Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Filmschrott – Der Film

Media Monday #261

Letzte Woche war ich zu fertig vom Junggesellenabschied am Samstag um am Montag den Media Monday auszufüllen. Da seht ihr mal, wie sehr ich dieses Partyleben hinter mir gelassen habe. Da ist man ein Mal unterwegs, den ganzen Tag auf den Beinen und quetscht sich durch Menschenmassen in Discos und steht müde in der Ecke, weil mein keinen Bock hat, in diesem Menschengewirr rumzuhüpfen,wie die ganzen anderen Affen. Und dann fährt man mitten in der Nacht nach Hause, mit 6 Leuten in einem Baufahrzeug ohne Rückbank. Und dann tun einem so extrem die Knochen weh, weil man stundenlang eingezwängt in der Karre gesessen hat nachdem man stundenlang in der heißen Disco stand. Deshalb muss so ein Media Monday dann auch mal ausfallen. Aber keine Panik. Dieses Wochenende habe ich nirgendwo unbequem rumgestanden und kann mich voll und ganz auf den Lückentext konzentrieren.

1. Events wie die German Comic Con gehen mir absolut am Arsch vorbei. Ich bin einfach kein großer Fanatiker von irgendwas. Filme, Darsteller, ihre Rollen, das alles interessiert mich viel zu wenig, um wegen den Affen irgendwo ne Stunde anzustehen, um dann ein bekacktes Foto mit ihnen knipsen zu können. Die Typen sind auch nur ganz normale Arschlöcher wie wir alle. Da brauche ich kein Foto von.Aber ich bin wohl auch nicht die Zielgruppe. Ich kenne von den ganzen „Stars“  da sowieso keine Sau. Ich habe zum Beispiel immer noch nichts von Joss Whedon gesehen, weil es mir alles derbe am Arsch vorbei geht und ich kenne immer noch kaum einen Film mit Nathan Fillion. Um genau zu sein, habe ich mehr Filme mit Megan Fox gesehen, als von den beiden zusammen. Und das sollte Beweis genug sein, wie scheißegal mir die Typen sind.

2. Verfilmungen echter Ereignisse sind immer so eine zwiespältige Sache. Auf der einen Seite ist es ja schon so, dass das wahre Leben oft die komischsten, abstrusesten, interessantesten Geschichten erzählt. Auf der anderen Seite muss man solche Geschichten aber eben auch so erzählen, dass sie strukturell und storytechnisch einem gängigen Schema folgen, damit der Zuschauer nicht überfordert ist. Und da wird dann natürlich die Wirklichkeit gerne verdreht, oder einfach etwas dazu gedichtet, um einen Spannungsbogen und ähnlichen Kram zu erzeugen.Ist natürlich sinnvoll, nur hinterfrage ich dadurch mittlerweile bei „Wahren Begebenheiten“ dadurch oft, wie wahr das denn wohl wirklich war. Generell bin ich da aber nicht abgeneigt. Kommt auf die Thematik an.

3. Samuel L. Jackson sehe ich derzeit gefühlt in jedem zweiten Film, denn er spielt auch in jedem zweiten Film mit. Selbst wenn er nur mal kurz durchs Bild läuft, er ist da. Denn wie wusste schon die Erste Allgemeine Verunsicherung: „Der Bad Motherfucker ist immer und überall“.

4. Das Ende der Serie „Six Feet Under“ war wirklich unfassbar ergreifend/traurig denn es ist das endlichste Ende einer Serie, das man sich vorstellen kann. Passend zur Serie schwebt der Tod halt über allem.

5. Sagt was ihr wollt, aber mein liebster Superheld Frogolon ist einfach viel zu unterpräsent. Bis auf seinen Kurzauftritt in „Filmschrott – Der Film“ hat man von dem leider noch nichts gesehen. Hier der Drehbuchauszug:

EXT. INNENSTADT

Eine Einschienenbahn fährt durch die Stadt. Die Kamera fährt an der Bahn vorbei voraus und man sieht eine Lücke auf der Strecke. Froschmutanten hüpfen davon und schauen aus sicherer Entfernung zu, wie die Bahn sich dem Loch nähert.

Ein Schatten huscht über die Froschmutanten hinweg. Sie schauen nach oben und sehen Frogolon. Mit seiner Superhüpffähigkeit springt er zu der Lücke auf der Strecke. Die Bahn nähert sich. Frogolon hängt sich an die Schiene und lässt seine lange Zunge hervorschnellen. Die Zunge wickelt sich um die Schiene auf der anderen Seite. So schließt die Zunge die Lücke. Die Bahn fährt über die Zunge und kann sicher ihren Weg auf der anderen Seite fortsetzen. Frogolon zieht zufrieden seine Zunge ein und hüpft davon.

Der Froschmutantenkönig schaut ihm hinterher.

FROSCHMUTANTENKÖNIG

Frogolon. Wir werden uns wiedersehen.

(zu den Froschmutanten)

Macht irgendwas kaputt!

Die Froschmutanten beginnen, die Stadt und Schutt und Asche zu legen. Der Froschmutantenkönig zieht sein Maschinengewehr und zielt auf eine Gruppe Jugendlicher, die zu bekifft sind, um sich für ihre unmittelbare Umgebung zu interessieren.

FROSCHMUTANTENKÖNIG

Quak, ihr Affen!

(zieht den Abzug)

6. ____ habe ich schon zig Mal gesehen und werde ich mir vermutlich auch noch zig Mal ansehen, schließlich ____ . Da gibt es viel zu viel. Vor allem die 80er Jahre haben so viele richtig geile Filme hervorgebracht, die ich mir immer mal wieder gerne angucke. Seien es nun die Coming-Of-Age-Streifen wie Stand By Me und Breakfast Club, Actioner wie Die Hard und Lethal Weapon, Trash vom Feinsten wie Hell Comes To Frogtown und SHE, Kriegsfilme wie Platoon und Full Metal Jacket, einfach alle Genres voller jeder Menge coolem Scheiß. Die Achtziger waren nun mal der absolute Knaller was Filme angeht.

7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ . Unglaublich, aber ich habe das ganze Wochenende nichts erwähnenswertes geguckt, erlebt, gelesen, gegessen, geschrieben, gemacht und überhaupt irgendwie und so weiter. Nächstes Wochenende vielleicht wieder.

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Media Monday #257

So, dann gehen wir mal wieder in die neue Woche. Ohne technische Probleme und mit neuem Media Monday. Und warum zur verfickten Hölle bin ich eigentlich noch wach? Morgen ist Montag! Ich geh pennen … Äh, hier:

1. ____ könnte eines meiner nächsten Serien-Highlights werden, schließlich ____ . Ich habe es hier schon mal erwähnt, meine ich. Die Serienlandschaft entwickelt sich leider irgendwie komplett an mir vorbei. Wenn ich bedenke, wie viele Serien ich mal geguckt habe und wie wenige es momentan sind, bleibt nur die Erkenntnis, dass es im Moment einfach die falschen Trends im Serienbereich gibt. Naja, Superheldengewichse. Ihr kennt das ja. Jedenfalls gibt es momentan leider überhaupt nichts, was mich irgendwie interessiert oder gar die Chance hätte, mich vollends zu begeistern. Aber mal abwarten. Meistens kamen die bei mir eh immer aus dem Nichts. Ich bin bei Serien nie so richtig auf dem Laufenden.

2. Ich wusste ja gar nicht, dass Froschmutanten auch ein Videospiel haben. Aber dieser (heute etwas kurze) Auszug aus dem Drehbuch zu Filmschrott – Der Film beweist das Gegenteil:

INT. LABOR

Samuel Klugowitsch sitzt vor einem PC und spielt „Frogmutants“, ein 3D-Shooter von der Stange, der aufgrund seiner kompletten Innovationslosigkeit die höchsten Verkaufszahlen aller Zeiten hat. Ein alter Wissenschaftler, der selbstverständlich aussieht wie Albert Einstein kommt rein und schaut sich um.

ALBERT EINSTEIN

Samuel? Wo ist das Serum?

SAMUEL KLUGOWITSCH

Welches Serum?

ALBERT EINSTEIN

Es stand hier zwischen den Reagenzgläsern.

Albert klimpert zwischen den Gläsern herum und wirft einige Flüssigkeiten um, die sich durch alles fressen, auf das sie treffen.

SAMUEL KLUGOWITSCH

Dieser Kerl war vorhin hier. Vielleicht hat er es mitgenommen.

ALBERT EINSTEIN

Welcher Kerl?

SAMUEL KLUGOWITSCH

Er sah aus, als hätte sich der Lungenkrebs durch seinen Mund nach außen gefressen und sein Gesicht ausgetrocknet.

ALBERT EINSTEIN

(guckt bedeutungsschwanger in einen Bunsenbrenner)

(flüstert)

Grim.

3. ____ hat sich seine Meriten ja spätestens mit ____ verdient, schließlich ____ . Bevor ich jetzt das Wort „Meriten“ google, gebe ich einfach zu: Mein Wortschatz ist begrenzt.

4. Würde ich mein Blog quasi noch mal neu starten, ich würde wohl am Anfang etwas genauer wissen, in welche Richtung ich mich hier bewegen muss. Andererseits macht es ja auch immer Spaß, ein bisschen rumzuprobieren und zu gucken, was ankommt und was keine Sau interessiert. Eventuell mache ich das demnächst auch mal wieder. Ich habe da ein paar Ideen, aber leider fehlt mir erstens die Zeit und zweitens muss das auch gescheit umgesetzt werden. Irgendwann mal. Bestimmt.

5. Bei dem Überangebot an Serien könnte man glatt noch mal die Antwort zu Frage 1 lesen.

6. Wenn es nicht so ein zeit- und/oder kostenintensives Hobby wäre würde ich direkt anfangen, eigene Filme zu drehen. Aber es fehlt halt leider an Zeit und am Budget. Irgendwann mal. Bestimmt.

7. Zuletzt habe ich mir nach langer Zeit mal wieder die Blade-Trilogie reingepfiffen und das war irgendwo zwischen ganz gut bis um Himmels Willen, weil erstens diese Pseudocoolnes der 90er das absolute Grauen ist und dafür sorgt, dass das alles irgendwie trashig wirkt, zweitens die Effekte extrem schlecht gealtert sind (CGI ist klar) und drittens Wesley Snipes quasi nix kann, außer Ärsche treten. Einen der Filme gibts dann bald auch hier auf dem Schrottplatz.

Blogparade: Wie würde mein eigener Film aussehen?

Erinnert ihr euch noch an die Filme die nie passieren dürfen? War ein Riesenspaß, oder? Schade, dass ich keine Zeit habe, da mal wieder einen hinzuklatschen. Aber vielleicht demnächst mal wieder.

Heute geht es jedenfalls um das genaue Gegenteil. Frau Margarete … ist meines Wissens nach die erste Frau, die öffentlich zugibt, dass sie homosexuelle Szenen zwischen geilen Typen sehen will und damit endlich mal eine Lanze bricht und beweist, dass Männer und Frauen gar nicht so verschieden sind. LESBEN SIND GEIL!!! Das weiß jeder Mann und wir haben auch kein Problem damit, zu sagen, dass wir sie geil finden. Und wenn sich ein Kerl selbst nicht traut, kann er einfach Steve aus Coupling zitieren, der ein wunderbares Plädoyer auf das lesbische Peitscheninferno gehalten hat. Aber die Mädels immer: „Was? Pornos? Sowas gucke ich mir doch nicht an!“ „Was? Schwule Männer in Pornos? Sowas gucke ich mir doch nicht an!“ „Was? Selbstbefriedigung zu einem Porno mit schwulen Männern? Ich fasse mich doch selbst nicht an!“ Macht es wie Margarete und sagt endlich die Wahrheit. #Homoporn

Aber ich drifte mal wieder ab. Also: Frau Margarete will folgendes wissen:

Wie würde ein Film von mir aussehen, wenn ich absolut freie Hand hätte?

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich tatsächlich richtig Bock hätte, eigene Filme zu drehen. Momentan scheitert das in erster Linie am Budget. Denn ich habe keins. Für gar nichts. Auch nicht für Filmequipment. Aber man kann ja mal etwas fantasieren und sich ausmalen, was für geilen Scheiß man so kreieren könnte, wenn einem keine Grenzen gesetzt sind.

DIE HANDLUNG

Ich stehe ja bekanntlich auf Froschmutanten … also, nicht so wie ich auf Lesben stehe, aber ich finde die auf andere Weise geil … jedenfalls wäre mein Film Ökothriller/Slasher/Froschmutantendokumentation. Die Versatzstücke sind bei sowas ja bekannt. Irgendein böser Typ kauft einen Sumpf um darauf Eigentumswohnungen zu errichten, die irgendwann im Sumpf absaufen, aber er hat dann ja eh seine Knete.

In dem Sumpf werden aber durch einen chemischen Unfall, verursacht durch zwielichtige Gestalten, alle Frösche in Froschmutanten verwandelt und dann geht halt das Schnetzeln los.

DIE DARSTELLER

Gabs schon mal eine Blogparade mit unterbewerteten Darstellern? Nein? Gut, dann dürfen die alle in meinem Film mitspielen. So sieht man auch nicht die immer selben Fressen in den selben Scheißrollen. Ich bin ja ohnehin ein großer Gegner von Typecasting. Wie viele talentierte Darsteller dadurch in bescheuerten Kackrollen feststecken ist einfach traurig. Melissa McCarthy zum Beispiel ist vielleicht gar nicht so scheiße, aber ihre Rollen sind es jedes Mal, also finde ich sie absolut zum kotzen und deshalb darf sie in meinem Film auch nur eine kleine Rolle übernehmen. Und zwar wird sie direkt zu Beginn des Films mit Megan Fox im Sumpf rumdümpeln, wo sie sich über die neusten Schminktipps des Internets unterhalten, woraufhin sie von einem Froschmutanten gefressen werden. Damit ist dann auch der unfassbar wichtige sinnlose Bechdel Test bestanden.

Kommen wir aber zu den Hauptdarstellern. Ich hatte erst überlegt, ob ich nicht einfach alle Rollen an Jim Carrey gebe, da der der talentierteste, unterbewertetste Darsteller ist, den es gibt. Der Mann kann quasi alles, er darf nur einfach viel zu selten. In meinem Film würde er aber dann doch nur die Rolle des bösen Immobilienheinis, der das Sumpfgebiet kauft, spielen. Carrey könnte der Rolle die nötige Ernsthaftigkeit, aber auch diesen Hauch Over-The-Top-Verrücktheit geben, durch die sich solche Rollen auszeichnen.

Den Sohn spielt Tyler Labine. Der ist ja bekannt dafür, meist eher leicht dumme Charaktere zu spielen. Das könnte er hier auch. Aber in diesem Fall wäre der Sohn auch noch ein reiches Arschloch. Diese Mischung könnte der gut, glaube ich.

Dann sind da natürlich noch die Typen, die für den chemischen Vorfall verantwortlich sind. Diese Rollen werden etwas mysteriös angelegt, so dass der Zuschauer erst mal überhaupt nicht weiß, was eigentlich gespielt wird. Den Mann spielt William Fichtner, der einfach prinzipiell viel zu wenige Rollen kriegt, die auch etwas Anspruch haben. Meist ist er nur einer unter vielen Nebendarstellern und das sollte sich ändern.

Etwas schwieriger wird es bei der Frau. Da müsste die Rolle eigentlich etwas älter sein, aber da scheiße ich einfach mal drauf und caste Ellen Page. Entweder legt sie die Rolle von selbst etwas älter an, als sie ist,oder der Mann ist einfach pädophil. Ist ja auch ne Charaktereigenschaft.

Und dann sind da natürlich noch die Sumpfbewohner, die vertrieben werden sollen. Leute, die im Sumpf leben, haben natürlich eine Großfamilie. Aber entgegen den Klischees handelt es sich hier nicht um komplette Hinterwäldler, sondern um eine Familie, die sich in den Sumpf zurückgezogen hat, um dem Wahnsinn der Zivilisation zu entkommen. Sie sind also eigentlich die intelligentesten Leute im Film.

Der Vater ist John C. McGinley, für den das gleiche gilt wie für Fichtner. Er sollte einfach mehr und vor allem bessere Rollen kriegen. Das hier ist ein Anfang.

Seine Töchter werden gespielt von Emma Stone und Emma Watson, die ständig alles zusammen machen, was McGinley schon mal auf den Sack geht, wenn sie sich mal wieder gegen ihn „verschwören“, aber am Ende wird genau diese Zusammenarbeit die Wende im Kampf gegen die Froschmutanten bringen.

Der Sohn, der seinen Schwestern gerne Streiche spielt, die dann aber meist schlecht für ihn ausgehen, da sie intelligenter als er sind, wird gespielt von Daniel Brühl. Ich will ja auch die eigenen Leute etwas fördern.

Vielleicht finden sich auch noch Rollen für Natalie Portman, Jennifer Lawrence, Jasna Fritzi Bauer, Adam Goldberg und Jake Gyllenhaal (wenn der zufällig doch nicht bei Frau Margaretes Film dabei ist). Aber das wäre dann Bonus.

REGIE, KAMERA UND DREHBUCH

Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, hat vielleicht schon festgestellt, dass es in letzter Zeit immer wieder Auszüge aus dem Drehbuch versteckt in den Media Mondays gab. Genau, wie diesen Spaß hier gerade sauge ich mir das zwar alles spontan aus den Fingern, aber so ergibt sich vielleicht irgendwann doch mal ein großes Ganzes. Heißt also: Drehbuch: Ich.

Bei Regie bin ich mir wirklich nicht sicher, ob das was für mich wäre. Andererseits hat man als Autor natürlich immer schon eine Vision vor Augen, wie eine Szene auszusehen hat. Also übernehme ich wohl auch die Regie, hole mir aber für interessanten abgefahrenen Kram mit Zeitreisen im Mittelteil der Geschichte Christopher Nolan ins Boot und für die Splatterszenen Quentin Tarantino, weil der offensichtlich Blutfontänen ganz besonders toll findet – und im Gegensatz zu seinem letzten Film passen diese Gewaltorgien auch in einen Froschmutantenfilm.

Was ich wirklich gerne übernehmen würde, ist die Kamera, glaube ich. Da hätte ich bestimmt Spaß dran. Sich überlegen, aus welchem Winkel eine Szene wohl am besten wirkt. Wie man mal was neues machen kann, was nicht schon tausend mal da war. Ich denke, das bockt. Also: Kamera: Ich. Für tolle Landschaftsaufnahmen aus dem Sumpf hole ich mir aber noch Emmanuel Lubezki ins Boot.

Ich weiß natürlich, was ihr jetzt denkt: „Man, der Typ übernimmt sich doch total, wenn er das alles selber machen will.“ Und darauf sage ich: „Klar.“ Aber genau das ist doch das, was einen guten Trashfilm ausmacht. Dass man durch die eigene Unfähigkeit scheitert und dadurch alles den Bach runter geht.

ALLES ANDERE

Für den Original Score kommt für mich nur ein Mann in Frage: Michael Giacchino. Der versinkt mir nämlich viel zu sehr im Schlechte-Blockbuster-Gewühl. Der muss mal wieder was richtig atmosphärisches machen.

Für Masken und Effekte gibt es natürlich niemand besseren als Tom Savini.

Das Licht macht die Sonne.

Kann eigentlich kaum noch was schief gehen.

Wenn ihr auch an Frau Margaretes Blogparade teilnehmen wollt, könnt ihr das hier tun. Aber nicht meine geniale Idee klauen. Wenn dann macht halt eine Fortsetzung.

Media Monday #253

Kurze Woche. Wuhu! Da tut der Montag nur halb so weh. Der Media Monday ja sowieso nicht. Der tut immer gut. Bäh, Schleim …

1. Wenn mal jemand auf die Idee käme, einen Film zu drehen, der es schafft, trotz übertriebener Action noch gute Charaktere, eine interessante Story und eine spannende Handlung unterzubringen, würde ich wohl auch mal wieder Lust auf einen Blockbuster haben. Ich glaube, der letzte, der das wirklich hatte, war der erste Fluch der Karibik. Vor über 10 Jahren. Das heißt, dass seit einer Dekade niemand mehr fähig war, ein Blockbusterdrehbuch abzuliefern, dass nicht scheiße ist. Falls ich doch einen übersehen habe, seht es mir nach. In der ganzen Grütze geht nun mal alles unter.

2. Innerhalb der Blogosphäre an sich könnte ruhig mal wieder mehr kommentiert werden. Schon seit längerer Zeit fällt leider auf, dass größtenteils nur noch Beiträge geliket werden, aber dazu sagen tut kaum jemand was. Vielleicht biete ich auch einfach nicht genug Diskussionspotenzial, wenn ich mal wieder über Megan Fox, CGI, Hollywood, Angelina Jolie, Jai Courtney, Superhelden, 3D, Arschlöcher und andere Leute herziehe.

3. Mary Elizabeth Winstead braucht sich sicherlich nicht hinter gestandenen Schauspielgrößen zu verstecken, wie sie in 10 Cloverfield Lane eindrucksvoll beweist, schließlich zeigt sie hier einige Facetten in einem nicht alltäglichen Setting. Ich habe ja immer gesagt, dass die was kann. Endlich konnte sie das auch mal unter Beweis stellen in einer Hauptrolle. Hoffentlich folgen da noch einige weitere.

4. Hätte ich vorher geahnt, auf was ich mich einlasse, ich hätte wohl niemals einfach so angefangen einen Roman zu schreiben. Hätte ich vorher wenigstens ein bisschen Ahnung davon gehabt, was ich da tue, wäre das wohl kein ewig langes Projekt geworden. Beim nächsten Mal weiß ich es zumindest besser. Auch wenn ich nicht sicher bin, ob das hilft. Nach meiner Erfahrung tun sich immer neue Problem auf, sobald man eins gelöst hat. Das wird wohl auch in diesem Fall nicht anders sein.

5. Wenn ich mich einmal nicht meinen medialen oder popkulturellen Hobbies widme … Moment mal … man kann auch noch andere Dinge machen, als dauernd Schrottfilme zu gucken?

6. Es könnte ruhig mehr Froschmutanten geben, schließlich hat die Menschheit schon den Dodo ausgerottet. Da müssen wir doch für den Fortbestand der Froschmutanten sorgen. Ich versuche auf dieses Problem mit meinem Drehbuch zu „Filmschrott – Der Film“ aufmerksam zu machen. Hier ein Auszug:

EXT SUMPFGEBIET NAHE DES FLUGHAFENS

Rocko Schlawonski, 42, Bauunternehmer, Reicher Fatzke und menschliches Arschloch, steht im Sumpf und überschaut das wässrige Gebiet.

Rockos Sohn Brock, 17, doof wie Bohnenstroh, wobei das eine Beleidigung für Bohnenstroh wäre, steht neben seinem Vater und überschaut ebenfalls das Sumpfgebiet.

ROCKO SCHLAWONSKI

Eines Tages wird das alles MIR gehören.

Und dieser Tag ist heute. Muahahahaha.

Rocko schlägt seinem Sohn lachend auf den Rücken. Brock kippt vornüber in den Sumpf.

Hinter Rocko ertönt eine schrille Lache. Rocko dreht sich um.

ROCKO SCHLAWONSKI

Wer zur Hölle bist du?

JIMINY BILLY BOB BOBBERSON

Tihihihihihihihi.

(hört auf zu lachen)

Ich bin Jiminy Billy Bob Bobberson.

ROCKO SCHLAWONSKI

Was machst du auf meinem Land?

JIMINY BILLY BOB BOBBERSON

Ich wohne dahinten in einer Hütte.

ROCKO SCHLAWONSKI

Nicht mehr lange, du Trottel. Ich werde hier Plattenbauten errichten, so weit das Auge reicht. Und dann werde ich den Mietern das Geld aus der Tasche ziehen und zuschauen, wie sie hier im Sumpf in ihren gammeligen Buden absaufen. Muahahahah.

BROCK SCHLAWONSKI

Dad! Irgendwas ist hier im Wasser.

ROCKO SCHLAWONSKI

Stör mich nicht beim Lachen.

Muahahahahah.

BROCK SCHLAWONSKI

Aber Dad …

ROCKO SCHLAWONSKI

(dreht sich zu seinem Sohn um)

(angeekelt)

Was ist das denn?

Froschaugen tauchen aus dem Wasser auf und schauen Brock an. Der schwimmt schnell an Land. Ein Froschkopf von der Größe eines Menschenkopfs.

ROCKO SCHLAWONSKI

Lauf Junge!

Rocko schubst Jiminy Billy Bob Bobberson in den Sumpf zu dem Froschmutanten. Rocko und Brock laufen so schnell sie können davon.

TO BE CONTINUED

7. Zuletzt habe ich ein paar öffentliche Verkehrsmittelfilme geguckt und das war ziemlich unterhaltsam, weil „Speed“ eigentlich viel zu „trashig“ ist, um ein Mainstreamactionfilm zu sein und „Silver Streak (Trans Amerika Express)“ einfach jede Menge Spaß macht und einfach eine tolle moderne Variante des „FilmNoir im Zug“-Themas ist.

Media Monday #252

Der Frühling in  Deutschland ist ja schon was besonderes. Arschkalt. Arschnass. Arsch … alles Arsch. Mal ehrlich, was ist das bitte für ein Pisswetter da draußen? Letzte Woche hätte man noch ins Freibad gehen können und jetzt kann man Schlitten fahren.

Zum Glück bin ich in meinen sicheren vier Wänden geschützt vor dem Blizzard, der draußen tobt und kann in Ruhe den Media Monday beantworten. Heute in der Allwetteredition.

1. Die Geschlechterrollen in Hollywood-Filmen sind wie Regen – immer die gleiche Scheiße. Immer nur Mann oder Frau. Wo sind die Transvestiten-Rollen? Wäre mal eine Debatte bei den Oscars wert, meint ihr nicht auch? #OscarsSoTranny.

2. Das Wetter in Filmen wird der Sache nicht annähernd gerecht, denn wenn man mal genau darauf achtet, ist es oft so, dass von einer Szene zur nächsten vom schönsten Sonnenschein plötzlich in einen Monsun geschnitten wird, obwohl nur einige Sekunden im Film verstrichen sind. Richtig geil wird es dann natürlich, wenn eine bestimmte Szene an unterschiedlichen Tagen gedreht wurde und man bei jedem Cut sieht, wie sich das Wetter ändert. Ich mag sowas. Schließlich sind solche Szene wie der Frühling in Deutschland. Wechselhaft.

3. Ich trauere ja immer noch den richtig guten Katastrophenfilmen hinterher, die es früher mal gab. Ihr wisst schon, wo durch so richtiges Scheißwetter die Welt unterging. Regen, Nebel, Schnee, Stürme. Halt so Filme in dem das beste tatsächlich das Wetter ist. Ich mochte solche Filme immer gerne. Davon gibt es viel zu wenig.

4. Der Wetterbericht hätte gerne fortgesetzt werden können, denn mir fehlte da die Ankündigung von schönem Wetter.

5. Roland Emmerichs Weltuntergangsgelöt war ein(e) überraschend großartige(s) Desaster , weil da irgendwie trotz fehlender Substanz, lahmen Charakteren, keiner wirklichen Story, die Zerstörung einfach gut gemacht war. Zumindest größtenteils. Ich bin ehrlich. Ich bin ja so ein bisschen Emmerich-Fan. Was ich bei anderen Filmen nicht kann, nämlich einfach mal mein Hirn auszuschalten und das Spektakel auf mich wirken zu lassen, kann ich bei seinen Filmen ziemlich gut. Liegt vielleicht daran, dass er genau das schon gemacht hat, als noch nicht alles am Computer entstand und man noch einfallsreich sein musste, um eine Stadt abzufackeln. Ich habe auch irgendwie Bock auf Independence Day 2. Der wird hoffentlich ähnlich hirnlos und spektakulär wie Teil 1. Ich glaube aber eher nicht.

6. Das Kackwetter hat mich dazu verleitet, mal wieder etwas für Filmschrott – Der Film zu schreiben. Und zwar den Anfang:

EXT SUMPFGEBIET NAHE DEM FLUGHAFEN

Jiminy Billy Bob Bobberson steht auf einem selbst zusammengezimmerten Floß und treibt mit Hilfe eines langen Stocks durch das Schilf und anderes Gewächs in dem Tümpelwasser. Mücken surren. Alligatoren gähnen. Frösche quaken. JBBB treibt weiter. In der Ferne sieht er ein Flugzeug abheben, das in den Himmel aufsteigt während es näher kommt und über ihn hinweg fliegt.

INT FLUGHAFEN

Es herrscht das übliche Treiben und Chaos eines Flughafens. Eine Stewardess zwängt sich durch den Trubel. Sie erreicht ihren Flug noch rechtzeitig.

Eine gutaussehende Frau beobachtet den Abflug des Flugzeugs, in dem die Stewardess sitzt. Sie will gehen, aber wird von einer Hand an der Schulter festgehalten. Die Hand gehört einem Mann, der nicht sehr freundlich aussieht.

MANN

Hallo, Giselle.

GISELLE

Grim. Was willst du hier?

GRIM

Du weißt genau, was ich will.

GISELLE

Ich habe es nicht.

GRIM

Das weiß ich. Du hast es der Stewardess untergeschoben. Ich hoffe, sie hat ihr Geld bereits ausgegeben.

GISELLE

Tu das nicht, Grim.

GRIM

Tut mir leid, meine Liebe. Du weißt, ich habe keine Wahl.

Grim schließt die Augen und murmelt etwas unverständliches vor sich hin.

INT SUMPFGEBIET NAHE DES FLUGHAFENS

JBBB beobachtet das Flugzeug, das in den Himmel aufsteigt. Am Himmel brauen sich in ungewöhnlicher Geschwindigkeit schwarze Wolken zusammen. Das Flugzeug fliegt direkt in den spontan entstandenen Sturm. Ein Blitz schlägt in eine der Turbinen ein und setzt den Flügel in Brand. JBBB springt ins Sumpfwasser, als das Flugzeug knapp über seinem Kopf hinweg gleitet und in den Sumpf stürzt.

INT FLUGHAFEN

Giselle schaut geschockt von der Aussichtsplattform zum Sumpf. Sie dreht sich um.

GISELLE

(zu Grim)

Das wirst du bereuen. Wenn ich mit dir fertig bin, wirst du nicht nur mein Ex-Mann sein. Du wirst ein kompletter Ex-Mann sein.

GRIM

Ich schätze, wir sehen uns dann, meine Liebe.

Grim geht. Giselle schaut ihm wütend hinterher.

EXT SUMPFGEBIET/ABSTURZSTELLE

Zwischen den Trümmern des Flugzeugs liegt eine Ampulle mit einer grünen Flüssigkeit, die in das Sumpfwasser ausläuft.

Keine Ahnung, wo das mal hinführt, aber wird schon werden, immerhin haben wir verseuchtes Wasser, einen Wettergott (oder sowas) und seine Ex-Frau.

7. Zuletzt habe ich Die Legende von Bagger Vance gesehen und das war ziemlich langweilig, weil mir spontan mindestens drei Golffilme einfallen, die besser und unterhaltsamer sind. Und einer davon ist mit Adam Sandler. Spricht also nicht gerade für Bagger Vance. Richtig scheiße ist er aber auch nicht. Eben nur lahm und uninteressant. Immerhin ist in dem FIlm immer schönes Wetter.

Media Monday #251

So, es ist mal wieder Montag. Ihr wisst was das bedeutet: Ich könnte kotzen. Tue ich aber erst später. Denn erst mal beantworte ich den Media Monday.

1. Enttäuschung drückt nicht annähernd aus, was ich empfand, als ich Dr. Henry Jones Jr. in einem Kühlschrank durch die Gegend fliegen sah. Aber letztlich wurde Indiana Jones 4 dann noch viel schlimmer. Das war dann auch quasi der Anfang vom Ende der Reboots. Denn es wurde immer grausamer und wird wohl seinen vorläufigen Zenit demnächst mit dem Ghostbuster-Debakel erreichen.

2. Wenn andere so über Ghostbusters reden, könnte man ja meinen, dass es tatsächlich noch Leute gibt, die glauben, dass das keine totale Scheiße wird. Ich meine, haben die Leute den Trailer nicht gesehen? Es ist doch wohl sonnenklar, dass niemand, der an diesem Film beteiligt ist, auch nur ansatzweise verstanden hat, warum der originale Ghostbusters so beliebt ist. Man, das wird übel. Und nicht im positiven Sinne.

3. Manchmal fragt man sich ja, was die Verantwortlichen sich bei der Auswahl der Filmtitel denken, wie etwa bei Zicke Zacke Ziegenkacke, der klingt wie eine Scheißkomödie, aber eigentlich eher ein Drama ist, oder Journey Of Love – Das wahre Abenteuer ist die Liebe, wo man direkt an die größte Schnulze des Jahrtausends denkt, was aber eher eine Komödie ist. Aber das Thema wird uns wohl ewig verfolgen. 

4. Bei historischen Stoffen tue ich mich hin und wieder durchaus schwer. Eigentlich interessiert mich das oft schon, aber es gibt einfach Settings und Stoffe, bei denen ich quasi instant einpennen könnte. Sehr gerne gucke ich aber Mittelalterfilme und bin immer noch der Meinung, dass man da viel mehr mit machen sollte. Am besten immer mit Sean Bean, der einfach perfekt in das Setting passt.

Und was ich ja auch immer noch gerne hätte, wären mal gute Filme über die Hexenverfolgungen, aber ohne beschissenen Hokuspokus, sondern nahe an der Realität.

5. Vom Set-Design her bietet das Mittelalter auch einige coole Möglichkeiten. Aber heute würde man das wohl eh alles nur animieren und photoshoppen.

6. Eines der wohl meistbemühten Klischees ist es ja wohl, dass Filmschrott – Der Film voller Froschmutantenaction ist. Dabei wird es auch ruhige Momente geben wie diesen:

INT FROSCHMUTANTENHÖHLE

Ein paar menschliche Geiseln sitzen an der Wand. Der Froschmutantenanführer sitzt in der Ecke und kaut auf einer Fliege.

FROSCHMUTANTENANFÜHRER

Wisst ihr, eigentlich sind wir wirklich nette Kerle. Wenn wir uns unter anderen Umständen begegnet wären, hätten wir vielleicht mal eine Runde Frogger zusammen gespielt.

JUNGE

Frogger? Man, das ist sowas von letztes Jahrtausend.

FROSCHMUTANTENANFÜHRER

Letztes Jahrtausend`In welchem Jahr sind wir?

JUNGE

2016. Wir haben geileren Scheiß als Frogger. Hier ich zeige es dir.

Der Junge wühlt in einem Rucksack und holt ein Handheld hervor. Er reicht es dem Froschmutantenanführer. Der schaut auf den Bildschirm und steuert einen 3D-Frosch durch eine 3D-Welt.

FROSCHMUTANTENANFÜHRER

Ribbit. Das ist ja der Wahnsinn.

JUNGE

Das ist noch gar nichts. Ihr solltet sehen, was auf den großen Bildschirmen alles möglich ist. Oder auf Leinwänden. Oder …

FROSCHMUTANTENANFÜHRER

Also gut, ich habe genug gehört.

(steht auf)

Auf zum Kaufhaus!

ALLE FROSCHMUTANTEN

Quak?

7. Zuletzt habe ich Verhandlungssache OT: The Negotiator gesehen und das war ziemlich gut, weil es ein schöner Old School Verschwörungsthriller ist, mit einem starken Cast (Samuel L. Jackson Motherfuckers) bis in die Nebenrollen. Kein Meisterwerk, aber wenn man Bock auf sowas hat, kann man damit absolut nichts falsch machen.

Media Monday #249

Gucke ich gestern Abend so aus dem Fenster, kann nicht sehen wie das Wetter ist, da das Rollo wieder mal den ganzen Tag runtergezogen war und ich denk mir so: „Egal, machste den Media Monday.“ und dann – Rumms – kackt Wulfs Blog ab, klasse.

Also muss ich die Fragen früh morgens beantworten. Wir werden sehen, ob das besser ist.

1. Weil es heute so schön passt: Bei technischen Problemen mit meinem Blog würde ich wahrscheinlich derbe austicken und irgendetwas an die Wand pfeffern. Ich bin ja eher der ruhige Typ, aber wenn am Laptop irgendetwas nicht funktioniert gehe ich ganz schnell an die Decke. Ich hasse diesen ganzen Technikscheiß einfach. Und der Technikscheiß hasst mich noch mehr. Deshalb habe ich ja erst kürzlich einiges an Lebenszeit eingebüßt, als die Festplatte meines Laptops sich verabschiedet hat. Zufälligerweise habe ich über die Konsequenzen etwas in meinem anderen Blog geschrieben. *billige Eigenwerbung!!!*

2. Filmschrott – Der Film wird – wie ich finde – seiner Vorlage absolut nicht gerecht, da es sich dabei schließlich um meine Biografie handeln soll, aber ich habe noch nie einen Froschmutanten getroffen. Trotzdem gibt es folgende Szene:

INT KÜCHE IN DER HÜTTE DES SCHROTTPLATZBETREIBERS

Marc Michaels, Schrottplatzbesitzer, Hobbytaxidermologe, und Froschfigurensammler, rührt in einem Topf rum, der auf einer Herdplatte rumblubbert. Er gähnt. Er niest in den Topf. Er rührt weiter. Er starrt auf das kleine Regal vor ihm. Seine Froschfigurensammlung ist das einzig saubere auf dem ganzen Gelände. Er hört ein Geräusch hinter sich. Er dreht sich um. Ein Froschmutant betritt die Hütte.

FROSCHMUTANT

Quak.

MARC

Äh … etwas Suppe?

Der Froschmutant guckt den Topf an. Er guckt das Regal an. Seine Zunge schnellt hervor und packt eine der Figuren. Der Froschmutant betrachtet die Figur. Wütend guckt er Marc an und quakt laut.

Marc erkennt die Zeichen und schüttet dem Mutanten die heiße Suppe ins Gesicht. Der Mutant hält sich die heiße Schnute. Marc greift die Zunge und bindet einen Becher mit Salzsäure daran, die er hin und wieder zum Auflösen von Schrottteilen ohne Wert nutzt. Der Mutant schluckt die Säure und wird von innen heraus aufgefressen. Marc holt schnell etwas Stroh von draußen (warum da Stroh liegt wird in einer anderen Szene sicher erklärt) und stopft es dem Mutanten in den Mund.

CUT

Marc sitzt auf dem Sofa und guckt TV. Neben ihm steht ein perfekt ausgestopfter Froschmutant, der eine Schüssel mit Chips in den Händen hält und an dessen Zunge eine Dose Cola hängt. Die Merry Melodies Musik wird eingespielt.

3. Davon ausgehend, dass die Woche mal wieder ganz große Kacke wird, versuche ich mich am besten jetzt schon in transzendentaler Meditation … ach scheiß drauf, das bringt am Ende doch eh nix. Ich hasse diese Woche jetzt schon von ganzem Herzen dabei ist noch nichts passiert.

4. Alles redet über Batman und Superman. Ich für meinen Teil wusste schon nach Sichtung des ersten Trailers, dass das riesige Grütze wird. Beschissener Style, beschissene Story, dumme Action, hingewichste Effekte und Superman ist eh ein lahmarschiger Kackheld, der einfach todlangweilig und scheiße ist. Geh sterben Kent. Long Live The Batman. Wobei der in dem Film wahrscheinlich auch kacke ist, also fick den Scheißfilm. Gucken werde ich ihn dennoch irgendwann. Er muss ja seinen Blogeintrag kriegen.

5. Müsste ich euch mal so ein richtig tolles Buch empfehlen wäre es wohl alles von Terry Pratchett. Und wenn es nur eins sein darf, dann eindeutig „Small Gods“ in dem er mal so richtig schön die Religionen und deren Ansichten durch den Kakao zieht.

6. Während ich beispielsweise Parks & Recreation richtiggehend großartig fand, konnten mich spätere Werke von mit Chris Pratt leider nicht annähernd so überzeugen, weil der in einfach allem hingerotzten CGI-Blockbuster-Müll dabei ist, und die Filme nun mal alle hingerotzter CGI-Blockbuster-Müll sind. Schade, denn ich halte den durchaus für einen talentierten Darsteller. Aber das bringt ja heute eh nicht mehr viel. Es sei denn, man scheißt auf Ruhm und Kohle und macht gute Filme.

7. Zuletzt habe ich Number 23 mit Jim Carrey gesehen und das war nicht so geil, weil Jim Carrey zwar wie immer großartig ist, aber das Drehbuch einfach schwach ist und der Film mit der lahmen Auflösung einfach alles kaputt macht. Schade drum, denn der Ansatz war durchaus interessant.

Im Rahmen dessen habe ich allerdings mal nachgeguckt, was Carrey denn so in der Pipeline hat und erfreut festgestellt, dass noch dieses Jahr zwei Dramen mit ihm auf dem Plan stehen. Ich freu mich drauf.

Media Monday #245

Ich machs heute mal kurz: Bäh Montag. Yay Media Monday.

1. Als ____ war das wie eine Frischzellenkur, denn ____ . Dazu fällt mir wirklich überhaupt nix ein. Nicht mal irgendwas doofes.

2. Den ein oder anderen Klassiker sollte ich dringend mal wieder einer Sichtung unterziehen, denn damit macht man ja generell nicht viel verkehrt. Ich weiß, ziemlich langweilige und allgemeine Antwort, aber mir fällt kein Beispiel ein.

3. Es ist echt schwer, Gleichgesinnte zu finden, wenn es um das Thema Froschmutanten geht. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, schließlich sind Froschmutanten viel zu unterpräsent in der Medienlandschaft. Deshalb kann ich auch immer wieder nur darauf hinweisen, dass jeder Filmfan mal Hell Comes To Frogtown gesehen haben sollte. Mehr Froschmutantenwahnsinn geht kaum.

4. Eins meiner liebsten Zitate ist aus dem Drehbuch zu Filmschrott – Der Film und stammt natürlich aus der großen Aufbaurede vor der großen Schlacht gegen die Froschmutanten:

EXT MILITÄRGELÄNDE

Soldaten, Zivilisten und alles was sonst noch da ist, stehen vor einer großen Bühne. Die Soldaten sind sauber wie eh und je. Die Zivilisten sehen aus, als hätte man sie aus einer Kloake gezogen und anschließend zum Panieren durch einen Sandkasten voller Katzenkacke gerollt. Auf der Bühne steht ein Podium. Bundeskanzler Heinrich Laba-Backe tritt an das Podium.

HEINRICH LABA-BACKE

(liest von einem Blatt Papier vor sich ab)

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen …

(Pause)

Bevor ich meine Rede halte, will ich nur kurz darauf hinweisen, dass alle meine Redenschreiber entweder von den Froschmutanten getötet wurden, oder zu ihnen übergelaufen sind, um sich mit ihnen den angelegten Harem zu teilen. Deshalb musste ich zum ersten Mal in meinem Leben selbst eine Rede verfassen. Seien Sie mir also nicht zu böse, wenn die Rede nicht den gewohnten Qualitätsmerkmalen entspricht.

(liest von Blatt Papier ab)

Das Leben ist wie ein Penis. Zu kurz. Oft hart. Und irgendwann landet man im Loch. Aber jeder Penis kann selbst entscheiden, wann er ins Loch kommt und deshalb sage ich: Unsere Lochzeit ist noch nicht gekommen. Wir haben längere Pimmel als die Froschmutanten. Also braucht man für uns auch größere Löcher. Aber ich sage: Wir graben nur kleine Löcher, in die nur die Froschmutanten reinpassen. Wir gehen nicht ins Loch. Denn wir haben den Längsten!

SOLDATEN, ZIVILISTEN UND ALLES WAS SONST NOCH DA IST

(mit nach oben gestreckter Faust)

WIR HABEN DEN LÄNGSTEN!

WIR HABEN DEN LÄNGSTEN!

WIR HABEN DEN LÄNGSTEN!

Bundeskanzler Heinrich Laba-Backe geht unter lautem Jubel von der Bühne, wo einige seiner Parteimitglieder warten.

HEINRICH LABA-BACKE

Lief doch ganz gut, nicht wahr?

VERTEIDIGUNGSMINISTER

Auf jeden Fall, Herr Bundeskanzler. Aber sind Sie sicher, dass an den Vorwürfen, dass sie sexsüchtig sind, nichts dran ist?

HEINRICH LABA-BACKE

Sexsüchtig? Ich? So ein Quatsch. Wenn sie mich jetzt entschuldigen würden. Ich muss zu meiner Sekretärin. Ich musste sie wegen der Rede alleine in meinem Büro lassen.

(öffnet den Reisverschluss seiner Hose)

Wer weiß, was sie da drin alleine anstellt.

Der Bundeskanzler holt eine Tube Gleitgel aus seinem Jackett und verschwindet mit einer eingegelten Hand in der Hose in seinem Büro.

VERTEIDIGUNGSMINISTER

Wundert mich, dass er nicht zum Harem übergelaufen ist.

5. Ich glaube ja nicht, dass Eli Roth mit irgendetwas einen derartigen Erfolg gehabt hätte, wenn er nicht mit Quentin Tarantino befreundet und von diesem so ein bisschen gehypet worden wäre. Denn Eli Roth ist der wohl unfähigste Horror-Regisseur den dieser Planet jemals beheimatet hat. Er hat kein Gespür für Timing, Spannung, Charaktere, oder wie man eine Geschichte erzählt. Stattdessen wird einfach nur rumgesplattert und das wars dann auch. Ohne Tarantino wäre der Typ irgendwo im Splatter-Film-Nirvana zwischen den ganzen anderen Hobbyfilmern, wo er hingehört und keine Sau würde ihn kennen. Leider ist dem aber nicht so, also muss ich mir wohl dringend mal vornehmen seine Filme hier auf den Schrottplatz aufzunehmen. Immerhin hat er ja schon so einiges gemacht, aber einen Beitrag gibt es bisher nur zu Cabin Fever. Das reicht natürlich überhaupt nicht. More Of That Shit Coming Soon.

6. Von den Erinnerungen die ich noch daran hatte ausgehend, hatte ich mir ja bei Disneys Pinocchio etwas völlig anderes erwartet, schließlich …

7. Zuletzt habe ich den zuletzt gesehen und das war echt anstrengend, weil viel zu viel gesungen wurde, die Geschichte völlig zusammenhangslos wirkt und das einfach langweiliger war, als ich es erwartet hätte. Das Einzige was ich im Nachhinein echt interessant finde, ist die Tatsache, dass in diesem Film die Bösen gewinnen. Und das mehrfach. Keiner kriegt wirklich die Quittung für das, was er tut. Sehr untypisch für Disney. Gut ist der Film aber trotzdem nicht (mehr).

Media Monday #244

Es ist die lange Oscar Nacht und wer schon mal für den Spaß wach geblieben ist, weiß, diese Nacht ist wirklich laaaaaaaaaaang. Da ich natürlich auch wieder so dämlich bin, dafür wach zu bleiben, kommt der Media Monday dieses Mal wieder schon in der Nacht und wer ebenfalls noch wach ist, kann sich die nächsten 2 Stunden – die es noch ungefähr dauert, bis die Arschkrampen auf dem roten Teppich jede weibliche Person gefragt haben, welches Schneiderlein denn ihren Fummel zusammengewichst hat – damit vertreiben, hier meine Antworten auf die Fragen von Wulf zu lesen. Und auch wenn er es nicht so wollte, mache ich hier meine ganz persönliche Oscar-Edition aus dem Teil. Einfach weil ich es verpasst habe, irgendwas zu den Oscars hier im Blog zu machen.

1. Es ist/war wieder Zeit für die Oscars. Meine Meinung: Tja, die Oscars. Die große Selbstbeweihräucherung der Stars und Sternchen und aller anderen Arschlöcher, die auch gerade nichts zu tun haben. Wie jedes Jahr erwarte ich gar nix und vermutlich werden meine Erwartungen noch unterboten. Allerdings muss ich gestehen, dass ich in diesem Jahr sogar ein bisschen gespannt bin. Wird Chris Rock mal so richtig auf die Kacke hauen, oder wird er sich in die Riege der lahmen Hosts der letzten Jahre einreihen? Zumindest hat er schon Erfahrung und war vor knapp 10 Jahren gar nicht mal so schlecht als Host. Auch wenn ein Großteil der Academy das anders sieht, weshalb er wohl auch erst jetzt wieder ran darf. Wahrscheinlich mit dem Hintergedanken, dass er entweder den Karren aus dem Dreck zieht und isch dadurch rehabilitiert bei den alten Saftsäcken in den oberen Rängen der Academy oder dass er das Teil endgültig versenkt. Mit der Vorlage durch #OscarsSoWhite dürfte da aber eigentlich nichts schief gehen.

Außerdem bin ich durchaus gespannt, ob Mad Max Fury Road überraschend der Abräumer des Abends wird. In den meisten kleinen Kategorien sehe ich ihn ohnehin vorne, aber vielleicht kann der sogar in einer der größeren punkten. Ich bin zwar jetzt nicht der Überfan des Films, aber ich fände es schon ein schönes Zeichen in die richtige Richtung, wenn mal ein Film, der nicht aus der Drama-Kategorie ommt zumindest einen der großen Preise abholen kann.

Und dann ist da natürlich auch noch Leo. Ich machs kurz: Von mir aus kann er gewinnen. Aber eigentlich nur, damit das jährliche rumgeflenne und generve aufhört, wenn er das Teil immer noch nicht gekriegt hat.

2. Eine Werkschau der Produktionen von/mit Oscar Isaac könnte ich zwar mal machen, einfach weil ich in letzter Zeit ständig über den Namen stolpere, aber dafür sind mir die Filme zu uninteressant.

3. Filme und Serien haben vieles gemein, unterscheiden sich aber auch in mindestens ebenso vielen Punkten. Tendenziell bevorzuge ich momentan Filme, da Serien keinen Oscar gewinnen können. In der Oscar-Phase gucke ich meist nur Filme. Danach geht dann aber auch wieder die Serienaction weiter. Bevorzugen tue ich generell keins der Formate. Eine ganze Zeit lang waren mir Serien tatsächlich lieber, einfach weil sie in ihrer Erzählweise weniger eingeschränkt sind. Allerdings hat man es in den letzten Jahren gekonnt geschafft, genau so scheiße zu werden, wie die Filmbranche und nur noch Reboots, Remakes und Superhelden zu produzieren. Glückwunsch. Damit sind offiziell alle visuellen Medien gleich kacke.

4. Der März steht vor der Tür und da freue ich mich am meisten auf äh, ja, das eine da, mit dem einen da, der mit dieser einen da und so, ihr wisst schon.

5. Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich ja sagen, dass der Drehbuch-Oscar dieses Jahr völlig zu Unrecht an Filmschrott – Der Film vorbei nominiert wurde, aber andererseits versteht die Academy wohl einfach die Genialität von Szenen wie folgender nicht:

INT KINO

Es ist eine große Preisverleihung. Der Host steht auf der Bühne und macht grottenschlechte Witze und noch schlechtere Zaubertricks.

HOST

Und nun kommt der Moment auf den ihr alle so lange gewartet habt.

ZUSCHAUER

Der Moment, in dem du dich endlich von der Bühne verpisst?

HOST

Sehr lustig, mein Herr. Aber leider kann ich nicht gehen. Ich habe einen Vertrag zu erfüllen. Und das bedeutet ich muss hier stehen, die beschissenen Witze machen, die für mich geschrieben wurden und so tun, als würde mir das alles einen Heidenspaß machen. Also bringen wir die Kacke hinter uns, ja? Dann können wir uns endlich besaufen.

ALLE ZUSCHAUER

YAY!

HOST

Also, der Moment auf den ihr alle gewartet habt. Der Hauptpreis wird verliehen. Hier um den Preis zu überreichen: Irgendeine scharfe Ische mit unechten Titten, die mal irgendwo mitgespielt hat.

Der Kopf von einer scharfen Tussi rollt hinter dem Vorhang hervor auf die Bühne. Ihm folgt ein Körper mit unechten Titten und eine Horde Froschmutanten, die alle Anwesenden angreifen.

Insert Schnetzelszene im Kino here.

6. Die letztjährige Oscar-Verleihung wird mir immer für das wirklich unfassbare Grauen das dort präsentiert wurde im Gedächtnis bleiben, schließlich funktionierte da wirklich gar nichts. Beschissener Host, der sich mit noch beschisseneren Gags der unglaublich beschissenen Writer rumschlagen musste. Die Laudatoren wirkten alle so, als wären sie lieber woanders, wo es viel zu saufen und zu koksen gibt. Dazu dann die üblichen überflüssigen Musik-Acts und einfach ein generelles runterrotzen der ganzen Veranstaltung. Das war einfach ein absolutes Desaster ungeahnten Ausmaßes. Immerhin kann es deshalb dieses Jahr eigentlich nur besser werden.

7. Zuletzt habe ich werde ich die Oscars gesehen haben und das war wird mal wieder das lange Aufbleiben nicht im geringsten wert gewesen sein, weil es das nie ist. Aber ich ziehe es trotzdem jedes Jahr aufs neue durch. Immerhin muss man auch mal das Positive sehen: Ich hab diesen Montag frei. Was will man denn mehr? Außer mal endlich wirklich gute Oscars ...

Media Monday #243

Heute mal ausnahmsweise zu später Stunde, weil ich nicht aufstehen muss. Juhu! Bester Montag des Jahres. Aber glaubt bloß nicht, dass ich hier deshalb nicht das übliche Abgekotze liefer, für das der Media Monday nun mal da ist.

1. Von den zahlreichen Streaming-Anbietern nutze ich derzeit keinen einzigen. An sich wäre schon Interesse da, aber die begrenzte Auswahl bei den ganzen Dingern nervt mich zu sehr. Ich will einen Anbieter der alles hat. Quasi das Monopol. Alle Filme. Alle Serien. Alle Shows, die jemals irgendwann irgendwo im TV liefen. Wird es natürlich nie geben, deshalb spare ich mir das Geld momentan lieber. Mal davon abgesehen mag ich das System nicht so ganz, bei dem immer wieder Filme ausgetauscht werden. Warum zur Hölle bleiben die Filme nicht in der Mediathek, wenn sie ein mal drin sind? Nervt doch. Und außerdem – ich weiß, viel rumgekotze schon bei der ersten Frage – hasse ich Streaming. Dieses ständige Neugelade und Gebuffere und Abgekacke und Aufgehänge geht mir einfach tierisch auf den Sack. Im Normalfall gucke ich nicht mal Videos auf YouTube. Wenn ich genauer darüber nachdenke: Scheiß auf Streaming. Ich kaufe weiter DVD und BluRay.

2. Die siebte Staffel von Shameless erwarte ich ja sehnsüchtigst, denn die Serie ist momentan einfach die beste, die es gibt. Das sieht man schon alleine daran, dass ich mich auf Staffel 7 freue, obwohl Staffel 6 noch gar nicht zu Ende ist.

3. Das Beste für einen verregneten Sonntagnachmittag ist eine Sonneneruption.

4. Das Drehbuch zu Filmschrott – Der Film begann nicht gerade vielversprechend, aber dann kam folgende Szene:

INT FROSCHMUTANTENVERSTECK

Die Froschmutantenarmee steht in einer großen Halle. Der Anführer steht auf einem Podest

ANFÜHRER

Mitamphibien! Nun ist es soweit. Der Krieg gegen die Menschen naht sich dem Ende.

ALLE FROSCHMUTANTEN

QUAAAAAK!

ANFÜHRER

Die letzte Schlacht steht bevor. Dann werden die Menschen für immer unsere Sklaven sein. Und ihre Frauen werden uns in unserem Harem verwöhnen. Auch wenn ich zugeben muss, dass selbst unser bester Wissenschaftler, Dr. Ribbit, noch keinen Weg gefunden hat, wie die Menschenfrauen uns überhaupt glücklich machen können.

ALLE FROSCHMUTANTEN

(traurig)

Quak.

ANFÜHRER

Aber davon lassen wir uns nicht unterkriegen. Wir sind Froschmutanten. Wir sind die Überrasse. Wir sind der geilste Scheiß seit dem Dodo.

FROSCHMUTANTENANFÜHRERBERATER

Äh, der Dodo wurde von den Menschen ausgerottet.

ANFÜHRER

Tatsächlich?

FROSCHMUTANTENANFÜHRERBERATER

Ja.

ANFÜHRER

Das bedeutet Krieg!

FROSCHMUTANTENANFÜHRERBERATER

Wir befinden uns bereits im Krieg.

ANFÜHRER

Auch wieder wahr. Also ziehen wir in die Schlacht. Für den Dodo!

ALLE FROSCHMUTANTEN

FÜR DEN DODO!

FROSCHMUTANTENANFÜHRERBERATER

(flüsternd zu einem anderen Froschmutanten)

Ich habe das Gefühl, unserem Anführer gehen die Gründe aus, um die Menschen zu bekämpfen.

Der Froschmutantenanführer reißt einem Menschensklaven einen Arm ab und schlägt ihm damit den Schädel ein.

ANFÜHRER

Das …

(Schlag)

… ist …

(Schlag)

… für …

(Schlag)

… den …

(Schlag)

… Dodo.

FROSCHMUTANTENANFÜHRERBERATER

Ich glaube, das wird eine interessante Endschlacht.

5. Der Februar beginnt sich dem Ende zu neigen, doch vorher steht noch die wichtigste Preisverleihung des Jahres an. Ja, richtig, die Schrott Awards sind nur noch wenige Tage entfernt. Seid ihr auch schon so gespannt wie ich?

6. Am liebsten lese ich Bücher, die ihre Geschichte mit einer Portion Humor erzählen. Ich mag einfach keine Geschichten, die sich selbst zu ernst nehmen. Das Leben ist ernst genug, da will ich damit nicht auch noch in Geschichten genervt werden.

7. Zuletzt habe ich Blood Diamond geguckt und das war ganz okay, weil es ein interessantes und grausames Thema ist, das hier ganz gut in eine Actionstory verpackt wurde. Insgesamt hatte der Streifen aber auch seine Längen. Hatte mir nach der ersten Sichtung deutlich besser gefallen. Trotzdem nicht schlecht.