Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Mal aktuell: Lights Out

Wirklich viel gibt es zum heutigen Film gar nicht zu sagen. Schließlich ist es einer dieser typischen Horrorfilme mit einem Monster, das es halt zu erledigen gilt. Aber ein paar Sätze will ich dann doch dazu schreiben.

LIGHTS OUT – USA – 2016 – 81 Min.

Wie wohl mittlerweile jeder weiß, basiert der Film auf einem Kurzfilm des gleichen Regisseurs, der vor 3 Jahren im Netz rauf und runter lief. Die interessanteste Frage für mich war hier eigentlich, ob es gelingt, diese Idee auch über Spielfilmlänge aufrechtzuerhalten.

Das gelingt tatsächlich ganz gut. Etwas Zeit geht natürlich dafür drauf, die übliche Hintergrundgeschichte aufzudecken. Die ist nicht sonderlich originell und führt zudem dann auch noch zum leider recht lahmen Ende. Da fehlte mir zum Schluss einfach noch ein guter Kniff, um mich wirklich vollends von der Geschichte zu überzeugen. Aber gut, von einem Horrorfilm sollte man mehr wohl auch nicht erwarten.

Was der Film ganz gut macht, ist das Spiel mit dem Licht aus/Licht an-Gedanken, auf dem die ganze Idee nun mal beruht. Besonders gut hat mir gefallen, wie das Monster immer wieder verschwindet, wenn ein Schuss aus einer Pistole auf sie abgefeuert wird, weil es ja für den Bruchteil einer Sekunde hell wird. So richtig hat diese ganze Geschichte am Ende aber leider keine Bewandnis mehr. Soll heißen, die Bezwingung des Monsters hängt nicht im Geringsten davon ab, ob es nun hell oder dunkel, oder was auch immer ist.

Was man leider überhaupt nicht macht – und was ich mir hier ehrlich gesagt erwartet hatte – ist mit der Idee zu spielen, ob da überhaupt wirklich ein Monster in der Dunkelheit lauert, oder nicht. In der ersten Szene des Films lässt man diese Herangehensweise mal kurz aufblitzen, wirft das dann aber direkt über Bord. Der Rest sind dann größtenteils Jumpscares. Dazu muss man aber auch sagen, dass sich ein Monster wie dieses halt ohne Jumpscares kaum bis gar nicht umsetzen lässt.

Gruselig wurde es dadurch aber nun mal auch nie so richtig. Echte Horroratmosphäre kommt nie auf.Liegt aber wohl auch daran, dass ich das alles so schon tausend Mal gesehen habe.

Am Ende bleibt halt ein kurzweiliger Horrorschinken, der nicht wirklich schlecht ist, aber leider auch einiges an Potenzial liegen lässt. Kann man sich aber durchaus mal angucken.

Schrottsommer 2016 – Sommerferienlager

Ich bin ehrlich: Als ich den heutigen Film für den Schrottsommer ausgesucht habe, dachte ich eigentlich, das wäre so eine grottenschlechte Feriencampkomödie mit ein paar Titten, notgeilen Jungs und den üblichen schlechten Witzen. Nachdem ich dann aber den Alternativtitel „Bloody Pom Poms“ gesehen habe – und ich feststellen musste, dass menstruale Aufklärungsfilme doch eher was aus den 70ern waren – dämmerte mir, dass es sich um etwas anderes handeln könnte. Ein Blick auf das Cover des Films unterstrich diese Vermutung, denn Totenkopfcheerleaderinnen sind wohl eher weniger zu schlechten Witzen aufgelegt. Wie sich herausstellte ist es ein grottenschlechter Camp-Slasher mit ein paar Titten, notgeilen Jungs und den üblichen schlechten Witzen. Ist ja auch nicht verkehrt, denke ich. Und mit etwas Glück wird es mal wieder so lächerlich, dass man mehr zu lachen hat, als es bei einer schlechten Ferienlagercomedy jemals der Fall sein könnte.

CHEERLEADER CAMP – USA – Japan – 1988 – 89 Min.

Direkt die erste Szene stellt mal klar, dass das hier total lahme Grütze wird. In einem Traum cheerleadet irgendeine Tussi rum und verkackt alles. Ihre Eltern stehen auf der Tribüne und sind extrem enttäuscht. UNd dann wird die Tuse von ihren Pom Poms angegriffen. Kein Film, der mit einer Traumsequenz anfängt, kann gut werden.

Die Cheerleadertruppe fährt also zum Camp und der fette Timmy hält seinen Arsch aus dem Fenster und steckt dann fest. Wow. Doch ne schlechte Comedy? Ms. Tipton begrüßt sie dann alle und wir erfahren die Namen der Hauptdarsteller. Äh, Alison und noch ein paar andere halt. Letztlich sowieso egal, da sich die Ischen eh alle auf gleiche Weise anzicken.

Timmy bespannt die Tussis beim großen Tittenvergleich und kommt dann als fette Hausfrau verkleidet angelatscht. Die Weiber bedecken schnell ihre Tüten und werfen ihn in den See. Also bisher hat das wirklich mehr von einer grausamen Komödie.

Der Sheriff guckt durch sein Fernglas und wird vom alten Pop angelabert, was zu absolut gar nix führt.

Alison findet Susan mit aufgeschlitzten Pulsadern. Ms. Tipton palavert was von Susans inneren Dämonen und etwas später machen die Mädels aus Trauer eine Kissenschlacht.

Eine schnöde Sache wie ein Selbstmord kann echte Cheerleaderinnen natürlich nicht davon abhalten, den bevorstehenden Contest trotzdem ernster zu nehmen, als alles andere, was jemals irgendwie ernst genommen wurde.

Alison ist nebenbei depressiv, glaube ich. Erst hatte sie am Anfang den komischen Traum und jetzt glaubt sie, dass ihre Visage komplett blutverschmiert ist. Und dann latscht sie durch ein dunkles Lager, um einen Schluck Milch zu trinken und die Leiche von Susan, die im Regal neben der Milch liegt, fällt auf sie drauf. Und dann geht der Oscar an die Leiche, die in ihrer Starre mehr Facetten aufweist, als es die Darstellerin von Alison zu Lebzeiten jemals könnte. Daniel Radcliffe hat sich da sicher einiges abgeschaut.

Ms. Tipton hat ihre Titten rausgeholt um mit dem Sheriff zu vögeln. Timmy guckt sich das natürlich alles an, weils lustig ist, oder so.

Zwischenfazit: Schöne Brüste hier im Film. Nichts übertrieben-aufgepumptes. Wirkt alles sehr echt. So kann es weiter gehen … ach, und der Rest ist lahme Scheiße.

Ms. Tipton hält eine Ansprache über die Würde, die nur Cheerleader aufbringen können. Ich erspare mir an dieser Stelle mal jeden Kommentar. Der Satz spricht wohl für sich. Timmy zeigt dann ein Video von Tiptons Bettabenteuer mit dem Sheriff und alle feiern es derbe ab. Würde und so. Ist klar.

Alison und Brent machen rum, aber Alison hat Migräne, oder so. Im Traum vögeln sie aber trotzdem rum und alle gucken zu. Habe ich eigentlich schon erwähnt, wie sehr ich Traumsequenzen hasse? Dieser Film ist also genau das richtige für mich, wie es scheint.

Alle gehen schwimmen. Und am Ende sind dann doch nur noch Alison und Brent im See und machen rum. Aber Alison hat Migräne, oder so … ich habe ein Deja Vu. Brent haut dann ab. Ich kanns verstehen. Alison hat bestimmt schöne Titten, aber sie weigert sich einfach strikt, diese auch mal rauszuholen.

Theresa oder so ähnlich wird mit einer Heckenschere durch den Nacken abgestochen. Alison hat dann einen Traum, in dem sie Theresa mit ihren Pom Poms aufschlitzt, weil die mit Brent rummacht. Nur so ein Gdanke, Alison: Aber vielleicht hat Theresa Brent mal ihre Möpse gezeigt. Wenn du gleichziehst, hat er keinen Grund mehr fremdzugehen.

Cory, die aus irgendeinem Grund durchgehend im Krokodilkostüm rumlatscht, weckt Alsion, weil gleich der Maskottchenwettbewerb ansteht. Cory rockt die Bude mit ihrem Crocodile Rock Dance und wird dann von Ms. Tipton um den Sieg beschissen, da die einfach das Huhn zum Sieger erklärt. Willkommen in der fantastischen Welt der Cheerleadersommerferienlager. Warum zur Hölle war ich nie da?

Timmy und Brent verkacken dann die einstudierte Nummer, weil Pam (so hieß die Heckenscherenhenne also) fehlt. Ms. Tipton ist nicht erfreut über diese Zirkusnummer. Alison geht mal frische Luft schnappen.

Bonnie wird zur Queen gekürt und es gibt grauenhaften 80er-Jahre-Rock. Live. Von einer grauenhaften 80er-Jahre-Rockband. Und die Leute tanzen dazu. Grauenhaften 80er-Jahre-Tanz. Es ist einfach grauenhaft.

Alison latscht durch den Wald und sucht Pam und Theresa (ich wusste doch, dass es hier eine Theresa gibt). Die findet gerade Pam und schreit. Und schreit. Und schreit. Und dann wird sie von nem Auto überfahren, oder sowas in der Art. Habs nicht gerafft.

Die anderen suchen immer noch nach den beiden. Außer Timmy, der sich zu den grauenhaften Klängen der grauenhaften 80er-Jahre-Rockband mit grauenhaftem Fusel besäuft und eine Tussi abknutscht, die nicht abgeneigt ist. Ms. Tipton macht nebenbei ähnliches.

Ms. Tipton wird im Wald … ich weiß auch nicht … erschossen? Mit einem Bogen? Ich habe keinen Plan. Jedenfalls stolpert sie minutenlang durch den Wald und findet Alison in einer Hütte, wo sie dann endlich zusammenbrechen kann. Ah, sie hat ein Hackebeil im Rücken. Der Mörder ist also ganz eindeutig: HACKEBEIL HARRY! Nee, wartet, der hätte sie mit einem Dildo umgebracht. Müssen wir wohl weiter raten.

Massenpanik bricht aus und alle hauen mit ihren Autos ab. Wisst ihr, das ist doch eigentlich schon der pure Unrealismus. Zu einem echten Cheerleadercamp würde man doch ganzsicher mit einem Bus anreisen. Nur das Alison-Dance-And-Cheer-Team-Of-Desaster bleibt zurück. Weil jemand das Batteriekabel des Vans durchgeschnitten hat. Also beschließt man, die 40 Meilen bis zur Zivilisation zu laufen. 40 Meilen? In was für einem Wald an welchem Arsch der Welt haben die das Camp bitte gebaut?

Die Gruppe trifft auf Pop und hält ihn für den Killer. Also rennen sie zurück. Außer Timmy, der ganz hervorragend in einen Blockbuster dieses Jahrtausends passen würde. Ihr wisst schon, diese Kackfilme, in denen alles zu Bruch geht, tausende von Leuten sterben, aber die Charaktere trotzdem alles mit dämlichen Sprüchen kommentieren und sowieso nicht den Hauch von echten Menschen darstellen. Timmy passt da gut rein, denn während alle anderen um ihr Leben rennen, filmt er sich beim Kacken.

Die anderen finden dann seine Kamera und sehen darauf nicht nur Timmy beim Scheißen, sondern auch, wie der mit einer Axt weggeschnetzelt wird. Brent baut eine geniale Bärenfallenfalle über der Tür zur Hütte, in die der Sheriff latscht, weil er helfen will. Brent läuft also in den Wald und trifft auf Pop, der ihn abknallen will. Aber Cory ist plötzlich ebenfalls bewaffnet und erschießt Pop.

Alison, Brent, Cory und Bonnie sitzen am Lagerfeuer und trinken Tee. Brent will Alison knallen, aber die hat Migräne, oder so.Cory sagt dann, dass Brent der Killer ist, weil … Cory das halt sagt. Ich machs jetzt kurz, das ergibt doch sowieso alles keinen Sinn: Cory drückt Alison den Revolver in die Hand, von dem ich immer noch nicht weiß, wo sie ihn eigentlich her hat. Alison und Cory suchen Brent. Der hat gerade Bonnie gekillt. Also ballert Alison Brent weg und die Bullen kommen dann auch mal vorbei, um die Zeugen zu befragen. Cory hofft, dass Alison sich ihre Träume erfüllen kann und joggt davon.

Alison wird in den Krankenwagen verfrachtet und der Cop fragt, warum sie all die Leute getötet hat. Cory steht auf einem Hügel und cheerleadet rum, während ich mich frage, was mir dieser Film eigentlich vermitteln wollte, außer, dass der Drehbuchautor selbst keine Ahnung hatte, wer denn eigentlich der Killer ist. Gebt mir ein S. Gebt mir ein C. Gebt mir ein H. Gebt mir ein R. Gebt mir ein O. Gebt mir zwei T … Ich kapiere es immer noch nicht ….

Mal aktuell: Ghostbusters

Normalerweise starten meine Beiträge hier im Blog ja mit einer kurzen Einleitung, die oft auch nicht mal wirklich etwas mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, dass in dem Blogpost besprochen wird. Ich verliere mich nun mal gerne in geistigem Schwachsinn, der einfach so aus mir heraussprudelt. Der Film, den ich jetzt besprechen werde bietet was das angeht so viele Punkte, über die ich jetzt ewig palavern könnte.

Normalerweise würde ich das nicht tun, da ich in meinem unnötigen Wirrwarr trotz allem versuche, schnell auf den Punkt zu kommen. Aber der Film, den ich jetzt besprechen werde, verlangt einfach danach, erst mal durch den großen Themensalat der Geisteskrankheiten getrieben zu werden, bevor man das eigentliche Machwerk überhaupt bestaunen konnte.

Normalerweise ist es nämlich so, dass die Leute zwar doof sind, sich aber trotz allem noch irgendwo eine Grenze setzen, was das Nach-Außen-Tragen dieser geistigen Beschränktheit betrifft. Der Film, den ich jetzt besprechen werde, bildet da aber eine gewaltige Ausnahme. Denn wenn ich Leute sage, meine ich wirklich ALLE Leute. Von Kritikern, über Pseudo-Fans, bis hin zum Produktionsteam und die Marketingabteilung. Alle haben sich, was diesen Film angeht, verhalten, wie die letzten gehirnamputierten Kindergartenblagen auf Crack.

Und da kann ich dann einfach nicht meine Fresse halten und muss etwas ausführlicher darauf eingehen, wie komplett banane einfach alles ist, was mit diesem Film zu tun hat. (Mal abgesehen vom Film selbst, der wahrscheinlich einfach Müll ist, aber dazu später mehr).

Alles begann damit, dass Bill Murray ein Arschloch ist, und sich mit Harold Ramis verkrachte, als sie zusammen an Groundhog Day arbeiteten. Okay, ihr denkt jetzt sicher: „Ist der Typ irre? Fängt der mit alten Lapalien von vor 30 Jahren an. Lyncht den Affen.“ Aber warter ab, denn das ist nicht ganz unwichtig.

Bill Murray und Harold Ramis, beide Stars der Original-Ghostbusters, hatten sich also verstritten. Und so stand einer weiteren Fortsetzung des Franchises lange Zeit genau dieser Streit im Weg. Murray weigerte sich strikt, einen weiteren Film um die Geisterjäger zu drehen.

Vor allem Dan Aykroyd allerdings versuchte immer wieder, einen weiteren Aufguss voranzutreiben. Wahrscheinlich, weil er merkte, wie seine Karriere den Bach runter ging – und sein Verstand ebenfalls, aber das haben wohl nur Außenstehende gemerkt und er selbst nicht.  Jedenfalls gab es jede Menge, von Aykroyd inszenierte Versuche, das Franchise neu zu beleben. Aber Murray schmetterte alle Versuche ab. Er wollte Partout keinen weiteren Ghostbusters machen. Bis er dann – nach kurzen Flirts mit der Idee eines Animationsfilms, der wohl auch scheiße gewesen wäre – doch zusagte, bei dem Projekt dabei zu sein. Eventuell hatte ihn die Mitwirkung an dem Videospiel wieder auf den Geschmack gebracht. Wie auch immer, er war im Boot und alle Segel waren gesetzt und dann …

… starb Harold Ramis. Und das Projekt mit ihm. Und das natürlich auch zu Recht. Ohne Ramis hätte es einfach keinen Sinn gemacht, eine Fortsetzung zu machen, genau so, wie es zuvor ohne Murray sinnlos gewesen wäre.

Die originalen Geisterjäger waren also raus aus der Nummer. Aber wir wissen alle, wie Produktionsstudios sind. Man hatte das Franchise, mit dem sich jede Menge schnelle Kohle machen lässt, also muss man da einfach was mit anstellen. Und dann kam die Ankündigung: Es kommt ein neuer Ghostbusters! Mit einem rein weiblichen Cast.

Ja, das geht nicht anders. Es müssen Frauen sein. Keine Männer. Kein gemischtes Team – weil das ja sogar fast schon innovativ wäre heutzutage. Nein, Frauen! Und so begann es …

Ein gewaltiger Shitstorm wurde losgetreten, durch die Ankündigung, dass die geliebten Geisterjäger plötzlich weiblich sein sollten. „Das geht ja gar nicht“, dachten sich die schwanzgesteurten Mega-Super-Duper-Fans dieses Franchises, das aus einem guten und einem mittelmäßigen Film bestand, die 30 Jahre alt waren. „Titten können keine Geister fangen“, dachten sich die selbsternannten Experten, die genau verstanden hatten, dass selbstverständlich nur ein Mann Übung darin haben kann, eine Strahlenkanone in der Hand zu halten. Nun ja, kein Wunder, dass diese Leute das dachten, wenn ihr mich fragt.

Damit aber nicht genug, denn diese Hasstirade gegen Frauen lieferte den ebenso kurzsichtigen Machern des Films ein Totschlagargument, wie man noch keines zuvor gesehen hatte.

Generell muss man an dieser Stelle mal sagen, dass dieses ganze Frauenhassargument auch sowas von übertrieben groß gemacht wurde von den Beteiligten, dass man sie alle kastrieren sollte. Was man nämlich hier mal ganz gekonnt übersehen hat, ist die Tatsache, dass die Mehrheit nicht gegen die Frauen war, sondern generell gegen einen neuen Cast. Und ich kann es absolut nachvollziehen. Es gibt nun mal Dinge, die sich nicht so einfach ändern lassen: Sylvester Stallone ist Rocky. Bruce Willis ist John McClane. Harrison Ford ist Indiana Jones. Und das geht nebenbei auch bei den Frauen so weiter: Sigourney Weaver ist Ellen Ripley. Carrie-Anne Moss ist Trinity. Kate Beckinsale ist Selene. Und Bill Murray, Dan Aykroys, Harold Ramis und Ernie Hudson sind verdammt noch mal die Ghostbusters. Es liegt doch einfach in der Natur der Sache, dass die Fans der Originalfilme erst mal dagegen sind, dass man „ihr“ Franchise eventuell verschandeln könnte, durch irgendeinen Kackfilm, der nur dazu da ist, Knete zu machen. Als Tom Hardy als neuer Mad Max verkündet wurde, waren auch erst mal alle am Kotzen. Da wurde aber auch kein Fass aufgemacht, dass alle Tom-Hardy-feinlich sind. Und am Ende wurde das Ergebnis sogar so heftig gefeiert, dass ich bis heute nicht weiß, ob ich bei dem Film irgendwas nicht verstanden habe. (Obwohl ich ihn wohlgemerkt auch gut fand; mehr aber eben auch nicht). Das aber nur mal so nebenbei. Zurück zum Text:

Eine Zeit lang wurde es sogar verhältnismäßig ruhig um das Thema. Bis dann die ersten Bilder der neuen Ghostbusters veröffentlicht wurden. Wenig konstruktiv wurde kritisiert, dass die Anzüge scheiße aussehen und überhaupt das alles nicht gut rüber kommt. Wie gesagt: wenig konstruktiv. Antwort der Filmemacher angeführt von Paul Feig: „Ihr seid doch alle frauenfeindlich.“

Diese Setfoto-Debatte gab den Startschuss für einen nie dagewesenen Kleinkrieg zwischen völlig kleingeistigen Kasperköppen auf beiden Seiten. Nachdem weitere Bilder und anschließend auch Trailer veröffentlicht wurden, begann die Kritik an dem ganzen durchaus konstruktiver zu werden. Schlechte Gags, schlechter Style, wirkt lieblos etc. Man kennt die üblichen Kritikpunkte ja. Ich selbst habe die ja auch oft genug gebracht, denn was das angeht, stehe ich voll auf der Seite der Kritiker. Ich finde die Trailer unlustig, lieblos, unstylisch, zu bunt, einfach scheiße. Laut Paul Feig bin ich deshalb ein Frauenhasser.

Noch nie habe ich erlebt, dass sich erst Kritiker und anschließend Macher in einer Blase der offenbar völligen Unangreifbarkeit befinden. Egal, welche Kritik dem Film entgegentrat, es wurde alles auf Frauenhass geschoben. Natürlich eine ganz hervorragende Methode, mit Kritik umzugehen. Und sie zeigt mal wieder sehr gut, dass nicht nur die Zuschauer ahnungslose Arschlöcher sind. Nein, die Leute hinter den Filmen haben auch absolut keine Ahnung, was sie da treiben.

So ging es also hin und her. Aus jeder kleinen Scheiße wurde eine Sexismus-Debatte. Und jedem ging das Ganze nur noch tierisch auf die Nerven. Was macht man also als Marketingabteilung des Films? Genau. Man zwingt den Leuten das Thema auf, indem die neuen Ghostbusters einfach überall auftauchen. Quasi genau so nervig wie Deadpool. Und genau so scheiße. Und eigentlich hatte dann überhaupt niemand mehr Bock auf den ganzen Quark und es gab eigentlich nur noch ein leises Aufstöhnen, wenn das Thema aufgebracht wurde.

Paul Feig, der zwischendurch noch kurz alle Nerds als Arschlöcher bezeichnet hat, musste aber als Gottes Geschenk an die Feministinnen dieser Welt immer mal wieder betonen, wie toll sein Film doch geworden ist und das es daran absolut nichts auszusetzen gibt. Er hat also einen perfekten Film gemacht, an dem nichts kritisiert werden darf. Und wer das doch tut, ist ein Frauenhasser und steht direkt auf seiner Abschussliste.

Huiuiui. Zum Glück halte ich mich mit Kritik ja immer vornehm zurück. Da kann mir ja nichts passieren.

Ach kommt, wem mache ich was vor. Bevor ich mich dem eigentlichen Film widme – den ich wohlgemerkt so gut wie möglich abseits dieses ganzen hirnlosen Vorgeplänkels bewerten werde – sage ich schon mal im Voraus:

FICK DIE SCHWANZLOSEN FRAUENHASSER, DIE DEN FILM UNNÖTIG KRITISIEREN!

FICK ALLE, DIE MEINEN, DASS DURCH EIN BESCHISSENES REMAKE IHRE KINDHEIT ZERSTÖRT WIRD!

FICK PAUL FEIG, WEIL ER GENAU SO EIN UNEINSICHTIGES ARSCHLOCH IST, WIE DIE KRITIKER AUCH!

FICK SONY, DIE MAL WIEDER MIT ALLER MACHT EINEN FILM DURCHDRÜCKEN MUSSTEN, NUR UM DAMIT DIE GROßE KNETE ZU MACHEN (WAS NEBENBEI OFFENBAR SCHEITERT IHR FICKER! HA HA HA!)

UND FICK BILL FUCKING MURRAY DAFÜR, DASS ER SO EIN STURES SACKGESICHT IST, DER MIT FRÜHEREM MITWIRKEN AN EINER FORTSETZUNG DIESEN GANZEN SCHEIß HÄTTE VERHINDERN KÖNNEN INDEM ER SICH EINFACH MAL NICHT WIE EIN ARSCH VERHÄLT UND ÜBER SEINEN EIGENEN SCHATTEN SPRINGT!

So genug gefickt. Jetzt will ich Frauen sehen … äh … ihr wisst schon was ich meine:

GHOSTBUSTERS – USA – 2016 – 116 Min.

Beginnen wir mal mit dem Positiven: Die Darsteller. Es ist ziemlich offensichtlich, dass die Mädels richtig Spaß mit ihren Rollen hatten.  Und auch alle anderen machen ihre Sache gut. Ja, überraschend, nicht wahr? Der Film ist nicht kacke, weil er mit Frauen ist, sondern weil er einfach kacke ist.

Problem ist nur, dass ihnen quasi nichts gegeben wurde, mit dem sie arbeiten können. Die Charaktere sind entweder einfach nervig (McCarthy), stereotyp (Jones) oder halt einfach da, weil sie nun mal da sind (McKinnon und Wiig). Und da haben wir halt auch mal wieder das bekannte Problem. Keine Sau in dem Film hat irgendwelche Eigenschaften, die ihn greifbar machen. Am ehesten wohl noch Leslie Jones, deren Charakter scheinbar viel über die Geschichte von New York weiß. Tolle Sache. Bringt in dem Film nur leider auch absolut gar nix. Man hätte das ja mal sinnvoll einbauen können, aber das würde ja fähige Writer voraussetzen. Oder einen Regisseur mit Gespür für mehr als billige Gags.

Dazu kommt dann natürlich, dass auch kein Mensch in dem Film irgendwie Interesse daran zeigt, was eigentlich abgeht. Niemand nimmt irgendwas ernst. Da wird zum Beispiel beim Konzert der Sänger von einem Geist weggekloppt und fast um die Ecke gebracht, aber seine Bandmitglieder spielen einfach weiter, als gehöre das alles zur Show. Wenn es schon in dem Film kein Schwein intererssiert was passiert, warum soll mich das dann tangieren?

Und da sind wir beim größten Problem, das ebenfalls kein neues ist. Das Writing ist sowas von lahm und nach Schema F und überraschungsarm, dass man eigentlich durchgehend nur da sitzt und innerhalb von einer Hundertstelsekunde tausend Ideen hat, wie man jede Szene besser und lustiger hätte machen können. Dieses grausame hinrotzen von völlig belanglosem Scheiß ist einfach eine absolute Seuche im Blockbusterkino und alleine dafür gehört dieser Film gehasst. Wie jeder andere dieser beschissenen hingeschluderten Pissfilme auch. Nichts hier ist neu oder frisch. Was aber ja auch nicht zu erwarten war. Nachdem aber Feig so große Töne gespuckt hat, dass er keine Kopie des Originals sondern seine eigene Vision der Ghostbusters machen will, frage ich mich, was aus dieser angeblichen Vision geworden ist. Denn  das hier ist nichts weiter als ein schlechter Remix aus den beiden Original-Filmen ohne neue Ideen. Nur eben mit Frauen. Was aber auch völlig egal ist. Ob da jetzt Frauen, Männer, Transvestiten oder tollwütige Orang Utans die Hauptrolle spielen, macht für den Verlauf des Films überhaupt keinen Unterschied.

Und dieses verschenkte Potenzial ist eigentlich das traurigste daran. Man weiß ja mittlerweile, auf was für dünnem Eis sich Remakes bewegen. Immer wird versucht, es den Old-School-Fans recht zu machen, dabei aber etas neues zu erzählen. Hier hatte man die einmalige Situation, dass man auf die alten Fans überhaupt keine Rücksicht hätte nehmen müssen. Egal, wie das Ergebnis ausgesehen hätte, diese Old-School-Fans hätten sowieso alles scheiße gefunden. Trotzdem strotzt der Film nur so vor Verweisen auf die alten Filme und vergisst dabei komplett, irgendwas neues zu machen. Also ist man auf beiden Ebenen gescheitert, anstatt einfach die Chance zu nutzen und etwas komplett neues zu erzählen.

Absolut bemerkenswert war übrigens Bill Murrays Cameo. Noch nie habe ich eine so lustlose Performance gesehen. Wie gesagt, halte ich Bill für ein ziemliches Arschloch. Ich mag aber seine Filme, einfach weil er trotz allem ein guter Darsteller ist. Aber hier merkt man zu jeder Sekunde, dass er einfach nichts mit dieser Sache zu tun haben wollte. Und wer kann es ihm verdenken? Schließlich war gerade er es, der sich 30 Jahre lang gegen eine Fortsetzung gewehrt hat. Und da fragt man sich doch wirklich: Wenn jemand keine Lust hat, warum zwingt man ihn dann MIT ANWÄLTEN!!!!!!! bei dem Müll mitzumachen. Hätte es irgendeinen Unterschied gemacht, wenn Murray nicht im Film gewesen wäre? Eben. Oder mal was ganz intelligentes: Warum nutzt Feig diese Lustlosigkeit nicht dafür, ihm eine Rolle auf den Leib zu schneidern, die dazu passt. Irgendein Selbstmordgefährdeter oder sowas. Aber das würde ja vom Regisseur erfordern, Improvisationstalent an den Tag zu legen.

Und dann haben wir da ja noch die große Sexismusdebatte. Vielleicht sollte mal jemand diesem selbstgefälligen Arschloch Paul Feig sagen, dass Sexismus in beide Richtungen funktioniert. Nicht, dass mich das großartig interessieren würde, aber sollte es jetzt den Hatern den Spiegel vorhalten, dass JEDER Mann in dem Film ein Trottel ist? Angeführt von einem so doofen Charakter (der zudem auch noch Kevin heißt), dass man nicht mal mehr von Parodie oder Satire sprechen kann. Das ist nichts anderes, als weiteres Öl ins Feuer zu gießen. Darin scheint Paul Feig schließlich ein echter Meister zu sein.

Ihr seht, das Problem mit diesem Film sind nicht die Frauen. Die sind tatsächlich noch das Highlight, da sie einfach mit Spielfreude durch dieses grausam einfallslose Drehbuch springen und das beste aus dem wenigen machen, dass ihnen gegeben wird.

Das Problem sind übrigens auch nicht die CGI-Effekte, die gar nicht so scheiße sind, wie ich nach den Trailern dachte. Gruselig wird es allerdings auch zu keiner Zeit, weil trotzdem alles zu bunt ist. Aber es hätte schlimmer sein können. Nur am Ende übertreibt man es natürlich mal wieder dermaßen mit dem CGI-Overkill, dass ich persönlich nur das kalte Kotzen kriegen kann. Aber das ist nun mal meiner generellen Abneigung gegenüber CGI geschuldet und sicher nicht das größte Problem an dem Film.

Nein, das größte Problem ist ein Mann: PAUL FEIG. Ob ich jetzt mit seiner generellen Art von Humor, oder der des Filmemachens was anfangen kann, sei mal dahingestellt. Dies ist der erste Film, den ich von ihm sehe. Und ich spreche ihm erstens jedes Gespür fürs Geschichtenerzählen und für Atmosphäre ab und zweitens halte ich ihn für ein riesiges Arschloch, dass genau wie die Kritiker, die er die ganze Zeit kritisiert, eine einzige kurzsichtige Meinung hat. Nämlich seine eigene. Und daran lässt er auch nicht kratzen. Und dazu hat er eine unfassbar große Fresse, kann am Ende aber nicht mal ansatzweise was liefern, was dies berechtigt, oder die Kritiker verstummen lassen könnte. Nein, er gibt allen Kritikern mit diesem Film nur neues Futter und bestätigt zudem, dass sie alle recht hatten, dass der Film eben nur ein weiteres komplett überflüssiges Remake von der Stange wird.

Der Film selber ist halt einer dieser lieblos hingeschleimten (pun intended) Blockbuster ohne Herz, die keinen anderen Zweck erfüllen sollen, als den Beteiligten die Taschen mit Geld zu füllen. Das macht ihn aber noch nicht zum schlechtesten Film des Jahres. Den Titel hat sich Independence Day 2 reglich verdient. Ghostbusters sichert sich einen guten zweiten Platz.

Mal aktuell: Independence Day – Wiederkehr

Nun ist es also soweit. Die Fortsetzung auf die niemand gewartet hat ist endlich da. Da ich den ersten Teil nach wie vor für ungewöhnlich unterhaltsam halte und Roland Emmerich bei mir irgendwie immer funktioniert, mit seinen Abrissfilmen, musste ich mir das doch mal genauer angucken. Ohne Erwartungen war ich also in:

INDEPENDENCE DAY: RESURGENCE – USA – 2016 – 120 Min.

Und was soll ich sagen: Was war das für eine langweilige Grütze!

Fangen wir mal mit der „Story“ an. Da war natürlich schon der Vorgänger kein Exemplar von unfassbarer Kreativität. Was macht man also? Genau: Man erzählt einfach genau die gleiche unkreative Scheiße noch mal. Nun ja, und irgendwo in diesem Gewühl von Szenen, die man quasi genau so auch schon im ersten Film gesehen hat, gibt es dann eben noch ein paar „neue“ Ideen, die sich in Innovationslosigkeit in der selben Reihe anstellen.

Nun könnten es natürlich die Charaktere retten, aber die sind auch nur Abziehbilder und so dermaßen langweilig und uninteressant, dass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, warum mich überhaupt tangieren soll, ob die jetzt ihren Arsch retten, oder eben nicht. Nicht mal die Charaktere, die aus Teil 1 wieder dabei sind, können auch nur ansatzweise irgendwas dazu beitragen, dass man hier mitfiebert. Dazu sind einfach alle Beteiligten zu egal. Humor sucht man nebenbei auch vergeblich. Während es im Erstling zumindest noch ein paar coole Sprüche gab, die das ganze etwas auflockern, findet man hier einen Rohrkrepierer nach dem anderen.

Aber vielleicht können es ja die Effekte retten. Im ersten Teil hat man ja damals die Städte nachgebaut, um diese dann richtig abzufackeln. Und man, war das geil oder was? Was haben wir hier? Hingeschludertes CGI war ja zu erwarten, aber hier ist mal wieder gar nichts echt. Die Darsteller hüpfen vor GreenScreens rum, was sowas von offensichtlich ist, dass man sich fragt, ob wir mittlerweile den Punkt erreicht haben, wo es den Filmemachern einfach scheißegal geworden ist, ob ihre Kackfilme noch zumindest ansatzweise realistisch aussehen. Vom Aussehen der grauenhaften CGI-Alienkönigin fange ich besser gar nicht erst an.

Zum Schluss gibt es dann natürlich noch den Verweis auf den nächsten Teil. Dann mit noch mehr Scheißeffekten. Und noch mehr lahmen Arschlöchern. Und noch uninspirierter, als alles, was wir bisher gesehen haben. Wuhu!

Tja, ich habe nichts erwartet und habe noch weniger gekriegt. Reife Leistung. Schade, denn ich hätte durchaus mal wieder Lust auf einen dummen, aber unterhaltsamen Blockbuster mit viel Getöse gehabt. So macht das aber überhaupt keinen Spaß. Der Eintrag hier im Blog wird sicher irgendwann folgen.

Schrottsommer 2016 – Strandparty

Leser, die sich schon länger auf dem Filmschrottplatz rumtreiben, erinnern sich sicher noch an den absolut fantastischen Sting Of Death. Nicht? Na gut, hier noch mal zur Auffrischung der fantastische Jellyfish Song inklusive Jellyfish Tanz.

Ich dachte mir, es wird mal wieder Zeit, dass wir uns weit zurück begeben, in die schwingenden 60er, in denen selbst die Horrorfilme noch musikalisch ganz großes Kino waren. Es ist zwar quasi unmöglich, dass der heutige Film auch nur Ansatzweise an die absoluten Geisteskrankheiten eines Sting Of Death heranreicht. Aber geben wir ihm zumindest eine Chance und gehen auf die Strandparty.

THE HORROR OF PARTY BEACH – USA – 1964 – 78 Min.

Dieser Film stellt nebenbei eine Premiere auf dem Filmschrottplatz dar. Denn es ist der erste Schwarz/Weiß-Film, der seinen Platz auf dem Schrottplatz findet. Und wenn ich mir den unglaublich spannenden Anfang so angucke, bei dem irgendeine Motorradgang ein Paar in einem sportliche Cabrio verfolgt, diese dann aber an den Strand flüchten, wo der Typ dann der Tussi erklärt, dass er ihr nicht aufhilft, wenn sie auf die Fresse fällt, diese aber dann von seinen Experimenten palavert und ich schon wieder gar nicht mehr durchblicke, ist der Streifen schon lange überfällig.

Atommüllfässer werden im Meer versenkt, ist klar, Ich frage mich übrigens, warum … auf dem Meeresgrund bereits ein Totenkopf liegt … nein, was ich mich eigentlich frage ist, warum die diese Fassversenkungsszene damals immer neu gedreht haben. Wenn ich in Hollywood gewesen wäre, hätte ich ein Geschäft aufgemacht, dass nur Fassversenkungsszenen an Filmemacher verkauft. Da hätte man Millionen mit machen können. Diese Szene gab es damals in JEDEM Film. Aus dem Totenkopf entsteht übrigens der Horror, der dann später den Partystrand heimsuchen wird. Und was soll ich sagen: es sieht aus, als wäre ein moosbewachsener Felsen aufgewacht und würde die Toilette suchen.

Am Partystrand kommen jetzt auch endlich mal die Mopedrocker von vorhin an. Haben sich wohl vorher verfahren. Sie rauchen und trinken wie Asoziale, dabei wollen die anderen netten Leute da doch nur zu der beschissenen Musik der grottenschlechten Live-Band tanzen. Die folgende Tanzszene kommt natürlich zu keiner Zeit an den Klassiker aus Sting Of Death ran.

Oh, da ist das Monster aus der Nähe. Ein Teil Fisch, ein Teil Drache, ein Teil Giraffe, ein Teil Seepferdchen. Ein perfekte Mischung also. Das muss aber auch erst mal reichen an Spannung. Denn die Live-Band performt gerade ihren Knallerhit „Wiggle Wiggle Wobble Wobble“.

Hank, der Doktor oder was auch immer der sein mag, ist kein guter Wiggler und Wobbler und prügelt sich mit einem Typen namens Mike, weil die Experimentetussi von Hank ihn antanzt. Ihr seht, Sinn sucht man hier besser von Beginn an nicht. Nachdem sie sich die Fressen poliert haben geben sie sich die Hand wie echte Männer. Die Tussi geht schwimmen. Nebenbei als einzige. Die sind alle am Strand, aber nur sie geht ins Wasser, weil alle anderen zu sehr damit beschäftigt sind, zu wigglen und zu wobblen. Waren die 60er wirklich so? Da konnte man sich ja eigentlich nur Monster wünschen, die dem Treiben da ein Ende bereiten.

Ein Schrei und man findet die Leiche des Mädchens. Die Cops sind ratlos. Sie haben alle Anwesenden befragt, aber die denken nur ans Tanzen, deshalb kann ihnen niemand weiter helfen.

Die Tochter des Leichenbestatters ist geil auf Hank. Wollte das nur mal so nebenbei erwähnen, weil das vielleicht noch mal wichtig wird. Wir reden hier immerhin von einem Film aus den 60ern. Wenn die gleich rumficken, weiß man jetzt wenigstens, dass sie geil aufeinander waren. Ich kann nebenbei verstehen, warum Elaine – so heißt die Leichentochter – keinen Bock hat, auf die Pyjama-Party von Libby zu gehen. Erstens wird da grauenhaft gesungen und zweitens bringen die echt den Gag mit dem Wassereimer auf der Tür. Hui, das wird ein Spaß.

Wartet mal, das sind ja schon zwei Monster. Und sie schleichen sich zur Pyjama-Party. Nun, 20 Mädchen tot. Nur eine hat überlebt. Die beschreibt die Monster und Experten versuchen jetzt die Identität der Monster herauszufinden. Ja, der Nachrichtensprecher sagt wirklich „Identität“. Ich denke, eins von den Monstern heißt Karl-Heinz Müller. Fall gelöst.

Hach, die 60er. Eine Gruppe von Tussis fährt tanken. Tankfüllung, Fensterputzen und Wegbeschreibung nach New York für 4 Dollar. Heute gibt dir für 4 Dollar nicht mal mehr jemand die Auskunft, ob man an der nächsten Kreuzung links oder rechts abbiegen soll. Das waren noch Zeiten. Trotzdem alle irre. Jedenfalls haben die Ischen natürlich eine Panne im Wald und die Monster kommen.

Elaines Sklavi … äh, ich meine Haushälterin meint, Voodoo kann nicht schaden. Hank kommt vorbei und ich raffe immer noch nicht, wie die eigentlich alle miteinander in Verbindung stehen.

Am Strand wird immer noch gesungen. Elaine wünscht sich sogar ein Lied. Ich wünsche ihr einen grausamen Tod.

Zwei Tussis alleine auf der Straße – tot.

Der Leichenbestatter ist auch noch Wissenschaftler und findet heraus, dass die Monster ein Hybride aus Fisch und Plankton sind, oder so. Und sie ernähren sich von Menschenblut. Und man kann sie mit Sodium töten.

Zwei besoffene Arschlöcher alleine im Wald – tot.

Hank und Leichenlarry planen also die große Sodiumattacke. Ich habe keine Ahnung, was der Plan dahinter ist, also warten wir mal ab.

Zu wahnsinnig dramatischer Musik treffen sich dann alle im Wald, wo Elaine bereits mit dem Fuß in zwischen zwei Felsen fest hängt und die Monster seit gefühlt zwei Tagen auf sie zu schleichen. Natürlich ist Hank zur richtigen Zeit am Start und wirft mit Sodiumgranten um sich. Denke ich. Ist arschdunkel und schwarz/weiß. Ich erkenne quasi nix. Nach und nach treffen dann auch die Cops und Leichenlarry ein und mit der großen Sodiumexplosion erledigt man das Grauen rückstandslos, da sich jedes Monster, das mit Sodium in Berührung kommt, diret in Luft auflöst.

Elaine kriegt nen Orgasmus als sie zu Auto humpelt und alle können wieder Party am Strand machen. Ich gehe meinen Atommüll entsorgen …

Schrottsommer 2016 – Bienen verscheuchen

bssssssssssssssssssssssssss *wedel* bsssssssssssssssssssss *wedel* bsssssssssssssssssssss *wedel wedel* bssssssssssssssssssssss *klatsch* HA HA HA Stirb, Kackvieh! *wegschnipp* Wir kennen das alle. Man sitzt im Sommer draußen im Garten. Oder liegt am See. Oder wacht im vollgekotzten Zelt auf einem Festival auf. Und man wird unentwegt von dem Gesurre irgendwelchen Ungeziefers genervt, dass einem um die Birne schwirrt. Bisher ist noch keine Methode bekannt, die dem wilden Treiben der Insektenseuche ein Ende setzt. Aber wenn wir Glück haben, liefert der folgende Fim ein paar Ideen:

BLACK SWARM – Canada – 2007 – 89 Min.

Sagt mal, ist es in Kanada nicht immer arschkalt? Wie kommen die darauf, nen Bienenfilm zu drehen? Der Regisseur heißt übrigens mit Nachnamen Winning. Also können wir hier nur verlieren.

Oh mein Gott, es ist ein Apfel! Das alleine ist schon grausam genug, denn wer mag schon sowas gesundes wie Obst? Aber noch schlimmer ist die Tatsache, dass aus dem Apfel eine blutrünstige Biene krabbelt, die dann zu ihrem Nest fliegt, das anschließend von einem Kammerjäger abgefackelt wird. Soweit also zum Plot. Es ist wohl das typische „Die Natur schlägt zurück“ Szenario. Hatten wir ja letztes Jahr im Schrottsommer auch schon. Nur mit Blumen.

Die kleine Kelsey ist nicht gut drauf, denn Mama Jane zwingt sie, aus der Stadt heraus und aufs Land zu ziehen. Warum Jane überhaupt weggezogen ist, will Kelsey wissen. Antwort: „Es war ne gute Idee.“ Na, zum Glück lässt man hier keine Fragen offen.

Devin, der Bienennestabfackler von gerade eben, quatscht mit der blinden Kundin rum und fährt weiter. Black Swarm ist übrigens der Name der Kammerjägerfirma, für die er arbeitet. Der angehende Bürgermeister labert ihn voll und mich wundert, dass er nicht zufällig gerade ein Kürbisfest plant, dass durch die Bienenplage bedroht ist.

Bienenzüchter Eli (gespielt von Robert Englund ohne Krallenhand) schenkt Kelsey einen Apfel, während Jane ihren neuen Job als Sheriff antritt. Die erste Regel des unkreativen Writings besagt, dass der Protagonist der neue Sheriff ist. Der Eismann kommt und … Meine Fresse, was zur Hölle soll der denn darstellen? Eine Mischung aus dem Ice Cream Man und der Schabe aus Men In Black? Der ganze Film hier ist jetzt schon ein reiner Flashback auf den letzten Schrottsommer. Kelsey will doch kein Eis. Ich auch nicht, Nie wieder.

Im Haus der Blinden stirbt ein Typ durch tausend Wespenstiche. Leider hat man für die Szene nicht Macaulay Culkin gekriegt. Man hatte hier die einmalige Chance, den Zuschauer für My Girl zu entschädigen.

Jane befragt die Blinde. Die erklärt, dass Devin der neue Kammerjäger ist und natürlich kennt Jane Devin und natürlich weiß sie nicht, ob sie ihn sehen will und natürlich ist ihr Mann gestorben. Die zweite Regel des unkreativen Writings besagt, dass der Sheriff im Dorf eine alte Flamme trifft. Wir wissen, wo uns Regel 3 hinbringen wird. Ich hoffe ja insgeheim auf eine Sexszene im Bienenstock.

Im Autopsieraum wird der Totgestochene zum Zombie. Äh, warum? Es ist ein großer Irrtum, das mit Zombies alles besser wird. Und so eine Scheiße hier schon gar nicht. Während der Zombie irgendeinen Typen killt, findet Devin eine etwas großgeratene Biene und Kelsey nervt mit einer Mundharmonika. Ach ja, und dem Nachbarn krabbeln Bienen aus dem Ohr. Das hier kann einfach nur zu totalem Bullshit führen. Und warum heißt der Film nicht „Zombees“? Kommt schon Leute, wenn billig, dann wenigstens richtig.

Devin und Jane treffen sich natürlich doch und Cathrin – ich glaube, das ist Devins Freundin, aber ich blicke nicht durch – fragt hinterher, was denn deren Geschichte ist. Und hier kommt sie: Jane war in der Highschool mit Devin zusammen. Aber dann heiratete sie DEVINS ZWILLINGSBRUDER DAN!!! Und der starb offensichtlich. Bestimmt hat er den Fehler gemacht, sich einen beschissenen Film wie Black Swarm anzugucken und ist vor Langeweile vom Balkon gesprungen.

Beverly – das ist die Blinde – abert etwas mit Kelsey rum. Ich mag Beverly. Immer gut drauf, obwohl sie blind ist und in ihrem Garten ein Typ kaputtgestochen wurde.

Eli hat ein absolutes Megalabor in seinem Wohnwagen. Inklusive Menschenschädel und einem Pfirsich, in den er irgendetwas reinspritzt. Kelsey sollte besser kein Obst mehr von ihm annehmen. Nachdem Eli gegangen ist, schleicht sich Kelsey natürlich in das Labor und isst den Pfirsich. Und dann ticken alle Bienen aus, oder so. Ich bin mir nicht ganz sicher, was mir da gerade vermittelt werden sollte.

Kommen wir also zu spannenderen Dingen. Zum Beispiel dem Dorfpfarrer, der vor den Augen des angehenden Bürgermeisters einen epileptischen Anfall erleidet und den dann mit Bienen bespuckt, wie es sonst nur Die Mumie persönlich mit Hornissen zu leisten im Stande ist.

Mal schnell noch ein paar wichtige Plotpoints des unkreativen Writings abhandeln: Catherine ist irgendeine Art von Undercover-Agentin und steigt in eine schwarze Limousine ein. Kelsey und Beverly rennen über ein Maisfeld, um vor den Bienen zu flüchten. Devin kommt vorbei und rennt hinterher. Beverly und Kelsey verlieren sich im Maisfeld. Jane sucht Kelsey im Haus und findet das Labor. Darin sitzt Eli und redet mit den Bienen. Dabei erklärt er kurz, dass diese die Nachbarn zu Drohnen für die Königin gemacht haben. Ernsthaft: Wie viele lahme Szenen kann man aneinanderreihen?

Jane stellt jedenfalls Eli. Währenddessen wird Beverly vor Kelseys Augen niedergestochen. Devin fängt Kelsey ein, die ihn für einen Geist hält. Als Beweis, dass er kein Geist ist, lässt sich Devin von Kelsey kenifen. Sollte das nicht andersrum funktionieren? Whatever. Alle landen im Labor und Eli erklärt, dass die Regierung seine genetisch veränderten Bienen als Waffe benutzen wollten. Oh man, echt jetzt? Wie lahm ist das denn … ach, jetzt hätte ich fast vergessen, was das hier für ein Film ist. LAHMARSCH – THE MOVIE

Naja, blah blah blah und man beschließt, das Kaff zu räumen. Aber NEIN!!! Jane kann das nicht zulassen. Schließlich ist es ihr Zuhause und sie wohnt schon seit 2 Stunden weider hier, nachdem sie zuvor eine halbe Ewigkeit in der Stadt verbracht hat. Also muss das Dorf gerettet werden. Deshalb schmiedet man einen Plan, der sich wohl erst bei der Durchführung offenbaren wird. Eli und Kelsey gehen jedenfalls in die Kirche und da erklärt Eli, dass es nicht so gut war, dass sie den Pfirsich gegessen hat, denn jetzt werden die Wespen sie für die neue Königin halten. Mal davon abgesehen, dass das alles völliger Käse ist … ich dachte, es handelt sich hier um Bienen. Wieso sind es plötzlich Wespen?

Catherine rettet Kelsey vor dem Pfarrer und dem Bürgermeister in Zombieform und knallt Eli ab, da sie ihn nicht mehr brauchen. Schließlich haben sie hier die Königin höchstpersönlich. Das ist alles so unglaublich banane. Und nicht auf gute Weise.

Jane und Devin knutschen rum und fackeln einen Bienen … nein, Wespenschwarm ab, indem sie den Kammerjägerbully von Devin in die Luft jagen. Die latschen dann … irgendwo hin und da ist zufällig das Meganest der Megawespen in dem die Megakönigin Kelsey sitzt. Catherine ist auch da und es folgt der lahmste Showdown, den die Welt jemals gesehen hat. Folgendermaßen: Jane will Kelsey holen, aber Catherine sagt „nö“. Jane zieht ihre Waffe. Catherine hat auch eine. Die beiden stehen sich direkt gegenüber. Man muss also nichts weiter tun, als gerade aus zu schießen, um die andere zu treffen. Catherine feuert zuerst. Drei Mal. Geradeaus. Genau auf ihr Ziel. Aber wie durch ein Wunder trifft sie gar nix. Nicht mal die Luft rund um Jane. Diese schießt als nächstes und lässt Catherine natürlich in einem Blutbad von CGI untergehen. Die vierte Regel … ach komm, lassen wir das. Wir wissen alle, dass Antagonisten schlechte Schützen sind. Aber Catherine ist da wirklich das absolute Paradebeispiel.

Jedenfalls kann Jane Kelsey nicht aus dem Wespennest holen, weil die Zombies kommen … Dieser Satz beschreibt wohl am besten, was an diesem Film alles verkehrt ist.

Eli lebt!!! Was für ein Twist. Draußen warten Helikopter von der Regierung, die ihn umbringen wollen. Er erklärt, dass er die ganze Zeit versucht hat, seine genetische Wespenveränderung rückgängig zu machen. Und jetzt kommts: Kelsey ist Devins Tochter!!! Man, die Twists hier sind ja mal sowas von unvorhersehbar und verzwirbelt, dass das nur von einem wahren Meister geschrieben worden sein kann. Und wie es sich für einen guten Autor gehört, hat er zum Schluss noch einen echten Knallerplan am Start, wie man aus der misslichen Lage herauskommt: Das Wespennest wegbomben.

Eli krabbelt also zum Nest und befreit Kelsey, indem er sie einfach aus dem Nest freibuddelt. Warum das vorher nicht ging, ist mir nicht ganz klar, aber der Autor wird es wissen. Jedenfalls auf zur Flucht, und logischerweise lässt man Kelsey mit Eli rauslaufen. Ihr wisst schon, weil der von den Helikoptern gejagt wird und somit absolut keine Gefahr für das Kind besteht, wenn sie ausgerechnet mit ihm draußen rum läuft. Jedenfalls wird Eli natürlich abgeballert, weil er zurückbleibt und die Familie kann fliehen.

Sie leben glücklich und zufrieden, in einem Haus am Arsch der Welt, wo Kelsey eine Wespe zermatscht. Ich gehe meine Fliegenklatsche holen …

Schrottsommer 2016/Sommerpause

Der Sommer ist bekanntlich eher eine ruhige Zeit, was das Bloggen und das Bloglesen angeht. Mit anderen Worten: Hier ist demnächst wohl eh nicht viel los, da die Leute damit beschäftigt sind, im Schwimmbad Fußpilze zu sammeln, sich mit Eis vollzukleckern, oder ins Kinderbecken zu pissen. Deshalb gehe ich auch in eine Art Sommerpause. Ich muss mich mal um ein paar andere Projekte kümmern, damit ich nicht irgendwann vom Schrottplatz unter eine Brücke umziehen muss.

Aber ganz alleine lasse ich euch natürlich nicht. Denn über die nächsten Wochen gibt es hier zumindest noch ein paar Sommerfilme, so heiß, dass man denkt sie würden direkt aus der Höllenhitze der Sonne kommen und so scheiße, dass man sich wünscht, sie wären dort restlos verbrannt.

Dieses Jahr werden wir folgenden Sommeraktivitäten nachgehen:

Sommerferienlager

Vögel füttern

Bienen verscheuchen

Strandparty

Worauf freut ihr euch am meisten diesen Sommer?

Mal aktuell: Game Of Thrones Season 06 Episode 10

Finale! Oho! Finale! Ohohoho! Scheißlied, weg damit.

Die letzte Folge dieser Staffel steht an und was soll ich sagen … ich bin nicht so richtig heiß drauf. Nachdem sich die Serie zuletzt doch sehr schlecht entwickelt hat wenn man mich fragt, mit ihren vorhersehbaren Ereignissen (Schlacht um Winterfell) und komplett dämlichen Handlungssträngen (Braavos und Dorne) und zum Teil komplett verhunzten Charakteren (Daenerys), hoffe ich eigentlich nur noch, dass man es mit der letzten Folge nicht noch schlimmer macht und mir dadurch nicht jegliche Vorfreude auf die nächste Staffel nimmt.

Denn mal ehrlich: Irgendwie ist das lange ungeduldige Warten zwischen den Staffeln auch ein wichtiger Aspekt einer guten Serie.

The Winds Of Winter

Ich könnte niemals König sein. Wie lange der wohl in der Garderobe rumstehen muss, bis ihn seine Zofen angezogen haben, mit all dem Wams und Kram und Bling Bling und Klimbim und dem ganzen Scheiß. Ich brauche nur meine Jogginghose und gegebenenfalls ein Shirt. Da ist die Lebenserwartung der Leute in Westeros schon so kurz und dann müssen sie noch Dreiviertel davon mit Anziehen verbringen. Muss die Hölle sein.

Der dramatische Anfang hat mir ganz gut gefallen. War mal ein etwas anderer Einstieg.

Wie schwer ist es Schwutten-Tyrell wohl gefallen, sein Recht auf die Ehe und eigene Kinder aufzugeben? Ich meine, wie groß waren denn die Chancen, dass das jemals für ihn passiert? Naja, jetzt hat er ein Zeichen auf der Stirn, also will ihn wohl eh keine mehr ficken.

Dass Cersei mal wieder ihr eigenes Ding durchzieht, war ja klar. Und auch wenn ich sie hasse wie die Pest, muss ich doch sagen: Ihre Entscheidungen sind immer sowas von geisteskrank und haben „Desaster“ in fetten Buchstaben auf die Stirn tätowiert, dass ich das einfach bewundern muss. Ich meine, für jemanden, der meint, genau zu wissen, wie man das „Game Of Thrones“ spielt, stellt die sich doch immer wieder bemerkenswert dämlich an.

Ganz im Gegensatz zu Margaery, die einfach immer genau zu wissen scheint, was abgeht. Aber leider baut man auch hier von Seiten der Writer wieder ganz große Scheiße: Ich bin zwar heilfroh, dass die Spatzen weg sind, aber nachdem jetzt die Tyrells direkt mit abgefackelt wurden, hat man mal wieder einen Brandherd mit jeder Menge Potenzial einfach so verpuffen lassen. Margaery hat ziemlich klar, nur ein Spiel mit den Spatzen gespielt, um einen Vorteil daraus zu ziehen. Und wozu? Um dann mit allen im Flammenmeer unterzugehen? So viel verschenktes Potenzial, dass es schon fast weh tut.

Um dann auch noch das letzte Bisschen Konfliktpotenzial zu killen, springt König Tommen noch aus dem Fenster und ich bin extrem verständnislos, was man da gerade für eine Kacke baut.

Jaime schafft es immerhin doch immer wieder sympathisch zu wirken. Auch wenn er ein Arschloch ist, kann man ihn einfach nicht hassen, wenn er Walder Frey mal so nebenbei zurecht stutzt und ihm klar macht, was für ein Lappen er ist.

Ach ja, Sam und Gilly sind auch noch unterwegs und blah. Wäre an sich ja ganz aufregend, wenn man nicht alles dafür getan hätte, dass man die Charaktere komplett vergessen hat. Hier wäre es vielleicht sinnvoll gewesen, wie bei Bran mal eine Staffel komplett Pause zu machen, anstatt sie halt mal reinzuschmeißen, wenn man gerade 5 Minuten in einer Folge übrig hat. Aber sei es drum. Sie sind am Ziel und das ist mehr, als man von den meisten Charakteren behaupten kann.

Aber genug gemeckert. Davos gegen Melisandre war absolut fantastisch gespielt. Man hätte das zwar noch etwas besser aufbauen können in den Folgen davor, aber die Szene war einfach klasse von allen Beteiligten. Und es dürfte interessant werden, wo die Hexe jetzt wohl landet. Mir springt da ja als erstes die Bruderschaft ohne Banner in den Kopf. Melisandre und der Hound wären sicher eine lustige Kombo.

Dorne, bitte nicht! Ich dachte, man hätte das einfach aus dem Gedächtnis gestrichen. Aber gut, schauen wir mal: Wenn Lady Olenna das hier nicht retten kann, ist die Story endgültig verloren. Zusammen mit Varys stehen die Chancen gar nicht mal schlecht, dass das einigermaßen erträglich wird.

Die Szene mit Daenerys und Tyrion war dann auch ganz cool. Man hat hier glücklicherweise mal drauf verzichtet, Tyrion mit dummen Sprüchen um sich werfen zu lassen und so die Szene einfach mal wirken lassen. Tyrion wird hier zum ersten Mal das Gefühl gegeben, dass er gebraucht wird. Das kann man dann auch einfach mal so stehen lassen.

ICH RAFFE DIE ARYA STORY NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das verschenkte Potenzial, dass man noch vor wenigen Minuten zwischen Frey und Lannisters aufgebaut hat, muss ich wohl nicht erwähnen.

Littlefinger will also doch einfach nur den Thron und Sansa knallen. Kam jetzt wirklich nicht überraschend.

Kann mir mal irgendwer erklären, was uns diese Szene mit Bran und der Geburt von Jon Snow jetzt sagen sollte? Habe ich nicht kapiert.

Der Norden ist schon bemerkenswert. Da braucht es ein kleines Mädchen, um die alten Säcke davon zu überzeugen, dass die Kacke echt am dampfen ist und es eine gute Idee wäre, Jon Snow zu folgen. Immerhin hat er jetzt ein paar Leute zusammen, mit denen er dann gegen die White Walker antreten kann.

Okay, Moment mal … ich habe ja vorhin noch geschrieben, dass Cersei nie die Konsequenzen ihrer Taten bedenkt und natürlich hatte ich dabei im Hinterkopf, dass man mir ja verklickern wollte, wie viele Anhänger die Sekte hat. Aber wo zur Hölle sind die jetzt alle. Die können doch nicht alle im flammenden Inferno abgefackelt sein, oder? Das ergibt doch alles keinen Sinn, dass es scheinbar jetzt keine Sau mehr interessiert, dass die Spatzen einfach weg sind. Wo sind die Anhänger jetzt denn alle?

Und warum steht Varys plötzlich mit Daenerys aufm Boot, wenn der doch vorhin noch in Dorne war?

ICH KAPIERE DIESE SERIE NICHT MEHR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Dieses Finale fasst eigentlich perfekt zusammen, woraus sich die Serie mittlerweile zusammensetzt: dämliche Entscheidungen (Tyrells Massenmord), coole Inszenierung (Wildfire), lahmes Writing (Littlefinger), starke Einzelszenen in schwachen Einzelhandlungssträngen (Tyrion und Daenerys), alles liegt offensichtlich in der Nachbarschaft (Varys reist innerhalb einer Folge gefühlt 8 mal um die Welt) und komplett undurchsichtige Szenen, die so hingeschludert wirken, dass man eigentlich nur froh sein kann, dass man sie nicht nur als Storyboard eingefügt hat (Arya killt mal nebenbei Walder Frey).

Die Serie wandelt bei mir leider mehr und mehr auf dünnem Eis. Und große Hoffnung, dass man da noch die Kurve kriegt, habe ich leider nicht.

Thron-Tipp: Brans Onkel, der sich einfach wieder verpisst hat, ohne irgendeine Rolle gespielt zu haben

Media Monday #261

Letzte Woche war ich zu fertig vom Junggesellenabschied am Samstag um am Montag den Media Monday auszufüllen. Da seht ihr mal, wie sehr ich dieses Partyleben hinter mir gelassen habe. Da ist man ein Mal unterwegs, den ganzen Tag auf den Beinen und quetscht sich durch Menschenmassen in Discos und steht müde in der Ecke, weil mein keinen Bock hat, in diesem Menschengewirr rumzuhüpfen,wie die ganzen anderen Affen. Und dann fährt man mitten in der Nacht nach Hause, mit 6 Leuten in einem Baufahrzeug ohne Rückbank. Und dann tun einem so extrem die Knochen weh, weil man stundenlang eingezwängt in der Karre gesessen hat nachdem man stundenlang in der heißen Disco stand. Deshalb muss so ein Media Monday dann auch mal ausfallen. Aber keine Panik. Dieses Wochenende habe ich nirgendwo unbequem rumgestanden und kann mich voll und ganz auf den Lückentext konzentrieren.

1. Events wie die German Comic Con gehen mir absolut am Arsch vorbei. Ich bin einfach kein großer Fanatiker von irgendwas. Filme, Darsteller, ihre Rollen, das alles interessiert mich viel zu wenig, um wegen den Affen irgendwo ne Stunde anzustehen, um dann ein bekacktes Foto mit ihnen knipsen zu können. Die Typen sind auch nur ganz normale Arschlöcher wie wir alle. Da brauche ich kein Foto von.Aber ich bin wohl auch nicht die Zielgruppe. Ich kenne von den ganzen „Stars“  da sowieso keine Sau. Ich habe zum Beispiel immer noch nichts von Joss Whedon gesehen, weil es mir alles derbe am Arsch vorbei geht und ich kenne immer noch kaum einen Film mit Nathan Fillion. Um genau zu sein, habe ich mehr Filme mit Megan Fox gesehen, als von den beiden zusammen. Und das sollte Beweis genug sein, wie scheißegal mir die Typen sind.

2. Verfilmungen echter Ereignisse sind immer so eine zwiespältige Sache. Auf der einen Seite ist es ja schon so, dass das wahre Leben oft die komischsten, abstrusesten, interessantesten Geschichten erzählt. Auf der anderen Seite muss man solche Geschichten aber eben auch so erzählen, dass sie strukturell und storytechnisch einem gängigen Schema folgen, damit der Zuschauer nicht überfordert ist. Und da wird dann natürlich die Wirklichkeit gerne verdreht, oder einfach etwas dazu gedichtet, um einen Spannungsbogen und ähnlichen Kram zu erzeugen.Ist natürlich sinnvoll, nur hinterfrage ich dadurch mittlerweile bei „Wahren Begebenheiten“ dadurch oft, wie wahr das denn wohl wirklich war. Generell bin ich da aber nicht abgeneigt. Kommt auf die Thematik an.

3. Samuel L. Jackson sehe ich derzeit gefühlt in jedem zweiten Film, denn er spielt auch in jedem zweiten Film mit. Selbst wenn er nur mal kurz durchs Bild läuft, er ist da. Denn wie wusste schon die Erste Allgemeine Verunsicherung: „Der Bad Motherfucker ist immer und überall“.

4. Das Ende der Serie „Six Feet Under“ war wirklich unfassbar ergreifend/traurig denn es ist das endlichste Ende einer Serie, das man sich vorstellen kann. Passend zur Serie schwebt der Tod halt über allem.

5. Sagt was ihr wollt, aber mein liebster Superheld Frogolon ist einfach viel zu unterpräsent. Bis auf seinen Kurzauftritt in „Filmschrott – Der Film“ hat man von dem leider noch nichts gesehen. Hier der Drehbuchauszug:

EXT. INNENSTADT

Eine Einschienenbahn fährt durch die Stadt. Die Kamera fährt an der Bahn vorbei voraus und man sieht eine Lücke auf der Strecke. Froschmutanten hüpfen davon und schauen aus sicherer Entfernung zu, wie die Bahn sich dem Loch nähert.

Ein Schatten huscht über die Froschmutanten hinweg. Sie schauen nach oben und sehen Frogolon. Mit seiner Superhüpffähigkeit springt er zu der Lücke auf der Strecke. Die Bahn nähert sich. Frogolon hängt sich an die Schiene und lässt seine lange Zunge hervorschnellen. Die Zunge wickelt sich um die Schiene auf der anderen Seite. So schließt die Zunge die Lücke. Die Bahn fährt über die Zunge und kann sicher ihren Weg auf der anderen Seite fortsetzen. Frogolon zieht zufrieden seine Zunge ein und hüpft davon.

Der Froschmutantenkönig schaut ihm hinterher.

FROSCHMUTANTENKÖNIG

Frogolon. Wir werden uns wiedersehen.

(zu den Froschmutanten)

Macht irgendwas kaputt!

Die Froschmutanten beginnen, die Stadt und Schutt und Asche zu legen. Der Froschmutantenkönig zieht sein Maschinengewehr und zielt auf eine Gruppe Jugendlicher, die zu bekifft sind, um sich für ihre unmittelbare Umgebung zu interessieren.

FROSCHMUTANTENKÖNIG

Quak, ihr Affen!

(zieht den Abzug)

6. ____ habe ich schon zig Mal gesehen und werde ich mir vermutlich auch noch zig Mal ansehen, schließlich ____ . Da gibt es viel zu viel. Vor allem die 80er Jahre haben so viele richtig geile Filme hervorgebracht, die ich mir immer mal wieder gerne angucke. Seien es nun die Coming-Of-Age-Streifen wie Stand By Me und Breakfast Club, Actioner wie Die Hard und Lethal Weapon, Trash vom Feinsten wie Hell Comes To Frogtown und SHE, Kriegsfilme wie Platoon und Full Metal Jacket, einfach alle Genres voller jeder Menge coolem Scheiß. Die Achtziger waren nun mal der absolute Knaller was Filme angeht.

7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ . Unglaublich, aber ich habe das ganze Wochenende nichts erwähnenswertes geguckt, erlebt, gelesen, gegessen, geschrieben, gemacht und überhaupt irgendwie und so weiter. Nächstes Wochenende vielleicht wieder.

Pseudocoole Blutsuche mit Generationskonflikt

In letzter Zeit bringt sich Wesley Snipes immer mal wieder selbst ins Gespräch für einen vierten Teil der Blade-Reihe. Und warum auch nicht? Comicverfilmungen sind der Shit. Und da will auch Snipes noch was vom Kuchen ab haben. Schließlich hat er sonst nichts mehr zu feiern. Und nach seinem Knastaufenthalt kann er sich wahrscheinlich nicht mal mehr einen Kuchen leisten. Warum ein vierter Blade mit Wesley Snipes und anderen Comicverfilmungsärschen aber vielleicht doch keine so gute Idee wäre, zeigt uns:

BLADE: TRINITY – USA – 2004 – 113 Min.

Starring: Deadpool und der eine Typ aus Watchmen (und sicher noch andere Affen, die in Comicverfimungen aufgetaucht sind)

Das Militär ist in der Wüste und zeigt der Sonne den Mittelfinger. Ich schätze mal, es handelt sich um Vampire. Oder Mitglieder der Band Desaster Area. In einer Pyramide werden sie von einem Monster weggeschnetzelt.

Irgendwo anders explodiert irgendwas und Blade killt irgendwelche Leute. Ich schätze mal, es handelt sich um Vampire. Oder Mitarbeiter vom Finanzamt, die wissen wollen, ob er seine Einnnahmen durch das Vampirschnetzeln eigentlich auch fachgerecht versteuert hat. Mal ehrlich: Es wird eigentlich nie erklärt, wie sich Blade überhaupt finanziert. Ist ja nicht so, dass der ein reicher Schnösel wie Bruce Wayne ist, der sich mal schnell ne Bladehöhle unter seinem Anwesen bauen kann.

Eine unglaublich aufregende Autoverfolgungsjagd mit animierten Schrottautos später stellt sich heraus, dass er reingelegt wurde und einen Menschen gekillt hat. Deshalb wird er jetzt vom FBI gesucht.

Die Vampire haben derweil das Monster aus Ägypten nach … nach … in welcher Stadt sind die eigentlich? Egal … in die Zivilisation gebracht. Und das Monster ist niemand geringeres als Dominic Purcell aus der Serie Prison Break, der ungefähr so viel schauspielerisches Talent hat wie Jai Courtney. Da ist eure Besetzung für das Remake. Jedenfalls soll er Blade killen, wo er schon mal da ist.

Whistler ist besorgt, weil Blade in den Medien behandelt wird. Kann ich verstehen. Die Medien labern immer nur scheiße. Da wird nie richtig recherchiert. Hier zum Beispiel: Da sagt irgendein FBI Psychologe im TV doch tatsächlich, das Blade sich für einen großen Kämpfer hält, der eine Vampirinvasion aufhalten muss. So ein Quatsch. Blade hält sich gar nicht für einen großen Kämpfer. Deshalb hat er schließlich seine tausend Gadgets immer dabei, ohne die er absolut nix reißen würde.

3 Filme lang hat es gedauert, bis auch Blade eine Szene mit einer einsamen Frau in der U-Bahn kriegt, die von irgendwelchen Kaspern überfallen wird. Vermutlich hält sie sich für eine große Kämpferin, die eine Vampirinvasion aufhalten muss, denn sie schnetzelt einige von ihnen mal eben so weg. Die Frau ist nebenbei Jessica Biel, die seit dem … nichts gemacht hat, was auch nur ansatzweise erwähnenswert wäre, aber es trotz allem irgendwie geschafft hat, im Geschäft zu bleiben.

Blades Unterschlupf wird überfallen. Ich schätze mal, von Vampiren. Oder von Leuten, die sich für große Kämper halten, die eine Vampirinvasionsbekämpferinvasion aufhalten müssen. Whistler sprengt jedenfalls den Laden und sich selbst in die Luft und Blade wird verhaftet. Er kommt in die Klapse, weil er beim Psychiater nicht zugibt, dass er vom Blut trinken nen Steifen kriegt. Der Psychiater stellt sich als Vampirnovize raus. So wie der Polizeichef, oder wer auch immer das ist.

Die Vampiranführerin beweist mal kurz, dass Schauspiel nicht die richtige Berufswahl war und DANN KOMMT DEADPOOL. Okay, es ist nur Ryan Reynolds, aber da mir alle mit diesem Deadpoolscheiß auf den Sack gehen, wollte ich den halt mal kurz hier unterbringen. Außerdem spielt Reynolds die Rollen ohnehin immer gleich, also ist er eigentlich immer Deadpool. Und dabei unfassbar nervig. Jedenfalls retten er, Jessica – die hier nebenbei Whistlers Tochter ist, was den Film auch nicht einfallsreicher macht – und irgendein nerviger anderer Typ – ja, noch nerviger als Deadpool und das will was heißen – Blade aus der Haft und wollen ihm jetzt helfen. Blade ist nicht begeistert, denn er will nicht mit den Blagen arbeiten.

Das Monster will dann doch auch mal mitmischen, weil sich die Vampire alle so doof anstellen. Und es stellt sich heraus, dass Monster ist niemand geringeres als DRACULA! Falls jemand noch nicht geglaubt hat, dass das hier totaler Müll ist … there you go.

Dracula guckt sich also die Stadt an und geht in einen Vampirshop, wo man Vampirvibratoren kaufen kann. Nach diesem tollen Gag saugt er der Tussi da dann noch das Blut aus.

Patton Oswald … falls jemand noch nicht geglaubt hat, dass das hier totaler Müll ist … er präsentiert sein Waffenarsenal und Blade macht sich mit den Blagen auf, um das Blut von Dracula zu holen, weil man damit alle Vampire auslöschen kann. Wie das genau funktionieren soll, weiß ich nicht. Mein Gehirn hat sich schon wieder auf Sparflamme runtergedreht, also nehmt den ganzen Schwachsinn einfach so hin. Ich mache es schließlich genau so.
Wo wir gerade bei Patton sind: Der hat mal in einem Interview gesagt, dass Wesley Snipes bei den Dreharbeiten ein ziemlicher Arsch war, der eigentlich nur für Nahaufnahmen aus seinem Trailer kam und sonst alles von einem Double machen ließ. Tolles Diva-Verhalten. Ob er das im Knast wohl auch so an den Tag gelegt hat. Ist er da wohl auch nur für Mugshots aus seiner Zelle gekommen?

Man findet Drake (wie Dracula hier modernerweise heißt) und Blade verfolgt ihn durch die halbe Stadt. Ich weiß nebenbei immer noch nicht, um welche Stadt es sich handelt. Ich nenne es einfach mal Bladevania. Drake erklärt mal kurz, dass er im Tageslicht rumlaufen kann, weil er der erste Vampir ist. Was ist das eigentlich für eine dämliche Erklärung? Woher kommt denn diese Tageslichtunverträglichkeit bei Vampiren, wenn er sie nicht hatte? Die muss sich schließlich irgendwie entwickelt haben. Haben die zu viel Party bis tief in die Nacht gemacht und dadurch eine UnVerträglichkeit entwickelt?

Der Polizeichef, oder wer auch immer das ist, führt Blade und Co. zu einer Blutfarm voller Sträflinge. Währenddessen killt Drake als Whistler getarnt Blades Freunde. Also sind nur noch Blade und Whistlers Tochter übrig.
Oh, und der nervige Reynolds, der aus irgendeinem Grund nur entführt wurde und jetzt neben einem Vampirhund aufwacht, der Triple H gehört, der hier erstmals versuchte zu schauspielern, kläglich scheiterte und anschließend weitere Kackfilme drehte. Wrestler in Filmen sind uns ja bereits gut bekannt. Er reiht sich da perfekt in das Grauen ein.

Okay, ich habe die Schnauze voll und blicke eh nicht mehr durch. Also: Blade und das Whistlerweib machen sich kampfbereit und dann werden Ärsche getreten ohne Ende. Zwischendurch nervt Reynolds halt mit ein paar schlechten Sprüchen und rennt vor Vampirhunden weg. Zum Schluss kloppt sich Reynolds dann mit Hundezüchter Hunter Hearst Helmsley und Blade natürlich mit Dracula. Das Ganze ist sowas von uninspiriert, dass man Gefahr läuft, beim Kacken innovativere Ideen zu entwickeln, während man über etwas nachdenkt, das absolut nichts mit Vampiren zu tun hat. Naja, wir wissen eh, wer gewinnt.

Zum Glück ist der Quark dann auch schnell vorbei. Ich gehe meine Hund vampirisieren …

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 180 Followern an