Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Schrott Awards 2016

Zum zweiten Mal werden in diesem Jahr die Schrott Awards verliehen. Zur Feier des Tages haben sich einige illustre Gestalten angekündigt, die der großen Preisverleihung beiwohnen werden und dafür extra mit den, erneut von Erfinder Doktor Emil Braun zur Verfügung gestellten, Teleportern und Zeitmaschinen anreisen werden.

SCHROTT AWARDS 2016

Bereits anwesend ist natürlich unser Außenreporter am roten Teppich: Schrottexperte Thorsten Trümmer. Thorsten kannst du mich hören?

„Ja, kann ich. Im Gegensatz zu letztem Jahr tobt hier auch kein Schneesturm vor den Toren.“

Ja, ich weiß, das lief nicht so gut beim letzten Mal, aber dieses Mal ist es ja einigermaßen trocken.

„Und werden dieses Jahr auch Leute über den roten Teppich laufen, die ich interviewen kann? Oder stehe ich nur wieder hier rum, um dann später den Teppich aufzurollen?“

Nein, nein, dieses Jahr wird jemand über den roten Teppich laufen. Versprochen.

„Na gut. Ich bin bereit.“

Das sind wir auch, Thorsten. Deshalb geben wir auch erst mal auf den Schrottplatz, wo sich das Who-Is-Who des Filmschrotts bereits versammelt hat. Viel Spaß bei der Preisverleihung.

„Ladies & Gentleman, ihr Gastgeber des heutigen Abends:

Henry Blight Halicki!“

„Hallo Schrottfans und willkommen zu den zweiten Schrott Awards. Als ehemaliger Schrottplatzbesitzer und Autoverschrotter in meinen Filmen habe ich mich natürlich sehr gefreut, als die F.U.C.K.U. (Film Und Crap Kritiker Union, Anm. d. R.) mich fragte, ob ich nicht die große Preisverleihung moderieren will. Natürlich sagte ich direkt zu und fuhr erst mal ein paar Autos zu Schrott, damit wir daraus diese tolle Bühne bauen können. Kleiner Tipp: Bewegt euch nicht, wenn ihr hier drauf steht. Das ganze Gebilde ist doch recht wackelig. Und stört den Penner nicht, der in einem der Kofferräume schläft. Er hat eine Shotgun.“

Der erste Award für Stilvollstes Setdesign wird überreicht von Setdesigner Hans-Peter Gnoettgen, der bei so fantastischen Filmen mitgewirkt hat, wie … hier ist Hans-Peter!

„Sets. Sie lassen uns in eine Welt eintauchen, die wir nicht kennen. Und je realistischer sie aussehen, umso besser. Und deshalb baut keine Sau mehr Sets. Wie selbst Martin Scorsese weiß: Photoshop ist der neue heiße Scheiß. Niemand baut mehr Kulissen oder sucht ewig nach guten Locations, um einen Film zu drehen. Stattdessen erzeugen wir Realismus am Computer. Um diese Prozedur auch den Gästen näher zu bringen, die extra mit ihren Zeitmaschinen aus der Vergangenheit angereist sind, als Computer noch so groß wie Planeten waren, habe ich eine kleine Präsentation vorbereitet.“

Green Screen

„Alles beginnt mit einer Aufnahme vor einem Green Screen wie dem auf diesem Bild. Der Regisseur hat dabei natürlich schon im Kopf, vor was für einer Szenerie die Szene stattfindet. Ich habe mich für ein klassisches Beispiel entschieden: Titanic“

Hafen

„Dafür brauchen wir natürlich erst mal einen Hafen, ähnlich wie dieser hier.

Und dann natürlich die Titanic. Damals haben diese Trottel tatsächlich noch das Ganze Schiff nachgebaut. Was für eine Zeitverschwendung. Heute geht das in Sekundenschnelle. Man sucht sich einfach ein Bild der Titanic, oder einem Schiff, das so ähnlich aussieht und fügt es im richtigen Maßstab ein. Ungefähr so:“

Hafen

„Man kann den Unterschied kaum erkennen, nicht wahr? Wozu baut ihr Trottel also noch Sets?“

Das dürfte das erste Mal in der Geschichte der Filmpreisverleihungen sein, dass die Musik zum Verlassen der Bühne nicht für den Preisempfänger spielt, sondern bereits für den Preisüberreicher.

„Okay, okay, ich mache ja schon. Ausgezeichnet in der Kategorie „Völlige Zeitverschwendung durch das Bauen des Stilvollsten Sets“ ist: DIE SPIELZEUGEISENBAHN IN THE SEA SERPENT!“

Eigentlich sollte ein Zugführer den Preis entgegen nehmen, aber er arbeitet bei der Deutschen Bahn. Mit anderen Worten: Er hat Verspätung.

Nutzen wir also die Zeit, um mal zum roten Teppich zu schalten, wo Schrottexperte Thorsten Trümmer auf einen Gesprächspartner wartet. Thorsten, wie sieht es aus?

„Nun ja, bisher habe ich niemanden ans Mikrofon gekriegt. Aber auf der gegenüberliegenden Straßenseite haben sich ein paar Schwarze um eine brennende Mülltonne versammelt. Ich dachte, das wäre erwähnenswert, wo wir doch heute die goldenen Mülltonnen verleihen.“

Äußerst interessant, Thorsten. Wir schalten dann später noch mal zu dir. Jetzt geht es erst mal weiter auf der wackeligen Bühne mit Gastgeber HB Halicki:

„Als ehemaliger Schrottplatzbesitzer fühle ich mich hier natürlich absolut wohl. Ebenfalls wohl fühlt sich hier sicher ein Gewinner aus dem letzten Jahr. Hier um den nächsten Preis zu überreichen: Der Bürgermeister aus Lightning Strikes!“

© SyFy

© SyFy

© New World Pictures

© New World Pictures

„So ein Bullshit!“

Oh nein, es ist Roddy Piper. Er war letztes Jahr alles andere als begeistert darüber, dass er nicht gewonnen hat.

„Mein Name ist Rowdy Roddy Piper und dieses Jahr stiehlst du mir nicht das Rampenlicht, du Froschmutant.“

„Kein Problem, Mr. Piper. Ich muss sowieso noch das große Kürbisfest vorbereiten. Überreichen Sie doch den Preis.“

„Mache ich, du Froschmutant. Und natürlich geht der Preis an den einzig verdienten Gewinner: Rowdy Roddy …“

„Moment mal, brotha!“

Es ist Hulk Hogan. Er wird sich sicher noch an Roddys Attacke aus dem letzten Jahr erinnern.

„So läuft das hier nicht, brotha. Piper, du bist nicht mal nominiert, brotha. Es gibt Regeln, brotha.“

„Hogan, du kannst es einfach nicht lassen, was? Ständig musst du dich ins Rampenlicht drängen.“

Oh nein, Piper holt mit der goldenen Mülltonne aus …

… aber dieses Mal ist der Hulkster darauf vorbereitet. Er duckt sich unter dem Schlag weg und wirft Piper von der Bühne durch einen Tisch.

„Die goldene Mülltonne für den Charismatischsten Charakter geht an: Den Ice Cream Man!“

Der Ice Cream Man feiert indem er Eis in die Zuschauer wirft. Bevor ihr es esst, denkt dran: Es ist aus Kindern gemacht. Schmeckt aber ganz gut eigentlich …

… oh nein, Piper ist wieder auf den Beinen.

„Das reicht, Hogan! Du hast mir das letzte Mal die Show gestohlen. Ich fordere dich heraus zu einer Entscheidung im Ring. Nächstes Jahr hier bei den Schrott Awards. Und der Verlierer hat auf ewig Schrottplatzverbot!“

„Ich bin dabei, brotha. Du sagst besser schon mal deine Gebete und isst deine Vitamine.“

Wow, da haben wir also nebenbei plötzlich ein Wrestling Match bei den nächsten Schrott Awards. Und vielleicht sind wir Piper danach für immer los.

Wir machen weiter im Programm und schalten noch mal zu Schrottexperte Thorsten Trümmer am roten Teppich.

„Ich glaube, die Schwarzen an der brennenden Mülltonne sind nicht zufällig hier. Und ihr werdet nicht glauben, wen ich erkannt habe: Entschuldigen Sie. Sind sie nicht Laurence Fishburne?“

„Was? Nein. Ich bin Samuel L. Jackson. Motherfucker!“

„Mr. Jackson, was machen Sie hier an einer brennenden Mülltonne?“

„Warten. Motherfucker.“

„Warten? Worauf?“

„Dass du deinen weißen Arsch hier an die Tonne bewegst. Motherfucker.“

„Hey, was macht ihr da. Lasst mich los. Ich … hmpf.“

Oh nein, Samuel L. Jackson und seine Feuertonnengang haben Thorsten Trümmer entführt …

… naja, was will man machen. Die Show geht weiter:

„Sehr wichtig, wenn man wie ich Schrottfilme dreht, sind natürlich die Effekte. Zu meiner Zeit war das noch alles echt. Nicht umsonst habe ich mal den Film mit den meisten verschrotteten Autos gemacht. Wer sich ebenfalls damit auskennt, alles zu verschrotten, ist der folgende Mann, der den nächsten Preis überreicht: Hier ist Justin Lin!“

Fragende Gesichter in den Zuschauerrängen. Keiner der großen Stars hier scheint den Mann zu kennen, der gerade die Bühne betritt.

„Ähm, ich habe einige der Fast & Furious Filme gemacht.“

„Aaaaah.“

„Es ist mir eine große Ehre diesen Preis zu überreichen. Als jemand, der dauernd mit Scheißeffekten arbeitet, ist es einfach toll, mit den Größen dieser Scheißeffekte auf einem Schrottplatz zu stehen und diese goldene Mülltonne zu überreichen. Und der Gewinner für Eleganteste Effekte ist: StarCrash!“

Den Preis nimmt entgegen …

„Guten Abend. Motherfuckers.“

© LucasFilm/Disney

© LucasFilm/Disney

„Ihr fragt euch sicher, was der Motherfucker Samuel L. Jackson auf eurer großen Leinwand auf dem Schrottplatz macht. Die Antwort ist einfach: #SchrottAwardsSoWhite. Ihr weißen Motherfucker macht hier ne große Party. Aber wo sind die schwarzen Scheißfilme? Wo ist Blackula? Wo ist Pootie Tang?“

„Wo sind die Friday Sequels?“

© New Line Cinema/Priority Films

© New Line Cinema/Priority Films

„Cube ich habe dir schon tausend Mal gesagt, du sollst mir nicht ins Wort fallen. Motherfucker. Aber er hat recht. Wo sind die schwarzen Superheldenkackfilme?“

© Touchstone Pictures/Blinding Edge Pictures/Barry Mendel Productions/Limited Edition Productions Inc.

© Touchstone Pictures/Blinding Edge Pictures/Barry Mendel Productions/Limited Edition Productions Inc.

„Und wo ist Snakes On A Motherfucking Plane?“

Äh, warum hat der dauernd eine neue Frisur?

„Mein Frisör ist der beste Motherfucker im Universum klar? Motherfucker.“

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Regency Enterprises/New Regency Pictures/Hypnotic/Dune Entertainment/Epsilon Motion Pictures/Jumper Productions

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Regency Enterprises/New Regency Pictures/Hypnotic/Dune Entertainment/Epsilon Motion Pictures/Jumper Productions

„Also hört zu ihr Motherfucker. Wir fordern mehr Vielfalt bei den Schrott Awards. Nicht mehr #SchrottAwardsSoWhite. Wir wollen #SchrottAwardsSoJackson, denn ich bin die Blaupause der Diversität. Motherfuckers.“

© 40 Acres & A Mule Filmworks/Universal Pictures

© 40 Acres & A Mule Filmworks/Universal Pictures

„Wir wollen mehr schwarz bei den Schrott Awards. Und einen Helikopter, der uns über die Grenze bringt. Einfach nur, weil das einfach dazu gehört. Ansonsten knüpfen wir diesen weißen Motherfucker auf. Ihr habt Zeit bis … ich mich wieder melde. Motherfucker.“

Nun, ich schätze wir machen erst mal weiter mit der Preisverleihung. Als nächstes geht es um das Kultverdächtigste Kostümdesign. Hier um den Preis zu überreichen …

„Moment mal. Motherfucker.“

© Universal Pictures

© Universal Pictures

„Als ‚Man Of The 1000 Movies‘ bin ich ja wohl der Kostümkönig. Motherfucker.“

Äh, okay. Wenn Sie den Preis gerne überreichen wollen. Aber nur, wenn Sie Thorsten Trümmer frei lassen.

„Niemals. Motherfucker.“

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Marv Films/Cloudy Productions/TSG Entertainment

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Marv Films/Cloudy Productions/TSG Entertainment

Na gut, der Versuch war es wert. Aber Sie könnten wenigstens auf den Helikopter verzichten. Es fällt uns recht schwer einen aufzutreiben, den nicht direkt einer der Chaoten auf dem Schrottplatz gegen eine Wand fliegen will, um daraus eine coole Filmszene zu drehen.

„Also gut. Vergesst den Helikopter. Motherfuckers.“

© MGM/Columbia Pictures/Strike Entertainment

© MGM/Columbia Pictures/Strike Entertainment

„Der Preis für Kultverdächtigstes Kostümdesign geht an: SHE!“

Hier um den Preis entgegen zu nehmen: Ivana Massetti. Die für die Kostüme in SHE verantwortlich war und danach nie wieder welche gemacht hat.

„Ja, ich habe eingesehen, dass es beschissener nicht mehr geht und habe mich fortan darauf konzentriert, beschissene Filme zu schreiben und im Regiestuhl Platz zu nehmen. Dabei kamen so tolle Filme wie ‚Domino sucht die Liebe‘ raus. Mit Brigitte Nielsen. Ihr wisst schon. Diese Dschungeltucke mit den dicken Tüten, die der einzige Grund waren, warum die irgendwo einen Job gekriegt hat. Leider waren alle meine Filme ganz große Scheiße und deshalb ist dies wohl meine einzige Möglichkeit, einen Preis dafür zu gewinnen. Also vielen Dank.“

Eine tolle Rede von einer einsichtigen Person, die weiß, dass man besser aufhört, bevor die Scheiße plötzlich zu Gold wird. Eine Kategorie ist noch offen. Die Königsdisziplin. Henry Blight Halicki übernimm bitte.

„Danke. Das ging ja wieder ganz schön drunter und drüber heute. Wie die Autostunts in meinen Filmen. Nun kommen wir aber zu dem Moment auf den ihr alle gewartet habt. Der Schrottigste Streifen steht an. Hier um den Preis zu überreichen: Russ Meyer!“

„Meine Fresse, dass hier ist vielleicht eine Würstchenparty. Dieser komische Jackson kommt mit #SchrottAwardsSoWhite? Ich sage: #SchrottAwardsSoSausage. Wir brauchen mehr Brüste. Deshalb hoffe ich, dass den Award ein Film gewinnt, in der eine Frau mit richtig dicken Titten die Hauptrolle spielt. Es ist … oh man, die ziehen zwar gerne blank, aber diese Schulmädchen haben doch nichts in der Bluse … es ist Zombie Ass. Ich gehe ein paar dicke Knödel kneten …“

„Das ist doch nicht zu fassen!“

© Miramax/A Band Apart/Jersey Films

© Miramax/A Band Apart/Jersey Films

„Selbst die asiatischen Motherfucker werden vor uns ausgezeichnet.“

*klingeling*

„Hallo? Motherfucker.“

© Good Universe/Vertigo Entertainment/40 Acres & A Mule Filmworks/OB Productions

© Good Universe/Vertigo Entertainment/40 Acres & A Mule Filmworks/OB Productions

„Was? Das kann nicht sein. So dumm sind die nicht.“

„Ihr habt die Bullen gerufen? Motherfucker.“

Äh, nein, haben wir nicht, Mr. Jackson. Das würden wir nie tun.

„Irgendjemand hat die Bullen gerufen. Weiße Bullen um genau zu sein. Wer ist so irre und ruft weiße amerikanische Bullen, um eine Horde schwarzer Motherfucker festzunehmen?“

Es war sicher Thorsten Trümmers Mutter. Sie macht sich immer solche Sorgen um ihn.

„MAMA!“

„Bleib hier. Mothers Boy.“

© Paramount Classics/New Deal Productions/Southern Cross The Dog Productions

© Paramount Classics/New Deal Productions/Southern Cross The Dog Productions

Oh nein. Die weißen Polizisten stürmen den Schrottplatz. Zum Glück sind alle Schwarzen mit Samuel L. Jackson im Geheimversteck.

„Wenn ihr glaubt, wir geben uns so leicht geschlagen habt ihr euch getäuscht. Motherfucker. Ha Ha.“

© Atman Entertainment/Fred Berner Films/Twentieth Century Fox Film Corporation

© Atman Entertainment/Fred Berner Films/Twentieth Century Fox Film Corporation

„Wir werden den Cops den Arsch aufreißen. Ich habe Waffen besorgt. Motherfucker. Und wir wissen, wie man schießt. Motherfuckers.“

© Miramax/ A Band Apart/Lawrence Bender Productions/Mighty Mighty Afrodite Productions

© Miramax/ A Band Apart/Lawrence Bender Productions/Mighty Mighty Afrodite Productions

„Yeah!“

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Gordon Company/Silver Pictures

© Twentieth Century Fox Film Corporation/Gordon Company/Silver Pictures

„Yeah!“

© Don Simpson/Jerry Bruckheimer Films

© Don Simpson/Jerry Bruckheimer Films

„What the hell is going on?“

© New Line Cinema/Roer Birnbaum Productions

© New Line Cinema/Roer Birnbaum Productions

Oh nein. Samuel L. Jackson und seine Feuertonnengang ist schwer bewaffnet. Und die weißen Polizisten haben das Geheimversteck gefunden. Wo ist eigentlich Thorsten Trümmer? Nun ja, wir werden wohl erst im nächsten Jahr sehen, ob er überlebt hat. Unsere Zeit ist rum.

„PREPARE TO DIE!“

© Lionsgate/Dark Lot Entertainment/OddLot Entertainment/CEG

© Lionsgate/Dark Lot Entertainment/OddLot Entertainment/CEG

„MOTHERFUCKERS!“

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Schrott Awards

Bald ist es wieder so weit. Der wichtigste Filmpreis wird verliehen. Die Oscars. Nun ja, man sagt, es ist der wichtigste Preis, aber eigentlich wissen wir alle, dass es größtenteils völliger Humbug ist, der da abgeht. Deshalb wird es höchste Zeit, dass jemand sich anschickt, einen noch viel wichtigeren Preis ins Leben zu rufen, der das Potenzial hat, den Oscars irgendwann den Rang abzulaufen.

Ich habe stattdessen die Schrott Awards kreiert. Der immerhin der wichtigste Preis auf diesem Blog ist. Und auch der Einzige. Traditionell wird der Preis in einer großen Zeremonie auf dem Schrottplatz verliehen und einige illustre Gäste haben sich angekündigt. (Ja, ich weiß, es sind die ersten Schrott Awards, aber irgendwann müssen Traditionen ja anfangen.)

Also dann, viel Spaß bei den ersten Schrott Awards.

SCHROTT AWARDS

Los gehts. Wir schalten direkt zum roten Teppich, vor dem Maschendrahttor, das auf den Schrottplatz führt, wo Außenreporter und Schrottexperte Thorsten Trümmer auf die Ankunft der Stars wartet. Den Zeitpunkt, ihm zu sagen, dass er eigentlich nach Hause fahren kann, da sich ohnehin alle Gäste direkt auf den Schrottplatz teleportieren werden, oder mit Zeitmaschinen anreisen, haben wir verpasst, also fragen wir zumindest mal, wie es ihm geht.

„Thorsten, kannst du mich hören?“

Krrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrch …

Wir scheinen ein paar technische Probleme zu haben. Was? Oh, die Regie setzt mich gerade über den tobenden Schneesturm in Kenntnis, der vor dem Schrottplatz wütet. Zum Glück wurde der Schrottplatz vorsichtshalber in eine Anti-Wetter-Glocke eingeschlossen, in der immer die Sonne scheint. Vielen Dank an dieser Stelle an Erfinder Doktor Emil Braun, der uns freundlicherweise all seine Erfindungen zur Verfügung gestellt hat, um für schönes Wetter und die unkomplizierte Anreise der Gäste zu sorgen.

Whopp!

Und da sind sie auch schon alle da. Wie aus dem Nichts. Nun, da kamen sie ja auch teilweise her.  Die Plätze sind eingenommen, die goldenen Mülltonnen stehen zur Überreichung bereit. Es kann losgehen. Ich gebe ab auf die Bühne. Viel Spaß.

„Ladies and Gentleman, ihre Gastgeber des heutigen Abends:

Pervo The Clown aus Zombie Women Of Satan

pervo

… und der Penismuppet aus Extreme Movie!“

pm

Anmerkung: Aus Jugendschutzgründen mussten alle Peniswitze der Gastgeber zensiert werden. Deshalb geht es hier direkt weiter mit der Überreichung des ersten Awards:

KOSTÜME

Den Award überreicht ein echter Meister der Tarnung: Dana Carvey!
Seine Ansprache ist kurz, denn er kotzt sich nur über Mike Myers aus und wird dann von der Bühne gezogen, wobei er den Umschlag mit dem Sieger ins Publikum wirft. Inspektor Clouseau, verkleidet als Glöckner, fängt den Umschlag auf, scheitert daran, ihn zu öffnen und lässt Cato den Wisch mit einem Handkantenschlag in zwei Hälften teilen. Er zieht den geteilten Zettel aus den Umschlagshälften, hält sie aneinander und verkündet:

„Die goldene Mülltonne geht an: COMES TO FROGTOWN DIE FROSCHMUTANTEN AUS HELL.“

Die Froschmutanten in der ersten reihe tanzen:

fm

Kurze Verwirrung, bis die Gäste die Wortreihenfolge im Kopf richtig zusammengesetzt hat.

Den Award nimmt entgegen: KERMIT DER FROSCH!

„Als Frosch bin ich sehr glücklich, dass unsere Spezies endlich die Anerkennung bekommt, die sie verdient. Auch wenn wir dafür erst mutieren mussten.“
„CHEF!“
„Scooter, ich halte hier gerade eine Rede auf die Großartigkeit der Amphibien.“
„Aber … wir haben ein Problem.“
„Was ist denn jetzt schon wieder los?“
„Animal hat alle Hühner entführt und Gonzo will sie befreien. Mit einem selbstgebauten Panzerwagen.“
„Äh, ich muss los. Vielen Dank für den Preis und … Applaus, Applaus, Applaus!“

Nun, das lief ja schon mal nicht so gut. Aber aller Anfang ist schwer. Mal sehen, was die Gastgeber dazu zu sagen haben.

Anmerkung: Aus Jugendschutzgründen musste die Szene, in der Pervo in eine der goldenen Mülltonnen masturbiert zensiert werden. Deshalb geht es hier weiter mit der Überreichung des nächsten Awards.

EFFEKTE

Den Preis überreicht: Michael Bay!

„Wie bekannt sein dürfte, bin ich ein großer Fan von Effekten. Schließlich bestehen meine Filme aus nichts anderem. Effekte in Hülle und Fülle. Und irgendwo dazwischen ein anderes, künstliches Objekt namens Megan Fox. Die nominierten Filme haben alle verdient, den Preis zu gewinnen, und es macht mich traurig, dass ich keinen dieser Filme gedreht habe. Dabei spielen sie alle genau in meiner Liga des Bullshitkinos ohne Sinn und Verstand. Aber irgendwann werde ich auch eine der begehrten goldenen Mülltonnen ergattern. Heute ist aber erst mal ein anderer Film dran. Die goldene Mülltonne geht an: PIRANHACONDA!

Den Award entgegen nimmt Paul Rosolie, der sich für eine TV-Show von einer Anaconda hat fressen lassen.
„Ein guter Tag für wildlebende Tiere heute. Zur Feier des Tages werde ich jetzt, hier, live, durch ein Becken mit Piranhas schwimmen.“

Amerkung: Aus Jugendschutzgründen musste die folgende Szene zensiert werden. Aber zu Entwarnung sei gesagt, dass man den Arm wieder annähen konnte.

Etwas chaotisch die Show, aber es sind eben die ersten Schrott-Awards. Ich würde jetzt sagen, dass wir aus diesen Fehlern für die Zukunft lernen werden, aber es wäre gelogen. Weiter gehts.

Anmerkung: Aus Jugendschutzgründen musste die versuchte Vergewaltigung des Penismuppets an Pervo zensiert werden. Deshalb hier der nächste Award:

CHARAKTERE

Den Preis überreicht Charakterdarsteller par excellence: Hulk Hogan!

„Brother, eat vitamins, brother, bla bla bla, brothers, say prayers, bla, brothers. Watcha gonna do, when the golden trashcan goes to: DER BÜRGERMEISTER AUS LIGHTNING STRIKES!

bm

hell1

„Das ist bullshit! Ich bin Roddy Piper und jeder weiß, dass ich hätte gewinnen sollen! Niemand spielt so gut beschissene Charaktere, wie ich. Du warst immer eifersüchtig, Hogan! Weil du nie ein so großer Schauspieler warst, wie ich. Du durftest nie gegen Froschmutanten kämpfen.“

Hot Rod scheint nicht erfreut über diese Wahl zu sein. Er hat wohl kein Kaugummi mehr. Oh, er hat Hogan die goldene Mülltonne aus den Händen gerissen und … OH MEIN GOTT! … er hat Hogan die Mülltonne an die Rübe geschlagen und das Teil ist in tausend Fetzen zersprungen.

„My name is Rowdy Roddy Piper and I’m all out of bubble gum!“

Äh, ja. Das wird Hogan sicher nicht gefallen, wenn er wieder zu sich kommt. Moment mal, es ist Mr. T! Er jagt Piper vom Schrottplatz. Dann kann es ja weiter gehen.

Anmerkung: Die Gastgeber wurden gefeuert. Die Show geht weiter:

SONGS

Hier um den Award zu überreichen: Niemand. Denn kein Mensch hat sich bereit erklärt, den nominierten Ohrenkrebs zu würdigen. Also kurz und knapp. Die goldene Mülltonne geht an: DO THE JELLYFISH AUS STING OF DEATH.
Um den Erfolg gebührend zu feiern wird jetzt getanzt:

Und damit kommen wir zum großen Highlight des Abends. Der Preis in der Kategorie FILM.

Extra mit einer Zeitmaschine angereist, um den Award zu überreichen: Ed Wood!

Moment mal, was ist das? Animal treibt die Hühner über den Schrottplatz. Und da ist Gonzo im Panzerwagen und schießt mit HAIEN! Ich schätze mal, das bedeutet, dass SHARKNADO gewonnen hat. Die Verkündung geht leider in der Massenpanik unter, die die Muppets gerade verursachen. Kermit versucht zu retten, was zu retten ist. Animal wirft mit Hühnern um sich. Gonzo sind die Haie ausgegangen und er bereitet sich vor, um sich selber aus der Kanone des Panzerwagens zu feuern. Und da kommt Fozzy und will einen Witz erzählen. Schnell, beendet die Übertragung! „Waka! Waka!“ Wir haben Glück. Gonzo ist auf Fozzie gelandet. Die Haie fressen sich durch den Schrott. Die Gäste sind mit ihren Zeitmaschinen und Teleportern abgereist. Wenn es sich nicht sowieso um nen Schrottplatz handeln würde, müssten wir wohl renovieren. Ich sehe nichts mehr, vor lauter umherfliegender Federn. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und bis zu den nächsten Schrott-Awards.
„Applaus, Applaus, Applaaaaahhhhhh!“

Neues Jahr, neuer Schrott

Juhu! Das neue Jahr ist da.

Naja, wird wohl der selbe Quark wie jedes Jahr werden, aber mal abwarten.

Jedenfalls geht es selbstverständlich auch hier auf dem Filmschrottplatz weiter, mit geballtem Wahnsinn aus der Filmlandschaft und anderem Quatsch.

Aber selbstverständlich folgt auf solche Sätze immer ein ABER. Denn, nachdem ich mich im letzten Jahr bemüht habe, hier täglich semi-unterhaltsamen Müll zu posten, habe ich mir vorgenommen, mich im neuen Jahr etwas zurück zu nehmen, da es doch etwas zeitraubend wurde und mich von anderen Projekten abhielt. Diesen Umstand möchte ich ändern, indem ich mich nicht mehr komplett auf den Schrott konzentriere. Aber:

KEINE PANIK

Alles was ihr liebt und hasst und absolut zum kotzen findet, werdet ihr auch in diesem Jahr hier auf dem Blog finden:

– Großartige Filmperlen aus den Tiefen der Zelluloidhölle.

– Filmfakten, die einen im Leben absolut nicht weiter bringen. Aber vielleicht in der Liebe. Ich weiß es nicht.

– Suchanfragen, direkt aus der Irrenanstalt.

– Filme, die so, oder auch nur so ähnlich, hoffentlich niemals das Licht der Welt erblicken werden.

– Megan Fox Bashing, bei jeder sich bietenden Gelegenheit

Dazu kommen dann eventuell auch ein paar neue Sachen. Mir spukt ja durchgehend völlig bekloppter Kram durch die Gehirnwindungen. Vielleicht schafft es auch etwas davon hier auf den Blog.

Warten wir einfach ab, was da kommt, was geht, und was bleibt, wie es ist, obwohl nur ich es lustig finde. Ich weiß es nämlich selbst nicht.

Jedenfalls wünsche ich erst mal ein FROHES NEUES JAHR und den ganzen anderen Bla, den man sich am Anfang des Jahres so zu sagen hat.

Retrospektivische Gangformierung im Doppelpack

Post-apokalytische Welten sind ja immer so eine Sache. Natürlich gibt es großartige Ideen, wie Froschmutanten, die Frauen für ihren Harem entführen, aber manchmal wird so ein Setting auch einfach nur als Vorwand genutzt, damit man einfach ein paar Bekloppte, ohne Erklärung, in die Schlacht schicken kann. Um so einen Film handelt es sich bei:

EMPIRE OF ASH – CANADA – 1988 (1989) – 86 Min.

Wunderbar schlechte 80er-Rock-Musik im Vorspann. Da weiß man schon: Das kann nur gut werden. Im Titel steht hier nebenbei „Empire Of Ash II“, was daran liegt, dass die Produktionsfirma in einem Anflug völliger Genialität, den Müll nach einem Jahr einfach noch mal als Fortsetzung herausgebracht hat. Obwohl es sich haargenau um den selben Film handelt. Wundert mich eigentlich, dass sowas nicht öfter gemacht wird. Einfach immer wieder den selben Film als neu ins Kino bringen und abkassieren, klingt nach einer grandiosen Hollywood-Strategie.

Und da ist der Tod persönlich. Oder ein Typ mit Kapuze und der gammeligsten Sense, die die Menschheit je gesehen hat. Keine Ahnung, was das jetzt zu bedeuten hatte, denn als nächstes fahren irgendwelche Möchtegern-Rambos durch die Gegend und ballern mit ihren Gewehren in die Luft. Oh, es ist tatsächlich nur ein Kapuzenopa und er führt eine Armee durch den Wald.

Irgendein anderer Opa wird am See erschossen. Seine Enkelin ist nicht begeistert und knallt den Schützen ab. Sie rennt weg, aber die Verfolger kommen näher. Glücklicherweise ist der Todesopa mit seiner Armee von Bekloppten da und erledigt sie. Und das natürlich zu dem schlechten Rock-Song aus dem Vorspann. Nachdem die Gegner erledigt sind, wird das Mädchen von der Todesarmee entführt, während Kapuzenkarl schlaue Sprüche von sich gibt, die absolut keinen Sinn ergeben, aber wohl ganz besonders tiefgründig klingen sollen.

Auf dem Weg nach Irgendwo, werden ein paar Leute umgenietet, einfach weil sie eben gerade da sind. Währenddessen findet eine andere Tussi, mit Haarschnitt eines 15-jährigen Jungen, den toten Opa. Das erste Anzeichen dafür, dass es sich hier um eine postapokalyptische Welt handelt, sind nebenbei ihre Nippel, denn alle BHs scheinen mittlerweile zerstört zu sein. Irgendein Typ kommt vorbei und gemeinsam fahren sie irgendwo hin. Man muss hier vielleicht mal kurz erklären, dass sich der Dialog bisher auf ungefähr 5 Worte beschränkt und der Film bereits 20 Minuten läuft. Woher soll man also wissen, wer hier eigentlich was macht?

Action On The Road mit neuen Verfolgern, die alle aussehen wie die 80er-ISIS, denn wenn man nur drei Darsteller hat, die gleichzeitig 50 Widersacher spielen müssen, ist es die beste Lösung, ihnen eine Sonnenbrille aufzusetzen und ein Handtuch über den Kopf zu hängen. Natürlich werden die Verfolger platt gemacht und anschließend ein Lager aufgeschlagen.

Oh, Dialog. Die Tussi ist die Schwester der Entführten und will sie retten. Er soll ihr helfen. Nicht gerade die pure Innovation, aber immerhin weiß man jetzt, worum es hier geht. Während der unausweichlichen Duschszene greifen die Ray-Ban-Terroristen wieder an und entführen den Typen.

Die Frau muss also alleine nach ihrer Schwester suchen und latscht durch die Gegend. Sie findet eine Landkarte und weiß scheinbar direkt, wo es lang geht.

Die Entführer fahren auch nur rum und die Entführte sitzt irgendwo und scheint zu masturbieren. Zumindest sieht es danach aus. Keine Ahnung, was diese Bewegungen sonst darstellen sollen. Die Sicht ist leider versperrt und man sieht nur ihr Gesicht und einen Arm. Für mich relativ eindeutig, aber vielleicht versucht sie auch nur, ihre Fesseln zu lösen.

Ein Schrottplatz wird gestürmt. Auf dem Schrottplatz wohnen Cowboys. Ja, Cowboys. Die könnten aber etwas besser organisiert sein, denn nach 5 Minuten sind sie alle erledigt, ohne dass Kapuzenkalles Armee auch nur einen Mann verloren hat.

Der Typ, der die Schwester retten wollte, wird in einer alten Fabrik deponiert. Seine Begleiterin will ihn retten. Dann passiert ungefähr 10 Minuten lang gar nix, außer dass die Alte durch die Hallen schleicht. Anschließend natürlich Attacke und uninspiriertes Geballer, bei dem es das Mädchen nicht mal für nötig hält, irgendwo in Deckung zu gehen. Während 42 Terroristen auf sie schießen, steht sie einfach mitten im Raum und ballert einen nach dem anderen ab. Oh, der Typ ist auch wieder frei. Wie das? Egal. Die Flucht gelingt, wer braucht da schon Erklärungen. Zur Feier der gelungenen Rettungsaktion folgt etwas Beischlaf in einer Höhle.

Der Quark dümpelt weiter vor sich hin, ohne das irgendetwas erwähnenswertes passiert. Mal abgesehen davon, dass der Rock-Soundtrack immer beschissener wird. Wieso war in den 80ies die Musik eigentlich so unfassbar scheiße? Was ist da falsch gelaufen. Die 70er haben alles gerockt. Da muss ja irgendjemand gedacht haben, dass man das unbedingt ändern muss. Warum nur? Warum?

So, noch mal kurz zur Erinnerung: Vor wenigen Minuten haben die Todestheokämpfer einen Schrottplatz mit tausend Cowboys eingenommen, ohne Verluste zu verzeichnen. Ich erwähne das nur noch mal, weil sie gerade vergeblich versuchen, zwei bewaffnete Opas umzunieten und auf ganzer Linie scheitern. Wahrscheinlich handelt es sich hier um unterschwellige Kritik an Schrottplatzbetreibenden Cowboys.

Im zweiten Anlauf gelingt es dann aber doch. Wobei ich mich aber eh frage, wozu das alles gut sein soll, denn die machen einfach alles platt und fahren dann weiter. Scheint ein großer, undurchschaubarer Plan hinter zu stecken. ODer man wollte einfach möglichst viel sinnlose Action unterbringen.

Sinnlos ist übrigens auch die nächste Szene, in der eine Tucke mit der 80ersten (ja, ich weiß, das ist kein Wort, aber was solls) Frisur, die man sich vorstellen kann, Sex mit irgendeinem Typ hat.

Die beiden alten Säcke befreien sich und fesseln ihren Bewacher an eine Baggerschaufel. Dann passiert erst mal wieder überhaupt nichts, bis die Schwesternretter auf die Opas treffen und man gemeinsam die anderen Typen plätten will. Die Rettungsaktion läuft dann so ab: Die Tussi latscht ins Camp, holt ihre Schwester, der Typ ballert aus dem Auto den Kapuzenheini weg und sie wollen abhauen. Damit man aber doch noch ein paar Explosionen untergebracht kriegt, gelingt das nicht und man muss sich den Weg freiballern. Das geht aber nur mit beschissener Musik, deshalb schmeißt die Tussi eine Coverversion von Born To Be Wild ins Kassettendeck.

Nachdem man dann alles weggeballert hat, fährt man in eine ungewisse Zukunft davon, auf die in „Empire Of Ash III“ dann wohl näher eingegangen wird. Denn das ist tatsächlich eine richtige Fortsetzung. Ich kann es kaum erwarten.