Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsrückblick Juli 2017

Der Juli begann mit dem Versuch, in eine Welt einzutauchen, die mir früher meist gefallen hat, aber natürlich im generischen Filmeinheitsbrei nicht mehr ansatzweise den Charme hat, den sie mal versprühte:

FANTASTIC BEASTS AND WHERE TO FIND THEM – PHANTASTISCHE TIERWESEN UND WO SIE ZU FINDEN SIND

Die Harry Potter Streifen waren ja durchaus ein ewiges Auf und Ab. Von top (Gefangener von Azkaban) zu komplettes Desaster (der Halbblutprinz) war eigentlich alles dabei. Aber immerhin hat es immer Spaß gemacht, wieder in dieses Universum einzutauchen. Deshalb habe ich auch verhältnismäßig wenig abgekotzt, als man die dreitausend Filme aus der „Fantastic Beasts“ Reihe ankündigte. Ich bin jetzt nicht Feuer und Flamme, aber eben auch nicht abgeneigt und bereit, dem ganzen eine faire Chance zu geben.

Newt Scamander ist ein Typ, der seltene Viecher in einem Koffer spazieren trägt. Und das muss dann auch mit Charakterbeschreibung reichen, denn mehr ist der Protagonist einfach nicht. Mit anderen Worten: Er ist arschlangweilig. Und die meisten seiner Viecher nebenbei auch. Im Prinzip haben wir einen ganzen Koffer voller Comic Reliefs, die zu keiner Sekunde lustig sind. Der Rest sind schlecht animierte Drachenviecher und Gelöt, die aber ohnehin keine Rolle spielen. Und das ist dann auch das größte Problem: Warum werden die Tierwesen nicht viel mehr in die Geschichte eingebunden? Da liegt doch das eigentliche Potenzial, wenn man die doch ohnehin im Koffer hat. Stattdessen blödelt man aber lieber nur mal hin und wieder mit nem Nashorn rum, oder lässt mal einen Vogel fliegen, aber dabei rum kommt eher selten was.

Am interessantesten stellt sich nach kurzer Zeit der Muggelbäcker heraus, der zufällig in die fröhliche Viecherjagd hineingezogen wird. Die anderen Charatere sind halt auch da. Mal mehr mal weniger relevant für den Verlauf der Geschichte. Und der Antagonist ist eine schwarze Wolke, wasa wohl alles aussagt, was man dazu sagen muss. Wenn man ihm schon eine „Gestalt“ geben will, warum dann nicht die eines „fantastischen Tierwesens“?

Nun ja, was solls. Man hat ja noch die Welt, die alles retten kann. Und die ist ein gigantischer Haufen CGI-Geschmiere, das einfach keine Stimmung aufkommen lässt. Nicht wie in Hogwarts, wo man Spaß dabei hatte, mit den Schülern durch das Schloss und die Welt zu tapern und sie zu erkunden. Hier haben wir Old-New York direkt aus Photoshop in den Film importiert. Von Liebe zum Detail nix zu sehen. Und auch sonst einfach sehr steril das Ganze.

Irgendwie schafft es die Story dann zumindest, einigermaßen zu unterhalten, aber man merkt einfach in jeder Sekunde, dass man an allen Ecken und Enden das Potenzial für was wirklich Gutes hat liegen lassen. Aber das ist ja auch nichts Neues mehr heutzutage. Kann man mal gucken und nach 5 Minuten alles wieder vergessen, weil es ohnehin scheißegal war. Schade, denn so eine Erweiterung des Potter-Universums brauche ich nicht wirklich.

Im Lauf der Monate habe ich dann auch noch ein paar mir unbekannte David Fincher Filme nachgeholt. Unter anderem:

GONE GIRL

Wenn David Fincher eine Sache kann, dann ist es, einen hervorragenden Thriller drehen (ob er was anderes kann muss er nebenbei noch unter Beweis stellen). Das er aber Thriller wie kaum ein anderer kann, zeigt er hier mal wieder absolut beeindruckend. Eine interessante und vor allem sehr wendungsreiche Geschichte wird hier zu einem Puzzle zusammengesetzt, das einem ständig neue Aspekte hinwirft, über die man nachdenken muss, um das Puzzle zusammenzusetzen. Natürlich muss man an der Stelle wohl auch die Vorlage lobend erwähnen, die ich aber nicht kenne. Trotzdem ist es natürlich dem Drehbuch und eben dem Regisseur zu verdanken, dass das alles auch quasi perfekt auf die Leinwand umgesetzt wurde. Die Darsteller (selbst Affleck und sein Penis stören nicht) und die Fincher-typische spannende Inszenierung machen das hier zu einem der besten Thriller der letzten Jahre. Sollte man unbedingt gesehen haben. Vor allem natürlich, wenn man wie ich ein großer Fincher-Thriller-Fan ist.

Zum Abschluss unserer Kriegsfilmreihe, die dann mit dem Kinobesuch von „Dunkirk“ gekrönt wurde, gab es noch folgenden Knaller:

SAVING PRIVATE RYAN – DER SOLDAT JAMES RYAN

Sinnlose Missionen in Kriegsfilmen gibt es sicher zuhauf, aber eine Gruppe in den fast sicheren Tod zu schicken, um einen aus der Scheiße zu holen, dürfte recht weit oben auf der Liste der sinnlosen Missionen stehen. Dementsprechend gibt es hier auch wenige Heldentaten, weil die Beteiligten ebenfalls ganz und gar nicht von der Mission überzeugt sind. Ganz ohne Patriotismus und Pathos gehts zwar auch nicht und die ein oder andere Szene wirkt schon sehr „inszeniert“ nur damit man nochmal kurz rumballern kann, aber von einem Blockbuster, der dieser Film im engsten Sinne nun mal ist, kann man kaum was anderes erwarten. Hauptsächlich geht es aber darum, wie sinnlos und brutal und unmenschlich alles in und um den Krieg herum eigentlich ist. Alles ist grausam. Alles ist sinnlos. Alles ist FUBAR.

Einen Abend kam dann spontan mein Cousin vorbei und hatte einen Film im Gepäck, den wir beide seit „damals“ nicht gesehen hatten:

TITANIC

15 Jahre nicht gesehen und es hat sich nichts geändert. Die erste Hälfte ist unerträglich, nicht wegen der Liebesgeschichte, sondern weil einfach ALLE Charaktere Arschlöcher sind, die mir durchgehend gewaltig auf den Sack gingen. Rose will nur gefickt werden. Jack hält sich für ganz besonders toll. Roses Stecher ist ein versnobter Flachwichser. Die ganze andere Mischpoke hat auch dermaßen einen Stock im Arsch, dass es ein Wunder ist, dass die überhaupt sinken konnten. Dazu kommt ein grauenhafter Soundtrack, der entweder aus unerträglichem Gedudel oder irgendeiner Variante von Celine Dions Graupelsong besteht, was sich einfach äußerst schnell abnutzt und nervt.
Dann kommt der Eisberg und rettet den Streifen vor dem Untergang (pun intended). Nur leider ist es mir da auch schon scheißegal, wenn die ganzen Affen einfach absaufen, weil ich sie entweder zum kotzen findet, oder sie mir scheißegal sind, weil ich sie sowieso nicht kennen gelernt habe. Aber vom Spektakel her ist das hier natürlich verdammt großes Kino. Die Panik, der Überlebenskampf, der steigende Irrsinn und das Wasser sind einfach hervorragend inszeniert.
Ich glaube, James Cameron hätte gut daran getan, die erste Hälfte des Films an jemanden zu übertragen, der etwas davon versteht, Liebesgeschichten zu erzählen und sich selbst dann um die zweite Hälfte gekümmert, denn das kann er einfach. Alles andere … nicht so sehr …

Insgesamt gesehen: 16

Davon Schrott: 5

Rewatches: 5

Kino: 1

Der Schrott war größtenteils SchleFaZ zu verdanken. Die Reihe nutzt sich bei mir allerdings doch langsam ab, muss ich sagen. Bin nicht sicher, ob ich mir das noch alles geben muss. Vermutlich beschränke ich mich da demnächst nur noch auf die Filme, die wirklich vielversprechend klingen.

Dazu kommen dann wie ihr ja wisst noch „Game Of Thrones“ und zwischendurch hab ich mich bei „Orange Is The New Black“ endlich mal auf den neuesten Stand gebracht. Und die erste Staffel „Ozark“ gabs auch noch. Kein Meisterwerk, aber hat mir ganz gut gefallen. Allerdings wäre mir das als Mini-Serie mit 10 Folgen lieber gewesen. Noch 5 Staffeln brauche ich davon nicht unbedingt.

Weitere Reviews von mir zu fast jedem Film den ich gucke, gibt es auf Letterboxd.

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Mal aktuell: Game Of Thrones Season 07 Episode 03

Manche meinen, dass es nicht schnell genug voran gehen kann, mir geht es schon fast zu schnell. Ich hoffe, man bleibt noch etwas auf der Bremse und haut jetzt nicht jede Woche zu sehr auf die Kacke. Sonst nutzt sich der Actionanteil wohl schnell ab. Der Titel deutet aber auch erstmal auf eine ruhige „Verhandlung“ hin, also mal schauen.

The Queen’s Justice

Jon kommt echt mit einem Boot angeschippert? Ich dachte, die reiten nach Dragonstone und klopfen an die Hintertür. Schön, Jon und Tyrion mal wieder zusammen zu sehen. Die passten irgendwie schon früher gut zueinander.

Dass Melisandre sich lieber erstmal fern hält, ist natürlich verständlich, aber meint die, die kann sich da die ganze Zeit verstecken und das niemand erwähnt, dass sie es war, die dieses Treffen vorgeschlagen hat?

Absolutes Highlight dann die Vorstellung der Könige. Daenerys nervt mit ihren tausend Titeln und Ser Davos so: „Oh, das hier ist übrigens Jon Snow, Der ist auch ein König.“ Wie zu erwarten hat Jon arge Probleme, die Leute davon zu überzeugen, dass die Toten unterwegs sind, um sie alle platt zu machen.

Oh nee, die haben die eine Sandschlampentochter doch am Leben gelassen. Ich will die alle weg haben. Jetzt. Aber nein, der Tod zieht sich auch noch ewig hin. Hoffentlich muss ich mir das jetzt nicht jede Woche angucken. Immerhin gefällt mir Euron mit jeder Folge mehr. Der ist so ein unfassbar arroganter Selbstdarsteller, dass man ihn einfach zum Kotzen finden muss. Genau so eine Figur hat der Serie zuletzt gefehlt. Jaime scheint ebenfalls äußerst begeistert von ihm zu sein. Mein Tipp: Jaime killt Euron und dadurch steht er endgültig gegen Cersei, die dann entweder ihn töten lässt, oder auch noch durch seine Klinge drauf geht.

Cersei gibt also der Sandtochter den Todeskuss und knutscht anschließend mit Jaime rum? Einen Gedanken an Giftrückstände hat man da wohl nicht verschwendet, oder wie?

Hat eigentlich sonst noch jemand beim Gedanken an eine Drachenglasmine ein Bild von Tyrion mit Helm und Spitzhacke im Kopf? *hi-ho hi-ho hi-ho*

Jorah ist also tatsächlich geheilt. Ging mir irgendwie schon fast zu einfach, dafür, dass diese Krankheit als so tödlich gilt. Aber gut, damit hat man das Kapitel wohl abgeschlossen und kann sich auf andere Dinge konzentrieren. Ich schätze mal, Sam wird entweder mit Mormont mit zu Daenerys gehen, oder ihm das Schwert seines Vaters mitgeben. Das war doch aus valkyrischem Stahl, wenn ich mich nicht irre. Würde also dann gegen die White Walker helfen.

Hm, Casterly Rock war wohl doch nicht so unbewacht, wie ich dachte. Beziehungsweise, wäre es nicht gewesen, wenn nicht Jaime gerade mit dem Großteil durch die Walachei reiten würde, um mit Lady Olenna zu palavern, die … wo eigentlich ist? Ah, zuhause, wo es doch am schönsten ist. Und damit sind die Tyrells endgültig aus dem Spiel und ich fühle mich an die grandiose Potenzialverschwendung erinnert, die im Staffelfinale von Season 6 begann. Immerhin war ihr Geständnis noch ein krönender Abschluss für den Charakter.

Tolle Folge von Anfang bis zum Ende. Wenig Action, dafür umso mehr Geschichte. So mag ich das im ersten Drittel einer Staffel.

 

Warum Charaktere so wichtig für eine Geschichte sind

Ein kleiner Charakterexkurs anhand von Christopher Nolans „Dunkirk“.

Marcel Michaelsen

Anstoß zu diesem Post ist tatsächlich kein Buch, sondern die Filmlandschaft. Ich bin ja bekanntlich großer Filmfan – um nicht zu sagen unverbesserlicher Filmfreak – und gucke dementsprechend viele Streifen aus allen Epochen und allen Genres. Zuletzt gab es im Kino Christopher Nolans Kriegsfilm „Dunkirk“. Was ich genau von diesem Film halte, könnt ihr auf meinem Filmblog nachlesen (und nein, der Film ist kein Schrott, auch wenn der Blog so heißt).

Minimale Spoiler zum Film sind zu erwarten.

Auf eine Sache möchte ich aber hier etwas näher eingehen. Denn das ist ein Problem, dass sich in Hollywood mittlerweile offensichtlich etabliert hat und einige gute Filme daran hindert, fantastische Filme zu sein. Die Rede ist von Charakteren (der Titel dieses Posts hat euch sicher schon auf den Gedanken gebracht, dass es darum gehen könnte).

In „Dunkirk“ geht es um die zu Kriegsbeginn eingekesselten Soldaten in Dünkirchen, die auf Rettung warten, während…

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Mal aktuell: Dunkirk

Heute könnte mein letzter Kinobesuch für lange Zeit gewesen sein. Nicht nur, zieht mein Cousin, mit dem ich immer im Kino war, weg, sondern gehen mir auch die Kinos einfach tierisch auf die Klötze, mit ihrem immer gleichen Kackprogramm voller Blockbustergetöse, das keinen Platz für etwas anderes bietet. So mussten wir also mal wieder von den kleinen Programmkinos abweichen und so einen Multiplexpisstempel unterstützen, in dem man schon für das Getränk einen Kleinkredit aufnehmen muss.

DUNKIRK

Wer sich so wie ich nicht so ganz mit der Historie auskennt, braucht vielleicht eine kleine Auffrischung, um was es eigentlich geht. Aber da der Film mir die auch nicht gegeben hat, kriegt ihr hier keine. Nur so viel: Am Strand von Dünkirchen warten Soldaten auf Rettung, während die Feinde immer näher rücken und sie bereits eingekesselt haben.

Die Geschehnisse werden aus drei Perspektiven erzählt:

Land: Hier versuchen zwei Soldaten irgendwie ihren Arsch zu retten und wir wissen quasi nix über sie.

Wasser: Hier tuckert ein Fischerboot los, um die Soldaten vom Strand zu holen, und rettet dabei immer mal wieder Soldaten vorm Absaufen. Die Geschichte hat noch am meisten einen Bezug zu den Charakteren zu bieten, während alle anderen eigentlich komplett blass bleiben.

Luft: Hier fliegt ein maskierter Tom Hardy rum und jagd Batman. Oder zumindest stelle ich mir vor, dass er die Kampfbomber als Batman visualisiert.

Auch wenn hier überall die Action abgeht, kommt die eigentliche Gefahr zu keinem Zeitpunkt rüber. Ja, die mögen alle am Strand festsitzen, weil die Deutschen sich nähern. Nur sieht man davon leider gar nichts. Eine vierte Ebene in der Stadt wäre da sicher nicht verkehrt gewesen.

Überhaupt hätte eine halbe Stunde mehr dem Film sicher gut getan. Und das kommt von jemandem, der es gerne kurz und auf den Punkt mag. Aber hier hätte mehr Zeit eben auch mehr Charaktertiefe bringen können und eben vielleicht auch noch die Möglichkeit, die anrückende Gefahr zu beleuchten. So bleiben alle sehr blass und ich wusste am Ende des Films mehr Namen von Schiffen als Figuren in dem Film. Das ist jetzt sicher nicht das größte Problem in einem Kriegsfilm, aber ich soll ja mit denen mitfiebern und auf ihre Rettung hoffen. So waren sie eben einfach nur da und mir zu egal, um da irgendwas zu investieren.

Ansonsten gibt es aber nicht viel zu meckern. Hans Zimmers Dauergedröhne muss man etwas ignorieren, weil es schon mal nerven kann. Und die Zeitsprünge waren im ersten Moment hin und wieder verwirrend, aber da kann man drüber hinweg sehen.

Insgesamt bietet der Film tolle Bilder, gute bodenständige Action und einfach eine tolle Inszenierung der Geschehnisse auf allen drei Ebenen. Die Geschichte ist auch gut erzählt, hätte nur eben Potenzial für etwas mehr gehabt.

Und der Film kommt ohne großes Gewaltgewichse aus, was auch einfach mal schön ist. Statt überall Gleidmaßen durch die Gegend zu schleudern, spielt sich die größte Gefahr eher im Kopf des Zuschauers ab. Wenns knallt, dann zwar richtig, aber eben immer ohne explizite Gewaltausbrüche.

Und was mir natürlich besonders wichtig ist: Es gibt kaum CGI. So ziemlich alles hier ist echt. Die Schiffe, die Flugzeuge, die Explosionen, die Leute. Es ist so herrlich. Schon das gibt aus Prinzip einen Pluspunkt bei mir.

Wenn man über ein paar Schwächen hinwegsieht, kriegt man hier also einen ziemlich starken Vertreter des Kriegsfilms, der dazu auch noch eine frische Situation behandelt, die nicht schon tausendmal verfilmt wurde.

Mal aktuell: Blood Drive Season 01 Episode 07

Letzte Woche wurde bekanntlich Julian Slink abgesägt und der Blood Drive wird in neue Hände fallen. Der Titel diese Woche verrät wohl schon, wer die Leitung übernehmen darf.

The Gentleman’s Agreement

Richtig, der Gentleman übernimmt das Rennen. Ob er trotzdem auch noch ein Teilnehmer ist, wird nicht geklärt. Ist aber wohl auch nicht so wichtig, denn das Rennen selbst hat ja in den letzten Folgen ohnehin keine Rolle gespielt.

Ein völlig willkürlicher Rückblick auf Art und Chris als Cops später, hat Grace eine Auseinandersetzung mit dem Gentleman.  Da kommt es ihr gelegen, dass Art keinen Bock mehr auf den Blood Drive hat und beide beschließen, auszusteigen. Nur kostet sie das natürlich normalerweise den Kopf.

Slink ist nicht begeistert über die Info, dass der Gentleman sein Rennen leitet und sticht eine Tussi ab. Die ist aber vermutlich eh nur ein Android also scheiß drauf. Ganz ehrlich, diese ganze „Heart Enterprises“ Story fängt an zu nerven. Ich wollte hier schwachsinnige Rennaction, stattdessen halten die sich mit viel zu vielen Nebenstorys auf und lassen das Rennen komplett links liegen.

Art und Grace wollen sich die Explosionschips vom Scholar aus dem Kopf operieren lassen, oder sowas in der Art. Dazu muss Art sich erstmal in den Harem des Gentleman einschleichen. Ich habe hier komplett den Durchblick verloren.

Slink und Chris tun sich zusammen, um „Heart“ zu Fall zu bringen. Dabei befreien sie irgendwas im Keller von „Heart“, das anschließend durch ein Höllentor im Boden in den Harem des Gentleman klettert, um da rumzuschnetzeln. Ohne Witz, die Serie verliert mich gerade komplett. Was ist das für ein behämmerter Käse?

Da nur Slink helfen kann, ist er wieder eingestellt. Art und Grace kämpfen derweil gegen einen Monster-Kratos-Zombie-Typen. Der Scholar hilft dann und kostet Kratos einen Arm. Slink hackt ihm den Kopf ab und fertig. Das hier ist alles ganz große Grütze.

Chris findet heraus, dass alles nur gestellt ist. Er und Art waren nie Cops, alle Gewalt in den Straßen war von „Heart“ inszeniert, damit sie was zu tun haben und alles war voraus geplant, damit sie da laden, wo sie jetzt sind. Äh, toll.

Der Gentleman will Slink killen, aber der erklärt kurz nochmal, was man eh gerade erfahren hat. Alle sind hier, weil sie hier sein sollen und blah. Der Gentleman will dann alle Fahrer sprengen, sprengt aber nur sich selbst.

Slink ist also wieder am Ruder und setzt Grace unter Strom, weil die ihm in die Fresse hauen will. Hat irgendwas mit ihrer Schwester zu tun. Er hat sie, oder hat sie benutzt, um Grace ins Rennen zu kriegen, oder was weiß ich.

Wow, fällt die ganze Scheiße hier gerade auseinander. Meine letzte Hoffnung ist, dass man jetzt wo Slink wieder am Ruder ist, einfach mal das Rennen in den Mittelpunkt rückt und nicht irgendwelche Zombiemonstertypen und Verschwörungen und den ganzen anderen unnützen Kram. Der Quatsch hat einfach viel zu viel Story, für das, was es letztlich sein will.

Mal aktuell: Game Of Thrones Season 07 Episode 02

Der Auftakt der Staffel war ja schon ganz brauchbar. Keine großen Überraschungen, aber auch keine großen Let Downs. Jetzt wird es natürlich interessant, inwieweit das Tempo durch die verkürzten Staffeln anzieht. Schauen wir mal, was uns erwartet.

Stormborn

Kaum ist Daenerys da, herrscht auf Dragonstone das letzte Pisswetter. Sollte ihr zu denken geben. Und sie wurde scheinbar auch bei genau diesem Pisswetter geboren. Sollte ihr zu denken geben.

Ganz stark dann Varys, über den ich ja immer wieder gerne etwas erfahre. Auch wenn es bei dem noch viel zu viele lose Handlungsstränge gibt, die man wohl nicht mehr auflösen wird.

Melisandre taucht bei Daenerys auf. Damit hätte ich ja nicht wirklich gerechnet. Und ich wollte die doch so gerne zusammen mit dem Hound auf nem Road Trip sehen. Aber Sinn ergibt es natürlich schon, dass mal eben jemand für Jon ein gutes Wort einlegt, bevor der nach Dragonstone aufbricht. Die Szene mit Davos zeigt dann schnell, dass es genau in die Richtung geht, die zu erwarten war. Was sich dann später in der Folge auch bestätigt, als Jon allen erzählt, was er die Woche so in seinem Briefkasten gefunden hat.

Cersei versucht weiter, die Leute um sich zu scharren, aber keiner will sich von einem Drachen in den Arsch beißen lassen. Man merkt hier ganz klar, dass Jaime viel besser mit den Leuten kann und weiß, wie man mit denen redet. Und das wird noch eine große Rolle spielen, da bin ich sicher. Zwischen der Queen und ihrem Bruder hängt der Haussegen ohnehin schon schief und da wird es noch richtig knallen.

Wenn noch jemand wissen wollte, warum ich kein großer Kriegstaktiker bin, dann hilft ihm dabei sicher die Szene auf Dragonstone. Ich habe absolut nicht gerafft, was da jetzt genau der Plan ist, oder besser gesagt, was man sich von dem Plan verspricht.

Dann graben die echt wieder die „Greyworm will die Dolmetscherin knallen, aber hat nix, womit er das bewerkstelligen könnte“-Story aus. Leute, ihr habt nur noch 12 Folgen. Verschwendet meine Zeit nicht mit dieser Scheiße.

Ich mag ja irgendwie den Maester, mit dem sich Sam die ganze Zeit rumplagen muss. Sams medizinische Fähigkeiten dann vom Allerfeinsten. Doktor Schlotter hätte es nicht besser hingekriegt. Schön eklig. Und ihm und Jorah steht wohl eine lange Nacht bevor, wenn der wirklich alles infizierte Gewebe wegschneiden will.

Arya macht einen Abstecher zu Jack Blacks unehelichem Sohn Kuchenkarl und erfährt, dass Winterfell wieder in Starkhand ist. Planänderung, vermute ich mal. Wäre ja der Knaller, wenn Arya den Night King meuchelt.

Interessant dürfte noch werden, wie sehr Sansa Gefallen daran findet, zu herrschen, jetzt wo sie Winterfell vorübergehend in der Hand hat. Für mich ist sie ja weiterhin eine starke Anwärterin auf den Thron. Und Littlefinger wird da ebenfalls noch seine Finger (tihihi) mit im Spiel haben. Zum Beispiel könnte er Sansa versuchen zu bequatschen, wie schlecht Jon herrscht und sie damit wieder auf seine Seite ziehen. Oder er könnte dafür sorgen, dass Jon gar nicht wieder kommt, damit Sansa an der Regierung bleibt, und das für seine Zwecke nutzen. Sowas in der Richtung muss da eigentlich passieren.

Die Wölfe waren natürlich eher vorhersehbar, aber ich hatte gar nicht mehr im Kopf, dass noch einer von den Haustieren lebt. Ich tippe mal auf weitere Unterstützung im Kampf gegen die White Walker. Vielleicht sind die allergisch gegen Wolfsbisse, oder sowas.

Die Sandsnakes sind sowas von bleh, dass mir kaum noch eine passende Wortwahl einfällt, um das Grauen zu beschreiben. Die Greyjoys hätte man eigentlich auch schon lange ausschalten können, weil nutzlos. Euron sieht das ähnlich. So richtig geil inszeniert war das aber jetzt nicht unbedingt. Nun ja, ging wohl eh nur darum, dass er das Geschenk für Cersei kriegt, was dann halt die Sandschnicksenmutter ist. Ich kann mir die Namen von denen einfach nicht merken, weil sie dermaßen belanglos sind. Immerhin ist der Großteil jetzt eh tot, also scheiß drauf. Warum man die Greyjoys am Leben lässt, geht mir zwar nicht in die Birne, aber auch da scheiß drauf. Insgesamt fehlte mir bei der Schlacht einfach was. Die Figuren gehen mir wohl alle zu sehr am Arsch vorbei, als dass ich da jetzt irgendwie gefühlsmäßig was investieren könnte. Wären besser einfach alle verreckt.

Das Tempo zieht eindeutig stark an. So ziemlich alles hier wäre im Normalfall eher was für die Mitte einer Staffel gewesen. Da steht uns wohl noch so einiges bevor.

Mal aktuell: Blood Drive Season 01 Episode 06

In der Hoffnung, dass man diese Woche dann auch endlich mal wieder auf das eigentliche Rennen eingeht und nicht nur den ganzen anderen Krampf drumherum, geht es in den Mittelteil der Staffel:

Booby Traps

Wenn man sich auf die billigen Wortspielereien hier verlassen kann, gehts heute wohl um Titten und Fallen. Beides nicht verkehrt, denke ich.

Aufgrund einer kleinen Planänderung, führt die Rennstrecke dieses Mal direkt durch das „Savage Land“. Klingt … keine Ahnung, mal schauen was uns da erwartet. Außerdem verliert jeder automatisch, der auf die Bremse tritt, oder so ähnlich. Sonst noch irgendwelche Regeländerungen zu verkünden? Dürfen Tretroller jetzt auch teilnehmen? Oder darf man auch auf einem menschenfressenden Esel mitreiten?

Cyborg-Chris guckt sich auf Monitoren an, wo sein Partner Art gerade ist, da ja alles vom Blood Drive an „Heart“ übertragen wird. Sein Plan ist wohl, ihn zu retten. Wie auch immer.

In der Wüste werden Grace und Art von Barbaren auf Motorrädern belagert. Was auch sonst. In den 80ern waren Barbarenfilme nun mal ganz groß. Immerhin gibt es ein paar schöne oldschoolige Autostunts. Ach, und wisst ihr, was in den 80ern auch ganz groß war? Genau. Amazonen. Die sind nämlich auf den Mopeds und keine Barbaren. Und natürlich fallen Grace und Art ihnen in die Hände.

Art und ein paar andere Typen werden als Spermalieferanten gefangen gehalten, während Grace und andere Mädels eine Pediküre genießen. Okay, Grace genießt die eher nicht und versucht zu fliehen.

Chris trifft auf Slink, der anschließend mal wieder unter Beobachtung des Networks steht, die ihn absägen wollen. Nächste Woche geht der Blood Drive weltweit live, aber Slink wird nicht dabei sein. Der ist natürlich alles andere als begeistert.

Neben einem Totempfahl mit Titten haben die Amazonen auch noch Infos über Graces Schwester Karma. Und zwar, dass sie tot ist. Toll. Und dafür sind die jetzt 3 Wochen lang komplett vom Weg abgekommen?

Natürlich befreien sie sich möglichst blutig aus den Klauen der spermaabpumpenden Amazonen und fahren weiter, aber Grace wirkt ziemlich abwesend. Äh ja, ein spannender Cliffhanger … ist das nicht.

Schrottsommer 2017 – Ferienarbeit

Eigentlich ist es ja im Sommer viel zu warm zum Arbeiten, aber wie heißt es: „Von nichts, kommt nichts.“ Das ist einer dieser pseudoschlauen Sprüche, mit der die Eltern um die Ecke kommen, wenn man mal wieder Geld fürs Freibad oder den Eismann oder eine Abtreibung nach einer Strandparty braucht. Und dann muss man eben zusehen, dass man selbst Geld verdient. Und da hier in NRW gerade die Sommerferien gestartet sind, bietet sich ein bisschen Ferienarbeit geradezu an.

ODD JOBS – USA – 1986 – 88 Min.

Paul Reiser, Robert Townsend – beide zu diesem Zeitpunkt kurz vor der 30 – und Richard Dean Anderson – zu diesem Zeitpunkt bereits Mitte 30 – spielen Collegestudenten. Und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt zu dem Quark hier. Aber gut, wir sind es ja dann doch etwas ausführlicher gewohnt, also gehen wir es an.

Max wird im Off vom „Business Magazine“ interviewt, was natürlich nur Foreshadowing bedeuten kann und dass Max am Ende des Streifens irgendein Business haben wird, das erfolgreich ist. Damals hat das vermutlich niemand direkt erkannt, aber heutzutage wissen wir ja alle wie der Hase läuft. Ich vermute mal, sie stellen sich in ihrem Job unfassbar scheiße an, gründen dann eine eigene Firma und sind plötzlich erfolgreich, weil sie alles mit eigenartigen Methoden angehen. Es geht übrigens um Umzüge. Ein Quell ewiger Freude. Oder wenn man mich fragt: Die grausamste Scheiße, zu der man überredet werden kann. Jeder, der mal einen unhandlichen Wandschrank in den fünften Stock getragen hat, weiß was ich meine.

Erstmal werden natürlich die Charaktere eingeführt. Ich will da nicht viel zu sagen, außer, dass sie mir alle bereits jetzt tierisch auf den Sack gehen. Allen voran der Weiße, der bei seinem schwarzen Kumpel übernachtet und deshalb auf Megaghettogangster80sStyle macht. Ach so, und Richard Dean Anderson, der hier einen Megaaufreißer spielt, was sowas von fehlbesetzt ist, dass selbst eine Wachsfigur den Job besser erledigt hatte. Jedenfalls ist er gerade mit der Ex von Max zusammen und der will sie wieder haben. Vermutlich hat er nie E-Rotics „Max Don’t Have Sex With Your Ex“ gehört, sonst würde er da nochmal drüber nachdenken.

Die Jungs haben alle irgendwelche Jobs wie Kellner im Restaurant oder Caddy auf dem Golfplatz oder Staubsaugerverkäufer bei irgendwelchen Hillbillies und natürlich stellen sie sich alle selten dämlich dabei an. Max ist bei einem Umzugsunternehmen und seine Kollegen sind erstens Arschlöcher, die ohne Rücksicht auf Verluste jedes Möbelstück versauen und zweitens sowas von dermaßen nicht lustig, dass an sich fragen muss, wer diese Affen in die Nähe eines Komödiensets gelassen hat. Aber dann fällt einem wieder ein, dass hier nix und niemand lustig ist und man weiß wieder wie sie es aufs Set geschafft haben.

Die nächsten 20 Minuten sind eine völlig sinnbefreite Aneinanderreihung von Discobesuchen, Tanzszenen an der Tankstelle, hirnlosen Gesprächen von Snobs im Restaurant und einer Atomexplosion hervorgerufen von Roy und seinem Nuklearstaubsauger. Im Laufe dieses ganzen Mülls verlieren die Jungs nach und nach ihre Jobs und sind jetzt pleite,oder so. Wisst ihr, das wäre alles entschieden interessanter, wenn die Jungs nicht erstens alle Arschlöcher wären und zweitens irgendwas auf dem Spiel stehen würde hier. Ich meine, die „Goonies“ mussten ihr Haus retten, die Jungs in „Stand By Me“ mussten verhindern, dass eine Gruppe von Arschlöchern rund um Kiefer Sutherland den Ruhm für den Leichenfund einheimst. Aber worum geht es hier? Was steht auf dem Spiel? Wofür brauchen diese Arschkrampen überhaupt Geld? Können die nicht einfach klauen und die Mitschülerinnen abfüllen, um sie flachzulegen, wie jeder normale Teenager?

Jedenfalls ist Max dann angepisst, weil er für seinen Umzugsjob nur 10 Prozent des Gehalts kriegt und sich sein Chef den Rest einsackt und kündigt. Und damit sind sie jetzt alle arbeitslos und was macht man dann? Genau. Man kauft billige Blumen und geht zu seiner Ex, führt Selbstgespräche darüber, dass man sie unbedingt wieder haben will und über ihren neuen Stecher mit dem tollen Auto. Und dann sieht man diesen neuen tollen Stecher durchs Fenster die Ex küssen und man führt Selbstgespräche über dessen bescheuerten Namen „Spud“. Zumindest macht man genau das, wenn man Max ist. Und anschließend bricht man die Antenne an dem tollen Schlitten ab und geht nach Hause, um zusammen mit Roy eine eigene Firma namens „Maximum Moving“ zu gründen. Firmengründung ist nebenbei absolut simpel und dauert drei Sekunden. Also einfach mal machen.

Die Collage von Roy und Max beim völligen Versagen darf nicht fehlen und anschließend trifft man sich wieder in der Disco und alle anderen arbeitslosen Feriengenießer steigen mit ins Geschäft ein. Um an Geld für einen Umzugstruck zu kommen, leihen sie sich Geld beim Mafiapaten um die Ecke, was zu einer Szene am Dinnertisch inklusive Kekskrümel und ausgerotztem Kaffee führt. Immerhin musste ich einmal lachen, was den Film zumindest dem Genre der Komödie etwas näher bringt. Weiter wird er aber wohl nicht ran kommen.

Nach einer Woche ohne Aufträge präsentiert Max tatarata einen Tittenkalendar, in dem sie ihre Termine eintragen können. Wenn man jetzt noch Termine hätte, wäre das sogar eine ansatzweise sinnvolle Investition gewesen. Um an Jobs zu kommen, schleicht sich Max bei seinem ehemaligen Arbeitgeber ein und klaut dessen Aufträge. Und wird durchs Fenster geworfen, weil man das mit ehemaligen Mitarbeitern nun mal so macht.

Erster Job ist bei irgendeiner notgeilen Hausfrau, die einen der Jungs flach legt, während die anderen sich beim Umzug mal wieder selten dämlich anstellen. Nach getaner Arbeit kriegt Max Besuch von seinem alten Boss, der nicht erfreut über den Auftragsdiebstahl ist und ihm droht, dass ihm seine dauergeiernden Handlanger die Beine brechen, wenn er nicht vorsichtig ist. Also steht man wieder ohne Jobs da.

Also tritt Plan B in Kraft, der daraus besteht, dass der schwarze Kollege sich ein paar schwarze Kids in sein Cabrio packt, sich als Pimp verkleidet und durch ein Bonzenviertel fährt, um die Leute aus der Gegend zu vertreiben. Denn seht ihr, jeder hat Angst vorm schwarzen Mann. Und natürlich vor Radioaktivität, also latscht man mal im vollen Strahlenschutzaufzug durch die Gegend. Und dabei stellt sich durchgehend die Frage, woher die eigentlich das Geld haben, um sich Pimp- und Radioschutzverkleidungen zu kaufen, wenn sie seit Wochen keinen Job hatten? Und wenn sie sich Verkleidungen leisten können, wozu dann überhaupt arbeiten, da sie ja offenbar Geld haben?

Offensichtlich hat auch der ehemalige Boss von Max noch Geld und besorgt einem seiner dauerbelustigten Mitarbeitern ein Hausmädchenkostüm und eine Banane, damit er eine Bananenschale taktisch klug auf der Treppe positionieren kann, auf der „Maximum Moving“ gerade ein Klavier runterschleppt. Ganz wichtig ist natürlich, dass er dabei dauergackert und rumhüpft wie ein Affe auf Speed. Aus Rache verkannten die Jungs einen Truck der Konkurrenz, dafür wird ihr Büro samt Truck abgefackelt.

Glücklicherweise kennt Max einen Truckfahrer von seinem vorherigen Job und der bietet sich an zu helfen und nennt Max einen „kleinen Homo“. Netter Kerl, mit seiner Powerlocke, die aussieht als wäre er der einzige, der es sich hier von hinten besorgen lässt, während ihm sein Stecher an der Powerlocke zieht und ihn auf allen Vieren durchs Schlafzimmer führt. Aber was weiß ich schon davon …

Um zu beweisen, dass er kein „kleiner Homo“ ist, oder einfach weil er gerade mal für zwei Minuten seine Eier gefunden hat, fährt Max mal kurz bei Sally vorbei und sagt ihr, dass er sie so richtig megamäßig liebt. Das reicht der, um MacGyver in die Klöten zu hauen und Max abzuknutschen. Der fährt dann mit seinen Leuten weiter, um einen Truck bei seinem Ex-Chef zu klauen.

In dessen Garage finden sie dann jede Menge geklauter Autos, die vor einer Stunde oder so schon mal in einem Nebensatz erwähnt wurden. Es folgt das wohl grauenhafteste Actionfinale aller Zeiten, als die bösen Umzugsverbrecher die guten Umzugsgerechtigkeitskämpfer durch die Garage jagen und sich wirklich jeder einzelne der Beteiligten auf beiden Seiten wie ein absoluter Vollidiot verhält. Irgendwann kommen dann die Bullen mit genau einem Streifenwagen vorbei und die Verbrecher kriegen was sie verdienen, denke ich. Leider kriegen die Jungs nicht was sie verdienen und überfahren in der letzten Szene noch kurz einen Hund, um sie so richtig sympathisch zu machen. Diese „kleinen Homos“!

Beim nächsten Mal fahren wir vom verdienten Ferienarbeitsgeld ins Autokino …

Mal aktuell: Game Of Thrones Season 07 Episode 01

Da sind wir also wieder in Westeros. Der Winter steht direkt vor der Tür und hier ist das Wetter auch ziemlich scheiße. Perfekt also, um sich in andere Welten zu flüchten. Wobei ich gestehen muss, dass mir das Warten auf das erneute Eintauchen in diese Welt noch nie so leicht gefallen ist, wie dieses Mal. Ich habe den Writern immer noch nicht das Ende der letzten Staffel in Kings Landing verziehen. Meiner Meinung nach ein nicht wieder gut zu machender Fehler und absoluter Bullshitmove, den man da abgezogen hat. Aber jetzt ist es halt so.

Bevor es losgeht will ich aber natürlich mal schnell noch meine Vermutungen preisgeben, was uns in dieser Staffel erwarten wird. Ursprünglich hatte ich etwas andere Ideen, aber nach reiflicher Überlegung werden diese wohl erst in der letzten Staffel eintreten, denn man wird sich jetzt erstmal um die Bedrohung aus dem Norden kümmern. Ich hatte nämlich erst gedacht, dass Daenerys jetzt direkt in Kings Landing einfällt, aber das wäre einfach nicht gut. Stattdessen wird sie sich erstmal Jon anschließen und gegen die White Walker kämpfen. Für irgendwas muss ihre Megaarmee ja gut sein und in Kings Landing ist quasi eh nix mehr, was ihr Widerstand leisten könnte. Außerdem würde man sonst das Spiel um den Thron vorzeitig beenden und in der letzten Staffel zur Zombieserie mutieren. Und das kann ja nun wirklich nicht der Weg sein, den man am Ende einschlagen will.

Also, wie gesagt, werden sich Daenerys und Tyrion und Co. Jon Snow anschließen, auf den sie halt im Verlauf der Staffel treffen werden. Dass der sich voll und ganz auf den Kampf gegen die Eisheiligen konzentrieren wird, sollte klar sein. Samson und Tiffy in der großen Bücherei mitten in der Pampa werden da auch noch eine Rolle spielen. Vermutlich finden sie in einem Buch irgendwas, dass im Kampf gegen die Untoten helfen wird.

Cersei wird Kings Landing mit eiserner Hand regieren und täglich ihren Bruder knallen. Ich sehe leider beide etwas in der Luft hängen, muss ich sagen. Die Autoren haben eben alle Brandherde ausgelöscht, die es in der Hauptstadt gab und jetzt ist da nix mehr los. Vermutlich bereitet man sich einfach auf den bevorstehenden Angriff der Drachenreiter vor, der ja unweigerlich kommen wird.

Ebenfalls in der Luft hängt Sansa, die ich ja immer noch als eine der vermeintlichen Thronanwärterinnen sehe. Aber ob sich da in dieser Staffel viel bewegt, bin ich mir nicht so sicher. Wobei man sie mit Littlefinger nach Kings Landing schicken könnte, damit Cersei Gegenspieler vor Ort hat. Wäre nicht verkehrt.

Arya wird weiter meucheln. Nach Walder Frey, den man ebenfalls im dämlichsten Moment umgenietet hat, nachdem sich gerade Jamie Lannister gegen ihn stellte und neues Konfliktpotenzial entstand, das man jetzt gut hätte gebrauchen können, wird sie halt weiter ihre Liste abarbeiten.

Und Melisandre wird vermutlich auf die Bruderschaft ohne Banner treffen, mit denen ja auch der Hound rumtapert. Auf die Kombination hab ich irgendwie am meisten Bock.

Und am wenigsten Bock hab ich auf die Dorne-Tanten. Ich hoffe, die lässt man jetzt einfach weg, weil sie sowieso unfassbar scheißegal und nichtssagend sind.

Ich hoffe,ich habe niemanden vergessen. Und wenn doch, spielt er vermutlich momentan keine große Rolle. Also kann es losgehen, würde ich sagen.

Dragonstone

Walder schmeißt ne Party und der erste Gedanke ist natürlich: Arya hat sich als Walder Frey getarnt und vergiftet jetzt halt alle. Und tatarata … nix neues hier.

Ach guckt mal, ich habe Bran vergessen. Liegt vermutlich daran, dass der mir seit ungefähr 50 Episoden komplett am Arsch vorbei geht. Immerhin hat der sich jetzt mal an die Mauer schleifen lassen und stößt damit mal zu den anderen und kann vielleicht mal irgendwas zur Story beitragen, das auch Bewandnis hat.

Wenn Jon Snow immer so gut darin gewesen wäre, Leute um sich zu versammeln, hätte das Land vermutlich gar nicht das Problem vor der Haustür stehen, das jetzt anklopft.

Cersei lädt die Feinde ein und latscht einfach über die sicher noch nicht trockene Farbe ihrer tollen Landkarte. Und überrascht stellt sie fest, dass sie überall Feinde hat, ohne dabei auf den Gedanken zu kommen, dass das daran liegen könnte, dass sie eine verfickte Bitch ist, die an nichts anderes denkt, außer sich selbst. Und Jamie stellt sich mal wieder als äußerst intelligenter und fähiger Kriegsbetreiber heraus, der mal kurz darauf aufmerksam macht, dass auch eine Bitchqueen ohne Verbündete die absolute Arschkarte gezogen hat.

Dann mal wieder eine Erschütterung der Zeitachse und plötzlich liegen die Greyjoys vor Anker. Immerhin ist der Zeitsprung hier recht offensichtlich, nicht wie bei Teleporter-Varys in der letzten Folge. Käpten Joy ist ja irgendwie ein ganz cooler Charakter, muss ich sagen. Nur schade, dass die den bei der Einführung mal wieder so verkackt haben und man jetzt in der Not steht, dem etwas Profil zu verleihen, da er offensichtlich doch noch eine größere Rolle spielt, als ich angenommen hatte. Ich dachte eigentlich, der ist nur eine kleine Zwischenstation auf Khaleesis Weg nach Kings Landing. Aber gut, Piraten gehen immer, kann also so schlecht nicht sein. Das Geschenk wird dann vermutlich der Kopf eines Feindes sein. Ich tippe mal auf Lady Orlenna, einfach weil mir sonst gerade niemand entbehrliches einfällt.

Ist bei den geplanten Spin-Offs zufällig eine „Six Feet Under“ Variante mit Sam dabei? Ich würds gucken.

Wird der Hound wohl noch zum gläubigen Feuerkämpfer? Ich hoffe nicht. Ich will, dass der sich am Ende mit seinem Bruder schnetzelt. Aber bei einer Sache muss man mir dann doch mal wieder auf die Sprünge helfen: Der Hound kannte ja scheinbar den toten Mann und das tote Mädchen in der Hütte. Wer waren die denn? Kannte man die?

Der höchste Turm der Zitadelle sieht aus wie ein Weihnachtsbaum auf nem Marktplatz. Christmas is coming.

Aha, Dragonstone hat Dragonglass, Jon wird hinreiten, Daenerys wird da an Land gehen. Zack. Alle zusammen. So einfach geht das. Wobei ich mich frage, wie die mit ihren achttrilliarden Schiffen an den zwei Quadratmetern Strand anlegen wollen, aber denken wir da mal besser nicht zu viel drüber nach. Ich habe auch nie kapiert, wo die Greyjoypiraten ihre zehntausend Schiffe zwischenlagern.

Wer hat eigentlich in Dragonstone die Fackeln an den Wänden angemacht? Da war doch seit Jahren keine Sau mehr, oder? Und staubgewischt hat die Putzfrau vorher offenbar auch noch. Sieht ziemlich frisch aus in der Bude. Aber Daenerys fühlt sich scheinbar direkt zu Hause. Eigentlich fehlte nur ein „Drogon we’re home“.

Recht guter Start in die neue Staffel würde ich sagen. Man bringt halt erstmal schnell alle Figuren in Position. Man merkt aber schon daran, dass das mehr oder weniger alles in dieser Folge abgehandelt wird, dass man eben unter mehr Zeitdruck steht. Ich hoffe mal, dass sich das nicht zu sehr auf die Erzählung auswirkt.

Thron-Tipp: Der Typ mit der Gammelhand im Zitadellenverließ, der nach Daenerys gefragt hat.

Mal aktuell: Blood Drive Season 01 Episode 05

Der heutige Titel deutet leider darauf hin, dass es genau dahin geht, wo ich die Serie nicht haben wollte:

The F…ing Dead

Mit anderen Worten: Zombies. Und da ist man dann halt wirklich über den Zenit hinaus. Man hat ja schnell gemerkt, dass man hier einfach willkürlich alles reinschmeißt, was das Goregenre hergibt, aber erstens sind Zombies ausgelutschter als jedes drei Tage alte Wassereis und zweitens ist weniger einfach mehr. Alles reinzuwichsen nur weil man es kann, macht eine Geschichte nicht unbedingt besser. Aber mal sehen, wie man das hier einfügt.

Bevor wir da aber vermutlich hinkommen, geht es erstmal mit etwas anderem, komplett langweiligem weiter. Christopher wird immer noch zum Cyyborg oder sowas umgebaut. Blah.

Grace und Art haben Julian Slink an einen Stuhl gefesselt und wollen ein paar Antworten zum Blood Drive, zu Heart, zum Verbleib von Graces Schwester, zum Leben, zum Universum und dem ganzen Rest. Slink ist natürlich nicht sehr hilfreich, was klare Antworten angeht.

Okay, die Zombieapokalypse beginnt hier mit einem Paar, dass über Küsse irgendeinen Virus überträgt. Das machen sie auf der aktuellen Blood Drive Zwischenstation, weil sie Slink killen wollen, aber damit ihnen niemand im Weg steht, küssen sie vorher erstmal alle anderen und verwandeln sie so in Sexzombies, oder so. Könnte also behämmerter kaum sein und passt deshalb dann doch wieder ganz gut hier rein.

Slink weiß natürlich von den Sexzombies und überredet Grace, die beiden Knutscher umzunieten. Art ist nebenbei auch schon mitten in der Sexzombieorgie dabei. Ich machs dann mal etwas kurz hier: Grace tritt Art in die Eier, damit der wieder klar kommt und ihr bei der Ausführung des Plans hilft, die ganzen Notgeilen Dauerficker irgendwo hin zu verfrachten, wo sie dann auf das Gegenmittel warten, das Slink besorgen will. Der ist nämlich immun gegen die kussübertragbare Sexseuche. Warum weiß wohl nur er selbst.

Die Lösung ist simpel: Die beiden Geschwister, die für die Seuche verantwortlich sind, müssen miteinander poppen und so das Serum produzieren.Irgendwie klappt das natürlich auch und Slink stößt die beiden Fickzwillinge dann während dem Geschlechtsverkehr in einen Häcksler und alle Verseuchten werden mit dem Serum vollgespritzt und rauchen erstmal eine.

Nicht die beste Folge, aber zumindest ist man nicht voll Zombiemodus gegangen. Nur bleibt das Rennen immer mehr auf der Strecke (höhö) und das ist nicht gut.