Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Media Monday #245

Ich machs heute mal kurz: Bäh Montag. Yay Media Monday.

1. Als ____ war das wie eine Frischzellenkur, denn ____ . Dazu fällt mir wirklich überhaupt nix ein. Nicht mal irgendwas doofes.

2. Den ein oder anderen Klassiker sollte ich dringend mal wieder einer Sichtung unterziehen, denn damit macht man ja generell nicht viel verkehrt. Ich weiß, ziemlich langweilige und allgemeine Antwort, aber mir fällt kein Beispiel ein.

3. Es ist echt schwer, Gleichgesinnte zu finden, wenn es um das Thema Froschmutanten geht. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, schließlich sind Froschmutanten viel zu unterpräsent in der Medienlandschaft. Deshalb kann ich auch immer wieder nur darauf hinweisen, dass jeder Filmfan mal Hell Comes To Frogtown gesehen haben sollte. Mehr Froschmutantenwahnsinn geht kaum.

4. Eins meiner liebsten Zitate ist aus dem Drehbuch zu Filmschrott – Der Film und stammt natürlich aus der großen Aufbaurede vor der großen Schlacht gegen die Froschmutanten:

EXT MILITÄRGELÄNDE

Soldaten, Zivilisten und alles was sonst noch da ist, stehen vor einer großen Bühne. Die Soldaten sind sauber wie eh und je. Die Zivilisten sehen aus, als hätte man sie aus einer Kloake gezogen und anschließend zum Panieren durch einen Sandkasten voller Katzenkacke gerollt. Auf der Bühne steht ein Podium. Bundeskanzler Heinrich Laba-Backe tritt an das Podium.

HEINRICH LABA-BACKE

(liest von einem Blatt Papier vor sich ab)

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen …

(Pause)

Bevor ich meine Rede halte, will ich nur kurz darauf hinweisen, dass alle meine Redenschreiber entweder von den Froschmutanten getötet wurden, oder zu ihnen übergelaufen sind, um sich mit ihnen den angelegten Harem zu teilen. Deshalb musste ich zum ersten Mal in meinem Leben selbst eine Rede verfassen. Seien Sie mir also nicht zu böse, wenn die Rede nicht den gewohnten Qualitätsmerkmalen entspricht.

(liest von Blatt Papier ab)

Das Leben ist wie ein Penis. Zu kurz. Oft hart. Und irgendwann landet man im Loch. Aber jeder Penis kann selbst entscheiden, wann er ins Loch kommt und deshalb sage ich: Unsere Lochzeit ist noch nicht gekommen. Wir haben längere Pimmel als die Froschmutanten. Also braucht man für uns auch größere Löcher. Aber ich sage: Wir graben nur kleine Löcher, in die nur die Froschmutanten reinpassen. Wir gehen nicht ins Loch. Denn wir haben den Längsten!

SOLDATEN, ZIVILISTEN UND ALLES WAS SONST NOCH DA IST

(mit nach oben gestreckter Faust)

WIR HABEN DEN LÄNGSTEN!

WIR HABEN DEN LÄNGSTEN!

WIR HABEN DEN LÄNGSTEN!

Bundeskanzler Heinrich Laba-Backe geht unter lautem Jubel von der Bühne, wo einige seiner Parteimitglieder warten.

HEINRICH LABA-BACKE

Lief doch ganz gut, nicht wahr?

VERTEIDIGUNGSMINISTER

Auf jeden Fall, Herr Bundeskanzler. Aber sind Sie sicher, dass an den Vorwürfen, dass sie sexsüchtig sind, nichts dran ist?

HEINRICH LABA-BACKE

Sexsüchtig? Ich? So ein Quatsch. Wenn sie mich jetzt entschuldigen würden. Ich muss zu meiner Sekretärin. Ich musste sie wegen der Rede alleine in meinem Büro lassen.

(öffnet den Reisverschluss seiner Hose)

Wer weiß, was sie da drin alleine anstellt.

Der Bundeskanzler holt eine Tube Gleitgel aus seinem Jackett und verschwindet mit einer eingegelten Hand in der Hose in seinem Büro.

VERTEIDIGUNGSMINISTER

Wundert mich, dass er nicht zum Harem übergelaufen ist.

5. Ich glaube ja nicht, dass Eli Roth mit irgendetwas einen derartigen Erfolg gehabt hätte, wenn er nicht mit Quentin Tarantino befreundet und von diesem so ein bisschen gehypet worden wäre. Denn Eli Roth ist der wohl unfähigste Horror-Regisseur den dieser Planet jemals beheimatet hat. Er hat kein Gespür für Timing, Spannung, Charaktere, oder wie man eine Geschichte erzählt. Stattdessen wird einfach nur rumgesplattert und das wars dann auch. Ohne Tarantino wäre der Typ irgendwo im Splatter-Film-Nirvana zwischen den ganzen anderen Hobbyfilmern, wo er hingehört und keine Sau würde ihn kennen. Leider ist dem aber nicht so, also muss ich mir wohl dringend mal vornehmen seine Filme hier auf den Schrottplatz aufzunehmen. Immerhin hat er ja schon so einiges gemacht, aber einen Beitrag gibt es bisher nur zu Cabin Fever. Das reicht natürlich überhaupt nicht. More Of That Shit Coming Soon.

6. Von den Erinnerungen die ich noch daran hatte ausgehend, hatte ich mir ja bei Disneys Pinocchio etwas völlig anderes erwartet, schließlich …

7. Zuletzt habe ich den zuletzt gesehen und das war echt anstrengend, weil viel zu viel gesungen wurde, die Geschichte völlig zusammenhangslos wirkt und das einfach langweiliger war, als ich es erwartet hätte. Das Einzige was ich im Nachhinein echt interessant finde, ist die Tatsache, dass in diesem Film die Bösen gewinnen. Und das mehrfach. Keiner kriegt wirklich die Quittung für das, was er tut. Sehr untypisch für Disney. Gut ist der Film aber trotzdem nicht (mehr).

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14 Antworten zu “Media Monday #245

  1. Pingback: Media Monday #245 | filmexe

  2. bullion März 7, 2016 um 10:10 am

    Von Eli Roth kenne ich bisher nur „Cabin Fever“ und der war schon so richtig mies. Scheint ganz sympathisch zu sein, aber sein Talent als Regisseur hält sich wohl echt in Grenzen…

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  3. Wortman März 7, 2016 um 4:03 pm

    Klassiker schauen ist immer super. Da hätte ich auch mal wieder Bock drauf 🙂
    So langsam wird es echt Zeit, dass du ein Drehbuch fertig machst für die Froschmutanten *quaak*

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  4. Frau Argh März 7, 2016 um 7:52 pm

    Ein Hoch auf die Froschmutanten! Quack!!!

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  5. jacker März 8, 2016 um 9:43 am

    Ich finde ja, dass Roth zwar kein genie ist, aber schon ein bißchen was kann. GREEN INFERNO geht klar!

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    • Filmschrott März 8, 2016 um 11:24 am

      Den habe ich ja noch nicht gesehen. Aber bisher waren alle Filme von dem vor allem eins: Langweilig. Und das ist nun mal der Todesstoß für einen Film. Dann soll er lieber richtig große Scheiße fabrizieren, die aber zumindest unterhaltsam ist. Hostel und Cabin Fever dümpeln aber nur vor sich hin und ziwschendurch wird rumgeschnetzelt. Das ist einfach völlig uninteressant. Dabei sind die Prämissen gar nicht mal schlecht. Nur, wie gesagt, weiß Roth einfach nicht, wie man eine Geschichte erzählt. Da liegt das große Problem.

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