Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Kategorie-Archiv: Serien

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 07

Letzte Woche ist man auf dem absoluten Tiefpunkt der Serie angekommen, als man endgültig alles, was die Serie mal ausgemacht hat, wegwarf und zur reinen lahmarschigen Actionserie mutierte. Dementsprechend ist mir jetzt alles scheißegal und ich sehne nur noch das Ende herbei, bei dem hoffentlich alle sterben. Vor allem die Autoren dieser hirnlosen Kacke.

Wine Dark Sea

Oh, das erklärt natürlich alles. Die Autoren haben die ganze Zeit gesoffen und kamen dann auf diese glorreichen Anti-Ideen und diesen dämlichen Folgentitel. Ich habe gerade kurz darüber nachgedacht, ob es vielleicht die selben Autoren wie von den letzten „Dexter“-Staffeln sind, aber das wäre ein zu großer Zufall. Und in einer guten Welt würden die ohnehin nie wieder Arbeit finden.

Michael ist vergiftet und nur ein Doktor kann ihm helfen: Seine Frau. Eigentlich ja Ex-Frau. Wobei, wenn er gar nicht tot ist, sind die dann nicht noch verheiratet? Und würde das nicht bedeuten, dass sich Sara gerade einen Harem aufbaut mit ihrem neuen Mann und Michael? Jedenfalls bricht sie auf in die Wüste, um Michael zu retten.

Der Koreaner bleibt im sicheren Dorf, die anderen brechen auf. Die bösen Killer sind … böse Killer … und mir dermaßen scheißegal, dass ich nach drei Sekunden schon wieder vergessen habe, worüber sie gerade gesprochen haben.

Sara braucht genau 4,7 Minuten, um aus Amerika in den Jemen zu reisen. Das muss ein Rekord sein. Und natürlich rettet sie Michael das Leben. Der verrät dann im Megatwist, dass Saras Mann Poseidon ist. Wow. Ist ja nicht so, dass man das schon in Folge 1 in Minute 5 komplett vorausgesehen hat.

Link ruft Sucre an, damit der auch mal wieder vorkommt nachdem er ja schon in Folge 1 einen 2 Minuten Auftritt hatte. Dieser hier dauert nur 1 Minute, denn sie wollen von ihm abgeholt werden, da er auf einem Frachter rumschippert, mit dem sie nach Hause kommen können. 30 Sekunden später sind sie auch schon auf dem Frachter. Meine Fresse, kann man hier nicht mal irgendwie ein Gefühl von Zeit vermitteln? Oder noch besser, mal sowas wie Spannung aufbauen und nicht jedes Problem innerhalb von 5 Sekunden lösen.

Sucre hat eine Gummipuppensammlung in seinem Schrank. Ich sage da jetzt mal nix zu, bin mir aber ziemlich sicher, dass sie mit deren Hilfe später noch im Meer treiben werden. Sara ist schon wieder zu Hause. Der Rückflug hat sogar nur 3,6 Minuten gedauert. Sara bricht Rekorde am Fließband heute.

Navy-SEALS stürmen den Frachter und suchen nach Michael und Co. Sucre hat sich zur Ablenkung fesseln lassen, damit die anderen sich verpissen können. Hoffentlich haben sie sich gemerkt, wo die Gummipuppen sind. Sucre haut unterdessen den Käpten um und bringt den Frachter auf Kurs raus aus den internationalen Gewässern, damit die SEALS nix mehr machen können.

Bei Sara zu Hause geht mir alles am Arsch vorbei. Sara hat ne Waffe und will die Wahrheit von ihrem Mann wissen. Blah. Ach so, er hat natürlich ihren Sohn und Blah.

Die SEALS hauen ab und bomben den Frachter mit einer Rakete weg. In letzter Sekunde können die Jungs noch abspringen. Gummipuppenschwimmkurs incoming.

Was für eine unfassbare Grütze.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 06

4 Folgen ham wa noch. Also noch jede Menge Zeit, todlangweiligen Scheiß aneinanderzureihen, den man genau so schon in den ersten 4 Staffeln gebracht hat. Wu-fucking-hu!

Phaecia

Die Flucht geht natürlich weiter und Michael freut sich, dass er mal wieder improvisieren kann. Diese Improvisation besteht daraus, sich ein Auto zu besorgen und mit tausend Verfolgern an der Stoßstange durch die Stadt zu brettern.

Die Killer von Poseidon dürfen auch mal für zwei Sekunden miteinander reden. Sie wollen natürlich Kaniel Outis töten. Sie ist dabei voll auf den Job fixiert, er meint, man könnte auch mal was hinterfragen. I don’t give a fuck. Können von mir aus beide verrecken.

Sheba ruft an und turtelt mit Link rum. Es ist einfach alles unfassbar grauenhaft und langweilig. Macht doch mal irgendwas cooles. Zum Beispiel an einer Tankstelle mitten in der Wüste anhalten und da dann einfach absolut nichts von Interesse zu machen, außer zu tanken. Poseidon sieht das alles über eine Drohne und rufen mal schnell den Ober-ISIS-Fritzen an, um ihm zu verraten, wo die Flüchtigen sind.

Wüsten-Mega-Baller-Action an der Tanke muss natürlich folgen. Anschließende Verfolgungsjagd durch die Wüste ebenso. Dabei geht der Wüstenführer drauf und jetzt steht man halt in der Wüste und weiß nicht wohin.

Michael lenkt dann den letzten Verfolger ab und killt ihn mit einem Schraubenzieher, wird dabei aber selbst verletzt und steht halbtot in der Wüste rum. Die anderen finden mit Hilfe der Möwen aus der Wüste, weil Möwen immer hilfsbereit sind.

Mit Feuerwerk zeigen Link und Co. Michael dann den Weg aus der Wüste und der kommt natürlich halbtot bei den anderen an. Der nächste Arzt ist aber in der Stadt, aus der sie gekommen sind. Uiuiui, wird Michael es schaffen? Wen interessierts …

Selten habe ich etwas so langweilig inszeniertes gesehen wie diese Folge. Es geht wöchentlich mehr bergab. T-Bag, Sara und Co. spielen gar keine Rolle mehr. Alles nur blah.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 05

Mal schauen, ob sich meine Befürchtung bewahrheitet, dass ab hier alles komplett in Schwachsinn abdriftet.

Contingency

T-Bag übermittelt die unfassbar überraschende Nachricht an Sara, dass ihr Mann das pure Böse ist und die macht sich panisch auf, um ihren Sohn zu schützen. Ich sage nebenbei mal schnell voraus, dass ihr Mann absolut nicht böse ist und noch nebenbeier, dass Kellerman noch lebt. Ihr könnt mir hinterher euer Lob für meine unglaubliche Durchsicht zukommen lassen.

Michael und Co. fliehen durch den Jemen und sind die meistgesuchten Verbrecher im Land. Was macht man also? Genau. Man versteckt sich in einem Lagerhaus. Da will Link dann mal ein paar Antworten und ich kann nur sagen … mir ist es eigentlich jetzt schon egal, was für einen megaverschwörerischen Quark Scofield von sich geben wird. Ich machs kurz: Er musste seinen Tod vortäuschen, um undercover für Poseidon arbeiten zu können, damit alle anderen frei bleiben dürfen. Wow. Habe noch nie sowas einfallsreiches gehört. Tolle Arbeit. Bleh.

C-Note und Sheba kloppen ein paar Terrosristen um und retten einen Piloten, der sie aus dem Land fliegen soll. Es dudelt also alles einfach so weiter dahin. Während die am Flughafen rumhängen, will Michael den Bahnhof besichtigen und mit dem Zug nach Hause fahren. Scheinbar hat er alles durchdacht. Auch, dass da ungefähr achtmilliarden Terroristen rumstehen. Aber immerhin hat er die perfekte Tarnung: Einen Sack Mehl, den er sich vors Gesicht hält. Ich weiß nicht, irgendwie waren seine Pläne früher einen Tacken besser.

Nach Schlägerei und kurzer Flucht hat sich das mit dem Zug natürlich schnell erledigt. Also fährt man mit dem Auto weiter. Link ist nicht begeistert, denn er schlägt seit zwei Stunden vor, doch mal zum Flughafen zu gehen. Eigentlich ist auch jeder seiner Meinung, aber trotzdem macht man genau alles andere. Äußerst intelligente Leute unterwegs hier. Das Auto wird weggerammt und die Flucht geht in der Kanalisation weiter.

Sara hat derweil übrigens mit ihrem Mann geredet und ihm nix geglaubt. Aber dann hat sie recherchiert und glaubt ihm doch. Und bei den Bullen identifizieren sie den Schützen aus Folge 1. Nach der Aussprache ist damit meine erste These schon mal eingetreten: Saras Mann ist nicht böse. Aber hier kommt die nächste Theorie: Am Ende wird sich herausstellen, dass er es doch ist. Ich habe einfach schon zu viel von dieser Serie in der Vergangenheit gesehen, um das nicht vorhersagen zu können.

Der Koreaner stellt sich als Queen-singender MacGyver heraus, der mit einer Attrappe die Verfolger abfackelt. Dann wird Sid erschossen. Ich bin ehrlich: Das würde mich mehr tangieren, wenn ich nicht jetzt gerade erst seinen Namen erfahren hätte. Und dann wiederholt man natürlich die Szene aus Staffel 1, wo das Flugzeug abhebt, gerade als die Flüchtigen ankommen. So nen Cliffhanger kann man ja ruhig immer wiederholen. Bleibt ja immer spannend, nicht wahr? Nicht wahr!!! Nein …

Es geht abwärts. Nicht nur, dass es vorhersehbar ohne Ende ist, man wiederholt auch noch einfach den ganzen alten Quark eins zu eins.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 04

Zuletzt hatte man ja sogar mal sowas wie Spannung aufgebaut. Mal schauen, wie man das diese Woche wieder zerstört.

The Prisoner’s Dilemma

Seife aufheben oder liegen lassen? Wird es um dieses Dilemma gehen, dem sich jeder im Knast irgendwann stellen muss, oder ist mit dem Titel etwas anderes gemeint?

Das Gefängnis steht kurz davor, von Terroristen überrannt zu werden, die natürlich mit dem Typen sympathisieren, den Michael letzte Woche mit der Uhr verarscht hat. Also muss Michael langsam mal abhauen. Allerdings sitzen er und seine Kumpel und der Uhrenarsch in Einzelzellen irgendwo im Keller rum. Natürlich hat er einen Plan, der aber in der Zelle des Terroristen anfängt und der hat keinen Bock mehr auf Scofield und seinen Scheiß.

T-Bag besucht Kellerman und will endlich wissen, wer die großen Drahtzieher sind. Knepper ist dabei natürlich mal wieder absolut großartig. Kellerman erzählt dann ein bisschen Verschwörungskram, der mich mal wieder nur nervt und dann kommen die Killer von Poseidon und erschießen ihn. T-Bag ruft dann mal schnell die Bullen und folgt dann den Poseidon Killern, die sich natürlich im Megatwist mit Saras Mann treffen.

Lincoln macht Nägel mit Köpfen und fährt zum Knast, um Michael zu befreien. Da muss er dann den Typen mit dem Schlüssel jagen, der alle anderen eingeschlossen hat, der dann von ISIS auf der Straße erschossen wird und es ist einfach nur komplett schwachsinnig was hier passiert. Dazu kommt dann ein Aufstand und irgendjemand will Kaniel Otis (also Michael) killen.

Der kann dann den Terroristen doch überreden mitzumachen und der Megaplan besteht daraus, dass der seine Zelle auseinandernimmt, mit der Hilfe von Utensilien, die Michael irgendwann schon mal vorsichtshalber da versteckt hat. Es ist sowas von todlangweilig, wenn man diese ganze Vorbereitung einfach überspringt.

Link kommt gerade im Knast an, als Michael und Co. über die Mauer hüpfen. Michael gibt dem Koreaner aus seiner Zelle dann bei der Flucht einen Zettel und sägt ihn vom Rest der Truppe ab. Aber natürlich verarscht auch Terrortheo den Rest der Truppe und will sie killen. Aber rein zufällig kommt Link im richtigen Moment um die Ecke gelatscht und schnappt sich eine Waffe und will alle umnieten. Dazu kommt es dann auch, weil Michaels Homofreund Terrortheo absticht und alles drunter und drüber geht. Dann Flucht und ISIS erklärt, dass der Jemen abgefackelt wird, wenn sie sich nicht stellen, oder so.

Okay, ich sehe schon, dass hier der Punkt erreicht ist, wo das Ganze für mich ganz extrem den Bach runter gehen wird. Im Knast ist nix mehr los, also ist es nicht mehr Prison Break und wir kommen zum Twist-WTF-SchmeißallenSinnundVerstandandieWand-Overkill. Das wird jetzt noch anstrengend, fürchte ich.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 03

In der Hoffnung, dass T-Bag diese Woche wieder am Start ist, geht es weiter.

The Liar

Der Titel ist schon mal herrlich einfallslos, lässt aber immerhin alle Möglichkeiten offen. Lügen tun in der Serie aber eigentlich alle durchgehend, also ist es wohl doch einfach nur einfallslos.

Uh, Michael hat einen Papierflieger gebastelt. Nicht gerade Origami vom Feinsten, das Teil. Natürlich ist es mal wieder eine Nachricht für Link. Es stellt sich heraus, dass es eine Karte ist, oder eine Ortsangabe.

Nach einigem Hin und Her stellen C-Note, Link und Shiva dann fest, dass es hier nicht um Scofield geht, sondern um einen großen Terroristen und hinterfragen, ob das alles so eine gute Idee ist, was sie da treiben. Ich hätte mir die Frage ja schon bei der Ankunft im Jemen gestellt. Die sind doch alle irre da.

Das bestätigt sich, als sie im Knast den homosexuellen Zimmerkumpanen von Michael hängen wollen. 1812 hat angerufen und gesagt, dahin könnt ihr euch alle verpissen.

T-Bag stattet Sara einen Besuch ab. Die ist natürlich gar nicht begeistert. Er will aber eigentlich nur wissen, was mit ihrem toten Ex-Mann abgeht.

Link und Shiva werden beschissen, als sie sich falsche Ausweise holen wollen.

Michael klaut einem Wachmann die Uhr und sorgt so für einen Lockdown, damit sie in der Nacht aus der Zelle fliehen können. Nebenbei lernt man hier zumindest etwas die Zellengenossen kennen. Mehr kann man wohl nicht erwarten in den paar Folgen. Immerhin sind sie nicht komplett farblos.

Sara setzt T-Bag auf Kellerman an, um herauszufinden, was so abgeht, nachdem sie von den Killern verfolgt wurde, die in Folge 1 ihren Mann angeschossen haben. Der Mann ist nebenbei sowas von uninteressant, das jede Szene mit ihm eine Qual ist.

Beim Ausbruch geht alles drunter und drüber und natürlich gelingt es nicht. Dass Michael zuvor dem Terroristen Mahal, dem er versprochen hat, ihn rauszuholen, die Uhr untergejubelt hat, damit er nicht mit kann, wird sich wohl noch rächen.

Klar, mit mehr Aufbau wäre das hier alles intensiver gewesen. Da zeigt sich halt, dass unter so wenigen Folgen vor allem die neuen Charaktere zu leiden haben. Aber die Folge hat mir ganz gut gefallen.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 02

Der Neustart fiel ja überraschend gut aus. Mal schauen, ob man das Level halten kann.

Kaniel Outis

Im Knast bricht Michael gerade durch die Decke aus. Toll. Das eigentlich interessante ist doch die Planung und Vorbereitung des Ganzen. Das überspringen die hier doch jetzt wohl nicht einfach. Irgendwas läuft aber schief, denn die Suchscheinwerfer gehen nicht aus, also kehrt er zusammen mit seinem Ausbruchspartner zurück in seine Zelle.

Irgendwo anders im Jemen jagt Lincoln ein Spionenblag durch die Stadt. Von dem Kind bekommt er eine Origami Nachricht, die ich nicht lesen kann. Hab meine Brille nicht auf. Weil ich keine habe. Die Nachricht ist jedenfalls von Michael und es geht um den „Sheik Of Light“. Wer auch immer das sein mag.

Sara hat auch mal eine Szene und der Charakter wird mich einfach niemals interessieren. Sie trifft sich mit Kellerman, den ich schon in Staffel 1 immer cool fand, obwohl er der Böse war – vermutlich mochte ich ihn genau deswegen. Jedenfalls erzählt er, dass Michael Scofield nicht mehr existiert, da er ausgelöscht wurde und durch Kaniel Outis ersetzt. Und das kann nur ein absolutes Genie bewerkstelligen. Er vermutet also, dass Michael selbst dafür verantwortlich ist. Sara will davon nix hören und haut ab. Ich machs mal kurz und sage, dass im weiteren Verlauf der Folge Kellerman mit weiteren Beweisen an Sara herantritt, um sie zu überzeugen. Dabei stellt sich raus, dass Michael ein Mörder ist. Oder besser gesagt, dass Michael scheinbar sich selbst als Mörder hingestellt hat um unterzutauchen. Später kriegt sie eine Origami Nachricht.

Shiva hilft Link und C-Note den „Sheik Of Light“ zu finden.

Im Knast hört der asiatische Zimmergenosse Queen, was ihn direkt zum sympathischsten Mann in dem Schuppen macht. Michaels Ausbruchskollege ist homosexuell und war dafür verantwortlich, dass die Lichter ausgehen. Aber daraus wurde bekanntlich nichts und jetzt wundern sich die beiden, was mit dem „Sheik Of Light“ passiert ist.

Michael bastelt eine MacGyver-Gedenk-Irgendwas aus nem Kaugummi und Socken. Keine Ahnung, was das jetzt war, aber er stellt sich anschließend krank. Keine Ahnung, warum. Jedenfalls wird er dann von den Wachmännern vermöbelt.

Link und Co. finden den „Sheik Of Light“, aber der will nur mitkommen, wenn sie seine Tochter befreien. Es ist quasi wie eine Rollenspielnebenquest. Und genau so simpel, denn fünf Minuten später ist die Rettung auch schon gelungen.

Michael hat sich eine Pille gesichert, die er jetzt gegen ein Handy und eine Kreditkarte eintauscht. Ergibt das ja doch noch Sinn.

Wie sich herausstellt ist der „Sheik Of Light“ der Vater von dem Homosexuellen. Und Michael ist wohl einen Deal mit Terroristen eingegangen, wenn ich das Ende richtig deute. Uiuiui, das wird ja spannend …

Episode war eher nicht so der Bringer. Aber man muss halt auch erstmal die Story aufbauen, deshalb ist das schon okay so. Großes No-Go allerdings: Kein T-Bag.

Mal aktuell: Prison Break Season 5 Episode 1

Jede Menge interessante Serien kehren diesen Monat auf die Bildschirme zurück. „Better Call Saul“ geht in die dritte Staffel und ich kann es kaum erwarten, endlich Gustavo Fring wieder zu sehen. Ebenfalls in die dritte und letzte Staffel geht „The Leftovers“ und ich freue mich auf jede Menge Mindfucks und darauf einfach absolut gar nichts zu raffen. Keine Serie schafft das so schön wie diese. „Doctor Who“ geht in der zweiundvierzigstenoderso Staffel ebenfalls wieder auf Reisen durch Raum und Zeit. Könnte unterhaltsam werden. Wobei da bei mir mehr oder weniger die Luft raus ist. Und „Fargo“ geht ebenfalls weiter. Oder sollte man besser sagen, in der Stadt „Fargo“ passiert wieder was. Denn so richtig zusammenhängend waren die ersten beiden Staffeln ja nicht. Ich hoffe auf coolen Scheiß ohne UFOs. Ihr seht also, eine große Auswahl, um darüber hier im Blog zu schreiben. Und für was habe ich mich nun entschieden? Natürlich für die Serie, die das größte Potenzial hat, so richtig scheiße zu werden. „Prison Break“. Ja, nach vielen Jahren kommen die Ausbrecher wieder zurück. Und nachdem Season 4 damals der größte Clusterfuck der TV-Geschichte war, kann es eigentlich nur besser werden. Oder? Finden wir es heraus.

Ogygia

Was ja wirklich erfreulich ist, ist die Tatsache, dass man fast alle ehemaligen Darsteller wieder rangekriegt hat. So ist man direkt wieder drin. Okay, die meisten sind absolute Graupen, wenn es darum geht, einigermaßen gescheite darstellerische Leistungen abzuliefern. Deshalb wundert es mich auch eigentlich nicht, dass die alle nix besseres zu tun hatten. Leid tut es mir eigentlich nur für Robert Knepper, der einfach absolut großartig ist und viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Und wer leider fehlt ist William Fichtner, der ja heutzutage lieber mit den Turtles rum-äh-turtelt?

Der Anfang ist ziemlich simpel. Lincoln hat natürlich Schulden bei den falschen Leuten und kann sie nicht bezahlen. T-Bag ist einfach nur der King und bringt Link so nebenbei mal die Nachricht vorbei, dass Michael scheinbar noch am Leben ist. Link hat keinen Bock auf Bagwell, aber der meint, dass das Schicksal sie erneut verbunden hat und so wird es wohl auch sein. Ich frage mich gerade nur, warum Bagwell nicht im Knast sitzt. Der müsste ja eigentlich tausendmal Lebenslänglich gekriegt haben, für alle Morde die er begangen hat.

Sara hat nen schicken Hut auf und damit quasi jetzt schon mehr Charakter als in den vorherigen vier Staffeln. UNd mehr als in „The Walking Dead“, aber das ist ja nun wirklich keine Leistung, denn jede Scheißhausfliege hat mehr Charakter als alles was in „Walking Dead“ auf zwei Beinen läuft. Sara jedenfalls hat Mann und Kind (von Michael) und man weiß jetzt schon, wo das dann hinführen wird.

Jedenfalls glaubt natürlich keiner wirklich, dass Michael noch lebt und ich bin ganz ehrlich: Es ist auch völliger Käse. Nicht nur, dass er zu Tode elektrisiert wurde, als ihm achtmillionen Volt in den Arsch geblasen wurden, er war sowieso unheilbar todkrank und hatte nur noch ungefähr 42 Minuten zu leben. Und das über ungefähr drei Staffeln. Okay, vielleicht lebt er doch noch, denn in dieser Serie ist alles möglich. Sara wurde sogar mal enthauptet und kam wieder, also …

Link recherchiert etwas und buddelt Michaels Sarg aus, während T-Bag zu einem Arzt geht, der ihn geladen hat. Der will ihm eine megacoole Terminatorhand verpassen, da sein Geldgeber darauf besteht. Okay, wenn die T-Bag langsam zu RoboBag machen wird das hier der geilste Scheiß ever. Ach so, der Sarg ist natürlich leer. Bis auf einen Anzug.

Jemand hackt Lincolns Auto und der fliegt durch die Windschutzscheibe in einen See, hat aber natürlich nicht einen Kratzer und kann mit Michaels Anzug flüchten. Es ist alles so wie früher. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob das eine gute Sache ist.

Sara kriegt ebenfalls Besuch von bösen Leuten, hat aber glücklicherweise ein geheimes Waffenlager angelegt, um die Eindringlinge wegzupusten. Da ihr Mann ein Trottel ist, muss sie das natürlich selbst in die Hand nehmen und der Tussi, die sie und ihre Familie killen will, einen Speer in die Rübe kloppen. Leider kommen vorher die Bullen dieser Spaß wird mir verwehrt.

Irgendwie kommt Link dann drauf, dass Michael im Jemen im Gefängnis sitzt. Und da er sich im Jemen absolut nicht auskennt, wendet er sich an C-Note, der jetzt den Jihad predigt und sich im Jemen auszukennen scheint. Gemeinsam findet man heraus, dass jemand Michael Scofield aus der Geschichte löschen will, weil jemand seine Fotos im Internet ersetzt hat.

Dann haut Lincoln Sucre in die Fresse, weil der mit in den Jemen will. Darf er aber nicht, also fliegen nur C-Note und Link. Gerade angekommen fliegt auch schon irgendwas in die Luft. Willkommen im Mittleren Osten. Fünf Minuten später kommt auch schon das Begrüßungskommitee in Form von irgendwelchen Wemsern und will den beiden mal so richtig die Fresse polieren. Aber nicht mit den alten Knastbrüdern, die die Angreifer natürlich in die Flucht schlagen und dann mit einer Helferin – die natürlich Shiva heißt – abhauen .

Link tauscht seinen Pass gegen einen Besuch im Knast. C-Note rät ihm natürlich davon ab, aber wir wissen ja, dass Link nicht gerade berühmt dafür ist, überlegt zu handeln. Aber immerhin funktioniert der Plan und er kann Michael im Knast sehen. Aber der heißt nicht mehr Michael und er kennt Lincoln nicht. Aber schicke neue Tattoos hat er.

Der Einstieg ist sogar recht gut gelungen. Jede Menge an den Haaren herbei gezogener Schwachsinn. So wie man es eben von der Serie gewohnt ist. Leider scheint man aber auch hier wieder den Fehler zu machen, den alle Staffeln außer der Ersten begingen. Die Charaktere haben keinen Plan und handeln einfach spontan, wodurch es nur noch dämlicher werden wird. Aber hey, es ist halt Prison Break.

Mal aktuell: Lethal Weapon Season 01 Episode 18

Finale! Ju-fucking-hu! Wird Trish einen neuen Job finden? Wird Rogers Nachbar ein neues Auto kaufen? Wird irgendein Nebencharakter mal irgendwie interessant werden? Spannende Fragen … sind das alles nicht.

Commencement

Wisst ihr noch, wie Riggs durchgehend auf dem Weg der Besserung war? Wie er mit dem Trinken aufgehört hat? Wie er eine neue Freundin bei der DEA fand? Nein? Egal. Denn jetzt ist er plötzlich wieder im kompletten Selbstmordmodus inklusive Flashbacks mit seiner toten Frau. So kann man die wenige Charakterentwicklung in der Serie natürlich auch komplett über den Haufen werfen.

Wisst ihr noch, wie Riggs vor einigen Folgen dachte, dass das Kartell etwas mit dem Tod seiner Frau zu tun hatte, aber dann herausfand, dass es nicht so ist? Nein. Egal. Denn jetzt ist er wieder genau auf diesem Trip und will einen Kartelltypen verhören, der zufällig gerade geschnappt wurde.

Wisst ihr noch, wie vor einigen Folgen ein Gefangenentransport überfallen und der Insasse befreit wurde? Nein. Egal. Denn hier macht man das einfach noch mal mehr oder weniger genau so. Nur mit dem Mördertwist, dass Riggs derjenige ist, der den Kartelltypen befreit, um ihn zu verhören.

Roger ermittelt in genau diesem Fall und muss deshalb einen Campingtrip mit seinem Sohn absagen, was natürlich unfassbar traurig ist. Nebenbei wäre das alles sogar relativ spannend, wenn man nicht bereits wüsste, dass Riggs der Täter ist.

Roger findet das dann auch nach ungefähr 5 Minuten heraus, denn man will ja auf keinen Fall zu viel Spannung in dieser Serie aufkommen lassen. Der Kartelltyp wird auf der Flucht erschossen.

Roger hat dann endgültig die Schnauze voll und will einen neuen Partner, was ihm dann auch bewilligt wird.

Riggs macht natürlich weiter und gesteht seinem ehemaligen Schwiegervater, dass der Tot seiner Tochter seine Schuld war, denn es war ein Kartellauftrag. Der verplappert sich dann, denn Riggs hat nie den Namen des Kartells erwähnt, den er aber kennt. Ihr wisst schon, der ausgelutschteste Twist der Filmgeschichte: „Ich habe dir den Namen nie gesagt.“ So kommt dann heraus, dass das Kartell nicht Riggs wollte, sondern den Schwiegervater, der ja auch Bulle ist.

Natürlich verrät er Riggs und natürlich lebt der Kartelltyp, der vorhin erschossen wurde noch und natürlich hat das Kartell Roger entführt. Und natürlich werden sie dann gefoltert und der Kartelltyp erzählt, dass er Riggs Frau gekillt hat. Und natürlich kann sich Riggs befreien und alle umnieten und auch den Kartelltyp vor die U-Bahn werfen, die gerade zufällig vorbei fährt.

Dass die Sache mit dem Kartell damit nicht durch ist, sollte klar sein. Schließlich braucht man ja für Staffel 2 einen roten Faden, den man in 2 von knapp 20 Folgen aufgreifen kann. Darüber werdet ihr hier aber nichts lesen. Ich bin fertig mit der Serie. Es war eine Qual. Fick den Remakewahn.

Mal aktuell: Lethal Weapon Season 01 Episode 17

The End is near …

A Problem Like Maria

Maria ist selbstverständlich eine Latina mit Baby, die auf einem Parkplatz von einem Typen verfolgt wird. Wie jede gute Latinamutter hat sie aber eine Waffe in ihrer Handtasche und schießt dem Typen mal so nebenbei direkt zwischen die Augen. Die Scharfschützenausbildung scheint für Latinamütter zum guten Ton zu gehören. Dann kommt aber ein Van vorgefahren und ich denke mal, sie wird entführt.

Riggs poppt immer noch mit DEA-Palmer rum. Trish hat ein lukratives Jobangebot und Rogers Nachbar hat ein neues Auto. Ja, das sind mittlerweile die Stories hier. Toll, nicht wahr?

Ach so, nicht zu vergessen, dass es nur 17 Folgen gedauert hat, bis man die „Riggs muss seine Marke abgeben, (weil er einem DEA-Agent in die Fresse gehauen hat)“-Story bringt.

Geht es noch einfallsloser? Wir werden es in der letzten Folge der Staffel (und meiner Berichterstattung) sehen. Nur noch eine lahme Kackfolge. Ju-fucking-hu!

Mal aktuell: Lethal Weapon Season 1 Episode 16

Staffel 2 ist tatsächlich bestellt. Aber ich sag es wie es ist: Die können sich mal ficken. Wenn in den letzten 3 Episoden der ersten Staffel nicht noch ein Wunder geschieht, dann breche ich den Scheiß ab und werde es nie wieder erwähnen. Also willkommen, zu weiteren 45 Minuten völlig lieblos hingepisster Langeweile.

Unnecessary Roughness

Wetten, dass es hier um Football geht? Und Mord? Ich hoffe auf explodierende Bälle, das wäre immerhin ganz unterhaltsam. Leider ist es aber doch nur das übliche Geballer, bei dem der beste Freund eines College-Quarterbacks erschossen wird.

Trish genießt ihre Freizeit. Roger und Tochter sind besorgt, weil Kohle. Riggs ist halt immer noch Riggs. Soweit zu den Charakteren und was sie diese Woche so zu tun haben. Spannung pur … sieht anders aus.

Roger hat dann noch ein Jobangebot, dass ihm mehr Geld und weniger Riggs bringt, aber wir wissen, dass er es eh nicht annehmen wird. Also blah.

Dann irgendwas mit Bestechung und dann wird am Ende etwas im Footballstadion rumgeballert und ich habe das Interesse schon vor einer halben Stunde verloren.

Nur noch 2 Folgen. Nur noch 2. Nur noch 2 …