Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: September 2018

Bald geht es weiter:

Das Cover hat natürlich wieder die unglaublich begabte Gorana erstellt.

über Bald geht es weiter: — Marcel Michaelsen

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Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 21 und 22

Einer von Batmans größten Gegenspielern ist zurück und überrascht mit einem Sinneswandel:

STAFFEL 1 EPISODE 21 – THE PENGUIN GOES STRAIGHT (ALLE MACHT DEM PINGUIN – TEIL 1)

Der Pinguin hat gerade eine Theatervorführung besucht, als ein Gangster die Gäste überfällt. Der Pinguin hat etwas dagegen und erledigt den Räuber mit seinem kugelsicheren Regenschirm. Hat er etwa die Seiten gewechselt? Und warum ist der eigentlich auf freiem Fuß? Die Strafen in Gotham scheinen recht milde zu sein, wenn man bedenkt, dass die ganzen Bösewichte alle paar Wochen aus dem Knast entlassen werden. Aber was hat es mit dem Sinneswandel des Pinguin auf sich? Nur einer kann Aufschluss bringen:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Der spielt gerade Golf mit Dick und Tante May. Alfred berichtet, dass ein gewisser K. Riminell angerufen hat und Bruce und Dick machen sich direkt auf den Weg zu Commissioner Gordon. Der verhört gerade den Verbrecher und will wissen, was der Pinguin ihm für dieses Schauspiel geboten hat. Dann machen Batman und Robin noch Schattenspiele und der Verbrecher wird ohnmächtig, weil er Angst vor Fledermäusen hat.

In der Sauna bewahrt der Pinguin einen Typen vor einer Entführung, indem er Trockeneis aus seinem Schirm in den Dampf sprüht. Wie sich herausstellt, hat er eine Sicherheitsfirma gegründet und darf jetzt auf die berühmten Juwelen von Sophia Star aufpassen. Alfred wird als verdeckter Fotograf eingeschleust und tauscht den Zigarettenstummel des Pinguin mit einer Wanze aus. Der Pinguin hat allerdings einen Wanzenaufspürer und Alfred muss fliehen.

Dann gibt es endlich mal wieder eine der großartigen Kletterszenen des dynamischen Duos, die die Juwelen heimlich mit Duplikaten austauschen wollen, damit der Pinguin die Originale nicht stehlen kann. Aber dort wartet schon der Pinguin mit seinen Mitarbeitern und es gibt CRUNCH! POW! BOFF! Das dynamische Duo flieht und steht jetzt selbst unter Diebstahlverdacht.

Im Gotham Vergnügungspark schmeißt der Pinguin eine große Party und natürlich lassen sich Batman und Robin auch blicken. Die werden vom Pinguin niedergeschlagen und hinter der Schießbude aufgehängt. Commissioner Gordon soll dann sein Glück an der Schießbude versuchen und natürlich kriegt er ein Gewehr mit scharfer Munition in die Hand gedrückt.

Ist Commissioner Gordon ein guter Schütze? Wird sich das dynamische Duo befreien können? Und woher hat der Pinguin eigentlich einen Vergnügungspark? Antworten bietet vielleicht:

STAFFEL 1 EPISODE 22 – NOT YET, HE AIN’T (ALLE MACHT DEM PINGUIN – TEIL 2)

Wie üblich ist die Rettung unseres dynamischen Duos so simpel wie großartig. Beim Schuss heben sie die Füße, sodass ihre kugelsicheren Schuhsohlen sie retten. Durch den Abpraller wurde zudem auch noch Batmans Bat-Messer gelockert und er kann jetzt die Fesseln durchschneiden.

Zurück in der Bat-Höhle suchen Batman und Robin nach einem Plan, wie sie sich selbst reinwaschen und den Pinguin ans Messer liefern können. Da er nicht selbst geschossen hat, können sie ihn nicht wegen versuchten Mordes belangen. Den Vergnügungspark hat er legal gemietet, also geht auch da nix. Aber Batman hat einen Plan. Was für ein Glück, dass der Pinguin gerade bei Gordon ist und mal schnell das Bat-Phone nutzt, um Batman anzurufen. Der will sich mit ihm in 20 Minuten treffen. Die Polizei kommt auch mit.

Es dauert keine 20 Minuten, eher 20 Sekunden, dann gibt es Gekloppe mit dem Pinguin und seinen Vögeln. Es folgt eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit der Polizei und Batman und Robin fliehen zu Fuß in eine Gasse und werden erschossen. Der Pinguin will das Bat-Mobil klauen, aber da kann scheinbar nicht jeder mit fahren.

Commissioner Gordon kriegt die Rechnung für die Verfolgung und stellt fest, dass mit genau 297 Platzpatronen auf das dynamische Duo geschossen wurde. Die stehen in der Bat-Höhle und beobachten den Pinguin über eine versteckte Kamera im Bat-Mobil, deren Perspektive komischerweise einen Meter außerhalb des Fahrzeugs ist. Aber wer weiß schon, wie versteckte Bat-Kameras funktionieren.

Sophia Star heiratet und der Pinguin ist der Sicherheitschef. Aufgrund eines selbst verursachten Rohrbruchs verteilt der Pinguin Regenschirme an alle Gäste und lässt daraus zur Ablenkung Konfetti regnen, damit er die Hochzeitsgeschenke stehlen kann. Batman und Robin verfolgen ihn auf dem Bat-Motorrad. Der Pinguin spielt ein bisschen mit den versteckten Gadgets des Bat-Mobils herum. Seine Handlanger werden per Schleudersitz aus dem Fahrzeug befördert, die Türen öffnen sich und Batman steuert das Bat-Mobil mit der Fernsteuerung. Auf einer Landstraße treffen sie sich dann und der Pinguin wird in den Knast gebracht. Ich weiß zwar nicht so recht, wie sie beweisen wollen, dass der Pinguin der Dieb war, aber es gibt nur einen Mann, der auf alles eine Antwort hat:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Generalisierte Rettungsaktion in den asiatischen 80ern

Heute geht es nach Asien, wo man in den 80ern, in einem Anfall von überbordender Kreativität, einen Film zusammengeschustert hat, dessen Idee jede Menge Spaß verspricht. Ob er das einhalten kann, werden wir sehen:

FANTASY MISSION FORCE – MI NI TE GONG DUI – DRAGON ATTACK – DIE SUPERFAUST – SHADOWMAN 2 (warum auch immer) – Taiwan – Hong Kong – 1983 – 90 Min.

Regie führte bei dem Spaß Yen-Ping Chu, den wir alle trotz seiner 66 Regiearbeiten vermutlich nicht kennen.
Das Drehbuch wurde von Hsin Wei verfasst, den wir alle trotz seiner 26 Schreibarbeiten vermutlich nicht kennen.
In der Darstellerriege tummeln sich Koryphäen wie Yu Wang, Yueh Sun und David Tao, die vermutlich nur echten Fans des asiatischen Kinos ein Begriff sind. Brigitte Lin kennen wir aber natürlich alle aus POLICE STORY von und mit Jackie Chan. Und auch Jackie Chan selbst (hier noch unter dem Namen Jacky Chan unterwegs) darf hin und wieder mal durchs Bild hüpfen, was heutzutage natürlich dafür reicht, ihn groß und breit aufs Cover zu drucken, mit einem Bild, das aus dem Film DER RECHTE ARM DER GÖTTER stammt und mit dem hier besprochenen Film absolut nichts zu tun hat. Man muss die Marketingmaschinerie einfach lieben.

Es geht direkt los mit der Knalleraction und jede Menge Soldaten fliegen durch die Gegend, als ein Militärstützpunkt angegriffen wird. Die Generäle sind sich nicht einig, wie weit die Japaner bereits vorgerückt sind. Die Antwort kommt prompt, als die Japaner die Generäle gefangen nehmen. Natürlich muss schnell gehandelt werden und nur die Besten der Besten können die Generäle retten. Allerdings sind die Besten der Besten gerade verhindert, denn James Bond ist auf einer anderen Mission, die Klapperschlange ist seit 3 Jahren tot und Rocky hat sich den Grünen angeschlossen. Warum ausgerechnet der Boxer Rocky auf deren Söldnerliste steht, weiß ich zwar nicht, aber ein Film, in dem Rocky, Ivan Drago und Apollo Creed gegen die Japaner kämpfen wäre in den 80ern sicher der absolute Knaller gewesen.

Die letzte Hoffnung ist Captain Irgendwas, der gerade durch ein Minenfeld fährt, gegnerische Soldaten mit seiner Peitsche durch die Gegend schleudert und den Job natürlich annimmt, weil er die Coolness in Person ist.

Nach einem grauenhaften Song im Restaurant mit Bier und Steaks lernen wir irgendeinen Revolverhelden kennen, der im Auftrag des Captains irgendwas machen soll und dann geht es in einen Canyon, wo sich irgendwelche Vollidioten rumprügeln. Einer der Gefangenen flieht und findet zufällig mitten im Wald ein Drei-Gänge-Menü. Das gehört dem Captain, der ihn in seiner Truppe haben will, denn er ist Sprengstoffexperte und Ausbrecherkönig. Damit wären es also schon mal 3 und ich kenne von keinem den Namen. Läuft ja wieder super.

Nach einem gefühlt vierzigminütigem Wrestlingkampf und einem Trinkspiel, bei dem es darum geht, sich zu besaufen und gleichzeitig einer leicht bekleideten Dame, die Klamotten mit einer Pistole vom Leib zu schießen, haben wir dann hoffentlich langsam mal das Team zusammen.

Nein, vorher muss es noch eine schlechte Slapstickeinlage beim schottischen Regiment geben und Lulu will noch ihren Stecher rausholen, was zu weiterem schlechten Slapstick führt. Weil sie schon mal da ist, darf sie sich der Truppe dann anschließen, damit ihr Stecher nicht während der Mission mit anderen Mädels rummacht.

Latzhosen-Jackie und seine Freundin überfallen die Gruppe, aber sind natürlich zu doof. Immerhin werden sie laufen gelassen, weil der Captain keine Volltrottel gebrauchen kann. Am See wird rumgeballert und die Kapuzen-Reiter greifen auch noch an. Also bleibt nur die Flucht.

Ich sage es, wie es ist: Der Streifen kommt einfach nicht in die Gänge und wenn es mal Action gibt, dauert sie nur 5 Sekunden, um dann wieder schlechten Slapstick zu bringen. In diesem Fall kriegt jemand einen Pfeil in den Arsch.

Die Kapuzenreiter haben ihre Pferde gegen Leopardenkostüme getauscht und greifen mit bunten Bändern an. Aha, es sind Amazonen und die Anführerin kann übers Wasser laufen. Irgendein Typ im Anzug gehört auch zu ihnen und ist wohl Künstler. Zumindest behauptet er das selbst von sich. Statt Action gibt es aber natürlich wieder Quatsch am Fließband und Lulu wird durch die Landschaft gezogen. Jackie Chan fängt ein Huhn und bekämpft die Amazonen mit Huhn auf dem Arm. Lulu ist beeindruckt und geht zurück zu den Männern, um diese im Alleingang zu retten. Endlich gibt es mal längere Action, die zwar auch absolut dämlich ist, aber man muss hier nehmen was man kriegen kann.

Weil wir das noch nicht hatten, übernachtet man in einem Geisterhaus mit Geistern, die durch die Gegend hüpfen wie Kängurus. Einer der Truppe spielt mit den Geistern Mahjong, ein anderer findet eine heiße Trulla und es dürfte klar sein, dass daraus wieder jede Menge lahmer Slapstickmüll entsteht. Und dann kommt Lulu und rettet die Kerle. Irgendwo hier versteckt sich immerhin eine feministische Botschaft, glaube ich.

Weiter geht es zum Nazilager voller toter Nazis. Und da kommen … sollen das die Nazis sein, die da mit Leuchtfackeln in Gladiatorenkluft auf Rennautos angefahren kommen? Nee, ich glaube, es sind die Japaner und sie haben die Geiseln. Und wollen Geld. Jackie und seine Freundin sind auch wieder da und wollen heiraten. Toll.

Am nächsten Morgen soll es den Austausch der Geiseln gegen Geld geben, oder so. Ich kann der ganzen Nummer nicht wirklich folgen, wenn ich ganz ehrlich bin, denn ich habe die letzten 10 Minuten aus Langeweile noch nebenbei was anderes gemacht. Jedenfalls gibt es keinen Austausch, sondern Rumgeballer. Auf Rumgeballer folgt Rumgekloppe und der Versuch von Dramatik, als ein paar der Mitstreiter abnippeln. Wäre natürlich alles packender, wenn die Figuren irgendwie interessant wären. Am Ende überleben nur Jackie und seine Freundin und der Revolverheld, der aber vom Captain erschossen wird, weil man hier noch schnell einen sinnlosen Twist einbauen musste. Der Captain will das Geld natürlich nicht teilen, deshalb knallt er auch Jackies Freundin ab. Der hüpft dann zwischen den Autos umher und der Captain will ihn mit einer Planierraupe plätten. Im finalen Säbelkampf kann Jackie natürlich den Sieg erringen, indem er den Captain in die Luft jagt und hat das Geld jetzt für sich alleine. Ach nee, seine Freundin lebt auch noch, also steht der Traumhochzeit wohl nichts mehr im Weg.

Nun ja, man hat hier versucht, möglichst viel Schwachsinn in einen Film zu klatschen, was eigentlich durchaus unterhaltsam werden kann. Leider langweilt das Ergebnis aber die meiste Zeit und der Humor zündet nicht. Die pseudolustige Synchro gibt dem ganzen dann den Rest, denn das hier ist alles andere als Spencer/Hill-Niveau. Ich gehe eine eigene Kampftruppe rekrutieren …

Portalgespickte Erdverteidigung unter Führung sterblicher Götter

Letzte Woche gab es den unterhaltsamen ersten Teil, also machen wir doch direkt mit dem, in allen Belangen schlechteren, Nachfolger weiter:

MORTAL KOMBAT: ANNIHILATION – USA – 1997 – 95 Min.

Natürlich konnte man kaum jemanden aus dem Erstling überreden, bei dieser Scheiße auch noch mitzumachen. Also übernahm John R. Leonetti die Regie. Jahre später wechselte er ins Horrorfach und machte unter anderem den Puppenhorror „Annabelle“. Paul W. S. Anderson sagte später in einem Interview, dass er nach Sichtung des Films doch lieber dabei geblieben wäre, damit der nicht so scheiße wird. Deshalb entschied er dann bei der „Resident Evil“ Reihe, bis zum letzten Teil dabei zu bleiben. Hat ja echt geholfen.
Brent V. Friedman schrieb interessanterweise neben dem Drehbuch zu diesem Streifen auch die Geschichten zu ein paar Videospielen. Sein Kollege Bryce Zabel … nicht.
Von den Darstellern haben sich nur Robin Shou als Liu Kang und Talisa Soto als Kitana getraut, ihren Namen auch für die Fortsetzung herzugeben. Donnergott Rayden wird jetzt von James Remar verkörpert, den der ein oder andere vielleicht als Vater von „Dexter“ kennt. Nachdem für den ersten Teil Cameron Diaz absagen musste und man scheinbar mit der Neubesetzung nicht ganz zufrieden war, nahm man mit der Schweizerin Sandra Hess eine Frau mit noch größeren Hupen für Sonya Blade.

Der Film beginnt natürlich mit dem gleichen Technogedudel wie Teil 1 und ich dachte für einen Moment, ich hätte die falsche DVD eingelegt, weil selbst der komplette Vorspann der exakt selbe ist. Dann steigen wir direkt da wieder ein, wo der Vorgänger endete und die Kämpfer von Outworld regnen auf die Erde. Glücklicherweise sind es alles absolute Flaschen, die man locker weghauen kann. Nun ja und natürlich Shao Khan und sein Gefolge, bestehend aus Rain, Ermac, Sheeva und Sindel, die nebenbei die Mutter von Kitana und selbst beim ersten Satz schon im absoluten Overactingmodus ist. Khan und Rayden kämpfen ein bisschen rum, dann will Khan Sonya killen, aber Johnny Cage eilt zur Rettung und wird stattdessen gemetzelt. Natürlich mit einem simplen Genickbruch, denn alles andere wäre ja zu brutal für Mortal Kombat.

Unseren grandiosen Helden bleiben genau 6 Tage, um die Erde zu retten. Warum, wissen sie selbst nicht. Sonya will Khan killen, weil sie Johnny ganz toll fand. War zwar im ersten Teil noch nicht so, aber was sich neckt, das liebt sich und so. Rayden will die alten Götter besuchen, damit die sich um Khan kümmern, der ja nicht einfach so die Regeln brechen kann, wie er lustig ist. Wo kämen wir da denn hin. Die anschließende Reise mit irgendwelchen Supertransportkugeln könnte billiger kaum sein.

Shao Khans Vater ist nicht erfreut, dass sein Sohn Rayden nicht getötet hat. Ich habe nebenbei absolut keine Ahnung, wer Khans Vater sein soll. So tief stecke ich dann doch nicht in der Materie. Kang und Kitana tapern derweil durch irgendwelche Katakomben und wollen die ungestörte Zeit zum Poppen nutzen, aber Cyborg Smoke unterbricht den Spaß und es wird rumgekloppt. Sub-Zero kommt vorbei und vereist Smoke, bevor der gewinnen kann. Es ist natürlich nicht Sub-Zero aus Teil 1, sondern dessen Bruder. Die Eltern der beiden müssen wirklich kreativ gewesen sein, wenn sie beide Söhne Sub-Zero genannt haben. Ich bin mir nicht sicher, ob Scorpion auch einen Bruder hat, aber er taucht jedenfalls auf und bekämpft Sub-Zero, weil … einfach so. Dann entführt er Kitana durch ein Portal und Kang muss Sub-Zero folgen.

Rayden und Sonya sind … irgendwo und Sonya soll Jax finden, der scheinbar in irgendeiner Basis herumliegt und sich Stahlarme hat bauen lassen. Dann kommt der Cyborg Cyrax vorbei und es wird mal wieder rumgekloppt. Und wie man einen Cyborg tötet, ist wohl jedem klar: Mit einer Mehlstaubexplosion. Viel dümmer wird es nicht mehr werden … obwohl, ich lehne mich lieber nicht zu weit aus dem Fenster.

Sheeva und Motaro der Minotaurus kriegen sich in die Köppe, aber dann kommt Khan rein und killt Rain, weil der Kabal und Stryker nicht getötet hat, was irgendwie einen Hauch von Ironie mit sich bringt, da er selbst ja auch Rayden hat leben lassen, aber ich denke besser nicht zu viel darüber nach. Sindel wird zur neuen Generälin (heißt das so) gemacht und eigentlich ist es völlig egal.

Liu Kang tapert durch die Wüste und ich habe keine Ahnung, wo Sub-Zero plötzlich abgeblieben ist. Dem ist es vermutlich einfach zu warm da. Jedenfalls trifft er dort den Indianer Nightwolf, der ihm erstmal einen Drogentrip verpasst. Nach dem Drogentrip schneit es und Jade kommt in Unterwäsche angelatscht, um Liu Kang vollzuquatschen und mit ihm rumzumachen. Aber der will sich lieber für Kitana warmhalten und Jade ballert ihm eine. Dann hat sie plötzlich Klamotten an und einen Kampfstab und es wird rumgekloppt. War natürlich alles nur ein Test.

Kitana sitzt im Käfig und Shao Khan will sie auf seine Seite ziehen, aber die rotzt ihm lieber in die Visage.

Sonya und Jax latschen durch die Gegend und Jax will wissen, was eigentlich Phase ist. Aber natürlich wird erstmal rumgekloppt, denn Mileena taucht auf und sie hat ihre spitzen Messerchen dabei. Ich denke, es überrascht niemanden, dass man den Kampf in einer Schlammpfütze stattfinden lässt, damit die Mädels schon schlampig aussehen. Nach der Niederlage pult sich wie zuvor bei Cyrax auch bei Mileena ein kleiner Drache aus der Haut. Irgendein großes Drachenvieh kommt dann noch schnell vorbei, aber Jax hämmert es in die Erde. Viel dümmer wird es nicht mehr werden … ach, lassen wir das.

Rayden ist bei den alten Göttern und beschwert sich bei den Weltschiedsrichtern über Shao Khan, der einfach nicht fair spielen will. Den Göttern ist das aber scheißegal. Rayden beschließt, seine Unsterblichkeit aufzugeben, um irgendwie Kitana und Sindel zu vereinen, damit sich die Portale schließen. Ich raffe es auch nicht, aber wen interessierts.

Beim Tempel der alten Götter treffen sich dann alle von gut bis böse. Und Rayden mit neuem Kurzhaarschnitt. Der gibt erstmal allen Tipps, was ihre Stärken und Schwächen sind und macht Jax klar, dass er seine Stahlarme nicht braucht. Durch seine Sterblichkeit schwinden auch seine Kräfte und er kriegt es gerade so gebacken, ein Portal zu öffnen, bevor der ganze Tempel durch einen Schrei von Sindel zerstört wird.

In Outworld führt Jade die Gruppe durch einen Geheimgang ins Schloss von Shao Khan, um Kitana zu retten. Das geht natürlich nicht ganz ohne Rumgekloppe über die Bühne. Rayden muss sich mit Noob Saibot, einem Schattenninja, herumschlagen und Liu Kang kriegt es mit Baraka in grandios billiger Maske zu tun. Anschließend kommt noch Sheeva um die Ecke, aber sie wird mal eben so nebenbei von dem Käfig erschlagen, in dem zuvor Kitana festgehalten wurde. Hervorragend, wie man hier das Gefolge von Khan verheizt, als wären sie die letzten Lappen. Okay, sind sie auch, aber das hätte man ja nicht so offensichtlich machen müssen.

Wie sich herausstellt, hat Jade die ganze Zeit gegen die Gruppe gearbeitet und der Plan mit der Verbündung von Kitana und Sindel geht auch nicht auf. Gut, den hat ohnehin keiner kapiert, also ist es wohl wenig überraschend. Es folgt: Story. Und glaubt mir, es ist eine komplizierte Geschichte. Also, passt auf: Jax hat die Schnauze voll und will nur noch den Sterblichen vertrauen. Aber Rayden ist jetzt auch sterblich, also ist er in einem Zwiespalt, ob er ihm jetzt vertrauen soll. Besser wird die Sache nicht gerade dadurch, dass Rayden ein Tattoo hat, das Sonya bekannt vorkommt. Denn das Zeichen sind die kleinen Drachen, die bei Cyrax und Mileena weggeflogen sind. Rayden erklärt, dass das ein Familienwappen ist und es ihm ermöglicht, durch die Welten zu reisen. Aber nur Familienmitglieder haben es und nur alte Götter können es verleihen. Zufällig ist sein Vater ein alter Gott und hat Cyrax und Mileena diese vorübergehenden Male verliehen, damit sie die Welten wechseln können. Klar soweit? Das ist aber noch nicht alles, denn scheinbar arbeitet der Vater von Rayden mit Shao Khan zusammen und wen wunderts: Shao Khan ist Raydens Bruder. Die beiden haben damals gegeneinander gekämpft und Rayden gewann, aber er konnte seinen Bruder nicht töten. Deshalb muss das jemand anderes übernehmen, aber Rayden wird für sie beten. Ist ja nett von ihm.

Raydens Bruder haut gerade Jade eine runter, weil die irgendwas falsch gemacht hat und verfüttert sie an den komischen Drachen, den Jax vorhin bekämpft hat. Auf Sindel ist er auch nicht gut zu sprechen, was Motaro freut, der gerne General wäre.

Es kommt zum großen Finale und Shao Khan killt Rayden und Papa findets toll. Kang kämpft also gegen Khan, Motaro und Jax prügeln sich, Kitana übernimmt natürlich Sindel und für Sonya bleibt Ermac über, der bisher absolut nichts gemacht hat, außer rot zu sein. Es sollte klar sein, dass die Guten nach und nach ihre Gegner platt machen und es nur noch an Liu Kang hängt. Der animiert dann seine animalische Seite und verwandelt sich in einen Drachen, der so unglaublich scheiße aussieht, dass man sich schon aus Prinzip fragen muss, wer das für eine gute Idee hielt. Shao Kahan hat natürlich auch so eine Verwandlung drauf und es kommt zum großen, dämlichen, langweiligen Drachenkampf. Viel dümmer wird es jetzt wirklich nicht mehr werden.

Beide verwandeln sich zurück und Shao Khan stellt fest, dass er plötzlich sterblich ist, was sein Vater damit erklärt, dass es eben Konsequenzen gibt. Das muss als Erklärung dann auch reichen. Konsequenzen für was, wird nicht erwähnt. Er will Kang selbst töten, aber die alten Götter kommen vorbei und erklären, dass der Kampf fair im Mortal Kombat stattfinden muss. Natürlich gewinnt Kang und Khan und sein Vater verrecken auf die denkbar schlechteste Art und Weise, die mit CGI zu berwerkstelligen ist. Ich meine, musste man den Vater wirklich zusammenfalten wie einen Notizzettel? Nichts gegen Origami, aber doch nicht so.

Alles ist Friede, Freude, Eierkuchen und sogar Rayden wird von den alten Göttern wiederbelebt, damit er den Platz seines Vaters in den Reihen der alten Götter einnehmen kann. Kang freut sich, denn er kann endlich Kitana knallen und das wars. Ich gehe meinen inneren Drachen zähmen …

Kultschrott – Mortal Kombat

Die Sommerpause ist vorbei und man, war das ein Sommer was? Todeshitze wochenlang. Schweiß an Stellen, von denen man gar nicht wusste, dass man da Stellen hat und alles einfach sauanstrengend. Eigentlich wollte ich über den Sommer hier ein neues Projekt starten, aber ich bin leider absolut nicht dazu gekommen. Also muss das bis zum nächsten Jahr warten. Solange geht es hier erst mal mit dem ganz normalen Wahnsinn weiter. Heute mit:

MORTAL KOMBAT – USA – 1995 – 101 Min.

Habt ihr auch sofort dieses grauenhafte Technogedudel im Kopf? Ja? Schlimm, nicht wahr? Aber egal, denn immerhin gehört dieses Technogedudel zu einer Videospielverfilmung, die nicht komplette Scheiße ist. Das alleine macht den Film schon zu einem Vertreter einer seltenen Gattung.

Regie führte natürlich Paul W. S. Anderson, zu einer Zeit, als er noch ein aufstrebender junger Regisseur war, der erst Jahre später die Entscheidung treffen sollte, nur noch gequirlte Scheiße auf die Leinwand zu bringen.
Kevin Droney steuerte das Drehbuch bei, der ein paar Jahre später auch noch den grauenhaften „Wing Commander“ zusammenfuckelte.
Der Cast besteht zum Teil aus irgendwelchen Martial Arts Nasen, die ich nicht kenne. Aber ein paar erwähnenswerte Leute sind dann doch dabei. Allen voran natürlich Christopher Lambert, der hier Lord Rayden spielt. Ursprünglich sollte übrigens Sean Connery die Rolle übernehmen, aber der hatte keinen Bock und ging lieber Golf spielen (true story). Liu Kang wird von Robin Shou verkörpert, der zu dieser Zeit seine 5 Minuten Ruhm genoss, die aus genau drei Filmen bestand und mit der Fortsetzung zu diesem Film wenig überraschend bereits wieder endete. Jean Claude Van Damme ist nicht als Johnny Cage dabei, da er sich für „Street Fighter“ entschied (der hier auch irgendwann mal seinen Beitrag kriegen sollte), also übernahm Linden Ashby den Part und hat ansonsten nichts gemacht, was irgendwie erwähnenswert wäre. Erwähnenswert ist aber vielleicht noch, dass ursprünglich Cameron Diaz die Rolle der Sonya Blade übernehmen sollte, aber wegen einer Verletzung aussteigen musste. Haben wir ja nochmal Glück gehabt.

Und da ist auch schon das grauenhafte Technogedudel, um direkt klar zu machen, dass hier nur Experten am Werk waren. Ebenfalls ein Experte in Sachen Martial Arts ist Shang Tsung, der gerade einen Jungen killt, der aussieht, als wäre er höchstens 12 Jahre alt. Es ist der Bruder von Liu Kang, der aus einem Albtraum erwacht und in Unterhose durch seine Wohnung tapert.

Sonya Blade und Jax suchen Kano. Der hat gerade einen Deal mit Shang Tsung gemacht und soll Sonya zu einer Insel führen.

Johnny Cage kämpft gegen Agenten mit Elektroschockern und auch hier sind nur Experten am Start. Vor allem der Stuntman, der nicht weiß, wann er laut Drehbuch fallen muss. Johnny Cage hat keinen Bock mehr und kriegt einen Besuch von seinem alten Trainer, der ihm vorschlägt, an einem Turnier teilzunehmen, um zu beweisen, dass er der Beste der Besten ist. Wie sich herausstellt, war der Trainer der getarnte Shang Tsung, der, wie jeder weiß, die Gestalt von seinen Opfern annehmen kann. Okay, eigentlich weiß das hier niemand, denn der Film erklärt es nicht, aber ein bisschen Vorkenntnis aus den Spielen darf man wohl voraussetzen.

Liu Kang spricht im Tempel der Shao Lin mit seinem Opa und will beim Turnier antreten. Der Obermönch und Lord Rayden sind dagegen, weil er nur von Rache getrieben ist, aber er ist nun mal der Auserwählte, weil … ist halt so. Ihr seht schon, mit Erklärungen hält sich der Film nun wirklich nicht lange auf.

In Hong Kong treffen sich alle am Hafen und Johnny Cage leidet immer noch unter den Fake-News, dass er seine Kämpfe nicht selbst bestreitet. Immerhin ist auch einer seiner Fans dabei und muntert ihn etwas auf. Liu Kang versenkt dann Cages Koffer im Hafenbecken und Sonya verfolgt Kano auf den alten Kutter. Dort findet sie allerdings erst mal Shang Tsung, der Scorpion und Sub-Zero auf die Menschen hetzt. Rayden hat Mächte, die über das Menschliche hinausgehen und vor allem aus grottenschlechtem CGI bestehen, und schlägt die beiden Ninjas in die Flucht. Wo er schon mal dabei ist, erklärt er den Anwesenden, um was es beim Mortal Kombat geht. Eigentlich recht simpel: Der böse Herrscher von Outworld hat bereits 9 Turniere gewonnen und wenn er das Zehnte auch gewinnt, kann er die Welt zerstören. Warum das so ist, ist ebenfalls recht simpel: So sind die Regeln. Fertig.

Auf der Insel hängt Prinzessin Kitana rum und macht absolut nichts. Shang Tsung schickt Reptile, eine Art Echse, um sie zu beschützen. Beim Abendessen gibt es eine kleine Vorführung von Sub-Zero, der mal eben einen Typen killt. Sonya will hinter Tsung her, weil der weiß, wo Kano ist, Kang will hinter Tsung her, weil er ihn töten will und Cage rennt hinter den beiden her, weil er sonst nichts zu tun hat. Sie finden Kano und Prinz Goro, den vierarmigen Prinzen von Irgendwas, beim Essen. Die beiden kriegen sich etwas in die Köppe und Tsung muss die Wogen glätten. Er erklärt Kano, dass der Sonya nicht zu sehr in die Mangel nehmen darf, denn er hat große Pläne für sie. Und Goro soll sich vor Kang vorsehen, denn der ist mal sowas von special und auserwählt, dass es nicht mehr lustig ist.

Auf dem Rückweg verlaufen sich die Auserwählten und folgen Kitana durch die Katakomben, wo sie dann von Tsungs Henchman angegriffen werden und es folgt ein actiongeladener Kampf, der vor allem aus Roundhousekicks und sinnlosem Rumgehüpfe besteht. Rayden applaudiert und weitere Henchmen kommen. Aber einen weiteren Kampf kann Rayden leider nicht dulden und führt die Auserwählten raus.

Am nächsten Tag beginnt das Turnier und der erste offizielle Kampf ist:

LIU KANG VS RANDOM JAMAICAN GUY WHO NEVER WAS IN ANY MORTAL KOMBAT GAME EVER

Nach etwas Stockgeschwinge gewinnt natürlich Kang und Tsung saugt dem Jamaikaner die Seele aus, was irgendwie keinen Sinn macht, da er erstens ihn nicht selbst getötet hat und zweitens der Typ überhaupt nicht tot war. Aber irgendwie musste man ja das Wort „Fatality“ unterbringen, das Tsung dann vor sich hinmurmelt.

Weiter geht es mit:

SONYA BLADE VS KANO

Dieser Kampf ist das reinste Lahmarschgepunche. Am Ende nimmt Sonya Kano in eine Beinschere oder wie auch immer man das nennt und bricht ihm das Genick. Die Seele von Kano holt sich Tsung komischerweise nicht.

JOHNNY CAGE VS SCORPION

Aus irgendeinem Grund findet dieser Kampf mitten im Wald ohne Zuschauer statt und besteht eigentlich nur daraus, dass Cage dem Speer am Seil seines Gegners ausweicht. Um es noch dämlicher zu machen, teleportiert Scorpion sich und Cage dann in die Unterwelt und verkackt zu allem Überfluss auch noch, als er Johnny Cage mit seinem Fatality abfackeln will, der sich aber mit einem Sägeblatt schützt, das rein zufällig da rum liegt und Scorpion dann damit in Scheiben schneidet. Scorpion explodiert und verliert dabei aus irgendeinem Grund eine Johnny Cage Autogrammkarte.

Viel Story will man hier gerade wirklich nicht unterbringen, also macht man direkt mit dem nächsten Kampf weiter:

LIU KANG VS KITANA

Kitana gibt Kang beim Kämpfen Tipps, wie er das Turnier gewinnen kann und das gefällt Shang Tsung gar nicht. Er beendet den Kampf ohne Sieger und irgendwie weiß ich gar nicht, wie es jetzt weitergehen soll. Gibt es wohl so eine Art Turnierbaum? Müsste es dann jetzt nicht einen Dreikampf geben? Nein gibt es nicht, denn es folgt:

LIU KANG VS SUB-ZERO

Nach etwas Rumgekicke versteckt sich Sub-Zero in einer coolen Eisblase und Kang wirft mal schnell einen Eimer Wasser hinein, das sich zu einem Eiszapfen formt und Sub-Zero aufspießt.

Shang Tsung lässt Prinz Goro ins Turnier einsteigen und nachdem der ein paar Leute vermöbelt hat kommt es zum Kampf zwischen:

JOHNNY CAGE FANBOY FROM THE HARBOR VS GORO

Der Sieger sollte klar sein. Nebenbei kommt hier langsam zum Tragen, dass dem Film ein bisschen cartoonischer Splatter wie in den Spielen ganz gut getan hätte. Gerade mit Goro hätte man da was Lustiges machen können.

Was ebenfalls zum Tragen kommt, ist das der Ablauf dieses Turniers nicht den geringsten Sinn ergibt. Zumindest blicke ich absolut nicht durch, wer hier eigentlich warum gegen wen antritt und was die Regeln sind. Außer natürlich, dass man durch Mord gewinnt.

Die Auserwählten haben Zweifel daran, ob sie das Turnier überhaupt gewinnen können. Ich auch, denn ich raffe das Turnier wie gesagt überhaupt nicht. Rayden sagt, dass alles möglich ist, aber sie müssen sich erst ihren Ängsten stellen. Cage hat Angst, dass alle ihn für einen Fake halten. Sonya hat Angst, jemandem zu vertrauen. Und Kang hat Angst vor seinem Schicksal. Tolle Sache. Cage nimmt sich das irgendwie zu Herzen und will Goro herausfordern. Ähm, irgendwie nicht so wirklich sinnvoll, aber okay. Tsung geht darauf ein, aber nur unter der Bedingung, dass er selbst jemanden an einem Ort seiner Wahl herausfordern kann. Cage sagt ja und Rayden kommt zu spät, um das zu verhindern.

JOHNNY CAGE VS GORO

Goro zerstört direkt Johnnys Sonnenbrille. Der haut ihm dafür in die Eier, was natürlich besonders fies ist, denn bei einem Mann mit vier Armen ist es nicht unwahrscheinlich, dass er auch vier Hoden hat. Cage läuft weg und lockt Goro zu einer Klippe. Mit ein paar Kicks segelt Goro von der Klippe und ich frage mich, was Cage wohl gemacht hätte, wenn der Kampf woanders stattgefunden hätte.

Shang Tsung krallt sich Sonya Blade und fordert sie heraus. Aufgrund der absolut nicht vorhandenen Regeln, stellt sich mir die Frage, warum er das nicht direkt am ersten Tag gemacht hat. Durch ein Portal nimmt er sie mit nach Outworld, wohin Rayden nicht folgen kann. Kang und Cage müssen also alleine hinterher. Dort finden sie erst mal Reptile, die Echse, die sich in einen toten Körper buddelt und zu einem Ninja wird. Kang und Reptile hauen sich vors Maul und tatsächlich ist das hier der beste Kampf bisher. Und wird es auch bleiben. Kang gewinnt mit seinem patentierten Bicykle Kick.

Kitana ist begeistert und erklärt, dass Outworld ursprünglich mal ein schöner Ort war, aber dann haben sie zehnmal beim Mortal Kombat verkackt. Sie führt Kang und Cage zum Palast des Kaisers, wo Sonya wie die weiße Frau angekettet ist. Nun ja, sie ist ja auch eine weiße Frau. Nur einen Riesenaffen sollte man hier nicht erwarten. Stattdessen kommt Shang Tsung und erklärt, dass sie kämpfen muss oder die Erde hat das Turnier verloren, weil … ist halt so. Kitana stellt dann klar, dass das doch nicht so ist, obwohl Rayden vorhin mal gesagt hat, dass es doch so ist, also weiß scheinbar keine Sau, was eigentlich die Regeln von dem Quatsch sind. Wundert mich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Jedenfalls fordert Liu Kang dann Shang Tsung heraus und es kommt zum großen Endampf:

LIU KANG VS SHANG TSUNG

Tsung nutzt natürlich die gefallenen Seelen, um sich einen Vorteil zu verschaffen und Kang muss gegen jede Menge anderer Nasen kämpfen. Wäre eigentlich eine gute Möglichkeit gewesen, noch ein paar andere Figuren aus dem Spiel einzubauen. Stattdessen kriegt man Barbaren, Gladiatoren und einen Dschingis Khan für Arme. Kang macht sie mal eben platt und Tsung verwandelt sich in Kangs Bruder, um den zu bequatschen. Unten fahren Stacheln aus dem Boden und Kang stellt sich seiner Angst und seinem Gegner und blah. Tsung landet natürlich in den Stacheln, als ihn Kang mit einem Feuerball wegballert. Fragt mich nicht, kann er halt.

Die Seele von Kangs Bruder kommt noch mal kurz vorbei, um Abschied zu nehmen und damit hat es sich dann auch hier. Nein, nicht ganz, denn der Kaiser Shao Khan kommt vorbei, um sich die Seelen von allen zu holen. Aber das kann Rayden leider nicht dulden und somit ist schon mal klar, was jetzt ansteht: Ich gehe Teil 2 gucken …