Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Media Monday #150

Und wieder eine neue Woche. Bedeutet: Ein neuer Media Monday.

 

1. Fragt man mich nach meinen drei liebsten SchauspielerInnen, so fallen mir spontan Robert De NiroAl Pacino und Kevin Spacey ein. Wobei man bei den beiden Erstgenannten anfügen muss, dass ihre Filmauswahl mittlerweile doch stark zu wünschen übrig lässt.

2. Es gibt Filme die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum?

Ich mag beides ganz gerne. Kommt auf die Stimmung an. Manchmal braucht man einfach was zum abschalten, da sind unanstrengende Blockbuster genau das Richtige. Meistens bevorzuge ich aber doch etwas mit mehr Anspruch. Wenn mich ein Film nach dem Schauen noch weiter beschäftigt, hat er eigentlich alles richtig gemacht.

3. Fernab von sympathischen und/oder attraktiven SchauspielerInnen oder präferierten Genres; habt ihr einen Lieblingsregisseur, der euch ungeachtet der genannten Kriterien in steter Folge ins Kino treibt, wenn sein neuestes Werk anläuft? Da ich eher selten ins Kino gehe, kann ich das nicht wirklich beantworten. Must-Sees sind aber immer Quentin Tarantinos Filme und bisher hat auch Christopher Nolan nie enttäuscht.

4. Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt? Wie gesagt: Selten Kino. Deshalb habe ich in den letzten Jahren nur Filme im Lichtspielhaus (benutzt man das Wort eigentlich heute noch?) gesehen, die mir auch gefallen haben. Wenn ich weiter zurück denke, fällt mir spontan Der Diamantencop mit Martin Lawrence ein, den ich mir hätte sparen können, den ich aber damals spontan im Kino angeguckt habe.

5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Gräuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt? Eigentlich nicht. Ich kann mich eigentlich auf alles einlassen.

6. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Megan Fox gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass demnächst ein neuer Film für meinen Blog erscheint .

7. Mein zuletzt gesehener Film war Der große Gatsby und der war richtig gut , weil die Schauspieler ausnahmslos eine tolle Leistung abgeliefert haben, die Story interessant war, die 20er Jahre gut eingefangen wurden und auch sonst alles passte, bis auf die neumodische Musik, aber da kann ich drüber wegsehen .

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35 Antworten zu “Media Monday #150

  1. oldboyrap Mai 12, 2014 um 6:30 am

    1. Ach wieso? Pacino spielt doch in so Granaten wie „Jack and Jill“ 😛
    2. Seh ich auch so
    3. Nolan ist der Garant für mich, NICHT ins Kino zu gehen 😀 Imho der derzeit überschätzteste Regisseur.
    4. Ich geh in letzter Zeit ziemlich oft ins Kino, aber bisher echt nur gute Sachen gesehen, kann mich auch nicht beklagen 🙂
    5. Würd ich auch gern können. Mein größtes Problem sind Western. Seh ich nur EINEN Scheiß-Cowboy auf einem Scheiß-Pferd, schlaf ich ein 😀 (gibt natürlich Ausnahmen)
    6. Hahaha, ich freu mich auf TMNT (also deinen Blog-Eintrag, nicht den Film). Sieht auch echt beschissen aus 😛
    7. Nicht gesehen, und will ich nicht, weil ich Baz Luhrmann scheiße finde. Aber der Soundtrack ist gut 😀

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    • filmschrott Mai 12, 2014 um 9:45 am

      Mit deiner Meinung zu Nolan stehst du wohl ziemlich alleine da. Aber jedem das Seine.

      Western sin dbei mir auch immer schwierig, aber zumindest die Klassiker, wie Lied vom Tod und Good, Bad, Ugly, funktionieren gut bei mir. So ein Cowboy/Indianer-Gedöns brauch ich aber auch nicht wirklich. Da sollte schon etwas mehr dahinter stecken.

      Mit Baz Luhrman konnte ich bisher auch so gar nix anfangen, aber Gatsby ist dann doch verdammt gut geworden.

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  2. Der Kinogänger Mai 12, 2014 um 10:00 am

    Interessant, deine Antworten könnten fast 1:1 (bis auf das mit dem „selten ins Kino“ – das ich übrigens in meinem Blog schon aus Abwechslungsgründen ebenfalls gerne mal als „Lichtspielhaus“ bezeichne :)) auch bei mir stehen. Bei DeNiro habe ich wegen seiner Filmauswahl der letzten Jahre sogar überlegt, ob ich ihn überhaupt noch nennen soll/kann/darf.

    „Der große Gatsby“ ist übrigens so ein Film, den ich im Kino zwar mochte, allerdings mit dem Gefühl, der hätte noch viel besser werden können – nur um dann festzustellen, daß er mich Tage später irgendwie immer noch beschäftigt hat. Und das schaffen nicht so viele Filme …

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    • filmschrott Mai 12, 2014 um 10:27 am

      Ja, De Niros Filme sind nicht mehr das, was sie mal waren, aber das macht ihn ja nicht zu nem schlechteren Schauspieler. eher zu nem schlechten Entscheidungsfäller. (Gibt es das Wort?)

      Bei gatsby bin ich auch ausnahmsweise mal froh, dass ich das Buch nicht kenne, so konnte ich mich voll auf den Film einlassen, ohne dauernd darüber nachzudenken, was man da wieder alles geändert/weggelassen hat. Sowas zerstört das FIlmerlebniss für mich dann meistens.

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  3. ER.GO Mai 12, 2014 um 10:43 am

    Hehe! Bei 6 stimm ich zu. Bei 3 auch. Tarantino und Nolan sind definitiv IMMER einen Kinobesuch wert.

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  4. Miss Booleana Mai 12, 2014 um 2:07 pm

    1, 2, 3, 5, und 7 kann ich so unterschreiben. Nolan steht auch in meinem Media Monday (noch nicht online zwar …) und ich freue mich schon auf Interstellar. Obwohl ich noch nicht mal richtig weiß worum es geht. Aber ich werde es gucken. 🙂
    Ach und … ich benutze das Wort Lichtspielhaus ziemlich häufig. Also … ich glaube schon, dass das noch gängig ist.

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  5. Wortman Mai 12, 2014 um 4:16 pm

    Und wieder Tarantino 😉

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    • filmschrott Mai 12, 2014 um 5:02 pm

      Der enttäuscht eben nie. Selbst Death Proof fand ich ganz okay, wenn auch sein wohl schwächster Film.

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      • Wortman Mai 12, 2014 um 5:05 pm

        Dead Proof fand ich auch nicht so berauschend.

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      • filmschrott Mai 12, 2014 um 5:08 pm

        Ja, war halt etwas zäh, aber ein schlechter Film ist es trotzdem nicht unbedingt. Nur selbst für Tarantiono-Verhältnisse gab es da einfach zu viel sinnloses Gequatsche.

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      • Wortman Mai 12, 2014 um 5:11 pm

        Das muss ich jetzt mal so hinnehmen. Da fehlen mir die Erinnerungen 🙂

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      • filmschrott Mai 12, 2014 um 5:14 pm

        Naja, man ist es ja von tarantino gewohnt, dass er seine Protagonisten gerne labern lässt, und ich finde das auch gut, denn dadurch wirken die Charaktere einfach lebensechter. Problematisch wird es allerdings, wenn ich die Darsteller nach der Hälfte des Films komplett wegschnetzel, um sie durch Neue zu ersetzen. Dann hat nämlcih das ganze Gelaber nix gebracht. So eben passiert in Death Proof.

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      • Wortman Mai 12, 2014 um 6:02 pm

        Stimmt, dass ist natürlich schon übel. Vor allen Dingen wenn man noch etwas erwartet von der Figur.

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      • singendelehrerin Mai 12, 2014 um 8:21 pm

        Ich fand „Death Proof“ klasse! Obwohl ich ihn damals auf zweimal ansehen musste. Beim ersten Mal ist der Film etwa eine halbe Stunde vor Schluss gerissen, wir haben dann unser Geld zurückbekommen – und ich bin dann eine Woche später, oder so, nochmal reingegangen. Zugegebenermaßen – der Teil, der sich dann für mich wiederholte, war tatsächlich etwas zäh. Dafür war das dann die beste Autoverfolgungsszene – ganz ohne CGI! -, die ich je gesehen habe! 🙂 Ich war so froh, dass ich die letzte halbe Stunde dann doch noch sehen durfte!

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      • filmschrott Mai 12, 2014 um 9:15 pm

        Ich glaube Quentin hat auch mal irgendwann in nem Interview gesagt, dass er keinen Bock auf CGI hat und lieber alles Old School macht. Das schlimme daran ist eigentlich, dass gerade dieses handwerkliche Element seine Filme zu etwas Besonderem machen. Traurige entwicklung der Filmbranche, wenn man mich fragt.

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      • olivesunshine91 Mai 13, 2014 um 6:01 pm

        Hier muss ich mich auch mal einschalten und die singende Lehrerin unterstützen: „Death Proof“ ist einer meiner liebsten Tarantino-Filme. Allein schon, weil bei der einen Gelaber-Szene am Anfang kein einziges Mal geschnitten wurde bzw. die Kamera zwischen den Charakteren hin und her geswitcht hat. 🙂

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      • filmschrott Mai 13, 2014 um 6:44 pm

        Ich sage ja auch nicht, dass der Film schlecht ist. Nur eben für mich Tarantinos Schwächster, was ja auch nicht viel bedeutet, bei den Knallern die der dauernd raushaut.

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  6. bullion Mai 12, 2014 um 6:01 pm

    Schon schön, wie oft Quentin Tarantino hier genannt wird. Ist aber auch wirklich der Regisseur, der es immer wieder schafft zu überraschen. Ansonsten auch schön hier die Klassiker an Schauspielern genannt zu lesen, wenngleich in den letzten Jahren ja nicht mehr viel kam. Inzwischen hat Leo (siehe „The Great Gatsby“) für mich diese Funktion eingenommen.

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    • filmschrott Mai 12, 2014 um 6:14 pm

      Hätte auch Leo, Bale und Gosling nennen können, aber momentan sind es wirklich noch die drei oben genannten, die mir als erstes in den Sinn kommen. Wird sich aber vielleicht irgendwann ändern. Wobei ja zumindest Spacey noch gute Dinger dreht.

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  7. olivesunshine91 Mai 12, 2014 um 6:32 pm

    Jap, Tarantino ist wohl mit Abstand der Gewinner dieses Media Mondays. Ist bei seiner Filmauswahl allerdings auch kein Wunder – ein kleines Genie unter all den 0815-Regisseuren.

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    • filmschrott Mai 12, 2014 um 6:35 pm

      Liegt wohl auch daran, dass er immer was anderes probiert und wild durch die Genres springt, wie er gerade Lust hat. Ich schätze mal, hätte der nur gangsterfilme im Stil von Pulp Fiction gedreht, wäre das den Leuten auch irgendwann langweilig geworden. Aber der Mann weiß einfach, wie man unterhält.

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  8. Movie Knight Mai 14, 2014 um 4:56 pm

    Deine drei Tops sind ja alles alte Hasen im Geschäft.

    Wenn Western ein schweres Standbein bei dir haben und Tarantino zum Kinogang verleitet, wie sieht es dann mit dem neuen Western von ihm aus? Also der, der kommen soll oder auch nicht und dann doch wieder? ^^

    Der Diamanten Cop lief mal im Kino? Hätte gedacht, dass es sich bei dem Film um eine Fernsehproduktion gehandelt hätte.

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    • filmschrott Mai 14, 2014 um 5:12 pm

      Die alten hasen haben sich über die Zeit eben bewiesen. Aber wie schon erwähnt, befinden sich zwei davon gerade auf dem absteigenden Ast.

      Tarantino ist da schon ne etwas andere Geschichte. Django Unchained fand ich auch großartig. Vielleicht sogar sein bester nach Pulp Fiction, den er wohl nie toppen wird. Falls The Hateful Eight tatsächlich kommen sollte, binich einer der ersten im Kino. Es ist ja auch nicht so, dass ich Western generell ablehne. Aber es kommt da schon auf die Story an. So Cowboys gegen Indianer brauche ich nicht unbedingt.

      Damals war Martin Lawrence noch ne ziemlich große Nummer. Da kam mit dem wahrscheinlich alles ins Kino.

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