Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Schwesternsuche in verhextem Unterholz

Heute kommen wir zu einer der größeren Enttäuschungen, die ich selbst im Kino erlebt habe. Und glaubt mir, davon gab es in den letzten Jahren so einige. Manche stechen aber dann doch nochmal so negativ heraus, dass sie ihren Platz hier auf dem Filmschrottplatz redlich verdient haben. Es geht um eine Hexe, einen Wald, einen Haufen Vollidioten und … Zeitreisen?

BLAIR WITCH – USA – Kanada – 2016 – 89 Min.

Als Regisseur Adam Wingard im Vorfeld verkündete, dass man sich bei der Produktion stark am Original orientieren wolle, war ich erstmal interessiert, wenn auch skeptisch. Schließlich mag ich BLAIR WITCH PROJECT immer noch sehr gerne, aber heute macht man solche entschleunigten und atmosphärischen Horrorfilme kaum noch. Dazu kommt, dass ich Wingards Arbeit nicht wirklich viel abgewinnen kann. Sein viel gelobter YOU’RE NEXT war in meinen Augen absolut generisch und nichts besonderes. Außerdem hat er zu dem grauenhaften V/H/S einen ebenfalls grauenhaften Beitrag geleistet, was immerhin in den Film passte, weil da einfach alles grauenhaft war.
Dass Drehbuchautor Simon Barrett standardmäßig alles für Wingard zu schreiben scheint, machte die Sache auch nicht besser.
Hauptdarsteller James Allen McCune hat es geschafft, im Cast von THE WALKING DEAD unterzukommen, was eigentlich schon alles aussagt, handelt es sich doch um eine Serie, bei der der komplette Cast absolut überfordert ist, wenn er mal wirklich spielen muss, anstatt nur Zombies den Schädel einzuschlagen. Er passt da also perfekt rein. Callie Hernandez war in einer anderen Enttäuschung namens ALIEN: COVENANT dabei und somit ist auch zu ihr alles gesagt. Brandon Scott ist in erster Linie als Voiceactor unterwegs und hat schon dem ein oder anderen Videospielcharakter seine Stimme geliehen, was ihn scheinbar prädestiniert, in diesem Streifen mitzuspielen, in dem die Stimme das Letzte ist, was irgendeinen interessiert. Valorie Curry turnte immerhin mal in einem der TWILIGHT-Schinken rum. Ihr seht, perfekte Grundvoraussetzungen für ein absolutes Desaster oder eine positive Überraschung. Wir wissen, was von beidem es werden wird …

James wurde ein Video zugespielt, aus dem Hexenhaus. Auf dem Video glaubt er, seine verschollene Schwester zu sehen. Namentlich Heather aus Teil 1. Teil 2 wird also ignoriert, was eigentlich eine gute Sache sein sollte, aber ist es natürlich nicht. 18 Jahre nach Teil 1, nach unzähligen Suchen und Aufspürversuchen, meint James also, dass seine Schwester noch in dem Haus ist und beschließt, sich selbst auf die Suche zu machen.Seine Freunde Peter, Lisa und Ashley begleiten ihn, weil sie nichts besseres zu tun haben. Vorher machen sie aber noch Party und filmen den ganzen Scheiß, weil Leute in Found Footage Streifen das nun mal so machen.

Ausgestattet mit ihren Handykameras und einer Drohne, machen sie sich also auf den Weg. Als erstes machen sie einen Abstecher zu Lane und Talia, denn Lane hat das Video angeblich am Waldrand gefunden. Kommen wir also zu dem größten Problem des Films: Alles hier ist einfach nur saudoof. Lane hat also ein Video gefunden, nachdem 18 Jahre lang zehntausend Suchtrupps jeden Millimeter des Walds durchsucht haben. Und es lag einfach so da. Direkt am Wegesrand. Da, wo es sonst scheinbar niemand finden kann. Aber gut, ich will mich nicht jetzt schon zu sehr aufregen, denn es wird noch viel dümmer werden.

Sie latschen also durch den Wald und durch einen Bach und Ashley latscht in irgendwas rein und blutet am Fuß. Merkt euch das, denn das wird noch eklig. Peter verzweifelt komplett am Aufbau seines Zelts und geht Feuerholz holen, damit man sich in der Nacht Gruselstorys über die Hexe erzählen kann. Lane ist da natürlich absolut informiert und erklärt, dass die Hexe so schrecklich ist, dass man schon beim bloßen Anblick tot umfällt. Ich wünsche mir gerade, dass die Hexe einfach hier reingelatscht kommt, damit ich die Kacke nicht länger ertragen muss.

In der Nacht hören sie Geräusche. Jemand tapert wohl durch den Wald und dann schießt jemand. Vermutlich ist Jagdsaison. Lane ist weg und alle suchen ihn. Dann stürmt er aus dem Wald und hat wohl nur nach der Ursache der Geräusche gesucht.

Am nächsten Morgen hängen über den Zelten komische Zeichen (wir kennen ja das Blair Witch Symbol alle, denke ich) und deshalb haben sie alle die Schnauze gestrichen voll und wollen nach Hause. Aber wie sich herausstellt, haben Lane und Talia die Zeichen aufgehangen, weil sie beweisen wollten, dass in dem Wald komischer Scheiß abgeht. Ähm, saudumm? Ja. Logisch? Nein. Passt zum Film? Absolut. Lane und Talia verpissen sich also, bevor sie vor die Fresse kriegen und die anderen suchen ihr Auto.

Erinnert ihr euch noch, wie der eine Trottel im ersten Teil die Karte in den Fluss warf, weil die Karte komplette Kacke war? Nun, hier hat man keine Karte, sondern ein GPS-System. Das ist aber ebenfalls fürn Arsch, denn scheinbar liegt der Blair Witch Wald direkt auf der Lost-Insel und deshalb laufen die trotz GPS immer im Kreis. Deshalb kommen sie wieder da an, wo sie übernachtet haben. Ashley kann nicht mehr laufen, weil ihr Fuß weggammelt. Ich vermute mal, dass niemand Antibiotika dabei hat, also ist sie wohl nicht zu retten. Nicht, dass das eine Rolle spielen würde.

Weil jeder hier einfach nur saudoof ist, wird mal kurz die Drohne in einen Baum geflogen und hängt fest. Peter tapert nachts durch den Wald und sucht mal wieder Feuerholz. Ein weiteres Problem des Films: Die Atmosphäre ist völlig daneben. Überall dröhnt es und kracht es und geht irgendeine Scheiße ab, wodurch nicht die geringste Stimmung aufkommen will, die Teil 1 durch seine ruhige Herangehensweise noch vermittelte. Peter ist unter einem Buam eingeklemmt oder so. Bin mir nicht sicher, denn es ist stockfinster und das Kameragewackel macht es nicht leichter, irgendwas zu erkennen. Und dann holt ihn die Hexe. Glaube ich. Was weiß ich. Es ist alles Bullshit.

Lane und Talia kommen aus dem Wald gestolpert und sind komplett neben der Spur. Passt auf, denn das ist jetzt wichtig und saudoof: Scheinbar sind für Lane und Talia 5 Tage vergangen, während die anderen erst ein paar Stunden im Wald sind. Da sich der Wald ja auf der Lost-Insel befindet, macht das sogar irgendwie Sinn, denn da spielte die Zeit ja auch gerne mal verrückt. Man, wie sich das alles zusammenfügt ist schon wunderbar. Perfektes Writing. Da hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht.

In der Nacht hängen wieder die Zeichen über den Zelten und dieses Mal waren es nicht Lane und Talia. Ashley und Talia ticken völlig aus und Ashley ersticht Talia mit einem Stock. Und dann fliegt ein Zelt hoch und es ist wieder überall Gedröhne und Geknalle und Geschrei und Wasweißichnichtnochalles und alle rennen in den Wald.

Ashley pult sich irgendwas ekliges aus dem Bein, das aussieht wie ein eiternder Tausendfüßler. Das hindert sie aber nicht daran, auf einen Baum zu klettern, um die Drohne zu holen. Weil das natürlich, passend zu allem hier, eine saudoofe Entscheidung war, schmiert sie ab und wird von der Hexe geholt. Denke ich. Wer weiß schon, was in diesem Quark wirklich vor sich geht.

James und Lisa latschen durch den Wald und dann kommt der Regen. Mitten in dem Pisswetter finden sie das alte Hexenhaus. James meint natürlich, dass seine Schwester da drin rumschreit, also latscht er rein, weil es eine saudumme Idee ist. Lisa kommt nach, als draußen die Hexe auftaucht. Ja, man sieht die Hexe. Und sie sieht aus wie ein verkrüppeltes Alien, das zuviel Zeit auf der Sonne verbracht hat. Lane taucht wieder auf und ist völlig durchgeknallt und wirft Lisa in die Kellerluke. Lisa kriecht durch ein Loch voller Matsch zurück ins Haus und sticht Lane ab.

Gedröhne, Geknacke, Geknalle und Gedöns. Hauptsache laut und jede Stimmung killend. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, landet ein UFO im Garten. Oder was auch immer. Jedenfalls strahlt plötzlich helles Licht ins Haus. Könnte natürlich auch das Licht von der Lost-Insel sein. Wer nebenbei genau aufpasst, stellt fest, dass die Aufnahmen von Lisas Kamera die sind, die Lane James zugeschickt hat. Zeit und so. Alles völlig banane hier.

James hat den Plan. Sich in die Ecke stellen und auf keinen Fall die Hexe anschauen. Was macht er also? Er dreht sich um. Es ist alles so unglaublich dumm, dass es nicht mehr zu ertragen ist. Lisa ist als letzte übrig und hat ebenfalls einen Plan. Rückwärts aus dem Haus latschen und dabei die Kamera nach hinten richten, um darin zu sehen, was hinter ihr abgeht. Gar nicht mal so doof. Bis sie sich natürlich ebenfalls umdreht. Absolut doof.

Alle tot. Ich habs irgendwie überlebt. Aber ich habe das ungute Gefühl, ein ganzes Stück dümmer geworden zu sein. Ich drehe mich nicht um …

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Tanzende Monsterbeschwörung auf abegelegenen Gefängnisinseln

Ein weiteres Jahr Filmschrott steht uns bevor. Und da ich bekanntermaßen groß darin bin, Dinge anzukündigen, die ich dann nicht einhalten kann, mache ich das auch dieses Jahr wieder. Denn ich habe ein paar Änderungen für den Filmschrottplatz geplant. Oder sagen wir besser „Erweiterungen“. Die Resonanz auf meine Besprechungen geht immer weiter zurück und mich beschleicht das Gefühl, dass sich das System ein bisschen abgenutzt hat. Deshalb will ich hier mal etwas frischen Wind reinbringen. Vermutlich gelingt mir das dann so 2025 rum, also abwarten. Bis dahin gibt es aber erst mal weiterhin die üblichen Schrottfilme und wir rocken mal wieder in das Schrottjahr:

SLAUGHTERHOUSE ROCK – USA – 1988 – 90 Min.

Dimitri Logothetis führte Regie und viel mehr gibt es über ihn auch nicht zu sagen. Er schrieb zuletzt die Drehbücher für die neuen Kickboxerfortsetzungen und das ist wohl wirklich alles, was man über ihn wissen muss.
Dieses Drehbuch wurde von Ted Landon geschrieben und das einzig absolut nicht erwähnenswerte zu dem Typen wäre noch, dass er hier im Film mitspielt. Für ein paar Sekunden. Mitgeschrieben haben auch noch Sandra Willard, die ansonsten nur für Kinderzeichentrickserien geschrieben hat. Und Nora Goodman, über die ich nur sagen kann, dass sie nicht mit John Goodman verwand ist, was aber ohnehin nichts geholfen hätte hier.
Jetzt könnte man natürlich sagen, bei dieser völlig wirren Mischung, können es nur die Darsteller retten. Nun, da wäre erstmal Toni Basil, die zumindest in EASY RIDER auftauchte, ansonsten aber eigentlich als Sängerin bekannt wurde. Ich persönlich kenne nicht einen Song von ihr. Nicholas Celozzi hatte seine 5 Minuten Ruhm in zwei Folgen vom A-TEAM. Hope Marie Carlton hat im ein oder anderen Trash mitgespielt und war auch mal auf der „Elm Street“ unterwegs. Jeff Speakman begegnete uns hier bereits im LAND OF THE FREE. Alle anderen sind genau so wenig erwähnenswert. Außerdem wird es jetzt mal Zeit, hier loszulegen:

Ratten und Getier krabbelt über ein Skelett in Dreckwasser und irgendwas oder irgendwer bahnt sich langsam einen Weg durch das Seuchengewässer. Ein angeketteter Honk soll sein Opfer sein, aber bevor er erwischt wird, wacht er auf. Ui, toll, eine Traumsequenz direkt zu beginn. Wie innovativ. Wenn das in dem Traum nebenbei Alcatraz gewesen sein soll, dann wohl eher aus einer Zeit irgendwann im Mittelalter. Hätte auch einfach irgendein Burgkeller sein können.

Zeit die Charaktere kennen zu lernen. Und wenn ich „Charaktere“ sage, meine ich natürlich das große Auflaufen der Abziehbilder vom Reißbrett. Und alle haben richtige Scheißfrisuren, wie sich das für die 80er gehört. Alex hat ein Date oder sowas und irgendwelche Hallus von Monstern, die aus der Wand kommen. Nach dem Traum die logische und absolut langweilige Weiterentwicklung. Irgendwie checke ich noch nicht so ganz, was die da eigentlich machen. Es sind zwei Typen und zwei Mädels und sie übernachten in einem Motel oder so. Sind sie im Urlaub? Wohnen die da? Und was hat das jetzt alles mit Alcatraz zu tun?

In der Nacht hat Alex natürlich wieder einen Traum und ich bin jetzt schon unfassbar gelangweilt von der ganzen Nummer. Und jetzt sitzen sie in der Schule. Ich kapiere es wirklich nicht. Die Szenen in der Billig-Disco lasse ich am besten ganz außen vor. Ann brennt es im Zimmer von Alex und er ist hinter Gitterstäben gefangen und ich habe einfach keinen Bock mehr. Und der Scheiß geht noch eine Stunde. Das wird wirklich übel.

Alex erzählt seinen Freunden von den Hallus und die recherchieren. Es gibt nur eine Erklärung: Irgendein Dämon von Alcatraz oder so ist dafür verantwortlich und Alex wurde ausgewählt, weil … ist halt so.

Mit einem Fischerboot macht man rüber zu Alcatraz und da ist es vor allem neblig und dunkel. Gut für die Filmemacher. Dann sieht man kaum was von dem Schwachsinn, der vermutlich folgen wird. Andererseits passiert hier einfach absolut gar nix, außer, dass die Gruppe durch die Gänge latscht und der Spaßvogel der Truppe dumme Witze reißt. Mittlerweile sind es übrigens 6 Leute. Also hat man mehr zum wegschnetzeln. Und damit könnte man jetzt langsam auch mal anfangen, denn sonst kann der Film ohnehin nix, wie bereits festgestellt wurde.

Alex wird von den anderen abgeschnitten und trifft auf eine Frau, die erklärt, dass sie tot und für seine Hallus verantwortlich ist. Sie hat ein Monster freigelassen und braucht Hilfe, um von der Insel frei zu kommen oder so. Richard geht ebenfalls verloren und tapert wie ein Zombie mit Zahnpasta vorm Mund durch die Gegend. Er ist natürlich irgendwie besessen und lockt eins der Mädchen in einen abgelegenen Raum. Die will unbedingt nach Hause, aber vorher kann man natürlich noch schnell ne Nummer schieben. Richard mutiert vor lauter Geilheit zum Monster und muss mit einer Kaffeekanne umgekloppt werden. Das Mädel flieht zum Rest der Gruppe und alle verfolgen Richard. Vielleicht sollte sie den anderen mal sagen, dass er ein Monster ist.

Irgendwoanders tanzt die tote Frau komisch rum und das bringt … keine Ahnung was. Aha, sie guckt mit Alex in die Vergangenheit, wo irgendein Kannibalenkommandant einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist. Die tote Frau namens Sammy hat eine ganze tote Band am Start und die sind wirklich aus allem zusammengewürfelt, was die Palette so hergibt. Einflüsse von AC/DC bis zu den Bee Gees sind vertreten. Sammy hat den Kannibalenkommandanten versehentlich losgelassen, weil sie gar nicht an Kannibalenkomandantenmonster glaubt. Aha, sehr aufschlussreich.

Die Gruppe findet Ratten und heraus, dass Richard ein Monster ist. Und das macht die Sache auch nicht spannender. Alex ist auch wieder unterwegs und findet Carolyn, die die einzige ist, die an diesen übernatürlichen Kram glaubt. Die anderen müssen sich weiterhin mit Monsterrichard herumschlagen. Kann hier jetzt mal jemand so richtig verrecken? Das ist doch alles langweilige Scheiße. Nur lahmes Herumgerenne. Und die Band hat noch nicht mal irgendeinen grottenschlechten Rocksong performt. Wirklich enttäuschend, das alles.

Alex muss irgendeine Tür öffnen, damit die Band die Insel verlassen kann. Ich glaube ja, das ist ein Trick. Damit lässt er bestimmt noch mehr Monster frei. In einer unglaublich spannenden Szene, watet Alex minutenlang durch knöchelhohes Wasser, um zu der Tür zu gelangen. Gleichzeitig verkloppen die Mädels Richard und zünden dann die Bude an. Alex erreicht die Tür und klopft an, was irgendwie nicht so ganz der Plan ist, wenn ich das richtig verstanden habe. Ach so, er versucht, die Tür aufzuschlagen. Das gelingt und gleißendes Licht dringt in die Katakomben von Alcatraz. Alle Monster fackeln ab, Alcatraz gleich mit und glücklicherweise habe ich den Krampf hier überstanden.

Alex kann plötzlich Piano spielen, denn scheinbar hat Sammy ihm eine musikalische Gabe als Dank für seine Bemühungen mitgegeben. Sie hätte ihm besser eine Zeitmaschine gegeben, mit der er mir diese Qual hätte ersparen können. Im Abspann gibt es dann auch endlich den schlechten Rocksong. Ich gehe Monster auf einer Insel suchen …

Santanisches Geschnetzel an eigenartig eingerichteten Schulen

Hach, Weihnachten. Jedes Jahr ein Fest. Also nicht generell, denn ich feier den Quark ja nicht. Aber hier auf dem Filmschrottplatz sorgt das jedes Jahr für kurzen aber großen Spaß. Denn sind wir mal ehrlich: Kein Festtag wurde so oft filmisch verhunzt, wie dieser. Und das in allen Variationen. Horror, Komödie, Musical, Romantik … alles passt zu Weihnachten. Natürlich auch ein typischer Thriller, um einen Killer, der im Weihnachtsmannkostüm Partypeople schnetzelt. Der deutsche Titel alleine reicht eigentlich schon aus, um so richtig in Festtagsstimmung zu kommen:

TO ALL A GOODNIGHT – DIE NACHT ALS KNECHT BLUTRECHT KAM – USA – 1980 – 87 Min.

Regie führte David Hess, der … nun, sowas wie bekannt dafür ist, Songs für Elvis Presley geschrieben zu haben. Und er hat auch selbst Songs performt, die im ein oder anderen bekannten Film vertreten sind.
Alex Rebar schrieb das Drehbuch und ein Blick auf IMDB verrät direkt, wie unfassbar berühmt der Mann ist, denn sein Profilfoto ist aus irgendeinem Grund ein leeres Krankenhausbett. Aber ich will mal nicht so sein und Respekt zollen, wo es angebracht ist, denn immerhin hat sich Rebar auch als Schauspieler versucht und mimte den INCREDIBLE MELTING MAN. Ich habe keine Ahnung, was das ist, aber es steht fest, dass der Film hier unbedingt in naher Zukunft aufgenommen werden muss.
Hier spielt er nicht selbst mit und überließ das Feld solchen Darstellergranaten wie Jennifer Runyon, die wir alle nicht von THE BRADY BUNCH kennen. Aber wir kennen sie alle woanders her. Nämlich als Teststudentin in Dr. Venkmans kleinem Psycho-Elektroschock-Spielchen aus GHOSTBUSTERS. Das hier war ihre erste Rolle und nach langer Pause, hat sie vor wenigen Jahren angefangen, wieder in gequirlter Scheiße mitzuspielen, also begegnet sie uns hier demnächst vielleicht öfter. Alle anderen sind absolut nicht erwähnenswert. Obwohl, Sam Shamshak hat nen coolen Namen und Angela Bath sollte eindeutig für die Badewannenszene zuständig sein hier.

Vor 2 Jahren starb ein Sorority-Girl an einer Schule und das ausgerechnet an Weihnachten. Sie fiel die Treppe runter. Kann halt mal passieren. Wenn sie für den fürchterlichen Soundtrack des Films verantwortlich war, hat sie es auch nicht besser verdient.

Heute fahren sie alle über Weihnachten nach Hause und das war das. Okay, ein paar Pappnasen bleiben doch in der Schule und sie sind genau so nichtssagend, wie diejenigen, die nach Hause fahren. Charaktere sollte ich hier besser nicht suchen. Was ist das überhaupt für eine Schule? Sieht im Innern eher aus, wie der örtliche Kognac-Club, in dem alte Männer sich bei einem Gläschen über die guten alten Zeiten austauschen und alles moderne zum Kotzen finden.

Scheinbar sind genau 5 Mädels da geblieben. Und die Köchin. Es wird Männerbesuch erwartet. TJ und seine Horde von notgeilen Stechern haben sich angekündigt. Irgendwoanders zeigt Cynthia jemandem ihre Tüten. Ich vermute mal, es ist TJ, der natürlich der Obercoole ist, was man daran erkennt, dass er cool aussieht, wenn er raucht, während er auf einem Baumstamm sitzt. Aber er sieht nicht mehr so cool aus, als er von dem Killer gekillt wird. War wohl doch nicht TJ. Cynthia gibt ebenfalls den Löffel ab und das ist jetzt schon wieder so unfassbar aufregend, dass mir die Worte fehlen.

Den 5 Tussis in der Schule fehlen nicht im Ansatz die Worte und sie quatschen die ganze Zeit über Rentiere und ähnlich aufregenden Kram. Ach so, der Gärtner ist auch noch da und hat ganz extrem einen an der Murmel. Und er hat eine Heckenschere. Ich erwähne das nur, weil die größte Überraschung des Films wäre, wenn niemand mit dieser Heckenschere abgeschlachtet wird. Rotkäppchen kommt vorbei und hat bereits drei Ehemänner überlebt. Ich bin mir absolut sicher, dass das Märchen genau so weitergegangen wäre. Rotkäppchen heißt eigentlich Mrs. Ranzini oder Mrs. Ranzoni oder Mrs. Ronzani. Man ist sich nicht ganz sicher.

Die Mädels wollen Köchin Ruth mit Milch ausknocken, damit sie keine Aufpasserin mehr haben. Nancy muss die Milch servieren, denn sie ist die Unschuld in Reinform und niemand würde vermuten, dass sie sowas machen würde.

Ein Flugzeug landet irgendwo und es ist wohl TJ. Seine Horde von notgeilen Weihnachtsmännern hat er natürlich auch dabei und die Mädels finden die alle sowas von süß, dass sie mit Sicherheit bereits Diabetes haben. Einer der Schwachmaten muss beim Flugzeug bleiben und aufpassen, während der Rest Lieder singt und Gitarre spielt. Habe ich schon erwähnt, dass ich sie einfach alle hasse? Eine der Trullas will Bier besorgen und Nancy geht auch irgendwohin. Die Bierholerin wird vom Weihnachtsmann geschnetzelt. Ich vermute mal, wir sollen jetzt denken, dass Nancy die Weihnachtsmörderin ist, aber auf solche falschen Fährten fallen wir hier natürlich schon lange nicht mehr rein.

Nancy trifft Gärtner Ralph, der meint, dass sie alle im Bett sein sollten. Aber Nancy sagt, dass sie eine kleine Party veranstalten. Nancy, verrät man sowas denn wirklich dem Gärtner? Schreib es doch gleich ans schwarze Brett. Ralph meint, dass es sicherer in ihrem Zimmer ist, denn hier gibt es böse Dinge. Ähm, Ralph, hast du etwa das ganze Bier weggesoffen oder hast du einfach nur einen schlechten Tag?

Hawaiihemdheinz sucht nach der Bierholerin und findet sie im Kofferraum, weil man da prinzipiell als erstes nachguckt, wenn man jemanden sucht, der Bier holen wollte. Dann findet er auch den Weihnachtsmann und sein Ende.

Mädchen, die Bier holen, scheinen hier zum Running Gag zu werden, denn die nächsten 2 gehen zum Kühlschrank. Nerdy Nerdsen kommt vorbei und trinkt etwas Milch. Mich beschäftigt derweil die Frage, ob die Weiber die ganze Karaffe mit dem Einschlafzeugs pulverisiert haben oder nur das Glas von Köchin Ruth.

Fickszene ohne nennenswerte Highlights in irgendeinem Schlafzimmer. Habe ich eigentlich schon erwähnt, wie unfassbar langweilig der Streifen ist? Ich meine, klar, hin und wieder wird mal jemand geschnetzelt, aber ansonsten passiert hier einfach absolut nichts von Belang. Und die Belichtung ist einfach die Hölle. Hätte ruhig mal jemand eine Lampe anmachen können, damit man die Kills auch wirklich sehen kann. Oh, die Ficker werden gekillt. Kopp ab und so. Kann man mal machen. Wertet den Film jetzt aber auch nicht auf.

Ralph empfiehlt Nancy zu beten. Leider nicht, dass dieser lahme Quark schnell vorbei ist, sondern, dafür, dass sie nicht alle geschnetzelt werden oder so. Ich kann den Gedankengängen des Gärtners nicht folgen.

Nerdy wird von Nancy in Unterwäsche besucht, aber er liest lieber sein Buch weiter, denn er ist ein Nerd. Irgendwie entsteht dann doch der große Beischlaf und draußen tapert der Weihnachtsmann rum.

Am nächsten Tag vermisst scheinbar niemand irgendjemanden und Ruth hat scheinbar gut geschlafen. Oh, Ralph ist tot. Nancy findet ihn, als sie über seine Leiche fällt. Immerhin sind jetzt alle mal ein bisschen skeptisch, was die ganze Sache angeht. Gut, TJ nicht, denn er ist einfach die ultimative Coolness, obwohl er nichtmal raucht. Der italienische Polizist hätte echt von Joe Pesci gespielt werden sollen. Das hätte den Film automatisch zum Meistewerk gemacht. Der verdächtigt natürlich jeden und niemand darf mehr die Schule verlassen, die immer mehr aussieht wie ein Sommerhaus.

Zwei Cops bleiben da und dadurch fühlen sich alle wieder sicher. Außer Nerdy und Nancy, die somit als Überlebende feststehen dürften. Der Tag verläuft absolut unspektakulär. Zumindest gehe ich davon aus, denn wir springen direkt wieder zum Abend. TJ geht Bier holen, weil dafür nicht nur die Frauen da sind. Also, nicht dass TJ das so sehen würde, aber eine andere Erklärung habe ich nicht, warum er nicht wie immer eins der Mädels schickt.

Nerdy und Nancy wollen sich mal in der Bude umsehen und da gibt es alles, außer ein Klassenzimmer. Ich sage es, wie es ist: Das ist eindeutig keine Schule. Was unterrichtet man da bitte? Bier saufen und Milch verpulvern? Wirkt auf mich eher wie die Sommerresidenz von Graf Metzel.

Der Weihnachtsmann killt einen Cop. TJ und Melody gehen draußen spazieren, denn ihre einzige Charaktereigenschaft ist es, saudoof zu sein. Der andere Cop vögelt eine der Schülerinnen, die dann duschen geht. Der Weihnachtsmann schleicht mit einem Messer durchs Haus. In der Dusche findet die Schülerin einen Kopf und der Cop torkelt mit einem Messer im Rücken rein. Immerhin ist die Schülerin nackt und das Licht ist auch mal an, sodass man hier erstmals was interessantes zu sehen kriegt. Leider wird sie nicht mehr lange leben.

Nerdy und Nancy tanzen und sind sowas von geil aufeinander, dass Nerdy sogar seine Brille abnimmt. TJ und Melody wollen auch gerade im Garten zur Sache gehen, aber TJ wird gekillt und Melody haut lieber mal ab. Sie erklärt Nancy und Nerdy, was passiert ist. Sie wollen die anderen warnen, aber die sind schon alle hinüber, wie wir wissen. Hm, wo ist denn die Leiche der nackten Schülerin? Steckt die da etwa mit drin?

Nerdy will die Bullen rufen, aber in dem Moment wird das Telefonkabel draußen durchgeschnitten. Mit Ralphs Heckenschere!!! Ich wusste doch, dass die noch eine Rolle spielen wird.

So, Zeit für die große Enthüllung: Wer ist der Täter? Wer findet Weihnachten so richtig scheiße, hatte aber noch ein Weihnachtsmannkostüm über? Es ist: RUTH!!! Die Köchin. Und somit ist eindeutig klar, dass die ihre Milch gar nicht getrunken hatte. Nun, Ruth ist wohl die Mutter des Mädchens, das am Anfang die Treppe runter gefallen ist und will jetzt Rache. Vielleicht hält sie die alle für Tischler, die ständig Treppen bauen oder so. Ansonsten macht das hier recht wenig Sinn.

Der Typ am Flugzeug gerät in den Propeller und schnetzel.

Ruth verfolgt Nancy und fällt die Treppe runter. Langsam kann ich ihren Hass verstehen. Aber sie ist nicht der einzige Killer, denn plötzlich ist da auch noch der Mann von Ruth. Und es ist: Der italienische Cop, der jetzt wirklich absolut eindeutig besser von Joe Pesci gespielt worden wäre. Was für ein Twist: Der Typ, der einen Zehnsekundenauftritt hatte, steckt mit in der Sache drin. Das hat sicher niemand kommen sehen. Und wollte auch niemand. Der will Nancy killen, aber Nerdy hat irgendwoher eine Armbrust (wie man sie an jeder guten Schule, die wie ein Sommerhaus aussieht, findet) und ballert ihn weg.

Naked Girl lebt noch und hat den Kopffund nebenbei nicht gut verarbeitet und tanzt die ganze Zeit rum. Leider hat sie vorher ein Kleid angezogen. Während sie auf dem Balkon tanzt, rollen die Endcredits durch und ich weiß immer noch nicht, was jetzt genau mit der los ist. Vermutlich wollte man sich die Erklärung für eine Fortsetzung aufsparen, die es zum Glück nie gab. Ich gehe Weihnachten ignorieren und in die Winterpause …

Galaktische Sexualkunde im Auftrag des Königs

Ihr wisst ja, wie das hier läuft: Wenn mir gerade nichts besseres einfällt, begebe ich mich ins Italien der 80er Jahre. Denn da wird man immer fündig, was grandiose Filme angeht. So auch heute, mit:

GIOCHI EROTICI NELLA TERZA GALASSIA – ESCAPE FROM GALAXY 3 – Italien – 1981 – 91 Min.

In manchen Ländern – unter anderem Deutschland – wurde der Spaß direkt als STARCRASH 2 vermarktet, was zum Einen daran liegt, dass es ähnlicher Quatsch ist und er zudem noch einige Szenen und Special Effects einfach direkt aus STARCRASH geklaut hat.
Regisseur Bitto Albertini ist wohl am ehesten bekannt für BLACK EMANUELLE, wenn man in dem Zusammenhang überhaupt von Bekanntheit sprechen kann.
Drehbuchautor John Thomas ist absolut unbekannt, denn außer diesem Streifen hat er gar nichts auf dem Kerbholz.
Mit den Darstellern brauchen wir uns auch nicht lange aufhalten, denn selbst abseits dieses Planeten kennt keine Spezies Sherry Buchanan oder Fausto Di Bella. Auch wenn ich der Meinung bin, dass jemand mit so einem grandiosen Namen bekannter sein sollte.

Der Weltraum. Unendliche Weiten … irgendwie habe ich das Gefühl, dass jede Besprechung zu einem Science Fiction-Film bei mir so anfängt. Also nochmal:

Der Weltraum. Unendliche Langeweile. Und da: Ein Raumschiff. Es gehört Oraclon und der pazifistische König Ceylon hat Angst, dass er das ganze Universum platt macht, oder so ähnlich. Also setzt er Plan Epsylon in Kraft, was auch immer das bedeuten mag. Oraclon sieht aus, als hätte er sein Kostüm direkt vom Kinderfasching mitgenommen und befiehlt Jemar, zum Angriff überzugehen, weil der König sich nicht einfach so ergibt. Ist aber auch eine bodenlose Frechheit, dass der pazifistische König plötzlich Gegenwehr leisten will. Wo kommen wir da denn hin, wenn das plötzlich alle Pazifisten machen?

Etwas aufregende Weltraum-Laser-Action später lacht Oraclon dreckig, denn das war erst der Anfang, wie er niemandem, außer dem Zuschauer verrät. Ohne Hilfe kann der König nicht gewinnen und er schickt seinen besten Mann Lithan zusammen mit seiner Tochter Belle Star los, um Verbündete zu finden. Der König hängt solange in seinem defekten Raumschiff ab, das vorerst durch den Schutzschild sicher vor Oraclons Angriffen sein wird. Aber nicht lange. Da müssen sie sich wohl beeilen. Gut so. Dann dauert der Quatsch nicht zu lange.

Oraclon ist gar nicht froh darüber, dass Lithan und Belle Star entkommen konnten und verfolgt sie. Noch ein Grund mehr, sich zu beeilen. Ich glaube, der Film wird immer kürzer.

Mit seinen Locken sieht Lithan aus, wie ein gescheiterter Pornodarsteller aus den Siebzigern. Belle Star hingegen sieht aus, als würde sie jedem Typen gleich in die Eier treten, wenn sie ihm begegnet. Was für ein Traumgespann. Sie können entkommen, aber Oraclon hat irgendein Thermometer-Universums-Scan-Ding an Bord, mit dem er mal eben die ganze Galaxie absuchen kann. Lange können sie sich also sicher nicht versteckt halten.

Lithan und Belle Star landen auf … einem Planeten, der wie die Erde aussieht aber erfahrungsgemäß auch etwas völlig anderes sein kann. Der Hintergrundmusik nach zu urteilen muss es aber eigentlich die Erde sein, denn nirgendwo sonst, findet man so ein unerträgliches Gedudel. Lithan versetzt eine Gruppe von Leuten mit seiner Laserpistole in Angst und Schrecken, nur um anschließend den Plan zu entwickeln, dass man ihnen irgendwie klar machen muss, dass sie in Frieden kommen. Hätte man vielleicht mal drüber nachdenken sollen, bevor man da wild rumballert.

Die beiden erkunden den unbekannten Planeten und Belle Star bespritzt Lithan mit Wasser aus einem See. Der macht sich dabei fast in die Hose, weil er scheinbar kein Wasser kennt. Zwei Rumknutschende veranlassen die zwei Expediteure, das auch mal zu versuchen, weil sie es für eine Art der Kommunikation halten. Nun, ganz weit weg sind sie mit der Annahme immerhin nicht. Schließlich kann Rumgeknutsche von „Ich bin echt scharf auf dich“ bis hin zu „Ich hab da was zwischen den Zähnen, kannst du das mal rauspulen?“ so ziemlich alles bedeuten.

Die Einwohner des Planeten planen die große Gefangenschaftsaktion und tapern durch die Walachei. Das Friedensangebot stößt auf taube Ohren und die Abenteurer werden in einer Höhle eingesperrt. Oh, und sie sollen bei lebendigem Leibe verbrannt und ihre Asche im Wind verstreut werden, um die Götter oder Geister oder Wasauchimmer zu beruhigen. Wir sehen also, wir haben es hier mit einer extrem alt eingesessenen Art von Idioten zu tun. Ich schätze mal, es handelt sich um Katholiken.

Lithan rettet nebenbei mal eben ein Kind und beweist dadurch, dass er doch ganz nett ist. Die Verbrennung ist also abgesagt. Wobei ich mich frage, warum sie nicht zumindest die Frau verbrennen. Die hat erstens nichts bewiesen und guckt zweitens immer noch, als würde sie am liebsten auf eine Kastrierungsmission gehen. Da hilft es auch nichts, dass sie sich nackig macht und im See baden geht, um sich anschließend von irgendeinem Honk mit einer Blume streicheln zu lassen. Und nein, Blume ist in diesem Fall kein Synonym für irgendwas anderes.

Lithan beeindruckt alle Anwesenden, indem er mal schnell einen Damm baut, weil er Felsbrocken einfach so durch die Gegend werfen kann wie Kieselsteine. Woher diese Kraft kommt, werden wir wohl nie erfahren, denn Belle Star bringt ihm jetzt erstmal alles übers Küssen und Ficken bei. Aber er ist ein Mann, also fühlt er gar nichts. Hilfe eilt aber bereits herbei in Form von ein paar notgeilen Ischen und einem Typen und es ist Rudelbumsen angesagt. Was zur verfickten Hölle ist das hier? Der große Science-Fiction-Porno? Ihr sollt euren verkackten König retten, ihr Affen!!!

Bevor es so richtig heiß hergeht, legt sich ein Schatten über das Land. Wir müssen nicht lange rätseln, es ist natürlich Oraclon. Es ist klar, was zu tun ist: Sich schnellstens von dem unbekannten Planeten verpissen, damit Oraclon diesen nicht zerstört. Der haut aber von ganz alleine wieder ab, weil … er vergessen hat, zuhause den Ofen auszumachen oder so.

Es knistert zwischen Lithan und Belle Star und ich kriege alleine von der Szene schon einen leichten Anfall von Syphilis. Sowas kennen die Bewohner des Planeten natürlich nicht und es wird überall rumgemacht und rumgetanzt und rumgewasweißicht. Oraclon, kannst du bitte zurückkommen und den Planeten niederbrennen? Das ist ja nicht mehr zu ertragen. Okay, vielleicht schaffen die das auch selbst, denn es folgt der große Fackeltanz mit anschließendem Übers-Feuer-Balancieren, bei dem sich irgendein Trottel den Arsch verbrennt.

Wird diese Szene jemals enden? Meine Fresse, jetzt macht mal voran! Das ist doch alles scheißlangweilig!! Und stellt diese unerträgliche Dudelmusik ab!!! Und hört endlich mit dem bekackten Rumgeschnulze auf und rettet euren verfickten König!!!!

Lithan und Belle Star wollen schon wieder abhauen, aber der Obermotz des Planeten ist dagegen, weil sie ihn und sein Volk gegen Oraclon beschützen sollen. Also ballert Lithan wieder mit seiner Laserknarre rum und Belle Star verteilt die stärksten Handkantenschläge jenseits von Hong Kong. Warum die sich nicht direkt verpisst haben, als sie es das erste Mal vor hatten, bleibt ein Rätsel. Und wofür diese ganze Scheiße auf dem Planeten jetzt gut gewesen sein soll ebenfalls. Ach nee, die beiden wissen jetzt, wie man rumvögelt und können sich so die Zeit auf dem Flug vertreiben. Dieser Sci-Fi-Softporno macht mich einfach komplett fertig. IHR SOLLT DEN SCHEIßKÖNIG RETTEN, IHR NOTGEILEN FICKER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Oraclon kann Lithan und Belle Star schnappen. Sie sollen seine Sklaven auf Lebenszeit werden. Aber vorher zeigt er ihnen noch ihren Planeten, den er ausgelöscht hat und der jetzt leblos im Universum rumhängt. Also so, wie dieser gesamte Film.

Alter, selbst in Gefangenschaft können die beiden nicht mit ihrem Geschnulze aufhören. Selbst Oraclon guckt, als hätte ihm jemand in die Eier getreten. Ich kann es nachvollziehen, Oraclon. Bitte töte sie einfach beide und beende mein Leiden.

Nein, Lithan ist der Oberkiller und schießt Laser aus seinen Augen. Also, der Typ kann einfach alles, aber keine Sau weiß, warum er es kann und er nutzt es auch nur, wenn es laut Drehbuch gerade nötig ist. Das einzige, was er nicht konnte, war ficken und das hat er jetzt auch gelernt. Lithan ist der absolute Über-Mann. Das Universum ist verloren.

Der Finale Endkampf hat nebenbei genau 2 Sekunden gedauert. Das ganze Geschnulze davor und danach für 2 Sekunden Laseraugenschießen. Ich.Habe.Die.Schnauze.Voll.

Natürlich kehren sie zurück zum Fickerplaneten und lebten fickend und zufrieden bis an ihr Lebensende. Ich gehe den König retten. Einer muss den Job ja erledigen …

Militärische Rettungsaktion mit schwerverbrechenden Rekruten

Bei meinem Versuch, hier auf dem Filmschrottplatz nach und nach jedem großen, kleinen und absolut gescheitertem Actionhelden der 80er und 90er mindestens einen Beitrag zu widmen, fiel mir neulich mal wieder einer ein, der hier völlig zu Unrecht noch gar nicht präsent war. Das muss sich natürlich ändern und deshalb gibt es heute:

SOLDIER BOYZ – USA – 1995 – 90 Min.

Louis Morneau führte Regie und ich muss schon sagen, der Mann hat durchaus ein paar brauchbare Filme in seinem Repertoire. Okay, eigentlich nur einen: RETROACTIVE. Aber JOYRIDE 2 und THE HITCHER 2 klingen auch … ähm … aufregend.
Autor Darryl Quarles hat unter anderem BIG MOMMAS HOUSE verbrochen, wofür wir ihn ewig hassen sollten.
Hauptdarsteller Michael Dudikoff kennen wir natürlich alle aus Knallern wie AMERICAN NINJA Teil 1 bis 42. Cary-Hiroyuki Tagawa begegnete uns hier schon als Shang Tsung in der MORTAL KOMBAT Verfilmung. Der restliche Cast ist nicht unbedingt der Rede wert, auch wenn der ein oder andere durchaus mal eine Mini-Rolle in bekannteren Filmen hatte. Aber ich habe jetzt keinen Bock, das alles aufzulisten. Ich will jetzt coole, toughe Typen sehen, die böse, arschlochige Typen wegballern. Also los:

Die Story hier ist natürlich ganz schnell abgehakt. In Vietnam lässt der unfassbar böse Vinh Moc ein Flugzeug von den vereinten Nationen abschießen. Als absoluter König der schlechten One-Liner ballert er dann noch ein paar Typen weg. Zum Beispiel: „Wir wollen Ihrem Volk helfen.“ „Ich bin das Volk.“ Peng. „Sir, wir machen zu viele Fehler.“ „Du bist der Fehler.“ Peng. Ich hoffe, dass sein gesamter Dialog in diesem Film nur aus solchen Sprüchen besteht.

In dem Flugzeug saß die Tochter von dem hohen Tier Prescott und der will jetzt Major Toliver aus dem Knast holen, damit der sie rettet. Dudikoff hat aber keinen Bock und mischt sich lieber in einen Bandenkrieg im Knast ein. Einer der Gangs hat das mit der Tochter mitgekriegt und bietet sich an, die Tochter zu finden. Alle anderen haben auch Bock und Toliver hat eine geniale Idee: Er will den Auftrag nur annehmen, wenn er ein paar Knastis mitnehmen darf und alle Überlebenden nach dem Einsatz begnadigt werden. Dazu veranstaltet er eine Art Casting, bei dem er alle Knastis interviewt. Warum ist da eigentlich eine Frau bei? Sind die Geschlechter im Knast etwa nicht mehr getrennt?

Toliver baut sich also sein eigenes Spezialkommando aus Mördern, Vergewaltigern und anderen Arschlöchern zusammen, die sich allesamt nicht gerade reumütig zeigen. Mit anderen Worten: Als unparteiischer Zuschauer kann ich ihnen allen nur einen grausamen Tod wünschen.

Ich gehe jetzt mal nicht auf die Flashbacks der einzelnen Mitglieder ein, die nur noch mehr vorheben, dass sie alle Arschlöcher sind, die, einfach mal so nebenbei, Leute umgebracht haben. Und sie finden sich alle gegenseitig absolut zum Kotzen. Läuft ja jetzt schon super. Dudikoff zeigt mal kurz, wer der Boss ist und haut allen vor die Fresse und drillt die Truppe dann, indem er ihnen die Eier quetscht.

Nach und nach zeigen dann auch mal ein oder zwei von den Arschlöchern ein bisschen Dankbarkeit bei Toliwer, für diese zweite Chance. Natürlich darf die unausweichliche Szene, in der die Gruppe zu Dudelmusik durch die Walachei tapert, nicht fehlen. Weil sich die Truppe natürlich wie die letzten Trottel anstellt, fallen sie direkt mal den Terroristen – oder was auch immer die sein sollen – in die Arme, aber können sich mit einer grandiosen Rettungsaktion, voller Geballer und Schlangen den Kopf abbeißen, befreien.

Am Abend wird gefeiert und eigentlich finden sich alle immer noch scheiße, bandeln aber langsam an. Die Terroristen kommen vorbei und knallen ein paar Dorfbewohner ab, um die Amis rauszulocken. Als Ass im Ärmel haben sie auch noch eine Geisel von Tolivers Trupp. Den müssen sie natürlich befreien, also wird rumgeballert. Lopez stirbt und … er war ein Arschloch, also was solls? Oh, Ziegen. Und sie spielen ihre Rolle besser, als alle anderen in dem Schwachsinn hier.

Als ein Helikopter angreift, retten sich Toliver und seine Leute in eine Kirche. Also die, die noch am Leben sind oder nicht gerade im offenen Gelände herumstehen und eigentlich dem Feind auch fröhlich zuwinken könnten, um noch besser abgeknallt werden zu können. Also verlässt man die Kirche wieder und rennt in den Wald. Taktik sieht auch irgendwie anders aus, aber Toliver weiß sicher, was er tut. Schließlich war er mal Major. Oder ist es immer noch. Wie zur Hölle er diesen Rang erreicht hat, ist mir immer noch nicht klar. Klar, seine Truppe ist nicht die Feinste auf Erden, aber deshalb muss er ja nicht jedesmal mit denen stur ins Verderben rennen.

Nazibob mit seinem Hakenkreuztattoo auf der Brust hat einen Nervenzusammenbruch, der ihm leider nicht das Leben kostet, also muss ich ihn weiter ertragen. Vinh Moc brabbelt die entführte Tochter voll, weil er will, dass sie Waffen für ihn ins Land schmuggelt, oder so. Ach nee, viel zu kompliziert. Sie soll natürlich eine Botschaft vorlesen, die Vinh Moc auf Video aufnimmt. Das kleine Terroristen-Einmaleins muss hier schließlich noch schnell abgearbeitet werden.

Im Dschungel latscht einer der Honks auf eine Mine und Toliver muss sie entschärfen. Der Rest der Truppe muss derweil den ankommenden Feind ablenken, da sie sonst den Minentreter entdecken. Der Naziheinz rennt also los und es gibt die Willem-Dafoe-in-Platoon-Gedenkszene in so richtig schlecht. Man muss es einfach lieben. Jetzt sind also nur noch vier übrig. Toliver, der Minenlatscher, der Schwarze und die Frau. Was für eine Mischung. Das Finale wird sicher grandios.

Der Plan sieht folgendermaßen aus: Toliver will die Tochter befreien, während die anderen drei möglichst viele von den Gegnern abknallen, die eindeutig in der Überzahl sind. Ich sags ja: Toliver ist ein absolutes Taktikgenie. Es wird also ohne Ende rumgeballert und überall fliegt Krempel in die Luft. Der Schwarze ist natürlich ein Meister darin, Autos kurzuschließen und so ist es kein Problem, mit einem Jeep abzuhauen. Vinh Moc verfolgt diesen aber mit seinem Helikopter und Toliver muss ihn mit einer Panzerfaust vom Himmel holen.

Mission erfolgreich. Alle fliegen nach Hause und denken zurück an saudumme, aber ganz coole Action. Ich gehe mich mit Arschlöchern im Knast anfreunden …

Prähistorische Übersetzungslücken

Geschichtliche Zeitdokumente auf Zelluloid gebannt, gibt es hier auf dem Filmschrottplatz eher selten. Das liegt nicht unbedingt daran, dass es nicht bestimmt auch eine Menge geschichtlich fragwürdig verzerrende Werke da draußen gibt. Aber die Themen sind meist dann einfach nicht so meins. Heute reisen wir aber mal ganz weit in die Vergangenheit und gucken uns mal an, wie das eigentlich damals alles so war, als die Höhlenmenschen und Dinosaurier die Erde bevölkerten. Okay, das war nie der Fall, aber ich sage ja: geschichtlich verzerrt. Einen interessanten Einblick in unsere Vergangenheit kriegen wir dabei aber vielleicht trotzdem.

CAVEMAN – USA – Mexiko – 1981 -91 Min.

Regie bei dieser geschichtlichen Aufarbeitung der Anfänge des aufrechtgehenden Menschen führte Carl Gottlieb, der eigentlich eher als Drehbuchautor von unter anderem den ersten drei DER WEIßE HAI Filme von sich reden machte. Wie er dann hier gelandet ist, weiß er wohl nur selbst.
Das Drehbuch hier verfasste er gemeinsam mit Rudy de Luca, der unter anderem einige Drehbücher für Mel Brooks verfasste und in SPACEBALLS sogar die Rolle des wandelnden Fotoautomaten Vinnie spielte. Sollte doch ein Fotoautomat sein, oder?
Das Staraufgebot kann sich hier wirklich sehen lassen und bis heute werden sich vermutlich alle Beteiligten fragen, warum sie hier mitgemacht haben. Unter anderem haben wir da Ringo Starr als Atouk, den der ein oder andere vielleicht als Mitglied einer vierköpfigen Band kennt, die in den 60ern recht bekannt war. Dennis Quaid kennt man nicht aus einer Band, sondern aus einem ganzen Haufen Hollywoodproduktionen. Und auch Shelley Long ist eine Unbekannte, was Hollywood und große Filme angeht, wobei ihre bekannteste Rolle wohl in der langlebigen Serie CHEERS gewesen sein dürfte. Außerdem turnt auch noch John Matuszak in den Höhlen rum, den man als Sloth aus THE GOONIES kennt. Man sieht also, hier hat man alles aufgefahren, was nicht bei drei in der Höhle war. Ob das Ergebnis dementsprechend ausfällt, darf angezweifelt werden, aber schauen wir mal:

Die fröhlichen Höhlenmenschen sammeln Beeren und Früchte und nehmen Atouk die besten Bananen weg. Was für ein fieser Haufen. Da muss man ja direkt Mitleid mit Ringo haben. Und dann latscht er auch noch in eine fleischfressende Pflanze, die ihm unter den Lendenschurz schlingert. Er hat wirklich keinen guten Tag. Das wird endgültig klar, als er von einem Riesenchamäleon verfolgt wird. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, wie sehr ich Stop Motion Effekte liebe? Selbst, wenn die Dinosaurier so lächerlich aussehen, wie dieses Riesenchamäleon, ist das einfach immer großartig. Die Höhlenmenschen retten sich auf einen Baum, haben aber wohl Größe und Kraft des Chamäleons unterschätzt, das den Baum einfach umwirft und einen der Höhlenmenschen mitnimmt.

In den Höhlen warten schon die Frauen in ihren Leopardenfellbikinis. Die Enttäuschung darüber, dass die Männer aufgrund eines Chamäleonangriffs nicht zu Essen mitgebracht haben, ist groß. Einer der Höhlenmenschen erklärt, dass Atouk Schuld ist und alle finden ihn jetzt kacke. Nebenbei wird hier scheinbar alles mit Höhlensprache wiedergegeben, was durchaus ein interessanter Ansatz ist, finde ich. Zumindest bisher habe ich nicht ein einziges Wort verstanden.

Atouk gibt Lana eine Frucht, aber die poppt lieber mit Tonda. Am nächsten Tag darf Atouk eine neue Beerenart auf die Essbarkeit testen. Natürlich ist die nicht unbedingt gesund und er fällt ihn Ohnmacht. Mit den Beeren kann man aber natürlich ganz hervorragend seine Mithöhlenmenschen ausknocken. Zum Beispiel Lana, damit man die dann doch mal knallen kann, während sie bewusstlos ist. Ähm, grenzwertig wäre an dieser Stelle noch eine Untertreibung. Der Umstand, dass Atouk selbst für eine Vergewaltigung zu doof ist, macht die Sache nun wirklich nicht besser. Und lustiger sowieso nicht.

Tonda schmeißt Atouk aus der Höhle und der trifft draußen Lar, dem er beigebracht hat, auf einem Bein zu hüpfen, nachdem der sich verletzt hatte. Als sie Gog, dem blinden Vater von Tala, das Leben retten, verliebt sich Tala in Atouk. Nach einer Verfolgung durch einen T-Rex, bei dem ich nur sagen kann „Vergesst JURASSIC PARK. Ich bin sicher, die sahen genau so aus“, den Atouk zufällig erlegt, wird er zum Stammesführer der drei Bekloppten enannt, oder sowas.

Atouk hat aber weiterhin nur ein Ziel, das einem Protagonisten wirklich gerecht wird: Er will immer noch Lana knallen und versucht sie, zu entführen. Die hat da aber verständlicherweise gar keinen Bok drauf und Tonda ist jetzt so richtig angepisst. Also müssen die Vier in der Wildnis übernachten.

Oh mein Gott, das Riesenchamäleon ist zurück!!! Atouk kann ihm einen Riesenkürbis in die Fresse werfen und es haut ab. Atouk ist also erneut der Held, den wir alle gesucht haben. Inzwischen hat sich die Gruppe auch vergrößert, nachdem man irgendwelche anderen Fatzken aufgegabelt hat. Gemeinsam tapert man durch den Wald. Während eines Gewitters rettet man sich unter einen Baum, der vom Blitz getroffen wird und so wurde das Feuer entdeckt.

An dem Feuer sind auch andere interessiert. Unter anderem jemand, der versucht, die Dinge zu übersetzen. Bobo heißt Freund, Araka heißt Feuer und Zag Zag heißt Ficken. Ich belasse es mal dabei, denn ausschweifende und tiefgründige Dialoge sind hier ohnehin nicht zu erwarten. Irgendwie entdeckt man dann auch noch die Musik für sich, indem man Stöcke gegeneinander kloppt. Wundert mich, dass sie nichts von den Beatles spielen, aber das war wohl trotz Ringo nicht im Budget.

Rex is back!!! Atouk ist aber sowas von intelligent, dass er genau weiß, wie er ihn los wird. Nämlich, indem er ihn in das mickrige Lagerfeuer latschen lässt. Das würde der zwar einfach austreten, aber ich bin mal nicht so. Sieht schon lustig aus, wenn ein T-Rex auf einem Bein aus dem Wald humpelt.

Ich frage mich ja wirklich, ob es jemals Vogeleier gab, die so groß wie ein Mensch sind. Ich meine, was schlüpft, wächst ja anschließend auch noch. Und auch, wenn die Dinos zum Teil recht groß waren, so riesig waren sie dann halt auch nicht. Aber gut, so ein Riesenei tragen jedenfalls Atouks Leute gerade durch die Walachei, als Tonda und seine Leute auftauchen und eine mitreißende Verfolgungsjagd rund um das Ei entbrennt. Natürlich können sich Tonda und Co. das Ei unter den Nagel reißen. Dann kommt allerdings Mami angeflogen und bestätigt meine Annahme, dass sie nie im Leben dieses Riesenei gelegt hat, das doppelt so groß ist wie sie selbst. Das Ei fällt von einer Klippe in einen Geysir und wird direkt gebraten. Atouk und seine Gang nehmen das Frühstück dankend an.

Hilarity ensues, wenn ins Feuer gefurzt wird und Tonda seinen Hexenschuss behandeln lässt. Der T-Rex guckt auch mal wieder um die Ecke und schleicht hinter Atouks Stamm her. Atouk schiebt ihm einen Strauch mit den KO-Beeren in die Schnauze und Rex taumelt von einer Klippe. Atouk ist schon ein echter Held, muss ich sagen. Weiß immer genau, was zu tun ist und macht dann etwas anderes, bei dem er einfach nur einen Haufen Glück hat.

Tonda und Lana angeln, was im Endeffekt bedeutet, dass Tonda Lana unter Wasser hält, bis die einen Fisch mit bloßen Händen gefangen hat. Lana wird von der Strömung erfasst und Atouk muss zur Rettung eilen. Tonda sucht derweil im Wasser nach seiner Frau/Freundin/Matratze und wird von einem Krebs in die Nase gezwickt. Lar fällt in den Fluss und Atouk ist ganz traurig. Aber auf der anderen Seite hat er jetzt Lana mal für sich und kan vielleicht endlich mal die geplante Vergewaltigung durchziehen. Es bleibt also spannend.

Lar wird vom Fluss in eine nahegelegene Eiszeit getragen und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Gezeiten so selbst damals nicht funktioniert haben. Ein Eisaffe liegt auf der Lauer und beobachtet Lar, der auf dem Eis umher rutscht.

Atouk hat jetzt keine Zeit zum Vergewaltigen und bricht mit seinem Stamm auf, um Lar zu suchen. In der nahegelegenen Eiszeit finden sie eine Spur und einen eingefrorenen Eisaffen, den sie versehentlich mit einer Fackel auftauen.Eine lustige Verfolgung auf dem Glatteis später, bleibt der Eisaffe enttäuscht alleine in der nahegelegenen Eiszeit zurück.

Tala tapert zu Tonda, der sich gerade eine neue Frau sucht, indem er den anwesenden Frauen in den Felltanga guckt. Tala führt ihn zu Atouks Lager, wo Tonda alle Frauen entführen lässt, oder so. Wisst ihr, wenn man kein einziges Wort versteht, ist es gar nicht so leicht, einer nicht vorhandenen Handlung zu folgen.

Atouk ist natürlich der Held, den die Steinzeit verdient hat und er will alle Frauen retten. Und sie anschließend vermutlich vergewaltigen. Dazu werden kurzerhand Steinwaffen wie Speere, Äxte und Schleudern erfunden. Es bahnt sich also ein spektakuläres Finale an.

Gestartet wird dieses spektakuläre Finale mit einer Rauchbombe, bei dir ich mir wirklich nicht sicher bin, wie sie die gebaut haben. Vermutlich war es einfach nur eine brennende Banane oder sowas. Bin ich nebenbei eigentlich alleine mit der Meinung, dass es für die „Guten“ einer Geschichte eher unpassend ist, mit einem unfairen Vorteil wie Waffen anzugreifen? Und weil das noch nicht reicht, reitet Atouk jetzt auch noch auf dem Riesenchamäleon in die Schlacht.

Tala ist traurig, weil Atouk nach der gewonnenen Schlacht mit Lana aptapert. Aber dann stellt er sich als der Held heraus, den Tala verdient hat und wirft Lana in einen Haufen Dinoscheiße. Tala freut sich, dass sie das neuerwählte Vergewaltigungsopfer sein wird und alle sind glücklich und zufrieden bis die nahegelegene Eiszeit vermutlich in ein bis zwei Tagen die Höhle erreicht hat.

Was nach diesem Film wenig verwundert, ist, dass Ringo Starr keine steile Filmkarriere hingelegt hat. Was mehr verwundert, ist, dass Quaid und Long es trotz des Films geschafft haben. Ich gehe mein Steinzeitisch aufpolieren …

Außerirdisch invasierendes Zeitgespringe

Alieninvasionen versprechen eigentlich immer jede Menge Action und Dummheit und dumme Action und actionreichen Blödsinn. Also sind sie genau richtig für den Filmschrottplatz. Ganz besonders richtig ist mit Sicherheit folgende Produktion, von der es keinen ersten Teil gibt, was der deutsche Verleih aber gekonnt ignoriert hat:

ALIENATE – BATTLEFORCE 2: RÜCKKEHR DER ALIENKRIEGER – USA – 2016 – 90 Min.

Regie führte Michael Shumway, der weder verwandt noch verschwägert mit Gordon Shumway ist, obwohl das wirlich perfekt gepasst hätte. Nach diesem Streifen hat er nebenbei absolut nichts mehr gemacht in der Filmbranche. Klingt also jetzt schon vielversprechend.
Autor Rick Hansberry war ähnlich erfolgreich in seiner weiteren Karriere. Und in der vorherigen auch.
Und auch die Darsteller Blake Webb, Tatum Langton und Jaclyn Hales haben nichts gemacht, was auch nur ansatzweise der Rede wert wäre. Das hier kann also nur ein absolutes Desaster epischen Ausmaßes werden. Ich habe Bock drauf. Ihr auch? Gut. Dann los:

Eine Gruppe von Leuten will zu einer Basis aufbrechen, weil es hier in den Suburbs nicht mehr sicher ist. Wer die Filme der 80er kennt, weiß zwar, dass es da nie sicher war, aber lassen wir das. Jedenfalls sind nicht alle überzeugt von der Idee, aber das spielt ohnehin keine Rolle, denn sie werden alle von Aliens weggeballert. Alle außer ein Mädel, das scheinbar nur „Babe“ heißt. Die hat aber ohnehin schon die ganze Zeit Schiss ohne Ende, also wird sie es wohl auch nicht mehr lange machen.

Erfahren wir aber erstmal nicht, denn vorher müssen wir in der Zeit zurückspringen, wie es bei lahmen Filmen immer der Fall ist und lernen David und andere Spaten kennen, die allesamt dermaßen uninteressant sind, dass es schon wieder fast Kunst ist. Alles, was ich aus dem Klamüser hier herausziehen kann, ist, dass David wohl nach Denver muss, weil ihn irgendeine Tussi angerufen hat und irgendwen erwähnt hat, der Leute killt. Und zwar kein Mensch, sondern was anderes.

David trifft eine Gruppe von anderen absolut uninteressanten Leuten und … irgendwie springt der Film völlig willkürlich in den Zeiten hin und her. Jetzt labern die über die ersten Abstürze. Gerade lagen noch tausend Leichen rum und keiner solle das Wasser trinken. Wenn man schon einen Scheißfilm dreht, der keine nennenswerte Story hat, kann man natürlich wunderbar versuchen, das durch eine völlig unnötige unchronologische Erzählweise zu verbergen. Klappt natürlich überhaupt nicht.

David durchbricht eine Straßensperre … okay, aufgrund des geringen Budgets durchbricht er gar nichts, sondern fährt einfach nur eine Straße entlang, die er nicht entlang fahren darf. Das Budget ging dann für den anschließenden UFO-Absturz am Straßenrand drauf. David ruft Amy an und will ihr sagen, dass er nach Hause kommt, aber er fährt durch einen Tunnel und die Verbindung bricht ab. Amy geht raus und es folgt die berühmte ID Szene, wo alle in den Himmel gucken, wo sich was eigenartiges zusammenbraut. In diesem Fall: Ein paar schwarze Wolken. Amy sollte ihren Regenmantel holen.

Zeitsprung: Denver ist hinüber, aber natürlich will David nach seiner Frau Amy suchen. Hoffentlich findet er sie schnell, damit der Film nicht mehr lange dauert. Vorher nimmt er erstmal einen äußerst gesprächigen Typen mit, der nicht gerne Lichter sieht. Und wo kommen jetzt plötzlich die anderen Leute her und warum stehen die alle auf einem Feld, über das ein UFO fliegt? Dieser unchronologischen Scheiße kann doch keine Sau folgen.

An dieser Stelle mal kurz ein Exkurs in die Kunst des Schreibens: Wenn man keine Ahnung hat, wie man eine Geschichte sinnvoll unchronologisch erzählt, um das beispielsweise für den Spannungsaufbau zu nutzen, dann sollte man die verfickte Geschichte einfach ganz normal erzählen. Scheiße bleibt sie sowieso, aber wenigstens kann der Leser/Zuschauer/Werauchimmer der ganzen Scheiße dann folgen und ist nicht bereits nach 10 Minuten komplett raus.

Irgendwo stirbt Sam an Altersschwäche. Er ist übrigens der Nachbar von Amy und hat ihr was vermacht, oder so. Dann Lichter im Supermarkt, wo David und der Lichterheinz rumhängen. Lichter auf dem Feld, wo David und irgendwelche Leute rumhängen. Dann Lasergeballer auf dem Feld. David und eine Blondine retten sich auf einen Baum und dann ins Auto. Ich blicke hier einfach absolut nicht durch, was eigentlich wann und wo passiert.

Brad ist bei Amy und die hat einen kranken Hund. Wenn der Hund als einziger diese Scheiße überlebt, hat man den Film am Ende doch noch irgendwie gerettet. Sollte ich an dieser Stelle eigentlich mal auf das unfassbar gestelzte Geschnulze eingehen, dass von Brad zu Amy übergeht? Nein? Gut, habe ich nämlich auch keinen Bock drauf. Nur so viel: Amy fährt nicht mit Brad mit. David ruft sie an und blah. Warum ist der jetzt eigentlich schon wieder alleine unterwegs? Wo ist die Blondine hin? Wie hieß sie noch? Samantha oder so?

Da ist sie wieder. Okay, ich versuche das jetzt mal logisch anzugehen. Das hier muss später sein, denn David hat einen Dreitagebart und seine Frisur sieht kacke aus. Andererseits könnte es natürlich auch sein, dass er beim Losfahren so aussah und sich zwischendurch rasiert und frisiert hat. Habe ich nicht drauf geachtet. Wer konnte auch ahnen, dass man hier selbst den Ablauf zusammenpuzzlen muss? Und es ist immer dunkel, also ist auch das kein Anhaltspunkt. Samantha flennt rum und das soll wohl sowas wie Charakterdefinierung sein. Mir ist sie weiterhin scheißegal.

Es ist hell und David und Amy sitzen in der Küche. Das wird wohl vorher sein. Also noch vor der Invasion oder was auch immer das denn überhaupt ist hier. Dann sind sie plötzlich … woanders und fahren nach Hause. Der Film macht mich fertig.

Amy kriegt einen Anruf von Ryan, der besoffen ist und ich bin jetzt einfach raus hier. Ich weiß nicht, wer die Leute sind. Ich weiß nicht, wo die Leute sind. Ich weiß nicht, wann die Leute sind. Ich hoffe einfach, dass sie alle jetzt sofort verrecken. Und der Autor von diesem langweiligen undurchsichtigen Müll gleich mit.

Rasur-David trifft Farmer Pumpgun-Joe mit seiner Schrotflinte. Der erklärt, dass irgendwas im Wasser ist und dass SIE es da rein getan haben. Und SIE haben seine Familie geholt. Und dann ballert er rum und David rettet sich ins Haus. Eigentlich könnte das ganze an dieser Stelle wunderbar in SIGNS abdriften, aber das würde natürlich auch nichts mehr retten. Okay, Shyamalan hat ohnehin selten irgendwas gerettet, also vergessen wir das. Pumpgun-Joe hat die Hintertür nicht abgeschlossen und jetzt ist irgendwas im Haus. Pumpgun-Joe geht nachschauen und stirbt … vermute ich mal.

Brad will eine Firma zusammen mit Amy gründen. Ach so, das ist hier wieder ein Zeitsprung. Dann entbrennt ein Streit über das Telefon und es wird absolut klar, dass die beiden wirklich mal eine dieser Acting Masterclasses hätten mitmachen sollen.

Uh, Action im Farmhaus von Pumpgun-Joe. Die Aliens sehen übrigens aus wie die CONEHEADS im Latexanzug. Also richtig kacke. Passend zum Film. David haut ab und fährt weiter.

David und Samantha überfahren einen Außerirdischen und Samantha schlägt vor, die Laserknarre von dem Vieh mitzunehmen. Und dann springt das Auto natürlich nicht mehr an. Und dann kommt natürlich eine Alien-Drohne oder sowas und scannt den überfahrenen Alien. Und das Auto. David und Samantha sind so schlau sich zu verstecken und die Drohne haut ab. Am folgenden Tag wird Samantha von einem Helikopter eingesammelt und David tapert alleine weiter.

In der Stadt – ich schätze mal, es handelt sich um Denver, aber ich habe wie wohl aufgefallen ist, komplett den Überblick verloren – will er zwei Aliens mit der Laserknarre wegballern, aber ist zu doof, das Teil zu bedienen. Hätte er vielleicht vorher mal ausprobieren sollen. Zu seinem Glück hat er wohl den Selbstzerstörungsmechanismus der Waffe bedient und sie explodiert im Gesicht der Aliens. Dann kommt aber eine Drohne angeflogen und ballert rum. David erinnert sich an seine Zeit mit Amy und stirbt jetzt hoffentlich endlich mal.

Nee, erstmal stürmen panische Massen aus der Stadt und überall ballern Laser rum. Und David steht mittendrin und guckt wie ein schläfriges Opossum doof in der Gegend rum. Und da rennt Amy. Was für ein Zufall. Sie haben sich gefunden. Aber Amy wird von einem Laser abgeknallt und es ist alles so unfassbar dramatisch und traurig und … öde.

Aber es gibt auch positives zu vermelden: Der lahmarschige, völlig unübersichtliche Scheißfilm ist endlich vorbei. Ich gehe die Chronologie meines Lebens sortieren …

Mal aktuell: Bohemian Rhapsody

Ich habe es doch noch ins Kino geschafft. Nach einer gefühlten Ewigkeit, kam tatsächlich mal wieder ein Film in die Lichtspielhäuser, auf den ich so richtig Bock hatte. Als bekennender Queen-Fan, musste ich BOHEMIAN RHAPSODY einfach sehen. Gut, ich gebe zu, auch Queen hat in meinen Augen Songs gemacht, die dem von mir gesetztem hohen Standard an die Band dann nicht mehr gerecht werden. *kotz Radio Ga-Ga kotz* Aber insgesamt war der Output dieser Band für mich eigentlich immer hörenswert und bot den von mir so gern gesehenen und gehörten kreativen Touch, der sie wunderbar vom Rest abhob. Mit anderen Worten, Queen war selbst in schlechten musikalischen Zeiten *kotz 80er kotz* noch ein Lichtblick.  Und Freddie Mercury ist vor mich bis heute als Sänger und Entertainer unter den Musikern unerreicht. Es gäbe vermutlich noch mehr Gründe, den Film sehen zu wollen, aber ich schwafel hier schon zu lange rum. Also, was kann:

BOHEMIAN RHAPSODY

Vorweg muss ich erwähnen, dass ich leider keine OV gefunden habe und den Film somit in der Synchronfassung sehen musste. Gut, das war mir eigentlich vorher klar, denn OV ist hier in der Umgebung ohnehin kaum drin. Kinos sind halt alle kacke hier. Immerhin lief der Film aber überhaupt, also nimmt man dann, was man kriegen kann.

Aber auch in der Synchro kommt durchaus rüber, wie gut die Leistungen der Darsteller sind. Allen voran Rami Malek als Freddie Mercury, der für alle Preise nominiert werden sollte, wenn sich die Preise noch irgendwie selbst ernst nehmen. Gwilym Lee als Brian May ist ebenfalls fantastisch und man hat wirklich das Gefühl, die echte Band vor sich zu haben. Alle anderen Darsteller stehen dem in nichts nach. Da hat man also alles richtig gemacht und wenn man mich fragt, sollte das Nominierungen bei den großen Awards hageln.

Innerhalb der Story kam mir John Deacon etwas zu kurz, aber über den gibt es wohl auch nicht so viel zu erzählen und die anderen drei Bandmitglieder geben einfach auch vom Charakter mehr her. Die Geschichte rund um Freddie und Mary hat man ebenfalls gut eingebaut. Ich hatte da zuvor die Befürchtung, dass man die im weiteren Verlauf etwas unter den Tisch fallen lässt. Stattdessen zeigt sie aber auf, was für eine tragische Figur Freddie zum Teil einfach war.

Der eigentlich Verlauf des Films ist chronologisch etwas hingebogen. Da werden Songs live performt, die erst Jahre später veröffentlicht wurden oder Songs geschrieben, die schon Jahre vorher veröffentlicht wurden. Aber da kann man drüber hinwegsehen. Es fügt sich trotzdem alles gut zusammen.

Ein paar Stationen kamen etwas kurz oder hat man komplett weggelassen, aber man hat eben auch nur beschränkte Zeit und den Film unnötig auf 3 Stunden hochzuschrauben, hätte auch in die Hose gehen können. Wobei ich gerne noch mehr gesehen und vor allem gehört hätte.

Der Soundtrack ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Ein schöner Querschnitt des Schaffens von Queen. Insgesamt sind mir – neben ein paar Opern – nur zwei Songs aufgefallen, die nicht von Queen stammen. Aber Queen hatte eben auch für jede Situation den passenden Song.

Wenn man mit einem Grinsen und einer Ladung von Ohrwürmern im Kopf aus dem Kino kommt, weiß man, man war in einem Queen-Film.

Pseudofeministisches Geisterjagdrecycling

Zum heutigen Film habe ich eigentlich schon eine ewig lange Abhandlung hier im Blog verfasst. Deshalb kann ich auch auf eine lange Einleitung verzichten und einfach dahin verlinken. Trotzdem hat der Film einfach seinen eigenen Eintrag in den Archiven des Filmschrottplatzes verdient und deshalb tue ich mir den Krampf halt nochmal an:

GHOSTBUSTERS – USA – Australien – 2016 – 116 Min.

Regie führte, wie wir alle wissen, Frauenversteher und Ultrafeminist Paul Feig. Die Tatsache, dass er seither bei keinem Film mehr Regie geführt hat, sollte eigentlich schon aussagekräftig genug sein. Das Arschloch kann wegen mir aber auch in der verfickten Gosse enden, denn er geht mir tierisch auf die Klötze.
Geschrieben hat er den Müll zusammen mit Katie Dippold, die immerhin ein paar Episoden der fantastischen Comedyserie PARKS & RECREATION verfasste und somit bewiesen hat, dass sie es eigentlich besser kann und es nicht nötig haben sollte, bei so einer Scheiße wie dieser mitzuwirken.
Der Cast kann sich wirklich sehen lassen und SPOILER ist das mit weitem Abstand beste am ganzen Film. Melissa McCarthy ist ja leider sehr festgefahren in der Rolle als übergewichtige Slapstickgranate, dabei könnte sie sicher mehr, was sie vermutlich auch schon bewiesen hat, aber ich kenne kaum etwas mit ihr. Kristen Wiig, Leslie Jones und Kate McKinnon dürften in erster Linie durch SATURDAY NIGHT LIFE bekannt sein, was aber schon reicht, um zu beweisen, dass sie mehr können, als sich in dieser Grütze durch das lahme Drehbuch zu kämpfen. Chris Hemsworth ist bekanntlich THOR und sonst eigentlich gar nichts, so wie seine Rolle hier einfach nur saudoof ist und sonst eigentlich gar nichts. Passt also irgendwie.

Der Film beginnt mit einer Führung durch ein altes Anwesen und mit spukiger Musik, die wohl vermitteln soll, dass es hier ganz schön spooky zugehen wird. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass das absolut nicht der Fall sein wird, denn Paul Feig ist absolut unfähig irgendwas anderes zu drehen, als Leute, die auf die Fresse fallen. Wenig überraschend wird der Führungsheinz am Abend von einem Geist angegriffen, was ihn aber nicht daran hindert, noch zu kommentieren, was er gerade vorhat, wie man das eben in Gefahrensituationen tut. Zum Beispiel: „Ich muss diesen Hocker durchs Fenster werfen, damit ich fliehen kann.“ Oder: „Ich würde mir in die Hose pissen, aber die ganze Scheiße wirkt einfach überhaupt nicht bedrohlich, also locker bleiben.“

Erin probt an einer Universität ihre Lehrereigenschaften und wird unterbrochen, weil sie im Auftrag von Rektor Charles Dance ein wissenschaftliches Team zusammenstellen soll, dass noch besser als das von Princeton ist. Also sucht sie Abby auf, die ein Buch veröffentlicht hat, das sie gemeinsam geschrieben haben, ohne sie zu fragen. Nebenbei hat sie Barry dabei, der einfach nur strunzdoof ist, wie absolut jeder Mann in dieser Grütze in Filmtarnung. Abby ist aber auch nicht das hellste Ektoplasma und die Dialoge sind einfach nur das pure Grauen. Fliegende Bücher, fliegende Babys und andere unlustige Scheiße gibt hier das Programm an.

Jillian ist auch da und es folgen Furzwitze, weil das Niveau noch lange nicht niedrig genug liegt. Jedenfalls will man zu dem Anwesen, in dem es spuken soll. Erin lässt sich darauf ein, im Gegenzug soll ihr Buch vom Markt. Natürlich finden sie einen Geist, der nebenbei ganz okay aussieht, aber lange nicht so gut, wie in den alten Filmen. CGI heutzutage ist eben bonbonfarbene Pisse, die aussehen muss, als wäre es von einem Einhorn gekotz worden. Aber lassen wir das. Apropos kotzen: Der Geist kotzt natürlich Erin an und Jillian frisst genüsslich ihre Chips, als ob sie schon zum hundertsten Mal einen Geist gesehen hätte.

Charles Dance feuert Erin, weil die im Internet hysterisch über die Existenz von Geistern quatscht. Die beiden anderen werden ebenfalls gefeuert, in erster Linie, weil der Direktor ein Mann und somit in diesem Film ein absoluter Vollidiot ist.

Patty verkauft U-Bahn-Fahrkarten und muss einen Typen in einen U-Bahn-Tunnel verfolgen, da sie als Ticketverkäuferin offensichtlich auch für die Sicherheit verantwortlich ist. Immerhin hat sie wirklich Schiss vor dem Geist, der plötzlich auftaucht und ist damit noch das menschlichste Wesen in diesem Haufen Zelluloidschrott. Der Typ aus der U-Bahn wird nebenbei mal kurz zum Antagonisten, aber das ist so unfassbar unwichtig, dass es eigentlich keine Rolle spielt.

Die Mädels mieten einen Raum, um dort das Übernatürliche zu untersuchen. Jillian tanzt zu einem Kacksong und ich kann nicht anders, als zu denken, dass das einfach zu jeder anderen Figur besser gepasst hätte, als zu ihr. Hat sich hier wirklich niemand im Vorfeld wenigstens etwas Gedanken um Charakterzeichnung gemacht? Kevin bewirbt sich um den Job des Sekretärs und beweist, dass dem absolut nicht so ist. Er ist einfach nur saudoof und Erin ist einfach nur saugeil auf ihn und damit ist dazu auch alles gesagt. Oder wollt ihr vielleicht ein paar Beispiele dafür, wie doof er ist? Okay. Er trägt eine Brille ohne Gläser, weil die immer schmutzig werden, also hat er sie rausgenommen. Als Erin ihn fragt, ob er gerade jemanden „sieht“, also im Sinne von Freundin und Co., antwortet er, dass er gerade die drei Frauen vor sich sieht. Und sein Hund heißt „Mycat“, damit man einen Wahnsinnsbrüllergag bringen kann. Er hätte seinen Hund besser „Rohrkrepierer“ genannt, aber das wäre ja schon zu kreativ für dieses Drehbuch gewesen. Natürlich kriegt er den Job.

Patty sucht die Mädels auf und erzählt ihnen Geschichten über die Historie von New York. Mit anderen Worten, sie hat tatsächlich sowas wie eine interessante Charaktereigenschaft. Sie interessiert sich für die Geschichte der Stadt. Natürlich wird das im Verlauf des Films nicht wieder aufgegriffen und deshalb ist es absolut scheißegal. Im U-Bahn-Tunnel begegnen sie dem Geist und wollen ihn mit einem selbstgebauten Protonenstrahler einfangen. Allerdings funktioniert das nicht so gut und der Geist wird von einer U-Bahn überfahren, was irgendwie keinen Sinn ergibt, oder? Kann der nicht einfach durch Wände gehen und solche Sachen. Aber lassen wir das.

Patty schließt sich der Gruppe an, weil sie New York kennt und einen Leichenwagen besorgen kann, mit dem sie durch die Stadt gurken können. Kevin ist immer noch doof und Erin bekommt etwas Charaktertiefe, indem sie von einer Geistersichtung aus ihrer Kindheit erzählt.

In den Nachrichten wird Bill Murray interviewt, der ein Geisterexperte ist und den ganzen Kram mit den ganzen Geistern für Quatsch hält. Und nebenbei ist seine Performance sowas von gelangweilt, dass man sich fragen muss, warum man ihn überhaupt gezwungen hat, bei dieser Scheiße mitzumachen. Wird aber gleich noch schlimmer werden, also abwarten.

Die Ghostbusters haben durch die Medien jetzt ihren Namen und einen Auftrag in einem Theater, in dem gerade ein Rockkonzert stattfindet. Patty wird von einer Schaufensterpuppe verfolgt und ist dabei tatsächlich unterhaltsam, was in diesem Film ein absolutes Novum darstellt. Die Puppe verwandelt sich in einen Drachen und die Jagd verlagert sich in die Konzerthalle. Dort scheint es aber niemanden zu tangieren, dass gerade ein Geist anwesend ist. Nicht mal die Band reagiert, als ihr Sänger angegriffen wird, als würde es zur Show gehören. Ozzy Ozborne feierts ab.

Nachdem der Geist gefangen wurde, besucht Dr. Heiss aka Bill „I don’t wanna be here“ Murray die Ghostbusters. Der ist zwar gelangweilt, aber würde gerne den Geist sehen. Nach kurzem Disput lässt Erin den Geist frei und der wirft Murray aus dem Fenster. Damit hat er das Grauen immerhin hinter sich. Ich habe noch die Hälfte vor mir und es wird nicht besser werden.

Homeland Security will, dass sich die Ghostbusters zurückziehen, damit sie keine Aufmerksamkeit auf Geister lenken. Jillian hat ein paar Utensilien gebastelt, die jetzt in einer abgelegenen Gasse getestet werden. Von der Gasse bleibt nicht viel übrig. Homeland hat wohl Gerüchte gestreut, dass die Ghostbusters Betrüger sind, aber davon lassen die sich natürlich nicht abschrecken. Man bringt den lahmen Plan mit den Geistersichtungen, die auf einer Karte ein X ergeben und in der Mitte ist natürlich das Böse oder so. Nebenbei hätte man in einem Anfall von Genialität mal Patty das herausfinden lassen können, wo sie doch diejenige ist, die sich in der Stadt auskennt. Aber wie gesagt: Spielt hier keine Rolle, wer was kann oder nicht kann. Und das ist jede Menge.

Nach einem kurzen Cameo von Janine aus den Originalfilmen, finden sie den Antagonisten, dessen Namen ich gerade absolut nicht weiß, was auch nicht verwundert, da er bisher genau 30 Sekunden Screentime hatte. Und dann begeht er Suizid und das wars. Wow. Das war sowas von sinnlos, dass es schon fast einen Preis verdient hätte. Homeland Security verhaftet die Ghostbusters und der Film könnte jetzt eigentlich einfach zu Ende sein, aber so viel Glück habe ich natürlich nicht. Denn eigentlich sind sie nichtmal wirklich verhaftet, sondern einfach nur … gar nichts. Alles so wie zuvor.

Abby wird von einem Geist angegriffen, der von ihr Besitz ergreift und Erin findet heraus, dass der Antagonist sich gekillt hat, um die Geister frei zu lassen. Wo zum Geier hängt die da eigentlich rum? In einem Hotelzimmer? Warum ist die nicht bei den anderen? Geisterabby vermöbelt Jillian und Patty, aber nichts, was man mit einer Ohrfeige nicht austreiben könnte. Der Geist fährt in Kevin und erhöht damit schlagartig seinen IQ von einer negativen Zahl auf eine positive dreistellige.

Erin warnt den Bürgermeister Andy Garcia vor der drohenden Gefahr, aber der will davon natürlich nichts hören. Immerhin gibt es einen lustigen Moment, als er sich darüber aufregt, dass er mit dem Bürgermeister aus „Jaws“ verglichen wird. Und dann bricht natürlich die Hölle los und überall sind Geister und Taxifahrer Dan Aykroyd, der keine Angst vor Geistern hat.Slimer klaut ECTO-1 und die Ghostbusters müssen gegen Ballons kämpfen, wovon einer der Marshmallow Man ist.

Kevin schickt dann seine gesamte Geisterarmee los, um die Ghostbusters zu erledigen und es zeigt sich, dass Paul Feig auch absolut keine gute Action inszenieren kann, aber wen wundert das wirklich? Richtig. Niemanden. Zum krönenden Abschluss werden die Ghostbusters dann von ihrem eigenen Logo durch die Stadt gejagt und wenn es jemals einen dämlicheren Meta-Moment in der Geschichte der Fiktion gab, würde es mich doch stark wundern.

Mit einer Atomexplosion schließt man dann das Portal oder kehrt die Funktion um oder wasweißich und nachdem man dem Logo in die nicht vorhandenen Eier geschossen hat – FEMINISMUS FUCK YEAH! – sind dann auch alle Geister wieder im Portal verschwunden und die Stadt ist gerettet. Auf die dämliche Szene, in der Abby und Erin in das Portal fallen und mit weißen Haaren wieder rauskommen, gehe ich gar nicht erst ein.

Der Bürgermeister streitet natürlich ab, das wirklich Geister in der Stadt waren und schiebt es auf Terroristen, die das Wasser mit Halluzinogenen verseucht haben. Pattys Onkel Ernie Hudson will das Auto zurück haben. Kevin bleibt saudoof und Jillian baut eine Geisterfalle, die Geister nach Michigan transportiert. Sigourney Weaver läuft auch noch mal durch den Abspann und ich gehe- ZUUUUUUUUUUUUUUUUUUUL …

Generalisierte Rettungsaktion in den asiatischen 80ern

Heute geht es nach Asien, wo man in den 80ern, in einem Anfall von überbordender Kreativität, einen Film zusammengeschustert hat, dessen Idee jede Menge Spaß verspricht. Ob er das einhalten kann, werden wir sehen:

FANTASY MISSION FORCE – MI NI TE GONG DUI – DRAGON ATTACK – DIE SUPERFAUST – SHADOWMAN 2 (warum auch immer) – Taiwan – Hong Kong – 1983 – 90 Min.

Regie führte bei dem Spaß Yen-Ping Chu, den wir alle trotz seiner 66 Regiearbeiten vermutlich nicht kennen.
Das Drehbuch wurde von Hsin Wei verfasst, den wir alle trotz seiner 26 Schreibarbeiten vermutlich nicht kennen.
In der Darstellerriege tummeln sich Koryphäen wie Yu Wang, Yueh Sun und David Tao, die vermutlich nur echten Fans des asiatischen Kinos ein Begriff sind. Brigitte Lin kennen wir aber natürlich alle aus POLICE STORY von und mit Jackie Chan. Und auch Jackie Chan selbst (hier noch unter dem Namen Jacky Chan unterwegs) darf hin und wieder mal durchs Bild hüpfen, was heutzutage natürlich dafür reicht, ihn groß und breit aufs Cover zu drucken, mit einem Bild, das aus dem Film DER RECHTE ARM DER GÖTTER stammt und mit dem hier besprochenen Film absolut nichts zu tun hat. Man muss die Marketingmaschinerie einfach lieben.

Es geht direkt los mit der Knalleraction und jede Menge Soldaten fliegen durch die Gegend, als ein Militärstützpunkt angegriffen wird. Die Generäle sind sich nicht einig, wie weit die Japaner bereits vorgerückt sind. Die Antwort kommt prompt, als die Japaner die Generäle gefangen nehmen. Natürlich muss schnell gehandelt werden und nur die Besten der Besten können die Generäle retten. Allerdings sind die Besten der Besten gerade verhindert, denn James Bond ist auf einer anderen Mission, die Klapperschlange ist seit 3 Jahren tot und Rocky hat sich den Grünen angeschlossen. Warum ausgerechnet der Boxer Rocky auf deren Söldnerliste steht, weiß ich zwar nicht, aber ein Film, in dem Rocky, Ivan Drago und Apollo Creed gegen die Japaner kämpfen wäre in den 80ern sicher der absolute Knaller gewesen.

Die letzte Hoffnung ist Captain Irgendwas, der gerade durch ein Minenfeld fährt, gegnerische Soldaten mit seiner Peitsche durch die Gegend schleudert und den Job natürlich annimmt, weil er die Coolness in Person ist.

Nach einem grauenhaften Song im Restaurant mit Bier und Steaks lernen wir irgendeinen Revolverhelden kennen, der im Auftrag des Captains irgendwas machen soll und dann geht es in einen Canyon, wo sich irgendwelche Vollidioten rumprügeln. Einer der Gefangenen flieht und findet zufällig mitten im Wald ein Drei-Gänge-Menü. Das gehört dem Captain, der ihn in seiner Truppe haben will, denn er ist Sprengstoffexperte und Ausbrecherkönig. Damit wären es also schon mal 3 und ich kenne von keinem den Namen. Läuft ja wieder super.

Nach einem gefühlt vierzigminütigem Wrestlingkampf und einem Trinkspiel, bei dem es darum geht, sich zu besaufen und gleichzeitig einer leicht bekleideten Dame, die Klamotten mit einer Pistole vom Leib zu schießen, haben wir dann hoffentlich langsam mal das Team zusammen.

Nein, vorher muss es noch eine schlechte Slapstickeinlage beim schottischen Regiment geben und Lulu will noch ihren Stecher rausholen, was zu weiterem schlechten Slapstick führt. Weil sie schon mal da ist, darf sie sich der Truppe dann anschließen, damit ihr Stecher nicht während der Mission mit anderen Mädels rummacht.

Latzhosen-Jackie und seine Freundin überfallen die Gruppe, aber sind natürlich zu doof. Immerhin werden sie laufen gelassen, weil der Captain keine Volltrottel gebrauchen kann. Am See wird rumgeballert und die Kapuzen-Reiter greifen auch noch an. Also bleibt nur die Flucht.

Ich sage es, wie es ist: Der Streifen kommt einfach nicht in die Gänge und wenn es mal Action gibt, dauert sie nur 5 Sekunden, um dann wieder schlechten Slapstick zu bringen. In diesem Fall kriegt jemand einen Pfeil in den Arsch.

Die Kapuzenreiter haben ihre Pferde gegen Leopardenkostüme getauscht und greifen mit bunten Bändern an. Aha, es sind Amazonen und die Anführerin kann übers Wasser laufen. Irgendein Typ im Anzug gehört auch zu ihnen und ist wohl Künstler. Zumindest behauptet er das selbst von sich. Statt Action gibt es aber natürlich wieder Quatsch am Fließband und Lulu wird durch die Landschaft gezogen. Jackie Chan fängt ein Huhn und bekämpft die Amazonen mit Huhn auf dem Arm. Lulu ist beeindruckt und geht zurück zu den Männern, um diese im Alleingang zu retten. Endlich gibt es mal längere Action, die zwar auch absolut dämlich ist, aber man muss hier nehmen was man kriegen kann.

Weil wir das noch nicht hatten, übernachtet man in einem Geisterhaus mit Geistern, die durch die Gegend hüpfen wie Kängurus. Einer der Truppe spielt mit den Geistern Mahjong, ein anderer findet eine heiße Trulla und es dürfte klar sein, dass daraus wieder jede Menge lahmer Slapstickmüll entsteht. Und dann kommt Lulu und rettet die Kerle. Irgendwo hier versteckt sich immerhin eine feministische Botschaft, glaube ich.

Weiter geht es zum Nazilager voller toter Nazis. Und da kommen … sollen das die Nazis sein, die da mit Leuchtfackeln in Gladiatorenkluft auf Rennautos angefahren kommen? Nee, ich glaube, es sind die Japaner und sie haben die Geiseln. Und wollen Geld. Jackie und seine Freundin sind auch wieder da und wollen heiraten. Toll.

Am nächsten Morgen soll es den Austausch der Geiseln gegen Geld geben, oder so. Ich kann der ganzen Nummer nicht wirklich folgen, wenn ich ganz ehrlich bin, denn ich habe die letzten 10 Minuten aus Langeweile noch nebenbei was anderes gemacht. Jedenfalls gibt es keinen Austausch, sondern Rumgeballer. Auf Rumgeballer folgt Rumgekloppe und der Versuch von Dramatik, als ein paar der Mitstreiter abnippeln. Wäre natürlich alles packender, wenn die Figuren irgendwie interessant wären. Am Ende überleben nur Jackie und seine Freundin und der Revolverheld, der aber vom Captain erschossen wird, weil man hier noch schnell einen sinnlosen Twist einbauen musste. Der Captain will das Geld natürlich nicht teilen, deshalb knallt er auch Jackies Freundin ab. Der hüpft dann zwischen den Autos umher und der Captain will ihn mit einer Planierraupe plätten. Im finalen Säbelkampf kann Jackie natürlich den Sieg erringen, indem er den Captain in die Luft jagt und hat das Geld jetzt für sich alleine. Ach nee, seine Freundin lebt auch noch, also steht der Traumhochzeit wohl nichts mehr im Weg.

Nun ja, man hat hier versucht, möglichst viel Schwachsinn in einen Film zu klatschen, was eigentlich durchaus unterhaltsam werden kann. Leider langweilt das Ergebnis aber die meiste Zeit und der Humor zündet nicht. Die pseudolustige Synchro gibt dem ganzen dann den Rest, denn das hier ist alles andere als Spencer/Hill-Niveau. Ich gehe eine eigene Kampftruppe rekrutieren …