Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Kategorie-Archiv: Filme

Filmstapel: Jane Doe, Scary Movie, Climax

Im Oktober gabs noch etwas Horror:

THE AUTOPSY OF JANE DOE

Atmosphärischer Horrorthriller, der schön langsam aufdröselt, was es eigentlich mit dem ganzen auf sich hat. Dabei geht es gleichermaßen spannend wie blutig zu und die Leiche stiehlt allen die Show, obwohl sie eine Leiche ist. Mehr verrate ich mal nicht, denn je weniger man weiß, desto besser wirkt der, glaube ich. Ich wusste jedenfalls sehr wenig und hatte unterhaltsame 80 Minuten.

SCARY MOVIE

Da ich mir nach Ewigkeiten die SCREAM-Reihe mal wieder reingepfiffen hatte, dachte ich, es wäre der richtige Zeitpunkt, mal wieder die Parodie reinzuwerfen, um zu schauen, wie die so gealtert ist.
Und meine Fresse, das waren die wohl quäendsten knapp 80 Minuten, die ich seit langer Zeit durchstehen musste. Ein Rohrkrepierergag rund um menschliche Ausscheidungen, Rumgeficke und Drogenkonsum reiht sich an den nächsten. Es funktioniert KEIN EINZIGER Gag. Um genau zu sein, kann man das hier nicht mal Gags nennen. Die sogenannten Parodien sind dermaßen offensichtlich und einfallslos, dass eindeutig ist, dass die Wayans-Flachpfeifen in Kombination mit den Friedberg und Seltzer Humortötern den Müll hier mal kurz beim Kacken geschrieben haben und dabei 5 Minuten Spaß hatten. Das ist immerhin mehr, als man beim Schauen dieser filmgewordenen Kloake hat.
Ich weiß übrigens noch, dass ich Teil 2 damals schlechter fand, als diesen hier. Der muss also heute eine Foltermethode auf Guantanamo sein.

CLIMAX

Tanzchoreographie mag irgendeine Art von Kunstform sein, aber ich sage es, wie es ist: Mir geht das komische Gezappel, Gefuchtel und Gehampel dermaßen am Arsch vorbei, dass ich versucht war, den Streifen hier bereits nach 5 Minuten wieder auszuschalten. Tue ich aber nie, weil ich prinzipiell jeden Film zuende schaue, egal wie groß die Qual auch sein mag. Und ich habe schon sehr viel anstrengenderen Kram als Rumgetanze durchgestanden.
Und wenn der Tanz vorbei ist … beginnt ehrlich gesagt ein neuer Tanz. Eigentlich wird die ganze Zeit getanzt, aber nach der Eröffnung folgt man dann zumindest mal den Charakteren hier, die halt allesamt TänzerInnen sind und dementsprechend die ganze Zeit rumtanzen.
Wenn sie nicht tanzen, reden sie über nichts anderes, als übers Ficken. Und dann, nachdem sie über nichts anderes, als übers Ficken gelabert haben, tanzen sie wieder. Die erste Hälfte des Films ist also eine unerträglich langweilige Mixtur aus beschissenen Dialogen und irgendwelchem Rumgezappel, das Leute eben Tanzen nennen.
Und dann beginnen die Drogen zu wirken und es stellt sich heraus, dass hier jeder jeden hasst und jemand Drogen in die Sangriaschüssel gemischt hat und dafür jemand sterben muss oder so. Dann wird es immerhin irrsinnig und abstrus und irgendwie ist das vor allem alles sehr interessant inszeniert und gefilmt. Der ganze Film wirkt fast wie ein One Shot. Das täuscht aber eben auch nicht über den Umstand hinweg, dass man hier den Großteil der Zeit nur irgendwelchen Hampelmännern beim Rumzappeln zuschaut und das alles andere als aufregend ist. Genau so wie das größtenteils nervig überzogene Acting. Leider hat Nicolas Cage keine Rolle gekriegt. Der hätte hier so richtig glänzen können. So glänzt hier leider nur wenig, denn im Großen und Ganzen ist das alles langweilig und vor allem anstrengend.

Filmstapel: Cell, Green Room, Hagazussa, Scream

Wie gewohnt, nutze ich den Oktober, um den Horrorfilmstapel abzuarbeiten. Und das ist, wie gewohnt, meist ein Fehler:

CELL – PULS

Basierend auf dem achthundertzwölften Roman von Stephen King schlagen sich John Cusack und Samuel L. Jackson mit mehr Glück als Verstand durch die Telefonkalypse voller Handyzombies. Was recht nett beginnt, verkommt schnell zu einer normalen Stephen King Verfilmung. Also: Größtenteils langweiliger Quark. Die meisten Darsteller sind grausamer als es jede Zombieinvasion jemals sein könnte und das können die anderen dann eben auch nicht mehr retten, zumal sie hier ohnehin wenig kriegen, womit sie arbeiten können. Wenn wenigstens die Action stimmen würde, aber die ist auch nur der übliche Zombiekram, den man schon tausendmal besser und härter gesehen hat. Zudem wirft er zu viele Fragen auf, die er dann unbeantwortet lässt. Das ist bei so einer Art von Film jetzt nicht so tragisch, weil wir selten erfahren, was genau jetzt die Ursache des Ganzen ist. Aber hier werden Baustellen aufgemacht, die dann einfach nicht mehr bearbeitet werden und das ist einfach nur schlecht. Dann soll man es lieber direkt weglassen. Wie den ganzen Film, denn der ist zwar keine Vollkatastrophe, aber bringt absolut nichts mit, was man nicht ohnehin schon kennt.

GREEN ROOM

Man kann dem Film eigentlich absolut nichts vorwerfen, denn hier ist eindeutig alles richtig gemacht worden. Trotzdem habe ichb mich 90 Minuten gelangweilt. Unerträgliches Punkgeschreddel gemixt mit etwas Rumgeballer packt mich einfach nicht. Handwerklich ist das alles top und intensiv gemacht, aber bei mir kam einfachb nichts an. Die Darsteller wirkten auf mich alle eher wie kurz vorm einschlafen und das ganze Setting hat mir nix gegeben. Nicht mein Film.

HAGAZUSSA

Solange die Darsteller ihre Fresse halten, ist der Streifen durchaus atmosphärisch. Glücklicherweise wird nicht viel geredet. Insgesamt ist der langsam fortschreitende Verfall des Verstandes der Protagonistin nett anzuschauen, aber eben auch langsam. Sehr langsam. Wenn man darauf Lust hat und die nötige Geduld mitbringt, kriegt man aber einen guten Hexenfilm. Oder geht es gar nicht um Hexen?

SCREAM

Ich hatte so einige Dinge vergessen, was diesen Film angeht. Zum einen, dass hier ein ganzer Haufen Leute mitspielt, die ihre 15 Minuten Ruhm genießen durften und dann mehr oder weniger in der Versenkung verschwanden. Zum anderen, dass der Film eine Menge Spaß macht und zwar von Beginn an. Der Streifen erschafft eine ganz eigene Atmosphäre, die zwar mittlerweile tausendfach kopiert wurde, aber man merkt eben immer noch, was das Original ist. Der Metahumor ist einfach stimmiger und das Ende ist ein schönes Katz und Maus Spiel, bei dem die Fronten immer mal wieder verdreht werden.
Das Ende ist nebenbei ein Highlight des Kunstbluteinsatzes. Hier wird zwar nicht groß gesplattert, aber jede Wunde sieht einfach nur verdammt schmerzhaft aus.
Immer noch ein großer Spaß und zurecht auch heute noch immer wieder zitiert und ausgegraben.

SCREAM 2

Selbstverständlich setzt das Sequel bei allem eins drauf. Und selbstverständlich ist das sein größtes Problem. Von der ersten Szene ist klar, dass der Film mehr meta ist, als es ihm gut tut. Aber dabei ist er immer noch unterhaltsam und das ist letztlich das Wichtigste.
Was SCREAM anderen Horrorsequels voraus hat, ist die Frage nach dem Killer. Da ich den Streifen seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe, hatte ich komplett vergessen, wer hier eigentlich unter der Maske steckt. Und beim Mitraten gibt es zudem mal wieder einige Gesichter zu entdecken, die man in den letzten 20 Jahren immer mal wieder irgendwo gesehen hat. Die Auflösung ist allerdings sehr viel schwächer als im Vorgänger. Wie alles andere eben auch. Ein Sequel ist halt so und das erzählt der Film selbst, also kann man sich wohl nicht darüber beschweren.

SCREAM 3

Auflage 3 ist die logische Weiterentwicklung des Meta-Horror-Konzepts der Vorgänger. Nachdem im ersten Teil der Grundstein gelegt wurde und in Teil 2 schon mit der Verfilmung im Film gespielt wurde, geht es in Teil 3 direkt ans Filmset zum fiktionalen dritten Teil des auf den wahren Begebenheiten aus den ersten beiden Teilen basierenden Films im Film. Mehr meta geht wohl nicht mehr. Und auch sonst gibt es hier nicht viel neues. Ganz nett, die Charaktere wiederzusehen und den ein oder anderen Cameo zu entdecken.
Wer der/die Mörder ist/sind, ist auch lange nicht mehr so interessant wie in den Vorgängern, da die Verbindungen der Charaktere zueinander kaum vorhanden sind. Und so gehen die knapp zwei Stunden halt vorüber, ohne großartig zu langweilen, aber auch nicht gerade zu fesseln.

SCREAM 4

Der Anfang mit den tausend Film im Film Sequels und den dazugehörigen Kommentaren zur Entwicklung des Horrorgenres ist gut gemacht. Zeigt aber auch mal wieder, dass Scream einfach bereits seit Teil 2 zu sehr meta ist, um noch wirklich ernst genommen werden zu können.
Das größere Problem ist hier aber, dass die Reihe einfach vom Genre überholt wurde und was einst frisch und neu war, wirkt hier einfach nur noch wie hundertmal – oder zumindest dreimal – gesehen. Immerhin ist man mit den Charakteren mittlerweile so vertraut, dass es dann doch immer wieder schön ist, sie wiederzusehen und nach Woodsboro zurückzukehren.
Den meisten Spaß hatte ich wieder daran, die Leute zu erkennen, die hier mehr oder weniger ihre Anfänge hatten. Die Reihe war der Start für die ein oder andere Karriere. Aber die fangen heute woanders an, also ist es wohl besser, diese Reihe endlich in Frieden ruhen zu lassen.

Filmstapel: Scorsese, Party, Game Night

Wie sich auf einem echten Schrottplatz die Vehikel stapeln, stapeln sich bei mir die Filme. Den ein oder anderen davon gibt es hier in einer Kurzbesprechung.

Den Anfang machen Martin Scorsese, Robert De Niro und Harvey Keitel, mit zwei der ganz großen Streifen aus den 70er Jahren. Ersteren kannte ich bereits, beim zweiten bin ich mir unsicher, ob ich ihn vielleicht vor 20 Jahren oder so schonmal gesehen habe. Macht für die Qualität aber auch keinen Unterschied:

TAXI DRIVER

Ich und die Filme der 70er tun uns immer recht schwer, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Ich bin eben mit dem überbordenden 80er-Quatsch groß geworden und dagegen wirken die 70er oft wie ein Spaziergang im Park. Alles ist ruhiger, langsamer, zäher. Mit den richtigen Leuten am Werk, kann das aber natürlich ebenfalls seinen Reiz haben. Diese richtigen Leute haben sich hier zusammengefunden und ein psychologisches Drama kreiert, das von seiner Atmosphäre nichts eingebüßt hat.
Der Film ist ebenfalls ruhig, langsam und stellenweise zäh. Aber genau das ist hier der Kernpunkt, denn so folgen wir dem schleichenden Prozess, der Travis letztlich ans „Ziel“ führt.
De Niro ist dabei natürlich überragend und mit Keitel als Streetcornerpimp macht man nie was verkehrt. Daneben brilliert vor allem die Stadt. Oder sollte man sagen: Sie verstört. Alles und jeder hier ist einfach nur abgefuckt und zu keiner Sekunde will man in dieser Umgebung leben.
Mich wundert ein wenig, dass der Streifen über die üblichen Filmenthusiasten hinaus so beliebt ist. Schließlich kriegt man hier nicht viel Action oder Coolness geboten, die sonstige „Kult“-Filme so mitbringen. Er ist wohl die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Das alleine spricht schon für ihn.

MEAN STREETS – HEXENKESSEL

Das hier ist quasi die Blaupause für die späteren Rock-N-Roll-Gangster-Streifen, mit denen uns Martin Scorsese bis heute in unregelmäßigen Abständen versorgt. Quasi die Vorstufe zu den „Klassikern“. Wenn man diese kennt, findet man hier überall Facetten, die später größer und besser wieder aufgegriffen wurden. Sagen wir, es ist die etwas holprige Version, die gerade das Laufen lernt. Stellenweise etwas unbeholfen, aber nicht weniger interessant und unterhaltsam.

Nach all der Ernsthaftigkeit musste dann mal was zu Lachen her:

THE PARTY – DER PARTYSCHRECK

Ausschließlich Peter Sellers ist in der Lage, mit der ultimativen Whitewashingrolle inklusive Blackfacing (oder hier eher Brownfacing) davonzukommen. Könnte man heute zurecht nicht mehr so bringen, aber Sellers war einfach ein Comedygott und holt zu jeder Sekunde das absolut Beste aus seiner Rolle heraus. Ich meine, er ist auch kein Franzose, aber hat absolut überzeugend einen französischen Inspektor verkörpert, dessen Akzent so treffsicher war, wie die Gags von Blake Edwards. Diese Kombination schmeißt hier die unterhaltsamste Abrissparty bei spießigen Fatzken mit Stock im Arsch, die von einem Klischeeinder gesprengt wird. Könnte man heute zurecht so nicht mehr bringen.
Vielleicht ist das der Grund dafür, dass es noch kein Remake gibt. Der Stoff drängt sich geradezu für eine grottenschlechte Komödie mit siebentausend Cameos von Hollywoodstars auf. So bleibt uns aber das Original, dass man zwar so heute zurecht nicht mehr machen könnte, aber trotzdem unterhaltsam ist, weil hier eben echte Meister ihres Fachs am Werk waren. Das Drehbuch hatte nur knapp 50 Seiten, der Rest ist Improvisation. Das merkt man auch irgendwie, denn die improvisierten Momente sind die Guten. Der Rest ist Blahblah. Das macht man heute übrigens immer noch so. Nur ohne die improvisierten Momente.

Und dann gab es noch eine große Überraschung:

GAME NIGHT

Wer hätte gedacht, dass die scheinbar unlustigen Flachpfeifen, die das VACATION-Reboot verbrochen haben, in der Lage sind, eine wirklich lustige Komödie zu fabrizieren?
Vermutlich liegt es vor allem an der netten Idee, die eine Gruppe von Brettspielverballerten in eine echte Kidnappingstory verfrachtet. Vor allem liegt es aber daran, dass die Charaktere recht gut funktionieren und die Darsteller hier sichtlich jede Menge Spaß hatten.
Im Mittelteil hängt die Nummer zwar ein wenig durch, aber kann mit ein paar beknackten Twists und Turns gerettet werden.
Ein lustiger Spaß, gepaart mit ein wenig Thrill und Action, der nur manchmal seine Gags zu sehr in die Länge zieht, insgesamt aber wirklich lustig ist. Und das ist heutzutage ja mehr, als man meistens kriegt.

Mal aktuell: Bohemian Rhapsody

Ich habe es doch noch ins Kino geschafft. Nach einer gefühlten Ewigkeit, kam tatsächlich mal wieder ein Film in die Lichtspielhäuser, auf den ich so richtig Bock hatte. Als bekennender Queen-Fan, musste ich BOHEMIAN RHAPSODY einfach sehen. Gut, ich gebe zu, auch Queen hat in meinen Augen Songs gemacht, die dem von mir gesetztem hohen Standard an die Band dann nicht mehr gerecht werden. *kotz Radio Ga-Ga kotz* Aber insgesamt war der Output dieser Band für mich eigentlich immer hörenswert und bot den von mir so gern gesehenen und gehörten kreativen Touch, der sie wunderbar vom Rest abhob. Mit anderen Worten, Queen war selbst in schlechten musikalischen Zeiten *kotz 80er kotz* noch ein Lichtblick.  Und Freddie Mercury ist vor mich bis heute als Sänger und Entertainer unter den Musikern unerreicht. Es gäbe vermutlich noch mehr Gründe, den Film sehen zu wollen, aber ich schwafel hier schon zu lange rum. Also, was kann:

BOHEMIAN RHAPSODY

Vorweg muss ich erwähnen, dass ich leider keine OV gefunden habe und den Film somit in der Synchronfassung sehen musste. Gut, das war mir eigentlich vorher klar, denn OV ist hier in der Umgebung ohnehin kaum drin. Kinos sind halt alle kacke hier. Immerhin lief der Film aber überhaupt, also nimmt man dann, was man kriegen kann.

Aber auch in der Synchro kommt durchaus rüber, wie gut die Leistungen der Darsteller sind. Allen voran Rami Malek als Freddie Mercury, der für alle Preise nominiert werden sollte, wenn sich die Preise noch irgendwie selbst ernst nehmen. Gwilym Lee als Brian May ist ebenfalls fantastisch und man hat wirklich das Gefühl, die echte Band vor sich zu haben. Alle anderen Darsteller stehen dem in nichts nach. Da hat man also alles richtig gemacht und wenn man mich fragt, sollte das Nominierungen bei den großen Awards hageln.

Innerhalb der Story kam mir John Deacon etwas zu kurz, aber über den gibt es wohl auch nicht so viel zu erzählen und die anderen drei Bandmitglieder geben einfach auch vom Charakter mehr her. Die Geschichte rund um Freddie und Mary hat man ebenfalls gut eingebaut. Ich hatte da zuvor die Befürchtung, dass man die im weiteren Verlauf etwas unter den Tisch fallen lässt. Stattdessen zeigt sie aber auf, was für eine tragische Figur Freddie zum Teil einfach war.

Der eigentlich Verlauf des Films ist chronologisch etwas hingebogen. Da werden Songs live performt, die erst Jahre später veröffentlicht wurden oder Songs geschrieben, die schon Jahre vorher veröffentlicht wurden. Aber da kann man drüber hinwegsehen. Es fügt sich trotzdem alles gut zusammen.

Ein paar Stationen kamen etwas kurz oder hat man komplett weggelassen, aber man hat eben auch nur beschränkte Zeit und den Film unnötig auf 3 Stunden hochzuschrauben, hätte auch in die Hose gehen können. Wobei ich gerne noch mehr gesehen und vor allem gehört hätte.

Der Soundtrack ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Ein schöner Querschnitt des Schaffens von Queen. Insgesamt sind mir – neben ein paar Opern – nur zwei Songs aufgefallen, die nicht von Queen stammen. Aber Queen hatte eben auch für jede Situation den passenden Song.

Wenn man mit einem Grinsen und einer Ladung von Ohrwürmern im Kopf aus dem Kino kommt, weiß man, man war in einem Queen-Film.

Mal aktuell: Dunkirk

Heute könnte mein letzter Kinobesuch für lange Zeit gewesen sein. Nicht nur, zieht mein Cousin, mit dem ich immer im Kino war, weg, sondern gehen mir auch die Kinos einfach tierisch auf die Klötze, mit ihrem immer gleichen Kackprogramm voller Blockbustergetöse, das keinen Platz für etwas anderes bietet. So mussten wir also mal wieder von den kleinen Programmkinos abweichen und so einen Multiplexpisstempel unterstützen, in dem man schon für das Getränk einen Kleinkredit aufnehmen muss.

DUNKIRK

Wer sich so wie ich nicht so ganz mit der Historie auskennt, braucht vielleicht eine kleine Auffrischung, um was es eigentlich geht. Aber da der Film mir die auch nicht gegeben hat, kriegt ihr hier keine. Nur so viel: Am Strand von Dünkirchen warten Soldaten auf Rettung, während die Feinde immer näher rücken und sie bereits eingekesselt haben.

Die Geschehnisse werden aus drei Perspektiven erzählt:

Land: Hier versuchen zwei Soldaten irgendwie ihren Arsch zu retten und wir wissen quasi nix über sie.

Wasser: Hier tuckert ein Fischerboot los, um die Soldaten vom Strand zu holen, und rettet dabei immer mal wieder Soldaten vorm Absaufen. Die Geschichte hat noch am meisten einen Bezug zu den Charakteren zu bieten, während alle anderen eigentlich komplett blass bleiben.

Luft: Hier fliegt ein maskierter Tom Hardy rum und jagd Batman. Oder zumindest stelle ich mir vor, dass er die Kampfbomber als Batman visualisiert.

Auch wenn hier überall die Action abgeht, kommt die eigentliche Gefahr zu keinem Zeitpunkt rüber. Ja, die mögen alle am Strand festsitzen, weil die Deutschen sich nähern. Nur sieht man davon leider gar nichts. Eine vierte Ebene in der Stadt wäre da sicher nicht verkehrt gewesen.

Überhaupt hätte eine halbe Stunde mehr dem Film sicher gut getan. Und das kommt von jemandem, der es gerne kurz und auf den Punkt mag. Aber hier hätte mehr Zeit eben auch mehr Charaktertiefe bringen können und eben vielleicht auch noch die Möglichkeit, die anrückende Gefahr zu beleuchten. So bleiben alle sehr blass und ich wusste am Ende des Films mehr Namen von Schiffen als Figuren in dem Film. Das ist jetzt sicher nicht das größte Problem in einem Kriegsfilm, aber ich soll ja mit denen mitfiebern und auf ihre Rettung hoffen. So waren sie eben einfach nur da und mir zu egal, um da irgendwas zu investieren.

Ansonsten gibt es aber nicht viel zu meckern. Hans Zimmers Dauergedröhne muss man etwas ignorieren, weil es schon mal nerven kann. Und die Zeitsprünge waren im ersten Moment hin und wieder verwirrend, aber da kann man drüber hinweg sehen.

Insgesamt bietet der Film tolle Bilder, gute bodenständige Action und einfach eine tolle Inszenierung der Geschehnisse auf allen drei Ebenen. Die Geschichte ist auch gut erzählt, hätte nur eben Potenzial für etwas mehr gehabt.

Und der Film kommt ohne großes Gewaltgewichse aus, was auch einfach mal schön ist. Statt überall Gleidmaßen durch die Gegend zu schleudern, spielt sich die größte Gefahr eher im Kopf des Zuschauers ab. Wenns knallt, dann zwar richtig, aber eben immer ohne explizite Gewaltausbrüche.

Und was mir natürlich besonders wichtig ist: Es gibt kaum CGI. So ziemlich alles hier ist echt. Die Schiffe, die Flugzeuge, die Explosionen, die Leute. Es ist so herrlich. Schon das gibt aus Prinzip einen Pluspunkt bei mir.

Wenn man über ein paar Schwächen hinwegsieht, kriegt man hier also einen ziemlich starken Vertreter des Kriegsfilms, der dazu auch noch eine frische Situation behandelt, die nicht schon tausendmal verfilmt wurde.

Mal aktuell: Alien Covenant

Wer hätte gedacht, dass ich mal in einen Ridley Scott Film ins Kino gehe? Der lahmarschigste Hollywoodfatzkenregisseur aller Zeiten lockt bei mir ja in 90% der Fälle nur ein müdes Gähnen hervor. Aber wenn die Xenomorphs rufen, dann muss ich halt doch mal gucken. In der Hoffnung, dass Scott die nicht komplett zerstört.

ALIEN: COVENANT – USA – 2017 – 123 Min.

Im Gegensatz zu vielen anderen, fand ich ja „Prometheus“ gar nicht mal so scheiße. Klar, kein Meisterwerk, aber kann man mal machen. Und wenn man einen machen kann, kann man natürlich noch mehr machen. Am besten gleich tausend Prequels, fortsetzend eben mit Alien: Covenant.

Und wenn man das schon macht, dann macht man es am besten so, wie es jeder Hollywoodblockbuster heutzutage macht. Also mit möglichst wenig Einsatz für möglichst hohe Einnahmen.

Das beginnt natürlich mal wieder mit den Charakteren. Oder den seelenlosen Hüllen, die man heutzutage so nennt. Da ist die Protagonistin namens Dani, deren Charakter es ist, eine Frau zu sein, die gerade ihren Mann James Franco verloren hat. Das würde vielleicht etwas mehr mitnehmen, wenn das nicht als allererstes passieren würde und ich weder Franco noch sie kenne. Es ist mir also scheißegal. Dann wäre da noch der Captain mit seinem Glauben, den man ja durchaus mal einbauen könnte, aber wozu denn. Zu sagen, dass er glaubt, reicht ja auch. Und dann ist da noch Danny McBride, der einen Hut hat. Und alle anderen haben keinen. Das unterscheidet ihn also vom Rest. Und sonst nix. Ach doch, alle sind verheiratet und haben ihre Ehepartner mit dabei. Das soll wohl sowas wie Dramatik erzeugen. Aber man lernt ja keinen davon kennen, also können die Ehepartner ruhig wie die Fliegen fallen. Es interessiert einfach nicht.

Das beste am Film ist wenig überraschend Michael Fassbender. Aber retten kann er den Quark hier natürlich auch nicht. Mal davon abgesehen, dass seine Doppelrolle für den vorhersehbarsten Twist in der Filmgeschichte genutzt wird.

Wer jetzt denkt, der Film könnte ja wenigstens Horroratmosphäre haben, wie damals Teil 1, dem kann ich nur sagen: Geh in deinen Keller, da ist es gruseliger. Zu keiner Sekunde kommt sowas wie Stimmung auf. Spannung existiert ebenfalls nicht, da ziemlich klar ist, wo der Alien lang läuft. Fremder Planet, Infizierung, Blahblah, Getöse, Alien im Raumschiff, raus damit, lahmer Twist, Feierabend.

Natürlich kann ich nicht anders, als auch noch auf die Effekte einzugehen. Und meine Herren, wer das CGI in diesem Film noch verteidigt, der ist endgültig komplett verblendet von der Hollywoodcomputereffekthascherei. Die Brustkorbszene könnte auch direkt aus einem billigen Asylumfilm stammen. Das kann doch wirklich nicht der Anspruch sein, den man bei einer Millionenproduktion hat.

Am Ende bleibt nicht viel hängen. Ich bin seit einer Stunde aus dem Kino und hab den Rest schon wieder vergessen. Schwacher, größtenteils langweiliger Film. Ridley Scott strikes again.

Mal aktuell: Get Out

Ich war mal wieder im Kino. Denn es ist tatsächlich ein Wunder geschehen und hier lief – auch außerhalb des von mir gemiedenen Multiplexpisspalastes – der neueste megagehypte Horrorshit. Mal schauen, ob der was taugt.

GET OUT – USA – 2017 – 104 Min.

Die kurze Antwort ist: Er taugt so halb was. Und so halb eben auch nicht.

Interessanterweise kann man das ganze chronologisch betrachten und dabei den Zerfall sehr gut festhalten. Das ich hier spoiler sollte klar sein.

Der Film beginnt damit, dass der schwarze Chris zusammen mit seiner Freundin Rose zu deren Eltern aufs Land fährt, damit sie sich mal kennen lernen. So weit, so simpel. Schnell kommt dabei der unterschwellige Rassismus ins Spiel, den diese Begegnung mit sich bringt. Dabei sind die Eltern alles andere als Rassisten, sie versuchen eben nur zu sehr, es nicht zu sein.

Dieser Rassismus zieht sich durch die ganze erste Hälfte des Films und wird immer stranger. Mit dem Höhepunkt auf der großen Party voller weißer reicher Typen und dem Satz „Schwarz ist das neue Weiß“.

Richtig eigenartig wird es, wenn Chris sich mit den schwarzen Arbeitern auf dem Grundstück unterhält. Der Film zieht ein richtig schönes „Was zur verfickten Hölle ist eigentlich los mit den ganzen Typen in dem Streifen“-Gefühl durch die erste Hälfte.

Und dann kommt Hälfte zwei und er verkommt zum vorhersehbarsten Horrorfilm den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Nun ist es natürlich nicht unbedingt so, dass das Horrorrad täglich neu erfunden wird, aber etwas so stringent nach Schema F ohne jegliche Überraschung durchzuziehen ist einfach schwach und leider eben auch langweilig.

Recht früh im Film wird erwähnt, dass die Mutter von Rose ihrem Vater mit Hypnose das Rauchen abgewöhnt hat. Erstmal nichts spektakuläres. Kurz darauf zwingt sie aber Chris diese Hypnose auf und ab da ist mehr oder weniger klar, wo hier der Hase lang läuft. Als dann in einer Szene Chris einen der Schwarzen mit seinem Handyblitzlicht aus der Hypnose weckt, ist die Gehirnwäschegeschichte natürlich perfekt. Es folgt der Ablauf, den man sich denken kann, wenn man mal einen Horrorfilm gesehen hat. Und das eben leider bis zur letzten Szene. Keine Überraschungen, nichts besonderes, Stangenware.

Eine atmosphärische erste Hälfte wird also leider von einer extrem vorhersehbaren zweiten Hälfte zerstört. Die guten Darsteller, allen voran der wirklich starke Daniel Kaluuya, können das dann einfach nicht mehr auffangen. Mal wieder eine der sehr sehr vielen verpassten Chancen, mal etwas richtig frischen Wind ins Genre zu bringen.

Mal aktuell: Life

Life Is Life Nanananana Fuck This Song Nananananana I Hope The Writer Of This Bullshit Dies Of Cancer Nanananana … sorry für den grauenhaften Ohrwurm, den ich jetzt bei euch verursacht habe. Ich weiß wie schlimm das ist. Deshalb widmen wir uns besser schnell etwas anderem. Zum Beispiel dem Kino. Und ich bin heute mal ausnahmsweise nicht hier, um darüber abzukotzen, dass Kinos nur noch Scheiße im Programm haben und hoffentlich bald alle abfackeln, damit man an der Stelle etwas bauen kann, dass noch einen gewissen Unterhaltungswert besitzt. Eine Proktologenklinik oder so. Nein, heute war ich tatsächlich mal wieder in einem dieser Kinos, denn es hat sich ein kleines Kino doch tatsächlich durchgerungen einen Film ins Programm aufzunehmen, der mich interessiert.

LIFE – USA – 2017 -103 Min.

Erwarten tue ich ja zum Glück eh nicht mehr viel, wenn ich einen aktuellen Film gucke. Ich habe nur immer so eine gewisse Grundhoffnung, dass man es nicht komplett verkackt. Hier hat man das so einigermaßen geschafft.

Es handelt sich hier um einen recht stringenten Space-Alien-Killt-Astronauten-Film. Man kriegt also genau das, was man eben erwarten kann. Leider bleibt der Film aber größtenteils unter seinen Möglichkeiten.

Die Charaktere sind wie üblich in dem Genre einfach nur Mittel zum Zweck. Dabei nimmt sich der Film sogar am Anfang viel Zeit, um das Setting und die Menschen einzuführen. Aber dabei kommt halt einfach nix rum. Da ist der Arzt und die Sicherheitsexpertin und der Wissenschaftler und Ryan Reynolds. Mehr Charakter gibt es hier nicht. Vor allem die eigentlichen „Hauptdarsteller“ Jake Gyllenhaal und Rebecca Ferguson sind einfach nur menschliche Hüllen ohne irgendwelche Charakterzüge, die erwähnenswert wären. Das ist halt das übliche Versäumnis bei heutigen Filmen. Die Leute sind mir mal wieder scheißegal. Sollen sie doch verrecken. What do I care?

Horroratmosphäre ist auch Fehlanzeige. Das liegt vermutlich auch etwas daran, dass das Alien aussieht wie ein Seesternquallenhybrid und einfach nicht furchteinflößend wirkt. Immerhin – und regelmäßige Leser dieses Blogs wird es überraschen das von mir zu hören -sind die CGI-Effekte wirklich gut. Es wirkt nicht wie ein Fremdkörper im Film, sondern passt in die Umgebung. Wenn man schon Computereffekte nutzen muss, dann muss das genau so aussehen.

Was mir vor allem gefallen hat, ist die Kameraarbeit. Die Kamera ist eigentlich immer in Bewegung und vermittelt dadurch ein Gefühl der Schwerelosigkeit, wie sie eben auf der ISS herrscht. Passte sehr gut in den Film.

Kurz zusammengefasst bringt das Wort „Durchschnitt“ das ganze hier wohl auf den Punkt. Nicht langweilig aber auch weit davon entfernt ein Meisterwerk zu sein.

Mal aktuell: Arrival

Eigentlich dachte ich ja, mein Kinojahr wäre bereits vorbei, aber überraschenderweise haben es die Kinos in der Umgebung tatsächlich mal gebacken gekriegt, einen wirklich interessanten Film ins Programm zu nehmen.

ARRIVAL – USA – 2016 – 116 Min.

Leider wäre jedes Wort zu diesem Film ein Spoiler. Deshalb muss ich mich sehr kurz halten.

Gute Darsteller. Gute Idee. Gute Umsetzung. Guter Film. Fertig.

Kurzfilm Kurzreview – Die Nacht der lebenden Idioten

Halloween ist vorbei. Aber aufgrund einer Anfrage gibt es noch einen kleinen Bonus. Nämlich den neuen Kurzfilm von Alex „Sander“ Lotz. Der hat mir ja schon mal ausführlich Rede und Antwort gestanden in dem ersten und einzigen Interview hier auf dem Filmschrottplatz. Jedenfalls hat er einen neuen Kurzfilm am Start und zwar:

DIE NACHT DER LEBENDEN IDIOTEN

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Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um eine Hommage an George A. Romeros Klassiker „Die Nacht der lebenden Toten“. Das große Problem, vor dem Sander stand, war es, ohne jegliches Budget einen Kurzfilm zu machen. Dabei entstand dann die Idee, Szenen aus Romeros Film zu nehmen und durch neue selbst gedrehte zu ergänzen, um eine neue Geschichte zu erzählen.

So sieht das alte Original von 1968 aus, wenn man es auf eine alte Tischdecke stellt.

So sieht das alte Original von 1968 aus, wenn man es auf eine alte Tischdecke stellt.

Die Story ist schnell erklärt: Johnny (Jonathan Schäble) und Sander (Alex Lotz) wollen an Halloween „Trick Or Treaten“ gehen. Da Johnny seinen verfluchten Eimer allerdings noch bei Ex-Freundin Barbra (Judith O’Dea) rumliegen hat, müssen sie erst mal da vorbei. Die ist nicht begeistert und auch ihr neuer Freund Ben (Duane Jones) ist nicht scharf auf den unangekündigten Besuch.

Barbra hat keinen Bock ihren Ex zu sehen und kriegt direkt Komplexe.

Barbra hat keinen Bock ihren Ex zu sehen und kriegt direkt Komplexe.

Es sollte wohl jedem klar sein, was man hier zu erwarten hat. Zu keiner Sekunde nimmt sich der Film selbst ernst und das ist auch gut so.  Sonst würde man hier nämlich plötzlich anfangen, Dinge zu hinterfragen.Zum Beispiel, wo zur Hölle Barbra eigentlich wohnt, wenn man, um zu ihr zu kommen, über den Friedhof, durch einen Wald und dann eine Landstraße entlang latschen muss. Und warum Barbra innerhalb von 3 Sekunden vom Friedhof nach Hause findet, Johnny und Sander aber gefühlt den ganzen Film brauchen, um die gleiche Strecke zurückzulegen. Aber wie gesagt, Hirn aus und genießen ist hier die Devise. Und schon alleine für die Szene, in der Johnny und Barbra gleichzeitig von ihrem ersten Mal erzählen lohnt sich der Spaß.

Johnny erklärt Sander wie man mit dem Rauchen aufhört.

Johnny erklärt Sander wie man mit dem Rauchen aufhört.

Die größte Herausforderung war laut Alex, die selbst gedrehten Szenen an die Szenen aus dem Originalfilm anzupassen. Das ist allerdings ziemlich gut gelungen. Einzig den Unterschied in den Locations erkennt man auf den ersten Blick, aber das lässt sich halt auch nicht so leicht umgehen. Ohne Kohle kann man schlecht Barbras Haus aus dem Originalfilm nachbauen. Ansonsten passen Bild und Ton aber ziemlich gut zusammen. Selbst die alten Bildfehler hat Alex übernommen. Manchmal sind es eben die kleinen Details, die den Unterschied machen.

So einen schönen Eimer würde ich auch nicht einfach bei der Ex stehen lassen.

So einen schönen Eimer würde ich auch nicht einfach bei der Ex stehen lassen.

Am Ende also ein kurzweiliger Spaß, mit ein paar lustigen Gags. Wer mal ne Viertelstunde nix zu tun hat, kann sich den Spaß gerne hier angucken:

Die Nacht der lebenden Idioten auf YouTube

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Und natürlich könnt ihr auch Sanders anderen Halloweenfilme aus den letzten Jahren auf seiner Homepage zu Gemüte führen: SanderMania