Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: M. Night Shyamalan

Zukunftsorientierter Nepotismus in menschenfeindlicher Umgebung

Die Smiths auf der Nachhererde wird sicher ein geiles Konzert. Ich bin zwar nicht der größte Fan der Band aber hey, wenn man schon mal die Chance hat, die live zu … was? Es geht gar nicht um die Band? Es geht um Will und seinen talentbefreiten Sohn Karate Kid? Oh nee, warum hat mir das keiner gesagt? Ich habe jetzt schon keine Lust mehr. Ich wollte doch so gerne singen.

„Und immer wenn wir traurig waren …
… und traurig waren wir ziemlich oft …
… gingen wir zu dir nach Hause …
… und da hörten wir die Smiths …“

Lord Xenu, steh mir bei …

AFTER EARTH – USA – 2013 – 100 Min.

Die Erde ist im Arsch. Man muss es einfach auch mal ungeschönt sagen. Die Menschheit hat das getan, was unvermeidlich scheint und den Planeten zerstört. Also musste man evakuieren. Und dann wurde man von Aliens angegriffen und alles war erneut im Arsch. Aber es gibt da den Ghost. Einen Mann, der absolut furchtlos ist und so die Menschheit retten wird. Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber wenn ich höre, dass jemand furchtlos ist, denke ich als erstes an Vollidioten, die Taser an ihren Eiern ausprobieren und anschließend von einer Klippe springen. Mit anderen Worten: Ein furchtloser „Ghost“ ist in meiner Welt der erste, der den Löffel abgibt.

Kitai Raige ist so ein richtiger Streber und Angeber. Ihr wisst schon, so ein Typ, der beim Sport die Runden immer etwas schneller als alle anderen läuft, um zu zeigen, was für ein toller Hecht er ist. Oder kurz gesagt: Ein Arschloch. Sein Vater Cypher ist auch nicht besser, habe ich das Gefühl, aber er ist mehr einer dieser Respektspersonen und Disziplinfanatiker. Oder kurz gesagt: Ein Arschloch. Mutter Faia ist auch da und ich habe keine Ahnung, wie sie es so lange mit diesen Arschlöchern ausgehalten hat, aber da sind sie jetzt, sitzen am Tisch und Kitai hat es nicht geschafft, zum Ranger befördert zu werden.

Weil er unbedingt so ein hohes Tier und noch größeres Arschloch wie Papa sein will, nimmt der seinen Sohn mit auf eine Tour nach Ergejhskjdvhudsbg, oder so ähnlich. Hab den Namen nicht verstanden und da sie da ja eh nicht ankommen werden, ist es auch einfach scheißegal. Und selbst wenn sie ankämen, wäre es das. Also weiter.

Kitai liest „Moby Dick“. Ich dachte, ich erwähne das mal, weil das jetzt schon zweimal zur Sprache kam und vielleicht noch eine Rolle spielt. Des Nachts guckt sich Kitai die Ladung des Schiffs an. Scheinbar handelt es sich um irgendein … Ding, das für das Ghost-Training verwendet wird. Ich kann mich nicht auf die Story konzentrieren, weil alleine die dämliche Fresse von Jaden Smith bei mir Kopfschmerzen verursacht. GUCK DOCH MAL SO, ALS WÜRDE DICH DAS ALLES IMMERHIN ANSATZWEISE INTERESSIEREN, DU ARSCHKRAMPE!!!! Ach so, und Will Smith wirkt auch dermaßen bocklos, dass man sich fragt, warum dieser Scheiß überhaupt erst gedreht wurde.

Irgendwann stürzt die Kiste dann halt ab und wir sind auf der Nachhererde. Nur noch Kitai scheint am Leben zu sein. Mit etwas Glück wird er einfach von einem Tiger gefressen und ich kann dann 90 Minuten einfach dem Tiger beim Pennen zugucken. Aber leider passiert das natürlich nicht, denn M. Night Shyamalan hasst alle Zuschauer und liebt es, sie mit seinem Müll zu quälen. Also findet er Papa Cypher, der irgendwo in der Ecke liegt.

„Will Smith mir gehen?“ „Kann nicht, mein Bein ist gebrochen.“ So, damit haben wir diesen Knallergag auch hinter uns gebracht und können uns jetzt uneingeschränkt auf den Rest dieses Machwerks aus der M. Night Shyamalan Schatulle des Gehirnbreis konzentrieren. Denn der Spaß fängt ja gerade erst an. Da man das Schiff nämlich nicht so ohne Weiteres reparieren kann und auch keinen Notfunkspruch gesendet kriegt, muss Kitai aufbrechen und das verlorene Leuchtsignal finden, da sie sonst verrecken.

Eigentlich verspricht das ja jede Menge Abenteuer und Spannung und Spaß und Entdeckungen auf der unbekannten Erde der Zukunft. Aber wenn es das gäbe, wären wir jetzt nicht hier, nicht wahr? Stattdessen gibt es nämlich erstmal die wohl dämlichste Ansprache seit langem, als Cypher erklärt, dass hier auf der Erde einfach ALLES die Menschen töten will. Weil genau so funktioniert die Natur. Eine von der Natur geschaffene Spezies zerstört die Natur, also entwickelt die Natur ausschließlich Killermechanismen, um diese Spezies auszurotten. Hätten wir alle mal besser in Biologie aufgepasst, dann wüssten wir das und müssten es uns nicht von Will Smith erklären lassen. Der ist für den weiteren Verlauf nebenbei über Funk in Kitais Ohr vertreten. Der klettert erstmal auf einen Berg, um sich einen Überblick zu verschaffen und wenn Cypher recht hat, stürzt sich der Schwarm Vögel über ihm jetzt direkt auf ihn und pickt ihm die Augen aus, damit die Natur ihre Rache kriegt.

Leider nein. Cypher macht weiter den Professor und erklärt, dass nachts die ganze Erde einfriert. Außer ein paar Hot Spots, an denen Kitai dann die Nacht verbringen muss. Zwischendurch nervt man dann noch mit nem Flashback rum, den ich aber einfach ignoriere, da das auch so schon alles langweilig genug ist.

Hach, die Zukunft. Die Technologie da ist schon geil. So wird Kitais Anzug schwarz, wenn eine Affenbärhyäne in der Nähe ist. Und weil er ein absoluter Trottel ist, wirft er dem Vieh einen Stein in die Fresse und dann wird er umzingelt und verpisst sich wie das feige Arschloch, dass er nun mal ist. Nur sein Tod kann diesen Film retten. Eine Blutegelmotte könnte meinen Wunsch erfüllen, aber trotz großem Geflenne schafft es Kitai noch schnell, sich zu heilen.

Cypher erklärt, dass Angst nicht real ist. Angst ist eine Wahl. Er ist schon echt ein harter Hund. Und labert eine unfassbare Scheiße. Nur sein Tod kann diesen Film retten.

Kitai kommt zu einem Wasserfall und es geht nicht weiter. Blahblahblah Streit zwischen Vater und Sohn, darstellerisch das absolute Grauen, Cypher will, dass Kitai zurück zum Schiff kommt, aber der springt einfach von der Klippe runter und schwebt dann mit seinem Allzweckanzug durch die Gegend. Und wird dann von einem Megahühnerhabicht angegriffen. Foghorn Leghorn wäre stolz. Kitai wacht also im Habichthort auf und das wird ausgerechnet in diesem Moment von einer Herde Säbelzahntiger angegriffen, die alle aussehen wie Diego aus „Ice Age“. Kitai ist natürlich der Kämpferkönig und macht die Tiger platt. Anschließend macht er die Brenne und lässt den Habicht machen, was ein Habicht eben so macht.

Der Funkkontakt ist ausgefallen und Kitai muss ohne weitere biologische Aufklärung und Monologe über die Einbildung von Ängstlichkeit durch die Pampa latschen. Cypher zeichnet derweil eine Nachricht für seine Frau auf: „Nachricht Anfang – Ich habe den Kontakt zu unserem Sohn verloren – Nachricht Ende.“ Bloß nicht mit langen Erklärungen aufhalten, sonst macht sie sich am Ende noch Sorgen.

Kitai tapert durch Höhlen, latscht durch die Walachei, paddelt über Flüsse und pennt auf Flößen. Und dann erscheint ihm seine Schwester in einem Traum, oder einer Vision, oder einer unwahrscheinlichen aber möglichen Teleportationsfehlfunktion, die den Geist seiner Schwester zu ihm teleportiert hat, während ihr Körper irgendwo im Sternengürtel Orion gestrandet ist, oder Wasauchimmer. Blahblah und dann wacht er auf und latscht weiter durch den Busch. Es ist alles so unglaublich aufregend, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit den Beschreibungen der spannenden Szenen anfangen soll. Ich versuchs mal so: Es passiert absolut gar nix von Interesse. Und dann passiert weiterhin absolut gar nix von Interesse. Und dann, nach einiger Zeit, in der nix von Interesse passiert ist, passiert weiterhin nix von Interesse. Und dann ist der Megahühnerhabicht tot. Und ich wusste nicht mal, dass der überhaupt noch da ist. Oder ist das ein anderer Megahühnerhabicht? Hat sich vielleicht die ganze Rasse der Megahühnerhabichte auf die Seite von Kitai und gegen die Natur gestellt. Kein Wunder, dass der Megahühnerhabicht tot ist. Wer sich mit den Menschen verbündet, wird unweigerlich ausgerottet, denn so will es die Natur. Denn der Mensch ist der Feind.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Kitai dann mal beim Rest des Schiffs an, wo ja dieses Leuchtsignal sein soll, oder was auch immer genau er sucht. Erstmal findet er aber einen coolen Kampfstab Marke Darth Maul (nur ohne Lichtschwerteffekt) und geht damit in Kampfpose, um absolut nichts zu bekämpfen, da einfach nichts da ist, was man bekämpfen könnte. Hauptsache mal kurz cool mit nem Kampfstab auf der Wiese gestanden.

Kitai funkt Cypher an. Dem geht es gar nicht gut. Aber er kann keinen Funkspruch zurückschicken, weil das Signal halt im Arsch ist, oder so. Also muss Kitai mit dem Rettungssignal auf den Berg klettern. Aber er wird auch noch von einem komischen Vieh verfolgt. Ein Riesenspinnenchamäleon jagt ihn in eine Höhle, wo er den Kampf aufnehmen muss und beweist, dass er mit einem Kampfstab nur cool posen aber nicht gut kämpfen kann. Irgendwie wuselt er sich aber natürlich trotzdem auf den Berg und sendet das Signal und wird dann von dem Spinnenchamäleon durch die Gegend geschmissen, weil er einfach nur ein Vollidiot ist, der offenbar nicht in der Lage ist, ein Problem nach dem anderen anzugehen und lieber alles gleichzeitig macht.

Aber wir kennen das: Am Ende wächst er über sich hinaus und kann den Tag retten, indem er das Vieh mit dem Kampfstab wegkloppt und mit seinen Säbeln absticht, die er scheinbar die ganze Zeit dabei hatte, aber nie auf die Idee kam, mal einzusetzen. Dann wird endlich das Leuchtsignal gesendet, das bis hoch zur Milchstraße reicht und natürlich werden Vater und Sohn gerettet. Es ist alles so traurig. Hätten die nicht einfach sterben können? So richtig qualvoll? Aber nein, Arschlöcher leben eben immer am längsten. In Scheißfilmen erst recht. Ich gehe meinen Kampfstab polieren …

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Schrottsommer 2015: Spaziergänge durch Blumenwiesen

„Consider the lilies.“ „He’s having a go at the flowers now.“ „Oh, give the flowers a chance.“ – Life Of Brian, 1979

Na gut, geben wir den Blumen halt ne Chance. Ist ja schließlich Schrottsommer und da blühen die am schönsten. Aber was, wenn die Blumen uns keine Chance geben? Dann kommt dabei das hier heraus:

THE HAPPENING – USA – 2008 – 91 Min.

Starring: Max Payne und die Sommer höchstpersönlich

Eigentlich muss man sich ja bei dem Cast des Films schon die Frage stellen, ob das folgende Desaster tatsächlich ernst gemeint war. Ich behaupte: Ja, war es. Und selbst wenn nicht, ist es trotzdem unfassbarer Müll. Aber lest selbst …

Ein sonniger Morgen im Central Park von New York City. Leute gehen mit Hunden spazieren, Tussis sitzen auf der Bank und lesen, eine Frau schreit, weil sie wahrscheinlich von einem Drogenjunkie überfallen wird … und dann bleibt alles stehen. Oh, und Claire sticht sich eine Stecknadel in den Hals. Sieht gar nicht aus wie ein Emo, aber so kann man sich irren.

An einer Baustelle springen Leute vom Dach in ihren Tod, weil sie diesen Scheiß jetzt schon nicht mehr ertragen können. Dabei haben sie noch gar nix gesehen, denn hier ist Marky Mark, Biologie-Lehrer und Pollunder-Model, als Elliot. Statt Modetipps gibt er der Klasse eine Lehrstunde in globaler Erwärmung, wird dann aber zu einer Lehrerversammlung geholt, auf der alle Lehrer über die Ereignisse in der Stadt aufgeklärt werden. Nebenbei scheint der Film in den 50ern zu spielen, oder laufen heute Schüler tatsächlich noch rum wie John Lennon?

Das interessanteste an dem Film steht an der Tafel: Laut Einstein hätte die Menschheit nur noch 4 Jahre zu leben, wenn die Biene ausstirbt. Interessante Theorie, über die es sich zu diskutieren lohnt. Aber später, denn im Moment ist viel wichtiger, dass Zooey Deschanel rumsitzt und nicht ans Telefon geht. Elliot kommt nach Hause und gemeinsam mit Frau Alma sieht er den Aufruf zur Evakuierung von New York im TV. Also hauen die beiden zusammen mit Julian und dessen Tochter ab.

Hoffentlich ist ihr Ziel nicht Philadelphia, wo gerade Stillstand herrscht und sich ein Cop das Hirn auf offener Straße rauspustet. Wo die Knarre eh schon da rumliegt, machen es ihm ein paar Passanten nach.

Im Zug macht sich Panik breit, als die Geschichte vom Philadelphia-Massensuizid die Runde macht. Komischerweise kommt niemand auf die Idee, mal zu gucken, ob nicht irgendein Sektenführer zur großen Lemmingaktion aufgerufen hat. Jedenfalls hält der Zug mitten im Nirgendwo. Hätte gar nicht gedacht, dass es in den USA noch so viel freie Natur gibt. Ich dachte, da stehen schon überall Militärbasen und Flakgeschütze. Man lernt nie aus.

Im Zoo lässt sich ein Typ im Löwengehege die Arme abbeißen. Richtig so. Wenn man schon den Freitod wählt, dann doch wenigstens auf coole Art.

Die Gang landet in einem Cafe am Arsch der Welt, wo mal wieder die Nachrichten laufen, bis der Strom ausfällt. Also fasst man den Entschluss, sich einfach zu verpissen. Die Gang bleibt zurück und trennt sich. Julian muss seine Frau suchen und Elliot und Alma fahren mit einem Alt-Hippie los, der seine eigene Marijuana-Plantage am Start hat. Perfekte Wahl. Bekifft ist der Schwachsinn vielleicht besser zu ertragen.

Der Wind pfeift und der Fahrer von Julians Wagen setzt die Karre absichtlich vor nen Baum. Naja, eine unnütze Nebenhandlung weniger.

Die Kiffer-Kolonne entdeckt Leichen auf der Straße und dreht lieber um. Irgendwo treffen sie dann einen Soldaten und tausend andere Leute, die zufällig gerade im Sekundentakt alle an der selben Kreuzung, mitten im unbewohnten Wald und Wiesen Gebiet, vorbeifahren. Naja, bla bla, man bleibt erst mal da. Julians Tochter ist auch irgendwie da gelandet und alle flennen, während sich der Hippie nen Haschisch-Hot Dog reinpfeift. Nebenbei ist man mittlerweile auch irgendwie auf den Trichter gekommen, dass das alles von den Pflanzen ausgeht. Fragt mich nicht wie, ich hab nicht aufgepasst.

Die Gruppe latscht los zu einer Kleinstadt, wo man sich Schutz verspricht. Vielleicht gibts da keine Blumen. Anti-Veganer-Gebiet, oder so. Wer weiß. Warum man nebenbei in der großen Pflanzenapokalypse nicht mit dem Auto fährt, und stattdessen quer über Felder und Wiesen latscht, stelle ich hier einfach mal nicht in Frage. Die ersten Opfer sind auch schnell gefunden, als der Soldat und ein paar andere sich selbst umnieten, wie der Cop zuvor in der Stadt. Die Szene war scheinbar so toll, dass man sie noch mal bringen musste.

Der Wind weht in den Weiden und die 5 Überlebenden stehen mitten drin. Aber zu Elliots Überraschung, passiert gar nichts. Mich überrascht das nicht so sehr, denn, naja, ich hab den Scheiß schon mal gesehen, und gucke ihn mir aus irgendeinem Grund noch mal an.

Es folgt das absolute Highlight des Films: Mark Wahlberg spricht mit einer Topfpflanze und wird dabei selbst von ihr darstellerisch in den Schatten gestellt.

Ausgerüstet mit dem empfangsstärksten Radio aller Zeiten, spaziert die Gruppe durch Blumenwiesen, um … irgendwas zu machen, das absolut keinen Sinn ergibt. Hat aber irgendwas mit Chemikalien zu tun. Ist auch scheißegal. Hier macht sowieso nix auch nur ansatzweise Sinn.

An einer Hütte wird einer der Jungs erschossen, die mit Elliot und Alma unterwegs sind. Keine Überraschung. Schließlich sind das hier immer noch die US of fucking A, da darf jeder jeden abknallen. Ob mit oder ohne Blumeninvasion. Und wo man schon dabei ist, ballert man auch den anderen Jungen weg, damit das ganze Fallobst weg ist, und Elliot, Alma und das Blag alleine weiter latschen können.

Und weil das alles so unglaublich aufregend war, geht man direkt zur nächsten Hütte. Da sitzt ne alte Tussi auf der Veranda und hat KEINE Waffe in der Hand. Die ist doch bestimmt erst kürzlich in die USA gezogen. Und dann lädt sie die anderen auch noch zum Essen ein. Ganz klar ne Ausländerin. Ich tippe auf Schwedin. Einfach so, weil mir gerade nichts anderes einfällt. Irgendwie hat die aber trotzdem einen an der Waffel, könnte also zumindest amerikanische Vorfahren haben. Sie glaubt, dass die in der Nacht ihre Sachen klauen und sie im Schlaf um die Ecke bringen wollen. Warum zur Hölle lädt die dann überhaupt Leute in ihre Kackbude ein? Was ist das denn für ne unfassbar dämliche Charakterzeichnung?

Naja, egal, die Alte tickt jedenfalls völlig aus und latscht dann zur Beruhigung in den Garten, um Tomaten zu pflücken. Der Wind kommt, die Alte mutiert aus irgendeinem Grund zum Zombie und schlägt die Scheiben vom Haus ein, damit der Wind hineinblasen kann und die Gäste müssen in verschiedene Keller fliehen.

Über Funkgeräte kommunizieren Elliot und Alma dann miteinander und stellen fest, dass das Ganze hier eigentlich nur ne getarnte Liebesschnulze ist und sie zusammen sterben wollen. Also gehen beide vor die Tür, stellen sich in den Wind und … ABSOLUT ÜBERHAUPT GANZ UND GAR NICHTS PASSIERT.

Also setzt man sich eben wieder in den Keller.

Drei Monate später ist alles wieder normal. Denn die Pflanzen haben nur ne Warnung abgegeben, dass die Menschheit endlich aufhören soll, den Regenwald zu roden.

Und dann gehts in Frankreich von vorne los.

Was soll man sagen? Der Meister der 1000 Twists M. Night Shyamalan hat wieder zugeschlagen. Und dieses Mal hat er seinen besten Twist rausgehauen. Hier ein Auszug aus seinem Gedankengang vor der Erschaffung des Films:

„I’ll make a movie called „The Happening“ and not a single fucking thing will happen in this piece of trash.“

Genial der Mann. Einfach nur genial.