Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: November 2016

Mal aktuell: Arrival

Eigentlich dachte ich ja, mein Kinojahr wäre bereits vorbei, aber überraschenderweise haben es die Kinos in der Umgebung tatsächlich mal gebacken gekriegt, einen wirklich interessanten Film ins Programm zu nehmen.

ARRIVAL – USA – 2016 – 116 Min.

Leider wäre jedes Wort zu diesem Film ein Spoiler. Deshalb muss ich mich sehr kurz halten.

Gute Darsteller. Gute Idee. Gute Umsetzung. Guter Film. Fertig.

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Kultschrott – Johnny Mnemonic

Keanu Reeves ist ja irgendwie ein Phänomen. Ich halte ihn für einen wirklich schlechten Schauspieler. Alleine die Szene in Speed, in der er den Ausraster kriegt, nachdem seine Freunde gestorben sind, ist so unglaublich kacke gespielt, dass ich jedes mal lachen muss, wenn ich es sehe. Selbst Sandra Bullock scheint sich in der Szene zurückhalten zu müssen, um nicht die Augen zu verdrehen. Aber aus irgendeinem Grund mag ich den Kerl. Ich kann ihm das einfach verzeihen. Ich denke, ein Grund warum ich den Mann so mag, ist einfach, dass in seiner Filmographie ein paar wenige Filme auftauchen, die man einfach geil finden muss. Und einer der ersten, die ich von ihm gesehen habe, ist genau so ein Film. Es handelt sich natürlich um:

JOHNNY MNEMONIC – USA – Kanada – 1995 – 96 Min.

2021, also in 5 Jahren, sieht die Welt etwas anders aus. Das Internet ist mächtiger denn je … Moment mal, es ist eigentlich genau so wie jetzt. Bis auf die Tatsache, dass es sogenannte Kuriere gibt, die über ein Implantat in ihrem Kopf Daten schmuggeln. Einer davon ist Johnny, der gerade neben einer geilen Ische aufwacht, die dann nach Hause geht. Wie ein richtiger Mann schaltet er erst mal den Fernseher an und ruft darüber Udo Kier an, der ihm seinen letzten Job andreht, bevor er … Keanus grottiges Schauspiel hat mich abgelenkt, deshalb weiß ich gerade nicht, ob er ein neues Implantat haben will, oder einfach seins loswerden, um sich zur Ruhe zu setzen. Kommt ohnehin aufs Gleiche raus.

Er geht zum Treffpunkt und wenn die Frauen in 5 Jahren solche Hüte tragen, werde ich endgültig monogam. Weit davon entfernt bin ich ja ohnehin nicht.

Die Auftraggeber sind natürlich Asiaten. Und sie sind neu in dem „Berufsfeld“. Johnny kriegt also die Daten eingepflanzt, weil er seine Auftraggeber in dem Glauben lässt, dass die Kapazität seines Implantats groß genug wäre. Deshalb hat er nur 48 Stunden Zeit, die Daten loszuwerden, bevor ihm das Gehirn explodiert. Ach, und natürlich ballert die Yakuza 5 Sekunden nach Übertragungsende alles zu Kleinholz und bringt die Auftraggeber um, während Johnny das Badezimmer vollkotzen will. Megacool nebenbei der Yakuza-Fritze mit der Laserpeitsche. Johnny flieht selbstverständlich und wird jetzt von der Yakuza gejagt. Und er hat nur die Hälfte des Foto-Sicherheits-Codes, der in die Datenübertragung eingespeist wurde. Merkt euch das, denn das ist noch wichtig. Soweit also der Plot hier.

Takeshi sitzt in seinem Castle in Newark und lässt sich von Peitschenpaul über die Neuigkeiten informieren. Der hat die Hälfte des Bildercodes, mit dem die Datenübertragung gesichert wurde, dabei.

Dina Meyer will in Ralphies Bodyguardmischpoke, aber sie hat billige Straßenimplantate im Arm und alle machen sich über sie lustig. Nur Spider nicht, aber der ist ein Nerd und hat Angst, dass ihm Dina Meyer in den Arsch tritt wie den Bugs in Starship Troopers. Die 90er waren offensichtlich Dinas 15 Minutes Of Fame. Und ich bin ehrlich: Mehr hat sie auch nicht wirklich verdient.

Johnny ist irgendwo am Arsch der Welt und wird von Ice-T beobachtet. Nachdem Johnny ein paar zwielichtige Gestalten umgenietet hat, stellt er Ralphie, aber wird von dessen Bodyguardtranse umgekloppt. Anschließend will ihm Peitschenpaul den Schädel aufschneiden, aber Dina Meyer rettet ihm den Arsch. Zusätzlich kriegen die beiden Hilfe von Ice-T und seinen Untergrund-Heinis.

Johnny offenbart Dina dann, dass er für seinen Job seine kompletten Kindheitserinnerungen hat löschen lassen und außerdem braucht er jetzt unbedingt einen Computer,um online zu gehen. Verdammte Internetsucht. Johnny hackt sich also ins Netz und erfährt, dass er Pharmakom-Daten im Kopf hat.

Takahashi ruft aus seinem Castle dann erst mal Dolph Lundgren im Jim Morrison Gedenk Dress an und beauftragt den Priester, ihm Johnnys Kopf zu bringen.

Der ruft derweil bei Pharmakom an, damit die ihm die Daten rausholen. Allerdings hat Dina Meyer einen epileptischen Anfall und muss zu Spider gebracht werden. Der kotzt erst mal über die beschissene Technologie ab, die die Leute irre macht. Recht hat er. Dieses Kackinternet gehört verboten. Nur Schrott. Ich habe mal gelesen von nem Typen, der dauernd beschissene Filme guckt und darüber schreibt. Der muss doch völlig behämmert sein. Zum Glück sammle ich die ganze Scheiße auf meinem Schrottplatz, damit die Welt sich damit nicht mehr zu belasten braucht.

Priester Dolph verhört den Barkeeper, wo Jane – so Dinas Name hier – immer rumhing und zerhackt ihm nebenbei den Arm.

Spider guckt mal in Johnnys Schädel, wo der Chip sitzt. Kurz darauf überfährt er Priester Dolph, weil der sich einfach mitten auf die Straße stellt und „Hold, Sinners!“ ruft. So klappt das offenbar auch in der Zukunft nicht. Jedenfalls findet Spider in Johnnys Kopf die genauen Daten und es ist eine Medizin gegen eine Nervenkrankheit, die durch die Implantate verursacht wird. Johnny will abhauen, aber erst mal kommt der Priester rum und verkloppt alle. Johnny und Jane können fliehen und Dolph killt Spider.

Johnny trifft sich mit Ice-T, um Jones zu sehen, da Spider das vorgeschlagen hat, 3 Sekunden vor seinem Abnippeln. Und Jones ist selbstverständlich ein verkabelter DELPHIN!!! Nicht mal Johnny ist überzeugt davon, mit dem datensynchronisiert zu werden. Aber da er keine andere Wahl hat, macht er halt mal mit, auch wenn Ice-T ihn noch kurz vorwarnt, dass bei schnellen Bewegungen sein Gehirn mikrogewellt werden könnte.

Zur gleichen Zeit kommen natürlich Takahashi und seine Yakuza an. Takahashi stellt Johnny und will ihn umnieten, aber irgendeine Tussi erscheint auf einem Bildschirm und labert ihn zu. Dann wird er hinterrücks von Peitschenpaul umgelegt. Nach kurzem Kampf mit Peitschenpaul hängen beide an einem Frachtcontainer. Johnny schnappt sich die Laserpeitsche und schneidet Paul damit den Kopf ab. Aus irgendeinem Grund fällt noch ein brennender Container auf Paul. War wohl einfach noch etwas Budget übrig, da ist ein brennender Container selbstverständlich die sinnvollste Investition.

„Jesus Time!“, sagt Dolph und steigt damit endgültig zum coolsten Priester der Film … nein, der Weltgeschichte auf. Und er nagelt Jane an die Wand. Johnny kommt zur Rettung und ich raffe absolut nicht was dann genau passiert, aber am Ende fackelt Dolph ab.

Johnny hat von Takahashi kurz vor seinem Ableben noch das zweite Bild gekriegt und man kann jetzt vielleicht doch mal die Daten rausholen. Vorher kommt aber wieder die Tussi auf den Bildschirm und meint, dass er unbedingt das dritte Bild braucht, um die Daten zu retten. Keine Ahnung, wer die Schnickse ist, aber bisher hat sie nichts erzählt, was nicht ohnehin jeder Schwanz weiß, also kommt sie mir irgendwie unwichtig vor. Jedenfalls folgt ein unfassbar abgefahrener Kampf gegen einen Virus, der nur in Johnnys Kopf stattfindet und die abgefahrensten Bilder seit Andy Warholes Pisspaintings aufweist. Im Gegensatz zu allen Leuten, die mal Pisspaintings angesehen haben, gewinnt Johnny den Kampf in seinem Kopf, die Daten gehen raus auf alle Bildschirme der Welt, wo sie von allen Menschen bestaunt werden, die offenbar mit dem nichtssagenden Geschwurbel tatsächlich etwas anfangen können und Johnny hat seine Kindheitserinnerungen zurück. Oh, und aus irgendeinem Grund fackelt in der Ferne der Pharmakomtower ab. Vielleicht ist ein brennender Container drauf gefallen.

Jane und Johnny lächeln sich an und gucken dem Feuer zu. Es ist so unglaublich romantisch, dass man kotzen will, wie es so ziemlich jeder in diesem Film mal getan hat. Ich gehe meinen Chipsatz updaten …

Media Monday #283

Manchmal sind Montage ja noch verwirrender für mich, als sie es ohnehin schon sind. Wenn ich aus dem Wochenende komme, passiert es schon mal, dass mein kompletter Alltag einfach durcheinandergewirbelt wird und ich einfach mal vergesse, den Media Monday zu beantworten. So passiert in der letzten Woche. Irgendwann nach der Arbeit fiel es mir wieder ein, aber da hatte ich dann keinen Bock mehr. Wenn das mal nicht ein guter Grund ist, sich verstärkt dafür einzusetzen, dass Montage endlich abgeschafft werden, dann weiß ich auch nicht.

1. Wenn ich daran denke, dass jetzt schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt lasse ich vor allem niemanden das Radio einschalten, wenn ich anwesend bin. Ich finde Radio ja sowieso schon absolut zum kotzen, mit ihrem immer gleichen Piss-Pop-Gedudel, aber gerade die Weihnachtslieder von den ganzen Tucken und Tunten und Diven und Drummern und anderen Minderheiten, die mir zu Weihnachten tierisch auf den Sack gehen, sind so dermaßen unerträglich für mich, dass sich die ständig vorhandenen Mordgedanken in meinem Kopf drohen durchzusetzen. Ich verstehe wirklich nicht, warum es nicht mehr Amokläufe zu Weihnachten gibt. In der Zeit könnte ich da niemandem mit Radioempfang auch nur den geringsten Vorwurf machen.

2. Normalerweise mag ich Filme mit/von Roland Emmerich ja sehr gerne, aber mit Independence Day: Wiederkehr hat sie/er echt ins Klo gegriffen, denn auch wenn seine Filme natürlich nie wirklich durch großes Storytelling, fantastisches Autorenkino oder perfekt ausbalancierte Charakterzeichnung glänzen, hatten sie zumindest die nötige Leidenschaft, mit der man einen Blockbuster eben auch auf ein unterhaltsames Level hieven kann. Teil 2 hat das nicht und auch sonst nix, was auch nur ansatzweise die Existenz dieses Scheißfilms berechtigt. Mein absoluter Hassfilm des Jahres und sicherer zukünftiger Filmschrottplatzbewohner.

3. ____ ist eine der enttäuschendsten Verfilmungen überhaupt, denn ____ . Keine Ahnung. Ich kenne selten Vorlage und Verfilmung. Und wenn ich die Vorlage kenne, erwarte ich sowieso nix mehr, weil man da eh nie rankommt. Da ist die Fallhöhe nicht so hoch. Spontan würde ich jetzt „Harry Potter 6“ sagen, den ich richtig scheiße fand, wobei mir das Buch fast am besten aus der Reihe gefallen hat. Vielleicht nehme ich die Verfilmung mal auf den Schrottplatz auf.

4. Das Product Placement in Filmen ist zwar totaler Käse, aber wirklich stören tut es mich nicht. Mir ist kackegal, ob die Leute Lucky Strike rauchen oder Red Apple. Ob sie bei McDonalds fressen oder bei Big Kahuna Burger. Da ich aber selbst ja irgendwie kreativ bin, mag ich es, wenn sich Autoren ihren eigenen Kram ausdenken, anstatt irgendwelchen vorhandenen Quark zu verwenden. Da Geschichten ja für gewöhnlich ohnehin nicht in der Realität verankert sind, kann man da auch ruhig eigene Kreationen unterbringen. Dadurch wirkt zumindest auf mich eine Welt immer liebevoller erschaffen.

5. Wenn es um hochwertige und großartige Serien geht muss ich mittlerweile fast ausschließlich in der Zeit zurückreisen, denn momentan ist da nicht viel für mich bei. Zumindest Westworld interessiert mich aber sehr. Ansonsten gibts natürlich zum Glück noch Lethal Weapon *hust*

6. Pearl Harbor ist auch nach Jahren noch richtig große Scheiße, wie ihr demnächst hier auf dem Filmschrottplatz nachlesen könnt. Witzigerweise habe ich nachdem ich den Film überstanden hatte zufällig gesehen, dass sich der Angriff auf Pearl Harbor schon bald zum 75. Mal jährt. Das ist natürlich der perfekte Anlass, diesen Kackstreifen hier aufzunehmen. Coming Soon …

7. Zuletzt habe ich nach längerer Zeit mal wieder „Saving Private Ryan“ geguckt und das war in erster Linie um mich von dem „Pearl Harbor“-Fiasko zu erholen, weil diese Filme kaum unterschiedlicher sein könnten. Während der eine dreckig, brutal, laut und erschütternd ist und durchgehend die Sinnlosigkeit des Krieges thematisiert, ist der andere von Michael Bay.

Die 5 besten … Serienpaare

Nachdem es letzte Woche um die Filmpaare ging, macht es natürlich nur Sinn, dass Gorana diese Woche nach den

5 Besten Serienpaaren (die natürlich auch dieses Mal nicht miteinander pennen müssen)

fragt. Ehrlich gesagt nicht unbedingt mein Thema, denn Serien sind bei mir mittlerweile doch etwas ins Hintertreffen geraten. Ich bin dann doch einfach mehr Filmfreak. Aber wäre ja gelacht, wenn ich hier nicht trotzdem 5 Paare zusammenkriegen würde.

5. Bugs Bunny und Daffy Duck – Die Bugs Bunny Show (1960)

Ich gebe zu, dieses Paar ist etwas geschummelt, denn eigentlich sind die beiden ja durch die ganzen Kurzfilme bekannt geworden. Mir persönlich sind sie aber erstmals in der TV-Show begegnet.

4. Troy Barnes und Abed Nadir – Community (2009)

„TROY AND ABED IN THE MORNIIIIIING!!!“

3. Hugo „Hurley“ Reyes und Charlie Pace -Lost (2004)

Über die 6 Staffeln gab es ja einige Konstellationen auf der Insel, aber keine war so eine starke Freundschaft wie die zwischen dem Rocker und dem Lottogewinner. Immer wenn sie zusammen waren, schienen sie mal für einen Moment zu vergessen, dass sie eigentlich alle komplett gearscht sind.

2. Walter White und Jesse Pinkman – Breaking Bad (2008)

Der Lehrer und der Schüler. Eine ewige Hass-Liebe zwischen den beiden. Aber auch wenn sie sich quasi nie einig sind, stehen sie doch fast immer auf der gleichen Seite. Ohne den jeweils anderen wären sie wohl auch einfach verloren.

1. Chandler Bing und Joey Tribbiani – Friends (1994)

Friends war ja mehr oder weniger die erste Serie, die mich richtig zum Serienjunkie gemacht hat. Von der ich keine Folge verpassen durfte. Das lag natürlich vor allem an diesem Gespann. Ich vermisse die WG der beiden immer noch. „No more J-Man and Channy’s!“

Honorable Mentions: J.D. und Turk, Scooby-Doo und Norville „Shaggy“ Rogers, Waldorf und Statler, Sam und Dean Winchester, Snoopy und Woodstock

Klischeetriefende Feuchtigkeitswortspielerei im Land der Superbetüteten

Ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass die Serienbranche einen ganz gewaltigen Fehler macht? Okay, um genau zu sein, macht sie jede Menge Fehler, aber einer ist doch sehr auffällig. Ich rede natürlich davon, dass man mittlerweile jede Menge große Stars einkauft, damit sie in Serien mitspielen. Jetzt sagt ihr natürlich wieder: „Boah, du bist nur am meckern. Stars sind doch toll. Und jeder will die sehen. Was ist dein Problem.“ Und darauf sage ich: FICK DIE STARS! Naja, gut, das ist etwas zu hart, aber ich erkläre trotzdem, warum ich das nicht gut finde. Serien waren von jeher immer ein hervorragendes Sprungbrett für neue Leute, um sich als Darsteller einen Namen zu machen. Johnny Depp, , Pierce Brosnan, Jennifer Anniston, Bruce Willis und Mr. T sind nur wenige Beispiele. Und jetzt nehmen die Stars den Leuten einfach die Rollen weg.

Aber manchmal schaffen es doch noch Leute, durch eine Serienrolle zu überzeugen und dadurch den Sprung ins ganz große Filmgeschäft zu schaffen. Das jüngste Beispiel ist wohl eindeutig Chris Pratt, der sich mit Parks & Recreation einen Namen gemacht hat und jetzt jede Menge beschissene Blockbusterrollen an Land zieht und schon wieder nur noch nervt. Aber heute werde ich noch keinen seinen Kackblockbuster hier besprechen. Das spare ich mir noch etwas auf. Heute gibt es ein etwas früheres Werk mit seiner Beteiligung. Nachdem er uns hier im Blog schon mal kurz begegnet ist in dem Megan Fox Desaster Jennifers Body, geht es auch heute um weibliche Körper und deren talentbefreite Besitzerinnen:

DEEP IN THE VALLEY – Im tiefen Tal der Superbabes – USA – 2009 -96 Min.

„The Diamond Zone“ ist ein Netzwerk nur für Erwachsene. Quasi Porno-Netflix. Diamond Jim verkündet gerade die neusten Streifen auf dem Network. Und eine Sache ist ja wohl mal völlig klar: Wenn im Jahre 2009 ein Film Denise Richards im Cast hat, kann er nur absolute Scheiße sein. Dabei war die mal auf nem ganz guten Weg. Was ist bloß passiert? Drogen? Alkohol? Zu viele Geschlechtskrankheiten? Charlie Sheen?

Chris Pratt aka Lester Watts ruft jedenfalls beim Network an, um sich ein auf ihn zugeschneidertes Programm zu bestellen. Da er allerdings gerade an der Kasse im Laden sitzt und da ein Blag ne Schachtel Kippen klaut, schreit er ins Telefon, dass er Kinder geil findet, oder so, und das Network legt auf. Humor brauchen wir hier also wohl nicht erwarten.

Carl will die Firma seines Vaters verlassen, um … irgendwas zu machen. Lester rät ihm davon ab. Jedenfalls kriegen sie per Post eine Diamond Zone Wichskabine nach Hause geliefert und hier beginnt der eigentliche Plot des Films. Denn als sie in die Kabine latschen, landen sie plötzlich in einer Pornowelt und werden von heißen Polizeischlampen verhaftet. Es dürfte ziemlich klar sein, welche „Stellung“ der Film ab hier einnimmt. Und es ist keine erfreuliche.

Nach dem Verhör durch eine Hobbydomina namens Suzi Diablo, wird Lester von Carl gerettet, der durch Ablenkung von zwei Lesben aus seiner Zelle fliehen konnte. Die beiden landen natürlich auf einer Tittenparty mit Denise Richards, wo gerade entschieden wird, wer das feuchteste Shirt an hat. Suzi und Rod Cannon, „der lange Schwanz des Gesetzes“, machen sich auf die Jagd nach den Flüchtigen.

Lester kennt natürlich alle Darstellerinnen aus seinen Lieblingsfilmen. Diamond Jim erklärt den beiden dann, was abgeht, Ich raffs nicht, aber es ist wohl mehr oder weniger eine Porno-Dimension. Und sie sind aus einem Grund hier. Den kann er ihnen aber nicht sagen.

Carl und der dauererigierte Lester schleichen durch ein Pornohaus, voller Pornoischen, die ihre Titten wackeln lassen, weil man das halt so macht, wenn man sich unbeobachtet fühlt – im Porno wie im wahren Leben. Jedenfalls werden sie entdeckt und reden sich mit simplen Pornohandlungssträngen aus der Misere. Denn wenn man sich als Rohrverleger ausgibt, muss die Pornodarstellerin natürlich ihre Tüten schütteln. Allerdings kommt Rod vorbei und die Pornoschnicksen verstecken die beiden Flüchtigen.

Irgendwie landen die beiden Trottel dann im Krankenhaus und die nuttigen Krankenschwestern sind natürlich direkt zur Stelle. Wisst ihr: Wenn der Film nicht einfach nur Klischees runterspulen würde und stattdessen wirklich lustige Szenen daraus kreiert hätte, wäre dabei vielleicht sogar eine brauchbare Komödie herausgekommen. So kommt aber nur eine Schwammmassage dabei rum.

Suzi ist im Krankenhaus und sucht die beiden Honks. Sie unterbricht die Schwammmassage und fesselt Lester ans Bett und verpasst ihm einen Einlauf. Carl hat sich derweil als Arzt verkleidet und muss die Nippel einer Tussi kosten, weil sie komisch schmecken.

Carl rettet mal wieder Lester und sie können wieder zurück zum Pornohaus fliehen, wo sie Daphne und Bambi besser kennenlernen. Suzi kommt vorbei und tritt Lester solange in die Eier, bis er sich vollkotzt. Deshalb müssen sie sich woanders verstecken.

Bambi erklärt Autumn was Liebe ist. Die sagt, sie kennt das Gefühl von ihrer ersten Doppel-Penetration. Und das erste Mal vergisst man nie. Und die Szene trägt nix zum Film bei.

Diamond Jim taucht zwischendurch auch mal wieder auf und trägt nix zum Film bei.

Zeit für die große Cheerleaderprüfung und da ein Punktrichter fehlt, springt Lester ein. Und das alles trägt absolut nix zum Film bei.

Der Plan, um wieder nach Hause zu kommen, sieht wie folgt aus: Den ehemaligen Rapper und jetzigen Pornostar Busta Nut besuchen, der eine Wichskabinensammlung im Keller hat. Auf der Party treiben sich auch Bambi und Daphne rum und Bambi ist ganz traurig, weil Carl mit anderen Tusen rumturtelt. Die Wichskabine funktioniert nicht und sie müssen mal wieder abhauen. Dann kommt der übliche Bruch, weil Carl Lester für nen Loser hält.

Lester klaut ein Pizzaauto um als Pizzabote Mädels flachzulegen. Natürlich kommt Suzi vorbei und tritt ihm in die Fleischbällchen. Carl wird derweil von Bambi abserviert. Lester entkommt mit dem Auto des Poolboys.

Lester holt Carl ab, damit sie abhauen können, aber natürlich kommen Rod Cannon und Suzi Diablo um die Ecke und jagen die beiden über Diamond Jims Partygrundstück. Alle landen im Pool und Rod wird von Jim gefeuert. Er zaubert eine Wichskabine hin, damit sie gehen können, aber Carl liebt Bambi und will bleiben. Aber als er ihr ihre Liebe gesteht, wird er zurück in seine Dimension geschickt. Jim erklärt, dass es nur eine Regel in Pornoville gibt: Es darf keine Liebe geben. Gute Message hat der Film.

Während Carl überlegt, wie er zurückkommt, erzählt Diamond Jim, dass er Lesters Vater ist. Bambi fleht ihn derweil an, ihr zu helfen Carl wiederzusehen. Also wird sie zu Carl geschickt, während der Werbespots mit Lester drin anguckt. Lester erklärt ihm dann durch den Fernseher, dass er der neue Stecher in Pornotown ist und sie sich in den Ferien sehen werden. Carl knallt Bambi und am Ende wird wahrscheinlich geheiratet. Ich weiß es nicht, denn ich gucke Pornos nie zu Ende …

Mal aktuell: Lethal Weapon Season 01 Episode 07

Heute gehts um Mode. Es kann nur die Hölle werden.

Fashion Police

Ein streunender Hund pisst Riggs in den Wohnwagen. Also wird er wohl endlich einen Hund kriegen. Wird zwar kaum eine Rolle spielen, aber kann man mal machen.

Mord im Modeviertel von LA und Koks findet man auch noch. Klingt nicht gerade spannend und ist es auch nicht. Irgendeine Tussi, die ein bisschen an Lorna Cole aus den Filmen angelehnt ist, aber schon nach drei Sekunden derbe nervt, kommt auch noch vor, weil sie auch irgendwas ermittelt.

Irgendwie kommt dann ein asiatisches Drogenkartell ins Spiel und … scheiß drauf, diese Episode ist einfach langweilig.

Lowlight der Serie bisher. Das ist quasi das, was ich befürchtet hatte, was diese Serie wird. Ich hoffe, es bleibt ein Ausrutscher.

Die 5 Besten … Filmpaare

Ich machs kurz, denn der Tag war lang. Gorana will die

5 Besten Filmpaare (die nicht Liebespaare sein müssen)

wissen. Bei mir wird sich das auf die guten alten Besten Freunde beschränken, weil die mir immer viel eher im Gedächtnis bleiben als Liebespaare. Also los:

5. Somerset und Mills – Se7en (1995)

Dieser Platz war der schwerste. Die anderen waren recht klar, aber sich auf das fünfte Gespann zu einigen, war gar nicht so leicht. Am Ende habe ich aber doch eine gute Wahl getroffen, denke ich. Zumal dieses Gespann auch mehr eine Schüler-Lehrer-Kombination ist, als eine Freundschaft. Immerhin ein bisschen was anderes als der Rest der Liste.

4. John „Joker“ Jackson und Noah Cullen – The Defiant Ones

In Zeiten von Rassismus an allen Ecken und Enden werden diese zwei so grundverschiedenen Männer zu Freunden. Erst, weil sie es müssen, später weil es „richtig“ ist. Leider scheint der Film etwas in Vergessenheit geraten zu sein, weshalb ich den immer gerne erwähne, wenn sich eine Möglichkeit bietet.

3. Jake und Elwood Blues – Blues Brothers

Sie singen, sie fahren, sie tanzen, sie labern coolen Scheiß, sie singen, sie fliehen und der Zigarettenanzünder ist auch im Arsch. „Keep movin‘ movin‘ movin‘ …“

2. Martin Riggs und Roger Murtaugh – Lethal Weapon

Stellvertretend für alle „Paare“ aus der Feder von Shane Black, mit denen alleine ich diese Liste hätte füllen können. Aber diese beiden sind dann eben doch das Paradebeispiel.

1. Stan Laurel und Oliver Hardy – Ein ganzer Haufen Kurzfilme und ein paar Langspielfilme

Sie sind halt das „Original“ und haben somit den ersten Platz in dieser Liste absolut verdient.

Honorable Mentions:

Lt. Raymond Tango und Lt. Gabriel Cash, Chon Wang und Roy O’Bannon,  Donnie und Lefty,  Tucker und Dale, Andy Dufresne und Ellis Boyd „Red“ Redding, The Narrator und Tyler Durden, Marty McFly und Doc Brown

Strafrechtlich verfolgbare Livekampfaction auf abgelegenen Eilanden

Wir alle lieben Running Man mit Arnold Schwarzenegger. Und wir alle lieben Battle Royale mit … einem Haufen Asiaten. Was liegt da also näher, als diese beiden Ideen – die ja ohnehin nicht so weit voneinander entfernt sind – zu mischen? Eben. Kreativität und so. Die Idee war sogar so gut, dass man Stars wie Vinnie „Ich sammle rote Karten … und Hoden“ Jones und Steve „ich bin kalt wie Stein, was auch immer das bedeuten mag“ Austin verpflichten konnte, damit diese sich dann gegenseitig in die Fresse hauen. Das wird sicher ein Riesenspaß. Lauf schnell weg, Hunger Games! Denn hier kommt:

THE CONDEMNED – Die Todeskandidaten – USA – 2007 – 113 Min.

Eigentlich könnte ich mir die erste halbe Stunde direkt sparen, denn ich habe ja oben schon beschrieben, was der Plot hier ist und mehr ist es dann halt auch wirklich nicht. Aber wenn, dann richtig. Wir befinden uns im mexikanischen Knast mitten in der Wüste. Wahrscheinlich da, wo auch die Prison Break Affen eingesperrt wurden, als die Macher merkten, dass eine Serie namens „Prison Break“ scheiße ist, wenn die Beteiligten nicht im Knast sitzen. Jedenfalls verwemmst in eben diesem Knast irgendein Typ irgendwelche andere Typen, was von irgendeinem Typen gefilmt wird, damit ein weiterer Typ sich das Video angucken kann, und den Typen, der die anderen Typen gerade verdroschen hat, für seine Show casten kann. Jede Menge Typen in dem Film hier.

Der Showfritze hat eIn Problem … oder besser gesagt, sein Kameramann hat ein Problem. Denn die ganze Insel ist voller „toter Winkel“. Moment mal! Hat der Drehbuchautor hier tatsächlich so weit gedacht, dass er selbst weiß, dass diese Idee niemals gescheit umsetzbar wäre? Uiuiui. Steht uns hier etwa eine Überraschung an realistischem Actionkino bevor? Spannung.

Die Quotenblondine des Films zieht dem Showmaster die Jacke an und knutscht etwas mit ihm rum. Dann muss der Showmaster in einem Interview mit einer weiteren Quotenblondine erkären, worum es hier überhaupt geht. Wie gesagt: 10 Häftlinge. Auf Leben und Tod. Der Sieger kommt frei. Das ganze wird übers Internet übertragen, da kein TV-Sender die Show haben wollte. Kann ich gar nicht glauben. Da geht der Realismus also wieder dahin. Die Journalistin hat Bedenken, was das Konzept angeht und findet es moralsich bedenklich. Ernsthaft: Für einen Film dieser Art, macht der Autor bisher einiges erfrischend anders. Normalerweise wären schon 3 von 10 tot und keiner würde was hinterfragen.

Nachdem man mal kurz alle Kandidaten kennen gelernt hat – also die Quotenschwarze, die ohne Top antreten soll und so weiter – macht Stone Cold direkt mal klar, dass er überhaupt keinen Bock auf den Scheiß hier hat. Der Showmaster schüttelt also eine Bio für ihn aus dem Ärmel und Zack ist Austin ein Rassist aus Arkansas. Dann gibts halt noch die übliche Bombe, die verhindern soll, dass die Gefangenen abhauen und der Spaß kann losgehen.

Beim Abwurf aus dem Helikopter an der Insel landet der erste schon mal auf einem Zaunpfahl. Da warens nur noch 9.

Als nächstes wird die Schwarze mit Top angegriffen. Da sie aber keinen Bock darauf hat, von dem alten Fettsack vergewaltigt zu werden, sticht sie ihm nen Ast in den Hals und zieht anschließend den Stift an seiner Bombe, um ihn wegzusprengen. Da warens nur noch 8.

Austin prügelt sich mit einem Mexikaner, der seine Frau Rosa sucht. Äh, auf der Insel, oder wo jetzt genau? Immerhin hat er nen Handschellenschlüssel, den er Austin überlässt.

Ein Helikopter wirft ein Lunchpaket inklusive echt scharfem Brotmesser ab. Aber der Schwarze, der das Messer findet wird vom Klischee-Kung-Fu-Asiaten verdroschen und muss deshalb schnell wegrennen und das Messer zurücklassen. Vinnie Jones kommt vorbei und will ein Bündnis mit dem Asiaten eingehen.

Stone Cold kloppt sich derweil mit dem größten Typen auf der Insel. Und schmeißt ihn eine Klippe runter. Im Fall explodiert der Typ natürlich noch, weil er aus dem Grenzbereich fällt. Action und so. Da warens nur noch 7.

Auf dem Festland startet eine Nebenstory mit einer Tussi, die irgendwie durch den Namen „Jack“ auf die Condemned-Website findet. Hier heißt keiner Jack. Ich checks also nicht.

Ah, Rosa ist auch eine von den Kandidaten. Das muss einem auch gesagt werden. Sie trifft ihren Mann wieder und Party. Aber Vinnie Jones und der Asiate kommen vorbei und vermöbeln die beiden und vergewaltigen Rosa. Das führt oben im Überwachungsraum für Diskussionen, da Quotenblondie das gar nicht gut findet und deshalb ihren Freund ankackt. Und auch der Kameramann findets jetzt nicht so geil, da zuzugucken. Das Problem löst sich quasi von selbst, da Rosa eh explodiert. Da warens nur noch 6.

Stone Cold findet in der Nacht Paco, der immer noch verletzt im Wald liegt und um seine Frau trauert. An anderer Stelle findet der Schwarze Typ die Schwarze Tussi. Und so haben wir jetzt mehr oder weniger 3 Bündnisse. Spannung.

Vinnie und Kli Schee der Asiate finden eine Waffenkiste und decken sich ein. Stone Cold blockiert irgendwie sein GPS-Signal und verschwindet vom Radar. Paco bleibt im Regen sitzen, weil er nicht laufen kann und Austin hangelt sich an einem Kabel entlang.

Aha, Jack Riley ist eigentlich Jack Conrad ist eigentlich Stone Cold Steve Austin, der sich gerade an einem Kabel durch den Regen hangelt. Ich weiß immer noch nicht, was diese Nebenstory soll, aber ist auch egal, denn auf der Insel sucht das TV-Team nach eben diesem Jack. Der erwürgt den Hausmeister, bevor der ein Tor abschließen kann und kommt so auf das Gelände, auf dem die Satellitenschüssel steht, mit der der ganze Quark ins Internet übertragen wird. Und natürlich nutzt er die Gelegenheit um Sarah anzurufen und ihr seine Kontodaten zu geben, damit es ihr und den Kindern besser geht. Sarah will aber kein Geld, sondern ihn. Wir kennen das. Jack muss los, gibt aber noch schnell die Hälfte der Koordinaten der Lage der Insel durch.

Die schwarze Tussi sprengt den schwarzen Typen, während der ihr erzählt, warum er im Knast saß. Da warens nur noch 5.

Der Kameramann geht kotzen, weil er dem Gemetzel nicht wirklich gewachsen ist. Nun ja, um ehrlich zu sein, ist es ja gar kein Gemetzel. Eigentlich sind bisher alle Typen einfach in einer riesigen Explosion abgefackelt. Die Quotenblondine geht hinterher und gemeinsam wollen sie dem ganzen ein Ende setzen. Aber der Showmaster hat nur die Quoten im Kopf und guckt zu, wie Vinnie und Kung Fu Kato Paco verkloppen. Austin eilt zur Rettung, aber Paco ist nicht mehr zu retten und wird erst abgestochen und dann abgefackelt. Stone Cold findet das gar nicht cool und steigt jetzt offiziell ins Spiel ein. Bisschen spät, würde ich sagen, aber besser als gar nicht. Da warens übrigens nur noch 4.

Vinnie und die Frühlingsrolle gucken am nächsten Tag in der Gegend rum. Stone Cold klebt sich mit Isolierband Metallstangen an die Unterarme und haut dem Asiaten die Fresse dick. Vinnie kommt mit einem Bogen und jagt Austin durch den Wald. In einem Bunker trifft Jack die schwarze Tucke, die zwei Sekunden später mit dem Bogen weggeballert wird. Da warens nur noch 3.

Obwohl Moletovcocktails gar nicht asiatisch sind, wirft der Klopper trotzdem einen in den Bunker. Alles fackelt, aber Jack kann sich natürlich durch eine Falltür retten, unmittelbar bevor die Bombe der schwarzen Tussi hochgeht.

Vinnie und Judo Jim denken jetzt natürlich, dass sie die lezten Überlebenden sind und jagen sich gegenseitig durch den Busch. Obwohl er aus dem Land der aufgehenden Sonne stammt, ist er nicht der hellste, denn er stellt sich mitten auf eine Lichtung.Schon vergessen? Vinnie hat einen Bogen. Da bist du ein hervorragendes Ziel, du Affe. Naja, ist aber auch egal, denn Jack kommt mal rum und haut ihm in die Fresse. Vinnie kommt natürlich auch vorbei und es gibt das große Gekloppe, bei dem Thailand Tim von Jack abgestochen wird. Da warens nur noch 2.

Vinnie geht stiften und Jack hinterher. Am Wasserfall beschließt man, dass die Location genau die richtige für einen Kampf dieses Kalibers ist. Nein, Vinnie hat alle verarscht und springt unten in den See. Jack hinterher. Ein Helikopter wirft Vinnie mal wieder ein Päckchen hin. In der Zentrale erkennt der Kameramann völlig richtig, dass der Showmaster die ganze Zeit Vinnie geholfen und somit die Show manipuliert hat. Der gibt das zu, aber natürlich alles fürs Entertainment.

Vinnie hat ne Shotgun und ballert völlig irre in der Gegend rum. Unter anderem erschießt er auch die getarnten Kameramänner, die im Busch rumlaufen, um alles aus nächster Nähe zu filmen. Hat der sich wohl freiwillig für den Job gemeldet? Trottel.

Vinnie hat jetzt auch noch ein Maschinengewehr von einem der Kameramänner, die offensichtlich zumindest nicht unbewaffnet waren. Die hilft ihm aber gerade nix, denn Jack haut ihm mal wieder vors Maul. Der wird aber dann eine Klippe runter gestoßen und treibt im Fluss davon.

Die NAVY kommt und der Showmaster muss weg. Der Kameramann will aber erst mal Knete haben und sie können die doch nicht einfach hier lassen und blah. Dafür wird er abgestochen.

Währenddessen kommt Vinnie zurück ins Camp um seinen Sieg zu feiern und die Bombe loszuwerden. Außerdem will auch er Kohle haben. Schließlich hat er gewonnen, so wie er es mit dem Showmaster vereinbart hatte. Uh, was ein Twist.

Und der nächste Twist folgt sogleich, denn JACK LEBT!!!

Quotenblondie ist angepisst.

Vinnie killt die Security und stürmt die Zentrale auf der Suche nach dem Showmaster. Nachdem er alle Leute darin weggeballert hat kommt Jack an und wird direkt vom Showmaster und seinem Kumpel gestellt. Aber er ist Jack also haut er dem Freund vor die Fresse und schnappt sich seine Waffe. Der Showmaster haut ab und sein Freund wird abgeknallt.

Vinnie hat alle abgeknallt außer die Quotenblondine. Bevor er die ebenfalls umnieten kann, kommt Jack zur Rettung und knallt Vinnie ab. Wisst ihr, wenn das alles etwas spannender inszeniert wäre, wäre das sogar irgendwie gut. So ist es zwar nicht komplett scheiße, aber einfach extrem durchschnittlich.

Der Showmaster haut mit seinem Heli ab, aber Jack kommt zusammen mit Quotenblondie auf den Hügel. Die reicht ihm eine der Bomben und er wirft sie in den Helikopter und der Showmaster stirbt in einer schlechten CGI-Explosion. Wenn es eine Szene gibt, die zeigt, wie durchschnittlich dieser Film ist, dann diese Szene. Und die Tatsache, dass Nickelback läuft, als Jack nach Hause kommt.

Überraschenderweise ist der Film wirklich nicht so kacke, wie er hätte sein müssen. Liegt aber vielleicht auch einfach daran, dass ich für dieses Sub-Genre was übrig habe. Aber gerade gegen Ende verschwendet er doch eine ganze Menge Potenzial. Schade eigentlich. Ich gehe meine Mithäftlinge bekämpfen .

Media Monday #281

Media Monday. Wir kennen das. Blah … Einleitung … blub … Scheißmontag … bleh … hoffentlich ist bald Wochenende …

1. Von dem, was man bisher so hört, reizt mich „Life“ ja irgendwie sehr. Ich hoffe da so ein bisschen auf eine Mischung aus „The Thing“ und „Apollo 13“. Könnte gut werden. Oder totale Scheiße. Dazwischen gibts ja eh kaum noch was.

2. Viele Werke hätten es verdient, dass sie mehr Beachtung kriegen, aber wir kennen das ja ...

3. Über den immer gleichen Scheiß in der Film/Buch/Serien/Whatever-Landschaft könnte ich mich ja richtiggehend aufregen, schließlich bleiben genau die vielen Werke, die mehr Beachtung verdient hätten, dadurch auf der Strecke. Wie unfassbar einfallslos und unkreativ kann man eigentlich in einem kreativen Beruf sein. Wäre mal was für eine Studie an der unsichtbaren Universität. Oder irgendeiner anderen. Hauptsache Studie. Wobei das Ergebnis ja leider schon feststeht. Man sieht ja, was erfolgreich ist und was nicht. Traurige Zeiten für die, die wirklich etwas relevantes schaffen wollen. Zum Glück will ich das nicht, also werde ich sicher demnächst stinkreich sein. Aber keine Angst, ich gebe meinen Schrottplatz natürlich nicht auf. Ihr müsst dann halt nur alle nen monatlichen Beitrag bezahlen, um hier meinen geilen Scheiß zu lesen. So macht man das nämlich als geldgeiler Bonzensaftsack, der sich schön die Eier schaukelt … nee, von geilen Tittenmodels schaukeln lässt. Ich kann es kaum erwarten.

4. Messen und Conventions allüberall. Mir persönlich sind die extrem egal. Und wenn ich dann so Geschichten lese, wie die von der singenden Lehrerin, die die komische Famke Janssen Trulla getroffen hat, die richtig scheiße drauf war und voll kein Bock hatte, würde ich den Stars da vermutlich eh nur in die Fresse hauen.

5. Mittlerweile stapeln sich bei mir zuhause die DVDs und BluRays. Ich bin ja nach wie vor Sammler und kaufe deshalb so ziemlich alles, was mir in die Hände fällt. Aber langsam geht hier echt der Platz flöten. Deshalb habe ich mir neulich mal überlegt, mir nen Festplattenrekorder zuzulegen, um hin und wieder vielleicht mal vielversprechende Filme aufzunehmen, anstatt immer alles direkt zu kaufen. Ich neige dann ja dazu mich auf etlichen Seiten im Netz rumzutreiben, um mich auf Ratgeberseiten über Festplattenrekorder zu informieren. Und am Ende bin ich dann vom Angebot  immer so erschlagen, dass ich doch keinen kaufe und das erst mal wieder vor mich hinschiebe. Stattdessen habe ich erst mal ein paar DVDs bestellt.

6. Wenn mal etwas Zeit bleibt, greife ich derzeit gerne zu nem Buch. Da ich aber irgendwie nie Zeit habe, brauche ich momentan ewig und drei Tage, um mal einen Roman zu beenden. Am jetzigen lese ich schon ungefähr 1 Monat. Und der hat nur 250 Seiten. Ist irgendwie perplex, wenn man vor lauter Schreiben nicht zum Lesen kommt. Kann nur besser werden.

7. Zuletzt habe ich Hell Comes To Frogtown geguckt und das war so von meinen Twitterfollowern gewählt, weil das jetzt der offizielle „Donald Trumps Präsidentschaft“-Film ist. Ich habe ja schon immer gesagt, dass dieses Meisterwerk zu einfach allem passt. All Hail The Frogpresident.

Mal aktuell: Lethal Weapon Season 01 Episode 06

Ha! Ihr dachtet sicher, die hätten die Serie abgesetzt, was? Nein, nein. Es gab nur ne Pause, damit die Irren ihren Anstaltsleiter in Ruhe wählen können. Es dürfte klar sein, für wen Riggs gestimmt hat …

Ties That Bind

Irgendwie finde ich die Titel der einzelnen Folgen ja todlangweilig. Da könnte man sich mal etwas mehr Mühe geben. Zum Beispiel, passend zu Martin Riggs, jede Folge nach einer Berühmtheit benennen, die Selbstmord begangen hat. Da gibts ja genug. Und dann stellt man immer einen Bezug zu dem Titel in der Folge her. Zum Beispiel Nazis in der Folge „Adolf Hitler“. Oder Musiker in der Folge „Kurt Cobain“. Oder Mumien in der Folge „Cleopatra“. Kann man ja dann ab Staffel 2 machen (sofern es die denn geben wird).

In dieser Folge jedenfalls rennt irgendeine Tussi vor nem Ferrari weg. Ich dachte erst, Stephen King hat vielleicht das Drehbuch geschrieben, aber nachdem der Ferrari die Trulla zwischen sich und einer Palme zerquetscht hat, steigt ein Fahrer aus dem Ferrari, was wohl bedeutet, dass der Ferrari nicht vom Teufel besessen war. Aber vielleicht der Fahrer. Mal abwarten.

Riggs muss sich mit seinen neuen Nachbarn rumschlagen, die aus Amsterdam an den Strand gezogen sind und den ganzen Tag „rocken“. Hipster. Wir kennen die ja alle. Fürchterlich. Ich würde den ganzen Tag mit denen rumhängen.

Die Murtaughs finden heraus, dass Tochter Rianna Bikini-Bilder an irgendeinen Typ sendet. Roger ist wenig begeistert und muss natürlich herausfinden, wer der perverse Empfänger der Bilder ist.

Nebenbei müssen die beiden natürlich noch den Fall der zerquetschten Modeltucke bearbeiten. Riggs trifft dabei zufällig eine Brautjungfer von seiner Hochzeit. Naja, blah. Sie kann natürlich zufällig bei der Lösung des Falls helfen. Und wird dann natürlich entführt.

Der Hauptverdächtige ist ein junger, reicher Schnösel. So ein verzogenes, eingebildetes Pissblag mit reichen Arschlocheltern, die ihrem Sohn immer alles in den Arsch geschoben haben. Ich hoffe er stirbt qualvoll. Mit seinen Eltern zusammen. Das „Unfallauto“ gehört nebenbei ihm, aber es wurde natürlich gestohlen.

Uh, der Killer hat eine Maske auf. Also doch ein bisschen die Horrorversion hier. Zwar keine besessenen Ferraris, aber ich nehme einfach, was ich kriegen kann. Dass der Killer der reiche Vaterarsch ist, weiß man aber eh schon. Der wird dann von Riggs weggebombt, indem er aus dem fahrenden Auto auf das fahrende Auto mit dem Vater drin schießt und natürlich den Tank trifft. Es ist noch schlimmer als die Scharfschützeneinlagen in The Walking Dead.

War aber trotzdem ne ganz unterhaltsame Episode. Vor allem gab es etwas Charakterentwicklung in Familie Murtaugh, was nicht schaden kann.