Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Zwar nichts mit Film dabei, aber das kommt noch. Deshalb sollte man Teil 1 natürlich nicht verpassen:

Nachdem ich es ja schon im letzten Blogpost angedeutet hatte, ist es jetzt soweit: DEWON HARPERS KRIMINALAKTEN ist jetzt auf Amazon für Kindle erhältlich. Und zwar HIER. Und das Beste ist: Der Spaß kostet nur 99 Cent. Was macht ein Mann, der seine eigene Geschichte nicht kennt? Er erzählt erst mal alle anderen. Dewon […]

über Dewon Harper ist da! — Marcel Michaelsen

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Wir haben uns wieder mal ein paar Gedanken zu Objekten im Film gemacht. Dieses Mal: Der Spiegel.

Der Spiegel – eine Einleitung von Franziska von Adoring Audience Es ist diese eine Szene, die jahrelang für Kopfzerbrechen sorgte. Die Spiegelszene aus CONTACT (1997) ist wohl eine der handwerklich großartigsten Spiegelszenen in der gesamten Filmhistorie. Spiegel finden sich immer wieder in Filmen. Spiegel werden zerbrochen, bilden ein Portal in eine andere Welt oder zeigen…

über Filmische Objekte: Der Spiegel — Adoring Audience

Neue Kurzgeschichte rund um Namen, Essen und Mord. Hui, Spannung.

Es ist mal wieder Zeit bei diesem Mitmachprojekt – nun ja – mitzumachen. Die Pö hat sich dieses Mal das Thema Frühstück ausgesucht und ich habe natürlich mal wieder eine kleine Geschichte dazu geschrieben. Wenn ihr auch mitmachen wollt, findet ihr alle wichtigen Informationen mit einem Klick hier. DER OBERE APFEL Eine friedliche Stille […]

über „Mach was!“ – mit Frühstück — Marcel Michaelsen

Dieses Mal gehts bei den Filmischen Objekten um Gewächse mit Sprachkenntnissen und Hausbaumöglichkeiten. Also Bäume.

Seh’ ich, dich heut’, Nacht am alten Pfad, Dort hängten sie den Mann, der drei getötet hat. Seltsames trug sich zu und seltsam wär’s wenn wir, Uns seh’n, am Baum, wo er gehangen hat. Das Lied “The Hanging Tree” aus HUNGER GAMES: MOCKINGJAY – TEIL 1 ist eines der wenigen innerdiegetischen Filmlieder, die es auch…

über Filmische Objekte: Der Baum — Adoring Audience

Da könnt ihr euch eine Scheibe von abschneiden …

Das Messer hat im Grunde nur zwei Funktionen: Zum einen ist es ein Hilfsmittel, auf der anderen Seite auch ein Mordwerkzeug. Widmen wir uns zuerst dem Messer als Hilfsmittel. Dabei denkt man natürlich zuerst an ein Schweizer Taschenmesser, dass durch seine Vielzahl an Funktionen besticht. (Am Rande: Ein menschliches Taschenmesser spielt Daniel Radcliffe in SWISS…

über Filmische Objekte: Das Messer — Adoring Audience

Alles Wissenswerte zu Briefen im Film

Auch wenn heutzutage weitestgehend mittels Telefon, E-Mail und SMS kommuniziert wird, übt der Brief noch heute eine gewisse Faszination aus. Das beweisen nicht zuletzt immer wieder ausverkaufte Veranstaltungsreihen wie → “Letters Live” aus Großbritannien, bei der Schauspieler und andere bekannte Leute → Briefe vorlesen. Der Brief selbst besteht aus zwei Komponenten: dem Umschlag und dem Briefinhalt.…

über Filmische Objekte: Der Brief — Adoring Audience

Warum Charaktere so wichtig für eine Geschichte sind

Ein kleiner Charakterexkurs anhand von Christopher Nolans „Dunkirk“.

Marcel Michaelsen

Anstoß zu diesem Post ist tatsächlich kein Buch, sondern die Filmlandschaft. Ich bin ja bekanntlich großer Filmfan – um nicht zu sagen unverbesserlicher Filmfreak – und gucke dementsprechend viele Streifen aus allen Epochen und allen Genres. Zuletzt gab es im Kino Christopher Nolans Kriegsfilm „Dunkirk“. Was ich genau von diesem Film halte, könnt ihr auf meinem Filmblog nachlesen (und nein, der Film ist kein Schrott, auch wenn der Blog so heißt).

Minimale Spoiler zum Film sind zu erwarten.

Auf eine Sache möchte ich aber hier etwas näher eingehen. Denn das ist ein Problem, dass sich in Hollywood mittlerweile offensichtlich etabliert hat und einige gute Filme daran hindert, fantastische Filme zu sein. Die Rede ist von Charakteren (der Titel dieses Posts hat euch sicher schon auf den Gedanken gebracht, dass es darum gehen könnte).

In „Dunkirk“ geht es um die zu Kriegsbeginn eingekesselten Soldaten in Dünkirchen, die auf Rettung warten, während…

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Der Fahrstuhl im Film

Franziska von Adoring Audience und dieser Typ, der einen eigenen Filmschrottplatz hat, haben was über Fahrstühle in Filmen geschrieben. Und es kommt nicht nur „Die Hard“ drin vor.

Leider bin ich zu doof zum rebloggen also gibts hier den Link. Lest mal rein und wer Lust hat darf gerne mitmachen.

FILMISCHE OBJEKTE: DER FAHRSTUHL

Mal aktuell: Lethal Weapon Season 01 Episode 13

The Seal Is Broken

Ich bin ehrlich: Wenn das ein Wortspiel ist und es in dieser Folge um einen psychisch labilen Seehund geht, hat mich die Serie doch noch überzeugt.

Wenn das ein Wortspiel ist und es um den psychisch labilen Exmann von Heidi Klum geht, hat die Serie mich endgültig verloren.

Aber es ist natürlich noch viel schlimmer, als ich es erwartet hätte. Es geht um die Kirche und ermordete Sünder und Riggs hat irgendeinen Selbstfindungstick weil er in der Nacht zuvor mit irgendeiner Tussi gepennt hat, die nicht seine Frau war, und alles ist einfach nur grauenhaft. Und ich meine nicht: „Ja, Riggs, ich verstehe, es ist alles so grauenhaft für dich.“ Ich meine: „Warum dümpelt diese Serie so grauenhaft lahmarschig und grauenvoll todlangweilig dahin?“

Bei dem Mord geht es nebenbei um Rache an einem Priester, der durch eine Beichte von einem anderen Mord weiß. Ist jetzt nicht komplett verkehrt. Immerhin gehts mal nicht um Drogen oder die Klischee-Asiaten.

Dazu kommt dann halt das übliche „Riggs ist irre und deshalb bringt er alle in Gefahr und das ist nicht gut für Roger“-Gedöns, bei dem sich seit genau 13 Wochen absolut nichts voran bewegt.

Und die Nebencharaktere sind weiterhin völlig unwichtig und machen absolut nichts, was nicht auch jeder andere machen könnte.

Die Serie bleibt ihrer Linie treu. Und das ist keine gute Sache.

Earth VS The Spider – Horrorctober 2016

Letztes Jahr hatten wir im Horrorctober Riesenameisen. Dieses Jahr legt der selbe Regisseur wir noch einen drauf und bringt uns das ultimative Riesenmonster. Eine Riesenspinne!!! Dam-Dam-Daaaaam!!!

EARTH VS THE SPIDER – USA – 1958 – 76 Min.

Schwarz-Weiß mag ich meine Spinnen am liebsten. Und meine Goreeffekte. Vor allem, wenn sie so fantastisch sind wie hier. Da fährt eine Mann mit Hut nichtsahnend die Straße entlang und auf einmal muss er laut schreien und Blut spritzt ihm ins Gesicht. Von wo das kam? Von wem das ist? Man wird es nie erfahren.

Carol ist besorgt, denn Vati ist gestern nicht nach Hause gekommen, als er ihr ein Geburtstagsgeschenk kaufen wollte. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag kommt also die Spinne um die Ecke. Was für eine Bitch. Jedenfalls fährt Carol mit Mike in die Walachei um Papa zu suchen und sie finden sein Auto und eine Höhle, in der sie ihn vermuten, weil … man aus Prinzip in dunklen, gammeligen Höhlen rumhängt, wenn draußen die Sonne scheint und man eine Panne hat. Panne sind hier wirklich mal wieder nur die Charaktere.

Statt einem Spinnenangriff müssen die beiden erst mal einen Stalaktitensturz überstehen, da Carol durch ihr „Dad!“-Gerufe alles zum Wackeln bringt. Dann finden sie ein Skelett, das noch ziemlich frisch aussieht. Könnte Papi sein. Gerade frisch ausgelutscht wie in Starship Troopers. Kurz darauf fallen beide in ein Gespann aus Stricken, das sich auf den zweiten Blick als Spinnennetz herausstellt. Mit viel Fantasie … bleibt es ein Gespann aus Stricken. Aber sind wir mal nicht so. Der Film ist alt. Viel wichtiger ist ohnehin, dass DIE SPINNE KOMMT!!! Und sie quietscht, als bräuchte sie mal einen Ölwechsel. Mike und Carol hauen mal lieber ab.

Im Kaff glaubt den beiden natürlich keine Sau, dass da eine Spinne ist. Was für Spatzenhirne. Man könnte ja immerhin mal einen Hundetrupp hinschicken, um das zu kontrollieren. Alternativ würde man vielleicht eine seltene Tierart entdecken. Risenspinnen zum Beispiel.

2 Minuten später macht man sich dann doch mal auf, um das zu checken. Carol hat das gleiche Kleid an wie immer. Mal davon abgesehen, dass das nicht gerade komfortabel für eine Höhlenexpedition aussieht, warum sind in den 50ern eigentlich alle Trullas im gleichen Fetzen rumgelatscht? Kein Wunder, dass da noch alle verheiratet waren. Sahen ja eh alle gleich aus. Konnteste einfach „Ene-Mene-Muh“ machen.

Fledermäuse greifen an. Oder sie fliegen rum. Das reicht dem Sheriff aber um mal gehörig mit seiner Schrotflinte rumzuballern. Und dann finden sie Papi der ausgelutscht und eingewickelt in der Ecke steht.

Nachdem man die Höhle mit irgendeiner chemischen Pisse eingesprüht hat, die man offensichtlich zufällig literweise dabei hatte, geht man erst mal wieder nach Hause.

Professor Kingman ist der Meinung, dass es sinnvoll wäre, die Spinne rauszulocken, damit man sie … um ehrlich zu sein, hat er seinen Plan nicht so ganz ausgelegt. Ich schätze mal, er will sie einfach mal im Licht sehen.

Moment mal: Die haben in der Schule eine Riesenspinne? Das ist ja wohl ein Präparat, oder? Aber wieso hat die dann Muskelzuckungen? Und haben Spinnen überhaupt Muskelzuckeungen, nachdem sie ausgestopft wurden? Dieser Film wirft einige Fragen auf, die sicher niemals beantwortet werden. Also nicht nur in diesem Film nicht, sondern einfach nie, weil keiner sich mit solchem Schwachsinn beschäftigen will.

Die Riesenspinne in der Schule erwacht zum Leben, als die Blagen darin ne Rock ’n’ Roll Party feiern. Hausmeister Hugo ruft mal lieber die Bullen. Der Sheriff stellt sich als der schlechteste Schütze im Westen heraus und trifft aus 2 Meter Entfernung die Spinne nicht. Und dann Fliegeralarm. Kommen jetzt auch noch die Deutschen?

Jake hat seine Matratze aufs Auto geschnallt und evakuiert sich selbst. Kingman rammt die Spinne mit seinem Auto, weil er schon immer mal eine rammen wollte. Dann lockt er sie aus der Stadt.

Mike und Carol finden eine Höhe in der Höhle und erfinden damit den Vorreiter von Inception. In der Höhle in der Höhle passiert … gar nix.

Dave ist tot. Ich habe keine Ahnung, wer das überhaupt war, aber er scheint nicht sonderlich beliebt gewesen zu sein, denn die Trauer hält sich stark in Grenzen. Um genau zu sein, ist es allen scheißegal und sie schmieden Spinnentötungspläne.

In der Höhle in der Höhle in der Höhle in der Höhle in der Höhle in der Höhle finden Carol und Mike George Weston, oder was von ihm übrig ist, der noch seinen Namen an die Wand kritzeln konnte, bevor er verhungert ist. Auf diesen Schock frisst man erst mal nen Schokoriegel. Oh man, sind die doof. Jeder weiß doch, dass Schokoriegel Riesenspinnen anlocken. Und da jault sie auch schon.

Draußen vor der Höhle plant Kingman die große Sprengung, um die Spinne vom Futter zu trennen. Also von allen Leuten. Geiler Plan. Warum man nicht einfach die Spinne direkt wegbombt bleibt wohl ein Geheimnis der 50er.

Mike und Carol sitzen im Netz fest. Und dann fallen Felsen von der Decke und alles fliegt in die Luft.

Draußen stellt man gerade fest, dass Carol und Mike noch in der Höhle sind und beschließt DIE HÖHLE WIEDER FREIZULEGEN!!! Wie selten dämlich sind die Affen in diesem Film eigentlich? Ich hoffe, die werden alle von der Spinne gefressen. Die liegt übrigens in der Höhle von Felsen erschlagen, was natürlich nur bedeuten kann, dass sie gleich wieder angreift, nachdem sie sich ausgeruht hat.

Irgendwann buddeln die sich also wieder in die Höhle und sie kommen mit einem Plan: Die Spinne wegbrutzeln, indem man sie mit einer Blitzschleuder beschießt. Klingt nach völligem Schwachsinn. Sollte also funktionieren. Und das tut es auch. Wahsninn, was so eine Blitzschleuder kann. Ich weiß zwar absolut nicht, was zur Hölle das für ein Ding sein soll, aber es schleudert Blitze, also erfüllt es seinen Zweck. Zur Sicherheit bombt man dann noch die Höhle weg und kann beruhigt nach Hause fahren und Kuchen essen, wie man es in den50ern sicher noch jeden Nachmittag gemacht hat. Mal ehrlich, Frühstück, Mittag, Mittagsschlaf, Kaffee und Kuchen, Abendbrot und das jeden Tag. Wieso waren die Leute damals nicht so fett wie heute? Ein Mysterium.

Mehr fetten Müll gibt es in der Horrorctober Übersicht.