Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: September 2015

Weiterentwickelte fortgeschrittene Fortbildung in ungewöhnlichen Wetterphänomenen

Der SchleFaZtember nimmt ein Ende. Aber bevor wir uns weiterem Wahnsinn aus der Filmlandschaft widmen, werde ich meine kleine SchleFaZ-Aktion noch gebührend beenden. Und zwar mit fliegenden Haien. Zum bereits dritten Mal.

SHARKNADO 3: OH HELL NO! – USA – 2015 – 88 Min.

Bevor ich mich jetzt ewig damit aufhalte, die unglaublich komplexen Geschehnisse der Vorgänger zusammenzufassen, verweise ich einfach auf meine Beiträge zu Sharknado und Sharknado 2.

Fin hats mal wieder eilig und schreckt ein paar Tauben auf. Eine Limousine bringt ihn zum Präsidenten.

April, abgewrackt wie immer und dazu auch noch schwanger, wird von ihrer Mutter vollgequatscht.

Fin kriegt vom Präsidenten ne Medaille verliehen und zur Feier des Tages gibts noch eine goldene Kettensäge. Lou Ferrigno macht ein Selfie mit Fin, dann kommen die Haie geflogen und Ferrigno macht nen Abgang. Wäre er mal zum Hulk mutiert. Fin zerlegt einen Hai mit der Goldsäge. Schwager Martin und eine blonde Tucke fliehen und rutschen auf Ölgemälden überflutete Treppen runter. Fin, der Präsident und einige Secret-Service-Nasen rennen zum Schutzbunker, aus dem dann die Haie fliegen. Wie die da rein gekommen sind bleibt ungelöst.

Ein Hauch von Emmerich liegt in der Luft, als das Weiße Haus zerlegt wird.

Fin und der Präsident ballern schwerbewaffnet Haie weg, während draußen das Washington Monument abhebt und kurz darauf in die Reste des Weißen Haus kracht. Fin und der Präsident sind zum Glück wohl auf. Martin und die blonde Ische leider ebenfalls.

Wer dachte, das war schon Schwachsinn genug für einen Film, wird sich freuen, dass der Film jetzt erst richtig beginnt, mit der unglaublich beschissenen Titelmusik.

April, Mutter und Tochter sind im Universal Theme Park, wo die Tochter, deren Name mir entfallen ist, weil ich ihn mir schon in Teil 1 nicht merken konnte, ihren 18. Geburtstag feiert.

Die Today Show berichtet über den Washington Sharknado und über String Tangas …

Ach, ja, Claudia heißt das Geburtstagskind. Und Babs bringt ihr VIP-Tickets für den Park, mit dem sie überall rein kann. Erste Wahl: Achterbahn. Chris Jericho, seines Zeichens Pro-Wrestler, Buchautor, Game Show Host, Dancing With The Stars Teilnehmer, und einfach generell ein saucooler Typ, spielt den Achterbahnaufseher und setzt einen Jungen, der aussieht wie das uneheliche Kind von Justin Bieber und Miley Cyrus neben Claudia, damit die Bahn auch voll wird. Ich weiß, das ist alles völlig uninteressant, aber glaubt mir, wenn ich euch sage: Es wird noch eine absolut unwichtige Rolle spielen, das alles zu wissen.

Übrigens sitzen in der Achterbahn auch zwei uns sehr bekannt Scheißfilmfetischisten namens Kalkofe und Rütten. Ja, sie sind tatsächlich im Film. Und ja, sie dürfen sogar was sagen. Und ja, sie haben eine Szene mit der zugekoksten Reid. Und ja, sie überleben den Film, was die Hoffnung am Leben hält, dass sie auch in Sharknado 42 noch dabei sein werden.

Nach der Fahrt vergisst Claudia ihr Handy, wodurch der Film einfach völlig unrealistisch wird. Kein Teenager, der etwas auf sich hält, lässt sein Handy irgendwo liegen.

Fin fährt durch die Gegend und mitten in einen Sharknado. Eine maskierte Tucke eilt ihm zur Hilfe und es ist: NOVA! Also die Kellnerin aus Teil 1. Okay, ich gebe zu, meine Überraschung hielt sich auch in Grenzen, weils mir einfach scheißegal ist.

Babs kündigt an, dass irgendein Nascar-Fahrer später Autogramme gibt. Und alle so: Yeah … warte. Wer?

Nova hat einen neuen Partner namens Malcom Mittendrin … äh, ich meine Lucas Stevens. Die beiden fahren mit einer mobilen Kommandozentrale durch die Gegend und bla. Jedenfalls erklärt Nova, dass die Haie gar nicht mehr runterkommen, sondern die ganze Zeit oben im Himmel rumhängen, bevor dann ein Tiefdruckgebiet sie im Sharknado wieder zur Erde runterholt. Äh, ja …

Ein Hai landet im Pool im Universal Park und April … darf nicht helfen, weil Mama das verbietet. Ganz Muttis Tochter diese April. Wenn die Mutter Tara Reid jetzt noch verbieten würde, sich dauernd mit Drogen und Alkohol vollzuballern, könnte das noch was werden mit der Pornokarriere. Fin ruft an und erklärt den ganzen Haihimmelhumbug.

Claudia und ihre Freundin werden von zwei Typen genervt und es folgt der unfassbar dämlichste, überflüssigste, sinnloseste, hirnrissigste und undurchschaubarste Dialog aller Zeiten, der mich 5 Minuten meines Lebens kostet und zu rein gar nichts beiträgt, außer, dass ich absolut nicht kapiere über was für eine Scheiße die Blagen da eigentlich gelabert haben.

Fin und Co. fahren zu einem Militärstützpunkt, wo sie die alte Bessy kriegen, ein Jet, mit dem sie nach Orlando fliegen können. Nova quatscht etwas vom Weltuntergang, aber Fin glaubt da nicht dran. Nicht, während seine Familie ihn braucht. Der Dialogautor hat einfach alle Preise dieser Welt verdient. Am besten direkt an den Schädel geschlagen, bis er nicht mehr aufsteht.

Wo Fin ist, ist ein Sharknado natürlich nicht weit. Malcolm ist Mittendrin und ihm wird das Bein abgebissen. Und ein Arm. Und das andere Bein, Und der andere Arm. Zum Glück hat er kein Glaskinn und kann auf seinem Unterkiefer über das Dach der Kommandozentrale rutschen, um den Selbstzerstörungsmechanismus auszulösen. Mir drängt sich ja die Frage auf, wer einen Selbstzerstörungsknopf mitten auf dem Dach eines Wagens anbringt, wenn er vorhat, damit durch einen Sharknado zu fahren. Ich meine, da reicht ja selbst ein Hagelkorn, um das Teil direkt zu sprengen.

Wie auch immer, Nova und Fin fliegen los und über Daytona, wo gerade ein Nascar-Rennen mitten im Sharknado stattfindet. Nova und Fin eilen zur Rettung und bomben den Sharknado weg. Kurz darauf stürzen sie ab und tauchen leicht bekleidet aus dem Wasser auf. Der Aufprall muss so heftig gewesen sein, dass es ihnen einfach die Kleidung vom Leib gefetzt hat. Ein Wunder, dass sie überlebt haben.

April sucht Claudia per Handyortung, aber auf der Achterbahn ist ihr Blag natürlich nicht. Stattdessen killt sie nen Hai mit nem Selfiestick. Was übrigens die einzig sinnvolle Verwendung für die überflüssigste Erfindung der Menschheit sein dürfte.

Fin ist übrigens zufällig im Freizeitpark abgestürzt und ortet ebenfalls das Handy. Auf der Achterbahn trifft er April wieder und guckt zu, wie der Achterbahnaufseher gefressen wird. Aus irgendeinem Grund, der Fin wohl nicht mal selbst klar ist, fährt er dann plötzlich mit dem Hai in der Achterbahn und fliegt mit dem Wagen in ein Haus nebenan.

George R. R. Martin sitzt im Kino und wird von einem Hai gefressen. Schaiße, jetzt erfahren wir nie, wer das Game Of Thrones gewinnen wird.

Fin und April haben Claudia und ihren neuen Freund gefunden und retten sich in einen Globus, mit dem sie dann durch den Park rollen.

Nova blat mal wieder rum und erklärt, dass zwei Sharknados aufeinanderprallen werden und zu einem verschmelzen und dann ist Schicht im Schacht. Aber sie hat einen Plan: Mit Hilfe der NASA müssen sie einen 60 MEILEN HOHEN FLAMMENTURM herstellen der HEIßER ALS DIE SONNE BRENNT! Noch Fragen?

Kurzerhand werden zwei Nascar-Autos geklaut, um nach Cape Canaveral zu fahren, wo sich Fin mit seinem Vater trifft. Und der ist niemand geringeres als David Hasselhoff. Das wäre zwar alles viel toller, wenn The Hoff nicht in jedem Scheiß mitspielen würde, aber man muss hier nehmen, was man kriegen kann.

Den Plan raffe ich übrigens absolut mal ganz und gar nicht. Ich weiß nur, dass Hasselhoff bei der NASA ist und deshalb Fin ins All schießen kann. Alles andere muss man wohl abwarten.

Fin und Papi wollen also losfliegen, aber April will nicht das Fin fliegt. Und da ist auch schon der Sharknado und April sitzt jetzt auch im Shuttle. Draußen geht natürlich auch die Action ab. Soldaten ballern auf Haie, damit keiner zum Shuttle kommt, Claudia und ihr Stecher laufen aufs Dach, wo der Stecher zerlegt wird, und Nova startet den Hitzespiralflug. Was auch immer das sein mag.

Der Familienausflug ins All gelingt, aber der Plan, den niemand auch nur anstzweise kapiert hat, funktioniert wohl nicht. The Hoff hat Plan B und den raffe ich noch weniger. Jedenfalls fliegt er raus und fuckelt außen am Shuttle rum, wodurch dann ein rieisiger Laserstrahl in den Sharknado schießt und diesen auflöst. Fragt mich nicht, ich habe meine Ausbildung zum NASA-Mechaniker abgebrochen, bevor das Thema Laser dran war.

Leider hat Hassel nicht mehr genug Treibstoff um zurück zum Shuttle zu fliegen, und Fin kann ihn nicht holen, weil er sonst nicht nach Hause kommt. Diese traurige Szene des Abschieds wird unterbrochen durch HAIE IM WELTALL! Wie man hier die Chance für einen Schweine im Weltall Cameo liegen lassen konnte ist mir unbegreiflich.

Die Haie fliegen also so durchs All und zerstören nebenbei das Shuttle. Das kann Fin natürlich nicht einfach so zulassen und zerlegt die Haie mit einer Laserkettensäge, die er zufällig in seiner Tasche hatte. April wird von einem Weltraumhai gefressen und Fin fliegt hinterher, fliegt aber dummerweise in den falschen Hai. Aber immerhin kann man in einem Hai zurück zur Erde segeln, ohne dass man bei Eintritt in die Erdatmosphäre verglüht. Warum die Apollo 13 keine Haie dabei hatte, weiß wohl nur die NASA.

Fin kriecht aus dem abgefackelten Hai und zieht aus dem nächsten sein Baby, das gerade im Inneren geboren wird. April kriecht natürlich auch aus dem Hai und Claudia und Nova sind ebenfalls zufällig anwesend. Und der Hoff salutiert vom Mond.

Bevor es dann vorbei ist, hebt April irgendwelche Flügel vom Strand auf und wird von einem Stück Space Shuttle erschlagen. Oder doch nicht? #AprilDies? #AprilLives? Die Antwort wird der unausweichliche vierte Teil bieten …

Wenn ihr nun wirklich überhaupt nicht genug kriegen könnt vom SchleFaZ-Wahnsinn, der hier im SchleFaZtember abging, dann könnt ihr hier noch an den Gewinnspielen teilnehmen.

Media Monday #222

222 ist ja bekanntlich ein Drittel von 666. 666 ist ja bekanntlich die Zahl des Antichristen. Ich bin ja bekanntlich Antichrist. Und der Antichrist findet bekanntlich Montage absolut zum kotzen. Aber auch der Antichrist braucht bekanntlich zwischendurch was gutes. Und bekanntlich ist der Media Monday immer gut, um in die Woche zu starten. Und damit geht es bekanntlich los, mit meinen bekanntlich absolut positiv geprägten Antworten, auf die bekanntlich 7 Fragen.

 

1. Jeder Film, bei dem die Sonne scheint und Topmodels im Bikini aus dem Meer steigen hätte noch viel dreckiger und düsterer sein können, schließlich ist es bei Sonne bekanntlich immer hell und Topmodels in Bikinis sind bekanntlich immer sauber. Kommen ja auch gerade aus dem Meer. Glücklicherweise fällt mir aber gerade kein konkretes Beispiel ein, denn Filme mit Topmodels, die im Bikini aus dem Meer latschen, sind bekanntlich immer scheiße.

2. Musicals sind bekanntlich mit Gesang und Getanze und Gedudel und in den meisten Fällen geht mir das tierisch auf die Nüsse. Außer, wenn ich die Musik mag. Aber wie viele Musicals mit wirklich guter Rockmusik gibt es schon? (und ja, ich weiß, dass jetzt mindestens einer meiner lieben Bloggerkollegen hier in den Kommentaren nur so mit Rockmusicals um sich werfen wird. Hit me).

3. Jeder Kackfilm, den ich hier auf dem Schrottplatz bespreche raubt mir gehörig viel Lebenszeit, wenn ich bedenke dass ich die Zeit auch dafür nutzen könnte, Filme zu gucken, die nicht so unglaublich scheiße sind, aber schließlich bekanntlich mag ich diese Kackfilme meistens und meine Leserschaft erwartet nun mal von mir diese Selbstgeißelung durch Trashgenuss im Dauertakt. Also bin ich wohl selber schuld. Aber ich würd den Müll ja auch ohne Blog gucken, also ist das schon okay so.

4. Indy 4 war eine DER Enttäuschungen für mich, schließlich war die Trilogie eine der besten Filmreihen aller Zeiten und dann kamen die Aliens und haben alles versaut. Aber das habe ich bekanntlich alles schon mal erzählt. Hier und hier.

5. Neben den einschlägig lang erwarteten Filmen freue ich mich ganz besonders auf gar nix, denn bekanntlich läuft bei mir in den Kinos nur der hingerotzte 08/15-Scheiß in 3D auf der großen Leinwand und von dem wirklich interessanten Kram kriege ich erst was mit, wenn es schon seit 5 Jahren auf DVD veröffentlicht ist. Deshalb freue ich mich einfach nur darauf, dass irgendwann hier im Nachbargarten ein kleines Kino eröffnet, dass nur wirklich gute Filme zeigt. Wird zwar nie passieren, da meine Nachbarn alle keine Filmfans sind, aber man darf ja bekanntlich noch träumen.

6. Mal so nen richtig geilen Scheißfilm aus den 80ern zu gucken kann ich ja nur jedem ans Herz legen, denn damals war bekanntlich wirklich alles besser. Ja, auch die Kackfilme waren einfach fantastisch, weil kreativ, völlig banane und dabei unglaublich schlecht. Eine bessere Mischung kann man kaum finden. Wer Empfehlungen will, darf gerne fragen.

7. Zuletzt habe ich Dog Day Afternoon mit Al Pacino gesehen und das war wieder absolut großartig, weil es bekanntlich einer meiner absoluten Favoriten von Pacino ist und ich ihn seit Ewigkeiten nicht gesehen hatte.

SchleFaZ-Gewinnspiele Übersicht

Hier gibt es noch mal ganz kompakt alle SchleFaZ-Gewinnspiele im Überblick.

Sendet die richtige Antwort auf die Fragen einfach bis 31. Oktober 2015 unter dem entsprechenden Betreff an schrottgewinn@web.de und vielleicht könnt ihr ja eine der SchleFaZ-DVDs ergattern.

SchleFaZ #1 Sharknado DVD + 2 Haimützen

Betreff: Hai

Wie viele Teile gibt es mittlerweile von Sharknado?

a) Was, von der Scheiße gibt es Fortsetzungen?

b) 3

c) Zu viele

SchleFaZ #2 Knochenbrecher im Wilden Westen DVD

Betreff: Knochen

Wie heißt der Knochenbrecher noch?

a) Der Gelbe

b) Der Selbe

c) Die Elbe

SchleFaZ #3 Zwiebel-Jack räumt auf DVD

Betreff: Zwiebel

Mit welcher Rolle (neben Zwiebel-Jack) wurde Franco Nero berühmt?

a) Mango

b) Tango

c) Django

SchleFaZ #4 Sumuru Die Tochter des Satans DVD

Betreff: Sumuru

An welche Filmreihe mit Christopher Lee ist Sumuru – Die Tochter des Satans angelehnt?

a) Dr. Oetker

b) Dr. Sommer

c) Dr. Fu Manchu

Die Gewinner werden dann im November von mir ausgelost.

Allen Teilnehmern viel Glück!

Biologisch fragwürdige Giftmischungen

Christopher Lee hat sie ja bekanntlich alle gehabt. Also alle Rollen. Als Dracula hat er Mini-Mädchen das Blut ausgesaugt. Als die originale Mumie hat er Archäologen gejagt. Als Sherlock Holmes hat er kombiniert was das Zeug hält. Als Scaramanga versuchte er James Bond umzunieten. Als Doctor Catheter brachte er einem Gremlin unbeabsichtigt das Sprechen bei. Als TOD besuchte er die Scheibenwelt. Als Count Dooku befand er sich mitten im Krieg der Sterne. Als Saruman hing er in einem Turm rum (ich schätze, auf seine alten Tage muss man sich eben auch etwas die Ruhe antun). Und in seinen Adern fließt:

THE BLOOD OF FU MANCHU – Der Todeskuss des Dr. Fu Manchu – Spanien/Deutschland/UK/USA – 1968 – 82 Min.

Irgendwelche Tussis mit Beutel überm Kopf werden von irgendwelchen Möchtegern-Ninjas durch irgendeinen Dschungel geschleift. Wenn ihr mich fragt, kann ein Film kaum besser anfangen. Erst recht nicht, wenn es dann in die Höhle geht, in der Dr. Fu Manchu rumlungert und mich ganz stark an Peter Sellers in Eine Leiche zum Dessert erinnert. Fun Fact: Kurz vor seinem Tod spielte Sellers ebenfalls Dr. Fu Manchu. Und ich wette, er sah genau so aus.

Fu Manchu hat natürlich mal wieder nen Bombenplan, um die Weltherrschaft an sich zu reißen: Denn die Beutelischen sind nicht irgendwelche dahergelaufenen Bordsteinschwalben, wie ich auf den ersten Blick dachte, sondern irgendwelche dahergelaufenen Tussis, die gerade nix besseres zu tun hatten, als sich entführen zu lassen. Okay, vielleicht sind es doch Nutten. Ist auch scheißegal, denn es spielt keine Rolle. Jedenfalls müssen die jetzt von Schlangen gebissen und vergiftet werden. Aber passt auf, denn das ist jetzt das unfassbar geniale an dem Plan: Die Weiber sterben nicht etwa durch das Gift. Nein, das wäre ja völliger Schwachsinn. Stattdessen wird das Gift durch einen Kuss von ihnen übertragen und nur für Männer ist das Gift direkt tödlich. Und jetzt sollen sie losziehen und die 10 größten Weltenlenker küssen. Ist das nicht einfach der helle Wahnsinn? Finde ich auch.

Kein echter Dschungel, der etwas auf sich hält, hat nicht mindestens eine Expedition irgendwo zwischen den Blättern, die aus einem erfahrenen Dschungelfritzen und zwei Opas, die von nichts ne Ahnung haben, besteht. Dr. Wagner wird direkt mal erschossen, als Fu Manchus Ninjas angreifen. Gar nicht Ninja-like so rumzuballern. Mich beschleicht langsam das Gefühl, das sind gar keine Ninjas.

Inspector Nayland Smith, der nebenbei Fu Manchus Erzfeind ist … Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als jeder gute Bösewicht nen echten Erzfeind hatte? War doch irgendwie alles cooler, oder? James Bond hatte Dr. No. Sherlock Holmes hatte Moriarty. Tom hatte Jerry … Äh, wo war ich? Ach ja, Smith kriegt Besuch von einer der Giftnutten und wird direkt abgeknutscht, worauf hin er nen epileptischen Anfall erleidet. Die Nutte rennt weg und wird in einem der größten Stunts der Filmgeschichte von einem Auto überfahren, das mindestens Schrittgeschwindigkeit gefahren ist. Wenn nicht sogar noch etwas schneller. Ist schwer zu beurteilen, wenn das Auto so langsam ist, dass es fast rückwärts fährt.

Dschungelheinz, also der Typ, der Dr. Wagner durch die Rabatten am Arsch der Welt geführt hat, quatscht mit einem Schachgroßmeister, der gerade gegen sich selber spielt. Ich habe keine Ahnung, worüber die beiden labern, jedenfalls wird Dschungelhans für den Mord an Dr. Wagner verhaftet, oder so.

Die halbnackten Weiber in Fu Manchus Höllenkeller haben nen recht zappeligen Tag. Dafür gibts Schläge von Manchus Schwester, oder Frau, oder Altenpflegerin, oder wasauchimmer. Ich bin ganz ehrlich. Ich kann dem Quark jetzt schon nicht mehr folgen.

Nayland hat den Todeskuss überlebt, aber er ist erblindet. Der einzige, der ihn retten kann, ist Dr. Fielmann … äh, sorry, Dr. Carl Jansen, der irgendwo in Süd Amerika rumhängt.

Irgendwelche abgefuckten Typen sitzen im Busch und beobachten Schmetterlinge, während sie Vogellaute imitieren. Nebenbei laufen Fu Manchus Nicht-Ninjas mit weiteren Tussis vorbei. Der Sinn dieser Szene wird sich uns vielleicht noch erschließen. Ich würde mich aber nicht drauf verlassen.

Ah, sie überfallen Manchus Männer, knallen alle ab und retten … äh, wahrscheinlich niemanden so wirklich, aber mal abwarten.

Der Anführer der Bande heißt Sancho Lopez und sieht aus, als hätte sich der Schabentyp aus Men In Black einen vergammelten Sombrero aufgesetzt. In der Stadt trifft er Ursula Wagner, die, nun ja, eben da ist. Ich kombiniere einfach mal, dass die irgendwie mit Dr. Wagner in Verbindung steht. Kann aber natürlich auch nur Zufall sein.

Manchus Partnerin turtelt mit einem Typen rum, der ne nackte Tussi tätowiert hat. Sie kriegt halt wirklich nur die geilsten Stecher ab, wie es scheint.

Lopez und seine Bande machen Party. Die tödliche Yuma tanzt kurz vorbei, trägt keinen BH und küsst alle zu Tode. Alle außer Lopez, der die Lippenassassinin lieber abknallt. Für diese unfassbare Gräueltat wird er zu Fu Manchu gebracht. Richtig so, man kann ja nicht einfach rumlaufen und halbnackte Ischen abknallen, nur weil die einen vergiften wollen. Wo kämen wir denn da hin?

Dschungeljones und der Schachgroßmaister spielen seit 3 Tagen Schach. Spannend. Ich finde, in jedem Film sollte Schach gespielt werden. 3 Tage lang. In Echtzeit. Zum Glück kommt Ursula Wagner angelatscht und unterbricht die aufregende Partie. Bla bla bla, Ursula bringt die Sch(w)achmaten auf den neuesten Stand der Dinge. Woher die eigentlich überhaupt irgendwas weiß, bleibt im Verborgenen.

Fu Manchu stellt Sancho Lopez zur Rede und bla. Irgendwie kommt da nicht viel bei rum. Außer, dass Lopez jetzt für Fu arbeiten muss.

Ach guckt mal, Nayland Smith ist auch noch unterwegs. Er lässt sich gerade blind durch den Dschungel tragen und trifft auf Dschungelbob, der ihn zu Fu Manchu führen soll. Ich dachte, die suchen diesen Jansen. Oder ist Jansen Fu Manchus Vorname? Jansen Fu Manchu. Klingt richtig. So wirds sein.

Der guckt gerade in einen Bottich voll Rauch und ist wohl auf dem besten Weg zu Lungenkrebs. Keine Ahnung, wozu das jetzt sonst gut gewesen sein soll.

BRÜSTE! Endlich wirds hier spannend. Auch wenn ich mich gerade Frage, warum das Schlangengift ausgerechnet in die Titten injiziert werden muss, aber Fu Manchu ist der Doktor. Er muss es wissen.

Megadschungelaction in der Zusammenfassung: Lopez erhängt nen Typen, Dschungelkarl und Ursula finden den Hängenden, Lopez lacht dämlich, Dschungelhorst kämpft gegen Nicht-Ninjas, was ich nur mit dem Wort Bodenturnen beschreiben kann, Lopez lacht dämlich, Lopez lacht weiterhin dämlich, Lopez lacht noch dämlicher, Ursula und Dr. Wasweißich werden gefangen genommen, Lopez lacht so dämlich, wie nie jemand vor ihm. Aufregende 10 Minuten hier.

Fu Manchu erklärt Ursula und dem Doktor seinen unfassbar bösen Plan und, dass alle Geküssten bei Vollmond verrecken werden. Ich frage mich wirklich, was das für ein Gift ist, das erstens in Frauenbrüste injiziert werden muss, zweitens nur für Männer tödlich ist, drittens nur über einen Kuss übertragbar ist, und viertens erst bei Vollmond wirkt. Wenn irgendein Hobbybilologe den Text hier liest, würde ich mich wirklich über eine Aufklärung freuen.

Dschungelpeter schleicht sich durch die Höhlen und killt ein paar Nicht-Ninjas im Ninja-Stealth-Style.

Aus irgendeinem Grund, den ich absolut nicht raffe, befreit Lopez Ursula und den Doktor und noch irgendeine Tussi, nur um sie 2 Minuten später mit einem Gewehr zu bedrohen. Glücklicherweise ist Dschungeljack am Start und knockt Lopez aus. Und schleppt ihn dann trotzdem mit. Und ich blicke einfach nicht mehr durch. Noch weniger, als Lopez dann von der einen Tussi zu Tode geküsst wird und die Niagarafälle runterfällt.

Scheiß drauf. Macht eh alles keinen Sinn. Geballer, Flucht, bla, Fu Manchu ist das offensichtlich alles scheißegal, die Flüchtenden erreichen Nayland Smith, der von der Tussi mit einer Bluttransfusion geheilt wird. Ich hätte ja gedacht, er muss zur Rettung an ihren Nippeln nuckeln, aber das gibts vielleicht nur im Directors Cut.

Dschungeltom bodenturnt mal wieder mit ein paar Nicht-Ninjas rum und wird gefangen genommen. Der soll jetzt direkt in die Lippe vergiftet werden und verrecken, aber Nayland Smith eilt zur Rettung, ballert etwas rum und bringt dadurch die ganze Manchu-Höhle zum Einsturz. Und das war es dann auch schon. Was für ein unfassbar lahmes Finale.

Aber selbstverständlich hat Dr. Fu Manchu überlebt und labert noch kurz in die Kamera, dass die Welt noch von ihm hören wird. Und das dürfte für uns alle die schlimmste Drohung sein.

Wer gar nicht genug von Fu Manchuismus kriegen kann, sollte beim SchleFaZ-Gewinnspiel zu Sumuru – Die Tochter des Satans mitmachen. HIER gibts das Teil zu ergattern.

DVD-Rezension + Gewinnspiel: SchleFaZ #4 – Sumuru

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich 3. Da SchleFaZ aber besser als gut ist, gibt es 4 DVDs. Den Abschluss der bisherigen Veröffentlichungen bildet:

https://i0.wp.com/www.fairmedia.de/fairpress-download/Die_schlechtesten_Filme_aller_Zeiten/SchleFaZ-Sumuru2D.jpg

Sumuru ist quasi die weibliche Version von Dr. Fu Manchu. Das sollte eigentlich schon reichen, um zu wissen, dass das hier ganz großes Kino ist. Wenn aber nach wenigen Minuten im Film eine Frau ertränkt wird, indem sie mehrmals unter Wasser gedöppt wird, wie damals beim Badeausflug in der Grundschule, und man außerdem schon nach 5 Minuten nicht mehr weiß, worum es bei diesem Schwachsinn eigentlich geht, weiß man: Ja, hier bin ich richtig. Hier bin ich bei SchleFaZ.

Die DVD des Satans bietet natürlich wieder den kompletten Film in der SchleFaZ-Version, kommentiert von DiabOlli und Rüttzifer.

Foto: Turbine

Foto: Turbine

Dazu kommen dann ein paar weniger erwähnenswerte Specials. Highlight ist noch ein kurzes Making Of. Viel mehr gibts aber leider auf dieser Scheibe nicht zu holen.

Aber darum gehts ja eh nicht. Man will ja nur den Scheißfilm sehen.

Und den gibts natürlich zu gewinnen. Dazu müsst ihr nur mal wieder eine unfassbar schwierige Frage beantworten:

An welche Filmreihe mit Christopher Lee ist Sumuru – Die Tochter des Satans angelehnt?

a) Dr. Oetker

b) Dr. Sommer

c) Dr. Fu Manchu

Die richtige Antwort schickt ihr bitte unter dem Betreff „Sumuru“ an schrottgewinn@web.de. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los über den Gewinner.

Einsendeschluss ist wie immer der 31. Oktober 2015.

Wer nicht gewinnt, aber trotzdem dieses Machwerk aus der Hölle unbedingt sein eigen nennen will, wird HIER fündig.

Und damit ist der SchleFaZtember hier auf dem Filmschrottplatz auch leider fast vorbei. Hoffen wir auf weitere DVD-Veröffentlichungen, damit der Spaß kein Ende nimmt. Die Kommentatoren haben schließlich auch immer ihre helle Freude …

Foto: Turbine

Foto: Turbine

Media Monday #221

10 Uhr. Der Hund ist noch immer müde. Das ist meine Chance mich den Fragen des Media Monday zu widmen. Auch wenn ich ja befürchte, dass er genau jetzt wach werden wird und dann durch die Gegend toben will. Wenn der Beitrag also erst heute Abend um 23 Uhr online geht, wisst ihr warum.

 

1. Als ich letztens bei Amazon in den DVDs gestöbert habe, bin ich auf einen echten Knaller gestoßen, der mir bisher völlig unbekannt war und den musste ich natürlich sofort kaufen. Das Teil heißt „My Name Is Bruce“. In dem Streifen spielt sich Bruce Campbell selbst als dauersaufenden Lüstling, der von ein paar Teenagern entführt wird, damit er ihnen hilft, einen China-Dämon zu erlegen. Ich weiß, ihr denkt jetzt das gleiche wie ich, als ich diese Beschreibung gelesen habe: FUCK WIRD DAS GEIL!

2. Sollte es jemals ein Remake von Zurück in die Zukunft geben, wird die Welt implodieren und ich werde aufhören Filme zu gucken. Okay, wahrscheinlich beides nicht wahr, aber ich bin trotzdem absolut dagegen und froh, dass Zemeckis und Gale das genau so sehen.

3. Überall außer hier bei mir bleibt zumindest alles beim Alten, schließlich haben nicht alle sich nen Hund rangeholt, der alles auf den Kopf stellt. Aber sie sollten, denn der kleine Wauzi bereitet bisher eine Menge Spaß.

4. Megan Fox zum ersten Mal in einem Film zu sehen war eine unglaubliche Erfahrung, einfach weil ich es niemals für möglich gehalten hätte, dass jemand so unglaublich scheiße in allen Belangen sein kann.

5. Obwohl Superheldenfilme mir ja tierisch auf den Sack gehen, bin ich ja der Meinung, dass es davon noch zu wenig gibt. Denn je mehr von dem Scheiß in die Kinos geschmissen wird, desto eher wird sich Übersättigung einstellen und der ganze Scheiß endlich ein Ende nehmen.

6. Alles in allem bla, denn immerhin blub.

7. Zuletzt habe ich die ganze Woche nichts auf die Reihe gekriegt und das war irgendwie nicht so cool, weil meine unbeschreiblich kreative Ader darunter gelitten hat, wie ihr an Frage 6 erkennen könnt. Ich muss mich wohl besser organisieren, damit ich auch mit Ultradog The Destroyer am Hosenbein was getan kriege.

A Million Ways To Bore People To Death

HOWDY! Kennt ihr Seth MacFarlane? Das ist dieser Typ, der sich selber für unfassbar witzig hält und ständig Scheißkomödien abliefert, deren einziger Vorteil es eigentlich sein müsste, dass sie ein großes Staraufgebot haben, was dann aber auch nix mehr retten kann. Nun, ich dachte mir, ich muss mal genauer auf den Grund gehen, warum die Leute den Typen alle so toll finden. Habe ich einfach meinen Sinn für Humor verloren? Oder haben die anderen ihren verloren? Oder haben wir einfach alle keinen Humor und raffen selber nicht mehr, worüber wir eigentlich lachen sollen? Schauen wir doch mal, wie unglaublich lustig der heutige Film ist:

A MILLION WAYS TO DIE IN THE WEST – USA – 2014 – 116 Min.

Starring: Ein Frauenaufreißer und eine Wüstenkämpferin (und Seth MacFarlane selbst, damit er mir auch vor der Kamera auf den Sack gehen kann)

Es ist High Noon und Seth kommt direkt mal zu spät zu einem Duell. Wenn wir Glück gehabt hätten, wäre er gar nicht angekommen und der ganze Scheiß wäre uns erspart geblieben. Da er ein feiger Trottel ist, versucht er sich aus dem Duell rauszureden und bringt ein paar Schattenspiele.Ich habe jetzt schon die Schnauze voll. Hoffentlich wird er direkt erschossen. Leider nicht, denn er verhandelt mit seinem Gegner und verspricht ihm seine Schulden in 2 Tagen zu bezahlen. Da wäre also schon mal der unfassbar einfallsreiche Plot dieses Mülls.

Kurze Zeit später wünscht sich Albert aber vielleicht doch, dass er erschossen worden wäre, denn seine Freundin Louise macht Schluss mit ihm, weil er ein Idiot ist, der nicht mal richtig Schafe hüten kann. Da wäre dann slso schon mal die unfassbar einfallsreiche Lovestory dieses Mülls.

Edward wartet auf Ruth, die gerade mit nem Cowboy rumpoppt, denn sie ist ne Nutte. Sie ist seine Freundin und er hat kein Problem damit, dass sie täglich 42 Cowboys knallt. Das muss wahre Liebe sein.

Am Abend besuchen sie Albert, der noch Louise hinterhertrauert. Also macht man das einzig richtige und besäuft sich im Saloon. Nach einer Ansprache über die Gefahren des wilden Westens, wie Duellisten, Schlangen und Ärzte und wasweißichwas, wird er aus dem Saloon geschmissen. Wie sich das gehört durchs Fenster.

Zwischenstand: 15 Minuten rum und nicht eine lustige Szene.

Nachdem Albert sich völlig abgeschossen hat, beschließt er, dass es eine gute Idee ist, sturzbesoffen zu Louise zu reiten. Wir wissen ja: Jede betrunkene Idee, ist eine gute Idee. Die hat natürlich gar keinen Bock auf ihn. Und besoffen noch weniger.

Ein Goldgräber reitet durch die Canyons und wird von Liam Neeson und seiner Bande überfallen. Clinch will das Gold aber nicht einfach so haben, sondern es in einem Shoot Out gewinnen. Naja, wir wissen wer gewinnt. Und wir können uns auch denken, wer sich nicht an die Regeln gehalten hat. Und wir können uns auch denken, wie sehr Charlize Theron Clinch liebt, nachdem der ihr angedroht hat, sie neben dem Goldgräber zu beerdigen.

Albert steht verkatert auf und kriegt direkt Besuch von Edward. Nach ein paar Furzwitzen (die aus Prinzip niemals lustig sind) und einer sinnlosen Szene mit einem Schaf, dass vor ne Wand rennt, erzählt Edward, dass er keinen Sex mit seiner Freundin Ruth hatte, weil sie bis zur Hochzeitnachts warten wollen. Ihr wisst schon, Ruth ist die Nutte. Irgendwo versteckt sich da sicher ein Gag, aber ich finde ihn nicht. Seth MacFarlane hat ihn nebenbei auch nicht gefunden.

Ein Cowboy wird von einem Eisblock erschlagen. Ich sage es einfach mal wie es ist: Ich raffe diesen Film nicht und Humor kann ich hier an keiner Stelle entdecken. Übrigens 30 Minuten rum.

Neil Patrick Harris knutscht mit Louise rum. Albert kann das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und beschließt, sich einen Schnurrbart wachsen zu lassen. Also so einen tollen, wie NPH alias Foy hier trägt. Nach etwas Rumgekötte, weil Foy seine Freundin ansabbert, die aber gar nicht mehr seine Freundin ist, was aber auch irgendwie keine Rolle spielt, geht Albert beleidigt woanders hin.

Ruth erzählt ihrem Edward die neuesten Fickgeschichten aus dem oberen Stockwerk. Der wischt ihr Sperma vom Ohr. Leider kann dieses tiefgründige Gespräch über die sexuellen Vorlieben der Cowboy-Kundschaft nicht fortgesetzt werden, denn Albert gibt bekannt, dass er die Stadt verlassen will. Edward ist untröstlich und schenkt ihm sein Lieblingstaschentuch, dass dann an Alberts Fingern klebt. Äh, ja …

Saloonfight. Albert und Ed prügeln sich wie kleine Schulmädchen, damit sie nix abkriegen, während Anna sich einfach weiter besäuft. Albert rettet ihr dann irgendwie das Leben und sie gehen heimlich rauchen, oder so.

Stadtfest im Kaff am Arsch der Welt. Der Fotograf fackelt sich selber ab und … Moment mal, jetzt checke ich es. Eine Millionen Wege um im wilden Westen zu sterben. Na klar, man reiht einfach sinnlos irgendwelche Todesarten aneinander, scheißt auf Gags, Plot und überhaupt alles, was einen Film irgendwie interessant oder unterhaltsam machen könnte und kehrt einfach ein paar Hollywoodstars zusammen, damit sich die Scheiße tatsächlich jemand im Kino anguckt, und nicht alle auf die Ausstrahlung auf DMAX warten. Gar nicht mal so doof. Scheiße ja, aber nicht doof.

Anna und Albert treffen Foy und Louise und es kommt zum Duell am Schießstand, dass Albert natürlich gegen Foy verkackt. Aber Anna rettet den Tag, gewinnt nen Dollar und ne Stoffente. Albert ist trotzdem immer noch angepisst und fordert Foy zum richtigen Duell raus. Immerhin hat er eine Woche Zeit, um das Schießen zu lernen. Was ist eigentlich aus den 2 Tagen geworden, die er hatte um dem einen Typen das Geld wiederzugeben? Ist der irgendwo zufällig gestorben? Oder hatte man einfach nicht genügend uninteressante Subplots, um 2 Stunden mit dieser langweiligen, unlustigen, völlig uninspirierten Scheiße zu füllen?

Es folgt eine ewig lange Compilation von Schießübungen, die nicht lustig ist und einfach viel zu lange dauert. Und dann gibts noch unendliches Geturtel zwischen Anna und Albert und ich habe einfach keinen Bock mehr. Es ist so unfassbar langweilig. Um die Spannung dann endgültig auf den Zenit zu treiben, damit man sich kaum noch auf dem Stuhl halten kann, gibts 10 Minuten Getanze, zum von Foy gewünschten Song „Grow A Stache“.

Anna fordert Foy zum Saufen heraus, kippt ihm irgendwas in den Drink und weist Lousie noch kurz darauf hin, dass sie bescheuert ist, wenn sie mit Schnäuzer-Harris rumfickt, statt mit Trottel-Seth. Ach kommt, am Ende will Anna den doch selber reiten … kaum sage ichs, lecken sie und Albert auch schon rum.

Wir schreiben 71 Minuten und 12 Sekunden, als es der Film tatsächlich mal schafft, meine Mundwinkel mal kurz nach oben zu bewegen. Denn Christopher Lloyd alias Doc Brown schraubt in der Werkstatt an einem DeLorean rum. Wenn der einzig einigermaßen gute Gag in deinem Film ein Cameo ist, weißt du, du hast alles richtig gemacht.

Es geht direkt wieder abwärts, denn Louise besorgt es Foy, als der gerade die Scheißerei vom Saufen mit Anna kriegt.

Die kriegt nebenbei gerade Besuch von Clinch.

Die Woche ist offensichtlich auch schon rum, denn das Duell Foy vs Albert steht an. Und Foy ist immer noch krank, bläht durch die Gegend, kackt in einen Hut und dann in noch einen zweiten Hut und stellt sich zum Duell. Aber Albert hat gar keinen Bock und gibt Louise frei. mit anderen Worten: Man hat diesen ganzen Zinober nur aufgezogen, damit Harris in einen Hut scheißen kann. Hervorragend.

Albert sucht Anna, aber die ist nicht da. Edward und Ruth haben sie auch nicht gesehen. Außerdem muss Ruth schon wieder vögeln gehen, deshalb ist sie keine große Hilfe. Clinch und seine Bande besuchen den Saloon und er will wissen, wer seine Anna nass gemacht hat. Nachdem er einen Typen abgeknallt hat, gibt er den Dorfbewohnern Zeit bis Mittag, um den Schuldigen zu finden, glaube ich. Habs nicht ganz gerafft, weil es so unglaublich belanglos ist, was in dem Streifen passiert.

Clinch will Anna abknallen, die verrät ihm aber wer der neue Stecher ist und knockt ihn aus, um Albert zu warnen. Mit etwas Glück kommt dann langsam mal der Showdown und das Ende von dem Müll hier.

Albert ist angepisst, weil Anna ihm nicht gesagt hat, dass sie Killer Joe knallt. Die erklärt es irgendwie und bla. Dann kommen endlich Clinch und seine Männer angeritten. Anna gibt Albert noch den Tipp, dass Clinch immer auf 2 schießt und haut ab.

Albert versteckt sich in der Schafherde und wird von allen Seiten angepisst, weil Humor. Dann reitet er mit seinem Gaul los und Clinch nimmt die Verfolgung auf. Albert schafft es gerade so über die Gleise, bevor ein Zug vorbei fährt und kann die Verfolger so abhängen. Natürlich indem er plötzlich auf dem Zug sitzt. Und wisst ihr was das bedeutet? Genau. Die Scheiße geht immer noch weiter.

Mitten in diesem nervenaufreibenden Finale darf natürliche eine Sache nicht fehlen: Eds erstes Mal mit seiner Nuttenfreundin. Anna unterbricht das Liebesspiel zum Glück, da sie von ihrem Bruder verfolgt wird, den ich aus völligem Desinteresse vergessen habe zu erwähnen. Jedenfalls flieht sie aus dem Fenster und läuft Clinch in die Arme.

Albert steht derweil auf einem Scheiterhaufen, kann aber durch seine Linguistikkenntnisse verhindern, dass er von den Indianern abgefackelt wird. Im Drogenrausch hat Albert Flashbacks von seiner verkorksten Kindheit und anderen einschneidenden Erlebnissen, die alle weder lustig noch irgendwie aussagend für irgendwas sind. Wenn man dachte, dass könnte alles nicht noch schlimmer werden, folgen singende Schafe und ein Adler mit dicken Eiern (und ich meine nicht die, die er normalerweise legt). Ich hab die Schnauze voll. MACHT ENDE JETZT IHR PENNER!

YEEHAW! Zeit für das große Finale. Albert vs Clinch im Shootout. Ich machs kurz: Albert schießt Clinch in den Arm und erklärt, dass er die Patrone vorher in Schlangengift getaucht hat. Während seiner ellenlangen Ausführung dieses unglaublichen Masterplans nippelt Clinch ab und der Scheiß hier ist endlich vorbei.

Ach so, und natürlich darf Albert jetzt Anna knallen und Ed hat wohl dann auch endlich mal seine Unschuld verloren. Und alle sind glücklich und zufriden, bis sie am nächsten Tag von einer Postkutsche überrollt werden. Zumindest wünsche ich mir das, auch wenn es noch besser gewesen wäre, wenn das in der ersten Minute dieses Films passiert wäre, um uns diese Zwei-Stunden-Qual zu ersparen.

Wer gar nicht genug von schlechten Western-Komödien kriegen kann, darf gerne noch beim SchleFaZ Gewinnspiel zu Zwiebel Jack mitmachen. HIER zu finden.

DVD Rezension + Gewinnspiel: SchleFaZ #3 – Zwiebel-Jack räumt auf

Heute gibts einen echten Knaller aus der Reihe der Müllfilme.

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Zwiebel-Jack gilt unter Experten (und damit meine ich natürlich mich), als einer der besten SchleFaZe überhaupt. Das ist auch kein Wunder, denn dieser Schwachsinnsstreifen bietet alles, was man von einem Scheißfilm erwartet: Der Mann mit der Todeskralle, Adolf Hitlers Mechaniker, ein sprechendes Pferd, Franco Nero, der nicht viel mehr macht als Zwiebeln zu essen, dazu dann noch die deutsche Stimme von Terrence Hill, inklusive schlechter Sprüche und Slapstick-Comedy, auf die selbst die Benny Hill Show stolz gewesen wäre.

Na, noch Fragen? Dachte ich mir. Dieser Film ist einfach ein SchleFaZ vom feinsten.

Foto: Turbine

Foto: Turbine

Trotzdem gehe ich natürlich noch kurz auf die DVD ein. Wie immer gibts den kompletten Film kommentiert von Knollen-Kalk und Radieschen-Rütten. Und hier sind die beiden mal richtig gut drauf, wodurch der Spaß noch größer wird.

Als Bonus gibt es unter anderem eine weitere SchleFaZ-Reportage, wo hinter die „Kulissen von beschissen“ geblickt wird.

Ich sage es, wie es ist: Dieser SchleFaZ ist ein Muss für jeden Scheißfilm-Fanatiker.

Foto: Turbine

Foto: Turbine

Und mit etwas Glück könnt ihr euch hier die DVD krallen.

Dazu müsst ihr wieder mal eine Frage beantworten:

Mit welcher Rolle (neben Zwiebel-Jack) wurde Franco Nero berühmt?

a) Mango

b) Tango

c) Django

Die richtige Antwort schickt ihr bitte unter dem Betreff „Zwiebel“ an schrottgewinn@web.de. Einsendeschluss ist der 31. Oktober.

Die unglücklichen Nichtgewinner sollten sich trotzdem eine DVD sichern. HIER gibts das Teil.

Und ihr könnt natürlich auch noch bei den anderen Gewinnspielen mitmachen. Sharknado und den Knochenbrecher im Wilden Westen gibt es auch noch abzusahnen.

Nächste Woche gibts die Nummer 4.

Media Monday #220

Ich habe mich ja irgendwie immer noch nicht dran gewöhnt, dass der Media Monday jetzt früher zur Verfügung steht. Deshalb habe ich gestern Abend vergessen, noch schnell ein paar Antworten hinzurotzen, bevor ich dann ins Bett gehen musste, um heute fit zu sein, damit ich mich um den neuen Schrottplatzwachhund kümmern kann. Also gilt ab jetzt:

BETRETEN AUF EIGENE GEFAHR!

Guckt euch das Biest an

Wie er sich ausruht nach einem Kampf mit einer lebensbedrohlichen Haselnuss

Wie er sich ausruht nach einem Kampf mit einer lebensbedrohlichen Haselnuss

Jedenfalls gibt es deshalb meine unfassbar intelligenten Antworten heute erst später als gewohnt, aber genau so banane, wie immer. Und erstmals auf meinem Kindle erstellt, da ich gerade nicht an den Laptop ran komme.

1. Die Serienepisode Mothers Mercy wird mich vermutlich noch lange beschäftigen, denn es dauert ja noch ewig, bis Game Of Thrones endlich weiter geht. Wobei ich ja sagen muss, dass nach der eher durchwachsenen Staffel die Wartezeit dieses Mal nicht ganz so anstrengend ist. Das war schon mal schlimmer.

2. Megan Fox kann ja wirklich nicht gerade herausragend schauspielern, aber immerhin kann sie auch sonst nix, weshalb ich immer wieder Gründe finde, sie hier zu erwähnen und dabei zur Sau zu machen.

3. Als Fan der ersten Stunde finde ich Stunde 2 meistens scheiße. Und die dritte ist dann sowieso immer richtig kacke. Und wenn ein Film sogar über drei Stunden hinaus geht, hab ich meistens gar keinen Bock mehr. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass die Frage anders gemeint war.

4. Fernsehen kann man ja dank Streaming etc. mittlerweile quasi überall, doch muss ich sagen, ich habe absolut keinen Bock überall Fernsehen oder sonst irgendwas zu gucken. Ich hasse es so dermaßen, wenn ich irgendwo bin und alle Leute nur auf ihren Scheißhandys rumtippsen, oder auf den Display glotzen, wie Vollidioten, zu denen sie auch langsam mutieren. Es gibt auch ein Leben außerhalb des Bildschirms. Zumindest momentan noch. In ein paar Jahren sehe ich da aber eher schwarz.

5. Bei der Lektüre von Herr der Ringe musste ich immer einpennen, weil es so unfassbar langweilig ist. Deshalb habe ich abgebrochen. So jetzt habe ich drei Mal in kurzer Zeit Herr der Ringe verteufelt. Ein Mal für jedes Scheißbuch. Das müsste eigentlich reichen, um den Hass der Welt auf mich zu ziehen.

6. Von der Haselnuss hätte ich mir ja doch deutlich mehr Gegenwehr erwartet, denn ich glaube sie hätte eine Chance gegen den Hund gehabt, wenn man bedenkt wie sehr ihn die Schlacht verausgabt hat.

7. Zuletzt habe ich Football gesehen und das war überraschend, weil kein Schwanz mir gesagt hat, dass das jetzt endlich auch hier im Free-TV läuft. Wenn ich jetzt Sonntag Abends unterwegs bin, muss ich ganz dringend mein Handy mitnehmen, um das da drauf zu gucken und alle um mich rum zu ignorieren.

 

Höllische Leichenschändung mit Staraufgebot

Bruce Lee ist tot!
Okay, ich gebe zu, dass ist jetzt nicht unbedingt eine aktuelle Neuigkeit. Aber Bruce Lee war nicht einfach irgendein dahergelaufener Fatzke. Er war quasi der Chuck Norris der, äh, Zeit vor Chuck Norris. Soll heißen: Bruce Lee stirbt nicht einfach. Bruce Lee tritt weiter Ärsche. Das nun folgende Zeitdokument zeigt uns, wie es mit dem guten alten Bruce nach seinem Tod weiter ging.

LI SAN JIAO WEI ZHEN DI YU MEN – The Dragon Lives Again – Honk Kong – 1977 – 96 Min.
Wie sich das für einen Mann wie Bruce Lee gehört, hat er nach seinem Tod natürlich erst mal eine knallharte Errektion unter dem Leichentuch. Die Weiber gucken schon alle ganz erregt. Eine allerdings bezweifelt, dass es wirklich Bruce Lee ist, da er ganz anders aussieht. Aber die Erklärung ist simpel: Nach dem Tod ändert sich das Aussehen und die Körperform jedes Menschen. Äh, ja. Sonnenbrillen-Lee mit dem Dauerständer lächelt dann auch mal rüber und … oh mein Gott, er hatte gar keine Todeslatte, sondern ein Nunchaku unter der Decke versteckt. Nebenbei befindet sich Bruce bereits in der Unterwelt, wo der König gerade entscheiden will, ob er zur Hölle fahren soll, oder so.

In einem Restaurant besäuft sich Popeye und freundet sich mit Bruce Lee an, der sich offenbar in einer Art Fegefeuer befindet, wo einfach alles rumturnt, was Rang und Namen hat … und auch alle anderen. Er wird von einem Typen mit Essstäbchen angegriffen. Danach kommen auch noch James Bond und Clint Eastwood vorbei, um Lee im Namen des Paten in den Arsch zu treten. Lee erledigt alle möglichen Angreifer, die aus irgendeinem Grund Skelettkostüme tragen, aber erleidet plötzlich einen Parkinsonanfall und wird von Eastwood umgekloppt.

Der alte Wato und seine zwei heißen Ischen nehmen ihn mit nach Hause, um ihn gesund zu pflegen.

Eastwood, Bond, der Pate, der Exorzist und Emmanuelle besaufen sich und schmieden Pläne, den Unterweltkönig zu stürzen. Elvis ist natürlich auch da und schlägt vor, Dracula um Hilfe zu bitten. Oh man, das kann doch nur zu unfassbarem Schwachsinn führen. Ich freue mich schon drauf.

Bruce tritt mal wieder Ärsche und beschließt dann, eine eigene Armee zu trainieren, die ihn gegen die Vereinigung der Copyrightgeschützten unterstützt. Natürlich gehört Popeye zu Lees Team. Die anderen Nasen kenne ich nicht, aber ich bin sicher, die sind auch geklaut.

Währenddessen irgendwo in einem Badehaus: Vier nackte Tussis planschen im Wasser, haben es aber zuvor versäumt, ihre unglaublich dämlichen goldenen Lamettaschleifen aus dem Haar zu nehmen. Der Unterweltkönig kommt zum Glotzen vorbei und lobt die Brüste der Badenden. Sein Lamettahut ist nebenbei noch dämlicher, als die Schleifen von den Weibern. Dann verschwindet das Wasser, damit man die Nacktnixen in voller Pracht angaffen kann. Beste Szene des Films, sage ich jetzt einfach mal voraus. Wenn auch völlig sinnbefreit.

Popeye und ein anderer Typ, von dem ich einfach mal vermute, dass es Billy The Kid sein soll, nutzen ihre neu erlernten Kampffähigkeiten, um zwei korrupte Cops zu vermöbeln. Dann kommt der Pate vorbei und kämpft gegen Bruce. Der Kampf beginnt im Dorf, führt auf eine kleine Brücke, wobei man den Hintergrund nur als Überreste aus der letzten Grundschultheateraufführung bezeichnen kann, und plötzlich steht man mitten im Steinbruch. Ich weiß nicht, ob es in Asien wirklich so ist, aber ich habe den Eindruck, dass da die Umgebungen alle sehr nah beieinander liegen. Dorf – Brücke – Steinbruch -Abstand jeweils 2 Meter. War beim Meister mit den gebrochenen Händen auch so. Wurde bestimmt im selben Dorf gedreht.

Nach einem ungefähr zweistündigen Kampf, der sich anfühlt, wie fünf Stunden und alle Kampftechniken beinhaltet, vom Drachen bis zum Esel, gibt sich der Pate geschlagen und haut ab.

Die Vereinigung zur Vernichtung vom Unterweltkönig und Bruce Lee und überhaupt irgendwie jedem beschließt, dass Emmanuelle Bruce Lee fertig machen soll. Hoffentlich durchsucht sie ihn vorher nach versteckten Nunchakus.

Titten! Und eine sinnlose Szene. Naja, sehen wir mal darüber hinweg. Nackte Mädels gehen immer.

Emmanuelle (nicht nackt) ist schon bei Bruce und tanzt mit ihm zu unglaublich grausamer Klimpermusik. Dann gehts zur Sache, während die Alliance To End Bruce Lee zuschaut. Lee durchschaut das Spiel natürlich, schließlich ist er Bruce Fucking Lee, und geht mit Elvis und James Bond quatschen. Die haben jetzt Plan B und wollen Bruce auf ihre Seite ziehen. Der hat aber gar keine Böcke.

Weil eine Verführungsszene nicht reicht, schmeißen sich zwei weitere Tussis an ihn ran und wollen ihn mit einem Liebestrank erledigen, oder sowas in der Art. Ich kann dem Schwachsinn nicht wirklich folgen, weil es eben Schwachsinn ist. Bruce ist aber auch hier nicht interessiert. Irgendwo schwingt hier doch im Kontext mit, dass der Typ nicht hetero war, oder kommt mir das nur so vor?

Bla Bla Bla irgendwas uninteressantes passiert und der Unterweltkönig macht Emmanuelle zu seiner Königin.

Und da kommt Dracula angelatscht und er hat seine Zombiearmee dabei. Also die Typen in den Skelettkostümen. Bruce setzt sich ne Zorro-Maske auf und verkloppt sie alle, während Dracula mitten in der Sonne steht und zuguckt. Bruce ist fast besiegt. Liegt am Boden. Wird von den Zombies festgehalten. Dracula packt ihn an beiden Beinen und WIRD VON EINEM DRITTEN BEIN ZWISCHEN LEES BEINEN IN DIE FRESSE GETRETEN! Irgendwo schwingt hier doch im Kontext mit, dass Bruce ein drittes Bein hatte, oder kommt mir das nur so vor?

Der Unterweltkönig poppt Emmanuelle (nackt) und lobt ihre tollen Titten. Naja, ich schätze ein ausgeprägter Brustfetisch ist mehr Charakterzeichnung, als man von dem Scheiß hier erwarten sollte, also beschwere ich mich mal nicht.

Masken-Bruce ist am Start und guckt zu, wie Emmanuelle den König zum Herzinfarkt reiten will. Ja, das war wirklich der Plan hier. Aber bevor es so weit kommt, informiert Lee den König, dass sie einen gemeinsamen Feind haben. Der König erklärt Lee deshalb zu seinem neuen Bodyguard.

Vor dem rotesten Hintergrund, den die Filmwelt jemals gesehen hat (soll wohl ein Sonnenuntergang sein, oder dem Bühnenbildner ist der Eimer mit roter Farbe über die Leinwand gekippt), haut Bruce Bond vors Maul. Im Steinbruch plättet er Eastwood. Und im Restaurant feiert er mit Popeye und den anderen Nasen.

Alle sind glücklich und zufrieden und … der Scheiß geht trotzdem noch weiter.

Denn Elvis und der Exorzist sind noch da. Die stellen sich jetzt persönlich dem König der Unterwelt. Bevor der sich aber vor die Fresse hauen lässt, schüttelt er lieber mal kurz an einer Säule und alles bricht zusammen. Ja alles. Alle drei Locations, die es in dem Film gibt. Nur die rote Leinwand nicht. Die war wohl zu teuer, um sie einfach so zu zerstören.

Bruce Lee muss mal wieder die Drecksarbeit machen und den Exorzisten und Elvis plätten, was nach ungefähr 20 Minuten Gekloppe dann auch gelingt.

Zum Schluss will Bruce dann auch noch den König abfertigen. Der hat sich zur Unterstützung eine Armee von Mumien mitgebracht. Und wie Mumien nun mal so sind, tanzen diese im Kreis um Bruce herum, wie der Bi-Ba-Butzemann, und lassen sich nach und nach das Toilettenpapier zerknittern. Scheinbar hat Bruce allerdings Probleme, auch wenn das absolut nicht so aussieht, weshalb noch Popeye (gestärkt durch Spinat) und die Gang zur Hilfe eilen.

Nachdem man die Mumien erledigt hat, verhandelt Bruce mit dem König. Anders ausgedrückt: Er befiehlt ihm, nett zu sein und Bruce zurück zur Erde zu schicken. Der König will keine Senge kriegen, also geht er auf den „Deal“ ein und alles ist cool. Bruce kann wieder Ärsche auf der Erde treten. Leider sind da die Gegner bei weitem nicht so cool, auch wenn ich absolut nicht verstanden habe, warum James Bond und Clint Eastwood in der Hölle sind, während sie noch quicklebendig auf der Erde rumturnen.

Wer nicht genug von Arschtreterfilmen kriegt, kann noch beim SchleFaZ Knochenbrecher im wilden Westen Gewinnspiel mitmachen. HIER gehts lang.