Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Der Filmschrott Jahresrückblick 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende. Und was war es für ein Jahr, hä? Hä? HÄ? Okay, ich weiß es auch nicht. Halt eins dieser Jahre von denen es jede Menge gibt. Manches ist gut, vieles ist scheiße und irgendwo dazwischen ist man selbst. Aber bevor dann der ganze Zinnober wieder von vorne beginnt, will ich doch mal kurz zurückblicken auf das, was dieses Jahr so geboten hat.

DER FILMSCHROTTPLATZ

Die erste Jahreshälfte war durchzogen von technischen Problemen, da mir dauernd der Laptop abgekaspert ist und auch der Ersatz dann direkt die Grätsche machte. Wenn es scheiße läuft, dann halt richtig. Aber trotzdem gab es natürlich ein paar kleinere Neuerungen.

Um das Spektrum hier etwas zu erweitern, habe ich die neue „Kultschrott“-Kategorie eingeführt. Bisher kam die ganz gut an. War wohl eine gute Idee, mit Batman anzufangen. Der zieht halt immer. Und generell gibt es natürlich so einige Filme, die eigentlich eher „Schrott“ sind, aber einen Ehrenplatz auf dem Schrottplatz verdient haben. Eigentlich gehören auch Filme wie „Hell Comes To Frogtown“ dahin, aber bei dessen Einführung gab es die Kategorie leider noch nicht.

Außerdem habe ich eine Kategorie für aktuelle Sichtungen gebastelt, da ich gemerkt habe, dass sowas hin und wieder auch mal gefragt ist. Vor allem meine Reviews zu „Game Of Thrones“ kommen ja ganz gut an. Schade, dass die Serie nicht mehr allzu viele Folgen bereit hält. Aber immerhin ist mit „Lethal Weapon“ ein unglaublich unwürdiger Nachfolger schon am Start.

Nebenbei habe ich mal wieder ein paar Gründe zum abkotzen gefunden, wie es nun mal meine Art ist. Es gab weiteren CGI-Hass und auch auf die nervigen Post-Credit-Szenen musste ich einfach mal draufhauen.

Eine kleine Enttäuschung ist es ja immer, wenn die eigenen Beiträge offensichtlich nicht wirklich ziehen. Zum zweiten Mal gab es die Schrott Awards. Aber wie das halt so ist, bekommen die aufwendigsten Beiträge meist die wenigste Aufmerksamkeit. Samuel L. Jackson hofft, dass das im nächsten Jahr besser wird, Motherfuckers!

FILM UND TV

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Wenn man oft genug in unterschiedliche Kinos geht, kann man sein eigenes Memoryspiel basteln. Wie amn sieht, hab ich verloren.

Ich war sage und schreibe 12 mal im Kino. Das alleine ist schon ein Rekord, den ich sicher nie wieder brechen werde. Davor beschränkten sich meine Kinobesuche auf ungefähr 12 in 32 Jahren.

Von allem was dabei. Gute Filme, schlechte Filme, mittelmäßige Filme, der größte Scheiß der letzten 100 Jahre namens Independence Day 2 …

Insgesamt habe ich 216 Filme gesehen. Purer Zufall, diese so passende Zahl (ihr wisst schon: 2016 ohne Null). Auch das dürfte ziemlich weit oben in meinem persönlichen All-Time-Ranking sein. Liegt aber sicher auch daran, dass ich bei Serien doch stark zurückgefahren habe. Mittlerweile kommt da einfach zu wenig raus, das mich wirklich interessiert.

Natürlich waren ein paar Überraschungen dabei. Ich hätte nicht gedacht, dass mir „Arrival“ so gut gefallen würde. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass „Independence Day: Wiederkehr“ der grauenhafteste Film aller Zeiten sein würde, für den ich allen Beteiligten noch heute eine Alienentführung samt Analsonde wünsche. Ebenfalls kalt erwischt hat mich Disneys „Lilo und Stitch“, von dem ich niemals erwartet hätte, dass er einer der besten Disney Zeichentrickfilme ever ist. Noch überraschender war allerdings die Tatsache, dass ein ganzer Haufen der Disney Meisterwerke gar nicht mal so gut sind. Um nicht zu sagen: langweiliger, lahmer Scheiß.

Ein interessanter Fall war Tarantinos „The Hateful Eight“. Nach dem Kinobesuch fand ich den super und hab ihn schon in den Top 3 der Tarantinofilme gesehen, aber eine Zweitsichtung hat dann knallhart die Schwächen des Streifens offengelegt und ihn zu einem der eher schwachen Tarantinos degradiert. Ein ziemlicher Absturz, den ich selten bei einer Zweitsichtung erlebt habe. Vielleicht ist der aber auch einfach komplett von der Stimmung abhängig und beim nächsten Mal gefällt er mir dann doch wieder. Mal sehen …

Nur bei Stanley Kubricks „The Shining“ war es noch schlimmer. Als Kind habe ich den mal gesehen und fand den damals top. Jetzt, 20 Jahre später, habe ich mir das mal wieder angeguckt und fand den dermaßen langweilig, dass ich mich da richtiggehend durchquälen musste.

Bei den Serien gibt es wenig zu berichten. „The Walking Dead“ gelang das Kunststück, aus einer vielversprechenden Situation einen absoluten Tiefpunkt der Serie zu fabrizieren und mich – und auch die meisten anderen Zuschauer – zu Tode zu langweilen. Ich habe ja immer gesagt, dass die Writer der Kackserie ein Haufen unfähiger Affen voller Zombiescheiße im Hirn sind und jetzt haben es wohl auch endlich mal die anderen Zuschauer gerafft.

Sehr gut war „Dirk Gentlys Holistic Detective Agency“, das ganz vage auf der Vorlage von Douglas Adams beruht. Aber damit eigentlich gar nix mehr zu tun hat. Trotzdem – oder gerade deswegen – hatte ich eine Menge Spaß damit.

Anfang des Jahres habe ich mit „Scream Queens“ noch eine kleine Überraschung entdeckt. Die wohl schwächere zweite Staffel habe ich allerdings noch nicht gesehen.

JEDER MUSS MAL STERBEN (UND DIE HÄLFTE DAVON IN 2016)

„All Dead And Gone“ sang Freddie Mercury einst und dieses Jahr sind so einige Leute von uns gegangen. Das ist natürlich scheiße und gar nicht schön. Noch scheißer und weniger schön sind aber dann immer die Reaktionen von den ganzen Affen, die immer nur ihre Posts vom vorherigen Verschiedenen zu kopieren scheinen. „Scheiß Krebs“, Scheiß 2016″, „Scheiß … wer isn der Typ überhaupt?“ Klar, es ist nie schön, wenn jemand stirbt, mit dem man quasi sein ganzes Leben „verbracht“ hat, aber wir müssen halt den Tatsachen ins Auge sehen. Stars und ähnlich abgefuckte Gesellen sind nun mal auch nicht unsterblich. Und die Helden unserer Kindheit und Jugend kommen so langsam in ein Alter, in dem es unaufhaltsam Richtung Grube geht. Wir müssen uns wohl daran gewöhnen, dass innerhalb der nächsten Jahre so einige bekannte Gesichter verschwinden werden. Aber keine Panik. Es kommen ja immer neue coole Leute nach. Justin Bieber wird uns sicher alle überleben.

UND DER GANZE REST

Politik geht mir immer noch am Arsch vorbei. Klar, alles kacke was da dieses Jahr so abging und so. Aber die Erde dreht sich weiter, auch wenn nur Arschlöcher darauf rumturnen. Zumindest so lange, bis diese Arschlöcher sie komplett weggebombt haben. Aber das erwarte ich frühestens 2018 also mache ich mir um den Quark jetzt noch keinen Kopf. Fick die Affen.

Da war diese EM und sie ging irgendwie komplett an mir vorbei. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt die nötige Stimmung, um mir das Gepöle anzugucken. Und wenn ich mich dann doch dazu durchringen konnte, war das Gepöle noch viel schlimmer, als ich es mir jemals hätte ausmalen können. Bezeichnend, dass ein überbewerteter Fatzke wie Ronaldo dann am Ende den Titel holt ohne etwas dazu beizutragen.

Peyton Manning – mir bis dato besser bekannt als Mister Chancentot – gewann tatsächlich im gefühlt 42. Anlauf seinen 2. SuperBowl und konnte somit endlich seine Karriere beenden. Und aufhören, mich mit seinen grottenschlechten Leistungen zu nerven. Es war ein gutes Footballjahr.

Ich selbt war nebenbei auch recht sportlich. Fast jeden Tag hab ich zumindest eine halbe Stunde irgendwie in den Tagesablauf gequetscht und bin … genau so fett wie vorher. Vielleicht hätte ich mir irgendein Ziel setzen sollen. Egal. Immerhin kann ich mittlerweile Treppen mit mehr als 10 Stufen steigen, ohne fast an einer Lungenembolie zu verrecken. Dass ich das Rauchen auch mehr oder weniger eingestellt habe (gelegentlich brauche ich das einfach immer noch) trägt da eventuell natürlich auch zu bei.

DAS WARS DANN AUCH

Mehr gabs irgendwie nicht zu berichten. Recht lahmes Jahr. Wenn was los war, war es scheiße. Wenn nicht … auch. Da kann man ja nur hoffen, dass 2017 besser wird. Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering.

Wir lesen uns im neuen Jahr. Und vergesst nicht, euch Schrott zu wünschen. Das geht schließlich nur noch heute … und morgen so ein bisschen, bis ich mich dann verkatert aufraffen kann, um den Post zu löschen.

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Die 5 besten … Serienpaare

Nachdem es letzte Woche um die Filmpaare ging, macht es natürlich nur Sinn, dass Gorana diese Woche nach den

5 Besten Serienpaaren (die natürlich auch dieses Mal nicht miteinander pennen müssen)

fragt. Ehrlich gesagt nicht unbedingt mein Thema, denn Serien sind bei mir mittlerweile doch etwas ins Hintertreffen geraten. Ich bin dann doch einfach mehr Filmfreak. Aber wäre ja gelacht, wenn ich hier nicht trotzdem 5 Paare zusammenkriegen würde.

5. Bugs Bunny und Daffy Duck – Die Bugs Bunny Show (1960)

Ich gebe zu, dieses Paar ist etwas geschummelt, denn eigentlich sind die beiden ja durch die ganzen Kurzfilme bekannt geworden. Mir persönlich sind sie aber erstmals in der TV-Show begegnet.

4. Troy Barnes und Abed Nadir – Community (2009)

„TROY AND ABED IN THE MORNIIIIIING!!!“

3. Hugo „Hurley“ Reyes und Charlie Pace -Lost (2004)

Über die 6 Staffeln gab es ja einige Konstellationen auf der Insel, aber keine war so eine starke Freundschaft wie die zwischen dem Rocker und dem Lottogewinner. Immer wenn sie zusammen waren, schienen sie mal für einen Moment zu vergessen, dass sie eigentlich alle komplett gearscht sind.

2. Walter White und Jesse Pinkman – Breaking Bad (2008)

Der Lehrer und der Schüler. Eine ewige Hass-Liebe zwischen den beiden. Aber auch wenn sie sich quasi nie einig sind, stehen sie doch fast immer auf der gleichen Seite. Ohne den jeweils anderen wären sie wohl auch einfach verloren.

1. Chandler Bing und Joey Tribbiani – Friends (1994)

Friends war ja mehr oder weniger die erste Serie, die mich richtig zum Serienjunkie gemacht hat. Von der ich keine Folge verpassen durfte. Das lag natürlich vor allem an diesem Gespann. Ich vermisse die WG der beiden immer noch. „No more J-Man and Channy’s!“

Honorable Mentions: J.D. und Turk, Scooby-Doo und Norville „Shaggy“ Rogers, Waldorf und Statler, Sam und Dean Winchester, Snoopy und Woodstock

Die 5 Besten … Serienintros

Heute ist einfach, denn Gorana fragt nach etwas, was es hier vor einiger Zeit schon mal gab. Nur waren es damals 10 statt 5. Ich muss also einfach nur die Hälfte des alten Posts aussortieren und … wie zur Hölle soll ich das machen? Schon die 10 auszusuchen war eine Mammutaufgabe. Ich kann mich doch nie entscheiden. Was bleibt drin? Was fliegt raus? Was kommt wieder rein? Was fliegt noch mal raus, nur um dann auf Platz 1 zu landen? Schwierig. Aber ich stelle mich natürlich der Herausforderung.

Die 5 besten Serienintros

5. The Walking Dead (2010-heute)

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Ich zitiere mich selbst:

Wenn ich dieses Opening sehe, kriege ich richtig Lust auf guten Horror. Leider kommt danach immer nur Walking Dead. Ich werde an dieser Stelle darauf verzichten, zum tausendsten Mal zu erklären, warum die Serie eigentlich Müll ist und von Beginn an hinter ihren Möglichkeiten blieb. Das Intro ist trotzdem cool.

4. The Muppet Show (1976-1981)

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Diese Serie muss aus Prinzip immer mal wieder erwähnt werden, einfach nur um darauf hinzuweisen, dass die Flachwichser von dem Pissladen namens Disney es immer noch nicht geschafft haben, die Staffel 4 und 5 auf DVD zu veröffentlichen. Dabei ist das doch so ein unfassbar geldgeiler Arschlochverein. Wollen die etwa meine 50 Euro nicht?

3. Six Feet Under (2001-2005)

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Hier schwebt der Tod über allem. Quasi wie im Walking Dead Intro. Nur, dass die Serie dann halt auch gut ist.

2. Game Of Thrones (2011-heute)

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Ich zitiere mich selbst:

Dieses Intro ist nicht nur eine Aufbereitung der Handlung der Serie, es vermittelt durch die Musik auch direkt die geballte Epicnes, die diese Serie bietet. Passt perfekt.

1. Shameless (2011-heute)

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Die Nummer 1 vom letzten Mal ist immer noch die Nummer 1. Allerdings könnte man vielleicht mal eine neue Version aufnehmen, jetzt wo die Kids auch alle etwas älter geworden sind.

Die 5 Besten … Serienfamilien

Es ist ja so: Eine Familie ist schon irgendwie was feines. Manchmal sogar die eigene. Aber am besten sind natürlich Serienfamilien. Deshalb fragt Gorana diese Woche auch nach unseren Favoriten. Eine eher schweirige Sache, denn wenn ich ehrlich bin, sind die meisten Serienfamilien halt auch recht nervig oder altmodisch oder beides. Klar, eine Serienfamilie aus den 80ern mag in den 80ern ja ganz toll gewesen sein, aber dann war die Serie vorbei und man weiß nicht, wie die heute ticken. Vielleicht sind die komplett in den 80ern hängen geblieben. Und verteufeln gerade diese grauenhafte Retrowelle mit Pseudo-80er-Scheiß. Oder sie haben sich weiterentwickelt, sind aber alle zu Arschlöchern mutiert, weil sie feststellen mussten, dass in den 80ern alles viel besser war. Außer die Musik natürlich. Die war absolut fürchterlich. Und das hören die dann alle. Und ich muss mithören. Und dann muss ich die alle töten, damit ich geilere Musik hören kann … ähem, ich versuche mich trotzdem mal am heutigen Thema:

Die 5 besten Serienfamilien

5. Die Bluth’s – Arrested Development (2003-2006/2013)

Ich will einen eigenen Bananenstand. Denn wie wir alle wissen: „There’s always money in the bananastand.“ Und ich brauche Geld. Jeden Cent, den mir eine Banane bringen kann.

Die Familie ist zwar komplett banane, aber ich glaube, ich hätte Spaß daran mit Gob rumzuhängen und mir von ihm Zaubertricks zeigen zu lassen. Und die anderen sind vielleicht auch ganz erträglich, wenn man sich daran gewöhnt hat und ihnen einfach aus dem Weg geht.

4. Die Pritchetts/Die Dunphys – Modern Family (2009-heute)

Wenn man es genau nimmt, ist das hier die perfekte Familie. Denn hier ist einfach für jeden was dabei. Und ich glaube gerade bei den Dunphys hat man jede Menge Spaß, denn mit Phil kann man einfach jeden Scheiß machen. Der ist so schön Kind geblieben, wie es sein sollte.

3. Die Gallaghers – Shameless (2011-heute)

Meine absolute Lieblingsserie derzeit – die nebenbei seit 3 Wochen wieder läuft und ich habs nicht mitgekriegt, weil die sonst immer erst im Januar startete, wo ich auch Zeit hatte, mir die anzugucken – darf selbstverständlich nicht fehlen. Und die Gallaghers sind so herrlich abgefuckt in allen möglichen Belangen, dass man sie einfach lieben muss. Rumhängen könnte ich mit denen schon, glaube ich, aber ein Teil davon wollte ich nicht sein. Ist mir zu stressig. Immer Action. Ich hab lieber meine Ruhe.

2. Die Bundys – Married With Children (1987-1997)

Wenn wir schon bei abgefuckt sind, dürfen die Bundys nicht fehlen. Sie sind quasi der Vorreiter der Gallaghers. Aber eben entspannter und deshalb könnte ich mich damit anfreunden, zu dieser Familie zu gehören. Dass mit den Mädchen nix laufen würde, wäre auch kein Problem. Das tut es jetzt ja auch nicht.

1. Die Fishers – Six Feet Under (2001-2005)

Hier kann ich mich Gorana nur anschließen. Schließlich sind die Fishers die vielleicht echteste Familie, die mir bisher im TV untergekommen ist. Ob ich da allerdings wohnen wollte, weiß ich nicht. Dass der Tod über allem schwebt wäre mir egal. Aber Ruth würde mir tierisch auf den Sack gehen, glaube ich. Ich würde wohl am liebsten mit Keith Paintball spielen gehen: „Jeanne Fucking Tripplehorn!“

Media Monday #257

So, dann gehen wir mal wieder in die neue Woche. Ohne technische Probleme und mit neuem Media Monday. Und warum zur verfickten Hölle bin ich eigentlich noch wach? Morgen ist Montag! Ich geh pennen … Äh, hier:

1. ____ könnte eines meiner nächsten Serien-Highlights werden, schließlich ____ . Ich habe es hier schon mal erwähnt, meine ich. Die Serienlandschaft entwickelt sich leider irgendwie komplett an mir vorbei. Wenn ich bedenke, wie viele Serien ich mal geguckt habe und wie wenige es momentan sind, bleibt nur die Erkenntnis, dass es im Moment einfach die falschen Trends im Serienbereich gibt. Naja, Superheldengewichse. Ihr kennt das ja. Jedenfalls gibt es momentan leider überhaupt nichts, was mich irgendwie interessiert oder gar die Chance hätte, mich vollends zu begeistern. Aber mal abwarten. Meistens kamen die bei mir eh immer aus dem Nichts. Ich bin bei Serien nie so richtig auf dem Laufenden.

2. Ich wusste ja gar nicht, dass Froschmutanten auch ein Videospiel haben. Aber dieser (heute etwas kurze) Auszug aus dem Drehbuch zu Filmschrott – Der Film beweist das Gegenteil:

INT. LABOR

Samuel Klugowitsch sitzt vor einem PC und spielt „Frogmutants“, ein 3D-Shooter von der Stange, der aufgrund seiner kompletten Innovationslosigkeit die höchsten Verkaufszahlen aller Zeiten hat. Ein alter Wissenschaftler, der selbstverständlich aussieht wie Albert Einstein kommt rein und schaut sich um.

ALBERT EINSTEIN

Samuel? Wo ist das Serum?

SAMUEL KLUGOWITSCH

Welches Serum?

ALBERT EINSTEIN

Es stand hier zwischen den Reagenzgläsern.

Albert klimpert zwischen den Gläsern herum und wirft einige Flüssigkeiten um, die sich durch alles fressen, auf das sie treffen.

SAMUEL KLUGOWITSCH

Dieser Kerl war vorhin hier. Vielleicht hat er es mitgenommen.

ALBERT EINSTEIN

Welcher Kerl?

SAMUEL KLUGOWITSCH

Er sah aus, als hätte sich der Lungenkrebs durch seinen Mund nach außen gefressen und sein Gesicht ausgetrocknet.

ALBERT EINSTEIN

(guckt bedeutungsschwanger in einen Bunsenbrenner)

(flüstert)

Grim.

3. ____ hat sich seine Meriten ja spätestens mit ____ verdient, schließlich ____ . Bevor ich jetzt das Wort „Meriten“ google, gebe ich einfach zu: Mein Wortschatz ist begrenzt.

4. Würde ich mein Blog quasi noch mal neu starten, ich würde wohl am Anfang etwas genauer wissen, in welche Richtung ich mich hier bewegen muss. Andererseits macht es ja auch immer Spaß, ein bisschen rumzuprobieren und zu gucken, was ankommt und was keine Sau interessiert. Eventuell mache ich das demnächst auch mal wieder. Ich habe da ein paar Ideen, aber leider fehlt mir erstens die Zeit und zweitens muss das auch gescheit umgesetzt werden. Irgendwann mal. Bestimmt.

5. Bei dem Überangebot an Serien könnte man glatt noch mal die Antwort zu Frage 1 lesen.

6. Wenn es nicht so ein zeit- und/oder kostenintensives Hobby wäre würde ich direkt anfangen, eigene Filme zu drehen. Aber es fehlt halt leider an Zeit und am Budget. Irgendwann mal. Bestimmt.

7. Zuletzt habe ich mir nach langer Zeit mal wieder die Blade-Trilogie reingepfiffen und das war irgendwo zwischen ganz gut bis um Himmels Willen, weil erstens diese Pseudocoolnes der 90er das absolute Grauen ist und dafür sorgt, dass das alles irgendwie trashig wirkt, zweitens die Effekte extrem schlecht gealtert sind (CGI ist klar) und drittens Wesley Snipes quasi nix kann, außer Ärsche treten. Einen der Filme gibts dann bald auch hier auf dem Schrottplatz.

Schau doch mal

Vor geraumer Zeit hat sich die liebe Amerdale in ihren Palast des Verstandes eingeschlossen, um über Serien nachzugrübeln, die aus Gründen die kein Mensch versteht, keine Sau kennt.

Okay, eigentlich sind uns allen die Gründe bekannt. Im TV ist kein Platz für Qualität. Da passt nix mehr, zwischen der ganzen Pseudo-Reality-Scheiße, die den ganzen Tag den Verstand des Zuschauers versaut und dessen Palast langsam aber sicher zum Einsturz bringt, bis die Irrenanstalt nur noch einen Schritt entfernt ist. Die eigentliche Frage hier wäre also, warum dieser ganze Rotz überhaupt so erfolgreich ist.

Die Antwort ist simpel. Hier nur ein paar grandiose Auszüge aus dem ganz normalen Fernsehwahnsinn:

„Ich denke, deine Brüste wiegen ungefähr so viel wie 125 Gramm Hack.“

„Wie schwer sind deine Eier?“

„In Zukunft lese ich mir den Vertrag durch und schaue mir Sendungen an, bevor ich mitmache.“

Seht ihr? Wer braucht denn da noch Qualitätsfernsehen, wenn selbst die Spastis, die bei der ganzen Scheiße mitmachen, nicht wissen, was sie da eigentlich treiben? Perfekte Unterhaltung. Asozialen Vollärschen, die sich für was ganz besonders tolles halten, dabei zusehen, wie sie sich zum Honk machen, ist der heiße Shit.

Aber gut. Da es nun mal gefragt ist, habe ich doch noch ein paar Geheimtipps auf Lager.

Ich verzichte hier mal bewusst auf Community oder Arrested Development, auch wenn diese Serien hier zu Lande einfach zu kurz kommen. Innerhalb der Bloggemeinde sind sie ja trotzdem sehr bekannt und zu Recht beliebt.

Ich habe stattdessen 3 andere Serien ausgegraben, die meiner Meinung nach nie die Anerkennung gekriegt haben, die sie verdient hätten.

MEN OF A CERTAIN AGE

Drei Typen im „gewissen Alter“, sprich der Midlife Crisis, schlagen sich mit alltäglichen Problemen herum. Das klingt erst mal nicht sonderlich spannend, oder lustig, oder überhaupt irgendwas, und das ist es auch irgendwie nicht. Trotzdem war die Serie einfach gut, was vor allen an den Darstellern (allen voran Andre Braugher, der nebenbei im Comedy-Geheimtipp Brooklyn Nine-Nine ebenfalls dabei ist) und den kleinen Geschichten lag. Hier gibt es kein großes Getöse und Gedöns. Die Serie bleibt immer bodenständig und man kann sich wunderbar in die Probleme der Figuren hineinversetzen, einfach weil sie aus dem wahren Leben gegriffen sind und man sich selbst, oder Bekannte, darin wiederfindet.

Leider brachte es das Ganze nur auf 2 relativ kurze Staffeln und in den deutschsprachigen Raum hat es die Serie nie geschafft.

BORED TO DEATH

Auch dieser Serie war keine lange Laufzeit beschert. 3 Staffeln mit insgesamt 24 Episoden gab es. Aber man, waren die Episoden fantastisch. Jason Schwartzman tut so, als wäre er ein Privat-Detektiv und rutscht dadurch in immer neue bekloppte Fälle, die er nur mit Hilfe seines bekloppten Freundes Zach Galifianakis und Boss Ted Danson lösen kann.

Das Ganze war ein Riesenspaß, mit abgefahrenem Humor und einfach einem perfekten Cast. Auch wenn die Serie gecancelt wurde, kann man nebenbei mit dem Ende leben. Lohnt sich also immer noch, sich den Spaß mal anzugucken.

OZ

Ich habe es hier schon mal irgendwo erwähnt, glaube ich. OZ ist die erste HBO-Eigenproduktion und eine fantastische Knastserie, die nebenbei einige Darsteller hervorgebracht hat, die später relativ große Karriere gemacht haben. Alleine für J.K. Simmons als Nazi-Anführer lohnt sich das Ganze.

Ich will gar nicht zu viel verraten. Nur so viel: Mittlerweile hat es die Serie auch nach Deutschland geschafft und ist hier, zumindest teilweise, auf DVD erhältlich. Also zieht euch den geilen Scheiß rein. Ihr werdet es nicht bereuen.

 

Wenn ihr auch Geheimtipps aus dem Bereich der Serien parat habt, macht mit bei dem Spaß hier und verlinkt euren Post bei der lieben Amerdale. Schließlich ist es ihre erste Blogparade. Und damit es nicht die letzte bleibt, sollten wir natürlich alle teilnehmen.

Serienparade – Dauerbrenner

Diese Woche gibt es leider keine TV-Tipps, was einfach daran liegt, dass kaum Schrott läuft, in den kommenden sieben Tagen. Beschwert euch also bei den Sendern über das zu gute Programm.

Stattdessen nutze ich die Gelegenheit, wieder bei Frau Margaretes Serienparade mitzumachen. Nachdem ich bei der Frage nach der ersten Serie schon etwas ausführlicher werden musste, wird es dieses Mal nicht einfacher. es geht nämlich um:

Dauerbrenner: Welche Serie könntest du immer wieder sehen?

Ist eine Serie, die man immer wieder schauen kann, eine Lieblingsserie? Oder umgekehrt: Muss eine Lieblingsserie dieses Kriterium erfüllen? Was braucht eine Serie, dass du sie immer wieder ansehen kannst/willst? Welche Serie hast du bisher am häufigsten gesehen? Oder kommt das bei dir gar nicht vor, dass du Serien/Episoden mehrmals schaust?

Es ist ja nun mal so: Ich bin völlig Serien-verballert. Noch mehr, als das bei Filmen der Fall ist. Soll heißen: Ich gucke einfach alles, was auch nur ansatzweise mein Interesse weckt. Oder anders ausgedrückt: Alles, außer CSI, CIS, SCI, SIC, ISC, ICS, ICE, IEC, und wie der ganze Scheiß heißt, wo Typen mit coolen Sonnenbrillen in 40 Minuten den kompliziertesten Mordfall aller Zeiten lösen.

In meinem Regal stehen/in meinem Schrank lagern/auf meinem Tisch stapeln sich an die 50 (kompletten Serien), von denen ich, bis auf wenige Ausnahmen, jede mindestens zwei Mal gesehen habe. Ein Mal im TV/Netz/schlecht gebrannt auf VCD (das waren noch Zeiten; grausam) und dann eben auf Dvd/BluRay, denn dafür habe ich sie schließlich gekauft.

Dadurch wird es schwierig, hier den einen Dauerbrenner rauszupicken. Deshalb treffe ich hier einfach mal eine Auswahl an Serien, die ich definitiv schon mehrmals gesehen habe und immer wieder gerne mal in den Player schmeiße:

FRIENDS

Geht eigentlich immer. Dadurch, dass es sich um ne Comedy handelt, kann man die Serie auch gut mal nebenbei laufen lassen und sich noch um andere Dinge kümmern. Ebenfalls in diese Kategorie fallen Seinfeld, Coupling, Muppet Show und Maried With Children. Manchmal hab ich einfach Bock drauf. Im Gegensatz zu allen anderen Serien, kann es bei Comedys dann aber auch mal vorkommen, dass ich einfach wahllos eine Staffel aus der Mitte reinwerfe, oder sogar bestimmte Episoden angucke.

BREAKING BAD

Das geht bei einer Serie wie dieser natürlich eher nicht. Breaking Bad habe ich erst kürzlich wieder durchgekloppt und es ist und bleibt einfach fantastisch. Dürfte der zweite komplette Rewatch gewesen sein. Davor habe ich jedes Jahr, bevor die aktuelle Staffel startete, die vorherigen noch mal wiederholt, womit ich zumindest Staffel 1 mittlerweile 8 mal gesehen haben dürfte. Dasselbe mache ich übrigens auch bei Game Of Thrones und Shameless. Und zukünftig wohl auch bei Better Call Saul.

LOST

Lost genießt bei mir tatsächlich ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal. Erst mal war es so, dass ich im Verlauf von Staffel 4, meinen Cousin versuchte, von der Serie zu überzeugen, der sich aber nur dazu breitschlagen ließ, das ganze mit mir zusammen zu gucken. Also habe ich, während ich die aktuelle Staffel 4 verfolgte, gleichzeitig einen Rewatch angefangen, um meinen Cousin in den Genuss der Serie zu bringen, was nicht schwer war. Anschließend bin ich, weil das deutsche Fernsehen mir tierisch auf die Nüsse geht, mitten in der Serie von der deutschen Ausstrahlung auf die O-Ton-Variante gewechselt, was aber irgendwie nicht klar ging, weil ich mich erst mal an die Stimmen gewöhnen musste. Also hab ich alles noch mal auf Englisch geguckt, um dann die finale Staffel voll und ganz im O-Ton genießen zu können. Während es bei allen Serien eigentlich so ist, dass ich nach dem Ende erst mal etwas Abstand brauche, dachte ich bei Lost nach den letzten Szenen nur: „What The Fuck? Das muss ich mir direkt alles noch mal angucken“, was ich dann auch getan habe. Wenige Monate, nach meinem ersten kompletten Rewatch, kam in einem Lost-Forum jemand auf die Idee, doch mal zusammen nen Rewatch zu starten und im Forum darüber zu schreiben. Hab ich natürlich direkt mitgemacht und mir das ganze wieder reingezogen, inklusive unfassbar interessanter Anmerkungen zu jeder Folge im Forum (ja, schon vor der Eröffnung des FIlmschrottplatzes hab ich an anderer Stelle meine wirren Gedanken runter getippt). Der Rewatch erstreckte sich über ein knappes Jahr, da wir uns darauf geeinigt hatten, jede Woche 2 Episoden zu gucken. Danach brauchte ich dann aber wirklich erst mal ne Lost-Pause, die etwas länger anhielt, bevor ich, aus einer Laune heraus, alles noch mal geguckt habe. Wenn man also das ReWatsch-Kauderwelsch mal außer Acht lässt, dürfte Lost damit sehr weit oben, bei den Serien stehen, die ich am häufigsten gesehen habe.

Eine meiner absoluten Lieblingsserien SIX FFET UNDER habe ich übrigens bisher erst zwei Mal durchgesuchtet. Aber auch da wird es in Zukunft sicher noch den ein oder anderen Durchgang geben.

 

Mal wieder sehr ausschweifend, aber ihr könnt euch ja kürzer halten, wenn ihr ebenfalls Bock habt, an Margaretes Serienparade teilzunehmen.

Serienparade – Erste Schritte. Mit dieser Serie fing alles an

♫Oh Margarete! Gib mir die Knete!♪

Kennt ihr das auch: Man hat einen Namen (okay, Namen sind weit verbreitet, also kennt ihr das sicher) und dann lernt man jemanden kennen, dem direkt ein unfassbar lustiger Spruch zu dem Namen einfällt, von dem er scheinbar annimmt, dass man diesen witzigen Spruch noch nie gehört hat. Natürlich hat man ihn schon zweiundvierzigtausendmal gehört. Ich finde diese Leute zum Kotzen. Und wie sich gerade herausgestellt hat, bin ich wohl selbst so jemand. Sorry, Margarete. Tröste dich damit, dass ich mich offensichtlich selbst hasse.

Margarete gibt uns aber keine Knete, sondern eine Blogparade, mit Schwerpunkt Serien, in mehreren Teilen. Darauf gestoßen bin ich bei Gorana, die den Spaß noch rausgehauen hat, bevor sie demnächst als frisch gewordene Mutter ihren Blog auf Mutterschaftstipps umtrimmt. So zumindest meine Theorie. Die Praxis wird wohl anders aussehen, da meine Theorien generell sehr fehlerbehaftet sind. Um nicht zu sagen: Völliger Schwachsinn.

Margarete will jedenfalls folgendes wissen:

Erste Schritte: Mit welcher Serie hat alles angefangen?

 Welche Serie hat dich zuerst in ihren Bann gezogen? Nach welcher Serie warst du zum ersten mal süchtig? Gemeint sind solche Serien, die tatsächlich für Erwachsene oder zumindest für Jugendliche gedacht sind, die typischen Zeichentrick- und Animeserien für Kinder fallen damit raus.

Da ich von jeher ziemlich TV-verballert bin, müssen wir natürlich etwas in der Zeit zurück reisen. In eine Zeit, als Actionserien die Welt regierten. MacGyver bastelte Bomben aus Kugelschreiberminen und Kaugummi, Michael Knight heizte in KITT durch die Gegend, Magnum kämmte seinen Bart.

Die perfekte Mischung aus all diesen Serien bot aber ein Quartett von Ex-Militärs, die als Rächer der Enterbten und Beschützer von Witwen und Waisen durch die USA gurkten und Ärsche traten. Die Rede ist natürlich vom A-TEAM! Das dürfte die erste Nicht-Cartoonserie gewesen sein, für die ich immer pünktlich vorm TV saß. Lang ist es her.

Allerdings war ich zu der Zeit noch lange nicht so Serien-Fan, wie es heute der Fall ist. Im Alter von bla Jahren, hat man schließlich auch noch besseres zu tun. Fußball spielen, He-Man-Figuren sammeln, Plastiksoldaten abfackeln. Die Dinge eben, für die man als Erwachsener leider keine Zeit mehr findet.

Richtig entfacht wurde mein Serienkonsum dann etwas später durch eine Comedy, in der 6 New Yorker sich durch den Alltag plagen, den ein Leben zwischen Wohnung und Cafe so mit sich bringt. FRIENDS war von Beginn an einfach herrlich lustig und es ist auch noch die Serie, die ich als erstes komplett im O-Ton angesehen habe, was heute Standard ist, auf dem Schrottplatz eures vertrauens.

Die nächsten Jahre waren ziemlich Comedy-lastig. Erst eine Serie über einen Flugzeugabsturz auf einer vermeintlich einsamen Insel brachte mich dann auch zum Drama und zur Mystery. LOST ist für mich bis heute immer noch die beste Mindfuck-Aneinanderreihung, die man im TV finden kann.

Das war also ein Ausschnitt aus meinem Serien-Werdegang und die wohl größten Einflüsse, was meinen Serienkonsum angeht. Etwas ausschweifend, ich weiß, schließlich war nur nach einer Serie gefragt, aber ich musste das einfach etwas ausführlicher machen.

Wenn ihr auch Bock habt, dann macht mit und verlinkt bei Margarete euren Beitrag. Ich bin sicher, sie freut sich über jeden Teilnehmer.

Blogparade: Die 10 legendärsten Serienepisoden

Miss Booleana veranstaltet eine Parade. Mit Pauken und Trompeten (und vielleicht auch einer Triangel, wenn mal wieder der unmusikalische Enkel des Paradenvorstands in der Stadt ist, der unbedingt dabei sein muss, weshalb man ihm das am leichtesten zu spielende Instrument in die Hand drückt und ihn irgendwo zwischen den Paukenschlägern versteckt, damit niemand sieht, wie er selbst den Triangeleinsatz verkackt) geht es in das Universum der Serien. Und die Miss haut gleich richtig auf die Pauke (was hab ich heute bloß mit Pauken?) und will von uns die10 LEGENDÄRSTEN SERIENEPISODEN erfahren. Ganz schwierige Sache, aber ich stelle mich selbstverständlich der Herausforderung.

Here we pauk … äh, go:

 

Seinfeld – Season 03 Episode 06 – The Parking Garage

Seinfeld ist eine dieser Comedys, die absolut großartig, aber hierzulande leider relativ unbekannt ist. Das besondere an der Serie ist, dass es um Nichts geht. Zumindest war das die Intention. Stimmt zwar letztlich nicht ganz, denn um irgendwas geht es nun mal immer, aber trotzdem bietet die Serie einige absolut fantastische Episoden, die aus alltäglichen Situationen entstehen. Das chinesische Restaurant machte den Anfang, aber da fehlte ein wichtiger Aspekt der Serie: Kramer. Deshalb ist meine Wahl auf das Parkhaus gefallen. Für ein völliges Orientierungsopfer wie mich, ist es absolut nachvollziehbar, dass die 4 vergessen haben, wo sie geparkt haben und dann den ganzen Tag im Parkhaus umherirren. Gekrönt wird das Ganze dann durch das Ende, das noch nicht mal so geplant war und durch puren Zufall entstand.

Coupling – Season 01 Episode 05 – The Girl With Two Breasts

Coupling ist quasi das britische Friends. Und besser. Und das will was heißen, da ich schon Friends großartig fand. In dieser Folge steht der absolute MVP der Serie im Mittelpunkt: Jeff. Jeff hat ein Problem. Er ist Jeff. Was bedeutet, dass er eigentlich nix auf die Reihe kriegt. Vor allem nicht, mit Frauen zu reden. Als er allerdings eine kennenlernt, bei der sich herausstellt, dass sie seine Sprache nicht spricht und somit Jeffs absoluten Bullshit nicht verstanden hat, glaubt er, es läuft. Allerdings kommt an dieser Stelle das geniale an der Folge. Denn es wird einfach die komplette Szene noch mal gezeigt, aber dieses mal so, dass der Zuschauer die Übersetzung der Frau kriegt, wodurch das Chaos sich offenbart. Klasse Folge und habe ich so nie in einer Comedy gesehen.

Wenn ihr die Übersetzung wollt, guckt Coupling. Ich kann es nur empfehlen.

The Muppet Show – Season 05 Episode 12 – Marty Feldman

Es ist ja schon lange kein Geheimnis mehr, dass ich großer Fan der Muppet Show bin. Eigentlich war es nie ein Geheimnis, aber aus irgendeinem Grund hat mich nie jemand gefragt. Deshalb muss diese Show natürlich hier auftauchen. In einem gewissen Maße ist die ganze Show legendär, denn so etwas gibt es nicht noch mal. Dieses herrliche Chaos in jeder Folge, der anarchische Humor, die Gäste, die sich selbst nicht ernst nehmen und vor allem nicht da sind, um irgendwelchen Scheiß zu promoten, sondern um mit Puppen zu spielen. Es ist einfach fantastisch. In der letzten Staffel (die übrigens immer noch nicht auf DVD erschienen ist, was einfach absolut lächerlich ist) schaffte man es, das Ganze noch etwas mehr auf die Spitze zu treiben, indem man den Shows eigene Themes verpasste. Da gab es die Piratenshow, in der Glenda Jackson als Piratenbraut das Muppet Theater unter ihren Nagel reißt, oder auch Alice im Wunderland mit Brooke Shields. Mein absolutes Highlight ist allerdings die 1001 Nacht Show mit Marty Feldman als Berater vom Chefkoch-Scheich. Man kann es nicht erklären. Guckt euch einfach diesen wunderbaren Quatsch an, dann wisst ihr, warum ich eine Neuauflage der Muppet Show will:

Community – Season 02 Episode 06 – Epidemiology

Das Community in dieser Liste auftauchen muss ist klar. Eine Episode auszuwählen war allerdings nicht ganz leicht, da die Möglichkeiten vielfältig sind. Letztlich habe ich mich für die Zombie-Episode entschieden, da neben dem bekloppten Community-Kram auch die Charaktere hier allesamt gut eingebaut werden, was bei Community leider nicht immer der Fall ist. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass ABBA so gut zu Zombieapokalypsen passt.

Scrubs – Season 03 Episode 14 – My Screwup

Scrubs war ja irgendwie richtig gut. Okay, die sinnlos angehängte letzte Staffel muss man außen vor lassen, aber bis dahin war das alles einfach unglaublich unterhaltsam. Eine schöne Mischung aus überdrehter Comedy und gutem Drama. Die Drama-Elemente ließen aber anfangs etwas auf sich warten. Deshalb habe ich diese Episode gewählt, bei der es zum ersten Mal ohne Vorwarnung vom bekloppten Humor ganz plötzlich in die gegenteilige Richtung geht. Ach und hab ich eigentlich schon mal erwähnt, wie unfassbar unterbewertet John C. McGinley ist?

Game Of Thrones – Season 03 Episode 09 – The Rains Of Castamere

Muss ich nicht erklären, oder? Selten klappte mir die Kinnlade so weit runter, wie bei dieser Episode.

Doctor Who – Season 02 Episode 04 – The Girl In The Fireplace

Ich sag es wie es ist: Doctor Who war besser, bevor Moffat den Laden übernommen hat. Das bemerkenswerte daran: Bevor Moffat die Serie übernahm, war er quasi jährlich für die Highlight-Episoden verantwortlich. Mit The Empty Child schrieb er für Season 01 die Episode, mit der mich die Serie endgültig überzeugte und die erstmals einen eher düsteren Horror-Touch hatte, im Gegensatz zu den vorher eher bunten, lustigen Folgen. Er schuf die Weeping Angels, die ich einfach genial finde (auch wenn sie mittlerweile zu willkürlich eingesetzt werden). Und in Staffel 2 bescherte er uns die vielleicht beste Doctor Who Episode, die einen tollen Mix aus allem bietet, was Doctor Who ausmacht. Comedy, Horror, Drama, etwas Romantik und den großartigen David Tennant, der beste Doctor, der mit dieser Episode dann auch endgültig in der Rolle angekommen ist.

Breaking Bad – Season 05 Episode 14 – Ozymandias

Es ist ja so: Breaking Bad ist saugeil. Das Ende war auch ganz cool, hatte aber ein Problem. Die Antagonisten waren eher schwach im Vergleich zu dem aus Season 4, der aber ja leider vorzeitig weggebombt werden musste, weil nicht sicher war, ob es überhaupt ne fünfte Staffel geben wird. Also hat man die Hobby-Gestapo eingeführt und sich bemüht, diese als große Bedrohung darzustellen, was in dieser Episode ihren Höhepunkt erreichte, während über Walt einfach alles zusammenbrach wie ein Kartenhaus. Und wenn man mich fragt, wäre diese Episode sogar ein viel coolerer Abschluss für die Serie gewesen.

Lost – Season 04 Episode Episode 05 – The Constant

Das Lost in dieser Liste auftauchen muss, war für mich ne klare Sache. Keine Serie hat wöchentlich so sehr mein Hirn gefickt, wie Lost. Dadurch kamen natürlich einige Episoden in die engere Auswahl. So ziemlich jedes Staffelfinale hätte es verdient, in dieser Liste aufzutauchen. Oder fast jede Locke-Centric-Episode. Letztlich habe ich mich aber für eine Episode aus der schwächsten Staffel entschieden, die es geschafft hat, innerhalb des ganzen Wirrwarrs noch eine eigene Geschichte zu erzählen und dabei noch mehr Wirrwarr zu schaffen. Hier wird auf äußerst geniale Weise, in Form gedanklicher Zeitsprünge, die Liebesgeschichte zwischen Desmond und Penny erzählt. Dabei ist eine der intelligentesten Serienepisoden entstanden, die ich jemals gesehen habe. Der Rest der vierten Staffel war verhältnismäßig schwach, aber diese Folge ist einfach unglaublich gut.

Six Feet Under – Season 05 Episode 12 – Everyone’s Waiting

Keine Frage, dass das beste Serienfinale aller Zeiten hier reingehört. und zwar auf den ersten Platz. Es soll ja Leute geben, die diese Episode eigentlich nur auf die absolut großartigen letzten 10 Minuten beschränken, aber für mich ist die komplette Episode und somit eben der Weg zu diesen 10 Minuten ebenfalls hervorragend. Man hat bei der Serie auch generell eigentlich durchgehend das Gefühl gehabt, dass man genau weiß, wo das am Ende alles hinführt. Wer damals 5 Jahre mit den Fishers verbracht hat und bei diesem Finale nicht wenigstens den Tränen nahe ist, ist innerlich so tot, wie die Kunden der Fishers. Wenn Perfektion existieren sollte, dann ist es dieses Finale.

 

So, das wars. Wie gesagt keine einfache Sache. Serien wie Shameless, Supernatural und OZ haben es leider nicht in meine Liste geschafft, was aber in erster Linie auch daran liegt, dass ich mich nicht für eine Episode entscheiden konnte..

Wer ebenfalls Lust hat eine Liste zu erstellen, sollte dies tun und bei Miss Booleana verlinken.

Blogparade: Die 10 besten Vorspanne von TV-Serien

Da sitzt man einfach so rum, liest ein bisschen hier und da im Netz, schaltet jegliche Hirnfunktionen ab und dann: BOOM! Kommt die singende Lehrerin vorbei und bringt einem einfach so was bei. Ich dachte immer, das hieße „Vorspänne“. Nun, die Lehrerin muss es besser wissen. Und Vorspanne klingt auch besser. Bevor ihr aber jetzt vor Spannung (KNALLER WORTSPIEL!) vom Stuhl kippt, hier meine 10 Favoriten:

10.  Boardwalk Empire

Mit der Serie bin ich leider nicht wirklich warm geworden und habe nach zwei quälend-langen Staffeln aufgegeben. Das Intro hat mir aber immer richtig Lust auf die Serie gemacht, weshalb die ersten 5 Minuten jeder Folge nicht so anstrengend waren, wie der Rest, der folgte.

9. Orange Is The New Black

Sobald ich die Musik höre, habe ich direkt Bock auf völlig bekloppten Knasthumor, den die Serie eigentlich durchgehend bietet, obwohl es eigentlich ein Drama ist. Alleine so ziemlich jede Szene mit Pornstache ist einfach genial.

8. The Walking Dead

Wenn ich dieses Opening sehe, kriege ich richtig Lust auf guten Horror. Leider kommt danach immer nur Walking Dead. ich werde an dieser Stelle darauf verzichten, zum tausendsten Mal zu erklären, warum die Serie eigentlich Müll ist und von Beginn an hinter ihren Möglichkeiten blieb. Das Intro ist trotzdem cool.

7. The Simpsons

Auch wenn ich die Serie irgendwann nicht mehr weiter verfolgt habe, ist das Intro natürlich immer wieder ein Highlight, wenn ich es mal irgendwo zufällig sehe. Der Tafelgag und der Couchgag sind Klasiker und stimmen einfach gut auf die Serie ein, die leider irgendwann stark abgebaut hat. Nach über 25 Jahren aber wohl auch kein Wunder.

6. The Muppet Show

Vorgemacht hat das die Muppet Show (von der ich ja nach wie vor auf eine Neuauflage und vor allem auf die letzten Staffeln auf DVD warte; mach mal voran Disney! Scheiß auf Star Wars, die Muppets sind der Shit!) Jedenfalls gibt es auch hier unterschiedliche Gags in jedem Opening und außerdem sind es die Muppets, deshalb stehen sie vor den Simpsons.

5. Six Feet Under

Natürlich darf auch die Serie mit dem besten Finale ever hier nicht fehlen. Schon das Opening vermittelt einem ein Gefühl davon, dass der Tod hier über allem schwebt und dieses Thema zieht sich dann natürlich auch durch die ganze, großartige serie.

4. Justified

Viel besser trifft es da Justified. Das Intro vermittelt direkt ein Südstaatengefühl und dieses vermittelt diese Serie auch perfekt. Geile Serie, die man aber unbedingt im O-Ton gucken muss, um wirklich das komplette Südstaatenflair mitzunehmen. Wird Zeit, dass ich mal die finale Staffel gucke.

3. Game Of Thrones

Dieses Intro ist nicht nur eine Aufbereitung der Handlung der Serie, es vermittelt durch die Musik auch direkt die geballte Epicnes, die diese Serie bietet. Passt perfekt.

2. True Detective

Irgendwie ist das ja schon fast Kunst, was hier an Bildern geliefert wird. Und dann dieser coole Song noch drauf. Perfekt Teil 2.

1. Shameless (US)

Noch perfekter, als alle anderen und hier kommt warum das so ist: Das Intro im Badezimmer der Gallaghers zeigt direkt, was Sache ist. Hier ist eine ziemlich abgefuckte Familie, die sich von einer Scheiße in die nächste manövriert. Im Intro darf auch jeder Charakter mal kurz anhand seines Verhaltens auf der Toilette mal kurz zeigen, was ihn ausmacht. Geht es besser? Wohl kaum.

War gar nicht so einfach. Wer auch Lust hat, seine Liste zu posten, darf das gerne tun und am besten bei der Lehrerin verlinken. Viel Spaß und bis zur nächsten Parade. Buff-ta-ta buff-ta-ta ring-di-ding-di-ding