Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: Oktober 2016

Dark Ride – Horrorctober 2016

Was war der Horrorctober mal wieder für eine Achterbahnfahrt. Es ging auf und ab und auf und ab und dann wie eigentlich jedes Jahr immer weiter abwärts. Aber wir sind am Ende angelangt. Und deshalb gibt es jetzt quasi den Looping unter den diesjährigen Filmen. Wir gehen in den Horrorvergnügungspark.

DARK RIDE – USA – 2006 – 94 Min.

Vor 30 Jahren wurden in der Geisterbahn in einem Vergnügungspark zwei Mädchen ermordet. Der Park machte dann dicht, weil bei Vergnügungsparks ist schlechte Publicity immer noch schlechte Publicity. Nicht so wie in der Filmbranche, wo man sich wie der letzte Arsch aufführen kann und anschließend wieder die Hauptrolle spielt.

Heute will denn eine Gruppe von namenlosen Affen Urlaub machen und sie gehen mir schon jetzt tierisch auf den Sack.

„Wir fahren Auto“-Montage, bis man an der Tanke ankommt. Da labert der Filmfan, der dauernd mit Filmzitaten um sich wirft, einen alten Opa dicht. Nervt das jetzt schon alles hier. Ich hoffe die sterben alle früh und grausam.

In der Klapsmühle ärgern zwei Wärter einen Insassen mit einem Schnitzel und werden dafür mit einer Taschenlampe getötet. Ich schätze, er ist vegan.

Die Affen gabeln eine Blondine auf, die irgendwelche Scheiße labert, über Musik, die Raum und Zeit verändert, oder so. Dann fängt sie an zu flennen und von einem Typen, der das anders sah und dem sie deshalb die Visage eingedroschen hat. Dann zieht sie sich aus und alles ist gut.

Die Affen wollen also im Vergnügungspark übernachten, der halt seit Ewigkeiten geschlossen ist. Wir wissen, wo das hinführt. Genau, die Affen latschen ewig und drei Tage durch dunkle Gänge und zwischen stillgelegten Fahrgeschäften her und es passiert absolut überhaupt nichts.

Dann, nach ungefähr 20 Minuten, in denen wirklich nichts passiert ist, das auch nur ansatzweise erwähnenswert wäre, erzählt der Filmfan die Story von den toten Mädchen, die seine Cousinen waren. Naja, eigentlich ist also doch immer noch nichts passiert. Macht jetzt fast 30 Minuten ohne irgendwas von Interesse. Das ist schon fast rekordverdächtig.

Eine Stunde rum und es passiert absolut gar nix. Außer, dass Cathy ihren Freund erschreckt und die Anhalterin ihre Tüten zeigt und einem der Typen einen kaut. Alle anderen schleichen durch den Park und hören Stimmen, oder so. Das hier ist alles so einschläfernd, dass ich es nicht wirklich kapiere. Wenn nicht in den nächsten 5 Minuten jemand stirbt, stirbt ein Teil von mir, töte ich irgendwas.

DA!!!!!!!!!!!! Steve ist tot und jetzt eine Marionette.

Der Blasebalg verliert den Kopf mitten im Akt der – nennen wir es aus Mangel an Alternativen – Liebe. Jim rennt geschockt vor ein Abflussrohr. Meine Fresse, ist das alles dämlich.

Und dann latschen wieder alle durch den Park im Dunkeln. Ganz ehrlich: Das Setting wäre ja sogar echt frisch und cool, aber man nutzt es hier einfach überhaupt nicht. Die könnten auch einfach durch jedes andere Gebäude/Gehege/Anlage/Wald/Wasauchimmer latschen und es würde einfach keinen Unterschied machen.

Die Security kommt mal gucken und kriegt den Schädel gespalten.

Ach so, ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass der Killer natürlich der geflohene aus der Klapse ist und natürlich auch der, der damals die kleinen Mädchen geschnetztelt hat. Nicht, dass das irgendeinen Unterschied macht, aber ich dachte, ich erwähne es mal so nebenbei. Wie im Film eben auch alles so nebenbei passiert.

Cathy haut mit nem Auto ab. Jim irrt durch die Geisterbahn. Ich habe keine Ahnung, ob sonst noch jemand lebt. Weil es mir scheißegal ist. Cathy ballert mit der Karre in die Geisterbahn und erwischt natürlich zufällig den Killer, der in irgendwelche Stacheln fliegt.

Der Filmfreak lebt auch noch und guckt mal, was die anderen so treiben. Cathy ist bewusstlos, also sticht er Jim ab, weil der Killer ist sein älterer Bruder und bleh. Cathy wacht auf und geht einfach nach Hause und … äh … ja … Ende. Was für eine lahme Scheiße.

Mehr lahmen Scheiß gibt es in der Horrorctober Übersicht.

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Earth VS The Spider – Horrorctober 2016

Letztes Jahr hatten wir im Horrorctober Riesenameisen. Dieses Jahr legt der selbe Regisseur wir noch einen drauf und bringt uns das ultimative Riesenmonster. Eine Riesenspinne!!! Dam-Dam-Daaaaam!!!

EARTH VS THE SPIDER – USA – 1958 – 76 Min.

Schwarz-Weiß mag ich meine Spinnen am liebsten. Und meine Goreeffekte. Vor allem, wenn sie so fantastisch sind wie hier. Da fährt eine Mann mit Hut nichtsahnend die Straße entlang und auf einmal muss er laut schreien und Blut spritzt ihm ins Gesicht. Von wo das kam? Von wem das ist? Man wird es nie erfahren.

Carol ist besorgt, denn Vati ist gestern nicht nach Hause gekommen, als er ihr ein Geburtstagsgeschenk kaufen wollte. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag kommt also die Spinne um die Ecke. Was für eine Bitch. Jedenfalls fährt Carol mit Mike in die Walachei um Papa zu suchen und sie finden sein Auto und eine Höhle, in der sie ihn vermuten, weil … man aus Prinzip in dunklen, gammeligen Höhlen rumhängt, wenn draußen die Sonne scheint und man eine Panne hat. Panne sind hier wirklich mal wieder nur die Charaktere.

Statt einem Spinnenangriff müssen die beiden erst mal einen Stalaktitensturz überstehen, da Carol durch ihr „Dad!“-Gerufe alles zum Wackeln bringt. Dann finden sie ein Skelett, das noch ziemlich frisch aussieht. Könnte Papi sein. Gerade frisch ausgelutscht wie in Starship Troopers. Kurz darauf fallen beide in ein Gespann aus Stricken, das sich auf den zweiten Blick als Spinnennetz herausstellt. Mit viel Fantasie … bleibt es ein Gespann aus Stricken. Aber sind wir mal nicht so. Der Film ist alt. Viel wichtiger ist ohnehin, dass DIE SPINNE KOMMT!!! Und sie quietscht, als bräuchte sie mal einen Ölwechsel. Mike und Carol hauen mal lieber ab.

Im Kaff glaubt den beiden natürlich keine Sau, dass da eine Spinne ist. Was für Spatzenhirne. Man könnte ja immerhin mal einen Hundetrupp hinschicken, um das zu kontrollieren. Alternativ würde man vielleicht eine seltene Tierart entdecken. Risenspinnen zum Beispiel.

2 Minuten später macht man sich dann doch mal auf, um das zu checken. Carol hat das gleiche Kleid an wie immer. Mal davon abgesehen, dass das nicht gerade komfortabel für eine Höhlenexpedition aussieht, warum sind in den 50ern eigentlich alle Trullas im gleichen Fetzen rumgelatscht? Kein Wunder, dass da noch alle verheiratet waren. Sahen ja eh alle gleich aus. Konnteste einfach „Ene-Mene-Muh“ machen.

Fledermäuse greifen an. Oder sie fliegen rum. Das reicht dem Sheriff aber um mal gehörig mit seiner Schrotflinte rumzuballern. Und dann finden sie Papi der ausgelutscht und eingewickelt in der Ecke steht.

Nachdem man die Höhle mit irgendeiner chemischen Pisse eingesprüht hat, die man offensichtlich zufällig literweise dabei hatte, geht man erst mal wieder nach Hause.

Professor Kingman ist der Meinung, dass es sinnvoll wäre, die Spinne rauszulocken, damit man sie … um ehrlich zu sein, hat er seinen Plan nicht so ganz ausgelegt. Ich schätze mal, er will sie einfach mal im Licht sehen.

Moment mal: Die haben in der Schule eine Riesenspinne? Das ist ja wohl ein Präparat, oder? Aber wieso hat die dann Muskelzuckungen? Und haben Spinnen überhaupt Muskelzuckeungen, nachdem sie ausgestopft wurden? Dieser Film wirft einige Fragen auf, die sicher niemals beantwortet werden. Also nicht nur in diesem Film nicht, sondern einfach nie, weil keiner sich mit solchem Schwachsinn beschäftigen will.

Die Riesenspinne in der Schule erwacht zum Leben, als die Blagen darin ne Rock ’n’ Roll Party feiern. Hausmeister Hugo ruft mal lieber die Bullen. Der Sheriff stellt sich als der schlechteste Schütze im Westen heraus und trifft aus 2 Meter Entfernung die Spinne nicht. Und dann Fliegeralarm. Kommen jetzt auch noch die Deutschen?

Jake hat seine Matratze aufs Auto geschnallt und evakuiert sich selbst. Kingman rammt die Spinne mit seinem Auto, weil er schon immer mal eine rammen wollte. Dann lockt er sie aus der Stadt.

Mike und Carol finden eine Höhe in der Höhle und erfinden damit den Vorreiter von Inception. In der Höhle in der Höhle passiert … gar nix.

Dave ist tot. Ich habe keine Ahnung, wer das überhaupt war, aber er scheint nicht sonderlich beliebt gewesen zu sein, denn die Trauer hält sich stark in Grenzen. Um genau zu sein, ist es allen scheißegal und sie schmieden Spinnentötungspläne.

In der Höhle in der Höhle in der Höhle in der Höhle in der Höhle in der Höhle finden Carol und Mike George Weston, oder was von ihm übrig ist, der noch seinen Namen an die Wand kritzeln konnte, bevor er verhungert ist. Auf diesen Schock frisst man erst mal nen Schokoriegel. Oh man, sind die doof. Jeder weiß doch, dass Schokoriegel Riesenspinnen anlocken. Und da jault sie auch schon.

Draußen vor der Höhle plant Kingman die große Sprengung, um die Spinne vom Futter zu trennen. Also von allen Leuten. Geiler Plan. Warum man nicht einfach die Spinne direkt wegbombt bleibt wohl ein Geheimnis der 50er.

Mike und Carol sitzen im Netz fest. Und dann fallen Felsen von der Decke und alles fliegt in die Luft.

Draußen stellt man gerade fest, dass Carol und Mike noch in der Höhle sind und beschließt DIE HÖHLE WIEDER FREIZULEGEN!!! Wie selten dämlich sind die Affen in diesem Film eigentlich? Ich hoffe, die werden alle von der Spinne gefressen. Die liegt übrigens in der Höhle von Felsen erschlagen, was natürlich nur bedeuten kann, dass sie gleich wieder angreift, nachdem sie sich ausgeruht hat.

Irgendwann buddeln die sich also wieder in die Höhle und sie kommen mit einem Plan: Die Spinne wegbrutzeln, indem man sie mit einer Blitzschleuder beschießt. Klingt nach völligem Schwachsinn. Sollte also funktionieren. Und das tut es auch. Wahsninn, was so eine Blitzschleuder kann. Ich weiß zwar absolut nicht, was zur Hölle das für ein Ding sein soll, aber es schleudert Blitze, also erfüllt es seinen Zweck. Zur Sicherheit bombt man dann noch die Höhle weg und kann beruhigt nach Hause fahren und Kuchen essen, wie man es in den50ern sicher noch jeden Nachmittag gemacht hat. Mal ehrlich, Frühstück, Mittag, Mittagsschlaf, Kaffee und Kuchen, Abendbrot und das jeden Tag. Wieso waren die Leute damals nicht so fett wie heute? Ein Mysterium.

Mehr fetten Müll gibt es in der Horrorctober Übersicht.

Rocktober Blood – Horrorctober 2016

Es wird mal wieder Zeit für etwas Rock’N’Roll hier. Das lockert den Horrorctober sicher etwas auf. Deshalb geht es weiter mit:

ROCKTOBER BLOOD – USA – 1984 – 93 Min.

Du weißt, du bist in den 80ern, wenn ein Heavy Metal Fatzke von der Hölle singt, während hinter ihm ein Palmenposter hängt. Und dann nehmen sie „Rainbow Eyes“ auf. Rock N Roll Bitches!!! Ich geh pennen … ach nee, ich muss ja den Schinken hier gucken. Also gut. Trulla Rainbow geht in den Whirlpool. Kettenraucher Karl flippert. Und verliert, als ihm jemand die Kehle aufschlitzt. Wieso hat man hier nicht direkt die Chance genutzt, ihm seine „Rainbow Eyes“ auszustechen? Versucht doch wenigstens mal innovativ zu sein, Leute! Oh, Titten. So ein Whirlpool hat schon was.

Der Lederhosenkiller geht um. Es ist nebenbei natürlich eine dieser „coolen“ Lederhosen. Nicht diese grauenhafte Modevergewaltigung aus Bayern. Er schleift irgendeine Tussi an den Haaren durch die Gegend und hängt sie an einen Haken an der Wand. Oh, Titten. So toll war der Whirlpool wohl doch nicht, wenn sie schon wieder raus ist.

Billy hat Kevin gefeuert und ist völlig stoned. Die Whirlpooltussi findet die Leichen und Billy ist der Killer!!! Okay, das ging schnell. Die Spannung halten ist nicht die Stärke dieser alten Filme. Wieso ist da ein Wachmann in dem gammeligen Tonstudio?

2 Jahre später ist immer ein probates Mittel, um einen Film noch langweiliger zu machen. Aber vielleicht hat man hier jetzt nen neuen Killer und man verrät ihn nicht wieder direkt nach 5 Minuten. Jedenfalls ist die Rocktober Blood Party, denn vor genau 2 Jahren killte Billy „Eye“ Harper 25 Leute. Ich schätze, er hat den Wachmann und noch 20 andere Leute erwischt. Das muss natürlich gefeiert werden.

Lynn – ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass ist die aus dem Whirlpool – ist Tierfotografin und tapert mit ihrer Kamera durch den Wald. Und dann hört sie ein irres Lachen und rennt weg. Minutenlang. Man zeigt quasi ihren kompletten Nachhauseweg in Echtzeit. Dann schreit sie … Schnitt Wackelarsch von einer hässlichen Schnickse, die aussieht wie Nena auf Speed. Nur noch ungeiler. Und das will was heißen.

Etwas Telefonterror darf natürlich nicht fehlen. Das ist ja in Zeiten des Handys leider ausgestorben. Billy ruft an und will Lynns „heißes, dampfendes Pussyblut“. Nachdem ich ihre Titten sowieso schon gesehen habe, kann die von mir aus weg. Aber erst nach Nena, wenns geht.

Und das Telefon klingelt erneut. Die sollten mal Helge Schneider zur Hilfe rufen. Ist ja fürchterlich. JETZT ZIEHT DAS SCHEIßTEIL DOCH EINFACH AUS DER WAND IHR VEFICKTEN ÄTZTUSSIS!!!!!

Chris ruft an und blah.

Eine Frau stirbt im Whirlpool. Tütenlynn macht sich mal wieder nackig und bindet sich dann ein Handtuch um. Ich sehe einige völlig sinnlose Szenen in der Ferne. Mit umgebundenen Handtuch testet sie das Wasser im Whirlpool unter einer Plane. Mit umgebundenen Handtuch stellt sie die Temperatur hoch. Nur um sich dann mit umgebundenem Handtuch an völlig anderer Stelle ein Bad einzulassen. In das sie immerhin ohne Handtuch steigt. Aber wozu sie sich das überhaupt erst umgebunden hat, wird ein Rätsel bleiben.

Es passiert absolut ganz und gar nichts und Lynn verlässt die Badewanne um sich das Handtuch um den Kopf zu binden. Douglas Adams würde sich über die vielen unterschiedlichen Verwendungen eines Handtuchs in diesem Film sicher freuen.

DA IST BILLY!!! Und aus irgendeinem Grund hat er sich geschminkt. Es folgt die unausweichliche ewig lange Verfolgung von Lynn. Da ich gerade eine interessante Diskussion auf Twitter darüber hatte, ob Speed mit Keanu Reeves noch was taugt, oder gar schon immer kacke war, habe ich die letzte Viertelstunde nicht so ganz mitgekriegt. Aber es gab viel Gekreische von Lynn, also schätze ich mal, dass sie noch lebt.

Billy tötet eine Blondine mit einem Bügeleisen und es könnte so schön sein, wenn man es zeigen würde. Lame!!!

Ich springe mal etwas, weil sowieso nix passiert. Eine große Show – Rocktober Blood Night 2? – geht ab und im Rahmen der Show soll irgendwas mit einem Sarg passieren, in den Billy dann Lynn sperrt, weil es ja selbst für einen Untoten wie ihn zu einfach wäre, sie einfach so abzumurksen. Aber sie wird einfach während der Show aus dem Sarg geholt? Häh? Ich dachte, das wird hier dieser tolle Zaubertrick mit den Schwertern und dann bleh.

Dann gibt es natürlich erst mal 10 Minuten Rockkonzert mit Scheißmusik, die angeblich klingt wie Billy Idol, aber absolut nix mit dem zu tun hat, denn der war ja gut. STERBT EINFACH ALLE!!! NEIN!!! NEIN!!!!!!!! NICHT NOCH EIN SONG!!!!!!!!!!!!!! BITTE NICHT!!!!!!!!!! Und jetzt singt auch noch Zombiebilly persönlich. Und … das … wars … Der singt jetzt einfach wieder in der Band? WAS FÜR EIN VERFICKTES KACKENDE IST DAS DENN!?!?!

Mehr Kackenden bietet die Horrorctober Übersicht.

Night Hunter – Horrorctober 2016

Ohne Vampire kommt man ja kaum durch den Horrorctober. Und wer könnte besser auf Vampirjagd gehen als Don „The Dragon“ Wilson? Ich hoffe auf einen epischen Endkampf, in dem sich Don in einen Drachen verwandelt und den Obervampir abfackelt. Aber wahrscheinlich wird einfach nur sinnlos rumgekloppt.

NIGHT HUNTER – USA – 1996 – 86 Min.

Im Jahre 1968 bekam ein junger … Junge ein Buch von seinem Vater. Kurz darauf wurden Papa und Mama abgeschlachtet, was unter anderem daran lag, dass der Nachbar der schlechteste Schauspieler aller Zeiten ist. Der hat jedenfalls nen Deal mit den Vampiren gemacht, die hier nur chic frisiert vor die Tür gehen, wie es aussieht … WOW!!! Ist das Martial Arts hier kacke. Selten sowas langweiliges gesehen.

Nun ja, es dürfte wohl klar sein, worauf das hier hinausläuft. 30 Jahre später jagt Don Vampire und die wollen bestimmt dann gleich irgendwann das Buch haben. Erst mal ballert Don ein bisschen rum und der Kameramann scheint gerade Shüttelfrost zu haben. Meine Fresse, halt mal still, du Affe! Die Bullen investigieren offensichtlich die Vampirmorde oder so. Also wird Don gleich wahrscheinlich auch noch von den Cops gejagt. Uiuiui, the plot thickens …

10-Minuten-vor-Polizeiautos-weglaufen-Szene. Dann wird Don von einer Trulla überfahren. Also steigt er in ihr Auto und lässt sich rumkutschieren.

Die Vampire halten eine kleine Versammlung der Wahnsinnigen ab. Ganz wichtig ist, dass hier jeder einen Akzent hat, bei dem man nur raten kann, aus welchem Land der kommen soll. Ich tippe mal auf Transsilvanien … und dass keiner der Beteiligten jemals in Transsilvanien war. Blondie will unbedingt Rache an Don, weil der offenbar jemanden getötet hat, der ihr wichtig war.

Die Autotrulla wacht nackt bei Don auf. Uiuiui, the plot thickens … und andere Dinge auch … Don erklärt mal kurz was abgeht und es ist alles Blade nur in noch lahmer. Dann zeigt er der Tussi sein tolles Buch und erzählt ihr, dass er ein Jäger ist und wie man Vampire killt, indem man ihnen das Rückgrat bricht. Hm, immerhin eine neue Sache. Weihwasser und Knoblauch sind halt auch echt out.

Blondie kommt für nen Dreier vorbei und wird von Don mit einer Shotgun umgenietet. Aber das reicht natürlich nicht für einen Vampir und sie kann abhauen.

Lahmarschaction in der Disco. Der Kampf gegen einen Vampirpenner vor der Tür ist an Lahmarschigkeit dann wirklich kaum noch zu überbieten. Und der Kameramann hat Arthritis ohne Ende.

Der Obervampir stalkt die Autotussi und quatscht Französisch.

Im Auto poppt Blondie mit nem Typen rum.

Don packt an einen Vorhang und hat Visionen.

Ich raffe absolut gar nichts mehr.

Oh oh, Arthritis is back, das kann nur bedeuten, dass es Action gibt. Ja, das ist der Obervampir und vermöbelt Don. Und dann ist er weg und lacht doof. Immerhin hat er noch was zu lachen. Der Zuschauer kann nur noch heulen.

Boah, dieses ewige Rumgedümpel. Der Film ist arschlangweilig. Don du Flachwichser, geh jetzt verfickt noch mal Ärsche treten. Und zwar richtig. Nicht diese Zitterpisse. Voran jetzt du Arsch!

War wohl nix. Gibt nur die übliche Grütze und einen Kill mit einem Fensterrahmen. So tief sind wir hier also gesunken.

Wo kommt jetzt der Bulle auf einmal her? Und jagen die nicht eigentlich Don? Warum arbeiten die jetzt zusammen? Ach, es ist mir auch scheißegal. Der Film ist arschlangweilig. Ich warte jetzt aufs Ende, das gleich kommen muss, denn Blondie hat gerade Don unter Waffengewalt und will an seinen thicken Plot ran. Don hat aber noch nen Plotchanger in der Hose versteckt und ballert Blondie weg. Dann Genickbruch und tschüss. Ich dachte, man muss denen das Rückgrat brechen? Naja, Genick muss wohl reichen. Alles andere wäre auch zu einfallsreich gewesen.

Geballer und oh nein der Cop ist hingefallen. Dann wird der grauenhafte Schauspieler und Verräter vom Anfang von Don mit einer Shotgun durchlöchert und hier stößt er dann endgültig an seine darstellerischen Grenzen. „Ouch!“ Wenn dich eine Shotgun durchsiebt, sagst du bestimmt vieles, aber nicht einfach „Ouch!“

Don trifft dann auf den Vampir, der Martial Arts erfunden hat. Ist klar. Deshalb kämpfen hier alle so scheiße. Das Genick bricht ihm Don natürlich trotzdem. Vielleicht hätte er noch eine andere Kampftechnik erfinden sollen. Etwas, bei dem man nicht in Genickbruchlage gerät am besten.

Endkampf aufm Dach. Der Obervampir macht einen auf Mola Ram und will Dons Herz. Aber der macht mal eben Genickbruch und beendet diese filmische Katastrophe mit einer Umarmung mit der Autotussi.

Mehr lahmen Scheiß gibt es in der Horroctober Übersicht.

Die 5 Besten … Serienintros

Heute ist einfach, denn Gorana fragt nach etwas, was es hier vor einiger Zeit schon mal gab. Nur waren es damals 10 statt 5. Ich muss also einfach nur die Hälfte des alten Posts aussortieren und … wie zur Hölle soll ich das machen? Schon die 10 auszusuchen war eine Mammutaufgabe. Ich kann mich doch nie entscheiden. Was bleibt drin? Was fliegt raus? Was kommt wieder rein? Was fliegt noch mal raus, nur um dann auf Platz 1 zu landen? Schwierig. Aber ich stelle mich natürlich der Herausforderung.

Die 5 besten Serienintros

5. The Walking Dead (2010-heute)

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Ich zitiere mich selbst:

Wenn ich dieses Opening sehe, kriege ich richtig Lust auf guten Horror. Leider kommt danach immer nur Walking Dead. Ich werde an dieser Stelle darauf verzichten, zum tausendsten Mal zu erklären, warum die Serie eigentlich Müll ist und von Beginn an hinter ihren Möglichkeiten blieb. Das Intro ist trotzdem cool.

4. The Muppet Show (1976-1981)

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Diese Serie muss aus Prinzip immer mal wieder erwähnt werden, einfach nur um darauf hinzuweisen, dass die Flachwichser von dem Pissladen namens Disney es immer noch nicht geschafft haben, die Staffel 4 und 5 auf DVD zu veröffentlichen. Dabei ist das doch so ein unfassbar geldgeiler Arschlochverein. Wollen die etwa meine 50 Euro nicht?

3. Six Feet Under (2001-2005)

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Hier schwebt der Tod über allem. Quasi wie im Walking Dead Intro. Nur, dass die Serie dann halt auch gut ist.

2. Game Of Thrones (2011-heute)

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Ich zitiere mich selbst:

Dieses Intro ist nicht nur eine Aufbereitung der Handlung der Serie, es vermittelt durch die Musik auch direkt die geballte Epicnes, die diese Serie bietet. Passt perfekt.

1. Shameless (2011-heute)

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Die Nummer 1 vom letzten Mal ist immer noch die Nummer 1. Allerdings könnte man vielleicht mal eine neue Version aufnehmen, jetzt wo die Kids auch alle etwas älter geworden sind.

Sleepaway Camp III:Teenage Wasteland – Horrorctober 2016

Es ist soweit. Nach 3 Jahren gibt es jetzt endlich den großen Abschluss der Sleepaway Camp Trilogie, die uns über die letzten Horrorctober (Teil 1) (Teil 2)begleitet hat. Wird Angela noch mal allen ihren Penis zeigen? Diese und weitere spannende Fragen werden jetzt geklärt:

SLEEPAWAY CAMP III:TEENAGE WASTELAND – USA – 1989 – 80 Min.

10 Sekunden rum und es gibt Brüste zu sehen. Vielleicht wird das doch besser als gedacht. Die Besitzerin der Brüste will ins Camp gehen, wird aber auf dem Weg dort hin von einem LKW verfolgt und überfahren. Es dürfte klar sein, dass Angela Baker, ihres Zeichens berufene Campschlitzerin und Penisbesitzerin, den LKW fährt. Und dann den Platz der Überfahrenen im Camp einnimmt. Nebenbei schreibt sie „Angela is back!“ an eine Wand, wodurch ich ganz große Befürchtungen habe, dass man hier irgendwelchen selbstreferenziellen Müll präsentieren wird.

Im Camp ist eine Reporterin und interviewt die Besitzer und alle Campinsassen, die sich auch namentlich vorstellen, aber ich kann mit diesem Namedropping bekanntlich nix anfangen, deshalb habe ich schon wieder alle vergessen. Nicht vergessen wurden die Morde, die Angela Baker im ersten Teil beging. Das Camp wurde abgerissen und an gleicher Stelle hat man jetzt dieses Camp eröffnet. Sinnvoll.

Die Reporterin kokst sich auf der Heimfahrt zu Tode. Im Camp stößt der Plan, dass man im Wald zelten geht und sich nur von Fisch ernährt nicht unbedingt auf Freudenschreie. Aus irgendeinem Grund kommt dann noch ein Polizist vorbei um mitzucampen. Nachdem dann noch schnell wirklich alle Tussis hier ihre Tüten gezeigt haben, kann es in den Wald gehen. Eine Gruppe zieht mit dem Campbesitzern los, eine andere mit dem Cop. Angela ist in der ersten Gruppe.

Der Sohn vom Cop wurde hier im Camp geschnetztelt. Uh, was für eine spannende Charakterentwicklung. Vielleicht kriegt er hier seine Rache. Vielleicht stellt er auch fest, dass Angela einen größeren Penis hat als er und er fällt in eine noch tiefere Sinnkrise. Oder man macht gar nix daraus. Abwarten. Spannung.

Wie es sich für richtige Campbesitzer mit Aufsichtspflicht gehört, vögeln die beiden erst mal am helllichten Tag in ihrem Zelt rum. Angela kann das natürlich nicht dulden und bringe beide um die Ecke. Nachts killt sie dann auch noch die anderen Typen aus ihrer Gruppe und tapert alleine durch den Wald. Die Kills sind nebenbei einfach nur langweilig und einfallslos. Stock vorn Kopf gekloppt und fertig.

Angela pickt sich dann nach und nach die anderen Affen aus dem Busch und hackt mal nen Kopf mit einer Axt ab oder zieht eine Tussi an einer Fahnenstange hoch und lässt sie dann in den Tod stürzen. Etwas später wird sie mit einem Typen zusammengebunden, damit sie ihr Teamwork verbessern. Den Typen turnen Fesselspiele an. Angela vielleicht auch. Jedenfalls lässt sie ihn vorerst am Leben.

Nach einem Kill mit einem Rasenmäher, kümmert sich Angela dann doch noch um Bobby den Fesselspielchenfan, fesselt ihn an einen Baum und reißt ihm dann mit einem Jeep die Arme ab. Der nächste Typ wird mit nem Hammer weggekloppt. Zum Glück dürften jetzt nicht mehr viele übrig sein.

Ach scheiße. Die ganze Gruppe um den Cop ist ja noch da. Die hatte ich komplett vergessen, da man sie seit einer halben Stunde nicht gesehen hat. Angela verletzt sich dann am Bein und wahrscheinlich wird das lahme Gemetzel dadurch jetzt nur noch mehr ausgebremst.

Der Cop wird völlig unspektakulär erschossen. Angela spielt dann mit den letzten drei Überlebenden irgendein Spiel auf Leben und Tod, bei dem sie Marcia suchen müssen und natürlich aber all die anderen Leichen stolpern. Zum Schluss kommt es zum großen Endkampf zwischen Angela und Marcia, bei dem Angela mit einer Axt gekillt wird.

Aber natürlich lebt sie noch und killt den Arzt im Krankenwagen mit einer Spritze. Dann sticht sie damit noch einem Cop das Auge aus und lässt sich ins Hospital fahren. Denn im Krankenhaus kann man noch schöner killen als im Kackcamp.

Mehr „campy“ Fun findet sich in der Horroctober Übersicht.

Lethal Weapon Season 01 Episode 05

Ja, mir ist bewusst, dass keine Sau diese Review liest. Weil sich keine Sau für die Serie interessiert. Aber mir ist das scheißegal. Ich ziehe das hier knallhart durch. Und wenn es die längste Serie aller Zeiten mit 42965 Folgen wird. Heute gibts aber erst mal Episode 5.

Spilt Milk

Irgendein irrer Ex-Navy-SEAL überfällt eine Apotheke. Roger macht sich Sorgen um Riggs, da der ja auch ein Ex-Navy-SEAL ist der ständig kurz vorm austicken ist. Aber es stellt sich schnell heraus, dass der Typ noch irrer ist als Riggs. Nebenbei ist es eine ganz schlechte Sache, wenn ein Charakter selbst zugibt, dass er irre ist. Wenn er das weiß, sollte er dann nicht alles tun, um das zu ändern? Riggs allerdings bleibt einfach irre. Irgendwie funktioniert das so nicht für mich.

Roger ist eifersüchtig, weil Trish einen neuen Assistenten hat. Schwache Story, aber immerhin hat Trish so was zu tun. Der Charakter braucht nämlich dringend irgendwas, das über „Rogers Frau“ hinaus geht.

Am Ende ist dann Roger für den irrsten Stunt verantwortlich, als es mit einer Bombenweste aus dem Fenster springt. Nichts in dieser Folge ist sinnvoll.

Sehr schwache Episode. Schlechte Charakterzeichnung. Lahme Action. Nichts was hängen bleibt.

Gargantua – Horrorctober 2016

Zeit für etwas Monsteraction aus den USA hier im Horrorctober. Denn wenn die Amerikaner eine Sache ganz sicher nicht mehr können, dann, einen guten Monsterfilm machen. Oder überhaupt einen guten Film. Aber mit Monstern ganz besonders nicht.

GARGANTUA – USA – 1998 – 90 Min.

Wie wir wissen beginnt jeder gute Monsterfilm mit einer Strandparty und zwei Tussis, die von irgendwas ins Meer gezogen wird. Ich tippe auf einen Schauspiellehrer, der das alles schon jetzt nicht mehr ertragen konnte. Verständlich wäre es. Warum casten die eigentlich immer wirklich die unfähigsten Bratzen für den ersten Kill? Sollte nicht gerade der glaubwürdig sein?

Jedenfalls gibt es immer mal wieder Erschütterungen am Strand. Wie von einem Erdbeben. Und Emile Hirsch (hier noch zu jung, um einfach ohne Geld in die Pampa zu tapern) und Adam Baldwin (hier so scheiße wie immer, dass man sich wünscht, er würde einfach ohne Geld in die Pampa latschen und nie wiederkommen) wollen der Sache auf den Grund gehen. Da am Abend noch jemand ins Meer gezogen wird, will Adam aka Jack mal mit nem Flugzeug von oben auf die Insel runtergucken, aber Emile aka Brandon darf nicht mit und soll sich aus dem Wasser fernhalten.

Der hält sich auch fern und kämpft sich durch den Dschungel zu einer Lagune, in der das hässlichste Dinosaurierbaby der Filmgeschichte badet. Jack hat dann noch Ärger mit dem neuseeländischen Kneipenbesitzer um die Ecke, weil der Party machen will. Brandon will Jack vom Dino erzählen, aber der hat gerade keine Zeit.

Während Brandon dann mit dem Dinobaby rumhängt, greift am Strand ein Nashornvelociraptor an, der nach kurzer Jagd mit einem Betäubungspfeil umgenietet wird. Die Effekte sind nebenbei der Knaller. Stellt euch vor, ihr habt einen aufblasbaren Dinosaurier zuhause und beschließt, damit einen Monsterfilm zu drehen. Das Ergebnis wäre vermutlich realistischer als das hier.

Man hat also den Dino gefangen und aus Angst vor weiteren Angriffen durch Artgenossen, geht es mit einem grauenhaft animierten U-Boot auf den Meeresgrund. Brandon füttert derweil Babydino mit Chips. Und Jack findet eirgendwas heraus, dass darauf schließen lässt, dass es sich um mutierte Frösche handelt. WUHU! Es ist Hell Comes To Frogtown 2!!!

Nachts kommt ein ganz großes Exemplar vorbei und kloppt ein Motorboot um, das aus irgendeinem Grund um die Zeit noch auf dem Meer rumschippert.

Dinobaby flüchtet vor einer Schlange. Aus irgendeinem Grund explodiert irgendein Auto. Neuseeland und seine Komplizen befreien den gefangenen Dino beim Versuch ihn zu … keine Ahnung was die eigentlich vorhatten. Jedenfalls scheitert dadurch der Plan, den man hatte, um den Riesendino auszuschalten. Ich weiß nicht, wie der Plan aussah, aber er beinhaltet offensichtlich nichts außer jede Menge Soldaten mit jeder Menge Waffen.

Jack sucht Brandon und findet ihn. Spannungsbogen wird hier noch groß geschrieben.

Die Soldaten stellen fest, dass jede Menge Waffen gegen einen Riesendino absolut nichts ausrichten können. Immerhin ballert jemand mit einer Bazooka in eine Tankstelle. Was das bringen soll ist zwar unklar, aber immerhin explodiert die so schön. Und der Dino haut ab.

Babydino hat sich im Wald verirrt. Jack und Brandon und Co. gehen ihn suchen. Sie finden ihn. Spannungsbogen und so. Jedenfalls wird mit ihm der Riesendino wieder angelockt und umgenietet, was plötzlich doch funktioniert. Babydino mäht wie ein Schaf auf Koks.

Naja, ich kürze das mal etwas ab hier. Es gibt noch etwas Dinoaction vom Feinsten, aber irgendwie hat niemand so recht nen Plan, was man machen soll. Neuseeland will Brandon das Dinobaby abjagen und erzählt ihm deshalb was von Labortests, die man mit dem Baby machen wird. Deshalb bietet er an, es auf seinem Boot in Sicherheit zu bringen. Brandon ist doof und geht natürlich darauf ein. Jack hat derweil einen Megaplan: Das Mähen des Babys auf Tonband aufnehmen und mit aufs Boot nehmen, um Mama und Papa wegzulocken.

Man schippert also los und braucht gefühlt ewig, bis man mal den Dino findet. Nach 10 Minuten oder so, hat man ihn dann und der Plan ist natürlich Bomben aus einem Helikopter auf den Dino zu werfen. Denn das kann ja gar nicht schief gehen. Aber dann kommt Neuseeland und will Brandon und Dinobaby entführen. Aber im richtigen Moment kommt Dinopapa aufgetaucht und zerlegt die MS Neuseeland. Alle fallen ins Wasser und saufen fast ab, aber natürlich können sich Jack und Brandon retten.

2 Tage später explodieren dann auch mal die Bomben unter Wasser, um die Dinos im Mariannengraben einzusperren. Toll gemacht. Ich weiß zwar nicht, wie oder was sie gemacht haben, aber es hat funktioniert.

Mehr militärische Monsteraction gibt es in der Horrorctober Übersicht.

Mal aktuell: Inferno

Wer mir auf Letterboxd folgt, hat vielleicht schon festgestellt, dass ich die Dan Brown Verfilmungen mit Tom Hanks mag. Hier gibt es meine Meinung zu Teil 1 und hier zu Teil 2. Da mir beide Filme ganz gut gefallen, habe ich halt Bock auf Teil 3 und deshalb war ich im Kino.

INFERNO – USA – Japan – Türkei – Ungarn – 2016 – 121 Min.

Meine größte Befürchtung war ja, dass die neue Synchronstimme von Tom Hanks nicht wirklich passen könnte. Ich gucke zwar äußerst selten überhaupt noch irgendwas in der Synchro, aber im Kino habe ich keine andere Wahl und man hat ja trotz allem die Stimmen immer noch im Kopf. Deshalb ist es eben immer schwierig, sich da an etwas neues zu gewöhnen. Aber da kann ich Entwarnung geben. Hier hat man wirklich einen hervorragenden Ersatz gefunden. Es brauchte kaum Eingewöhnungszeit und  man hat bereits vergessen, dass es eine andere Stimme ist.

Der Film selbst bietet das, was man eben von diesem Film erwartet. Der Anfang ist etwas epileptisch, da man hier mit Visionen und Erinnerungsfetzen und anderem Kram im Sekundentakt um sich schmeißt.

Wenn dann aber etwas Ruhe einkehrt, beginnt das fröhliche Rätsellösen, das diese Filme nun mal ausmacht. Dazwischen gibt es etwas Action und viel Gerenne. Und Ben Foster volle Möhre im 12 Monkeys Modus.

Relativ schwach fand ich allerdings den großen Twist. Der war einfach irgendwie bleh. Und auch die große Hauptstory wirkt so ein bisschen hingewurschtelt, einfach nur, damit man mal wieder was für Robert Langdon zu tun hat. Dazu dann die anfängliche Amnesie, die ich sowieso selten mag, aber hier zum Glück nicht allzu negativ auffällt.

Übrigens interessant, dass der Film auf der ganzen Welt gedreht wurde, außer in Italien, wo sich die Charaktere die Hälfte des Films aufhalten.

Robert Langdons dritter Fall bietet halt wieder die üblichen Bausteine. Die funktionieren auch nach wie vor. Nur von der Story her kann er nicht mit den Vorgängern mithalten. Fans von Schnitzeljagd-Action-Thriller-Amnesie-Massenmord-Virus-Schinken kommen hier durchaus auf ihre Kosten. Also ich. Nur beim nächsten Mal wieder ohne Amnesie bitte.

Die 5 Besten … Serienfamilien

Es ist ja so: Eine Familie ist schon irgendwie was feines. Manchmal sogar die eigene. Aber am besten sind natürlich Serienfamilien. Deshalb fragt Gorana diese Woche auch nach unseren Favoriten. Eine eher schweirige Sache, denn wenn ich ehrlich bin, sind die meisten Serienfamilien halt auch recht nervig oder altmodisch oder beides. Klar, eine Serienfamilie aus den 80ern mag in den 80ern ja ganz toll gewesen sein, aber dann war die Serie vorbei und man weiß nicht, wie die heute ticken. Vielleicht sind die komplett in den 80ern hängen geblieben. Und verteufeln gerade diese grauenhafte Retrowelle mit Pseudo-80er-Scheiß. Oder sie haben sich weiterentwickelt, sind aber alle zu Arschlöchern mutiert, weil sie feststellen mussten, dass in den 80ern alles viel besser war. Außer die Musik natürlich. Die war absolut fürchterlich. Und das hören die dann alle. Und ich muss mithören. Und dann muss ich die alle töten, damit ich geilere Musik hören kann … ähem, ich versuche mich trotzdem mal am heutigen Thema:

Die 5 besten Serienfamilien

5. Die Bluth’s – Arrested Development (2003-2006/2013)

Ich will einen eigenen Bananenstand. Denn wie wir alle wissen: „There’s always money in the bananastand.“ Und ich brauche Geld. Jeden Cent, den mir eine Banane bringen kann.

Die Familie ist zwar komplett banane, aber ich glaube, ich hätte Spaß daran mit Gob rumzuhängen und mir von ihm Zaubertricks zeigen zu lassen. Und die anderen sind vielleicht auch ganz erträglich, wenn man sich daran gewöhnt hat und ihnen einfach aus dem Weg geht.

4. Die Pritchetts/Die Dunphys – Modern Family (2009-heute)

Wenn man es genau nimmt, ist das hier die perfekte Familie. Denn hier ist einfach für jeden was dabei. Und ich glaube gerade bei den Dunphys hat man jede Menge Spaß, denn mit Phil kann man einfach jeden Scheiß machen. Der ist so schön Kind geblieben, wie es sein sollte.

3. Die Gallaghers – Shameless (2011-heute)

Meine absolute Lieblingsserie derzeit – die nebenbei seit 3 Wochen wieder läuft und ich habs nicht mitgekriegt, weil die sonst immer erst im Januar startete, wo ich auch Zeit hatte, mir die anzugucken – darf selbstverständlich nicht fehlen. Und die Gallaghers sind so herrlich abgefuckt in allen möglichen Belangen, dass man sie einfach lieben muss. Rumhängen könnte ich mit denen schon, glaube ich, aber ein Teil davon wollte ich nicht sein. Ist mir zu stressig. Immer Action. Ich hab lieber meine Ruhe.

2. Die Bundys – Married With Children (1987-1997)

Wenn wir schon bei abgefuckt sind, dürfen die Bundys nicht fehlen. Sie sind quasi der Vorreiter der Gallaghers. Aber eben entspannter und deshalb könnte ich mich damit anfreunden, zu dieser Familie zu gehören. Dass mit den Mädchen nix laufen würde, wäre auch kein Problem. Das tut es jetzt ja auch nicht.

1. Die Fishers – Six Feet Under (2001-2005)

Hier kann ich mich Gorana nur anschließen. Schließlich sind die Fishers die vielleicht echteste Familie, die mir bisher im TV untergekommen ist. Ob ich da allerdings wohnen wollte, weiß ich nicht. Dass der Tod über allem schwebt wäre mir egal. Aber Ruth würde mir tierisch auf den Sack gehen, glaube ich. Ich würde wohl am liebsten mit Keith Paintball spielen gehen: „Jeanne Fucking Tripplehorn!“