Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Kategorie-Archiv: Serien

Mal aktuell: Blood Drive Season 01 Episode 02

Der Pilot hat mich doch recht gut unterhalten, also gucke ich weiter und hoffe einfach, dass man auf dem Weg weiter macht.

Welcome To Pixie Swallow

Julian hat ein Meeting mit Heart Enterprises Grace und Arthur und einige andere Fahrer machen derweil einen Zwischenstop im Pixie Swallow Motel & Diner, wo es Menschenburger gibt, was aber niemand weiß. Sie werden es wohl noch herausfinden, denke ich.

Arthur quatscht seinem Partner Chris auf den Anrufbeantworter und hat ein kurzes Gespräch mit dem Metzger vom Pixie Swallow. Irgendwie ist mir das gerade alles schon wieder zu gewollt drüber, wie sich der irre Metzger gibt. Ich hoffe, man hält da den Ball bei allen anderen wieder flach. Gerade die Tatsache, dass man sich selbst genügend ernst genommen hat, um nicht komplett lächerlich zu wirken, hat den Piloten für mich ausgemacht. Generell ist so ein Kannibalenrestaurant schon hart an der Grenze, wenn ich ehrlich bin.

„The Gentleman“ vögelt „The Scholar“ und dann haben sie einen kurzen Streit, wegen irgendwas. Ich bin ja der Meinung, dass man unbedingt auch die anderen Rennteilnehmer mal etwas in den Fokus rücken sollte. Zumal mir Arthur recht egal ist und Grace auch nicht mehr als Eye-Candy darstellt. Von allen anderen hat man noch gar nix gesehen. Wo ist zum Beispiel „Clown Dick“?

Arthur kommt natürlich dahinter, was man in dem Schuppen in die Burger packt und dann kommt aus irgendeinem Grund ein Haufen Kannibalen angefahren und kloppt sich mit den Rennfahrern. Äh, okay, jetzt ist bei mir die Grenze endgültig überschritten. Man setzt noch einen drauf mit der völlig beknackten Heart Enterprises Wartehalle. Immerhin sieht Julian das ähnlich und schlägt einem Typen den Schädel ein.

Grace und Arthur suchen zusammen mit dem Gentleman den Scholar, damit der die ganzen Autos reparieren kann, die die Kannibalen manipuliert haben. Rib Bone rettet einen Hund aus einem Auto und das soll wohl irgendwie lustig sein. Nee, man versucht hier wirklich zu stark, total drüber zu sein und ist es dadurch irgendwie viel zu sehr, um noch zu unterhalten.

In einem der ruhigeren Momente ruft Chris bei Arthur an und die beiden erklären mal kurz, was sie so wissen. Chris macht klar, dass Heart Enterprises alles kontrolliert und gibt Arthur den Namen irgendeiner Tussi. Julians Meeting dreht sich um die TV-Rechte zum „Blood Drive“. Er ist zwar nicht überzeugt, aber andererseits gibts jede Menge Knete. Allerdings steht sein Job auf der Kippe und er soll dafür sorgen, dass es das blutigste und brutalste Blood Drive aller Zeiten wird, sonst wird er gekillt.

Ich ahne wirklich böses, was den weiteren Verlauf angeht. Solche Aussagen wie die beim Heart Meeting führen eigentlich immer zu viel zu überbordendem Quatsch, bei dem man einfach zu viel will, anstatt alles mal eine Nummer runterzuschrauben. Ich hoffe einfach mal, das ich falsch liege. Die nächsten Wochen werden es zeigen.

 

Mal aktuell: Blood Drive Season 01 Episode 01

Ganz überraschend bin ich über diese Serie gestolpert, die auf dem SyFy-Channel läuft und die „Mad Max“, „Death Race“ und „Cannonball Run“ in Einem sein will, glaube ich. Da kann ich natürlich nicht anders, als mir das reinzupfeifen und zu hoffen, dass es unterhaltsamer Schwachsinn wird.

The F…ing Cop

Zur Vorgeschichte, erzählt von irgendeinem zwielichtigen Typen mit zwielichtiger Stimme vor zwielichtigen Bildern: Die Welt ist im Arsch. Keine Nahrung, Ölpreise aus der Hölle, Post-Apokalypse und so. Aber für ein Rennen mit einem Preisgeld von 10.000.000 $ reicht es trotzdem noch. Der Clou: Die teilnehmenden Wagen fahren nicht mit Benzin, sondern mit Menschenblut. Na, da kann ja kaum noch was schief gehen.

Die Geschichte findet übrigens in einem imaginären 1999 statt, was wohl schon eindeutig klar macht, dass man hier absolut 80er sein will – und daran sicher scheitern wird.

Irgendeine coole, heiße Schnitte liefert sich erstmal ein Rennen mit zwei coolen, abgefuckten Arschkrampen. Der eine will sie vergewaltigen, dafür sticht sie ihm einen Dolch in die Eier und verfüttert ihn im wahrsten Sinne des Wortes an ihr Auto, indem sie ihn in den Motor schiebt. Der andere verliert nur seinen Arm. Vielleicht taucht er in Folge 7 wieder auf. Also der Typ. Der Arm ist sicher nicht mehr zu retten.

Cops vertrimmen Leute in einer Gasse. Scheinbar ist nach Jahren wieder Heroin auf den Straßen, oder so. Ermittlungen – wenn man das so nennen kann – führen zwei Cops zu einer Party voller Marilyn Manson Fans. Und wir alle wissen: Wer in den Neunzigern Marilyn Manson gehört hat, ist richtig übel drauf und läuft Amok und hat Tätowierungen und so weiter.

Julian Slink betritt die Bühne und ruft zum „Blood Drive“ auf, was die Fahrer veranlasst, ihre Autos zu füttern. Natürlich macht man dafür wieder Marilyn Manson an.

Die Cops wollen dem ganzen ein schnelles Ende bereiten.

Die Fahrer werden vorgestellt. Unter anderem sind dabei: „Fat Elvis“, „Rib Bone“ und „Clown Dick“. Uns interessiert wohl erstmal nur „Grace“, die vorhin den Vergewaltiger gemeuchelt hat. Die wird gegen ihren Willen mit dem Cop „Arthur“ in ein Team gesteckt, was wohl bedeutet, dass einer stirbt, wenn der andere drauf geht.

Der andere Cop heißt Carson und seine Vorgesetzte findet seinen Bericht über Vampirautos gar nicht geil, also muss er auf eigene Faust versuchen, Partner Arthur zu retten.

Der befreit gerade eine Gruppe von Cheerleaderinnen aus den Fängen von „Rib Bone“, der die an sein Auto verfüttern will. Wobei ich mich ja frage, warum in dieser Welt noch Cheerleader existieren, aber ich sollte wohl nicht zu sehr darüber nachdenken. Der „Gentleman“ und sein Partner der „Scholar“ kommen vorbei und reparieren die Karre von Grace. Sie versprechen, die Cheerleader am Leben zu lassen und Grace und Art fahren weiter. Der Gentleman hält sein Versprechen und schneidet den Cheerleadern nur Finger ab und Zunge raus.

Carsons Partnerin ist ein Android. Ich dachte, das wäre vielleicht erwähnenswert.

Natürlich hält die vom Scholar reparierte Karre nicht lange. Und es wird eng, denn was ich vergessen habe zu erwähnen: Wer als letzter an jeder der einzelnen Zwischenstationen des Rennens ankommt, wird um die Ecke gebracht, indem Slink die Microchips in ihrem Nacken unter Strom stellt, oder so. Dem kann man aber natürlich gut entgegensetzen, indem man einfach in der Karre rumfickt, bis man ins Ziel gekommen ist, um das Adrenalin hoch zu halten, wie in „Crank“. Fragt mich nicht, ich erzähle es nur, wie es ist.

Dann stellt sich heraus, dass Slink auch ein Android ist und irgendwie alles eine große Schleife des Konsums ist, von einer Firma namens „Heart“. Ich raffe es nicht so ganz, aber wir haben ja noch 12 Folgen vor uns. Wu-fucking-hu!

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 09

Da sind wir also. Das große Staffelfinale. Und wenn es einen Seriengott gibt, auch das Serienfinale, denn noch so eine hingewichste Kackstaffel braucht einfach keine Sau. Außer natürlich die ganzen hirnamputierten Mutanten, die mittlerweile jeden Rotz fressen, der ihnen auf nostalgische Weise in die Fresse geschmissen wird. Soll heißen: Es gibt tatsächlich Idioten, die diese Grütze gut finden. Nun, ich hoffe, alle Charaktere sterben heute und die Affen, die diese Grütze gut finden, gleich mit. Für eine bessere Welt!

Behind The Eyes

Die Folge beginnt 6 Minuten vor dem Ende der letzten Folge. Nicht 5 oder 7, nein genau 6 müssen es sein.

Poseidon erklärt Sara erstmal den ganzen „evil plan“, den er so geschmiedet hat. Blah er hat Michael in den Jemen geschickt, damit er da verreckt, blah er liebt Sara, blah mit der Zeit hätte sie Michael vergessen, blah er wollte den Sohn adoptieren, blah. Könnt ihr euch nicht einfach alle erschießen und mir diesen Schwachsinn ersparen?

Draußen kommt Michael angefahren und Poseidon sagt Sara noch schnell, dass in 10 Minuten die Bude abfackelt.

Und dann sind wir wieder da, wo wir am Ende der letzten Folge waren, nur dieses Mal sehen wir, was passiert. Nämlich, dass nicht Michael erschossen wird, sondern die blonde Killerin ihren Partner wegballert, weil der zu viele Fragen stellt. Michael befreit Sara, Poseidon entführt den Sohn und haut ab, Michael und Sara finden den abgeknallten Link, der direkt um die Ecke geparkt hat. Es ist alles der helle Wahnsinn.

T-Bag und Whip fahren durch die Gegend und sind jetzt Vater und Sohn. Es ist wirklich bezeichnend für diese grauenhafte Kackserie, dass man einen grandiosen Charakter wie T-Bag nur dabei hat, damit man diese lahme Auflösung bringen kann, die zudem absolut keine Bewandtnis hat.

Poseidon erzählt dem Sohn, dass seine Mutter tot ist. Buhu. Oh, und dass Michael nicht sein Vater ist, sondern ein Typ, der sich als dieser ausgibt und seinen wahren Vater umgebracht hat.

T-Bag und Whip kommen bei Michael an, der erklärt, dass er einen Plan hat, um allen ein normales Leben zu ermöglichen. Dazu muss T-Bag scheinbar Poseidon killen, oder so. Bin ich eigentlich der Einzige, der in Frage stellen muss, wie sinnvoll es ist, am helllichten Tag mit einem komplett durchlöcherten Auto durch die Gegend zu gurken? Aber gut, Michael Scofield hat ja immer einen Plan, wie diese Staffel eindrucksvoll wiederle… bewiesen hat, also weiß er wohl, was er tut.

Michael kommt mit Hilfe eines neuen Tattoos, das in der ganzen Staffel keine Rolle gespielt hat, in Poseidons geheimen Unterschlupf und klaut seine Festplatten, mit denen er ihn jetzt erpresst.

Link bricht aus dem Krankenhaus aus und sorgt dafür, dass Abruzzis Sohn verhaftet wird. Wen interessiert das bitte an dieser Stelle noch? Der Typ hat doch ohnehin keine Rolle mehr gespielt.

Oh bitte, der alles hinterfragende Killer lebt noch und gibt Sara ein paar Tipps, wo sie ihren Sohn findet. Wie verdammt langweilig und unkreativ kann man bitte sein? So: Er stirbt direkt nachdem er die Information übergeben hat.

T-Bag und Sohn Whip treffen sich mit einem Typen, den Michael aus dem Knast geholt hat und der mit ihnen den Mord an Poseidon plant, wie den Mord an John F. Kennedy. Immerhin gibt es hier den besten Dialog der ganzen Staffel, als T-Bag wirbelnd erklärt, wann man morden sollte und wann nicht und Whip feststellt, dass sein Vater ja „pretty queer“ ist. T-Bags Antwort: „Now you know, where you got it from.“

In einem Lagerhaus kommt es dann zum großen Finale. Michael ist da. T-Bag und Whip sind da. Poseidon und seine Killerin sind da. Und irgendwie hat das alles absolut nichts mehr mit dem ursprünglichen Plan zu tun. Whip wird erschossen, T-Bag ist nicht erfreut und erledigt die Killerin mit einem Genickbruch.

Sara und Link befreien den Sohn, Michael und Poseidon decken alles auf, was an Schwachsinn abging und wie sie sich gegenseitig in die Pfanne gehauen haben und es kommt zum großen Endkampf, den Michael natürlich gewinnt. Aber dann kommen die Bullen und halten ihn für den Täter und verhaften ihn. Boah, Leute, macht fertig jetzt den Scheiß. Das macht doch alles keinen Bock mehr.

Poseidon wird auch verhaftet, weil Michael Beweise in sein Büro geschmuggelt hat. Und zu dem Büro hat nur Poseidon selbst Zutritt. Frage: Wenn nur er da rein kann, wie haben die dann darin die Beweise gefunden?

Michael wird freigelassen, weil irgendwie sich irgendwas ergeben hat, dass jeder weiß, dass er unschuldig ist. Ich habe nicht richtig zugehört, weil ich die Schnauze einfach voll hab.

Poseidon landet in Fox River und in einer Zelle mit T-Bag. Immerhin gehört dem damit die letzte Szene dieser Staffel und hoffentlich auch der Serie. Es war grauenhaft.

 

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 08

Es bleibt die Hoffnung, dass man endlich komplett in den absoluten Schwachsinn abdriftet. Nah dran war man ja in den letzten Wochen schon.

Progency

Wenn schon das „Previously on …“ nur ein müdes Gähnen verursacht, weiß man, dass hier so einiges falsch läuft. Um nicht zu sagen: Einfach alles.

Es beginnt mit einem Rückblick darauf, wie Michael den Deal mit Poseidon eingegangen ist und mich interessiert das an dieser Stelle ganz und gar nicht mehr.

Die Schiffbrüchigen werden dann gerettet, weil hier nix spannend sein darf und Michael wird mit einer SMS von Saras Handy, die natürlich von ihrem Mann kommt, in eine Falle gelockt. Aber zum ersten Mal in dieser Staffel ist Scofield kein Vollhonk und durchschaut den Plan.

Trotzdem muss er natürlich schnell zurück in die Staaten, denn Poseidon hat seinen Sohn. Link hat eine Idee und ruft den Sohn von Abruzzi (der großartige Peter Stormare aus den ersten Staffeln) an, dem er Geld schuldet. Unter dem Vorwand, dass er die Kohle hat, will er sich von dem in die Staaten einschmuggeln lassen.

Den bescheißen sie dann mit der Hilfe von C-Note und Sheba, die immer noch ganz feucht wird, wenn sie sieht, wie wenig Charisma der Darsteller von Link mitbringt. C-Note verabschiedet sich und Sheba bleibt um bei der Stürzung von Poseidon zu helfen. Ja, war cool, dich für drei Sekunden noch mal zu sehen, C. Machs gut. Grüß T-Bag im nutzlosen Nebencharakter-Nirvana.

Apropos nutzlose Nebencharaktere: Die Killer diskutieren mal wieder. Der Typ will aussteigen, die Tussi denkt hoffentlich auch darüber nach aus dem Schauspielgeschäft auszusteigen, denn das ist einfach nur fürchterlich schlecht.

Whip ist auf Mission in Chicago und hat Koordinaten von Michael gekriegt, die mitten in Lake Michigan liegen.

In New York folgt ewig langes Stalling. Also darf man sich minutenlang Leute beim Spazierengehen angucken.

T-Bag betet … und ich kann einfach nicht in Worte fassen, wie sehr ich die Writer dafür hasse, wie sie diesen fantastischen Charakter komplett zerstört haben. Jedenfalls trifft er sich mit Whip und ich habe keine Ahnung warum und wie und überhaupt und wasweißich. Oh nee, ich glaube die bringen hier den „Ich bin dein Vater“-Schwachsinn. Das ist doch nicht deren ernst, oder?

Im Cliffhanger der Woche wird Link von Abruzzi weggeballert und Michael von der Killerin, die nicht spielen kann. Uiuiui, ist das mal ganz und gar nicht spannend, oder was?

Der Quark wird wöchentlich quarkiger. Immerhin hat man einen Punkt erreicht, wo es schon so scheiße ist, dass man gar nicht genug die Hand vor den Kopf schlagen kann. Ich hab Bock aufs grandiose Finale nächste Woche. Das wird ganz sicher richtig schön scheiße.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 07

Letzte Woche ist man auf dem absoluten Tiefpunkt der Serie angekommen, als man endgültig alles, was die Serie mal ausgemacht hat, wegwarf und zur reinen lahmarschigen Actionserie mutierte. Dementsprechend ist mir jetzt alles scheißegal und ich sehne nur noch das Ende herbei, bei dem hoffentlich alle sterben. Vor allem die Autoren dieser hirnlosen Kacke.

Wine Dark Sea

Oh, das erklärt natürlich alles. Die Autoren haben die ganze Zeit gesoffen und kamen dann auf diese glorreichen Anti-Ideen und diesen dämlichen Folgentitel. Ich habe gerade kurz darüber nachgedacht, ob es vielleicht die selben Autoren wie von den letzten „Dexter“-Staffeln sind, aber das wäre ein zu großer Zufall. Und in einer guten Welt würden die ohnehin nie wieder Arbeit finden.

Michael ist vergiftet und nur ein Doktor kann ihm helfen: Seine Frau. Eigentlich ja Ex-Frau. Wobei, wenn er gar nicht tot ist, sind die dann nicht noch verheiratet? Und würde das nicht bedeuten, dass sich Sara gerade einen Harem aufbaut mit ihrem neuen Mann und Michael? Jedenfalls bricht sie auf in die Wüste, um Michael zu retten.

Der Koreaner bleibt im sicheren Dorf, die anderen brechen auf. Die bösen Killer sind … böse Killer … und mir dermaßen scheißegal, dass ich nach drei Sekunden schon wieder vergessen habe, worüber sie gerade gesprochen haben.

Sara braucht genau 4,7 Minuten, um aus Amerika in den Jemen zu reisen. Das muss ein Rekord sein. Und natürlich rettet sie Michael das Leben. Der verrät dann im Megatwist, dass Saras Mann Poseidon ist. Wow. Ist ja nicht so, dass man das schon in Folge 1 in Minute 5 komplett vorausgesehen hat.

Link ruft Sucre an, damit der auch mal wieder vorkommt nachdem er ja schon in Folge 1 einen 2 Minuten Auftritt hatte. Dieser hier dauert nur 1 Minute, denn sie wollen von ihm abgeholt werden, da er auf einem Frachter rumschippert, mit dem sie nach Hause kommen können. 30 Sekunden später sind sie auch schon auf dem Frachter. Meine Fresse, kann man hier nicht mal irgendwie ein Gefühl von Zeit vermitteln? Oder noch besser, mal sowas wie Spannung aufbauen und nicht jedes Problem innerhalb von 5 Sekunden lösen.

Sucre hat eine Gummipuppensammlung in seinem Schrank. Ich sage da jetzt mal nix zu, bin mir aber ziemlich sicher, dass sie mit deren Hilfe später noch im Meer treiben werden. Sara ist schon wieder zu Hause. Der Rückflug hat sogar nur 3,6 Minuten gedauert. Sara bricht Rekorde am Fließband heute.

Navy-SEALS stürmen den Frachter und suchen nach Michael und Co. Sucre hat sich zur Ablenkung fesseln lassen, damit die anderen sich verpissen können. Hoffentlich haben sie sich gemerkt, wo die Gummipuppen sind. Sucre haut unterdessen den Käpten um und bringt den Frachter auf Kurs raus aus den internationalen Gewässern, damit die SEALS nix mehr machen können.

Bei Sara zu Hause geht mir alles am Arsch vorbei. Sara hat ne Waffe und will die Wahrheit von ihrem Mann wissen. Blah. Ach so, er hat natürlich ihren Sohn und Blah.

Die SEALS hauen ab und bomben den Frachter mit einer Rakete weg. In letzter Sekunde können die Jungs noch abspringen. Gummipuppenschwimmkurs incoming.

Was für eine unfassbare Grütze.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 06

4 Folgen ham wa noch. Also noch jede Menge Zeit, todlangweiligen Scheiß aneinanderzureihen, den man genau so schon in den ersten 4 Staffeln gebracht hat. Wu-fucking-hu!

Phaecia

Die Flucht geht natürlich weiter und Michael freut sich, dass er mal wieder improvisieren kann. Diese Improvisation besteht daraus, sich ein Auto zu besorgen und mit tausend Verfolgern an der Stoßstange durch die Stadt zu brettern.

Die Killer von Poseidon dürfen auch mal für zwei Sekunden miteinander reden. Sie wollen natürlich Kaniel Outis töten. Sie ist dabei voll auf den Job fixiert, er meint, man könnte auch mal was hinterfragen. I don’t give a fuck. Können von mir aus beide verrecken.

Sheba ruft an und turtelt mit Link rum. Es ist einfach alles unfassbar grauenhaft und langweilig. Macht doch mal irgendwas cooles. Zum Beispiel an einer Tankstelle mitten in der Wüste anhalten und da dann einfach absolut nichts von Interesse zu machen, außer zu tanken. Poseidon sieht das alles über eine Drohne und rufen mal schnell den Ober-ISIS-Fritzen an, um ihm zu verraten, wo die Flüchtigen sind.

Wüsten-Mega-Baller-Action an der Tanke muss natürlich folgen. Anschließende Verfolgungsjagd durch die Wüste ebenso. Dabei geht der Wüstenführer drauf und jetzt steht man halt in der Wüste und weiß nicht wohin.

Michael lenkt dann den letzten Verfolger ab und killt ihn mit einem Schraubenzieher, wird dabei aber selbst verletzt und steht halbtot in der Wüste rum. Die anderen finden mit Hilfe der Möwen aus der Wüste, weil Möwen immer hilfsbereit sind.

Mit Feuerwerk zeigen Link und Co. Michael dann den Weg aus der Wüste und der kommt natürlich halbtot bei den anderen an. Der nächste Arzt ist aber in der Stadt, aus der sie gekommen sind. Uiuiui, wird Michael es schaffen? Wen interessierts …

Selten habe ich etwas so langweilig inszeniertes gesehen wie diese Folge. Es geht wöchentlich mehr bergab. T-Bag, Sara und Co. spielen gar keine Rolle mehr. Alles nur blah.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 05

Mal schauen, ob sich meine Befürchtung bewahrheitet, dass ab hier alles komplett in Schwachsinn abdriftet.

Contingency

T-Bag übermittelt die unfassbar überraschende Nachricht an Sara, dass ihr Mann das pure Böse ist und die macht sich panisch auf, um ihren Sohn zu schützen. Ich sage nebenbei mal schnell voraus, dass ihr Mann absolut nicht böse ist und noch nebenbeier, dass Kellerman noch lebt. Ihr könnt mir hinterher euer Lob für meine unglaubliche Durchsicht zukommen lassen.

Michael und Co. fliehen durch den Jemen und sind die meistgesuchten Verbrecher im Land. Was macht man also? Genau. Man versteckt sich in einem Lagerhaus. Da will Link dann mal ein paar Antworten und ich kann nur sagen … mir ist es eigentlich jetzt schon egal, was für einen megaverschwörerischen Quark Scofield von sich geben wird. Ich machs kurz: Er musste seinen Tod vortäuschen, um undercover für Poseidon arbeiten zu können, damit alle anderen frei bleiben dürfen. Wow. Habe noch nie sowas einfallsreiches gehört. Tolle Arbeit. Bleh.

C-Note und Sheba kloppen ein paar Terrosristen um und retten einen Piloten, der sie aus dem Land fliegen soll. Es dudelt also alles einfach so weiter dahin. Während die am Flughafen rumhängen, will Michael den Bahnhof besichtigen und mit dem Zug nach Hause fahren. Scheinbar hat er alles durchdacht. Auch, dass da ungefähr achtmilliarden Terroristen rumstehen. Aber immerhin hat er die perfekte Tarnung: Einen Sack Mehl, den er sich vors Gesicht hält. Ich weiß nicht, irgendwie waren seine Pläne früher einen Tacken besser.

Nach Schlägerei und kurzer Flucht hat sich das mit dem Zug natürlich schnell erledigt. Also fährt man mit dem Auto weiter. Link ist nicht begeistert, denn er schlägt seit zwei Stunden vor, doch mal zum Flughafen zu gehen. Eigentlich ist auch jeder seiner Meinung, aber trotzdem macht man genau alles andere. Äußerst intelligente Leute unterwegs hier. Das Auto wird weggerammt und die Flucht geht in der Kanalisation weiter.

Sara hat derweil übrigens mit ihrem Mann geredet und ihm nix geglaubt. Aber dann hat sie recherchiert und glaubt ihm doch. Und bei den Bullen identifizieren sie den Schützen aus Folge 1. Nach der Aussprache ist damit meine erste These schon mal eingetreten: Saras Mann ist nicht böse. Aber hier kommt die nächste Theorie: Am Ende wird sich herausstellen, dass er es doch ist. Ich habe einfach schon zu viel von dieser Serie in der Vergangenheit gesehen, um das nicht vorhersagen zu können.

Der Koreaner stellt sich als Queen-singender MacGyver heraus, der mit einer Attrappe die Verfolger abfackelt. Dann wird Sid erschossen. Ich bin ehrlich: Das würde mich mehr tangieren, wenn ich nicht jetzt gerade erst seinen Namen erfahren hätte. Und dann wiederholt man natürlich die Szene aus Staffel 1, wo das Flugzeug abhebt, gerade als die Flüchtigen ankommen. So nen Cliffhanger kann man ja ruhig immer wiederholen. Bleibt ja immer spannend, nicht wahr? Nicht wahr!!! Nein …

Es geht abwärts. Nicht nur, dass es vorhersehbar ohne Ende ist, man wiederholt auch noch einfach den ganzen alten Quark eins zu eins.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 04

Zuletzt hatte man ja sogar mal sowas wie Spannung aufgebaut. Mal schauen, wie man das diese Woche wieder zerstört.

The Prisoner’s Dilemma

Seife aufheben oder liegen lassen? Wird es um dieses Dilemma gehen, dem sich jeder im Knast irgendwann stellen muss, oder ist mit dem Titel etwas anderes gemeint?

Das Gefängnis steht kurz davor, von Terroristen überrannt zu werden, die natürlich mit dem Typen sympathisieren, den Michael letzte Woche mit der Uhr verarscht hat. Also muss Michael langsam mal abhauen. Allerdings sitzen er und seine Kumpel und der Uhrenarsch in Einzelzellen irgendwo im Keller rum. Natürlich hat er einen Plan, der aber in der Zelle des Terroristen anfängt und der hat keinen Bock mehr auf Scofield und seinen Scheiß.

T-Bag besucht Kellerman und will endlich wissen, wer die großen Drahtzieher sind. Knepper ist dabei natürlich mal wieder absolut großartig. Kellerman erzählt dann ein bisschen Verschwörungskram, der mich mal wieder nur nervt und dann kommen die Killer von Poseidon und erschießen ihn. T-Bag ruft dann mal schnell die Bullen und folgt dann den Poseidon Killern, die sich natürlich im Megatwist mit Saras Mann treffen.

Lincoln macht Nägel mit Köpfen und fährt zum Knast, um Michael zu befreien. Da muss er dann den Typen mit dem Schlüssel jagen, der alle anderen eingeschlossen hat, der dann von ISIS auf der Straße erschossen wird und es ist einfach nur komplett schwachsinnig was hier passiert. Dazu kommt dann ein Aufstand und irgendjemand will Kaniel Otis (also Michael) killen.

Der kann dann den Terroristen doch überreden mitzumachen und der Megaplan besteht daraus, dass der seine Zelle auseinandernimmt, mit der Hilfe von Utensilien, die Michael irgendwann schon mal vorsichtshalber da versteckt hat. Es ist sowas von todlangweilig, wenn man diese ganze Vorbereitung einfach überspringt.

Link kommt gerade im Knast an, als Michael und Co. über die Mauer hüpfen. Michael gibt dem Koreaner aus seiner Zelle dann bei der Flucht einen Zettel und sägt ihn vom Rest der Truppe ab. Aber natürlich verarscht auch Terrortheo den Rest der Truppe und will sie killen. Aber rein zufällig kommt Link im richtigen Moment um die Ecke gelatscht und schnappt sich eine Waffe und will alle umnieten. Dazu kommt es dann auch, weil Michaels Homofreund Terrortheo absticht und alles drunter und drüber geht. Dann Flucht und ISIS erklärt, dass der Jemen abgefackelt wird, wenn sie sich nicht stellen, oder so.

Okay, ich sehe schon, dass hier der Punkt erreicht ist, wo das Ganze für mich ganz extrem den Bach runter gehen wird. Im Knast ist nix mehr los, also ist es nicht mehr Prison Break und wir kommen zum Twist-WTF-SchmeißallenSinnundVerstandandieWand-Overkill. Das wird jetzt noch anstrengend, fürchte ich.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 03

In der Hoffnung, dass T-Bag diese Woche wieder am Start ist, geht es weiter.

The Liar

Der Titel ist schon mal herrlich einfallslos, lässt aber immerhin alle Möglichkeiten offen. Lügen tun in der Serie aber eigentlich alle durchgehend, also ist es wohl doch einfach nur einfallslos.

Uh, Michael hat einen Papierflieger gebastelt. Nicht gerade Origami vom Feinsten, das Teil. Natürlich ist es mal wieder eine Nachricht für Link. Es stellt sich heraus, dass es eine Karte ist, oder eine Ortsangabe.

Nach einigem Hin und Her stellen C-Note, Link und Shiva dann fest, dass es hier nicht um Scofield geht, sondern um einen großen Terroristen und hinterfragen, ob das alles so eine gute Idee ist, was sie da treiben. Ich hätte mir die Frage ja schon bei der Ankunft im Jemen gestellt. Die sind doch alle irre da.

Das bestätigt sich, als sie im Knast den homosexuellen Zimmerkumpanen von Michael hängen wollen. 1812 hat angerufen und gesagt, dahin könnt ihr euch alle verpissen.

T-Bag stattet Sara einen Besuch ab. Die ist natürlich gar nicht begeistert. Er will aber eigentlich nur wissen, was mit ihrem toten Ex-Mann abgeht.

Link und Shiva werden beschissen, als sie sich falsche Ausweise holen wollen.

Michael klaut einem Wachmann die Uhr und sorgt so für einen Lockdown, damit sie in der Nacht aus der Zelle fliehen können. Nebenbei lernt man hier zumindest etwas die Zellengenossen kennen. Mehr kann man wohl nicht erwarten in den paar Folgen. Immerhin sind sie nicht komplett farblos.

Sara setzt T-Bag auf Kellerman an, um herauszufinden, was so abgeht, nachdem sie von den Killern verfolgt wurde, die in Folge 1 ihren Mann angeschossen haben. Der Mann ist nebenbei sowas von uninteressant, das jede Szene mit ihm eine Qual ist.

Beim Ausbruch geht alles drunter und drüber und natürlich gelingt es nicht. Dass Michael zuvor dem Terroristen Mahal, dem er versprochen hat, ihn rauszuholen, die Uhr untergejubelt hat, damit er nicht mit kann, wird sich wohl noch rächen.

Klar, mit mehr Aufbau wäre das hier alles intensiver gewesen. Da zeigt sich halt, dass unter so wenigen Folgen vor allem die neuen Charaktere zu leiden haben. Aber die Folge hat mir ganz gut gefallen.

Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 02

Der Neustart fiel ja überraschend gut aus. Mal schauen, ob man das Level halten kann.

Kaniel Outis

Im Knast bricht Michael gerade durch die Decke aus. Toll. Das eigentlich interessante ist doch die Planung und Vorbereitung des Ganzen. Das überspringen die hier doch jetzt wohl nicht einfach. Irgendwas läuft aber schief, denn die Suchscheinwerfer gehen nicht aus, also kehrt er zusammen mit seinem Ausbruchspartner zurück in seine Zelle.

Irgendwo anders im Jemen jagt Lincoln ein Spionenblag durch die Stadt. Von dem Kind bekommt er eine Origami Nachricht, die ich nicht lesen kann. Hab meine Brille nicht auf. Weil ich keine habe. Die Nachricht ist jedenfalls von Michael und es geht um den „Sheik Of Light“. Wer auch immer das sein mag.

Sara hat auch mal eine Szene und der Charakter wird mich einfach niemals interessieren. Sie trifft sich mit Kellerman, den ich schon in Staffel 1 immer cool fand, obwohl er der Böse war – vermutlich mochte ich ihn genau deswegen. Jedenfalls erzählt er, dass Michael Scofield nicht mehr existiert, da er ausgelöscht wurde und durch Kaniel Outis ersetzt. Und das kann nur ein absolutes Genie bewerkstelligen. Er vermutet also, dass Michael selbst dafür verantwortlich ist. Sara will davon nix hören und haut ab. Ich machs mal kurz und sage, dass im weiteren Verlauf der Folge Kellerman mit weiteren Beweisen an Sara herantritt, um sie zu überzeugen. Dabei stellt sich raus, dass Michael ein Mörder ist. Oder besser gesagt, dass Michael scheinbar sich selbst als Mörder hingestellt hat um unterzutauchen. Später kriegt sie eine Origami Nachricht.

Shiva hilft Link und C-Note den „Sheik Of Light“ zu finden.

Im Knast hört der asiatische Zimmergenosse Queen, was ihn direkt zum sympathischsten Mann in dem Schuppen macht. Michaels Ausbruchskollege ist homosexuell und war dafür verantwortlich, dass die Lichter ausgehen. Aber daraus wurde bekanntlich nichts und jetzt wundern sich die beiden, was mit dem „Sheik Of Light“ passiert ist.

Michael bastelt eine MacGyver-Gedenk-Irgendwas aus nem Kaugummi und Socken. Keine Ahnung, was das jetzt war, aber er stellt sich anschließend krank. Keine Ahnung, warum. Jedenfalls wird er dann von den Wachmännern vermöbelt.

Link und Co. finden den „Sheik Of Light“, aber der will nur mitkommen, wenn sie seine Tochter befreien. Es ist quasi wie eine Rollenspielnebenquest. Und genau so simpel, denn fünf Minuten später ist die Rettung auch schon gelungen.

Michael hat sich eine Pille gesichert, die er jetzt gegen ein Handy und eine Kreditkarte eintauscht. Ergibt das ja doch noch Sinn.

Wie sich herausstellt ist der „Sheik Of Light“ der Vater von dem Homosexuellen. Und Michael ist wohl einen Deal mit Terroristen eingegangen, wenn ich das Ende richtig deute. Uiuiui, das wird ja spannend …

Episode war eher nicht so der Bringer. Aber man muss halt auch erstmal die Story aufbauen, deshalb ist das schon okay so. Großes No-Go allerdings: Kein T-Bag.