlich da, wo Filme entstehen und kein Platz für Schwarze in großen Rollen gefunden wird, wenn sie nicht einen (ehemaligen) Sklaven spielen. Leider sind die schwarzen Darsteller quasi immer noch reduziert auf die Rolle des lustigen Sidekicks – und momentan lustige Superhelden – es sei denn, sie heißen Will Smith oder Denzel Washington. Und auch hinter der Kamera sieht es „düster“ (no pun intended) aus, wenn man nach Nicht-Weißen sucht.

Was soll man also machen? Wenn man Spike „Rassismus ist immer und überall“ Lee fragt, boykottiert man am besten die Oscars. Eine Veranstaltung, bei der sich alles darum dreht, von welchem Proletenschneider die Fummel sind, die die Darstellerinnen tragen. Wenn man mich fragt, denkt  man aber vielleicht besser darüber nach, warum die meisten Filme mit weißen Darstellern besetzt sind, obwohl es auch genau so gut ein schwarzer Cast getan hätte. Klar, ein Biopic über Steve Jobs mit einem schwarzen Apple-Gründer wäre etwas eigenartig. Aber warten wir nicht schon seit Jahren auf den ersten schwarzen James Bond? Ein Doctor Who kann schwarz sein. Genau so wie die Hauptfiguren in irgendwelchen Dramen, Thrillern, Science-Fiction-Streifen, Fantasyepen und Wasweißichnichtnochalles. Und hinter der Kamera sollte es ja nun wirklich kein Problem sein. Warum sollte ein Schwarzer nicht genau so gut, oder besser, mit einer Kamera umgehen können, als ein Weißer? Oder einen Film schneiden? Oder halt als Regisseur einen Film … äh, regieren?

Ja, ich weiß, wir leben in einer Zeit der Pseudo-Weltverbesserer, in der direkt aus jedem kleinen Scheiß ein Rassismus/Sexismus/Feminismus/Wasweißichmus-Diskussion entstehen muss. Aber wenn das schon so sein muss, dann sollte man doch wenigstens den richtigen Feind angreifen.

Ja, es wird einfach Zeit für ein Umdenken. Das hat aber nichts mit den Oscars zu tun, sondern der Filmbranche generell. Es ist sicher nicht verkehrt, darauf aufmerksam zu machen, dass dieses Problem existiert. Aber es wird der falsche angegriffen. Mit etwas Glück sind die Oscars allerdings auch nur das nötige Bauernopfer, um die Industrie wach zu rütteln. Aber ich sehe da „schwarz“.

 

Schrott Awards 2016 – Effekte

Die Schrott Awards Nominierungen gehen weiter mit einem echten Knaller:

ELEGANTESTE EFFEKTE

Die Sockenpuppenschlange aus The Sea Serpent

© Constan Films S.A.

© Constan Films S.A.

Die Ameisen aus Empire Of The Ants

© Cinema 77

© Cinema 77

Der Weltraum in StarCrash

© New World Pictures

© New World Pictures

Der Dino in Aztec Rex

© Rigel Entertainment

© Rigel Entertainment

Äh … das hier in Zombie Ass

© Arcimboldo Y.K./Gambit

© Arcimboldo Y.K./Gambit

Ihr habt die Qual der Wahl aus diesem Augenkrebs euren Favoriten zu bestimmen.

Die Umfrage ist 1 Woche lang offen. Begründungen gerne in die Kommentare.

Und bis morgen könnt ihr auch noch das beste Kostüm wählen. Also los.

Raiders Of The Liebster Award – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #12

Auch im neuen Jahr geht der Award hier weiter rum. Es wird wohl nie abreißen. Da ich aber ja sowieso immer gerne die Fragen beantworte, mache ich das natürlich auch dieses Mal. Dieses Mal haben mich die Motion Picture Maniacs Ines und Katharina nominiert. Wer mich kennt weiß, dass ich so hübschen Mädchen keinen Wunsch ausschlagen kann und da ich offenbar meinen Tag der billigen Komplimente habe, höre ich jetzt besser auf mit der Einleitung, bevor ich noch mit Heiratsanträgen um mich werfe, und komme zu den Fragen:

Bist du in deinem Umfeld als Filmfan/Filmspezialist bekannt?

Tatsächlich ja. Auch wenn ich sonst von nichts eine Ahnung habe, wenn es um Filme geht, bin ich oft der erste Ansprechpartner hier. Ich kenne nun mal auch jeden Scheiß. Also wirklich auch den Schrott, den sonst kaum jemand kennt. Und ich habe ein recht gutes Gedächtnis, wer, wann, wo, wieso und was auch immer mitgespielt hat. Leute fragen mich dann auch oft, wie der Darsteller aus Film X heißt und ich bete ihnen dann die halbe Filmografie vor. Kommt selten gut an, aber ich habe ja sonst nix, womit ich angeben kann.

Welchem Star in welchem Film wünschst du dieses Jahr einen Oscar – egal ob er schon einen Oscar hat oder nicht?

Puh, das ist ja mal wieder so eine Sache. Ich habe ja kaum was gesehen. Um genau zu sein nur The Revenant, Mad Max: Fury Road und Die Peanuts. Da es eher unwahrscheinlich ist, dass Snoopy den Oscar als bester Hauptdarsteller absahnt, könnte ich da ganz gut mit Leo leben. Der hat ihn ja generell eh einfach mal verdient. Und seine Leistung in The Revenant war da schon gut genug für. Wünschen würde ich mir aber Tom Hardy als Nebendarsteller. Und mein größter Wunsch: Das die Veranstaltung nicht wieder so ein unlustiges Desaster wird, wie im letzten Jahr.

Welchen Film hast du in deiner Kindheit (sagen wir mal bis 10 Jahre) am liebsten gesehen?

Hm, nach langer Überlegung glaube ich, dass da Duck Tales: Jäger der verlorenen Lampe ganz weit oben steht. Ich fand die Duck Tales halt immer top. Aber generell habe ich schon als Kind relativ viele Filme und Cartoonserien geguckt, deshalb lässt sich das schwer sagen. In einem Land vor unserer Zeit zum Beispiel landete auch mehr als ein mal im Videorekorder. Und natürlich He-Man. Aber das war ja ne Serie und kein Film. Der kam dann später mit Dolph Lundgren (demnächst auf dem Schrottplatz).

Gibt es Filmfiguren, die du als Vorbild für dich siehst (welche)?

Der Dude. Den ganzen Tag nur rumgammeln und trotzdem irgendwie klar kommen ist doch einfach der absolute Traum. Gut, das ganze Gekiffe wäre nicht mein Ding und vielleicht sollte man die Milch auch mal ohne Alkohol trinken, aber ansonsten bin ich mit dem Mann voll auf einer Wellenlänge.

Welchen Film, den gefühlt alle lieben, findest du überbewertet?

Avatar. Ganz klar der überbewertetste Bullshit in blauer 3D-Grütze, der jemals auf irgendeiner Leinwand erschienen ist. Ich hasse den Film, ich hasse den Erfolg des Films, und ich hasse den daraus resultierenden 3D-Hype. Der Film ist das schlimmste was der Filmindustrie jemals passiert ist. Hätte ich eine Zeitmaschine würde ich als erstes in der Zeit zurückreisen, um den Erfolg dieses overhypten Schwachsinns zu verhindern.

Und anschließend würde ich natürlich dafür sorgen, dass Hell Comes To Frogtown der erfolgreichste Film aller Zeiten wird.

Welcher grandiose Film bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit?

Neben Hell Comes To Frogtown fällt mir da als erstes The Fall ein. Den kennen einfach viel zu wenig Leute und von denen, die ihn kennen, wissen ihn zu wenige zu schätzen. Glaube ich. Zumindest kommt es mir immer so vor.

Welchen Horrorfilm würdest du niemals alleine gucken?

Ich bin nicht sehr schreckhaft, deshalb macht mir das nichts aus. Von der Atmosphäre her war wohl damals Blair Witch Project noch am heftigsten, aber auch den habe ich locker weggesteckt und nach jahrelanger Therapie traue ich mich jetzt auch schon wieder bis auf 500 Meter Luftlinie an einen Wald heran.

Mit welchem bereits verstorbenen Schauspieler/-in würdest du dich gerne mal unterhalten?

Ganz frisch würde ich ja jetzt David Bowie sagen, einfach weil der Typ die pure Kreativität war. Anstatt sich in irgendeiner Sparte auszuruhen hat der Mann sich immer wieder neu erfunden, ständig was neues probiert, kam nie zum Stillstand. Ich glaube, der konnte einem so einiges darüber erzählen, wie man frisch und kreativ bleibt, dabei aber trotzdem auch immer man selbst.

Da der aber ja eher Musiker war nenne ich auch noch Stanley Kubrick. Ich bin zwar kein Riesenfan aller seiner Filme, aber die Arbeit dahinter interessiert mich bei jedem seiner Werke. Der Typ war halt noch richtig einfallsreich. Denn früher hatten die ja nichts. Die mussten ja noch alles selber bauen, anstatt irgendeinen Futzi an einen Computer zu setzen, der die Scheiße dann mal eben animiert.

Und da der ja eigentlich Regisseur war erwähne ich noch schnell Audrey Hepburn, einfach weil ich die toll finde und süß und ich mit der was trinken gehen will.

Gibt es eine Buchverfilmung, die du so richtig misslungen findest (welche)?

Habe ich schon mal erwähnt glaube ich: Harry Potter und der Halbblutprinz ist meiner Meinung nach ein absolutes Debakel als Film. Man hat da einfach komplett den falschen Fokus gesetzt und sich viel zu sehr mit unwichtiger Scheiße befasst, anstatt die interessanten Aspekte des wirklich guten Buchs hervorzuheben. Völlige Grütze der Film.

Was hältst du von 3D-Kino?

Gebt es zu: Diese Frage habt ihr doch nur für mich hier drin. Damit ich mal wieder so richtig abkotzen kann. Na dann wollen wir mal: 3D ist die überflüssigste, nutzloseste, unbrauchbarste, unnötigste, wertloseste Abzocke, die sich die Filmindustrie jemals ausgedacht hat. Bevor ich mich jetzt wieder aufrege, halte ich mich aber lieber kurz und verweise einfach auf meinen eigens zum Verfluchen des 3D geschriebenen Beitrags hier auf dem Filmschrottplatz.

Kaufst du Film Merchandising (nicht gemeint sind DVDs/BluRays)?

Eigentlich nicht. Ich habe ein Poster von Jessica Alba in Sin City an der Wand hängen, einfach weil eine kahle Wand halt so … nun ja, kahl aussieht und mir das Bild gefällt, aber das wars dann auch schon. Ich habe nicht mal sonderlich viele Special Editions von Filmen/Serien. Mir reicht da meist der normale Kram. Letztlich geht es mir schließlich darum, den Film gucken zu können, alles andere ist nebensächlich.

So, das wars dann auch schon wieder. Mittlerweile sollte ja bekannt sein, dass ich diesen Spaß hier nicht mehr weiterverbreite. Da das Ganze, trotz meiner Bemühungen es endlich zu einem Ende zu führen, scheinbar sowieso immer wieder bei mir ankommt, kann ich mir das wohl auch sparen.  Bis zum nächsten Award dann …

Media Monday #238

Scheiße, ist das kalt draußen. Und das auch noch am Montag. Schlimmer kann eine Woche ja kaum starten. Kackwetter. Ich hasse es. Naja, der Media Monday geht ja zum Glück auch bei tiefen Temperaturen.

1. Der wohl ungewöhnlichste Film der letzten Jahre ist der eine da, mit dem Typen, und der Frau, den ich nicht gesehen habe, aber schon die ganze Zeit gucken will, aber ich komme einfach nicht dazu, ihr wisst ja wie das ist, aber immerhin wisst ihr alle, von welchem Film ich rede.

Richtig ungewöhnlich wäre es ja übrigens mal, wenn Megan Fox einen guten Film macht.

2. Filmpreise im Allgemeinen und der Oscar im Besonderen sind völliger Humbug, aber ich gucke sie trotzdem immer wieder gerne, um ich darüber aufzuregen, wie scheiße die Veranstaltung mal wieder ist, wenn die Gags immer flacher werden, wie gelangweilt die Stars mal wieder wirken, wenn sie die Nominierten vorstellen und wie falsch das mal wieder alles ist, wenn nicht meine Favoriten gewinnen. Jedes Jahr ein großer Spaß. Oder eine große Qual. Oder Beides.

3. Hell Comes To Frogtown hätte ja jeden Preis der Welt verdient, schließlich ist es der geilste Trashfilm mit Froschmutanten, den man finden kann.

4. Das letzte Mal richtig laut lachen musste ich bei irgendwas lustigem. Ist tatsächlich schon länger her und ich kann mich nicht mehr dran erinnern. Dabei lache ich gerne und viel. Aber in letzter Zeit blieben die großen Lacher eher aus, wie es scheint.

5. Das Genre des Torture Porn hatte für mich schnell seinen Reiz verloren, denn es ist wirklich die billigste Masche Leute um ihr Geld zu erleichtern seit, naja, normalem Porn.

Generell unterscheiden sich die beiden Genres auch kaum von der Story. Hier ein Beispiel:

PORN

INT Scheune

Moppeltütenlily

Warum liegt hier Stroh?

Ständersteffen

Na dann zieh dich doch aus.

TORTURE PORN

INT Scheune

Moppeltütenlily

Warum liegt hier Stroh?

Hackebeilhans schlägt Moppeltütenlily hinterrücks K.O. und zieht sie aus. Als sie aufwacht ist sie halbnackt an einen Balken gefesselt und unter ihr ist ein Haufen Stroh angehäuft.

Hackebeilhans

(ein Feuerzeug in der Hand haltend)

Deshalb liegt hier Stroh. Muahahahahaha.

6. Als RegisseurIn gefällt mir Clint Eastwood ja tatsächlich noch besser, als als Schauspieler. Das liegt wohl aber in erster Linie daran, dass er früher zu sehr der Western-Cowboy war und ich mit dem Genre nicht viel anfangen kann. Aber seine Regiearbeiten sind fast immer großartig.

7. Zuletzt habe ich die NFL Divisional Playoffs gesehen und das war teils spannend, teils aufregend und teils eher lahm, weil Football eben alles bietet. Leider wird eins meiner Hassteams im SuperBowl stehen, das führt kein Weg mehr dran vorbei. Zumindest weiß ich so schon mal, für wen ich im größten Sport Event des Jahres Partei ergreife. Das ist nicht jedes Jahr so.

Schrott Awards 2016 – Kostüme

Ihr dürft wieder wählen. Heute:

KULTVERDÄCHTIGSTES KOSTÜMDESIGN

Die Nominierten:

Die Clowns aus Terror On Tour

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© Four Features Films/Media Home Entertainment

Captain Howdy aus Strangeland

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© Shooting Gallery/Snider Than Thou Productions Inc.

Einfach alles aus SHE

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 Continental Motion Pictures/Royal Films B.V./Trans World Entertainment (TWE)

© Continental Motion Pictures/Royal Films B.V./Trans World Entertainment (TWE)

Einfach alles aus The Dragon Lives Again

© Goldig Film Company

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vlcsnap-2015-12-19-21h59m19s35

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© Goldig Film Company

Das wären also die Nominierten.

Ihr habt 1 Woche Zeit euren Favoriten zu wählen und dürft eure Begründung natürlich gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Ihr könnt auch noch den besten Charakter wählen. Aber beeilt euch.

Mal aktuell: The Revenant – Der Rückkehrer

Schon der zweite aktuelle Film in diesem Jahr. Das ist schon jetzt persönlicher Rekord.

THE REVENANT – Der Rückkehrer – USA – 2015 – 156 Min.

Dieses Mal stand also der neue Film von Alejandro González Iñárritu an, der zuletzt mit Birdman für Furore sorgte, den ich aber natürlich noch nicht gesehen habe. Ich sags ja: Ich bin eigentlich nie auf aktuellem Stand.

Schon auf den ersten Blick wird bei The Revenant klar, dass man sich hier überwiegend auf tolle Bilder gefasst machen kann. Naturaufnahmen geben sich hier die Klinke in die Hand und es sieht absolut fantastisch aus. Außerdem bringt es eine Ruhe in den Film, die einfach irgendwie passt.

Allerdings birgt das ganze auch ein Problem. Da man logischerweise keinen echten Bär auf Leo hetzen wollte, griff man hier auf CGI zurück. Und ihr kennt ja meine Meinung dazu. In den tollen Landschaften wirkt es aber noch deplatzierter, als es ohnehin schon der Fall ist. Das beschränkt sich leider auch nicht auf den Angriff, sondern kommt noch in ein oder zwei weiteren Szenen zum tragen. Mich reißt sowas einfach direkt raus.

Leo im Survival Mode funktioniert ziemlich gut, aber auch hier zeigt der Film doch ein paar Schwachstellen, die sich in erster Linie in Form von Zeit bemerkbar machen. Zum einen gibt es Szenen, in der sich die Charaktere zu teleportieren scheinen, wenn sie innerhalb von einem Cut plötzlich an einer ganz anderen Stelle rumhängen. Dazu geht mir der Heilungsprozess von Hugh Glass teilweise einfach zu schnell voran. Im einen Moment röchelt der halbtote Leo vor sich hin, um dann 5 Minuten später durch den Schnee zu stapfen, als wäre das alles doch gar nicht so schlimm. Das kommt aber glücklicherweise nicht all zu häufig vor. Ich schiebe es mal auf den letzten Schnitt im Film, wo man wohl ein bisschen trimmen wollte, damit man nicht 2 Stunden zugucken muss, wie Leo im Schnee rumliegt.

Was uns dann auch zu der Frage führt, die wohl allen unter den Nägeln brennt: Hat Leo hierfür den Oscar verdient?

Tja, schwierige Sache. Die Hälfte des Films liegt Leo eigentlich nur auf dem Rücken und ist kurz vorm Verrecken. Trotzdem macht er seine Sache natürlich wieder gut. Allerdings bleibt der Charakter doch etwas flach, wie es nun mal in so einer Rachegeschichte – die nebenbei auch nicht sonderlich innovativ ist – meist der Fall ist. Man erfährt halt das Wichtigste über die Charaktere, damit die Story Sinn ergibt und fertig. Trotzdem können sich die Darsteller alle sehen lassen. Nur kommen nicht so wirklich Emotionen beim Zuschauen auf, weil dazu die Charaktere zu steril bleiben. Wenn Leo den Oscar kriegt, kann ich da aber mit leben. Lieber hierfür, als für den überbewerteten Wolf Of Wall Street.

Viel überzeugender fand ich aber Tom Hardy, der mich hier an Tom Berenger in Platoon erinnert hat, und der den Preis als Nebendarsteller abräumen sollte.

Richtig gut ist dann auch das finale Aufeinandertreffen der beiden Männer, das in einem richtig gut inszenierten, intensivem und dreckigem Endkampf gipfelt.

Was dann am Ende aber auch bleibt, sind mehr schlecht als recht aufgelöste Nebenplots, auf die ich jetzt aus Spoilergründen nicht weiter eingehen will. Es ist nur scheinbar so, dass Charaktere quasi einfach weg sind, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Trotzdem hat mich der Film durchgehend mitgerissen, da die Darsteller ihre Sache super machen, es teilweise richtig intensiv zur Sache geht und die Kameraarbeit inklusive der tollen Aufnahmen der Umgebung schon alleine das Geld für die Kinokarte wert sind. Wer aber hier ein Actiongeladenes Racheepos ohne Pause erwartet, wartet besser auf den nächsten Liam Neeson Film.

 

Media Monday #237

Wie das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland habe ich heute nicht viel Zeit deshalb scheiße ich auf Rechtschreibfehler und bringe euch meine Antworten zum Madie Mandyo.

1. Für einen entspannten Filmeabend ist in erster Linie ein Film äußerst nützlich. Vielleicht auch noch ein gemütliches Sitzmöbel, wie ein Sessel, ein Sofa, oder so einSitzsack, die ja ganz toll sind, wenn man drin sitzt, nur scheiße, wenn die Erkenntnis eintritt, dass man in naher Zukunft eine Ewigkeit dafür brauchen wird, wieder aus dem Scheißteil rauszukommen.

2. Der Tag fing gar nicht mal so stark an, mittlerweile hat sich daran auch nichts geändert, denn ich habe zu wenig geschlafen und das erste, was ich gelesen habe war die Nachricht, dass David Bowie gestorben ist. Gegen Abend sollte es dann aber zumindest aufwärts gehen, wenn ich mir im Kino The Revenant reinpfeife.

3. Die wohl coolste Gastrolle in einer Serie hatte … da gibt es so viele. Aus gegebenem Anlass nehme ich einfach mal David Bowie in Extras. Außerdem wurde es Zeit, dass ich die Serie hier mal erwähne.

4. Die Scary Movie Reihe nimmt das Genre des Horrorfilms so gepflegt aufs Korn, dass es schon lange nicht mehr lustig ist, oder vielleicht sogar nie war. Mal ehrlich, wie schwer ist es wohl, ein Drehbuch zu einem Scary Movie Film zu schreiben? Sollen wir mal einen Versuch starten? Okay.

INT. EINE WOHNUNG

Ein Killer schleicht durch die Wohnung. Plötzlich rutscht er auf einer Bananenschale aus und fällt auf den Rücken. Ein Hund kommt vorbei und pisst ihm ins Gesicht.

INT. EINE ANDERE WOHNUNG

Ein anderer Killer schleicht durch die andere Wohnung. Plötzlich rutscht er auf einer Pfütze Hundepisse aus und fällt auf den Rücken. Eine schwarze Katze kommt vorbei und scheißt ihm ins Gesicht.

INT. NOCH EINE WOHNUNG

Noch ein Killer schleicht durch noch eine Wohnung. Plötzlich rutscht er auf einem Stück Katzenscheiße aus und fällt auf den Rücken. Eine Horde Affen kommt vorbei und wichst ihm ins Gesicht.

Ich denke, das sollte erst mal reichen.

5. Es war längst überfällig, dass mir eine Antwort zu dieser Frage einfällt, aber leider ist das immer noch nicht passiert, also sage ich einfach mal: Megan Fox ist scheiße.

6. Etliche Scheibenweltromane konnte ich kaum noch aus der Hand legen, denn es ist einfach der beste geschriebene Kram, den man auf diesem Planeten finden kann. Terry Pratchett war einfach der König der Fantasy. Demnächst wollen ich und mein Cousin uns mal an einem der Filme versuchen. Ich ahne ja böses. Bericht wird folgen.

7. Zuletzt habe ich das ganze Wochenende Football und Batman geguckt und das war mal wieder eine perfekte Mischung aus Spannung, Wahnsinn und völligem Quatsch, weil beim Football ein Spiel wirklich erst entschieden ist, wenn der Schlusspfiff ertönt, manche Footballmannschaften aber einfach zu dämlich sind, und Batman von 1966 nun mal der genialste Scheiß aller Zeiten ist. Bericht wird folgen.