Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Kategorie-Archiv: Kultschrott

Kultschrott – Anaconda

Zum heutigen Film gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Viele werden ihn sicher gesehen haben. Es geht um große Schlangen.

ANACONDA – USA – BRASILIEN – PERU – 1997 – 89 Min.

Schon der Cast verspricht natürlich ein absolutes Meisterwerk. Eis Fucking Würfel ist dabei. Jon Voight im Overactingmode. Danny Trejo läuft auch mal durchs Bild. Und nicht mal der talentlose Arsch von Jennifer Lopez kann das Ganze hier kaputt machen. Ach ja, und Owen Wilson ist auch dabei. Wenn das mal nicht eine wilde Fahrt verspricht. Los gehts.

Schon die ersten Sekunden machen klar, dass ich mich hier auf einige Kamerafahrten durch den Dschungel einstellen muss. Es gibt schlimmeres, würde ich sagen. Zum Beispiel den ersten Angriff der Riesenanaconda, die den armen Danny Trejo zum Selbstmord verleitet, der hier nebenbei noch nicht aussieht, als wäre er mit dem Gesicht in einen Bottich voller Rasierklingen gefallen.

Jennifer Lopez guckt sich Bilder auf einem Laptop an und selbst dabei wirkt sie komplett überfordert. Der originale Marty McFly Eric Stoltz reißt sie aus ihrer Überforderung und hat einen Job für sie. Das bedeutet natürlich, dass sie erstens die Hauptrolle spielt und überleben wird und zweitens, dass sie Dialog hat, was sie noch mehr überfordert.

Ice Cube ist eben Ice Cube. Und er trägt die gleichen Klamotten wie in „Friday“. Das hier wäre ja irgendwie das bessere Sequel dazu, als die, die es tatsächlich gibt wenn man mich fragt.

Jonathan Hyde ist der eingebildete Snob und Owen Wilson ist … blond und hat ne Freundin. Damit haben wir mehr oder weniger alle wichtigen Personen auf dem Boot am Start und die Reise kann losgehen. Das Ziel: Filmaufnahmen vom Dschungel machen. Im ersten Sturm fischen sie Jon Voight aus dem Wasser, dessen Job es hier ist, dauerhaft wie ein Vollidiot zu gucken, der sich selbst für ganz besonders böse hält. Und mit einem dämlichen Akzent zu sprechen. Oh, und Fische aufzuspießen.

Man sollte eventuelle mal kurz auf die Beziehungen der Charaktere zueinander eingehen, denn das könnte noch wichtig werden. Also: JLo und Eric Stoltz sind ein Paar. Owen Wilson und die Produktionsdesignerin ohne Namen sind ein Paar. Ice Cubes Freundin ist zu Hause geblieben. Und Jonathan Hyde hat eine innige Beziehung zu seinem Golfschläger. Und Voight bleibt natürlich erstmal etwas mysteriös, aber es ist klar, dass er die Riesenschlange jagen will, die gerade irgendwo einen Puma tötet. Kurz gesagt: Alle sind geil auf irgendwas.

Owen und seine Alte wollen im Wald ne Nummer schieben, aber werden von einem Wildschwein gejagt. Zum Glück ist Jäger Jon da, um das Vieh abzuknallen. An Stelle der beiden Turteltauben würde es mir ja zu denken geben, dass Jon da im Busch rumspannt, aber scheinbar interessiert das niemanden so wirklich. Allerdings macht er sich eben auch echt gut als Lebensretter. Denn Minuten später rettet er Eric Stoltz mit einem Kehlkopfschnitt das Leben, nachdem der Tauchen war und wasweißichwas passiert ist. Irgendwas mit nem giftigen Vieh.

Damit man Eric schneller ins Hospital bringen kann, schlägt Jäger Jon vor, eine Abkürzung zu nehmen. Dafür muss er nur mal kurz eine Wand mitten im Urwald mit Dynamit wegsprengen, was dazu führt, dass jede Menge Schlangen aus den Bäumen ins Boot fallen und alle in Panik geraten. Außer Jäger Jon natürlich, der nunmal die Coolnes in Person ist.

Da man für die Abkürzung scheinbar Sprit braucht, holen Ice Cube, Jäger Jon und Handlanger Mateo was von einem verlassenen Boot im Dschungel. Mateo ist dabei das erste Opfer der Riesenschlange und man hüllt besser den Mantel des Schweigens über das fürchterliche CGI. Jäger Jon erklärt den anderen dann mal, was Anacondas so alles fressen und wie sie einem die Knochen zerquetschen. JLo ist nicht nur talentbefreit, sondern auch dämlich und glaubt nicht, dass Mateo tot ist, sondern sich nur verlaufen hat und deshalb wird nicht weitergefahren, bis er wieder da ist. Das ist natürlich immer ein ganz hervorragender Plan.

Wo ein Dämlack ist, sind meist auch zwei. Deshalb lässt sich Owen von Jäger Jon dazu überreden, ihm dabei zu helfen, die Riesenschlange zu fangen und dafür eine Millionen Dollar einzusacken. Als absolut unerfahrener Trottel sollte Owen seine Rolle bei so einem Unterfangen eigentlich klar sein, aber wie gesagt, hier sind alle strunzdoof. Jäger Jon und Owen machen dann eindeutig klar, dass keiner lebend vom Boot kommt, der sich ihnen in den Weg stellt und in der Nacht wird nach Schlangen geangelt. Es wird wenig verwundern, dass Owen dabei abtritt, nachdem die Schlange für jede Menge Schwachsinnsaction auf dem Boot gesorgt hat. Es ist wirklich ein wahrer Reigen an wundervoller Dummheit.

Die Crew meutert dann gegen Meuterer Jon und fesselt ihn, damit sie endlich mal zum Krankenhaus schippern können. Wobei ich mich immer noch frage, wo das eigentlich sein soll. Die sind schließlich immer noch mitten in der Pampa. Und es ist ja jetzt auch nicht so, dass sich der Amazonas so oft gabelt, dass man sich da direkt verfahren könnte. Allerdings kann man steckenbleiben, was natürlich bereits nach drei Sekunden passiert. Nebenbei ist ja eine Person auf dem Boot jetzt entbehrlich und deshalb wird Owens Freundin von Jon erwürft, als sie ihn abstechen will. Mit dem Messer kann der sich dann natürlich befreien.

Es folgt die absolute Megaaction, als Jonathan Hyde vor der Anacaonda auf einen Felsen flüchtet, während Ice Cube und JLo gegen Jäger Jon kämpfen. Hyde fällt dann der Schlange zum Opfer, als er von dem Felsen in den Fluss springen will, aber von der Anaconda in der Luft abgefangen wird. Das Gewicht bringt allerdings den Baum ins Schwanken, an dem die Anaconda hängt und der fällt auf das Boot. JLo kann dann im allgemeinen Chaos die Schlange erschießen und der wieder erwachte Eric sticht Jäger Jon hinterrücks ab.

Lopez, Würfel und Stoltz schippern also weiter und finden mitten im Dschungel eine verlassene Hütte. Und wie es sich für einen guten Film gehört, halten sie an, um nach Benzin zu suchen. Und wie es sich für einen noch besseren Film gehört, lebt die Anaconda noch. Und wie es sich für den allerbesten Film gehört, lebt auch Jäger Jon noch und fesselt JLo und Ice und übergießt sie mit Schweineblut, damit die Anaconda sie fressen kommt. Und die lässt natürlich nicht lange auf sich warten. Und hat nicht eine Macke, obwohl sie vorhin von JLo dreimal mitten in die Fresse geschossen wurde. Jäger Jon fängt die Schlange in einem Netz, aber ist zu doof, sie mit der Betäubungsarmbrust auszuschalten, also wird er natürlich von der Schlange zermatscht und anschließend, im wirklich behämmertsten Shot von allen (aus dem Rachen der Schlange heraus) gefressen.

Der Rest dürfte klar sein. Die Anaconda verfolgt JLo und Ice. Jäger Jon wird wieder ausgekotzt und sieht schleimig aus. JLo klettert auf den Turm. Ice kippt das ganze Benzin aus und fackelt die Hütte ab. Die Schlange explodiert im Turm. JLo fällt ins Wasser und wird von der brennenden Schlange verfolgt, die dann aber doch absäuft, nachdem man nochmal mit der Axt nachgeholfen hat, und dann holt man das Benzin. Äh, Moment mal, hat Ice das nicht gerade alles niedergebrannt?

Wie dem auch sei. Der Film bewegt sich noch auf einem guten Schwachsinnslevel, so dass man das einigermaßen ertragen kann. Wenn man die einfach nur nervtötend grottigen Effekte mal ausblendet. Ich gehe meine Schlange füttern …

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Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 13 und 14

Mit einer Träne im Auge geht es weiter mit dem großartigen Adam West als Batman:

STAFFEL 1 EPISODE 13 – THE THIRTEENTH HAT (DER 13. HUT – TEIL 1)

Kaum überraschend beim Titel der Folge ist der Schurke dieses Mal der Mad Hatter, der erstmal einen Koch mit seinem Hypnosehut ausschaltet. Anschließend noch einen Typen am Geldautomaten und einen Typen, der eben ein Typ ist. Was diese alle gemeinsam haben: Sie tragen Hüte. Natürlich kann nur einer den Fall der geklauten Hüte und entführten Hutträger lösen.

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Der Mad Hatter hat einen Feuerwehrhelm gestohlen … und den Feuerwehrchef gleich mit. Jetzt fehlen ihm nur noch 2 Hüte, damit die Puppen aller Juroren, die ihn verurteilt haben, den richtigen Hut tragen. Und dann will er natürlich den Hut des Hauptzeugen bei seiner Verurteilung: Batmans Maske!!! Heilige Hutschnur, das kann ja lustig werden.

Erstmal passiert nicht allzu viel, außer weitere Hutnappings. Batman kombiniert richtig, dass die Tatorte verbunden auf der Straßenkarte von Gotham ihm einen Hinweis geben. Und so landen sie bei einem Bildhauer, der auch schon mal eine Statue von Batman angefertigt hat, die als Inspiration im Gefängnis von Gotham steht. Natürlich hat der Mad Hatter den Bildhauer ausgeschaltet und überredet Batman, mal kurz seine Maske abzunehmen. Aber selbstverständlich hat Batman den Plan bereits durchschaut und es gibt ZAP! ZLOTT! CRASH!.

Der Mad Hatter will dann Batman mit seinem Hut hypnotisieren, aber Batman hat zum Glück den Anti-Hypnotisier-Bat-Reflektor dabei. Oder kurz gesagt: Einen Spiegel. Der Mad Hatter weicht der Reflektion seines eigenen Hypnosestrahls allerdings aus und der erwischt Robin, der damit ausgeschaltet ist. Batman will sich um seinen Freund kümmern und wird mit schnell härtendem Gips übergossen. Der Mad Hatter will dann warten, bis der Gips trocken ist, was ja eine 1A-Kopie von Batmans Kapuze herstellen wird und dann hat er seinen 13. Hut. Was für ein wahnsinnig durchdachter Plan.

Wird Batman sich aus der Gipsfalle befreien können? Wird Robin unter Hypnose wie ein Vogel schirpen? Antworten bietet vermutlich:

STAFFEL 1 EPISODE 14 – BATMAN STANDS PAT (DER 13. HUT – TEIL 2)

Batman lebt natürlich noch, denn er konnte mit Hilfe eines einfachen Tricks im Gips überleben: Er hat seinen Atem angehalten. Batman und Robin denken dann darüber nach, wieso der Mad Hatter genau 13 Hüte haben will. Nach etwas hin und her kommen sie auf die Jury, die den Mad Hatter ursprünglich in den Knast gebracht hat. Batman besorgt sich eine Liste aller Geschworenen und findet heraus, dass nur einer noch nicht entführt wurde.

Turkey Bowinkel besitzt eine Bowlingbahn und Alfred muss einen Peilsender in dessen Hut verstecken, weil Batman und Robin keine Aufmerksamkeit erregen wollen. Der Dialog zwischen Alfred und Bowinkel ist so dermaßen großartig, dass es hier nicht möglich ist, es wiederzugeben. Jedenfalls kann Alfred den Peilsender im Hut verstecken, aber der Mad Hatter entdeckt den Sender und plant mörderisches mit Batman, denn er will ihn durch seine Hutmaschine jagen, die aus Walzen, Krallen und Säbeln besteht. Wie zur Hölle macht man damit einen Hut?

Batman und Robin gehen also in die Falle aber Batman kann mit Hilfe eines Schlauchs, der zufällig an der Wand hängt, das Blatt wenden und es folgt KAPOW! BIFF! PAM! und am Ende landet der Mad Hatter selbst in seinem Säurebad. Aber natürlich stirbt er nicht, sondern ist nur außer Gefecht gesetzt.

Zum Abschluss kriegt Tante Hariette noch einen Hut geschenkt. Das Geschenk kommt natürlich von niemand geringerem als

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Kultschrott – Killer Klowns From Outer Space

Clowns waren ja eine Zeit lang mal der heiße Scheiß. Stephen Kings „Es“ hat das vermutlich los getreten. Und interessanterweise steht uns die Neuverfilmung von genau dieser Geschichte bald bevor. Vielleicht tritt das eine neue Welle der Clownfilme los und sie lösen die Superhelden ab und regieren dann die Erde. Aber Clowns gibt es nicht nur auf der Erde. Sie sind überall:

KILLER KLOWNS FROM OUTER SPACE – USA – 1988 – 88 Min.

Wie jeder gute Schwachsinnsfilm, der etwas auf sich hält, hat dieser natürlich einen eigenen Themesong. Und natürlich ist es lahmer 80er-Jahre-Rock.

Alle Teens machen in ihren Autos rum, wie sich das gehört. Und dann kommt der Eismann vorbei. Das stößt auf wenig Begeisterung und die Blechdosen fliegen. Ebenfalls wenig begeistert sind die beiden Damen im Eiswagen von der Idee, doch erstmal hier zu parken. Humor und so. Kann nur besser werden.

Ein Komet landet im Wald von irgendeinem Bauern mit Hund und der freut sich seines Lebens, da natürlich tausende von Leuten zu ihm pilgern werden, um das unbekannte Flugobjekt zu bestaunen. Also schnappt er sich Petroleumlampe und Schaufel und fühlt sich vermutlich wie ein Pirat auf Schatzsuche. Im Wald findet er ein Zirkuszelt, was ihn weniger aus der Fassung bringt, als es sollte, wenn ihr mich fragt. Richtig die Fassung verliert er aber, als sein Hund mit einem Schmetterlingsnetz gefangen wird und verschwindet. Nachdem er unter Strom gesetzt wurde, wird er von einem Clown weggebeamt, oder wegegelasert, oder weggerotlichtviertelt, oder weggewasauchimmert.

Zwei der Teens vom Knutschhügel kommen auch mal gucken und finden ebenfalls das Zirkuszelt. Mike will das Zelt mal genauer unter die Lupe nehmen. Debbie ist eher zurückhaltend, aber geht dann doch mit, da sie keinen Bock hat, sich alleine im Wald ins Höschen zu machen. Im Inneren finden sie jede Menge Bunt und eine riesige Energiekugel. Und natürlich einen Raum voller rosafarbener Zuckerwattekokons, in denen Menschen vergammeln. Dann werden sie entdeckt und mit einer Popcornkanone beschossen und von einem Luftballonhund verfolgt. Versteht ihr jetzt, warum ich die Filme der 80er so liebe? Wenn nicht, ist euch einfach nicht mehr zu helfen.

Die Polizisten glauben den Quark natürlich keine Sekunde. Vor allem der alte Mooney findet das alles äußerst lustig. Der junge Dave will sich die Sache wenigstens mal anschauen. Natürlich ist das Zelt nicht mehr da und es klafft nur ein gigantischer Krater an der Stelle. Also wird Mike verhaftet. Debbie ist vorher zuhause ausgestiegen. Und sie ist eine Frau und damit aus Prinzip aus dem Schneider.

Die Klowns machen derweil die Stadt unsicher und wickelt Leute in Zuckerwatte ein. Mooney hält alle Notrufe für einen groß durchgeplanten Scherz der Teens.

Im Wald finden Dave und Mike ein Auto voller Zuckerwatte und ich schätze, Dave glaubt Mike jetzt.

Debbie geht duschen und verteilt Restpopcorn von ihrer Kleidung im Badezimmer. Dave und Mike entdecken einen Klown, der gerade ein Schattenspiel veranstaltet, das Leute frisst. Jetzt wird Dave wohl endgültig Mikes Geschichte glauben. Mooney glaubt allerdings immer noch an einen Scherz, an dem seiner Meinung nach auch Dave beteiligt ist. Seine Meinung ändert sich erst, als einer der Klowns ihn im Revier besucht und ihn nass spritzt und ausknockt, nachdem er von ihm in eine Zelle mit zwei anderen Typen gesperrt wurde. Dave findet nur noch eine Zelle voller Zuckerwatte. Der Klown will Dave angreifen und der eröffnet das Feuer. Als er dem Klown die rote Nase zerschießt explodiert er. Seht ihr, man hat sich hier wirklich Gedanken gemacht, wie man die Idee in allen Belangen auskosten kann. Das bedeutet, dieser Film ist besser als alles, was in den letzten 20 Jahren entstanden ist.

Debbie ist ja auch noch da. Und sie wird von dem Popcorn angegriffen, das sich in eine Art von Clownschlangen verwandelt hat. Sie kann zwar fliehen, läuft aber den Klowns direkt in die Arme. Aus irgendeinem Grund wird sie aber nicht eingezuckerwattet, sondern in einen Luftballon eingeschlossen. Mike kommt mit den beiden Eisverkäufern angefahren und es kommt zur unausweichlichen Verfolgungsjagd, der sich auch noch Dave anschließt.

Die Klowns halten an einem Vergnügungspark und erledigen den Wachmann mit einer Tortenschlacht des Todes. Die Eisverkäufer, Mike und Dave verfolgen die Klowns natürlich in den Park und stellen schnell fest, dass es eigentlich das Raumschiff der Klowns ist. Die Eisverkäufer landen in einem Bällebad. Mike und Dave im Zuckerwattekokonlager, wo sie Debbie suchen. Die wird dann auch gefunden und es folgt die Flucht vor den Klowns.

An deren Ende kommt der Obermegaklown vorbei und zerlegt den Eiswagen. Dave sitzt dann scheinbar in der Falle aber kann mit einer Stecknadel die Riesennase des Riesenkillerklowns zerstechen und der und das Raumschiff explodieren. Dave und die Eisverkäufer landen in einem Clownauto mitten in der Stadt und alle sind glücklich und zufrieden, dass es Glitter und Kuchen regnet.

Ein Produkt der 80er, wie man es einfach lieben muss. Man hat eine simple, aber bescheuerte Idee und ruht sich nicht darauf aus, sondern schmeißt einfach alles an die Wand, was einem dazu einfällt. Die 80er waren kreativ. Und dieser Film zeigt das ziemlich gut. Ich gehe in den Zirkus …

Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 11 und 12

Heute darf wieder gerätselt werden:

STAFFEL 1 EPISODE 11 – A RIDDLE A DAY KEEPS THE RIDDLER AWAY (RIDDLERS RATTEN RAUBEN BORIS – TEIL 1)

Alle niederknien, König Boris besucht Gotham City. Er sieht zwar eher aus wie ein gescheiterter Gynäkologe, aber Könige sind eben auch nicht mehr das, was sie mal waren. Ein Blumenstrauß explodiert und ein Plakat schwebt von der Decke. „Wann ist eine Person wie ein Stück Holz?“ Tja, keine Ahnung. Nur ein Mann kann dieses Rätsel lösen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Was mich ja mal interessieren würde: Wenn der Polizeichef das Bat-Telefon anruft und Diener Albert dran geht, sollte dann nicht klar sein, dass das Bat-Telefon im Bruce Manor steht und Bruce Wayne Batman ist? Oder denken die, Albert arbeitet nebenbei noch bei der Auskunft? Kein Wunder, dass keiner in der Stadt was auf die Reihe kriegt.

Das Rätsel deutet natürlich auf einen Schachkönig hin, der aus Holz ist, also geht es wohl um das Schachturnier, das demnächst ansteht. Diese Kombinationsgabe ist einfach einmalig. Da kann selbst Sherlock einpacken. Aber das ist natürlich noch längst nicht alles, denn der König ist nicht beim Schachturnier, aber er übergibt bei der Miss Galaxy Wahl das Diadem und natürlich wird der Riddler das klauen wollen. Also will man ihm eine Falle stellen. Der König überreicht das Diadem zwar nicht, aber der Riddler klaut es natürlich trotzdem. Aber er weiß nichts von dem Peilsender. Auf zum Batmobil!

Aber Twist! Der Riddler wusste die ganze Zeit, dass das Diadem eine Fälschung ist und hat weitere Rätsel für Batman. Der sieht das positiv, denn so lange der Riddler Rätsel verteilt, hat er seinen Plan nicht beendet. Durch die nächsten Rätsel „Welchen Raum kann niemand betreten?“ und irgendwas mit dem König kommen sie auf den „Royal Mushroom Club“.

Da hängt natürlich der König ab. Von was ist das eigentlich der König? Oder heißt der einfach Boris König und gibt sich als König aus, wenn er gerade zufällig in Gotham ist, wo eh niemand was rafft? Im Weinkeller des Clubs wird der König dann entführt. Batman und Robin finden zwei weitere Rätsel. „Wie viel Dreck ist einem Loch von soundsoviel Breite und Tiefe?“ Na? Na? Genau. Gar kein Dreck. Ist schließlich ein Loch. Das andere Rätsel bringt sie auf das stillgelegte Wasserwerk.

Da ist der Riddler mit seiner Crew, der er gerade erklärt, dass er ebenfalls adlig ist, denn er ist der König der Verbrechen und Prinz der Rätsel und so weiter. Batman und Robin klettern eine Wand hoch, wie wirklich nur sei es können. Der Riddler erklärt dem König gerade, dass er nur ein Lockmittel ist, um unsere Helden gefangen zu nehmen. Der Plan geht natürlich auch auf und sie werden in einem klebrigen Netz gefangen.

Der Riddler gibt ihnen ein letztes Rätsel auf. „Warum ist eine verliebte Frau wie ein Schweißgerät?“ Dann lässt er sie zu Tode drehen.

Werden Batman und Robin sich befreien können? Werden sie sich durch das ganze Gedrehe vollkotzen? Und was hat das alles mit einem Schweißgerät zu tun? Antworten bringt eventuell:

STAFFEL 1 EPISODE 12 – WHEN THE RATS AWAY, THE MICE WILL PLAY (RIDDLERS RATTEN RAUBEN BORIS – TEIL 2)

Die Rettung ist sowas von unspektakulär, dass es schon fast an Verarsche grenzt. Ein Kurzschluss lässt die drehenden Räder zum Stehen kommen. Heute wäre der Shitstorm wohl unglaublich. Damals wars der Shit.

Der Riddler und seine Crew sitzen unter der Erde und der Riddler wartet ungeduldig auf seine Freundin Mausi. Die kommt zu spät, weil sie den Bus verpasst hat. Das ist wohl die beste Erklärung eines Superschurken ever.

Batman und Robin werden natürlich verheimlichen, dass sie entkommen sind, damit der Riddler unvorsichtig wird.

Im „Museum der Berühmtheiten“ mitten im Kopf der Freiheitsstatue, überreicht König Boris eine goldene Statue. Warum hat Gotham eine Freiheitsstatue? Und warum haben die ihr ein Museum in den Kopf gepflastert? Nebenbei echte Knaller da? Ein Model des Gotham City Börsengebäudes. Eine Büste des ersten Bürgermeisters von Gotham City. Ein Gemälde von Batman und Robin. Knaller. Mausi findet die beiden ziemlich flott.

Der Riddler erpresst dann die Stadt und will Knete ohne Ende, sonst bombt er die Freiheitsstatue weg. Batman schlägt vor, dass sie bezahlen. Aber es ist nach 16 Uhr und alle Stadträte haben schon Feierabend. Also leiht sich Commissioner Gordon das Geld bei Bruce Wayne. Die Politik in der Stadt ist jedenfalls äußerst real.

Ein Fake-Batman kommt vorbei und schlägt vor, dass man alles glatt über die Bühne gehen lässt, bis der Riddler die Bombe entschärft hat. Den Rest machen dann Batman und Robin. Bruce unterstützt diesen Antrag und es ist natürlich klar, dass dieser Batman vom Riddler geschickt wurde.

Habt ihr das Rätsel schon gelöst? „Wieso ist eine verliebte Frau wie ein Schweißgerät?“ Na? Na? Genau. Weil beide leicht entflammbar sind. Also ist die Bombe im Fackelturm der Freiheitsstatue. Und nicht der Riddler hat sie dort angebracht, sondern König Boris, denn die Bombe ist in der goldenen Statue.

Es ist klar was folgt: POW! WHACK! ZLOPP!

Der Riddler ist gefasst, das Museum gerettet und Tante Harriett kann sich die Ausstellung angucken. Aber einer will nicht mit, denn er hat sie schon gesehen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Kultschrott – Buckaroo Banzai

Ich denke, ich kann mir in diesem Fall jede Einleitung sparen. Es gibt halt so Filme, da ist schon vorher klar, dass das einfach nur ein völlig verrückter Spaß werden kann. Dieser hier ist wohl ein Paradebeispiel.

THE ADVENTURES OF BUCKAROO BANZAI ACROSS THE 8TH DIMENSION – USA – 1984 – 103 Min.

Um keine Zeit zu verschwenden und den Wahnsinn direkt beginnen zu lassen, fasst man den Anfang einfach mal schnell in Textform zusammen. Quasi wie in Star Wars. Nur ohne diese komische schiefe Schrift, an der vermutlich jeder Brillenträger der Welt schon mehrfach verzweifelt ist. Buckaroo Banzai jedenfalls hat eine amerikansiche Mutter und einen japanischen Vater und hält sich mit einigen Teilzeitjobs über Wasser, da er sich nicht auf eine Richtung festlegen will. Ist ja auch langweilig. Also ist er gleichzeitig Neurochirurg, Martial Arts Experte, Partikelphysiker und natürlich Rockstar mit eigener Band, die „Hong Kong Cavaliers“, die nebenbei alle Wissenschaftler sind. Eigentlich kann man hier aufhören, dem Film den Stempel „geilster Scheiß ever“ aufdrücken und sich neuem Kram widmen. Aber natürlich wollen wir doch noch wissen, ob Buckaroo Banzai mit Hilfe seines interdimensionalen Jet Cars die bevorstehende Alieninvasion abwenden kann.

Nachdem Buckaroo also gerade eine Operation per Laser erfolgreich ausgeführt und mit seinem interdimensionalen Jet Car einen Berg ohne Tunnel durchquert hat, ist John Lithgow, der das im Fernsehen sieht, nicht erfreut und setzt sich selbst unter Strom. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass man in diesem Film aus Prinzip absolut gar nichts rafft. Lithgow jedenfalls heißt hier Lord John Whorfin und hat selbst versucht, mit seiner Klapperkiste die Dimensionswand zu durchbrechen. Dabei ist er allerdings in der Wand stecken geblieben und wurde zu dem irren Dr. Emilio Lizardo, der einfach nur nach Hause will. Zumindest habe ich mir das jetzt mal so zusammengereimt.

Buckaroo Banzai und die Hong Kong Cavaliers geben ein Konzert, auf dem auch Penny Priddy ist, die einen richtigen Scheißtag hat. Deshalb widmet Buckaroo ihr einen Song. Und dann wird sie wegen Mordes verhaftet.

Whorfin/Lizardo killt Jonathan Banks und ruft John Bigboote an. Buckaroo Banzai spricht mit Cowboy Jeff Goldblum. Er holt mal schnell Penny aus dem Knast und dann geht es zur Pressekonferenz, bei der erklärt wird, dass Cowboy Jeff und Dr. Lizardo Partner waren und er bei seiner Durchquerung des Berges einen Orgnismus mitgebracht hat. Und dann entdeckt er plötzlich die Aliens im Publikum und Cowboy Jeff wird erschossen und Buckaroo verfolgt die Aliens in ihrem Van auf einer Harley.

Die Aliens schicken eine Raumkapsel zur Erde, die von zwei Hobbyjägern abgeschossen wird. Aus einer Weltraumkugel kommt ein schwarzer Rastafari und stirbt. Dadurch verwandelt er sich zurück in ein Alien und die Jäger sind überfragt. Ich auch, aber das ist ja normal.

Alle landen bei der Weltraumkugel und die Aliens wollen Buckaroo scheinbar eine Nachricht übermitteln. Der weiß das aber natürlich nicht, denn selbst ein Buckaroo Banzai ist nicht perfekt (wenn auch kurz davor) und tritt dem Alien in die Eier und wird von ihnen durch den Wald gejagt.

Die Hong Kong Cavaliers und Cowboy Jeff Goldblum finden derweil heraus, dass alle Aliens John heißen. Cowboy Jeff kombiniert dann, dass die Aliens 1938 gelandet sind und Orson Welles hypnotisiert haben, damit der alles wie einen großen Streich hinstellt.

John Parker gibt ein Paket ab und darin befindet sich eine Hologrammnachricht. Buckaroo Banzai hat unwissentlich Whorfin geholfen und er muss ihn aufhalten, da die Aliens aus der 8. Dimension sonst den Planeten pulverisieren. Buckaroo informiert den Präsidenten, der extreme Rückenprobleme hat und deshalb in einem Gestell hängen muss. Whorfin hat Penny entführt und ruft Buckaroo an damit der ihm seinen Übersteuerer bringt, sonst killt er Penny mit einer Armee von Ameisen. Ist es nicht herrlich, wie fast jeder Satz zu diesem Film einfach völlig irre ist?

Whorfin hält eine motivierende Ansprache an seine Mitaliens. Dann kommt Buckaroo mit seinem Jet Car angefahren und wird in den Schockkeller gebracht. Da kommt er auf den elektrischen Stuhl und wird gebrutzelt, bis er den Übersteuerer herausrückt.

Schwerbewaffnet reisen die Hong Kong Cavaliers mit ihrem Tourbus an, um Buckaroo und Penny zu retten. Es wird etwas rumgeballert und Lord Whorfin kriegt seinen Übersteuerer und haut mit seinem Raumschiff ab. Buckaroo nimmt mit einer kleinen Raumkapsel die Verfolgung auf. Mit einer Laserkanone ballert er Whorfins Raumschiff ab und springt dann mit dem Fallschirm ab, um sanft zur Erde zurück zu gleiten.

Wieder einmal wurde die Erde gerettet. Und selten war es so irre wie hier. Ich gehe meinen Übersteuerer polieren …

Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 9 und 10

Heute kriegt es der dunkle … nein, ich meine violette Ritter mit einer neuen Bedrohung zu tun:

STAFFEL 1 EPISODE 9 – ZELDA THE GREAT (ZELDA DIE GROSSE – TEIL 1)

Vorweg sei schon mal angemerkt, dass es sich hier nicht um Prinzessin Zelda handelt, die nach Gotham entführt wurde und nun von Link gerettet werden muss. Wobei das ein echt interessantes Crossover wäre.

Die Bank von Gotham wird jedes Jahr am 1. April um genau 100.000 $ erleichtert. So auch dieses Jahr. Da die Polizei nicht weiter kommt, muss jemand anderes helfen. Jemand, der gerade in die Sterne guckt und seinem Freund Dick alles über die Ringe des Saturn erklärt. Nebenbei sieht er dann auch das Batsignal am Himmel. Dieser Jemand ist natürlich niemand geringeres als:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Der steht auch auf dem Schlauch, aber natürlich hat er einen Plan. Er verbreitet über die Zeitung das Gerücht, dass der Bankräuber Falschgeld geklaut hat. Und nebenbei schließt ein seidener Faden vom Tatort darauf, dass der Täter eine Frau ist …äh … okay. Robin tippt auf Catwoman, aber das ist laut Batman unmöglich, da sie die unschädlich gemacht haben. Deshalb kommt die erst 10 Folgen später wieder. Bin mal auf die Erklärung gespannt. Ich erwarte keine.

Eivol Ekdal (ja, der heißt wirklich so) hängt rum und Zelda kommt, eine orangene Duftwolke hinter sich herziehend, vorbei. Eivol ist sauer, weil sie ihm Falschgeld angeschleppt hat. Zelda ist echt traurig, denn sie braucht Geld für eine neue Zaubernummer. Eivol hat eine ganz tolle neue Zauberkammer, aber will Zelda erst erklären, wie sie funktioniert, wenn er sein Geld hat. Und außerdem will er Batman fangen, einfach weil er nun mal Batman ist.
Um Eivol zu bezahlen will Zelda einen Diamanten klauen und gleichzeitig Batman eine Falle stellen. Irgendwie checke ich hier nicht so ganz den Antrieb der Antagonisten.

Batman und Robin legen einen Bat-Köder aus, um Zelda zu fangen. Also sie tauschen den Diamanten aus. Keine Ahnung, woher die jetzt wissen, dass die das Teil klauen will, aber was solls. Zelda jedenfalls wittert die Falle und will eine eigene Gegenfalle bauen. Meine Herren, das ist ja mal ein Kauderwelsch hier.

Jedenfalls kommt Zelda verkleidet in das Juweliergeschäft, wo Batman und Robin bereits warten. Aber Zelda löst sich in Rauch auf und mit ihr der Diamant. Anschließend kriegt Batman einen Anruf, dass Tante Harriet entführt wurde. Die hängt jetzt über einem Feuer und Batman hat nur eine Stunde Zeit, 100.000 $ Lösegeld aufzutreiben.

Wird er es schaffen? Wird Tante Harriet zum Kotelett? Und wie funktioniert die geheime Zauberkammer von Eivol Ekdal? Antworten liefert vielleicht:

STAFFEL 1 EPISODE 10 – A DEATH WORSE THAN FATE (ZELDA DIE GROSSE – TEIL 2)

Batman sucht Bruce Wayne – ist klar, ne? – und nach einer halben Stunde taucht dieser dann auch bei den Cops auf, um Robin zu sagen, dass Batman einer heißen Spur nachgeht und Robin alleine weiter machen soll. Und mit weiter machen, meint Batman offenbar eine live im Fernsehen übertragene Pressekonferenz, damit Zelda live anrufen kann. Die will halt die Knete, aber Robin erklärt, dass das Geld in der Bank echt war und Zelda lässt Tante Harriet gehen. Naja, das war jetzt aber schon sehr lame. Selbst für diese Serie.

Eivol Ekdal will aber immer noch Batman fangen und deshalb plant man die tausendste Falle in diesem Zweiteiler. Batman und Robin kommen also beim Magier an und die Tür ist offen. Durch ein paar kleine Rätsel gelangen Batman und Robin in den Keller und zum geheimen Zauberkasten. Und doof wie unsere Helden nun mal sind, latschen sie in den Kasten und werden eingesperrt. Zelda ist nebenbei nicht mehr überzeugt von dem Plan, da sie gegen Gewalt ist. Wir wissen, wo das hinführt.

Eivol will also Batman und Robin in seinem geheimen Zauberkillerkasten umnieten, aber Zelda mischt sich ein. Batman und Robin entkommen, Eivol will fliehen und läuft in eine seiner eigenen Fallen. Zelda wird verhaftet und alles ist wieder ruhig in Gotham City. Aber schon bald braucht man sicher wieder einen …

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Kultschrott – Johnny Mnemonic

Keanu Reeves ist ja irgendwie ein Phänomen. Ich halte ihn für einen wirklich schlechten Schauspieler. Alleine die Szene in Speed, in der er den Ausraster kriegt, nachdem seine Freunde gestorben sind, ist so unglaublich kacke gespielt, dass ich jedes mal lachen muss, wenn ich es sehe. Selbst Sandra Bullock scheint sich in der Szene zurückhalten zu müssen, um nicht die Augen zu verdrehen. Aber aus irgendeinem Grund mag ich den Kerl. Ich kann ihm das einfach verzeihen. Ich denke, ein Grund warum ich den Mann so mag, ist einfach, dass in seiner Filmographie ein paar wenige Filme auftauchen, die man einfach geil finden muss. Und einer der ersten, die ich von ihm gesehen habe, ist genau so ein Film. Es handelt sich natürlich um:

JOHNNY MNEMONIC – USA – Kanada – 1995 – 96 Min.

2021, also in 5 Jahren, sieht die Welt etwas anders aus. Das Internet ist mächtiger denn je … Moment mal, es ist eigentlich genau so wie jetzt. Bis auf die Tatsache, dass es sogenannte Kuriere gibt, die über ein Implantat in ihrem Kopf Daten schmuggeln. Einer davon ist Johnny, der gerade neben einer geilen Ische aufwacht, die dann nach Hause geht. Wie ein richtiger Mann schaltet er erst mal den Fernseher an und ruft darüber Udo Kier an, der ihm seinen letzten Job andreht, bevor er … Keanus grottiges Schauspiel hat mich abgelenkt, deshalb weiß ich gerade nicht, ob er ein neues Implantat haben will, oder einfach seins loswerden, um sich zur Ruhe zu setzen. Kommt ohnehin aufs Gleiche raus.

Er geht zum Treffpunkt und wenn die Frauen in 5 Jahren solche Hüte tragen, werde ich endgültig monogam. Weit davon entfernt bin ich ja ohnehin nicht.

Die Auftraggeber sind natürlich Asiaten. Und sie sind neu in dem „Berufsfeld“. Johnny kriegt also die Daten eingepflanzt, weil er seine Auftraggeber in dem Glauben lässt, dass die Kapazität seines Implantats groß genug wäre. Deshalb hat er nur 48 Stunden Zeit, die Daten loszuwerden, bevor ihm das Gehirn explodiert. Ach, und natürlich ballert die Yakuza 5 Sekunden nach Übertragungsende alles zu Kleinholz und bringt die Auftraggeber um, während Johnny das Badezimmer vollkotzen will. Megacool nebenbei der Yakuza-Fritze mit der Laserpeitsche. Johnny flieht selbstverständlich und wird jetzt von der Yakuza gejagt. Und er hat nur die Hälfte des Foto-Sicherheits-Codes, der in die Datenübertragung eingespeist wurde. Merkt euch das, denn das ist noch wichtig. Soweit also der Plot hier.

Takeshi sitzt in seinem Castle in Newark und lässt sich von Peitschenpaul über die Neuigkeiten informieren. Der hat die Hälfte des Bildercodes, mit dem die Datenübertragung gesichert wurde, dabei.

Dina Meyer will in Ralphies Bodyguardmischpoke, aber sie hat billige Straßenimplantate im Arm und alle machen sich über sie lustig. Nur Spider nicht, aber der ist ein Nerd und hat Angst, dass ihm Dina Meyer in den Arsch tritt wie den Bugs in Starship Troopers. Die 90er waren offensichtlich Dinas 15 Minutes Of Fame. Und ich bin ehrlich: Mehr hat sie auch nicht wirklich verdient.

Johnny ist irgendwo am Arsch der Welt und wird von Ice-T beobachtet. Nachdem Johnny ein paar zwielichtige Gestalten umgenietet hat, stellt er Ralphie, aber wird von dessen Bodyguardtranse umgekloppt. Anschließend will ihm Peitschenpaul den Schädel aufschneiden, aber Dina Meyer rettet ihm den Arsch. Zusätzlich kriegen die beiden Hilfe von Ice-T und seinen Untergrund-Heinis.

Johnny offenbart Dina dann, dass er für seinen Job seine kompletten Kindheitserinnerungen hat löschen lassen und außerdem braucht er jetzt unbedingt einen Computer,um online zu gehen. Verdammte Internetsucht. Johnny hackt sich also ins Netz und erfährt, dass er Pharmakom-Daten im Kopf hat.

Takahashi ruft aus seinem Castle dann erst mal Dolph Lundgren im Jim Morrison Gedenk Dress an und beauftragt den Priester, ihm Johnnys Kopf zu bringen.

Der ruft derweil bei Pharmakom an, damit die ihm die Daten rausholen. Allerdings hat Dina Meyer einen epileptischen Anfall und muss zu Spider gebracht werden. Der kotzt erst mal über die beschissene Technologie ab, die die Leute irre macht. Recht hat er. Dieses Kackinternet gehört verboten. Nur Schrott. Ich habe mal gelesen von nem Typen, der dauernd beschissene Filme guckt und darüber schreibt. Der muss doch völlig behämmert sein. Zum Glück sammle ich die ganze Scheiße auf meinem Schrottplatz, damit die Welt sich damit nicht mehr zu belasten braucht.

Priester Dolph verhört den Barkeeper, wo Jane – so Dinas Name hier – immer rumhing und zerhackt ihm nebenbei den Arm.

Spider guckt mal in Johnnys Schädel, wo der Chip sitzt. Kurz darauf überfährt er Priester Dolph, weil der sich einfach mitten auf die Straße stellt und „Hold, Sinners!“ ruft. So klappt das offenbar auch in der Zukunft nicht. Jedenfalls findet Spider in Johnnys Kopf die genauen Daten und es ist eine Medizin gegen eine Nervenkrankheit, die durch die Implantate verursacht wird. Johnny will abhauen, aber erst mal kommt der Priester rum und verkloppt alle. Johnny und Jane können fliehen und Dolph killt Spider.

Johnny trifft sich mit Ice-T, um Jones zu sehen, da Spider das vorgeschlagen hat, 3 Sekunden vor seinem Abnippeln. Und Jones ist selbstverständlich ein verkabelter DELPHIN!!! Nicht mal Johnny ist überzeugt davon, mit dem datensynchronisiert zu werden. Aber da er keine andere Wahl hat, macht er halt mal mit, auch wenn Ice-T ihn noch kurz vorwarnt, dass bei schnellen Bewegungen sein Gehirn mikrogewellt werden könnte.

Zur gleichen Zeit kommen natürlich Takahashi und seine Yakuza an. Takahashi stellt Johnny und will ihn umnieten, aber irgendeine Tussi erscheint auf einem Bildschirm und labert ihn zu. Dann wird er hinterrücks von Peitschenpaul umgelegt. Nach kurzem Kampf mit Peitschenpaul hängen beide an einem Frachtcontainer. Johnny schnappt sich die Laserpeitsche und schneidet Paul damit den Kopf ab. Aus irgendeinem Grund fällt noch ein brennender Container auf Paul. War wohl einfach noch etwas Budget übrig, da ist ein brennender Container selbstverständlich die sinnvollste Investition.

„Jesus Time!“, sagt Dolph und steigt damit endgültig zum coolsten Priester der Film … nein, der Weltgeschichte auf. Und er nagelt Jane an die Wand. Johnny kommt zur Rettung und ich raffe absolut nicht was dann genau passiert, aber am Ende fackelt Dolph ab.

Johnny hat von Takahashi kurz vor seinem Ableben noch das zweite Bild gekriegt und man kann jetzt vielleicht doch mal die Daten rausholen. Vorher kommt aber wieder die Tussi auf den Bildschirm und meint, dass er unbedingt das dritte Bild braucht, um die Daten zu retten. Keine Ahnung, wer die Schnickse ist, aber bisher hat sie nichts erzählt, was nicht ohnehin jeder Schwanz weiß, also kommt sie mir irgendwie unwichtig vor. Jedenfalls folgt ein unfassbar abgefahrener Kampf gegen einen Virus, der nur in Johnnys Kopf stattfindet und die abgefahrensten Bilder seit Andy Warholes Pisspaintings aufweist. Im Gegensatz zu allen Leuten, die mal Pisspaintings angesehen haben, gewinnt Johnny den Kampf in seinem Kopf, die Daten gehen raus auf alle Bildschirme der Welt, wo sie von allen Menschen bestaunt werden, die offenbar mit dem nichtssagenden Geschwurbel tatsächlich etwas anfangen können und Johnny hat seine Kindheitserinnerungen zurück. Oh, und aus irgendeinem Grund fackelt in der Ferne der Pharmakomtower ab. Vielleicht ist ein brennender Container drauf gefallen.

Jane und Johnny lächeln sich an und gucken dem Feuer zu. Es ist so unglaublich romantisch, dass man kotzen will, wie es so ziemlich jeder in diesem Film mal getan hat. Ich gehe meinen Chipsatz updaten …

Kultschrott Batman Staffel 1 Episoden 7 und 8

Liest zwar heute eh kein Schwein, weil alle wegen Adolf 2.0 rumflennen, aber wie sagte schon Freddie 1.0: „The Show Must Go On“

STAFFEL 1 EPISODE 7 – INSTANT FREEZE (BATMAN AUF EIS – TEIL 1)

Der Titel verrät es schon, diese Woche heißt der Gegenspieler von Batman Mr. Freeze. Und da wundert es natürlich nicht, dass die Folge mit einer Eislaufhalle beginnt, aus der gerade einige entrüstete Schlittschuhläufer stürmen und sich bei der Polizei beschweren, dass jemand die Eisbahn abgetaut hat – mit einem FLAMMENWERFER! Die verfolgende Polizei hängt er nebenbei ab, indem er die Straße vereist.

Für Commissioner Gordon ist klar, Mr. Freeze, oder wie er ihn nennt: „der wahnsinnige Schneemann“, ist in der Stadt. Und natürlich kann nur einer helfen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Batman erklärt mal kurz, dass Mr. Freeze, der hier nebenbei aussieht wie ein Astronauten-Imker, dem die Space-Bienen weggeflogen sind, ständig seinen Anzug tragen muss, in dem sein Körper unter -50 Grad Celcius gehalten wird. Batman macht sich nebenbei Vorwürfe, da er Mr. Freeze damals versehentlich mit Instant Freeze Pulver bestäubt hat, wodurch der arme Mann eben jetzt an diesen Anzug gefesselt ist. Batman will ihn dingfest machen und ihm helfen, wieder gesund zu werden. Netter Kerl, dieser Batman.

Im Geheimversteck mit Super-Air-Conditioning hängt Mr. Freeze derweil ohne Anzug rum und guckt irgendwelchen Pappnasen beim Essen zu, die in einem Wäremebereich sitzen, in dem ständig 25 Grad herrschen. Damit man das auch rafft, ist dieser Bereich schön rot markiert. Specialeffects vom Feinsten hier.

Batman testet gerade seine Anti-Frost-Kapseln, die aber leider nicht so richtig funktioniert. Denn bei 0 Grad geht gar nichts mehr. Aber Mr. Freeze hält natürlich bis zu -50 Grad aus. Da muss noch was gedereht werden. Nebenbei interessant, dass Batman sich schon bei genau 0 Grad derbe den Arsch abfriert und aufgibt. So einen richtigen Winter gabs in Gotham wohl noch nicht.

In der ganzen Stadt tauchen Batmans auf. Das kann natürlich nicht mit rechten Dingen zugehen und das dynamische Duo muss das auschecken.

Mr. Freeze räumt derweil mit unglaublichen Specialeffects die Bank aus und klaut den zweitwertvollsten Diamanten aller Zeiten. Dann kommen jede Menge Batman-Doppelgänger reingelatscht. Und dann kommt der echte Batman mit Robin und plötzlich stehen mehrere Mr. Freezes und Batmans in der Bank und CRASH! OOOOFF! BIFF! Freeze kann natürlich entkommen und hat auch noch das Bat-Mobil vereist.

Batman fummelt am „Interdigitalen Batsortierer Anti-Verbrechens-Computer“ herum, um herauszufinden, wo Freeze wohl als nächstes zuschlagen wird. Dazu lässt er sich die Standorte der wertvollsten Schmuckstücke ausdrucken. Zufällig ist Prinzessin Sandra, die den wertvollsten Diamanten mit sich rumschleppt, in die Stadt um sich ein Baseballspiel anzugucken. Damit ist der Fall wohl klar.

Mr. Freeze wäre nicht ein Batman-Schurke, wenn er nicht einen genialen Überraschungsauftritt geplant hätte, um an den Diamanten zu kommen. Also schieben seine Handlanger eine Kiste mit gekühltem Fleisch in die Hotel-Suite der Prinzessin, aus der dann der böse Doktor rausspringt, um mit seinem Unkrautvernichter … ich meine seiner Eiskanone den Hochadel zu bedrohen.

Moment mal, statt coolem Wandgekletter klettern die hier wirklich nur ganz unspektakulär über den Balkon in die Suite? Enttäuschend. Jedenfalls startet dann die Action im Hotel, aber Freeze fackelt die Bude ab, vereist Batman und Robin und kann entkommen.

Werden Batman und Robin jemals wieder heißen Tee trinken? Und wie stark wirkt sich so eine Vereisung eigentlich auf das Dumme-Sprüche-Zentrum im Gehirn aus? Antworten bietet vielleicht:

STAFFEL 1 EPISODE 8 – RATS LIKE CHEESE (BATMAN AUF EIS – TEIL 2)

Robin und

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

sind immer noch eingefroren. Logisch, denn diesen Mördercliffhanger muss man natürlich unter den Augen der gespannten Zuschauerschaft auflösen. Die beiden liegen eingefroren im Krankenhaus von Gotham und ein Arzt will sie auftauen, aber aus irgendeinem Grund muss er dabei ganz besonders vorsichtig vorgehen, denn nur ein Grad zu viel oder zu früh, könnte sie töten. Fragt mich nicht warum, ich nehme hier alles so hin, weil es genial ist.

Batman und Robin werden also aufgetaut. Mr. Freeze ist nicht erfreut.

Oh mein Gott, Paul Diamant wurde entführt. Und das ist heute ganz besonders schlimm, denn er ist der beste Baseballspieler von Gotham. Batman und Robin müssen ihn natürlich retten. Freeze lässt sich auf einen Tausch ein. Diamant gegen Batman. Batman geht natürlich darauf ein, denn Paul Diamant ist ein Jugendheld. Im Gegensatz zu Batman, den in dieser Serie offenbar nur alte Omas toll finden.

Der Tausch wird vollzogen. Robin hat heimlich einen Peilsender am Hubschrauber von Freeze angebracht. Der schaut sich gerade Batmans Allzweckgürtel genauer an. Und Batman kann absolut nichts machen, denn er sitzt in einer Hitzezone fest, die er auf keinen Fall verlassen kann, weil er in der FreezeZone direkt Kreislaufbeschwerden kriegt.

Robin wird dann auch gefangen genommen, als er Batman retten will und das dynamische Duo wird gezwungen, mit Mr. Freeze zu dinieren. Der zeigt dann noch die Vorteile seiner Unterkühlung, indem er seine Drinks mit de Händen auf die richtige Temperatur kühlt. Batman will Freeze bequatschen, aber der will nur noch Rache. Deshalb schaltet er Schritt für Schritt die Hitze ab und nur noch Robin kann in dem flauschigwarmen Bereich stehen. Batman droht zu erfrieren, aber plötzlich tritt er Freeze in die Fresse, denn, was keine ahnen konnte: Batman hat seine Spezial-Super-Thermo-B-Unterwäsche angezogen.

Die Handlanger kommen noch kurz zum WHAM! SOCH! ZAM! vorbei, dann kommen auch die Cops, die von Robin über die Lage des Geheimverstecks in Kenntnis gesetzt wurden. Freeze und Co. wandern also hinter Gitter und wieder mal gibt es nur einen Helden von Gotham:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Kultschrott: The Toxic Avenger

Es ist eine gute Zeit hier auf dem Filmschrottplatz, denn neulich ereilte mich eine Nachricht, die nur eins bedeuten kann: Wir haben das Ende der Remakes erreicht. Was war es für eine spannende Zeit. Wir hatten Remakes von Klassikern wie „Ben-Hur“ und „Die glorreichen Sieben“. Wir hatten Remakes von ausländichen Filmen wie „Oldboy“ und „The Ring Teil 42“. Wir hatten Remakes von Filmen, die vor 5 Jahren rauskamen, und somit schon wieder komplett veraltet waren, wie die Spiderman-Reihe. Wir hatten Remakes von 80er-Jahre-Knallern wie „Clash Of The Titans“ und eigentlich allem anderen, was es in den 80ern gab. Wir hatten Remakes von Horrorschockern wie „Halloween“ und „A Nightmare On Elm Street“ und eigentlich allen anderen Horrorfilmen, die es jemals gab. Aber das alles ist jetzt vorbei. Denn Hollywood hat endlich entschieden das letzte aller Remakes zu machen. Sie haben alles geremaket. Es ist nichts mehr da.
Entweder das, oder die Arschkrampen in Hollywood haben endlich gemerkt, dass ihre Filme totale Scheiße sind. Und deshalb haben sie als letztes Remake-Gebiet den absoluten Bodensatz erreicht. Einen Film, den die verfickten Affen nicht mal zu schätzen wüssten, wenn er ihnen ihre lahmen Ärsche auf links drehen würde. Ein Film, den die faulen Saftsäcke nicht mal zu schätzen wissen würden, wenn er ihnen ihre Schwänze ins Ohr stecken würde, um durch ihr Pissloch in ihren Gehörgang zu schreien, wie wenig Ahnung die Nie-Wieder-Wichser eigentlich davon haben, was ein guter Film ist. Ein Film, den die geldgeilen Kinderficker nicht mal zu schätzen wissen würden, wenn er ihnen ihre Dollarscheine einzeln in jede Körperöffnung schieben würde, wo sie Papierschnitte hinterlassen, bis ihnen die Eier abfallen. Ihr seht schon, es wird äußerst trashig heute.
Ich rede selbstverständlich vom Remake des Trash-Knallers, den wir uns jetzt hier zu Gemüte führen wollen. Macht euch bereit für den einzig wahren Helden, den die Filmwelt noch hat, bevor er demnächst leider auch durch ein beschissenes (letztes) Remake zerstört wird. Hier ist:

THE TOXIC AVENGER – Atomic Hero – USA – 1984 – 82 Min.

Dieser Film war nebenbei ein Umbruch im Filmschaffen der Trash Produktionsschmiede Troma. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie sich auf billige Sexkomödien spezialisiert. Natürlich konnte niemand vorhersehen, dass „Toxie“ den Laden über die nächsten Jahre am Leben halten würde, aber in den schwersten Zeiten entstehen nun mal die besten Ideen. Deshalb kommt aus dem verwöhnten, reichen Hollywood nur noch Scheiße. Aber genug Hollywood-Gebashe. Jetzt wollen wir geilen Scheiß sehen. Also los:

New York City ist scheinbar die Weltstadt von Kultur und Industrie. Nichts macht das so klar, wie ein Fass voller blubbernder grüner Flüssigkeit. Aber schauen wir mal rüber nach Tromaville, der Weltstadt für Giftmüll. Dort arbeitet Melvin als Scheißhauswischer im Tromaville Health Club. Und alle hassen ihn, weil er immer gut drauf ist, obwohl er den ganzen Tag Pisse aufwischen muss. Bozo ist deshalb echt gestresst und Julie ist auch nicht begeistert. Also wird Melvin etwas rumgeschubst und dann geht Bozo erst mal ins Fitnessstudio, um sein nicht vorhandenes Fett wegzutrainieren, auf das ihn sein Kumpel Slug aufmerksam gemacht hat.

Melvin guckt Slug und einer Ische mit dicken Tüten beim Vögeln zu, aber haut ab, als sie ihm mit einem Messer droht. Anschließend machen sich Slug, Bozo, Juie und die Tütentussi einen Spaß daraus, Leute zu überfahren. Hauptsächlich Ausländer. Kinder bringen Bonuspunkte. Drei Sekunden später begegnen sie natürlich auch einem Kind auf einem Fahrrad und fahren es über den Haufen. Da das Kind sich noch bewegt, gibt es aber nicht die volle Punktzahl. Also muss Bozo noch mal drüber fahren. Ich schätze, wir haben die Bösen im Film gefunden. Und weil sie so richtig böse sind, machen sie noch ein paar Polaroids vom zerplatzten Schädel des Blags. Leider muss Slug dann nach Hause, denn er muss früh aufstehen, weil er in die Kirche muss.

Das Overacting in dem Streifen hier spottet nebenbei jeder Beschreibung. Das wird noch klarer, als Bozo mal wieder einen Wutausbruch hat und Melvin von Julie verführt wird, damit man ihn später verarschen kann. Die Koksnasen im LKW voller Atommüll leisten ebenfalls ihren Beitrag.

Jedenfalls wird Melvin in ein Ballerinaoutfit gesteckt und muss vor allen Leuten mit einem Schaf rumknutschen, wonach er peinlich berührt aus dem Fenster springt und natürlich in einem Giftmüllfass auf dem LKW vor der Tür landet. Die anschließende Mutation ist ganz großes Kino der praktischen Effekte und ein weiterer Grund, warum CGI weg muss.

Die over the topste Gangstertruppe aller Zeiten verkloppt einen Wachmann, aber der Toxic Avenger ist zur Stelle und zerlegt die Angreifer und stopft ihnen Mops in die Fresse. Nur Cigar Face entkommt, aber aus dem bekommt die Polizei nichts heraus, denn er murmelt nur was von einem Monster. Der Bürgermeister glaubt an einen politischen Aufstand.

Toxie geht nach Hause, aber seine Mutter erschreckt sich zu Tode und ganz geknickt tapert Toxie zum Atommülllager Schrägstrich Schrottplatz, um sich dort ein Haus aus Müll zu bauen. Wenn man ehrlich ist, hätte Toxie von Beginn an das Maskottchen dieses Blogs sein sollen.

Böse Typen überfallen eine Pommesbude und erschießen einen Hund. Das geht natürlich gar nicht und der Toxic Avenger muss eingreifen und dem Anführer den Arm abreißen und ihn in den Pizzaofen schieben, nachdem er einem Kollegen die Hände fritiert und dem anderen das Auge rausgemixt hat. Nebenbei ist der einzige Let Down des Films, dass Toxie die ganze Zeit rumgrunzt, dann aber mit ganz normaler Stimme redet. Das hätte man besser lösen können. Jedenfalls geht er mit der blinden Hundebesitzerin nach Hause, wo sie ihm die Zukunft voraussagt und ihm versehentlich an den Glühstab fasst.

Irgendein Doktor erklärt, dass das Monster offensichtlich zum Bösen hingezogen wird, um es verhindern zu können.

Die dicke Tüten Tussi masturbiert in der Sauna. Toxie kommt vorbei und setzt sie auf die heißen Kohlen. Anschließend verkloppt er ein paar Typen, die ein 12-jähriges Mädchen zwangsprostituieren wollen. Und rettet zwei Kinder vor Bozo und Slug. Und hilft einer alten Oma über die Straße. Und öffnet einer Hausfrau das Marmeladenglas. Mit anderen Worten: Er ist der Schwiegersohn, den sich eure Mutter immer gewünscht hat. Abgesehen natürlich von seiner Deformation.

Aber er ist ja ohnehin vergeben, denn die Beziehung mit der blinden Trulla läuft wunderbar. Schließlich macht sie ihm täglich hundert Spiegeleier und er poppt sie, ohne seine Hose auszuziehen. Das ist ein echter Superheld.

Julie wird von Toxie verfolgt und mit einer Schere erledigt. Bozo steht an anderer Stelle und overacted mal wieder was das Zeug hält, weil Julie ihn so stresst. Also verkloppen er und Slug eine alte Oma und klauen ihr Auto. Toxie springt aufs Dach des Autos zur fröhlichen Stuntahrt. Slug wird aus der Karre gezogen und Toxie steigt ein, um mit Bozo ein Verkehrschaos zu veranstalten. Der Wagen fliegt einen Abhang runter und explodiert. Toxie steigt aber anschließend fröhlich aus und auch Bozo sieht gar nicht mal so verbrannt aus, wie man nach einer Explosion denken sollte.

Toxie will mit seiner blinden Freundin Sarah aufs Land ziehen, wo er niemanden töten kann.

Toxie killt dann irgendeine Tussi in einer Waschmaschine. Es stellt sich heraus, dass sie einen Sklavenring geführt hat. Der Bürgermeister ist nicht begeistert darüber, dass Toxie weiterhin als Held gefeiert wird. Deshalb erzählt er der Presse vom Sklavenring natürlich nichts und ruft zur großen Jagd auf das Monster auf.

Toxie ist nicht schwer zu finden, denn er zeltet drei Meter außerhalb der Stadt im Wald. Also wird er von der Armee umzingelt. Melvins Mutter und ein paar Gerettete sprechen sich dafür aus, dass man das Monster nicht wegbombt, aber natürlich lassen sich die Armeefatzken nicht davon beeindrucken. Aber dann stellen sich alle geschlossen vor den Avenger und plötzlich will keiner mehr das Monster killen. Außer der Bürgermeister, der aber der schlechteste Schütze aller Zeiten ist und deshalb muss Toxie ihm die Leber rausreißen.

Toxie und Sarah umarmen sich, alle machen Party und Tromaville ist endlich wieder sicher. Aber wie lange? Ich gehe in meinem Atommüll baden …

Kultschrott Batman Staffel 1 Epsioden 5 und 6

Heute kriegt es Batman mit seinem größten Widersacher zu tun:

STAFFEL 1 EPISODE 5 – THE JOKER IS WILD (DIE DEMASKIERUNG – TEIL 1)

Selbst im Knast hängt der Joker natürlich in voller Make-Up-Maske rum und spielt Baseball mit den anderen Insassen. Und er hat eine Menge Spaß dabei. Das liegt in erster Linie daran, dass der Joker seinen Ausbruch plant. Und zwar läuft der so ab: Er hat einen explosiven Ball aufs Spielfeld geschmuggelt. Als der von einem der Spieler mit dem Schläger getroffen wird, sind alle von der Explosion abgelenkt und das Spielfeld ist komplett in Rauchschwaden getaucht. Das nutzt der Joker, um sich mittels einer Spiralfeder, die er unter dem Base auf dem er stand installiert hat, über die Gefängnismauern zu schießen. Es ist so behämmert, man muss es einfach lieben.

Wenn das rote Telefon im Wayne Anwesen leuchtet (und damit meine ich nicht, dass eine Lampe an dem Telefon blinkt, nein das ganze Teil erstrahlt in hellem Licht) dann steht fest, dass Gefahr in der Luft liegt. Also eilen Batman und Robin zum Commissioner und …

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Gordon erklärt, wie der Joker ausgebrochen ist. Batman ist beeindruckt, da er den Joker für absolut genial hält. Nebenbei haben die Cops noch eine Joker-Büste auf einem Sockel gefunden. Batman überlegt kurz und dann ist klar, der Joker will im Museum eine Ausstellung über Komiker sprengen, in der der Joker nicht ausgestellt wurde.

Batman ist so cool, dass er sogar im Halteverbot parken darf. Robin ist noch cooler und hat sogar Groupies.

Im Museum steht doch eine Joker-Büste. Batman und Robin halten das für eigenartig. Noch mehr, als sie glauben, dass sich die Statue bewegt hat. Uiuiui … Foreshadowing und so. Unsere Helden beachten das aber erst mal nicht weiter und suchen den Direktor.

Als das Museum geschlossen ist taucht der Joker natürlich hinter seiner Statue auf, inklusive Rauchbombe wie sich das für einen guten Auftritt gehört. Seine Komplizen sind hinter den anderen Statuen versteckt. Da wären Oliver Hardy, Stan Laurel, Ernie Kovacs und W.C. Fields. Der Joker und seine Gang wollen dann mal alles ausräumen.

Batman und Robin finden den Direktor nicht und brechen ins Museum ein, um THWAP! CRACK! BANG! zu machen. Batman wird dabei von einem Schwert ausgeknockt, das von der Wand fällt. Allerdings hat er nur so getan als wäre er bewusstlos und schaltet die Jokerkumpanen mit einer Bat-Rauchbombe aus. Der Joker kann aber entkommen.

Der Joker ist richtig angepisst, weil Batman ihm mit seinem Allzweckgürtel immer einen Schritt voraus ist. Aber der Joker wäre nicht der Joker wenn er nicht noch ein Ass im Ärmel hätte, um auch diesen Allzweckgürtel unschädlich zu machen und zwar SEINEN EIGENEN ALLZWECKGÜRTEL! Na, damit rechnet Batman ganz sicher nicht. Genial, dieser Joker. Einfach genial.

Dieser Allzweckgürtel ist sowas von großartig, dass er einfach alles kann und die blonde Dooftucke, die hier Harley Quinn darstellt, ist so doof, dass sie den Allzweckgürtel keinesfalls anfassen darf, weil sonst alle Gadgets darin auseinanderfallen könnten, wenn sich ihre Doofheit überträgt. Okay, eigentlich sagt der Joker nur, dass keiner das Teil anfassen darf, weil der Gürtel nur ihm allein gehört, aber die Alte ist halt trotzdem ultradämlich. Immerhin darf sie sich vom Gürtel was wünschen. Sie wünscht sich eine Kreuzfahrt und der Joker hat den Megaplan. Den Luxusliner S.S. Gotham zu entführen.

Wie sich das für einen echten Oberschurken gehört, kündigt der Joker seinen Plan mal wieder mit einem Rätsel an. Eigentlich ist dafür ja der Riddler zuständig, aber der hat halt diese Woche Urlaub. Jedenfalls fliegt eine Puppe durchs Fenster und wird mit dem Hyper-Spektrometrie-Analysegerät (warum steht da kein „Bat“ vor?) untersucht bis klar ist, dass nichts klar ist. Aber Batman hat dann doch mal wieder den Geistesblitz. Denn am Abend wird diese komische Oper mit dem Clown aufgeführt, der Jerry Seinfeld töten wollte. Und es ist klar, dass der Joker da zuschlagen will.

Und siehe da: Der singende Clown ist der Joker. Und er hat mal wieder Rauchbomben und Handlanger dabei, mit deren Hilfe er Batman und Robin ausschaltet. Und dann verkündet er live im Fernsehen die Demaskierung der beiden.

Kann Batman seine Maske bewahren? Wird Robin endlich mal lange Hosen tragen, damit ihn seine Schulfreunde nicht aus Versehen an seinen dünnen Beinen erkennen? Antworten liefert vielleicht:

STAFFEL 1 EPISODE 6 – BATMAN IS RILED (DIE DEMASKIERUNG – TEIL 2)

Also der Joker … Ach, Moment, habe was vergessen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Der Joker lacht gefühlte 10 Minuten rum, dann will er Batman demaskieren, aber der greift an seinen Allzweckgürtel und aktiviert durch eine Explosion die Sprenkleranlage im Gebäude. Wozu auch immer das gut sein soll. Ist aber auch egal, denn jetzt wird es richtig geil, denn es kommt zum:

DUELL DER ALLZWECKGÜRTEL RUNDE 1

Batman startet also mit der Sprenkleranlage
aber der Joker kann mit einer feurigen Explosion dagegen halten, die aus irgendeinem Grund die Sprenkleranlage ausschaltet
Der Joker flieht auf ein Gerüst
Batman hinterher und der Joker wickelt ihn in Luftschlangen ein
Runde 1 geht also klar an den Joker, der dann abhaut.

Selbst in den Nachrichten geht es um den Allzweckgürtel des Jokers. Es ist einfach alles nur fantastisch. Der Nachrichtensprecher beendet die dramatische Berichterstattung über den Allzweckgürtel mit einem Gebet seines achtjährigen Sohnes: „Gott beschütze Mami. Gott beschütze Daddy. Gott beschütze meinen Hund Spot. Und bitte Batman rette uns.“ Ich denke, zu diesem besten Gebet aller Zeiten kann ich mir jeden Kommentar sparen.

Der Joker ist dann live im TV und gibt einen Tipp was sein nächstes Verbrechen sein wird. So passt auf dann könnt ihr mit raten: Was ist an diesem Satz falsch? „Wer zuletzt lacht, lacht gut?“
Na?
Na?
Richtig, ihr habt es auch erraten oder? Batman und Robin müssen zu Professor James J. Lachbesser, der gerade aus Afrika mit einer seltenen Maskensammlung zurückgekommen ist. War gar nicht so schwer, oder?

Die unausweichliche Wandkletterei steht an. Der Joker und seine Gang sind schon im Maskenlager zugange und es kommt zum Kampf und:

DUELL DER ALLZWECKGÜRTEL RUNDE 2

Batman wirft eine Blendgranate
aber die verursacht nur einen Megakonfettiregen, in dem der Joker sich aus dem Staub macht und Batman und Robin sich in den Luftschlangen verheddern.
Batman stellt dann fest, dass der Joker ihn wohl im Kampf einen anderen Gürtel umgelegt hat, der für den Konfettiregen verantwortlich war.
2 zu 0 für den Joker

Batman und Robin grübeln mal wieder darüber, was der Joker wohl vorhat. Aber erst mal müssen sie sich auf die Schiffstaufe der S.S. Gotham vorbereiten, die sie persönlich taufen dürfen.

Der Joker hat derweil eine Champagnerflasche mit einem ganz besonderem Korken präpariert.

Batman riecht den Braten natürlich und nimmt eine Tablette vor der Taufe. Robin kriegt auch eine. Die Flasche sprüht natürlich mal wieder Gas aus und alle kippen um. Batman und Robin werden auf die S.S. Gotham entführt und der Joker will, dass die S.S. Gotham auf ihn überschrieben wird. Man, das waren noch Zeiten, als die Bösewichte nicht sowas schnödes wie die Weltherrschaft wollten, sondern nur ein Schiff für sich und die strohdoofe Freundin.
Jedenfalls sind Batman und Robin natürlich plötzlich wieder fit und es gibt CRRRAAAACK! YEEEOOOOW! und OOOOFFF! an dessen Ende die Schurken natürlich gefesselt in der Ecke sitzen.

Die Stadt ist gerettet, wie der Nachrichtensprecher gerade erklärt. Und er hat auch seinen Sohn an die Seite genommen und ihm gesagt, dass es einen Robin gibt und natürlich auch einen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!