Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Ben Affleck

Historisch akurate Kampfflugattacken vor pazifischen Sonnenuntergängen

Wisst ihr noch damals, als alle Ben Affleck kacke fanden? Also, bevor er anfing, gute Filme zu drehen und zu Batman wurde? Nein. Aber ihr wisst bestimmt noch, wie Cuba Gooding Jr. als einer der besten Darsteller seiner Generation galt. Bevor er nur noch in halbgarer Grütze mitspielte. Nein? Aber ihr wisst sicher noch, wie alle Michael Bay total zum kotzen fanden, weil er nur Scheißfilme machte. Also gestern. Einen dieser Scheißfilme gibts heute hier. Vielleicht ist es sogar das Paradebeispiel für Michael Bay Bullshit. Es gibt sogar einen Song darüber: „I miss you more than Michael Bay missed the mark when he made …“

PEARL HARBOR – USA – 2001 – 183 Min.

183 Minuten? Was habe ich mir da bloß wieder angetan? Wieso ist der Scheiß so unfassbar lang?

Kids being kids. Also spielen sie Krieg. Wie die Erwachsenen halt, nur dass die noch nicht gerafft haben, dass es irgendwann kein Spiel mehr ist. NAchdem sie ein altes Flugzeug gestartet haben – das nebenbei ganz Michael Bay untypisch nicht in dreißig Explosionen zu Grunde geht – gibts erst mal Senge von Papa.

Jahre vorher … oder nachher … oder am gleichen Tag woanders … ich habe keine Ahnung. Jedenfalls fliegen Josh Hartnett und Ben Affleck ein bisschen rum und spielen „Chicken“ mit den Militärflugzeugen, wie man das eben damals gemacht hat. Was aber viel wichtiger ist: Wer noch dachte, dass Michael Bay zwar schlimm ist, aber er bestimmt zumindest einen brauchbaren Cast hat, dann kann ich nur sagen: Nein. Affleck okay. Hartnett nee. Alec Baldwin als Major Irgendwas na ja. Beckinsale als Krankenschwester geht nur, wenn sie nuttig ist, ist sie aber nicht. Jennifer Garner als Krankenschwester geht nicht mal nuttig. Bleiben Jon Voight und Cuba Gooding Jr. der hier logischerweise nur besser sein kann, als auf seiner Schwulenkreuzfahrt ein Jahr später.

So, dann mal zur Story: Affleck ist ein Analphabet. Nein, er schiebt sich keine Buchstabensuppe in den Arsch, er kann nicht lesen. Nurse Beckinsale lässt ihn aber durch, weil sie sowas von feucht wird, dass sie komplett vergessen hat, wie man „Nimm mich hier und jetzt“ buchstabiert. Nach etwas Rumgeturtel und Affleck der sich am laufenden Band zum Honk macht, wird rumgeknutscht. Ich würde ja jetzt gerne sagen, dass die Lovestory damit beendet ist, aber ich gucke den Schinken hier nicht zum ersten Mal, also bin ich genau so enttäuscht wie ihr.

Alle anderen Krankenschwestern suchen sich auch was zu ficken auf der Megasause, die am Abend stattfindet. Nur Hartnett kriegt nichts ab, weil er von seinem Daddy andauernd verdroschen wurde. So zumindest die Erklärung von Affleck. Ach nebenbei: Ich verzichte hier auf die Namen der Charaktere, da ich mir die eh nicht merken kann. Ich meine, was für ein bekackter Name ist bitte „Rafe“? Klingt wie ein zugespackter Loveparadebesucher, der auf dem Boden rumkrabbelt, um nach Ecstasytabletten zu suchen.

Rafeleck verklickert Beckinnurse dann, dass er in den Krieg geht, weil er Bock hat. Wenn das mal nicht ein guter Grund ist, sich den Arsch wegschießen zu lassen, dann weiß ich auch nicht. Der einzig bessere Grund wäre gewesen, wenn ihn sein Vater immer verdroschen hätte. Aber das hat ja schon Hartnett für sich beansprucht. Der zieht übrigens nicht in den Krieg, sondern steht nur doof am Bahnsteig rum.

Währenddessen in Japan: Watashi wa keikaku ga arimasu …

Affleck, Hartnett und die Krankenschwestern kommen jeweils an ihrem neuen Arbeitsplatz an. Affleck fliegt, Beckinsale sitzt am Strand und guckt aufs Meer, Hartnett ist … auch irgendwo.

In Pearl Harbor denken alle, dass sie absolut sicher sind. Nur einer muss natürlich immer aus der Reihe tanzen und allen den Spaß verderben.

Währenddessen in Japan: Jōhō teikyō-sha o yobidashimasu …

Ben Affleck stürzt ab. Damit könnte der Film natürlich vorbei sein, aber ich sehe den Film nicht zum ersten Mal … ach, das hatten wir ja schon.

Beckinsale fragt eine ihrer Freundinnen, was jeder der diesen Film sieht, fragen will: „Could you be anymore boring?“ Die Antwort ist: Nein.

Cuba Gooding lässt sich im Boxring vermöbeln, dreht dann den Spieß um und lässt sich nach seinem Sieg von Schwester Becki verarzten. Die kriegt anschließend von Hartnett die Nachricht von Afflecks Abschmierer. Ach verdammt, ich hab ja schon verraten, dass er überlebt hat. Jetzt ist die ganze Dramatik im Arsch.

Währenddessen in Japan: Watashitachi wa sorera subete o koroshimasu …

Hartnett und Becki werden natürlich langsam geil aufeinander. Hartnett zeigt ihr sogar den Sonnenuntergang über Pearl Harbor aus dem Flieger. Eigentlich fehlt nur noch eine Fickszene im Flugzeug, während sie in den Sonnenuntergang fliegen. Dann wäre der Film auch in einer erträglichen Länge. Aber ich sehe den Film nicht zum ersten Mal … Eine erträgliche Länge zeigt Hartnett der Beckenverkäuferin dann in einem selbstgebauten Deckenfort. Troy und Abed wären stolz.

Währenddessen in Japan: Yoi hikō. Konichiwa bitches.

Affleck is back. Becki flennt, weil sie mit Hartnett gepennt hat. Die Schlägerei der beiden lässt natürlich nicht lange auf sich warten.

Und da fliegen die Japaner. Schön gestaffelt nach Pearl Harbor. Da ist nebenbei auch noch Koch Cuba Jr. den man seit seinem Boxkampf vor einer Stunde nicht mehr gesehen hat. Oscarwürdige Leistung hier in diesem Cameo, würde ich sagen. Und alle anderen sind natürlich auch da. Außer Hartnett und Affleck, die hocken irgendwo im Auto rum.

Und jetzt ist Michael Bays großer Moment gekommen, denn allles fliegt in die Luft und überall wird rumgeballert und es gibt überflüssige Kamerafahrten und die Physik aller vorhandenen Objekte wird außer Kraft gesetzt und Menschen laufen durcheinander und bekackte Dudelmusik dudelt überall. Halt alles, was ein schlechter Michael Bay Film braucht. O, und natürlich Cuba Gooding am Flakgeschütz, der noch mal 30 Sekunden Screentime bekommt, um böse Japsen wegzuballern. Damit erhöht sich seine Screentime in diesem Film auf ungefähr 5 Minuten. 5 Minuten von 183. Wen wundert es da noch, dass der Typ komplett in der Versnkung verschwand.

Affleck und Hartnett kommen derweil dann mal am Flugfeld etwas abseits von Pearl Harbor an und Affleck kann endlich wieder fliegen. Wenn der Film nicht so realistisch wäre, würde Affleck natürlich jetzt einfach im Alleingang alles wegballern. Aber da Realismus hier ganz groß geschrieben wurde, fliegt Hartnett auch mit und man macht zu zweit alles platt. Okay, sie kriegen auch etwas Hilfe von den Bodentruppen, aber insgesamt gesehen erlegen sie die komplette Fliegerstaffel der Japaner, die gerade ganz Pearl Harbor zerbombt hat, mit ungefähr 12 Leuten. Sie spielen sogar „Chicken“ mit den Japanern, die als Kamikazeflieger bekannt waren. Und gewinnen. Ja, hier ist alles so nah an der Realität, dass man an den Geschichtsbüchern zweifeln muss.

Präsident Jon Voight erklärt Japan den Krieg und will zurückschlagen. Und zwar richtig. Keine Kindergartenkacke. So richtig wegbomben will er die Japsen. Und was macht man, wenn die Japaner einen Marinestützpunkt der Amerikaner angegriffen haben? Man plant eine halbe Stunde lang den Megasuperübergegenschlag und zerbombt … ein größtenteils menschenleeres Industriegebiet. Wenn der FIlm nicht so relaistisch wäre, hätte man sich hier sicher was spektakuläreres ausdenken können. Aber man wollte wohl die Historie nicht verfälschen. Schließlich hat man hier immer noch einen Anspruch zu erfüllen.

Nach dem erfolgreichen Bombardement stürzen Affleck und Co. irgendwo im japanischen Dschungel ab und werden von gefühlt tausend Japanern erwartet, die dann von einem abstürzenden Flugzeug erschossen werden.

AMERICA! FUCK YEAH!!!

Und dann werden sie alle gefangen genommen. Aber natürlich können sie sich alleine befreien und alle Japsen umnieten.

AMERICA! FUCK YEAH!!!

Aber Hartnett hats erwischt. Und er wird Vater. Aber wen interessiert das schon, wo er doch als echter Held gestorben ist. Für seine Kameraden. Für die Marine. Für

AMERICA! FUCK YOU!!!

AND MICHAEL BAY TOO!!!

Ich gehe Japanisch lernen. Konichiwa Bitches!

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Dieser Film darf nie passieren #2

Back by popular demand. Nachdem der erste Teil so gut ankam – und ich mir glücklicherweise eine Möglichkeit der Fortsetzung offen gehalten habe – geht es jetzt weiter mit unser aller Lieblings-Cyborg-Jägern.
Während ich mir beim Vorgänger noch Gedanken gemacht habe, wollte ich hier dem Stil einer Fortsetzung treu bleiben, und habe das ganze in einer Stunde zusammengefuckelt. Na dann, viel Spaß.

FILMSCHROTT Presents

A BAY/EMMERICH PRODUCTION

Til Schweiger Megan Fox

NEW YORK HEAT

New York, die Stadt der … die Stadt des … die Stadt, die, äh … New York, die Metropole. So. Die Stadt ist belebt. Überall ist was los. Viele Menschen. Viele Gebäude. Viele Taxis. Streunende Hunde. Streunende Katzen. Streunende Penner. Alles was dazu gehört, eben.

Jack Jackson und Joan Jones ignorieren diesen Trubel momentan. Denn sie sind im Bett und machen das, was man da eben so macht. Schlafen. Nach den Vorkommnissen aus Teil 1, sind sie vom Dienst suspendiert. Man hielt es nicht für angemessen, sie weiter zu beschäftigen, nachdem sie indirekt für die Versenkung von Hawaii verantwortlich waren. Trotzdem können sie es sich noch leisten in einem Bonzenappartement mitten in Manhattan zu wohnen.

Der Wecker klingelt, was den üblichen Tagesablauf der beiden, bestehend aus Aufstehen, Frühstücken, vor dem Fernseher rumgammeln, sich rumzoffen und Versöhnungssex, in Gang bringt.

Das Meer. Es rauscht. Es wellt. Es macht eben das, was das Meer so macht. Mitten im Meer befindet sich eine kleine Insel. Am Strand dieser Insel steht eine Frau. Ihr bekiffter Blick lässt vermuten, dass sie einige fragwürdige Pflanzen auf der Insel gefunden hat. Aber es handelt sich nur um Kristen Stewart aus Teil 1, die auf das Meer hinausblickt.

Auf dem Meeresgrund liegt das Wrack eines Tankers. Fische schwimmen herum. Haie fressen die Fische. Ein Wal frisst die Haie. Der Wal wird von einem Laser zerfetzt. Drei metallene Gestalten laufen durch die Blutwolke.

Am Strand gehen sie an Land. Kristen Stewart schneidet sich ein Stück Haut ab und reicht es rum. Bei der Berührung der Haut, nehmen die Cyborgs wieder ihre menschliche Gestalt an. Arnie, Affleck und Diesel. „We are back“, sagt Schwarzenegger. Gemeinsam latschen sie in den Dschungel.

Schweiger kauft sich was zu saufen. Ein Dieb will eine Palette des feinsten, roten Tropfens aus dem Tetra Pak stehlen, aber Jack haut ihn um und säuft sich den Wein selber rein. Die Cops kommen und wollen den jungen Typen verhaften. Aber Jack meint, dass er sich um den Jungen kümmern wird. Er braucht nämlich einen Saufkumpanen. Natürlich erzählt er das den Bullen nicht. Der Name des Jungen ist Mark Marks, gespielt von Zac Efron. Die beiden gehen zu Jacks Wohnung. Joan ist angepisst, was Megan Fox dadurch darstellt, dass sie eine Tür knallt. Zu keiner Zeit ist eine Kamera auf ihr Gesicht gerichtet, weil sonst jeder sehen würde, dass sie gar nicht wütend ist.

Am Strand segelt ein Schiff davon, dass die Cyborgs kurzerhand gebaut haben. Ja, die können das. Was meint ihr, wie einfach es ist, mit nem Laser Holz zu bearbeiten?

Abend in der Stadt. Die Alkoholvorräte sind aufgebraucht. Mark erzählt, dass er auf der Straße lebt, seit er von zu Hause abgehauen ist. Charakterbeschreibung abgehakt. Mehr wird nicht kommen.

Joan guckt aus dem Fenster zum Mond und stellt fest, dass es so aussieht, als würde sich auf ihm etwas bewegen. Foreshadowing. (Diese Szene wurde noch schnell von einem Praktikanten ins Drehbuch gekritzelt.)

15 Minuten des Films rum und noch keine Explosion. Das muss sich ändern. Die Cyborgs erreichen mit ihrem Schiff die Stadt und lasern alles weg. Chaos, Explosionen, schreiende Menschen, bellende Hunde, miauende Katzen, rülpsende Penner. Alles was dazu gehört.

Die Geräuschkulisse geht auch an Jack, Joan und Mark nicht vorbei. Fox guckt aus dem Fenster und weiß sofort: „They’re back.“ Glücklicherweise haben sie ein riesiges Waffenarsenal im Hinterzimmer. Bewaffnet bis an die Zähne stürmen sie die Straße. Mark hat ebenfalls eine Knarre gekriegt. Natürlich kann er damit umgehen, weil er es einfach kann.

Stewart macht den anderen Cyborgs klar, dass es ihr Ziel ist, Kontakt mit ihren Leuten aufzunehmen. Arnie hat den Plan. Telefonzelle!

Der Mond. Er leuchtet. Er … ach, lassen wir das. Der Mond macht ja ohnehin nicht wirklich viel. Auf dem Mond parken einige Raumschiffe und überall laufen Leute rum. Es handelt sich natürlich um Cyborgs. Einer von diesen geht an sein Telefon.

Nach dem Gespräch brechen die Raumschiffe auf.

In der Stadt laufen Jack (wieder völlig nüchtern), Mark (nüchtern wie eh und je) und Joan (spielend, als wäre sie zu besoffen, irgendwas zu raffen, wie immer) durch die Stadt und finden die Cyborgarmee.

Balleraction. Wuhu! Arnie schmeißt erst mal die Telefonzelle nach den Bewaffneten. Die weichen aus und eröffnen das Feuer. Laserstrahlen fliegen durch die Luft. Einer davon erwischt einen Transporter voll mit Gasflaschen. Diese wirbeln unkontrolliert durch die Gegend und erwischen Diesel, der dadurch seinen Kopf verliert und explodiert. Die restlichen fliegen in Autos, Schaufensterscheiben und anderes Gedöns, und bringen alles zur Explosion.

Die Raumschiffe fliegen über irgendein Land hinweg und ballern aus allen Rohren. Viel Boom Boom und so.

Jackson, Joan und Marks haben sich hinter einigen Autos verbarrikadiert. Stewart, Arnie und Affleck zielen, wollen feuern, aber … eine Gruppe von Pennern, die ihr Territorium verteidigen wollen, bewerfen sie mit Bierflaschen.

Der Präsident (Eddie Murphy) wird über die Lage in Kenntnis gesetzt. Er muss eine Entscheidung treffen. Der böse Army-General, der niemals fehlen darf, überredet ihn dazu, die Raumschiffe mit Atomraketen wegzuballern.

In der Stadt wurden die Penner ausgeschaltet, aber Jack, Joan und Mark haben die Möglichkeit genutzt, um zum Hafen zu fliehen. Der Plan ist, die Cyborgs raus aufs offene Meer zu locken und sie da endgültig auszuschalten. Wie? Weiß keiner. Sie kapern ein Schiff, das zufällig rumsteht, und fahren los.

Die Cyborgs nehmen in ihrem selbstgebauten Schiff die Verfolgung auf.

Joan und Mark schauen sich auf ihrem Schiff um, während Jack das Teil fährt. In Containern lagern verschiedene Chemikalien.

In New York geht alles zu Bruch, was da ist. Hochhäuser stürzen ein. Autos fliegen durch die Gegend. Cyborgs und Raumschiffe ballern einfach alles nieder. Der Atomraketenangriff bringt nicht den gewünschten Erfolg. Präsident Murphy ist nicht erfreut und kackt den Militärfritzen an, der diese grandiose Idee hatte. Der hat Plan B. Napalm. Murphy meint aber, dass die Viecher scheinbar aus Metall sind. Commander Planlos entgegnet, dass auch Metall bei großer Hitze schmilzt. Präsideddie lässt sich überzeugen.

Die Cyborgs holen das Schiff ein und entern den Kahn. Hier bietet sich ein Oliver Kahn Cameo an, aber den Schreibern fiel nix ein. Jedenfalls latschen die Cyborgs über das Deck und suchen nach den Verfolgten. Diese haben sich versteckt. Die Cyborgs entdecken einen offenen Container und betreten ihn. Die Verfolgten schwingen sich an Ketten vor den Container und eröffnen das Feuer. Die Kugeln richten zwar bei den Cyborgs keinen Schaden an, aber durchlöchern die Fässer im Container. Die Salzsäure fließt aus den Fässern und löst langsam das Metall auf, aus dem die Cyborgs bestehen. Der Container wird verschlossen, das Cyborgschiff geentert und man fährt zurück.

Joan blickt in den Himmel. Über ihnen schwebt das Mutterschiff. Joan schaut ihre Mitstreiter an und erklärt, dass die einzige Möglichkeit, die Cyborgs aufzuhalten, die ist, das Mutterschiff zu zerstören, weil es als Datenquelle aller Kampfroboter dient. Woher sie das weiß? Das will auch Jack wissen. Joan nimmt ein Messer, das sie zufällig dabei hat und schneidet sich den Arm auf. MEGATWIST! Sie ist ebenfalls ein Cyborg from Outer Space. Sie ist vor Jahren auf der Erde abgestürzt und hat sich an die Menschen gewöhnt und sie lieben gelernt. Vor allem Alki-Jack.

10 Minuten lange Zerstörungsorgie in New York. Brücken begraben Autos unter sich. Scheiße explodiert am laufenden Band. Ein Tornado … taucht ausnahmsweise nicht auf. Stattdessen gibt es Blitze schleudernde Kampfroboter, die zerlegen, was die Cyborgs stehen lassen. Der Napalmangriff verpufft. Naja, nicht ganz, denn kaum ein Mensch überlebt das Geschehen. Die Cyborgs ballern munter weiter. Nur einer geht drauf, weil er von einer Autobahnbrücke begraben wird, nachdem das Feuer langsam die Stützpfeiler weggeschmolzen hat.

Jack und Mark wollen Joan helfen, das Mutterschiff zu zerstören. Die hat einen Plan. Einen Computervirus einspeisen, indem sie in das Herz des Schiffs gelangt. Jack will wissen, wie sie das anstellen will. Die Antwort liegt auf der Hand. Natürlich kann sich jeder Aliencyborg teleportieren. Das wird dann auch direkt demonstriert und die drei landen im New Yorker Appartment, das noch völlig intakt ist. Scheinbar ist es von einem Schutzschild gegen Atom- und Napalmangriffe umgeben.

Joan tippst an ihrem Laptop rum und hat den Virus fertig geschrieben. Sie verabschiedet sich, in einer herzzerreißenden – oder Würgreiz erzeugenden, je nach Ansicht – Szene, mit einem Kuss von Jack. Sie wird nicht zurückkehren, denn alle Cyborgs werden verrecken, wenn sie ihren Plan in die Tat umsetzt. Auch sie. Jack will sie aufhalten, aber sie muss es tun und bla. Sie beamt sich davon. Jack und Mark schauen sich an und treffen die stille Übereinkunft, alles wegzuballern, was mechanisch ist. Sie stürmen aus der Tür und cut …

Joan ist im Mutterschiff und trifft auf David Hasselhof, der den Angriff der Cyborgs leitet. Er quatscht Joan zu, dass sie eine von ihnen ist und so weiter. Die Andeutung, dass Joan die Seiten wechseln könnte, darf nicht fehlen, aber am Ende drückt sie natürlich auf Enter und speist das Virus ein. Brutzel flacker fling fling zosch und alle Cyborgs, Kampfroboter und Raumschiffe gehen zu Boden.

Jack und Mark stehen mitten in dem Chaos und sehen zu, wie um sie herum alles zusammenbricht. Sie werfen die Waffen weg und finden eine Flasche Schnaps in den Überresten eines Spirituosengeschäfts. Die Flasche wird geöffnet und die Siegesfeier kann beginnen.

Die Credits laufen runter, aber Moment. Da kommt noch was.

Auf dem Mond steht eine Gestalt in einem schwarzen Umhang und blickt zur Erde. Die Kamera zoomt auf sein Gesicht. Seine Augen glühen grün. Es ist ein Cyborg der neuen JCVD-Klasse.

Blogparade: Dieser Film darf nie passieren

Manchmal geht ja einfach die Fantasie mit einem durch und man stellt sich vor, wie toll ein Film doch sein könnte, wenn dies und jenes so und so passieren würde. Aber Oldboyrap will davon nix wissen. Denn er interessiert sich mehr dafür, was für uns das größte, auf Zelluloid gebannte, Grauen wäre. Dazu hat er sich ein paar Fragen ausgedacht, die es zu beantworten gilt. Aufmerksame Leser dieses Blogs werden allerdings festgestellt haben, dass ich hier nicht einfach über Filme schreibe. nein, hier gibt es immer den ganzen Film. Und da mache ich auch heute keine Ausnahme.

FILMSCHROTT presents

A Bay/Emmerich Production

Til Schweiger Megan Fox

HAWAII HEAT

Arnold Schwarzenegger Vin Diesel Ben Affleck Steven Seagal

Kristen Stewart Paris Hilton Robert Pattinson & Adam Sandler

With Special Appearances by:

Lady Gaga Britney Spears Justin Bieber & Miley Cyrus

Original Score by:

The Guys who made the Piranhaconda-Soundtrack

Screenplay by:

The Guys who write all Michael Bay and Roland Emmerich Movies

Directed by Michael Bay & Roland Emmerich

Ein Stahlwerk irgendwo im Nirgendwo. In Käfigen sitzen irgendwelche Leute und machen nichts weiter, als, nun ja, sitzen. Mit Skimasken getarnte Typen tapern zwischen den Käfigen auf und ab und sehen unglaublich gefährlich aus, mit ihren AK-47s.

Draußen vor dem Werk fährt ein Polizeiaufgebot vor. SWAT und so. Aus einem der Autos steigen Til Schweiger und Megan Fox, die coole Sonnenbrillen tragen, damit man nicht so schnell bemerkt, dass sie nur einen Gesichtsausdruck drauf haben.

Eine vermummte Gestalt steht auf einem Gerüst und schaut auf die Käfige runter, als die Cops den Laden stürmen. Die Gestalt heut ab, während unten das Geballer startet. Schweiger und Fox verfolgen den Vermummten. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd holt Schweiger die Gestalt ein, reißt die Kapuze runter und entblößt Adam Sandler. Kurzer Faustkampf, aber Sandler kann sich den Vorteil sichern, indem er Schweiger die Sonnenbrille abnimmt, welcher dadurch geblendet ist, da sich seine Augen erst an das Licht gewöhnen müssen. Dadurch gelingt Sandler die Flucht, aber Fox wartet hinter der nächsten Tür und tritt ihm in die Eier. Sandler geht zu Boden, hat aber Plan B und holt eine Fernbedienung hervor. Er drückt einen Knopf und das Stahlwerk fliegt in die Luft. Sandler Schweiger und Fox natürlich nicht, denn sie waren draußen, ungefähr einen Meter von dem Werk entfernt. Und das reicht zum Überleben. Schweiger und Fox versuchen geschockt zu gucken, dann führen sie Sandler ab, während hinter ihnen das Werk zusammenfällt und abfackelt. Um den großen Twist anzukündigen stößt eine Hand aus einem brennenden Metallhaufen im zerstörten Stahlwerk.

Drei Jahre später ist Adam Sandler aus dem Gefängnis ausgebrochen. In Hawaii hängt ein Atomphysiker (Steven Seagal) mit seiner Tochter (Paris Hilton) rum und wird entführt. Die Polizeichefin (Kristen Stewart) ist überfordert, guckt bekifft wie immer, und fordert Hilfe aus New York an. Natürlich werden Jack Jackson (Schweiger) und Joan Jones (Fox) zur Hilfe geschickt. Diese haben aber den Vorfall vor drei Jahren noch nicht ganz verdaut. Jack ist ein Alki, Joan abhängig von Nikotinkaugummis. Das muss dann aber auch an Charakterentwicklung reichen.

John Johnson (Sandler, der ja nur an Orten dreht, an denen man ganz toll Urlaub machen kann) hängt in einer Höhle ab und erfährt von der Ankunft der Detectives. Deshalb schickt er sein Actionteam, bestehend aus Arnold Schwarzenegger, Vin Diesel und Ben Affleck los, um diese gebührend in Empfang zu nehmen.

Joan und Jack kommen in Hawaii an, werden mit Blumenkränzen behangen und fahren los, um sich mit der Polizeichefin zu treffen. Weit kommen sie aber nicht, denn das Killerkommando kommt in einem Panzerwagen angefahren und ballert alles nieder, was irgendwie in der Nähe ist. Nach einer Verfolgungsjagd, bei der gefühlt 800 Autos, 200 Kleinbusse, 42 LKW und 1 Hubschrauber geschrottet wurden, können Jack und Joan entkommen.

John labert den Atomphysiker dicht und erklärt seinen Plan. Der Physiker soll eine Atombombe für ihn bauen, die er unter einem Vulkan zünden will, um diesen dadurch zum Ausbruch zu bringen, und dadurch Hawaii in Flammen aufgehen zu lassen. Der Physiker wehrt sich anfangs, aber als John seine Tochter bedroht, macht er sich dann doch an die Arbeit.

Thomas Thomson (Robert Pattinson) plant ein großes Benefizkonzert, an diesem Abend. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und die Besucher stehen bereits Schlange. (Oh, das reimt sich.)

Jack und Joan kommen beim Polizeirevier an. Jack geht noch kurz zum Kiosk nebenan, um sich was zu Saufen zu holen. Joan wechselt ihr Nikotinpflaster. Die Polizeichefin erklärt die Lage und die Detectives machen sich auf den Weg zum Hotel, aus dem der Physiker entführt wurde.

John ist nicht begeistert, als ihn Affleck darüber in Kenntnis setzt, dass die beiden entkommen sind. John schickt die Killer ebenfalls zum Hotel, weil er vermutet, dass die Detectives dort mit ihrer Arbeit beginnen.

Dort erkunden Jack und Joan gerade das Zimmer der Entführten. Die Killerbrigade kommt vorbei und macht Kleinholz aus dem Laden. Jack und Joan klettern aus dem Fenster und aufs Dach des Gebäudes. Die Killer verfolgen sie. Jack gerät in einen Faustkampf mit Schwarzenegger, der damit endet, das beide vom Dach fallen. Schweiger kann sich aber natürlich an der Hauskante festhalten. Schwarzenegger fällt, ruft noch kurz „I’ll be back!“ und landet unten auf einem Nitroglycerintransporter. Die Explosion zerlegt den halben Häuserblock.

Joan zieht Jack hoch. Aber keine Pause für die Helden, denn Affleck wirft Molotowcocktails. Jack zieht seine Waffe und schießt, in bester Scharfschützenmanier auf Afflecks Arm, der dadurch eine der Flaschen fallen lässt und in Flammen aufgeht. Nachdem er vom Dach gefallen, und auf einem Heuwagen gelandet ist, der brennend in einen Supermarkt fährt, findet Joan sein Handy.

Steven Seagal kommt mit einem Kampfjet angeflogen und ballert aus allen Rohren. Jack und Joan fliehen über einige Dächer. Jack findet eine Axt und hackt damit eine Werbetafel um, die auf den Kampfjet fällt, der dadurch in einen Häuserblock segelt und explodiert.

Joan checkt das Handy und findet heraus, dass der Entführer beim Vulkan ist.

Thomas ist nervös, weil sein Hauptact noch nicht da ist. Das Konzert beginnt, mit Miley Cyrus Musik, die in den folgenden Szenen den Soundtrack stellt.

John steht auf dem Krater des Vulkans und schaut auf Hawaii herab. Die Detectives kommen vorbei und wollen die Entführten wieder haben. John hat keinen Bock drauf und erklärt, dass dies alles eine Racheaktion ist, weil er der Entführer ist, den sie vor einigen Jahren eingebuchtet haben. Er ist aus dem Knast geflohen und hat diesen genialen Plan geschmiedet. Für Hawaii hat er sich entschieden, weil er Ukulelenmusik absolut zum kotzen findet. Er holt eine Fernbedienung aus der Tasche, mit der er die Bombe zünden kann. Er will den Knopf drücken, aber Schweiger zieht seine Knarre und erschießt ihn. Aber völlig unerwartet erklärt John, dass ihm Schweigers Waffen nix anhaben können, denn er und seine Killertruppe sind Cyborgs aus dem Weltall, die Menschen etführen, um diese zu studieren. Ein Analsondenjoke fehlt an dieser Stelle, weil niemand auf Sandlers Ideen beim umschreiben des Drehbuchs eingegangen ist.

Joan weiß, wie man mit Cyborgs umgeht und tritt Sandler wieder in die Klöten. Warum ihm das was ausmacht, weiß wohl nur er selbst. Joan stößt ihn in den Krater des Vulkans, aber Sandler ist cool, und drückt im Fall den Knopf, der die Bombe hochgehen lässt.

Joan und Jack fliehen vor dem ausbrechenden Vulkan. Mit einem Jeep heizen sie, von Lava verfolgt, durch die Walachei. Die Explosion hat zusätzlich ein Erdbeben ausgelöst, wodurch alles durch die Gegend fliegt. Durch den Elektromagnetischen Impuls der Atomexplosion, stürzen überall Helikopter und Flugzeuge ab. Ein Tornado reißt einige Häuser ein, weil noch Geld für Special Effects übrig war.

Beim Benefizkonzert performt Britney Spears gerade „Oops, I did it again“, was für den Rest des Films die musikalische Begleitung der Action bietet. Das Konzert endet allerdings in kompletter Zerstörung, als Panik ausbricht, und alles in Fetzen fliegt, da überall brennendes Gestein auf die Erde regnet. Jack und Joan ballern mit ihrem Jeep direkt durch das Chaos, überfahren einige Konzertbesucher und Justin Bieber. Dann stellt sich ihnen aber Lady Gaga in den Weg, die ihre Haut vom Arm reißt und eine Strahlenkanone präsentiert, mit der sie auf den Jeep feuert. Joan weicht einigen Schüssen aus und fährt Gaga über den Haufen. Der macht das zwar nix aus, aber sie wird von der Lava erwischt und schmilzt langsam dahin, wie Richter Doom bei Roger Rabit.

Man kommt zum Hafen, wo das reinste Chaos herrscht, weil jeder die Insel verlassen will. Boote, Schiffe und Gebäude gehen in Flammen auf, brechen vom Beben der Erde zusammen, oder werden von Tornados weggerissen. Joan und Jack schnappen sich ein intaktes Motorboot und hauen ab.

Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn Arnie, Affleck und Diesel sind wieder da, wenn auch etwas verbruzelt. Mit einem weiteren Motorboot nehmen sie die Verfolgung auf. Diesel springt auf Joan und Jacks Boot. Faustkampf, Jack schnappt sich eine Harpune, ballert Diesel das Ding in die Fresse, der vom Boot fällt und in die Motorschraube des Cyborgboots gerät. Dieses verliert die Kontrolle und fährt in einen Tanker, der zufällig da lang schippert. Megaexplosion auf dem Ozean, überall fliegt brennender Scheiß durch die Gegend und regnet auf Joan und Jack herab. Diese küssen sich, während im Hintergrund Hawaii im Meer versinkt, und fahren dann in den Sonnenuntergang.

Credits, doch es kommt noch was hinterher. Kristen Stewart hat überlebt und rudert auf einem Boot davon. Ein Shot auf ihr Gesicht und ihre Augen blitzen rot. Mit einer bekiff … äh, böse grinsenden Stewart endet der Film dann endlich.

Ich hoffe mal, dieser Text beantwortet soweit alle Fragen, aber eine bleibt natürlich offen. Also ich schätze, wenn ich dieses Machwerk gucken müsste, würde ich mein Leiden beenden, indem ich mich mit einem Filmnegativ selbst erdrossel. Spätestens nach der drohenden Fortsetzung, wäre das sowieso der letzte Ausweg.