Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: Juni 2015

Sommerpause … ist nicht … zumindest nicht so richtig …

Der Sommer ist da. Kinder spielen, schreien und gehen jedem tierisch auf den Sack … Frauen laufen leicht bekleidet durch die Gegend … Männer beobachten sie aus Büschen und masturbieren in Vorgärten … Eine herrliche Zeit.

Nun ja, für mich nicht so. Meine Situation ist hier ja hinlänglich bekannt und sie hindert mich daran, den Sommer in vollen Zügen zu genießen. Da sich an der Situation wohl auch bis Ende August nicht viel ändern wird, werde ich den Sommer nutzen, um gekonnt in Selbstmitleid zu zerfließen und hin und wieder einfach nur zu kotzen, weil das Jahr so unfassbar Scheiße ist. Aber

KEINE PANIK

der Filmschrottplatz bleibt auch über den Sommer geöffnet.

Allerdings bin ich durch die Umstände etwas demotiviert und ausgelaugt, weswegen ich an dieser Stelle mal kurz darauf hinweisen will, dass ich, statt einer Sommerpause, einfach etwas kürzer treten werde.

Das heißt, es wird hier etwas ruhiger werden. In den nächsten Wochen handhabe ich es so, wie ich gerade Lust habe. Rechnet also nicht mit regelmäßigen Schwachsinnsposts und anderem Quark, den ich mir ständig aus meinen eigenartigen Hirnwindungen sauge.

Immerhin habe ich noch ein paar Ideen für den Blog, die ich in der Zeit eventuell weiter ausbauen werde, um dann mit einem Knall wieder in den regelmäßigen Wahnsinn zu verfallen. Oder es bleibt alles so, wie es eben ist. Man wird sehen.

Habt nen schönen Sommer und fresst nicht so viel Eis. Davon kriegt man Salmonellen, oder wie dieser komische Fisch heißt.

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Blogparade: Der vergessene Kinderfilm – Bonus

Wo wir gerade so schön in Kindheitserinnerungen schwelgen, nachdem die liebe Juli dazu aufgerufen hat, bietet es sich an, dass ich endlich einen Film hier bespreche, der schon länger aussteht.

Vor geraumer Zeit bin ich durch Frau Urban auf einen Kinderfilm gestoßen, den ich komplett verdrängt hatte. Wahrscheinlich, weil ich ihn als Kind schon scheiße fand. Okay, scheiße vielleicht nicht, denn als Kind konnte man mir einfach irgendwelche Cartoons vorsetzen und ich hab gefressen, was mir gegeben wurde. Großer Fan von dem Schwachsinn, der gleich folgt, war ich aber nie.

CARTOON ALL-STARS TO THE RESCUE – Comic-Stars gegen Drogen – USA -1990 – 30 Min.

„Hallo, liebe Kinder, meine Damen und Herren …“ Irgendeine alte Omi warnt erst mal vor Drogenkonsum und wird dabei sogar vom Bundeskanzler unterstützt. Ist ja der helle Wahnsinn. Wenn der Kanzler den Scheiß hier abgesegnet hat, kann es eigentlich nur noch schlimmer sein, als ich es ohnehin befürchtet hatte.

Connies Sparschwein wird aus ihrem Zimer geklaut. Das kann Papa Schlumpf mal so gar nicht gut heißen, als er in seinem Comicheft morgens von der geschlumpften Glocke aufwacht. Also machen sich die Schlümpfe auf, um Connie zu wecken.

ALF springt aus einem Bilderrahmen und versucht Garfield zu überzeugen, bei der Suche nach dem Dieb zu helfen. Garfield hat aber keinen Bock und will lieber Lasagne fressen. ALF ist nicht begeistert.

Erinnert sich eigentlich noch jemand an die unfassbar beschissene ALF-Cartoon-Serie? Das war so unglaublich schlecht. Fast so kacke, wie der Film. Aber nur fast.

Jedenfalls kommen auch noch die Chipmunks, Winnie Pooh, die Muppet Babys (die ich übrigens immer scheiße fand; Muppets funktionieren nur als Puppen) und Slimer von den Ghostbusters vorbei. Gemeinsam kriegt man es dann mal gebacken, das Mädchen zu wecken, die natürlich über den Diebstahl unfassbar empört ist. Und absolut nix macht.

Die Cartoon-Spaten verstecken sich dann in Michaels Zimmer und beobachten, wie der das Sparschwein leer räumt. Connie kommt vorbei und stellt Michael zur Rede.

Unter dem Bett finden die Cartoon-Helden dann Michaels Karton mit Marijuana. OH MEIN GOTT! Michael ist nicht nur ein Dieb, sondern auch ein Kiffer ersten Grades. LYNCHT DEN ARSCH!

Michael haut ab und Connie ist besorgt, weil seine Augen so komisch aussehen. Die Comic-Stars nehmen die Verfolgung auf.

Wie jeder Kiffer, der etwas auf sich hält, hängt Michael natürlich in der einzig wahren Drogenhölle ab: Einer Arcade-Spielbude. Ja, hier treffen sie sich alle. Die Kiffer und Kokser, die Fixer und Ficker, die Nutten und Nippelpiercer. Eben der Abschaum der Menschheit. Und alle sind sie mindestens 12 Jahre alt.

Michael und seine Kumpels stehen also mitten in der Spielhalle und kiffen sich die Hirnzellen aus der Birne. Die Aufsicht hat wohl gerade Mittagspause. Der rothaarige Kumpel hat aber noch viel geileren Scheiß dabei und packt etwas Crystal Meth aus. Pff, das ist ja weiß. Mit der Scheiße bräuchte der heute keinem mehr kommen.

Die Bullen kommen und Michael muss fliehen. Keine Ahnung, warum. Die Bullen sind ganz woanders hingefahren. Stattdessen kommt Bugs Bunny um die Ecke und begibt sich mit einer, von Wile E. Coyote ausgeliehenen, Zeitmaschine auf Zeitreise.

Währenddessen quatscht Pooh Connie voll.

Bugs zeigt Michael, wie er vor zwei Jahren angefangen hat zu Kiffen, wie ein Bagger, nur weil er cool sein wollte. Was eventuell dabei geholfen hätte, cooler zu werden, wäre es, kein T-Shirt anzuziehen, auf dem groß der Buchstabe M abgedruckt ist. Überhaupt scheint zwei Jahre vorher jeder nur Klamotten aus der Chipmunk-Collection getragen zu haben. Mich würde ja wirklich mal interessieren, ob es tatsächlich mal eine Zeit gab, in der die Teens nur Shirts mit dem Anfangsbuchstaben ihres Namens getragen haben.

Jedenfalls klaut eine Freundin Michael das Portemonnaie um Crack zu kaufen und bei der Verfolgung fällt Michael in einen Gully und trifft die Turtles. Hier sind also mutierte Schildkröten, die Michael erzählen wollen, dass Drogen schlecht sind. Also mich haben sie überzeugt.

Kurz darauf fahren Kermit und Piggy mit Michael Achterbahn durch seinen Kopf, um ihm zu zeigen, was Drogen mit seinem Gehirn anstellen. Sieht alles schön bunt aus, wenn ihr mich fragt.

Tick, Trick und Track kommen vorbei und stimmen den schlimmsten Song aler Zeiten an, der Michael beibringen soll, wie man „Nein“ sagt. Natürlich stimmen alle Cartoon-Fressen mit ein, wodurch das Ganze noch unerträglicher wird.

Michael wacht auf und blickt überhaupt nicht mehr durch. ALF, ein Alien, dessen Hauptbeschäftigung es ist, das Haus der Tanners in Schutt und Asche zu legen, zeigt Michael dann, dass er durch Drogen irgendwann aussieht, wie ein Zombie. wenn ein Alien dir davon abrät, Drogen zu nehmen, sind die vielleicht wirklich nicht so toll. Andererseits frisst ALF Katzen und spielt Baseball mit Fischen … ich glaube, er will die ganzen Drogen nur für sich selbst.

Währenddessen wird Connie von der sprechenden Drogenwolke, die Michael die ganze Zeit vollgelabert hat, in Versuchung geführt, mal richtig einen durchzuziehen.

Michael ist derweil auf dem Vergnügungspark der Geisteskrankheiten gefangen. Mit Kettensägenkarussels und Monsterachterbahnen. Sieh mal an. Eigentlich ist das hier gar kein Anti-Drogen-Film, sondern Anti-Disneyland-Propaganda.

Daffy Duck, eine Ente, die ständig labert, als wäre sie komplett auf Speed, sagt Michael die Zukunft voraus. Die sieht so aus, dass er völlig abgekaspert und abgefuckt auf einem Tisch liegt. Wie zur Hölle hat mich das als Kind nicht völlig traumatisiert?

Jedenfalls sieht Michael ein, dass Drogen kacke sind und schleudert die Drogenwolke in den Müllwagen, um dann glücklich und zufrieden ein Leben mit seiner schwester als Internet-Porno-Stars zu führen. So zumindest meine Theorie.

Ja, meine Fresse, das war, äh, verstörend. Aber natürlich hat das Ganze auch eine Moral: Nehmt keine Drogen, sonst werdet ihr von Cartoonfiguren vollgelabert.

 

Robin hat sich hier übrigens ebenfalls mit diesem Machwerk der Schwachsinnigkeiten auseinandergesetzt. Lesen lohnt sich.

Blogparade: Der vergessene Kinderfilm

Ich muss ja zugeben: Ich mag Kinder. Solange es nicht meine eigenen sind. Schließlich ist bei mir der Zug abgefahren, dass ich noch mal wirklich erwachsen werde, und mit den kleinen Blagen kann man so schön viel Scheiße bauen, ohne dass einen die Leute für bescheuert halten. Muss ja keiner wissen, dass man gerne immer noch mit He-Man Figuren spielen würde. Macht man dann eben mit den Kids anderer Eltern. Dann können die sich mit den Folgeschäden rumschlagen, die es mit sich bringt, wenn ich mal wieder den geballten Wahnsinn meiner verlorenen Kindheit auslebe. Psychiater gibts ja genug. Die kriegen die Blagen schon wieder hin.

„So Kinder, ihr müsst jetzt alleine weiterspielen. Der Onkel muss einen schwachsinnigen Blogartikel schreiben. Aber lasst mir ein paar He-Man Figuren zur Inspiration da.“

Hilfe! Hilfe! Es ist Skeletor. Ich bin verloren.

Keine Panik, She-Ra. He-Man ist da, um dich zu retten. Bei der Macht von Grayskull! Ich habe die Macht!

♫Tududududu-tudududududu

Bang! Pow! Aaargh!

Oh He-Man. Du bist so groß und stark. Und deine Battlecat ist auch so groß und stark. Und in deinem Tanga aus dem Fell eines höchstwahrscheinlich ausgestorbenen Lebewesens scheint sich auch etwas großes und starkes aufzutun.

Die Macht von Grayskull ist heute besonders stark in mir.

Oh, He-Man. Heute mache ich dich endlich zum He-Man-Man.

Oh, She-Ra. Ich will ein Kind von dir. Und ich will es She-Man nennen. Und ich will, dass es ein großer Star in der thailändischen Touristenszene wird

Was?

Oh.

Sorry, war abgelenkt.

Wo war ich? Ach ja:

Die liebe Juli versetzt uns zurück in die Kindheit und fragt nach einem Film, den wir als Kind toll fanden, aber seit Ewigkeiten nicht gesehen haben. Ich hatte ja letztens schon ein einschneidendes Erlebnis in diese Richtung, als ich Disneys Robin Hood nach Jahren mal wieder geguckt habe, und feststellen musste, dass der Film einfach todlangweilig ist, kein Gag funktioniert und das alles einfach irgendwie, naja, kacke war. Dabei wurde ein Stück meiner Kindheit einfach mal komplett zerstört.

Und weil ich so ein harter Kerl bin, der komplett auf seine Kindheit scheißt, wage ich jetzt ein weiteres Unterfangen in diese Richtung, bei dem ich vermute, dass auch das kein gutes Ende nehmen wird.

Das war nämlich so: Als Kind habe ich diesen Film gesehen, in dem ein paar Blagen und ein Huhn auf einem Kanu durch die Gegend schippern und ich fand den toll. Und dann hab ich ihn einfach komplett vergessen. Irgendwann fiel mir dann aus irgendeinem Grund dieser Film wieder ein, aber ich konnte mich ums verrecken nicht an den Titel erinnern. Irgendwann fiel mir dann eine DVD in die Hände, mit dem Titel „Flussfahrt mit Huhn“. Man, der Titel ist so verdammt offensichtlich, da kann ja keine Sau drauf kommen. Ich dachte eher an sowas, wie „Die Kanukinder vom Niederrhein“. So hießen Filme schließlich damals. Jedenfalls hab ich die DVD natürlich gekauft und seit dem verstaubt sie hier im Regal. Da kommt mir diese Blogparade natürlich gelegen, um mir den Spaß dann doch endlich mal wieder anzugucken.

 

FLUSSFAHRT MIT HUHN ist ein deutscher Film, mit einer unfassbar aufregenden Story. Irgendwelche Blagen machen Urlaub beim Opa und halten sich für Piraten, die einen neuen Weg ins Meer finden wollen. Also klauen sie in einer Nacht und Nebel Aktion Opas Ruderboot und paddeln los. Opa nimmt mit seinem Motorkanu die Verfolgung auf, stellt sich aber tierisch dämlich an und die Blagen klauen ihm das Kanu. Opa klaut daraufhin einem armen Bauern das Fahrrad und verfolgt die Kids jetzt 90 Minuten lang. Kurz gesagt, sind hier alle Kriminelle. Quasi die Kinderversion von Pulp Fiction. Nur das Opa keine Bibelsprüche zitiert, die er fast auswendig kann.

Naja, der ganze Spaß plätschert ewig dahin, wie der Fluss, über den die Blagen schippern, und Opa scheitert halt immer wieder knapp daran, sie einzuholen.Viel mehr passiert dann in dem langweiligen Schinken auch nicht, bis dann am Ende alle wieder zusammen sind und so tun, als wäre absolut nix gewesen. Nun ja, was soll ich sagen, außer: Boah, war das langweilig. Ich gehe jetzt gar nicht genau auf Julis Fragen ein, sondern fasse kurz zusammen: Ass Erwachsener ist der Film einfach zum Einpennen und die einzige Erkenntnis im Gegensatz zu früher ist, dass alles an dem Film, von Drehbuch bis Darsteller, scheiße ist.

Zum Glück bin ich nicht wirklich erwachsen und deshalb nicht eingeschlafen.

Oh, She-Ra, das sieht ja aus, wie die höchsten Hügel von Eternia. Achtung, die wahre Macht von Grayskull bahnt sich einen Weg auf die bebenden Berge …

Okay, okay, ich spiele alleine weiter …

Partner fürs Leben

Oder so. Schauen wir mal.

Jedenfalls kann ich hier in aller gewohnten Kürze und Knappheit (die ihr von mir gewohnt seid) feierlich verkünden, dass der Filmschrottplatz ein Partnerforum gefunden hat.

Im Dark Movie Dreams Forum wird über phantastische Filme von früher und heute diskutiert und ihr seid natürlich alle eingeladen mal reinzuschauen.

 

Man, das war jetzt wirklich kurz. Eigentlich müsste ich den Post hier jetzt noch mit irgendwelchem Schwachsinn füllen. Aber es ist spät und mein Gehirn läuft schon den ganzen Tag auf Sparflamme, deshalb müsst ihr ausnahmsweise auf meinen geistigen Wahnsinn verzichten. Die Zeit, die ihr beim Lesen des Quatsches verschwendet hättet, könnt ihr ja alternativ im Forum verbringen.

Media Monday #208

Der werte Wolf hört offensichtlich auf die äußerst unentschlossenen Fans des Media Monday und präsentiert in dieser Woche:

THE RETURN OF FRAGE 7!

Und was für ein Glück, dass die Fragen mittlerweile etwas früher online sind. So konnte ich mich vorbereiten und noch nen Film gucken, was ich natürlich mal wieder die ganze Woche nicht gemacht habe. Mal abgesehen vom SchleFaZ am Freitag, aber dass der wunderbar kacke war, sollte ja eh klar sein. Eigentlich hatte ich auch gar keinen Bock, nen Film zu gucken, weil heute mal wieder so ein richtiger Scheißtag ist, von denen ich ja in letzter Zeit offensichtlich noch nicht genug hatte. Aber ich hab mich dann doch unter Schmerzen aufgerafft und ne DVD reingeschoben. Da könnt ihr mal sehen, was ich so tue, nur um die, gefühlt 5, regelmäßigen Leser dieses Schwachsinns nicht schon am Montag zu enttäuschen. Na, dann wollen wir mal:

1. Gegenüber Serien sind Filme kurz. Und darin liegt auch so ein bisschen der Reiz von Filmen, denke ich. Auch wenn ich Serien mit ausschweifenden Storys und Charakterentwicklung sehr gerne sehe, ist ein Film dann doch noch mal ein ganz anderes Erlebnis, bei dem alles auf das Wichtigste runtergebrochen wird. Wenn das gut gemacht ist, kann kaum eine Serie einem Film das Wasser reichen. Leider ist es mittlerweile oft so, dass man bei Filmen nicht mehr das Wichtigste drin hat, sondern nur unnützen Scheiß. Aber auch das hat einen Vorteil gegenüber Serien, denn der Scheiß ist dann schneller vorbei.

2. Der Moment, als sich Aron Ralston in 127 Hours den Arm abhackt, hat sich bei mir aus irgendeinem Grund ziemlich tief ins Gehirn gebrannt. Das ganze ist schon ziemlich heftig und intensiv inszeniert, wie ich finde und James Franco hat mich in diesem Film auch erstmals von seinen schauspielerischen Fähigkeiten überzeugen können. Dazu hätte er sich nicht den Arm abhacken müssen, aber geschadet hats auch nicht.

3. Dexter hat mich als Serienfinale schon arg enttäuscht, schließlich war das alles nur noch totaler Bullshit. Irgendwo in der Mitte der Serie zeichnete sich schon ab, dass die Schreiber irgendwie keinen Plan mehr zu haben scheinen, was sie eigentlich so machen sollen, mit den ganzen Charakteren. In der letzten Staffel wirkte dann alles nur noch hingerotzt, jeder Charakter verhielt sich wie ein Vollidiot, während sich die Darsteller mit irgendwelchen hingeschluderten Pseudohandlungen rumschlagen mussten, damit auch jeder Charakter was zu tun hat. Dass man nebenbei nicht ganz einfach die absolut unausweichliche Dexter gegen seine Ex-Kollegen gebracht hat, war die wohl dümmste Entscheidung, die jemals in einer Serie getroffen wurde. Klar, es wäre relativ vorhersehbar gewesen. Aber eben auch interessant zu sehen, wie die Kollegen mit der Wahrheit umgehen. Stattdessen gab es Debra im wöchentlichen Stimmungswechsel und Dexter als Holzfäller. Ganz großes Kino, Leute. Von den Writern hat man seitdem übrigens nix mehr gesehen. Woran das wohl liegen könnte ...

4. Wenn denn dann bald Sommerurlaub ist bleibe ich zu Hause, weil ich eh nirgends hin kann. Ihr kennt ja meine Geschichte, also gehe ich da nicht weiter drauf ein. Sonst wirke ich noch so, als wolle ich bemitleidet werden. Aber auf Mitleid kann ich scheißen, denn das hilft mir auch nicht.

Jedenfalls hatte ich eigentlich vor, im Sommer ne Blogpause einzulegen. Die wird es aber wohl nicht geben. Und alle so: YEAH!

5. ____ war eine Riesenüberraschung, denn ____ . Ich hab schon so lange keine Überraschung mehr bei Film und Serie erlebt, dass ich langsam denke, dass das ganze irgendwann zur puren Langeweile verkommen könnte. Aber noch ist es nicht soweit. Gucke ich eben Klassiker oder beschäftige mich mal wieder mehr mit dem ausländischen Kino aus Asien oder Skandinavien. Große Überraschungen gabs da zwar bisher auch nicht, aber auch immerhin nicht diese Vollkacke, die momentan am Fließband aus Hollywood kommt. Und bevor ihr fragt: Ich habe Jurassic World natürlich noch nicht gesehen, weil ich für so nen hingerotzten Scheiß nicht ins Kino gehe. Aber ich bin ganz sicher, er ist trotzdem ziemlich kacke.

6. The Wolf Of Wallstreet hinterließ bei mir einen recht zwiespältigen Eindruck, denn einerseits ist der zwar ganz unterhaltsam und recht gut gespielt, aber andererseits mal wieder viel zu lang und eigentlich wird man nur von einer Party zur nächsten verfrachtet. Diese ganzen Partyszenen hätte man auch mal locker um 20-30 Minuten kürzen können, dann wäre mein Eindruck wohl besser gewesen. So fand ich den nur unterhaltsam, aber eben auch nicht mehr.

7. Zuletzt gesehen habe ich A Company Man und das war durchaus gut, weil es halt ein asiatischer Action-Thriller ist und das können die halt einfach. Der Oberhammer war es dann aber auch nicht. Solider Streifen, nicht mehr, nicht weniger.

Wo ich schon dabei war, hab ich dann noch Accident reingeschmissen, über den man quasi das gleiche sagen kann.

Trotzdem beides besser, als … ach, siehe Frage 5.

Filmschrott TV-Tipps 20.06. – 26.06.2015

Welchen Müll präsentieren die TV-Sender diese Woche? Hier erfahrt ihr es:

SAMSTAG

20.15 Uhr – TELE5 – Einsatz in Afghanistan: Angriff der Wüstenschlangen – Mitten im Kriegsgebiet greifen plötzlich Riesenschlangen an. Weil Krieg alleine schon nicht sinnlos genug ist, müssen da natürlich unbedingt noch Riesenschlangen mit rein.

22.10 Uhr – TELE5 – Battledogs – Donna wird ein Werwolf und bla. Alles schon tausend mal gesehen.

22.30 Uhr – RTL – Final Destination 5 – Teil 1 fand ich ja absolut fantastisch damals. Einfach, weil es mal ne neue Idee für nen Horrorfilm war, die nicht komplett ausgelutscht ist. Mittlerweile hat man es aber natürlich geschafft, das Ganze komplett totzulaufen. Auch wenn Teil 5 jetzt nicht sooooo schlecht sein soll, es ist einfach zum fünften Mal der gleiche Scheiß und damit absolut überflüssig.

23.40 – RTL2 – Rambo 3 – Nicht schon wieder.

23.55 Uhr – TELE5 – The Bone Eater – Ein indianischer Geist isst Knochen. Lecker.

SONNTAG

22.35 Uhr – TELE5 – The Patriot – So, jetzt geht Steven Seagal richtig steil. Denn er ist nicht nur ein Ex-CIA-Agent, sondern auch noch ein Arzt, der ein Serum gegen Terroristen entwickelt. Ich raffs auch nicht.

00.25 Uhr – PRO7 – 30 Days Of Night: Dark Days – Macht der Titel nicht irgendwie absolut keinen Sinn. Wenn am Tag Nacht ist, ist doch klar, dass die Tage dunkel sind, oder?

MONTAG

20.15 Uhr – TELE5 – Großer Uwe Boll Abend, mit Schwerter des Königs, Alone In The Dark und Rampage. Ich empfehle, lieber hier alles über Postal zu lesen, das geht schneller.

MITTWOCH

22.25 Uhr – TELE5 – Evil Ground – Liz muss isch in der Kleinstadt Hope, mit der grausamen Vergangenheit des Kaffs rumschlagen und alle pennen ein.

DONNERSTAG

20.15 Uhr – TELE5 – Krieg der Welten 2 – Von dem Bullshit gibts tatsächlich ne Fortsetzung? Ist ja der Wahnsinn. Ich fand schon Teil 1 kacke.

00.25 Uhr – ARTE – From Dusk Till Dawn – Das mag jetzt etwas überraschen, dass dieser Film hier steht, aber passt auf: Niemals läuft im deutschen Fernsehen die ungeschnittenen Fassung. Es existieren ja mittlerweile ungefähr 18 Schnittfassungen des Films und eine ist grausamer und unanschaubarer, als die andere. Selbst bei meiner 18er-DVD fehlt was. Das ist übrigens äußerst interessant. Denn in der Version, die ich hier habe, ist das komplette Gemetzel und Geschnetzel und Geballer drin, aber man hat einfach mal hier und da nen One-Liner rausgeschnitten. Was zur Hölle ist das wieder für ne unfassbar sinnlose Scheiße?
Nebenbei hat mich der Laden, in dem ich die DVD gekauft habe eh verarscht, denn auf der Hülle steht natürlich, dass es sich um eine geschnittene Fassung handelt. Schlau, wie die Pisser im Fachhandel aber nun mal sind, haben sie genau über diesen Schriftzug das Preisetikett gekleistert, damit ich es nicht sehe. Sackgesichter.

FREITAG

20.15 Uhr – TELE5 – Erdbeben: Wenn die Erde sich öffnet … – Nach einem Erdbeben droht der SuperGAU. Also dieser Film.

22.05 Uhr – TELE5 – SchleFaZ – Ist klar, ne? Einschalten und ablachen.

22.35 Uhr – PRO7 – Ultraviolet – Milla Jovovich ist mal wieder unfassbar grausam. Jetzt mal ehrlich, die spielt einfach fürchterlich. Eigentlich war die nur in Das 5. Element gut. Und da auch nur, weil sie fast nie was an hatte.

23.05 Uhr – RTL2 – Hard To Kill – Seagal mal wieder. Er ist auch wirklich schwer tot zu kriegen.

00.30 Uhr – TELE5 – Postal – Oh mein Gott, jetzt kommt der wirklich. Lest lieber hier noch mal nach.

02.15 Uhr – TELE5 – Astrocop – Ein Cop vom Mond wird zur Erde geschickt, um Autofahrer aufzuhalten. Ich denk mir das nicht aus, ich sag nur, wie es ist. Glaubt mir.

Habt ihr auch noch Tipps parat? Dann lasst nen Kommentar da.

Ritterliche Erderkundung mit Schnurbart

Am Freitag gibt es wieder „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ auf Tele 5. Zum Start mit einem Hulk Hogan Film. Da will ich natürlich mitziehen und präsentiere deshalb ebenfalls einen Film mit dem Wrestler Schrägstrich Schauspieler Schrägstrich Schnurbartträger Schrägstrich Vonallemetwasaberinnixwirklichgut.

SUBURBAN COMMANDO – Der Ritter aus dem All – USA – 1991 – 90 Min.

Das All. Unendliche Weiten. Billig animierte Raumschiffe. Noch billiger animierte Explosionen. So, wie man das Weltall eben kennt.

Auf dem größten Raumschiff hängt General Wasweißich rum und plant einen Planeten nach dem anderen unter seinen Nagel zu reißen. Aber Shep Ramsey stiefelt herbei und kann das nicht zulassen. Leider wird er gefangen genommen und der General will ihn abknallen. Allerdings ist zufällig auch der galaktische Präsident anwesend, der den General auch nicht ab kann und wirft einen Brief … EINEN BRIEF! der dem General die Hand abschneidet. Ritter Ramsey nutzt das zur Flucht und bombt nebenbei das ganze Präsidentenschiff weg.

Ritter Ramsey wird in seiner Rettungskapsel von einem Typen kontaktiert, der nicht begeistert ist, dass er den Präsidenten weggebombt hat und verdonnert ihn zu 6 Wochen Urlaub.

Christopher Lloyd ist selbstverständlich Erfinder. Was sonst. Hier heißt er aber nicht Emmett Brown, sondern Charlie Wilcox. Dessen Frau Jenny zwingt ihn, seinen Chef endlich wegen der Gehaltserhöhung anzukacken. Der zeigt ihm aber lieber seine tollen Preise, die er als Arschloch-Chef des Jahres so gewonnen hat.

Ritter Hogan muss auf der Erde notlanden und knallt direkt in eine verlassene Bar, in der die Jukebox Scheißmusik dudelt. Ramsey stellt direkt fest, dass er Erdlinge zum Kotzen findet. In seinem Raumkampfanzug, inklusive Space-Suspensorium, tapert er durch die Stadt, auf der Suche nach einer Bleibe. In bester Terminatormanier besorgt er sich dann erst mal andere Klamotten von irgendeinem Typen und findet dann einen Zettel, der für ein freies Apartment wirbt. Mit dieser unfassbar genauen Wegbeschreibung: „APARTMENT FOR RENT —>“, die theoretisch so ungefähr überall hindeuten kann, findet er nach 3 Sekunden sein Ziel. Wer braucht schon eine genaue Wegbeschreibung, wenn man einen Pfeil hat?

Charlie ärgert sich über die Nachbarn, die einen Dragracer … EINEN DRAGRACER, direkt vor seiner Einfahrt geparkt haben. Erdlinge sind eigenartige Leute. Ich kann Ramseys Abneigung verstehen.

Jenny ist geil, aber Charlie will lieber was kaputthämmern. Allerdings hat Jenny seine Werkstatt in ein Apartment umfunktioniert, dass sie an Ritter Hulk vermietet hat. Charlie traut dem Braten nicht und stöbert nachts in Ramseys Kram rum. Mit einer gefunden Laserwaffe ballert er versehentlich das Nachbarauto weg, womit zumindest ein Problem gelöst wäre.

Weitere bahnen sich allerdings an, denn General Whatshisname schickt Kopfgeldjäger los, die den Ritter erledigen sollen. Einer davon ist nebenbei Mark Calaway, besser bekannt als der Undertaker, den man hier, um den Unterschied zu seinem Wrestling-Alter Ego klar zu machen, einfach nen Mantel angezogen hat.

Shep Ramsey macht sich derweil mit den Geflogenheiten auf der Erde vertraut und lernt dabei unter anderem, dass man nicht einfach so den Briefträger absticht. Und, dass Skateboardfahren gar nicht so einfach ist. Ein Skateboard bis zum Mond zu schleudern allerdings schon.

Ramsey lernt dann die Nachbarn kennen und lehrt denen erst mal ein paar Manieren, als diese sich über Charlie lustig machen. Überhaupt wird er nach und nach zum Ritter der Gerechtigkeit, indem er Handtaschendiebe vermöbelt und Pantomimen aus einem unsichtbaren Kraftfeld befreit. Zugegeben: Der Joke war sogar gut.

Charlie findet Ramseys Ausrüstung und legt die Rüstung an. Zufälligerweise versuchen gerade 2 Typen eine Tussi zu vergewaltigen und er eilt natürlich zur Rettung. Obwohl er sich dabei selten dämlich anstellt, gelingt ihm das Unterfangen.

Das Skateboard fliegt durchs All und wird von den Kopfgeldjägern entdeckt, die daraufhin auf die Spur des Ritters kommen.

Der stellt gerade Charlie zur Rede, und will wissen, wo sein Krempel geblieben ist. Nebenbei nimmt Charlie die Erkenntnis, dass Ramsey ein Außerirdischer ist, ziemlich gelassen auf. Ich hätte da ja ein paar Fragen, wie zum Beispiel: „Warte. Was?“ Aber vielleicht bin ich auch einfach zu neugierig.

Mit Hilfe des PKE Meter aus Ghostbusters, finden sie dann den Krempel. Wiederverwertung alter Filmprops ist immer ein gutes Zeichen für einen grandiosen Film. Nachdem man nebenbei noch einen Banküberfall vereitelt hat, kommen die Kopfgeldjäger vorbei, werden aber von Hogan im Tresorraum eingesperrt.

Shep versucht die Raumkapsel zu reparieren, aber scheitert auf ganzer Linie. Die Kopfgeldjäger fahren währenddessen durch nen Burger-Drive-Through in einem Hochzeitsauto. Irgendwo ist da sicher ein guter Gag versteckt, aber ich finde ihn einfach nicht.

Jedenfalls gibt es für Hogan nur noch zwei Möglichkeiten: Kämpfen, oder irgendwelche Kristalle finden, mit denen er das Schiff reparieren kann. Was für ein Zufall, dass die Arschloch-Chef-Preise genau aus den richtigen Kristallen bestehen. Also geht es auf eine Diebstahlmission während einer Dinnerparty.

Die Kopfgeldjäger lassen selbstverständlich auch nicht lange auf sich warten und es folgt unglaublich spannendes Gekloppe. Wer gewinnt, sollte klar sein. Kleiner Tipp: es ist nicht der Undertaker, der mit seinen Raketenschuhen am Schluss durch ungefähr 500 Wände ballert.

General Ichkannmirseinennamennichtmerken taucht auf und es geht ins große Finale. Das besteht größtenteils aus Rumgelaber, weil das so unglaublich spannend ist. Charlie beschließt, Ramsey zu helfen, indem er den General einfach überfährt. Der mutiert dann zum Echsenalien und schleudert Hogan durch die Garage. Der rächt sich, indem er ihm 10000 Watt durch den Arsch jagt, woraufhin der ganze Schuppen in die Luft fliegt.

Um noch mal richtig auf dicke Hose zu machen, beweist Ramsey den Nachbarblagen noch schnell seine neu erlernten Skateboardkünste und macht sich dann mit dem Raumschiff der Kopfgeldjäger auf in die Weiten des Alls.

Und wenn wir Glück haben, kommt er nie wieder.

Game Of Thrones Season 05 Episode 10

Ich hatte ja schon vor Beginn des diesjährigen Staffelfinales so eine vage Vermutung, dass es dieses Mal nicht ganz so ruhig zugeht, wie das sonst bei den Game Of Thrones Finals der Fall ist. Aber wie Samson sagen würde: „Uiuiuiuiui.“ Da war ja einiges los.

MOTHER’S MERCY

Allerdings fängt der Spaß relativ ruhig an. Bei Stannis baumelt die Alte am Baum und seine Männer haben sich verpisst, weil sie den ganzen Hexenzinober nur noch behämmert finden. Stannis, echter Anführer und Thronfolger der er nun mal ist, lässt sich von sowas natürlich nicht beeindrucken und marschiert weiter nach Winterfell. Der Lichtgott der Dorfhexe hat sich auch für die Kindverbrennung revanchiert und den Schnee etwas geschmolzen, damit Stannis‘ Stiefel nicht nass werden, während er nach Winterfell latscht. Na, wenn sich das mal nicht gelohnt hat. Dafür kann man ja schon mal ein Kind opfern, schätze ich.

Sam und seine Ische machen sich an der Wall vom Acker, denn Sam stellt fest, dass es auf der Mauer nix mehr zu lesen gibt.

Sansa beweist mal wieder, dass sie ein unfassbares Gespür für beschissenes Timing hat, und zündet die Kerze an, 3 Sekunden nachdem Brienne den Blick abwendet, um Stannis abzumurksen. Ich bin allerdings felsenfest davon überzeugt, dass sie ihn nicht in zwei Hälften gehackt hat. Sowas sieht man in der Serie für gewöhnlich. Außerdem will ich einfach, dass sich Stannis die verfickte Hexe krallt, denn jetzt dürfte er wohl endgültig überzeugt davon sein, dass die nur Scheiße labert.

Was man normalerweise auch sieht, sind die Schlachten. Leider hat man hier davon nix mitgekriegt, was mich schon ziemlich enttäuscht hat. Ein bisschen Schlachtengetümmel mit Stannis und Ramsay hatte ich schon erwartet. Stattdessen gabs nur nen verletzten Stannis zu sehen, der offenbar als einziger die Schlacht überlebt hat. Naja, da fehlte wohl die Zeit. Mir würden zwar einige Stellen in dieser Staffel einfallen, wo man die wieder hätte reinholen können, aber was will man machen.

Was ich von der ganzen Theon/Sansa/Ramsay/eifersüchtige Ische-Story halten soll, weiß ich nebenbei immer noch nicht. Jetzt hilft Theon plötzlich Sansa und killt die Tussi, um dann mit ihr Hand in Hand von der Mauer zu hüpfen? Aber vorher hatte er nie die Eier in der Hose irgendwas zu machen … Wodurch denn jetzt der plötzliche Sinneswandel? Macht nicht so richtig Sinn.

Wenig überraschend, aber ganz cool anzusehen dann, wie Arya den pädophilen Rohrstockkalle niederschnetzelt. Nach der letzten Episode war das aber absehbar.

Zum Haus der 1000 Hackfressen fällt mir allerdings wirklich nicht mehr viel ein. Das ist doch einfach alles völlig wirr. Ich mag ja so Mystery-Kram, aber hin und wieder muss man mir auch mal nen kleinen Lösungsansatz hinwerfen. Hier wird eigentlich nur undurchsichtige Scheiße gelabert. Ich raffe nix. Arya rafft nix. Und in der ganzen Staffel ist der Storystrang eigentlich nicht ein Stück vorangeschritten. Naja, außer dass Arya jetzt scheinbar erblindet. Das macht die Sache aber auch nicht besser.

Und dann: Dorne. Ich penn ein. Das war alles so fürchterlich hingerotzt, dass es schon richtig weh tut. In dieser Folge wirds dann auch nicht mehr besser. Einziger Vorteil: Es dauerte nur ein paar kurze Minuten und die komische Tussi ist halt verreckt, was mir aber auch einfach komplett am Arsch vorbei geht. Man kann eigentlich nur hoffen, dass man diesen Storystrang in der kommenden Staffel mal komplett überdenkt und besser inszeniert, oder einfach direkt in die Tonne tritt.

In Mereen startet die große Khaleesi-Suchaktion, während Tyrion die Stadt leiten darf. Ich sag mal: Das wird lustig.

Daenerys hat ihren Drachen allerdings immer noch nicht im Griff und der faule Sack hat einfach keinen Bock mehr zu fliegen. Und dann KOMMEN DIE INDIANER! Man, diese Serie hat aber auch wirklich alles zu bieten.

Wer mich etwas besser kennt, weiß, dass ich wahrlich nicht auf Kurzhaarfrisuren stehe. Schließlich hab ich selber Haare bis zum Arsch. Aber ich muss schon zugeben: Cersei steht das schon ziemlich gut. Könnte mich fast in die Frau verlieben, wenn sie nicht so ne unfassbare Bitch wäre. An den Nonnen sind nebenbei auch keine verbalen Koryphäen verloren gagangen. Außer „Confess“ und „Shame“ kriegen die kein Wort raus. Ob die Szene unbedingt 10 Minuten gehen musste, stelle ich jetzt mal nicht in Frage, denn irgendwie hatte das einfach was und Cersei mal endlich etwas leiden zu sehen, war es einfach wert. Hätte von mir aus auch die ganze Stunde durch die Stadt latschen können.

In der nächsten Staffel wird sie dann wohl ihre Rache zusammen mit Frankenmountain dem Behelmten einleiten. Das wird ziemlich heftig werden, da bin ich sicher.

Tja, und dann kommt das Ende. Jon Snow, der mal wieder gar nix weiß, wird unter dem Vorwand, dass einer der Wildlinge weiß, wo sich der chöne Pernhard aufhält, aus seinem Büro gelockt und dann abgestochen. Und ich dachte schon, dass würde die erste Staffel, in der keiner der Hauptcharaktere abnippelt. Allerdings dürfte sich die Wache damit keinen Gefallen getan haben, wie sie wohl dann in der nächsten Season feststellen wird. Denn auch wenn Jon Snow eigentlich nichts wusste, wusste er doch zumindest, was für eine Gefahr auf die Wall zusteuert.

Zum Schluss also noch mal ne ziemlich starke Folge, die den etwas zähen Start in diese Staffel dann doch wieder ausgleicht. Dabei hatte ich schon fast die Befürchtung, dass bei der Serie langsam die Luft raus ist. Die letzten 3 Episoden haben mich aber glücklicherweise eines besseren belehrt.

Thronanwärter-Tipp: Der Eismann ausm Norden

 

Media Monday #207

Das erste wirklich warme Wochenende des Jahres ist überstanden und ich habe jetzt schon wieder die Schnauze voll von der Hitze. Dass ich nicht mal wirklich vor die Tür gehen kann, um das Wetter irgendwie zu genießen, macht es nicht besser. Ich hoffe auf eine etwas kühlere Woche, die wie immer mit dem Media Monday beginnt.

 

1. Am liebsten wäre ich Teil der Film- oder Serien-Familie Gallagher aus Shameless, weil ich glaube, dass ich mich in dieser Chaosfamilie ziemlich wohl fühlen würde. Die haben alle so derbe einen an der Waffel und scheißen so ziemlich auf alles, außer den Zusammenhalt. Außerdem könnte ich immer mit Frank einen saufen gehen. Da erlebt man ja immer was und es würde nie langweilig. Ich glaub, ich zieh irgendwann in die Gegend und hoffe, dass ich da ähnlich abgefuckte Leute treffe.

2. Eine/r meine/r LieblingsautorInnen Terry Pratchett ist ja leider vor einiger Zeit verstorben, wodurch es leider keinen Nachschub an Scheibenweltgeschichten mehr geben wird. Seit einiger Zeit suche ich da nach Ersatz, aber in dem Genre habe ich leider noch nichts wirklich Vergleichbares gefunden. Wenn jemand Tipps hat, immer her damit.

3. Jim Carrey (ja, ich muss ihn noch mal erwähnen) hat ja schon so einige Rollen gespielt, aber ich würde ihn ja gerne mal als Riddler in einer ernsteren Batman-Verilmung sehen, denn er hat die Rolle ja schon mal gespielt, nur war der Film nicht so düster angelegt, wie es bei Batman heute meist der Fall ist. Ich fände es wirklich unglaublich interessant zu sehen, wie er die Rolle in einem düsteren Setting anlegen würde. In Nolans Trilogie hätte ich das richtig gefeiert. Alleine schon, weil mir der Riddler da generell gefehlt hat. Denn neben dem Joker find ich den von allen Comic-Antagonisten einfach am coolsten.

4. Mit Megan Fox kann/konnte ich ja so überhaupt nichts anfangen, weil die Frau das talentbefreiteste Schaufenstergesicht in ganz Hollywood ist. Ich habe nebenbei gerade das Gefühl, dass ich genau diesen Satz schon mal im Media Monday geschrieben habe. Aber bei der Fox kann doppelt ja wirklich nicht schaden. Schließlich ist sie auch doppelt so unbegabt, wie alles andere, was ich jemals gesehen habe.

5. Samuel L. Jackson ist an Coolness kaum zu übertreffen, schließlich ist sein Lieblingswort Motherfucker. Deshalb zeigt er beim Inteview scheinbar auch gerne dem gerade anwesenden Journalisten mal ein Video auf seinem Handy, auf dem alle seine Filmszenen, in denen er das Wort Motherfucker sagt, kompakt zusamengeschnitten sind. Das Video dürfte recht lang sein.

6. Wäre ja schon cool, wenn es ____ aus ____ auch im wahren Leben gäbe, denn ____ . Dazu fällt mir gerade einfach mal so gar nix ein. Es ist ja eigentlich generell so, dass Charaktere immer auf echten Leuten basieren. Ergo: Die existieren quasi alle, nur mit eventuellen kleinen Abwandlungen. Theoretisch kann man wahrscheinlich jede Figur auf ihren Schöpfer runterbrechen, denn in den meisten Fällen ist es so, dass ein Teil von einem selbst in die Figuren einfließt. Mit anderen Worten: Wenn ihr eure Lieblingscharaktere aus Büchern kennen lernen wollt, stalkt die Schriftsteller.

7. ____ hat mich früher nie gereizt, aber mittlerweile ____ . Hier muss ich auch passen. Was mich früher nicht interessiert hat, tut es auch heute nicht. Ich bin ja generell eigentlich offen für alles, aber ich weiß auch schon vorher, was mir sowieso am Arsch vorbei geht, also beschäftige ich mich nicht weiter damit.

Hab ich nebenbei eigentlich schon mal erwähnt, dass ich die Originalversion von Frage 7 irgendwie vermisse? Klar, da fehlte etwas die Abwechslung, aber da hätte man auch ganz einfach was gegen machen können. Zum Beispiel zuletzt gesehen aufteilen in Film/Serie, zuletzt gelesen in Buch/Blogpost/etc. zuletzt gespielt usw. Dadurch hätten sich die Fragen nicht so oft wiederholt, aber am urprünglichen Gedanken wäre nix geändert worden. Wolf, du kannst ja mal drüber nachdenken, die Frage zurück zu bringen. Muss ja auch nicht regelmäßig sein, aber so ein oder zwei mal im Monat kann man die schon bringen, finde ich.

Filmschrott TV-Tipps 13.06. – 19.06.2015

Welchen Müll präsentieren die TV-Sender diese Woche? Hier erfahrt ihr es:

SAMSTAG

20.15 Uhr – TELE5 – Aztec Rex – Im 16. Jahrhundert stoßen spanische Konquistadoren auf Dinosaurier und dann eröffnen sie einen Vergnügungspark. Oder so ähnlich.

22.10 Uhr – TELE5 – Hydra – Ich zitiere mal die Fernsehzeitschrift meines Vertrauens: „Im Revier perverser Jäger wartet eine Hydra.“ Perverse Jäger. PERVERSE Jäger. Was will man denn bitte mehr? Ich tippe auf Oralverkehr mit allen Hydraköpfen. Das muss man gesehen haben.

22.20 – RTL2 – Rambo 2 – Wir sind uns wohl alle einig, dass alles nach Teil 1 völliger Bullshit ist, oder?

03.25 Uhr – RTL2 – Annihilation Earth – Terroristen zerstören einen Atomreaktor und Wissenschaftler müssen die Erde retten. Klingt, äh, spannend.

SONNTAG

13.00 Uhr – PRO7 – Superman Returns – Ich sage es, wie es ist: Unter all den Superhelden, die mir so auf den Sack gehen, ist Superman der mit Abstand langweiligste Vogel, der jemals einem Comic entsprungen ist. Dementsprechend gibt es auch keinen guten Film mit dem stählernen Spaten. Dieser hier hat eventuell noch einen Vorteil, gegenüber dem Rest: Kevin Spacey. Aber auch der wird es nicht retten können.

22.15 Uhr – PRO7 – John Rambo – Wir sind uns wohl alle einig … Moment mal, dass kommt mir so bekannt vor …

MONTAG

20.15 Uhr – TELE5 – San Andreas Quake – Dwayne „The Rock“ Johnson … nee, wartet, der ist hier gar nicht bei. Scheint wohl ein billiger Abklatsch von dem teuren Bullshit im Kino zu sein.

20.15 Uhr – KABEL1 – Glimmer Man – Steven Seagal jagt mal wieder nen Mörder. Viel besser ist aber:

22.00 Uhr – KABEL1 – Nico – Denn dies ist tatsächlich Seagals erster Schinken, in dem er unendlich viele Typen vermöbelt und wegballert. Und interessanterweise ist er hier kein Ex-Cop, sondern noch im Dienst. Die Ruhestandrollen kamen dann wohl erst mit dem zweiten Film.

MITTWOCH

20.15 Uhr – TELE5 – Open Sea – Irgendwelche Spasten schwimmen im Meer rum und haben vergessen, die Leiter an ihrem Kahn runterzulassen. Und dann paddeln sie da rum. Unfassbar aufregend.

23.55 Uhr – TELE5 – Coffin – Jacks Frau wurde verbuddelt und er muss sie finden, während die Bullen natürlich hinter ihm her sind. Hätte seine Frau mal die Pai Mei Holzdurchhackausbildung gemacht, dann wäre das alles kein Problem.

DONNERSTAG

22.30 Uhr – VOX – Schön bis in den Tod – Der Titel verspricht ein Modenschaumassaker, leider ist es aber nur ein Nullachtfünfzehn-Teenie-Slasher ohne Models, dafür mit grottigen Darstellern.

FREITAG

Auf TELE5 gibts ab 20.15 Uhr die große Hulk Hogan SchleFaZ Action. Einschalten!

22.50 Uhr – RTL2 – Rambo 3 – Wir sind uns wohl alle einig, dass 3 Rambo-Filme in einer Woche 4 zu viel sind.

00.40 Uhr – RTL2 – The Fighters – Teen-Version von Fight Club, oder so. Es kann nur fürchterlich sein.

02.30 Uhr – RTL2 – The Philly Kid – Ein Kampfsporthorst muss seine Kämpfe verlieren, um das Leben seines Freundes zu retten. Genau das richtige, um sich direkt das Wochenende zu versauen.

Habt ihr auch noch Tipps parat? Dann lasst nen Kommentar da.