Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Schrottsommer 2015 – Baden am See

Es ist Sommer. Schrottsommer, um genau zu sein. Und den wollen wir natürlich alle genießen. Die brütende Hitze. Der Schweiß, der einem in die Arschritze läuft. Das Rumgammeln am See. Nach Möglichkeit natürlich im Ausland. Zum Beispiel in Frankreich. Wären da nur nicht immer diese elenden Zombies, die ständig das ganze Bier verschütten …

LE LAC DES MORTS VIVANTS – Zombie’s Lake – Sumpf der lebenden Toten – Frankreich/Spanien – 1981 – 71 Min.

Und wie sich das für einen guten See gehört, schwimmt darauf ein majestätischer Schwan. Schaut ihn euch an. Das weiße Gefieder, das in der Sonne glänzt. Und da kommt eine Schwänin. Schaut sie euch an. Der weiße Minirock, der in der Sonne glänzt. Okay, ihr habt natürlich richtig erkannt: Es ist gar keine Schwänin, sondern irgendeine Trulla, die aus unerfindlichen Gründen im Minirock durch den Wald latscht. Man kann nur hoffen, dass sie Anti-Zecken-Spray in ihrem Handtäschchen hat.

Passend zu der dudeligen Softporno-Musik, zieht sich die Tussi natürlich erst mal aus, um nackt in der Sonne zu baden. Nahaufnamen aller vorhandenen weiblichen Geschlechtsmerkmale inklusive. Der Schwan hat auch schon keine Lust mehr und schwimmt davon. Die Tuse wirft einen Wegweiser um. Kennt sich wohl gut in der Umgebung aus. Oder man musste noch 3 Sekunden Zeit totschlagen, bis sie nackig in das kühle Nass abtaucht. Nahaufnahmen aller weiblichen Geschlechtsmerkmale inklusive.

Nachdem man der natürlichen Schönheit, mit den naturell fragwürdig großen Wassermelonen, ungefähr 10 Minuten beim schwimmen zusehen durfte, wird das Softporno-Gesäusel ersetzt, durch verstörende Klänge der Geisteskrankheit. Stellt euch vor, man würde einen atonalen Zombie in einen Proberaum mit freier Instrumentenwahl einsperren. Dabei käme ungefähr das heraus. Auch heraus kommt eine Hand aus dem Wasser und zieht die Badenixe unter Wasser. Schade, hatte mich gerade darauf eingestellt, ihr einfach 90 Minuten beim Nacktbaden zuzugucken. Ich vermute, das wäre aufregender gewesen, als das, was noch folgen wird.

Das ganze Dorf vermisst die Tittenmaus, was kein Wunder ist, wenn man sich mal anguckt, was für Schabracken da sonst so rumrennen. Der Bürgermeister will die Polizei einschalten, weil es einfach nicht klar geht, dass die geilste Ische im Dorf einfach so verschwindet, ohne ihm noch einen gekaut zu haben, oder so.

Zombie-Karl kommt aus dem See gestolpert, und verfolgt eine Frau, die eine Schubkarre vor sich herschiebt, in der sich nichts befindet, außer ein leerer Eimer, den man auch einfach hätte tragen können. Aber ich will ihr nicht in ihr System reinquatschen. Spielt auch sowieso keine Rolle, denn drei Sekunden später, in einer fantastischen Szene, die sich irgendwo zwischen sexueller Erregung und Todespanik zu befinden scheint, wird sie von dem Zombie gebissen. Wie das halt so üblich ist, tragen drei Bauern ihre Leiche quer durchs Dorf, um sie einfach vor der Tür des Bürgermeisters abzulegen. Soll der sich doch mit der vergammelnden Tussi rumplagen.

Der Bürgermeister hat aber ne bessere Idee, und befragt die Dorfblagen, die mit ihren 3 Jahren bestimmt unfassbar aussagekräftige Details zur Lösung des Falls liefern können. Die Polizei ist übrigens noch nicht eingetroffen, wie es scheint.

Etwas Handlungs-Bla-Bla mit einer Tussi, die offensichtlich Reporterin ist, die nach einer Story sucht, und sich deshalb von irgendeinem Typen zum Bürgermeister bringen lässt, damit der ihr vom sogenannten „See der Geister“ erzählt. Der Name scheint nebenbei nicht Copyright geschützt zu sein, denn 2 Sekunden später heißt er „See der Toten“ und weitere 5 Sekunden später „See der Verdammten“. Man wollte wohl keinen Zweifel daran lassen, dass der See nicht der beste Badeort ist. Oder man will die Schwäne nicht beim brüten stören.

Der Bürgermeister, der die Telefonnnummer der Polizei offensichtlich immer noch nicht gefunden hat, erzählt dann eine Geschichte über Nazis, die im zweiten Weltkrieg im See versenkt wurden und … äh, nix weiter. Warum die dann zu Zombies wurden, bedarf wohl keiner Erklärung. Ist ja schließlich der „See der Geistesgestörten“. Erklärt sich ja von selbst. Jedenfalls ist Flashback-Time und man wird ne Viertelstunde mit einer Szene gelangweilt, in der eine nackte Blondine einen nackten Nazi reitet, während draußen der Krieg tobt. Anschließend werden die Nazis halt im See entsorgt und die Blondine stirbt an Syphillis, oder so. Ich raffe es nicht, was wohl auch daran liegt, dass der Flashback ne halbe Stunde dauert, ohne überhaupt irgendwas zu erklären. Zum Beispiel, wer zur Hölle die Blonde Reiterin eigentlich ist.

Darstellerische Höchstleistungen kriegt man aber immerhin in den Kriegsszenen zu bewundern, wo ein Typ, dem ins Auge geschossen wird, auch mal 5 Minuten braucht, um umzufallen. Noch nie wurde so ästhetisch gestorben, wie in diesem Flashback.

Die Reporterin ist wohl um einiges schlauer als ich, denn sie versteht jetzt alles. Deshalb bin ich nie Reporter geworden. Meine Auffassungsgabe reicht dafür einfach nicht aus.

Nudistenvereinigungsausflug an den „See der Vollpfosten“. Natürlich sind die Männer zu Hause geblieben, damit man mehr Wasserballons präsentieren kann und nicht von unnötigen Schläuchen abgelenkt wird. Es wird fröhlich im See geplanscht. Nahaufnahmen … ihr wisst schon. Die Nazizombies kommen zum lustigen Wasserballett dazu und nur die Ische mit den dicksten Wasserbehältern überlebt, um dann oben ohne panisch ins Dorf zu laufen und nur vom See rumzustottern.

Jetzt reichts! Die Bullen sind da. Der Bürgermeister erzählt ihnen, dass Geister die Nackedeis gekillt haben. Die Cops halten ihn für völlig behämmert. Hoffentlich erzählt er noch mal die spannende Geschichte von den Nazis, die im See versenkt wurden. Da ginge schnell wieder ne halbe Stunde rum.

Der wild gerittene Zombie-Nazi besucht ein kleines Mädchen, das offensichtlich die Tochter, oder Enkelin, oder Schwippschwägerin dritten Grades, oder wasauchimmer, von der blonden Reitlehrerin ist, und schenkt ihr eine Kette. Was zur Hölle ist denn das für ein Scheiß-Zombie, der Halsketten verschenkt, anstatt Hälse kaputtzubeißen?

Die Polizisten stoßen nicht auf viel Gegenliebe im Kaff der Vollidioten, also müssen sie ohne Hilfe am See investigieren. Weit kommen sie aber nicht, denn die Nazi-Zombies greifen an. Immerhin bleibt einem erspart, dass die Bullen nackt schwimmen gehen.

Apropos nackt. Es gibt mal wieder dicke Hupen zu bewundern, die dann schnell zu Zombie-Hupen werden, denn die Zombies fallen im Dorf ein. Um ehrlich zu sein, beschäftigt mich die Frage, warum in dem Kaff alle Weiber offenbar ständig mit raushängenden Beuteln rumrennen, mehr, als die, warum die Nazis eigentlich zu Zombies wurden. Ich befürchte aber, dass keine meiner Fragen beantwortet werden wird.

Die überlebenden Dorfbewohner haben die Schnauze voll und wollen zum Gegenangriff übergehen. Deshalb fordert der Bürgermeister dazu auf, dass jeder, der eine Waffe besitzt (was selbstverständlich jeden im Dorf betrifft), mit ihm in den Krieg gegen die Killer-Nazi-Zombie-Geister aus dem „See des Schwachsinns“ in den Krieg zieht.

Zombie-Horst besucht derweil wieder das kleine Mädchen, um mit ihr … irgendwohin zu gehen. Dabei muss er sie gegen andere Nazi-Zombies verteidigen, was zu unglaublich großartigen Kampfszenen führt, die selbst in Zeitlupe nicht langsamer verlaufen könnten. Aber hey, es sind halt Zombies, da kann sich sowas schon mal etwas hinziehen. Etwas grandios choreografiertes Zeitlupen-Gewurschtel später, hat Horst die anderen Zombies gekillt (auch wenn er wohl selbst nicht weiß wie) und kann mit dem Mädchen weiter latschen zu … wohinauchimmer.

Am nächsten Morgen ist das Mädchen wieder zu Hause und erzählt Großmutter von den unfassbaren Kampfkünsten des Zeitlupen-Karate-Zombies.

Die anderen Zombies greifen mal wieder an und das Mädchen kocht ne Suppe für Zombie-Horst und seine Kumpanen. Fragt mich nicht, ich habe vor einer Stunde aufgehört hier irgendwas in Frage zu stellen. Jedenfalls schlürfen die Nazis die Suppe weg und die Dorfbewohner nutzen die Gelegenheit, um sie alle mit nem Flammenwerfer zu braten. Wow, das war ja ein Wahnsinns-Plan. Wer hätte gedacht, dass man Zombies mit sowas simplen, wie Suppe, erledigen kann?

Ich brauche ne Pause. Etwas Entspannung. Ich fahr jetzt an den See und jage Nazis.

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All Cheerleaders Die – Horrorctober 2014

Es ist vollbracht! Film Nummer 13 im Horrorctober. Und man, was war es für ein Erlebnis. Zombies, Spinnen, Schlangen, Ferienlagerkiller, fliegende Zombies, Hypnotiseure, Pinatadämonen, Clowns, bekloppte Ischen im Spiegel, Viren im Wald, Phantome, Kannibalen, alles war vertreten. Und zum Schluss gibt es auch noch Cheerleaderinnen. Aber auch eine traurige Erkenntnis. Denn:

ALL CHEERLEADERS DIE – USA – 2013 – 89 Min.

Oh nein, der Quark ist doch wohl nicht komplett im Pseude-Doku-Style gedreht, oder? Davon gibt es erst mal jede Menge, mit Cheerleadergehampel und allem was dazu gehört. Im Mittelpunkt steht die Obercheerleaderbitch, die sich zum Schluss bei einem missglückten Tanzmove das Genick bricht.

Beschissene Hip Hop Mucke dudelt rum. Die obercoolen Footballspieler kommen in ihrem Kiffervan vorgefahren. Scheinbar steht ein neues Schuljahr bevor. Maddy will Cheerleaderin werden, aber aus irgendeinem Grund, sind die anderen Weiber nicht so begeistert von der Idee. Keine Ahnung warum. Interessiert auch nicht wirklich.

Training, Training, Training, und noch etwas Training. So, schon mal 10 Minuten rum. Läuft.

Die Verreckte hieß Lexi und ihre Freundin guckt sich noch mal das Dokuvideo an. Und fährt dann weg. Aufschlussreiche Szene.

Eine völlig anders Bekloppte macht irgendwelchen Voodookram vor der Haustür der Verstorbenen.

Party, Party, Party, Poolparty, Tanzparty, Party. 15 Minuten rum. Läuft.

Lesben im Auto. Knutsch, Leck, Knutsch, Sabber. 20 Minuten rum. Es beginnt zu langweilen.

Bodybuilding, Bodybuilding, Scheißegelaber, Boybuilding. 25 Minuten rum. Wollt ihr mich eigentlich verarschen!?!

Wisst ihr, was wir lange nicht hatten? Party, Party, Saufen, Bier auf Titten, Party. Ich will mich jetzt auch besaufen, dann ist das vielleicht besser zu ertragen.

Die Voodootussi sitzt auch da rum und Hannah voddoot etwas mit. Hannah ist nebenbei das Schulmaskottchen und rennt meistens im Hundekostüm rum. Momentan zum Glück nicht, sonst hätte die Voodootante sie bestimmt geschlachtet und mit ihrem Blut jemanden verflucht, oder sowas.

Ich habe nebenbei schlimme Befürchtungen, denn wir wissen schließlich alle, was Voodoo nachts im Wald bewirken kann, nicht wahr? Ein Wunder, dass man Megan Fox nicht für diesen langweiligen Scheiß gewinnen konnte.

Oh, es passiert mal was. Terry macht nen Dicken. Tracy findet das gar nicht cool und kriegt dafür von ihm vor die Fresse. Die Weiber hauen ab, Terry und die Gang nehmen die Verfolgung auf, was dazu führt, dass die Cheerleader einen Abhang runterfahren und verrecken. Alle tot. Film zu Ende.

Nee, leider doch nicht. Ms. Voodoo versucht die Mädels zu retten, kann aber nur Maddy und Hannah aus dem Fluss ziehen. Wiederbelebung scheint nicht im Voodoo-Do-It-Yourself-Programm enthalten gewesen zu sein, deshalb versucht sie es erst gar nicht. Stattdessen setzt sie ihnen Voodoosteine ins Ohr und sie erwachen als Zombies. Oh man, ich wusste das wird völliger Müll.

Die ganzen Weiber können sich nicht mehr so recht an die Ereignisse der vergangenen Nacht erinnern. Außer, dass Terry der Mädchenwemser ist. Tracy bricht in Tränen aus. Alle ticken völlig aus.

Tracy sucht was zu essen, findet aber nix gescheites im Kühlschrank und plündert den des Nachbarn. Voodooexpertin Leena erklärt dann, was abging und geht mit den Mädels auch zum Nachbarn, damit die sich alle an ihm satt fressen können. Leena freut sich ihres Lebens, dass ihr Voodooscheiß funktioniert hat.

Selbst Zombies müssen in die Schule. Da schmeißt sich Terry gerade an irgendwelche Nichtzombies ran. Maddy stellt Terry zur Rede, aber der hält sich für den Größten mit dem Größten. Deshalb sagt Maddy direkt mal was Sache ist und droht, ihn umzubringen. Dann bricht sie zusammen und leuchtet grün. Äh, ja. Keine Ahnung. Wird wohl an dem komischen Stein liegen, oder so.

Martha und Tracy lassen gar nix anbrennen und schmeißen sich direkt mal an ein paar von Terrys Freunden ran, um diese dann wegzumetzeln und anschließend ihr Blut zu saufen.

Terry und Co. finden den ausgesaugten Ben in seinem Kiffermobil und machen … gar nix.

Terry tickt dann aus, entführt eine von den Weibern und schneidet ihr den Stein raus. Alle Tussis brechen zusammen, dann kommt Hannah und schlägt Terrys Freund den Schädel ein. Terry selbst ist mittlerweile auch ein Zombie, weil er den Stein runtergeschluckt hat und irgendwie ist das alles totaler Quatsch, der hier abgeht.

Terry hat dann Hannah im Kifferwagen und die Weiber wollen sie retten. Sie kommen aber zu spät, denn Terry isst auch ihren Stein.

Verfolgung durch den Wald. Tracy fällt in tausend Bärenfallen und Terry entführt die nächste Tucke, um sich ihren Stein auch reinzupfeifen. Maddy kommt aber vorbei und haut Terry eine Bärenfalle in den Arm. Gerangel und so und Leena lässt die Steine kreisen, die dann aus Terrys Bauch raus kommen. Wie unfassbar lahm war das denn?

Leena setzt Maddy wieder einen Stein ein und sie lebten glücklich und blutdurstig, bis ans Ende ihrer Tage. Wahrscheinlich ungefähr noch fünf Minuten, denn ein Monster, oder ein Alien, oder wasweißich kommt aus Terrys Bauch geklettert.

Tja, der Horrorctober startete mit Zombieischen und endet auch damit. Kann man nur hoffen, dass in einem Jahr die Fortsetzungen draußen sind.

Hier gibt es noch mal das komplette Grauen des Horrorctober in der Übersicht.

Living Dead On A Plane – Horrorctober 2014

Nachdem mir der Spinnenfilm gar nix gegeben hat, geht der Horrorctober weiter mit:

FLIGHT OF THE LIVING DEAD: OUTBREAK ON A PLANE – Plane Dead: Der Flug in den Tod – USA – 2007 -94 Min.

Irgendwie lernt man erst mal die Charaktere kennen, wenn man das denn so nennen kann. Da sind die beknackten Stewardessen, die uninteressierten Piloten und die eigenartigen Wissenschaftler, die spezielles Gepäck dabei haben, das wohl von einem bewaffneten Soldaten bewacht wird. So weit, so gut. Irgendwo werden auch mal wieder Namen durch die Gegend geworfen, aber die interessieren mich schon lange nicht mehr.

Über die Fluggäste hülle ich direkt mal den Mantel des Schweigens. Nur so viel: Natürlich sind auch wieder die pseudocoolen Teenager auf Urlaubsreise dabei. Denen wird erst mal der Ball von einer Stewardess weggenommen, was dazu führt, dass einer von ihnen fast zu weinen anfängt. Buhu!

Nicht zu vergessen, der Z-Promi, der … irgendwas prominentes gemacht hat. Was weiß denn ich.

Und Abflug. Der gestaltet sich direkt als ziemlich schwierig, weil man mitten im Gewittersturm startet. Ist ja selbstverständlich. Im Gepäckraum fliegt alles durch die Gegend und der Wachmann im Nuklearschutzanzug hackt sich das Bein auf.

Irgendwo schwallen irgendwelche Typen über irgendeinen Moskitovirus. Wir wissen, wo das hinführt.

Aus dem Gepäck kommt … eine heiße Tussi? Sieht gar nicht wie ein Zombie aus. Allerdings hat sie ganz schön Kopfschmerzen und kann die Stewardess nicht nach nem Aspirin fragen. Der Wachmann hört sie und ballert einfach mal im Frachtraum rum, weil das in einem Flugzeug immer eine gute Idee ist. Immerhin beendet er damit die Kopfschmerzen des Mädchens. Was dann kommt ist klar, oder? Zombie! Der Wachmann ist hinüber.

Das Unwetter wird schlimmer und … oh Gott! Eine Nonne schüttet sich Wein über die Kutte. Das kriegt man nie wieder raus. Langsam werden die Leute panisch, nur die Quotenblondine findet alles lustig, weil sie eben doof ist. Ihr wisst schon, Klischees und so.

Der Co-Pilot muss dann mal nach unten, um, äh, keine Ahnung was zu machen und da sind eben die Zombies. Zur Unterstützung nimmt er sich die Wissenschaftler mit, die direkt in Panik geraten, als sie die leere Kiste sehen, in der die Aspirinfrau hockte. Jemandem davon erzählen können sie aber nicht mehr, denn AAARGH!

Oh, zwei der Teens wollen auf der Toilette poppen. Das ist nie ein gutes Zeichen. Nicht für sie, weil Zombies und nicht für mich, weil tausend mal gesehen. Immerhin werden sie von einer Stewardess zurück zu ihren Plätzen geschickt. Dadurch war die Szene wiederum völlig sinnlos, aber was soll’s.

Der Co-Pilot kommt wieder nach oben und will, dass das Flugzeug sofort landet, weil sonst alle sterben werden. Währenddessen trauen sich die anderen Wissenschaftler in den Frachtraum, um mal nach dem rechten zu sehen. Natürlich werden sie von den Zombies angegriffen. Dabei ballert einer durch die Decke und erschießt eine Stewardess, die nur Tomatensaft verteilen wollte. Dann sind die Zombies auch schon oben und es geht richtig zur Sache.

Irgendwie kann man einen Teil der Zombies wieder in den Frachtraum sperren, das nützt aber wenig, denn die ganzen Gebissenen sitzen noch da rum. Nach und nach erwischt es dann einen nach dem anderen und ich muss ja zugeben, dass ich zumindest irgendwie gespannt bin, was die da jetzt noch eine halbe Stunde bringen wollen.

Die Nonne betet, dass sie noch ein Geistesblitz ereilt, um den Weinfleck rauszukriegen, während der Z-Promi Zombies mit einem Golfschläger verdrischt.

Die paar Leute, die noch nicht rumsabbern flüchten dann in einen Schacht, der irgendwohin führt, wo es wohl sicher sein soll. Die Kutte der Nonnen wird noch mehr eingesaut. Der Pilot ist so dämlich, den gebissenen Co-Piloten ins Cockpit zu lassen und damit ist das Flugzeug natürlich führerlos. Welcher Klischeehorst wird das Flugzeug landen? Ist das spannend.

Die spannende Frage, wer das Flugzeug wohl fliegen kann, hält mich wach.

Die Quotenblonde ist es nicht, denn die geht gerade drauf. Ich hätte aber sowieso kein Geld auf sie gesetzt.

So, wie sieht es aus. Eine Gruppe kriecht durch die Schächte. Eine andere hat sich in der Toilette eingeschlossen. Eine Stewardess will ihre beste Freundin anrufen, um mal wieder etwas zu quatschen, aber das Telefon ist tot.

Die Kriecher erreichen die Scheißhaustruppe und die Stewardess kann die Finger einfach nicht vom Telefon lassen. So findet man immerhin heraus, dass der Pilot wohl im Arsch ist und braucht jetzt dringend einen Plan. Der beinhaltet das Basteln einer Bombe, die dann in den Frachtraum geschmissen wird, um dort schon mal aufzuräumen. Klingt dämlich, funktioniert aber trotzdem.

Ein Jet fliegt rum und die Überlebenden wissen, dass sie per Funkspruch auf sich aufmerksam machen müssen, sonst werden sie weggeballert. Also schießt und prügelt sich die Gang durch das Flugzeug zum Cockpit vor. Und wenn das nicht hilft hat man immer noch Haarspray und ein Feuerzeug zur Hand. Und einen Regenschirm, der der Blonden in die Fresse geschoben und aufgespannt wird.

Der Film verliert den Z-Promibonus der kurz vorm Abnippeln die Tür aufreißt, womit er, seine Frau und alle Untoten aus der Maschine gesaugt werden.

Frank, der scheinbar homosexuell ist, oder zumindest so rüberkommt, darf dann zur Landung ansetzen. Allerdings hat der Jet schon die erste Rakete abgefeuert. Die reißt ein Loch in den Flieger, durch das die nächsten Zombies nen Abflug machen. Einer davon knallt dann mit dem Jet zusammen, wodurch der keine Gefahr mehr darstellt.

Frank versenkt die Kiste in der Wüste. Während das Flugzeug über den Sand rutscht, macht es die authentischen Geräusche eines bremsenden Zugs. Denn genau so hört sich ein Flieger auf Sand an. Glaubt mir.

Die letzten paar Zombies tapern durch die Wüste und damit ist der durchaus unterhaltsame Spaß dann auch vorbei.

Hier die Horrorctober Übersicht.

Texas Roadside Massacre – Horrorctober 2014

Der Horror geht in Runde 4. Wir hatten bereits Zombies, Clowns und einen Hypnotiseur. Was liegt da näher als mit texanischen Kannibalen weiterzumachen?

TEXAS ROADSIDE MASSACRE – USA – 2012 – 83 Min.

Wie nicht anders zu erwarten beginnt der Film auf einer Straße. Ebenfalls vorhersehbar ist natürlich die Tatsache, dass im einzigen Auto auf dieser Straße ein paar Jugendliche sitzen, die gerade in den Urlaub fahren. Am offentsichlichsten ist aber natürlich der Fakt, dass man hier mal wieder einen unfassbar großartigen Cast vor der Schauspielschule entführt hat, um bei diesem Quark mit zuspielen.

Mitten auf der Straße latscht dann der Grillmeister der nahegelegenen Rippchenkaschemme rum und wird fast überfahren. Zur Wiedergutmachung fahren ihn die Bekloppten Kids zur Arbeit. Dabei rattert der Typ ein paar Werbesprüche runter und weist Ähnlichkeit mit einem Zombie auf, aber ich behaupte einfach mal, dass in Texas jeder so aussieht, der in einer Grillbude am Arsch der Welt den ganzen Tag am Grill rumbrutzeln muss. Dieser Eindruck verhärtet sich, als man die Kassiererin sieht.

Immerhin scheint der Besitzer Jimmy relativ normal zu sein. Außer, dass er nur kacke labert, aber das tun sie ja alle. Kellnerin Rachel macht auch einen auf Zombie. Eine der Jugendlichen glaubt, in ihr ihre Schwester April wieder zuerkennen. Man isst sich satt und stellt fest, dass man sowas noch nie gegessen hat. Foreshadowing vom Feinsten hier, schätze ich. Geiler Twist wäre ja, wenn sich herausstellt, dass die Bude gar kein Menschenfleisch verkauft, sondern nur überfahrene Opossums. Und die Kannibalen sitzen stattdessen ganz woanders rum. Große Hoffnung auf solche Genialitäten habe ich aber nicht.

Jedenfalls lässt die obligatorische Panne nicht lange auf sich warten und die Blagen stehen mitten im Nirgendwo rum. Wer errät, was als nächstes passiert, kriegt von mir ein eigenhändig von der Straße gekratztes Wiesel. Keiner? Okay, dann verrate ich es: Man trennt sich.

Zwei der Jungs gehen zum Sheriff und beschweren sich, dass jemand den Benzinschlauch durchgeschnitten hat. Der glaubt, die beiden sind völlig bekifft. Übrigens: Namen, äh, nein.

Cut und man ist im Motel. Whatever. Zwei Zimmer. Ein Paar nimmt das eine, damit sie poppen können, das andere Paar muss sich ihres mit dem einzigen Singletypen teilen. Macht zwar keinen Sinn, weil ersteres Paar für ihr Liebesspiel eh lieber nach draußen geht, aber was solls.

Nick – oh ein Name – sucht derweil einen Getränkeautomaten und trifft Vince, der seit nem Monat darauf wartet, dass seine Karre repariert wird. Außerdem ist sein Bruder verschwunden. So wie April. Was für ein Zufall.

Das Liebesspiel des Assipärchens war ihr letztes, denn Fleischer Joe kommt vorbei, sperrt die Blondine ins Kühlhaus, und verarbeitet den Stecher zu kleinen Häppchen.

Single Sam guckt mal, wo die Vögler sind und trifft ebenfalls auf Vince. Man geht zusammen zurück zu Nick und Karen, womit ich dann jetzt doch noch alle Namen zusammen habe. Ist ja auch erst die Hälfte des Films rum.

Vince und Karen sind sich einig, dass die Verschwundenen alle in der Grillbude landen und dort Soylent Green verkaufen, oder sowas in der Art. Nachdem die Gruppe beobachtet hat, wie der Metzger seine Streife gefahren ist, verpisst man sich in den Wald und von dort in den Schuppen, wo es das Liebespaar erwischt hat. Und dann: Trennt man sich.

Nick und Karen finden Courtney, die immer noch in der Kühlkammer hockt. Sam und Nick rennen zur Tankstelle, um zu telefonieren. Mit wem, weiß kein Mensch. Vielleicht mit der Eisdiele. Spielt aber sowieso keine Rolle, denn Nick trifft auf den Metzger und sein Hackebeil. Sam will dessen Pick Up klauen, aber, nee.

Karen und Vince, mit Courtney auf dem Arm, laufen wieder in den Wald. Der Metzger kommt und sticht Courtney ab. Meine Fresse, wie unglaublich aufregend das alles ist. Alle zwei Minuten wird jemand weggemetzgert.

Vince und Karen verlieren sich aus den Augen. Karen trifft einen Typen von der Tankstelle. Der will sie zu nem Telefon fahren. Wer errät, wo er sie wirklich hinfährt, dem schenke ich ein Wieselblutverschmiertes Hackebeil. Keiner? Er fährt sie zum Metzger.

Denn natürlich sind sie alle eine große, glückliche Familie. Und da sind sie dann. Gus, Jimmy, der Metzger, und Karen. An einen Stuhl gefesselt. Die soll dann zum Grillzombie gemacht werden. Dazu gibts ne Spritze in den Hals und dann …

… folgt der sinnloseste Flashback der Filmgeschichte. Irgendeine Tussi latscht irgendwo rum und sagt irgendwas, was irgendwie zu absolut gar nix führt. Und so viel sei verraten: Wird es auch später nicht.

Karen wacht jedenfalls auf und ist kein Kannibalenzombie aus der Rippchenbude. Glaube ich zumindest. Das Schauspiel lässt hier nicht viele Interpretationen zu. Sie schleicht durchs Haus und geht erst mal pissen. Ach nee, sie will durchs Badezimmerfenster flüchten. Das ist aber verschlossen. Vince kommt zufällig vorbei und führt sie nach draußen.

Die Kannibalenfamilie nimmt die Verfolgung auf. Wirklich schnell scheinen sie aber nicht zu sein, denn Vince und Karen können erst mal noch 5 Minuten rumquatschen. Dann werden sie aber doch geschnappt und Karen ist wieder am Stuhl gefesselt. So kann man die letzten 10 Minuten natürlich auch in die völlige Belanglosigkeit versenken.

Karen muss ihre Freunde essen, während Vince zum Zombie mutiert ist und ihr den Schädel aufbohren soll. Karen krallt sich aber ein Messer und kann mal wieder fliehen. Es folgt die nächste aufregende Verfolgung durch den Wald.

Nachdem versucht wurde einen neuen „Fuck“-Rekord aufzustellen und Karen Jimmy mit einer Axt zerlegt hat, rennt sie zurück durch den Wald, weil wir davon noch nicht genug gesehen haben, und trifft den Sheriff. Mit dem fährt sie mit und wer errät …

… ach scheiß drauf. Der will sie killen, sie macht, was immer er will, also bläst sie ihm einen, klaut seine Waffe und zwingt ihn, anzuhalten und sich ans Lenkrad zu fesseln.

Flucht die Zweiundvierzigste. Karen ist zu doof, den Metzger einfach abzuknallen, deshalb schlägt der ihr den Schädel ein und …

… sie ist ans Bett gefesselt. Nicht an einen Stuhl. Was ist da schief gelaufen? Gus bohrt ihr den Schädel auf und verabreicht ihr die Imbissbudenzombieinfusion und damit hat Karen einen neuen Job gefunden und kann jetzt sogar mit ihrer Schwester zusammenarbeiten. Kommt mir so vor, als wäre der ganze Film ein Appell gegen die Arbeitslosigkeit. Aber ich habs nicht so mit Interpretationen.

Hier geht es zur Horrorctober Übersicht.

Zombie Women Of Satan – Horrorctober 2014

Da ist er also. Der Horrorctober. Ich mache es kurz, denn die Sichtung des ersten Films war schon schmerzhaft genug. Wir starten mit einem echten Knaller:

ZOMBIE WOMEN OF SATAN – UK – 2009 – 85 Min.

Eine rothaarige Ische hockt im Wald. Keine Ahnung, ob sie gerade pinkeln muss, oder einfach nur so da rum hängt. Wir werden es nicht erfahren, denn die Credits starten. Sinnlose Eröffnungsszene: Check.

Um Himmels willen, eine Freak Show in einer billigen Spelunke. Im Keller doktort derweil irgendein Opa an einer halbnackten Tussi rum. Auf der Bühne wird getanzt, gesungen und rumgefreakt. Im Folterkeller spackt die Tuse auf dem Seziertisch rum, was der Arzt gar nicht verstehen kann. Pervo The Clown wirft Messer auf ein anderes Weib. Nee, doch nicht. er entführt sie lieber, oder so. Evil Scientist muss im Keller die Tussi abstechen, weil sie sich in einen Zombie verwandelt hat. Zum Glück sorgt seine Tochter, die ihren eigenen Beautysalon hat, immer für Nachschub. Völlig beknackte Grundprämisse: Check.

Während Backstage gesoffen wird, schwingt auf der Bühne jemand die Kettensäge, jemand anderes jongliert mit Messern, und weiterer spannender Kram folgt. Und das war die Show. Immerhin ist das schon mal überstanden.

Pervo The Clown holt sich ein paar Nutten aufs Zimmer, was den Leiter des Freakzirkus, Johnny Dee Hellfire, gar nicht gefällt. Deshalb nimmt er auch eine für sich mit aufs Zimmer. Pervo spielt Twister mit den Huren, während Hellfire in seinem Zimmer mit geknebelten Nutten Karten spielt. Ich hinterfrage an dieser Stelle schon gar nix mehr.

Ein neues Opfer für den beknackten Doktor, namens Henry, ist gefunden. Der Freakzirkus zieht weiter. Ein Typ schwallt seine Freundin mit sinnloser Scheiße zu. Im wissenschaftlichen Hauptquartier verwandelt sich die nächste Braut in nen Zombie. Größte Erkenntnis der Tochter ist die Tatsache, das Blut aus den Nippeln der Tussi auf dem Tisch läuft. Ich schätze, sie ist ne Lesbe und achtet deshalb genau darauf. Währenddessen schreit die angekettete Mutter übrigens ständig, dass Henry sie rannehmen soll. Äh, ja, weiter.

Die Megafreaks sind im Fernsehen auf Rogue Television. Die billigste TV-Show aller Zeiten, bei der sie einfach auf nem Sofa in nem alten Schuppen rumhocken und von irgendnem Möchtegernreporter interviewt werden. Whatever. Immerhin erfahren wir, dass Damage, der Kettensägenheini, sich versehentlich die Zunge abgesägt hat.

Im Beautysalon mutieren alle Ischen zu Zombies. Ich schätze, der Spaß geht jetzt erst richtig los. Henrys Tochter holt Tycho, den Interviewtyp, zur Hilfe, der nebenbei die Freaks im Schuppen einsperrt. Skye Brannigan erklärt dann mal kurz, dass hier in der Umgebung mal irgendwas komisches mit Zombies, oder Vampiren, oder einfach Verrückten passiert ist. Die Freaks befreien sich aus dem Stall und so gehen Johnny Dee Hellfire, Pervo The Clown, Skye Brannigan, Damage und The Mighty Zeus auf Zombiejagd.

Ganz wichtig ist nebenbei scheinbar, dass alle Zombiegirls hier oben ohne rumrennen. Tycho und Co. zermatschen eine von ihnen mit Baseballschlägern. Was nebenbei ebenfalls ganz wichtig ist in diesem Streifen, ist die Tatsache, dass die Leute immer ins Leere schlagen und hinterher halt der zermatschte Schädel kurz eingeblendet wird, damit es so ausieht, als hätten sie wirklich was getroffen.

Pervo scheißt erst mal in den Wald, während die anderen Freaks, äh, sinnlos durch die Gegend latschen. Man trifft sich wieder vor dem Schuppen und labert Kacke am Fließband. Pervo haut dann wieder ab in den Wald, macht seinem Namen alle Ehre und holt sich auf ein Foto, auf dem ich nur nen Typen, der wie der Tod persönlich gekleidet ist, erkennen kann, einen runter. Wie gesagt: Nix hinterfragen.

Oh nein, Damage wird gebissen. Naja, trotzdem kriegt man großartige Kampfszenen geboten, in denen wirklich jeder hier unter Beweis stellt, dass seine Kampferfahrung sich darauf beschränkt, höchstens ein mal im Leben Mortal Kombat gespielt zu haben. Da man aber ja sowieso ständig ins Leere schlägt, ist es auch eigentlich völlig hupe.

Zeus muss kacken. Vielleicht sollte er sich Tipps von Pervo holen, wie man das im Wald am besten anstellt. Er sucht sich dann aber doch selbst eine geeignete Stelle und nach einer circa fünfminütigen Zeus-kackt-in-den-Wald-Sequenz geht es zu den anderen Freaks, die mal wieder ein paar Satanschlampen zur Hölle schicken, indem sie mit ihren Waffen in der Luft rumwedeln. Highlight dabei, ist die schattenboxende Harmony, die um sich schlägt, ohne das auch nur irgendjemand in der Nähe zu sein scheint. Die Bud Spencer Gedenk Soundeffekte lassen dann aber doch was anderes vermuten.

Zeus ist immer noch am scheißen. Tycho und Co. latschen durch den Wald und Tycho killt eine Tussi, die gar kein Zombie ist, weil er eben ein Volltrottel ist. Nebenbei der Honk, der vorhin mal seine Ische vollgetextet hat, die man seitdem nicht wiedergesehen hat. ist aber wohl sowieso völlig egal.

Im Folterkeller kommt eine weitere Zombietussi angelatscht und wird von Henry abgeknallt. Zeus killt eine Blondine mit ner Brechstange. Tycho und Co. kommen bei Henry an und erklären, was da draußen abgeht.

Die Freaks latschen auch mal wieder rum und verbarrikadieren sich in einer Werkstatt. Henry und Tycho vögeln die Zombietussi auf dem Seziertisch. Natürlich im Namen der Wissenschaft. Es folgt ein Skye Brannigan Flashback, den kein Mensch rafft. In der Werkstatt kriegt Pervo die Kettensäge nicht an. Skye kann die Zombietussi aber auch anders killen. Allerdings wurde Zeus gebissen und will jetzt getötet werden. Keiner will den Job übernehmen und vermuten,d ass er vielleicht immun ist. Klingt sehr überzeugend. Selbst als er sich verwandelt, will ihn keiner töten, deshalb macht Johnny Dee einfach die Tür auf und Zeus rennt raus.

Draußen trifft er auf Sid, Henrys Tochter, und ihre Kollegin, die von Zeus erledigt wird. In der Werkstatt kriegt Pervo dann doch die Säge an, und sägt Johnny Dee versehntlich die Birne ab.

Tycho guckt sich den gefilmten Zombieporno an, in dem er selbst der Hauptdarsteller war und ist absolut überzeugt von seiner Leistung. Sid holt Tycho und sie wollen Skye und die anderen Freaks killen, weil, äh, keine Ahnung. Hier macht doch ohnehin absolut nichts irgendeinen Sinn.

Ein Zombie im Rollstuhl spritzt Säure aus ihren Brüsten, aber Pervo macht kurzen Prozess. Im Keller befreit eine Ische, die ich vorher nie gesehen habe, die Mutter, die jetzt unbedingt von Henry geknallt werden will. Draußen werden weitere Luftlöcher geschlagen. Alle kommen im Keller an. Pervo haut die Mutter um, weil sie von ihm ge… na, ihr wisst schon.

Großer, äh, nee, groß ist das falsche Wort. Noch mal. Bekloppter Showdown im Folterkeller, Henry ballert rum, Pervo wirft ihm eins Messer ins Auge und er knallt seine Tochter ab. Tycho wird auch abgeknallt und Henry dann noch mal, weil der Bösewicht am Ende ja immer noch mal aufsteht.

Die Überlebenden hauen ab und die Mutter turnt lachend durch den Wald, um alle Möglichkeiten für eine Fortsetzung – die erschreckenderweise tatsächlich angekündigt ist – offen zu lassen. Da erwarte ich dann aber auch Satan.

Mit totaler Grütze in den Horrorctober gestartet. Ich würde ja jetzt sagen, es kann nur besser werden, aber ich habe da so meine Zweifel. HIER könnt ihr euch schon mal angucken, was da noch bevorsteht.

Horrorctober 2014

Es wird spooky, hier im Blog. Oder auch nicht. Whatever. Jedenfalls steht der Horrorctober an. Wer nicht weiß, worum es dabei geht, kann HIER alles dazu nachlesen.

 

Wie es sich für diesen Blog gehört, habe ich 13 echte Knaller rausgesucht, die dann auch alle ihren wohlverdienten Schrotteintrag kriegen werden. Es erwarten uns Zombies, Killer, Spinnen, Schlangen, Dämonen und alles, was das Horrorherz begehrt.

 

Hier also meine 13 Horrorfilme, direkt aus der Schrottfabrik:

 

ALL CHEERLEADERS DIE – 2013

BLOODY MARY – 2006

CABIN FEVER – 2002

CLOWNHOUSE – 1989

DARIO ARGENTOS PHANTOM OF THE OPERA – 1998

DEMON ISLAND – 2002

FLIGHT OF THE LIVING DEAD: OUTBREAK ON A PLANE – 2007

KING COBRA – 1999

KINGDOM OF THE SPIDERS – 1977

PARASOMNIA – 2008

ROADSIDE MASSACRE – 2012

SLEEPAWAY CAMP – 1983

ZOMBIE WOMEN OF SATAN – 2009

Schlussverkaufvorbereitung für männliche Begleitungen

„There’s a sale at Penney’s!“ – Airplane!, 1980

Wir kennen das alle. Es ist Schlussverkauf und die Freundin will hin. Naja, eigentlich kenne ich es nicht, aber ich kann es mir vorstellen. Und als guter Boyfriend muss man natürlich mit, um die Tüten zu tragen. Das hat alles zwar absolut nix mit dem folgenden Film zu tun, aber ich behaupte einfach mal, dass so ein Schlussverkauf ungefähr genau so schlimm ist, wie die Ereignisse in:

DOGHOUSE – UK – 2009 – 89 Min.

Starring: Der Freund einer Begleiterin des Doctors

1 Uhr Mittags und der Wecker klingelt. Wer zur Hölle muss sich den Wecker auf 1 Uhr Mittags stellen? Wir erfahren es erst mal nicht, denn Neil steht draußen und wird von einer Tussi verdroschen, dessen Namen er vergessen hat. Liegt vielleicht daran, dass sie nur in Unterwäsche, am helllichten Tag, durch die Gegend latscht. Da wäre mir der Name wohl auch scheißegal.

Nebenbei lernen wir noch Graham, Mikey und Patrick kennen, die ebenfalls Probleme mit ihren Ischen haben, weil sie irgendwohin fahren wollen. Comicshopbesitzer Matt und noch ein Typ, dessen Namen man nicht erfährt, fahren auch mit.

Wie jeder gute Trip ins Unbekannte, beginnt auch dieser mit einem Stop in der nahegelegenen Kneipe, wo sich die Jungs erst mal ordentlich einen reinschrauben.

Banksy, der Mann mit dem Wecker, vergisst seinen Schlüssel. Whatever.

In der Bar werden die ersten Pläne fürs Wochenende geschmiedet. Diese lauten: Saufen bis zum Umfallen und im Wald aufwachen. Klingt gut.

Ruth, die ab sofort Candy genannt wird, weil, einfach so, ist scheinbar als Fahrerin auserkoren.

Banksys Van verreckt irgendwo. Whatever.

Ein totes Schaf blockiert die Straße. Kurz entschlossen schmeißt Candy das Vieh in die Büsche. Übrigens haben hier alle den selben Handyklingelton. Kein Wunder, dass einer der Typen – hab vergessen, wer hier wer ist, konnte mir nur Candy merken – alle Telefone einsammelt. Ist bestimmt Lehrer. Fehlte eigentlich nur der Spruch: „Ihr könnt sie euch nach dem Trip wieder holen.“

Die Gang erreicht ihr Ziel. Eine billige Absteige im Nirgendwo. Warum zur Hölle, sollte irgendjemand da Urlaub machen wollen? So besoffen kann man gar nicht sein.

Mit dem Saufen sieht es aber eh schlecht aus, denn völlig irre Zombieschlampen latschen rum und schwingen Äxte und Messer und wollen alles massakrieren was so rumläuft. Leider mutiert auch Candy, womit ich mir jetzt schon keinen einzigen Namen mehr merken kann.

Ein verreckender Soldat warnt davor in den Wald zu gehen. Entgegen aller Horrorfilmregeln, befolgen unsere Helden diesen Ratschlag und schließen sich in einem Motelzimmer ein. Da bleibt man aber nicht lange, denn man will etwas aus dem Bus holen, in dem Candy rumspackt. Deshalb wird Candy aus dem Bus gelockt, allerdings halten sich auch die anderen Weiber darin auf.

Die Jungs werden umstellt. Auch eine geisteskranke Zahnärztin darf nicht fehlen. Der hätte es ganz gut getan, sich erst mal um die eigene Kauleiste zu kümmern, aber spielt eh keine Rolle, denn Köpfe werden abgehackt und die Jungs fliehen weiter. Natürlich kommen immer mehr Zombietusen aus dem Wald und die Gang trennt sich.

Ein genialer Gedankenblitz bringt die Idee, mit einem ferngesteuerten Auto ein Walky Talky zu den anderen zu fahren. Einer der Bekloppten muss währenddessen mit einer der Zombietussis Kuchen essen. Brain Dead lässt grüßen.

Nun ja, jeder turnt dann irgendwie alleine in der Gegend rum und läuft vor irren Ischen weg und bewirft sie mit irgendwelchem Krempel, der gerade rumliegt. Plan B ist aber viel besser. Nämlich sich als Frauen zu verkleiden. Klappt immer. Nicht nur bei Zombies.

Letztlich landen alle im Puff nebenan. Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass die Tussis da nicht verrückt, sondern einfach nur notgeil sind. Andererseits: Was ist der Unterschied?

In dem Schuppen finden sie eine Kommandozentrale, über die sich eine Tussi meldet, die sich allerdings wundert, keine Soldaten vor sich zu haben und schaltet ab. Draußen mutieren die Weiber inzwischen zu schnelleren, aggressiveren, hässlicheren, äh, Weibern.

Matt findet dann heraus, dass der Virus vom Waschpulver kommt. Warte! Was? Das ist die wohl dämlichste Erklärung aller Zeiten. Matt kann aber nicht viel mehr erklären, denn er wird abgemurkst. Die anderen sind untröstlich und starten die Attacke gegen eine schwertkämpfende Zombienutte.

Oh, Banksy kommt im Kaff an. Und reißt sich erst mal ne Kanne auf. Prost.

Im Keller ist das Nest der Epileptizombies, aus dem man wohl besser rausgeblieben wäre. Flucht die Zweiundvierzigste. Alle Klettern aus dem Fenster und treffen Banksy, der natürlich gar nix rafft. Immerhin holt er ne Leiter. Das bringt aber auch nicht viel, denn die Gefahr lauert überall hier in Evilbitchtown. Weitere Flucht und so weiter, wir kennen das.

Banksy stirbt, wie er gelebt hat. Durch eine Bierflasche. In die Brust. Da hat die ja auch einfach nix zu suchen. Am Ende erreichen drei den Bus, indem komischerweise Candy wieder rumhängt. Irgendwie kriegt man es aber gebacken, in den Bus zu kommen, ohne dabei den Kopf zu verlieren.

Die Flucht durch die Vorgärten gelingt, aber ein Überlebender meldet sich aus dem Nest der Zombiehuren und man dreht selbstverständlich um. ATTACKE! Im Keller hat der Überlebende irgendein Signal über die Lautsprecher gesendet, dass die Weiber in Schockstarre versetzt. Weil die Jungs aber eben Volltrottel sind, zerstören sie die Fernbedienung und die Weiber greifen wieder an.

In einem Einkaufswagen flüchten die letzten Vier im Jackassstil aus dem Dorf und das war’s dann hier. Ich kann nur vermuten, dass sie nicht überlebt haben, denn wenn Frauen eins beim Schlussverkauf brauchen, dann einen Einkaufswagen.

Filmschrott TV-Tipps 13.09. – 19.09.2014

Meine lieben Leser und Schreiber, Filmnerds und Trashliebhaber, Blogger, Bloggerinnen und auch alle dazwischen. Dies ist mein hundertelfzigster Blogeintrag! Aber leider sind einundelfzig Posts viel zu wenige, um unter solch vortrefflichen und bewundernswerten Leuten zu leben! Ich kenne die Hälfte von euch nur halb so gut, wie ich´s gern möchte und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr´s verdient. Äh,ja, nee, war nicht so gemeint. SCHNAPS FÜR ALLE! Und damit ihr den Kater über die Woche auskurieren könnt, hier wieder TV-Tipps. (Den Schnaps müsst ihr nebenbei selber kaufen, ich habe keinen im Haus.)

SAMSTAG

20.15 Uhr – TELE 5 – Mega Piranha – Riesenpiranhas fressen Politiker. Manchmal wünschte man sich, es würde Realität werden.

00.15 Uhr – PRO 7 – Zombie Strippers – Irgendwie schon jetzt ein Klassiker unter den Trash-Filmen. Muss ich viel erklären? Stripperinnen, die zu Zombies mutieren. Schade, um die teuren Implantate.

01.50 Uhr – PRO 7 – Jackass: The Movie – Kennen wir wohl alle, oder? Ein Haufen Vollidioten fahren mit Einkaufswagen vor Wände und bewerfen sich mit Scheiße. Wenn ich bewerten sollte, wie Kacke das ist, würde ich sagen: Ein Einkaufswagen voll.

SONNTAG

22.30 Uhr – PRO 7 – Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels – Ja, Leute, der gehört hier hin. Fliegende Kühlschränke, schwingende Affen, Riesenameisen, Aliens, und einfach der ganze andere Scheiß, der in diesem Müll vorkommt, hat einfach das komplette Franchise mit sich ins Verderben gezogen. Klar, es ist nicht so, dass die Ur-Trilogie einen Realitätsanspruch hatte, aber das hier war einfach zu viel des Guten.

DIENSTAG

20.15 Uhr – TELE 5 – Codename: The Cleaner – Der Cleaner hat nen Kater. Und nen Aktenkoffer. Und ne Leiche. Und keinen Humor.

22.40 Uhr – RTL NITRO – Lake Placid 2 – Ein Riesenkrokodil mampft alle weg. Teil 1 war schon ziemlicher Quark. Nicht schwer, sich auszumalen, wie dieser hier ist.

MITTWOCH

20.15 Uhr – TELE 5 – Die Hüterin der Gewürze – Eine Heilerin kann ganz dufte kochen. Hauptsächlich mit Curry, schließlich ist sie Inderin. Mehr weiß ich auch nicht, aber der Titel klingt einfach dämlich.

DONNERSTAG

00.20 Uhr – TELE 5 – American Fighter 5 – Lisa wird entführt. Glücklicherweise ist ihr Stecher Karateprofi und kann sie retten. Wie haben die es bloß geschafft, hierfür nicht Jean Claude Van Damme oder Steven Seagal zu verpflichten? Da muss was in der Post verloren gegangen sein.

FREITAG

So richtigen Müll gibt es heute scheinbar nicht. Selbst auf Tele 5 hält man sich im durchschnittlichen Bereich auf und bringt sogar Léon – Der Profi. Aber im ZDF kommt um 02.40 Uhr der Film Die Blondine mit entblößten Brüsten. Klingt unglaublich bescheuert, oder nach nem Porno, soll aber gut sein. Vielleicht ein guter Porno?

Habt ihr auch noch Tipps parat? Dann lasst nen Kommentar da.