Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Kategorie-Archiv: Kultschrott

Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 19 und 20

Dieses Mal wird eine Gegenspielerin eingeführt, die schon oft auf der Leinwand verkörpert wurde. Aber niemand konnte dabei auch nur ansatzweise Julie Newmar das Wasser reichen:

STAFFEL 1 EPISODE 19 – THE PURR-FECT CRIME (DIE KATZE LÄSST DAS MAUSEN NICHT – TEIL 1)

Wie jede gute Batman-Folge, beginnt auch diese im Kunstmuseum von Gotham City und einem Wachmann, der von einer schwarzen Katze attackiert wird. Man könnte fast meinen, die Serie bewegt sich hier in den Horrorbereich, aber so weit geht es dann doch nicht, denn die goldene Katze wird geklaut. Es ist eindeutig: Catwoman ist in der Stadt und nur einer kann helfen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Ich frage mich ja nebenbei, wo die ganzen Schurken eigentlich herumhängen, wenn sie nicht in der Stadt sind. Sitzen die dann alle am Strand auf Tahiti und planen ihren nächsten großen Einbruch?

Der Besitzer der goldenen Katzen, Mark Andrews, erklärt, dass er immer nur eine der Katzen verleiht, aus Sicherheitsgründen. Klar ist, dass Catwoman sicher auch die andere goldene Katze haben will, die sich auf einer Ausstellung befindet. Aber Batman ist nicht sicher, ob das nicht eine falsche Fährte ist. Nachdem er Robin über die Notwendigkeit des Anschnallens mit dem Bat-Gurt während der Fahrt im Bat-Mobil aufgeklärt hat, fahren sie zurück zur Bat-Höhle.

Ich muss es einfach sagen: Die Handlanger von Catwoman haben einfach die geilsten Klamotten in der ganzen Serie. Die Tigerjacken und die schwarzen Kappen mit Katzenohren sind einfach ein Traum. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, sie sind komplett verwirrte Zuhälter.

In der Höhle macht Batman den Chemieprofessor und kocht irgendeine leicht radioaktive Suppe, die er auf die goldene Katze streichen will, damit Catwoman verfolgbar ist. Äh, ich raffe es auch nicht. Im Ausstellungsraum lässt Batman Robin für genau 3 Minuten und 20 Sekunden alleine und schon wird der von einer schwarzen Katze angegriffen. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, wie sehr ich diese Serie liebe? Kann man nicht oft genug sagen.

Batman kommt zurück und es gibt CRUNCH! BONK! OOOOFF! Dabei kann Catwoman die goldene Katze stehlen und abhauen. Batman erklärt Robin, dass er mit Katzanol betäubt wurde, aber natürlich hat er das Gegenmittel parat. Catwoman ist natürlich so intelligent, dass sie weiß, dass Batman sie besuchen kommen wird, aber ihre Tigerjackenkumpels haben bereits alles auf seine Ankunft vorbereitet.

Das dynamische Duo landet in einer Falle mit Stachelwänden, die auf sie zufahren. Aber wie sich herausstellt sind die Stacheln nur aus Gummi. Catwoman spielt also ein kleines Spielchen mit den beiden Helden. Zum Beispiel mit einer Bombe, die aber nicht explodiert, sondern miaut. Robin wird dann woanders hingebracht und Batman sieht sich einem ausgwachsenen Tiger gegenüber.

Wird Batman gegen den Tiger kämpfen? Oder sich anderweitig retten können? Hat er vielleicht ein Bat-Steak zur Ablenkung in der Tasche? Antworten auf diese Fragen bringt vermutlich:

STAFFEL 1 EPISODE 20 – BETTER LUCK NEXT TIME (DIE KATZE LÄSST DAS MAUSEN NICHT – TEIL 2)

Ich frage mich ja, ob man wirklich damals Adam West mit dem Tiger in einen Raum gesperrt hat oder ob es ein Stuntman im Batsuit war. Ich meine, es waren die 60er. Da hat sich doch keine Sau für Versicherungen und Sicherheit und solchen Käse interessiert. Natürlich kann Batman sich retten, indem er mit seinen Bat-Kletterhaken die Wand hoch klettert. Dann nutzt er seine Bat-Ohrenstöpsel und dreht seinen Bat-Kommunikator auf über 200 Dezibel, weil das bei dem Tiger gehörige Kopfschmerzen verursacht und kann fliehen. Das dürfte die mit weitem Abstand beste Selbstbefreiungsaktion aller Zeiten gewesen sein.

Robin soll in eine Tigergrube und stellt fest, dass Catwoman kein netter Mensch ist. Die bestätigt das, aber wenig überraschend, ist es ihr völlig egal. Sie muss dann weg und Batman kommt natürlich noch rechtzeitig, um Robin zu retten und es folgt THWACK! ZAP! CRUNCH! mit den Handlangern in ihren Tigerjacken. Nur Handlanger Leo kann fliehen, allerdings kann er die goldenen Katzen nicht mitnehmen und Catwoman ist ganz schön sauer.

Wisst ihr, was das absolut großartige an dieser Serie ist? Sie vermischt einfach jeden Quatsch, der den Writern gerade so in den Sinn gekommen ist. So wie hier: Die beiden goldenen Katzen sind sehr alt, wie Batman feststellt. Aber da hört es nicht auf. Denn, wenn man sie in richtiger Position zusammenstellt, ergeben sie eine Karte zum versteckten Schatz vom Piraten Max. Noch Fragen? Ich auch nicht. Es ist alles einfach nur bat-tastisch.

Batman und Robin fahren durch ein Minenfeld und haben einen Platten. Zum Glück hat das Bat-Mobil einen automatischen Bat-Reifenreparierer. In der Piratenhöhle schaltet Catwoman Leo aus, damit sie die Beute nicht teilen muss. Dann wird sie von Batman und Robin verfolgt und an eine Schlucht gedrängt. Catwoman wagt den Sprung, schafft es aber nicht und hängt an der Klippe. Batman will helfen, aber er kommt zu spät und Catwoman stürzt ab. Aber Batman ist nicht sicher, ob sie tot ist, schließlich haben Katzen 9 Leben. Immerhin finden sie noch eine Katze, die sie mit nach Hause nehmen. Denn es gibt nur einen, der Katzen wirklich so richtig erziehen kann:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

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Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 17 und 18

Heute kriegt es unser Held mit einem neuen Gegenspieler zu tun, bei dem ich mich frage, ob es eine frühere Version eines späteren etablierten Gegenspielers ist, oder ob man sich den einfach so aus den Fingern gesogen hat.

STAFFEL 1 EPISODE 17 – TRUE OR FALSE FACE (DAS FALSCHE GESICHT – TEIL 1)

False Face plant scheinbar, die Krone der Prinzessin von Merdenberg aus dem Museum zu klauen. Und dämlich wie die Gotham City Polizei nun mal ist, gelingt ihm das auch, während diese direkt daneben steht, mit Hilfe eines falschen Kinns und einem aufblasbaren Mantel seiner Komplizin, die scheinbar gar nicht die Prinzessin ist. Dick muss für die Schule alles über Bäume lernen, aber dann klingelt das Batfon, denn nur ein Mann kann False Face die Maske vom Gesicht reißen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Die angebliche Prinzessin ist eigentlich Blaze und erklärt Batman und Robin mal so nebenbei, dass False Face sie auffordert, ihm ein Verbrechen nachzuweisen. Natürlich gehört das alles zu einem perfiden Plan, bei dem er die Welt zu einer Ansammlung von False Faces zu machen und dafür müssen Batman und Robin aus dem Weg geräumt werden. Und das bedeutet natürlich frühzeitiges ZAP! CRASH! BOFF!

Aber alles nur ein Ablenkungsmanöver, um Chief O’Hara und Commissioner Gordon durch böse Doppelgänger zu ersetzen. Also irgendwie ist diese Story nicht so das gelbe vom Ei und der Villain erst recht nicht. Aber gut, Batman und Robin jagen irgendwas durch den Batanalysator, der nebenbei nur funktioniert, wenn man einen Dollar reinschiebt, was einfach nur großartig ist, und stellen fest, dass es wohl um Falschgeld geht. Also will man False Face auflauern, wenn er das nötige Papier dafür stehlen will.

Das Banknotenpapierlager ist nicht nur kameraüberwacht, sondern auch vermint und einfach nur lebensgefährlich für jedermann. False Face selbst taucht aber nicht auf. Stattdessen können sie aber Blaze festnehmen und verhören sie, um herauszufinden, was False Face vor hat. Natürlich gehört das alles zum Plan und das dynamische Duo läuft in eine Falle. False Face lässt sie an die Schienen der U-Bahn binden und eine Bahn rast unaufhaltsam heran.

Können Batman und Robin ihre Fesseln durchbeißen? Und warum hat Blaze plötzlich Bedenken, ob das alles das Richtige ist und wird deshalb von False Face entführt? Auch nur Teil des perfiden Plans? Antworten bringt wahrscheinlich:

STAFFEL 1 EPISODE 18 – HOLY RAT RACE (DAS FALSCHE GESICHT – TEIL 2)

Wie befreit man sich, wenn man auf U-Bahn-Gleisen gefesselt ist? Genau: Man ruft Alfred in der Bathöhle an, damit er den Kuzschlussknopf am Battransmitter drückt, den Batman am Handgelenk trägt. Durch den Kurzschluss brennt Batmans Fessel durch und er kann auch Robin noch schnell befreien, bevor die U-Bahn vorbei rollt. Der Umstand, dass beide auf unterschiedlichen Gleisen lagen und nur eine U-Bahn kam, lasse ich mal außen vor.

Der echte Chief O’Hara taucht wieder auf und erzählt allen von den Doppelgängern. Durch Blaze erhalten sie dann noch einen Tipp, was mit Fase Face abgeht. Er will alles echte Geld der Stadt mit Falschgeld austauschen. Klingt nach einem Plan, der irgendwie auch simpler sein könnte. Zum Beispiel einfach das ganze echte Geld klauen und fertig. Ich frage mich gerade, ob Gotham wohl eine eigene Währung hat. Den Bat-Dollar, oder sowas, mit dem man sonst nirgendwo bezahlen kann. Dann würde der Plan ja doch wieder Sinn ergeben.

Natürlich wird False Face während dem Einbruch gestellt und es kommt zu Gekloppe, bei dem False Face allerdings als Cop verkleidet entkommt. Nach kurzer Verfolgungsjagd kann Batman mit seinem Batlaser immerhin ein paar von False Faces Handlangern dingfest machen, aber der Oberschurke entkommt.

Aber Batman wäre nicht Batman, wenn er nicht einen Schritt voraus wäre. Mit einem falschen Batmobil können sie False Face in eine Falle locken. Aber der entkommt erneut auf einem Motorrad. Immerhin können sie Blaze befreien und die hilft ihnen, False Face zu finden. Der befindet sich in einer Westernstadt als Cowboy verkleidet, aber darauf fallen Batman und Robin nicht mehr rein. Trotzdem kann er sich nochmal befreien und als Comissioner Gordon verkleiden. Da der aber Rechtshänder ist, stellt Batman ihn direkt und POW!

Blaze hat vor, nach Neuseeland zu gehen und ihrem Bruder auf dessen Schaffarm zu unterstützen. Na, wenn das mal nicht eine Umschulung vom Feinsten ist.

False Face sollte nicht zurückkehren, da kleine Kinder zu viel Angst vor ihm hatten. Ich bin da nicht so traurig drüber, denn ich fand ihn eher uninteressant und es waren zwei eher schwächere Folgen der Serie. Da hätte man besser Two Face gebracht, der in der Serie ja leider gar nicht auftauchen wird. Aber es gibt ja noch genügend andere Gegenspieler für:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Batman Staffel 1 Episoden 15 und 16

Er ist zurück. Batman reitet wieder. Nee, wartet. Batman reitet ja gar nicht. Batman fliegt wieder. Wobei, fliegen tut der ja eigentlich auch nicht. Batman gleitet wieder. Ja, das ist es.

STAFFEL 1 EPISODE 15 – THE JOKER GOES TO SCHOOL(VERTEUFELTE AUTOMATEN – TEIL 1)

Die Schule von Gotham City sieht abgefuckter aus, als der Rest der ganzen Stadt. Man könnte fast meinen, dass der Zerfall der Stadt in der Schule begann und dadurch dann das spätere, düstere Gotham entstand, das wir mittlerweile kennen. Und aus einem Milchautomaten kommen Silberdollar. Es kann nur ein Mann dahinter stecken: Der Joker. Warum? Was weiß denn ich. Bei Silberdollars denke ich zuerst an Two-Face. Und bei Milchautomaten an … Milkman. Aber wie man dabei auf den Joker kommt, weiß ich absolut nicht. Fragt Commissioner Gordon. Der weiß natürlich auch, wen er auf den Fall ansetzt:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Bruce Wayne soll Bürgermeister werden, aber daran hat er natürlich absolut kein Interesse. Deshalb vertröstet er Mr. Vandergilt auf Morgen und eilt zum Polizeirevier. Der Joker wurde wohl vor einer Woche aus dem Gefängnis entlassen und hat direkt große Anteile an einer Automatenfirma erstanden. Ich stelle jetzt mal nicht in Frage, warum der Joker aus dem Knast entlassen wird und woher er das Geld hat, diese Anteile zu kaufen.

In der Bibliothek spuckt der Kaffeeautomat ebenfalls Klimpergeld aus. Batman eilt zum Tatort und parkt sein Batmobil. Da er noch einen wichtigen Anruf erwartet, sagt er den dort anwesenden Studentinnen, dass sie ihm Bescheid geben sollen, wenn das Batmobil klingelt. Dick Grayson aka Robin ist ebenfalls in der Bücherei mit ein paar Freunden. Batman klärt sie alle auf, dass der Joker dahinter steckt, der nebenbei auch noch ein Meister der Tarnung ist und genau 50 Verkleidungen hat. Dann taucht der Joker sogar auf und Batman will ihn wegen Hausfriedensbruchs verhaften. Aber der Joker klärt alle auf, dass Hausfriedensbruch erst nach 2 Minuten in Kraft tritt und haut nach 1,59 Minuten ab. Es ist mal wieder alles absolut grandios.

Während eine Musikbox eine Cocktailbar ausräumt, kriegt Batman seinen Anruf. Bevor er losfährt, sagt er noch allen, dass sie wieder in den Unterricht gehen sollen, denn im Leben kriegt man nichts geschenkt. Diese Serie ist einfach das mit weitem Abstand beste, das jemals produziert wurde.

Joker ist in der Automatenfabrik und es wird an weiteren Automaten rumgetüftelt. Susi, die Cheerleaderin aus der Bücherei, gehört zum Joker und hat ihm die Examensarbeiten aus dem Schulsafe geklaut. Zur Belohnung kriegt sie ein Armband, einen Schal und etwas Parfüm. Damals waren die Frauen einfach viel leichter zufriedenzustellen. Was zum Kuckuck er mit den Examensarbeiten vorhat, bleibt erstmal ungeklärt.

Robin sitzt in der Bathöhle und lernt für sein Examen, als Batman zurück kommt. Da er davon ausgeht, dass der Joker etwas in der Schule vorhat, wollen sie die Schule rund um die Uhr überwachen. Susi lockt die beiden natürlich direkt in eine Falle und Batman und Robin werden mit KO-Gas ausgeschaltet. Genau 12 1/2 Minuten später sitzen sie in einem Lastwagen auf elektrischen Stühlen. Mit einem Stimmverzerrer – warum auch immer er den nutzt – erklärt der Joker, dass sie an dem Spielautomaten spielen müssen, um sich zu befreien. Bei drei Glocken sind sie frei, bei drei Zitronen werden sie mit 50.000 Volt gegrillt.

Es kommt eine Zitrone. Und eine zweite Zitrone. Wird es auch eine dritte Zitrone geben, oder kann sich das dynamische Duo noch rechtzeitig befreien? Die Antwort bringt:

STAFFEL 1 EPISODE 16 – HE MEETS HIS MATCH, THE GRISLY GHOUL (VERTEUFELTE AUTOMATEN – TEIL 2)

Es ist … Stromausfall!!! Na, das war ja nochmal knapp. Der Joker und seine Schergen hauen ab und die Polizei kann Batman und Robin befreien. Die untersuchen dann eine Tonbandaufnahme von dem Stimmenverzerrer, um herauszufinden, wer die Partner des Joker sind. Ich erwähne jetzt mal nicht, dass außer dem Joker niemand auch nur ein Wort gesagt hat. Trotzdem ist natürlich Susi auf dem Tonband. Da heute Schulfrei ist, müssen sie Susi woanders suchen. Robin weiß, wo Susi immer rumhängt. Im Süßwarenladen. Das glaubt euch doch keine Sau, dass die Cheerleaderin im Süßwarenladen ist. Die isst doch sicher nur Salat ohne Dressing.

Robin aka Dick Grayson soll sich undercover in die Gruppe von Susi einschleichen und ich kann nur sagen: Lederjacken-Dick ist einfach der Knaller. Hoffentlich taucht der noch öfter auf. Susis Freund Nick ist aber direkt klar, dass das nur eine Falle ist und schickt Dick deshalb um 3 in die Cocktailbar, um ihm dort selbst eine Falle zu stellen. Da Susi nicht darauf gekommen ist, will der Joker sie loswerden und schenkt ihr mal wieder Parfüm, das aber ziemlich sicher nicht gut riecht.

Batman und Robin warten in der Cocktailbar und werden von der Musikbox überfallen. Batman sprengt sie mit einer Batgranate. Batman hat natürlich alles vorausgesehen und jetzt müssen sie Susi retten.

Joker kriegt einen Anruf aus Las Vegas von Steve dem Schweden. Kann man sich nicht ausdenken. Joker schließt eine Wette auf das heutige Basketballspiel ab. Batman und Robin kommen zu spät und Susi wird ins Leichenschauhaus gebracht. Der Joker ist nicht sehr traurig. Er jubelt dem Basketballteam die Examenslösungen unter und jetzt dürfen sie natürlich nicht spielen und haben keine Chance mehr, das Spiel zu gewinnen. Aber da sind ja noch Batman und Robin, die alles wussten, denn Susi hat es ihnen verraten und sie haben die Examenslösungen gefälscht und es folgt BANG! BOOM! POW! Der Joker wirft zwar mit Niespulver, aber Batman hat vorher Anti-Niespulver genommen und schaltet ihn aus.

Susi muss ins Jugendgefängnis und Bruce Wayne hält noch eine Rede über das Leben und die Zukunft. Er ist quasi der Doc Brown seiner Generation. Aber vor allem ist er natürlich:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Kultschrott – Anaconda

Zum heutigen Film gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Viele werden ihn sicher gesehen haben. Es geht um große Schlangen.

ANACONDA – USA – BRASILIEN – PERU – 1997 – 89 Min.

Schon der Cast verspricht natürlich ein absolutes Meisterwerk. Eis Fucking Würfel ist dabei. Jon Voight im Overactingmode. Danny Trejo läuft auch mal durchs Bild. Und nicht mal der talentlose Arsch von Jennifer Lopez kann das Ganze hier kaputt machen. Ach ja, und Owen Wilson ist auch dabei. Wenn das mal nicht eine wilde Fahrt verspricht. Los gehts.

Schon die ersten Sekunden machen klar, dass ich mich hier auf einige Kamerafahrten durch den Dschungel einstellen muss. Es gibt schlimmeres, würde ich sagen. Zum Beispiel den ersten Angriff der Riesenanaconda, die den armen Danny Trejo zum Selbstmord verleitet, der hier nebenbei noch nicht aussieht, als wäre er mit dem Gesicht in einen Bottich voller Rasierklingen gefallen.

Jennifer Lopez guckt sich Bilder auf einem Laptop an und selbst dabei wirkt sie komplett überfordert. Der originale Marty McFly Eric Stoltz reißt sie aus ihrer Überforderung und hat einen Job für sie. Das bedeutet natürlich, dass sie erstens die Hauptrolle spielt und überleben wird und zweitens, dass sie Dialog hat, was sie noch mehr überfordert.

Ice Cube ist eben Ice Cube. Und er trägt die gleichen Klamotten wie in „Friday“. Das hier wäre ja irgendwie das bessere Sequel dazu, als die, die es tatsächlich gibt wenn man mich fragt.

Jonathan Hyde ist der eingebildete Snob und Owen Wilson ist … blond und hat ne Freundin. Damit haben wir mehr oder weniger alle wichtigen Personen auf dem Boot am Start und die Reise kann losgehen. Das Ziel: Filmaufnahmen vom Dschungel machen. Im ersten Sturm fischen sie Jon Voight aus dem Wasser, dessen Job es hier ist, dauerhaft wie ein Vollidiot zu gucken, der sich selbst für ganz besonders böse hält. Und mit einem dämlichen Akzent zu sprechen. Oh, und Fische aufzuspießen.

Man sollte eventuelle mal kurz auf die Beziehungen der Charaktere zueinander eingehen, denn das könnte noch wichtig werden. Also: JLo und Eric Stoltz sind ein Paar. Owen Wilson und die Produktionsdesignerin ohne Namen sind ein Paar. Ice Cubes Freundin ist zu Hause geblieben. Und Jonathan Hyde hat eine innige Beziehung zu seinem Golfschläger. Und Voight bleibt natürlich erstmal etwas mysteriös, aber es ist klar, dass er die Riesenschlange jagen will, die gerade irgendwo einen Puma tötet. Kurz gesagt: Alle sind geil auf irgendwas.

Owen und seine Alte wollen im Wald ne Nummer schieben, aber werden von einem Wildschwein gejagt. Zum Glück ist Jäger Jon da, um das Vieh abzuknallen. An Stelle der beiden Turteltauben würde es mir ja zu denken geben, dass Jon da im Busch rumspannt, aber scheinbar interessiert das niemanden so wirklich. Allerdings macht er sich eben auch echt gut als Lebensretter. Denn Minuten später rettet er Eric Stoltz mit einem Kehlkopfschnitt das Leben, nachdem der Tauchen war und wasweißichwas passiert ist. Irgendwas mit nem giftigen Vieh.

Damit man Eric schneller ins Hospital bringen kann, schlägt Jäger Jon vor, eine Abkürzung zu nehmen. Dafür muss er nur mal kurz eine Wand mitten im Urwald mit Dynamit wegsprengen, was dazu führt, dass jede Menge Schlangen aus den Bäumen ins Boot fallen und alle in Panik geraten. Außer Jäger Jon natürlich, der nunmal die Coolnes in Person ist.

Da man für die Abkürzung scheinbar Sprit braucht, holen Ice Cube, Jäger Jon und Handlanger Mateo was von einem verlassenen Boot im Dschungel. Mateo ist dabei das erste Opfer der Riesenschlange und man hüllt besser den Mantel des Schweigens über das fürchterliche CGI. Jäger Jon erklärt den anderen dann mal, was Anacondas so alles fressen und wie sie einem die Knochen zerquetschen. JLo ist nicht nur talentbefreit, sondern auch dämlich und glaubt nicht, dass Mateo tot ist, sondern sich nur verlaufen hat und deshalb wird nicht weitergefahren, bis er wieder da ist. Das ist natürlich immer ein ganz hervorragender Plan.

Wo ein Dämlack ist, sind meist auch zwei. Deshalb lässt sich Owen von Jäger Jon dazu überreden, ihm dabei zu helfen, die Riesenschlange zu fangen und dafür eine Millionen Dollar einzusacken. Als absolut unerfahrener Trottel sollte Owen seine Rolle bei so einem Unterfangen eigentlich klar sein, aber wie gesagt, hier sind alle strunzdoof. Jäger Jon und Owen machen dann eindeutig klar, dass keiner lebend vom Boot kommt, der sich ihnen in den Weg stellt und in der Nacht wird nach Schlangen geangelt. Es wird wenig verwundern, dass Owen dabei abtritt, nachdem die Schlange für jede Menge Schwachsinnsaction auf dem Boot gesorgt hat. Es ist wirklich ein wahrer Reigen an wundervoller Dummheit.

Die Crew meutert dann gegen Meuterer Jon und fesselt ihn, damit sie endlich mal zum Krankenhaus schippern können. Wobei ich mich immer noch frage, wo das eigentlich sein soll. Die sind schließlich immer noch mitten in der Pampa. Und es ist ja jetzt auch nicht so, dass sich der Amazonas so oft gabelt, dass man sich da direkt verfahren könnte. Allerdings kann man steckenbleiben, was natürlich bereits nach drei Sekunden passiert. Nebenbei ist ja eine Person auf dem Boot jetzt entbehrlich und deshalb wird Owens Freundin von Jon erwürft, als sie ihn abstechen will. Mit dem Messer kann der sich dann natürlich befreien.

Es folgt die absolute Megaaction, als Jonathan Hyde vor der Anacaonda auf einen Felsen flüchtet, während Ice Cube und JLo gegen Jäger Jon kämpfen. Hyde fällt dann der Schlange zum Opfer, als er von dem Felsen in den Fluss springen will, aber von der Anaconda in der Luft abgefangen wird. Das Gewicht bringt allerdings den Baum ins Schwanken, an dem die Anaconda hängt und der fällt auf das Boot. JLo kann dann im allgemeinen Chaos die Schlange erschießen und der wieder erwachte Eric sticht Jäger Jon hinterrücks ab.

Lopez, Würfel und Stoltz schippern also weiter und finden mitten im Dschungel eine verlassene Hütte. Und wie es sich für einen guten Film gehört, halten sie an, um nach Benzin zu suchen. Und wie es sich für einen noch besseren Film gehört, lebt die Anaconda noch. Und wie es sich für den allerbesten Film gehört, lebt auch Jäger Jon noch und fesselt JLo und Ice und übergießt sie mit Schweineblut, damit die Anaconda sie fressen kommt. Und die lässt natürlich nicht lange auf sich warten. Und hat nicht eine Macke, obwohl sie vorhin von JLo dreimal mitten in die Fresse geschossen wurde. Jäger Jon fängt die Schlange in einem Netz, aber ist zu doof, sie mit der Betäubungsarmbrust auszuschalten, also wird er natürlich von der Schlange zermatscht und anschließend, im wirklich behämmertsten Shot von allen (aus dem Rachen der Schlange heraus) gefressen.

Der Rest dürfte klar sein. Die Anaconda verfolgt JLo und Ice. Jäger Jon wird wieder ausgekotzt und sieht schleimig aus. JLo klettert auf den Turm. Ice kippt das ganze Benzin aus und fackelt die Hütte ab. Die Schlange explodiert im Turm. JLo fällt ins Wasser und wird von der brennenden Schlange verfolgt, die dann aber doch absäuft, nachdem man nochmal mit der Axt nachgeholfen hat, und dann holt man das Benzin. Äh, Moment mal, hat Ice das nicht gerade alles niedergebrannt?

Wie dem auch sei. Der Film bewegt sich noch auf einem guten Schwachsinnslevel, so dass man das einigermaßen ertragen kann. Wenn man die einfach nur nervtötend grottigen Effekte mal ausblendet. Ich gehe meine Schlange füttern …

Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 13 und 14

Mit einer Träne im Auge geht es weiter mit dem großartigen Adam West als Batman:

STAFFEL 1 EPISODE 13 – THE THIRTEENTH HAT (DER 13. HUT – TEIL 1)

Kaum überraschend beim Titel der Folge ist der Schurke dieses Mal der Mad Hatter, der erstmal einen Koch mit seinem Hypnosehut ausschaltet. Anschließend noch einen Typen am Geldautomaten und einen Typen, der eben ein Typ ist. Was diese alle gemeinsam haben: Sie tragen Hüte. Natürlich kann nur einer den Fall der geklauten Hüte und entführten Hutträger lösen.

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Der Mad Hatter hat einen Feuerwehrhelm gestohlen … und den Feuerwehrchef gleich mit. Jetzt fehlen ihm nur noch 2 Hüte, damit die Puppen aller Juroren, die ihn verurteilt haben, den richtigen Hut tragen. Und dann will er natürlich den Hut des Hauptzeugen bei seiner Verurteilung: Batmans Maske!!! Heilige Hutschnur, das kann ja lustig werden.

Erstmal passiert nicht allzu viel, außer weitere Hutnappings. Batman kombiniert richtig, dass die Tatorte verbunden auf der Straßenkarte von Gotham ihm einen Hinweis geben. Und so landen sie bei einem Bildhauer, der auch schon mal eine Statue von Batman angefertigt hat, die als Inspiration im Gefängnis von Gotham steht. Natürlich hat der Mad Hatter den Bildhauer ausgeschaltet und überredet Batman, mal kurz seine Maske abzunehmen. Aber selbstverständlich hat Batman den Plan bereits durchschaut und es gibt ZAP! ZLOTT! CRASH!.

Der Mad Hatter will dann Batman mit seinem Hut hypnotisieren, aber Batman hat zum Glück den Anti-Hypnotisier-Bat-Reflektor dabei. Oder kurz gesagt: Einen Spiegel. Der Mad Hatter weicht der Reflektion seines eigenen Hypnosestrahls allerdings aus und der erwischt Robin, der damit ausgeschaltet ist. Batman will sich um seinen Freund kümmern und wird mit schnell härtendem Gips übergossen. Der Mad Hatter will dann warten, bis der Gips trocken ist, was ja eine 1A-Kopie von Batmans Kapuze herstellen wird und dann hat er seinen 13. Hut. Was für ein wahnsinnig durchdachter Plan.

Wird Batman sich aus der Gipsfalle befreien können? Wird Robin unter Hypnose wie ein Vogel schirpen? Antworten bietet vermutlich:

STAFFEL 1 EPISODE 14 – BATMAN STANDS PAT (DER 13. HUT – TEIL 2)

Batman lebt natürlich noch, denn er konnte mit Hilfe eines einfachen Tricks im Gips überleben: Er hat seinen Atem angehalten. Batman und Robin denken dann darüber nach, wieso der Mad Hatter genau 13 Hüte haben will. Nach etwas hin und her kommen sie auf die Jury, die den Mad Hatter ursprünglich in den Knast gebracht hat. Batman besorgt sich eine Liste aller Geschworenen und findet heraus, dass nur einer noch nicht entführt wurde.

Turkey Bowinkel besitzt eine Bowlingbahn und Alfred muss einen Peilsender in dessen Hut verstecken, weil Batman und Robin keine Aufmerksamkeit erregen wollen. Der Dialog zwischen Alfred und Bowinkel ist so dermaßen großartig, dass es hier nicht möglich ist, es wiederzugeben. Jedenfalls kann Alfred den Peilsender im Hut verstecken, aber der Mad Hatter entdeckt den Sender und plant mörderisches mit Batman, denn er will ihn durch seine Hutmaschine jagen, die aus Walzen, Krallen und Säbeln besteht. Wie zur Hölle macht man damit einen Hut?

Batman und Robin gehen also in die Falle aber Batman kann mit Hilfe eines Schlauchs, der zufällig an der Wand hängt, das Blatt wenden und es folgt KAPOW! BIFF! PAM! und am Ende landet der Mad Hatter selbst in seinem Säurebad. Aber natürlich stirbt er nicht, sondern ist nur außer Gefecht gesetzt.

Zum Abschluss kriegt Tante Hariette noch einen Hut geschenkt. Das Geschenk kommt natürlich von niemand geringerem als

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Kultschrott – Killer Klowns From Outer Space

Clowns waren ja eine Zeit lang mal der heiße Scheiß. Stephen Kings „Es“ hat das vermutlich los getreten. Und interessanterweise steht uns die Neuverfilmung von genau dieser Geschichte bald bevor. Vielleicht tritt das eine neue Welle der Clownfilme los und sie lösen die Superhelden ab und regieren dann die Erde. Aber Clowns gibt es nicht nur auf der Erde. Sie sind überall:

KILLER KLOWNS FROM OUTER SPACE – USA – 1988 – 88 Min.

Wie jeder gute Schwachsinnsfilm, der etwas auf sich hält, hat dieser natürlich einen eigenen Themesong. Und natürlich ist es lahmer 80er-Jahre-Rock.

Alle Teens machen in ihren Autos rum, wie sich das gehört. Und dann kommt der Eismann vorbei. Das stößt auf wenig Begeisterung und die Blechdosen fliegen. Ebenfalls wenig begeistert sind die beiden Damen im Eiswagen von der Idee, doch erstmal hier zu parken. Humor und so. Kann nur besser werden.

Ein Komet landet im Wald von irgendeinem Bauern mit Hund und der freut sich seines Lebens, da natürlich tausende von Leuten zu ihm pilgern werden, um das unbekannte Flugobjekt zu bestaunen. Also schnappt er sich Petroleumlampe und Schaufel und fühlt sich vermutlich wie ein Pirat auf Schatzsuche. Im Wald findet er ein Zirkuszelt, was ihn weniger aus der Fassung bringt, als es sollte, wenn ihr mich fragt. Richtig die Fassung verliert er aber, als sein Hund mit einem Schmetterlingsnetz gefangen wird und verschwindet. Nachdem er unter Strom gesetzt wurde, wird er von einem Clown weggebeamt, oder wegegelasert, oder weggerotlichtviertelt, oder weggewasauchimmert.

Zwei der Teens vom Knutschhügel kommen auch mal gucken und finden ebenfalls das Zirkuszelt. Mike will das Zelt mal genauer unter die Lupe nehmen. Debbie ist eher zurückhaltend, aber geht dann doch mit, da sie keinen Bock hat, sich alleine im Wald ins Höschen zu machen. Im Inneren finden sie jede Menge Bunt und eine riesige Energiekugel. Und natürlich einen Raum voller rosafarbener Zuckerwattekokons, in denen Menschen vergammeln. Dann werden sie entdeckt und mit einer Popcornkanone beschossen und von einem Luftballonhund verfolgt. Versteht ihr jetzt, warum ich die Filme der 80er so liebe? Wenn nicht, ist euch einfach nicht mehr zu helfen.

Die Polizisten glauben den Quark natürlich keine Sekunde. Vor allem der alte Mooney findet das alles äußerst lustig. Der junge Dave will sich die Sache wenigstens mal anschauen. Natürlich ist das Zelt nicht mehr da und es klafft nur ein gigantischer Krater an der Stelle. Also wird Mike verhaftet. Debbie ist vorher zuhause ausgestiegen. Und sie ist eine Frau und damit aus Prinzip aus dem Schneider.

Die Klowns machen derweil die Stadt unsicher und wickelt Leute in Zuckerwatte ein. Mooney hält alle Notrufe für einen groß durchgeplanten Scherz der Teens.

Im Wald finden Dave und Mike ein Auto voller Zuckerwatte und ich schätze, Dave glaubt Mike jetzt.

Debbie geht duschen und verteilt Restpopcorn von ihrer Kleidung im Badezimmer. Dave und Mike entdecken einen Klown, der gerade ein Schattenspiel veranstaltet, das Leute frisst. Jetzt wird Dave wohl endgültig Mikes Geschichte glauben. Mooney glaubt allerdings immer noch an einen Scherz, an dem seiner Meinung nach auch Dave beteiligt ist. Seine Meinung ändert sich erst, als einer der Klowns ihn im Revier besucht und ihn nass spritzt und ausknockt, nachdem er von ihm in eine Zelle mit zwei anderen Typen gesperrt wurde. Dave findet nur noch eine Zelle voller Zuckerwatte. Der Klown will Dave angreifen und der eröffnet das Feuer. Als er dem Klown die rote Nase zerschießt explodiert er. Seht ihr, man hat sich hier wirklich Gedanken gemacht, wie man die Idee in allen Belangen auskosten kann. Das bedeutet, dieser Film ist besser als alles, was in den letzten 20 Jahren entstanden ist.

Debbie ist ja auch noch da. Und sie wird von dem Popcorn angegriffen, das sich in eine Art von Clownschlangen verwandelt hat. Sie kann zwar fliehen, läuft aber den Klowns direkt in die Arme. Aus irgendeinem Grund wird sie aber nicht eingezuckerwattet, sondern in einen Luftballon eingeschlossen. Mike kommt mit den beiden Eisverkäufern angefahren und es kommt zur unausweichlichen Verfolgungsjagd, der sich auch noch Dave anschließt.

Die Klowns halten an einem Vergnügungspark und erledigen den Wachmann mit einer Tortenschlacht des Todes. Die Eisverkäufer, Mike und Dave verfolgen die Klowns natürlich in den Park und stellen schnell fest, dass es eigentlich das Raumschiff der Klowns ist. Die Eisverkäufer landen in einem Bällebad. Mike und Dave im Zuckerwattekokonlager, wo sie Debbie suchen. Die wird dann auch gefunden und es folgt die Flucht vor den Klowns.

An deren Ende kommt der Obermegaklown vorbei und zerlegt den Eiswagen. Dave sitzt dann scheinbar in der Falle aber kann mit einer Stecknadel die Riesennase des Riesenkillerklowns zerstechen und der und das Raumschiff explodieren. Dave und die Eisverkäufer landen in einem Clownauto mitten in der Stadt und alle sind glücklich und zufrieden, dass es Glitter und Kuchen regnet.

Ein Produkt der 80er, wie man es einfach lieben muss. Man hat eine simple, aber bescheuerte Idee und ruht sich nicht darauf aus, sondern schmeißt einfach alles an die Wand, was einem dazu einfällt. Die 80er waren kreativ. Und dieser Film zeigt das ziemlich gut. Ich gehe in den Zirkus …

Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 11 und 12

Heute darf wieder gerätselt werden:

STAFFEL 1 EPISODE 11 – A RIDDLE A DAY KEEPS THE RIDDLER AWAY (RIDDLERS RATTEN RAUBEN BORIS – TEIL 1)

Alle niederknien, König Boris besucht Gotham City. Er sieht zwar eher aus wie ein gescheiterter Gynäkologe, aber Könige sind eben auch nicht mehr das, was sie mal waren. Ein Blumenstrauß explodiert und ein Plakat schwebt von der Decke. „Wann ist eine Person wie ein Stück Holz?“ Tja, keine Ahnung. Nur ein Mann kann dieses Rätsel lösen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Was mich ja mal interessieren würde: Wenn der Polizeichef das Bat-Telefon anruft und Diener Albert dran geht, sollte dann nicht klar sein, dass das Bat-Telefon im Bruce Manor steht und Bruce Wayne Batman ist? Oder denken die, Albert arbeitet nebenbei noch bei der Auskunft? Kein Wunder, dass keiner in der Stadt was auf die Reihe kriegt.

Das Rätsel deutet natürlich auf einen Schachkönig hin, der aus Holz ist, also geht es wohl um das Schachturnier, das demnächst ansteht. Diese Kombinationsgabe ist einfach einmalig. Da kann selbst Sherlock einpacken. Aber das ist natürlich noch längst nicht alles, denn der König ist nicht beim Schachturnier, aber er übergibt bei der Miss Galaxy Wahl das Diadem und natürlich wird der Riddler das klauen wollen. Also will man ihm eine Falle stellen. Der König überreicht das Diadem zwar nicht, aber der Riddler klaut es natürlich trotzdem. Aber er weiß nichts von dem Peilsender. Auf zum Batmobil!

Aber Twist! Der Riddler wusste die ganze Zeit, dass das Diadem eine Fälschung ist und hat weitere Rätsel für Batman. Der sieht das positiv, denn so lange der Riddler Rätsel verteilt, hat er seinen Plan nicht beendet. Durch die nächsten Rätsel „Welchen Raum kann niemand betreten?“ und irgendwas mit dem König kommen sie auf den „Royal Mushroom Club“.

Da hängt natürlich der König ab. Von was ist das eigentlich der König? Oder heißt der einfach Boris König und gibt sich als König aus, wenn er gerade zufällig in Gotham ist, wo eh niemand was rafft? Im Weinkeller des Clubs wird der König dann entführt. Batman und Robin finden zwei weitere Rätsel. „Wie viel Dreck ist einem Loch von soundsoviel Breite und Tiefe?“ Na? Na? Genau. Gar kein Dreck. Ist schließlich ein Loch. Das andere Rätsel bringt sie auf das stillgelegte Wasserwerk.

Da ist der Riddler mit seiner Crew, der er gerade erklärt, dass er ebenfalls adlig ist, denn er ist der König der Verbrechen und Prinz der Rätsel und so weiter. Batman und Robin klettern eine Wand hoch, wie wirklich nur sei es können. Der Riddler erklärt dem König gerade, dass er nur ein Lockmittel ist, um unsere Helden gefangen zu nehmen. Der Plan geht natürlich auch auf und sie werden in einem klebrigen Netz gefangen.

Der Riddler gibt ihnen ein letztes Rätsel auf. „Warum ist eine verliebte Frau wie ein Schweißgerät?“ Dann lässt er sie zu Tode drehen.

Werden Batman und Robin sich befreien können? Werden sie sich durch das ganze Gedrehe vollkotzen? Und was hat das alles mit einem Schweißgerät zu tun? Antworten bringt eventuell:

STAFFEL 1 EPISODE 12 – WHEN THE RATS AWAY, THE MICE WILL PLAY (RIDDLERS RATTEN RAUBEN BORIS – TEIL 2)

Die Rettung ist sowas von unspektakulär, dass es schon fast an Verarsche grenzt. Ein Kurzschluss lässt die drehenden Räder zum Stehen kommen. Heute wäre der Shitstorm wohl unglaublich. Damals wars der Shit.

Der Riddler und seine Crew sitzen unter der Erde und der Riddler wartet ungeduldig auf seine Freundin Mausi. Die kommt zu spät, weil sie den Bus verpasst hat. Das ist wohl die beste Erklärung eines Superschurken ever.

Batman und Robin werden natürlich verheimlichen, dass sie entkommen sind, damit der Riddler unvorsichtig wird.

Im „Museum der Berühmtheiten“ mitten im Kopf der Freiheitsstatue, überreicht König Boris eine goldene Statue. Warum hat Gotham eine Freiheitsstatue? Und warum haben die ihr ein Museum in den Kopf gepflastert? Nebenbei echte Knaller da? Ein Model des Gotham City Börsengebäudes. Eine Büste des ersten Bürgermeisters von Gotham City. Ein Gemälde von Batman und Robin. Knaller. Mausi findet die beiden ziemlich flott.

Der Riddler erpresst dann die Stadt und will Knete ohne Ende, sonst bombt er die Freiheitsstatue weg. Batman schlägt vor, dass sie bezahlen. Aber es ist nach 16 Uhr und alle Stadträte haben schon Feierabend. Also leiht sich Commissioner Gordon das Geld bei Bruce Wayne. Die Politik in der Stadt ist jedenfalls äußerst real.

Ein Fake-Batman kommt vorbei und schlägt vor, dass man alles glatt über die Bühne gehen lässt, bis der Riddler die Bombe entschärft hat. Den Rest machen dann Batman und Robin. Bruce unterstützt diesen Antrag und es ist natürlich klar, dass dieser Batman vom Riddler geschickt wurde.

Habt ihr das Rätsel schon gelöst? „Wieso ist eine verliebte Frau wie ein Schweißgerät?“ Na? Na? Genau. Weil beide leicht entflammbar sind. Also ist die Bombe im Fackelturm der Freiheitsstatue. Und nicht der Riddler hat sie dort angebracht, sondern König Boris, denn die Bombe ist in der goldenen Statue.

Es ist klar was folgt: POW! WHACK! ZLOPP!

Der Riddler ist gefasst, das Museum gerettet und Tante Harriett kann sich die Ausstellung angucken. Aber einer will nicht mit, denn er hat sie schon gesehen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Kultschrott – Buckaroo Banzai

Ich denke, ich kann mir in diesem Fall jede Einleitung sparen. Es gibt halt so Filme, da ist schon vorher klar, dass das einfach nur ein völlig verrückter Spaß werden kann. Dieser hier ist wohl ein Paradebeispiel.

THE ADVENTURES OF BUCKAROO BANZAI ACROSS THE 8TH DIMENSION – USA – 1984 – 103 Min.

Um keine Zeit zu verschwenden und den Wahnsinn direkt beginnen zu lassen, fasst man den Anfang einfach mal schnell in Textform zusammen. Quasi wie in Star Wars. Nur ohne diese komische schiefe Schrift, an der vermutlich jeder Brillenträger der Welt schon mehrfach verzweifelt ist. Buckaroo Banzai jedenfalls hat eine amerikansiche Mutter und einen japanischen Vater und hält sich mit einigen Teilzeitjobs über Wasser, da er sich nicht auf eine Richtung festlegen will. Ist ja auch langweilig. Also ist er gleichzeitig Neurochirurg, Martial Arts Experte, Partikelphysiker und natürlich Rockstar mit eigener Band, die „Hong Kong Cavaliers“, die nebenbei alle Wissenschaftler sind. Eigentlich kann man hier aufhören, dem Film den Stempel „geilster Scheiß ever“ aufdrücken und sich neuem Kram widmen. Aber natürlich wollen wir doch noch wissen, ob Buckaroo Banzai mit Hilfe seines interdimensionalen Jet Cars die bevorstehende Alieninvasion abwenden kann.

Nachdem Buckaroo also gerade eine Operation per Laser erfolgreich ausgeführt und mit seinem interdimensionalen Jet Car einen Berg ohne Tunnel durchquert hat, ist John Lithgow, der das im Fernsehen sieht, nicht erfreut und setzt sich selbst unter Strom. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass man in diesem Film aus Prinzip absolut gar nichts rafft. Lithgow jedenfalls heißt hier Lord John Whorfin und hat selbst versucht, mit seiner Klapperkiste die Dimensionswand zu durchbrechen. Dabei ist er allerdings in der Wand stecken geblieben und wurde zu dem irren Dr. Emilio Lizardo, der einfach nur nach Hause will. Zumindest habe ich mir das jetzt mal so zusammengereimt.

Buckaroo Banzai und die Hong Kong Cavaliers geben ein Konzert, auf dem auch Penny Priddy ist, die einen richtigen Scheißtag hat. Deshalb widmet Buckaroo ihr einen Song. Und dann wird sie wegen Mordes verhaftet.

Whorfin/Lizardo killt Jonathan Banks und ruft John Bigboote an. Buckaroo Banzai spricht mit Cowboy Jeff Goldblum. Er holt mal schnell Penny aus dem Knast und dann geht es zur Pressekonferenz, bei der erklärt wird, dass Cowboy Jeff und Dr. Lizardo Partner waren und er bei seiner Durchquerung des Berges einen Orgnismus mitgebracht hat. Und dann entdeckt er plötzlich die Aliens im Publikum und Cowboy Jeff wird erschossen und Buckaroo verfolgt die Aliens in ihrem Van auf einer Harley.

Die Aliens schicken eine Raumkapsel zur Erde, die von zwei Hobbyjägern abgeschossen wird. Aus einer Weltraumkugel kommt ein schwarzer Rastafari und stirbt. Dadurch verwandelt er sich zurück in ein Alien und die Jäger sind überfragt. Ich auch, aber das ist ja normal.

Alle landen bei der Weltraumkugel und die Aliens wollen Buckaroo scheinbar eine Nachricht übermitteln. Der weiß das aber natürlich nicht, denn selbst ein Buckaroo Banzai ist nicht perfekt (wenn auch kurz davor) und tritt dem Alien in die Eier und wird von ihnen durch den Wald gejagt.

Die Hong Kong Cavaliers und Cowboy Jeff Goldblum finden derweil heraus, dass alle Aliens John heißen. Cowboy Jeff kombiniert dann, dass die Aliens 1938 gelandet sind und Orson Welles hypnotisiert haben, damit der alles wie einen großen Streich hinstellt.

John Parker gibt ein Paket ab und darin befindet sich eine Hologrammnachricht. Buckaroo Banzai hat unwissentlich Whorfin geholfen und er muss ihn aufhalten, da die Aliens aus der 8. Dimension sonst den Planeten pulverisieren. Buckaroo informiert den Präsidenten, der extreme Rückenprobleme hat und deshalb in einem Gestell hängen muss. Whorfin hat Penny entführt und ruft Buckaroo an damit der ihm seinen Übersteuerer bringt, sonst killt er Penny mit einer Armee von Ameisen. Ist es nicht herrlich, wie fast jeder Satz zu diesem Film einfach völlig irre ist?

Whorfin hält eine motivierende Ansprache an seine Mitaliens. Dann kommt Buckaroo mit seinem Jet Car angefahren und wird in den Schockkeller gebracht. Da kommt er auf den elektrischen Stuhl und wird gebrutzelt, bis er den Übersteuerer herausrückt.

Schwerbewaffnet reisen die Hong Kong Cavaliers mit ihrem Tourbus an, um Buckaroo und Penny zu retten. Es wird etwas rumgeballert und Lord Whorfin kriegt seinen Übersteuerer und haut mit seinem Raumschiff ab. Buckaroo nimmt mit einer kleinen Raumkapsel die Verfolgung auf. Mit einer Laserkanone ballert er Whorfins Raumschiff ab und springt dann mit dem Fallschirm ab, um sanft zur Erde zurück zu gleiten.

Wieder einmal wurde die Erde gerettet. Und selten war es so irre wie hier. Ich gehe meinen Übersteuerer polieren …

Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 9 und 10

Heute kriegt es der dunkle … nein, ich meine violette Ritter mit einer neuen Bedrohung zu tun:

STAFFEL 1 EPISODE 9 – ZELDA THE GREAT (ZELDA DIE GROSSE – TEIL 1)

Vorweg sei schon mal angemerkt, dass es sich hier nicht um Prinzessin Zelda handelt, die nach Gotham entführt wurde und nun von Link gerettet werden muss. Wobei das ein echt interessantes Crossover wäre.

Die Bank von Gotham wird jedes Jahr am 1. April um genau 100.000 $ erleichtert. So auch dieses Jahr. Da die Polizei nicht weiter kommt, muss jemand anderes helfen. Jemand, der gerade in die Sterne guckt und seinem Freund Dick alles über die Ringe des Saturn erklärt. Nebenbei sieht er dann auch das Batsignal am Himmel. Dieser Jemand ist natürlich niemand geringeres als:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Der steht auch auf dem Schlauch, aber natürlich hat er einen Plan. Er verbreitet über die Zeitung das Gerücht, dass der Bankräuber Falschgeld geklaut hat. Und nebenbei schließt ein seidener Faden vom Tatort darauf, dass der Täter eine Frau ist …äh … okay. Robin tippt auf Catwoman, aber das ist laut Batman unmöglich, da sie die unschädlich gemacht haben. Deshalb kommt die erst 10 Folgen später wieder. Bin mal auf die Erklärung gespannt. Ich erwarte keine.

Eivol Ekdal (ja, der heißt wirklich so) hängt rum und Zelda kommt, eine orangene Duftwolke hinter sich herziehend, vorbei. Eivol ist sauer, weil sie ihm Falschgeld angeschleppt hat. Zelda ist echt traurig, denn sie braucht Geld für eine neue Zaubernummer. Eivol hat eine ganz tolle neue Zauberkammer, aber will Zelda erst erklären, wie sie funktioniert, wenn er sein Geld hat. Und außerdem will er Batman fangen, einfach weil er nun mal Batman ist.
Um Eivol zu bezahlen will Zelda einen Diamanten klauen und gleichzeitig Batman eine Falle stellen. Irgendwie checke ich hier nicht so ganz den Antrieb der Antagonisten.

Batman und Robin legen einen Bat-Köder aus, um Zelda zu fangen. Also sie tauschen den Diamanten aus. Keine Ahnung, woher die jetzt wissen, dass die das Teil klauen will, aber was solls. Zelda jedenfalls wittert die Falle und will eine eigene Gegenfalle bauen. Meine Herren, das ist ja mal ein Kauderwelsch hier.

Jedenfalls kommt Zelda verkleidet in das Juweliergeschäft, wo Batman und Robin bereits warten. Aber Zelda löst sich in Rauch auf und mit ihr der Diamant. Anschließend kriegt Batman einen Anruf, dass Tante Harriet entführt wurde. Die hängt jetzt über einem Feuer und Batman hat nur eine Stunde Zeit, 100.000 $ Lösegeld aufzutreiben.

Wird er es schaffen? Wird Tante Harriet zum Kotelett? Und wie funktioniert die geheime Zauberkammer von Eivol Ekdal? Antworten liefert vielleicht:

STAFFEL 1 EPISODE 10 – A DEATH WORSE THAN FATE (ZELDA DIE GROSSE – TEIL 2)

Batman sucht Bruce Wayne – ist klar, ne? – und nach einer halben Stunde taucht dieser dann auch bei den Cops auf, um Robin zu sagen, dass Batman einer heißen Spur nachgeht und Robin alleine weiter machen soll. Und mit weiter machen, meint Batman offenbar eine live im Fernsehen übertragene Pressekonferenz, damit Zelda live anrufen kann. Die will halt die Knete, aber Robin erklärt, dass das Geld in der Bank echt war und Zelda lässt Tante Harriet gehen. Naja, das war jetzt aber schon sehr lame. Selbst für diese Serie.

Eivol Ekdal will aber immer noch Batman fangen und deshalb plant man die tausendste Falle in diesem Zweiteiler. Batman und Robin kommen also beim Magier an und die Tür ist offen. Durch ein paar kleine Rätsel gelangen Batman und Robin in den Keller und zum geheimen Zauberkasten. Und doof wie unsere Helden nun mal sind, latschen sie in den Kasten und werden eingesperrt. Zelda ist nebenbei nicht mehr überzeugt von dem Plan, da sie gegen Gewalt ist. Wir wissen, wo das hinführt.

Eivol will also Batman und Robin in seinem geheimen Zauberkillerkasten umnieten, aber Zelda mischt sich ein. Batman und Robin entkommen, Eivol will fliehen und läuft in eine seiner eigenen Fallen. Zelda wird verhaftet und alles ist wieder ruhig in Gotham City. Aber schon bald braucht man sicher wieder einen …

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Kultschrott – Johnny Mnemonic

Keanu Reeves ist ja irgendwie ein Phänomen. Ich halte ihn für einen wirklich schlechten Schauspieler. Alleine die Szene in Speed, in der er den Ausraster kriegt, nachdem seine Freunde gestorben sind, ist so unglaublich kacke gespielt, dass ich jedes mal lachen muss, wenn ich es sehe. Selbst Sandra Bullock scheint sich in der Szene zurückhalten zu müssen, um nicht die Augen zu verdrehen. Aber aus irgendeinem Grund mag ich den Kerl. Ich kann ihm das einfach verzeihen. Ich denke, ein Grund warum ich den Mann so mag, ist einfach, dass in seiner Filmographie ein paar wenige Filme auftauchen, die man einfach geil finden muss. Und einer der ersten, die ich von ihm gesehen habe, ist genau so ein Film. Es handelt sich natürlich um:

JOHNNY MNEMONIC – USA – Kanada – 1995 – 96 Min.

2021, also in 5 Jahren, sieht die Welt etwas anders aus. Das Internet ist mächtiger denn je … Moment mal, es ist eigentlich genau so wie jetzt. Bis auf die Tatsache, dass es sogenannte Kuriere gibt, die über ein Implantat in ihrem Kopf Daten schmuggeln. Einer davon ist Johnny, der gerade neben einer geilen Ische aufwacht, die dann nach Hause geht. Wie ein richtiger Mann schaltet er erst mal den Fernseher an und ruft darüber Udo Kier an, der ihm seinen letzten Job andreht, bevor er … Keanus grottiges Schauspiel hat mich abgelenkt, deshalb weiß ich gerade nicht, ob er ein neues Implantat haben will, oder einfach seins loswerden, um sich zur Ruhe zu setzen. Kommt ohnehin aufs Gleiche raus.

Er geht zum Treffpunkt und wenn die Frauen in 5 Jahren solche Hüte tragen, werde ich endgültig monogam. Weit davon entfernt bin ich ja ohnehin nicht.

Die Auftraggeber sind natürlich Asiaten. Und sie sind neu in dem „Berufsfeld“. Johnny kriegt also die Daten eingepflanzt, weil er seine Auftraggeber in dem Glauben lässt, dass die Kapazität seines Implantats groß genug wäre. Deshalb hat er nur 48 Stunden Zeit, die Daten loszuwerden, bevor ihm das Gehirn explodiert. Ach, und natürlich ballert die Yakuza 5 Sekunden nach Übertragungsende alles zu Kleinholz und bringt die Auftraggeber um, während Johnny das Badezimmer vollkotzen will. Megacool nebenbei der Yakuza-Fritze mit der Laserpeitsche. Johnny flieht selbstverständlich und wird jetzt von der Yakuza gejagt. Und er hat nur die Hälfte des Foto-Sicherheits-Codes, der in die Datenübertragung eingespeist wurde. Merkt euch das, denn das ist noch wichtig. Soweit also der Plot hier.

Takeshi sitzt in seinem Castle in Newark und lässt sich von Peitschenpaul über die Neuigkeiten informieren. Der hat die Hälfte des Bildercodes, mit dem die Datenübertragung gesichert wurde, dabei.

Dina Meyer will in Ralphies Bodyguardmischpoke, aber sie hat billige Straßenimplantate im Arm und alle machen sich über sie lustig. Nur Spider nicht, aber der ist ein Nerd und hat Angst, dass ihm Dina Meyer in den Arsch tritt wie den Bugs in Starship Troopers. Die 90er waren offensichtlich Dinas 15 Minutes Of Fame. Und ich bin ehrlich: Mehr hat sie auch nicht wirklich verdient.

Johnny ist irgendwo am Arsch der Welt und wird von Ice-T beobachtet. Nachdem Johnny ein paar zwielichtige Gestalten umgenietet hat, stellt er Ralphie, aber wird von dessen Bodyguardtranse umgekloppt. Anschließend will ihm Peitschenpaul den Schädel aufschneiden, aber Dina Meyer rettet ihm den Arsch. Zusätzlich kriegen die beiden Hilfe von Ice-T und seinen Untergrund-Heinis.

Johnny offenbart Dina dann, dass er für seinen Job seine kompletten Kindheitserinnerungen hat löschen lassen und außerdem braucht er jetzt unbedingt einen Computer,um online zu gehen. Verdammte Internetsucht. Johnny hackt sich also ins Netz und erfährt, dass er Pharmakom-Daten im Kopf hat.

Takahashi ruft aus seinem Castle dann erst mal Dolph Lundgren im Jim Morrison Gedenk Dress an und beauftragt den Priester, ihm Johnnys Kopf zu bringen.

Der ruft derweil bei Pharmakom an, damit die ihm die Daten rausholen. Allerdings hat Dina Meyer einen epileptischen Anfall und muss zu Spider gebracht werden. Der kotzt erst mal über die beschissene Technologie ab, die die Leute irre macht. Recht hat er. Dieses Kackinternet gehört verboten. Nur Schrott. Ich habe mal gelesen von nem Typen, der dauernd beschissene Filme guckt und darüber schreibt. Der muss doch völlig behämmert sein. Zum Glück sammle ich die ganze Scheiße auf meinem Schrottplatz, damit die Welt sich damit nicht mehr zu belasten braucht.

Priester Dolph verhört den Barkeeper, wo Jane – so Dinas Name hier – immer rumhing und zerhackt ihm nebenbei den Arm.

Spider guckt mal in Johnnys Schädel, wo der Chip sitzt. Kurz darauf überfährt er Priester Dolph, weil der sich einfach mitten auf die Straße stellt und „Hold, Sinners!“ ruft. So klappt das offenbar auch in der Zukunft nicht. Jedenfalls findet Spider in Johnnys Kopf die genauen Daten und es ist eine Medizin gegen eine Nervenkrankheit, die durch die Implantate verursacht wird. Johnny will abhauen, aber erst mal kommt der Priester rum und verkloppt alle. Johnny und Jane können fliehen und Dolph killt Spider.

Johnny trifft sich mit Ice-T, um Jones zu sehen, da Spider das vorgeschlagen hat, 3 Sekunden vor seinem Abnippeln. Und Jones ist selbstverständlich ein verkabelter DELPHIN!!! Nicht mal Johnny ist überzeugt davon, mit dem datensynchronisiert zu werden. Aber da er keine andere Wahl hat, macht er halt mal mit, auch wenn Ice-T ihn noch kurz vorwarnt, dass bei schnellen Bewegungen sein Gehirn mikrogewellt werden könnte.

Zur gleichen Zeit kommen natürlich Takahashi und seine Yakuza an. Takahashi stellt Johnny und will ihn umnieten, aber irgendeine Tussi erscheint auf einem Bildschirm und labert ihn zu. Dann wird er hinterrücks von Peitschenpaul umgelegt. Nach kurzem Kampf mit Peitschenpaul hängen beide an einem Frachtcontainer. Johnny schnappt sich die Laserpeitsche und schneidet Paul damit den Kopf ab. Aus irgendeinem Grund fällt noch ein brennender Container auf Paul. War wohl einfach noch etwas Budget übrig, da ist ein brennender Container selbstverständlich die sinnvollste Investition.

„Jesus Time!“, sagt Dolph und steigt damit endgültig zum coolsten Priester der Film … nein, der Weltgeschichte auf. Und er nagelt Jane an die Wand. Johnny kommt zur Rettung und ich raffe absolut nicht was dann genau passiert, aber am Ende fackelt Dolph ab.

Johnny hat von Takahashi kurz vor seinem Ableben noch das zweite Bild gekriegt und man kann jetzt vielleicht doch mal die Daten rausholen. Vorher kommt aber wieder die Tussi auf den Bildschirm und meint, dass er unbedingt das dritte Bild braucht, um die Daten zu retten. Keine Ahnung, wer die Schnickse ist, aber bisher hat sie nichts erzählt, was nicht ohnehin jeder Schwanz weiß, also kommt sie mir irgendwie unwichtig vor. Jedenfalls folgt ein unfassbar abgefahrener Kampf gegen einen Virus, der nur in Johnnys Kopf stattfindet und die abgefahrensten Bilder seit Andy Warholes Pisspaintings aufweist. Im Gegensatz zu allen Leuten, die mal Pisspaintings angesehen haben, gewinnt Johnny den Kampf in seinem Kopf, die Daten gehen raus auf alle Bildschirme der Welt, wo sie von allen Menschen bestaunt werden, die offenbar mit dem nichtssagenden Geschwurbel tatsächlich etwas anfangen können und Johnny hat seine Kindheitserinnerungen zurück. Oh, und aus irgendeinem Grund fackelt in der Ferne der Pharmakomtower ab. Vielleicht ist ein brennender Container drauf gefallen.

Jane und Johnny lächeln sich an und gucken dem Feuer zu. Es ist so unglaublich romantisch, dass man kotzen will, wie es so ziemlich jeder in diesem Film mal getan hat. Ich gehe meinen Chipsatz updaten …