Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Quentin Tarantino

Mal aktuell: The Hateful Eight

 

Ich bin ja generell schon irgendwie ein Quentin Tarantino Fan. Immerhin hat der Mann am Anfang seiner Karriere einige echte Knaller hervorgebracht. Angefangen bei den Scripts zu From Dusk Till Dawn und True Romance zu seinen ersten Regiearbeiten Reservoir Dogs, Pulp Fiction und auch Jackie Brown hat mich der Mann nicht enttäuscht. Und so richtig enttäuscht hat er mich bis heute nie. Aber irgendwie hat er doch etwas nachgelassen. Allerdings habe ich bei seinen Filmen immer erst mal eine Art Tunnelblick, der mich die Schwächen nicht so recht erkennen lässt. Sein letztes Werk Django Unchained beispielsweise wurde von mir nach der Erstsichtung im Kino in hohen Tönen gelobt – und vielleicht sogar als bester Tarantino nach Pulp Fiction bezeichnet. Dass er das nicht mal ansatzweise ist, stellte ich dann erst bei der Zweitsichtung fest. Es scheint allerdings nicht nur mir so zu gehen, wenn es um Tarantino geht. Alle seine Filme, trotz ihrer eindeutigen Schwächen, werden einfach aus Prinzip irgendwie in den Himmel gelobt.

Schauen wir mal, ob ich auch bei seinem neuesten Streifen über alle sicherlich vorhandenen eklatanten Schwächen hinwegsehen, und den Spaß direkt zum besten Film aller Zeiten erklären werde.

THE HATEFUL EIGHT – USA – 2015 – 187 Min.

Nachdem ich aus dem Kino kam war meine erste Reaktion: Das ist der beste Tarantino seit Jackie Brown. Ja, ich weiß: Brown ist nicht unbedingt der erste Film der einem einfällt, wenn man von Quentin redet, aber ich finde den klasse. Generell sind Tarantinos ersten Filme einfach stärker, als alles was danach kam. Kill Bill war gut, klar, aber durch die zwei Parts zu lang und ich kann auch mit Eastern jetzt nicht so viel anfangen, weshalb das ganze einfach thematisch auch nicht so meine Welt war. Death Proof hatte einen extrem lahmen Mittelteil. Das gleiche gilt für Django, der mich zudem im Finale verloren hat. Und Basterds hatte die teils eher langweilige Story um Brühl und die Kinotussi. Jedenfalls hat The Hateful Eight auf den ersten Blick diese Probleme nicht und nachdem ich mal eine Nacht drüber geschlafen habe, bleibe ich dabei, dass das hier Tarantinos bester Streifen seit langer Zeit ist.

Das keine Langeweile aufkommt liegt wohl in erster Linie daran, dass die Charaktere hier durchgehend zusammengefercht sind und somit miteinander interagieren müssen. Dabei ist natürlich wieder die übliche Tarantino-Darsteller-Riege mit Samuel L. Jackson, Tim Roth (der hier aus irgedeinem Grund wie Christoph Waltz wirkt), Michael Madsen (der aussieht wie eine Wachsfigur) und weiteren. Neu im Team sind eigentlich nur Jennifer Jason Leigh, die hier eine großartige Performance abliefert und Channing Tatum, der hier mal nicht getypecastet wurde, was auch mal ne gute Sache ist. Die Show stiehlt aber meiner Meinung nach ganz klar Walton Goggins, der hier eine gute Gratwanderung zwischen Overacting und auf dem Boden bleiben findet, die einfach perfekt in einen Tarantino-Film passt. Leider habe ich natürlich die Synchronfassung gesehen, weshalb ich mich erst mal an seine Stimme gewöhnen musste. Aber ich wette, im Original Ton kommt das noch mal ne ganze Ecke besser.

Zum Score von Morricone muss ich wohl nicht viel sagen: Der passt halt immer. Und richtig schön natürlich, seine Musik mal wieder in einem Western zu hören. Schließlich macht ihm da kaum einer – wenn überhaupt jemand – was vor.

Die Story erinnert etwas an Reservoir Dogs, was generell schon mal eine gute Sache ist, wenn man mich fragt. Ich mag solche Kammerspiele generell ganz gerne. Dazu mit der spannenden Frage garniert, wer denn jetzt der „Täter“ ist, bietet das eigentlich prinzipiell gute Spannung.

Da kommen wir aber auch zu einem der Knackpunkte und in SPOILER Gefilde. Weiterlesen also auf eigene Gefahr.

Die Auflösung des Ganzen ist dann nämlich … naja … einfach die billigste von allen. Denn in der Hütte sind einfach alle die Verräter. das ist zum einen einfach etwas unspannend und zerstört dann natürlich auch etwas den Spaß, den man beim miträtseln hatte, wer denn jetzt wohl da ein falsches Spiel spielt.

Dazu kommt dann die mal wieder explizite und vor allem übertriebene Gewaltdarstellung. An sich habe ich damit kein Problem und immerhin wird hier größtenteils auf meterhohe Blutfontänen verzichtet. Aber je öfter man in seinen Filmen Köpfe explodieren und Klöten wegschießen lässt, desto geringer ist die Wirkung. Bei mir ist da einfach ein Punkt erreicht, wo mich das absolut nicht mehr vom Hocker haut. Um genau zu sein macht das gar nix mehr mit mir.

Angeblich stehen uns ja nur noch zwei Tarantinos bevor. Ich fänd es irgendwie extrem cool, wenn in seinem letzten Film einfach mal niemand stirbt. So könnte der Mann tatsächlich noch mal richtig überraschen.

Ansonsten hat der Film aber eine Menge Spaß gemacht. Tarantino Fans sollten ihre Freude daran haben. Alle anderen wissen ja, worauf sie sich einlassen.

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Media Monday #212

Es gibt ja so Tage, die braucht einfach keine Sau. Die Weihnachtsfeiertage zum Beispiel. Wobei man da immerhin frei hat, also haben die zumindest ne generelle Daseinsberechtigung. Oder Totensonntag. Da ist man doch immer wieder enttäuscht, dass da keine Zombies aus ihren Gräbern steigen und es nur ein ganz normaler Sonntag, wie jeder andere, ist. Und dann gibt es da noch den überflüssigsten Tag von allen: Montag. Jedes Mal wieder das Grauen. Und dann gibt es davon auch noch so viele. Offensichtlich bisher mindestens 212, wie uns der Media Monday lehrt. Und ich fürchte, es werden noch weitere Montage folgen. Aber überstehen wir erst mal diesen hier …

 

1. The Fall hätte man kaum besser drehen können, schließlich ist der Film schon fast ein Kunstwerk, mit seinen bunten Bildern und farbenfrohen Kostümen und der märchenhaften Geschichte und dem ganzen anderen Bla, den Kunstbanausen wie ich, eigentlich absolut scheiße finden. Aber in dem Streifen funktionierts einwandfrei.

2. Die Vorzüge von reinen Procedurals mit Fall der Woche gegenüber den Serials mit fortlaufender Handlung ist absolut, ganz und gar, komplett non-existent. Gerade die Möglichkeit, die lange Laufzeit einer Serie zum Erzählen einer Story zu nutzen, macht doch den Reiz von Serien aus. Okay, bei irgendwelchen hingerotzten Comedys brauch ich das nicht unbedingt, aber die laufen bei mir eh nur mal so nebenbei, ohne dass ich wirklich hingucke. Ansonsten will ich Story und keine 45-Minuten-Crime-Pisse wo der, vom Sonnenbrillenermittlerarsch überführte, Mörder sowieso immer der Scheißgärtner ist.

3. Peter Jacksons Herr der Ringe Trilogie ist regelrecht episch, denn da wurde noch mit echter Handarbeit richtig geiler Scheiß auf die Leinwand gezaubert. Und dann kam der Hobbit-CGI-Overkill-Kindergartenhumor-fickt-euch-alle-ich-hab-hier-eh-keinen-Bock-drauf-Mittelfinger von Jackson an alle, die die HdR Filme so geil fanden. So kann man seine Reputation auch zerstören. Glückwunsch, Mister Jackson, sie sind im Zeitalter der hingerotzten Scheißfilme-Blockbuster-Kacke ohne Sinn, Verstand und Unterhaltungswert angekommen.

Ist eigentlich schon ein Herr der Ringe Remake geplant? Wird ja langsam Zeit. Ist ja schon ein paar Jahre her und hat eindeutig zu wenige billige Kackeffekte.

4. Breaking Bad könnte ich mir ja immer wieder ansehen, doch ich muss ja zwischendurch auch mal was anderes gucken. Mache ich zwar irgendwie auch selten, aber zumindest der Wille ist da. Habt ihr eigentlich auch das Gefühl, dass in letzter Zeit nur noch Scheißserien rauskommen? Vor einigen Jahren habe ich da definitiv mehr geguckt, als heute. Irgendwie gibt es da ein kleines Tief in den letzten Jahren. Liegt aber vielleicht auch daran, dass einfach meine Interessengebiete nicht so richtig abgedeckt werden. Ich warte immer noch auf die erste Lesbenporno-Serie.

5. Allein [durch] die Dialoge sind die Filme von Quentin Tarantino immer wieder absolute Unterhaltung. Kaum jemand (wenn überhaupt einer) schafft es, seine Charaktere so unterhaltsam, über völlig belanglosen Scheiß labern zu lassen. Viele haben es versucht, niemand hat es geschafft. Wobei ich sagen muss, dass in den letzten Filmen die Sinnlos-Dialoge etwas abgenommen zu haben scheinen, was aber vielleicht auch den Settings geschuldet ist, in denen die letzten Filme stattfanden. Großartig sind sie aber natürlich trotzdem.

6. Damit Filmmusik mir so richtig gut gefällt, muss sie zum Film passen. Ich weiß, nicht die spektakulärste Antwort, aber was will man dazu sonst sagen? Erinnert ihr euch zum Beispiel noch an diese Songs, die so unfassbar gut zu den jeweiligen Filmen passen? Hach, das waren noch Zeiten. Da wurde Musik in Filmen noch groß geschrieben. Und jetzt? Nervt Hans Zimmer uns mit dem immer gleichen Score.

Übrigens bin ich sehr gespannt auf den Score von Ennio Morricone zu Tarantinos Hateful Eight. Das könnte mal wieder richtig gut werden.

7. Zuletzt habe ich das ganze Wochenende genutzt um vor mich hin zu prokrastinieren und das war ein voller Erfolg , weil ich absolut nichts geschafft habe, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Ich bin da echt ein absoluter Profi. Nur, dass ich mich hinterher immer ärgere, dass ich mal wieder nix auf die Reihe gekriegt habe, muss ich noch irgendwie ablegen.

Media Monday #184

Gerade erst zum dritten Mal 11 Fragen beantwortet, da steht auch schon der Media Monday an. Viel zu tun, dieses Wochenende. Na dann mal los:

 

1. Spätestens wenn The Hateful Eight anläuft, wird es mich wieder ins Kino treiben, denn bei Tarantino sitze ich generell im Kinosessel. Selbst wenn ich sonst (fast) nie ins Kino gehe, bei ihm muss ich einfach.

2. Ed Wood hätte sich besser nie in einen Regiestuhl gesetzt, schließlich gelten seine filmischen Werke als die schlechtesten, die es jemals gab. Andererseits ist es ja gut, dass es solche Leute gibt, sonst hätte ich hier ja nix zu besprechen. Wird mal Zeit für nen Ed Wood Film hier.

3. Ich glaube, die/der SchauspielerIn, von der/dem ich die meisten Filme kenne, müsste wohl Samuel L. Jackson sein, denn der spielt halt gefühlt in jedem Film mit.

4. Gnadenlos unterschätzt, wünsche ich mir ja für das vor uns liegende Jahr, dass Whiplash ein Erfolg wird. Wobei „unterschätzt“ nicht ganz richtig ist, nur scheint den keiner wirklich auf dem Zettel zu haben und was besseres ist mir gerade nicht eingefallen.

5. Bettlektüre, U-Bahn-Lektüre, Urlaubslektüre und so weiter und so fort. Ich persönlich lese ja am liebsten Terry Pratchett oder Douglas Adams. Wo, ist mir völlig egal. Ich unterscheide da nicht. Ich lese überall das, wo ich gerade Lust zu habe. Andererseits bin ich aber eh nie wirklich unterwegs, also stellt sich diese Frage nicht wirklich.

6. Jetzt braucht es eigentlich nur noch eine Fortsetzung zu Indiana Jones, ist 2015 schließlich gepflastert mit zweiten, dritten, vierten, fünften, siebten Filmen. Außerdem noch Stirb Langsam, dann haben wir so ziemlich jedes irgendwann mal gut gewesene Franchise vertreten in diesem Jahr.

7. Zuletzt gesehen habe ich die Cornetto-Trilogie und Scott Pilgrim von Edgar Wright und das war wieder mal großartige Unterhaltung , weil alle vier Filme großartig sind. Auch wenn Shaun Of The Dead noch eine Ecke großartiger ist, als die anderen drei.

Liebster Award – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #2

Der Beginn des Jahres bedeutet ja in der Regel eine Sache: AWARDS!

Und alle so: Yay!

Und ich auch so: Yay! Denn ich wurde nominiert.

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Schöner Denken hat diesen Haufen Schrott, der sich Blog schimpft, für den Liebsten Award nominiert und mich mit 11 Fragen bombardiert, die es nun zu beantworten gilt. Anschließend kommt der wirklich schwere Teil. Denn nachdem ich meine persönlichsten Geheimnisse 11 mal preisgegeben habe, muss ich ebenfalls 11 Fragen aus dem Hut zaubern und 11 weitere unfassbar tolle Blogs nominieren, die diese dann beantworten müssen dürfen.

Let the fun begin:

Warum bloggst Du eigentlich?

Also, das war so: ich saß alleine in meiner Kammer und guckte aus dem Fenster, das vergittert war, damit ich nicht dauernd die Nachbarn mit Müll bewerfe, wenn die mir mal wieder mit einer ihrer Gartenpartys auf den Sack gehen. Da es eine mondlose Nacht war, wurde das Ausdemfenstergeglotze relativ schnell uninteressant und ich widmete meine volle Aufmerksamkeit meinem DVD-Regal, in dem sich grandiose Perlen wie George der aus dem Dschungel kam, Smokey And The Bandit 3 und Lost In Space aneinanderdrängten. Der Gedanke, dass ich vielleicht zu viel Geld für sinnlosen Scheiß ausgebe…verflüchtigte sich schnell, denn ich gebe gerne Geld für sinnlose Scheiße aus. Jedenfalls riss ich eine DVD aus ihrer gewohnten Umgebung und schmiss sie in ein Abspielgerät, um dann festzustellen, was da für ein unfassbarer Quatsch über den Bildschirm des Fernsehers flimmert. Da es besonders arme Menschen auf diesem Planeten gibt, die sich diesen Quatsch einfach nicht leisten können – was ich nebenbei eigentlich auch nicht kann, aber mir ist es einfach völlig schnuppe – kam mir die Idee, ihnen wenigstens die Möglichkeit zu geben, zu erfahren, was für großartigen Müll es auf Silberscheibe gibt. Die Idee, das ganze dann als Blog umzusetzen war schnell gefällt und da es riesigen Spaß macht, bin ich dran geblieben. Was ja auch eine gute Sache ist, sonst hätte ich ja nicht für diesen tollen Award nominiert werden können.

Anmerkung des Autors: Aus Gründen der – nicht vorhandenen – Dramaturgie, habe ich mir die Freiheit genommen, diese Geschichte etwas „auszuschmücken“. Mein Fenster ist selbstverständlich nicht vergittert. Ich habe gar kein Fenster. Dafür ist meine Tür zugenagelt.

 

Was ist das Besondere an Deinem Blog?

Ach herrjeh, das kann doch jetzt nur in völliger Selbstbeweihräucherung enden. Das Besondere an meinem Blog ist natürlich, dass er der tollste, grandioseste, perfekteste, erstklassigste, meisterhafteste, tadelloseste, fabelhafteste, hervorragendste, herrlichste und schönste Blog ist, der jemals von mir erstellt wurde. Und es ist auch (bisher) der Einzige, der jemals von mir erstellt wurde.

Vielleicht ist das Besondere aber auch einfach nur, dass ich dauernd über Schrottfilme schreibe, wozu sonst – berechtigterweise – kaum jemand Lust hat.

 

Dein Lieblingsfilmzitat?

Da gab es mal eine Blogparade zu. Ich weiß nicht, ob die damalige Nummer 1 jetzt unbedingt meine echte Nummer 1 ist, aber eins davon wird es wohl sein.

 

Welches Blog gefällt Dir am besten?

Meiner HAHAHA! Nein, ist Quatsch. Wieder so ne schwierige Sache. Natürlich gibt es hier im Filmbloggerumfeld einige interessante Blogs, in die ich gerne mal reinlese. Mein Favorit ist aber eigentlich – zumindest momentan – Terribleminds von Chuck Wendig, einem Autor, der auf seine eigene Art an Themen wie das Schreiben, die Medien und die Welt an sich herangeht. Wer des Englischen mächtig ist und kein Problem mit vulgärer Sprache hat, sollte mal einen Blick riskieren.

 

Wie schaust Du Filme? Leinwand? DVD? On Demand?

Da bevorzuge ich ganz klar das Heimkino inklusive Datenträger wie DVD oder BluRay. Von VoD halte ich generell nicht viel und ins Kino gehe ich nur selten, weil es mir ehrlich gesagt zu teuer ist. Ich bin da etwas geizig, was das angeht. Eigentlich komisch, wenn man bedenkt, dass ich mein Geld für so viel Müll rausschleuder. Aber es ist einfach so, dass ich nur in ausgewählte Streifen ins Kino gehe, auf die ich richtig Bock habe. Zuletzt Interstellar, weil Nolan. Davor Django weil Tarantino. Nightcrawler hätte mich interessiert, aber habs irgendwie nicht geschafft. Absoluter Interessekiller sind nebenbei CGI-Overkills und 3D. Da bin ich sofort raus. Deshalb hab ich auch keinen Hobbit im Kino gesehen, obwohl ich beim ersten damals am überlegen war. Nach ersten Kritiken hab ich es zum Glück sein gelassen.

 

Welche/n RegisseurIn würdest Du gerne interviewen?

Gar keinen. Ein Interview erfordert Vorbereitung. Ich würde lieber mal mit dem ein oder anderen gemütlich ein Bier trinken und über Filme, Serien, Bücher und andere Interessen quatschen. Da zum Beispiel Quentin Tarantino und Kevin Smith. Und eventuell James Cameron, um ihn dann sturzbetrunken zu fragen, warum er scheinbar nur noch Scheißfilme macht, die außer Technickgefrirmel nix zu bieten haben.

 

Was ist das nächste große Projekt in Deinem Blog?

Das einzige etwas größere Projekt, an dem ich gerade arbeite, sind die Schrott-Awards 2015. Coming Soon!

 

Was begeistert Dich an Filmen?

In erster Linie begeistert mich an Filmen, so wie Serien und Büchern, das Eintauchen in eine fremde Welt. Wenn das gut gemacht ist und man sich darin verlieren kann, eine Beziehung zu den Charakteren aufbaut, zieht mich das einfach komplett in seinen Bann. Dadurch kann man mal für einen Moment vergessen, dass die Welt in der wir leben eigentlich eine schöne sein könnte, aber leider ziemlich scheiße ist, weil auf ihr zu viele Arschlöcher rumrennen, die im Gegensatz zur Fiction leider selten das bekommen, was sie verdienen. Nämlich so richtig eins vors Maul.

 

Der am meisten unterschätzte Film?

Da fällt mir ganz spontan Jackie Brown von Quentin Tarantino ein, der damals wie heute immer unter den Tisch fällt, wenn es um seine Filme geht. Dabei ist es ein wirklich guter Film, der einfach das Problem hatte, im Fahrwasser von Pulp Fiction unterzugehen, weil die Leute einfach etwas anderes erwartet hatten. Zumindest ist das die einzige Erklärung, die ich dafür habe, dass dieser Film oft eher schlecht wegkommt, oder einfach vergessen wird.

 

Bist Du der Filmfestivaltyp?

War nie auf nem Filmfestival und verspüre auch nicht den Drang, mir das unbedingt antun zu müssen. Klingt anstrengend. Da guck ich die Filme lieber so, wie ich gerade Lust drauf habe.

 

Was hältst Du von Creative Commons?

Keine Ahnung, was das ist. Eine kurze Googlesuche ergab, dass es sich um irgendwas mit Urheberrecht handelt und dieses irgendwie schützen will. Da ich mir das jetzt nicht alles genau durchgelesen habe, kann ich keine richtige Meinung dazu abgeben, aber der Schutz des Urheberrechts ist als Kreativer generell erst mal ne gute Sache. Also bin ich wohl dafür.

 

So, 11 Fragen sind beantwortet, 11 neue wollen gestellt werden. Und da wirds schwierig. Aber ich versuchs mal. Da es hier ja eher um Müll auf Bildschirmen geht, fallen auch meine Fragen größtenteils dementsprechend aus:

 

Was ist der schlechteste Film, den du je gesehen hast?

Welchen Film, den sonst eigentlich jeder scheiße findet, kannst du dir immer wieder angucken?

Bei welchem Schauspieler/Regisseur/etc. sinkt dein Interesse an einem Film direkt in den Keller?

Was macht dir am Bloggen am meisten Spaß?

Und was am wenigsten?

Bei welchem Buch wolltest du beim Lesen den Papierklumpen in deiner Hand am liebsten in Fetzen reißen, weil es so schlecht war?

Nostalgie ist ja manchmal nicht alles. Welchen Film, den du als Kind geliebt hast, kannst du dir heute nicht mehr angucken?

Und auch hohe Erwartungen können oft ins Gegenteil umschlagen. Welcher Film hat dich am meisten enttäuscht?

Über welches Thema würdest du gerne mal schreiben, hast es aber bisher, aus welchem Grund auch immer, nicht gemacht?

Auf welchen Film/welche Serie/welches Buch/etc. freust du dich 2015 am meisten?

Und auf was hast du im neuen Jahr gar keinen Bock?

Ja, ja, ich weiß. Nicht die intelligentesten Fragen, aber immerhin sind es 11. Das reicht mir. Nominiert von mir für den Liebsten Award und damit diese Fragen beantworten dürfen folgende Personen:

Dauerkommentator Wortman

Bullion, der gerne zum Dauerkommentator aufsteigen will

Die einzige mir bekannte Miss: Miss Booleana

Die gesangstalentierte Lehrerin

Die fast, aber eben nur fast, eklig polygame Franzi

Die infernale cineastische Affäre (was auch immer das heißen mag)

Die Zeitreieseliebende Gorana

Juli, die mich schließlich letztes Jahr nominiert hat

Katrin von L’age D’or oder wie auch immer das geschrieben wird

Tobi von Myownethng, damit der mal was zu tun kriegt

Die im Park wandernde Lisa

Dann haut mal in die tasten und beantwortet diese unfassbar tollen Fragen. Anschließend denkt ihr euch 11 weitere Fragen aus und nominiert 11 weitere Blogs. Ich weiß, ich weiß, 11 ist einfach viel zu viel für so nen Spaß, aber ich habe die Regeln nicht gemacht. Also verurteilt nicht mich, sondern die Liebster-Blog-Association.

Nutzloses Filmwissen #12

Kurze Vorwarnung: Heute beginnt es eklig und endet profan.

Nicolas Cage befindet sich ja momentan auf einer Mission, die beinhaltet, der König der schlechten Filme des neuen Jahrtausends zu werden. Dabei könnte er sich seine Rollen sicher aussuchen. Vielleicht haben aber alle anderen Drehbücher, die er in die Hände kriegt, einfach Szenen, auf die er absolut keinen Bock hat. In seinen Anfangsjahren hat ihm das allerdings scheinbar nichts ausgemacht. In „The Vampires Kiss“ von 1988 muss sein Charakter eine Kakerlake essen. Die Szene musste drei Mal gedreht werden und Cage aß tatsächlich drei lebende Kakerlaken für den Film.

Na, schon angeekelt? Wartet ab. Es gibt da jemanden, der noch einen draufgesetzt hat. Denn wir kommen zu „Oldboy“. Selbstverständlich dem Original mit Min-sik Choi. Dieser schiebt sich in einer Szene gar einen lebenden Octopus rein. Und jetzt kommt’s: Diese Szene wurde ganze vier Mal gedreht! Ich schätze, danach war er erst mal satt.

Von Octopus zu „Octopussy“, einfach weil mir nichts besseres einfällt. Nein, es geht nicht darum, dass Octopussy gegessen wurde (man, in Englisch, hätte man daraus bestimmt irgendwie nen Killergag machen können), sondern um etwas völlig anderes. Nämlich Elefanten. Die Jagdszene, in der auf Elefanten geritten wird, war ursprünglich in ähnlicher Form für „Der Mann mit dem goldenen Colt“ geplant. Produzent Harry Saltzman suchte sogar einen Elefantentrainer auf und bestellte bei ihm 2600 Paar Elefantenschuhe, die diese tragen müssen, um sich beim Laufen auf hartem Untergrund nicht zu verletzen. Die Szene wurde nie gedreht und der Trainer für die Schuhe bis heute nicht bezahlt.

Ebenfalls nicht bezahlt wurde Bruce Willis für seine Rolle in „Four Rooms“. Das lag aber an ihm selber, da er die Rolle nur aus Spaß und als Gefallen für Quentin Tarantino spielte. Gar nicht begeistert davon war allerdings die SAG (Scrren Actors Guild), da es gegen ihre Regeln verstößt, als Schauspieler umsonst in einem Film mit zuspielen. Man einigte sich darauf, einer Klage auszuweichen, indem Bruce Willis nicht in den Credits des Films genannt wurde.

Während „The Wolf Of Wallstreet“ im letzten Jahr einen neuen Fuck-Rekord aufstellte, indem das Wort in 180 Minuten 569 Mal benutzt wird, dürfte es Tarantino in seinem Segment in „Four Rooms“ gelungen sein, einen Rekord für den Gebrauch des Wortes Fuck in der kürzesten Zeitspanne aufgestellt zu haben. Denn in den gerade mal 21 Minuten, die das letzte Segment von Four Rooms dauert, wird das Wort ganze 193 Mal benutzt.

Naja, wo ich eh schon dabei bin, bleibe ich beim Wort Fuck und versuche einen Rekord für den meisten Gebrauch des Wortes Fuck in einem Blogartikel zu brechen. Ach, Fuck, ich weiß gar nicht, was der Rekord ist. Egal.

Jedenfalls gibt es sogar eine Dokumentation über das Wort Fuck namens – drei Mal dürft ihr raten – „Fuck“. Laut dieser Doku, war der erste große Hollywood-Film, der das Wort Fuck benutzt hat, MASH aus dem Jahr 1970.

Die TV-Serie „Deadwood“ hat nebenbei alleine in Staffel 1 das Wort Fuck ganze 861 mal auf der Zunge, was wohl ebenfalls ein Rekord sein dürfte.

Mehr fällt mir zum Wort Fuck leider nicht mehr ein.

Habe ich den Rekord gebrochen?

Nein?

FUCK!

Media Monday #171

Ausnahmsweise bin ich am Sonntag Abend mal nicht so im Arsch, wie es sonst meistens der Fall ist. Ich schiebe es auf den Feiertag am Freitag. Könnte es gerne jede Woche geben. Da ich so ungewöhnlich fit bin, kümmere ich mich direkt mal um den Media Monday.

 

1. Indy 4 fand ich gar nicht mal so gut, aber Nuking The Fridge , das ist hängen geblieben! Und animierte Killerameisen. Und lianeschwingende Affen. Und Aliens aus einer Paralleldimension. Oder worum ging es bei dem Schwachsinn noch mal genau?

2. Ich beobachte einen Trend hin zu deutlich mehr Serien- und daraus resultierend weniger Film-Konsum (gefühlsmäßig; nicht statistisch belegt). Wie schätzt du diese Annahme für dich persönlich ein? Bei mir ist das eigentlich relativ ausgeglichen. ich habe schon immer gerne beides geguckt. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Allerdings haben Serien qualitativ natürlich durchaus aufgeholt, in den letzten Jahren.

3. Quentin Tarantino war ja in Pulp Fiction und From Dusk Till Dawn noch relativ gut, aber mittlerweile muss man doch ganz klar sagen, dass er hinter der Kamera besser aufgehoben ist. Seine schauspielerische Leistungen lassen nämlich mittlerweile ganz stark zu wünschen übrig. Glücklicherweise beschränkt er sich dabei ja nur noch auf kurze Cameos, in seinen eigenen Filmen .

4. Gibt es eine Serie von früher, die du schmerzlich vermisst und bislang weder auf DVD/BD noch bei den einschlägigen Streaming-Diensten wiedergefunden hast? Fällt mir gerade nix ein. Batman kommt. YEAH! Und aktuell wurden auch endlich Arrested Development und zumindest Staffel 1 von Oz bei uns angekündigt. Das reicht mir dann erst mal.

5. Ginge es nach mir, würde(n) glitzernde Vampire verboten werden, einfach weil das schlecht für meine Augen ist. Und scheiße sowieso.

6. Es ist schon wieder Zeit für die Frankfurter Buchmesse: Toll, blöd, egal – wie stehst du zur Messe und wieso? Mir relativ hupe. Habe eigentlich keinen Hang, zu solchen Veranstaltungen zu gehen. Vielleicht, falls es mit der eigenen Autorenkarriere klappen sollte. Aber das steht in den Sternen, wie man so schön sagt, auch wenn ich nicht weiß, warum man sowas sagt, weil ich kann da oben nix lesen. (Man was für eine unfassbar perfekte Überleitung zur letzten Frage.)

7. Zuletzt gelesen habe ich weitere Seiten von Nick Thackers The Golden Crystal, das ich letzte Woche angefangen hatte und das war dann doch gar nicht mal so schlecht , weil die Geschichte langsam in die Gänge kommt. Begeistert bin ich aber immer noch nicht. Mal sehen, wie weit ich nächste Woche bin.

Nutzloses Filmwissen #7

Heute in der Kurzversion, weil ich es einfach irgendwie vergessen habe:

Bei den Golden Girls hatte Quentin Tarantino einen seiner ersten Auftritte; als Elvis-Imitator.

Quentin Tarantino fragte John Travolta ursprünglich, ob er in From Dusk Till Dawn mitspielen will. Travolta hatte aber keinen Bock, einen Vampirfilm zu machen und fragte nach einer Rolle in Pulp Fiction, die er dann auch bekam. Rückblickend wohl eine der letzten guten Entscheidungen, die Travolta getroffen hat.

Immerhin spielte er später noch neben Scarlett Johansson in Lovesong für Bobby Long. Aufgrund von Budgetproblemen wurden jede Menge Statisten ohne Bezahlung nach Hause geschickt und Klamotten, die extra gekauft wurden, wurden wieder zurückverkauft.

Mehr Erfahrung mit „Klamotten“ hatten die Kostümdesigner von Der Herr der Ringe. Die Ösen der Kettenhemden, die in den Filmen getragen werden, wurden von nur zwei Personen in Kleinarbeit zusammengefuckelt.

Ich hätte die Scheiße ja irgendwann schreiend an die Wand geschmissen.

Der schlechteste Film #8

Heute geht es hier um einen Mann, der gefühlt einfach in jedem Film mitspielt, der produziert wird.

Außerdem ist er einer von Quentin Tarantinos absoluten Lieblingen.

In seiner vielleicht bekanntesten Rolle spielte er einen ehemaligen Bibelverkäufer, der auf Killer umschulte, sich dann aber doch dazu entschloss, ein simpler Penner zu werden.

Spätestens jetzt sollte jeder erraten haben, um wen es geht. Aber zur Sicherheit noch ein kurzes Zitat:

„Want to know what the ‚L.‘ in Samuel L. Jackson means? None of your fucking business.“

Also, was ist der schlechteste Film mit SAMUEL L. JACKSON?

Media Monday #152

Schon wieder Montag. Zeit für den Media Monday.

 

1. Ein toller Film, der unter der Regie eines/einer Anderen gnadenlos gescheitert wäre: Alles von Leuten wie Tarantino oder den Coens, die es jedesmal schaffen, ihren Filmen ihren eigenen Stempel aufzudrücken, wodurch diese unverkennbar mit diesen Regisseuren verbunden sind.

2. Der mitunter verstörendste Film, den ich je gesehen habe ist ______ , weil ______ . Kann mich nicht mehr an den Titel erinnern, aber ich habe vor Jahren mal einen älteren Film gesehen, bei dem es darum ging, das irgendwelche Professoren ihre Schüler physischen und psychischen Qualen aussetzen. das war so unfassbarer Müll, dass der sogar für meinen Blog noch zu scheiße ist. Kein Sinn und Verstand dahinter, einfach nur dazu da, möglichst viele ekelhafte Kacke und Metzelszenen unterzubringen.

3. Godzilla ist wieder da und die Meinungen gehen weit auseinander. Welches (Film-)Monster sollte man eurer Meinung nach mal wieder aus der Versenkung holen? Bin kein großer Fan von Monsterfilmen, aber einen zweiten Cloverfield würde ich mir schon geben. Was gibt es dann außer Godzilla überhaupt noch großartig, was nicht eh alle paar Jahre mit einer Fortsetzung bedacht wird?

4. Zu Zombieland hätte ich ja gerne eine Fortsetzung gesehen, weil der Film das Genre sehr schön auf die Schippe genommen hat und die Schauspieler perfekt in ihre Rollen gepasst haben. Allen voran Woody Harrelson. Ansonsten bin ich aber kein großer Fan von Fortsetzungen. Allerdings hätte man auch gerne die Anhalter-Bücher weiter verfilmen dürfen, denn ich fand den Film eigentlich ziemlich unterhaltsam .

5. Ich glaube ja, von Ellen Page wird man in den nächsten Jahren noch viel hören, denn sie ist einfach gut und wählt ihre Rollen scheinbar mit Bedacht aus, wodurch sie nicht schon in 1000 Blockbustern verheizt wurde .

6. Wäre ich eine Comic-Figur, dann wohl am ehesten ______ , weil ______ . hab ich echt keine Ahnung. Kenne mich mit Comics überhaupt nicht aus. Kenne nur ein paar Verfilmungen, aber irgendwie bin ich nicht mal ansatzweise so, wie Batman. Schade eigentlich.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war Shameless Season 4 und die war wieder mal großartig , weil diese Serie gekonnt Humor mit Tragik verbindet, und  es immer wieder Momente gibt, bei denen man denkt, dass jetzt doch alles besser für die gallaghers wird, nur um dann festzustellen, dass sie sich noch tiefer in die Scheiße reiten. Ich liebe diese Serie .

Media Monday #150

Und wieder eine neue Woche. Bedeutet: Ein neuer Media Monday.

 

1. Fragt man mich nach meinen drei liebsten SchauspielerInnen, so fallen mir spontan Robert De NiroAl Pacino und Kevin Spacey ein. Wobei man bei den beiden Erstgenannten anfügen muss, dass ihre Filmauswahl mittlerweile doch stark zu wünschen übrig lässt.

2. Es gibt Filme die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum?

Ich mag beides ganz gerne. Kommt auf die Stimmung an. Manchmal braucht man einfach was zum abschalten, da sind unanstrengende Blockbuster genau das Richtige. Meistens bevorzuge ich aber doch etwas mit mehr Anspruch. Wenn mich ein Film nach dem Schauen noch weiter beschäftigt, hat er eigentlich alles richtig gemacht.

3. Fernab von sympathischen und/oder attraktiven SchauspielerInnen oder präferierten Genres; habt ihr einen Lieblingsregisseur, der euch ungeachtet der genannten Kriterien in steter Folge ins Kino treibt, wenn sein neuestes Werk anläuft? Da ich eher selten ins Kino gehe, kann ich das nicht wirklich beantworten. Must-Sees sind aber immer Quentin Tarantinos Filme und bisher hat auch Christopher Nolan nie enttäuscht.

4. Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt? Wie gesagt: Selten Kino. Deshalb habe ich in den letzten Jahren nur Filme im Lichtspielhaus (benutzt man das Wort eigentlich heute noch?) gesehen, die mir auch gefallen haben. Wenn ich weiter zurück denke, fällt mir spontan Der Diamantencop mit Martin Lawrence ein, den ich mir hätte sparen können, den ich aber damals spontan im Kino angeguckt habe.

5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Gräuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt? Eigentlich nicht. Ich kann mich eigentlich auf alles einlassen.

6. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Megan Fox gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass demnächst ein neuer Film für meinen Blog erscheint .

7. Mein zuletzt gesehener Film war Der große Gatsby und der war richtig gut , weil die Schauspieler ausnahmslos eine tolle Leistung abgeliefert haben, die Story interessant war, die 20er Jahre gut eingefangen wurden und auch sonst alles passte, bis auf die neumodische Musik, aber da kann ich drüber wegsehen .