Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Kategorie-Archiv: Dieser Film darf nie passieren

Dieser Film darf nie passieren #4

Eigentlich wollte ich ja heute nach längerer Pause mal wieder bei der Aktion Ein Film, viele Blogger teilnehmen. Allerdings musste ich feststellen, dass der Film online nicht mehr verfügbar war, als ich ihn gucken wollte. Also musste ich etwas improvisieren, um heute etwas posten zu können. Aber zum Glück bin ich ein Quell an völlig bescheuerten Ideen. Vielleicht ist es auch kein Glück, sondern einfach nur Beschränktheit. Das sollen andere entscheiden.

Jedenfalls erinnerte ich mich gestern Nacht an einen Tweet, den ich vor geraumer Zeit abgesendet hatte, während ich den SchleFaZ Camel Spiders geguckt habe.

„Gibt es eigentlich schon Octopusspiders From The Deep Blue Sea? Der verkauft sich doch von selbst. #SchleFaZ

— filmschrott (@filmschrott) 1. August 2014

Der Zusammenhang ist mir nicht mehr bewusst, aber spielt ja auch keine Rolle. Jedenfalls dachte ich mir dann: Hey, warum nicht mal wieder einen Film, der nie passieren darf schreiben?

Nun, hier ist er.

OCTOPUSSPIDERS FROM THE DEEP BLUE SEA

1975 – Hippies feiern eine Party am Strand und hören coole Rockmusik, wie sich das gehört. In der Nähe fuckelt ein genervter Wissenschaftler, der von der lauten Musik bedröhnt wird, in seinem Labor an einer Spritze rum. In einem Terrarium wuseln einige Vogelspinnen rum. Er öffnet das Terrarium und nimmt eine Spinne raus. Draußen geht die Party ab. Ein langhaariger Typ im bunten Shirt hat eine blonde Tussi im Arm und einen Joint in der Hand und entfernt sich mit ihr etwas vom Rest der Gruppe, die sich weiter von der geilen Mucke aus dem VW-Bus beschallen lässt. Der Wissenschaftler will gerade die Spinne wieder ins Terrarium stecken, als jemand reinkommt und ihn ablenkt. Er verliert die Spinne für einen Moment aus den Augen und kackt den bekifften Hippie an, der fragt, ob er vielleicht noch ne Palette Bier auf Lager hat. Nachdem der Hippie festgestellt hat, dass er sich gar nicht im Strandkiosk befindet entschuldigt er sich und macht die Brenne. Der Wissenschaftler sucht verzweifelt nach der Spinne. Währenddessen macht es sich das Hippiepärchen am Strand bequem. Sie wollen gerade zur Sache kommen, als sie in der Nähe ein komisches Geräusch hören. Mit einem billigen Feuerzeug bewaffnet leuchtet sich das Paar über den Strand und entdeckt einen gestrandeten Octopus. Völlig begeistert von dieser Entdeckung rauchen sie erst mal einen und beschließen, das Tier den anderen Partymachern zu zeigen. Während sie sich entfernen, kommt die entflohene Spinne vorbei und beißt den Octopus in seinen Tentakel. Die Hippies kommen wieder, aber der Octopus ist weg. Raucht man halt noch was.

40 Jahre später hat sich einiges verändert in Octo Bay. Hippies haben keinen Zutritt mehr zum Strand, seit vor 40 Jahren eine Gruppe Bekiffter, auf der Suche nach einen gestrandeten Octopus, ihren VW-Bus im Meer versenkt haben. Der mittlerweile achtzigjährige Henry hat die Wissenschaft an den Nagel gehängt und aus seinem Labor einen Strandkiosk gemacht, als er feststellte, dass sich mit dem Verkauf von Bierdosen mehr Geld machen lässt. Er führt den Laden mit der zweiundzwanzigjährigen russischen Katalogbraut Tatjana, die er sich vor einem Jahr bestellt hat, einfach weil ihm sonst keiner helfen wollte. Die Ehe wird offen geführt. In erster Linie, weil sich Henry vehement weigert, Viagra zu nehmen, einfach weil er es nicht erfunden hat. Tatjana kommt das entgegen, denn sie ist eigentlich total scharf auf Rettungsschwimmer Aaron, der außer schwimmen nicht viel kann. Vor allem, wenn es ums Denken geht, ist er direkt völlig überfordert.

Erwähnter Aaron steht gerade mit seinem Fernglas auf dem Aussichtsturm und wundert sich darüber, dass alles so klein erscheint. Tatjana kommt im Bikini vorbei, den sie ständig trägt, einfach weil Film. Sie weist ihn mit schlechtem riussischen Akzent darauf hin, dass es mehr bringt, das Fernglas richtig herum zu halten. Aaron freut sich über diese neue Erkenntnis und bedankt sich bei Tatjana, die ihn anlächelt, was sich zu einem schockierten Blick ändert, als er vom Turm fällt. Oberaufseher Blake kommt angelaufen und untersucht den Gefallenen. Seine Diagnose: „Er scheint verletzt zu sein.“ Deshalb bringt er ihn ins Krankenhaus.

Dort wird Aaron von Ärztin Christine untersucht und nach drei Sekunden ist klar: Das Bein ist durch. Blake flirtet etwas mit Christine rum, als deren Ehemann Mark auftaucht. Blake macht sich mal lieber vom Acker und bringt Aaron nach Hause, der mittlerweile einen Gips verpasst bekommen hat.

Tatjana schreibt ein russisches Gedicht auf Aarons Gips und malt ein Herzchen drunter. Aaron fragt, warum sie so ein Kauderwelsch kritzelt und ob sie das Schreiben nie gelernt hat. Tatjana findet das süß.

Abend. Junge Leute feieren eine Party am Strand. Tatjana ist auch da und säuft sich Wodka rein, um noch mal zu unterstreichen, dass sie Russin ist. Aaron kann leider nicht mitfeiern und sitzt zu Hause am Fenster. Durch sein Fernglas gafft er die Partypeople an. Als einer von denen ins Meer pissen will, beobachtet Aaron, wie er von einem Riesenoctopus ins Wasser gezogen wird.

Natürlich glaubt keiner an Aarons Octopusgeschichte. Liegt auch daran, dass niemand den Typen kannte und deshalb auch niemand den Pisser vermisst. Deshalb geht der normale Strandwahnsinn weiter. Pseudocoole Surfer, spielende Kinder, sonnenbadende Oben-Ohne-Tussis, vor Hitze zusammenbrechende Jugendliche, die nach dem Kater vom Vorabend, besser im Hotel geblieben wären. Aaron sitzt auf der Veranda und erzählt Tatjana, die keinen Kater hat, um noch mal klar zu machen, dass sie Russin ist und saufen kann, wie Harald Juhnke, von dem Octopus. Tatjana weiß nicht, was ein Octopus überhaupt ist, deshalb pantomiert Aaron das ganze für sie, um sie noch mehr zu verwirren und fällt dabei von seinem Stuhl.

Nachdem damit der schlechte Slapstickhumor endgültig vorgegeben ist, gehts in den Kiosk von Henry, wo aber nichts passiert. Man muss nur noch mal kurz daran erinnern, dass der auch noch da ist.

Ein kleines Mädchen vergräbt einen Typen im Sand. Mama kommt vorbei und stellt fest, dass der Kerl nicht gerade gesund aussieht. Ein Schrei, Blake rennt los und buddelt die Leiche aus. Diese hat zwei große Bissspuren im Oberkörper und sieht aus, als wäre ihm die komplette Körperflüssigkeit ausgesaugt worden.

Tatjana, die gerne Körperflüssigkeiten aus Aaron saugen würde, kommt vorbei und meint, dass der Typ gestern Abend auf der Strandparty war. Aaron kommt auf Krücken über den Strand gehumpelt, fällt in den Sand und erklärt, dass es sich um den Typ handelt, der von dem Octopus angegriffen wurde. Blake hält das immer noch für Quark.

Aber dann bricht Panik aus. Eine Armee von riesigen Octopussen, oder Octopussies, oder Octopusses, oder wasauchimmer die Mehrzahl von Octopus ist, stapft auf ihren Tentakeln an Land und beißt mit riesigen Zähnen die Oben-Ohne-Sonnenbaderinnen. Alle, die nur wegen der Brüste dabei waren, können an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Menschenmassen rennen über den Strand, Aaron humpelt auf Krücken hinterher. Die Monster machen ein paar Redshirts, oder in diesem Fall Redbikinis platt. Blake, Aaron und Tatjana retten sich in Henrys Kiosk. Der will wissen, was los ist. Blake zeigt es ihm durchs Fenster. Draußen stapfen die Tentakelspinnen vorbei. Henry ist begeistert, weil er sowas noch nie gesehen hat. Blake sagt, er auch nicht, aber er wollte es auch nicht sehen. Aaron legt sich aufs Maul. Tatjana trinkt nen Schluck Wodka.

Den Rest des Tages und die Nacht verbringt man im Kiosk, mit tiefgründigen Gesprächen über russische Getränke, russische Katalogbräute und das amerikanische Gesundheitssystem. Am nächsten Morgen traut sich Blake raus und sieht eine Spur der Verwüstung am Strand. Er ruft im Krankenhaus an. Das schickt Christine, die die am Strand liegenden Leute untersucht, aber bei den meisten nur noch den Tod feststellen kann.

Henry erzählt von seinen Spinnenexperimenten und schlussfolgert, dass eine Spinne einen Octopus gebissen haben muss, wodurch eine völlig neue Rasse von Octopusspinnen entstanden ist. Und da sich Spinnen, so wie Octopusse, gerne in Höhlen aufhalten, glaubt er, dass die Tiere in einer Höhle in der Nähe des Strands sind. Mark kommt vorbei und will Christine zum Dinner abholen, aber Christine will mit Blake und Henry in die Höhle klettern, um sie notfalls verarzten zu können, wenn sie von den Monstern angefallen wurden. Mark ist weniger begeistert, geht dann aber mit, weil er Christine nicht mit den „Bekloppten“ losziehen lassen will.

Tatjana kümmert sich um Aaron, während die anderen zur Höhle gehen. Dort streitet sich Mark mit Christine, weil er eigentlich überhaupt keinen Bock hat, durch dunkle Höhlen zu latschen. Zudem wird es immer feuchter, denn das Wasser wird tiefer. Glücklicherweise hat jeder zufällig seine Taucherausrüstung dabei und man kann abtauchen. Schwimm, schwimm, schwimm, dann Cut zu Aaron und Tatjana, die rumturteln, dann wieder Geschwimme, alles zu Dudelmusik. Unter Wasser taucht dann hinter Mark eine Octopusspinne auf. Die anderen, die vor ihm schwimmen, kriegen nichts davon mit. In Panik verschwimmt sich Mark in dem Höhlenkomplex und verfängt sich in einem Unterwasserspinnennetz. Der Octopus schwimmt herbei, packt ihn mit seinen Tentakeln an allen Gliedern und reißt ihn in Stücke. Die anderen tauchen auf und befinden sich in einem unterirdischen Raum, der voll mit Spinnweben und eben den Octopusspinnen ist. Blake ist ein Mann, der immer einen Plan hat. Er hat einen Benzinkanister dabei und eine Leuchtfackel. Mit dieser Kombination will er die Höhle abfackeln.

Tatjana und Aaron kriegen derweil Besuch von einer Octopusspinne, die beginnt, das Dach des Kiosks abzudecken. Aaron und Tatjana verstecken sich unter einem Tisch, aber der wird keinen großen Schutz bieten. Die Octopusspider wirft den Tisch zur Seite, Aaron tritt mit seinem Gipsbein nach dem Vieh. Das Tier beißt zu und verfängt sich mit den spitzen Zähnen im Gips. Aaron wird durch die Gegend geschleudert. Tatjana nutzt die Gelegenheit, um das Monster mit einer Dose Insektenspray zu erlegen. Sie kümmert sich um Aaron, der scheinbar noch am Leben ist, da die Zähne nicht durch den Gips kamen.

In der Höhle wundert man sich langsam, wo Mark eigentlich abgeblieben ist. Nachdem man sich sicher ist, dass er wohl nicht mehr auftauchen wird, diskutiert man, wer denn todesmutig mit dem Benzinkanister und der Fackel in die Mitte der Höhle läuft, um alles in Brand zu setzen. Henry meldet sich freiwillig, weil er ja auch für das Problem verantwortlich ist. Christine und Blake tauchen zurück. Henry verteilt das Benzin in der Höhle, indem er durch die Gegend läuft, Bissen ausweicht und die Leuchtfackel schwingt. Dann steht er in der Mitte des Raums und wird von einer der Spinnen erwischt. Mehrere der Viecher reißen ihn auseinander, aber die Fackel fällt in eine Benzinpfütze und setzt die Höhle in Brand.

Christine und Blake tauchen auf und gehen zurück zum Kiosk. Sie finden die Trümmer und die tote Octopusspinne vor. Tatjana und Aaron haben sich hinter dem Kiosk versteckt. Sie kommen, als nach ihnen gerufen wird. Blake will wissen, was passiert ist und Tatjana erklärt, dass Insektenspray einfach super ist. Blakes Hoffnung, dass Henry heldenhaft alle Octopusspinnen abgefackelt hat, wird schnell zerstört, denn die Tiere sind vor dem Feuer geflüchtet und fallen jetzt in die Hafenstadt Octo Bay ein.

Blake hat wie immer einen Plan. Alles Insektenspray aus dem Kiosk wird eingepackt und auch die Supermärkte werden geplündert. Währenddessen zerlegen die Octopusspinnen die Stadt und deren Bewohner mit viel Gemetzel. Blake will sie mit einer Riesenladung Insektenspray erledigen. Christine schlägt vor, mit dem Helikopter aus dem Krankenhaus über die Stadt zu fliegen und das Spray von oben zu verteilen. Gesagt, getan. Der Heli fliegt los und man sprüht mit dem Spray rum. Allerdings springt eine der Spinnen von einem Dach an den Helikopter. Der Pilot verliert die Kontrolle. Blake, Tatjana, Christine und Aaron springen ab und landen auf einem Dach. Der Heli stürzt mitten in die Stadt und eine gewaltige Insektensprayexplosion erzeugt eine Feuerwelle die die Stadt, die letzten überlebenden Bewohner und die Spinnen abfackelt.

Auf dem Dach küssen sich Tatjana und Aaron und auch Blake und Christine schauen sich in die Augen, wissend, dass sie eine gemainsame Zukunft vor sich haben. Als letzten Gag erlegt Tatjana eine kleine Spinne mit der letzten übriggebliebenen Dose Insektenspray. Alle lachen und das wars.

Oder nicht? In jedem schlechten Horrorfilm muss am Ende natürlich etwas überleben. Nach den Endcredits schwimmt eine Octopusspider durchs Meer. Über ihr fährt ein Kreuzfahrtschiff übers Wasser. Das Vieh nimmt Kurs auf das Schiff …

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Dieser Film darf nie passieren #3

Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es endlich so weit. Der langersehnte Abschluss der Heat-Trilogie ist da. Wir erinnern uns alle an die Ereignisse auf Hawaii. Und wer könnte vergessen, was in New York passiert ist? Aber das alles war gar nix zu den Ereignissen, die Til Schweiger im dritten Teil bevorstehen. Wird er die Erde noch ein mal retten können?

FILMSCHROTT presents

MOON HEAT

Einige Zeit ist vergangen, seit die Cyborgs die Erde angegriffen haben. In einem unterirdischen Labor trägt gerade irgendein Typ, mit ins Gesicht gezogener Mütze und schwarzem Mantel, eine Reisetasche durch die Gänge.
In einem Labor liegt ein Cyborg auf einem Tisch. Wissenschaftler fuckeln daran rum.
Der Mützenmann kommt rein. Er stellt seine Tasche ab. Er öffnet sie. Er greift hinein. Und holt eine Waffe hervor, mit der er in die Luft schießt. Die Wissenschaftler stellen die Arbeit ein. Der Mützenmann hebt den Kopf. Es ist Til Schweiger aka Jack Jackson.

Schnitt und Jackson sitzt in einem Büro. Irgendein Militärgeneral erklärt ihm, dass hier, seit der Invasion, die Cyborgs untersucht und ihre Funktionsweise recherchiert wurde. Und sie wissen mittlerweile, was abgeht. Deshalb haben sie selber eine Cyborgarmee gebaut und da Jackson gerade da ist, soll er sie anführen. Auf einer Mission zum Mond, wo die Cyborgs rumhängen. Jack hat voll Bock, weil er die Blechtypen endlich dem Mondboden gleich machen will.

Da der Megan Fox Cyborg als Grundlage diente, ist die komplette Armee weiblich. Jackson freut das natürlich ungemein, zumal sie alle nackt in einer Lagerhalle rumstehen, und darauf warten, angeschaltet zu werden. Unter anderem dabei: Jennifer Lopez, Carmen Elektra und Lindsay Lohan. Aber das spielt eigentlich keine große Rolle im weiteren Verlauf.

Jack will wissen, wie sie eigentlich zum Mond kommen sollen. Der General zeigt ihm einen gigantischen Sternenkreuzer, den sie nebenbei auch noch zusammengeschustert haben. Der Plan sieht wie folgt aus: Zum Mond fliegen und landen, auf einen kleinen grünen Knopf drücken, der eine Blase um den Mond entstehen lässt, in dem irdische Atmosphäre herrscht und dann die Cyborgs plätten. Klingt vielversprechend.

Da Jackson das Teil natürlich nicht selber fliegen kann holt man die Kapitäne Dolph Lundgren und 50 Cent an Bord, die natürlich auch Kampferfahrung haben und alles, was man sonst noch braucht, um Aliencyborgs zu stoppen. In einem Nebensatz erwähnt Jack mal kurz, dass ihn 50 Cent an einen Freund erinnert, der kürzlich an einer Leberzirrhose verreckt ist, wodurch Marks Abwesenheit erklärt wird.

Etwas Blabla später startet die Mission und man fliegt zum Mond. Die Reise dauert nicht lange, da man einen neuen Antrieb hat, der sie in wenigen Minuten da hoch bringt. Landung, grüner Knopf, die Cyborgmädels werden angeknipst und die Oberfläche des Monds betreten. Es dauert nicht lange bis das Geballer startet. Durch neue Waffentechnologie bleibt von den gegnerischen Cyborgs nicht viel übrig.

Nachdem man die erste Welle überstanden hat, wagt man sich weiter vor. Weitere Gegenwehr bleibt aus. Nachdem man etwas über den Mond gelatscht ist, findet man ein Loch im Boden und klettert rein.

Jean Claude Van Damme steht in der Mitte des Inneren des Monds, umgeben von Steuerkonsolen. Ein anderer Cyborg erklärt ihm, dass er fertig mit der Arbeit ist und sie den Mond jetzt zur Erde fliegen können. Yeah!

Jackson und seine Gang latschen durch einen dunklen Stollen, als alles bebt und sie feststellen, dass sich der Mond bewegt. Balleraction in der Dunkelheit, Jack und die Kapitäne treten den Rückzug an.

Zurück auf dem Mond sieht Jackson, wie man sich der Erde nähert. Die Menschen laufen schnell zurück zu ihrem Raumschiff, um den Mond vor dem Zusammenprall mit der Erde zu verlassen. Kurz vorm Aufprall, bei dem der Mond Asien plättet und zum Teil im Meer versinkt, können sie abheben. Eine gigantische Monsterwelle überschwemmt nebenbei Europa und Afrika.

Ein teil des Monds bricht auseinander und aus dem Inneren kommen jede Menge Cyborgs – Gute wie Böse – und bekämpfen sich. Es folgt das übliche, uninspirierte Rumgeballer, bei dem die Stadt, bei der es sich nebenbei dieses Mal um Half Moon Bay in Kalifornien, handelt, in Schutt und Asche gelegt wird. Die kleine Küstenstadt wird abgefackelt, während sich JCVD den Spaß anguckt.

Jack und seine tollkühne Crew fliegen rum und ein Cyborg schießt sie mit seiner Laserstrahlenkanone ab. Das Raumschiff stürzt mitten in die Stadt und kegelt dabei einen ganzen Haufen Cyborgs weg. Jack und die Kapitäne steigen aus und werden von JCVD erwartet, der die Vorteile der neuen Cyborgklasse demonstriert, indem er seine Kampftechniken zeigt und durch die Gegend hampelt. Jack ist unbeeindruckt und eröffnet das Feuer, was aber bei der JCVD-Klasse nichts bringt.

Im Hintergrund explodiert irgendwas.

Jack und die namenlosen Raumschiffflieger lassen sich vor die Fresse hauen. JCVD steht über Jack und will den Kampf beenden, aber jemand eröffnet das Feuer auf ihn. Es ist ein unbekannter Dojo-Meister, gespielt von Chuck Norris. Der wirft die Wumme weg und stellt sich zum Kampf mit JCVD. Die beiden prügeln sich durch die ganze Stadt, während um sie herum weiter rumgeballert wird und alles in die Luft fliegt. Es geht durch Gärten, über Häuserdächer, am Hafen entlang und auf den halben Mond.

Das Militär ist mittlerweile auch da. Inklusive dem General aus dem Labor, einigen Wissenschaftlern und einem großen Truck, auf dem sie ihre Geheimwaffe mitgebracht haben. Diese stellt sich als übergroßer Magnet heraus, der am Mond installiert wird, um damit, beim Einschalten, alle Cyborgs anzusaugen und dann den Mond wieder in den Weltraum zu schießen, wo man ihn dann, samt Cyborgs, mit Atomraketen wegbombt.

Lundgren und Cent fahren den Truck durch die zerstörte Stadt, während Jack vom Dach aus Cyborgs wegknallt. Einige gekonnte Fahrmanöver später erreichen sie den Mond und brettern mit dem Truck einfach mitten rein. Jack drückt einen grünen Knopf auf einer Fernbedienung, was den Magneten einschaltet. Alle Cyborgs, Waffen, Autos und anderen Metallgegenstände fliegen durch die Gegend und saugen sich am Mond fest.

Auf dem Mond wird JCVDs Gegenwehr stark eingeschränkt, da er seine Beine nicht mehr vom Mond heben kann. Norris gefällt das. Er nimmt Maß und tritt dem Cyborg mit einem Roundhouse Kick den Kopf ab.

Jack erfährt dann nebenbei, dass er ausgewählt wurde, um den Mond wegzufliegen. Nach kurzem Widerstand, ist es ihm dann auch scheißegal und er setzt sich an den Schaltknüppel. Allerdings hat er keine Ahnung, was er da treibt und kommt nicht los. Glücklicherweise ist Lundgren beim Truck-in-den-Mond-Fahrmanöver nicht draufgegangen und bietet sich selbst an, um das Teil wegzufliegen.

Gesagt, getan. Der Mond fliegt los, Raketen werden abgefeuert und die Atomexplosionen zerfetzen das Teil in Millionen kleiner Partikel.

Jack setzt sich auf ein Stück Mondgestein und trinkt ein Bier. Chuck Norris, der wohl noch vom Mond runter gekommen ist, bevor er abhob, setzt sich dazu, zündet sich eine Zigarre an, und die beiden genießen ihren Sieg, während Cyborgteile auf die Erde regnen.

THE END

Dieser Film darf nie passieren #2

Back by popular demand. Nachdem der erste Teil so gut ankam – und ich mir glücklicherweise eine Möglichkeit der Fortsetzung offen gehalten habe – geht es jetzt weiter mit unser aller Lieblings-Cyborg-Jägern.
Während ich mir beim Vorgänger noch Gedanken gemacht habe, wollte ich hier dem Stil einer Fortsetzung treu bleiben, und habe das ganze in einer Stunde zusammengefuckelt. Na dann, viel Spaß.

FILMSCHROTT Presents

A BAY/EMMERICH PRODUCTION

Til Schweiger Megan Fox

NEW YORK HEAT

New York, die Stadt der … die Stadt des … die Stadt, die, äh … New York, die Metropole. So. Die Stadt ist belebt. Überall ist was los. Viele Menschen. Viele Gebäude. Viele Taxis. Streunende Hunde. Streunende Katzen. Streunende Penner. Alles was dazu gehört, eben.

Jack Jackson und Joan Jones ignorieren diesen Trubel momentan. Denn sie sind im Bett und machen das, was man da eben so macht. Schlafen. Nach den Vorkommnissen aus Teil 1, sind sie vom Dienst suspendiert. Man hielt es nicht für angemessen, sie weiter zu beschäftigen, nachdem sie indirekt für die Versenkung von Hawaii verantwortlich waren. Trotzdem können sie es sich noch leisten in einem Bonzenappartement mitten in Manhattan zu wohnen.

Der Wecker klingelt, was den üblichen Tagesablauf der beiden, bestehend aus Aufstehen, Frühstücken, vor dem Fernseher rumgammeln, sich rumzoffen und Versöhnungssex, in Gang bringt.

Das Meer. Es rauscht. Es wellt. Es macht eben das, was das Meer so macht. Mitten im Meer befindet sich eine kleine Insel. Am Strand dieser Insel steht eine Frau. Ihr bekiffter Blick lässt vermuten, dass sie einige fragwürdige Pflanzen auf der Insel gefunden hat. Aber es handelt sich nur um Kristen Stewart aus Teil 1, die auf das Meer hinausblickt.

Auf dem Meeresgrund liegt das Wrack eines Tankers. Fische schwimmen herum. Haie fressen die Fische. Ein Wal frisst die Haie. Der Wal wird von einem Laser zerfetzt. Drei metallene Gestalten laufen durch die Blutwolke.

Am Strand gehen sie an Land. Kristen Stewart schneidet sich ein Stück Haut ab und reicht es rum. Bei der Berührung der Haut, nehmen die Cyborgs wieder ihre menschliche Gestalt an. Arnie, Affleck und Diesel. „We are back“, sagt Schwarzenegger. Gemeinsam latschen sie in den Dschungel.

Schweiger kauft sich was zu saufen. Ein Dieb will eine Palette des feinsten, roten Tropfens aus dem Tetra Pak stehlen, aber Jack haut ihn um und säuft sich den Wein selber rein. Die Cops kommen und wollen den jungen Typen verhaften. Aber Jack meint, dass er sich um den Jungen kümmern wird. Er braucht nämlich einen Saufkumpanen. Natürlich erzählt er das den Bullen nicht. Der Name des Jungen ist Mark Marks, gespielt von Zac Efron. Die beiden gehen zu Jacks Wohnung. Joan ist angepisst, was Megan Fox dadurch darstellt, dass sie eine Tür knallt. Zu keiner Zeit ist eine Kamera auf ihr Gesicht gerichtet, weil sonst jeder sehen würde, dass sie gar nicht wütend ist.

Am Strand segelt ein Schiff davon, dass die Cyborgs kurzerhand gebaut haben. Ja, die können das. Was meint ihr, wie einfach es ist, mit nem Laser Holz zu bearbeiten?

Abend in der Stadt. Die Alkoholvorräte sind aufgebraucht. Mark erzählt, dass er auf der Straße lebt, seit er von zu Hause abgehauen ist. Charakterbeschreibung abgehakt. Mehr wird nicht kommen.

Joan guckt aus dem Fenster zum Mond und stellt fest, dass es so aussieht, als würde sich auf ihm etwas bewegen. Foreshadowing. (Diese Szene wurde noch schnell von einem Praktikanten ins Drehbuch gekritzelt.)

15 Minuten des Films rum und noch keine Explosion. Das muss sich ändern. Die Cyborgs erreichen mit ihrem Schiff die Stadt und lasern alles weg. Chaos, Explosionen, schreiende Menschen, bellende Hunde, miauende Katzen, rülpsende Penner. Alles was dazu gehört.

Die Geräuschkulisse geht auch an Jack, Joan und Mark nicht vorbei. Fox guckt aus dem Fenster und weiß sofort: „They’re back.“ Glücklicherweise haben sie ein riesiges Waffenarsenal im Hinterzimmer. Bewaffnet bis an die Zähne stürmen sie die Straße. Mark hat ebenfalls eine Knarre gekriegt. Natürlich kann er damit umgehen, weil er es einfach kann.

Stewart macht den anderen Cyborgs klar, dass es ihr Ziel ist, Kontakt mit ihren Leuten aufzunehmen. Arnie hat den Plan. Telefonzelle!

Der Mond. Er leuchtet. Er … ach, lassen wir das. Der Mond macht ja ohnehin nicht wirklich viel. Auf dem Mond parken einige Raumschiffe und überall laufen Leute rum. Es handelt sich natürlich um Cyborgs. Einer von diesen geht an sein Telefon.

Nach dem Gespräch brechen die Raumschiffe auf.

In der Stadt laufen Jack (wieder völlig nüchtern), Mark (nüchtern wie eh und je) und Joan (spielend, als wäre sie zu besoffen, irgendwas zu raffen, wie immer) durch die Stadt und finden die Cyborgarmee.

Balleraction. Wuhu! Arnie schmeißt erst mal die Telefonzelle nach den Bewaffneten. Die weichen aus und eröffnen das Feuer. Laserstrahlen fliegen durch die Luft. Einer davon erwischt einen Transporter voll mit Gasflaschen. Diese wirbeln unkontrolliert durch die Gegend und erwischen Diesel, der dadurch seinen Kopf verliert und explodiert. Die restlichen fliegen in Autos, Schaufensterscheiben und anderes Gedöns, und bringen alles zur Explosion.

Die Raumschiffe fliegen über irgendein Land hinweg und ballern aus allen Rohren. Viel Boom Boom und so.

Jackson, Joan und Marks haben sich hinter einigen Autos verbarrikadiert. Stewart, Arnie und Affleck zielen, wollen feuern, aber … eine Gruppe von Pennern, die ihr Territorium verteidigen wollen, bewerfen sie mit Bierflaschen.

Der Präsident (Eddie Murphy) wird über die Lage in Kenntnis gesetzt. Er muss eine Entscheidung treffen. Der böse Army-General, der niemals fehlen darf, überredet ihn dazu, die Raumschiffe mit Atomraketen wegzuballern.

In der Stadt wurden die Penner ausgeschaltet, aber Jack, Joan und Mark haben die Möglichkeit genutzt, um zum Hafen zu fliehen. Der Plan ist, die Cyborgs raus aufs offene Meer zu locken und sie da endgültig auszuschalten. Wie? Weiß keiner. Sie kapern ein Schiff, das zufällig rumsteht, und fahren los.

Die Cyborgs nehmen in ihrem selbstgebauten Schiff die Verfolgung auf.

Joan und Mark schauen sich auf ihrem Schiff um, während Jack das Teil fährt. In Containern lagern verschiedene Chemikalien.

In New York geht alles zu Bruch, was da ist. Hochhäuser stürzen ein. Autos fliegen durch die Gegend. Cyborgs und Raumschiffe ballern einfach alles nieder. Der Atomraketenangriff bringt nicht den gewünschten Erfolg. Präsident Murphy ist nicht erfreut und kackt den Militärfritzen an, der diese grandiose Idee hatte. Der hat Plan B. Napalm. Murphy meint aber, dass die Viecher scheinbar aus Metall sind. Commander Planlos entgegnet, dass auch Metall bei großer Hitze schmilzt. Präsideddie lässt sich überzeugen.

Die Cyborgs holen das Schiff ein und entern den Kahn. Hier bietet sich ein Oliver Kahn Cameo an, aber den Schreibern fiel nix ein. Jedenfalls latschen die Cyborgs über das Deck und suchen nach den Verfolgten. Diese haben sich versteckt. Die Cyborgs entdecken einen offenen Container und betreten ihn. Die Verfolgten schwingen sich an Ketten vor den Container und eröffnen das Feuer. Die Kugeln richten zwar bei den Cyborgs keinen Schaden an, aber durchlöchern die Fässer im Container. Die Salzsäure fließt aus den Fässern und löst langsam das Metall auf, aus dem die Cyborgs bestehen. Der Container wird verschlossen, das Cyborgschiff geentert und man fährt zurück.

Joan blickt in den Himmel. Über ihnen schwebt das Mutterschiff. Joan schaut ihre Mitstreiter an und erklärt, dass die einzige Möglichkeit, die Cyborgs aufzuhalten, die ist, das Mutterschiff zu zerstören, weil es als Datenquelle aller Kampfroboter dient. Woher sie das weiß? Das will auch Jack wissen. Joan nimmt ein Messer, das sie zufällig dabei hat und schneidet sich den Arm auf. MEGATWIST! Sie ist ebenfalls ein Cyborg from Outer Space. Sie ist vor Jahren auf der Erde abgestürzt und hat sich an die Menschen gewöhnt und sie lieben gelernt. Vor allem Alki-Jack.

10 Minuten lange Zerstörungsorgie in New York. Brücken begraben Autos unter sich. Scheiße explodiert am laufenden Band. Ein Tornado … taucht ausnahmsweise nicht auf. Stattdessen gibt es Blitze schleudernde Kampfroboter, die zerlegen, was die Cyborgs stehen lassen. Der Napalmangriff verpufft. Naja, nicht ganz, denn kaum ein Mensch überlebt das Geschehen. Die Cyborgs ballern munter weiter. Nur einer geht drauf, weil er von einer Autobahnbrücke begraben wird, nachdem das Feuer langsam die Stützpfeiler weggeschmolzen hat.

Jack und Mark wollen Joan helfen, das Mutterschiff zu zerstören. Die hat einen Plan. Einen Computervirus einspeisen, indem sie in das Herz des Schiffs gelangt. Jack will wissen, wie sie das anstellen will. Die Antwort liegt auf der Hand. Natürlich kann sich jeder Aliencyborg teleportieren. Das wird dann auch direkt demonstriert und die drei landen im New Yorker Appartment, das noch völlig intakt ist. Scheinbar ist es von einem Schutzschild gegen Atom- und Napalmangriffe umgeben.

Joan tippst an ihrem Laptop rum und hat den Virus fertig geschrieben. Sie verabschiedet sich, in einer herzzerreißenden – oder Würgreiz erzeugenden, je nach Ansicht – Szene, mit einem Kuss von Jack. Sie wird nicht zurückkehren, denn alle Cyborgs werden verrecken, wenn sie ihren Plan in die Tat umsetzt. Auch sie. Jack will sie aufhalten, aber sie muss es tun und bla. Sie beamt sich davon. Jack und Mark schauen sich an und treffen die stille Übereinkunft, alles wegzuballern, was mechanisch ist. Sie stürmen aus der Tür und cut …

Joan ist im Mutterschiff und trifft auf David Hasselhof, der den Angriff der Cyborgs leitet. Er quatscht Joan zu, dass sie eine von ihnen ist und so weiter. Die Andeutung, dass Joan die Seiten wechseln könnte, darf nicht fehlen, aber am Ende drückt sie natürlich auf Enter und speist das Virus ein. Brutzel flacker fling fling zosch und alle Cyborgs, Kampfroboter und Raumschiffe gehen zu Boden.

Jack und Mark stehen mitten in dem Chaos und sehen zu, wie um sie herum alles zusammenbricht. Sie werfen die Waffen weg und finden eine Flasche Schnaps in den Überresten eines Spirituosengeschäfts. Die Flasche wird geöffnet und die Siegesfeier kann beginnen.

Die Credits laufen runter, aber Moment. Da kommt noch was.

Auf dem Mond steht eine Gestalt in einem schwarzen Umhang und blickt zur Erde. Die Kamera zoomt auf sein Gesicht. Seine Augen glühen grün. Es ist ein Cyborg der neuen JCVD-Klasse.

Blogparade: Dieser Film darf nie passieren

Manchmal geht ja einfach die Fantasie mit einem durch und man stellt sich vor, wie toll ein Film doch sein könnte, wenn dies und jenes so und so passieren würde. Aber Oldboyrap will davon nix wissen. Denn er interessiert sich mehr dafür, was für uns das größte, auf Zelluloid gebannte, Grauen wäre. Dazu hat er sich ein paar Fragen ausgedacht, die es zu beantworten gilt. Aufmerksame Leser dieses Blogs werden allerdings festgestellt haben, dass ich hier nicht einfach über Filme schreibe. nein, hier gibt es immer den ganzen Film. Und da mache ich auch heute keine Ausnahme.

FILMSCHROTT presents

A Bay/Emmerich Production

Til Schweiger Megan Fox

HAWAII HEAT

Arnold Schwarzenegger Vin Diesel Ben Affleck Steven Seagal

Kristen Stewart Paris Hilton Robert Pattinson & Adam Sandler

With Special Appearances by:

Lady Gaga Britney Spears Justin Bieber & Miley Cyrus

Original Score by:

The Guys who made the Piranhaconda-Soundtrack

Screenplay by:

The Guys who write all Michael Bay and Roland Emmerich Movies

Directed by Michael Bay & Roland Emmerich

Ein Stahlwerk irgendwo im Nirgendwo. In Käfigen sitzen irgendwelche Leute und machen nichts weiter, als, nun ja, sitzen. Mit Skimasken getarnte Typen tapern zwischen den Käfigen auf und ab und sehen unglaublich gefährlich aus, mit ihren AK-47s.

Draußen vor dem Werk fährt ein Polizeiaufgebot vor. SWAT und so. Aus einem der Autos steigen Til Schweiger und Megan Fox, die coole Sonnenbrillen tragen, damit man nicht so schnell bemerkt, dass sie nur einen Gesichtsausdruck drauf haben.

Eine vermummte Gestalt steht auf einem Gerüst und schaut auf die Käfige runter, als die Cops den Laden stürmen. Die Gestalt heut ab, während unten das Geballer startet. Schweiger und Fox verfolgen den Vermummten. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd holt Schweiger die Gestalt ein, reißt die Kapuze runter und entblößt Adam Sandler. Kurzer Faustkampf, aber Sandler kann sich den Vorteil sichern, indem er Schweiger die Sonnenbrille abnimmt, welcher dadurch geblendet ist, da sich seine Augen erst an das Licht gewöhnen müssen. Dadurch gelingt Sandler die Flucht, aber Fox wartet hinter der nächsten Tür und tritt ihm in die Eier. Sandler geht zu Boden, hat aber Plan B und holt eine Fernbedienung hervor. Er drückt einen Knopf und das Stahlwerk fliegt in die Luft. Sandler Schweiger und Fox natürlich nicht, denn sie waren draußen, ungefähr einen Meter von dem Werk entfernt. Und das reicht zum Überleben. Schweiger und Fox versuchen geschockt zu gucken, dann führen sie Sandler ab, während hinter ihnen das Werk zusammenfällt und abfackelt. Um den großen Twist anzukündigen stößt eine Hand aus einem brennenden Metallhaufen im zerstörten Stahlwerk.

Drei Jahre später ist Adam Sandler aus dem Gefängnis ausgebrochen. In Hawaii hängt ein Atomphysiker (Steven Seagal) mit seiner Tochter (Paris Hilton) rum und wird entführt. Die Polizeichefin (Kristen Stewart) ist überfordert, guckt bekifft wie immer, und fordert Hilfe aus New York an. Natürlich werden Jack Jackson (Schweiger) und Joan Jones (Fox) zur Hilfe geschickt. Diese haben aber den Vorfall vor drei Jahren noch nicht ganz verdaut. Jack ist ein Alki, Joan abhängig von Nikotinkaugummis. Das muss dann aber auch an Charakterentwicklung reichen.

John Johnson (Sandler, der ja nur an Orten dreht, an denen man ganz toll Urlaub machen kann) hängt in einer Höhle ab und erfährt von der Ankunft der Detectives. Deshalb schickt er sein Actionteam, bestehend aus Arnold Schwarzenegger, Vin Diesel und Ben Affleck los, um diese gebührend in Empfang zu nehmen.

Joan und Jack kommen in Hawaii an, werden mit Blumenkränzen behangen und fahren los, um sich mit der Polizeichefin zu treffen. Weit kommen sie aber nicht, denn das Killerkommando kommt in einem Panzerwagen angefahren und ballert alles nieder, was irgendwie in der Nähe ist. Nach einer Verfolgungsjagd, bei der gefühlt 800 Autos, 200 Kleinbusse, 42 LKW und 1 Hubschrauber geschrottet wurden, können Jack und Joan entkommen.

John labert den Atomphysiker dicht und erklärt seinen Plan. Der Physiker soll eine Atombombe für ihn bauen, die er unter einem Vulkan zünden will, um diesen dadurch zum Ausbruch zu bringen, und dadurch Hawaii in Flammen aufgehen zu lassen. Der Physiker wehrt sich anfangs, aber als John seine Tochter bedroht, macht er sich dann doch an die Arbeit.

Thomas Thomson (Robert Pattinson) plant ein großes Benefizkonzert, an diesem Abend. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und die Besucher stehen bereits Schlange. (Oh, das reimt sich.)

Jack und Joan kommen beim Polizeirevier an. Jack geht noch kurz zum Kiosk nebenan, um sich was zu Saufen zu holen. Joan wechselt ihr Nikotinpflaster. Die Polizeichefin erklärt die Lage und die Detectives machen sich auf den Weg zum Hotel, aus dem der Physiker entführt wurde.

John ist nicht begeistert, als ihn Affleck darüber in Kenntnis setzt, dass die beiden entkommen sind. John schickt die Killer ebenfalls zum Hotel, weil er vermutet, dass die Detectives dort mit ihrer Arbeit beginnen.

Dort erkunden Jack und Joan gerade das Zimmer der Entführten. Die Killerbrigade kommt vorbei und macht Kleinholz aus dem Laden. Jack und Joan klettern aus dem Fenster und aufs Dach des Gebäudes. Die Killer verfolgen sie. Jack gerät in einen Faustkampf mit Schwarzenegger, der damit endet, das beide vom Dach fallen. Schweiger kann sich aber natürlich an der Hauskante festhalten. Schwarzenegger fällt, ruft noch kurz „I’ll be back!“ und landet unten auf einem Nitroglycerintransporter. Die Explosion zerlegt den halben Häuserblock.

Joan zieht Jack hoch. Aber keine Pause für die Helden, denn Affleck wirft Molotowcocktails. Jack zieht seine Waffe und schießt, in bester Scharfschützenmanier auf Afflecks Arm, der dadurch eine der Flaschen fallen lässt und in Flammen aufgeht. Nachdem er vom Dach gefallen, und auf einem Heuwagen gelandet ist, der brennend in einen Supermarkt fährt, findet Joan sein Handy.

Steven Seagal kommt mit einem Kampfjet angeflogen und ballert aus allen Rohren. Jack und Joan fliehen über einige Dächer. Jack findet eine Axt und hackt damit eine Werbetafel um, die auf den Kampfjet fällt, der dadurch in einen Häuserblock segelt und explodiert.

Joan checkt das Handy und findet heraus, dass der Entführer beim Vulkan ist.

Thomas ist nervös, weil sein Hauptact noch nicht da ist. Das Konzert beginnt, mit Miley Cyrus Musik, die in den folgenden Szenen den Soundtrack stellt.

John steht auf dem Krater des Vulkans und schaut auf Hawaii herab. Die Detectives kommen vorbei und wollen die Entführten wieder haben. John hat keinen Bock drauf und erklärt, dass dies alles eine Racheaktion ist, weil er der Entführer ist, den sie vor einigen Jahren eingebuchtet haben. Er ist aus dem Knast geflohen und hat diesen genialen Plan geschmiedet. Für Hawaii hat er sich entschieden, weil er Ukulelenmusik absolut zum kotzen findet. Er holt eine Fernbedienung aus der Tasche, mit der er die Bombe zünden kann. Er will den Knopf drücken, aber Schweiger zieht seine Knarre und erschießt ihn. Aber völlig unerwartet erklärt John, dass ihm Schweigers Waffen nix anhaben können, denn er und seine Killertruppe sind Cyborgs aus dem Weltall, die Menschen etführen, um diese zu studieren. Ein Analsondenjoke fehlt an dieser Stelle, weil niemand auf Sandlers Ideen beim umschreiben des Drehbuchs eingegangen ist.

Joan weiß, wie man mit Cyborgs umgeht und tritt Sandler wieder in die Klöten. Warum ihm das was ausmacht, weiß wohl nur er selbst. Joan stößt ihn in den Krater des Vulkans, aber Sandler ist cool, und drückt im Fall den Knopf, der die Bombe hochgehen lässt.

Joan und Jack fliehen vor dem ausbrechenden Vulkan. Mit einem Jeep heizen sie, von Lava verfolgt, durch die Walachei. Die Explosion hat zusätzlich ein Erdbeben ausgelöst, wodurch alles durch die Gegend fliegt. Durch den Elektromagnetischen Impuls der Atomexplosion, stürzen überall Helikopter und Flugzeuge ab. Ein Tornado reißt einige Häuser ein, weil noch Geld für Special Effects übrig war.

Beim Benefizkonzert performt Britney Spears gerade „Oops, I did it again“, was für den Rest des Films die musikalische Begleitung der Action bietet. Das Konzert endet allerdings in kompletter Zerstörung, als Panik ausbricht, und alles in Fetzen fliegt, da überall brennendes Gestein auf die Erde regnet. Jack und Joan ballern mit ihrem Jeep direkt durch das Chaos, überfahren einige Konzertbesucher und Justin Bieber. Dann stellt sich ihnen aber Lady Gaga in den Weg, die ihre Haut vom Arm reißt und eine Strahlenkanone präsentiert, mit der sie auf den Jeep feuert. Joan weicht einigen Schüssen aus und fährt Gaga über den Haufen. Der macht das zwar nix aus, aber sie wird von der Lava erwischt und schmilzt langsam dahin, wie Richter Doom bei Roger Rabit.

Man kommt zum Hafen, wo das reinste Chaos herrscht, weil jeder die Insel verlassen will. Boote, Schiffe und Gebäude gehen in Flammen auf, brechen vom Beben der Erde zusammen, oder werden von Tornados weggerissen. Joan und Jack schnappen sich ein intaktes Motorboot und hauen ab.

Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn Arnie, Affleck und Diesel sind wieder da, wenn auch etwas verbruzelt. Mit einem weiteren Motorboot nehmen sie die Verfolgung auf. Diesel springt auf Joan und Jacks Boot. Faustkampf, Jack schnappt sich eine Harpune, ballert Diesel das Ding in die Fresse, der vom Boot fällt und in die Motorschraube des Cyborgboots gerät. Dieses verliert die Kontrolle und fährt in einen Tanker, der zufällig da lang schippert. Megaexplosion auf dem Ozean, überall fliegt brennender Scheiß durch die Gegend und regnet auf Joan und Jack herab. Diese küssen sich, während im Hintergrund Hawaii im Meer versinkt, und fahren dann in den Sonnenuntergang.

Credits, doch es kommt noch was hinterher. Kristen Stewart hat überlebt und rudert auf einem Boot davon. Ein Shot auf ihr Gesicht und ihre Augen blitzen rot. Mit einer bekiff … äh, böse grinsenden Stewart endet der Film dann endlich.

Ich hoffe mal, dieser Text beantwortet soweit alle Fragen, aber eine bleibt natürlich offen. Also ich schätze, wenn ich dieses Machwerk gucken müsste, würde ich mein Leiden beenden, indem ich mich mit einem Filmnegativ selbst erdrossel. Spätestens nach der drohenden Fortsetzung, wäre das sowieso der letzte Ausweg.