Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Kategorie-Archiv: Das Andere

Media Monday #340

Wisst ihr, was das gute daran ist, wenn der erste Januar auf einen Montag fällt? Man muss sich nicht selbst einen halbgaren Neujahrsblogpost aus den Fingern saugen, in dem sowieso jedes Jahr das gleiche Gelaber steht. Nein, man kann die Arbeit einfach Wulf überlassen und dann im Media Monday einfach nur noch die Lücken füllen.

1. 2018 wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit genau die gleiche Scheiße wie jedes andere Jahr auch. Deshalb geht mir der Jahreswechsel auch jährlich mehr gepflegt am Arsch vorbei. Letztlich hat jedes Jahr ein paar Höhen und ein paar Tiefen und dümpelt ansonsten halt irgendwo dazwischen rum. Mir fällt kein Grund ein, warum das 2018 anders sein sollte.

2. Vorsätze den Medienkonsum betreffend habe ich keine. Wieder mehr Bücher lesen wäre ganz cool, weil das in den letzten Jahren vermehrt auf der Strecke blieb. Aber irgendwie kamen mir in letzter Zeit auch einfach nicht so die richtigen Knaller unter, die mich so richtig gefesselt haben. Vielleicht muss ich da einfach mal meine Auswahl verbessern.

3. Am meisten freue ich mich vermutlich auf die Ergebnisse meiner ersten Buchveröffentlichungen, die definitiv in diesem Jahr stattfinden werden. Wobei „freuen“ nicht ganz richtig ist. Eher „gespannt sein“. Weil sich darauf zu freuen, dass die eigenen Projekte keine Sau interessieren werden ist ja schon irgendwie selbstzerstörerisch.

4. Wo das neue Jahr gerade frisch gestartet ist kann ich ja nebenbei schon mal verraten, dass hier auf dem Filmschrottplatz demnächst ein neues Projekt starten wird. Hoffentlich schon bald, aber da liegt erst noch etwas Arbeit vor mir. Coming Soon …

5. Und am wenigsten vermissen an 2017 werde ich wohl die 7. Denn sind wir mal ehrlich. Die 7 ist einfach eine komplett ausgelutschte Zahl. 7 Zwerge. 7 Berge. 7 Geißlein. 7 auf einen Streich. 7 Weltwunder. 7 Tage in einer Woche. 7 Weltmeere. 7 Jahre Pech. 7 Todsünden. 7 Brücken. Pro 7. Es reicht. Was hat die 8 getan, um so vernachlässigt zu werden? Jetzt ist ihre Chance zu zeigen was sie kann. Go 8!

6. Mit dem Neujahrsmorgen endet auch die „Zeit zwischen den Jahren“ und ich habe ja nie verstanden, warum das die „Zeit zwischen den Jahren“ heißt. Zwischen den Jahren liegt nichts. Es ist ein fließender Übergang von einer Scheiße in die Nächste. Wie, wenn man nackt vor einem Amokläufer in einen Schneesturm flüchtet. Warum heißt das nicht einfach die „Zeit zwischen den Tagen“? Also eben zwischen Weihnachten und Neujahr? Würde doch viel mehr Sinn ergeben.

7. Zuletzt habe ich im kleinen Kreis Silvester gefeiert und das war ausnahmsweise mal recht entspannt und locker, weil ich einfach keinen Bock hatte auf irgendwelchen Partyscheiß und Dauergesaufe bis Mittags um 12. Vielleicht beim nächsten Mal wieder.

Und damit wünsche ich ein Frohes Neues Jahr und den ganzen Quark, der dazu gehört. In den nächsten Tagen/Wochen wird es hier noch etwas ruhig bleiben. Ich gönne mir mal eine kleine Pause vom Filmschrottplatz. Aber bald wird es natürlich gewohnt irre weitergehen. Also lauft nicht zu weit weg.

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Blogger Recognition Award

Awards waren ja eine Zeit lang der richtig heiße Scheiß im Bloggerumfeld. Irgendwann war dann jeder ein Dutzend Mal an der Reihe und man hat entschieden, dass es auch mal reicht. Und das ist auch gut so. Denn so hat dann eine Nominierung auch wieder einen gewissen Stellenwert und man muss sich nicht alle drei Tage irgendwelchen Quatsch aus den Fingern saugen, obwohl einem gar nichts mehr einfällt (was mir als sprudelnder Quell von Kreativität natürlich nicht passieren könnte).

Und jetzt ist ein neuer Award am Start. Und weil sich das reimt und weil Schlopsi von den Infernal Cinematic Affairs mir das Ding freundlicherweise zugeschustert hat, geht es jetzt mal wieder in die Vollen hier. Vielen Dank dafür Schlopsi. Und dann hat mich auch direkt noch Bullion vom Moviescape nominiert, was den Druck natürlich noch mal etwas erhöht. Aber damit kann ich natürlich locker umgehen … ich … also … waaaaaaaaaaaaaaaahhhhhh!

Es handelt sich um den Blogger Recognition Award und wie der Name schon sagt, bedeutet das, dass ich der Größte bin … zusammen mit den anderen Nominierten … und allen anderen, die das Teil schon gekriegt haben … und denen, die es noch kriegen werden … Na, wenn das mal keine Ehre ist, weiß ich auch nicht mehr.

Die erste Aufgabe bei diesem Award lautet:

Erzähle kurz wie du mit dem Bloggen angefangen hast.

Kurz? Okay. Ich hab mich hingesetzt und los geschrieben. War ganz spaßig, also bin ich dran geblieben.

Vielleicht doch etwas länger? Na gut. Also, das war nämlich so:

Ich saß so rum und ging meiner liebsten Beschäftigung nach. Masturb…äh, Filme gucken. Und da ich halt schon immer jemand war, der so ziemlich jedem Film etwas abgewinnen kann, hatte ich mal wieder irgendwelchen Trash in den Player geschmissen. Ich weiß nicht mehr, welcher Film es genau war, aber vermutlich was mit Zombies. Oder Haien. Oder Haizombies. Oder Zombiehaien. Ach nee, das war ja gar nicht gestern, als es nichts anderes mehr auf dem Trashmarkt gab. Das ist ja schon etwas länger her. Also war es vermutlich was mit … was anderem. Und natürlich war es ein Riesenspaß auf allen Ebenen des Wahn- und Schwachsinns. Damals (wie heute) turnte ich regelmäßig in einem Forum rum. Ihr wisst, schon diese aussterbende Form des Miteinanders, die nach und nach von den sozialen Netzwerken ausgerottet wird. Da ich den Film so fantastisch und völlig bekloppt zugleich fand, wollte ich mal erfahren, was denn andere so darüber denken. Nur leider hatte den Film offenbar niemand gesehen. Also dachte ich mir, ich gucke mal im Rest des Internets nach, ob es Leute gibt, die den Film auch so geil finden. Das war ja damals noch nicht so groß. Also im Verhältnis. Okay, ist Quatsch, das Internet war schon damals ein unübersichtlicher Haufen Scheiße voller Arschlöcher. Und keins dieser Arschlöcher und auch keiner der coolen Leute hatte etwas über diesen Film geschrieben. Das ging natürlich überhaupt nicht klar für mich. Also beschloss ich, eine eigene Website zu basteln, auf der ich über diesen grandiosen Film und weitere ähnlich grandiose Vertreter schreiben kann, damit diese die Ehre erhalten, die ihnen gebührt.

Okay, ich muss zugeben, nicht jeder Film der hier auf dem Filmschrottplatz seinen Beitrag gekriegt hat, hat wirklich Ehre verdient. (Eine Liste mit allen Filmen findet ihr übrigens hier) Aber verdient haben sie ihren Eintrag alle, denn auf irgendeine Art und Weise sind sie alle Schrott. Manche eben nur so richtig. Also in nicht unterhaltsam und einfach nur scheiße. Die anfängliche Idee, mich hier nur auf die eher unbekannten Meisterwerke zu konzentrieren habe ich nebenbei direkt verworfen, weil der Mainstream im Normalfall die noch größere Grütze abliefert. Und so gibt es hier eben alles „Von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.“

Nun ist es ja so: ich wurde doppelt nominiert, aber irgendwie wäre es ja dämlich, die gleiche Geschichte zweimal zu erzählen. Also gibt es alternativ noch eine Möglichkeit, wie ich auch zum Bloggen hätte kommen können. Das wäre nämlich so gewesen:

Ich hätte mal wieder auf meinem Schrottplatz rumgesessen und wäre meinem liebsten Hobby nachgegangen.  Die Nachbarin bespann … äh, schlechte Filme gucken, während ich auf meine nicht vorhandene Kundschaft warte. Und der Film wäre so richtig schlecht gewesen. Also nicht so ein unterhaltsamer Trash sondern so ein richtig langweiliges Rumgedümpel. Und dann wäre ich zum ersten Mal in meinem Leben bei einem Film eingeschlafen. Und dann wäre mir im Traum ein Froschmutant erschienen und hätte gesagt:

„Was machst du bloß? Guck dich mal an. Lungerst den ganzen Tag auf deinem Schrottplatz ohne Kundschaft rum. Niemand kennt dich. Und keiner kennt die Scheißfilme, die du dauernd guckst. Wie kannst du dein Leben nur so verschwenden?“

„Du hast recht. Ich muss etwas ändern. Danke für den Hinweis.“

„Keine Ursache. Quak du Affe.“

Und dann wäre ich aufgewacht und hätte festgestellt, dass der Film immer noch langweilig ist. Trotzdem hätte ich ihn natürlich erstmal zu ende geguckt, bevor ich mich aufgerafft hätte, um eine große Werbekampagne für den Schrottplatz zu starten. Ich hätte Flyer drucken lassen, Plakete aufgehängt und mir einen von diesen Kackkarren gekauft, mit denen die Schrottsammler immer durchs Dorf fahren und mit ihrem Scheißgedudel nerven. Natürlich hätte meine Karre nicht gedudelt, weil es mir so auf den Sack geht und deshalb hätte immer noch keine Sau gewusst, wer eigentlich der Spaten da ist, der plötzlich den ganzen Tag mit seiner Gammelkarre durch die Straßen fährt und ständig auf die Bürgersteige und in die Einfahrten glotzt, als würde er Ausschau nach Vergewaltigungsopfern halten. Und dann wäre ich verhaftet worden auf den Verdacht hin, dass ich ein irrer Vergewaltiger bin, der sich extra eine geräumige Scheißkarre zugelegt hat, um seine Opfer direkt vor Ort misshandeln zu können. Und da es im Knast durchaus mal langweilig werden kann, hätte ich dann die ganze Zeit damit verbracht, komplett verrückt zu werden. Nach der Auflösung des Missverständnisses und meiner Entlassung hätte ich mich zurück zu meinem Schrottplatz begeben, der mittlerweile noch heruntergekommener wäre als zuvor. Und ich hätte gemerkt, dass das mit dem Schrott nichts mehr wird. Aber mit den Filmen vielleicht. Also hätte ich den nächsten Scheißfilm angemacht und festgestellt, dass ich im Knast gelernt habe, über verrückten Quatsch zu schreiben. Und dann wäre mir ein Licht aufgegangen und ich wäre eine Brieffreundschaft mit einer imaginären Froschmutantin eingegangen, die mir natürlich nie geantwortet hätte. Nach einigen Jahren der völligen Desillusion wäre ich über einen Stapel Papier gefallen, der seit Jahren unbeschriftet auf dem Schrottplatz gelegen hätte. Und da zur gleichen Zeit ein schlechter Film mein Resthirn noch weiter zu Brei verarbeitet hätte, hätte ich den Fernseher angeschrien: „Was ist das für eine Scheiße! Das muss die Welt erfahren.“ Und dann hätte ich angefangen, über den Film zu schreiben. Nachdem der Papierstapel voll gewesen wäre, hätte ich nach einer anderen Möglichkeit gesucht, meine wirren Gedanken zu den Filmen niederzuschreiben und hätte das Bloggen für mich entdeckt. War aber halt nicht ganz so.

Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.

Als absoluter Blogprofi mit ungefähr einem Dutzend Lesern nach 4 Jahren bin ich natürlich absolut prädestiniert für diese Aufgabe.

Das Wichtigste ist natürlich die Lust am Schreiben, aber das wäre als Tipp wohl zu simpel. In erster Linie sollte man natürlich ein Thema finden, das einen wirklich interessiert. Es können auch mehrere Themen sein, aber da sollte man dann zwei Dinge beachten. Wenn man seinen Blog „Chauvinistus Porno-Reviews“ nennt, wird sich mit ziemlicher Sicherheit keiner der Leser für die Gartenarbeiten von Chauvinistu interessieren. Wenn das also auch im Blog stattfinden soll, wäre wohl „Chauvinistus Porno-Garten“ besser als Name. Dann aber wiederum kann man nicht über die Flugstunden schreiben, die man letzte Woche  begonnen hat. „Also „Chauvinistus fliegender Porno-Garten“. Moment, was ist mit der Vorliebe für Gebäck? „Chauvinistus fliegender Porno-Garten voller Plätzchen“. Und natürlich schreibt man auch immer mal wieder über das Wetter. „Chauvinistus fliegender Porno-Garten voller Plätzchen in der Sonne“.  Und dann will man ja auch noch über Geschenke schreiben, die man hin und wieder bekommt. „Chauvinistus fliegender Porno-Garten voller Plätzchen in der Sonne mit Geschenken“. Ach ja, es steht ja Weihnachten vor der Tür. „Chauvinistus fliegender Porno-Garten voller Plätzchen in der Sonne mit Geschenken unterm Weihnachtsbaum“. Könnte etwas lang sein. Also wäre ein allgemeinerer kurzer Titel wohl nicht verkehrt. Und wenn man über alles schreiben will, dann sollte man das auch möglichst früh dem Leser klar machen.

Zweitens: Selbst wenn der Blogtitel recht allgemein ist, wenn die ersten 20 Beiträge nur Pornoreviews sind, ist die Gefahr hoch, dass sich die Leser nicht mehr für die Gartenarbeit interessieren. Deshalb gilt zu Beginn ohnehin: Ausprobieren, was funktioniert und was Spaß macht. Im ersten Jahr wurde hier auf dem Filmschrottplatz fast täglich etwas gepostet. So entwickelt man schnell ein Gefühl dafür, was ankommt und was nicht und vor allem, was einem Spaß macht und was nicht. Und wenn es keinen Spaß macht, dann muss es weg. Ein Blog, selbst wenn er nur ein Hobby ist, ist nun mal Arbeit. Man sollte regelmäßig posten. Das muss nicht täglich sein. Einmal die Woche reicht völlig. Aber wenn man es sich zum Ziel setzt, regelmäßig Content abzuliefern, sollte das nicht zur Qual werden, weil man gar keinen Bock darauf hat, jetzt gerade einen bestimmten Beitrag zu schreiben. Spaß sollte immer vorne stehen.

Und dann entwickelt man am besten eine gesunde „Mir scheißegal“-Einstellung. Erstens wird es immer Leute geben, die das, was man schreibt scheiße finden und das auch genau so sagen. Da muss man dann einfach denken „fuck it“, und weiter machen. Denn Hater gibt es immer. Konstruktive Kritik kann und sollte man natürlich durchaus als Denkanstoß nehmen, aber man muss trotz allem bei den Dingen bleiben, die einem liegen. Es ist einfach nicht möglich, alle zufrieden zu stellen. Und zweitens wächst ein Blog nicht mal eben so zu einem Imperium heran, bei dem die Leute Schlange stehen, um den neuen Content zu lesen und direkt nach Veröffentlichung durch den Riesenauflauf der Massen die Server crashen. Es gibt gute Phasen und es gibt schlechte Phasen. Und die meiste Zeit schwebt man irgendwo dazwischen mit einem Hang zur schlechten Phase. Davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Nicht jeder Beitrag wird mit Likes und Kommentaren zugebombt und bekommt die Aufmerksamkeit, von der man eigentlich der Meinung ist, dass er sie verdient. Das wiegt natürlich um so schwerer, wenn man in einen Beitrag viel Arbeit gesteckt hat, aber so ist es nun mal. Deshalb gilt auch beim Bloggen: „Schreib für genau eine Person. Dich selbst.“ Die Leser kommen dann schon irgendwann.

Und als Bonustipp (weil ich schließlich so cool bin, dass ich gleich doppelt nominiert wurde) noch eine Anmerkung, die zwar eher für Autoren von Geschichten gilt, aber auch beim Bloggen alles andere als verkehrt ist. Als Autor ist das Erste, was man sich aneignen sollte eine eigene „Stimme“. In klaren Worten ein eigener Schreibstil, den man mit dem Autoren verbindet. Jeder Horrorautor kann einen Horrorroman schreiben, aber nur ein Horrorautor kann Romane wie Stephen King schreiben. Nämlich Stephen King. Das gleiche gilt bei Fantasy für Tolkien. Bei Science Fiction für Asimov und so weiter. Das kann im besten Fall auch für einen Blogger gelten. Wenn man die Texte direkt mit dem Autor verbindet und sie sich nicht lesen wie von jedem anderen Heinz um die Ecke im Internet, dann baut man sich durchaus eine Leserschaft auf, weil sie eben mehr in diesem Stil lesen wollen. Natürlich kann man sich dabei inspirieren lassen. Man hat ja seine Vorbilder. Aber inspirieren lassen ist nicht kopieren. Und am besten findet man diese eigene Stimme, indem man schreibt. Nicht indem man versucht zu schreiben wie jemand anderes, den man bewundert, sondern indem man einfach so schreibt, wie man es selbst am besten kann und es einem am meisten Spaß macht. Ein zusätzlicher Nebeneffekt ist zudem, dass einem die Texte dann viel leichter von der Hand gehen. Man sollte keine Wissenschaft aus dem Schreiben machen. Nicht versuchen, sich in ein Gewand zu pressen, dass nicht passt. Wenn es einem nicht liegt, hochintelligente Texte zu schreiben, dann lässt man es eben und schreibt kompletten Quatsch, der aber unterhält. Die Leser sind nicht doof und merken, wenn man versucht, besonders klug zu klingen, es aber nicht gebacken kriegt. Es ist auch absolut in Ordnung „nur“ zur Unterhaltung zu schreiben. Denn „Intelligenz“ heißt nicht direkt Erfolg. Das gute Abschneiden der Erotik-Romane dieser Welt bestätigt das.

Mann, das klingt irgendwie nach hundert Tipps verpackt in drei. Aber hey, ich bin so geil, dass ich zweimal nominiert wurde, da kann man auch mal etwas ausschweifen.

So und jetzt muss ich 15 Blogs nominieren. 15!!! Oder eigentlich sogar 30. Weil ich ja zweimal nominiert wurde, falls ich das noch nicht erwähnt haben sollte. Ich sage es, wie es ist. Das wird nix werden. Nach einem kurzen Blick in meinen Reader hat sich ergeben, dass ich niemals so viele zusammen kriege. Also beschränke ich mich einfach mal auf ein paar, die das Teil hier dann ja selbst an andere 15 weitertragen können. 15 … unfassbar … tststs …

Franziska von Adoring Audience (die ich regelmäßig beim Projekt „Filmische Objekte“ unterstütze)

Jana von Cinematographic Tides (der ich kürzlich ihren Schrottwunsch erfüllt habe)

Maren von Neues vom Schreibtisch (die mich vor einiger Zeit für ein Radiointerview nominiert hatte)

Gina von Passion Of Arts (in deren Facebookfilmgruppe ich immer meinen Senf zu allem abgeben kann)

Stefanie aka Miss Booleana (deren Namen ich immer noch nicht aussprechen kann)

Gorana von der Ergothek (damit die auch mal wieder zum Schreiben gezwungen wird)

Die Pö (bei deren Mitmachprojekt, dass sie gemeinsam mit …)

Herba (… organisiert, ich demnächst mal wieder mitmachen muss)

Da soll nochmal jemand sagen, ich würde nichts für die Damenwelt tun, was? Nur Frauen nominiert. Ich bin schon ein echter Aufreißer hier. Wenn ich das doch auch nur im wahren Leben wäre *seufz*

Hier jedenfalls übersichtlich die Regeln dieses Awards, an die ihr euch unbedingt halten müsst, denn sonst … habt ihr halt gegen die Regeln verstoßen:

1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
2. Schreibe einen Beitrag um deinen Award zu präsentieren.
3. Erzähle kurz wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
6. Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.

Viel Spaß mit dem Ding. Vielleicht seid ihr ja auch so unglaublich grandios, dass ihr sogar zweimal nominiert wurdet. Und wenn nicht, seid nicht traurig. Kann halt nicht jeder so famos sein wie ich.

Media Monday #333

Damit habt ihr jetzt nicht gerechnet, was? Der Filmschrottfritze macht mal wieder beim Media Monday mit. Aber gewöhnt euch nicht dran. Ich konnte nur einfach der Zahl nicht widerstehen. 333. Das ist die halbe Nummer des Teufels. Da muss ich halt als bekennender Satanist einfach mitmachen. Okay, ich bin natürlich kein Satanist. Was aber in erster Linie daran liegt, dass ich absolut keinen Bock habe, mir nachts nochmal ne Hose anzuziehen, um dann auf dem Friedhof eine Jungfrau zu schlachten und ihr Blut zu trinken. Also auf zur 333. Schnaps für alle. Und nen Halben für den Teufel.

1. Jetzt, wo die Tage kürzer werden und es draußen zusehends ungemütlicher wird werden die Arbeitstage gefühlt um so länger. Bei dem Kackwetter hab ich erstens absolut keinen Bock überhaupt vor die Tür zu gehen und da ich in einer Firma arbeite, die genau so gut als Kühlkammer für den Metzger herhalten könnte, wird es wieder so richtig scheiße da, die nächsten 3-4 Monate. Aber irgendwie muss ich ja die ganzen Schrottfilme finanzieren, die ich hier bespreche. Also muss ich mich wohl auch morgen wieder aufraffen.

2. Fast jeder Horrorfilm (vor allem die modernen) bedient ja wirklich so ziemlich jedes Klischee, das jemals in einem Horrorfilm angewandt wurde. Mich langweilt das ja immer mehr. Um so trauriger ist es dann, wenn Filme, die mal eine etwas andere Richtung einschlagen nicht wirklich den Erfolg haben, den sie verdienen. Interessant ist es natürlich, wenn die Macher mit genau diesen Klischees spielen, aber auch das kommt viel zu selten vor, weil die Filmemacher heutzutage eigentlich ohnehin nur noch Standardware abliefern. Die Filmwelt versauert zunehmend im Einheitsbrei. Deshalb habe ich mir vorgenommen, diesen Monat mal wieder ein paar ältere Streifen nachzuholen. Was daraus wird, wird man sehen. Vermutlich gar nix. Denn im Pläne schmieden bin ich gut. Im Umsetzen nicht so.

3. Dieser Hype um das staffelweise „Verschlingen“ von Serien, auch als Binge Watching bekannt hat sich nie so recht auf mich übertragen. Ich bin eher Verfechter der Wochenrythmus und selbst bei Serien auf DVD oder per VoD halte ich das meist ein. Ausnahmen sind Comedys und Serien, die mich eh nur geringfügig interessieren wie „Stranger Things“, die ich dann so nebenbei laufen lasse, während ich schreibe.

4. Fast gar nicht mehr heute ist in meinen Augen so erfrischend anders, da wie schon angesprochen alles nur noch dem Schema F folgt. Ich warte geduldig auf einen Umschwung, oder suche nach den verborgenen Perlen, die es hin und wieder mal gibt, nach denen man aber eben erstmal suchen muss.

5. Ich glaube ja nicht, dass ich mich noch einmal für Disney als Konzern werde erwärmen können, denn wenn man mich fragt, ist dieser Verein der geldgeilste Pissladen, der in Hollywood existiert. Und das will nun wirklich was heißen, denn die Messlatte ist sehr niedrig. Mit ihren Methoden, den Kinos irgendwelche Auflagen aufzudrücken und ihnen die Einnahmen bewusst zu kürzen, werden sie über kurz oder lang für das Aussterben des Privatkinos sorgen und das kann ich (auch wenn ich nicht mehr ins Kino gehe) einfach nicht gutheißen und schon gar nicht unterstützen. Nun haben sie ja im Falle von „Star Wars Episode VIII – The Last Jedi“ mal wieder so richtig über die Stränge geschlagen, mit einer Gewinnbeteiligung von 65%, was fast 20% mehr sind als üblich. Damit aber nicht genug, denn als Auflage muss ihr Kackfilm auch noch 4 Wochen lang im größten Saal laufen, scheißegal, ob den Film noch jemand guckt oder nicht. Nun mag das natürlich für die großen Ketten nicht unbedingt ein Problem darstellen. Ihren Gewinn machen die eh vorwiegend durch ihren überteuerten Fresskram und wenn man 20 Säle hat, kann man da eben auch mal einen für etwas längere Zeit reservieren. Das kleine Kino um die Ecke mit 2 Sälen kann sich das aber keinesfalls leisten. Also können sie wählen: Entweder den Film nicht zeigen und das wahrscheinliche Risiko eingehen, dass die Leute nicht kommen, weil sie eben genau diesen Film sehen wollen. Oder den Film ins Programm nehmen und das wahrscheinliche Risiko eingehen, dass nach spätestens 2 Wochen der Film ohne Publikum läuft, aber eben den Saal belegt, in dem man dann keinen anderen Film zeigen kann. Disney zerstört die kleinen Kinos mit ihrem geldgeilen Scheiß und man sollte den Pissern nicht mehr einen verfickten Cent geben.

Aber natürlich ist das ein Kampf gegen Windmühlen, denn wo Disney ist, sind eben auch die Heuchler nicht weit. Erst kotzen alle rum, dass sie den Kinos diese Auflagen aufdrücken. „Buh, Disney!“ „So ein Bullshit, Disney!“ „Boykottiert Disney!“ Und dann geraten alle in Jubelstürme, weil Disney 21st Century Fox kaufen und dadurch seine Macht noch vergrößern will, damit sie demnächst quasi alle Auflagen durchdrücken können, die sie wollen, weil die Konkurrenz nicht mehr vorhanden ist. „Geil! Disney will Fox kaufen. Die X-Men im Marvel Universum!“ „Disney und Fox wäre der Hammer. Endlich kann man alle Marvelhelden zusammenführen!“ „Disney und Fox? Ich gehe dreimal onanieren. Hoffentlich werde ich nicht blind davon, damit ich dann die grandiosen Scheißfilme noch alle gucken kann!“.

Nun, ich sage „Fick Disney!“ und hoffe, dass die Arschgeigen den Bach runter gehen. Wird natürlich nicht passieren, aber ficken können sie sich trotzdem und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass der Laden einfach irgendwann mit allen Entscheidungsträgern drin abfackelt.

6. So mancher Film aus den 80ern ist so abgedreht, dass es kaum verwundert, dass es nie ein geileres Filmjahrzehnt gab und geben wird. Damals hat man halt nicht lange überlegt, sondern gemacht. Scheißegal, wie bescheuert die Idee war, sie wurde umgesetzt. Das muss natürlich nicht immer gut sein, aber man war kreativ und hatte positiv einen an der Murmel. Also das genaue Gegenteil von heute.

7. Zuletzt habe ich mir fürs Wochenende viel Schreibarbeit vorgenommen und das war wie üblich überflüssig, weil ich wie üblich kaum was davon geschafft habe. Der nächste Plan ist jetzt, den ganzen Dezember alles andere hinten anzustellen, damit ich mal so richtig was getan kriege. Also wenig Filme und Serien im Dezember und dafür viel Schreiben. Gerade durch die Feiertage bietet sich das an, da ich da ja eh zuhause rumhänge, während alle anderen beschissene Lieder trällern und sich mit Glühwein besaufen. Wird sicher ein voller Erfolg, dieses Vorhaben. Denn ihr wisst ja: Im Pläne schmieden bin ich gut. Im Umsetzen nicht so.

 

Wer labert die größte Scheiße #2

Das erste Mal war eigentlich nur ein kleiner Spaß für Zwischendurch. Aber es wird halt so viel Grütze gelabert, dass es sich doch immer mal wieder lohnt, noch einen weiteren Teil zu machen, denke ich.

Milla Jovovich zum Beispiel hat sich zu Wort gemeldet, zu der Idee eines „Resident Evil“-Reboots und meinte, dass man mit solchen Marken sehr vorsichtig umgehen muss, denn sehr oft würde sowas völlig falsch angegangen und das könne gefährlich sein. Denn die Leute, die an der Filmreihe gearbeitet haben, sind selbst alle große Fans der Vorlage und waren alle mit Passion bei der Sache. Und die Fans von Genrefilmen merken schnell ob etwas nur aus kommerziellen Gründen gemacht wird.

Also ich weiß nicht von welcher „Resident Evil“-Filmreihe sie da spricht, aber ihre kann es wohl kaum sein, denn die hat erstens absolut gar nichts mit der Vorlage zu tun und wurde zweitens ausgeschlachtet bis zum Gehtnichtmehr. Aber hey, Hauptsache man glaubt selber an den Quark, den man so von sich gibt.

Kurz ansprechen muss ich natürlich auch den Libanon. Da wurde der Film „Wonder Woman“ verboten, bevor er überhaupt angelaufen ist. Der Grund: Hauptdarstellerin Gal Gadot kommt aus Israel und hat dort aufgrund der vorherrschenden Wehrpflicht für Männer UND Frauen in der israelischen Armee gedient. Und das kann man im Libanon natürlich gar nicht ab. Schließlich mögen die sich nicht so gerne. Sie sind halt wie kleine Kinder im Sandkasten, die sich um die Schaufel streiten. Und da hat so jemand wie „Wonder Woman“ natürlich nichts zu suchen.

Wenn sich die Politik in die Kunst einmischt, kommt eben immer nur gequirlte Scheiße dabei rum.

Wie wohl jeder mittlerweile weiß, bin ich alles andere als ein Fan von Paul Feig. Der Typ wäre für diese Reihe hier eigentlich absolut prädestiniert. Aber momentan ist es sehr ruhig um ihn und er labert mal ausnahmsweise keine Scheiße am laufenden Meter. Allerdings hatte Dan Aykroyd kürzlich was zu dem Regisseur des Ghostbuster-Reboots zu sagen und macht ihn alleine dafür verantwortlich, dass es keine Fortsetzung dieses Mülls geben wird. Denn laut Dan hat er während der Dreharbeiten Paul Feig auf einige Szenen hingewiesen, die der Film bräuchte, was Feig aber nicht einsah und auf diese Szenen verzichtete. Bei ersten Screenings stellte sich dann aber heraus, dass besagte Szenen doch nötig sind und es wurden Reshoots angesetzt, die laut Aykroyd 40 Millionen Dollar gekostet hätten, wodurch der Film eben sein Budget nicht mehr einspielen konnte. Soweit, so beknackt von allen Seiten. Dann mischte sich allerdings Sony ein und stellte richtig, dass die Reshoots nur 3-4 Millionen Dollar gekostet hätten und man in einem guten Verhältnis zu Feig stehe.

Tja, Dan, man kann sich ja mal um eine Null vertun, nicht wahr. Aber irgendwie muss man schließlich im Gespräch bleiben.

Und wo wir schon bei den Ghostbusters sind, hat sich auch noch Ivan Reitman zu Wort gemeldet. Der meint, dass der nächste Schritt des Franchises sein muss, die Originale und das Reboot zu einem Universum zu vereinen, denn das sei eindeutig das, was die Fans unbedingt wollen.

Oder vielleicht, aber das ist nur meine Vermutung, wollen die Fans einfach nur, dass ihr das Franchise einfach in Ruhe lasst, wie sie es schon vor dem Reboot wollten. Aber was weiß ich schon, ich bin ja auch nur ein Fan.

Seine Idee, die Ghostbusters globaler zu machen und nach Korea und China zu verlegen lasse ich mal unerwähnt, weil der chinesische Markt ja momentan sehr unwichtig für Hollywood ist … ähem …

Meine 5 Minuten Ruhm – Filmschrott im Radiointerview bei Trackback

Letzte Woche hat mich Maren vom Schreibtisch einfach mal so für ein Radiointerview vorgeschlagen. Und als guter Filmschrottplatzbetreiber habe ich mir diese Chance natürlich nicht entgehen lassen, um der Welt mal wieder zu sagen, dass nur ich den einzig wahren Filmgeschmack habe und alle anderen einfach scheiße sind. War aber ganz lustig.

Hier kommt ihr zur Übersichtsseite.

Und hier kommt ihr direkt zur mp3.

Mein Quarkgelaber beginnt bei 26:29 Min. Es geht natürlich um Filme … und Giraffen kommen auch vor.

Wer labert die größte Scheiße

Spontan entstanden aus einem kleinen Facebookpost gibt es jetzt hier eine Auswahl des Kackgelabers, dass die Filmschaffenden so von sich geben. Weil, sind wir mal ehrlich: Die labern alle eine unfassbar gequirlte Kacke, das muss man einfach auch mal sammeln.

Fangen wir doch an mit meinem persönlichen Liebling Ridley Scott. Der Vogel gibt ja wirklich nur noch widersprüchlichen Käse von sich. Ist zwar schon ein paar Tage her, aber als er mal in einem Interview nach Superheldenfilmen gefragt wurde, meinte er, dass er zwar schon oft angefragt wurde, aber darauf keinen Bock hat, weil er lieber „gute Geschichten“ erzählen will. Lobenswerte Sache. Und jetzt macht er 4!!!! Alien-Filme UND ist im Gespräch für den Batman-Film. Man muss natürlich abwarten, was davon dann wirklich umgesetzt wird, aber die Aussagen sind einfach komplett widersprüchlich und das ist nicht das erste Mal bei ihm. Entweder merkt er selbst nicht mehr, was er für einen Scheiß labert oder es ist ihm einfach scheißegal. Ich tippe auf eine Mischung aus Beidem.

Johnny Depp ist wieder auf Schiffstour. Zum bereits fünften Mal spielt er Captain Jack Sparrow. Und wenn man seine ganzen anderen Rollen dazu nimmt, die alle an diesen Charakter angelehnt sind, spielt er ihn schon zum gefühlt 42. Mal. Diese Aussage ist mit etwas Vorsicht zu genießen, da sie nicht von ihm selbst kam, sondern vom Drehbuchautor des neuen Piratenschinkens, aber ich wollte sie trotzdem mit rein nehmen, weil sie so dermaßen dämlich ist. So hat laut dem Autor, Johnny Depp den ersten Entwurf des Drehbuchs zu „Fluch der Karibik 5 “ abgelehnt, weil „es eine weibliche Antagonistin gab und man das ja schon in ‚Dark Shadows‘ gehabt hätte, wodurch das unnötige Vergleiche nach sich ziehen könnte“. Äh, was? Also ist jeder Film mit einer weiblichen Antagonistin jetzt direkt wie „Dark Shadows“? Und ist dann nicht automatisch jeder Film mit einem männlichen Antagonisten wie … 99% aller Filme da draußen? Und ist nicht angeblich im neuen Film Barbossa wieder ein Antagonist? Und hatten wir das jetzt nicht auch schon mehrmals? Hoffentlich vergleicht jetzt keiner den Film mit Teil 1, sonst könnte man noch auf den Gedanken kommen, dass der neue Film komplette Scheiße ist. Ungefähr so scheiße, wie das Gelaber von Depp; sofern es denn der Wahrheit entspricht.

Unübertroffen dürfte momentan aber selbstverständlich Anthony Hopkins sein. Ihr wisst schon, der Mann, der einst Hannibal Lecter verkörperte und auch … andere Rollen gespielt hat. Mir fällt zwar gerade keine ein, aber sie werden wohl alle zumindest minimal besser gewesen sein, als in „Transformers“ mitzuspielen. Aber Hopkins sieht das komplett anders. Denn laut ihm ist „Michael Bay ein Genie“, das auf einer Stufe mit Oliver Stone, Steven Spielberg und Martin Scorsese steht. „Brilliant.“ Vermutlich hat er nie „Pearl Harbor“ gesehen. Oder er hat eine Vorliebe für explodierende Scheiße entdeckt, Scheiße labern kann er jedenfalls schon richtig gut.

 

Natürlich kann es auch sein, dass die ein oder andere Aussage aus dem Kontext gerissen wurde. Aber Scheiße labern sie trotzdem jede Menge. Falls ihr auch noch irgendwelches Kackgelaber habt, lasst es mich wissen. Dann kann ich demnächst noch einen weiteren Post machen, der zeigt, wie viel Scheiße die Stars labern.

Der Filmschrott Jahresrückblick 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende. Und was war es für ein Jahr, hä? Hä? HÄ? Okay, ich weiß es auch nicht. Halt eins dieser Jahre von denen es jede Menge gibt. Manches ist gut, vieles ist scheiße und irgendwo dazwischen ist man selbst. Aber bevor dann der ganze Zinnober wieder von vorne beginnt, will ich doch mal kurz zurückblicken auf das, was dieses Jahr so geboten hat.

DER FILMSCHROTTPLATZ

Die erste Jahreshälfte war durchzogen von technischen Problemen, da mir dauernd der Laptop abgekaspert ist und auch der Ersatz dann direkt die Grätsche machte. Wenn es scheiße läuft, dann halt richtig. Aber trotzdem gab es natürlich ein paar kleinere Neuerungen.

Um das Spektrum hier etwas zu erweitern, habe ich die neue „Kultschrott“-Kategorie eingeführt. Bisher kam die ganz gut an. War wohl eine gute Idee, mit Batman anzufangen. Der zieht halt immer. Und generell gibt es natürlich so einige Filme, die eigentlich eher „Schrott“ sind, aber einen Ehrenplatz auf dem Schrottplatz verdient haben. Eigentlich gehören auch Filme wie „Hell Comes To Frogtown“ dahin, aber bei dessen Einführung gab es die Kategorie leider noch nicht.

Außerdem habe ich eine Kategorie für aktuelle Sichtungen gebastelt, da ich gemerkt habe, dass sowas hin und wieder auch mal gefragt ist. Vor allem meine Reviews zu „Game Of Thrones“ kommen ja ganz gut an. Schade, dass die Serie nicht mehr allzu viele Folgen bereit hält. Aber immerhin ist mit „Lethal Weapon“ ein unglaublich unwürdiger Nachfolger schon am Start.

Nebenbei habe ich mal wieder ein paar Gründe zum abkotzen gefunden, wie es nun mal meine Art ist. Es gab weiteren CGI-Hass und auch auf die nervigen Post-Credit-Szenen musste ich einfach mal draufhauen.

Eine kleine Enttäuschung ist es ja immer, wenn die eigenen Beiträge offensichtlich nicht wirklich ziehen. Zum zweiten Mal gab es die Schrott Awards. Aber wie das halt so ist, bekommen die aufwendigsten Beiträge meist die wenigste Aufmerksamkeit. Samuel L. Jackson hofft, dass das im nächsten Jahr besser wird, Motherfuckers!

FILM UND TV

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Wenn man oft genug in unterschiedliche Kinos geht, kann man sein eigenes Memoryspiel basteln. Wie amn sieht, hab ich verloren.

Ich war sage und schreibe 12 mal im Kino. Das alleine ist schon ein Rekord, den ich sicher nie wieder brechen werde. Davor beschränkten sich meine Kinobesuche auf ungefähr 12 in 32 Jahren.

Von allem was dabei. Gute Filme, schlechte Filme, mittelmäßige Filme, der größte Scheiß der letzten 100 Jahre namens Independence Day 2 …

Insgesamt habe ich 216 Filme gesehen. Purer Zufall, diese so passende Zahl (ihr wisst schon: 2016 ohne Null). Auch das dürfte ziemlich weit oben in meinem persönlichen All-Time-Ranking sein. Liegt aber sicher auch daran, dass ich bei Serien doch stark zurückgefahren habe. Mittlerweile kommt da einfach zu wenig raus, das mich wirklich interessiert.

Natürlich waren ein paar Überraschungen dabei. Ich hätte nicht gedacht, dass mir „Arrival“ so gut gefallen würde. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass „Independence Day: Wiederkehr“ der grauenhafteste Film aller Zeiten sein würde, für den ich allen Beteiligten noch heute eine Alienentführung samt Analsonde wünsche. Ebenfalls kalt erwischt hat mich Disneys „Lilo und Stitch“, von dem ich niemals erwartet hätte, dass er einer der besten Disney Zeichentrickfilme ever ist. Noch überraschender war allerdings die Tatsache, dass ein ganzer Haufen der Disney Meisterwerke gar nicht mal so gut sind. Um nicht zu sagen: langweiliger, lahmer Scheiß.

Ein interessanter Fall war Tarantinos „The Hateful Eight“. Nach dem Kinobesuch fand ich den super und hab ihn schon in den Top 3 der Tarantinofilme gesehen, aber eine Zweitsichtung hat dann knallhart die Schwächen des Streifens offengelegt und ihn zu einem der eher schwachen Tarantinos degradiert. Ein ziemlicher Absturz, den ich selten bei einer Zweitsichtung erlebt habe. Vielleicht ist der aber auch einfach komplett von der Stimmung abhängig und beim nächsten Mal gefällt er mir dann doch wieder. Mal sehen …

Nur bei Stanley Kubricks „The Shining“ war es noch schlimmer. Als Kind habe ich den mal gesehen und fand den damals top. Jetzt, 20 Jahre später, habe ich mir das mal wieder angeguckt und fand den dermaßen langweilig, dass ich mich da richtiggehend durchquälen musste.

Bei den Serien gibt es wenig zu berichten. „The Walking Dead“ gelang das Kunststück, aus einer vielversprechenden Situation einen absoluten Tiefpunkt der Serie zu fabrizieren und mich – und auch die meisten anderen Zuschauer – zu Tode zu langweilen. Ich habe ja immer gesagt, dass die Writer der Kackserie ein Haufen unfähiger Affen voller Zombiescheiße im Hirn sind und jetzt haben es wohl auch endlich mal die anderen Zuschauer gerafft.

Sehr gut war „Dirk Gentlys Holistic Detective Agency“, das ganz vage auf der Vorlage von Douglas Adams beruht. Aber damit eigentlich gar nix mehr zu tun hat. Trotzdem – oder gerade deswegen – hatte ich eine Menge Spaß damit.

Anfang des Jahres habe ich mit „Scream Queens“ noch eine kleine Überraschung entdeckt. Die wohl schwächere zweite Staffel habe ich allerdings noch nicht gesehen.

JEDER MUSS MAL STERBEN (UND DIE HÄLFTE DAVON IN 2016)

„All Dead And Gone“ sang Freddie Mercury einst und dieses Jahr sind so einige Leute von uns gegangen. Das ist natürlich scheiße und gar nicht schön. Noch scheißer und weniger schön sind aber dann immer die Reaktionen von den ganzen Affen, die immer nur ihre Posts vom vorherigen Verschiedenen zu kopieren scheinen. „Scheiß Krebs“, Scheiß 2016″, „Scheiß … wer isn der Typ überhaupt?“ Klar, es ist nie schön, wenn jemand stirbt, mit dem man quasi sein ganzes Leben „verbracht“ hat, aber wir müssen halt den Tatsachen ins Auge sehen. Stars und ähnlich abgefuckte Gesellen sind nun mal auch nicht unsterblich. Und die Helden unserer Kindheit und Jugend kommen so langsam in ein Alter, in dem es unaufhaltsam Richtung Grube geht. Wir müssen uns wohl daran gewöhnen, dass innerhalb der nächsten Jahre so einige bekannte Gesichter verschwinden werden. Aber keine Panik. Es kommen ja immer neue coole Leute nach. Justin Bieber wird uns sicher alle überleben.

UND DER GANZE REST

Politik geht mir immer noch am Arsch vorbei. Klar, alles kacke was da dieses Jahr so abging und so. Aber die Erde dreht sich weiter, auch wenn nur Arschlöcher darauf rumturnen. Zumindest so lange, bis diese Arschlöcher sie komplett weggebombt haben. Aber das erwarte ich frühestens 2018 also mache ich mir um den Quark jetzt noch keinen Kopf. Fick die Affen.

Da war diese EM und sie ging irgendwie komplett an mir vorbei. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt die nötige Stimmung, um mir das Gepöle anzugucken. Und wenn ich mich dann doch dazu durchringen konnte, war das Gepöle noch viel schlimmer, als ich es mir jemals hätte ausmalen können. Bezeichnend, dass ein überbewerteter Fatzke wie Ronaldo dann am Ende den Titel holt ohne etwas dazu beizutragen.

Peyton Manning – mir bis dato besser bekannt als Mister Chancentot – gewann tatsächlich im gefühlt 42. Anlauf seinen 2. SuperBowl und konnte somit endlich seine Karriere beenden. Und aufhören, mich mit seinen grottenschlechten Leistungen zu nerven. Es war ein gutes Footballjahr.

Ich selbt war nebenbei auch recht sportlich. Fast jeden Tag hab ich zumindest eine halbe Stunde irgendwie in den Tagesablauf gequetscht und bin … genau so fett wie vorher. Vielleicht hätte ich mir irgendein Ziel setzen sollen. Egal. Immerhin kann ich mittlerweile Treppen mit mehr als 10 Stufen steigen, ohne fast an einer Lungenembolie zu verrecken. Dass ich das Rauchen auch mehr oder weniger eingestellt habe (gelegentlich brauche ich das einfach immer noch) trägt da eventuell natürlich auch zu bei.

DAS WARS DANN AUCH

Mehr gabs irgendwie nicht zu berichten. Recht lahmes Jahr. Wenn was los war, war es scheiße. Wenn nicht … auch. Da kann man ja nur hoffen, dass 2017 besser wird. Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering.

Wir lesen uns im neuen Jahr. Und vergesst nicht, euch Schrott zu wünschen. Das geht schließlich nur noch heute … und morgen so ein bisschen, bis ich mich dann verkatert aufraffen kann, um den Post zu löschen.

Media Monday #284

Ich habe gerade kurz darüber nachgedacht die Einleitungen wegzulassen und einfach völlig unspektakulär hier Media Monday hinzukritzeln und loszulegen, da es langsam schwierig wird, sich wöchentlich eine neue Einleitung aus den Fingern zu saugen. Aber irgendwie ginge dann auch ein Teil des Spaßes flöten, also mache ich so weiter wie bisher. Heute mal mit einem Gedicht:

Der Sonntag ist schon wieder vorbei,
von neuem beginnt die Abkotzerei.

1. Wenn zu Nikolaus wieder ____ . Ist das nicht der Tag, an dem die Eltern ihren Blagen damit drohen, dass irgendein versiffter Typ mit schwarzem Bart sie mit seiner Rute verdrischt, wenn sie nicht endlich mal ihre Fresse halten, während Mutti an ihrem Handy rumspielt? Und dann gibts für alle Schokolade, damit ihre Ärsche, die sie den ganzen Tag auf dem Sofa parken, weil man da am besten mit dem Handy spielen kann, noch fetter werden. Hab ich nix mit am Hut.

2. Von ____ die ____ Edition zu kennen/besitzen, ____ . Ich bin zwar Sammler von DVDs und BluRays aber Editionen haben mich nie interessiert. Mir geht es um den Film oder die Serie an sich, nicht um die Verpackung. Einzige Ausnahme ist die Lost Complete Collection aus den USA. Die hätte ich gerne gehabt damals, mit dem ganzen versteckten Kram darin. Hier gab es ja leider nur eine lieblose abgespeckte Version. Warum weiß kein Mensch, aber mit mir kann mans ja machen. Immerhin habe ich mir damals das Breaking Bad Fass gegönnt, das aber auch nicht so limitiert war, wie zuvor behauptet. Ist halt alles Bullshit und Abzocke.

3. Mit meiner Vorliebe für Filmschrott scheine ich ja ziemlich allein da zu stehen, deshalb macht es mir auch so viel Freude, euch immer wieder vor weiteren geilen Filmen zu warnen, für die euer VErstand einfach nicht bereit ist. Diesen ganzen Scheiß zu gucken und verarbeiten zu können, ohne in der Klapsmühle zu landen, erfordert jahrelanges Training. You’re All Welcome.

4. Der Film/die Serie ____ hat mich dazu angeregt, ____ zu machen. Hm, nein, fällt mir nix zu ein. Filme inspirieren mich hin und wieder mal zu Geschichten, aber da jetzt einen einzelnen rauszupicken ist nicht möglich. Ich habe mal kurz überlegt, ob es ein bestimmter Film war, der mich zu diesem Blog inspiriert hat, aber das waren auch eher mehrere Kackfilme, die ich aus irgendeinem Grund geil fand.

5. Per Anhalter durch die Galaxis hat mich als Buch wahnsinnig begeistert, so sehr, dass ich dadurch überhaupt erst den Spaß am Lesen entdeckte. Mit der Zeit habe ich dann auch andere Autoren – allen voran Terry Pratchett – entdeckt und einige davon haben mich dann dazu animiert, selbst zu schreiben. Ich habe den Spaß daran allerdings erst sehr spät entdeckt. So mit Ende 20. Was natürlich schade ist, denn gerade in der Schulzeit hätte mir diese Sache wirklich weiterhelfen können und höchstwahrscheinlich hätte ich einen komplett anderen Weg eingeschlagen und einen Job, der mich nicht täglich zum Kotzen bringt. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

6. Wenn es ums Thema Comics geht ____ . Ich verzichte jetzt mal auf meine üblichen Hasstiraden, die bei dem Thema unweigerlich aufkommen. Denn diese kommen ja weniger von den Comics selbst, sondern von den ständigen Verfilmungen. Generell habe ich nichts gegen Comics. Wahrscheinlich sind sie sogar ganz unterhaltsam. Früher habe ich auch selbst viel gezeichnet, also bin ich nicht komplett von dem Thema weg. Allerdings fehlt mir einfach die Zeit, um mir noch ein weiteres Medium in die Bude zu holen, das mich nur ablenkt. Deshalb werden Comics und ich wohl keine Beziehung mehr eingehen.

7. Zuletzt habe ich ein Problem im ersten Entwurf meines zweiten Romans gelöst und das war nötig, weil ich ziemlich fest hing. Zum Glück lösen sich nach meiner Erfahrung solche Probleme meist, indem ich ganz simpel irgendwelchen Quatsch fabriziere, der sich dann irgendwie wieder zu etwas Sinnvollem zusammenfügt. Ist ne witzige Szene geworden, also alles richtig gemacht.

Media Monday #283

Manchmal sind Montage ja noch verwirrender für mich, als sie es ohnehin schon sind. Wenn ich aus dem Wochenende komme, passiert es schon mal, dass mein kompletter Alltag einfach durcheinandergewirbelt wird und ich einfach mal vergesse, den Media Monday zu beantworten. So passiert in der letzten Woche. Irgendwann nach der Arbeit fiel es mir wieder ein, aber da hatte ich dann keinen Bock mehr. Wenn das mal nicht ein guter Grund ist, sich verstärkt dafür einzusetzen, dass Montage endlich abgeschafft werden, dann weiß ich auch nicht.

1. Wenn ich daran denke, dass jetzt schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt lasse ich vor allem niemanden das Radio einschalten, wenn ich anwesend bin. Ich finde Radio ja sowieso schon absolut zum kotzen, mit ihrem immer gleichen Piss-Pop-Gedudel, aber gerade die Weihnachtslieder von den ganzen Tucken und Tunten und Diven und Drummern und anderen Minderheiten, die mir zu Weihnachten tierisch auf den Sack gehen, sind so dermaßen unerträglich für mich, dass sich die ständig vorhandenen Mordgedanken in meinem Kopf drohen durchzusetzen. Ich verstehe wirklich nicht, warum es nicht mehr Amokläufe zu Weihnachten gibt. In der Zeit könnte ich da niemandem mit Radioempfang auch nur den geringsten Vorwurf machen.

2. Normalerweise mag ich Filme mit/von Roland Emmerich ja sehr gerne, aber mit Independence Day: Wiederkehr hat sie/er echt ins Klo gegriffen, denn auch wenn seine Filme natürlich nie wirklich durch großes Storytelling, fantastisches Autorenkino oder perfekt ausbalancierte Charakterzeichnung glänzen, hatten sie zumindest die nötige Leidenschaft, mit der man einen Blockbuster eben auch auf ein unterhaltsames Level hieven kann. Teil 2 hat das nicht und auch sonst nix, was auch nur ansatzweise die Existenz dieses Scheißfilms berechtigt. Mein absoluter Hassfilm des Jahres und sicherer zukünftiger Filmschrottplatzbewohner.

3. ____ ist eine der enttäuschendsten Verfilmungen überhaupt, denn ____ . Keine Ahnung. Ich kenne selten Vorlage und Verfilmung. Und wenn ich die Vorlage kenne, erwarte ich sowieso nix mehr, weil man da eh nie rankommt. Da ist die Fallhöhe nicht so hoch. Spontan würde ich jetzt „Harry Potter 6“ sagen, den ich richtig scheiße fand, wobei mir das Buch fast am besten aus der Reihe gefallen hat. Vielleicht nehme ich die Verfilmung mal auf den Schrottplatz auf.

4. Das Product Placement in Filmen ist zwar totaler Käse, aber wirklich stören tut es mich nicht. Mir ist kackegal, ob die Leute Lucky Strike rauchen oder Red Apple. Ob sie bei McDonalds fressen oder bei Big Kahuna Burger. Da ich aber selbst ja irgendwie kreativ bin, mag ich es, wenn sich Autoren ihren eigenen Kram ausdenken, anstatt irgendwelchen vorhandenen Quark zu verwenden. Da Geschichten ja für gewöhnlich ohnehin nicht in der Realität verankert sind, kann man da auch ruhig eigene Kreationen unterbringen. Dadurch wirkt zumindest auf mich eine Welt immer liebevoller erschaffen.

5. Wenn es um hochwertige und großartige Serien geht muss ich mittlerweile fast ausschließlich in der Zeit zurückreisen, denn momentan ist da nicht viel für mich bei. Zumindest Westworld interessiert mich aber sehr. Ansonsten gibts natürlich zum Glück noch Lethal Weapon *hust*

6. Pearl Harbor ist auch nach Jahren noch richtig große Scheiße, wie ihr demnächst hier auf dem Filmschrottplatz nachlesen könnt. Witzigerweise habe ich nachdem ich den Film überstanden hatte zufällig gesehen, dass sich der Angriff auf Pearl Harbor schon bald zum 75. Mal jährt. Das ist natürlich der perfekte Anlass, diesen Kackstreifen hier aufzunehmen. Coming Soon …

7. Zuletzt habe ich nach längerer Zeit mal wieder „Saving Private Ryan“ geguckt und das war in erster Linie um mich von dem „Pearl Harbor“-Fiasko zu erholen, weil diese Filme kaum unterschiedlicher sein könnten. Während der eine dreckig, brutal, laut und erschütternd ist und durchgehend die Sinnlosigkeit des Krieges thematisiert, ist der andere von Michael Bay.

Media Monday #281

Media Monday. Wir kennen das. Blah … Einleitung … blub … Scheißmontag … bleh … hoffentlich ist bald Wochenende …

1. Von dem, was man bisher so hört, reizt mich „Life“ ja irgendwie sehr. Ich hoffe da so ein bisschen auf eine Mischung aus „The Thing“ und „Apollo 13“. Könnte gut werden. Oder totale Scheiße. Dazwischen gibts ja eh kaum noch was.

2. Viele Werke hätten es verdient, dass sie mehr Beachtung kriegen, aber wir kennen das ja ...

3. Über den immer gleichen Scheiß in der Film/Buch/Serien/Whatever-Landschaft könnte ich mich ja richtiggehend aufregen, schließlich bleiben genau die vielen Werke, die mehr Beachtung verdient hätten, dadurch auf der Strecke. Wie unfassbar einfallslos und unkreativ kann man eigentlich in einem kreativen Beruf sein. Wäre mal was für eine Studie an der unsichtbaren Universität. Oder irgendeiner anderen. Hauptsache Studie. Wobei das Ergebnis ja leider schon feststeht. Man sieht ja, was erfolgreich ist und was nicht. Traurige Zeiten für die, die wirklich etwas relevantes schaffen wollen. Zum Glück will ich das nicht, also werde ich sicher demnächst stinkreich sein. Aber keine Angst, ich gebe meinen Schrottplatz natürlich nicht auf. Ihr müsst dann halt nur alle nen monatlichen Beitrag bezahlen, um hier meinen geilen Scheiß zu lesen. So macht man das nämlich als geldgeiler Bonzensaftsack, der sich schön die Eier schaukelt … nee, von geilen Tittenmodels schaukeln lässt. Ich kann es kaum erwarten.

4. Messen und Conventions allüberall. Mir persönlich sind die extrem egal. Und wenn ich dann so Geschichten lese, wie die von der singenden Lehrerin, die die komische Famke Janssen Trulla getroffen hat, die richtig scheiße drauf war und voll kein Bock hatte, würde ich den Stars da vermutlich eh nur in die Fresse hauen.

5. Mittlerweile stapeln sich bei mir zuhause die DVDs und BluRays. Ich bin ja nach wie vor Sammler und kaufe deshalb so ziemlich alles, was mir in die Hände fällt. Aber langsam geht hier echt der Platz flöten. Deshalb habe ich mir neulich mal überlegt, mir nen Festplattenrekorder zuzulegen, um hin und wieder vielleicht mal vielversprechende Filme aufzunehmen, anstatt immer alles direkt zu kaufen. Ich neige dann ja dazu mich auf etlichen Seiten im Netz rumzutreiben, um mich auf Ratgeberseiten über Festplattenrekorder zu informieren. Und am Ende bin ich dann vom Angebot  immer so erschlagen, dass ich doch keinen kaufe und das erst mal wieder vor mich hinschiebe. Stattdessen habe ich erst mal ein paar DVDs bestellt.

6. Wenn mal etwas Zeit bleibt, greife ich derzeit gerne zu nem Buch. Da ich aber irgendwie nie Zeit habe, brauche ich momentan ewig und drei Tage, um mal einen Roman zu beenden. Am jetzigen lese ich schon ungefähr 1 Monat. Und der hat nur 250 Seiten. Ist irgendwie perplex, wenn man vor lauter Schreiben nicht zum Lesen kommt. Kann nur besser werden.

7. Zuletzt habe ich Hell Comes To Frogtown geguckt und das war so von meinen Twitterfollowern gewählt, weil das jetzt der offizielle „Donald Trumps Präsidentschaft“-Film ist. Ich habe ja schon immer gesagt, dass dieses Meisterwerk zu einfach allem passt. All Hail The Frogpresident.