Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Serien

Serienstapel: Walking Dead, Tiger King, Modern Family, Better Call Saul, Briarpatch

THE WALKING DEAD – SEASON 10 (ohne Finale)

Ja, ich bin immer noch dabei. Irgendwie ist die Serie zu einem Guilty Pleasure geworden. Eigentlich seit Season 2 schon ziemlich kacke und ein ewiges Auf und Ab. Die Serie schafft es aber ganz gut, immer wieder Interesse zu wecken. Und sei es nur dadurch, dass sie die ganzen talentlosen Darsteller wegmetzeln. Und davon gibt es jede Menge in der Serie. Die Darsteller, die nicht völlig überfordert sind, kann man an einer Hand abzählen – und hat dann noch Finger übrig. Vielleicht kommen die ja bald mal zu nem Ende. Aber wohl eher nicht. Immerhin war der Aufbau fürs Staffelfinale ganz cool. Also ein wenig schade, dass das vorerst verschoben werden musste.

TIGER KING

Joa, Hype und ich. Wir kennen das mittlerweile. Alle Leute feiern irgendwas ab, ich schaue nach, was der ganze Aufriss soll und stelle fest, dass es letztlich höchstens ganz nett ist. Ja, das hier ist ein Kuriositätenkabinett und es wirkt wie ein eigener, geschlossener Mikrokosmos voller Freaks, die von Paranoia, Gehirnwäsche und Erpressung angetrieben werden. Allerdings nutzt es sich recht schnell ab, wenn man diesen Bekloppten dabei zuhören muss, wie sie ihre Beklopptheiten erzählen. Der dokumentarische Aspekt wirkte auf mich eher wie eine „Guckt euch mal die irren Arschlöcher an“-Vorführung, die nicht weit weg vom Reality TV der Privatsender ist, wo man sich die Assis angucken soll, damit man sich selbst weniger assig vorkommt. Funktioniert bei mir nur bedingt. Einige „Gerüchte“ rund um die Wahnsinnigen sind dann aber doch recht interessant, sodass ich zumindest bei der Stange gehalten wurde. Da verschwindet mal ein Ehemann oder wird ein Harem aufrecht gehalten oder ein Zoo quasi geklaut. So kriegt man immer wieder einen Happen Verrücktheit hingeworfen, an dem sich die Doku dann abarbeitet, um zum nächsten Wahnsinn weiterzuziehen. Für mich persönlich war es mal wieder nur ganz nett, aber teilweise auf gewisse Weise faszinierend. Die verrücktesten Geschichten erzählt eben immer noch das Leben, nur werden sie in so einem Format dann doch wenig subtil und eher mit dem Blick aufs Spektakel erzählt.

Mal so nebenbei: Was ist das eigentlich bei Netflix für ein Spleen, ständig die Titel der Eigenproduktionen einzudeutschen und das auf ähnlich beschissene Art und Weise wie damals die deutschen Verleiher von irgendwelchen C-Movies, die selbst in den Videotheken nur in der hintersten Ecke landeten? „Großkatzen und ihre Raubtiere“ ist wirklich ein selten dämlicher Titel und ergibt zudem so überhaupt keinen Sinn. Wenn es wenigstens umgedreht wäre, aber nee, dann wäre es ja nicht bescheuert genug. Grau.En.Haft.

MODERN FAMILY – SEASON 11

Wenn eine Comedyserie zuende geht, ist das immer weniger spektakulär, als bei einem Drama. Dementsprechend gering ist auch die Vorfreude oder Anspannung auf dem Weg dorthin. Nun ist diese Serie aber eine der besseren Comedys der letzten Jahre und über die Jahre sind mir die Charaktere doch ans Herz gewachsen, also hatte ich schon gehofft, dass man hier einen passenden Abschluss findet. Und ich kann es kurz machen: Es passt. Natürlich bringt man die üblichen Tropes, wo jeder seinen eigenen Weg gehen wird und deshalb die große Familie ein letztes Mal Zeit miteinander verbringt und der ganze Blah. Aber man drückt hier nicht großartig auf die Tränendrüse und folgt den lockeren Pfaden, die diese Serie immer ausgemacht haben, bis zum Ende. Nur die Mockumentary-Einschübe werde ich wohl nie verstehen. Irgendwie wirkten die immer sehr gewollt, weil es wohl zu der Zeit des Serienstarts angesagt war. Irgendwas ist eben immer. Ich werde die Bekloppten trotzdem vermissen.

BETTER CALL SAUL – SEASON 5

Diese Serie, ey. Es ist so verfickt gut. Ich bin normalerweise kein Fan von Prequels. Man weiß halt immer schon zu viel und vor allem, wo das alles hinführen wird. Hier ist das ein wenig anders. Ja, es ist klar, wo Saul und Mike enden werden, aber die Serie hat es geschafft, einige Charaktere in die Story zu verweben, die eine gewisse Spannung reinbringen, weil sie eben irgendwie weg müssen, um bei der bekannten Story anzukommen. Allen voran Kim Wexler, die eine großartige Entwicklung durchmacht und fantastisch von Rhea Seehorn verkörpert wird. Wenn die Frau nicht langsam mal nen Emmy kriegt, kann der Preis auch weg. Eine Season wirds noch geben und ich bin mega gespannt, wie man hier die Lücken schließen wird.

BRIARPATCH – SEASON 1 (Episoden 1-5)

Ana Lily Amirpour (ihr wisst schon, die vielversprechende Regisseurin, die jetzt von Hollywood versaut wird und ein CLIFFHANGER-Remake dreht) schickt Rosario Dawson zurück in ihre Heimatstadt, um den Mord an ihrer Schwester aufzuklären, und lässt alle Zootiere frei. Soviel zur ersten Episode dieser Crime-Noir-Serie. Klingt alles ganz vielversprechend und irgendwie auf eine gewisse Weise abgefahren. Und die erste Episode verspricht auch genau das. Dann ist allerdings Amirpour nicht mehr dabei und es wird zu einem Auf und Ab der netten Episoden und komplett langweiliger Grütze. Die darstellerischen Leistungen sind auch irgendwie auf jeder Skala von grauenhaft bis großartig vertreten. Nach der Hälfte hatte ich irgendwie keine Lust mehr. Ist einfach zu durchwachsen.

Serienstapel: Gotham, Shameless, Doctor Who

GOTHAM – SEASON 2

Joa, es geht recht interessant weiter und der ein oder andere Haken wird geschlagen. Manche Vorgehensweise ist leider reichlich lahm und wenig innovativ. Vor allem die Entstehung des Riddlers passt meiner Meinung nach so gar nicht zu dem, was man in Staffel 1 langsam etabliert und dann am Ende leider komplett übers Knie gebrochen hat. Vor allem ist die Schizophrenie-Kiste beim Riddler eher unpassend. Mir fallen ungefähr ein halbes Dutzend Villains ein, bei denen diese Vorgehensweise besser gepasst hätte als ausgerechnet bei Edward Nygma, dessen Weg zum Rätselkönig man viel interessanter und spannender hätte gestalten können. Aber nun, sei es drum. Highlight bleibt der Pinguin, der – einfach fantastisch gespielt – immer wieder in die kleinen Grabenkämpfe der einzelnen Charaktere hineingerät und so der heimliche Star der Serie ist. Ansonsten etabliert man hier auch langsam das ein oder andere Science-Fiction-Element, das man noch brauchen wird, um den ein oder anderen Super-Villain in die richtige Richtung zu bringen. Es unterhält also und in der zweiten Hälfte nimmt die Nummer auch etwas Fahrt auf. Wirkt aber oft wie mit angezogener Handbremse oder überhastet. Den Mittelweg haben die Autoren offenbar nicht so recht raus. Das Finale ist dann unterwältigender Quark vom Reißbrett. Selten sowas vorhersehbares erlebt. Werde aber wohl trotzdem demnächst mal weitergucken und sei es nur, um herauszufinden, ob Ben McKenzie irgendwann lernt zu schauspielen.

SHAMELESS – SEASON 10

Hm … ich mag es noch, aber man merkt doch, dass die Serie strauchelt. Die Geschichten wirken teils doch sehr gewollt und leider leben die Charaktere auch vermehrt aneinander vorbei. Klar, sie interagieren noch miteinander, aber jeder folgt eben seinem eigenen Storyarc und es gibt quasi keine Überschneidungen mehr. Vor allem V und Kev wirken völlig abgekapselt vom Rest, was vermutlich auch am fehlenden Bindeglied Fiona liegt, aber ist ja nun nicht so, dass die nicht auch mit dem Rest der Familie befreundet wären. Dazu kommen dann einige Storys, die gerusht bzw. wie Beschäftigungstherapie wirken. Einiges ist sehr ziellos oder einfach nur langweilig. Viele Charaktere treten auf der Stelle, was schade ist, denn eigentlich wäre da noch viel möglich. Allerdings gibt es natürlich auch wieder richtige Shameless-Momente, die wie immer nichts für zarte Gemüter sind. Wer Probleme damit hat, wenn Babys auf dem Schwarzmarkt verkauft werden, könnte hier an seine Grenzen stoßen. Aber die Serie bringt selbst sowas auf einzigartige Weise rüber und man kann ihr einfach nicht böse sein. Mit dem Staffelfinale kehrt man dann zu alter Stärke zurück und bringt die volle Shameless-Kelle mit allen Facetten. Season 11 soll angeblich die letzte sein. Wenn dem so ist, hat man hier die Kurve noch gekriegt und könnte einen würdigen Abschluss bringen.

DOCTOR WHO – SEASON 12

Die Serie verliert mich bereits seit geraumer Zeit. Nach einigen Jahren ist einfach die Luft raus und selbst bei einer Serie, die sich zu einem gewissen Grad immer wieder neu erfindet, wird es irgendwann repititiv. Ich hatte schon bei Capaldi überlegt, ob ich aussteigen soll, aber die Nachricht, dass es einen neuen Doctor und neue Showrunner/Writer geben würden, verleitete mich dann dazu, der Nummer noch eine Chance zu geben. Season 11 war dann recht große Grütze, aber der Fairness halber gestehe ich dem neuen Team Zeit zu, sich einzugrooven und sich der berechtigten Kritik anzunehmen. Und jetzt sind wir in Season 12 und es ist alles immer noch einfach nur grauenhaft. Jodie Whitaker kriegt leider von den Autoren überhaupt keine Gelegenheit, ihren Doctor zu einer eigenständigen Person zu machen und wirkt durchgehend wie ein Abziehbild ihrer Vorgänger. Die Companions sind erstens zu viele und zweitens sterbenslangweilig. Diese Holzhammerdiversität ist einfach Käse. Hauptsache alles vertreten, aber hier nur in Form von seelenlosen Hüllen. Dazu kommt dann Moralapostelbullshit, der selbst dem dümmsten Zuschauer irgendwelche Botschaften einhämmern soll. Stupider geht es nicht mehr. Gegen Ende gibts ein kleines Aufbäumen, aber dann kommt das Finale und zerfickt mal eben die komplette Historie der Serie, was gar nicht so schlimm wäre, wenn es gewisse Konsequenzen für das gesamte Universum hätte. Hats natürlich nicht. Selbst den Charakteren scheint es mehr oder weniger scheißegal zu sein. Ein typischer Twist, nur um nen Twist zu haben. Oder kurz gesagt: Müll.

Schmeißt die Writer raus, stellt jemanden ein, der schon mal gehört hat, wie sich Leute miteinander unterhalten, denn diese cheesigen Dialoge kann keine Sau ertragen. Dann dünnt den Cast ein wenig aus und gebt Jodies Doctor eine eigene Persönlichkeit. Gewollt und nicht gekonnt ist auf Dauer nix.

Serienstapel: Gotham, Fringe, Witcher

Serien stapeln sich wie Autowracks. Zeit, ein wenig abzuarbeiten.

GOTHAM – SEASON 1

Ich hatte die erste Staffel dieser Batman-Origin-Serie vor einigen Jahren schon mal gesehen und aus irgendeinem Grund habe ich dann nicht weitergeguckt. Nach etwas behäbigem Beginn war ich wieder voll drin und konnte mir nicht so ganz erklären, warum ich das damals so aus den Augen verloren habe. Und dann kam das Staffelfinale und es wurde mir wieder klar: Mir gefällt die teils sehr hingeschluderte und überstürzte Entwicklung mancher Charaktere nicht. Es wirkt oft sehr gewollt und mit Zeitdruck durchgezogen, weil man es noch in der Staffel haben wollte. Vielleicht wusste man damals nicht, ob die Serie weitergeht und man wollte noch die ein oder andere Sache zu einem einigermaßen vollendeten Abschluss bringen oder man hat einfach bewusst ein wenig aufs Gas getreten, um die Figuren in Stellung für den weiteren Verlauf zu bringen. Keine Ahnung. Ich fand das Finale jedenfalls schwach. Diesesmal werde ich aber wohl weitergucken. Immerhin ist die Serie abgeschlossen und ich will jetzt schon wissen, wie es weitergeht.

FRINGE – SEASON 5

Bei dieser Serie weiß ich ganz genau, warum ich nach Staffel 4 so eine lange Pause gemacht habe. Ich war absolut nicht von der Idee des Zeitsprungs in die Zukunft überzeugt. Nachdem ich die ersten vier Staffeln sehr für ihren Mix aus Case Of The Week und übergreifender Handlung voller physikalischem Wahnsinn mochte, so wenig Lust hatte ich auf ein Zukunfts-Fringe. Aber irgendwann wollte ich es dann doch zuende bringen und der Zeitpunkt war nun gekommen.

Tja, ich machs kurz: Es ist okay. Wäre es nicht FRINGE und ich bereits so mit den Charakteren verbunden, hätte ich es wohl nicht beendet. Die Observer fand ich schon immer größtenteils langweilig und die Welt muss in meinen Augen halt auch nicht immer gerettet werden. Weniger ist halt auch mal mehr. Mir hat das alles besser gefallen, als das noch kleiner wirkte. Die Schnitzeljagd mit Walters Videokassetten war ganz nett, wirkte aber auch gehetzt, vermutlich, weil man weniger Episoden als sonst hatte. Wie gesagt nett, aber die Staffeln davor haben mir viel besser gefallen.

THE WITCHER – SEASON 1

Ich habe weder die Bücher gelesen, noch die Spiele gespielt. Meine Kenntnisse im Vorfeld beschränkten sich also darauf, dass sich wie üblich alle über die Darsteller ausgekotzt haben. Die sind aber hervorragend und wirken wie aus dieser Fantasywelt voller Magie und seltsamer Wesen. Die hingegen sind zum Teil mal wieder direkt aus der Computerhölle, was vor allem dann schade ist, wenn man ganz eindeutig auch mit Maske hätte arbeiten können. Die Story ist teilweise leider unnötig verworren oder sagen wir: chronologische Erzählstruktur wäre halt auch mal wieder geil heutzutage und würde schon fast aus der Masse herausstechen. Ich konnte der Story aber gut folgen, obwohl ich wie gesagt im Vorfeld keine Ahnung hatte, wer da wer ist und mit wem was macht. Nur hin und wieder hätte die Serie mir mal den ein oder anderen Namen öfter vorsagen können, um besser mit den Charakteren klar zu kommen. Insgesamt aber ein guter Start. Spannend nebenbei, dass diese Serie jetzt sozusagen der Startschuss zur Dreifaltigkeit der Fantasyepen gibt. Amazon und HBO ziehen dann demnächst nach. Für Fantasyfans also spannende Zeiten. Ich hingegen befürchte bereits jetzt den Overkill.

Monatsrückblick Oktober 2018

Im Oktober bin ich tatsächlich mal wieder dazu gekommen, mehr als eine handvoll Filme und Serien zu schauen, einfach weil ich mir mal die Zeit dafür genommen habe. Gewöhnlicherweise ist der Oktober ja der Monat, in dem ich ohnehin einen ganzen Haufen Horrorfilme im Rahmen des Horrorctober gucke. Das war dieses Jahr nicht drin, aber ein bisschen Horror gab es dann trotzdem.

FILME

Den Anfang machte einer der meiner Meinung nach besten Horrorfilme der letzten Jahre:

THE WITCH – 2015

Durch die Zweitsichtung steigt der Film nochmal etwas in meiner Gunst. Fand ich ihn schon im Kino sehr gut, aber vom Ende runtergezogen, wusste ich jetzt schließlich genau, was mir bevorsteht und so stört mich dann auch nicht mehr, dass der Film leider durch ein paar wenige Szenen den kompletten Interpretationsspielraum wegwirft, den er eigentlich hervorragend hätte bieten können. Dann wäre er für mich vermutlich sogar mit der Höchstnote belegt worden. So muss ich aber ein bisschen was abziehen. Zusätzlich auch für die extrem nervige Mutter und die beiden Kackblagen, die ständig den armen Ziegenbock ärgern, nur weil er schwarz ist … Moment mal, versteckt sich da etwa noch irgendwo eine Anti-Rassistische Botschaft? Ähm … wollen wir das mal nicht überinterpretieren.
Tolle Atmosphäre, durchgehend spannend und am Ende eben ein bisschen zu sehr standard für meinen Geschmack. Das macht ihn aber immer noch zu einem der besten Horrorfilme der letzten Jahre und ich wünschte mir, es würde mehr davon geben, als den immer gleichen Jumpscaregalore vom Fließband.

Dann gab es eine Art Klassiker des Psycho/Bodyhorrors zu sehen:

VIDEODROME – 1983

Hach, die 80er. Es ist doch einfach alles traumhaft. Man bekam schnell Brüste zu sehen, die Leute rauchten alle drei Packungen Kippen am Tag, Männer waren noch echte Männer, die nur vom Ficken halluzinierten und die Effekte waren einfach nur großartig. Cronenberg hat für seine Filme ja scheinbar ohnehin immer Spezialisten versammelt, die aus jedem praktischen Effekt noch den letzten Würgreiz herausholen. Alleine dafür lohnt sich der Streifen.
Aber auch die ständig mitschwingende Medienkritik und die Geschichte um einen angeblichen Snufffilm, der angeblich für eine Gehirnwäsche sorgt oder so, gibt genug her, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Cronenberg präsentiert das ganze als langsam steigenden Wahnsinn, bei dem weder der Protagonist noch der Zuschauer genau weiß, was eigentlich abgeht.
Alles in Allem also ein sehr guter Streifen. Cronenberg war in den 80ern einfach der Knaller, mit interessanten Geschichten und Effekten, wobei ja immer die Gefahr besteht in den ultimativen Trashbereich abzudriften. Aber Cronenberg ist eben ein echter Könner und deshalb kriegt man stattdessen einen starken Film.

Neben den üblichen Schrottfilmen gab es dann auch noch einen Streifen, der besser hätte sein können …

THE BABYSITTER – 2017

Gute Effekte. Humor … stets bemüht. Spannung nicht vorhanden, was aber vorher klar war. Der Rest besteht größtenteils aus nervigen Klischees, schlecht eingewürfelten Filmzitaten und überflüssigen Texteinblendungen, deren Sinn sich mir zu keinem Zeitpunkt erschlossen hat.
Zwischendurch gabs mal den ein oder anderen unterhaltsamen Moment und habe ich schon erwähnt, dass die Effekte nett sind? Mehr ist es aber eben alles auch nicht und größtenteils einfach langweilig.

… und einen, der wirklich totale Kacke war:

THE PYRAMID – 2014

Kruder und vor allem sterbenslangweiliger Mix aus Found Footage-Standard und Horror-Standard, ohne jegliche Höhepunkte. Die Charaktere sind alle sowas von uninteressant und saudoof, dass es nicht im geringsten tangiert, was mit ihnen passiert. Dabei hätte man mit diesem sogar recht unverbrauchten Setting so einiges anstellen können. Oder man macht eben die typische Lahmarschkacke draus, die man schon tausendmal gesehen hat. Nach 5 Minuten kann ich mich quasi schon an absolut nichts mehr erinnern, was in dem Streifen passiert ist. Zum Glück schreibe ich den Kram hier immer schon während dem Film, sonst hätte ich nur eins schreiben können: Selbst für den Filmschrottplatz zu scheiße.

SERIE

Ja, auch ein paar Serien gab es, bei denen ich mich dann mehr oder weniger zum Bingewatching (wie ich diesen Begriff hasse) habe hinreißen lassen, weil mir klar war, dass ich sonst ohnehin nie zum Ende kommen werde.

Zum Beispiel die nie enden wollende Geschichte um die Winchester-Brüder:

SUPERNATURAL – SEASON 13

Was soll ich dazu noch groß sagen? Es ist eben Supernatural und somit ist klar, was man kriegt. Eine dahindümpelnde Handlung, die in dieser Staffel zumindest in fast jeder Folge aufgegriffen wurde und zwischen all dem typischen Gedöns 1-2 interessante Folgen. Highlight war ganz klar ScoobyNatural, das Crossover mit Scooby-Doo. Für solchen Quatsch mag ich die Serie immer noch. Lowlight hingegen eindeutig die Spin-Off-Folge Wayward Sisters, die nur dazu diente, besagtes Spin-Off einzuleiten, dass dann aber doch nicht in Serie ging, wodurch die Folge nicht nur total langweilig sondern im Nachhinein auch absolut überflüssig ist. Es wäre wirklich schön, wenn man mal ein Ende für die Serie ankündigen würde, damit man mal darauf zusteuern kann und sich nicht immer nur noch im Kreis dreht und mich mit ein paar guten Folgen pro Staffel bei der Stange hält.

Und diese Horror-Anthologie:

CHANNEL ZERO – SEASON 2

Die Staffel stand unter dem Titel „No-End House“ und ich fand die Grundidee recht interessant. Mehr aber auch nicht, denn bereits nach der ersten Folge war bei mir die Luft schon raus. Irgendwie hat mich das alles nicht gepackt und Staffel 1 hat mir ne ganze Ecke besser gefallen. Aber gut, bei solchen Anthologie-Serien hat man ja den Vorteil, dass man auch nach einer schwachen Staffel wieder auf Besserung hoffen kann.  Also werde ich mir auch Staffel 3 dann irgendwann mal geben.

Und sogar was ohne Horror:

BETTER CALL SAUL – SEASON 4

Die in meinen Augen beste Staffel der Serie bisher. Okay, es sind zugegeben alle gut, aber man schafft es sehr gut, sich dann doch jedes Jahr zu steigern. Jimmy bzw. Saul steht zwar zur Zeit etwas im Hintergrund und ich habe das Gefühl, dass man sich vermehrt auf Mike konzentriert, aber das wird wohl nötig sein, um dann die Handlungsstränge zusammenzuführen, was ich in der nächsten Staffel dann langsam erwarte. Gerade für ein Prequel macht man hier sehr viel richtig, was gar nicht so leicht ist, da man als Zuschauer ja genau weiß, wo die Charaktere letztlich landen werden. Kann gerne noch 2-3 Staffeln weitergehen. Dann sollte man allerdings auch den Anschluss an Breaking Bad finden und entweder zum Ende kommen oder mit einem Zeitsprung in die Zeit nach Walter Whites Aufstieg und Fall springen.

Monatsrückblick – Oktober 2017

Der Oktober steht ja traditionell ganz im Zeichen des Horror. Ganz vorne steht dabei natürlich der Horrorctober mit 13 möglichst schlechten Vertretern des Genres. Aber wo Schatten ist, da ist auch Licht (auch wenn beim Horror oft die Dunkelheit im Vordergrund steht). Deshalb habe ich natürlich auch ein paar bessere Filme geguckt.

Direkt zu Beginn des Monats gab es einen Streifen, den ich schon viel zu lange vor mir hergeschoben habe:

EL LABERINTO DEL FAUNO – PANS LABYRINTH

Wenn die Leute Guillermo del Toro als großen Regisseur abfeiern kann ich ja immer nur mit den Schultern zucken und ein „joa, ist ganz gut“ rausknirschen. Das liegt in erster Linie daran, dass ich sein gesamtes Werk bisher nicht betrachtet habe. Ich kenne „Blade II“, der halt okay ist, ich kenne „Hellboy“, der mir ziemlich gut gefallen hat, ich kenne „Pacific Rim“, den ich zum einpennen langweilig fand und das wars dann auch schon. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir bisher nicht gerade seine besten Streifen ausgesucht habe, um mir ein Bild von seinen Fähigkeiten zu machen. Oder es liegt wieder mal daran, dass die Leute alles und jeden abfeiern und ich das nur in seltenen Fällen nachvollziehen kann.

Also habe ich mich mal an diesen Streifen hier gewagt, weil mich die Geschichte ansprach und der Stil auf den Bildern, die ich so gesehen hatte, mir auch sehr zusagten. Und was soll ich sagen. Der Film ist einfach nur wunderbar fantasievoll und düster und erzählt seine Geschichte durchgehend hervorragend, mit gelungenen Charakteren und einer noch besser gelungenen Welt. Genau das macht ein modernes Gruselmärchen aus. Und genau das ist es, was es heutzutage viel zu selten gibt. Zwischendurch hätte man zwar auch noch mehr auf praktische Effekte zurückgreifen können, was einfach besser ins Gesamtbild gepasst hätte, aber da drücke ich mal ein Auge zu. Immerhin sind die Kostüme grandios und da kann man dann auch mal darüber wegsehen, wenn eine Explosion mal nicht echt ist.

Der Film macht mich zwar nicht automatisch zum Guillermo-Fan, aber ich kann zumindest besser verstehen, warum er so hochgelobt wird.

Dann hab ich mal eine alte Reihe wieder ausgegraben:

FINAL DESTINATION

Als dieser Film rauskam, war er für mich eine kleine Offenbarung, da er sich schon sehr von den damals üblichen Teenie-Slashern abhebt und eine frische Idee ins Genre brachte. Und auch heute hat er nicht viel von seinem Reiz für mich verloren. Ich mag die Idee und diese „Der Tod lauert an jeder Ecke“-Atmosphäre kommt ziemlich gut rüber.
Über kleinere Schwächen muss ich aber auch heute noch hinwegsehen. Die Darsteller bewegen sich irgendwo zwischen ganz gut und völlig überfordert. Vor allem Hauptdarsteller Sawa kann ich so gar nix abgewinnen. Die Dialoge sind zum Teil auch eher dämlich als alles andere. Meine Hassszene war zudem schon immer der Tod von Todd, da hier die Regeln des Films komplett gebrochen werden, nur damit es wie ein Selbstmord aussieht. Das hätte man auch anders lösen können. Und gegen Ende wird es dann doch ein bisschen zu … ich sage mal „überproduziert“.
Trotzdem macht der Film immer noch Spaß und einiges richtig und ist doch recht gut gealtert, was man längst nicht über alle Vertreter aus dieser Zeit behaupten kann.

FINAL DESTINATION 2

Teil 1 in grün. Macht noch Spaß, aber man weiß natürlich ganz genau, was einen erwartet. Das übliche Horrorfortsetzungsschema. Gleiche Story, zusammengeschusterte „Weiterentwicklung“ der Idee, härtere Kills, wohlgemerkt mit ein paar netten Einfällen, bei denen man merkt, dass die Autoren vor allem daran ihren Spaß hatten, sich diese Kettenreaktionen auszudenken.
Immerhin hat man hier auch noch eine Verbindung zum Vorgänger, die den weiteren Teilen dann völlig fehlt. Trotzdem fand ich schon vor 14 Jahren, dass der Film einfach viel zu sehr den ersten Teil kopiert, um wirklich eigenständig zu wirken. Hinzu kommt, dass die Charaktere einfach komplett uninteressant sind und die Verbindung zueinander natürlich auch nicht vorhanden ist wie im Vorgänger.
Insgesamt noch unterhaltsam, aber schon hier ist klar, dass die Reihe durch ist.

Über die restlichen Streifen der Reihe hülle ich hier mal den Mantel des Schweigens. Nur so viel: Die Reihe wurde mit jedem Teil alles andere als besser.

Bei all dem Horror darf der Spaß natürlich nicht auf der Strecke bleiben:

PIRANHA

Joe Dante hatte seiner Zeit einfach ein unfassbar grandioses Gespür dafür, wie man Horror/Splatter mit Comedy mischt, dass es mich jedes Mal etwas traurig macht, wenn ich mir seine Filmographie der letzten 25 Jahre anschaue.
„Piranha“ stellt Dantes erste alleinige Spielfilmregiearbeit dar und auch wenn der Film noch nicht der abgedrehte Spaß ist, den er später mit „Gremlins“ abliefern sollte, merkt man schon hier, seine Liebe für B-Movies und Gesplatter. Natürlich ist hier alles so billig wie möglich und man muss schon auf sowas stehen, aber dann hat man hier eine Menge Spaß. Sicher kein Meisterwerk, aber das will er auch zu keiner Sekunde sein. Es ist eben ein B-Movie ein absoluter Reinform. Ein „They don’t make them like this anymore“-Film. Und zum Teil liegt das vielleicht auch daran, dass man Joe Dante nicht mehr machen lässt.

LITTLE EVIL

Da ich Eli Craigs „Tucker And Dale VS Evil“ ja ziemlich großartig fand, konnte ich nicht anders und musste seinem neuen Werk auch eine Chance geben, obwohl ich dem „Evil Child“-Motiv weitaus weniger abgewinnen kann als dem „Backwood Slasher“, der ja zuvor von ihm so humorvoll auf den Kopf gestellt wurde. Was kann hier also schon groß schief gehen?
Nun, es könnte natürlich passieren, dass in dieser Horrorcomedy weder Horror noch Comedy aufzufinden ist. Oder zumindest so rar gesät, dass es absolut nicht davon ablenkt, dass der Streifen einfach nur 90 Minuten lang ziemlich langweilig ausgefallen ist. Das Spannendste ist es eigentlich, die ganzen Referenzen zu Horrorfilmen zu entdecken. Da ich da aber jetzt auch nicht der Megaexperte bin, reicht das noch lange nicht, um mich bei der Stange zu halten. Zumal sich sowas auch nach einigen Minuten abnutzt und irgendwann nur noch extrem aufgezwungen wirkt. Am Ende bleibt dann nicht viel mehr als ein Film, der aus seiner Idee leider viel zu wenig macht.

Eklig werden darf es natürich auch hin und wieder mal:

THE FLY – DIE FLIEGE

Mit David Cronenberg verbindet mich ja absolut überhaupt nix. Ich glaube, ich habe nie einen Film von ihm gesehen. Nicht mal zu meiner „ich gucke die ganze Nacht den Krampf, der geschnitten im Privatfernsehen läuft“-Zeit. Also war jetzt mal etwas Nachholung angesagt.
Und was soll ich sagen? Wenn es einen Film gibt, mit dem man immer für praktische Effekte und gegen seelenloses CGI werben kann, dann ist es dieser. Grandiose Effekte, die einen fast zum Kotzen bringen. Starke Darsteller, die einen fast selbst in den Wahnsinn treiben. Und Jeff Goldblums Haare, die fast ein Eigenleben zu führen scheinen. Das Leben findet nun mal einen Weg. Egal ob Haar oder Fliege.

Insgesamt gesehen: 27

Davon Schrott: 14

Rewatches: 4

Außerdem habe ich endlich mal die mittlerweile 12. Staffel von „Supernatural“ nachgeholt und sie war wie zu erwarten okay, wie die vorherigen Staffeln auch. Die Luft ist da einfach raus, aber es macht schon noch Spaß die Winchesters bei ihrem Kampf gegen das Böse zu begleiten.

Die zweite Staffel „Ash VS Evil Dead“ hab ich mir dann auch mal reingepfiffen. Und hier gilt leider schon jetzt das gleiche. Es macht schon noch Spaß, aber neue Ideen sucht man absolut vergeblich.

Staffel 2 von „Scream Queens“ war mir leider zu bescheuert. Die erste mochte ich ja ganz gerne, aber das wirkte, als ob die Writer zu viel „Theme Hospital“ gespielt haben, während nebenbei ein Slasherfilm lief. Bin also nicht traurig, dass es keine dritte Staffel gibt. Aber immerhin muss man hier die Darsteller loben, die noch das Beste daraus machen und für einige Lacher sorgen. Allen voran Jamie Lee Curtis und Emma Roberts, die in ihren Rollen einfach großartig sind. Traurig, dass es keine dritte Staffel geben wird, bin ich aber hier nach nicht.

Dann gabs noch die erste Staffel von „Slasher“. Und was für ein Spaß das doch ist. Dünne Story, saudoofe Charaktere, geile Effekte, neugierige Nachbarn, 80ies Homeporn … und das ist nur die erste Folge. Wirkt schön oldschoolig, macht dabei aber nicht gewollt auf 80er und nimmt sich wunderbar ernst. Dabei wird wirklich jedes noch so bescheuerte Klischee untergebracht, dabei aber völlig ernsthaft verkauft, so dass ich immer wieder nur grinsend den Kopf schütteln konnte.

Die zweite Staffel „Stranger Things“ war auch noch da und sie war eben genau das: Da. Ich bin ja ohnehin kein großer Fan der Serie, fand Season 1 aber ganz unterhaltsam und mochte die Darsteller. Staffel 2 war aber ziemlich zäh und irgendwie hat es mich kaum noch interessiert, was da passiert. Sean Astin war aber ganz cool. Aber ich hatte auch das Gefühl, dass er quasi sich selbst spielt, also ist das auch keine große Leistung.

Über den Anfang der neuen „Walking Dead“ Staffel sage ich besser nichts. Da ergibt wirklich gar nix mehr irgendeinen Sinn. Immerhin viel Action, denn zu mehr sind die Macher ohnehin nicht in der Lage. So unterhät es aber wenigstens.

Weitere Reviews von mir zu fast jedem Film den ich gucke, gibt es auf Letterboxd.

Der Filmschrott Jahresrückblick 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende. Und was war es für ein Jahr, hä? Hä? HÄ? Okay, ich weiß es auch nicht. Halt eins dieser Jahre von denen es jede Menge gibt. Manches ist gut, vieles ist scheiße und irgendwo dazwischen ist man selbst. Aber bevor dann der ganze Zinnober wieder von vorne beginnt, will ich doch mal kurz zurückblicken auf das, was dieses Jahr so geboten hat.

DER FILMSCHROTTPLATZ

Die erste Jahreshälfte war durchzogen von technischen Problemen, da mir dauernd der Laptop abgekaspert ist und auch der Ersatz dann direkt die Grätsche machte. Wenn es scheiße läuft, dann halt richtig. Aber trotzdem gab es natürlich ein paar kleinere Neuerungen.

Um das Spektrum hier etwas zu erweitern, habe ich die neue „Kultschrott“-Kategorie eingeführt. Bisher kam die ganz gut an. War wohl eine gute Idee, mit Batman anzufangen. Der zieht halt immer. Und generell gibt es natürlich so einige Filme, die eigentlich eher „Schrott“ sind, aber einen Ehrenplatz auf dem Schrottplatz verdient haben. Eigentlich gehören auch Filme wie „Hell Comes To Frogtown“ dahin, aber bei dessen Einführung gab es die Kategorie leider noch nicht.

Außerdem habe ich eine Kategorie für aktuelle Sichtungen gebastelt, da ich gemerkt habe, dass sowas hin und wieder auch mal gefragt ist. Vor allem meine Reviews zu „Game Of Thrones“ kommen ja ganz gut an. Schade, dass die Serie nicht mehr allzu viele Folgen bereit hält. Aber immerhin ist mit „Lethal Weapon“ ein unglaublich unwürdiger Nachfolger schon am Start.

Nebenbei habe ich mal wieder ein paar Gründe zum abkotzen gefunden, wie es nun mal meine Art ist. Es gab weiteren CGI-Hass und auch auf die nervigen Post-Credit-Szenen musste ich einfach mal draufhauen.

Eine kleine Enttäuschung ist es ja immer, wenn die eigenen Beiträge offensichtlich nicht wirklich ziehen. Zum zweiten Mal gab es die Schrott Awards. Aber wie das halt so ist, bekommen die aufwendigsten Beiträge meist die wenigste Aufmerksamkeit. Samuel L. Jackson hofft, dass das im nächsten Jahr besser wird, Motherfuckers!

FILM UND TV

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Wenn man oft genug in unterschiedliche Kinos geht, kann man sein eigenes Memoryspiel basteln. Wie amn sieht, hab ich verloren.

Ich war sage und schreibe 12 mal im Kino. Das alleine ist schon ein Rekord, den ich sicher nie wieder brechen werde. Davor beschränkten sich meine Kinobesuche auf ungefähr 12 in 32 Jahren.

Von allem was dabei. Gute Filme, schlechte Filme, mittelmäßige Filme, der größte Scheiß der letzten 100 Jahre namens Independence Day 2 …

Insgesamt habe ich 216 Filme gesehen. Purer Zufall, diese so passende Zahl (ihr wisst schon: 2016 ohne Null). Auch das dürfte ziemlich weit oben in meinem persönlichen All-Time-Ranking sein. Liegt aber sicher auch daran, dass ich bei Serien doch stark zurückgefahren habe. Mittlerweile kommt da einfach zu wenig raus, das mich wirklich interessiert.

Natürlich waren ein paar Überraschungen dabei. Ich hätte nicht gedacht, dass mir „Arrival“ so gut gefallen würde. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass „Independence Day: Wiederkehr“ der grauenhafteste Film aller Zeiten sein würde, für den ich allen Beteiligten noch heute eine Alienentführung samt Analsonde wünsche. Ebenfalls kalt erwischt hat mich Disneys „Lilo und Stitch“, von dem ich niemals erwartet hätte, dass er einer der besten Disney Zeichentrickfilme ever ist. Noch überraschender war allerdings die Tatsache, dass ein ganzer Haufen der Disney Meisterwerke gar nicht mal so gut sind. Um nicht zu sagen: langweiliger, lahmer Scheiß.

Ein interessanter Fall war Tarantinos „The Hateful Eight“. Nach dem Kinobesuch fand ich den super und hab ihn schon in den Top 3 der Tarantinofilme gesehen, aber eine Zweitsichtung hat dann knallhart die Schwächen des Streifens offengelegt und ihn zu einem der eher schwachen Tarantinos degradiert. Ein ziemlicher Absturz, den ich selten bei einer Zweitsichtung erlebt habe. Vielleicht ist der aber auch einfach komplett von der Stimmung abhängig und beim nächsten Mal gefällt er mir dann doch wieder. Mal sehen …

Nur bei Stanley Kubricks „The Shining“ war es noch schlimmer. Als Kind habe ich den mal gesehen und fand den damals top. Jetzt, 20 Jahre später, habe ich mir das mal wieder angeguckt und fand den dermaßen langweilig, dass ich mich da richtiggehend durchquälen musste.

Bei den Serien gibt es wenig zu berichten. „The Walking Dead“ gelang das Kunststück, aus einer vielversprechenden Situation einen absoluten Tiefpunkt der Serie zu fabrizieren und mich – und auch die meisten anderen Zuschauer – zu Tode zu langweilen. Ich habe ja immer gesagt, dass die Writer der Kackserie ein Haufen unfähiger Affen voller Zombiescheiße im Hirn sind und jetzt haben es wohl auch endlich mal die anderen Zuschauer gerafft.

Sehr gut war „Dirk Gentlys Holistic Detective Agency“, das ganz vage auf der Vorlage von Douglas Adams beruht. Aber damit eigentlich gar nix mehr zu tun hat. Trotzdem – oder gerade deswegen – hatte ich eine Menge Spaß damit.

Anfang des Jahres habe ich mit „Scream Queens“ noch eine kleine Überraschung entdeckt. Die wohl schwächere zweite Staffel habe ich allerdings noch nicht gesehen.

JEDER MUSS MAL STERBEN (UND DIE HÄLFTE DAVON IN 2016)

„All Dead And Gone“ sang Freddie Mercury einst und dieses Jahr sind so einige Leute von uns gegangen. Das ist natürlich scheiße und gar nicht schön. Noch scheißer und weniger schön sind aber dann immer die Reaktionen von den ganzen Affen, die immer nur ihre Posts vom vorherigen Verschiedenen zu kopieren scheinen. „Scheiß Krebs“, Scheiß 2016″, „Scheiß … wer isn der Typ überhaupt?“ Klar, es ist nie schön, wenn jemand stirbt, mit dem man quasi sein ganzes Leben „verbracht“ hat, aber wir müssen halt den Tatsachen ins Auge sehen. Stars und ähnlich abgefuckte Gesellen sind nun mal auch nicht unsterblich. Und die Helden unserer Kindheit und Jugend kommen so langsam in ein Alter, in dem es unaufhaltsam Richtung Grube geht. Wir müssen uns wohl daran gewöhnen, dass innerhalb der nächsten Jahre so einige bekannte Gesichter verschwinden werden. Aber keine Panik. Es kommen ja immer neue coole Leute nach. Justin Bieber wird uns sicher alle überleben.

UND DER GANZE REST

Politik geht mir immer noch am Arsch vorbei. Klar, alles kacke was da dieses Jahr so abging und so. Aber die Erde dreht sich weiter, auch wenn nur Arschlöcher darauf rumturnen. Zumindest so lange, bis diese Arschlöcher sie komplett weggebombt haben. Aber das erwarte ich frühestens 2018 also mache ich mir um den Quark jetzt noch keinen Kopf. Fick die Affen.

Da war diese EM und sie ging irgendwie komplett an mir vorbei. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt die nötige Stimmung, um mir das Gepöle anzugucken. Und wenn ich mich dann doch dazu durchringen konnte, war das Gepöle noch viel schlimmer, als ich es mir jemals hätte ausmalen können. Bezeichnend, dass ein überbewerteter Fatzke wie Ronaldo dann am Ende den Titel holt ohne etwas dazu beizutragen.

Peyton Manning – mir bis dato besser bekannt als Mister Chancentot – gewann tatsächlich im gefühlt 42. Anlauf seinen 2. SuperBowl und konnte somit endlich seine Karriere beenden. Und aufhören, mich mit seinen grottenschlechten Leistungen zu nerven. Es war ein gutes Footballjahr.

Ich selbt war nebenbei auch recht sportlich. Fast jeden Tag hab ich zumindest eine halbe Stunde irgendwie in den Tagesablauf gequetscht und bin … genau so fett wie vorher. Vielleicht hätte ich mir irgendein Ziel setzen sollen. Egal. Immerhin kann ich mittlerweile Treppen mit mehr als 10 Stufen steigen, ohne fast an einer Lungenembolie zu verrecken. Dass ich das Rauchen auch mehr oder weniger eingestellt habe (gelegentlich brauche ich das einfach immer noch) trägt da eventuell natürlich auch zu bei.

DAS WARS DANN AUCH

Mehr gabs irgendwie nicht zu berichten. Recht lahmes Jahr. Wenn was los war, war es scheiße. Wenn nicht … auch. Da kann man ja nur hoffen, dass 2017 besser wird. Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering.

Wir lesen uns im neuen Jahr. Und vergesst nicht, euch Schrott zu wünschen. Das geht schließlich nur noch heute … und morgen so ein bisschen, bis ich mich dann verkatert aufraffen kann, um den Post zu löschen.

Die 5 besten … Serienpaare

Nachdem es letzte Woche um die Filmpaare ging, macht es natürlich nur Sinn, dass Gorana diese Woche nach den

5 Besten Serienpaaren (die natürlich auch dieses Mal nicht miteinander pennen müssen)

fragt. Ehrlich gesagt nicht unbedingt mein Thema, denn Serien sind bei mir mittlerweile doch etwas ins Hintertreffen geraten. Ich bin dann doch einfach mehr Filmfreak. Aber wäre ja gelacht, wenn ich hier nicht trotzdem 5 Paare zusammenkriegen würde.

5. Bugs Bunny und Daffy Duck – Die Bugs Bunny Show (1960)

Ich gebe zu, dieses Paar ist etwas geschummelt, denn eigentlich sind die beiden ja durch die ganzen Kurzfilme bekannt geworden. Mir persönlich sind sie aber erstmals in der TV-Show begegnet.

4. Troy Barnes und Abed Nadir – Community (2009)

„TROY AND ABED IN THE MORNIIIIIING!!!“

3. Hugo „Hurley“ Reyes und Charlie Pace -Lost (2004)

Über die 6 Staffeln gab es ja einige Konstellationen auf der Insel, aber keine war so eine starke Freundschaft wie die zwischen dem Rocker und dem Lottogewinner. Immer wenn sie zusammen waren, schienen sie mal für einen Moment zu vergessen, dass sie eigentlich alle komplett gearscht sind.

2. Walter White und Jesse Pinkman – Breaking Bad (2008)

Der Lehrer und der Schüler. Eine ewige Hass-Liebe zwischen den beiden. Aber auch wenn sie sich quasi nie einig sind, stehen sie doch fast immer auf der gleichen Seite. Ohne den jeweils anderen wären sie wohl auch einfach verloren.

1. Chandler Bing und Joey Tribbiani – Friends (1994)

Friends war ja mehr oder weniger die erste Serie, die mich richtig zum Serienjunkie gemacht hat. Von der ich keine Folge verpassen durfte. Das lag natürlich vor allem an diesem Gespann. Ich vermisse die WG der beiden immer noch. „No more J-Man and Channy’s!“

Honorable Mentions: J.D. und Turk, Scooby-Doo und Norville „Shaggy“ Rogers, Waldorf und Statler, Sam und Dean Winchester, Snoopy und Woodstock

Die 5 Besten … Serienintros

Heute ist einfach, denn Gorana fragt nach etwas, was es hier vor einiger Zeit schon mal gab. Nur waren es damals 10 statt 5. Ich muss also einfach nur die Hälfte des alten Posts aussortieren und … wie zur Hölle soll ich das machen? Schon die 10 auszusuchen war eine Mammutaufgabe. Ich kann mich doch nie entscheiden. Was bleibt drin? Was fliegt raus? Was kommt wieder rein? Was fliegt noch mal raus, nur um dann auf Platz 1 zu landen? Schwierig. Aber ich stelle mich natürlich der Herausforderung.

Die 5 besten Serienintros

5. The Walking Dead (2010-heute)

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Ich zitiere mich selbst:

Wenn ich dieses Opening sehe, kriege ich richtig Lust auf guten Horror. Leider kommt danach immer nur Walking Dead. Ich werde an dieser Stelle darauf verzichten, zum tausendsten Mal zu erklären, warum die Serie eigentlich Müll ist und von Beginn an hinter ihren Möglichkeiten blieb. Das Intro ist trotzdem cool.

4. The Muppet Show (1976-1981)

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Diese Serie muss aus Prinzip immer mal wieder erwähnt werden, einfach nur um darauf hinzuweisen, dass die Flachwichser von dem Pissladen namens Disney es immer noch nicht geschafft haben, die Staffel 4 und 5 auf DVD zu veröffentlichen. Dabei ist das doch so ein unfassbar geldgeiler Arschlochverein. Wollen die etwa meine 50 Euro nicht?

3. Six Feet Under (2001-2005)

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Hier schwebt der Tod über allem. Quasi wie im Walking Dead Intro. Nur, dass die Serie dann halt auch gut ist.

2. Game Of Thrones (2011-heute)

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Ich zitiere mich selbst:

Dieses Intro ist nicht nur eine Aufbereitung der Handlung der Serie, es vermittelt durch die Musik auch direkt die geballte Epicnes, die diese Serie bietet. Passt perfekt.

1. Shameless (2011-heute)

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Die Nummer 1 vom letzten Mal ist immer noch die Nummer 1. Allerdings könnte man vielleicht mal eine neue Version aufnehmen, jetzt wo die Kids auch alle etwas älter geworden sind.

Die 5 Besten … Serienfamilien

Es ist ja so: Eine Familie ist schon irgendwie was feines. Manchmal sogar die eigene. Aber am besten sind natürlich Serienfamilien. Deshalb fragt Gorana diese Woche auch nach unseren Favoriten. Eine eher schweirige Sache, denn wenn ich ehrlich bin, sind die meisten Serienfamilien halt auch recht nervig oder altmodisch oder beides. Klar, eine Serienfamilie aus den 80ern mag in den 80ern ja ganz toll gewesen sein, aber dann war die Serie vorbei und man weiß nicht, wie die heute ticken. Vielleicht sind die komplett in den 80ern hängen geblieben. Und verteufeln gerade diese grauenhafte Retrowelle mit Pseudo-80er-Scheiß. Oder sie haben sich weiterentwickelt, sind aber alle zu Arschlöchern mutiert, weil sie feststellen mussten, dass in den 80ern alles viel besser war. Außer die Musik natürlich. Die war absolut fürchterlich. Und das hören die dann alle. Und ich muss mithören. Und dann muss ich die alle töten, damit ich geilere Musik hören kann … ähem, ich versuche mich trotzdem mal am heutigen Thema:

Die 5 besten Serienfamilien

5. Die Bluth’s – Arrested Development (2003-2006/2013)

Ich will einen eigenen Bananenstand. Denn wie wir alle wissen: „There’s always money in the bananastand.“ Und ich brauche Geld. Jeden Cent, den mir eine Banane bringen kann.

Die Familie ist zwar komplett banane, aber ich glaube, ich hätte Spaß daran mit Gob rumzuhängen und mir von ihm Zaubertricks zeigen zu lassen. Und die anderen sind vielleicht auch ganz erträglich, wenn man sich daran gewöhnt hat und ihnen einfach aus dem Weg geht.

4. Die Pritchetts/Die Dunphys – Modern Family (2009-heute)

Wenn man es genau nimmt, ist das hier die perfekte Familie. Denn hier ist einfach für jeden was dabei. Und ich glaube gerade bei den Dunphys hat man jede Menge Spaß, denn mit Phil kann man einfach jeden Scheiß machen. Der ist so schön Kind geblieben, wie es sein sollte.

3. Die Gallaghers – Shameless (2011-heute)

Meine absolute Lieblingsserie derzeit – die nebenbei seit 3 Wochen wieder läuft und ich habs nicht mitgekriegt, weil die sonst immer erst im Januar startete, wo ich auch Zeit hatte, mir die anzugucken – darf selbstverständlich nicht fehlen. Und die Gallaghers sind so herrlich abgefuckt in allen möglichen Belangen, dass man sie einfach lieben muss. Rumhängen könnte ich mit denen schon, glaube ich, aber ein Teil davon wollte ich nicht sein. Ist mir zu stressig. Immer Action. Ich hab lieber meine Ruhe.

2. Die Bundys – Married With Children (1987-1997)

Wenn wir schon bei abgefuckt sind, dürfen die Bundys nicht fehlen. Sie sind quasi der Vorreiter der Gallaghers. Aber eben entspannter und deshalb könnte ich mich damit anfreunden, zu dieser Familie zu gehören. Dass mit den Mädchen nix laufen würde, wäre auch kein Problem. Das tut es jetzt ja auch nicht.

1. Die Fishers – Six Feet Under (2001-2005)

Hier kann ich mich Gorana nur anschließen. Schließlich sind die Fishers die vielleicht echteste Familie, die mir bisher im TV untergekommen ist. Ob ich da allerdings wohnen wollte, weiß ich nicht. Dass der Tod über allem schwebt wäre mir egal. Aber Ruth würde mir tierisch auf den Sack gehen, glaube ich. Ich würde wohl am liebsten mit Keith Paintball spielen gehen: „Jeanne Fucking Tripplehorn!“

Media Monday #257

So, dann gehen wir mal wieder in die neue Woche. Ohne technische Probleme und mit neuem Media Monday. Und warum zur verfickten Hölle bin ich eigentlich noch wach? Morgen ist Montag! Ich geh pennen … Äh, hier:

1. ____ könnte eines meiner nächsten Serien-Highlights werden, schließlich ____ . Ich habe es hier schon mal erwähnt, meine ich. Die Serienlandschaft entwickelt sich leider irgendwie komplett an mir vorbei. Wenn ich bedenke, wie viele Serien ich mal geguckt habe und wie wenige es momentan sind, bleibt nur die Erkenntnis, dass es im Moment einfach die falschen Trends im Serienbereich gibt. Naja, Superheldengewichse. Ihr kennt das ja. Jedenfalls gibt es momentan leider überhaupt nichts, was mich irgendwie interessiert oder gar die Chance hätte, mich vollends zu begeistern. Aber mal abwarten. Meistens kamen die bei mir eh immer aus dem Nichts. Ich bin bei Serien nie so richtig auf dem Laufenden.

2. Ich wusste ja gar nicht, dass Froschmutanten auch ein Videospiel haben. Aber dieser (heute etwas kurze) Auszug aus dem Drehbuch zu Filmschrott – Der Film beweist das Gegenteil:

INT. LABOR

Samuel Klugowitsch sitzt vor einem PC und spielt „Frogmutants“, ein 3D-Shooter von der Stange, der aufgrund seiner kompletten Innovationslosigkeit die höchsten Verkaufszahlen aller Zeiten hat. Ein alter Wissenschaftler, der selbstverständlich aussieht wie Albert Einstein kommt rein und schaut sich um.

ALBERT EINSTEIN

Samuel? Wo ist das Serum?

SAMUEL KLUGOWITSCH

Welches Serum?

ALBERT EINSTEIN

Es stand hier zwischen den Reagenzgläsern.

Albert klimpert zwischen den Gläsern herum und wirft einige Flüssigkeiten um, die sich durch alles fressen, auf das sie treffen.

SAMUEL KLUGOWITSCH

Dieser Kerl war vorhin hier. Vielleicht hat er es mitgenommen.

ALBERT EINSTEIN

Welcher Kerl?

SAMUEL KLUGOWITSCH

Er sah aus, als hätte sich der Lungenkrebs durch seinen Mund nach außen gefressen und sein Gesicht ausgetrocknet.

ALBERT EINSTEIN

(guckt bedeutungsschwanger in einen Bunsenbrenner)

(flüstert)

Grim.

3. ____ hat sich seine Meriten ja spätestens mit ____ verdient, schließlich ____ . Bevor ich jetzt das Wort „Meriten“ google, gebe ich einfach zu: Mein Wortschatz ist begrenzt.

4. Würde ich mein Blog quasi noch mal neu starten, ich würde wohl am Anfang etwas genauer wissen, in welche Richtung ich mich hier bewegen muss. Andererseits macht es ja auch immer Spaß, ein bisschen rumzuprobieren und zu gucken, was ankommt und was keine Sau interessiert. Eventuell mache ich das demnächst auch mal wieder. Ich habe da ein paar Ideen, aber leider fehlt mir erstens die Zeit und zweitens muss das auch gescheit umgesetzt werden. Irgendwann mal. Bestimmt.

5. Bei dem Überangebot an Serien könnte man glatt noch mal die Antwort zu Frage 1 lesen.

6. Wenn es nicht so ein zeit- und/oder kostenintensives Hobby wäre würde ich direkt anfangen, eigene Filme zu drehen. Aber es fehlt halt leider an Zeit und am Budget. Irgendwann mal. Bestimmt.

7. Zuletzt habe ich mir nach langer Zeit mal wieder die Blade-Trilogie reingepfiffen und das war irgendwo zwischen ganz gut bis um Himmels Willen, weil erstens diese Pseudocoolnes der 90er das absolute Grauen ist und dafür sorgt, dass das alles irgendwie trashig wirkt, zweitens die Effekte extrem schlecht gealtert sind (CGI ist klar) und drittens Wesley Snipes quasi nix kann, außer Ärsche treten. Einen der Filme gibts dann bald auch hier auf dem Schrottplatz.