Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Genetisch vergrößerter Vergnügunsparkbesuch in prähistorischem Umfeld

Es gibt ja solche Filme, da weiß man schon vorher, dass man sie absolut scheiße finden wird. So ein Film erwartet uns hier heute. Ich bin mir absolut sicher, dass dieser Film bei mir auf nichts als puren Hass treffen wird. Das liegt nicht nur daran, dass schon der Vorgänger Grütze war und wir alle wissen, dass es selten noch mal mit einer Reihe bergauf geht, wenn sie einmal den Bodensatz erreicht hat. Nein, ich habe natürlich im Vorfeld bereits einige Trailer gesehen und was ich sah war erschreckend. Nicht nur, sieht der Film schon aus Prinzip einfach scheiße aus, die Storyfetzen, die ich aufgeschnappt habe sind auch noch alle zum kotzen. Also erwartet mich hier wohl die reinste Qual, denn ich besuche heute:

JURASSIC WORLD – USA – 2015 – 124 Min.

Regisseur Colin Trevorrow ist wohl dem ein oder anderen bekannt durch den sympathischen Film „Safety Not Guaranteed“, der hierzulande unter dem grandios beschissenen Titel „Journey Of Love – Das wahre Abenteuer ist die Liebe“ vermarktet wurde. Und wie wir alle wissen, muss heute alles direkt zehntausend Fortsetzungen kriegen und so steht er auch schon als Regisseur für „Jurassic World 3“ fest. Immerhin bedeutet das, dass wir hier vermutlich noch häufiger in den Genuss von Dinosaurieraction kommen werden.
Trevorrow hat auch am Drehbuch mitgewirkt, das eine Gemeinschaftsarbeit von ihm, Derek Connoly, der nach „Safety Not Guaranteed“ entschied, nur noch Monsterblockbusterdrehbücher wie „Kong: Skull Island“ zu schreiben, Rick Jaffa und Amanda Silver, die unter anderem die neuen „Planet der Affen“ verfassten, war. Herrjeh, ist das ein schlimmer Satz. Aber der bleibt jetzt so da stehen.
Beim Cast kann man natürlich nicht meckern. Chris Pratt mochte ich schon in „Parks & Recreation“. Bryce Dallas Howard soll auch keine schlechte sein. Vincent D’Onofrio ist uns allen als Private Paula im Gedächtnis geblieben. Omar Sy ist uns hier schon in „Ziemlich Beste Freunde“ begegnet, der ein Wunschschrottfilm war. Jake Johnson und Judy Greer sind mir zwar eher aus Comedys bekannt, aber mal schauen, was die beitragen können. Wenn es nicht so schlimm wird wie „The Mummy“, in dem Johnson ebenfalls dabei war, dann habe ich eigentlich schon gewonnen.

Mir ist natürlich absolut bewusst, dass es nicht fair ist, einen Film schon vor der Sichtung zu verurteilen. Aber, wenn man nichts erwartet, außer totale Scheiße, kann man am Ende ja auch positiv überrascht werden. Also bin ich durchaus bereit, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Also öffnet die Tore zum Dinosaurierzoo und wir schauen mal, wo die Reise hinführt:

Die erste Erkenntnis ist ganz eindeutig: In „Jurassic Park“ waren die Raptorenbabys niedlicher. Ich raffe den Beginn aber ohnehin nicht ganz. Schön, da schlüpfen also Raptoren aus ihren Eiern. Und jetzt? Was soll mir das sagen, was mir die drei Vorgänger nicht schon bewusst gemacht haben?

Es ist scheinbar Weihnachten und deshalb schicken die Eltern ihre Blagen einfach mal mit dem Flugzeug weg. Entspannte Weihnachten, ohne die nervenden Blagen. Das beste Weihnachtsgeschenk für alle Eltern. Denke ich. Was weiß ich. Habe keine Kinder und lasse meine Eltern an Weihnachten in Ruhe. Die Kids fahren natürlich in den großen Vergnügungspark namens Jurassic World. Das ist jetzt natürlich rein subjektiv, aber ich finde den Namen Jurassic Park schon irgendwie geiler. Immerhin hat der Film den Score aus dem Original übernommen und da kann man halt nur sagen: Der ist einfach fantastisch.

Claire erklärt irgendwelchen Typen (Investoren?), dass die Leute von Dinosauriern gelangweilt sind und größeren, lauteren Kram mit mehr Zähnen wollen. Das ist zumindest mal ein interessanter Ansatz. Der Film ist sich der Tatsache absolut bewusst, dass heute alles größer, schneller und weiter sein muss. Aber genau da hätte man natürlich mal ansetzen können, um den Leuten zu zeigen, dass auch das Gegenteil überzeugend sein kann. Macht man aber natürlich ganz und gar nicht und präsentiert die Indominus Rex. Ein Hybridenvieh, gezüchtet aus der DNA von allem, was man gerade so finden konnte. Und da ist Dr. Wu aus Teil 1, um zu erklären, dass Indominus Rex größer als ein T-Rex ist. Ist ja toll. War das Vieh in Teil 3 auch. Scheiße blieb es trotzdem.

Die Kids finden Tante Claire, die sie mal schnell zu Zara abschiebt, die ihnen den Park zeigen soll. Zach interessiert sich für den ganzen Kram ohnehin nicht die Bohne, denn er hat das alles schon gesehen. Claire checkt mal die Lage hinter den Kulissen, wo Lowery rumsitzt und wie vermutet, ist Jake Johnson hier für die Comedy zuständig. Und die ist bisher alles andere als lustig. Kann aber ja noch werden.

Parkbesitzer Mr. Masrani kommt mit seinem Helikopter angeflogen und lässt sich von Claire die Indominus Rex zeigen. Claire fliegt scheinbar nicht gerne, was immerhin eine Eigenschaft ist. Alle anderen haben bisher keine einzige davon. Die Indominus Rex ist aggressiv und deshalb musste das Glas verstärkt werden. Und sie hat die Sinne einer Schlange. Das muss dann erstmal zu dem Thema reichen. Man will ja nicht alle Überraschungen direkt verraten. Und ich fürchte, da werden noch viel kommen.

Keine Überraschung ist, dass die ganze Raptorenzüchternummer rund um Owen und Barry totale Scheiße ist. Scheinbar ist das Militär an Raptoren interessiert, wie Hoskins erklärt. Owen ist mehr eine Art Tierschützer und findet das alles richtig kacke. Ein Wärter fällt ins Raptorengehege und Raptorenzüchter Owen muss ihn retten. Das ganze ist natürlich so ein bisschen die Weiterführung der Raptorentröte aus Teil 3. Und das war schon dämlich genug.

Claire telefoniert mit ihrer Schwester und besucht dann Owen, der natürlich mal mit Claire aus war, was nicht so gut lief. Jedenfalls soll er sich mal die Indominus Rex angucken. Woanders wird unterdessen ein Unterwassersaurier gefüttert und spritzt die Besucher nass. Owen erklärt, dass Indominus sich nicht bändigen lassen wird, denn sie hat keine Beziehung zu irgendwas, außer dem Kran, der sie füttert. Nebenbei stellt er dann noch fest, dass es einen anderen Grund gibt, warum sie sich nicht anlocken lässt: Sie ist ausgebrochen.

Owen und zwei Arbeiter schauen sich das Gehege von innen an und wie sich herausstellt, ist sie gar nicht ausgebrochen. Aber freundlicherweise öffnen die Trottel in ihrer Panik die Tür und jetzt ist sie draußen. Owen versteckt sich unter einem Laster und saut sich absichtlich mit Öl ein. Ich tippe mal, wegen dem Geruch, oder so. Indominus Rex sieht nebenbei sogar ganz okay aus. Man hat sich immerhin am Aussehen eines Dinosauriers orientiert und nicht irgendein komisches Monstergedöns gebastelt. Gut macht das die Idee aber immer noch nicht.

Mal wieder Zeit für die Blagen, die in der Schwebebahn sitzen und wegen der Scheidung ihrer Eltern flennen. Okay, Zach flennt nicht, denn er ist zu cool dafür.

Ein Specialteam soll Indominus ausschalten. Die hat ihren Ortungschip rausgebissen. Es sollte klar sein, dass das Team keine Schnitte hat. Der hier tatsächlich einzig interessante Charakter Owen, schlägt vor, den Park dicht zu machen und abzuhauen. Denn Indominus wird alles fressen, was ihr in den Weg kommt. Claire und Masrani sehen das natürlich anders und Owen geht dann lieber mal, bevor er jemandem in die Fresse haut.

.Dr. Wu ist ganz schön abgehoben. Er sagt zu Masrani, dass das alles hier wegen ihm existiert und er kein irrer Wissenschaftler ist. Denn Indominus ist kein Monster, sondern eine Schöpfung, oder sowas in der Art. Jau, kaum irre, Wu.

Die Blagen fahren mit einer Glaskugel durch die Botanik und auf dem Monitor erklärt ernsthaft Jimmy Fallon die Einzelheiten des Gefährts. Aber das ist natürlich noch nicht das Dümmste an der ganzen Nummer. Der Umstand, dass die Teile von den Blagen selbst gefahren werden, ist an Lächerlichkeit nämlich kaum zu überbieten. Als ob irgendein Park, Zoo, Ozeanium oder Hühnerzucht seine Besucher ernsthaft alleine durch die Walachei fahren lassen würde. Sicherheit steht in dem Laden wirklich nicht weit oben auf der Liste. Dass der Verantwortliche für die Kugeldinger scheinbar der ahnungslose und völlig überforderte Praktikant ist, rundet das Bild dann ab. Völlig zu Recht, spielt Indominus dann mit der Kugel Fußball.

Claire bittet Owen um Hilfe dabei, ihre Neffen zu finden. Die beiden finden aber zuerst einen sterbenden Brontosaurus. Wenn sie es richtig durchziehen würden, könnte der sprechen und würde ihnen vor dem Ableben noch schnell ein paar schlaue Ratschläge mit auf den Weg geben. „Du musst über dich selbst hinauswachsen, Owen.“ „Du musst das Schwert der Wahrheit finden, Owen.“ „Du darfst nicht mehr so eine Bitch sein, Claire.“ Macht man aber leider nicht.

Hoskins hat seine Kumpels vom Militär gerufen, weil … keine Ahnung. Jedenfalls schlägt er Masrani vor, die Raptoren auf die Jagd nach Indominus zu schicken. Ja, wunderbare Idee. Macht einfach alle Zäune auf. Irgendwas wird Indominus schon erlegen.

Die Kids finden ein verlassenes Gebäude. Ich glaube, das ist ein Raum aus dem ersten Teil, wenn ich mich nicht komplett irre. Jau, da stehen sogar die alten Jeeps. Und die Kids reparieren mal eben einen davon. Dadurch verpassen sie ganz knapp die Ankunft von Owen und Claire, die vor Indominus fliehen. Die wird von Masrani im Helikopter abgelenkt. Feuer frei und Indominus rennt mal eben durch das Glas des Vogelkäfigs, damit die Pteranodons auch noch mitmischen können. Der Flugsaurierschwarm fliegt direkt in den Helikopter und das ist das Ende von Masrani. Aber die Pteranodons sind frei. Alles Schlechte hat eben auch seine guten Seiten.

Okay, für die Kinder nicht, die in ihrem Jeep von den Flugsauriern verfolgt werden. Dabei haben die gar kein Interesse an ihnen und fliegen lieber direkt in den Park, wo jede Menge Leute rumhängen und darauf warten, gefressen zu werden. Ach guckt mal, Zara existiert auch noch und wird von den Sauriern weggetragen. Über dem Pool ist natürlich nicht der sicherste Ort und der Wassersaurier nimmt sich seinen Happen mit. Im Park herrscht das reinste Chaos und Zerstörung und ich hoffe, allen ist klar, wie gut das sein könnte, wenn man wenigstens ein paar praktische Effekte genutzt hätte. Claire und Owen sehen das anders, finden alles und vor allem sich selbst gut und knutschen rum.

Hoskins entscheidet kurzerhand, dass er jetzt den Laden schmeißt. Dadurch tritt natürlich jetzt Operation Raptorenjagd in Kraft. Da er seine Raptoren schützen will, macht Owen mit. Was folgt ist klar: Eine Horde animierter Dinos rennt durch einen animierten Dschungel und Owen und Barry (ja, Omar Sy ist auch noch da) fahren mit ihren Mopeds hinterher. Weil das aber alles noch nicht bescheuert genug ist, kommuniziert Indominus mit den Raptoren, denn sie ist natürlich zum Teil Raptor, und diese stellen sich gegen die Menschen. Siebentrillionen Gewehrkugeln reichen nicht für Indominus und sie flieht mit den Raptoren in den Dschungel. Da fühlen sich die Raptoren natürlich ganz besonders wohl und nehmen die Einheit auseinander.

Die Raptoren verfolgen Claire und die Kids im Einsatzwagen. Der hat natürlich, wie sich das gehört, eine Harpune an Bord, mit dem die Kids einen Raptor wegballern.

Als Wu und Hoskins telefonieren entfaltet sich der ganze Plot, denn Hoskins will Embryos mitnehmen, oder so. Schade, dass Wu nicht schreit: „Hoskins! WIr haben Hoskins hier!“ Was ist eigentlich aus Dodgson geworden? Was aus Hoskins wird, ist klar: Raptorenattacke und tschüss. Die Raptoren umstellen Owen, Claire und die Kids und Owen macht natürlich wieder den Züchter und die Raptoren wechseln wieder die Seiten. Was ist das alles für ein unfassbarer Käse? Indominus macht die Raptoren platt.

Claire hat Plan B und ruft Lowery an, damit er den T-Rex freilässt. Aha, in den letzten 2 Minuten von dem Scheiß hier gräbt man also doch noch das coolste Tier aus den ersten Teilen hervor, damit der dann Indominus plätten kann. Klappt aber nicht, denn wie wir wissen, ist Indominus Queen und der T-Rex somit nur ein Lappen und verkackt. Kurz bevor Indominus ihm den Kopf abbeißt, wird es aber noch geiler, denn da kommt der letzte Raptor angesprinntet wie ein Superheld zu Dienstbeginn und rettet den T-Rex. Ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt und gemeinsam können sie Indominus in die Enge treiben. Und es wird nur die wenigsten wundern, dass Indominus vom Wassersaurier gefressen wird. Alter, ist das alles eine gequirlte Scheiße. Das kann ja selbst ich nicht mehr schön reden. Wie schafft man es bitte, ein Drehbuch so konsequent minütlich dämlicher und beschissener werden zu lassen. Das ist ja schon fast eine absolute Meisterleistung.

Wenn wir alle Glück haben, zieht man es in Fallen Kingdom richtig durch und lässt Chris Pratt zusammen mit seinem Raptorenbuddy Kriminalfälle lösen. Das wäre immerhin unterhaltsam und nicht so eine langweilige, uninspirierte, saudumme, überbordende CGI-Action-Scheiße wie das hier. Ich gehe meinen Indominus trainieren …

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Monatsrückblick – Mai 2018

Der April macht bekanntlich was er will. Und was er wollte, war, mir keine Zeit zum Filmgucken zu geben. Deshalb gab es letzten Monat keinen Monatsrückblick, denn ich habe nur 2 Filme gesehen und die gibt es ohnehin hier auf dem Filmschrottplatz nachzulesen. Aber, alles neu macht der Mai. Was auch immer das bedeuten mag. Zumindest bedeutet es, dass ich ein bisschen mehr gucken konnte. Wenn auch nicht viel.

CAPTAIN FANTASTIC

Aragorn, der alte Hippie, fährt mit seinen sechs Kindern im Bus durch die Walachei und das Ganze macht mehr Spaß, als es eigentlich dürfte.
Mortensen ist super hier und die Kids machen ihre Sache auch sehr gut. Zwischen Jagd und Aufklärungsgespräch wächst einem die Familie ziemlich schnell ans Herz. Dieses „gerade heraus die Welt erklären“ ist einfach unglaublich sympathisch. Ich finde ja ohnehin, dass man Kindern ruhig auch mal die Wahrheit über die Dinge sagen kann und nicht immer auf „alles ist toll“ machen sollte. Richtig gut wird das natürlich dann, wenn man Eltern dabei hat, die das nicht so sehen oder wenn man eine der besten Grabreden aller Zeiten hält. Die zweite Hälfte des Films steht also sehr stark unter dem Aspekt der gegensätzlichen Ansichten, dem Hinterfragen seines eigenen Weltbilds und dem Kennenlernen einer neuen „Welt“. Und das macht so einen Film dann eben auch interessant … nein, menschlich.
Und als Bonus gibt es auch noch eine grandiose Version von „Sweet Child O‘ Mine“ obendrauf. Ein … nun ja, fantastischer Film.

Dann gab es zwecks Vorbereitung auf vermutlich ganz großen Müll für den Filmschrottplatz noch eine Trilogie:

JURASSIC PARK

Ein ruhiger Beginn. Der Film nimmt sich Zeit, um die Charaktere einzuführen und diese mit Überschwänglichkeit, Begeisterung aber auch Skepsis auszustatten. Dazu haben die Figuren auch ihre kleinen Eigenheiten, die sie zu mehr machen, als menschlichen Hüllen. Eine Kunst, die heute oft vergessen wird, aber unerlässlich für eine gute Geschichte ist. Alan Grant mag keine Kinder und keine Computer und hat einen coolen Hut. Ian Malcolm ist der ewige Skeptiker. John Hammond hingegen ein Optimist aller erster Güte. Und so weiter. Selbst die Nebencharaktere haben ihre kleinen Macken wie Ketterauchen und Fresssucht.
Was ebenso wichtig ist: Der Film erklärt, wie Dinge funktionieren. Man wird nicht einfach in die Geschichte geworfen und muss sich dann eben zusammenreimen, wie, wo und was da eigentlich passiert. Es gibt eine klare Linie, die sich langsam steigert und so einen Spannungsbogen erzeugt, den man heute im Film nur noch selten findet. Alleine bis man die ersten Dinosaurier in voller Pracht zu sehen kriegt, vergeht fast eine halbe Stunde. Bis die, ebenfalls typisch für die Reihe, nervigen Kinder auftauchen, dauert es glücklicherweise noch etwas länger.
Weitere Kleinigkeiten runden das Bild ab. Ich meine, hey, selbst das Wasserglas aus der berühmten Szene wird bereits vorher im Film eingeführt. Und der Score ist vom allerfeinsten.
Richtig los geht es dann erst in der zweiten Hälfte, mit einer der wohl besten filmischen Szenen aller Zeiten. Wenn der T-Rex aus seinem Gehege ausbricht, folgt selbst diese Szene der klaren Linie. Dinge werden erklärt und Begeisterung wird zu Skepsis wird zu Panik und endet im absoluten Chaos. Besser kann man das einfach nicht machen. Ab da geht dann natürlich nach und nach die Party ab und die Dinos werden zur absoluten Bedrohung aufgebaut. Charakterentwicklung gibt es zwar nur wenig und beschränkt sich größtenteils auf Grant, der seine Einstellung zu Kindern zumindest etwas ändert (aber Computer sicher immer noch scheiße findet), aber das kann man dem Film dann auch verzeihen, denn es ist eine wilde Achterbahnfahrt, die mitreißt, unterhält und sich auch Zeit für ruhige Momente lässt.
Wenn man etwas bemängeln wollte, dann wohl das veraltete CGI, das hier aber genau in den richtigen Mengen genutzt wird und deshalb nicht negativ auffällt. Und natürlich, dass das Bild der BluRay ein absoluter Witz ist und ich auch einfach meine alte VHS hätte behalten können. Aber da kann ja der Film nichts für.
Abschließend bleibt zu sagen: Man hat hier keine Kosten und Mühen gescheut,um den besten Blockbuster aller Zeiten abzuliefern.

THE LOST WORLD: JURASSIC PARK

Nachdem Jeff Goldblum im ersten Teil in der zweiten Hälfte ein bisschen aufs Abstellgleis gestellt wurde, darf er hier die Hauptrolle übernehmen. Leider findet man von seinen interessanten Charaktereigenschaften des Vorgängers nicht mehr wirklich etwas hier und er wird zum besorgten Vater degradiert, was natürlich dann auch die Teilnahme des, für die Reihe typischen, nervigen Blags rechtfertigt. Julianne Moore ist quasi eine etwas abgewandelte Version von Laura Dern im Vorgänger und Vince Vaughn ist halt auch dabei, fällt aber nicht weiter auf, auch wenn er seine Sache gut macht. Der Rest des Casts glänzt größtenteils durch unglaubliche Blödheit und dämliche Entscheidungen.
Die Story ist natürlich auch bei weitem nicht so ausgefeilt wie noch im ersten Teil und eigentlich hat man hier einfach einen Grund zusammengeschustert, um nach dem „Höher, Schneller, Weiter“-Prinzip möglichst viele Leute auf die Insel zu bringen. Denn mehr Leute, bedeutet mehr Action, oder so.
An sich ist das aber alles durchaus unterhaltsam, bis man zum Ende kommt und den Dino durch die Stadt schickt. Auf dem Papier sicher eine ganz lustige Idee, aber irgendwie … nee. Natürlich flasht eine Fortsetzung dann auch nicht mehr so und es fehlen wirklich ikonische Szenen, die der Erstling zur Genüge hatte. Stattdessen wiederholt man einige Elemente in etwas angepasster Form und macht zum Teil aus den Dinos reine Killermaschinen, was schon aus Prinzip eigentlich Schwachsinn ist.
In allen Belangen mindestens 2 Ecken schwächer als Teil 1, aber trotzdem noch ein ordentlicher Film, der unterhält. Im Vergleich zu der Grütze, die danach folgen sollte, sogar fast noch ein Meisterwerk.

JURASSIC PARK III

Es gibt bei diesem Film von Beginn an so ein paar Dinge, die ich nicht verstehe. Warum muss Alan Grant immer noch auf Theorien über Raptoren zurückgreifen, wenn die Viecher doch lebendig auf einer Insel herumrennen? Warum sehen die Raptoren hier anders aus, als in den Vorgängern? Ja, man mag ja zwischen den Teilen tatsächlich neue Erkenntnisse über das vermutliche Aussehen erlangt haben, aber deshalb kann man doch eine etablierte Sache nicht einfach ändern. Wenn man herausgefunden hätte, dass der T-Rex sich teleportieren konnte, kann man das ja auch nicht einfach im dritten Teil mal eben neu einführen. Und die wichtigste Frage: Warum hat sich Sam Neill für diese Scheiße überhaupt hergegeben?
Eigentlich ist der Text hier jetzt schon zu lang für diesen Müll. Deshalb fasse ich mich ab hier mal kurz: Der Film bietet vor allem jede Menge nervige Sachen. Das nervige Blag gehört ja schon zur Reihe dazu. Aber nervige Handyklingeltöne, nervige Raptorentröten und nervige Frauenfiguren im Kate-Capshaw-Indy-Gedenk-Modus (nur rumschreien und im Notfall nach einem starken Mann rufen, der ihr den Arsch rettet) sind dann doch neu für die Reihe. Und sie wären besser da geblieben, wo sie sind.
Der neue Riesensaurier ist auch absolut unnötig, da der T-Rex einfach ein hervorragender Gegner war, der keine Ablösung benötigte. Da man aber nur Scheißideen für neue Elemente hatte, bediente man sich bei allem anderen bei den Vorgängern. „Hey, wisst ihr noch, wie im zweiten Teil der Camper von den Dinos umgeschmissen wurde, was schon nur eine andere Variante der Jeepzerstörung aus Teil 1 war? Wie können wir da noch einen draufsetzen?“ „Wir nehmen ein Flugzeug und schmeißen das um.“ „Bombenidee!“ Wo man schon dabei war, hat man natürlich auch das Verhältnis von praktischen zu CGI-Effekten auf den Kopf gestellt und dadurch wirkt der Film zusätzlich veraltet, was die Sache auch alles andere als besser macht.
Nicht umsonst ist der Dinoschinken schon lange auf dem Filmschrottplatz verewigt.

Gesamt: 9

Rewatches: 4

Schrott: 6

Auf Netflix gab es außerdem noch die erste Staffel „Haus des Geldes“ und das macht schon großen Spaß. Hat ein bisschen was von „Prison Break“ bevor es zu kompletter Scheiße wurde. Leider habe ich die Befürchtung, dass dieser Serie das auch passieren könnte. Staffel 2 ist wohl schon bestellt und eigentlich hätte es völlig gereicht, die Geschichte nach einer Staffel abzuschließen.

Gargantua – Horrorctober 2016

Zeit für etwas Monsteraction aus den USA hier im Horrorctober. Denn wenn die Amerikaner eine Sache ganz sicher nicht mehr können, dann, einen guten Monsterfilm machen. Oder überhaupt einen guten Film. Aber mit Monstern ganz besonders nicht.

GARGANTUA – USA – 1998 – 90 Min.

Wie wir wissen beginnt jeder gute Monsterfilm mit einer Strandparty und zwei Tussis, die von irgendwas ins Meer gezogen wird. Ich tippe auf einen Schauspiellehrer, der das alles schon jetzt nicht mehr ertragen konnte. Verständlich wäre es. Warum casten die eigentlich immer wirklich die unfähigsten Bratzen für den ersten Kill? Sollte nicht gerade der glaubwürdig sein?

Jedenfalls gibt es immer mal wieder Erschütterungen am Strand. Wie von einem Erdbeben. Und Emile Hirsch (hier noch zu jung, um einfach ohne Geld in die Pampa zu tapern) und Adam Baldwin (hier so scheiße wie immer, dass man sich wünscht, er würde einfach ohne Geld in die Pampa latschen und nie wiederkommen) wollen der Sache auf den Grund gehen. Da am Abend noch jemand ins Meer gezogen wird, will Adam aka Jack mal mit nem Flugzeug von oben auf die Insel runtergucken, aber Emile aka Brandon darf nicht mit und soll sich aus dem Wasser fernhalten.

Der hält sich auch fern und kämpft sich durch den Dschungel zu einer Lagune, in der das hässlichste Dinosaurierbaby der Filmgeschichte badet. Jack hat dann noch Ärger mit dem neuseeländischen Kneipenbesitzer um die Ecke, weil der Party machen will. Brandon will Jack vom Dino erzählen, aber der hat gerade keine Zeit.

Während Brandon dann mit dem Dinobaby rumhängt, greift am Strand ein Nashornvelociraptor an, der nach kurzer Jagd mit einem Betäubungspfeil umgenietet wird. Die Effekte sind nebenbei der Knaller. Stellt euch vor, ihr habt einen aufblasbaren Dinosaurier zuhause und beschließt, damit einen Monsterfilm zu drehen. Das Ergebnis wäre vermutlich realistischer als das hier.

Man hat also den Dino gefangen und aus Angst vor weiteren Angriffen durch Artgenossen, geht es mit einem grauenhaft animierten U-Boot auf den Meeresgrund. Brandon füttert derweil Babydino mit Chips. Und Jack findet eirgendwas heraus, dass darauf schließen lässt, dass es sich um mutierte Frösche handelt. WUHU! Es ist Hell Comes To Frogtown 2!!!

Nachts kommt ein ganz großes Exemplar vorbei und kloppt ein Motorboot um, das aus irgendeinem Grund um die Zeit noch auf dem Meer rumschippert.

Dinobaby flüchtet vor einer Schlange. Aus irgendeinem Grund explodiert irgendein Auto. Neuseeland und seine Komplizen befreien den gefangenen Dino beim Versuch ihn zu … keine Ahnung was die eigentlich vorhatten. Jedenfalls scheitert dadurch der Plan, den man hatte, um den Riesendino auszuschalten. Ich weiß nicht, wie der Plan aussah, aber er beinhaltet offensichtlich nichts außer jede Menge Soldaten mit jeder Menge Waffen.

Jack sucht Brandon und findet ihn. Spannungsbogen wird hier noch groß geschrieben.

Die Soldaten stellen fest, dass jede Menge Waffen gegen einen Riesendino absolut nichts ausrichten können. Immerhin ballert jemand mit einer Bazooka in eine Tankstelle. Was das bringen soll ist zwar unklar, aber immerhin explodiert die so schön. Und der Dino haut ab.

Babydino hat sich im Wald verirrt. Jack und Brandon und Co. gehen ihn suchen. Sie finden ihn. Spannungsbogen und so. Jedenfalls wird mit ihm der Riesendino wieder angelockt und umgenietet, was plötzlich doch funktioniert. Babydino mäht wie ein Schaf auf Koks.

Naja, ich kürze das mal etwas ab hier. Es gibt noch etwas Dinoaction vom Feinsten, aber irgendwie hat niemand so recht nen Plan, was man machen soll. Neuseeland will Brandon das Dinobaby abjagen und erzählt ihm deshalb was von Labortests, die man mit dem Baby machen wird. Deshalb bietet er an, es auf seinem Boot in Sicherheit zu bringen. Brandon ist doof und geht natürlich darauf ein. Jack hat derweil einen Megaplan: Das Mähen des Babys auf Tonband aufnehmen und mit aufs Boot nehmen, um Mama und Papa wegzulocken.

Man schippert also los und braucht gefühlt ewig, bis man mal den Dino findet. Nach 10 Minuten oder so, hat man ihn dann und der Plan ist natürlich Bomben aus einem Helikopter auf den Dino zu werfen. Denn das kann ja gar nicht schief gehen. Aber dann kommt Neuseeland und will Brandon und Dinobaby entführen. Aber im richtigen Moment kommt Dinopapa aufgetaucht und zerlegt die MS Neuseeland. Alle fallen ins Wasser und saufen fast ab, aber natürlich können sich Jack und Brandon retten.

2 Tage später explodieren dann auch mal die Bomben unter Wasser, um die Dinos im Mariannengraben einzusperren. Toll gemacht. Ich weiß zwar nicht, wie oder was sie gemacht haben, aber es hat funktioniert.

Mehr militärische Monsteraction gibt es in der Horrorctober Übersicht.

Prähistorisches Dschungelgeflöte

Nachdem ich mich ja vor wenigen Tagen über den Jurassic World Trailer ausgelassen habe … Also, um ehrlich zu sein kotze ich immer noch darüber ab, irgendwie lässt mich das einfach nicht los. Naja, egal. Jedenfalls habe ich durch den Trailer immerhin Bock gekriegt mir mal wieder den großartigen Jurassic Park reinzuziehen. Und wo ich schon dabei war habe ich auch noch den eher mäßigen Nachfolger Vergessene Welt hinterhergeschoben. Und weil ich völlig bescheuert bin habe ich es dann voll durchgezogen. Und damit kommen wir auch zum heutigen Beitrag des Grauens:

JURASSIC PARK III – USA – 2001 – 92 Min.

Starring: Ein U-Boot Kapitän und das Familienoberhaupt der Gallaghers

Bevor es losgeht will ich noch kurz die Vorteile ansprechen, damit das aus dem Weg ist und ich so richtig die Sau raus lassen kann. Der Film ist kürzer als die anderen beiden.

Nun zu den Nachteilen:

Der Film beginnt. Das ist schon mal ne schlechte Sache. Die restlichen Nachteile werden dann nach und nach hier offen gelegt.

Nach den Geschehnissen aus Teil 2, in dem die Welt erfuhr, dass auf der Isla Sorna Dinosaurier leben wurde das Gebiet zur verbotenen Zone erklärt. Das interessiert einen Typen mit seinem Sohn aber herzlich wenig, weshalb diese dann auch beim Paragliding, oder wie auch immer das heißt wenn man sich an nem Fallschirm hängend hinter einem Boot herziehen lässt, auf der Insel landen.

Grant spielt mit den Kindern von Ellie und Dinosaurierfiguren. Dadurch hat man nebenbei schon mal eine seiner interessantesten Charaktereigenschaften aus Teil 1 über den Haufen geworfen. Nämlich, dass er Kinder zum Kotzen findet. Jetzt ist er also einfach nur noch ein charakterloser Gräber. Aber keine Sorge, das passt ganz hervorragend zu den restlichen charakterlosen Nasen, die noch auftauchen werden.

Und da sind auch schon die ersten davon. Namenlos, charakterlos, aber immerhin haben sie ein Flugzeug und ein Telefon mit einem unfassbar nervigen Klingelton, der noch eine große Rolle spielen wird.

Billy hat immerhin einen Namen und arbeitet mit Grant zusammen. Der bastelt mit irgendeinem, äh, Ding eine Raptorenflöte, die noch eine große Rolle spielen wird.

Und dann kommt Kirby, dessen Charakter man relativ einfach beschreiben kann: Er ist reich. Seine Frau ist noch einfacher zu beschreiben: Sie ist blond. Und ihre Rolle wird sich in wenigen Minuten darauf beschränken rumzuschreien, wie eine Geisteskranke beim Schlussverkauf.

Jedenfalls überreden sie Grant, noch mal zur Insel zurückzukehren indem sie ihm jede Menge Geld anbieten. Also hat Grant doch einen Charakterzug. Er ist bestechbar. Glückwunsch dazu.

Während dem Flug kommt dann raus was eigentlich hinter dem Ausflug steckt. Die Kirbys suchen ihren Sohn auf der Insel. Amanda macht dann ihren Job und schreit rum, was eine der Reisenechsen anlockt, die sich dann schon mal nen kleinen Snack in Form von Cooper gönnt. Dadurch stürzt das Flugzeug im Dschungel ab und die ewige Flucht kann beginnen.

Aus irgendeinem Grund habe ich nebenbei das Gefühl, dass der Spinosaurus, oder wie dieses Riesenvieh heißt, bei weitem nicht so gut aussieht wie die restlichen Dinos, die da so rumturnen. Der T-Rex gegen den er kämpft sieht zum Beispiel wieder richtig gut aus und ist sowieso viel cooler als das Schnabeltier mit dem Sonnensegel auf dem Rücken. Um so trauriger, dass der Tyrannosaurus den Kampf verliert und jetzt absolut keine Rolle mehr in dem Film spielt.

Amanda schreit dann wieder rum und geht mir tierisch auf die Klötze. Sie finden eine Kamera auf dem ein Video von Eric ist. Er scheint also zu leben. Der andere Typ nicht, denn er hängt vergammelt im Baum rum und schwingt Amanda in die Fresse, die dann hysterisch rumkreischen darf. Keine große Abwechslung zum Geschreie.

Billy packt sich den Fallschirm ein, Grant findet Raptoreneier und man macht sich lieber vom Acker. In einer verlassenen Station versorgt man sich mit Schokoriegeln und findet die Raptoren. Die sehen in Teil 3 dann übrigens anders aus als in den Vorgängern, was auch totaler Quark ist. Liegt daran, dass man damals herausgefunden hat, dass die eben irgendwie anders aussahen und dann hat man das halt geändert. Wie die mir jetzt erklären wollen, dass die da plötzlich auf der Insel mutiert sind zu einer anderen Raptorenrasse bleibt ungeklärt, weil es einfach totgeschwiegen wird. Nicht mal Grant wundert sich. Wahrscheinlich, weil er bei Amandas Gekreische keinen klaren Gedanken fassen kann. Die soll einfach verrecken. Ist ja fürchterlich.

Man flüchtet durch eine Iguanodonherde und in den Wald, wo es den Begleiter mit dem Telefon zerlegt. Grant ist von Raptoren umzingelt, wird aber durch Rauchgranaten gerettet. Der Retter ist natürlich Eric, der seit Wochen in einem Bunker von der Größe einer Abstellkammer lebt und T-Rex-Pisse in Flaschen sammelt.

Die getrennten Gruppen beschließen unabhängig voneinander zur Küste zu gehen und treffen sich genau 30 Sekunden später, in einer herzerweichenden Szene, wieder. Leider sind sie durch einen Zaun getrennt und das Telefon klingelt. Da keiner das Telefon hat und es zuletzt im Flugzeug benutzt wurde ist schnell klar: Der Dinosaurier hat es gefressen und bimmelt jetzt durch die Gegend. Der ist dann natürlich auch da und alle flüchten in einen Bunker.

Da findet Grant heraus, dass Billy Raptoreneier geklaut hat. Ganz enttäuscht ist er und schleppt die Eier dann trotzdem weiter durch die Gegend.

Amanda schreit wieder, denn die Vögel kommen. Man fragt sich unweigerlich, ob sie sich wohl von Tippi Hedren inspirieren lassen hat, aber die war nicht so unfassbar nervig, also wohl eher nicht. Eric wird jedenfalls weggevögelt … nee, das klingt völlig falsch. Er wird von einem Pteran… Ptrona… Peter… einem Urzeitvogel entführt. Billy eilt mit Fallschirm zur Rettung. Währenddessen stürzen die anderen mit einem Vogel zusammen in einen Fluss und es drängt sich die Frage auf: Warum fällt der Vogel einfach, anstatt loszufliegen?

Billy wird im Fluss ersäuft, der Rest kann fliehen und die Vögel im Käfig einsperren, obwohl das Tor gar nicht richtig verschlossen ist. Naja, weiter geht es mit einem Tuckerboot über den Fluss.

Und dann klingelt das Telefon IN EINEM HAUFEN SCHEIßE! Nach etwas Rumgewühle in den Dinoexkrementen kommt ein Nashornsaurier vorbei, kann den Geruch der Kacke aber nicht ertragen und haut wieder ab.

Und schon greift auch wieder der Riesensaurier an, wodurch Grants Telefonat mit Ellie unterbrochen wird. Und dann saufen sie alle ab. Wäre nebenbei wenigstens ein cooles Ende gewesen, aber der Film geht noch ne Viertelstunde also wird das nix. Stattdessen klettert Kirby auf einen Kran und lenkt den Dino ab damit die anderen fliehen können. Grant fackelt das Vieh dann ab, indem er eine Leuchtpatrone in etwas Öl im Wasser ballert.

The Morning After: Man erreicht die Küste, aber plötzlich ist man von Raptoren umzingelt. Grant hat aber glücklicherweise seine Raptorentröte noch am Start und kommuniziert dadurch mit den Raubechsen. Sie kriegen die Eier wieder und hauen nach dem aufschlussreichen Gespräch wieder ab. Also jetzt mal ehrlich, das ist doch totaler Blödsinn. Erinnert mich irgendwie an den Kojoten, der versucht sein Opfer zu fangen, indem er sich als Road Runner verkleidet. Wäre Grant von einem Amboss erschlagen worden wäre es wenigstens noch ein guter Gag gewesen.

Naja, jedenfalls kommt die Army angerauscht und rettet die Überlebenden. Sogar Billy hat man irgendwo aus dem Wasser gefischt. Auf dem Heimflug werden sie von einigen Pteranodons (ja, ich hab nachgeguckt, wie man es schreibt) begleitet.

Und jetzt meine Frage: Wenn die Viecher jetzt ohnehin auf dem Festland rumhängen, wozu dann noch den Park eröffnen? Und überhaupt: Wer hat das nach den Ereignissen aus den ersten drei Teilen eigentlich für ne gute Idee gehalten? Ich bin gespannt auf Erklärungen bei der großen Eröffnung von Jurassic World im nächsten Jahr.

5 Gründe warum CGI nervt

Kürzlich ist der erste Trailer zu „Jurassic World“ raus gekommen. Normalerweise gucke ich ja keine Trailer, aber diesen habe ich zufällig gesehen.

Kurz gesagt: Ich fand ihn kacke und habe jetzt schon keinen Bock mehr auf den Streifen.

Der Grund: CGI.

Klar, die Dinosaurier sahen wieder cool aus. Zumindest soweit man das beurteilen kann.

Aber der Trailer zeigt mal wieder ein paar ganz andere Probleme, die man sich mit dem heutigen CGI-Overkill geschaffen hat.

1. BRENNT ALLE KULISSEN NIEDER

Denn scheinbar werden sie ohnehin nicht mehr gebraucht. Während Jurassic Park noch alles mögliche an selbst gebautem Kram zu bieten hatte, ist im nun eröffneten Freizeitpark alles animiert. Das große Tor, durch das man fährt: CGI. Die Einschienenbahn: animiert. Der Dschungel: man hat wohl keinen Busch gefunden und musste auch diesen animieren. Meine Fresse, selbst das verdammte Boot, mit dem die Kundschaft zur Insel schippert ist nur eine Animation. Und es sieht einfach unglaubwürdig und scheiße aus. Erinnert ihr euch noch, wie realistisch die Dinos in der ursprünglichen Jurassic Park Trilogie aussahen, während sie durch einen echten Dschungel latschten? Sah toll aus, oder? Jetzt laufen animierte Dinosaurier durch einen schlecht animierten Dschungel und man denkt direkt: Das sieht einfach unecht und scheiße aus. Vision im Arsch, liebe Filmemacher. Aber wer hätte auch gedacht, dass Jurassic World ein Animationsfilm wird?

2. AAAAAAAAAHHHHHHHH, EIN KÄFER!

Keine Angst. Der ist nicht echt. Denn während in der alten Indiana Jones Trilogie noch echte Spinnen, Schlangen, Ratten und anderes Ungeziefer kreuchte und fleuchte, gab es in Indy 4 animierte Ameisen. Und man, war es behämmert. Ich weiß noch, wie ich mich beim Tempel des Todes geekelt habe, als die in dem mit Käfern bevölkerten Gang rumlatschten. Bei den Ameisen kam mir nur das kalte Kotzen. Aber aus anderen Gründen. Nicht mal in Noah, einem Film, in dem jedes Tier der Welt vorkommt (oder zumindest vorkommen sollte) war nicht ein Tier echt! Dem einzigen, dem das wahrscheinlich gefällt, ist der Gründer von Green Peace. No Animal were harmed. Natürlich nicht. War ja auch keins da.

3. DER STUNTMAN HAT HEUTE SEINEN FREIEN TAG

Den braucht man nämlich nicht mehr, wenn man sowieso jede Actionszene einfach am Computer animiert. Hach, war das früher schön, wenn einfach ganze Häuser weggebombt wurden, Autos durch die Gegend flogen, Helikopter abgeschossen wurden und Leute noch wirklich explodiert sind. Naja, vielleicht nicht ganz so extrem, aber immerhin kurz davor. Heute, äh, nicht mehr. John McClane turnt auf animierten Jets rum, während eine animierte Autobahnauffahrt durch eine animierte Explosion zerlegt wird. Witzigerweise war die Szene, in der McClane einen Polizeiwagen in einen Helikopter fliegen lässt, nicht animiert. Der Stuntman, der aus dem Teil rausspringen musste hat sich hoffentlich gut bezahlen lassen. Ich hätte wahrscheinlich nur doof geguckt, wie ein Reh kurz vor dem Aufprall mit nem 40-Tonner.
Nebenbei kann man es aber auch so richtig übertreiben. In Expendables 2 wurde CGI benutzt um EINEN WEIßEN HELIKOPTER SCHWARZ ZU MACHEN.  War wohl kein Pinsel aufzutreiben.

4. ZIEH DICH AUS, BABY. WIR BRAUCHEN KEIN KOSTÜM

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, mit wie viel Liebe zum Detail und Kleinarbeit alleine die Kostüme der Orks in Peter Jacksons Herr der Ringe Trilogie zusammengefuckelt wurden. Jackson ging sogar so weit, jedes Orkkostüm an den jeweiligen Charakter anzupassen, nachdem er sich für jeden JA JEDEN Ork eine kleine Backstory ausgedacht hatte. Selbst, wenn der Ork nur drei Sekunden im Bild war, um dann seinen Kopf zu verlieren, sah der Kopf anders aus, als der jedes anderen Orks. Als er allerdings die Arbeit am Hobbit übernahm, dachte er sich wohl: Scheiß drauf. Warum mir so viel Arbeit machen, wenn die Leute mir sowieso die Knete in den Rachen schmeißen? Natürlich ist das nicht das größte Problem, dass die Hobbitfilme haben. Aber es sind eben auch diese Kleinigkeiten, die die Herr der Ringe Filme von den Hobbitschinken abhebt.

5. MACH DEINEN VERDAMMTEN JOB, DU ARSCH

Sich auf den Wundern der neuen Technik auszuruhen scheint nun aber auch bei den ganz alten Hasen der Filmbranche angesagt zu sein. Weil Martin Scorsese keinen Bock hatte, sich nach Locations für Wolf Of Wall Street umzusehen, hat er die Szenen einfach größtenteils vor nem Greenscreen gedreht und ließ dann die richtigen Hintergründe per Photoshop einfügen. Dazu fällt selbst mir absolut nichts mehr ein.

Was haltet ihr vom momentanen CGI-Overkill? Notwendig oder nur noch nervig? Diskutiert mit mir in den Kommentaren.

Filmschrott TV-Tipps 29.11. – 05.12.2014

Welchen Müll präsentieren die TV-Sender diese Woche? Hier erfahrt ihr es:

SAMSTAG

20.15 Uhr – TELE 5 – Triassic Attack – Dinosaurierskelette erwachen zum Leben und essen Menschen. Äh, Moment mal. Wenn das sowieso nur Skelette sind, fallen die Menschen doch einfach wieder unten raus, oder? Irgendwie klingt das eher nach Vergnügungspark.

22.05 Uhr – TELE 5 – Frozen – Val Kilmer entdeckt bei Grabungen in der Antarktis einen prähistorischen Virus und dann verrecken halt alle. Ich vermute, dass Hitze gegen die Gefahr hilft. Aber damals war vielleicht das Feuer noch nicht entdeckt.

23.55 Uhr – TELE 5 – Mosquito Man – Nein, nicht der neueste Streich der Marvel-Superhelden-wir-verfilmen-jetzt-einfach-jeden-Scheiß-der-mal-irgendwohin-gekritzelt-wurde-Produktionsfirma. Hier geht es um einen Serienkiller, der sich freiwillig Laborversuchen unterzieht und sich dann höchstwahrscheinlich in einen Moskito verwandelt. Quasi Die Fliege Teil 5, oder so.

01.35 Uhr – RTL 2 – Splinter – Eine Ratte wird Kung Fu Meister und trainiert vier Schildkröten, um gegen den bösen Shredder … Was? Es geht gar nicht um Meister Splinter? Dann weiß ich auch nicht, was das hier für ein Quark ist.

MONTAG

22.40 Uhr – TELE 5 – Higanjima – Vampire auf einer sonnigen Insel. Wer findet den Fehler?

DONNERSTAG

00.20 Uhr – TELE 5 – McCinseys Island – Und noch ne Insel. Dieses Mal turnt da Hulk Hogan rum, was eigentlich alles erklären dürfte.

FREITAG

22.10 Uhr – TELE 5 – SchleFaZ – Sehr wenig Schrott diese Woche. Aber wer anderes als Oliver Kalkofe und Peter Rütten sollte die Woche retten? Die schlechtesten Filme aller Zeiten sind ein Must See.

Habt ihr auch noch Tipps parat? Dann lasst nen Kommentar da.

Dimensionsübergreifender Pilzbefall

„I’ve watched films and even forgotten I’m in them. “ – Bob Hoskins

Vor wenigen Tagen verstarb Bob Hoskins, bekannt aus Hook und Falsches Spiel mit Roger Rabbit, im Alter von 71 Jahren. Grund genug, ihn hier zu ehren, mit einem Film, von dem er wohl auch gerne vergessen hätte, dass er daran beteiligt war.

SUPER MARIO BROS – USA – 1993 – 104 Min.

Der Spaß beginnt mit der Super Mario Theme, womit so ziemlich jede Verbindung, die dieser Film mit den Videospielen hat, endet.

Vor 20 Jahren in Brooklyn setzte irgendeine Tussi ein übergroßes Ei vor einer Kirche ab, aus dem ein ganz normales Baby schlüpfte. Ähm, ja. Außerdem lag ein komischer Edelstein dabei.

Die Mario Brothers Mario und Luigi … Moment mal. Wenn die sich Mario Brothers nennen, bedeutet das, dass Marios vollständiger Name Mario Mario ist? Einfallsreich, aber gut, da kann ja der Film nix für. I blame Nintendo. Jedenfalls sind die Brüder Klempner, die sich mit großer Konkurrenz rumschlagen und deshalb Gefahr laufen, aus dem Geschäft gedrängt zu werden.

Irgendwo werden Dinosaurierknochen ausgegraben. Daisy, die die Ausgrabungen leitet, wird von Mafiaboss Scapelli bedroht, weil … äh, der keine Knochen mag, oder Paläontologen aus Prinzip ablehnt, oder einfach nur mal wieder jemandem drohen wollte, oder was auch immer. Daisy will telefonieren gehen, und da es zu dieser Zeit noch keine Handys gab, latscht sie ewig durch die Stadt zu einem Münztelefon, an dem Luigi und Mario gerade zufällig rumhängen. Die Brüder fahren Daisy zurück zur Ausgrabungsstätte und Luigi versucht ein Date klar zu machen, scheitert aber auf ganzer Linie. Immerhin hilft Mario ihm, Daisy dann doch irgendwie zu einem Essen zu bewegen.

Double Date Time. Daisy erzählt von Dinosauriern, Marios Begleitung erzählt von der Sonnenbank und bewundert Daisys Edelstein, den diese um den Hals trägt. Luigi bringt Daisy nach Hause. Zwei Volltrottel nehmen die Verfolgung auf, um Daisy zu entführen und sie zu Koopa zu bringen. Weil sie aber eben selten dämlich sind, entführen sie Marios Freundin.

Daisy zeigt Luigi ihre Knochen. Die Scapellis setzen alles unter Wasser. Glücklicherweise können die Klempnerbrüder das Rohr fixen. Die beiden Entführungsidioten sind zufällig auch in dem Loch und schaffen es tatsächlich, die richtige Frau zu kidnappen. Die Marios eilen zur Rettung, Luigi kann aber nur den Kristall erwischen. Man verfolgt die Entführer durch eine solide Wand, die sich als nicht sehr solide herausstellt, und landet in Koopa World, oder so was in der Art, wo eigenartige Mutationen durch die Gegend latschen.

King Koopa beschwert sich über Bakterien und den zerfall des sozialen Gefüges in seiner Welt. Die Entführer bringen gute Nachrichten. Sie haben die richtige Tussi entführt. Koopas Freude wird aber schnell getrübt, denn sie haben den Meteoritenkristall nicht. Sie zählen eins und eins zusammen und kommen zu dem Ergebnis, dass die Klempner den Stein haben müssen. Dieser bleibt aber nicht lange in ihrem Besitz, denn eine fette Schwarze klaut ihnen das Teil. Kurz darauf werden die Bros verhaftet, weil sie Klempner sind.

Im Knast, der eher an einen Hühnerpferch erinnert, erzählt ein Mitgefangener von Koopas Plan, in eine andere Dimension vorzudringen. Eben dieser Koopa kommt vorbei und gibt sich als ihr Anwalt aus, um herauszufinden, wo der Meteoritenstein ist. Weil sie nix sagen, werden sie in Koopas Kammer gebracht, wo er normale Menschen in loyale, rücksichtslose, dumme Pilzköpfe verwandelt. Die Marios haben keinen Bock darauf und verfrachten Koopa selbst in seine Pilzmaschine. Bei dem funktioniert das aber scheinbar nicht, weil er nun mal der King persönlich ist.

Die Brüder ergreifen die Flucht, die sich als überraschend einfach herausstellt. Mehr Probleme bereitet es, ein Polizeiauto zu starten und damit drei Meter zu fahren, ohne die halbe Stadt in Schutt und Asche zu legen. Die unvermeidliche Verfolgungsjagd findet statt. Diese endet mit einem Sturz von einer Klippe, aber glücklicherweise hat sich das Auto in einer Art Kaugummi-Schimmelpilz verfangen, der den Aufprall verhindert.

Koopa nimmt ein Schlammbad und will mit der Prinzessin sprechen. Während diese geholt wird, nutzt er seine Pilzmaschine, um die Entführer schlauer zu machen, damit diese nicht ständig Scheiße bauen. Während Daisy auf Koopa wartet, spielt sie mit Velociraptor Yoshi. Koopa erklärt Daisy, dass sie, genau wie er, von den Dinosauriern abstammt. Daisy ist nicht überzeugt von dem Quatsch. Also geht es ihr wie mir.

Die Mario Brüder latschen durch die Wüste. Die Entführer kommen vorbei und bauen mal wieder Mist, wodurch sie in Fesseln enden. Sie erklären, was es mit dem Stein auf sich hat und man beschließt, sich gegenseitig zu helfen, um den Stein von Big Bertha zurückzuholen. Leider hat Luigi sein Werkzeug verloren, weshalb man improvisieren muss. Also schaltet man einfach alle Wachmänner mit einem Pümpel aus.

Die Brüder ziehen sich um. Allerdings trägt Luigi Rot und Mario Gelb, was aus Prinzip einfach falsch wirkt. Big Bertha hält sich in einer Disco auf, in der die Klempnerbrüder direkt erkannt werden, was schnell die Pilzköpfe auf den Plan ruft. Mario hat immerhin noch Zeit, vorher mit der Fat Lady einen Tanz aufs Parkett zu legen und so an den Stein zu gelangen. Lange behält ihr diesen aber nicht. Immerhin kriegen die Brüder unerwartete Hilfe von Big Bertha, die ihnen die Flucht ermöglicht. Auf einem Mülltransporter gelangen Mario und Luigi in Koopas Turm, wo dieser gerade das Pterodactyl-Menü bestellt. Aber natürlich extra scharf, sonst wäre das ja eklig.

Die Brüder lösen direkt mal Alarm aus, fahren aber trotzdem einfach mit dem Fahrstuhl nach oben, obwohl darin ein Dutzend Pilzköpfe rumlungert. Luigi hat den großartigen Plan, diese einfach zum Tanzen zu bringen, damit die Brüder den Aufzug verlassen können. Genial! Und natürlich funktioniert’s, weil hier einfach alles unfassbar bescheuert ist.

Koopas Beraterin, die den Stein hat, will Daisy killen, wird aber von Yoshi angefallen. Daisy flieht. So auch die Entführer, die kurz zuvor von Koopa zum Tode verurteilt wurden. Die beiden bringen Daisy zu ihrem Vater; einem Dinosaurier, der in einem Schleimbeutel unter der Decke hängt.

Die Brüder irren durch bepilzte Gänge und finden Daisy. Deren Vater, der den Laden mal geführt hat, aber von Koopa in den Pilzbeutel verfrachtet wurde, hängt immer noch nur rum. Die drei werden gefangen genommen. So auch Koopas Beraterin, wodurch dieser endlich an den Stein gelangt.

Mario und die entführten Weiber, die die bekloppten Entführer fälschlicherweise angeschleppt haben, brechen aus und schlittern auf einer Matratze durch ein Abflussrohr. Luigi und Daisy sind ebenfalls entkommen. Wie ist scheinbar völlig irrelevant. Jedenfalls landen alle in der Stadt. Koopa ist auch da und ballert mit einem Raketenwerfer um sich. Mario geht zum Angriff über und Koopa verliert den Stein, der wieder seiner Beraterin in die Hände fällt. Luigi und die entführten Ischen wollen verhindern, dass sie die Dimensionen miteinander verschmelzt, oder irgend so ein Quark.

Mario hat derweil eine aufziehbare Bombe am Start, die in der Kanalisation landet. Kurz darauf werden Mario und Koopa in die Menschenwelt gebeamt, weil die Beraterin den Stein benutzt hat. Koopa verwandelt Scapelli in einen Affen, kriegt dann aber von Mario einen Pilz in die Fresse geworfen und sie landen wieder in der Koopadimension. Da wird noch etwas rumgeballert, dann geht die Bombe hoch und Koopa fliegt durch die halbe Stadt.

Die Qual ist aber noch nicht beendet, denn er kommt als T-Rex zurück, der dann mit Waffengewalt zu Brei verarbeitet wird, damit wir hier langsam mal zum lange herbeigesehnten Ende kommen können.

Die Brüder kehren zurück in ihre Welt, aber Daisy bleibt in der anderen Dimension. Einige Tage später steht Daisy plötzlich vor der Tür und braucht die Hilfe der Brüder, womit man sich eine, zum Glück niemals erschienene, Fortsetzung offen gehalten hat.

Bob Hoskins versucht hier verzweifelt zu retten, was von Beginn an niemals zu retten war. Trotzdem ist er noch das Beste an diesem Müll. Immerhin haben wir gelernt, dass Pilzbefall unglaublich langweilig sein kann.