Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Kategorie-Archiv: Schrottsommer 2016

Schrottsommer 2016 – Vögel füttern

Heute gibt es hier einen ganz besonderen sommerlichen Eisbecher des Grauens. Wir alle kennen und lieben die Werke von Alfred Hitchcock. Schließlich war der Mann ein echter Meister seines Fachs. Da ist es natürlich kein Wunder, dass viele junge Filmemacher gerne in die Fußstapfen des Großmeisters treten würden. Und der beste Weg das zu tun, ist seine Grenzen zu kennen und nicht zu versuchen, Hitchcocks visuelle Genialität zu kopieren. Mit anderen Worten: Man sollte es komplett anders machen als:

BIRDEMIC: SHOCK AND TERROR – USA – 2010 – 105 Min.

Nur um mal kurz darauf vorzubereiten, womit wir es hier genau zu tun haben: Regisseur (und ich nutze diese Bezeichnung nur aus Mangel an Alternativen) James Nguyen brauchte 4 Jahre, um den Film fertig zu stellen. Damit das ganze professioneller wirkte, erfand er einen Großteil der Credits, damit es so aussieht, als hätten mehr als 5 Leute an dem Scheiß hier mitgewirkt. Da er keinen Vertrieb für den Müll fand, bewarb er den Film selbst unter anderem auf einem LKW, auf dem er den Titel des Films versehentlich falsch buchstabierte, so dass auf dem dann „BIDREMIC“ stand. Ihr seht also, dass hier wird richtig übel. Schauen wir uns also mal an, wieso diese komplett ernst gemeinte Hommage an Hitchcocks „The Bidrs“ komplett verkackt wurde:

Nach ungefähr 3 Minuten – so lange dauern die Credits, bei denen man nicht viel versauen kann, aber auch das schafft man mit unfassbar wackeliger Kameraführung – wird direkt klar, warum dieser Film einfach nur totale Grütze ist. Rod kommt in irgendeinem Kaff an, bei dem ich mir jetzt nicht die Mühe machen werde, den Namen herauszufinden, und latscht ins Diner. Es gibt ja den Ausdruck „er spielt hölzern“, was so viel bedeutet wie: er wirkt verkrampft. Nun, Rod bzw. der Darsteller von Rod, ist ein Brett aus unbiegsamen Mahagoni.

Rod stalkt eine Blondine, die nicht ganz so scheiße spielt wie er, was aber ja auch fast unmöglich ist, und es folgt Soundediting auf Oscarniveau. Beim Gespräch mit Blondie hört man immer, wenn die Kamera auf sie gerichtet ist, den Verkehr. Wenn die Kamera auf ihn gerichtet ist, hört man gar nix. Naja, außer sein Kackgelaber. Auf die Dialoge gehe ich besser gar nicht erst ein. Jedenfalls tauschen die beiden ihre Karten aus – ja, jeder sollte heutzutage eine Karte haben.

Rod guckt die Nachrichten, in denen eine Nachrichtensprecherin vom großen Vogelsterben erzählt. Dann geht er arbeiten.

Natalie kriegt einen Job als Victorias Secret Model. Und ich finde, dass kann man mal machen, denn da muss sie ja nicht schauspielern, sondern ihre Titten zeigen. Das sollte sie ja noch gerade so gebacken kriegen. Rod ruft an und es folgt ein weiterer Dialog direkt aus der Screenplayhölle. Ernsthaft hier:

NATALIE
Hello?

ROD
Natalie?

NATALIE
Who is this?

ROD
It’s Rod.

NATALIE
Oh, the guy from the restaurant.
What’s up?

ROD
Hey, it was nice running into you at Half Moon Bay.

NATALIE
Yeah. It was nice meeting you.

ROD
So, how’s your day?

NATALIE
My day’s going well, how’s yours?

ROD
Great. I made a big sale today.

NATALIE
Good, fantastic!

ROD
Thanks.

NATALIE
I closed a big job offer today at Victoria’s Secret.

ROD
Wow, congratulations! I think you’ll look great in those lingerie.

NATALIE
Thanks.

Ich breche das hier mal ab, weil es einfach unerträglich ist. Die beiden verabreden sich dann noch zum Essen.

Rod und sein Freund Rick spielen Basketball und völlig aus dem Nichts quatschen sie über die Erderwärmung. Und übers Ficken. Halt ein ganz normales Gespräch unter zukünftigen NBA-Profis.

Rod guckt mal wieder Nachrichten.Nur mal so nebenbei muss erwähnt werden, dass die Nachrichtensprecherin hier einen einigermaßen guten Job macht. Ich schätze mal, es liegt daran, dass sie ihre Sätze ablesen kann. Es klingelt und Rod guckt, als hätte er noch nie so ein seltsames Geräusch gehört. Es ist ein Solaranlagenverkäufer, der der geschickteste Verhandlungsexperte ist, den ich jemals gesehen habe. Rod lässt sich zwei Sekunden voll labern und fragt dann, ob man nicht noch was am Preis machen kann. Der Vertreter überlegt genau ein Hundertstel einer Hundertstelsekunde und gibt ihm 1000 Dollar Rabatt. EINTAUSEND DOLLAR!!!! Wisst ihr, wenn der Autor dieses Mülls gut wäre, würde er daraus einen Gag machen und den Typen immer wieder mit anderen Geschäften zu Rod schicken, weil er dauernd gefeuert wird, aufgrund seiner Unfähigkeit seiner Firma Geld einzubringen. Quasi der Gil Gunderson von Birdemic. Aber der Autor ist scheiße, also gibt es nur einen Handshake.

Rod und Natalie treffen sich beim China Restaurant und natürlich gibt es passend dazu chinesisches Geklimper als Soundtrack. Ziemlich sicher von James Nguyen selbst mit dem Music Maker erstellt. Der Hauptdarsteller ist ganz stolz, da es ihm gelingt, seine Jobbeschreibung voller Fremdwörter irgendwie über die Bühne zu kriegen. Irgendwo existieren 10 Stunden Outtakes nur von dieser Szene, da bin ich absolut sicher. Es folgt die unglaublichste „Lernen wir die Charaktere mal etwas besser kennen“-Satzaneinanderreihung, die die Filmwelt jemals gesehen hat. Aber immerhin wissen wir jetzt, dass Natalie eine Katze hat, gerne in Discos geht und nicht so wie Rod dauernd Football guckt. Wenn der Regisseur gut wäre, würde ich nebenbei sagen, dass es tatsächlich Absicht ist, dass immer nur Hintergrundgeräusche zu hören sind, wenn die Kamera auf Natalie gerichtet ist. Quasi als Foreshadowing, weil sie später von einem Bus überfahren wird, oder so. Aber es wird wirklich nur Zufall und grottenschlechtes Editing sein.

Natalie erzählt ihrer Mutter von ihrem Date und … scheißt jetzt mal auf den Mist. Es ist ne halbe Stunde rum und ich habe noch nicht einen einzigen Vogel gesehen.

Es ist unfassbar. Natalie ruft ihre Freundin an – die gerade Sex hat, für den sie nicht mal den Bikini ausziehen musste – und ihr wisst schon: Natalie = Brumm Brumm Freundin = Grillenzirpen. Ich schätze mal, dass man die Szenen mit Natalie alle am selben Tag, an der selben Autobahnraststätte gedreht hat, weil sie ihren Bus kriegen musste.

Double Date Time. Rod + Natalie und Rick + Bikinitussi gucken den Al Gore Schinken und Rick will sich ein Elektroauto kaufen. Zu mehr hat die Szene nicht geführt. Man hätte ja zumindest mal nen Vogel im Hintergrund zeigen können, aber nix. Kein Vogel da.

Uh, das „Art & Pumpkin Festival“ steht an. Ich weiß nicht, was es ist, aber es klingt unglaublich scheiße. Kann also nur gut werden. Vielleicht ist sogar ein Vogelzüchter da. Nein, es gibt nur nen 1500 Pfund Kürbis zu sehen.

Rod und Natalie tapern am Strand entlang und … DA!!!! Im Hintergrund sitzt eine Möwe im Sand. Bitte lasst die jetzt sofort angreifen. Leider nicht. Aber Natalie findet am Strand einen toten Vogel. Und mit toter Vogel meine ich, dass jemand ein Bild von einem toten Adler im Internet gesucht, dieses dann noch mal abfotografiert hat, um es dann als Vorlage zu nehmen, um es mit Paint in einen Computereffekt umzuwandeln, den er dann in den Film reinklebt. Natalie weint also völlig berechtigt. Meine Augen tränen auch schon von dem Anblick.

Rod und Nat sind bei Mama Natalie eingeladen und labern über die Rente und anderen Scheiß, der absolut nichts mit den Vögeln, dem Vögeln, oder Vogelfederumherschwingenden Kissenschlachten zu tun hat. Und dann sitzen sie in einer Bar und labern wieder nur Scheiße. WANN KOMMEN DIE VERFICKTEN VÖGEL!!!!!!!!!!!!!!???????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bikinisex Teil 2.

Eine idyllische Umgebung, dieses Half Moon Bay, wie uns ruhige Bilder der Umgebung zeigen. Stille. Nur wunderschöne Naturaufnahmen. Frieden. Ruhe. ABER DANN GREIFEN AUS DEM NICHTS DIE VÖGEL AN UND ÜBERALL FLIEGT IRGENDWELCHE SCHEIßE IN DIE LUFT UND DIE VÖGEL FLIEGEN IN SCHWÄRMEN AUF DIE KAMERA ZU UND SIE STÜRZEN SICH WIE JAPANISCHE KAMIKAZEFLIEGER IN TANKSTELLEN UND VERURSACHEN EXPLOSIONEN DIE SO REALISTISCH WIRKEN DASS MICHAEL BAY DIREKT SEINEN SPECIAL EFFECTS SUPERVISOR NEU BESETZEN WIRD UND DIE VÖGEL KACKEN ALLES VOLL!!!! Rod und Natalie pennen. Welcher Irre hat die Scheiße hier bitte geschnitten?

Warum sind die eigentlich in einem Motel? Können die nicht zu Hause poppen? Naja, jedenfalls tun sie sich mit Ramsay (nicht Bolton) und seiner Freundin zusammen, um sich den Weg durch die Vögel zu kämpfen. Und das kann man eigentlich nicht beschreiben. Stellt euch vor, ihr schmiert euch ein Brot mit einem Kleiderbügel statt einem Messer und nehmt das auf Video auf. Während ihr das Brot schmiert, werdert ihr ständig von euren Haustieren abgelenkt und müsst nach ihnen schauen und die Augen vom Brot nehmen. Aus dem entstandenen Video wird das Brot rausgeschnitten und auch die Haustiere und … einfach alles, außer euch, mit nervösen Zuckungen und dem schwingenden Kleiderbügel. Und dann editiert ihr in den Vordergrund ein paar Vögel, die genau zwei Bewegungen machen: Flügel nach oben, Flügel nach unten. Und das in Endlosschleife. TATA!!! Ihr habt eine Birdemic-Actionszene.

Die Gang rettet sich in einen Van und aus irgendeinem Grund haben sie plötzlich ein Maschinengewehr. Irgendwo finden sie noch ein kleines Mädchen, dass alle Beteiligten darstellerisch mit nur einer Sekunde Auftritt direkt in den Schatten stellt. Und dabei ist sie trotzdem scheiße. Und 5 Minuten später retten sie wohl auch noch nen Jungen. Oder warum sitzt der plötzlich mit denen im Auto?

Mittagszeit. Also hält man an der Tanke, um sich mit Süßigkeiten einzudecken und vielleicht mal noch ne Tiefkühlpizza mitzunehmen. KRAH!!! KRAH!!!! Die Vögel kommen. Zum Glück hat man ein ganzes Arsenal an Waffen angesammelt und … wisst ihr, wenn die Welt wirklich von blutrünstigen Vögeln zu Grunde gerichtet würde, wäre es dann nicht der erste Gedanke, dass ich NICHT DRAUßEN IN DER WILDNIS EIN PICKNICK MACHE?

Zufällig kommt ein Wissenschaftler vorbei, der mal kurz erklärt, was die Erderwärmung so anrichtet. Alter, die Message hier wird einem aber auch einfach so derbe in den Schädel geballert, dass man nur Ozon kotzen kann. Warum die Vögel angreifen, weiß er trotzdem nicht. Vielleicht ist ihnen zu warm …

Ramsays Freundin liegt tot im Feld und … ist halt tot. Ramsay ist traurig. Mir ist es egal. Die können gar nicht schnell genug sterben, die Affen hier.

Die Vögel attackieren einen Bus. Ramsay will helfen, aber Rod meint, dass sie keinen Platz im Auto haben. Aber sie haben Becky getötet, also muss Ramsay Rache nehmen wie ein echter Actionheld. Um ehrlich zu sein kommt es mir so vor, als würde er eher die Leute verstören, wenn er mit seiner MG rumballert und die Leute aus dem Bus zieht. Naja, dann wird er ohnehin von ein paar Vögeln ANGEKOTZT!!! und stirbt.

Na, zum Glück hat die Tankstelle noch offen. Nur scheiße, dass ein Liter Benzin jetzt 100 Dollar kostet. Da hat Rod ja Glück gehabt, dass er von Solaranlagenschorsch den Magarabatt gekriegt hat. Und dann hat er Pech, weil er von einem Cowboy ausgeraubt wird, Aber dann wieder Glück, weil dem Cowboy ein Vogel direkt in die Halsschlagader fliegt. Manchmal hat man einfach einen guten Tag, denkt sich Rod und fährt weiter.

Im Wald treffen sie einen Typen, der – wie soll es anders sein – über die Erderwärmung palavert und dass er die Bäume nicht davor schützen kann. Leider hört er einen Berglöwen und muss nach Hause. Die anderen Irren laufen zum Auto … Moment mal, warum waren die eigentlich in dem Wald? Und warum brennt es da überall? Und warum ist dieser Scheißfilm immer noch nicht vorbei?

Oh nein, das Benzin für 100 Dollar ist schon wieder leer. Rod findet sich dann plötzlich in einem Point & Click Adventure aus den 80ern wieder, als er den Kofferraum öffnet.

ROD
Look, it’s a fishing rod. I could catch some fish.

Rod geht also angeln und läuft immer noch wie ein Cyborg mit Stock im Arsch. Selbst zum Ende des Films ist der Typ die Verkrampftheit in Person. Natalie geht mit den Blagen am Strand spielen. Und dann brät man halt den Fisch und mir ist jetzt schon schlecht. Den Kindern auch, denn die wollen lieber ein Happy Meal. Geht aber nicht, denn die Vögel kommen und man muss weg. Also schließt man sich wieder im Van ein und Rod ballert die letzte Munition leer. Also bewaffnet man sich mit Schraubenschlüssel und Gaskanister. Das wäre aber gar nicht nötig gewesen, denn es ist The Happening all over again. Scheinbar kommt der Winter und die Vögel müssen nach Süden. Jedenfalls hauen sie einfach ab.

Rod, Nat und die Pissblagen stehen am Strand und gucken zu, wie die Vögel in den Sonnenuntergang gleiten und sind sicher. Zumindest bis Teil 2. Ja, den gibt es wirklich. Ich gehe Tauben füttern …

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Schrottsommer 2016 – Sommerferienlager

Ich bin ehrlich: Als ich den heutigen Film für den Schrottsommer ausgesucht habe, dachte ich eigentlich, das wäre so eine grottenschlechte Feriencampkomödie mit ein paar Titten, notgeilen Jungs und den üblichen schlechten Witzen. Nachdem ich dann aber den Alternativtitel „Bloody Pom Poms“ gesehen habe – und ich feststellen musste, dass menstruale Aufklärungsfilme doch eher was aus den 70ern waren – dämmerte mir, dass es sich um etwas anderes handeln könnte. Ein Blick auf das Cover des Films unterstrich diese Vermutung, denn Totenkopfcheerleaderinnen sind wohl eher weniger zu schlechten Witzen aufgelegt. Wie sich herausstellte ist es ein grottenschlechter Camp-Slasher mit ein paar Titten, notgeilen Jungs und den üblichen schlechten Witzen. Ist ja auch nicht verkehrt, denke ich. Und mit etwas Glück wird es mal wieder so lächerlich, dass man mehr zu lachen hat, als es bei einer schlechten Ferienlagercomedy jemals der Fall sein könnte.

CHEERLEADER CAMP – USA – Japan – 1988 – 89 Min.

Direkt die erste Szene stellt mal klar, dass das hier total lahme Grütze wird. In einem Traum cheerleadet irgendeine Tussi rum und verkackt alles. Ihre Eltern stehen auf der Tribüne und sind extrem enttäuscht. UNd dann wird die Tuse von ihren Pom Poms angegriffen. Kein Film, der mit einer Traumsequenz anfängt, kann gut werden.

Die Cheerleadertruppe fährt also zum Camp und der fette Timmy hält seinen Arsch aus dem Fenster und steckt dann fest. Wow. Doch ne schlechte Comedy? Ms. Tipton begrüßt sie dann alle und wir erfahren die Namen der Hauptdarsteller. Äh, Alison und noch ein paar andere halt. Letztlich sowieso egal, da sich die Ischen eh alle auf gleiche Weise anzicken.

Timmy bespannt die Tussis beim großen Tittenvergleich und kommt dann als fette Hausfrau verkleidet angelatscht. Die Weiber bedecken schnell ihre Tüten und werfen ihn in den See. Also bisher hat das wirklich mehr von einer grausamen Komödie.

Der Sheriff guckt durch sein Fernglas und wird vom alten Pop angelabert, was zu absolut gar nix führt.

Alison findet Susan mit aufgeschlitzten Pulsadern. Ms. Tipton palavert was von Susans inneren Dämonen und etwas später machen die Mädels aus Trauer eine Kissenschlacht.

Eine schnöde Sache wie ein Selbstmord kann echte Cheerleaderinnen natürlich nicht davon abhalten, den bevorstehenden Contest trotzdem ernster zu nehmen, als alles andere, was jemals irgendwie ernst genommen wurde.

Alison ist nebenbei depressiv, glaube ich. Erst hatte sie am Anfang den komischen Traum und jetzt glaubt sie, dass ihre Visage komplett blutverschmiert ist. Und dann latscht sie durch ein dunkles Lager, um einen Schluck Milch zu trinken und die Leiche von Susan, die im Regal neben der Milch liegt, fällt auf sie drauf. Und dann geht der Oscar an die Leiche, die in ihrer Starre mehr Facetten aufweist, als es die Darstellerin von Alison zu Lebzeiten jemals könnte. Daniel Radcliffe hat sich da sicher einiges abgeschaut.

Ms. Tipton hat ihre Titten rausgeholt um mit dem Sheriff zu vögeln. Timmy guckt sich das natürlich alles an, weils lustig ist, oder so.

Zwischenfazit: Schöne Brüste hier im Film. Nichts übertrieben-aufgepumptes. Wirkt alles sehr echt. So kann es weiter gehen … ach, und der Rest ist lahme Scheiße.

Ms. Tipton hält eine Ansprache über die Würde, die nur Cheerleader aufbringen können. Ich erspare mir an dieser Stelle mal jeden Kommentar. Der Satz spricht wohl für sich. Timmy zeigt dann ein Video von Tiptons Bettabenteuer mit dem Sheriff und alle feiern es derbe ab. Würde und so. Ist klar.

Alison und Brent machen rum, aber Alison hat Migräne, oder so. Im Traum vögeln sie aber trotzdem rum und alle gucken zu. Habe ich eigentlich schon erwähnt, wie sehr ich Traumsequenzen hasse? Dieser Film ist also genau das richtige für mich, wie es scheint.

Alle gehen schwimmen. Und am Ende sind dann doch nur noch Alison und Brent im See und machen rum. Aber Alison hat Migräne, oder so … ich habe ein Deja Vu. Brent haut dann ab. Ich kanns verstehen. Alison hat bestimmt schöne Titten, aber sie weigert sich einfach strikt, diese auch mal rauszuholen.

Theresa oder so ähnlich wird mit einer Heckenschere durch den Nacken abgestochen. Alison hat dann einen Traum, in dem sie Theresa mit ihren Pom Poms aufschlitzt, weil die mit Brent rummacht. Nur so ein Gdanke, Alison: Aber vielleicht hat Theresa Brent mal ihre Möpse gezeigt. Wenn du gleichziehst, hat er keinen Grund mehr fremdzugehen.

Cory, die aus irgendeinem Grund durchgehend im Krokodilkostüm rumlatscht, weckt Alsion, weil gleich der Maskottchenwettbewerb ansteht. Cory rockt die Bude mit ihrem Crocodile Rock Dance und wird dann von Ms. Tipton um den Sieg beschissen, da die einfach das Huhn zum Sieger erklärt. Willkommen in der fantastischen Welt der Cheerleadersommerferienlager. Warum zur Hölle war ich nie da?

Timmy und Brent verkacken dann die einstudierte Nummer, weil Pam (so hieß die Heckenscherenhenne also) fehlt. Ms. Tipton ist nicht erfreut über diese Zirkusnummer. Alison geht mal frische Luft schnappen.

Bonnie wird zur Queen gekürt und es gibt grauenhaften 80er-Jahre-Rock. Live. Von einer grauenhaften 80er-Jahre-Rockband. Und die Leute tanzen dazu. Grauenhaften 80er-Jahre-Tanz. Es ist einfach grauenhaft.

Alison latscht durch den Wald und sucht Pam und Theresa (ich wusste doch, dass es hier eine Theresa gibt). Die findet gerade Pam und schreit. Und schreit. Und schreit. Und dann wird sie von nem Auto überfahren, oder sowas in der Art. Habs nicht gerafft.

Die anderen suchen immer noch nach den beiden. Außer Timmy, der sich zu den grauenhaften Klängen der grauenhaften 80er-Jahre-Rockband mit grauenhaftem Fusel besäuft und eine Tussi abknutscht, die nicht abgeneigt ist. Ms. Tipton macht nebenbei ähnliches.

Ms. Tipton wird im Wald … ich weiß auch nicht … erschossen? Mit einem Bogen? Ich habe keinen Plan. Jedenfalls stolpert sie minutenlang durch den Wald und findet Alison in einer Hütte, wo sie dann endlich zusammenbrechen kann. Ah, sie hat ein Hackebeil im Rücken. Der Mörder ist also ganz eindeutig: HACKEBEIL HARRY! Nee, wartet, der hätte sie mit einem Dildo umgebracht. Müssen wir wohl weiter raten.

Massenpanik bricht aus und alle hauen mit ihren Autos ab. Wisst ihr, das ist doch eigentlich schon der pure Unrealismus. Zu einem echten Cheerleadercamp würde man doch ganzsicher mit einem Bus anreisen. Nur das Alison-Dance-And-Cheer-Team-Of-Desaster bleibt zurück. Weil jemand das Batteriekabel des Vans durchgeschnitten hat. Also beschließt man, die 40 Meilen bis zur Zivilisation zu laufen. 40 Meilen? In was für einem Wald an welchem Arsch der Welt haben die das Camp bitte gebaut?

Die Gruppe trifft auf Pop und hält ihn für den Killer. Also rennen sie zurück. Außer Timmy, der ganz hervorragend in einen Blockbuster dieses Jahrtausends passen würde. Ihr wisst schon, diese Kackfilme, in denen alles zu Bruch geht, tausende von Leuten sterben, aber die Charaktere trotzdem alles mit dämlichen Sprüchen kommentieren und sowieso nicht den Hauch von echten Menschen darstellen. Timmy passt da gut rein, denn während alle anderen um ihr Leben rennen, filmt er sich beim Kacken.

Die anderen finden dann seine Kamera und sehen darauf nicht nur Timmy beim Scheißen, sondern auch, wie der mit einer Axt weggeschnetzelt wird. Brent baut eine geniale Bärenfallenfalle über der Tür zur Hütte, in die der Sheriff latscht, weil er helfen will. Brent läuft also in den Wald und trifft auf Pop, der ihn abknallen will. Aber Cory ist plötzlich ebenfalls bewaffnet und erschießt Pop.

Alison, Brent, Cory und Bonnie sitzen am Lagerfeuer und trinken Tee. Brent will Alison knallen, aber die hat Migräne, oder so.Cory sagt dann, dass Brent der Killer ist, weil … Cory das halt sagt. Ich machs jetzt kurz, das ergibt doch sowieso alles keinen Sinn: Cory drückt Alison den Revolver in die Hand, von dem ich immer noch nicht weiß, wo sie ihn eigentlich her hat. Alison und Cory suchen Brent. Der hat gerade Bonnie gekillt. Also ballert Alison Brent weg und die Bullen kommen dann auch mal vorbei, um die Zeugen zu befragen. Cory hofft, dass Alison sich ihre Träume erfüllen kann und joggt davon.

Alison wird in den Krankenwagen verfrachtet und der Cop fragt, warum sie all die Leute getötet hat. Cory steht auf einem Hügel und cheerleadet rum, während ich mich frage, was mir dieser Film eigentlich vermitteln wollte, außer, dass der Drehbuchautor selbst keine Ahnung hatte, wer denn eigentlich der Killer ist. Gebt mir ein S. Gebt mir ein C. Gebt mir ein H. Gebt mir ein R. Gebt mir ein O. Gebt mir zwei T … Ich kapiere es immer noch nicht ….

Schrottsommer 2016 – Strandparty

Leser, die sich schon länger auf dem Filmschrottplatz rumtreiben, erinnern sich sicher noch an den absolut fantastischen Sting Of Death. Nicht? Na gut, hier noch mal zur Auffrischung der fantastische Jellyfish Song inklusive Jellyfish Tanz.

Ich dachte mir, es wird mal wieder Zeit, dass wir uns weit zurück begeben, in die schwingenden 60er, in denen selbst die Horrorfilme noch musikalisch ganz großes Kino waren. Es ist zwar quasi unmöglich, dass der heutige Film auch nur Ansatzweise an die absoluten Geisteskrankheiten eines Sting Of Death heranreicht. Aber geben wir ihm zumindest eine Chance und gehen auf die Strandparty.

THE HORROR OF PARTY BEACH – USA – 1964 – 78 Min.

Dieser Film stellt nebenbei eine Premiere auf dem Filmschrottplatz dar. Denn es ist der erste Schwarz/Weiß-Film, der seinen Platz auf dem Schrottplatz findet. Und wenn ich mir den unglaublich spannenden Anfang so angucke, bei dem irgendeine Motorradgang ein Paar in einem sportliche Cabrio verfolgt, diese dann aber an den Strand flüchten, wo der Typ dann der Tussi erklärt, dass er ihr nicht aufhilft, wenn sie auf die Fresse fällt, diese aber dann von seinen Experimenten palavert und ich schon wieder gar nicht mehr durchblicke, ist der Streifen schon lange überfällig.

Atommüllfässer werden im Meer versenkt, ist klar, Ich frage mich übrigens, warum … auf dem Meeresgrund bereits ein Totenkopf liegt … nein, was ich mich eigentlich frage ist, warum die diese Fassversenkungsszene damals immer neu gedreht haben. Wenn ich in Hollywood gewesen wäre, hätte ich ein Geschäft aufgemacht, dass nur Fassversenkungsszenen an Filmemacher verkauft. Da hätte man Millionen mit machen können. Diese Szene gab es damals in JEDEM Film. Aus dem Totenkopf entsteht übrigens der Horror, der dann später den Partystrand heimsuchen wird. Und was soll ich sagen: es sieht aus, als wäre ein moosbewachsener Felsen aufgewacht und würde die Toilette suchen.

Am Partystrand kommen jetzt auch endlich mal die Mopedrocker von vorhin an. Haben sich wohl vorher verfahren. Sie rauchen und trinken wie Asoziale, dabei wollen die anderen netten Leute da doch nur zu der beschissenen Musik der grottenschlechten Live-Band tanzen. Die folgende Tanzszene kommt natürlich zu keiner Zeit an den Klassiker aus Sting Of Death ran.

Oh, da ist das Monster aus der Nähe. Ein Teil Fisch, ein Teil Drache, ein Teil Giraffe, ein Teil Seepferdchen. Ein perfekte Mischung also. Das muss aber auch erst mal reichen an Spannung. Denn die Live-Band performt gerade ihren Knallerhit „Wiggle Wiggle Wobble Wobble“.

Hank, der Doktor oder was auch immer der sein mag, ist kein guter Wiggler und Wobbler und prügelt sich mit einem Typen namens Mike, weil die Experimentetussi von Hank ihn antanzt. Ihr seht, Sinn sucht man hier besser von Beginn an nicht. Nachdem sie sich die Fressen poliert haben geben sie sich die Hand wie echte Männer. Die Tussi geht schwimmen. Nebenbei als einzige. Die sind alle am Strand, aber nur sie geht ins Wasser, weil alle anderen zu sehr damit beschäftigt sind, zu wigglen und zu wobblen. Waren die 60er wirklich so? Da konnte man sich ja eigentlich nur Monster wünschen, die dem Treiben da ein Ende bereiten.

Ein Schrei und man findet die Leiche des Mädchens. Die Cops sind ratlos. Sie haben alle Anwesenden befragt, aber die denken nur ans Tanzen, deshalb kann ihnen niemand weiter helfen.

Die Tochter des Leichenbestatters ist geil auf Hank. Wollte das nur mal so nebenbei erwähnen, weil das vielleicht noch mal wichtig wird. Wir reden hier immerhin von einem Film aus den 60ern. Wenn die gleich rumficken, weiß man jetzt wenigstens, dass sie geil aufeinander waren. Ich kann nebenbei verstehen, warum Elaine – so heißt die Leichentochter – keinen Bock hat, auf die Pyjama-Party von Libby zu gehen. Erstens wird da grauenhaft gesungen und zweitens bringen die echt den Gag mit dem Wassereimer auf der Tür. Hui, das wird ein Spaß.

Wartet mal, das sind ja schon zwei Monster. Und sie schleichen sich zur Pyjama-Party. Nun, 20 Mädchen tot. Nur eine hat überlebt. Die beschreibt die Monster und Experten versuchen jetzt die Identität der Monster herauszufinden. Ja, der Nachrichtensprecher sagt wirklich „Identität“. Ich denke, eins von den Monstern heißt Karl-Heinz Müller. Fall gelöst.

Hach, die 60er. Eine Gruppe von Tussis fährt tanken. Tankfüllung, Fensterputzen und Wegbeschreibung nach New York für 4 Dollar. Heute gibt dir für 4 Dollar nicht mal mehr jemand die Auskunft, ob man an der nächsten Kreuzung links oder rechts abbiegen soll. Das waren noch Zeiten. Trotzdem alle irre. Jedenfalls haben die Ischen natürlich eine Panne im Wald und die Monster kommen.

Elaines Sklavi … äh, ich meine Haushälterin meint, Voodoo kann nicht schaden. Hank kommt vorbei und ich raffe immer noch nicht, wie die eigentlich alle miteinander in Verbindung stehen.

Am Strand wird immer noch gesungen. Elaine wünscht sich sogar ein Lied. Ich wünsche ihr einen grausamen Tod.

Zwei Tussis alleine auf der Straße – tot.

Der Leichenbestatter ist auch noch Wissenschaftler und findet heraus, dass die Monster ein Hybride aus Fisch und Plankton sind, oder so. Und sie ernähren sich von Menschenblut. Und man kann sie mit Sodium töten.

Zwei besoffene Arschlöcher alleine im Wald – tot.

Hank und Leichenlarry planen also die große Sodiumattacke. Ich habe keine Ahnung, was der Plan dahinter ist, also warten wir mal ab.

Zu wahnsinnig dramatischer Musik treffen sich dann alle im Wald, wo Elaine bereits mit dem Fuß in zwischen zwei Felsen fest hängt und die Monster seit gefühlt zwei Tagen auf sie zu schleichen. Natürlich ist Hank zur richtigen Zeit am Start und wirft mit Sodiumgranten um sich. Denke ich. Ist arschdunkel und schwarz/weiß. Ich erkenne quasi nix. Nach und nach treffen dann auch die Cops und Leichenlarry ein und mit der großen Sodiumexplosion erledigt man das Grauen rückstandslos, da sich jedes Monster, das mit Sodium in Berührung kommt, diret in Luft auflöst.

Elaine kriegt nen Orgasmus als sie zu Auto humpelt und alle können wieder Party am Strand machen. Ich gehe meinen Atommüll entsorgen …

Schrottsommer 2016 – Bienen verscheuchen

bssssssssssssssssssssssssss *wedel* bsssssssssssssssssssss *wedel* bsssssssssssssssssssss *wedel wedel* bssssssssssssssssssssss *klatsch* HA HA HA Stirb, Kackvieh! *wegschnipp* Wir kennen das alle. Man sitzt im Sommer draußen im Garten. Oder liegt am See. Oder wacht im vollgekotzten Zelt auf einem Festival auf. Und man wird unentwegt von dem Gesurre irgendwelchen Ungeziefers genervt, dass einem um die Birne schwirrt. Bisher ist noch keine Methode bekannt, die dem wilden Treiben der Insektenseuche ein Ende setzt. Aber wenn wir Glück haben, liefert der folgende Fim ein paar Ideen:

BLACK SWARM – Canada – 2007 – 89 Min.

Sagt mal, ist es in Kanada nicht immer arschkalt? Wie kommen die darauf, nen Bienenfilm zu drehen? Der Regisseur heißt übrigens mit Nachnamen Winning. Also können wir hier nur verlieren.

Oh mein Gott, es ist ein Apfel! Das alleine ist schon grausam genug, denn wer mag schon sowas gesundes wie Obst? Aber noch schlimmer ist die Tatsache, dass aus dem Apfel eine blutrünstige Biene krabbelt, die dann zu ihrem Nest fliegt, das anschließend von einem Kammerjäger abgefackelt wird. Soweit also zum Plot. Es ist wohl das typische „Die Natur schlägt zurück“ Szenario. Hatten wir ja letztes Jahr im Schrottsommer auch schon. Nur mit Blumen.

Die kleine Kelsey ist nicht gut drauf, denn Mama Jane zwingt sie, aus der Stadt heraus und aufs Land zu ziehen. Warum Jane überhaupt weggezogen ist, will Kelsey wissen. Antwort: „Es war ne gute Idee.“ Na, zum Glück lässt man hier keine Fragen offen.

Devin, der Bienennestabfackler von gerade eben, quatscht mit der blinden Kundin rum und fährt weiter. Black Swarm ist übrigens der Name der Kammerjägerfirma, für die er arbeitet. Der angehende Bürgermeister labert ihn voll und mich wundert, dass er nicht zufällig gerade ein Kürbisfest plant, dass durch die Bienenplage bedroht ist.

Bienenzüchter Eli (gespielt von Robert Englund ohne Krallenhand) schenkt Kelsey einen Apfel, während Jane ihren neuen Job als Sheriff antritt. Die erste Regel des unkreativen Writings besagt, dass der Protagonist der neue Sheriff ist. Der Eismann kommt und … Meine Fresse, was zur Hölle soll der denn darstellen? Eine Mischung aus dem Ice Cream Man und der Schabe aus Men In Black? Der ganze Film hier ist jetzt schon ein reiner Flashback auf den letzten Schrottsommer. Kelsey will doch kein Eis. Ich auch nicht, Nie wieder.

Im Haus der Blinden stirbt ein Typ durch tausend Wespenstiche. Leider hat man für die Szene nicht Macaulay Culkin gekriegt. Man hatte hier die einmalige Chance, den Zuschauer für My Girl zu entschädigen.

Jane befragt die Blinde. Die erklärt, dass Devin der neue Kammerjäger ist und natürlich kennt Jane Devin und natürlich weiß sie nicht, ob sie ihn sehen will und natürlich ist ihr Mann gestorben. Die zweite Regel des unkreativen Writings besagt, dass der Sheriff im Dorf eine alte Flamme trifft. Wir wissen, wo uns Regel 3 hinbringen wird. Ich hoffe ja insgeheim auf eine Sexszene im Bienenstock.

Im Autopsieraum wird der Totgestochene zum Zombie. Äh, warum? Es ist ein großer Irrtum, das mit Zombies alles besser wird. Und so eine Scheiße hier schon gar nicht. Während der Zombie irgendeinen Typen killt, findet Devin eine etwas großgeratene Biene und Kelsey nervt mit einer Mundharmonika. Ach ja, und dem Nachbarn krabbeln Bienen aus dem Ohr. Das hier kann einfach nur zu totalem Bullshit führen. Und warum heißt der Film nicht „Zombees“? Kommt schon Leute, wenn billig, dann wenigstens richtig.

Devin und Jane treffen sich natürlich doch und Cathrin – ich glaube, das ist Devins Freundin, aber ich blicke nicht durch – fragt hinterher, was denn deren Geschichte ist. Und hier kommt sie: Jane war in der Highschool mit Devin zusammen. Aber dann heiratete sie DEVINS ZWILLINGSBRUDER DAN!!! Und der starb offensichtlich. Bestimmt hat er den Fehler gemacht, sich einen beschissenen Film wie Black Swarm anzugucken und ist vor Langeweile vom Balkon gesprungen.

Beverly – das ist die Blinde – abert etwas mit Kelsey rum. Ich mag Beverly. Immer gut drauf, obwohl sie blind ist und in ihrem Garten ein Typ kaputtgestochen wurde.

Eli hat ein absolutes Megalabor in seinem Wohnwagen. Inklusive Menschenschädel und einem Pfirsich, in den er irgendetwas reinspritzt. Kelsey sollte besser kein Obst mehr von ihm annehmen. Nachdem Eli gegangen ist, schleicht sich Kelsey natürlich in das Labor und isst den Pfirsich. Und dann ticken alle Bienen aus, oder so. Ich bin mir nicht ganz sicher, was mir da gerade vermittelt werden sollte.

Kommen wir also zu spannenderen Dingen. Zum Beispiel dem Dorfpfarrer, der vor den Augen des angehenden Bürgermeisters einen epileptischen Anfall erleidet und den dann mit Bienen bespuckt, wie es sonst nur Die Mumie persönlich mit Hornissen zu leisten im Stande ist.

Mal schnell noch ein paar wichtige Plotpoints des unkreativen Writings abhandeln: Catherine ist irgendeine Art von Undercover-Agentin und steigt in eine schwarze Limousine ein. Kelsey und Beverly rennen über ein Maisfeld, um vor den Bienen zu flüchten. Devin kommt vorbei und rennt hinterher. Beverly und Kelsey verlieren sich im Maisfeld. Jane sucht Kelsey im Haus und findet das Labor. Darin sitzt Eli und redet mit den Bienen. Dabei erklärt er kurz, dass diese die Nachbarn zu Drohnen für die Königin gemacht haben. Ernsthaft: Wie viele lahme Szenen kann man aneinanderreihen?

Jane stellt jedenfalls Eli. Währenddessen wird Beverly vor Kelseys Augen niedergestochen. Devin fängt Kelsey ein, die ihn für einen Geist hält. Als Beweis, dass er kein Geist ist, lässt sich Devin von Kelsey kenifen. Sollte das nicht andersrum funktionieren? Whatever. Alle landen im Labor und Eli erklärt, dass die Regierung seine genetisch veränderten Bienen als Waffe benutzen wollten. Oh man, echt jetzt? Wie lahm ist das denn … ach, jetzt hätte ich fast vergessen, was das hier für ein Film ist. LAHMARSCH – THE MOVIE

Naja, blah blah blah und man beschließt, das Kaff zu räumen. Aber NEIN!!! Jane kann das nicht zulassen. Schließlich ist es ihr Zuhause und sie wohnt schon seit 2 Stunden weider hier, nachdem sie zuvor eine halbe Ewigkeit in der Stadt verbracht hat. Also muss das Dorf gerettet werden. Deshalb schmiedet man einen Plan, der sich wohl erst bei der Durchführung offenbaren wird. Eli und Kelsey gehen jedenfalls in die Kirche und da erklärt Eli, dass es nicht so gut war, dass sie den Pfirsich gegessen hat, denn jetzt werden die Wespen sie für die neue Königin halten. Mal davon abgesehen, dass das alles völliger Käse ist … ich dachte, es handelt sich hier um Bienen. Wieso sind es plötzlich Wespen?

Catherine rettet Kelsey vor dem Pfarrer und dem Bürgermeister in Zombieform und knallt Eli ab, da sie ihn nicht mehr brauchen. Schließlich haben sie hier die Königin höchstpersönlich. Das ist alles so unglaublich banane. Und nicht auf gute Weise.

Jane und Devin knutschen rum und fackeln einen Bienen … nein, Wespenschwarm ab, indem sie den Kammerjägerbully von Devin in die Luft jagen. Die latschen dann … irgendwo hin und da ist zufällig das Meganest der Megawespen in dem die Megakönigin Kelsey sitzt. Catherine ist auch da und es folgt der lahmste Showdown, den die Welt jemals gesehen hat. Folgendermaßen: Jane will Kelsey holen, aber Catherine sagt „nö“. Jane zieht ihre Waffe. Catherine hat auch eine. Die beiden stehen sich direkt gegenüber. Man muss also nichts weiter tun, als gerade aus zu schießen, um die andere zu treffen. Catherine feuert zuerst. Drei Mal. Geradeaus. Genau auf ihr Ziel. Aber wie durch ein Wunder trifft sie gar nix. Nicht mal die Luft rund um Jane. Diese schießt als nächstes und lässt Catherine natürlich in einem Blutbad von CGI untergehen. Die vierte Regel … ach komm, lassen wir das. Wir wissen alle, dass Antagonisten schlechte Schützen sind. Aber Catherine ist da wirklich das absolute Paradebeispiel.

Jedenfalls kann Jane Kelsey nicht aus dem Wespennest holen, weil die Zombies kommen … Dieser Satz beschreibt wohl am besten, was an diesem Film alles verkehrt ist.

Eli lebt!!! Was für ein Twist. Draußen warten Helikopter von der Regierung, die ihn umbringen wollen. Er erklärt, dass er die ganze Zeit versucht hat, seine genetische Wespenveränderung rückgängig zu machen. Und jetzt kommts: Kelsey ist Devins Tochter!!! Man, die Twists hier sind ja mal sowas von unvorhersehbar und verzwirbelt, dass das nur von einem wahren Meister geschrieben worden sein kann. Und wie es sich für einen guten Autor gehört, hat er zum Schluss noch einen echten Knallerplan am Start, wie man aus der misslichen Lage herauskommt: Das Wespennest wegbomben.

Eli krabbelt also zum Nest und befreit Kelsey, indem er sie einfach aus dem Nest freibuddelt. Warum das vorher nicht ging, ist mir nicht ganz klar, aber der Autor wird es wissen. Jedenfalls auf zur Flucht, und logischerweise lässt man Kelsey mit Eli rauslaufen. Ihr wisst schon, weil der von den Helikoptern gejagt wird und somit absolut keine Gefahr für das Kind besteht, wenn sie ausgerechnet mit ihm draußen rum läuft. Jedenfalls wird Eli natürlich abgeballert, weil er zurückbleibt und die Familie kann fliehen.

Sie leben glücklich und zufrieden, in einem Haus am Arsch der Welt, wo Kelsey eine Wespe zermatscht. Ich gehe meine Fliegenklatsche holen …

Schrottsommer 2016/Sommerpause

Der Sommer ist bekanntlich eher eine ruhige Zeit, was das Bloggen und das Bloglesen angeht. Mit anderen Worten: Hier ist demnächst wohl eh nicht viel los, da die Leute damit beschäftigt sind, im Schwimmbad Fußpilze zu sammeln, sich mit Eis vollzukleckern, oder ins Kinderbecken zu pissen. Deshalb gehe ich auch in eine Art Sommerpause. Ich muss mich mal um ein paar andere Projekte kümmern, damit ich nicht irgendwann vom Schrottplatz unter eine Brücke umziehen muss.

Aber ganz alleine lasse ich euch natürlich nicht. Denn über die nächsten Wochen gibt es hier zumindest noch ein paar Sommerfilme, so heiß, dass man denkt sie würden direkt aus der Höllenhitze der Sonne kommen und so scheiße, dass man sich wünscht, sie wären dort restlos verbrannt.

Dieses Jahr werden wir folgenden Sommeraktivitäten nachgehen:

Sommerferienlager

Vögel füttern

Bienen verscheuchen

Strandparty

Worauf freut ihr euch am meisten diesen Sommer?