Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Die 5 Besten … Filmkreaturen

Letzte Woche war ich bei Goranas 5 Besten nicht dabei, einfach weil ichs irgendwie verpasst habe. Und Freitag hatte ich dann keine Zeit und so war das dann halt einfach nicht drin. Aber über Serien habe ich hier ja eh schon oft genug gequatscht. Guckt einfach „Shameless“ und dann habt ihr den geilsten Scheiß am Start. Heute ist das Thema ohnehin viel cooler, denn es geht um

DIE 5 BESTEN FILMKREATUREN

Wenn da der Filmschrottplatz nicht die absolut richtige Anlaufstelle ist, dann weiß ich auch nicht.

5 Die große Kralle aus „The Giant Claw“

Leider noch nicht auf dem Filmschrottplatz verewigt, aber eine Kreatur die aussieht wie der ultimative Todestruthahn muss natürlich in die Liste.

4 Die Mogwais aus „Gremlins“

Wenn man die Regeln beachtet das wohl süßeste Haustier der Welt. Wenn man sie bricht das wohl tödlichste Haustier der Welt. Ich will einen haben, auch wenn ich die Regeln sicher nicht beachten würde.

3 Xenomorphs aus „Alien“

Ich habe lange überlegt, aber sie müssen dann doch rein, weil die Viecher einfach der absolute Horrorshit sind. Sie sehen furchteinflößend aus, sie verhalten sich furchteinflößend und sie sind einfach furchteinflößend in allen Belangen.

2 Der Jellyfishman aus „Sting Of Death“

Wenn eine Killerkreatur aus einem mit Algen behangenem Taucheranzug und einem aufgeblasenen Müllbeutel besteht, sollte ziemlich klar sein, dass sie ganz weit oben in so eine Liste gehört.

1 Die Froschmutanten aus „Hell Comes To Frogtown“

Das sollte ja jetzt wirklich niemanden überraschen. Froschmutanten sind einfach die besten. Quak, ihr Affen.

HONORABLE MENTIONS: Der Pinata Dämon aus „Demon Island“, die Tremors, die Critters, Pulgasari, der Toxi Avenger, Predator

 

Schrott Awards 2017

Zum dritten Mal gibt es also nun schon die Schrott Awards. Dieses Jahr steht neben der großen Preisverleihung vor allem das gewaltige Aufeinandertreffen der Wrestlinggrößen Hulk Hogan und Rowdy Roddy Piper auf dem Programm. Deshalb sind neben den Filmgrößen, die sich jedes Jahr mit Hilfe von Zeitmaschinen und Teleportalen, die Doktor Emil Braun zur Verfügung gestellt hat, auf dem Filmschrottplatz versammeln, auch einige Wrestlinglegenden angereist, um dem Treiben hier zuzuschauen. Das dürfte unterhaltsam werden.

Aus Kostengründen (und weil unser Grafiker keinen Bock hatte) müssen wir dieses Jahr leider auf ein in 10 Sekunden hingeschludertes Plakat zu diesem Anlass verzichten. Aber wer braucht das schon, wenn man eine grandiose Gala der absoluten Extraklasse vor sich hat? Genau. Niemand. Leider haben wir beides nicht.

Dafür haben wir Thorsten Trümmer hier, der Backstage steht, um Leute zu interviewen. Thorsten, was ist los da hinten?

„Ja, ich bin auch hier. Und das habe ich nicht euch zu verdanken. Samuel L. Jackson hat mich nur gehen lassen, weil er berechtigterweise annahm, dass man mit mir als Geisel sowieso nichts erpressen kann.“

Ja, Thorsten, wir sind auch alle … äh … froh, dass du wieder da bist.

„Natürlich seid ihr das. Jedenfalls stehe ich hier hinten und warte auf meine Interviewpartner, die hier ihre Meinung zum späteren großen Kampf abgeben werden.“

Nun, wir können es kaum erwarten. Aber jetzt starten wir erst mal die Show.

SCHROTT AWARDS 2017

Durch den Abend führt dieses Jahr niemand geringeres als: JESSE VENTURA!!!

„Danke. Es wird sicher eine überragende Show. Wir haben Filme und wir haben Wrestling. Wenn wir jetzt noch irgendwie Politik hier rein kriegen, hätten wir alles, was ich zum leben brauche.

Aber beginnen wir erst mal mit Filmen. Den Preis für den charismatischsten Charakter überreicht Roland Emmerich, König des Weltuntergangs und des Vergessens seiner Muttersprache.“

„Guten Abend. Charaktere sind very important in Filmen. Deshalb gab es in meinen Films nie wirklich welche. Um genau zu sein, habe ich mit jedem weiteren Film noch beschissenere Characters in meine Movies gewritten. Und niemand has it gemerkt. So unbelievably gut bin ich in der austauschbaren Scheiße, die ich produce. Mann, hab ich Money mit der Stupidity der Leute gemacht. Und das ganz without Charakteren. But hier geht es um Characters, die was geleistet haben. Deshalb sind auch keine aus meinen Movies dabei. Der charismatischste Charakter ist:

DER ICECREMEMAN AUS BLACK SWARM!!!“

„WOW!!! Zwei hintereinander.“

Äh, Moment mal. Das ist der Eiscrememann aus Ice Cream Man. Der hat letztes Jahr gewonnen.

„Danke, dass ihr alle auch weiterhin an die Eiscreme glaubt. Die Eiscrememanninnung dankt euch sehr. Kauft mehr Eis, Kinder! Es ist aus euch gemacht. Muahahaha.“

Das war ja direkt eine faustdicke Überraschung. Nicht nur, dass der absolute Außenseiter gewonnen hat. Offensichtlich hat sich auch noch eine Eiscremevereinigung gebildet. Wer hätte damit gerechnet.

Wir schalten jetzt erst mal Backstage, wo Thorsten Trümmer einen ersten Gast am Mikrofon hat.

„Ich stehe hier mit Wrestler und Santa Claus Bill Goldberg, der extra hier ist, um sich den Kampf anzugucken. Bill, was ist dein Tipp?“

„Ich geb euch mal einen Tipp. Ihr solltet Santas Slay noch mal für die Schrott Awards nominieren. Der Film ist der beste Film aller Zeiten. Schließlich spiele ich darin mit.“

„Ja, aber er hat bei all seinen Nominierungen im ersten Jahr nichts gewonnen. Und du warst nicht mal nominiert.“

„Zweifelst du etwa an meinen Fähigkeiten als Darsteller und Santa?“

„Nein, natürlich nicht. Ich … äh …“

„BRUUUUAAAAHHHHHRRRRGGGGGGHHHHHH!!!!“

Oh mein Gott! Bill Goldberg hat Thorsten Trümmer durch einen Tisch geworfen. Das Buffet war noch nicht mal eröffnet.

Geben wir ab an Jesse Ventura.

„Hier ist ja wirklich was los. Machen wir also schnell weiter. Vielleicht mit etwas Musik. Kämmt euch schnell die Haare, denn hier kommt Hair-Metal aus der Hölle. Es sind Thor und die Tritonz mit ‚We live to rock‘. Ich gehe so lange was politisches machen.“

„Wow. Das war … schlimmer als erwartet. Als nächstes werden die kultverdächtigsten Kostüme ausgezeichnet. Hier, um den Preis zu überreichen: Ein Mädchen, das total auf Cosplay abfährt.“

„Tihihihi. Hallo. Tihihihi. Ihr seht alle so cool aus. Tihihihihi. Und ihr musstet euch dafür nicht mal verkleiden. Tihihihi.“

Weiß sie wohl, dass die Leute hier aus allen möglichen Epochen und aus allen möglichen Ländern angereist sind und deshalb aussehen wie ein bunter Haufen Irrer, der aus einem Zirkus geflohen ist?

„Also, ich soll ja hier das beste Kostüm ehren. Und da ich leider selbst nicht zur Wahl stehe, obwohl ich mir so viel Mühe gegeben habe, auszusehen wie meine persönliche Heldin Sailor Moon, muss ich wohl jemand anderen zum Sieger ernennen.“

Sie hat wirklich überhaupt keine Ahnung, wo sie hier ist, oder? Ah, sie öffnet den Umschlag mit dem Sieger.

„Iiiih, was soll das denn sein? Das ist doch kein gutes Kostüm. Das würde ich mir nicht mal als Haustier halten. Der Gewinner ist dieses komische Glubschie-Vieh.“

Ich schätze mal, sie meint das MONSTER VOM PARTY BEACH. Ah, da kommt es auch schon auf die Bühne … und frisst die Cosplayerin. Moment, es will was sagen.

„Blurps. Blahlagralumahrgo. Börps.“

Äh, ja, das war zumindest eine kurze Dankesrede. Ich höre gerade, dass Thorsten Trümmer den kleinen Zwischenfall überlebt hat. Thorsten wie geht es dir?

„Als ob dich das wirklich interessieren würde. Ich habe hier Wrestler und Schauspieler Kevin Nash neben mir, der ja bekanntlich ein sehr guter Freund von Hulk Hogan ist. Kevin, was glaubst du, wie das große Match heute ausgehen wird?“

„Was für eine doofe Frage. Hulk Hogan wird natürlich Roddy Piper die Scheiße aus dem Leib prügeln. Piper konnte Hogan nie besiegen und daran wird sich auch heute nichts ändern. Er kann in so vielen schlechten Filmen spielen wie er will. Beachte das Adjektiv: „Spielen.“ Hogan ist nicht zum spielen hier. Und ich auch nicht.“

Oh nein, Kevin Nash hat Thorsten Trümmer durch einen neuen Tisch gepowerbombt … was will man machen.

Jesse, was ist auf der Bühne los?

„Die Leute sind langsam richtig heiß auf das große Match. Aber vorher haben wir noch ein paar Preise zu verleihen. Hier um den Preis für die elegantesten Effekte zu überreichen: Visual Effects Legende Ray Harryhausen!“

„Visuelle Effekte sind einen langen Weg gegangen. Von der wunderbaren Stop-Motion-Technik hin zu der ekelhaften CGI-Ära, in der heute alle Effekte komplett untergehen, weil alles nur noch Bombast ist. Aber ich habe die Zukunft gesehen. Wo wir schon Zeitmaschinen hier haben, kann man das ja auch mal nutzen. Also bin ich in die Zukunft gereist, um mir anzuschauen, wie die Effekte dort aussehen. Und ich habe ein Beispiel mitgebracht. Hier ist ein Hologramm-Zyklop aus der Zukunft!“

„Hier ist ein Hologramm-Zyklop aus der Zukunft!“

„Wo ist mein Hologramm-Zyklop aus der Zukunft?“

Äh, Ray, der Zyklop jagt gerade Thorsten Trümmer durch den Backstagebereich. Ich glaube nicht, dass er Lust hat auf die Bühne zu kommen.

„Hm, er sollte mir den Umschlag mit dem Sieger überreichen. Na ja, was solls? Sagen wir einfach, der Sieger ist: Rock N Roll Nightmare!!!“

Klingt plausibel. Hier um den Preis anzunehmen, ist Jon Mikl Thor, der Hauptdarsteller aus dem Film.

„Vielen Dank. Das ist echt unglaublich … unglaublich, dass ihr nicht mal einen Thron für mich auf die Bühne gestellt habt. Ich habe immerhin den Teufel persönlich geschlagen. Ich sollte euer König sein. Stattdessen kriege ich hier eine billige vergoldete Mülltonne. Unglaublich. Dabei ist meine Karriere noch lange nicht in der Mülltonne, wie die der meisten anderen Idioten hier. Ich fange gerade erst an. Ich gehe jetzt Backstage und töte den Zyklopen.“

Das dürfte interessant werden. Thor ist zu He-Man-Thor mutiert und sucht jetzt nach dem Zyklopen. Ich denke wir lassen ihm erst mal seinen Spaß, bevor wir ihm erklären, dass man ein Hologramm nicht töten kann und machen erst mal weiter mit Thorsten Trümmer, der dem Zyklopen offenbar entkommen ist.

„Ich hasse den Filmschrottplatz. Neben mir steht jemand, der den Filmschrottplatz ebenfalls hasst. Ehemaliger Wrestler und Actionstar Dwayne „The Rock“ Johnson.“

„Endlich, ist The Rock zurück auf dem Filmschrottplatz … Moment mal … The Rock war noch nie hier … Du hast recht. The Rock hasst den Filmschrottplatz. Wie kann es sein, dass The Rock hier noch nicht vertreten ist? Hat The Rock etwas nicht genug Müll gedreht, mit den ganzen Fast & Furious Filmen?“

„Ich glaube …“

„Es ist egal was du glaubst! The Rock war Herkules, du Jabroni!“

„Ja … was?“

„Halt den Mund und lern deine Rolle, Jabroni! The Rock war die Zahnfee! Es wird höchste Zeit, dass der Filmschrottplatz sich die Nase putzt und dann riecht, was für Scheißfilme The Rock kocht.“

Huch, The Rock hat Throsten Trümmer durch einen weiteren Tisch geslamt. Und jetzt will er scheinbar zurück ins SmackDown Hotel, weil ihm der Filmschrottplatz auf den Sack geht. Sein Verlust. Er verpasst ja nur das größte Match aller Zeiten. Das große Aufeinandertreffen zwischen Hulk Hogan und Rowdy Roddy Piper. Jesse, wie sieht es aus?

„Der Ring ist aufgebaut und gleich ist es so weit. Der große Kampf kann beginnen. Der Verlierer wird nie wieder einen Fuß auf den Filmschrottplatz setzen. Der Gewinner darf anschließend feierlich den Gewinner des Schrottigsten Streifens verkünden. Wenn das mal nicht ein großartiger Preis ist.

Natürlich werde ich mir die Chance nicht entgehen lassen, das Match zu kommentieren. Leider wurde mir ein Co-Kommentator aufgedrängt, aber ihr könnt ja versuchen, ihn zu ignorieren.“

„Ignorieren? Ich bin der große Vince McMahon. Der größte Wrestling-Promoter aller Zeiten.“

„Wrestling, McMahon? Ich denke, du machst ‚Sports Entertainment‘ und arbeitest nicht mit Wrestlern, sondern mit ‚Superstars‘.“

„Trotzdem.“

„Herrjeh, das wird sicher lustig.“

I am a real american, fight for the right of every man …

„Hier kommt er, Jesse. Hulk Hogan ist sein Name.“

„Lust ist sein Name.“

„Du bist doch nur eifersüchtig.“

„Eifersüchtig worauf, McMahon? In den 80ern und 90ern wollte er Miss Elizabeth ins Bett kriegen und hat es nicht geschafft. Also hat er ein paar Jahre später einen Heimporno gedreht. Er ist eine der sieben Todsünden persönlich.“

„Interessant …“

„Hau ab, Kevin Spacey. Dreh erst mal richtige Scheißfilme, bevor du mir hier ins Wort fällst.“

„Und hier kommt der Gegner des Hulksters.“

dudel dudel quietsch krächz dudel dudelsackgedudel

„The Rowdy One. Rowdy Roddy Piper!“

„Du meinst der ‚Betrogene‘, McMahon. Dieser Mann sollte eine goldene Mülltonne haben. Wenn nicht sogar alle.“

„Vielleicht kann er sich heute eine verdienen. Es könnte ein Vorteil für ihn sein, dass es ein Match ohne Regeln ist.“

„Ja, die beiden können sich auf dem ganzen Schrottplatz austoben. Das wird großartig, McMahon. Lasst uns anfangen.“

„Guck dir Hulk Hogan an, Jesse. Was für Muskeln. Er ist ein echter Star. Jeder Star hat richtige Muskeln aus jahrelangem Steroidmissbrauch angesammelt.“

„Pft, Piper wird mit ihm heute den Boden aufwischen. Da hat er schon einen Headlock angesetzt. Guck dir den Headlock an, McMahon. Jede Bewegung von Piper sagt ‚heute ist mein Tag‘.“

„Aber der Hulkster befreit sich, Jesse.“

„Verdammter Headlock. Die Deutschen nennen ihn ‚Schwitzkasten‘. Wusstest du das, McMahon? Die sind völlig bekloppt. Kein Wunder, dass der nix bringt.“

„Der Hulkster mit dem Bodyslam. Was für ein Manöver.“

„Er sollte aufhören, sich selbst zu feiern und sich auf seinen Gegner konzentrieren, McMahon. Da. Piper steht wieder und sticht ihm in die Augen. Großartig. Wie ich immer sage: ‚Gewinne wenn du kannst, verliere wenn du musst, aber betrüge jedes Mal.“

„Wann hast du das gesagt?“

„Hörst du mir überhaupt jemals zu, McMahon?“

„Ich versuche es nicht zu tun.“

„Der Sleeper Hold!!!! Piper wird gewinnen.“

„Nein, der Hulkster hulkt up und jetzt gibt es für Roddy kein Entkommen mehr. Big Boot. Und der Leg Drop soll folgen … was ist das? Zwei interstellare Kopfgeldjäger aus dem Ritter aus dem All sind plötzlich im Ring gelandet und greifen Hulk Hogan an.“

„Ha Ha! Sie haben den Ritter aus dem All endlich in die Finger gekriegt, McMahon. Das ist großartig.“

„Es ist unfair, Jesse.“

„Ach, sei kein Spielverderber, McMahon. Hogan hat sich viele Feinde gemacht.“

„Interstellare Feinde? Das geht zu weit.“

„Das hätte er sich vorher überlegen müssen … Moment mal. Was ist das, McMahon? Wer sind die Leute?“

„Das sind Carl Weathers und Shannon Tweed! Hogans Kollegen von den Shadow Warriors!“

„Was wollen die Idioten hier, McMahon?“

„Sie helfen Hogan, Jesse.“

„Das ist unfair.“

„Sei kein Spielverderber, Jesse. Hogan und Piper sind wieder alleine im Ring … nein, warte, sie sind neben dem Ring und prügeln mit den überall rumliegenden Filmrollen von Schrottfilmen auf sich ein. Was für ein Manöver.“

„Piper hat hier den klaren Vorteil. Er ist ein echter Kämpfer.“

„Warte mal eine Minute, Jesse. Ist das da vorne nicht Thor und der Hologramm-Zyklop?“

„Äh, ja, sieht ganz so aus. Thor schlägt sich gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass sein Gegner nicht mal materiell anwesend ist. Ich fürchte allerdings, ihm wird früher oder später die Luft ausgehen.“

„Ich fürchte, das passiert genau in diesem Moment. Er ist halt nicht mehr der Jüngste. Gegen den Erzengel hatte er 30 Jahre weniger auf dem Buckel. Du weißt, wovon ich spreche, Jesse.“

„Was soll das bedeuten, McMahon? Meinst du etwa, ich kann nicht mehr mit den Schwächlingen da draußen mithalten?“

„Du bist jetzt Politiker, Jesse.“

„Das ist ein hart umkämpftes Feld, McMahon.“

„Für Thor ist der Kampf jedenfalls vorbei, wie es scheint. Der Zyklop feiert zufrieden. Da kommen auch schon die Sanitäter mit dem Sauerstoffzelt.“

„Viel wichtiger ist ohnehin, was im Ring passiert. Guck genau hin, McMahon. Piper hat alles im Griff und würgt Hogan in den Seilen.“

„Es sieht tatsächlich schlecht aus für den Hulkster. Aber man darf ihn nie abschreiben.“

„Vergiss es, McMahon. Der Kampf ist vorbei … warte, was ist das? Sieht aus wie eine Gruppe von Trump-Wählern.“

„Ich glaube, es ist eine Horde von Froschmutanten, Jesse.“

„Macht kaum einen Unterschied, McMahon.“

„Es sind viele. Sehr viele.“

„Ich habe nicht das Gefühl, dass sie wegen dem Wrestlingmatch hier sind, McMahon.“

„Ich glaube, du hast recht, Jesse …“

„Warte mal, McMahon. Einer von ihnen hat Thorsten Trümmer in die Fresse gehauen und ihm sein Mikrofon weggenommen. Ich glaube, er will was sagen.“

„Quak, ihr Affen. Wir sind die Froschmutanten aus Frogtown. Und wir sind hier für Rache.“

„Sie wollen sich an Roddy Piper rächen, Jesse.“

„Nein, wir wollen uns nicht nur an Sam Hell rächen, dafür, dass er uns vor Jahren unseren Harem streitig gemacht hat. Wir werden die Menschheit auslöschen, weil sie uns nicht geholfen haben, einen neuen Harem aufzubauen. Wir wollten nur ein paar Frauen haben. Ihr habt uns keine gegeben. Jetzt werden wir uns einfach die Frauen nehmen, die wir brauchen und den Rest der Menschheit vernichten. Quak, ihr Affen.“

„Meinst du, wir sollten ihnen sagen, dass die einzige weibliche Person hier die Cosplayerin war, die vorhin vom Party Beach Monster gefressen wurde, Jesse?“

„Vergiss es, McMahon.“

„Wo ist denn dein Hemd, Jesse?“

„Wir treten ihnen in den Arsch, McMahon.“

Jesse Ventura hat sich zu den Wrestlern in den Ring begeben. Das Match können wir wohl vergessen. Hogan und Piper geben sich die Hand. Sie haben offensichtlich das Kriegsbeil begraben. Das Monster vom Party Beach hat sich ebenfalls dazu gesellt. Zusammen wollen sie die Froschmutanten erledigen. Dürfte schwierig werden. Es sind tausende Froschmutanten. Sie waren offenbar sehr tüchtig in den letzten Jahren. Der Hologramm-Zyklop hat sich auch hinter die Wrestler gestellt – auch wenn ich nicht weiß, was der ausrichten will, außer die Froschmutanten zu ermüden, wie Thor vorhin. Der hat sich auch wieder aufgerappelt und stellt sich ebenfalls den Froschmutanten entgegen. Vermutlich ist die Menschheit verloren.

Oh mein Gott, die Froschmutanten überrennen die paar Menschen und Monster im Ring einfach. Wir haben keine Chance. Moment mal, was ist das. Michael Bay mit einer Fliegerstaffel aus Pearl Harbor mit guten Amerikanern und bösen Japanern. Sie haben sich offenbar verbündet und greifen die Massen an Froschmutanten an. Meine Herren, was für ein Gemetzel. Überall fliegen Froschschenkel durch die Gegend. Leider sind keine Franzosen hier, sonst hätten wir endlich das Buffet eröffnen können.

„Ha Ha, denen haben wir es gezeigt, McMahon.“

„Du blutest, Jesse.“

„Ich habe keine Zeit zum bluten. Ich habe hier den Umschlag mit dem Sieger für den schrottigsten Streifen. Gewonnen hat ROCK’N’ROLL NIGHTMARE!!!“

„Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!“

„Thor, was machst du mit dem Froschmutantenkopf unter deinem Arm?“

„Ein Andenken an diesen großen Tag. Der kommt an meine Wand direkt neben die goldene Mülltonne.“

Ein versöhnliches Ende der Schrott Awards. Das ist ja mal was ganz neues. Vielen Dank für …

„Nicht so schnell. So einfach werdet ihr den Froschmutantenkönig nicht los. Ich werde jetzt mit meiner Rakete ins All fliegen – und nein, ich werde euch nicht verraten, woher ich eine Rakete habe -, aber ich werde wieder kommen. Verlasst euch drauf. Muahahahahaha. Muahahahahahaha!!! MUAHAHAHAHAHAHA!!! Quak, ihr Affen.“

Media Monday #261

Letzte Woche war ich zu fertig vom Junggesellenabschied am Samstag um am Montag den Media Monday auszufüllen. Da seht ihr mal, wie sehr ich dieses Partyleben hinter mir gelassen habe. Da ist man ein Mal unterwegs, den ganzen Tag auf den Beinen und quetscht sich durch Menschenmassen in Discos und steht müde in der Ecke, weil mein keinen Bock hat, in diesem Menschengewirr rumzuhüpfen,wie die ganzen anderen Affen. Und dann fährt man mitten in der Nacht nach Hause, mit 6 Leuten in einem Baufahrzeug ohne Rückbank. Und dann tun einem so extrem die Knochen weh, weil man stundenlang eingezwängt in der Karre gesessen hat nachdem man stundenlang in der heißen Disco stand. Deshalb muss so ein Media Monday dann auch mal ausfallen. Aber keine Panik. Dieses Wochenende habe ich nirgendwo unbequem rumgestanden und kann mich voll und ganz auf den Lückentext konzentrieren.

1. Events wie die German Comic Con gehen mir absolut am Arsch vorbei. Ich bin einfach kein großer Fanatiker von irgendwas. Filme, Darsteller, ihre Rollen, das alles interessiert mich viel zu wenig, um wegen den Affen irgendwo ne Stunde anzustehen, um dann ein bekacktes Foto mit ihnen knipsen zu können. Die Typen sind auch nur ganz normale Arschlöcher wie wir alle. Da brauche ich kein Foto von.Aber ich bin wohl auch nicht die Zielgruppe. Ich kenne von den ganzen „Stars“  da sowieso keine Sau. Ich habe zum Beispiel immer noch nichts von Joss Whedon gesehen, weil es mir alles derbe am Arsch vorbei geht und ich kenne immer noch kaum einen Film mit Nathan Fillion. Um genau zu sein, habe ich mehr Filme mit Megan Fox gesehen, als von den beiden zusammen. Und das sollte Beweis genug sein, wie scheißegal mir die Typen sind.

2. Verfilmungen echter Ereignisse sind immer so eine zwiespältige Sache. Auf der einen Seite ist es ja schon so, dass das wahre Leben oft die komischsten, abstrusesten, interessantesten Geschichten erzählt. Auf der anderen Seite muss man solche Geschichten aber eben auch so erzählen, dass sie strukturell und storytechnisch einem gängigen Schema folgen, damit der Zuschauer nicht überfordert ist. Und da wird dann natürlich die Wirklichkeit gerne verdreht, oder einfach etwas dazu gedichtet, um einen Spannungsbogen und ähnlichen Kram zu erzeugen.Ist natürlich sinnvoll, nur hinterfrage ich dadurch mittlerweile bei „Wahren Begebenheiten“ dadurch oft, wie wahr das denn wohl wirklich war. Generell bin ich da aber nicht abgeneigt. Kommt auf die Thematik an.

3. Samuel L. Jackson sehe ich derzeit gefühlt in jedem zweiten Film, denn er spielt auch in jedem zweiten Film mit. Selbst wenn er nur mal kurz durchs Bild läuft, er ist da. Denn wie wusste schon die Erste Allgemeine Verunsicherung: „Der Bad Motherfucker ist immer und überall“.

4. Das Ende der Serie „Six Feet Under“ war wirklich unfassbar ergreifend/traurig denn es ist das endlichste Ende einer Serie, das man sich vorstellen kann. Passend zur Serie schwebt der Tod halt über allem.

5. Sagt was ihr wollt, aber mein liebster Superheld Frogolon ist einfach viel zu unterpräsent. Bis auf seinen Kurzauftritt in „Filmschrott – Der Film“ hat man von dem leider noch nichts gesehen. Hier der Drehbuchauszug:

EXT. INNENSTADT

Eine Einschienenbahn fährt durch die Stadt. Die Kamera fährt an der Bahn vorbei voraus und man sieht eine Lücke auf der Strecke. Froschmutanten hüpfen davon und schauen aus sicherer Entfernung zu, wie die Bahn sich dem Loch nähert.

Ein Schatten huscht über die Froschmutanten hinweg. Sie schauen nach oben und sehen Frogolon. Mit seiner Superhüpffähigkeit springt er zu der Lücke auf der Strecke. Die Bahn nähert sich. Frogolon hängt sich an die Schiene und lässt seine lange Zunge hervorschnellen. Die Zunge wickelt sich um die Schiene auf der anderen Seite. So schließt die Zunge die Lücke. Die Bahn fährt über die Zunge und kann sicher ihren Weg auf der anderen Seite fortsetzen. Frogolon zieht zufrieden seine Zunge ein und hüpft davon.

Der Froschmutantenkönig schaut ihm hinterher.

FROSCHMUTANTENKÖNIG

Frogolon. Wir werden uns wiedersehen.

(zu den Froschmutanten)

Macht irgendwas kaputt!

Die Froschmutanten beginnen, die Stadt und Schutt und Asche zu legen. Der Froschmutantenkönig zieht sein Maschinengewehr und zielt auf eine Gruppe Jugendlicher, die zu bekifft sind, um sich für ihre unmittelbare Umgebung zu interessieren.

FROSCHMUTANTENKÖNIG

Quak, ihr Affen!

(zieht den Abzug)

6. ____ habe ich schon zig Mal gesehen und werde ich mir vermutlich auch noch zig Mal ansehen, schließlich ____ . Da gibt es viel zu viel. Vor allem die 80er Jahre haben so viele richtig geile Filme hervorgebracht, die ich mir immer mal wieder gerne angucke. Seien es nun die Coming-Of-Age-Streifen wie Stand By Me und Breakfast Club, Actioner wie Die Hard und Lethal Weapon, Trash vom Feinsten wie Hell Comes To Frogtown und SHE, Kriegsfilme wie Platoon und Full Metal Jacket, einfach alle Genres voller jeder Menge coolem Scheiß. Die Achtziger waren nun mal der absolute Knaller was Filme angeht.

7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ . Unglaublich, aber ich habe das ganze Wochenende nichts erwähnenswertes geguckt, erlebt, gelesen, gegessen, geschrieben, gemacht und überhaupt irgendwie und so weiter. Nächstes Wochenende vielleicht wieder.

Blogparade: Wie würde mein eigener Film aussehen?

Erinnert ihr euch noch an die Filme die nie passieren dürfen? War ein Riesenspaß, oder? Schade, dass ich keine Zeit habe, da mal wieder einen hinzuklatschen. Aber vielleicht demnächst mal wieder.

Heute geht es jedenfalls um das genaue Gegenteil. Frau Margarete … ist meines Wissens nach die erste Frau, die öffentlich zugibt, dass sie homosexuelle Szenen zwischen geilen Typen sehen will und damit endlich mal eine Lanze bricht und beweist, dass Männer und Frauen gar nicht so verschieden sind. LESBEN SIND GEIL!!! Das weiß jeder Mann und wir haben auch kein Problem damit, zu sagen, dass wir sie geil finden. Und wenn sich ein Kerl selbst nicht traut, kann er einfach Steve aus Coupling zitieren, der ein wunderbares Plädoyer auf das lesbische Peitscheninferno gehalten hat. Aber die Mädels immer: „Was? Pornos? Sowas gucke ich mir doch nicht an!“ „Was? Schwule Männer in Pornos? Sowas gucke ich mir doch nicht an!“ „Was? Selbstbefriedigung zu einem Porno mit schwulen Männern? Ich fasse mich doch selbst nicht an!“ Macht es wie Margarete und sagt endlich die Wahrheit. #Homoporn

Aber ich drifte mal wieder ab. Also: Frau Margarete will folgendes wissen:

Wie würde ein Film von mir aussehen, wenn ich absolut freie Hand hätte?

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich tatsächlich richtig Bock hätte, eigene Filme zu drehen. Momentan scheitert das in erster Linie am Budget. Denn ich habe keins. Für gar nichts. Auch nicht für Filmequipment. Aber man kann ja mal etwas fantasieren und sich ausmalen, was für geilen Scheiß man so kreieren könnte, wenn einem keine Grenzen gesetzt sind.

DIE HANDLUNG

Ich stehe ja bekanntlich auf Froschmutanten … also, nicht so wie ich auf Lesben stehe, aber ich finde die auf andere Weise geil … jedenfalls wäre mein Film Ökothriller/Slasher/Froschmutantendokumentation. Die Versatzstücke sind bei sowas ja bekannt. Irgendein böser Typ kauft einen Sumpf um darauf Eigentumswohnungen zu errichten, die irgendwann im Sumpf absaufen, aber er hat dann ja eh seine Knete.

In dem Sumpf werden aber durch einen chemischen Unfall, verursacht durch zwielichtige Gestalten, alle Frösche in Froschmutanten verwandelt und dann geht halt das Schnetzeln los.

DIE DARSTELLER

Gabs schon mal eine Blogparade mit unterbewerteten Darstellern? Nein? Gut, dann dürfen die alle in meinem Film mitspielen. So sieht man auch nicht die immer selben Fressen in den selben Scheißrollen. Ich bin ja ohnehin ein großer Gegner von Typecasting. Wie viele talentierte Darsteller dadurch in bescheuerten Kackrollen feststecken ist einfach traurig. Melissa McCarthy zum Beispiel ist vielleicht gar nicht so scheiße, aber ihre Rollen sind es jedes Mal, also finde ich sie absolut zum kotzen und deshalb darf sie in meinem Film auch nur eine kleine Rolle übernehmen. Und zwar wird sie direkt zu Beginn des Films mit Megan Fox im Sumpf rumdümpeln, wo sie sich über die neusten Schminktipps des Internets unterhalten, woraufhin sie von einem Froschmutanten gefressen werden. Damit ist dann auch der unfassbar wichtige sinnlose Bechdel Test bestanden.

Kommen wir aber zu den Hauptdarstellern. Ich hatte erst überlegt, ob ich nicht einfach alle Rollen an Jim Carrey gebe, da der der talentierteste, unterbewertetste Darsteller ist, den es gibt. Der Mann kann quasi alles, er darf nur einfach viel zu selten. In meinem Film würde er aber dann doch nur die Rolle des bösen Immobilienheinis, der das Sumpfgebiet kauft, spielen. Carrey könnte der Rolle die nötige Ernsthaftigkeit, aber auch diesen Hauch Over-The-Top-Verrücktheit geben, durch die sich solche Rollen auszeichnen.

Den Sohn spielt Tyler Labine. Der ist ja bekannt dafür, meist eher leicht dumme Charaktere zu spielen. Das könnte er hier auch. Aber in diesem Fall wäre der Sohn auch noch ein reiches Arschloch. Diese Mischung könnte der gut, glaube ich.

Dann sind da natürlich noch die Typen, die für den chemischen Vorfall verantwortlich sind. Diese Rollen werden etwas mysteriös angelegt, so dass der Zuschauer erst mal überhaupt nicht weiß, was eigentlich gespielt wird. Den Mann spielt William Fichtner, der einfach prinzipiell viel zu wenige Rollen kriegt, die auch etwas Anspruch haben. Meist ist er nur einer unter vielen Nebendarstellern und das sollte sich ändern.

Etwas schwieriger wird es bei der Frau. Da müsste die Rolle eigentlich etwas älter sein, aber da scheiße ich einfach mal drauf und caste Ellen Page. Entweder legt sie die Rolle von selbst etwas älter an, als sie ist,oder der Mann ist einfach pädophil. Ist ja auch ne Charaktereigenschaft.

Und dann sind da natürlich noch die Sumpfbewohner, die vertrieben werden sollen. Leute, die im Sumpf leben, haben natürlich eine Großfamilie. Aber entgegen den Klischees handelt es sich hier nicht um komplette Hinterwäldler, sondern um eine Familie, die sich in den Sumpf zurückgezogen hat, um dem Wahnsinn der Zivilisation zu entkommen. Sie sind also eigentlich die intelligentesten Leute im Film.

Der Vater ist John C. McGinley, für den das gleiche gilt wie für Fichtner. Er sollte einfach mehr und vor allem bessere Rollen kriegen. Das hier ist ein Anfang.

Seine Töchter werden gespielt von Emma Stone und Emma Watson, die ständig alles zusammen machen, was McGinley schon mal auf den Sack geht, wenn sie sich mal wieder gegen ihn „verschwören“, aber am Ende wird genau diese Zusammenarbeit die Wende im Kampf gegen die Froschmutanten bringen.

Der Sohn, der seinen Schwestern gerne Streiche spielt, die dann aber meist schlecht für ihn ausgehen, da sie intelligenter als er sind, wird gespielt von Daniel Brühl. Ich will ja auch die eigenen Leute etwas fördern.

Vielleicht finden sich auch noch Rollen für Natalie Portman, Jennifer Lawrence, Jasna Fritzi Bauer, Adam Goldberg und Jake Gyllenhaal (wenn der zufällig doch nicht bei Frau Margaretes Film dabei ist). Aber das wäre dann Bonus.

REGIE, KAMERA UND DREHBUCH

Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, hat vielleicht schon festgestellt, dass es in letzter Zeit immer wieder Auszüge aus dem Drehbuch versteckt in den Media Mondays gab. Genau, wie diesen Spaß hier gerade sauge ich mir das zwar alles spontan aus den Fingern, aber so ergibt sich vielleicht irgendwann doch mal ein großes Ganzes. Heißt also: Drehbuch: Ich.

Bei Regie bin ich mir wirklich nicht sicher, ob das was für mich wäre. Andererseits hat man als Autor natürlich immer schon eine Vision vor Augen, wie eine Szene auszusehen hat. Also übernehme ich wohl auch die Regie, hole mir aber für interessanten abgefahrenen Kram mit Zeitreisen im Mittelteil der Geschichte Christopher Nolan ins Boot und für die Splatterszenen Quentin Tarantino, weil der offensichtlich Blutfontänen ganz besonders toll findet – und im Gegensatz zu seinem letzten Film passen diese Gewaltorgien auch in einen Froschmutantenfilm.

Was ich wirklich gerne übernehmen würde, ist die Kamera, glaube ich. Da hätte ich bestimmt Spaß dran. Sich überlegen, aus welchem Winkel eine Szene wohl am besten wirkt. Wie man mal was neues machen kann, was nicht schon tausend mal da war. Ich denke, das bockt. Also: Kamera: Ich. Für tolle Landschaftsaufnahmen aus dem Sumpf hole ich mir aber noch Emmanuel Lubezki ins Boot.

Ich weiß natürlich, was ihr jetzt denkt: „Man, der Typ übernimmt sich doch total, wenn er das alles selber machen will.“ Und darauf sage ich: „Klar.“ Aber genau das ist doch das, was einen guten Trashfilm ausmacht. Dass man durch die eigene Unfähigkeit scheitert und dadurch alles den Bach runter geht.

ALLES ANDERE

Für den Original Score kommt für mich nur ein Mann in Frage: Michael Giacchino. Der versinkt mir nämlich viel zu sehr im Schlechte-Blockbuster-Gewühl. Der muss mal wieder was richtig atmosphärisches machen.

Für Masken und Effekte gibt es natürlich niemand besseren als Tom Savini.

Das Licht macht die Sonne.

Kann eigentlich kaum noch was schief gehen.

Wenn ihr auch an Frau Margaretes Blogparade teilnehmen wollt, könnt ihr das hier tun. Aber nicht meine geniale Idee klauen. Wenn dann macht halt eine Fortsetzung.

Media Monday #253

Kurze Woche. Wuhu! Da tut der Montag nur halb so weh. Der Media Monday ja sowieso nicht. Der tut immer gut. Bäh, Schleim …

1. Wenn mal jemand auf die Idee käme, einen Film zu drehen, der es schafft, trotz übertriebener Action noch gute Charaktere, eine interessante Story und eine spannende Handlung unterzubringen, würde ich wohl auch mal wieder Lust auf einen Blockbuster haben. Ich glaube, der letzte, der das wirklich hatte, war der erste Fluch der Karibik. Vor über 10 Jahren. Das heißt, dass seit einer Dekade niemand mehr fähig war, ein Blockbusterdrehbuch abzuliefern, dass nicht scheiße ist. Falls ich doch einen übersehen habe, seht es mir nach. In der ganzen Grütze geht nun mal alles unter.

2. Innerhalb der Blogosphäre an sich könnte ruhig mal wieder mehr kommentiert werden. Schon seit längerer Zeit fällt leider auf, dass größtenteils nur noch Beiträge geliket werden, aber dazu sagen tut kaum jemand was. Vielleicht biete ich auch einfach nicht genug Diskussionspotenzial, wenn ich mal wieder über Megan Fox, CGI, Hollywood, Angelina Jolie, Jai Courtney, Superhelden, 3D, Arschlöcher und andere Leute herziehe.

3. Mary Elizabeth Winstead braucht sich sicherlich nicht hinter gestandenen Schauspielgrößen zu verstecken, wie sie in 10 Cloverfield Lane eindrucksvoll beweist, schließlich zeigt sie hier einige Facetten in einem nicht alltäglichen Setting. Ich habe ja immer gesagt, dass die was kann. Endlich konnte sie das auch mal unter Beweis stellen in einer Hauptrolle. Hoffentlich folgen da noch einige weitere.

4. Hätte ich vorher geahnt, auf was ich mich einlasse, ich hätte wohl niemals einfach so angefangen einen Roman zu schreiben. Hätte ich vorher wenigstens ein bisschen Ahnung davon gehabt, was ich da tue, wäre das wohl kein ewig langes Projekt geworden. Beim nächsten Mal weiß ich es zumindest besser. Auch wenn ich nicht sicher bin, ob das hilft. Nach meiner Erfahrung tun sich immer neue Problem auf, sobald man eins gelöst hat. Das wird wohl auch in diesem Fall nicht anders sein.

5. Wenn ich mich einmal nicht meinen medialen oder popkulturellen Hobbies widme … Moment mal … man kann auch noch andere Dinge machen, als dauernd Schrottfilme zu gucken?

6. Es könnte ruhig mehr Froschmutanten geben, schließlich hat die Menschheit schon den Dodo ausgerottet. Da müssen wir doch für den Fortbestand der Froschmutanten sorgen. Ich versuche auf dieses Problem mit meinem Drehbuch zu „Filmschrott – Der Film“ aufmerksam zu machen. Hier ein Auszug:

EXT SUMPFGEBIET NAHE DES FLUGHAFENS

Rocko Schlawonski, 42, Bauunternehmer, Reicher Fatzke und menschliches Arschloch, steht im Sumpf und überschaut das wässrige Gebiet.

Rockos Sohn Brock, 17, doof wie Bohnenstroh, wobei das eine Beleidigung für Bohnenstroh wäre, steht neben seinem Vater und überschaut ebenfalls das Sumpfgebiet.

ROCKO SCHLAWONSKI

Eines Tages wird das alles MIR gehören.

Und dieser Tag ist heute. Muahahahaha.

Rocko schlägt seinem Sohn lachend auf den Rücken. Brock kippt vornüber in den Sumpf.

Hinter Rocko ertönt eine schrille Lache. Rocko dreht sich um.

ROCKO SCHLAWONSKI

Wer zur Hölle bist du?

JIMINY BILLY BOB BOBBERSON

Tihihihihihihihi.

(hört auf zu lachen)

Ich bin Jiminy Billy Bob Bobberson.

ROCKO SCHLAWONSKI

Was machst du auf meinem Land?

JIMINY BILLY BOB BOBBERSON

Ich wohne dahinten in einer Hütte.

ROCKO SCHLAWONSKI

Nicht mehr lange, du Trottel. Ich werde hier Plattenbauten errichten, so weit das Auge reicht. Und dann werde ich den Mietern das Geld aus der Tasche ziehen und zuschauen, wie sie hier im Sumpf in ihren gammeligen Buden absaufen. Muahahahah.

BROCK SCHLAWONSKI

Dad! Irgendwas ist hier im Wasser.

ROCKO SCHLAWONSKI

Stör mich nicht beim Lachen.

Muahahahahah.

BROCK SCHLAWONSKI

Aber Dad …

ROCKO SCHLAWONSKI

(dreht sich zu seinem Sohn um)

(angeekelt)

Was ist das denn?

Froschaugen tauchen aus dem Wasser auf und schauen Brock an. Der schwimmt schnell an Land. Ein Froschkopf von der Größe eines Menschenkopfs.

ROCKO SCHLAWONSKI

Lauf Junge!

Rocko schubst Jiminy Billy Bob Bobberson in den Sumpf zu dem Froschmutanten. Rocko und Brock laufen so schnell sie können davon.

TO BE CONTINUED

7. Zuletzt habe ich ein paar öffentliche Verkehrsmittelfilme geguckt und das war ziemlich unterhaltsam, weil „Speed“ eigentlich viel zu „trashig“ ist, um ein Mainstreamactionfilm zu sein und „Silver Streak (Trans Amerika Express)“ einfach jede Menge Spaß macht und einfach eine tolle moderne Variante des „FilmNoir im Zug“-Themas ist.

Media Monday #240

Ein kreatives Wochenende mit viel Geschreibe und Schrottfilmen und Alfred Hitchcock liegt hinter mir. Und wegen mir hätte es niemals enden müssen. Gibt schließlich nichts besseres, als Schreiben, Schrott und Super-Cock, wie Hitchcock sicher in Freundeskreisen genannt wurde. Aber der Montag ist mal wieder da und *kotz* und Media Monday.

1. Die einfallsreichste und/oder skurrilste Handlung hat wohl The Big Lebowski. Denn wann war ein Film, in dem es um einen vollgepissten Teppich ging, sonst so voller eigenartiger Gestalten und herrlich beknackter Szenen?

2. Gemessen an ihrem/seinem Alter ist Robert De Niro offenbar mittlerweile verzweifelt auf der Suche nach Filmrollen und findet meist nur noch solche, die seinem Talent absolut nicht gerecht werden. Zu schade, wie der Mann seine komplette Reputation zerstört, indem er nur noch in Bullshit mitspielt. Da stellt sich ja die Frage, ob es in seinem Alter einfach keine besseren Rollen mehr gibt, oder ob er einfach drauf scheißt und alles annimmt, was ihm angeboten wird.

3. Glaube ich kaum, dass Hollywood noch einmal zu alter Stärke zurück findet, denn wenn man mal ehrlich ist, war der Laden zu keiner Zeit so unkreativ und ideenlos, wie es momentan der Fall ist. Natürlich wird es irgendwann auch wieder anders werden, aber die wirklich starken Jahre – die ja ohnehin schon 30 Jahre zurück liegen – werden mit Sicherheit niemals wieder kommen. Aber ein Gutes hat es. Es ist durchaus interessant, darauf zu warten, wann das ganze System zusammenbricht und Hollywood so richtig den Bach runter geht, weil das Publikum irgendwann genug hat von den ganzen Superhelden, Remakes und Reboots. Das wird ein schöner Tag. Und dann wird es genau so spannend sein, wie sich Hollywood aus dem selbst geschaufelten Loch zieht.

4. Und wo wir schon beim Thema sind: Den Hype um den ganzen Superhelden-Overkill im Kino kann ich absolut nicht nachvollziehen, vor allem nicht, das so viele es so abfeiern, schließlich ist das einfach immer die selbe Scheiße, mit anderen Arschkrampen im Latexkostüm, die keine Sau kennt. Alleine dieses Jahr kommen 6 Comicverfilmungen auf uns zu, wenn ich mich nicht verzählt habe. Das heißt, alle 2 Monate gehen uns irgendwelche Superwichser auf die Eier und dazwischen kommt dann wahrscheinlich quasi nichts, weil kein Film gegen diesen Overkill bestehen kann. Dabei habe ich dieses Jahr einige interessante Filme auf dem Zettel stehen, aber die werden halt leider im Kino vermutlich einfach untergehen. Und das ist nun mal einfach scheiße. Also bleibe ich dabei: Fick dich Hollywood! Fickt euch Superhelden!

5. Filmschrott – Der Film beeindruckt ja nicht nur mit einem großartigen Skript, sondern auch mit Froschmutanten:

EXT SCHROTTPLATZ

Timmy und die Gang haben sich mit ihren Steinschleudern hinter ein paar Schrottautos versteckt.

TIMMY

(seine Steinschleuder ladend)

Macht euch bereit.

SANDY

(hakt sich bei Timmy unter)

Timmy, ich habe solche Angst. Halte mich.

TIMMY

Jetzt reiß dich mal zusammen Mädchen. Ist die Emanzipation denn völlig an dir vorbei gegangen?

JOHNNY

Die weiß nicht mal, wie man Emanzipation buchstabiert. Aber sie kann einem ganz heftig in die Eier treten.

TIMMY

Das dürfte bei dir ja nicht viel Schaden anrichten.

JOHNNY

Sehr witzig. Immerhin nutze ich meine hin und wieder.

TIMMY

Mit wem?

JOHNNY

Na, mit ihr. Wozu hat man schließlich eine Schwester?

Eine Armee von Froschmutanten  greift an, um den Zuschauer von dem unglaublich dämlichen Dialog zu erlösen. Nach etwas Steinschleuder-Action in 3D werden Timmy und Johnny zerfleischt.

Sandy kommt mit erhobenen Händen aus ihrem Versteck.

FROSCHMUTANT

Quak.

SANDY

Wartet.

Sandy zieht ihr Shirt aus.

SANDY

Tötet mich nicht. Ich mache alles was ihr wollt. Ihr könntet einen Harem gründen, wie es sich für echte Froschmutanten gehört. Ich biete mich freiwillig an.

FROSCHMUTANT

Quak?

SANDY

Ich habe gehört, dass man richtig high wird, wenn man an Fröschen leckt. Ich würde es gerne an euch versuchen.

FROSCHMUTANT

Ribbit.

6. Vertigo hat mich allein schon dadurch überrascht, dass ich mir etwas gänzlich anderes erwartet hatte, nämlich ich weiß es tatsächlich selber nicht. Vielleicht irgendwie mehr greifbare Spannung. Teilweise plätscherte die Handlung so eigenartig dahin – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Aber der Film ist natürlich trotz allem absolut fantastisch.

7. Zuletzt habe ich dann noch Der Unsichtbare Dritte bzw. North By Northwest geguckt und das war auch sehr geil, weil Hitchcock nun mal der King war. Und man sieht halt auch, wie viele Facetten der Typ eigentlich drauf hatte, wenn man sich so ein bisschen durch seine Filmographie arbeitet Bisher kannte ich ja größtenteils die ruhigeren Vertreter seines Schaffens, aber NBN hat einiges an guter Action zu bieten. Das einzige was ich aber leider bei allen seinen Filmen bemängeln muss, sind die Kulissen, die teils einfach zu sauber wirken, wie bei einer Theateraufführung. Aber darüber kann ich natürlich locker wegsehen, weil die Filme nun mal der Hammer sind.

Schrott Awards – Kostüme

Und weiter gehts. Ich machs kurz. Heute:

KULTVERDÄCHTIGSTES KOSTÜMDESIGN

Es gibt 5 Nominierte. Ihr habt die Wahl. Und los:

1. Weihnachtsmann aus Santas Slay

santa

2. Froschmutanten aus Hell Comes To Frogtown

hell

3. Jellyfishman aus Sting Of Death

sting

4. Spider-Smith aus Lost In Space

smith

5. Yoda (oder was auch immer das sein soll) aus Billy Owens

yoda

Wahl wie immer in den Kommentaren.