Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Blockbuster-Sommer 2019 – Geostorm

Wenn es eine Sorte von Blockbustern gibt, die ich mir immer, in jeder Form und mit jedem Bullshitplot geben kann, dann sind es Katastrophenfilme. Wenn die Welt untergeht, bin ich aus Prinzip dabei. Natürlich ist das in den meisten Fällen wirklich kompletter Schrott. Erst neulich haben wir hier The Rock begleitet, wie er sich durch ein Erdbeben rüttelt und es war unglaublich schlecht. Mal sehen, ob der heutige Streifen diese Gurke noch unterbieten kann. Ich habe da ja tatsächlich große Hoffnung, denn hier klingt alles und jeder einfach nur nach kompletter Grütze.

GEOSTORM – USA – 2017 – 109 Min.

Regie führte hier Dean Devlin, der schon beim Großmeister der Weltenzerstörung Roland Emmerich einige Male mit ins Drehbuch rotzen durfte – und zwar bei den wirklich schlechten. Natürlich hat er für den folgenden Käse ebenfalls das Drehbuch beigesteuert und nur mal schnell Paul Guyot hineinwichsen lassen, der absolut nicht erwähnenswert ist.
Hauptdarsteller Gerard Butler ist ja aus irgendeinem Grund eine immerhin mittelmäßig große Nummer in Hollywood und darf sein grottiges Mimenspiel immer wieder zur Schau stellen. Meistens in bestenfalls mittelmäßiger Actiongrütze, die hier vermutlich locker unterboten wird. Ansonsten sind auch noch Ed Harris und Andy Garcia dabei, die es wohl leider nötig haben. Jim Sturgess und Abbie Cornish sind einem vermutlich ebenfalls schon mal begegnet. Und aus deutschen Landen gesellt sich Alexandra Maria Lara dazu und ich weiß nicht, ob es jetzt gut oder schlecht für sie ist, mit dieser Scheiße in Hollywood angekommen zu sein. Schauen wir mal …

Jake Lawson ist mal sowas von Anti-Establishment, dass ich Gerard Butler hier fast leiden kann. Er ist der Leiter des „Dutch Boy“-Programms, das mittels einer Vernetzung von Satelliten das Klima auf der Erde im Einklang halten soll. Aber weil etwas nicht so ganz nach Plan lief und er eine zu große Fresse hat, wird er gefeuert. Von seinem Bruder Max.

Wir kennen die Nummer hier, deshalb gehe ich nicht groß auf die Grundstory ein. Natürlich spinnt das Programm rum und nur Jake kann die Sache wieder in Ordnung bringen, bevor ein Geostorm (ich habe nicht die geringste Ahnung, was die korrekte Übersetzung dafür ist) die ganze Erde platt walzt. Der Bruderzwist spielt dabei natürlich eine nicht unwichtige Rolle. Also, davon abgesehen, dass alles hier eigentlich unwichtig ist. Ein Team von … Leuten, soll den Tag und die Welt retten und es ist jetzt schon klar, dass sie alle völlig uninteressant sein werden und von mir aus alle verrecken können. Und da wird auch schon ein namenloser Honk ins All gesaugt. Machs gut Honk. Es werden dir sicher weitere Honks folgen.

Der Hauptsitz des Klimakonsulats ist natürlich in China, denn wenn man von einer Nation erwartet, dass sie sich um das Klima sorgt, dann ist es natürlich China. Aber gut, irgendwie muss man die Quotenasiaten ja unterbringen. Jedenfalls ist es da so heiß, dass die Eier auf der Straße braten, denn ein Vulkan oder sowas kommt aus dem Asphalt und fackelt China ab. Das sieht übrigens bis zu dem Moment ganz nett aus, in dem die Hochhäuser einstürzen und aussehen wie umstürzendes Playmobil.

Butler wird derweil von einer Dreizehnjährigen komplett an die Wand gespielt, was niemanden überraschen sollte. Dann fliegt er mit einer Playmobilrakete ins All.

Der Quotenasiate hat den Untergang des chinesichen Imperiums überlebt und ruft Max an, um ihn vor dem Geostorm zu warnen und von einer Verschwörung im Inneren zu berichten. Jemand sabotiert den Klimaschutz und das geht natürlich gar nicht klar. Max raffts nicht so ganz und bringt ein paar Frauen mit ins Spiel, die ihm helfen können, bei … wasauchimmer. Jake muss direkt an Max Bericht erstatten und das gefällt ihm gar nicht. Die beiden kötten sich ein wenig an und dann gerät irgendein Roboterarm auf der Raumstation außer Kontrolle. Sabotage und so …

Jakes Raumanzug hat eine kleine Panne und er verreckt fast, aber kann sich noch so gerade retten, bevor er in die Weiten des Weltraums davonschwebt. Sabotage und so. Er will wissen, wer hier ein falsches Spiel spielt und es folgt sterbenslangweilige Recherche.

Der Quotenasiate wird von einem bösen Asiaten vors Auto geschubst und stirbt.

Die sterbenslangweilige Recherche geht weiter und besteht größtenteils daraus, sich irgendwelche Videos anzuschauen.

Max und sein Team von fähigen Frauen gehen alle Szenarien durch und jedes endet in einem Geostorm. Es ist klar, dass jemand das Dutch Boy Programm nutzt, um gezielt Naturkatastrophen zu verursachen. Jake weiß, dass ein Virus ins Programm eingespeist wurde, der nur durch eine Hintertür im Programm beseitigt werden kann und von dieser Hintertür weiß nur der Präsident, der auch als einziger die nötigen Codes hat, um das Programm komplett lahmzulegen. Max und sein Team von toughen Ladys hat einen Plan, um an die Codes zu kommen.

Währenddessen spielen alle Satelliten verrückt und in Tokyo beginnt es zu hageln. Egal, wer für das Virus verantwortlich ist, er ist eindeutig Rassist. Oder warum hat er es so sehr auf Asien abgesehen? Ein Eissturm friert Rio de Janeiro ein. Jake und sein Team von … Leuten kann den zuständigen Satelliten zerstören. Aber der nächste Alarm heult bereits auf.

Ach so, die Codes sind übrigens keine Codes, sondern die Fingerabdrücke des Präsidenten.

Auf der Raumstation ist jetzt klar, dass der Saboteur … einer von den Leuten ist. Ich glaube, er heißt Duncan. Und er kriegt von Jake so richtig vor die Fresse und wird dann hinaus ins Weltall gesaugt. Ein Problem weniger, schätze ich.

Max muss sich mit Verräter Ed Harris (keine Ahnung, wie der im Fim heißt) herumschlagen und es ist klar, dass er den Präsidenten und alle mögichen Ersatzmänner killen will, weil … er Politik scheiße findet. Oder selbst Präsident sein will. Oder wasauchimmer.

Max und sein Team von furchtlosen Frauen rettet Präsident Andy Garcia kurz bevor ein Megagewitter die Stadt abfackelt.

Indien wird von Tornados durcheinanergewirbelt.

Moskau schmilzt.

Die Effekte sind übrigens … meh. Und von der Physik hier fange ich besser gar nicht erst an. Die ist im Weltall realistischer als in den Szenen auf der Erde. Das muss man auch erstmal hinkriegen.

Die Raumstation ist ziemlich hinüber und muss evakuiert werden. Nur Jake bleibt, denn er muss den Coden eingeben, wenn Max Erfolg hat. Hä? Ich denke, der Code sind die Fingerabdrücke. Whatever. Ed Harris wird verhaftet, aber vorher haut ihm Max noch in die Fresse.

Saudi-Arabien säuft ab.

Der Präsident nutzt seine Finger und die Geostorms sind abgesagt. Jake kann leider nicht mehr zurückkehren und muss mit der Raumstation untergehen. Immerhin hat er Gesellschaft von einer Frau aus seinem Team von … Leuten, die heimlich in der Station geblieben ist. Und natürlich können sie sich retten, indem sie zu einem Satelliten schweben und damit wegfliegen und ein Space Shuttle holt sie im All ab.

Meine Herren, das war schon unfassbar dumme Scheiße. Wären wenigstens die Effekte brauchbar, dann würde der Quatsch sogar irgendwie unterhalten. So bleibt eben nur dumme Scheiße. Ich gehe den Präsidenten verraten …

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Blockbuster-Sommer 2019 – Pixels

Blockbuster sind nicht nur für Action da. Es soll auch mal gelacht werden. Da kann man ja mal Millionen für rausballern und dann trotzdem keinen Lacher bringen. Und am besten schmeißt man noch jede Menge popkulturelle Videospielreferenzen rein und fertig ist die halbgare Blockbuster-Komödie.

PIXELS – USA – China – Kanada – 2015 – 105 Min.

Regie führte hier Chris Columbus, ein eigentlich durchaus fähiger Mann hinter der Kamera, was er unter anderem mit den HOME ALONE Filmen oder dem ein oder anderen HARRY POTTER Streifen bewiesen hat.
Drehbuchautor Tim Herlihy hat bereits einige Adam Sandler Filme geschrieben und dabei kommt aus Prinzip mehr Schatten als Licht herum. Timothy Dowling hat noch andere Komödien verbrochen. Schwer zu entscheiden, wer von den Beiden das größere Übel ist.
Zu den Darstellern muss man wohl nicht viel sagen. Adam Sandler und sein Buddy Kevin James, der genau in einer Rolle gut war (und die gabs nicht im Kino) haben hier noch Peter Dinklage, Sean Bean, Michelle Monaghan, Brian Cox und andere Leute um sich versammelt, die scheinbar nichts besseres zu tun hatten. So wie ich, sonst würde ich mir diese Scheiße nicht ständig angucken.

„Mommy’s alright, daddy’s alright, they just seem a little weird. Surrender, surrender, but don’t give yourself away, ay, ay, ay.“ Natürlich beginnt der Streifen mit einem komplett totgedudelten Klassiker und den jungen Brenner und Cooper in der Spielhalle. Brenner ist ein echtes Naturtalent und zockt alles durch. Cooper ist ein echter Lappen und verkackt bei jedem Game. Und irgendein Nerd, dessen Namen ich nicht mitgekriegt habe, ist verknallt in eine Videospielfigur, die aus 5 Pixeln besteht, und Verschwörungstheoretiker natürlich auch noch. Sie alle und Eddie treten bei den Arcade Championships an und im Finale müssen Brenner und Eddie gegeneinander in Donkey Kong antreten und „We will, we will rock you“ wird gespielt, weil man noch ein paar weitere totgedudelte Klassiker im Repertoire hat. Eddie gewinnt das Ding und ist ein Riesenarschloch.
30 Jahre später ist Brenner ein Loser, Cooper der Präsident mit Leseschwäche, der Nerd immer noch ein Nerd und Eddie immer noch ein Arschloch. Irgendwo schmeißt man dann noch Violet als Loveinterest von Brenner in den Mix und die Truppe des Grauens ist perfekt.

In Guam fallen komische Lichter vom Himmel.

Violet heult, weil sie geschieden wird oder so und Brenner tröstet. Lovestory abgeschlossen. Immerhin haben wir das schon mal hinter uns.

In Guam wird ein Soldat in seine Einzelteile zersetzt. Oder er wird gebeamt. Ich bin mir nicht ganz sicher.

Präsident Cooper ruft Brenner ins weiße Haus, denn der soll sich die Aufnahmen des Alienangriffs anschauen, denn die haben in Form vom Spiel GALAGA angegriffen. Aber nicht wie das GALAGA, das heute alle kennen, sondern die verbuggte Version. Nachdem sich der Verteidigungsminister mit unlustigen Ideen zum Clown gemacht hat, ist klar: nur die alten Zocker können die Welt retten. Also mir ist das klar. Den Leuten im Film (noch) nicht.

Bis hier hin ist das sogar alles ganz nett. Nur der Humor fehlt. Den bringt der Nerd, der nebenbei Ludlow heißt, auch nicht mit. Mit ihm geht der Film im Gegenteil eher baden. Was er allerdings mitbringt, ist eine Videobotschaft der Aliens, die im großen Wettstreit gegen die Erde antreten wollen und der Sieger kriegt den Planeten des Verlierers. Da sie bereits den ersten Sieg haben, müssen die Erdlinge jetzt mal reinhauen.

Zweiter Sieg für die Aliens in Indien, weil Präsident Cooper keine Warnung rausgeben wollte. Die Truppe der Nerdluschen soll jetzt also doch helfen und Trainiert die Soldaten im Spielen alter Videospielklassiker. Und Ludlow ist demaßen unlustig und anstrengend, dass ich wieder weiß, warum dieser Fim hier auf den Filmschrottplatz gehört.

Die nächste Attacke soll es in London geben. Dieses Mal: CENTIPEDE. Weil sich die Soldaten so dämlich anstellen, schnappt sich Brenner eine der Waffen und gewinnt die Runde alleine, obwohl er nie zuvor eine Wafe abgefeuert hat. „Everybody’s working for the weekend“ ist die nächste ausgelutschte Musiklizenz, die man sich geholt hat. Für Level 2 braucht Brenner immerhin die Hilfe von Ludlow. Zu zweit spielen sie die Nummer mal eben durch.

Zur Feier des Tages wird gesoffen und als Preis kriegen sie den Hund aus DUCK HUNT geschenkt. Da Brenner nicht in alle Spielen der absolute King ist, holen sie Eddie aus dem Knast. Peter Dinklage ist hier nebenbei absolut grauenhaft zu absolut jeder Sekunde. Also das genaue Gegenteil zu seiner Rolle in GAME OF THRONES.

In New York um Mitternacht soll es den nächste Runde geben und es wird PAC MAN sein. Glücklicherweise hat der Erfinder von PAC MAN ein paar Autos gebaut, die wie die Geister im Videospiel funktionieren und unsere Nerdtruppe kann jetzt die gelbe Kugel durch die Stadt jagen. Nebenbei macht es erschreckend viel Sinn, die Nummer in New York zu bringen, wo der Aufbau aus der Vogelperspektive quasi dem Spiel ähnelt. Dementsprechend ist das hier auch eine ganz nette Actionszene, aus der man aber durchaus noch etwas mehr hätte rausholen können. Der Erfinder will mit PAC MAN reden, aber der beißt ihm die Hand ab. Natürlich gewinnen sie trotzdem und die Welt ist noch nicht dem Untergang geweiht. Als Preis gibt es Q-Bert, der jetzt mit schlechtem Slapstick rumnerven darf.

Brenner versteht den Reiz an modernen Videospielen nicht und ich bin da bei ihm. Alles nur noch Grafikpower und sonst die immer gleiche Scheiße. Das ist ja auch ein wenig die Idee hier. Früher folgten Videospiele bestimmten Mustern, die man sich einprägen musste, um das Spiel zu schlagen. Und die Aliens folgen diesen Mustern. Würden sie als CALL OF DUTY Teil 42 angreifen, könnten wir einpacken.

„Nothing ever lasts forever Everybody wants to rule the world“ wurde auch lizenziert und hier von Ludlow mit einer unlustigen Performance gewürdigt. Die anderen turteln währenddessen rum und langweilen zu Tode. Können dann jetzt die Aliens wieder angreifen?

Wie sich herausstellt, hat Eddie schon immer gecheated um zu gewinnen. Selbst im Kampf gegen PAC MAN. Deswegen wird Violets Sohn weggebeamt. Zum Finale gibt es natürlich den absoluten Overkill. Anstatt sich auf ein Spiel zu konzentrieren, haut man alles raus, was da ist. FROGGER, PAPERBOY, SPACE INVADERS, SUPER MARIO, DIE SCHLÜMPFE … und so geht die Nummer endgültig den Bach runter, denn genau die Muster, von denen Brenner zuvor noch gesprochen hat, spielen jetzt keine Rolle mehr und es ist nur noch stupides Rumgeballer.

Die Gruppe muss allerdings gegen den Boss in Form von DONKEY KONG antreten. Und auch das ist leider eher unspektakulär und nicht so lustig und unterhaltsam wie es sein könnte. Dazu gibt es „We wil, we will rock you“ weil das Budget für weitere Lizenzen nicht mehr ausreichte. Brenner kann den Affen weghämmern und die Erde ist gerettet. Ach so und wegen dem Budget: Es läuft :“Mommy’s alright, daddy’s alright, they just seem a little weird. Surrender, surrender, but don’t give yourself away, ay, ay, ay.“

Ich mag die Idee hinter dem Film und er hat seine Momente. Leider ist der Humor die typisch flache Nummer, die man heute immer in Komödien findet und die meisten Ideen sind nicht wirklich weitergedacht als eben das entsprechende Spiel im Film zu verwursten. Ein fähiger Drehbuchautor hätte sich hier nicht auf der reinen Idee ausgeruht, sondern den Humor innerhal der Spiele gefunden, die hier untergebracht wurden. Das übliche Hollywoodproblem von heute eben. Es wirkt alles sehr halbherzig hingeschludert. Könnte aber schlimmer sein. Der Abspann ist übrigens der gesamte Film in Pixelgrafik und das hat mehr Charme als alles in den letzten 100 Minuten. Ich gehe den Highscore knacken …

Orange Is The New Black – Season 7

Mit der siebten Staffel von ORANGE IS THE NEW BLACK – kurz OITNB – geht eine der ersten großen Netflixserien zuende. Und das keine Sekunde zu früh, um mal ein kleines Fazit vorwegzunehmen.

Nachdem in der letzten Staffel die Nachwehen des großen Gefängnisaufstands behandelt wurden, kehrt wieder etwas Ruhe in den Gefängnisalltag ein. Wobei noch der ein oder andere Ausläufer des Riots zu spüren ist. Und das sind dann auch die interessanteren Geschichten in der finalen Staffel. Die unschuldig verurteilte Taystee muss mit sich damit abfinden, dass sie wohl nie wieder aus dem Knast kommen wird. Blanca muss die Konsequenzen ihres Mitwirkens an dem Aufstand tragen. Und alle anderen sind auch noch irgendwie da.

Es wirkt leider so, als ob man für den Großteil des Casts eigentlich keine Ideen mehr hatte und deren Entwicklung bereits abgeschlossen war. So hängen einige der Frauen (und auch Männer) ziemlich in der Luft. Mittlerweile dürfte auch der letzte Depp kapiert haben, dass auch die Wärter allesamt Dreck am stecken haben oder die Insassen vögeln wollen; oder beides. Und auch, dass es den Ex-Häftlingen schwerfällt, sich wieder an ihr Leben außerhab der Zellen zu gewöhnen, hatten wir mittlerweile mehrmals in der Serie. So werden also einige Charaktere mit Alibi-Storys abgespeist, die sich nicht selten darum drehen, sich irgendwas oder irgendjemanden zwischen die Beine zu schieben.

Natürlich will man am Puls der Zeit bleiben und wirft noch halbherzig eine #MeToo-Geschichte und Immigrantencamps in den Mix. So richtig aufregend ist das aber alles nicht gerade. Mittlerweile folgt man den Charakteren halt gerne und so hält einen das alles irgendwie bei der Stange. So richtig interessant ist hier aber nicht mehr viel und bei den wenigsten wollte ich dann auch wirklich wissen, wo die Reise endet.

Immerhin hat man aber den offensichtlichen Weg vermieden und schmeißt hier nicht mit Pseudy-Happy Ends um sich. Wie die Charaktere der Serie, ist auch deren Abschied selten ausschließlich positiv oder negativ. Es gibt einige Grauzonen, die man hier abdeckt. Für manche kommt es nur etwas plötzlich und dann spielen sie einfach keine Rolle mehr. Das wirkt dann doch sehr wie das Abhaken einzelner Stationen innerhalb der Geschichte.

Am Ende ging der Serie leider die Puste aus. Die Riot-Season war einfach ein Höhepunkt, den man nicht mehr toppen konnte und selbst, daran anzuschließen, war schwierig. Man hat das ganze hier zu einem netten Abschluss gebracht, der der Serie und den Charakteren durchaus gerecht wird. Nur so richtig mitnehmen wollte mich das alles nicht mehr. Die Staffel plätschert so dahin und dann ist es halt vorbei. Unspektakulär. Nett. Vorbei.

Blockbuster-Sommer 2019: Holmes, LAH, Kong

Eigentlich hatte ich nach Teil 1 keine Lust mehr, aber dann wurde ich darauf hingewiesen, dass noch ein dritter Teil kommen soll und da dachte ich, dass das Sequel vielleicht etwas unterhaltsamer als der Vorgänger ist:

SHERLOCK HOLMES: A GAME OF SHADOWS

Teil 1 zeigte neulich im Rewatch bereits, dass diese Version von Sherlock Holmes nicht das Unterhaltungspotenzial besitzt, dass ich ihm vor 10 Jahren noch zugesprochen hätte. Mit anderen Worten: In meiner Erinnerung funktionierte das alles besser.
Dieses Sequel habe ich damals „verpasst“ und aus irgendeinem Grund entschied ich mich dazu, diesem Holmes noch eine Chance zu geben. Und es hat sich nicht viel geändert. Der Streifen hat ein paar nette Momente, aber insgesamt bleibt da nichts bei mir hängen. Die Gags zünden bei mir nicht, die Darsteller sind halt da und die Geschichte läuft so daher. Der Holmes Charakter langweilt mich mehr, als er es dürfte. Er kann einfach alles. Rätsel lösen, kämpfen, geigen, sogar in die Zukunft schauen (sozusagen). Das Einzige, das er nicht kann: Mich unterhalten.

LAST ACTION HERO

Es sagt viel über das Kinopublikum aus, dass ausgerechnet dieser Film Arnies erster Flop war. Das Publikum (und ja, ich zähle mich dazu) war also schon in den 90ern dumm wie Brot. Es wurde mit den Jahren nur immer dümmer und die Risikobereitschaft der Studios immer geringer. Und jetzt haben wir den Salat.
Ironischerweise ist dieser Film eine Liebeserklärung an die Magie, die das Kino beziehungsweise das Medium Film auf den Zuschauer übertragen kann. Eine Magie, die diesem Medium irgendwann zwischen Effektgewittern und dem Aufkochen des immer gleichen Gemüses abhanden kam.
Gleichzeitig handelt es sich um eine Hommage an die große Zeit der Actionfilme, voller Oneliner, schwerbewaffneter Typen und cooler Action.
Alles an diesem Film macht einfach nur Spaß, weil er eine gute Idee zuendegedacht umsetzt und sich nicht nur auf Getöse ausruht, das diese Idee ohne Zweifel mit sich bringt. Es ist irgendwie traurig, dass ausgerechnet dieser Film so unterging und bis heute kaum Erwähnung findet. Andererseits vermutlich eine gute Sache, ansonsten hätte man die Idee mittlerweile bereits mit drei Sequels, einem Prequel und einem Reboot komplett zerstört. Dann doch lieber nochmal diese Version anschauen, aus einer Zeit, in der Ideen noch gewürdigt und umgesetzt wurden, selbst wenn das saudumme Publikum sie nicht sehen wollte.

KONG: SKULL ISLAND

Als nach 5 Sekunden ein Fallschirmspringer wie die geborene Coolness am Strand landet, hatte ich schon keinen Bock mehr. Aber es war dann doch nicht so grauenhaft, wie ich erwartet hatte.
Der Reihe nach:
John Goodman ist Mr. Exposition und erzählt entweder, wie beschissen die momentanen Zeiten sind oder spricht wie eine Seite aus einem fiktionalen Kriegsroman.
Samuel L. Jacksons Charakter hat genau eine Aufgabe: Durchgehend scheiße drauf sein.
Brie Larson hat eine Photokamera und sonst nicht den geringsten Charakter.
Tom Hiddleston gibt den Abenteurer, der auf der Suche ist, aber nicht weiß, wonach er eigentlich sucht. Außer Geld.
Und John C. Reilly ist erstmal nur nervtötend, entwickelt sich dann aber zum interessantesten Charakter in dem Gemüse hier. Nicht, dass das eine große Leistung wäre, denn alle anderen geben absolut nichts her.
Nett ist der teils griselige Filter, der über manchen Szenen liegt und den Film etwas aus der Zeit fallen lässt. Der Soundtrack trägt natürlich auch dazu bei, auch wenn man wirklich mal aufhören könnte, den ganzen Kram runterzududeln, den jede Sau sowieso kennt. Die 60er/70er hatten mehr als CCR, Black Sabbath und Jefferson Airplane zu bieten. Wenn jetzt noch jemand verstanden hätte, wie man einen Abenteuerfilm macht, bei dem Charaktere, Abenteuer und Action gleichermaßen interessant und spannend bleiben, wäre dabei vielleicht sogar ein guter Film herausgekommen. So sind es aber nur Riesentiere und Monster, die Menschen jagen und Krempel durch die Gegend werfen. Die Dialoge während der Actionszenen wirken dabei teilweise wie gelangweilt reingeschnitten, was sie vermutlich auch wurden.
Und da kommt natürlich dann mal wieder das heute übliche CGI zum Vorschein, das teilweise mal wieder mehr schlecht als recht ist und in jeder Szene vorkommt, die man auch ohne hätte drehen können. Ihr wisst schon. So wie in den 70ern, die der Streifen ja so gerne kopieren will.
Ich glaube, das ganze Ding hätte mit einer gehörigen Portion Horroratmosphäre viel besser funktioniert. Das Setting dafür wäre bereits vorhanden gewesen und die Monster sowieso.
Die erste halbe Stunde ist ganz nett. Der Shot mit King Kong vor der Sonne sieht super aus. Danach kriegt man visuell ein paar schöne Szenen und zumindest kommt nie wirklich Langweile auf, bis zum großen Endkampf, der wie üblich, ziemlich lahmes Rumgekloppe ist. Mehr kann man von einem modernen Blockbuster wohl nicht erwarten.

Blockbuster-Sommer 2019 – San Andreas

Der Sommer. Hitze. Waldbrände. Naturkatastrophen. Genau richtig für Blockbuster. Da kann man so richtig schön alles in Schutt und Asche legen. Vor allem, wenn die Erde bebt und ausgerechnet The Rock den Tag retten soll.

SAN ANDREAS – USA – 2015 – 114 Min.

Wenn man bei einem Desaster wie diesem von Regie sprechen kann, dann war in diesem Fall Brad Peyton dafür verantwortlich. Wenn er nicht gerade schlechte Blockbuster mit The Rock dreht, macht er … nix erwähnenswertes.
Wenn man hier von einem Drehbuch sprechen kann, hat das Carlton Cuse beigesteuert, den wir vor allem dafür kennen, am Ende keine Ahnung gehabt zu haben, wie er die ganzen Rätsel in LOST auflösen soll.
Dwayne Johnson sollte uns allen bekannt sein. Entweder durch seine Karriere im Wrestlingring oder durch seine Karriere in beschissener Blockbuster-Stangenware wie der gleich folgenden. Aus irgendeinem Grund hielten es auch Paul Giamatti und Carla Gugino für sinnvoll, bei der Grütze hier mitzumachen. Immerhin sind Alexandra Dadarrio und Kylie Minogue genau richtig aufgehoben in diesem Müll. Könnte also ein abwechslungsreicher Spaß werden, denn es ist von allen Übeln das Beste vertreten.

Irgendeine Blondine ährt zu beschissener Popmusik im Auto durch die Gegend, bis ein Erdrutsch die Karre voller beschissener Popmusik über eine Klippe schickt und meine Herren, sind die Effekte schlecht. Ich glaube, das wird wieder unerträglich.

Raymond Gaines ist sowas von Ex-Marine oder sowas, dass er direkt mal betonen muss, dass er trotz all seiner Erfolge, nur seinen Job macht. Was für ein bescheidener Lackaffe ohne jegliche Persönlichkeit. Ich glaube, das wird wieder richtig mitreißend.

Gaines und seine Crew von Nicht-Persönlichkeiten kommen mit ihrem Rettungshelikopter angeflogen, um die Blondine namens Natalie zu retten. Leider geht was schief und Gaines selbst muss die Sache in die Hand nehmen, weil sein Kollege gerade seine Hand verliert. Also reißt er die Tür aus dem Auto, damit er Natalie mal schnell retten kann. Was für ein Held. Wir sollten ihn alle verehren und seinen Namen auf unsere Autotüren lackieren.

Dr. Lawrence Hayes ist Erdbebenexperte und hält einen Vortrag über – Überraschung – Erdbeben. Nichts, was jetzt wichtig wäre. Er wird sicher später zu irgendwas beitragen, wenn San Andreas zusammenfällt.

Raymond hat eine Tochter, die nur am Pool rumhängt und alles in den Arsch geschoben kriegt. Wir wissen, dass er sie später sicher retten muss, aber ich hasse sie jetzt schon und hoffe, sie verreckt. Nebenbei kriegt Raymond Scheidungspapiere zugesendet und das Drama ist sowas von am Höhepunkt hier, dass ich gar nicht weiß, ob ich noch weiter gucken soll.

Der schlecht animierte Staudamm lässt mich dann doch noch etwas Hoffnung aufbringen, dass es jetzt so richtig scheiße wird. Und ich werde nicht enttäuscht, denn der Damm bricht und leider hat man nicht die Rechte an einem passenden Led Zeppelin Song erworben und das ganze Budget in die Effekte gebuttert, die trotzdem nur knapp über Asylum-Niveau liegen. Dr. Hayes‘ Kollege geht mit dem Damm baden und das Drama konnte tatsächlich noch gesteigert werden. Paul Giamatti guckt, als würde er Rache schwören und insgeheim hoffe ich jetzt, dass er gegen die Dammbauindustrie in einen Krieg zieht und Rambo-mäßig Dämme sprengt und Bauarbeiter wegmessert.

Raymond … neuer Stecher der Frau … verzogene Tochter … Familiendrama … blah. Zum Glück ist der Damm gebrochen und Raymond muss los, sonst müsst ich mir das Grauen noch länger anschauen.

Hayes bekommt schlechte Nachrichten. Erdbeben. Groß. Bald. Wir kennen das. Also schnell alle warnen und so.

Tochter Gaines lernt Trottel Ben kennen, der einen Job bei ihrem Stiefvater hat, und er hat einen kleinen Bruder und… es ist mir echt egal. Macht die weg jetzt.

Es folgen: Emotionsloses Schauspiel und Effekte aus der Hölle. Und das auch noch gleichzeitig. Besser geht es kaum. Raymond muss natürlich alles retten, was Rang und Namen hat. Seine Ex-Frau vom Dach. Seine Tochter aus der Tiefgarage. Das Special Effects Team vor der verdienten Entlassung.

Tochter Blake ist im Auto eingeklemmt und ruft Papa Ray an, der gerade Mama Emma gerettet hat und Dramatik breitet sich aus. Zum Glück sind Ben und Bruder Ollie gerade zufällig in der Nähe, um Blake zu befreien. Das gelingt natürlich nicht, denn nur Muskelman Ray, der Autotürenreißer, ist stark genug, um hier Leute zu retten. Deshalb setzt Ben im nächsten Versuch auch nicht auf Kraft, sonder auf seine Kenntnisse als Luftpumpe und lässt die Luft aus den Reifen des Autos, wodurch er Blake befreien kann.

Blake ruft die Eltern an und alle sind kacke drauf, weil Stiefvater Daniel sich einfach verpisst und Blake alleine gelassen hat. Ich schätze mal, Emma wird ihm gegen Ende eine reinhauen und dann geht sie wieder mit Ray in die Kiste. Familiendrama gelöst.

Kommen wir zu einer wichtigen Szene im Film, denn The Rock, der bisher nicht viel gemacht hat, außer Hubschrauber zu fliegen, fliegt seinen Hubschrauber zu Schrott und muss sich ab jetzt auch mal bewegen. Natürlich nur bis zum nächsten Auto, das er klauen und durch die Gegend fahren kann, um ab jetzt nicht viel zu tun, außer Auto zu fahren. Die heutigen Actionhelden sind schon der Knaller, muss ich sagen.

So fahren sie also dahin und erreichen eine unüberwindbare Schlucht. Also müssen sie umsteigen und ab jetzt nicht viel zu tun außer Flugzeug zu fliegen. Wenn sie gleich noch Boot fahren, haben wir so ziemlich alles durch. Nun ja, weit fliegen sie nicht, denn der Flughafen ist hinüber, also springen sie über der Stadt mit dem Fallschirm ab und landen sicher im völlig intakten Baseballstadion, damit Ray einen grottenschlechten „Second Base“-Spruch bringen kann.

Blake, Ben und Ollie wollen auf einen Hügel, Dr. Hayes hat nichts zu tun, außer hin und wieder unter einen Tisch zu springen, wenn die Bude wackelt. Immerhin hat er die Menschen gewarnt und jetzt kann er mit der TV-Trulla rummachen. Zumindest denke ich, dass es darauf hinauslaufen wird, weil … tut es immer.

Die Golden Gate Bridge stürzt ein und die Effekte erreichen den Tiefpunkt, wenn das überhaupt noch möglich war, denn schlechter ging es eigentlich nicht mehr. Ray rettet eine Frau, kurz bevor ein Haus auf sie fällt und ist mal wieder der Held, den wir alle verdient haben. Also ein sterbenslangweiliger Fatzke.

Ben ist verletzt und jetzt wird es schwer, auf den Hügel zu kommen.

Oh mein Gott, sie fahren wirklich mit dem Boot. Jetzt haben wir wirklich alle Transportmöglichkeiten durch, es sei denn, Ray findet noch einen Heißluftballon. Dummerweise rast gerade eine 800 Meter hohe Flutwelle auf dei Stadt zu, aber Ray fährt die Welle einfach mit seinem kleinen Motorboot hoch, weicht oben noch schnell einem Frachter aus, der dann den Rest der Golden Gate Bridge mit Stiefvater Daniel drauf, platt macht und dann säuft die Stadt ab. Ja, es ist genau so, wie es hier steht. Und es sieht auch noch grottenschlecht aus. Ein Traum für den Kinogänger des 21. Jahrhunderts.

Blake, Ollie und Ben haben sich in ein Hochhaus gerettet, um über der Flutwelle zu sein, was nur so halb gelingt. Ray und Emma kommen gerade dann vorbeigeschippert, als das Hochhaus absackt und Ray muss natürlich zur Rettung eilen, weil er der Held ist, den die ganzen Lappen hier brauchen. Es könnte die wohl konsequenteste Szene in einem Blockbuster aller Zeiten folgen, denn Ray muss hilflos zusehen, wie seine Tochter vor seinen Augen ertrinkt. Also so richtig tot und so. Aber dann erinnert er sich wieder, dass er Muskelmann ist, reißt eine Wand unter Wasser ein, was er schon vor fünf Minuten hätte machen können, um das Ertrinken direkt zu verhindern, hält 10 Minuten lang die Luft an wie Guybrush Threepwood und rettet Blake natürlich inklusive 20 Minuten Wiederbelebung. Und nebenbei rettet er auch Ben und Ollie, falls das hier noch jemanden interessieren sollte.

Mich nicht mehr, denn das hier ist wirklich ganz große Grütze, bei der gar nichts auch nur ansatzweise gut oder unterhaltsam ist. Vor 20 Jahren wäre der Streifen direkt auf Video veröffentlicht worden und wäre selbst in den Videotheken vergammelt, weil er es nicht wert ist, sich auch nur eine Sekunde damit zu befassen. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung …

Blockbuster-Sommer 2019: Weniger schrottig

Ich mogele direkt mal, denn eigentlich ist der folgende Film nicht wirklich ein Blockbuster. Aber er hat schon den Vibe davon:

BABY DRIVER

Bisher hat Edgar Wright mich mit seinen Filmen immer überzeugt. Bei diesem Streifen hatte ich allerdings bereits im Vorfeld so meine Zweifel, ob das wirklich was taugen kann. So sehr ich Verfolgungsjagden mag, alleine machen sie keinen guten Film.
Wright ruht sich nicht komplett auf der Autoaction aus und gibt seinen Charakteren … nun Charakter. Baby hat mich mit seinem Musiktick zwar eher genervt, aber es ist zumindest menschlich und damit besser, als der Großteil, den uns moderne Filme normalerweise geben. Die restlichen Leute sind zwar eher Reißbrettkandidaten, aber die Darsteller geben ihnen einen eigenen Touch, wodurch sie ebenfalls lebendig genug wirken, um durch die Story zu kommen.
Die Story ist einer der Knackpunkte. Es ist die übliche Geschichte um den Aussteiger, der zurück ins Gangsterleben gezwungen wird. Nichts besonderes und auch nicht besonders anders erzählt. Zudem kann man wohl durchaus hinterfragen, ob die Loveinterest von Baby noch ganz normal in der Birne ist, aber kommen wir hier besser nicht mit nachvollziehbaren Handlungen. Die Figuren tun, was der Plot von ihnen verlangt. Nur tun sie eben auch andere Dinge, wodurch es nicht so stark ins Gewicht fällt.
Wright stützt sich hier auf seinen Soundtrack und der ist … ganz nett. Genau so wie die Schnitte ganz nett sind. Und einfach alles hier ganz nett ist. Irgendwie macht der Streifen durchaus Spaß, aber mir persönlich nicht so viel, wie er es vermutlich sollte. Trotzdem ist er damit tausendmal besser als die meisten modernen Actionfilme voller Getöse und Effekten und anderem langweiligen Blah, den man genau so schon tausendmal gesehen hat. Wrights schwächster Film, aber noch irgendwie unterhaltsam.

2012

John Cusack fährt Auto, während im Rückspiegel die Welt untergeht. Mehr muss man über den Quatsch hier eigentlich nicht wissen. Andererseits gibt es auch noch einen irren Woody Harrelson auf nem Berg und ansonsten absolut niemanden, den man guten Gewissens als Charakter bezeichnen könnte.
Kurz gesagt: Die Personen gehen mir komplett am Arsch vorbei und hangeln sich hier durch Logiklücken und Klischees an allen Ecken und Enden. Aber dafür geht die Welt unter und es sieht wirklich richtig richtig richtig scheiße aus. Veraltetes CGI ist nun mal ein Traum … sofern man im Traum gerne erblindet.
Ist nur mindesten eine Stunde zu lang. Wenn die Welt wirklich irgendwann untergehen sollte, reichen auch 90 Minuten. Spätestens dann hat man alles gesehen.

SHERLOCK HOLMES

Holmes ist hier so dermaßen perfekt, dass es eigentlich nur noch nervt. Nicht nur, dass er natürlich jedes Rätsel lösen kann, er ist auch noch ein guter Kämpfer und kloppt jeden Gegner um. Die Darsteller geben zwar alles, aber der Funke wollte nie so recht überspringen.
Dazu kommt dann die ganze Action, die in der Regel ebenfalls nur nervt, durch hektische Schnitte und Tricktechniken. Man konnte eben schon vor 10 Jahren eine Actionszene nicht einfach mal so abdrehen, dass man sie als Zuschauer einfach in ihrer Gänze genießen kann.
Zwischen der Action dödeln Holmes und Watson durch London und ermitteln hier und da ein bisschen rum, was auch nicht sonderlich spannend ist, denn Holmes weiß ja eh alles.
Was hier vor allem fehlt, sind die spritzigen Dialoge eines Guy Ritchie, was noch mehr auffällt, wenn man bedenkt, dass sich Holmes und Watson hier durchaus im von Ritchie beliebten Gangstermilieu herumtreiben. Aber dem Mann ist mittlerweile langweiliges Getöse leider auch wichtiger, als alles andere, schätze ich.
In meiner Erinnerung war der Streifen hier trotzdem unterhaltsamer. Vielleicht haben ihm die 10 Jahre – und die BBC-Serie – auch einfach nicht gut getan.

Blockbuster-Sommer 2019 – Transformers 2

Hey, hey, hey, hier kommt Michael Bay. Endlich ist er wieder da. Sein Weltkriegsbullshit PEARL HARBOR hat es ja bereits auf den Filmschrottplatz geschafft und jetzt, im Blochkbuster-Sommer, ist es endlich an der Zeit, die Transformers auch mal aufzunehmen. Die Wahl fiel auf Teil 2, der meiner Meinung nach von den ersten Dreien der beschissenste ist und er hat auch noch Megan Fox dabei.Ja, ich habe den Scheiß schonmal gesehen, weil … keine Ahnung. Nach Teil 3 habe ich aufgehört, weil … es war halt kacke. Teil 2 ist aber eben noch kacker als die anderen beiden. Eine geballte Ladung Filmgrütze also. Juhu.

TRANSFORMERS: REVENGE OF THE FALLEN – USA – 2009 – 150 Min.

Alleine, dass die Scheiße zweieinhalb Stunden geht, zeigt mir mal wieder, dass ich hier keine weise Entscheidung getroffen habe.
Zu den ganzen Affen hier sage ich nebenbei nicht viel. Bay, Fox, LaBeouf sind bereits alle hier auf dem Filmschrottplatz vertreten. Die Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman mit THE MUMMY ebenfalls und Ehren Kruger wird uns hier noch mal begegnen. Also direkt rein in den viel zu langen Müll:

Ich würde ja noch kurz auf die Story des Vorgängers eingehen, aber Story ist hier sowas von egal, dass es den Aufwand nicht wert wäre. Im Prinzip reicht es, zu wissen, dass Sam und Mikaela mit den Autobots befreundet sind, aber eigentlich ein normales Leben führen wollen. Denn es ist Zeit aufs College zu gehen.

Die Autobots arbeiten mittlerweile mit den Menschen zusammen, um die Decepticons zu jagen und zu vernichten. So eine Jagd ist natürlich äußerst actionreich und immerhin können sich die Effekte nach wie vor sehen lassen. Es sind nur viel zu viele. Wenn bereits nach 5 Minuten überall Scheiße in die Luft fliegt, weiß man, dass man bereits alles gesehen hat. Und alle lahmen Sprüche hat man auch bereits gehört.

Die mit weitem Abstand fürchterlichsten Eltern der Filmgeschichte hat Sam: Mama ist nur am Flennen und Papa ist notgeil. Dementsprechend bumsen die Hunde natürlich auch nur rum. Humor und so, versteht ihr? Nein? Ich auch nicht. Apropos notgeil: Mikaela hat selbst in der Motorradwerkstatt nichts an, was man guten Gewissens als Kleidung bezeichnen könnte. Während sie mit Sam telefoniert, entdeckt der einen Metallsplitter und irgendwelche Symbole brennen sich in sein Gehirn. Außerdem greifen die Mini-Decepticons das Haus an und Bumblebee muss aus der Garage kommen, um rumzuballern. Aber dadurch hat Mama einen Nervenzusammenbruchb und er muss wieder in die Garage. Und nur um das kurz klarzustellen: Es ist alles noch viel schlimmer, als es sich hier liest.

Mikaela kommt vorbei und zieht sich aus, weil man Megan Fox sonst für nichts gebrauchen kann. Und selbst dabei ist sie langweilig. Sam bringt derweil Bumblebee zum Heulen, weil er ihn nicht mir aufs College nehmen kann.

Die Decepticons schweben durchs Weltall und nehmen ein Signal zu dem Metallsplitter auf. Also hacken sie sich in einen Satelliten, um … irgendwas zu machen.

Die Regierung ist nicht mehr überzeugt von der Zusammenarbeit mit den Autobots und schickt einen Heiopei vorbei, um mal auf die Kacke zu hauen und uns jede Menge Hintergrundinformation hinzurotzen, die wir scheinbar benötigen. Kurz gefasst, geht es darum, dass die Decepticons nur immer wieder Randale machen, weil sie die Autobots wollen, also sollen die abhauen. Optimus Prime sagt, dass das klar geht, aber vorher sollen sie darüber nachdenken, was passiert, wenn sie sich irren. Nun, dann wäre der Film schön kurz, aber so viel Glück habe ich natürlich nicht.

Sam lernt seine Collegemitbewohner kennen, die ein Haufen nerviger Verschwörungstheoretiker sind und ganz gut am Computer rumtippen können. Noch nerviger ist nur Mama, die im Drogenrausch den Campus unsicher macht. Wenn ihr denkt, damit wäre der Tiefpunkt in diesem Müll bereits erreicht: Wir haben noch 2 Stunden vor uns.

Irgendwo wird rumgeballert.

Sam malt mit Kuchen komische Symbole auf einen Tisch. Irgendein Mädel ist völlig irre und will zu Nickelback tanzen. Hoffentlich wird die von den Decepticons gekillt. Bumblebee kommt vorbei und vertreibt die Tussi mit dem grottigen Musikgeschmack, damit er Sam zu Optimus Prime fahren kann. Der will, dass Sam sie unterstützt, aber es folgt Charakterisierung im Michael Bay-Style, wenn Sam dem Autobotanführer erklärt, dass er „ein normaler unge mit normalen Problemen ist“. Ja, genau so sagt er es und genau so schreibt man großartige Charaktere.

Im Meer wachen die Decepticons auf, die man da nach Teil 1 versenkt hat. Im Weltall schmieden Starscream und der ultraböse Megatron ultraböse Pläne. Sie brauchen Sams Kopf, um mit den Symbolen eine alte Alienwaffe zu finden. Spannend … Sam hat nebenbei gerade einen symbolischen Anfall und schreibt die Relativitätstheorie um.

In Mikaelas Werkstatt will ein tollpatschiger Mini-Decepticon den Metallsplitter aus dem Safe holen, aber er ist eben ein Tollpatsch und es entbrennt großartiger Slapstick, auf den die Größen des frühen Films stolz gewesen wären. Sam malt derweil ein Bad Boys 2 Poster mit Symbolen voll und tickt völlig aus. Nickelback-Tussi kommt vorbei und nachdem zuvor bereits durch subtiles Rumgespacke angedeutet wurde, dasss sie ein Roboter ist, wird die Auflösung jetzt vollzogen. Natürlich kommt Mikaela im richtigen Moment, um die beiden im Bett zu erwischen, um das nötige Drama eben schnell hinzuschludern und dann geht die große Roboterverfolgungsaction auf dem College ab. Und es könnte nicht langweiliger sein. Im Prinzip springt und ballert der Nickelbot einfach nur pausenlos durch Wände und Bücherregale.

Nach sehr kurzer Autofahrt fallen Sam, Mikaela und Leo Megatron in die Hände, der Sam die Birne aufschneiden will, um an die Symbole zu kommen, aber natürlich kommen in letzter Sekunde die Autobots und retten ihm den Arsch. Optimus Prime kämpft gegen Megatron und seine Schergen im Wald und wo sind eigentlich die Autobots? Nun, sie kommen zu spät und deshalb muss Optimus Prime sterben. Drama und so. Aber keine Angst, das reißt man später wieder komplett ein, wie man es nur in Hollywood kann.

Mit dem letzten Prime aus dem Spiel kommen die Decepticons zur Erde, reißen alles ab und entführen Sams Eltern, die plötzlich in Frankreich sind. Fragt mich nicht, wie die so schnell da hin gekommen sind. Erinnert ihr euch noch an den gehackten Satelliten? Ja? Vergesst den, denn der spielt nie wieder eine Rolle. Stattdessen wird sich in das TV-Netz gehackt und verkündet, dass entweder Sam ausgeliefert oder die Welt zerstört wird. Wenn es eine Story gibt, die in diesem Franchise nun wirklich keinen Sinn macht, dann wohl diese. Warum holen die sich Sam nicht einfach? Sonst finden sie schließlich auch jeden und haben auch ihn zuvor immer gefunden.

Der Regierungsheinz ist auch noch da und macht einen auf dicke Hose. Das Militär findet ihn zum Kotzen. Ich auch. Aber das Militär finde ich ebenfalls zum Kotzen. Also wegen mir können die jetzt alle verrecken.

Sam will herausfinden, was die Symbole bedeuten, also lässt er sich von Leo zum Dönermann bringen, der nebenbei Alienforschung betreibt. Sie müssen zum Luftahrtmuseum oder sowas, denn da hängt der älteste Transformer rum, der die Symbole lesen kann. Leos Ablenungsmanöver inklusive Eierelektroschocks lasse ich unerwähnt. Wie sich herausstellt ist dieser alte Transformer ein Decepticon, der aber nicht mehr viel Schaden anrichten kann. Während der aus seinem Krückstock durch die Gegend humpelt, bespringt der Mini-Transformer Mikaelas Bein, weil wir von dieser Art von Humor (und ich nutze dieses Wort nur aus Mangel an Alternativen) noch nicht genug hatten.

Der Opabot teleportiert die Gruppe in die Wüste. Und das bedeutet natürlich, dass jetzt alle völlig unspektakulär durch die Wüste latschen. Aber erst, nachdem Opabot erklärt hat, dass sie in Ägypten sind, weil da die Maschine zum Zerstören von Sonnen versteckt ist. Und die wollen die Decepticons natürlich haben. Oder besser gesagt der Gefallene, der sich für die Zerstörung ihrer Sonne rächen will oder so. Nur ein Prime kann den Gefallenen stoppen, aber dafür muss Optimus Prime erstmal mit der Maschine wiederbelebt werden und dafür brauchen sie den Matrixschlüssel und der versteckt sich hinter einer Tür und die Karte dazu hat Sam im Kopf. Diesen Infodump gibts innerhalb von 2 Minuten. Traumhaftes Writing. Aber man muss ja schließlich noch Zeit für uninspirierte Action haben und schludert mal schnell eine dreiskündige Verfolgungsjagd hin.

Das Militär muss Optimus Prime zur Wiederbelebung nach Ägypten bringen. Der Regierungsheinz wird unterwegs aus dem Flugzeug geworfen. Sam und die Gang finden durch einen Zufall die Grabstätte der Primes und den Matrixschlüssel, der direkt zerbröselt. Trotzdem kann man Optimus natürlich wiederbeleben, aber vorher geht ein wenig langweilige Action ab. Es ist schon bemerkenswert, wie in einem Actionblockbuster voller langweiliger Scheiße die Action das mit Abstand langweiligste ist. Muss man erstmal hinkriegen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die Wüste nicht viel hergibt. Ist eben spektakulärer, wenn die ganze Städte in Schutt und Asche legen.

Aus mehreren Baufahrzeugen setzt sich ein Riesendecepticon zusammen, der einen Riesenstaubsauger hat. Ihr wisst schon, so wie die Weltraumputze in SPACEBALLS. Nur nicht ganz so cool. Nach seiner Sagaktion, fängt er an, die Pyramide abzubauen, weil darunter die Maschine ist.

Die Decepticons haben Mama und Papa auch mitgebracht, damit die nochmal rumnerven können in dem lahmen Getöse. Nachdem die in Sicherheit gebracht wurden und weitere stundenlanges Rumgeballer fabriziert wurde, kann Sam dann endlich mal Optimus wiederbeleben. Aber erst, nachdem er selbst gestorben ist und wiederbelebt wurde, damit man die Nummer innerhalb von zehn Sekunden gleich zweimal bringen kann. Wenn ihr mal nach einem Synonym für das Wort Ideenlos sucht, nehmt einfach diesen Film.

Optimus Prime baut sich mit den Ersatzteilen von Opabot um zu Super Prime und kloppt sich dann natürlich mit Megatron und dem Gefallenen. Wir wissen alle, wie der Kampf ausgehen wird, also komme ich mal zum Ende hier, sonst schlafe ich vor Langeweile ein.

Ganz ehrlich: Hätte man, statt dieser lahmen Actionsoße voller infantilem Bullshit, eine richtige Abenteuergeschichte gemacht, die ja im Kern schon drin steckt, hätte das sogar einen Unterhaltungswert generieren können. Leider ist genau das Gegenteil der Fall und der Film ist für so einen Actionblockbuster unverschämt langweilig und ideenlos. Ich gehe meine Symbole sortieren …

Mal (einigermaßen) aktuell: Stranger Things Season 3

Hasst ihr es eigentlich auch so, wenn recht durchschnittliche oder bestenfalls gute Dinge als „genial“ bezeichnet werden? Gerade bei Film- und Serienrezensionen stolpere ich regelmäßig über diesen Ausdruck und muss mich dann zügeln, keine Grundsatzdiskussion über Sinn und Unsinn dieser Bezeichnung zu beginnen. Es gibt sicher schöpferische Genies, aber bei Netflix findet man die eher selten. Und bei der Serie STRANGER THINGS schon mal gar nicht.

Schon in Staffel 1 schwamm die Serie auf einer schlichten Nostalgie-Welle und ließ so richtig die Sau aus dem 80er Stall. Zugegebenermaßen war das alles gut gemacht, hatte eine nette Handlung – die man so auch schon hundertmal gesehen hat – und vor allem funktionierende Charaktere, die den Zuschauer bei der Stange halten. Der Rest setzte sich zusammen aus Verweisen auf die 80er Popkultur und lahmen Cliffhangern. Wie oft kann man zum Ende einer Episode irgendeine Monstermutation in die Kamera brüllen lassen? Die Antwort liefert diese Serie.

Im Prinzip ist es also auch nur eine dieser Netflix-Blendgranaten, die durch simple Tricks Spannung vortäuschen, die zu keinem Zeitpunkt vorhanden ist, weil wir eh wissen, dass alle heil aus der Nummer herauskommen und eben mit lahmen Pseudocliffhangern zum „Bingen“ anregt (nebenbei ein Wort, dass ich noch weniger mag als „genial“).

Staffel 2 erzählte dann einfach die gleiche Geschichte noch mal und langweilte mich größtenteils und Staffel 3 wirft halt russische Terminatorenimitate und hundert lahme Lovestorys in den Mix. Immerhin ist die Staffel insgesamt etwas weniger dröge als die vorherige, aber insgesamt wäre es für die Geschichte am besten gewesen, es bei einer Staffel zu belassen.

Andererseits könnte ich mich so nicht an der einen Stärke der Serie erfreuen: Den Charakteren. STRANGER THINGS ist das perfekte Beispiel dafür, warum Charaktere so wichtig sind. Wären da nicht die liebgewonnen Jungs und Mädels und ein paar neue (außer die nervige Erica), wäre ich nicht mehr dabei. Gute Charaktere können eben eine schwache Story tragen. Umgekehrt funktioniert das so gut wie nie. Außer vielleicht bei Dan Brown.

Insgesamt hatte ich mehr Spaß mit Season 3 als mit der vorherigen. Genial ist hier absolut gar nix, aber unterhaltsam schon irgendwie. Jetzt kann man aber gerne zum Ende kommen, bevor sich die gleiche Geschichte zum vierten Mal wiederholt und endgültig abnutzt. Soll ja nicht zu einer „Neverending Story“ werden, ne? Ne? Muäh …

Blockbuster-Sommer 2019 – Teenage Mutant Ninja Turtles

Wir hatten wirklich sehr lange Megan Fox nicht mehr hier auf dem Filmschrottplatz. Vielleicht war es sogar ganz gut zu warten und sie ein paar Scheißfilme ansammeln zu lassen, um sie hier ehrenhaft zurückzuholen und sie nicht einmal, sondern gleich zweimal in diesem Blockbuster-Sommer im Schrott zu verewigen. Nächste Woche unter der Regie ihres Lieblingsfilmehonks Michael Bay. Heute an der Seite von vier Schildkröten, die schon in der Vergangenheit beschissene Filme hatte, die aber sowas wie Charme haben (und Super Shredder). Der hier … nicht.

TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES – USA – 2014 – 101 Min.

Regie führte Jonathan Liebesman, der immerhin schon den kleinen Horrorquatsch DARKNESS FALLS, den großen Horrorquatsch TEXAS CHAINSAW MASSACRE: THE BEGINNING, den großen Alienquatsch BATTLE LOS ANGELES und den ganz großen Fantasyquatsch WRATH OF THE TITANS inszenierte. Nein, ich weiß auch nicht, warum der Kerl nicht bereits mit mindestens drei Filmen hier auf dem Filmschrottplatz vertreten ist.
Die Autoren Josh Appelbaum, André Nemec und Evan Daugherty sind so unbedeutend, dass es kein Wunder ist, dass sie noch nicht hier gelandet sind. Okay, letzterer schreibt öfter mal Blockbustergrütze, also weiß er wohl leider was er tut und es ist ihm egal, dass es Müll ist.
Zu Megan Fox muss ich wohl nichts mehr sagen, also konzentriere ich mich auf den restlichen Cast, der durchgehend besseres verdient hätte, als das hier. Will Arnett ist ein sehr guter Komödiant und vor allem durch seine grandiosen Zaubertricks in ARRESTED DEVELOPMENT bekannt. Warum William Fichtner nie den großen Durchbruch geschafft hat, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. Selbst in seinen schlechtesten Rollen spielt er noch besser als die meisten anderen. Noel Fisher ist mir natürlich durch SHAMELESS ans Herz gewachsen und da wäre er wohl besser geblieben. Tony Shalhoub und Whoopi Goldberg sind auch dabei … wenn sie meinen.

Ich spare mir den Text des Frank Zander Songs trotz der großen Versuchung, denn diese Scheiße hat Frank Zander einfach nicht verdient. Starten wir stattdessen mit generischer Musik aus dem Baukasten für „Episches Treiben mit Fanfahren“, wie in jedem anderen etwas größerem Film, in dem New York, Amerika oder gar die ganze Welt bedroht wird. Und dazu gibt uns Splinter als Erzähler die volle Exposition, damit man sich hier bloß nicht mit zu viel Story aufhalten muss und gleich direkt die Action starten kann.

April O’Neil ist sowas von fehlbesetzt, dass ich eigentlich jetzt schon abschalten müsste. Sie interviewt einen Hafenarbeiter, aber Kameramann Vern will lieber über einen Yoga-Heini in der Stadt berichten, denn sowas wollen die Leute viel lieber sehen. Immerhin ein Hauch Gesellschaftskritik hier. April ist hartnäckig und besucht die Docks bei Nacht und dort treiben sich natürlich üble Gestalten herum. Denn der Foot Clan will dort was klauen, aber ein Turtle hält sie auf. April wittert die Riesenstory, aber niemand glaubt ihr, denn sie hat keine Beweise.

Shredder ist ein japanischer Glatzenmann und nur um das kurz klarzustellen: Ich mag es, wenn Dinge neuinterpretiert werden. Also nichts zu motzen an dieser Stelle. Die werden Shredder schon noch verkacken, also abwarten.

Wissenschaftler Eric Sacks will die Stadt sicher machen. Wie? Keine Ahnung. Mit seinem Sack vielleicht. Hahahaha. Okay, Schluss mit den schlechten Gags. Die kann der Film auch noch selber machen.

Der Foot Clan will die U-Bahn sprengen und April ist mittendrin. Die Turtles kommen wieder vorbei, aber es ist zu dunkel, um sie wirklich zu erkennen. Wisst ihr, dafür, dass man sich durch die Exposition zu Beginn eine Originstory hätte sparen können, hat man hier ganz schön viel Originstory. April verfolgt die Turtles und wird natürlich ohnmächtig. Ich weiß übrigens, dass ich damit alleine bin, aber die Turtles in den 90er Filmen sahen besser aus. Liegt vielleicht daran, dass sie sich an die Gesetze der Physik halten mussten und nicht durchgehend wild durch die Gegend gehüpft sind.

April guckt sich alte Aufnahmen aus den Sacks Laboren an, wo Experimente mit Schildkröten an der Tagesordnung stehen. Die Turtles versuchen sich derweil an Humor und scheitern kläglich. Dafür werden sie von Splinter bestraft. Oder dafür, dass sie die Kanalisation verlassen haben. Kommt aufs gleiche raus.

April steigert sich in die Turtle-Sache herein und wird dafür entlassen. Sie geht zu Sacks und erzählt ihm alles und er antwortet mit Exposition. Irgendwas mit einem Gegenmittel für eine chemische Seuche, die die Turtles in sich tragen. Dann kriegt sie eine Einladung von den Turtles und lernt Splinter kennen oder besser gesagt trifft ihn wieder, denn er und die Turtles waren ihre Haustiere. Splinter gibt ein wenig Exposition zum Besten und so langsam sollten wir die Vorgeschichte dann auch Mal zusammen haben.

Sacks arbeitet mit Shredder zusammen und das muss unbedingt jetzt gezeigt werden, damit man auf gar keinen Fall eine überraschende Wende später im Film bringen kann. Er hat für Shredder eine Rüstung gebaut und der will heute Schildkrötensuppe zum Abendessen. Splinter weiß das nebenbei alles bereits, also bleibt auch für die Figuren keine Überraschung übrig.

Shredder und sein Foot Clan kommen in die Kanalisation und es wird rumgekloppt. Keinen nennenswerten Highlights hier. Eben CGI-Rumgekloppe. Splinter opfert sich, um seine Jungs zu retten, was absolut gar nichts bringt, denn die Turtles ergeben sich und alle werden gefangen genommen. Nur April und Raphael bleiben in der Kanalisation zurück und verarzten Splinter so einigermaßen. Dann folgen sie einem Sender, den Donatello immer dabei hat, um Shredder zu erledigen und die Turtles zu retten. Da sie kein Auto haben, muss Kameramann Vern fahren, der beim Anblick der Mutantenschildkröte mit dem roten Bandana beinahe einen Herzinfarkt erleidet.

Sacks ist absolut weggeblasen vom Anblick der Turtles und ist froh, dass sie damals keine Hasen genommen haben. Ich nicht, denn das hätte ich gerne gesehen. Böse Typen begehen böse Taten und deshalb demonstriert Sacks anhand eines ahungslosen Foot Clan Henchman seinen Plan mit tödlichen Chemikalien, mit denen er die Stadt beherschen wird. Und die Turtles tragen bekanntlich das Gegenmittel in sich, mit dem er die Stadt dann retten und zum Gott wird. Toller Plan.

Raphael kommt an und muss genau zwei Typen weghauen, dann steht er schon Shredder gegenüber. Helden wachsen mit ihren Taten. Die sind hier so simpel, dass es mich wundert, dass die Turtles nicht einfach wieder auf ihre Normalgröße schrumpfen.

April und Verne befreien die gefangenen Turtles, indem sie ihnen Adrenalin spritzen und die sind jetzt so aufgedreht, dass sie einfach nur noch nerven. Nachdem sie mal schnell eine handvoll Foot Soldiers weggehauen haben, geht es zurück nach Manhattan. Unterwegs gibt es allerdings eine Raketenwerferattacke und jede Menge schlechtes CGI, weil das ganze Budget für die Turtles selbst draufging. Die sehen aber wohlgemerkt auch durchgehend gut aus. Also, dafür, dass sie eben CGI sind, was prinzipiell selten gut ist.

Irgendwie kommen die Turtles trotz Lawinen und Jeeps und Jeeps in Lawinen am Ziel an und machen spaßigen Beatboxscheiß im Aufzug, weil … soll wohl cool sein. Ist aber nur langweilig. Auf dem Dach kommt es zum großen Endkampf gegen Shredder. Währenddessen wollen April und Verne den bösen Sacks aufhalten, aber der hat eine Knarre. Mit der hat er nebenbei Aprils Vater umgebracht, aber lasst uns das einfach vergessen, denn ausgelutschter geht es halt echt nicht mehr.

Sacks wird entwaffnet und Shredder vom Dach gekickt, aber so simpel ist es dann doch nicht, denn Shredder kommt wieder und reißt den Turm mit der Chemikalie ab und dann hängen er und April an dem Turm rum und die Turtles müssen sie retten und Shredder vom Turm kicken und der Tag ist gerettet. Und dann stürzen alle mit dem Turm ab und jeder darf nochmal was beichten. Michelangelo versteht das Ende von LOST nicht. Das tut niemand, Michelangelo. Das tut niemand.

Natürlich überleben sie alle und Splinter wird auch gerettet und alles ist tralala. Die Turtles bedanken sich noch bei April und Verne für die Hilfe und dass sie das Geheimnis um sie behalten haben. Zum Dank sprengen sie versehentlich Vernes neues Auto, weil der Humor hier ist noch älter als die Original-Serie.

Immerhin nicht so grauenhaft wie ich erwartet hatte, aber absolut langweilig und belanglos. Nicht eine Szene, die ich nicht nach zwei Minuten wieder vergessen hätte. Ich gehe meine Schildkröten füttern …

Blockbuster-Sommer 2019 – King Arthur: Legend Of The Sword

Blockbuster. Sind wir mal ehrlich: Eigentlich waren die schon immer recht stupide und beschränkten sich auf die nötigsten Strukturen, um ihre Charaktere von einem Actionsetpiece zum nächsten zu jagen. Das ist dann mal mehr und mal weniger sinnvoll, aber im Vordergrund steht immer die Unterhaltung durch massenweise Scheiße, die in die Luft fliegt. Nun, das stimmt natürlich nicht ganz, denn Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Moderne Blockbuster allerdings scheinen wirklich größtenteils darauf beschränkt zu sein, Actiongetöse wenig sinnvoll aneinanderzureihen. Vielleicht liegt es aber auch einfach an der schieren Masse von Blockbustern, die mittlerweile auf uns draufhämmert. Früher noch auf den Sommer beschränkt, gibt es heute keinen Monat, in dem uns nicht ein neuer Blockbuster um die Ohren gehauen wird. Quantität über Qualität ist wohl das Motto. Also gehen wir zurück zu den Wurzeln und starten wir den Blockbuster-Sommer auf dem Filmschrottplatz, mit jeder Menge Blockbuster-Müll und solchem, den ich persönlich dafür halte.

KING ARTHUR: LEGEND OF THE SWORD – USA – UK – 2017 – 126 Min.

Blockbustergerecht haben wir es hier mit einem Team von großen Namen zu tun, die von Regisseur Guy Ritchie (der kürzlich mit ALADINN die vermutlich nächste Katastrophe abgeliefert hat) geleitet.
Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Joby Harold und Lionel Wigram, mit dem er schon öfter zusammengearbeitet hat. Ansonsten treten die beiden aber eher als Produzenten hinter die Kamera.
Ich gehe jetzt nicht auf jeden Darsteller hier einzeln ein, denn wir kenne die eh alle. Charlie Hunnam, Jude Law, Djimon Hounsou, Eric Bana, Aiden Gillen und weitere schwingen hier die legendären Schwerter.

Wisst ihr, das Mittelalter ist ja schon eine interessante Epoche vom heutigen Blickwinkel aus. Ich meine, all unser Wissen über diese Zeit stammt aus irgendwelchen Schriften und Überlieferungen. Man wird nie genau wissen, was es wirklich gab und was nicht. Gab es vielleicht tatsächlich Drachen? Oder sogar Zauberer und Hexen, die wegen ihrer Kräfte ausgerottet wurden? Vielleicht ist die heutige Fantasy gar keine Fantasy, sondern in Wirklichkeit die Realität. Wir werden es nie erfahren. Was wir aber ganz sicher wissen, ist, dass es keine Riesenelefanten mit Irokesenhaarschnitt gab, die den König antröten, während irgendwelche Typen auf einer Holzpyramide, die sie auf ihrem Rücken tragen wie die Scheibenwelt, in die Schlacht reiten. Die gibt es nur in diesem Film und da bleiben sie hoffentlich auch.

König Uther will Frieden, also wird er hintergangen und Vortigern setzt sich auf den Thron. Immerhin wurde Sohn Arthur in Sicherheit gebracht und kann jetzt bei Nutten aufwachsen, um später Rache zu nehmen oder so.

Die wohl schlimmste Zeitraffermontage die ich je erleiden musste, zeigt, wie Arthur ständig vors Fressbrett kriegt, aber ein guter Taschendieb wird und dann nicht mehr vors Fressbrett kriegt, weil er ein Kung-Fu-Meister wird oder sowas. Es ist mir zu egal, um nachzuschauen.

Ursula aus Arielle erklärt Vortigern, dass das Schwert von Uther sich zeigt und der rechtmäßige König es aus dem Stein ziehen wird. Wieso steckt das überhaupt in dem Stein? Hat Vortigern das selbst da reingesteckt, nachdem er Uther gemeuchelt hat?

Arthur erzählt seine Lebensgeschichte und Ritchie versucht hier, seinen Gangster-Dialog-Schnitt-Gegenschnitt-Stil auf den Film zu übertragen, aber so richtig will es nicht gelingen. Ist aber bisher die beste Szene hier, also will ich mal nicht so sein. Hunnam hätte nebenbei einwandfrei in die Ritchie Gangsterfilme gepasst. Einen Actionstar hingegen sehe ich in ihm ganz und gar nicht.

Vortigern veranlasst, dass alle jungen Männer sich am Schwert versuchen müssen, damit er den Königsanwärter direkt killen kann. Arthur ist an der Reihe und zieht das Schwert aber mal sowas von aus dem Stein, das man gefühlt siebzig Zeitlupen einsetzen muss, um es nicht zu verpassen. Es wird ewig rumgedödelt und dann soll Arthur geköpft werden, aber die Magierin wargt in einen Adler und greift den Henker an und dann greifen auch die Wachhunde an und irgendwie kann Arthur gemeinsam mit ein paar anderen Heiopeis entkommen, indem sie von einer tausend Meter hohen Klippe ins Meer springen. Das ist nebenbei noch das am wenigsten dumme an der Szene gewesen. Klippen in Filmen sind eben immer tausend Meter hoch. Warum aber mehr als ein Dutzend Ritter nicht in der Lage sind, sich gegen einen Adler und zwei Hunde zu behaupten, bleibt offen. Vermutlich heuert Vortigern nur Aushilfskräfte an.

König Uthers ehemalige Berater Bedivere und Bill wollen den Aufstand proben und deshalb soll Arthur mit Excalibur an ihrer Seite kämpfen. Dummerweise übt das Schwert aber eine magische Macht aus, durch die Arthur bewusstlos wird, wenn er es in die Hände nimmt. Die Magierin erklärt, dass er das Schwert abstößt und nicht umgekehrt und er muss lernen, sich und Excalibur zu kontrollieren und dafür muss er in die dunklen Länder. Ja, es istdie altbekannte Heldentrainigsreise. Kann man machen. Hier natürlich wieder in einer Montage, weil Ritchie die über alles liebt. Arthur kämpft gegen Riesenschlangen, Riesenspinnen und Riesenfledermäuse. Komisch, dass ausgerechnet die Riesenelefanten offenbar im Urlaub sind.

Durch Excalibur sieht Arthur die Vergangenheit und will jetzt doch Rache, weil das eben die einzige Möglichkeit ist, so eine Geschichte aufzuziehen. Ihr wisst schon: KISS. Keep It Simple Stupid. Die Vergangenheit zeigt immerhin, dass Uther mit seinem eigenen Schwert erstochen wurde und sich anschließend in Stein verwandelte. Deshalb ist das Schwert also im Stein. Die restliche Geschichte des Schwerts ist das übliche „Merlin gab es an die Frau im See und blablah jetzt hat es Arthur“.

Der will jetzt also Vortigern schnetzeln und dafür brauchen sie die Unterstützung der Familien und muss schonmal einen Palast abfackeln. Und das macht man natürlich in einer Montage.

Vortigern sieht seine Unterstützung wegbrechen und beruft den Rat der Barone ein. Heißt nicht wirklich so, aber klingt besser als „lass uns mal mit den Baronen treffen“. Generell leidet der König hier unter dem üblichen Problem, dass er zu passiv ist, um wirklich interessant zu sein. Da rettet auch Jude Law nix, wenn er nichts zu tun kriegt.

Arthur tigert um das Schwert herum und hadert mit sich selbst. Die Magierin macht die Philosophin und labert aufbauenden Quark und dann erfahren sie, dass König Möchtegern in drei Tagen zum großen Baronentreffen fahren wird. Also wird ein Hinterhalt geplant und das bringt uns natürlich die nächste Montage. Der König hat den Braten gerochen und schickt einen Doppelgänger. Arthur wittert diese Falle und jeder ist hier wirklich mal sowas von gut im Plänedurchschauen, dass es wundert, dass sie überhaupt noch was planen.

Nach actiongeladener Flucht Pfeilehagel, inklusive Krähen, die von der Magierin kontrolliert werden, weil sie es kann, muss Arthur dann wirklich mal mit Excalibur kämpfen. Und das bedeutet natürlich, dass plötzlich die große Magiedruckwelle durch die Gegner pustet und Arthur alle platt macht, was so spektakulär ist, dass man es nur in Zeitlupe bewundern kann. Einige Veretzungen müssen auskuriert werden, aber König Vorgestern ist ihnen in ihr Versteck gefolgt und schneidet dem armen Mike Ohren ab und Kehle durch, was dessen Sohn gar nicht befürwortet.

Arthur und der Rest der Revolution sind geflohen und Arthur hadert immer noch mit dem Schwert und so, was irgendwie dramatischer wäre, wenn er es nicht schon längst eingesetzt hätte. Um nochmal unmissverständlich klarzustellen, dass er keinen Bock auf Excalibur hat, wirft er es in den See, wird dann aber von der Frau im See ins Wasser gezogen und bekommt eine Zukunftsvision, dass König Vortigern das Land in Schutt und Asche legen wird. Und er soll der Magierin trauen. Aha. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Nun, doch, denn die Magierin und Mikes Sohn sind dem König in die Hände gefallen und wenn sie die beiden lebend wiedersehen wollen, müssen sie zum Schloss kommen. Das bietet natürlich eine hervorragende Möglichkeit für Rückblenden und eine Montage. Arthur reitet also los und die Magierin hat sich in eine Schlange gewargt. Aber König Wärergern ist reaktionsschnell und killt die Schlange. Gerumpel und Geschüttel. Was ist besser als eine Schlange? Genau. Eine Riesenschlange, die alle Schergen Im Saal frisst, außer den König.

Arthur greift dann halt zum Schwert und es gibt wieder Druckwellen-Zeitlupen-Action aus der CGI-Hölle. Damit es nicht ganz so repetitiv wirkt, hat man neben der Zeitlupe auch noch den schnellen Vorlauf entdeckt und jetzt ist das wirklich nur noch ein unschaubarer Brei.

Wie zu erwarten, kommt es natürlich noch zum Duell zwischen Arthur und dem König, der seine Frau opfert, um magische Kräfte zu erhalten und zu Ochsen-Skeletor mit Hörnern zu mutieren. Ich mache es kurz, denn ich kann einfach keine Rückblenden und Visionen mehr ertragen. Arthur gewinnt, indem er Skelegern mit Zeitlupen-Schnellvorlauf- Technik in den Wahnsinn treibt. Oder er sticht ihn einfach ab.

Natürlich brauchen wir noch eine Montage, in der alle zum Ritter geschlagen werden und England im Frieden rumdümpelt, den König Arthur dem Pöbel gebracht hat. Und die Tafelrunde führt er auch noch schnell ein.

Hui, das war ja schonmal ein guter Start in den Blockbuster-Sommer was? Aber ich fürchte, es wird noch besser werden. Ich gehe rückblendende Visionen haben …