Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Schrott Awards 2016

Zum zweiten Mal werden in diesem Jahr die Schrott Awards verliehen. Zur Feier des Tages haben sich einige illustre Gestalten angekündigt, die der großen Preisverleihung beiwohnen werden und dafür extra mit den, erneut von Erfinder Doktor Emil Braun zur Verfügung gestellten, Teleportern und Zeitmaschinen anreisen werden.

SCHROTT AWARDS 2016

Bereits anwesend ist natürlich unser Außenreporter am roten Teppich: Schrottexperte Thorsten Trümmer. Thorsten kannst du mich hören?

„Ja, kann ich. Im Gegensatz zu letztem Jahr tobt hier auch kein Schneesturm vor den Toren.“

Ja, ich weiß, das lief nicht so gut beim letzten Mal, aber dieses Mal ist es ja einigermaßen trocken.

„Und werden dieses Jahr auch Leute über den roten Teppich laufen, die ich interviewen kann? Oder stehe ich nur wieder hier rum, um dann später den Teppich aufzurollen?“

Nein, nein, dieses Jahr wird jemand über den roten Teppich laufen. Versprochen.

„Na gut. Ich bin bereit.“

Das sind wir auch, Thorsten. Deshalb geben wir auch erst mal auf den Schrottplatz, wo sich das Who-Is-Who des Filmschrotts bereits versammelt hat. Viel Spaß bei der Preisverleihung.

„Ladies & Gentleman, ihr Gastgeber des heutigen Abends:

Henry Blight Halicki!“

„Hallo Schrottfans und willkommen zu den zweiten Schrott Awards. Als ehemaliger Schrottplatzbesitzer und Autoverschrotter in meinen Filmen habe ich mich natürlich sehr gefreut, als die F.U.C.K.U. (Film Und Crap Kritiker Union, Anm. d. R.) mich fragte, ob ich nicht die große Preisverleihung moderieren will. Natürlich sagte ich direkt zu und fuhr erst mal ein paar Autos zu Schrott, damit wir daraus diese tolle Bühne bauen können. Kleiner Tipp: Bewegt euch nicht, wenn ihr hier drauf steht. Das ganze Gebilde ist doch recht wackelig. Und stört den Penner nicht, der in einem der Kofferräume schläft. Er hat eine Shotgun.“

Der erste Award für Stilvollstes Setdesign wird überreicht von Setdesigner Hans-Peter Gnoettgen, der bei so fantastischen Filmen mitgewirkt hat, wie … hier ist Hans-Peter!

„Sets. Sie lassen uns in eine Welt eintauchen, die wir nicht kennen. Und je realistischer sie aussehen, umso besser. Und deshalb baut keine Sau mehr Sets. Wie selbst Martin Scorsese weiß: Photoshop ist der neue heiße Scheiß. Niemand baut mehr Kulissen oder sucht ewig nach guten Locations, um einen Film zu drehen. Stattdessen erzeugen wir Realismus am Computer. Um diese Prozedur auch den Gästen näher zu bringen, die extra mit ihren Zeitmaschinen aus der Vergangenheit angereist sind, als Computer noch so groß wie Planeten waren, habe ich eine kleine Präsentation vorbereitet.“

Green Screen

„Alles beginnt mit einer Aufnahme vor einem Green Screen wie dem auf diesem Bild. Der Regisseur hat dabei natürlich schon im Kopf, vor was für einer Szenerie die Szene stattfindet. Ich habe mich für ein klassisches Beispiel entschieden: Titanic“

Hafen

„Dafür brauchen wir natürlich erst mal einen Hafen, ähnlich wie dieser hier.

Und dann natürlich die Titanic. Damals haben diese Trottel tatsächlich noch das Ganze Schiff nachgebaut. Was für eine Zeitverschwendung. Heute geht das in Sekundenschnelle. Man sucht sich einfach ein Bild der Titanic, oder einem Schiff, das so ähnlich aussieht und fügt es im richtigen Maßstab ein. Ungefähr so:“

Hafen

„Man kann den Unterschied kaum erkennen, nicht wahr? Wozu baut ihr Trottel also noch Sets?“

Das dürfte das erste Mal in der Geschichte der Filmpreisverleihungen sein, dass die Musik zum Verlassen der Bühne nicht für den Preisempfänger spielt, sondern bereits für den Preisüberreicher.

„Okay, okay, ich mache ja schon. Ausgezeichnet in der Kategorie „Völlige Zeitverschwendung durch das Bauen des Stilvollsten Sets“ ist: DIE SPIELZEUGEISENBAHN IN THE SEA SERPENT!“

Eigentlich sollte ein Zugführer den Preis entgegen nehmen, aber er arbeitet bei der Deutschen Bahn. Mit anderen Worten: Er hat Verspätung.

Nutzen wir also die Zeit, um mal zum roten Teppich zu schalten, wo Schrottexperte Thorsten Trümmer auf einen Gesprächspartner wartet. Thorsten, wie sieht es aus?

„Nun ja, bisher habe ich niemanden ans Mikrofon gekriegt. Aber auf der gegenüberliegenden Straßenseite haben sich ein paar Schwarze um eine brennende Mülltonne versammelt. Ich dachte, das wäre erwähnenswert, wo wir doch heute die goldenen Mülltonnen verleihen.“

Äußerst interessant, Thorsten. Wir schalten dann später noch mal zu dir. Jetzt geht es erst mal weiter auf der wackeligen Bühne mit Gastgeber HB Halicki:

„Als ehemaliger Schrottplatzbesitzer fühle ich mich hier natürlich absolut wohl. Ebenfalls wohl fühlt sich hier sicher ein Gewinner aus dem letzten Jahr. Hier um den nächsten Preis zu überreichen: Der Bürgermeister aus Lightning Strikes!“

© SyFy

© SyFy

© New World Pictures

© New World Pictures

„So ein Bullshit!“

Oh nein, es ist Roddy Piper. Er war letztes Jahr alles andere als begeistert darüber, dass er nicht gewonnen hat.

„Mein Name ist Rowdy Roddy Piper und dieses Jahr stiehlst du mir nicht das Rampenlicht, du Froschmutant.“

„Kein Problem, Mr. Piper. Ich muss sowieso noch das große Kürbisfest vorbereiten. Überreichen Sie doch den Preis.“

„Mache ich, du Froschmutant. Und natürlich geht der Preis an den einzig verdienten Gewinner: Rowdy Roddy …“

„Moment mal, brotha!“

Es ist Hulk Hogan. Er wird sich sicher noch an Roddys Attacke aus dem letzten Jahr erinnern.

„So läuft das hier nicht, brotha. Piper, du bist nicht mal nominiert, brotha. Es gibt Regeln, brotha.“

„Hogan, du kannst es einfach nicht lassen, was? Ständig musst du dich ins Rampenlicht drängen.“

Oh nein, Piper holt mit der goldenen Mülltonne aus …

… aber dieses Mal ist der Hulkster darauf vorbereitet. Er duckt sich unter dem Schlag weg und wirft Piper von der Bühne durch einen Tisch.

„Die goldene Mülltonne für den Charismatischsten Charakter geht an: Den Ice Cream Man!“

Der Ice Cream Man feiert indem er Eis in die Zuschauer wirft. Bevor ihr es esst, denkt dran: Es ist aus Kindern gemacht. Schmeckt aber ganz gut eigentlich …

… oh nein, Piper ist wieder auf den Beinen.

„Das reicht, Hogan! Du hast mir das letzte Mal die Show gestohlen. Ich fordere dich heraus zu einer Entscheidung im Ring. Nächstes Jahr hier bei den Schrott Awards. Und der Verlierer hat auf ewig Schrottplatzverbot!“

„Ich bin dabei, brotha. Du sagst besser schon mal deine Gebete und isst deine Vitamine.“

Wow, da haben wir also nebenbei plötzlich ein Wrestling Match bei den nächsten Schrott Awards. Und vielleicht sind wir Piper danach für immer los.

Wir machen weiter im Programm und schalten noch mal zu Schrottexperte Thorsten Trümmer am roten Teppich.

„Ich glaube, die Schwarzen an der brennenden Mülltonne sind nicht zufällig hier. Und ihr werdet nicht glauben, wen ich erkannt habe: Entschuldigen Sie. Sind sie nicht Laurence Fishburne?“

„Was? Nein. Ich bin Samuel L. Jackson. Motherfucker!“

„Mr. Jackson, was machen Sie hier an einer brennenden Mülltonne?“

„Warten. Motherfucker.“

„Warten? Worauf?“

„Dass du deinen weißen Arsch hier an die Tonne bewegst. Motherfucker.“

„Hey, was macht ihr da. Lasst mich los. Ich … hmpf.“

Oh nein, Samuel L. Jackson und seine Feuertonnengang haben Thorsten Trümmer entführt …

… naja, was will man machen. Die Show geht weiter:

„Sehr wichtig, wenn man wie ich Schrottfilme dreht, sind natürlich die Effekte. Zu meiner Zeit war das noch alles echt. Nicht umsonst habe ich mal den Film mit den meisten verschrotteten Autos gemacht. Wer sich ebenfalls damit auskennt, alles zu verschrotten, ist der folgende Mann, der den nächsten Preis überreicht: Hier ist Justin Lin!“

Fragende Gesichter in den Zuschauerrängen. Keiner der großen Stars hier scheint den Mann zu kennen, der gerade die Bühne betritt.

„Ähm, ich habe einige der Fast & Furious Filme gemacht.“

„Aaaaah.“

„Es ist mir eine große Ehre diesen Preis zu überreichen. Als jemand, der dauernd mit Scheißeffekten arbeitet, ist es einfach toll, mit den Größen dieser Scheißeffekte auf einem Schrottplatz zu stehen und diese goldene Mülltonne zu überreichen. Und der Gewinner für Eleganteste Effekte ist: StarCrash!“

Den Preis nimmt entgegen …

„Guten Abend. Motherfuckers.“

© LucasFilm/Disney

© LucasFilm/Disney

„Ihr fragt euch sicher, was der Motherfucker Samuel L. Jackson auf eurer großen Leinwand auf dem Schrottplatz macht. Die Antwort ist einfach: #SchrottAwardsSoWhite. Ihr weißen Motherfucker macht hier ne große Party. Aber wo sind die schwarzen Scheißfilme? Wo ist Blackula? Wo ist Pootie Tang?“

„Wo sind die Friday Sequels?“

© New Line Cinema/Priority Films

© New Line Cinema/Priority Films

„Cube ich habe dir schon tausend Mal gesagt, du sollst mir nicht ins Wort fallen. Motherfucker. Aber er hat recht. Wo sind die schwarzen Superheldenkackfilme?“

© Touchstone Pictures/Blinding Edge Pictures/Barry Mendel Productions/Limited Edition Productions Inc.

© Touchstone Pictures/Blinding Edge Pictures/Barry Mendel Productions/Limited Edition Productions Inc.

„Und wo ist Snakes On A Motherfucking Plane?“

Äh, warum hat der dauernd eine neue Frisur?

„Mein Frisör ist der beste Motherfucker im Universum klar? Motherfucker.“

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Regency Enterprises/New Regency Pictures/Hypnotic/Dune Entertainment/Epsilon Motion Pictures/Jumper Productions

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Regency Enterprises/New Regency Pictures/Hypnotic/Dune Entertainment/Epsilon Motion Pictures/Jumper Productions

„Also hört zu ihr Motherfucker. Wir fordern mehr Vielfalt bei den Schrott Awards. Nicht mehr #SchrottAwardsSoWhite. Wir wollen #SchrottAwardsSoJackson, denn ich bin die Blaupause der Diversität. Motherfuckers.“

© 40 Acres & A Mule Filmworks/Universal Pictures

© 40 Acres & A Mule Filmworks/Universal Pictures

„Wir wollen mehr schwarz bei den Schrott Awards. Und einen Helikopter, der uns über die Grenze bringt. Einfach nur, weil das einfach dazu gehört. Ansonsten knüpfen wir diesen weißen Motherfucker auf. Ihr habt Zeit bis … ich mich wieder melde. Motherfucker.“

Nun, ich schätze wir machen erst mal weiter mit der Preisverleihung. Als nächstes geht es um das Kultverdächtigste Kostümdesign. Hier um den Preis zu überreichen …

„Moment mal. Motherfucker.“

© Universal Pictures

© Universal Pictures

„Als ‚Man Of The 1000 Movies‘ bin ich ja wohl der Kostümkönig. Motherfucker.“

Äh, okay. Wenn Sie den Preis gerne überreichen wollen. Aber nur, wenn Sie Thorsten Trümmer frei lassen.

„Niemals. Motherfucker.“

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Marv Films/Cloudy Productions/TSG Entertainment

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Marv Films/Cloudy Productions/TSG Entertainment

Na gut, der Versuch war es wert. Aber Sie könnten wenigstens auf den Helikopter verzichten. Es fällt uns recht schwer einen aufzutreiben, den nicht direkt einer der Chaoten auf dem Schrottplatz gegen eine Wand fliegen will, um daraus eine coole Filmszene zu drehen.

„Also gut. Vergesst den Helikopter. Motherfuckers.“

© MGM/Columbia Pictures/Strike Entertainment

© MGM/Columbia Pictures/Strike Entertainment

„Der Preis für Kultverdächtigstes Kostümdesign geht an: SHE!“

Hier um den Preis entgegen zu nehmen: Ivana Massetti. Die für die Kostüme in SHE verantwortlich war und danach nie wieder welche gemacht hat.

„Ja, ich habe eingesehen, dass es beschissener nicht mehr geht und habe mich fortan darauf konzentriert, beschissene Filme zu schreiben und im Regiestuhl Platz zu nehmen. Dabei kamen so tolle Filme wie ‚Domino sucht die Liebe‘ raus. Mit Brigitte Nielsen. Ihr wisst schon. Diese Dschungeltucke mit den dicken Tüten, die der einzige Grund waren, warum die irgendwo einen Job gekriegt hat. Leider waren alle meine Filme ganz große Scheiße und deshalb ist dies wohl meine einzige Möglichkeit, einen Preis dafür zu gewinnen. Also vielen Dank.“

Eine tolle Rede von einer einsichtigen Person, die weiß, dass man besser aufhört, bevor die Scheiße plötzlich zu Gold wird. Eine Kategorie ist noch offen. Die Königsdisziplin. Henry Blight Halicki übernimm bitte.

„Danke. Das ging ja wieder ganz schön drunter und drüber heute. Wie die Autostunts in meinen Filmen. Nun kommen wir aber zu dem Moment auf den ihr alle gewartet habt. Der Schrottigste Streifen steht an. Hier um den Preis zu überreichen: Russ Meyer!“

„Meine Fresse, dass hier ist vielleicht eine Würstchenparty. Dieser komische Jackson kommt mit #SchrottAwardsSoWhite? Ich sage: #SchrottAwardsSoSausage. Wir brauchen mehr Brüste. Deshalb hoffe ich, dass den Award ein Film gewinnt, in der eine Frau mit richtig dicken Titten die Hauptrolle spielt. Es ist … oh man, die ziehen zwar gerne blank, aber diese Schulmädchen haben doch nichts in der Bluse … es ist Zombie Ass. Ich gehe ein paar dicke Knödel kneten …“

„Das ist doch nicht zu fassen!“

© Miramax/A Band Apart/Jersey Films

© Miramax/A Band Apart/Jersey Films

„Selbst die asiatischen Motherfucker werden vor uns ausgezeichnet.“

*klingeling*

„Hallo? Motherfucker.“

© Good Universe/Vertigo Entertainment/40 Acres & A Mule Filmworks/OB Productions

© Good Universe/Vertigo Entertainment/40 Acres & A Mule Filmworks/OB Productions

„Was? Das kann nicht sein. So dumm sind die nicht.“

„Ihr habt die Bullen gerufen? Motherfucker.“

Äh, nein, haben wir nicht, Mr. Jackson. Das würden wir nie tun.

„Irgendjemand hat die Bullen gerufen. Weiße Bullen um genau zu sein. Wer ist so irre und ruft weiße amerikanische Bullen, um eine Horde schwarzer Motherfucker festzunehmen?“

Es war sicher Thorsten Trümmers Mutter. Sie macht sich immer solche Sorgen um ihn.

„MAMA!“

„Bleib hier. Mothers Boy.“

© Paramount Classics/New Deal Productions/Southern Cross The Dog Productions

© Paramount Classics/New Deal Productions/Southern Cross The Dog Productions

Oh nein. Die weißen Polizisten stürmen den Schrottplatz. Zum Glück sind alle Schwarzen mit Samuel L. Jackson im Geheimversteck.

„Wenn ihr glaubt, wir geben uns so leicht geschlagen habt ihr euch getäuscht. Motherfucker. Ha Ha.“

© Atman Entertainment/Fred Berner Films/Twentieth Century Fox Film Corporation

© Atman Entertainment/Fred Berner Films/Twentieth Century Fox Film Corporation

„Wir werden den Cops den Arsch aufreißen. Ich habe Waffen besorgt. Motherfucker. Und wir wissen, wie man schießt. Motherfuckers.“

© Miramax/ A Band Apart/Lawrence Bender Productions/Mighty Mighty Afrodite Productions

© Miramax/ A Band Apart/Lawrence Bender Productions/Mighty Mighty Afrodite Productions

„Yeah!“

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Gordon Company/Silver Pictures

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Gordon Company/Silver Pictures

„Yeah!“

© Don Simpson/Jerry Bruckheimer Films

© Don Simpson/Jerry Bruckheimer Films

„What the hell is going on?“

© New Line Cinema/Roer Birnbaum Productions

© New Line Cinema/Roer Birnbaum Productions

Oh nein. Samuel L. Jackson und seine Feuertonnengang ist schwer bewaffnet. Und die weißen Polizisten haben das Geheimversteck gefunden. Wo ist eigentlich Thorsten Trümmer? Nun ja, wir werden wohl erst im nächsten Jahr sehen, ob er überlebt hat. Unsere Zeit ist rum.

„PREPARE TO DIE!“

© Lionsgate/Dark Lot Entertainment/OddLot Entertainment/CEG

© Lionsgate/Dark Lot Entertainment/OddLot Entertainment/CEG

„MOTHERFUCKERS!“

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Schrott Awards 2016 – Effekte

Die Schrott Awards Nominierungen gehen weiter mit einem echten Knaller:

ELEGANTESTE EFFEKTE

Die Sockenpuppenschlange aus The Sea Serpent

© Constan Films S.A.

© Constan Films S.A.

Die Ameisen aus Empire Of The Ants

© Cinema 77

© Cinema 77

Der Weltraum in StarCrash

© New World Pictures

© New World Pictures

Der Dino in Aztec Rex

© Rigel Entertainment

© Rigel Entertainment

Äh … das hier in Zombie Ass

© Arcimboldo Y.K./Gambit

© Arcimboldo Y.K./Gambit

Ihr habt die Qual der Wahl aus diesem Augenkrebs euren Favoriten zu bestimmen.

Die Umfrage ist 1 Woche lang offen. Begründungen gerne in die Kommentare.

Und bis morgen könnt ihr auch noch das beste Kostüm wählen. Also los.

Zombie Ass – Horrorctober 2015

Ja, ja, der Horrorctober. Bisher eine gewaltige Enttäuschung. Aber jetzt kann es einfach nur absolut grandios werden. Bitte. BITTE!

ZONBI ASU – Zombie Ass: Toilet Of The Dead – Japan – 2011 – 85 Min.

Wie jeder vielversprechende Film, beginnt auch dieser mit einem verrückten Professor, der einen Zombie an der Leine durch die Wohnung führt, um ihm dann die Fresse zu polieren, bis der grünen Schleim auskotzt, den die Tochter dann saufen muss. Und natürlich darf ein Intro im Ultra-Retro-70er-Jahre-Voll-Auf-Drogen-Mit-Allen-Farben-Die-Der-Regenbogen-Zu-Bieten-Hat-Style nicht fehlen.

Aya wird in der Schule von den Mitschülerinnen ins Klo gedöppt und ruft dann, dass die Käfer kommen. Äh, okay …

Später ist Aya zusammen mit vier anderen Spaten auf nem Roadtrip und der Klischee-Vollnerd geht direkt mal kotzen. Maki hat aber immerhin nen ganz tollen Plan. Sie will nen Parasiten essen, der dafür sorgt, dass sie für immer dünn bleibt. Ich ahne, wo das hinführt.

Während Maki es als Model in die Klatschblätter dieser Welt schaffen will, qualifiziert sich Megumi für das Angel und Rute Magazin, denn sie schafft es beim ersten Versuch eine Forelle, die gefühlte 10 Minuten in der Luft schwebt, zu fangen.

Der Dauerkiffer in der Truppe will mit Maki einen durchziehen, aber die will keine Drogen, die will einen Bandwurm. Da sie momentan keinen anderen findet, kümmert sie sich erst mal um den Bandwurm des Drogenopfers. Beobachtet werden sie dabei von dem Kotzzombie des verrückten Professors.

Der Obernerd erklärt, dass Forellen keine Bandwürmer haben, aber irgendwie welche in den Eiern sind, oder so. Spielt auch keine Rolle, denn kaum hat er die Forelle aufgeschnitten, glibbert auch schon ein Bandwurm raus. Wozu dann diese unnötige Erklärung? Egal. Maki pfeift sich den Wurm natürlich rein. Megumi hat Käferflashbacks und muss göbbeln gehen. Drogenhans kommt vorbei und will Megumi knallen, aber die tritt ihm die Eier zu Brei.

Das spielt aber drei Sekunden später absolut keine Rolle mehr, denn ein Zombie taucht auf und der Nerd hat Angst, dass der die Bullen ruft, weil die Forellensaison noch gar nicht angefangen hat. Also steht Take der Hodenlose einfach wieder auf und lässt sich von dem Zombie beißen. Kung Fu Megumi tritt dem Zombie dafür die Birne zu Muß.

Ängstlich, dass sie eines Mordes angeklagt werden, wollen sie abhauen, aber der Wagen wurde geklaut, weil Take den Schlüssel hat stecken lassen. Megumi will alle aus dem Wald führen. Maki ist nicht erfreut, dass niemand ihr folgen will. Kurz darauf hat sie aber ganz andere Probleme in Form von Magenschmerzen, Blähungen und Dünnschiss aus der Hölle. Und ich sage es wie es ist: Nen nackten Mädchenarsch zu sehen, ist an sich ne hervorragende Sache, aber es gibt dann doch Situationen, wo ich mir diesen Anblick lieber ersparen würde.

Take ballert sich mit Drogen zu, weil sein Finger schmerzt. Oder besser gesagt, die Stelle, wo der Finger mal gewesen ist.

Maki ist immer noch am Kacken, als ein Zombie aus dem Scheißhaus auftaucht, um ihr an den Arsch und an die Titten zu grabschen. Bei der Flucht vor den Zombiehorden furzt sie eine gelbe Wolke aus. Kurz darauf fällt sie den Zombiehorden zum Opfer.

Die anderen fliehen weiter und werden von Zombies mit Scheiße beworfen. Sie treffen einen Typen, der ebenfalls nen Wurm in sich hat und sich deshalb den Schädel wegpustet. Zufällig fliegt sein Augapfel in den Mund des Nerds. Megumi schnappt sich die Flinte und kämpft und ballert sich durch die Fäkalzombies. Und dann kommt auch noch der Professor mit seiner Nagelpistole zur Hilfe. Kann ja jetzt nix mehr schief gehen.

Der Professor erklärt mal kurz, was abgeht. Also: Parasit, bla bla, befällt Menschen, bla blub, dann Zombies, bla, fertig. Take kotzt anschließend die Bude voll und da der Parasit, laut Professor Knowitall, sehr stark auf Chemikalien reagiert, explodiert ihm die Birne.

Lesbenaction unter der Dusche zwischen Megumi und Aya. Sinnlos, aber erwähnenswert, weil nackte Mädels, von denen man auch tatsächlich einiges sieht.

Megumi hats in der Nacht am Magen und tapert durch die Bude. Sie beobachtet, wie der Professor nen Parasit an seine Tochter verfüttert, nur damit diese ihn anschließend wieder ausscheißt. Megumi stellt den Prof zur Rede. Der erklärt, dass seine Tochter Leukämie hat und die Parasiten ihr helfen. Ach so, und Megumi und Co. sind natürlich auf der Futterliste der Parasiten. Und schon fängt der Nerd an rumzukotzen.

Die drei Verseuchten gehen dann mal lieber und schleppen sich mit Bauchschmerzen und Flatulenzen zum Krankenhaus. Auf dem Weg dorthin werden Aya und der Nerd allerdings von Zombies umstellt, die die beiden dann mit gelben Wolken vollblähen. Anschließend greifen sie mit den Parasiten an, die ihnen halb aus dem Arsch hängen. Ja, genau so läuft das ab in diesem Film. Mir fällt da nicht mehr viel zu ein.

Megumi muss unterdessen mit der Tochter des Professors kämpfen, weil … einfach so.

Der Professor kommt mal wieder vorbei und wird von dem Nerd und dessen Arschparasit, der gerade ausbricht, angegriffen. Mehrere Parasiten wickeln die beiden dann zusammen und Aya haut ab. Maki ist aber auch da und hat einen Parasiten im Loch hängen, mit dem sie Aya erledigt. Nebenbei werden die Parasiten minütlich länger. Der hier ist schon mindestens 10 Meter lang.

Megumi tritt mal wieder Zombieärsche … dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes, da die ihr alle den Arsch entgegen strecken. Dann findet sie Aya und Maki … ach, und die erklärt gerade, dass ihr Parasit die Königin ist. Deshalb wohl jetzt schon 42 Meter lang.

Aya nuschelt Megumi zu, dass sie lieber getötet werden will, statt zum Zombie zu werden. Die schnappt sich also die Nagelpistole vom Prof und ballert Aya und Maki weg.

Maki hat allerdings überlebt und verwandelt sich in einen Superparasiten. Die Tochter kommt auch noch vorbei und fliegt nun auf dem Superparasiten Magumi hinterher, um dieser dann mit Messern das Hemd aufzuschlitzen, damit man ihre Brüste sehen kann. Dann gehts halbnackt auf in den großen Endkampf und das läuft so: Megumi wird in Tentakeln eingeweickelt und von der Parasitenkönigin in die Luft gehoben, dort infiziert und fallen gelassen. Im Fall von gefühlten 1000 Metern hat Megumi dann Flashbacks ohne Ende und lässt so derbe einen fahren, dass sie fliegen kann. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd, schmiert die Tochter ab und wird auf nem Baum aufgespießt. Megumi packt dann ihre Karate Moves aus, um der Königin die Visage zu zertreten … nein, wartet anders: Megumi packt dann ihren Parasiten aus dem Arsch, um der Königin die Visage zu zertreten. Und verpasst ihr einen Einlauf. Ja, ich meine einen Einlauf. Wie beim Arzt, damit du kacken kannst. Und dann explodiert die Königin. Und Megumi trinkt das Anti-Parasiten-Serum, dass zuvor nie erwähnt wurde.

Sie findet das Auto, aber darin wartet der Professor, dem Megumi noch schnell in die Fresse treten muss, bevor der Scheiß hier dann endlich vorbei ist. Ich geh kacken …

Mehr Horrorctober-Dünnschiss gibt es in der Übersicht.