Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Fortbildung in amateurhafter Inkompetenz in allen möglichen Bereichen der filmischen Unfähigkeit

Vor geraumer Zeit hatte ich ja schon mal das zweifelhafte Vergnügen, einen Jochen Taubert Film hier zu besprechen, der … sagen wir, nicht gerade der Bringer war. Aber man sollte niemals unterschätzen, wie sehr man sich selbst unterbieten kann. Ich persönlich beweise das quasi jede Woche aufs neue. Und auch Jochen Taubert hat noch mal alles gegeben, um ein unfassbar fürchterliches Machwerk abzuliefern, das Fluch der Karibik 5 wie einen Kubrickfilm nach einem Drehbuch von Goethe erscheinen lassen wird. Passend zum Start des neuen Piratenfiaskos in den deutschen Kinos also hier ein Piratenfiasko, das es berechtigterweise nie bis ins Kino geschafft hat.

PIRATENMASSAKER – Deutschland – 2000 – 90 Min.

Es dauert genau den Bruchteil einer Hundertstelsekunde, um festzustellen, dass das hier mindestens genau so scheiße wird, wie der erste Taubert, der uns hier begegnet ist. Nur eben mit Piraten. Die Bildübergänge vermitteln allerdings eher den Eindruck von billigstem Cyberpunk. Vielleicht erleben wir hier also doch eine Überraschung … ach, machen wir uns nix vor. Das wird einfach wieder komplett hirn- und vor allem talentlos.

Schöne Unterwasserwelt. Ich frage mich, in welchem öffentlichen Aquarium die Haie gefilmt wurden. Und nur mal so als Tipp: Wenn man schon die Möglichkeit hat, ein Piratenschiff im Vergnügungspark um die Ecke zu filmen, dann wäre es vielleicht nicht ganz doof, einen Zeitpunkt abzuwarten, in dem nicht gefühlt 42 Wasserfontänen in die Luft spritzen und so direkt die Illusion zu zerstören, dass man hier im Piratenzeitalter rumschippert.

Okay, die Illusion will man wohl eh nicht aufrecht erhalten, denn ein normales Seegelboot zum Piratenschiff umzubauen funktioniert halt nur so semi. Und was zur verfickten Hölle geht eigentlich mit der Musik ab? Neben einem Fischerchor, der „Aloha He“ singt, dudelt noch irgendein Gedudel darunter her und jeder Bildübergang muss auch noch mit einem musikalischen Soundeffekt unterlegt werden. Remix des Todes. Wer da keinen Tinnitus kriegt, ist bereits taub.

So, jetzt aber genug der Grütze. Kommen wir zur Handlung. Die Piratencrew hat einen Mönch auf eine Insel gebracht. Und auf dieser Insel soll angeblich ein Messer vergraben liegen, auf dem eine Schatzkarte eingraviert ist. Moment mal. Die Schatzkarte ist auf dem Messer? Wie groß ist so ein Messer? 10 Zentimeter? Was für eine Schatzkarte passt da schon drauf? Wie gut versteckt kann der Schatz bitte sein? Der Mönch lacht, wie es eben ein echter Mönch damals getan hat. Da waren die noch nicht so ernst drauf mit Schweigegelübde und allem. Da konnte man auch mal ein Späßchen machen. Oder eben so tun, als wüsste man von gar nix.

Messerjockel will aber natürlich sofort zu dem Messer geführt werden. Der Mönch hebt die Arme, labert irgendwelchen Jibberisch und aus dem Wald kommen die Räuber. Oder Mönche. Oder maskierte Volldeppen in billigen Kutten. Oder wasauchimmer. Ich will jetzt wirklich nicht auf die Action und vor allem die unfassbaren Sterbeszenen eingehen, weil sie einfach unfassbar sind.

Viel wichtiger ist ohnehin die Frage, wo plötzlich der Musketier und seine blonde Ische hergekommen sind, die da durch die Gegend laufen.

Das Piratenschiff wird jedenfalls abgefackelt, wie uns einer der Charaktere verrät „Mein schönes Schiff brennt lichterloooooooooooh!“ und geht dann unter, wie uns die blonde Ische verrät „“Das Schiff sinkt.“ Zur passenden Atmosphäre trägt grottenschlechte Technomusik bei, denn die macht jede Szenerie direkt noch mal schlechter. Vor allem in einem PIRATENFILM!!! Wenn der Twist hier nicht ist, dass Guybrush Threepwood und sein Bruder Chuckie nur im Vergnügungspark Piraten spielen und dabei Techno hören, ist das alles komplette Scheiße im Quadrat. Und ich kenne die Antwort jetzt schon.

Der Käptn will einen Mönch lynchen, aber als er ihm die Maske abzieht, stellt er fest, dass es eine Frau ist. Also geht er einfach wieder und … hat der ernsthaft Turnschuhe an? Come on! Gebt euch doch wenigstens etwas Mühe.

In einem Anflug von ganz großer Comedy wird ein Pirat von einer Armbrust ins Bein getroffen und schlägt vor, dass die anderen besser ohne ihn weiterlaufen. Ein Gag, der niemals alt wird. Als ihn ein Speer endgültig erlegt, ist klar, dass er recht hatte. Hätte er mal glaubhafter gespielt. Diese Sterbeszenen sollten wirklich an jeder Schauspielschule als abschreckendes Beispiel verwendet werden.

Wer ist sie denn jetzt? Zwei Mönche verfolgen eine Frau in grünem Kleid und ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund, wird andauernd der Ton abgeschnitten und beginnt von vorne. Nicht mal den Sound kriegen die hin. Es ist unfassbar. Sie stirbt. Die Szene war also nicht nur scheiße, sondern auch völlig sinnlos.

Die übrigen Piraten verstecken sich in einem Loch und beobachten den mönchischen Kannibalismus. Den Geräuschen nach zu urteilen, könnten sie auch Zombies sein. Aber das wäre ja lächerlich.

Einer der Piraten wird angeschossen, als er den Schiffsjungen rettet, der kein Blut sehen kann und zusammenbricht.

Dann wird erstmal gepennt und geträumt. Von Titten natürlich. Und einem Mauscursor, der das Video mit besagten Titten startet. Schon die Piraten träumten also von Internetpornografie. Die anderen Piraten spielen am Ständer des Pornoträumenden rum, aber dann stirbt der Schiffsjunge, was diese grandiose Szene unterbricht. Nur der Angeschossene überlebt die nächste Attacke und liefert sich einen unglaublich spannenden Messerkampf mit einem Mönch … und verliert. Ach so, dass sich einer der Mönche den Ständer des toten Tagträumers reinpfeift muss ich wohl nicht erst erwähnen, oder?

Ich frage mich nebenbei, warum die Leichen so komisch rumstöhnen, wenn sie gefressen werden. Doch Zombies?

Oh, der Musketier und seine blonde Trulla sind auch noch da. Offenbar waren sie auf dem Piratenschiff, weil sie dachten, es wäre ein Handelsschiff. Moment mal … Also mal davon abgesehen, dass die Blondine und der Musketier wirklich nicht die schärfsten Degen im Fechtkampf sind, was sind das denn bitte für Piraten, die irgendwelche Honks einfach mal so durch die Gegend schippern? Betreiben die nebenbei ein Kreuzfahrtunternehmen, oder wie soll ich mir das vorstellen?

Und da ist noch ein Musketier. Und er läuft mit einem fetten Piraten durch die Gegend. Es ist schon bemerkenswert, wie es dieser Film schafft, so viele Charaktere unterzubringen, ohne auch nur einen einzigen Charakter zu haben. Irgendeine Tussi isst einen Arm und einer der Trottelpiraten schleicht sieben Stunden um sie herum, ohne sie zu bemerken. Vielleicht sollte er sich dem Musketier und der Blondine anschließen. Zusammen kriegen die vielleicht eine halbe Gehirnzelle zusammen. Kampf. Beide sterben. Mir egal.

Der Käptn latscht mittlerweile mit der Trulla durch die Gegend, die er vorhin nicht gekillt hat. Er versucht ihr zu erklären, dass er einen Schatz sucht. Scheinbar sind sie die Hauptcharaktere hier, denn sie verraten ihre Namen. Tia und Mick. Ich werde es in drei Sekunden vergessen haben. Immerhin zieht sie ihre Kutte aus und läuft ab jetzt im Amazonenlook rum.

Wisst ihr, was wir noch gar nicht hatten? Grottenschlechte Rockmusik. Passend zu unfassbar lahmer Action, die es hier ohnehin am Fließband gibt. Ich gehe jetzt mal nicht auf die Pulverfassszene ein. Nur soviel: Wunderkerzen, die zumindest den Eindruck einer Zündschnur vermitteln könnten, gibts zu hundert Stück schon unter 5 Euro. Hier hat man darauf verzichtet. Das Budget von dieser Scheiße sollte damit ausrechenbar sein.

D’Artagnan stirbt und Blondie muss alleine klar kommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nicht weit kommen wird. Und da wird sie auch schon von einem Kannibalenmönch geschnappt.

Der Peitschenaugust mit der Zipfelmütze peitscht eine rothaarige Trulla und ihre Freundin und frisst dann ihre Organe. Käptn Fatso und die Amazone beobachten das Treiben und gehen dann lieber mal weiter. Musketier B und der andere fette Pirat latschen auch noch rum. Sterben aber dann irgendwann völlig unspektakulär.

Die Amazone befreit Blondie, die noch lebt. An anderer Stelle latscht noch ein Pirat mit Blondie Zwo rum. Keine Ahnung, wo die herkommen. Habe ich wohl verpasst.

Zeit für grottenschlechten Schnulzenrock. Warum weiß nur Herr Taubert selbst. Das letzte, an das ich denke, wenn ich Vollhonks durch einen Wald tapern sehe, ist Schnulzenrock. Aber hey, jedem seinen Fetisch …

Ich denke, es ist für die geistige Gesundheit aller – vor allem meiner eigenen – besser, wenn ich den Rest etwas abkürze. Im Endeffekt passiert ohnehin nur noch 20 Minuten lang genau das, was schon in der letzten Stunde passiert ist. Mönche und Piraten töten sich gegenseitig im Wald. Irgendwann sind dann nur noch Käptn Fettbacke, die Amazone und die blonde Trulla übrig. Letztere kriegt einen Giftpfeil in die Titten, was die Amazone dazu veranlasst, ihr das Gift aus dem blutenden Bauchnabel zu saugen. Ernsthaft, in diesem Film kriegen die nicht mal sowas simples wie Kontinuität innerhalb von drei Sekunden gebacken. Und dann stirbt sie, ohne dass man jemals ihre Titten gesehen hat. Was für eine Zeitverschwendung.

Käptn Fatman findet das Messer – das jetzt nebenbei ein Dolch ist, was von Anfang an sinnvoller gewesen wäre – und flieht mit der Amazone vor den Mönchen. Die hat aber keinen Bock mehr zu fliehen und will stattdessen den Käptn knallen. Der kriegt aber einen Pfeil in den Arsch und stirbt auf der Stelle. Also: Giftpfeil in Titten = Lebenserwartung von gefühlt drei Stunden. Normaler Pfeil in Arsch = Instant Death. Muss an der Blutzirkulation liegen, die im Arsch einfach stärker ist, als in Titten. Immerhin lernt man hier was über Biologie.

Tia trifft dann einen Mönch, den sie kennt und es gibt Techno, während der Mönch Tia vor den anderen Mönchen verteidigt. Ich glaube ehrlich gesagt, ohne den Versuch von Handlung wäre der Film besser. Der Mönch stirbt und Tia haut ab. Jede Menge Gerenne und der übliche Käse eben, dann versteckt sie sich in einem Loch, hackt einem toten Mönch das Bein ab und wirft es in einen See, in dem offenbar ein Hai rumschwimmt, wie uns ein Cut ins Aquarium wohl weismachen will. Sie wirft auch noch den Dolch rein und einer der Mönche stürmt hinterher ins Meer. Ach, der Tümpel sollte der Ozean sein. Hätte ich um ein Haar nicht erkannt. Mit der Moral „Den Schatz des Lebens, sucht man oft vergebens“ endet der Müll und ich denke, es ist klar, dass man Talent manchmal auch vergebens sucht.

Tja, was soll man dazu noch sagen? Es ist alles so unglaublich schlecht, dass es noch nicht mal wieder gut ist. Ein Haufen Idioten im Wald, die sich beim Piratenspielen filmen ist eben kein Trash sondern einfach Crap, mit dem man den besten Freunden auf den Sack gehen kann, nachdem man die Dias vom letzten Urlaub durchgeguckt hat. Ist nämlich genau so spannend und genau so unterhaltsam. Also gar nicht. Ich gehe mein Messer suchen …

Veraltete Käferpanik im Hinterwald

Erinnert ihr euch eigentlich noch an die Panik vor dem Millennium Virus? Damals zur Jahrtausendwende dachten ja alle, dass die ganze Technik abkacken würde, weil irgendjemand im Jahr 1954 beim Bau des ersten Computers mit eigenem Kalender vergessen hat, eine Zwei mit drei Nullen einzutippen. Oder so ähnlich. Natürlich eine tolle Vorlage für einen Film. Den man dann 11 Jahre später auch gemacht hat. Besser spät als nie, würde ich sagen.

THE MILLENNIUM BUG – USA – 2011 – 88 Min.

Das Produktionsstudio trägt nebenbei den wundervollen Namen „No CGI Films“. Ich liebe sie und werde alle ihre Filme kaufen. Leider haben sie nur diesen gemacht, also habe ich das scheinbar schon getan.

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass der Film am 31. Januar 1999 spielt, oder? Und das man eine Weihnachtsmelodie dudelt, sollte auch klar sein, weil … Weihnachten ist ja noch nicht lange her. Und der Radiosender hatte scheinbar keine anderen Lieder. Jetzt mal ehrlich: Welcher Radiosender dieses Planeten spielt bitte „We wish you a Merry Christmas“ in einer reinen Piano-Acoustic-Version an Silvester? Das hört sich doch wirklich keine Sau an.

Außer Familie Haskin, bestehend aus Vater Byron, Tochter Clarissa und Stiefmutter Joany, natürlich, die gerade in die Berge fahren, wo sie sich Sicherheit vor dem drohenden Millennium Chaos versprechen. In den Bergen, oder besser gesagt im Wald, vermöbelt gerade ein selbsternannter Oberförster einen zurückgebliebenen Typen, weil der ein Reh erlegt hat. Dann wird der Oberförster von hinten erlegt und als er wieder aufwacht wird er in ein Loch gezogen und weggeschnetzelt.

In einer Hütte im Wald findet gerade eine Geburt statt. Da das Baby scheinbar nicht ganz normal ist, wird es direkt abgeknallt. Also, so wie mir das aussieht, haben wir es hier mit einem Mix aus Backwoodslasher mit irren Hillbillies und Monsterfilm zu tun. Das dürfte spaßig werden.

„Silent Night, Holy Night“. Was zur verfickten Hölle ist bloß los mit diesem Radiosender?

Irgendein Forscher forscht im Dickicht nach irgendwas, das man erforschen kann. Er hört einen Adler kreischen. Klingt verdächtig nach einem Adler, denkt er sich und forscht weiter, weil Adler bereits erforscht wurden.

Byron hat im Zeltlager die Weihnachtslichterketten aufgehangen. Ernsthaft: Wäre es nicht auf ganz simple Weise möglich gewesen, den Film am 24. Dezember 1999 spielen zu lassen, damit die Familienmitglieder hier nicht wie weihnachtsbesessene Irre rüberkommen?

Der Forscher hat irgendwas faszinierendes gefunden, was mit seismischen Geräuschen zu tun hat. Ich blicke nicht durch, also lasse ich ihn einfach quatschen.

Die Haskins werden natürlich von den Hillbillies entführt und wachen in ihrer gammeligen Hütte auf. Wie es sich für gute Hinterwäldler gehört, wollen sie natürlich die Tochter knallen. Vermutlich versprechen sie sich davon ein normales Baby, das sie nicht direkt erschießen müssen. Sie haben scheinbar noch nicht den Weihnachtswahn der Familie mitgekriegt, sonst würden sie sich nicht so große Hoffnung machen und direkt alle abknallen.

Joany soll Hilfe holen und verirrt sich nach genau 5 Metern im Wald. Deshalb tritt Plan B in Kraft und sie stürmt die Hütte, um sich auch vergewaltigen zu lassen. Bevor das passiert gibt es aber ein Erdbeben, das alles wackeln lässt und den Forscher draußen im Wald dazu veranlasst dämlich in die Gegend zu glotzen. Wer nur Weihnachten feiert kann so eine günstige Gelegenheit natürlich nicht nutzen und die Haskins bleiben in Gefangenschaft, weil sie eben zu doof sind, ihren Arsch zu retten.

Der Forscher steht vor einem Krater im Wald, holt irgendeine komische Figur hervor und erklärt in seine Kamera, dass er danach immer gesucht hat. Keine Ahnung, ob er den Krater oder die Figur meint. Aber die wird er ja schon vorher dabei gehabt haben. Jedenfalls erzählt er, dass nur alle 1000 Jahre ein Käfer geboren wird, der halt echt groß ist. Dieser Käfer frisst dann seine Notizen.

Byron wird von einem Zombie gefressen. Oder sowas in der Art. Ich habs nicht gerafft.

Nee, doch nicht, denn einen Moment später kommt der Zombietyp durchs Fenster geflogen. Gefolgt von einer Axt, die der Hillbilliemutter die Visage spaltet. Rambo Haskins, der vorhin noch eine Schulterverletzung und eine Patrone im Bein hatte, kloppt den Weg frei und will mit Joany abhauen. Die Tochter hat er scheinbar schon aufgegeben. Allerdings wird ihm die Fresse mit einer Schrotflinte weggeballert.

Der Forscher fällt den Hillbillies dann auch in die Hände und ich muss schon sagen, so langsam kann von mir aus dann mal der Käfer wüten. Die gehen mir alle auf den Sack hier. Das ändert sich auch innerhalb der nächsten Viertelstunde nicht, in der quasi gar nichts passiert. Und dann kommt der Millennium Bug und killt einen Hillbillie. Endlich.

Joany killt auch einen Hillbillie und kloppt um sich und dann bricht die Hütte zusammen, weil der Käfer wieder mal für ein Erdbeben sorgt. Und da steht er dann in voller Pracht und zerlegt die Hütte endgültig. Und mit ihr den Großteil der Hillbillies. Und ich bin ganz ehrlich: Sieht gar nicht aus wie ein Käfer. Aber ich will mal nicht kleinlich sein. Jedes Tier, dass die ganzen Affen in diesem Film wegmetzelt, ist mir prinzipiell sympathisch.

Joany befreit Clarissa und sie fliehen vor dem Käfer. Irgendein Hillbillie turnt auch noch rum und auch der Forscher lebt noch. Alle anderen dürften hinüber sein. Ah nee, der Käfer hat die blonde Hillbillietucke entführt, die das unnormale Kind gekriegt hat. Aber wer will die denn jetzt bitte retten? Ergibt irgendwie keinen Sinn. Jedenfalls wird sie vom Käfer vollgeschleimt und dann werden um sie herum Eier gelegt. Sie dient also wohl als Futter für die Kleinen. Und da sie nicht gerade Ellen Ripley ist, wirds wohl gleich vorbei sein.

Die Tussis und der Forscher fallen in die Hände des letzten Hillbillies. Man könnte den ja zu dritt vielleicht mal ausschalten, aber stattdessen lassen sie sich fesseln und als Köder auslegen. Der Forscher erklärt den Weibern dann, dass der Käfer bei Sonnenaufgang sterben wird. Scheinbar ist es ein Vampirkäfer. Ob die Trottel so lange noch leben werden, bezweifle ich allerdings.

Hillbillie ballert auf den Käfer, um ihn zu den Ködern zu locken. Sollte das nicht eigentlich andersherum laufen? Der Plan ist jedenfalls, den Käfer zu sprengen. Doof nur, dass der den Hillbillie zuerst frisst, weil einfach jeder in diesem Streifen den IQ von einem Haufen Käferscheiße hat. Außer der Forscher. Für den wäre Käferscheiße-IQ noch zu hoch, denn er stellt sich mit ausgebreiteten Armen vor den Käfer, damit der ihn fressen kann. Und dann erwischt es Joany. Und nur noch Clarissa ist übrig, die das Vieh dann mit dem Sprengsatz vom Hillbillie wegbombt.

Aber unterschätzen wir mal nicht die komplette Beschränktheit aller Charaktere hier. Clarissa fackelt die Hütte ab und latscht cool davon … und fällt in die Käfergrube, wo die Babykäfer noch an der blonden Trulla rumnagen. Clarissa guckt doof und wird wohl auch bald angenagt.

Interessante Idee, einen Slasher mit einem Monsterfilm zu verbinden. Wenn mir nicht alle Charaktere so auf den Sack gegangen wären (vor allem die Hillbillies), hätte der vermutlich mehr Spaß gemacht. Aber immerhin NO CGI. Ich gehe einen Kammerjäger bestellen …

Mal aktuell: Get Out

Ich war mal wieder im Kino. Denn es ist tatsächlich ein Wunder geschehen und hier lief – auch außerhalb des von mir gemiedenen Multiplexpisspalastes – der neueste megagehypte Horrorshit. Mal schauen, ob der was taugt.

GET OUT – USA – 2017 – 104 Min.

Die kurze Antwort ist: Er taugt so halb was. Und so halb eben auch nicht.

Interessanterweise kann man das ganze chronologisch betrachten und dabei den Zerfall sehr gut festhalten. Das ich hier spoiler sollte klar sein.

Der Film beginnt damit, dass der schwarze Chris zusammen mit seiner Freundin Rose zu deren Eltern aufs Land fährt, damit sie sich mal kennen lernen. So weit, so simpel. Schnell kommt dabei der unterschwellige Rassismus ins Spiel, den diese Begegnung mit sich bringt. Dabei sind die Eltern alles andere als Rassisten, sie versuchen eben nur zu sehr, es nicht zu sein.

Dieser Rassismus zieht sich durch die ganze erste Hälfte des Films und wird immer stranger. Mit dem Höhepunkt auf der großen Party voller weißer reicher Typen und dem Satz „Schwarz ist das neue Weiß“.

Richtig eigenartig wird es, wenn Chris sich mit den schwarzen Arbeitern auf dem Grundstück unterhält. Der Film zieht ein richtig schönes „Was zur verfickten Hölle ist eigentlich los mit den ganzen Typen in dem Streifen“-Gefühl durch die erste Hälfte.

Und dann kommt Hälfte zwei und er verkommt zum vorhersehbarsten Horrorfilm den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Nun ist es natürlich nicht unbedingt so, dass das Horrorrad täglich neu erfunden wird, aber etwas so stringent nach Schema F ohne jegliche Überraschung durchzuziehen ist einfach schwach und leider eben auch langweilig.

Recht früh im Film wird erwähnt, dass die Mutter von Rose ihrem Vater mit Hypnose das Rauchen abgewöhnt hat. Erstmal nichts spektakuläres. Kurz darauf zwingt sie aber Chris diese Hypnose auf und ab da ist mehr oder weniger klar, wo hier der Hase lang läuft. Als dann in einer Szene Chris einen der Schwarzen mit seinem Handyblitzlicht aus der Hypnose weckt, ist die Gehirnwäschegeschichte natürlich perfekt. Es folgt der Ablauf, den man sich denken kann, wenn man mal einen Horrorfilm gesehen hat. Und das eben leider bis zur letzten Szene. Keine Überraschungen, nichts besonderes, Stangenware.

Eine atmosphärische erste Hälfte wird also leider von einer extrem vorhersehbaren zweiten Hälfte zerstört. Die guten Darsteller, allen voran der wirklich starke Daniel Kaluuya, können das dann einfach nicht mehr auffangen. Mal wieder eine der sehr sehr vielen verpassten Chancen, mal etwas richtig frischen Wind ins Genre zu bringen.

Wunschrott – Eliminators

Ende letzten Jahres habe ich hier auf dem Filmschrottplatz dazu aufgerufen, mir Filme zu nennen, die ihr gerne mit einem Eintrag auf dem Filmschrottplatz verewigt sehen wollt. Der ein oder andere ist diesem Aufruf gefolgt, und heute gibt es dann auch mal einen dieser gewünschten Filme.

ELIMINATORS – USA – Spanien – 1986 – 96 Min.

Gewünscht von: Samuel David Herr

Es handelt sich hier übrigens um eine Charles Band Produktion. Wem das nix sagt, der Typ hat unter anderem tausend „Evil Bong“ und „Gingerbread Man“ Filme verbrochen. Das hier kann also nur unfassbar grauenhaft werden.

Ein ungeschriebenes Gesetz der 80er sieht vor, dass alles, was irgendwie mit Technik zu tun hat, von Asiaten bedient werden muss. Und so fuckeln auch hier zwei Asiaten an einem Computer rum und heraus kommt Kano von Mortal Kombat. Aber sie nennen ihn Mandroid. Er ist also halb Mann halb Android. Und da das hier ja sicher seine Schöpfer sind, auch zum Teil Asiate. Das heißt wohl, dass er einfach alles kann. Takada will nicht, dass der Mandroid zerstört wird, also will er mit ihm fliehen. Aber der andere Asiate ist dagegen und Takada stirbt. Der Mandroid will dann Reeves killen – wer auch immer das sein mag – und schießt sich auf beeindruckende Art und Weise durch die Gegnerhorden und flieht mit einem fahrbaren Untersatz, der sehr stark an den Unterbau von Nr.5 erinnert. Er ist also halb Mann, halb Maschine, teils Asiate und jetzt auch noch zum Teil Kettenfahrzeug. Ich glaube, er kann wirklich alles.

In New York (oder einer anderen Stadt; da stehen Hochhäuser ohne Ende also gehe ich einfach von New York aus) doktort eine Blondine an irgendeinem Roboterding rum. Und sie ist keine Asiatin. Das kann ja nur schief gehen. Jemand bricht ein und Spot – so heißt der Haustierroboter selbstverständlich – schlägt direkt Alarm bei der Blondine. Der Einbrecher ist Kano No. 5. Der sucht Colonel Hunter. Und Colonel Hunter ist natürlich die Blondine, die zumindest asiatsiche Vorfahren hat, so viel steht fest. Sie hat die ganzen Einzelteile gebaut, aus denen der Mandroid besteht. Der erzählt, dass Reeves noch lebt. Sie ist geschockt. Zumindest denke ich, dass diese darstellerische Glanztat Schockierung ausdrücken soll. Aber wer weiß das schon genau. Ich würde lieber mal wissen, was es mit diesem Reeves auf sich hat. Ist es vielleicht Keanu in einer frühen Rolle?

Zusammen geht es auf die Mission, Reeves zu killen. Und die beginnt selbstverständlich in Mexiko. Vorher werden sie aber noch von zwei Handtaschendieben überfallen, damit Hunter mal kurz ihre Karateskills unter Beweis stellen kann. Sie beherrscht genau einen Kick, soweit ich das beurteilen kann. Und etwas weiter beurteilt, wird das für diesen Film vermutlich mehr als reichen.

Großartige Comedy zwischen dem Mandroid und Spot, die sich um das Fernsehprogramm streiten bleibt uns erspart. Die Szene bietet keine Comedy.

Hunter verursacht eine Schlägerei in einem Tacoladen (oder irgendeiner anderen mexikanischen Fressbude), indem sie nach dem härtesten Typen fragt. Der Gewinner ist Harry Fontana, der zuletzt Betty ausschaltet. Ganz große Leistung seinerseits, würde ich sagen. Harry fährt die Truppe mit seinem Boot den Fluss hoch. Hoffnungen auf „Apocalypse Now“-Referenzen sind wohl eher nicht angebracht. Betty und Co. fahren hinterher. Eigentlich schade, dass Harry nicht vorher Bettys Surfbrett geklaut hat. Solche Vorlagen kann man doch nicht so einfach liegen lassen. Die Verfolgungsjagd ist an inszenatorischer Großartigkeit kaum zu überbieten. Harry wirft Fässer über Bord, damit die verfolgenden Boote da drüber fahren und explodieren. Ein ungeschriebenes Gesetz der 80er sieht vor, dass man auf einem Boot immer ein explosives Fass dabei haben muss.

Das Boot von Betty und Maurice wird mit einem Torpedo vom Mandroid erledigt und die beiden schwimmen nach Hause. Unterwegs treffen sie zwei Affen auf einem Boot, die den Mandroid jagen wollen, oder so. Ganz ehrlich ich weiß nicht, was das Ziel der beiden ist. Vielleicht auch nur Boot fahren mit Schrotflinte aufm Arm.

Hunter und der Mandroid, der jetzt plötzlich John heißt, wollen zu Fuß weiter gehen und lassen Harry mit seinem Boot alleine. Der wird dann von den beiden mexikanischen Jägern angehalten, die wissen wollen, wo seine Passagiere sind. Er sprüht sie mit einem Feuerlöscher ein und flieht, was zur nächsten Bootverfolgungsjagd führt. Ich verrate jetzt mal nicht, wessen Boot explodiert und wer dabei im Wasser landet.

Hunter und John finden das Flugzeugwrack, mit dem John einst abgestürzt ist und Hunter durchsucht es, um etwas über Johns Vergangenheit zu erfahren. Ich erwarte einen Megatwist am Ende. John war eigentlich Stewardess und weiß deshalb immer, wo alle Notausgänge sind, oder so. Harry kommt rechtzeitig vorbei, um Hunter aus dem absaufenden Wrack zu retten und dafür ein Drittel des Schatzes abzusahnen. Moment mal, was denn für ein Schatz? Ach so, nur Verarsche, damit er sie wieder den Fluss hochschippert. Warum sind die überhaupt erst ausgestiegen?

John sieht Dinge. Boah, nee, bitte keine Flashbackgrütze. Dann geht er über Bord und keiner findet ihn jemals wieder. Eigentlich wäre damit der Film natürlich vorbei, aber nicht mit Hunter. Die macht weiter.

Reeves bastelt derweil an seinem LaseRoboTerminator Arm mit Blitzeschleuderfunktion. Die mexikanischen Trottel berichten ihm vom Mandroid und werden dafür gebrutzelt. Aber sie versprechen natürlich, ihn aufzuhalten. Schön nebenbei, dass man kurz vor Schluss auch mal den Antagonisten zeigt.

John und Spot gehen an Land. Irgendwo im Busch treffen sie einen Asiaten, der sich nicht so gut mit Technik auskennt, aber der ein Ninja ist, weil genau das diesem Film noch gefehlt hat. Er ist der Sohn von Takada und heißt Kuji. Wie zum Kuckuck wird der Sohn eines Wissenschaftlers bitte zum Ninja?

Harry geht über Bord. Was zur Hölle ist bloß los mit diesen Trotteln? Hunter wird entführt und Harry taucht dann in einem Käfig wieder auf und wird ebenfalls mit ins Kannibalendorf genommen. Der Oberschamane zieht irgendein Ritual ab und Harry will noch schnell einen Kuss, bevor sie gegrillt werden. Dabei drückt er Hunter Munition in die Hand, die sie ins Feuer wirft. Die Wilden sind natürlich von dieser Wahnsinnszauberei extrem abgelenkt, schließlich haben sie gerade erst mit irgendwelchem Pulver den ganzen Urwald zugenebelt, was ähnliche magische Kenntnisse voraussetzen sollte, aber was weiß ich schon davon. Die Flucht führt dann alle wieder zusammen und natürlich kommt Ninja Kuji auch mit. Glücklicherweise hat jemand ein Floß gebaut, mit dem sie abhauen können. Wird wohl das von den Kannibalen sein. Johns Motorbootstiefel helfen ungemein bei der Flucht. Er ist also halb Mensch, halb Maschine, zum Teil Asiate (nicht mehr Kettenfahrzeug) und zum Teil Inspector Gadget.

Ein ungeschriebenes Gesetz der 80er sieht vor, dass ein Film mit Robotern und Ninjas auch noch eine Zeitmaschine haben muss. Von der erzählt Kuji, dem davon von seinem Vater Takada erzählt wurde. Hunter erklärt sich so die Kannibalen beziehungsweise Höhlenmenschen, die wohl von Reeves durch seine Zeitmaschine hergebracht wurden. Ergibt erstaunlich viel Sinn, diese Erklärung. Wenn man mal darüber hinwegsieht, dass das hier alles völliger Humbug ist.

Die mexikanischen Jäger kommen mit ihren Mopeds durch den Wald gefahren und es gibt Mörderaction vom Feinsten, inklusive ninjamäßigem Katanagefuchtel.

John will, dass Hunter ihn zerstört, weil er selbst das nicht kann, wegen der Programmierung und so. Hunter hält eine Ansprache über Menschlichkeit und John, halb Mensch, der er ist, will dann doch erstmal am Leben bleiben. Hunter küsst ihn. Diese Schlampe. Vorhin noch mit Harry rummachen und jetzt mit John. Am Ende kommt die sicher mit dem Ninja zusammen.

Spot explodiert und bringt noch schnell eine Hologramnachricht von Reeves, der kurz und knapp auf den Punkt bringt, dass sie besser abhauen, wenn sie nicht verrecken wollen. Sie gehen natürlich trotzdem weiter und infiltrieren Reeves‘ geheimen Stützpunkt (oder was auch immer) durch einen Schacht, in dem Kuji durch einen Ventilator springt, wie ein echte Ninja. John hingegen steht vor der Tür, aber keiner macht ihm auf. Scheint mir wieder äußerst durchdacht zu sein, das Ganze.

Es sollte klar sein, dass die absolute Mörderaction folgt, mit viel Geballer und viel Ninjagedöns (oder besser gesagt, drei Karatekicks). Reeves hat sich zum absoluten Obermandroid umgebaut und niemand kann ihm etwas anhaben. Nicht Hunter mit ihrem Kick, nicht John mit seinem Laser, nicht mal Kuji mit seinem Ninjagelöt. John stirbt und die anderen werden in einem Kraftfeld gefangen, aber Überraschung John ist gar nicht ganz tot und schaltet das Kraftfeld aus, indem er … keine Ahnung, die Energie davon aufsaugt und dann wirklich stirbt, oder sowas in der Art. Was war denn jetzt mit der ganzen Backstory von John? Gebt mir bloß keine Auflösung, das würde schließlich durchdachtes Writing erfordern.

Apropos „durchdachtes Writing“: Jeder, der schreibt, kann ein Lied davon singen, dass es schwer ist, ein gutes Ende zu schreiben. Aber zum Glück hatte man hier wirklich fähige Leute am Kugelschreiber und es folgt das große Finale. Der Höhepunkt. Der absolute Showdown. Und der sieht so aus: Reeves will sich mit seiner Zeitmaschine gerade auf den Weg ins alte Rom machen, um da als Mandroidlegionär zu rulen, aber Harry haut einfach mal den Computer zu Schrott und Reeves landet am Anfang der Erde, wo er gar nichts regieren kann, außer heiße Lava. Reeves ist nicht erfreut und der Film vorbei. Was für ein packendes Finale.

Guter Wunschfilm, muss ich sagen. Ich gehe meine Lavalampen regieren …

Sexuell fragwürdige Weltallabenteuer für Hühnerzüchter

„Flash! Ah Aaaaaaah! He’s A Miracle“ – Flash Gordon – 1980

Das einzige Wunder beim heutigen Film, ist die Tatsache, dass er überhaupt existiert. Ich laber nicht lange rum und präsentiere:

FLESH GORDON MEETS THE COSMIC CHEERLEADERS – Schande der Galaxis – Kanada – 1990 – 102 Min.

Schon das Intro ist einfach unfassbar großartiger Augsburger Puppenkiste-Style. Ich hoffe auf einen Cameo von Schlupp vom grünen Stern. Ich weiß gar nicht, wie ich hierüber jetzt noch was Schlechtes schreiben soll. Ich liebe das bereits alles.

Nun ja, Flash, gekleidet wie ein Zirkus-Superman-Clown, fliegt, gemeinsam mit seiner Crew von notgeilen Tussis, die sich darum streiten, wer ihm als nächste an den Steuerknüppel fassen darf, in einer phallusförmigen Rakete durchs All. Muss ich mehr sagen? Liebt ihr es nicht auch jetzt schon? Das hier kann nur absolut fantastisch werden.

Nach einer „perfekten“ Landung, bei der ein kompletter Alien-Vorort dem Erdboden gleich gemacht wurde, bekämpft Flash noch kurz ein Alien (aus Knete; ich liebe es) und dann … CUT!

Es waren alles nur Dreharbeiten zu einem Flesh Gordon Film. Wer jetzt aber denkt, dass das alles deshalb so billig war, irrt sich. Denn auch die originale Flesh Gordon Welt sieht so aus. Inklusive Knet-Aliens. Aus dieser Welt wird Flesh dann von geilen Cheerleaderinnen entführt.

Dr. Jerkoff (ja, der heißt wirklich so) kombiniert, dass die Cheerleaderinnen Flesh zu dem Planeten bringen, der plötzlich in der Nähe der Erde aufgetaucht ist. Also fliegt er, zusammen mit Dale Ardor, Fleshs Freundin, oder sowas, in einem, durch Hühnerkoitus betriebenen Raumschiff, zur Rettung.

Die Cheerleader testen Gordons Männlichkeit, weil auf ihrem Planeten alle gutbestückten Männer durch Impotenzstrahlen erledigt wurden.

Jerkoff und Dale fliegen durch einen Arschteroidengürtel. Dale verstopft die gasabsondernden Felsen mit Stöpseln und das Raumschiff kommt so gerade davon.

Irgendein Henker muss sich damit rumschlagen, dass eine fette Prinzessin sich über sein sexuelles Versagen aufregt. Meine Fresse, ist das alles schlecht.

Bator, der verrückte Professor, zeigt dem Henker ein Video von Flesh, um den gerade die nackten Cheerleaderinnen rumtanzen. Bator schlägt vor, Gordons Potenz auf den Henker zu übertragen, damit der der letzte Stecher im Universum ist. Geiler Plan.

Jerkoff und Dale müssen auf einem Planeten notlanden, und landen in einer Schule, wo Jerkoff auf der Mädchentoilette vor die Fresse kriegt. Irgendein Typ mit 42 Augen schickt die beiden dann zu Flesh und den Chearleederinnen. Dale ist eifersüchtig und wird eingefroren, als der Henker angreift.

Flesh macht sich natürlich auf, seine eifersüchtige, entführte Freundin zu retten. Da aber auch die Hühner von den Impotenzstrahlen beeinflusst wurden, fliegt das Schiff nicht. Also muss Flesh die Hühner ran nehmen. Oh man …

Flesh und Jerkoff landen auf einem Planeten, wo alle Hügel Nippel haben, und werden von einem Penis mit Beinen (nein, liebe Frauen, ich meine nicht einfach einen „Mann“) angegriffen. Also fliehen sie in eine Vaginahöhle, in die der Penis dann ejakuliert und die Helden tief unter die Erde spült.

Der verrückte Professor hat erfolgreich einer Frau eine Bockwurst angenäht. Ich … weiß nicht, was ich dazu sagen sollen.

Die Cheerleaderinnen rutschen auch die Höhle runter.

Dale kommt in den Persönlichkeitsumwandler und kriegt die Persönlichkeit von der Mutter des Henkers verpasst. Ödipus und so. Ihr wisst schon.

Flesh und Jerkoff landen in einem Café, in dem man die Muttermilch direkt aus der Quelle trinken kann. Ihr versteht schon.

Flesh, Jerkoff und Robunda Hooters treffen in den Höhlen auf Kackmenschen. Also wandelnde Scheißhaufen, mit denen sie dann Party machen.

Dale wird von einer Alienzunge … äh, befriedigt?

Flesh, Jerkoff und Hooters haben ausgefeiert und reisen jetzt zum Eisplaneten, wo der Henker, Bator und Prinzesin Frigida immer noch an Dale rumwurschteln.

Flesh und Co.landen in der Henker-Folterkammer und Flesh wird direkt auf den Tisch gelegt, damit sein Pimmel dem Henker transplantiert werden kann. Alter, ist das alles dämlich.

Die notgeilen Cheerleaderinnen kommen vorbei und Bator fällt in ein Loch. Flesh rettet Dale und die Flucht beginnt. Aus irgendeinem Grund muss Flesh dann die fette Prinzessin knallen, um ein Held zu werden. Ich war wohl kurz abwesend, denn ich weiß absolut nicht, warum. Naja, was solls.

Die beglückte Prinzessin erzählt Flesh dann, dass die Impotenzstrahlen in irgendeiner Box versteckt sind, oder so. Ich hab den Faden komplett verloren.

Endkampf-Time mit Cheerleaderinnen gegen Sex-Sklaven, Cyborgs gegen Footballspieler, Henker gegen Sex-Held. Hier ist einfach alles vertreten. Weil wir das noch nicht hatten, endet das ganze in einer Tortenschlacht.

Flesh und der Henker, der jetzt Cyborg-mäßig unterwegs ist, fallen in ein Loch und kämpfen, an einem Spinnennetz hängend, weiter. Der Henker sieht wie der sichere Sieger aus, doch eine Spinnentussi kommt vorbei und macht ihn platt. Flesh schwingt sich an einem Spinnenfaden zurück nach oben und man kann mit Hilfe eines Mega-Kondoms die Impotenzstrahlenkanone unschädlich machen.

Die Penisrakete fliegt von dannen und unsere Helden brechen zu weiteren Abenteuern auf, denen wir glücklicherweise nicht beiwohnen werden.

Ja, meine Herren, das war ja mal wieder unfassbar … äh … unglaublich … äh … einfach unglaublich. Punkt. Aber immerhin haben wir gelernt, dass man impotente Hühner ganz leicht wieder auf Touren bringen kann.

Herausfordernde Drehbuchschwächen auf Spannungsebene A

Ferienzeit. Also gehen wir in die Schule.

DIRTY DEEDS – 2005 – USA – 87 Min.

Schlechter Rock eröffnet den Reigen hier natürlich, schließlich handelt es sich um einen Highschoolfilm. Manchmal ist es einfach schon zu vorhersehbar. Schnell die Story, die hier in 30 Sekunden abgehandelt wird: An der Highschool gibt es die sogenannten „Dirty Deeds“. Herausforderungen, denen sich jeder stellen kann, um zu beweisen, was für ein toller Hecht er ist. Oder besser gesagt, was für ein Trottel. Denn niemand hat die Herausforderungen jemals alle bestanden.

Die Klischeesuppe tropft hier natürlich aus allen Poren. Der töfte Quarterback, die Nerds, der harte Trottel, der mit seinem Monstertruck ein Auto platt macht, das ihm den Parkplatz streitig gemacht hat. Und natürlich die heiße Schnecke, die jeder knallen will. Alle sind sie da. Dazu kommt dann Zack Harper, gespielt von dem Typen, der mal ein alleskönnender Held in Heroes war. Und hier kann er auch alles, wie sich noch herausstellen wird. O, und er ist ein absoluter Witzbold, der gerne Streiche spielt und nichts ernst nimmt. Mit anderen Worten: Er hält sich für unfassbar cool. Der Film macht auch nix, um das Gegenteil zu zeigen, also ist er wohl auch unfassbar cool.

Eine dauerfurzende Bibliothekarin ist der erste und hoffentlich einzige Gag des Films.

Die Footballer verarschen Trottel Kyle und lassen ihn Pisse saufen. Ich sehe schon, das hier hat mal wieder einen Humorlevel, der nicht messbar ist. Weil es sich gar nicht um Humor handelt. Kyle will jedenfalls Rache und fordert Quarterback Dan zu den Dirty Deeds heraus, um sich zu beweisen. Da Meg Zach bittet, ihrem Bruder Kyle den Scheiß auszureden, übernimmt er direkt die Dirty Deeds. Also soll ich jetzt dem Typen, der nix zu gewinnen hat, der nix ernst nimmt und dem sowieso alles scheißegal ist anfeuern, damit er die Herausforederungen besteht? Das wird nicht funktionieren, Herr Autor.

Um die Spannung – und ich nutze dieses Wort im abwertendsten Sinn – zu erhöhren, kriegt er nur 12 Stunden Zeit. Na dann haut mal rein, damit wir schnell fertig werden mit dem Quark hier.

Herausforderung Nummer 1: Ein Bier vor einem Polizisten trinken.

Zach ist natürlich ganz schlau und schüttet die Dose Bier in einen Becher um, da die Regeln nicht besagen, woraus er es trinken muss. Die Cops sind nebenbei stark auf Wache wegen den Deeds, die immer um diese Jahreszeit stattfinden.

Herausforderung Nummer 2: Den härtesten Typ in der Stadt hauen

Quarterback Dan bestimmt, wer der härteste ist und zu meiner und Zachs Enttäuschung ist es nicht er selbst. Nein, es ist irgendein Typ der nen schwarzen Gürtel hat, oder so. Es handelt sich natürlich um den Vogel mit dem Monster Truck, der gerade in einem Hinterhof irgendwelche Typen vermöbelt.

Nebenbei gibt es noch eine Story mit einer Houseparty bei einem Typen, der sturmfrei hat, aber eigentlich keine Party machen will. Ich lasse das mal links liegen, weil es mir einfach scheißegal ist.

Zach latscht zu Monster Truck Joe und kloppt ihn einfach um. Äh, irgendwie ist das alles zu einfach, oder? Außerdem war niemand dabei, um es zu sehen, also hätte er auch einfach behaupten können, dass er den Typen umgehauen hat.

Herausforderung Nummer 3: Im Supermarkt in ein Brot wichsen.

Nicht weiter schwierig. Hinterher wird noch eine geraucht. Der Rektor der Highschool kauft natürlich das Brot. Weil witzig, ihr wisst schon.

Monster Truck Joe sucht Harper, weil er sich natürlich rächen will. Aber er wird erstmal von den Cops abgefangen, weil er zu schnell gefahren ist und ein „Arsch nach Mitternacht“ war.

Herausforderung Nummer 4: Den Gnom von irgendeinem Schuppen durch die Stadt schleifen.

Es handelt sich natürlich um einen Werbeballon. Zach verkackt es aber trotzdem erstmal, denn dem Ballon geht direkt die Luft aus. Kyle ist nicht begeistert darüber, dass Zach ihm die Deeds weggenommen hat, aber er hilft ihm, den Ballon wieder aufzublasen und die Herausforderung zu bestehen.

Herausforderung Nummer 5: Eine Leiche klauen und auf dem Schulhof ablegen

Mit der Leiche auf der Rückbank wird er natürlich von den Bullen angehalten. Aber weil Spannung hier nicht wichtig ist, lässt er sie fahren.

Herausforderung Nummer 6: Besorge einen unterschrieben BH einer Homecoming Queen

Also irgendwie ist die Mischung bei diesen Herausforderungen ziemlicher Käse. Leichen klauen und dann einen BH besorgen. Nicht unbedingt eine Steigerung.

Herausforderung Nummer 7: Das Holzbein von einem Wachmann klauen

Ich hab da ja jetzt mal eine Frage: Diese Dirty Deeds soll es ja jetzt schon seit mehreren Jahren geben. Was ist denn, wenn der Holzbeintyp mittlerweile tot ist, oder der Gnom nicht mehr das Maskottchen von dem Schuppen da ist? Macht nicht viel Sinn das alles. Außer der BH natürlich.

Jedenfalls wird Zach fast erschossen von dem Wachmann aber Meg eilt zur Rettung und zeigt ihm ihre Tüten, woraufhin Zach abhauen kann.

Der kriegt dann vors Maul von Monster Truck Joe, aber wird abermals gerettet von … einem Typen mit Mütze. Der war vorhin schon mal irgendwo im Bild aber fragt mich nicht wer das ist.

Herausforderung Nummer 8: Ein Auto im Wert von 100.000$ klauen

Simpel. Einfach als Einparker vorm Restaurant verkleiden und fertig.

Herausforderung Nummer 9: Duncan Rime finden

Duncan Rime ist eine Legende. Jemand der angeblich bei den Deeds gestorben ist. Was die Frage aufwirft, wie sein Name in die Deeds gelangt ist. Was war denn dann seine neunte Herausforderung? Sterben? Aber natürlich ist in diesem Film nichts kompliziert und Duncan Rime kommt einfach um die Ecke gelatscht. Es ist der Mützentyp. Na, Wahnsinn.

Jedenfalls brabbelt Duncan Rime dann alle zu mit seiner traurigen Geschichte und Harper hat keinen Bock mehr. Aber dann kommen die Bullen und wollen ihn verhaften wegen Autodiebstahl. Aber dann kommt der Besitzer des Autos und sagt, dass alles gechillt ist. Wow, es ist lahmer „Twistoverkill – The Movie“.

Der Ferraribesitzer schickt dann alle nach Hause. Er ist natürlich ein Mafiosi und will mal ein Wörtchen mit Zach wechseln. Und ihm seine Karte geben, falls er mal was braucht. Dann kommt Dans Ex vorbei und erklärt, dass er die letzte Herausforderung machen will, damit Zach dafür in den Bau geht.

Herausforderung Nummer 10: Ruiniere die Homecoming Parade

Mafiabob gibt Zach sein Auto, damit er das verhindern kann und es ist mir unbegreiflich, wie man es schafft, eine Geschichte zu schreiben, in der wirklich alles einfach nur simpel für jeden ist, der sich aber gleichzeitig um Herausforderungen dreht. Der rast dann halt los und natürlich hat er schnell die Cops im Schlepptau und dann kommen alle an der Parade an und der Monster Truck explodiert, weil Mafiabob seinen Mafiajungs gesagt hat, die sollen da ne Bombe dran basteln. Dann schenkt er Zach den Ferrari, der kriegt natürlich auch noch Meg und gemeinsam fahren sie in den Sonnenuntergang. Oder irgendwo poppen, was wahrscheinlicher ist.

Das war schon reichlich lahm. Dabei fand ich die Idee gar nicht mal schlecht. Ich gehe mich den Herausforderungen des Lebens stellen …

Musikalische Glanzleistungen mit vorbeiziehenden Naturwundern im Garten der Sektengeschwister

Heute kriegt ein echter Klassiker des Filmschrotts seinen verdienten Eintrag hier auf dem Filmschrottplatz. Ein Film, der so grauenhaft schlecht ist, dass niemand der Beteiligten jemals wieder einen Film gemacht hat (außer die Forsetzung 50 Jahre später, aber das zählt nicht, weil heute jeder jeden Scheiß fortsetzt). Uns erwartet also vermutlich eine absolut fantastische Katastrophe auf allen filmischen Ebenen. Ohne weitere Umschweife präsentiere ich:

MANOS: THE HANDS OF FATE – USA – 1966 – 70 Min.

Drei Sekunden drin und die Dialoge sind jetzt schon die fürchterlichsten, die ich jemals gehört habe. Es ist fast, als hätte der „Autor“ – und ich nutze das Wort „Autor“ nur aus Mangel an Alternativen – niemals zuvor Menschen miteinander reden gehört. Immerhin ist der Blockflötensoundtrack schon jetzt der Knaller. Der sollte in jeder Schulcafeteria mindestens jährlich aufgeführt werden.

Die Familie ist jedenfalls auf dem Weg in den Urlaub. Vater, Mutter, Kind. Dem Kind ist kalt. Also macht man das Verdeck des Cabrios hoch. Drei Sekunden später hält sie ein Polizist an und das Verdeck ist wieder unten. War wohl doch nicht so kalt. Es folgen wundervolle Landschaftsaufnahmen, die der Kameramann ohne Frage nebenbei in seinem letzten Urlaub auf dem Bauernhof aus dem Seitenfenster seines Leihwagens gefilmt hat. Wiesen. Bäume. Eine Scheune. Bäume. Wiesen. Wenn ich hier aus dem Fenster gucke, bietet sich mir ein ähnliches Bild. Nicht gerade Neuseeland. Aber offenbar absolut filmenswert.

Weiter geht die wilde Fahrt – und ich nutze das Wort „wild“ nur aus Mangel an Adjektiven, die den Scheiß hier beschreiben können – und jetzt wird schön von der Rückbank aus gefilmt, wie sich Papa verfahren hat. Es ist quasi wie damals im 360 Grad Kino im Fort Fun Abenteuerland. Und man hat hier sogar dran gedacht, dass der Effekt viel besser ist, wenn man irgendwo vorfährt. Also fährt Papa einfach immer auf irgendwelche Sträucher, Hecken und Bäume zu und kurz bevor er sie rammen würde, wird weggeschnitten. Kein Wunder, dass der sich verfahren hat, wenn er in jede Hecke ballert.

Der Polizist stört zwei Teens beim rummachen in ihrem Auto mitten in der Wüste und schickt sie nach Hause. Das Acting – und ich nutze das Wort „Acting“ hier nur, weil in keiner Sprache der Welt ein Ausdruck existiert, der das gerade beschreiben kann – des Mädchens ist dabei das vielleicht größte Desaster seit … Immer.

Die Blockflöte wurde eingepackt, denn jetzt ist das Saxophon dran. Die Familie fragt an einem Haus nach dem Weg. Da treffen sie auf Torgo, der auf das Haus aufpasst, bis der Meister wieder da ist. Aber der Meister mag keine Kinder, deshalb dürfen sie natürlich im Haus des Meisters pennen. Das sollte den Charakteren ja eigentlich schon zu denekn geben, aber hier kann man ja froh sein, wenn die Handlung einfach schnell vorangetrieben wird, um das Grauen möglichst kurz zu halten. Torgo weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist und das Klavier setzt ein. Ernsthaft, die sollten diesen Film in der Musikschule zeigen. Da ist für jeden was dabei.

Im Haus hängt ein Bild des Meisters und die Familie ist sich einig: Dem wollen sie nicht im Dunkeln begegnen. Und im Hellen auch nicht. Also bleiben sie in seinem Haus, weil er da ganz sicher nicht auftauchen wird, oder was auch immer hier die Denkweise der Gehirnamputierten ist. Torgo erklärt dann, dass der Meister zwar diese Welt verlassen hat, aber er immer bei ihnen ist. Und er mag offensichtlich Margaret, die Ehefrau der Familie von Idioten. Und dann heult ein Kojote und der Hund haut ab. Also muss Michael hinterher rennen.

Nach einem Schnitt ist er wieder am Haus und erklärt seiner Frau, dass der Hund getötet wurde. Sie bricht in Tränen aus. Ihm ist das alles komplett hupe, wenn ich seine Stimmlage richtig deute. Es könnte aber auch sein,dass er sich versehentlich eine Überdosis Valium reingepfiffen hat und deshalb so desinteressiert wirkt.

Nach dem Vorfall wollen sie dann lieber abhauen und Torgo soll die Koffer ins Auto tragen. Kann Michael das nicht selber machen? Fauler Saftsack. Torgo erklärt, dass es gefährlich wäre, jetzt zu gehen, denn der Meister will Margaret, da er auf schöne Frauen steht. Klingt absolut einleuchtend. Da draußen ist es dunkel und gefährlich, also bleib lieber hier drin, damit der Meister dich vergewaltigen kann.

Margaret ist natürlich weniger überzeugt von der Idee und ist ganz böse auf Torgo. Und deshalb guckt sie ihn mitleidig an. 1A Regieanweisungen hier. Vom Timing fange ich besser gar nicht erst an.

Man bleibt dann halt doch da über Nacht und Tochter Debbie ist plötzlich verschwunden. 5 Minuten später kommt sie mit einem Dobermann um die Ecke. Panik bei den Eltern. Geflenne beim Kind. Grausamkeiten für Augen und Ohren des Zuschauers überall.

Kommen wir zu dem Ereignis, wegen dem wir alle hier sind: Die Opferung, oder Auferstehung, oder Beschwörung, oder Wasauchimmerung des Meisters. Der liegt auf einem Altar, umgeben von Ischen in pinken Kleidern, die sich von Torgo begrapschen lassen. Der haut dann aber erstmal ab, damit er durchs Fenster spannen kann, als Margaet sich auszieht. Anschließend knockt er draußen Michael aus und die Musik erreicht den absoluten Höhepunkt mit schiefen Tonlagen, während er Michael durch den Wald zieht. Minutenlang. Und er schafft genau drei Zentimeter. Eine Meisterleistung der Spannung hier. Immerhin fesselt er ihn noch an einen Baum. Glaube ich. Ist zu dunkel, um es genau zu erkennen.

Uh, der Meister ist erwacht. Fragt mich nicht wie, ich habe keine Ahnung. Der Film lässt das auch erstmal offen und es geht weiter mit den Teens, die mal wieder rumknutschen. Natürlich an genau der gleichen Stelle wie zuvor. Und natürlich kommen die Cops wieder vorbei. Und natürlich werden sie wieder nach Hause geschickt. Aufregend ist das alles ganz und gar nicht.

Was zum Kuckuck ist das eigentlich für ein Sack Reis auf dem Altar vom Meister? Und warum kippt der nicht um? Das wäre viel spannender als der Film. Der Meister beschwört also Manos, den Gott der Dunkelheit, oder sowas in der Art. Wenn ich irgendwann mal auf eine Halloweenparty gehen sollte, gehe ich definitiv in dem coolen Umhang des Meisters.

Äh, plötzlich palavern die ganzen Ischen in den pinken Kleidern rum. Es ist wie beim Kaffeeklatsch. Man versteht kein Wort, weil alle durcheinander reden. Fehlt nur Tante Erika, die immer die Kaffetasse umstößt, beim Versuch das letzte Stück Kuchen zu ergattern. Der Meister ist auch genervt von dem Gequatsche und overacted wie ein junger William Shatner. Nur eben nicht mal halb so cool.

Die Weiber streiten sich dann entweder um den Meister, Manos, die Tochter, oder Margaret. Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass in einer der großartigsten Stummfilmanspielungen aller Zeiten, die Weiber sich kloppen und das Sounddepartment einen Orgasmus nach dem anderen zu haben scheint.

Der Meister weckt derweil mal Torgo auf und kackt den an, weil der seine Ischen knallen will. Stress im Hause Manos. Das kann kein gutes Ende nehmen.

Stummfilmfrauenwrestling die Zweite.

Irgendwann gehts dann mal zur Opferung und das Opfer ist der arme Torgo, der doch nur mal eine geile Trulla poppen wollte.

Margaret sitzt währenddessen mit Tochter Debbie im Schlafzimmer und macht nix, außer zu flennen und auf Michael zu warten, damit der ihnen hilft. Sich einfach mal zu verpissen ist offenbar keine Option. Michael ist nebenbei auch noch da und wurde wohl doch nicht gefesselt, denn er steht einfach auf und latscht zurück zum Haus und ins Schlafzimmer zur Familie, die immer noch unbewacht rumflennt. Aber jetzt ist ja Michael da, um den Tag zu retten.

Torgo hat jetzt übrigens eine Hand weniger, denn die gehört jetzt dem Meister und fackelt ab, der sich darüber tierisch freut und aus dem Lachen gar nicht mehr raus kommt. Ich habe keine Ahnung, was so lustig ist und was er mit einer verkokelten Hand will, aber lassen wir ihn halt mal machen. Leute, die so schicke Umhänge tragen, werden schon wissen, was sie tun.

Die Familie will dann mal los und sich in der Wüste verstecken.

Der Meister verdrischt eine seiner Frauen.

Mich wundert, dass der Klavierspieler noch keinen Krampf hat, weil er immer die gleichen drei Tasten klimpert.

Die Cops sind auch noch unterwegs und äh … ja.

Die Familie ist einfach nur strunzdoof und hat die Flucht abgebrochen und ist jetzt doch wieder im Haus des irren Meisters. Ist es eigentlich Zufall, dass der mit seinem Dobermann neben sich ein bisschen an Hitler erinnert? Jedenfalls zieht Michael eine Knarre – wer weiß schon, wo er die plötzlich her hat – und erschießt den Meister. Oder auch nicht. Keine Ahnung. „Cut und weg“ ist in diesem Film die Devise.

Blockflötenbob und Klavierkarl geben nochmal einen zum besten und zwei Frauen fahren durch die Gegend und es gibt erneut wunderbare Landschaftsaufnahmen aus dem Urlaub des Kameramanns. Die Frauen kommen an dem Haus an und werden von Michael in Empfang genommen, der sich um das Huas kümmert, so lange der Meister nicht da ist.

Wow! Was für ein Ende. Damals sicher ein echter Knaller. Obwohl vermutlich nicht mal da. Ich gehe meinen Diener opfern …

Kultschrott – Buckaroo Banzai

Ich denke, ich kann mir in diesem Fall jede Einleitung sparen. Es gibt halt so Filme, da ist schon vorher klar, dass das einfach nur ein völlig verrückter Spaß werden kann. Dieser hier ist wohl ein Paradebeispiel.

THE ADVENTURES OF BUCKAROO BANZAI ACROSS THE 8TH DIMENSION – USA – 1984 – 103 Min.

Um keine Zeit zu verschwenden und den Wahnsinn direkt beginnen zu lassen, fasst man den Anfang einfach mal schnell in Textform zusammen. Quasi wie in Star Wars. Nur ohne diese komische schiefe Schrift, an der vermutlich jeder Brillenträger der Welt schon mehrfach verzweifelt ist. Buckaroo Banzai jedenfalls hat eine amerikansiche Mutter und einen japanischen Vater und hält sich mit einigen Teilzeitjobs über Wasser, da er sich nicht auf eine Richtung festlegen will. Ist ja auch langweilig. Also ist er gleichzeitig Neurochirurg, Martial Arts Experte, Partikelphysiker und natürlich Rockstar mit eigener Band, die „Hong Kong Cavaliers“, die nebenbei alle Wissenschaftler sind. Eigentlich kann man hier aufhören, dem Film den Stempel „geilster Scheiß ever“ aufdrücken und sich neuem Kram widmen. Aber natürlich wollen wir doch noch wissen, ob Buckaroo Banzai mit Hilfe seines interdimensionalen Jet Cars die bevorstehende Alieninvasion abwenden kann.

Nachdem Buckaroo also gerade eine Operation per Laser erfolgreich ausgeführt und mit seinem interdimensionalen Jet Car einen Berg ohne Tunnel durchquert hat, ist John Lithgow, der das im Fernsehen sieht, nicht erfreut und setzt sich selbst unter Strom. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass man in diesem Film aus Prinzip absolut gar nichts rafft. Lithgow jedenfalls heißt hier Lord John Whorfin und hat selbst versucht, mit seiner Klapperkiste die Dimensionswand zu durchbrechen. Dabei ist er allerdings in der Wand stecken geblieben und wurde zu dem irren Dr. Emilio Lizardo, der einfach nur nach Hause will. Zumindest habe ich mir das jetzt mal so zusammengereimt.

Buckaroo Banzai und die Hong Kong Cavaliers geben ein Konzert, auf dem auch Penny Priddy ist, die einen richtigen Scheißtag hat. Deshalb widmet Buckaroo ihr einen Song. Und dann wird sie wegen Mordes verhaftet.

Whorfin/Lizardo killt Jonathan Banks und ruft John Bigboote an. Buckaroo Banzai spricht mit Cowboy Jeff Goldblum. Er holt mal schnell Penny aus dem Knast und dann geht es zur Pressekonferenz, bei der erklärt wird, dass Cowboy Jeff und Dr. Lizardo Partner waren und er bei seiner Durchquerung des Berges einen Orgnismus mitgebracht hat. Und dann entdeckt er plötzlich die Aliens im Publikum und Cowboy Jeff wird erschossen und Buckaroo verfolgt die Aliens in ihrem Van auf einer Harley.

Die Aliens schicken eine Raumkapsel zur Erde, die von zwei Hobbyjägern abgeschossen wird. Aus einer Weltraumkugel kommt ein schwarzer Rastafari und stirbt. Dadurch verwandelt er sich zurück in ein Alien und die Jäger sind überfragt. Ich auch, aber das ist ja normal.

Alle landen bei der Weltraumkugel und die Aliens wollen Buckaroo scheinbar eine Nachricht übermitteln. Der weiß das aber natürlich nicht, denn selbst ein Buckaroo Banzai ist nicht perfekt (wenn auch kurz davor) und tritt dem Alien in die Eier und wird von ihnen durch den Wald gejagt.

Die Hong Kong Cavaliers und Cowboy Jeff Goldblum finden derweil heraus, dass alle Aliens John heißen. Cowboy Jeff kombiniert dann, dass die Aliens 1938 gelandet sind und Orson Welles hypnotisiert haben, damit der alles wie einen großen Streich hinstellt.

John Parker gibt ein Paket ab und darin befindet sich eine Hologrammnachricht. Buckaroo Banzai hat unwissentlich Whorfin geholfen und er muss ihn aufhalten, da die Aliens aus der 8. Dimension sonst den Planeten pulverisieren. Buckaroo informiert den Präsidenten, der extreme Rückenprobleme hat und deshalb in einem Gestell hängen muss. Whorfin hat Penny entführt und ruft Buckaroo an damit der ihm seinen Übersteuerer bringt, sonst killt er Penny mit einer Armee von Ameisen. Ist es nicht herrlich, wie fast jeder Satz zu diesem Film einfach völlig irre ist?

Whorfin hält eine motivierende Ansprache an seine Mitaliens. Dann kommt Buckaroo mit seinem Jet Car angefahren und wird in den Schockkeller gebracht. Da kommt er auf den elektrischen Stuhl und wird gebrutzelt, bis er den Übersteuerer herausrückt.

Schwerbewaffnet reisen die Hong Kong Cavaliers mit ihrem Tourbus an, um Buckaroo und Penny zu retten. Es wird etwas rumgeballert und Lord Whorfin kriegt seinen Übersteuerer und haut mit seinem Raumschiff ab. Buckaroo nimmt mit einer kleinen Raumkapsel die Verfolgung auf. Mit einer Laserkanone ballert er Whorfins Raumschiff ab und springt dann mit dem Fallschirm ab, um sanft zur Erde zurück zu gleiten.

Wieder einmal wurde die Erde gerettet. Und selten war es so irre wie hier. Ich gehe meinen Übersteuerer polieren …

Mal aktuell: Life

Life Is Life Nanananana Fuck This Song Nananananana I Hope The Writer Of This Bullshit Dies Of Cancer Nanananana … sorry für den grauenhaften Ohrwurm, den ich jetzt bei euch verursacht habe. Ich weiß wie schlimm das ist. Deshalb widmen wir uns besser schnell etwas anderem. Zum Beispiel dem Kino. Und ich bin heute mal ausnahmsweise nicht hier, um darüber abzukotzen, dass Kinos nur noch Scheiße im Programm haben und hoffentlich bald alle abfackeln, damit man an der Stelle etwas bauen kann, dass noch einen gewissen Unterhaltungswert besitzt. Eine Proktologenklinik oder so. Nein, heute war ich tatsächlich mal wieder in einem dieser Kinos, denn es hat sich ein kleines Kino doch tatsächlich durchgerungen einen Film ins Programm aufzunehmen, der mich interessiert.

LIFE – USA – 2017 -103 Min.

Erwarten tue ich ja zum Glück eh nicht mehr viel, wenn ich einen aktuellen Film gucke. Ich habe nur immer so eine gewisse Grundhoffnung, dass man es nicht komplett verkackt. Hier hat man das so einigermaßen geschafft.

Es handelt sich hier um einen recht stringenten Space-Alien-Killt-Astronauten-Film. Man kriegt also genau das, was man eben erwarten kann. Leider bleibt der Film aber größtenteils unter seinen Möglichkeiten.

Die Charaktere sind wie üblich in dem Genre einfach nur Mittel zum Zweck. Dabei nimmt sich der Film sogar am Anfang viel Zeit, um das Setting und die Menschen einzuführen. Aber dabei kommt halt einfach nix rum. Da ist der Arzt und die Sicherheitsexpertin und der Wissenschaftler und Ryan Reynolds. Mehr Charakter gibt es hier nicht. Vor allem die eigentlichen „Hauptdarsteller“ Jake Gyllenhaal und Rebecca Ferguson sind einfach nur menschliche Hüllen ohne irgendwelche Charakterzüge, die erwähnenswert wären. Das ist halt das übliche Versäumnis bei heutigen Filmen. Die Leute sind mir mal wieder scheißegal. Sollen sie doch verrecken. What do I care?

Horroratmosphäre ist auch Fehlanzeige. Das liegt vermutlich auch etwas daran, dass das Alien aussieht wie ein Seesternquallenhybrid und einfach nicht furchteinflößend wirkt. Immerhin – und regelmäßige Leser dieses Blogs wird es überraschen das von mir zu hören -sind die CGI-Effekte wirklich gut. Es wirkt nicht wie ein Fremdkörper im Film, sondern passt in die Umgebung. Wenn man schon Computereffekte nutzen muss, dann muss das genau so aussehen.

Was mir vor allem gefallen hat, ist die Kameraarbeit. Die Kamera ist eigentlich immer in Bewegung und vermittelt dadurch ein Gefühl der Schwerelosigkeit, wie sie eben auf der ISS herrscht. Passte sehr gut in den Film.

Kurz zusammengefasst bringt das Wort „Durchschnitt“ das ganze hier wohl auf den Punkt. Nicht langweilig aber auch weit davon entfernt ein Meisterwerk zu sein.

Benachbarte Fremdwelterkundung (gesponsort vom Faschingskostümverleih)

Wisst ihr noch als damals jährlich ein Herr der Ringe Film ins Kino kam und alle nichts anderes mehr wollten, als in Mittelerde zu bleiben? Und wie dann einige Zeit später jährlich ein Hobbit Film ins Kino kam und alle nichts anderes wollten, als Mittelerde niederzubrennen um diese Scheiße nicht mehr ertragen zu müssen? Und wisst ihr noch, wie die Schweiz immer neutral geblieben ist und dann Mittelerde mitten innerhalb der eigenen Grenzen entdeckte? Nein? Na, zum Glück habt ihr mich, um euch diese spannende Geschichte zu erzählen:

THE RING THING – Schweiz – 2004 – 80 Min.

Es war ein mal ein Flugzeug. Das war so schlecht animiert, dass es nur ein Traum von Trottel Fredi sein konnte. Der hat öfters mal Tagträume und lutscht deshalb an den Fingern der männlichen Stewardess herum. Top-Humor sollte man hier wohl lieber nicht erwarten. Jedenfalls hat Fredi einen Ring gekauft, mit dem er Heidi, die absolut nichts, aber auch wirklich gar nichts von ihm wissen will, einen Heiratsantrag machen will. Aber selbstverständlich fällt er aus der Flugzeugtoilette und landet in einem See voller Fische, die so schlecht animiert sind, dass nicht mal Nemo die in seinen Film lassen würde. Nachdem er sich eines Aals entledigt hat und von einem sprechenden Baum erschrocken wurde, hat er dann endlich den Ring wieder und kann eine Klippe runterfallen, um unten vom schwarzen Ritter ausgeknockt zu werden. Das alles waren die ersten 5 Minuten dieses Mülls. Na, das wird sicher ein Riesenspaß.

Fredi wacht bei Almgandhi auf, einem alten Zauberer, der die Geschichte der Ringe erzählt, die an alle verteilt wurden, außer an Lord Sauraus, der dann beleidigt war und sich seinen eigenen Ring geschmiedet hat. Alle starben, aber Prinz Rackaroll hat sich gewehrt und den Ring gekriegt. Aber statt ihn im Berg Kronus zu zerstören, entschied er sich für ein Leben voller Party, Frauen und Drogen. Fredi erklärt dann, dass ihm der schwarze Ritter den Ring geklaut hat und Almgandhi tickt aus und erklärt, dass das Sauraus war und sie den Ring zurückholen müssen.

Boah, erst eine Viertelstunde hinter mir und das geht mir jetzt schon alles unfassbar auf den Sack. Schlechter Slapstick, schlechte Sprüche, schlechte Darsteller, schlechte Wortspiele, schlechte Kostüme, schlechte Story, schlechte Animationen … habe ich ja mal wieder eine hervorragende Wahl getroffen.

Nach einigen Knallergags wie dem Kaiser von China, der auf einem Felsen sitzt, Almgandhi in Strapsen und einem Monster, das statt einem Schwert eine Klobürste zieht, geht es weiter mit Kartentricks vom Almgandhi und Fredi verjagt das Pferd Hans-Peter. Also latscht man weiter zum magischen Tor von Wasweißich und man persifliert die Szene von den Minen von Moria, wie man es nur auf die billigste Art und Weise machen kann. Almgandhi bringt tolle Sprüche wie „Sesam öffne dich“ und „1,2, oder 3, du musst dich entscheiden …“ aber das geheime Passwort ist natürlich: „Mist“. Nach einigen tollen Gags, mit diesem äußerst einfallsreichen Passwort, geht es dann endlich mal in die Höhle. Und da wartet der DRACHE!!!! Und wenn ich Drache sage, meine ich natürlich einen Typen, der sich bei Peter Maffay ein Tabaluga-Kostüm geliehen hat. Das ist so scheiße, dass es nicht mal eine Schrott Awards Nominierung für das Kostüm geben wird.

Rackaroll erledigt den Drachen und rettet die Prinzessin, während Almgandhi sich ein Zauberduell mit Sauraus liefert. Ihr wisst sicher, was das bei diesem Film bedeutet. Bunte Taschentücher ausm Ärmel ziehen und so. Darauf, dass der Drache schwul ist, gehe ich jetzt mal besser nicht ein. Bei dem Zauberduell geht es in die Luft und das Flugeug mit Heidi stürzt ab. Fredi ist untröstlich, aber dann stellt er fest, dass es gar nicht Heidis Flugzeug sein kann, weil das schon lange gelandet sein muss. Almgandhi bricht kurz die vierte Wand und erklärt, dass das ein Film ist. Da ist alles möglich. Meine Herren, das wird wirklich immer schlechter und einfallsloser. Wie humorlos muss man sein, um sich so eine lahme Scheiße auszudenken?

Heidi lebt. Sauraus kommt vorbei und entführt sie, um sie gegen den Ring einzutauschen. Fredi will aber nicht, da er ohne Ring Heidi keinen Antrag machen kann. Wow, was für eine verzwickte Situation. Und was für eine verfickte Scheiße.

Almgandhi nippelt ab, weil er sich den Kopf an einem Stein angeschlagen hat, erklärt aber noch kurz, dass sie bis Mittag den Ring zerstören müssen, sonst wird die Welt mit Fondue überbacken. Ich … sage nichts mehr dazu. Wann ist diese Kacke endlich vorbei?

Rackaroll haut dann ab, um Hilfe bei den Elben zu holen. Die Prinzessin versucht derweil immer wieder, Fredi für sich zu gewinnen. Striptease und so. Nebenbei kommt noch der Gollum dieser Kackgeschichte, der mit sich selbst einen Ringkampf austrägt, bevor er den Ring klaut. Schleimli erzählt die Geschichte, wie er den Ring an seinem Ding hatte und alle daran knabbern wollten. Nachdem der Ring einmal beim pinkeln stecken blieb, hat er eine Tannenzapfenprothese. Man hat noch eine knappe halbe Stunde, um diesen Müll zu unterbieten. Ich bin sicher, man wird es zumindest versuchen.

Racknaroll kifft mit den Elben. Lustig ist anders.

Schleimli führt Fredi und Co. zu dem Tor hinter dem der Berg Kronus liegt. Das Tor wird von menschlichen Kühen bewacht. Fredi will sich anschleichen, aber versagt natürlich auf ganzer Linie und man muss fliehen. In der Nacht wird man von den Kuhviechern angegriffen, aber die Elfenprinzessin hat plötzlich eine Glatze und kann Kung Fu, mit dem sie die Gegner in die Flucht schlägt. Almgandhis Geist kommt dann auch noch mal vorbei und macht Puppentheater. Ich würde jetzt so viel lieber ein Kasperletheater gucken, als diese Kacke.

Ich hab die Schnauze voll. Ich kürze das jetzt ab. Mit dem schwulen Drachen fliegt man zum Berg und hat aus irgendeinem Grund Käsehüte auf. Natürlich werden Fredi und Almgandhi gefangen genommen, weil Pupsi sie verrät und offenbart, dass er dauernd in die Suppe gepisst hat, die Fredi gegessen hat. Sauraus schnappt sich den Ring, aber der funktioniert nicht, weil es eben nur ein Ehering ist, was Fredi dann mal wieder erklärt. Rackaroll kommt mit irgendwelchen Bauern vorbei und Action und so. Heidi rafft dann auch, dass sie Fredi ficken will und kloppt Pupsi um. Sauraus wird vom Drachen ins Fondue gekloppt und Fredi kriegt seinen Ring wieder. Damit ist diese abgrundtief unlustige Parodie endlich vorbei. Ich … frage mich ja wirklich, wie so eine unfassbar hingerotzte Scheiße jemals in Produktion gehen konnte. Mal ehrlich: Wenn jemand ein paar Freunde zusammentrommelt und so eine Scheiße im Wald dreht ist das ja okay (wenn auch trotzdem nicht lustig), aber das irgendein Studio so einen Scheiß unterstützt und dafür andere Drehbücher (die niemals schlechter sein können als das hier) liegen bleiben und niemals verfilmt werden ist der Grund, warum ich die Filmbranche einfach ab und zu hassen muss. Ich gehe was besseres schreiben … schon fertig …