Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Alfred Hitchcock

Media Monday #400

Da ich mir ohnehin die Nacht für die Oscars um die Ohren schlage und passenderweise das nächste Jubiläum des Media Monday auf diesen Tag fällt, nehme ich mal wieder an diesem Spaß teil. Und noch passendererweise dreht sich dieses mal alles um die persönliche Bestenliste. Die eigene Awardshow sozusagen. Da ich selbst nicht die eine persönliche Präferenz habe, könnte das interessant werden.

1. Beste(r) Film(e) sind natürlich schon aus Prinzip eine schwierige Sache, wenn man sich für die meisten Genres begeistern kann, denn wie unterscheidet man da am besten? Nun, gar nicht, deshalb erstelle ich einfach ein paar Unterkategorien:

Bester Film mit Monsteraction und Leuten, die ihren Arsch retten müssen,bevor der Arsch gefressen wird:

JURASSIC PARK

Bester Film mit Hochhausaction und Leuten, die eigentlich nur Weihnachten feiern wollten:

DIE HARD

Bester Film mit einem Auto, ohne das der Film nicht funktionieren würde:

BACK TO THE FUTURE

Bester Gangsterfilm mit Gangstern und echt fiesen Typen, die über Leichen gehen, wenn sie dadurch ein bisschen Geld sparen können, obwohl sie genau wissen, dass sie selbst ebenfalls genau aus diesem Grund ständig den Tod im Nacken haben:

GOODFELLAS

Bester Film über das Geschichtenerzählen, der zusätzlich wunderbare Bilder bietet, aber nur einen Award hier absahnen kann, weil der Kamerapreis in die Werbung abgeschoben wurde:

THE FALL

Bester Anti-Kriegs-Film, mit irren Charakteren, die sich auf einer entsprechend irren Mission befinden:

APOCALYPSE NOW

Bester Film mit irren Charakteren im Irrenhaus, in dem nicht ganz geklärt ist, ob die Irren die Insassen oder die Betreuer sind:

ONE FLEW OVER THE CUCKOOS NEST

Bester Film, der eine Fortsetzung von anderen guten Filmen ist, was selten vorkommt, weil Fortsetzungen meist nur die Reihe immer weiter runterziehen:

INDIANA JONES AND THE LAST CRUSADE

Bester Film, der noch gezeichnet wurde, bevor diese Kunstform in der westlichen Welt getötet wurde und niemand mehr Lust hatte, mal einen Stift in die Hand zu nehmen, anstatt nur mit der Maus was in MS Paint zu malen:

THE LION KING

Bester Film, für den kein Stift mehr in die Hand genommen wurde usw.:

MONSTERS INC.

Bester Film mit praktischen Effekten, die so grandios sind, dass man davon fast kotzen muss:

THE FLY

Bester Film mit Froschmutanten, die menschliche Frauen für ihren Harem entführen und nur vom letzten potenten Mann der Welt besiegt werden können:

HELL COMES TO FROGTOWN

2. Beste Regie ist eigentlich genau so schwierig, aber der Post hier soll ja nun nicht den Rahmen sprengen, deshalb entscheide ich mich für einen Film von einem Regisseur, der mich eigentlich fast immer mit seinen Filmen überzeugen kann. Deshalb wähle ich einfach mal REAR WINDOW von Alfred Hitchcock.

3. Beste(r) Hauptdarsteller Robert de Niro in vermutlich so ziemlich allem vor dem Jahrtausendwechsel. Gleiches gilt für Al Pacino, der nur gefühlt in noch mehr Scheiße mitgespielt hat. Wobei das sicher täuscht.

4. Bei Beste Hauptdarstellerin(nen) tue ich mich zugegeben schwerer. Es ist tatsächlich einfach so, dass ich vor allem bei älteren Filmen nur selten mehrere gute Performances im Kopf behalten habe. Das mag daran liegen, dass damals das Kino männerdominierter war und die Darstellerinnen nicht so stark in den Vordergrund getreten sind, wenn sie nicht gerade eine Marilyn Monroe waren. Deshalb muss ich hier in die etwas jüngere Vergangenheit gehen und Kate Winslet den Preis geben, weil ich für die schon immer was übrig hatte. Also im Sinne von Schauspiel … und sonst auch. Aber nicht in TITANIC. In die engere Auswahl gehören auch noch Julianne Moore, Hilary Swank, Audrey Hepburn und auf gar keinen Fall Megan Fox.

5. Bestes Originaldrehbuch. Ich bin ehrlich: Drehbücher zu beurteilen halte ich für sehr schwierig, denn genaugenommen müsste man die lesen, um sie wirklich beurteilen zu können. Denn das Endprodukt, sprich der Film, weicht nicht selten von dem geschriebenen Werk ab. Selbst, wenn der Regisseur selbst das Drehbuch verfasst hat, wird am Set gerne noch improvisiert. Deshalb kann man hier eigentlich nur über die Story als solche gehen, die ja zumindest im Grunde gleich bleiben sollte. Ein Blick ins DVD-Regal brachte gerade einen Blick auf einen Film, dessen Story ich wirklich hervorragend umgesetzt finde und deshalb nehme ich hier: ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND

6. Bestes adaptiertes Drehbuch oder alternativ auch gerne beste Vorlage (Buch/Comic/etc.). Neben den oben genannten Problemen, kommt hier noch dazu, dass Adaptionen zwei weitere Probleme mit sich bringen. Erstens lässt sich die Adaptierung schwer beurteilen, wenn man die Vorlage nicht kennt zweitens hingegen sind Adaptionen dann nur selten so gut oder gar besser, als die entsprechende Vorlage. Deshalb nehme ich hier einen Film, bei dem die Vorlage für mich die reinste Qual war, der Film das Ganze aber sehr gut umgesetzt hat, indem er das unnötige Gedöns direkt mal gestrichen hat: THE LORD OF THE RINGS: THE FELLOWSHIP OF THE RING. Und ja, der erste Teil ist tatsächlich mein liebster der Reihe.

7. Bestes Werk (in) der Kategorie/Sparte ____ ist für mich persönlich ____ . Jetzt denkt ihr sicher: Aha, das ist die Frage, wo uns der Filmschrottheini noch schnell einen Trashknaller vor den Latz ballert. Aber nein, ich bin immer für eine Überraschung gut und dem übergreifenden Thema und den Oscars entsprechend gibt es jetzt:

Bestes Werk (in) der Kategorie/Sparte Oscargewinner als Bester Film ist für mich persönlich Ben Hur. Und dazu sollte gesagt werden, dass ich selten was mit dem tatsächlichen Gewinner anfangen kann bzw. meistens den ein oder anderen Mitnominierten besser finde. Ben Hur allerdings hat den Preis, trotz seiner Länge berechtigt geholt und das darf dann auch mal hier gewürdigt werden.

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Die 5 Besten … Geschichten im Film

Es ist schon wieder Donnerstag und der wurde ja jetzt offiziell zum besten Tag der Woche ausgesucht. Warum es nicht der Freitag ist, an dem man schön ins Wochenende geht, oder der Samstag, an dem man das Wochenende richtig genießen kann, oder der Sonntag, an dem man sich vom Wochenende erholen kann, müsst ihr Gorana von der ERGOthek fragen. Die macht schließlich die Regeln. Und sie macht natürlich auch die Themen. Und das Thema heute lautet:

Welche 5 Filme erzählen die eindrucksvollste Geschichte?

Das ist natürlich eine schwierige Frage. Klar, Filme sollten aus Prinzip eine Geschichte erzählen, aber auch wenn ich Geschichten mag, ist das meist nicht das erste, worauf ich bei einem Film achte. Mir sind Charaktere wichtiger, da ohne die eine Geschichte nicht funktioniert. Mir sind oft auch einfach Dinge wie visuelle Präsentation wichtiger. Ihr kennt ja meine Abneigung gegen CGI. Da kann auch eine tolle Story nichts gegen ausrichten. Manchmal ist mir auch einfach wichtiger, dass der Film mich unterhält, oder irgendetwas neu oder besonders gut macht, oder, oder, oder … aber gut, hier sind 5 Filme, die mich zumindest (auch) durch ihre Geschichte gepackt haben.

5. The Fall – 2006

Tarsem Singhs Märchen ist einer dieser Fälle, wo mich ein Film vor allem durch seine pure Visualität gefangen hat. Alles an diesem Film wirkt wie ein Kunstwerk. Wenn man sich davon nicht zu sehr blenden lässt, kriegt man aber auch noch eine gut erzählte Geschichte im Quadrat präsentiert. Denn hier erzählt Lee Pace einem kleinen Mädchen eine Geschichte, die wir dann im Kopf des Mädchens verfolgen, während sich die Geschichte auf ähnliche Weise auch in der Realität abspielt.

4. The Usual Suspects – 1995

Dieser Thriller ist einfach hervorragend erzählt, denn ACHTUNG SPOILER!!! er wird durchgehend aus der Perspektive des Antagonisten erzählt, ohne dass man weiß, dass es sich um den Antagonisten handelt. Das ist mal ein Twist, der den Namen wirklich verdient.

3. American History X – 1998

Aussteigerstories sind zwar nichts besonders bemerkenswertes, aber diese hier fängt ziemlich gut die Nazi-Szene der USA ein, denke ich und sie schafft es auch sehr gut, alle Facetten dieses Hirnamputiertentums einzufangen.

2. The Big Lebowski – 1998

Diese Geschichte ist einfach so irre, aber gleichzeitig auch so realitätsnah, dass sie einfach in die Liste musste. Und weil ich irre Geschichten nun mal am liebsten mag, ist sie so weit oben.

1. Rear Window – 1954

Hitchcock halt, ne. Der hätte auch aus einer Serviette und einer angebissenen Pommes ne geile Geschichte gemacht. Einfach weil er genau wusste, wie man etwas auf möglichst spannende Art und Weise erzählt. Er war halt der beste seines Fachs.

Schrottsommer 2016 – Vögel füttern

Heute gibt es hier einen ganz besonderen sommerlichen Eisbecher des Grauens. Wir alle kennen und lieben die Werke von Alfred Hitchcock. Schließlich war der Mann ein echter Meister seines Fachs. Da ist es natürlich kein Wunder, dass viele junge Filmemacher gerne in die Fußstapfen des Großmeisters treten würden. Und der beste Weg das zu tun, ist seine Grenzen zu kennen und nicht zu versuchen, Hitchcocks visuelle Genialität zu kopieren. Mit anderen Worten: Man sollte es komplett anders machen als:

BIRDEMIC: SHOCK AND TERROR – USA – 2010 – 105 Min.

Nur um mal kurz darauf vorzubereiten, womit wir es hier genau zu tun haben: Regisseur (und ich nutze diese Bezeichnung nur aus Mangel an Alternativen) James Nguyen brauchte 4 Jahre, um den Film fertig zu stellen. Damit das ganze professioneller wirkte, erfand er einen Großteil der Credits, damit es so aussieht, als hätten mehr als 5 Leute an dem Scheiß hier mitgewirkt. Da er keinen Vertrieb für den Müll fand, bewarb er den Film selbst unter anderem auf einem LKW, auf dem er den Titel des Films versehentlich falsch buchstabierte, so dass auf dem dann „BIDREMIC“ stand. Ihr seht also, dass hier wird richtig übel. Schauen wir uns also mal an, wieso diese komplett ernst gemeinte Hommage an Hitchcocks „The Bidrs“ komplett verkackt wurde:

Nach ungefähr 3 Minuten – so lange dauern die Credits, bei denen man nicht viel versauen kann, aber auch das schafft man mit unfassbar wackeliger Kameraführung – wird direkt klar, warum dieser Film einfach nur totale Grütze ist. Rod kommt in irgendeinem Kaff an, bei dem ich mir jetzt nicht die Mühe machen werde, den Namen herauszufinden, und latscht ins Diner. Es gibt ja den Ausdruck „er spielt hölzern“, was so viel bedeutet wie: er wirkt verkrampft. Nun, Rod bzw. der Darsteller von Rod, ist ein Brett aus unbiegsamen Mahagoni.

Rod stalkt eine Blondine, die nicht ganz so scheiße spielt wie er, was aber ja auch fast unmöglich ist, und es folgt Soundediting auf Oscarniveau. Beim Gespräch mit Blondie hört man immer, wenn die Kamera auf sie gerichtet ist, den Verkehr. Wenn die Kamera auf ihn gerichtet ist, hört man gar nix. Naja, außer sein Kackgelaber. Auf die Dialoge gehe ich besser gar nicht erst ein. Jedenfalls tauschen die beiden ihre Karten aus – ja, jeder sollte heutzutage eine Karte haben.

Rod guckt die Nachrichten, in denen eine Nachrichtensprecherin vom großen Vogelsterben erzählt. Dann geht er arbeiten.

Natalie kriegt einen Job als Victorias Secret Model. Und ich finde, dass kann man mal machen, denn da muss sie ja nicht schauspielern, sondern ihre Titten zeigen. Das sollte sie ja noch gerade so gebacken kriegen. Rod ruft an und es folgt ein weiterer Dialog direkt aus der Screenplayhölle. Ernsthaft hier:

NATALIE
Hello?

ROD
Natalie?

NATALIE
Who is this?

ROD
It’s Rod.

NATALIE
Oh, the guy from the restaurant.
What’s up?

ROD
Hey, it was nice running into you at Half Moon Bay.

NATALIE
Yeah. It was nice meeting you.

ROD
So, how’s your day?

NATALIE
My day’s going well, how’s yours?

ROD
Great. I made a big sale today.

NATALIE
Good, fantastic!

ROD
Thanks.

NATALIE
I closed a big job offer today at Victoria’s Secret.

ROD
Wow, congratulations! I think you’ll look great in those lingerie.

NATALIE
Thanks.

Ich breche das hier mal ab, weil es einfach unerträglich ist. Die beiden verabreden sich dann noch zum Essen.

Rod und sein Freund Rick spielen Basketball und völlig aus dem Nichts quatschen sie über die Erderwärmung. Und übers Ficken. Halt ein ganz normales Gespräch unter zukünftigen NBA-Profis.

Rod guckt mal wieder Nachrichten.Nur mal so nebenbei muss erwähnt werden, dass die Nachrichtensprecherin hier einen einigermaßen guten Job macht. Ich schätze mal, es liegt daran, dass sie ihre Sätze ablesen kann. Es klingelt und Rod guckt, als hätte er noch nie so ein seltsames Geräusch gehört. Es ist ein Solaranlagenverkäufer, der der geschickteste Verhandlungsexperte ist, den ich jemals gesehen habe. Rod lässt sich zwei Sekunden voll labern und fragt dann, ob man nicht noch was am Preis machen kann. Der Vertreter überlegt genau ein Hundertstel einer Hundertstelsekunde und gibt ihm 1000 Dollar Rabatt. EINTAUSEND DOLLAR!!!! Wisst ihr, wenn der Autor dieses Mülls gut wäre, würde er daraus einen Gag machen und den Typen immer wieder mit anderen Geschäften zu Rod schicken, weil er dauernd gefeuert wird, aufgrund seiner Unfähigkeit seiner Firma Geld einzubringen. Quasi der Gil Gunderson von Birdemic. Aber der Autor ist scheiße, also gibt es nur einen Handshake.

Rod und Natalie treffen sich beim China Restaurant und natürlich gibt es passend dazu chinesisches Geklimper als Soundtrack. Ziemlich sicher von James Nguyen selbst mit dem Music Maker erstellt. Der Hauptdarsteller ist ganz stolz, da es ihm gelingt, seine Jobbeschreibung voller Fremdwörter irgendwie über die Bühne zu kriegen. Irgendwo existieren 10 Stunden Outtakes nur von dieser Szene, da bin ich absolut sicher. Es folgt die unglaublichste „Lernen wir die Charaktere mal etwas besser kennen“-Satzaneinanderreihung, die die Filmwelt jemals gesehen hat. Aber immerhin wissen wir jetzt, dass Natalie eine Katze hat, gerne in Discos geht und nicht so wie Rod dauernd Football guckt. Wenn der Regisseur gut wäre, würde ich nebenbei sagen, dass es tatsächlich Absicht ist, dass immer nur Hintergrundgeräusche zu hören sind, wenn die Kamera auf Natalie gerichtet ist. Quasi als Foreshadowing, weil sie später von einem Bus überfahren wird, oder so. Aber es wird wirklich nur Zufall und grottenschlechtes Editing sein.

Natalie erzählt ihrer Mutter von ihrem Date und … scheißt jetzt mal auf den Mist. Es ist ne halbe Stunde rum und ich habe noch nicht einen einzigen Vogel gesehen.

Es ist unfassbar. Natalie ruft ihre Freundin an – die gerade Sex hat, für den sie nicht mal den Bikini ausziehen musste – und ihr wisst schon: Natalie = Brumm Brumm Freundin = Grillenzirpen. Ich schätze mal, dass man die Szenen mit Natalie alle am selben Tag, an der selben Autobahnraststätte gedreht hat, weil sie ihren Bus kriegen musste.

Double Date Time. Rod + Natalie und Rick + Bikinitussi gucken den Al Gore Schinken und Rick will sich ein Elektroauto kaufen. Zu mehr hat die Szene nicht geführt. Man hätte ja zumindest mal nen Vogel im Hintergrund zeigen können, aber nix. Kein Vogel da.

Uh, das „Art & Pumpkin Festival“ steht an. Ich weiß nicht, was es ist, aber es klingt unglaublich scheiße. Kann also nur gut werden. Vielleicht ist sogar ein Vogelzüchter da. Nein, es gibt nur nen 1500 Pfund Kürbis zu sehen.

Rod und Natalie tapern am Strand entlang und … DA!!!! Im Hintergrund sitzt eine Möwe im Sand. Bitte lasst die jetzt sofort angreifen. Leider nicht. Aber Natalie findet am Strand einen toten Vogel. Und mit toter Vogel meine ich, dass jemand ein Bild von einem toten Adler im Internet gesucht, dieses dann noch mal abfotografiert hat, um es dann als Vorlage zu nehmen, um es mit Paint in einen Computereffekt umzuwandeln, den er dann in den Film reinklebt. Natalie weint also völlig berechtigt. Meine Augen tränen auch schon von dem Anblick.

Rod und Nat sind bei Mama Natalie eingeladen und labern über die Rente und anderen Scheiß, der absolut nichts mit den Vögeln, dem Vögeln, oder Vogelfederumherschwingenden Kissenschlachten zu tun hat. Und dann sitzen sie in einer Bar und labern wieder nur Scheiße. WANN KOMMEN DIE VERFICKTEN VÖGEL!!!!!!!!!!!!!!???????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bikinisex Teil 2.

Eine idyllische Umgebung, dieses Half Moon Bay, wie uns ruhige Bilder der Umgebung zeigen. Stille. Nur wunderschöne Naturaufnahmen. Frieden. Ruhe. ABER DANN GREIFEN AUS DEM NICHTS DIE VÖGEL AN UND ÜBERALL FLIEGT IRGENDWELCHE SCHEIßE IN DIE LUFT UND DIE VÖGEL FLIEGEN IN SCHWÄRMEN AUF DIE KAMERA ZU UND SIE STÜRZEN SICH WIE JAPANISCHE KAMIKAZEFLIEGER IN TANKSTELLEN UND VERURSACHEN EXPLOSIONEN DIE SO REALISTISCH WIRKEN DASS MICHAEL BAY DIREKT SEINEN SPECIAL EFFECTS SUPERVISOR NEU BESETZEN WIRD UND DIE VÖGEL KACKEN ALLES VOLL!!!! Rod und Natalie pennen. Welcher Irre hat die Scheiße hier bitte geschnitten?

Warum sind die eigentlich in einem Motel? Können die nicht zu Hause poppen? Naja, jedenfalls tun sie sich mit Ramsay (nicht Bolton) und seiner Freundin zusammen, um sich den Weg durch die Vögel zu kämpfen. Und das kann man eigentlich nicht beschreiben. Stellt euch vor, ihr schmiert euch ein Brot mit einem Kleiderbügel statt einem Messer und nehmt das auf Video auf. Während ihr das Brot schmiert, werdert ihr ständig von euren Haustieren abgelenkt und müsst nach ihnen schauen und die Augen vom Brot nehmen. Aus dem entstandenen Video wird das Brot rausgeschnitten und auch die Haustiere und … einfach alles, außer euch, mit nervösen Zuckungen und dem schwingenden Kleiderbügel. Und dann editiert ihr in den Vordergrund ein paar Vögel, die genau zwei Bewegungen machen: Flügel nach oben, Flügel nach unten. Und das in Endlosschleife. TATA!!! Ihr habt eine Birdemic-Actionszene.

Die Gang rettet sich in einen Van und aus irgendeinem Grund haben sie plötzlich ein Maschinengewehr. Irgendwo finden sie noch ein kleines Mädchen, dass alle Beteiligten darstellerisch mit nur einer Sekunde Auftritt direkt in den Schatten stellt. Und dabei ist sie trotzdem scheiße. Und 5 Minuten später retten sie wohl auch noch nen Jungen. Oder warum sitzt der plötzlich mit denen im Auto?

Mittagszeit. Also hält man an der Tanke, um sich mit Süßigkeiten einzudecken und vielleicht mal noch ne Tiefkühlpizza mitzunehmen. KRAH!!! KRAH!!!! Die Vögel kommen. Zum Glück hat man ein ganzes Arsenal an Waffen angesammelt und … wisst ihr, wenn die Welt wirklich von blutrünstigen Vögeln zu Grunde gerichtet würde, wäre es dann nicht der erste Gedanke, dass ich NICHT DRAUßEN IN DER WILDNIS EIN PICKNICK MACHE?

Zufällig kommt ein Wissenschaftler vorbei, der mal kurz erklärt, was die Erderwärmung so anrichtet. Alter, die Message hier wird einem aber auch einfach so derbe in den Schädel geballert, dass man nur Ozon kotzen kann. Warum die Vögel angreifen, weiß er trotzdem nicht. Vielleicht ist ihnen zu warm …

Ramsays Freundin liegt tot im Feld und … ist halt tot. Ramsay ist traurig. Mir ist es egal. Die können gar nicht schnell genug sterben, die Affen hier.

Die Vögel attackieren einen Bus. Ramsay will helfen, aber Rod meint, dass sie keinen Platz im Auto haben. Aber sie haben Becky getötet, also muss Ramsay Rache nehmen wie ein echter Actionheld. Um ehrlich zu sein kommt es mir so vor, als würde er eher die Leute verstören, wenn er mit seiner MG rumballert und die Leute aus dem Bus zieht. Naja, dann wird er ohnehin von ein paar Vögeln ANGEKOTZT!!! und stirbt.

Na, zum Glück hat die Tankstelle noch offen. Nur scheiße, dass ein Liter Benzin jetzt 100 Dollar kostet. Da hat Rod ja Glück gehabt, dass er von Solaranlagenschorsch den Magarabatt gekriegt hat. Und dann hat er Pech, weil er von einem Cowboy ausgeraubt wird, Aber dann wieder Glück, weil dem Cowboy ein Vogel direkt in die Halsschlagader fliegt. Manchmal hat man einfach einen guten Tag, denkt sich Rod und fährt weiter.

Im Wald treffen sie einen Typen, der – wie soll es anders sein – über die Erderwärmung palavert und dass er die Bäume nicht davor schützen kann. Leider hört er einen Berglöwen und muss nach Hause. Die anderen Irren laufen zum Auto … Moment mal, warum waren die eigentlich in dem Wald? Und warum brennt es da überall? Und warum ist dieser Scheißfilm immer noch nicht vorbei?

Oh nein, das Benzin für 100 Dollar ist schon wieder leer. Rod findet sich dann plötzlich in einem Point & Click Adventure aus den 80ern wieder, als er den Kofferraum öffnet.

ROD
Look, it’s a fishing rod. I could catch some fish.

Rod geht also angeln und läuft immer noch wie ein Cyborg mit Stock im Arsch. Selbst zum Ende des Films ist der Typ die Verkrampftheit in Person. Natalie geht mit den Blagen am Strand spielen. Und dann brät man halt den Fisch und mir ist jetzt schon schlecht. Den Kindern auch, denn die wollen lieber ein Happy Meal. Geht aber nicht, denn die Vögel kommen und man muss weg. Also schließt man sich wieder im Van ein und Rod ballert die letzte Munition leer. Also bewaffnet man sich mit Schraubenschlüssel und Gaskanister. Das wäre aber gar nicht nötig gewesen, denn es ist The Happening all over again. Scheinbar kommt der Winter und die Vögel müssen nach Süden. Jedenfalls hauen sie einfach ab.

Rod, Nat und die Pissblagen stehen am Strand und gucken zu, wie die Vögel in den Sonnenuntergang gleiten und sind sicher. Zumindest bis Teil 2. Ja, den gibt es wirklich. Ich gehe Tauben füttern …

Media Monday #240

Ein kreatives Wochenende mit viel Geschreibe und Schrottfilmen und Alfred Hitchcock liegt hinter mir. Und wegen mir hätte es niemals enden müssen. Gibt schließlich nichts besseres, als Schreiben, Schrott und Super-Cock, wie Hitchcock sicher in Freundeskreisen genannt wurde. Aber der Montag ist mal wieder da und *kotz* und Media Monday.

1. Die einfallsreichste und/oder skurrilste Handlung hat wohl The Big Lebowski. Denn wann war ein Film, in dem es um einen vollgepissten Teppich ging, sonst so voller eigenartiger Gestalten und herrlich beknackter Szenen?

2. Gemessen an ihrem/seinem Alter ist Robert De Niro offenbar mittlerweile verzweifelt auf der Suche nach Filmrollen und findet meist nur noch solche, die seinem Talent absolut nicht gerecht werden. Zu schade, wie der Mann seine komplette Reputation zerstört, indem er nur noch in Bullshit mitspielt. Da stellt sich ja die Frage, ob es in seinem Alter einfach keine besseren Rollen mehr gibt, oder ob er einfach drauf scheißt und alles annimmt, was ihm angeboten wird.

3. Glaube ich kaum, dass Hollywood noch einmal zu alter Stärke zurück findet, denn wenn man mal ehrlich ist, war der Laden zu keiner Zeit so unkreativ und ideenlos, wie es momentan der Fall ist. Natürlich wird es irgendwann auch wieder anders werden, aber die wirklich starken Jahre – die ja ohnehin schon 30 Jahre zurück liegen – werden mit Sicherheit niemals wieder kommen. Aber ein Gutes hat es. Es ist durchaus interessant, darauf zu warten, wann das ganze System zusammenbricht und Hollywood so richtig den Bach runter geht, weil das Publikum irgendwann genug hat von den ganzen Superhelden, Remakes und Reboots. Das wird ein schöner Tag. Und dann wird es genau so spannend sein, wie sich Hollywood aus dem selbst geschaufelten Loch zieht.

4. Und wo wir schon beim Thema sind: Den Hype um den ganzen Superhelden-Overkill im Kino kann ich absolut nicht nachvollziehen, vor allem nicht, das so viele es so abfeiern, schließlich ist das einfach immer die selbe Scheiße, mit anderen Arschkrampen im Latexkostüm, die keine Sau kennt. Alleine dieses Jahr kommen 6 Comicverfilmungen auf uns zu, wenn ich mich nicht verzählt habe. Das heißt, alle 2 Monate gehen uns irgendwelche Superwichser auf die Eier und dazwischen kommt dann wahrscheinlich quasi nichts, weil kein Film gegen diesen Overkill bestehen kann. Dabei habe ich dieses Jahr einige interessante Filme auf dem Zettel stehen, aber die werden halt leider im Kino vermutlich einfach untergehen. Und das ist nun mal einfach scheiße. Also bleibe ich dabei: Fick dich Hollywood! Fickt euch Superhelden!

5. Filmschrott – Der Film beeindruckt ja nicht nur mit einem großartigen Skript, sondern auch mit Froschmutanten:

EXT SCHROTTPLATZ

Timmy und die Gang haben sich mit ihren Steinschleudern hinter ein paar Schrottautos versteckt.

TIMMY

(seine Steinschleuder ladend)

Macht euch bereit.

SANDY

(hakt sich bei Timmy unter)

Timmy, ich habe solche Angst. Halte mich.

TIMMY

Jetzt reiß dich mal zusammen Mädchen. Ist die Emanzipation denn völlig an dir vorbei gegangen?

JOHNNY

Die weiß nicht mal, wie man Emanzipation buchstabiert. Aber sie kann einem ganz heftig in die Eier treten.

TIMMY

Das dürfte bei dir ja nicht viel Schaden anrichten.

JOHNNY

Sehr witzig. Immerhin nutze ich meine hin und wieder.

TIMMY

Mit wem?

JOHNNY

Na, mit ihr. Wozu hat man schließlich eine Schwester?

Eine Armee von Froschmutanten  greift an, um den Zuschauer von dem unglaublich dämlichen Dialog zu erlösen. Nach etwas Steinschleuder-Action in 3D werden Timmy und Johnny zerfleischt.

Sandy kommt mit erhobenen Händen aus ihrem Versteck.

FROSCHMUTANT

Quak.

SANDY

Wartet.

Sandy zieht ihr Shirt aus.

SANDY

Tötet mich nicht. Ich mache alles was ihr wollt. Ihr könntet einen Harem gründen, wie es sich für echte Froschmutanten gehört. Ich biete mich freiwillig an.

FROSCHMUTANT

Quak?

SANDY

Ich habe gehört, dass man richtig high wird, wenn man an Fröschen leckt. Ich würde es gerne an euch versuchen.

FROSCHMUTANT

Ribbit.

6. Vertigo hat mich allein schon dadurch überrascht, dass ich mir etwas gänzlich anderes erwartet hatte, nämlich ich weiß es tatsächlich selber nicht. Vielleicht irgendwie mehr greifbare Spannung. Teilweise plätscherte die Handlung so eigenartig dahin – ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Aber der Film ist natürlich trotz allem absolut fantastisch.

7. Zuletzt habe ich dann noch Der Unsichtbare Dritte bzw. North By Northwest geguckt und das war auch sehr geil, weil Hitchcock nun mal der King war. Und man sieht halt auch, wie viele Facetten der Typ eigentlich drauf hatte, wenn man sich so ein bisschen durch seine Filmographie arbeitet Bisher kannte ich ja größtenteils die ruhigeren Vertreter seines Schaffens, aber NBN hat einiges an guter Action zu bieten. Das einzige was ich aber leider bei allen seinen Filmen bemängeln muss, sind die Kulissen, die teils einfach zu sauber wirken, wie bei einer Theateraufführung. Aber darüber kann ich natürlich locker wegsehen, weil die Filme nun mal der Hammer sind.

Media Monday #239

Es ist mal wieder Sonntag. Und ich beantworte Fragen im Media Monday für Montag. Vielleicht poste ich die dann erst am Dienstag.

1. Wäre doch mal angenehm, wenn häufiger richtig frische Ideen in Filme verwandelt würden, so wie etwa zuletzt mit/in … es wäre jetzt verdammt einfach hier einfach sowas wie „Das Fenster zum Hof“ von Alfred Hitchcock hinzuklatschen, um darauf hinzuweisen, dass Hollywood schon seit einiger Zeit völlig innovationslos ist. Aber ganz fair wäre das dann auch nicht, denn den ein oder anderen kreativen Film gab es ja nach Hitchcock doch noch. Mir fällt nur gerade keiner ein.

2. He-Man hat mich ja früher mal gereizt, mittlerweile allerdings finde ich einfach meine He-Man Figuren und das Castle Grayskull nicht wieder. Dabei wollte ich so gerne mal wieder damit spielen und sie in einen Krieg gegen meine Power Rangers Figuren schicken. Andererseits glaube ich, dass He-Man heute einfach überhaupt nicht mehr funktionieren würde. Und die Power Rangers fand ich immer scheiße.

3. Rückblickend hätte ich ja gerne die Lebenszeit, die ich für die Sauferei vergeudet habe, zurück, denn diese Zeit hätte ich hervorragend nutzen können, um an meinem Drehbuch mit dem Titel „Alki im Aldi“ zu arbeiten. Hier ein Auszug:

INT ALDI

Ein besoffener Typ torkelt durch die Gänge. Er greift nach einer Flasche im Schnapsregal. Er verfehlt sein Ziel und stößt einige Flaschen aus dem Regal, die klirrend am Boden zerschellen.

BESOFFENER

(guckt sich die Pfütze vor seinen Füßen an)

Ein mal wischen in Gang 3. Ha ha ha. *rülps*.

Ein Mann mit Wischmob kommt vorbei, wird aber von hinten gepackt und von einem maskierten Mann mit einer Waffe bedroht.

MASKIERTER MANN

Keine Bewegung, oder der Mann hier stirbt. Macht die Kasse leer und packt das Geld in eine Plastiktüte.

BESOFFENER

(lallend)

Man, wozu raubst du den Aldi aus. Im Lidl gibt es viel mehr zu holen. Zum Beispiel der Wein im Tetrapack ist da viel besser.

(kotzt auf den Boden)

MASKIERTER MANN

Halts Maul.

Der maskierte Mann wirft ein Tetra Pack Wein durch den Gang. Der Besoffene fängt ihn und trinkt die Packung aus.

BESOFFENER

Yeah!

Der Besoffene verwandelt sich in Super-Alki inklusive Cape und stellt sich dem Verbrecher.

Weiter bin ich leider noch nicht.

4. Megan Fox spielt gefühlt immer dieselben Rollen, schließlich kann sie nicht anders, als immer das Gleiche zu machen.

5. Eines der Bücher, die ich in nächster Zeit unbedingt lesen möchte/sollte . Hm, ja, schwierig. Der Stapel an Büchern, die ich gerne lesen will, wird ja nicht kleiner, deshalb werde ich da jetzt kein bestimmtes rauspicken.

6. Das Überangebot an Serien einmal vernachlässigend, freue ich mich ja derzeit am meisten auf Season 2 von Better Call Saul. denn entgegen meiner vorherigen Bedenken, dass das Breaking Bad Spin Off zu sehr in die Comedyecke abdriften könnte, hat man hier wieder ein bisher vielversprechendes Drama geschaffen. Ich bin ja mal gespannt, wie man da zeitlich vorgeht und ob man sich irgendwann vielleicht sogar mit der Original-Serie überschneidet.

7. Zuletzt habe ich das Wochenende mal wieder so überhaupt nichts fertig gekriegt, was ich mir vorgenommen hatte und das war scheiße, weil die Deadlines für ein oder zwei Projekte gefährlich nahe rücken. Nächstes Wochenende ist mal wieder alles gestrichen, was nicht mit dem Schreiben zu tun hat.

Media Monday #175

Der Horrorctober ist vorbei und ab jetzt geht es wieder zurück zum üblichen Ablauf hier auf dem Schrottplatz. Den Anfang macht der neue Media Monday.

 

1. Horrorctober und Halloween sind vorbei: Meine Horrorfilm-Entdeckung des Jahres ist äh, ja, schwierig. Ich habe ja bewusst eigentlich nur Müll rausgesucht. Der einzige Film, den ich noch nicht kannte und der nicht totaler Schrott war, war eigentlich Planet Terror, den ich durchaus unterhaltsam fand. Ein Meisterwerk ist das aber auch nicht gerade.

2. Hingegen All Cheerleaders Die war eine echte Enttäuschung, denn ich erwarte ja von solchen Müllfilmen nicht viel, aber wenn sie einfach nur langweilig sind, ist das ein absoluter Todesstoß. Nebenbei muss mir mal irgendjemand erklären, warum das Teil als Horrorcomedy gilt. Ich habe da absolut keinen Gag drin finden können. Nicht mal nen schlechten.

3. Im November freue ich mich am meisten auf Interstellar , weil mich Christopher Nolan bisher nie enttäuscht hat und auch dieser interessant werden dürfte.

4. ______ fand ich früher echt klasse, würde ich mir aber heut nicht mehr ansehen, weil ______ . Fällt mir nix ein. Was ich damals mochte, mag ich auch heute noch. Und sei es nur aus Nostalgie-, oder Trashfaktorgründen

5. Es ist mir echt ein Rätsel, wie ______ gefilmt werden konnte, denn schließlich ______ . Äh, nee. Wird doch alles mit Kameras gefilmt, oder?

6. Jetzt, wo es kälter und ungemütlicher draußen wird, habe ich mir vorgenommen, daheim bei meinen ganzen Schreibprojekten endlich mal voran zu kommen. Roman und so, ihr wisst schon.

7. Zuletzt gesehen habe ich nach Ewigkeiten mal wieder Hitchcocks Die Vögel und das war mal wieder unterhaltsam, weil ich Hitchcocks Stil mag. Allerdings sieht man dem Film natürlich sein Alter teilweise ganz stark an, was einen schon etwas rausreißen kann. Trotzdem immer noch ein sehr guter Film.

Media Monday #169

Irgendwas mit Medien am Montag. Wie immer.

 

1. Diese ganzen Streifen, die nach zwanzig Jahren Pause eine Reihe fortsetzen, wie Indiana Jones oder Stirb Langsam ist ein sind erschreckend schwacher Filme, wenn man berücksichtigt, dass die Originale quasi Klassiker sind und oft die selben Leute am Werk sind, die eben diese Klassiker gemacht haben. Was zur Hölle läuft da eigentlich verkehrt, dass es die Typen dann nicht mehr hinkriegen, nen gescheiten Film zu produzieren?

2. Jüngst habe ich nach vielen Jahren einmal wieder Hitchcocks Rope, bzw. Cocktail für eine Leiche gesehen und muss sagen, dass der Film nix von seinem Unterhaltungswert eingebüßt hat. Allerdings habe ich mal gelesen, dass Hitchcock ursprünglich vorhatte, den Mord nicht zu zeigen, und so den Zuschauer im Dunkeln zu lassen, ob wirklich eine Leiche in der Truhe liegt. Hätte ich ja irgendwie cooler gefunden.

3. House Of Cards ist eine dieser Serien, die ich mir schon längst hätte angesehen, wenn ich mehr Zeit hätte. Aber läuft ja nicht weg.

4. Für meine private (Medien-)Sammlung möchte ich unbedingt keine Ahnung, mehr Filme haben? Was bestimmtes fällt mir da gerade nicht ein. Vielleicht irgendeine Serienbox, aber auch da habe ich gerade nix bestimmtes im Kopf.

5. Ein völlig zu Unrecht viel zu unbekannter Romanheld ist wohl einer, den ich auch nicht kenne.

6. ______ hätte genauso gut ein Theaterstück sein können, ______ . Ich habe keinen Plan. So ziemlich alles, was sich auf einen Raum beschränkt. Aber das sind ja dann auch meistens ursprünglich schon Theaterstücke gewesen.

7. Zuletzt gelesen habe ich Jodi Picoults Kurzgeschichten Where There’s Smoke und Larger Than Life und das war interessant , weil es die Vorgeschichten zu einem kommenden Roman sind, beide aber vom Stil her sehr unterschiedlich sind und ich jetzt schon irgendwie gespannt bin, wie dass dann im Roman zusammenpasst.

Media Monday #168

7 Fragen, 6 Antworten. Medienmontag, ist klar, ne?

 

1. Die Pate Trilogie war mir persönlich deutlich zu langatmig einfach weil irgendwie kaum was passiert. Klar, die Filme sind verdammt gut, aber ich könnte mir die nicht alle am Stück geben ohne irgendwo in der Mitte einzupennen.

2. Fragwürdige Moral ______ . Fällt mir nix zu ein.

3. 50 Shades Of Grey würde ich schon aus Prinzip nicht schauen/lesen, denn es ist wohl ziemlich beschissen geschriebener Scheiß, der eigentlich nur die Lust auf Sex und Gewalt ausnutzt, um damit schnelle Knete zu machen. Leider geht dieser Plan natürlich auch voll auf.

4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film, gibt es nichts effektiveres als ______ , denn ______ . An sich nicht möglich. Alles schon gesehen, Grenzen gibt es ja heutzutage sowieso überhaupt keine mehr.

5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie eine bessere Puppenshow geben als Die Muppet Show, schließlich funktioniert der Anarchohumor und das pure Chaos bis heute und ich plädiere auch weiterhin für eine Rückkehr ins TV.

6. Warum gibt eigentlich nicht mehr Romane, die sich um Sex und Gewalt drehen, wie 50 Shades Of Grey? Normalerweise wird ein erfolgreiches Konzept doch immer direkt schlecht kopiert, von anderen Möchtegernautoren, die nur auf die schnelle Kohle aus sind. Oder ist das nur so, wenn der Autor des Originals nicht auch nur geldgeil ist?

7. Zuletzt gesehen habe ich ein paar Alfred Hitchcock Filme und das war vom Feinsten , weil Hitchcock eben. Der Mann hatte es nun mal drauf, auch wenn letztlich nicht alles Klassiker sind, aber die Meisten dann eben doch.

Nutzloses Filmwissen #2

Weitere Filmfakten, die kein Mensch wissen muss. Aber schaden kann es auch nicht.

Der Sturm in Jurassic Park ist teilweise echt, weil ein Hurrikane die Dreharbeiten unterbrach und man das Chaos gefilmt hat. Steven Spielberg hat seinen Kameramännern scheinbar einiges abverlangt. „Ich will nicht da raus, Mr. Spielberg.“ „Schnauze. Zieh dir ne Plastiktüte über den Kopf und pass auf herumfliegende Bäume auf, dann passiert dir nix.“ – Mögliches Zitat während der Dreharbeiten

Der leider kürzlich verstorbene Richard Attenborough war der einzige Darsteller, der während des Hurrikans in seinem Hotel blieb und den ganzen Sturm über geschlafen hat. Auf die Frage, wie er bei dem Wetter pennen konnte, antwortete er, dass ihn das nicht schocken kann, immerhin hat er den „Blitz“ überlebt.

Ebenfalls um Stürme geht es in Twister, dem ersten Film der auf DVD veröffentlicht wurde und der letzte den es auf HD-DVD gab. Ich bezweifle einfach mal, dass er großartig für den Erfolg von ersterem verantwortlich war. Aber vielleicht für den Untergang des zweiten.

Die berühmte fliegende Kuh war ursprünglich ein CGI-Zebra aus Jumanji. Da man nicht wusste, was für ein Geräusch ein Zebra von sich gibt, hat man es in eine Kuh geändert, schätze ich. Wie zur Hölle macht eigentlich ein Zebra?

Der Bundesstaat New Hampshire, in dem der Film Jumanji gedreht wurde, hat keinen einzigen Zoo. Kein Wunder, dass die Tiere alle computeranimiert waren.

Noch mit echten Tieren gearbeitet hat Alfred Hitchcock. Die Möwen in die Vögel wurden dabei mit Whiskey beruhigt. Viele starben indem sie verwirrt vor Mauern flogen, andere gründeten wahrscheinlich eine Selbsthilfegruppe.

Media Monday #154

Auch an Pfingsten gibt es den Media Monday.

 

1. Filme werden für das Kino gemacht – sagt man ja so schön. Doch dann gibt es da ja auch noch Fernsehfilme. Die zeichnen sich für mich zuvorderst dadurch aus, dass mir keiner einfällt, den ich gesehen habe. Kommen die nicht alle auf Sat 1?

2. Als Literatur kann man ja vieles bezeichnen. Für mich macht es keinen Unterschied, ob es hohe Literatur ist, ein Groschenroman, oder ein Sachbuch. Was mir gefällt, gefällt mir, was nicht, äh, nicht. .

3. Übermächtige Helden, die nicht sterben zu können scheinen sieht man mittlerweile in jedem zweiten Film, weshalb diese kaum noch spannend sind. Klar, auch die früheren Blockbuster liefen nach ähnlichem Schema ab, aber zumindest schienen Helden damals verletzlicher zu sein. Gutes Beispiel: Stirb Langsam.

4. Nicht, dass man den Namen des Kameramannes kennen müsste, aber gerade Kein Einziger ist mir im Gedächtnis geblieben ob der ungewöhnlichen Blickwinkel und des einzigartigen Looks, denn ich sehe auch alles, wenn die Kamera ganz normal gehalten wird. Das Einzige was mir dazu einfällt, ist, dass Alfred Hitchcock gerne mit Kameratechniken rumexperimentiert hat, aber der war ja sowieso bei allem visionär.

5. Animes interessieren mich nicht .

6. Mobile Games – sprich Apps – zu aktuellen Kinofilmen interessieren mich noch weniger .

7. Zuletzt gesehen habe ich The Mystical Adventures of Billy Owens und das war unfassbar fürchterlich , weil es für meinen Blog war. Coming Soon…