Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Christopher Nolan

Mal aktuell: Dunkirk

Heute könnte mein letzter Kinobesuch für lange Zeit gewesen sein. Nicht nur, zieht mein Cousin, mit dem ich immer im Kino war, weg, sondern gehen mir auch die Kinos einfach tierisch auf die Klötze, mit ihrem immer gleichen Kackprogramm voller Blockbustergetöse, das keinen Platz für etwas anderes bietet. So mussten wir also mal wieder von den kleinen Programmkinos abweichen und so einen Multiplexpisstempel unterstützen, in dem man schon für das Getränk einen Kleinkredit aufnehmen muss.

DUNKIRK

Wer sich so wie ich nicht so ganz mit der Historie auskennt, braucht vielleicht eine kleine Auffrischung, um was es eigentlich geht. Aber da der Film mir die auch nicht gegeben hat, kriegt ihr hier keine. Nur so viel: Am Strand von Dünkirchen warten Soldaten auf Rettung, während die Feinde immer näher rücken und sie bereits eingekesselt haben.

Die Geschehnisse werden aus drei Perspektiven erzählt:

Land: Hier versuchen zwei Soldaten irgendwie ihren Arsch zu retten und wir wissen quasi nix über sie.

Wasser: Hier tuckert ein Fischerboot los, um die Soldaten vom Strand zu holen, und rettet dabei immer mal wieder Soldaten vorm Absaufen. Die Geschichte hat noch am meisten einen Bezug zu den Charakteren zu bieten, während alle anderen eigentlich komplett blass bleiben.

Luft: Hier fliegt ein maskierter Tom Hardy rum und jagd Batman. Oder zumindest stelle ich mir vor, dass er die Kampfbomber als Batman visualisiert.

Auch wenn hier überall die Action abgeht, kommt die eigentliche Gefahr zu keinem Zeitpunkt rüber. Ja, die mögen alle am Strand festsitzen, weil die Deutschen sich nähern. Nur sieht man davon leider gar nichts. Eine vierte Ebene in der Stadt wäre da sicher nicht verkehrt gewesen.

Überhaupt hätte eine halbe Stunde mehr dem Film sicher gut getan. Und das kommt von jemandem, der es gerne kurz und auf den Punkt mag. Aber hier hätte mehr Zeit eben auch mehr Charaktertiefe bringen können und eben vielleicht auch noch die Möglichkeit, die anrückende Gefahr zu beleuchten. So bleiben alle sehr blass und ich wusste am Ende des Films mehr Namen von Schiffen als Figuren in dem Film. Das ist jetzt sicher nicht das größte Problem in einem Kriegsfilm, aber ich soll ja mit denen mitfiebern und auf ihre Rettung hoffen. So waren sie eben einfach nur da und mir zu egal, um da irgendwas zu investieren.

Ansonsten gibt es aber nicht viel zu meckern. Hans Zimmers Dauergedröhne muss man etwas ignorieren, weil es schon mal nerven kann. Und die Zeitsprünge waren im ersten Moment hin und wieder verwirrend, aber da kann man drüber hinweg sehen.

Insgesamt bietet der Film tolle Bilder, gute bodenständige Action und einfach eine tolle Inszenierung der Geschehnisse auf allen drei Ebenen. Die Geschichte ist auch gut erzählt, hätte nur eben Potenzial für etwas mehr gehabt.

Und der Film kommt ohne großes Gewaltgewichse aus, was auch einfach mal schön ist. Statt überall Gleidmaßen durch die Gegend zu schleudern, spielt sich die größte Gefahr eher im Kopf des Zuschauers ab. Wenns knallt, dann zwar richtig, aber eben immer ohne explizite Gewaltausbrüche.

Und was mir natürlich besonders wichtig ist: Es gibt kaum CGI. So ziemlich alles hier ist echt. Die Schiffe, die Flugzeuge, die Explosionen, die Leute. Es ist so herrlich. Schon das gibt aus Prinzip einen Pluspunkt bei mir.

Wenn man über ein paar Schwächen hinwegsieht, kriegt man hier also einen ziemlich starken Vertreter des Kriegsfilms, der dazu auch noch eine frische Situation behandelt, die nicht schon tausendmal verfilmt wurde.

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Media Monday #280

Nach langer Auszeit gebe ich auch mal wieder meinen Senf im Media Monday zum Besten. Und meine Herren, hat Wulf mir heute Steilvorlagen für absolute Hasstiraden gegeben. Mal sehen, wie sehr sich das ausnutzen lässt.

1. Doctor Strange nervt mich ja tatsächlich weit weniger, als es der Fall sein sollte. Normalerweise werden diese Comicverfilmungen ja überall abgefeiert und gehypet und überall labern die Leute darüber und es gibt keine anderen Themen mehr und dann kriege ich das kalte Kotzen von der ganzen Scheiße und will alle Filmfans mit einem verbogenen Wolkenkratzer erschlagen. Aber der Streifen hier ist relativ ruhig an mir vorbei gezogen. Klar, es gab die üblichen Reviews, die ich ignorieren musste, aber in den sozialen Medien haben fast alle einfach mal ihre Scheißfresse gehalten und nicht rumgenervt mit „Strange ist so geil!“, „Cumberbatch ist so geil!“, „My Cucumber is so strange!“ oder ähnlichem Scheiß. Also geht mir der Film einfach nur aus Prinzip am Arsch vorbei. Sherlockception brauch ich nicht wirklich. Gucken werde ich ihn trotzdem irgendwann im Rahmen eines größeren Projektes, das ich hier plane. Aber dazu mehr, wenn es soweit ist.

2. Ich kann und will es nicht mehr hören, dass gefühlt jeden Tag ein Remake/Reboot/Prequel/Sequel zu irgendwelchen Filmen aus den 80ern oder 90ern angekündigt wird. Das Hollywood scheiße ist und der geldgeilste Haufen Arschkrampen seit der Spaltung der FIFA  ist ja nun kein Geheimnis. Aber muss das denn wirklich bedeuten, dass man absolut ganz und gar nichts neues mehr macht? Ich sammel mal schnell alle Filme, die noch nicht remaked/rebootet/sequelt/prequelt wurden und bei denen das auch scheinbar noch nicht im Gespräch war. Hier:

Der Pate

E.T.

Zurück in die Zukunft

Liste vollendet. Auf alles andere können wir uns dann demnächst wohl freuen.

3. Kaum vorzustellen, dass Hollywood doch noch ungefähr zweimal im Jahr eigenständige Filme bringt. Nächstes Jahr kommt zumindest ein neuer Christopher Nolan Film. Und es wird ein Film über den zweiten Weltkrieg. Jetzt würde ich ja erst mal sagen, dass das nicht unbedingt ein Genre ist, bei dem ich jetzt sofort in Freudentaumel verfalle. Aber da es sich hier um Christopher Nolan handelt, dürfte zumindest die Inszenierung vom feinsten sein und nicht nur überbordendes CGI-Gewichse mit Kampfpiloten.

4. Wenn ich nur mehr freie Zeit zur Verfügung hätte, würde ich wahrscheinlich viel mehr aus dem Filmschrottplatz machen, als „nur“ diesen Blog. Es ist halt der Fluch des Kreativen. Ideen ohne Ende haben, aber keine Zeit, diese auch nur ansatzweise umzusetzen. Und warum? Weil man in dieser kapitalistischen Kackwelt gezwungen ist, seine Zeit damit zu verschwenden, jeden verfickten Tag stundenlang irgendwelche stupide Scheiße zu machen, die einen immer näher an den Amoklauf herantreibt. Und das nicht, damit man sich irgendwelchen Müll leisten kann, den man eigentlich gar nicht braucht. Nein, wenn man das nicht macht, verreckt man halt. Weil man sich ja nicht mal Grundmittel holen kann, wenn man dafür nicht viel zu viele Papierfetzen mit aufgedruckten Zahlen auf die versiffte Ladentheke legt. Was für ein bekacktes Scheißsystem.

5. ____ war mal wieder richtig originell und einfallsreich, schließlich ____ . hahahahahahaha … originell … hahahahahahaha … einfallsreich … hahahahahahaha … heutzutage … hahahahahaha … ich kann nicht mehr … hahahahahahaha … … … … … ich gehe heulen …

6. Es wäre doch großartig, wenn. buhuhuhuhu … gute Filme … buhuhuhuhuhuhu … sollen die machen … buhuhuhuhuhu … verfickte kapitalistische Arschlöcher … buhuhuhuhuhu … sterbt an Krebs ihr Flachwichser … buhuhuhuhu …

7. Zuletzt habe ich endlich die zweite Staffel von „The Leftovers“ zu ende geguckt und das war fantastisch, weil die Serie interessante Charaktere, eine interessante Grundidee und einen interessanten Storyverlauf hat und man außerdem absolut gar nix rafft. Und sowas mag ich. Man ist eben genau so verwirrt, wie die Charaktere in der Serie und kann sich dadurch sehr gut in diese Welt hineinversetzen, in der alles und jeder scheinbar irgendwie irre geworden ist. Freue mich schon auf die finale dritte Season im Januar.

Media Monday #177

Nach einem anstrengenden Wochenende, mit Konzertbesuch, inklusive Feuerwehreinsatz, weil irgendein Vollspaten meinte, er müsse in der Hütte rumkokeln, und einem 82. Geburtstag, inklusive Kaffeeklatsch, was für mich immer eine Art Folter ist, kann ich mich mal wieder dem Media Monday widmen.

 

1. Ellen Page, Emma Stone und Emma Watson gefallen mir nicht nur als SchauspielerInnen, sondern auch wenn ich sie in Interviews sehe, weil sie scheinbar ziemlich cool und locker drauf sind. Gegenbeispiel: Megan Fox (wer sonst?), aber hier soll es ja dieses Mal nur um Positives gehen, also lassen wir das.

2. Christopher Nolan ist in meinen Augen ein/e vollkommen außergewöhnlicher RegisseurIn, weil er versucht, in seine Blockbuster so etwas wie Tiefe einzubauen, was zumindest für Hollywood absolut untypisch ist. Natürlich muss das nicht immer gelingen und ich kann auch jeden verstehen, dem das vielleicht etwas zu sehr „gewollt“ wirkt, aber mir gefällts. Aus Hollywood muss man ja mittlerweile eh nehmen, was man kriegen kann, wenn man nach etwas sucht, was nicht einfach nur hingerotzt wirkt. Nolan bildet da eine der wenigen Ausnahmen im Actiongenre.

3. Der Stunt, als Jackie Chan in Police Story an einem Pfahl voller Lichterketten runterrutscht wird mir als Szene unvergessen bleiben, denn das war das erste Mal, dass ich einen seiner waghalsigen Stunts gesehen habe und der Typ ist sich einfach für nix zu schade und riskiert Leib und Leben, um die Zuschauer zu unterhalten. Sowas nötigt mir einfach Respekt ab. Gibt natürlich noch viel mehr Beispiele, wie zum Beispiel den geisteskranken Häuserslide, oder den Sprung vom Dach auf einen Balkon gegenüber, oder … (Nebenbei ist mir das nur gerade eingefallen, weil ich momentan mal wieder ein paar Chan-Filme gucke, die ich teilweise nach wie vor absolut unterhaltend und lustig finde) (Außerdem musste ich Jackie hier auch mal lobend erwähnen, bevor ich irgendwann beginne, seine alten Filme hier zu zerreißen, weil die einfach nur Käse waren).

4. Terry Pratchett hat mit der Scheibenwelt eine derart spannende Welt geschaffen, die ich einfach liebe , weil sie herrlich verrückt ist, gleichzeitig aber auch unserer Gesellschaft hervorragend den Spiegel vorhält. (Wobei spannend vielleicht nicht ganz richtig ist, aber eine andere Welt ist mir gerade nicht eingefallen).

5. Als großer Fan von Game Of Thrones , würde ich es begrüßen, wenn man die Serie nicht wirklich, wie angeblich geplant, nach sieben Staffeln beenden würde, denn ich weiß einfach nicht, wie man da noch alles unterkriegen will, ohne das es am Ende gehetzt, zerstückelt und zusammengequetscht wirkt.

6. Einer der schönsten Aspekte am Hobby ‘Film’ ist es, dass es ein sehr breites Spektrum gibt. Eigentlich ist für jeden Gemütszustand was dabei. Ob ich jetzt was zu lachen will, oder zum weinen (wobei das eher selten vorkommt), oder einfach mal was um abzuschalten, oder nachzudenken, oder was in den Fernseher zu schmeißen, oder was völlig stupides, oder was für meinen Blog, oder, oder, oder.

7. Zuletzt gesehen habe ich Die Police Story Trilogie und das war mal wieder ein großer Spaß , weil Jackie Chan da einfach richtig abgeht und Michelle Yeoh sich auch für keinen waghalsigen Stunt zu schade war. Die hätten mehr Filme zusammen machen sollen.

Media Monday #175

Der Horrorctober ist vorbei und ab jetzt geht es wieder zurück zum üblichen Ablauf hier auf dem Schrottplatz. Den Anfang macht der neue Media Monday.

 

1. Horrorctober und Halloween sind vorbei: Meine Horrorfilm-Entdeckung des Jahres ist äh, ja, schwierig. Ich habe ja bewusst eigentlich nur Müll rausgesucht. Der einzige Film, den ich noch nicht kannte und der nicht totaler Schrott war, war eigentlich Planet Terror, den ich durchaus unterhaltsam fand. Ein Meisterwerk ist das aber auch nicht gerade.

2. Hingegen All Cheerleaders Die war eine echte Enttäuschung, denn ich erwarte ja von solchen Müllfilmen nicht viel, aber wenn sie einfach nur langweilig sind, ist das ein absoluter Todesstoß. Nebenbei muss mir mal irgendjemand erklären, warum das Teil als Horrorcomedy gilt. Ich habe da absolut keinen Gag drin finden können. Nicht mal nen schlechten.

3. Im November freue ich mich am meisten auf Interstellar , weil mich Christopher Nolan bisher nie enttäuscht hat und auch dieser interessant werden dürfte.

4. ______ fand ich früher echt klasse, würde ich mir aber heut nicht mehr ansehen, weil ______ . Fällt mir nix ein. Was ich damals mochte, mag ich auch heute noch. Und sei es nur aus Nostalgie-, oder Trashfaktorgründen

5. Es ist mir echt ein Rätsel, wie ______ gefilmt werden konnte, denn schließlich ______ . Äh, nee. Wird doch alles mit Kameras gefilmt, oder?

6. Jetzt, wo es kälter und ungemütlicher draußen wird, habe ich mir vorgenommen, daheim bei meinen ganzen Schreibprojekten endlich mal voran zu kommen. Roman und so, ihr wisst schon.

7. Zuletzt gesehen habe ich nach Ewigkeiten mal wieder Hitchcocks Die Vögel und das war mal wieder unterhaltsam, weil ich Hitchcocks Stil mag. Allerdings sieht man dem Film natürlich sein Alter teilweise ganz stark an, was einen schon etwas rausreißen kann. Trotzdem immer noch ein sehr guter Film.

Media Monday #155

Während das WM-Spiel nebenbei im TV läuft, und sich die 22 Spieler die Bälle zuschieben, schiebt Wulf vom Medienjournal den Bloggern mal wieder seine Montagsfragen des Media Monday zu.

1. Der beste Beitrag oder die beste Kritik, die ich in der vergangenen Woche auf einem Blog gelesen habe, war Julianes Top 10 von 10 Indie-Sci-Fi-Filmen, einfach weil ich davon noch keinen einzigen kenne, aber einige Interessante dabei sind, die ich mir mal besorgen werde .

2. Dexter hatte ein wirklich enttäuschendes Ende, denn da hat einfach gar nix mehr Sinn ergeben, woran bullion mich kürzlich wieder erinnert hat. Überhaupt scheint es so, dass die Serienmacher oft einfach nicht so wirklich wissen, wo man denn eigentlich am Ende hin will. Mir würden da nach kurzem Nachdenken mit Sicherheit noch mehr Beispiele einfallen.

3. In der zweiten Jahreshälfte 2014 freue ich mich am meisten auf Sin City 2 , weil Teil 1 saucool war und schon seit Ewigkeiten eine Fortsetzung angekündigt ist, die aber immer wieder verschoben wurde. Jetzt scheint es dann endlich mal zu klappen. Außerdem kommt noch Nolans Interstellar, aber über den weiß ich noch nix Genaues, deshalb hält sich da meine Freude noch in Grenzen.

4. Demnächst möchte ich Pentecost sehen/lesen/o. ä., weil Autorin J.F. Penn mir das Teil geschenkt hat und da muss ich das natürlich auch mal in Angriff nehmen .

5. Zuletzt enttäuscht von einer Figur, die plötzlich völlig out-of-character agiert hat, war ich von John Locke in Lost, als er Charlie in der zweiten Staffel in die Fresse haut, und ihm kein Wort über seine Träume glaubt, obwohl er selber ständig auf der Insel rumhalluzinationiert (gibt es das Wort?). Ja, ich weiß, ewig her, aber was anderes ist mir gerade nicht eingefallen und das stört mich einfach bei dieser geilen Serie.

6. Das größte Geschenk, das man mir in punkto Medien machen könnte, wäre, keine Ahnung, schenkt mir Filme und Serien und Bücher und ich bin glücklich. Auf so Conventions und solchen Kram brauch ich nicht. Ist nicht so mein Ding.

7. Zuletzt gesehen habe ich Schweiz gegen Ecuador und das war ein unfassbar langweiliges Gebolze , weil beide Mannschaften scheinbar nicht so richtig Bock hatten. Sorry, mit Filmen und Serien ist gerade nicht viel los. Zu viel Fußball.

Media Monday #150

Und wieder eine neue Woche. Bedeutet: Ein neuer Media Monday.

 

1. Fragt man mich nach meinen drei liebsten SchauspielerInnen, so fallen mir spontan Robert De NiroAl Pacino und Kevin Spacey ein. Wobei man bei den beiden Erstgenannten anfügen muss, dass ihre Filmauswahl mittlerweile doch stark zu wünschen übrig lässt.

2. Es gibt Filme die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum?

Ich mag beides ganz gerne. Kommt auf die Stimmung an. Manchmal braucht man einfach was zum abschalten, da sind unanstrengende Blockbuster genau das Richtige. Meistens bevorzuge ich aber doch etwas mit mehr Anspruch. Wenn mich ein Film nach dem Schauen noch weiter beschäftigt, hat er eigentlich alles richtig gemacht.

3. Fernab von sympathischen und/oder attraktiven SchauspielerInnen oder präferierten Genres; habt ihr einen Lieblingsregisseur, der euch ungeachtet der genannten Kriterien in steter Folge ins Kino treibt, wenn sein neuestes Werk anläuft? Da ich eher selten ins Kino gehe, kann ich das nicht wirklich beantworten. Must-Sees sind aber immer Quentin Tarantinos Filme und bisher hat auch Christopher Nolan nie enttäuscht.

4. Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt? Wie gesagt: Selten Kino. Deshalb habe ich in den letzten Jahren nur Filme im Lichtspielhaus (benutzt man das Wort eigentlich heute noch?) gesehen, die mir auch gefallen haben. Wenn ich weiter zurück denke, fällt mir spontan Der Diamantencop mit Martin Lawrence ein, den ich mir hätte sparen können, den ich aber damals spontan im Kino angeguckt habe.

5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Gräuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt? Eigentlich nicht. Ich kann mich eigentlich auf alles einlassen.

6. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Megan Fox gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass demnächst ein neuer Film für meinen Blog erscheint .

7. Mein zuletzt gesehener Film war Der große Gatsby und der war richtig gut , weil die Schauspieler ausnahmslos eine tolle Leistung abgeliefert haben, die Story interessant war, die 20er Jahre gut eingefangen wurden und auch sonst alles passte, bis auf die neumodische Musik, aber da kann ich drüber wegsehen .