Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Holidays – Horrorctober 2017

Los gehts mit dem Horrorctober. Für den Anfang dachte ich mir, ich haue direkt mal alles raus und bringe einen Episodenfilm, damit wir möglichst viel Schwachsinn bereits zu Beginn abgedeckt haben. Also lehnt euch zurück. Entspannt euch. Denn wir haben Urlaub.

HOLIDAYS – USA – 2016 – 105 Min.

Es geht also um Horrorkurzfilme, die jeweils einen bestimmten Feiertag behandeln. Der Tag der deutschen Einheit ist nicht dabei, aber man kann eben nicht alles haben. Aus Erfahrung kann man wohl sagen, dass solche Anthologien nur selten durchgehend gelungen sind. Und in den meisten Fällen einfach durchgehend Quark. Ich habe eine Vermutung, in welche Richtung es hier gehen wird.

Das spannendste an dem Film dürfte es werden, immer zu erraten, um welchen Feiertag es sich wohl handelt. Ich kenne jedenfalls keinen Feiertag der roten Badekappen, wie hier am Anfang, wo Max vom Sprungbrett springen will, aber sich in die Hosen macht und dann von ihrem scharfen Schwimmlehrer fantasiert und dann von einer anderen Tucke in roter Badekappe vom Turm geschubst wird und fast ertrinkt, aber vom heißen Schwimmlehrer gerettet wird.

Max wird dann von ihren Mitschwimmerinnen gehänselt und im Endeffekt kann ich nur hoffen, dass sie die ganzen Bitches einfach ersäuft und wir mit dem nächsten Kurzfilm weiter machen können. Ach so, das hier ist übrigens Valentinstag, wie sich durch ein Telefonat zwischen Schwimmlehrer Mr. Rockwell und seiner Ische herausgestellt hat. Nicht, dass das irgendwas daran ändern würde, dass ich jetzt schon zu Tode gelangweilt bin und mich gerade frage, ob die Melodie im Hintergrund nicht etwas zu nah am Harry Potter Theme ist, um nicht schon als Urheberrechtsverletzung zu gelten.

Max findet in ihrem Spint eine Karte von Coach Rockwell und wird sowas von feucht, dass man das Schwimmbecken direkt nochmal auffüllen könnte. Dann verfolgt sie die Oberbitch von vorhin durch einen Wald und Ha Ha Ha, die Bitch fällt in ein Matschloch. Und kriegt dann mit einem Stein den Schädel eingeschlagen.

Nach getaner Arbeit klingelt Max bei Lehrer Rockwell und präsentiert ihm liebevoll das Herz der Bitch. Ende.

Na, das war ja schon mal gar nix. Einen langweiligeren Einstieg hätte man wohl kaum finden können.

Wir sind in der Schule, wo eine Lehrerin gerade ein paar Diktate korrigiert. Gleichzeitig läuft aus irgendeinem Grund eine Doku über St. Patricks, den sich die Klasse anguckt. Das hier ist also der Beitrag zum St. Patricks Day. Bei der Schule handelt es sich nebenbei offensichtlich um ein Mädcheninternat und ein Mädchen ist neu, spricht nicht und ist dadurch für mich komplett namenlos, weshalb ich sie direkt mal „die Neue“ taufe.

Lehrerin Namenlos bietet ihr an, die Schulglocke zu läuten, aber die Neue hat keinen Bock. Kurz darauf findet die Lehrerin eine Plastikschlange auf ihrem Tisch. Und weil Kurzfilme alleine als Unterteilung hier nicht reihen, unterteilt man diesen Kurzfilm auch noch in Kapitel mit „Day 1“, „Day 13“ und so weiter. Ich werde darauf verzichten, da ich auch so schon nicht mehr durchblicke.

Die Neue lächelt ganz schön creepy und die Lehrerin ist schwanger, oder so. Aber die Ärzte wissen nicht genau, mit „was“ sie schwanger ist. Bleh. Es ist also Monsterschwangerschaftsblah. Gähn. Sie ist also mit einem Reptil oder sowas schwanger und will wissen, was die Neue eigentlich für Effekte schiebt und kotzt dann den Schreibtisch voll und ich überlege die ganze Zeit, ob ich schon mal etwas Unkreativeres gesehen habe, aber dann fällt mir ein: Ja, es gibt ja auch noch Hollywood-Blockbuster. Das macht den Scheiß hier aber auch nicht besser.

Wie lange sind Reptilien eigentlich schwanger? Wir sind hier mittlerweile bei Tag 396 und die Lehrerin hat das Vieh immer noch nicht gebärt … gebort … geboren. Ah, da kommt es ja. Ist scheinbar eine Schlange. Und draußen laufen Wolfsmenschen und Krokodiltypen rum. Mann, ist denen eigentlich klar, wie viel Potenzial das gehabt hätte? Und dann machen die so einen unfassbar lahmen Quark daraus? Bleh.

Wisst ihr, warum die Kirche und alles was damit verbunden ist, abgeschafft gehört? Weil sie kleinen Kindern Angst machen. Da haben die in der Kirch doch einfach erzählt, dass Jesus wiederkommen wird und jetzt hat ein kleines Mädchen Angst davor, dass er von den Toten aufersteht. Und wer kann es ihr verdenken? Scheißkirche. Alle abfackeln. Ach so, dass hier ist übrigens Ostern. Und wenn hier wirklich Jesus aufersteht, ist schon bei Kurzfilm drei mein Geduldsfaden gerissen und verbrannt.

Mami ist so ne richtig Gläubige, die noch am Bett kniet und betet, wie ein Kind, dass von ihren Eltern irgendwelchen Quatsch vorgelabert kriegt. Selbst ihre Tochter ist also schlauer. Der Wind weht ein Ei ins Wohnzimmer. Fragt mich nicht, ich schreibe nur, was ich sehe. Das Mädchen wird wach und guckt mal, was das für ein Geräusch war. Wenn Jesus aus dem Ei schlüpft und aussieht wie ein Truthahn, kann ich mit diesem Kurzfilm vielleicht doch meinen Frieden machen.

Das Mädchen tritt in irgendwelchen Glibber und findet ein kleines süßes Küken. Oh, und Jesus, der aus den Löchern in seinen Händen kleine Küken hervorzaubert und den Kopf des Osterhasen hat. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das besser ist als der von mir gewünschte Truthahn, aber ich nehme was ich kriegen kann.

Osterjesus erklärt dann, dass sie seinen Platz einnehmen muss und Dinge sehen wird, außer ihre Mutter, denn die wird sie nie wieder sehen. Dann schiebt er ihr ein ekliges Ei in den Mund und verwandelt sich komplett in den Osterhasen. Ich checks nicht, aber das spielt wohl ohnehin keine Rolle mehr bei dem Käse hier.

Ultraschall. Also zur Abwechslung mal wieder eine Schwangerschaftsgeschichte. Kate kann gar nicht fassen, dass sie schon wieder schwanger ist, denn sie lässt ihren Freund immer drei Kondome tragen. Trotzdem wird sie immer schwanger, wenn sie Sex hat. Sie sucht Hilfe bei einer Schamanin oder sowas in der Wüste, wo Frauen hingehen, die schwanger werden wollen. Irgendwie falsche Adresse, oder?

Die ganzen Weiber sitzen nackt in einem Wasserloch und schütteln Becher voller Sand. Und nachts wird getanzt wie auf einer Drogenparty von Althippies. Und mittendrin sitzt Khal Drogo und guckt den Frauen notgeil beim Tanzen zu. Ich habe nicht die geringste Ahnung, was das hier für ein Feiertag sein soll. Vermutlich Tag der Empfängnis, oder sowas in der Art. Ach nein, es ist natürlich Muttertag. Und es ist der mit Abstand langweiligste Beitrag bisher. Und das will was heißen. Die Messlatte lag nun wirklich nicht hoch.

Ich machs kurz: Kate ist halt schwanger und lebt bei der Schamanin in der Wüste und wird dort gefangen gehalten. Und dann setzen die Wehen ein und ein ausgewachsener Arm kommt aus Kates Vagina. Ende.

Weiter gehts mit irgendeiner Trulla, die in ihrer Wohnung wohnt. Soweit, so unspektakulär. Passend zum Rest des Films also. Sie kriegt ein Paket zum Vatertag. Fragt mich nicht, was weiß ich, warum eine Frau etwas zum Vatertag kriegt. Darin ist kein Rollwagen voller Bier, sondern ein Kassettenrekorder. Wir befinden uns also offenbar in den 80ern, als man sowas noch verschenkt hat.

Carol, so der Name der Frau, spielt die Kassette ab und sie ist von ihrem Vater, der sich damals verpisst hat und sich jetzt entschuldigt, dass er nie da war. Falls sie aber Bock hat, ihn zu sehen, wird das Tape sie zu ihm weisen. Also flennt Carol erstmal rum, dann bricht sie natürlich auf, um ihren Vater zu finden. Der Weg dahin hat zumindest eine ganz gute Atmosphäre. Hier war also jemand am Werk, der zumindest ein bisschen Ahnung davon hat, wie man Horror oder zumindest bedrückende Szenen inszeniert. Das Ende ist dann aber auch wieder der übliche Quark, denn der Vater ist natürlich ein Monster. Aber immerhin war der Weg dahin mal überzeugend gemacht.

Kommen wir zu Halloween. Dem Beitrag von Kevin Smith. Ihr wisst schon, der Typ, der seit 20 Jahren nichts gescheites mehr auf den Bildschirm gebracht hat. Und hier braucht man auch nur 3 Sekunden, um herauszufinden, dass das hier nicht besser wird. Drei Webcamnutten und ihr Zuhälter drücken sich gegenseitig pseudocoole Sprüche rein. Eine der Nutten ist übrigens Kevins Tochter Harley Quinn, aber darauf gehe ich besser gar nicht erst ein. Da alle feiern sind, läuft heute Abend nix im Webstrich und Ian ist nicht erfreut.

Da er so ein Saftsack ist, verbünden sich die drei und erschlagen Ian mit einem Toaster, um anschließend einen Vibrator in seinen Arsch zu kleben und an eine Autobatterie anzuschließen. Und ihn dazu zu zwingen, sich selbst zu kastrieren. Ein Riesenspaß also. Wenn man komplett einen an der Murmel hat. Also noch mehr als ich.

Werbung für die neue UVU Brille. Pete, gespielt von Seth Green, will unbedingt so eine Brille für seinen Sohn zu Weihnachten haben. Was für ein Glück, dass der Typ, der die letzte gekauft hat, gerade zufällig einen Herzinfarkt hat und Pete die Brille klauen kann. Diese Brille zeigt einem scheinbar, was man am meisten begehrt. Der Sohn wandelt auf dem Mars, Pete peitscht eine geile Alte. Und dann sieht er sich selbst aus der Sicht des Sterbenden von dem er die Brille geklaut hat. Da er sich nicht ausgeloggt hat, sieht seine Frau alles und ist richtig scharf auf ihn, weil er jetzt ein Killer ist, oder so. Sie loggt sich auch nicht aus und Pete sieht, wie seine Frau ihren Chef zersägt hat, weil er ihren Weihnachtsbonus gestrichen hat. Eigentlich eine ganz witzige Idee, aus der man aber hier rein gar nichts gemacht hat.

Einen hab ich noch. Neujahr. Irgendein Typ bläst Mandy das Hirn raus. Der Typ ist auf einer Datingsite und findet scheinbar dort seine Opfer. Uh, toll, wie unglaublich kreativ. Also gibts ein Date mit irgendeiner verzweifelten Tussi und sie landen in ihrer Wohnung. Der Typ leckt an ihrer Zahnbürste rum und ekel und so. Dann stellt sich heraus, dass die Trulla Menschenteile in ihrem Badezimmer sammelt. Immerhin ein ganz netter Twist hier, wenn auch nichts besonderes.

Sie geht mit einer Axt zur Attacke über und es wird gekämpft auf Leben und Tod. Die Frau mit der Axt gewinnt und fertig. Was das alles mit Neujahr zu tun hatte weiß kein Mensch.

Ein recht stimmiger Beitrag, einer totaler Bullshit, der Rest streitet sich um den Titel der größten Belanglosigkeit. Perfekter Start in den Horroctober.

Hier geht es zur Übersicht aller Horrorctoberfilme dieses Jahres.

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Schalenobst zerstörende Gesangsattacken in diktatorischer Festtagsstimmung

Zu keiner Jahreszeit fällt es mir so schwer, einen Schrottfilm zu finden, der seinen Platz auf dem Filmschrottplatz verdient hat, wie zu Weihnachten. Das liegt nicht etwa daran, dass die Auswahl so gering wäre, oder ich einen besonderen Draht zu diesem Schwachsinnsfest habe. Nein, es gibt einfach viel zu viele Scheißweihnachtsfilme da draußen. Und dazu kommt dann noch, dass ich natürlich auch etwas Abwechslung bringen will. Nicht jedes Jahr nur schlechte Weihnachtshorrorfilme wie den grandiosen Santas Slay. Aber eben auch nicht immer schlechte Weihnachtskomödien wie Shöne Bescherung 2. Deshalb gibt es in diesem Jahr statt eines Films 1 Ballett in 2 Akten in 3D. Oder so …

THE NUTCRACKER IN 3D – UK – Ungarn – 2010 – 110 Min.

Wisst ihr noch wie die Filmmacher 3D als ultimatives Heilmittel betrachteten und einfach in jeden Scheißfilmtitel ein „3D“ klatschten, um davon abzulenken, dass ihre Filme totale Scheiße sind? Hat nie funktioniert. Bei dem Nussknacker schon gar nicht.

Denn hier beginnen wir direkt mit einer 3D-Kamerafahrt um den am schlechtesten animierten Weihnachtsbaum, den die Welt je gesehen hat. Hätte man einen Plastikweihnachtsbaum fotografiert, das dann animiert und das Ergebnis in einem 3D-Drucker ausgedruckt, um es dann erneut nachzuanimieren, hätte das nicht so beschissen ausgesehen wie dieser Baum.

Der Film hat aber selbstverständlich mehr zu bieten als grottige Animationen. Zum Beispiel Humor. Wie die Szene auf dem Schlittschuhsee, auf dem sich gerade irgendein Typ auf die Fresse legt. Brüller.

Aber wartet. Das ist ja noch längst nicht alles. Denn was wäre ein Ballet ohne Musik? Oder Operngesang von der Mutter von zwei Blagen, die mir absolut egal sind. Also haben wir schlechtes CGI, schlechten Humor und schlechten Gesang … kann ja nix mehr schief gehen.

Onkel Albert muss auf die Blagen aufpassen und schenkt ihnen ein Puppenhaus voller Puppen. Magischer Puppen. Und den Nussknacker, den er kurz nur „NC“ nennt. Max zerstört das Teil direkt mal und Mary ist untröstlich. Bis der nette Onkel ihn 2 Sekunden später repariert hat. Onkel Albert performt dann noch ein Lied über die Relativität, um den Blagen den Sinn von Freundschaft beizubringen, oder sowas. Ich bin ja nebenbei kein Experte, aber ich bezweifle, dass das Original-Ballet wirlich nur diese eine Melodie hatte, die die mittlerweile bereits zum fünften Mal dudeln. Und der Film läuft erst 15 Minuten.

Nachts fängt der Nussknacker dann an mit Mary zu labern und er hat die mit Abstand schlimmste Stimme, die ich jemals bei einem Nussknacker, einer Nuss, einem Knacker, oder bei überhaupt irgendwas vernommen habe. Und er labert ununterbrochen. Und er ist plötzlich einen Meter groß. Und nervt dadurch auch nicht weniger. Jedenfalls will er zum Puppenhaus, also schleichen er und Mary durchs Haus und haben Angst vor Ratten – ich denke, das wird noch wichtig.

Das Puppenhaus ist mittlerweile ebenfalls auf eine beachtliche Größe angewachsen und im Haus sind alle nur am singen und am trommeln und am rumnerven. Ich sehe es als Gewinn für meine Augen an, dass die Puppen nicht auch alle so grauenhaft animiert sind wie der Nussknacker, sondern man hier Leute in Kostüme gesteckt hat. Das wird aber wohl der wirklich einzige Pluspunkt dieser Grütze bleiben.

Aus irgendeinem Grund, den nun wirklich niemand raffen kann, weil er nicht mal im Ansatz erklärt oder auch nur angedeutet wurde, entscheidet NC, dass man gegen den Rattenkönig in den Krieg ziehen muss.

Nach ner halben Stunde dachten sich die Macher des Films wohl, dass es höchste Zeit wird, den schlecht animierten Weihnachtsbaum noch mal auszugraben. Nebenbei macht der Nussknacker Mary Komplimente, dass sie ja so wunderschön ist usw. Äh, ich bin mir nicht sicher, wo Pädophilie beginnt, aber das hier dürfte definitiv hart an der Grenze sein.

Auf dem Baum treffen sie die Schneefee und Mary kann dann fliegen und alles ist einfach nur völlig uninteressant. Nach einer halben Stunde ist der einzige Fitzel Story, den man mir gegeben hat, dass NC gegen den Rattenkönig kämpfen will. Wieso, weshalb, warum, bleibt offen. Aber das macht nix, denn die Schneefee singt ein Lied. Ich weiß nicht genau, worum es geht, aber das Wort „Gurke“ kam vor, glaube ich. Es handelt also wohl von einem Salat. Weil NC immer brav seinen Salat gegessen hat, verwandelt er sich in einen echten Jungen. Er ist also Pinnochios Bruder.

Prinz Nussknacker, Mary und die Schneefee tanzen dann noch ne Stunde rum, was von irgendwelchen Rattentypen beobachtet wird, die dann mit Jetpacks Marke Eigenbau davon fliegen. NC zeigt Mary sein Königreich. Oder besser gesagt, das dunkle Gedöns, das mal sein Königreich war.

Vor dem Buckingham Palace, oder einem Gebäude, das dem sehr ähnelt, wächst ein riesiger Penis aus dem Boden … nein, wartet, mein Fehler. Es ist kein Penis. Es ist mehr ein schwarzer Dildo, der sich in einen Wolkenkratzer verwandelt und aus dem dann eine riesige Armee an Soldaten marschiert kommt, die aus irgendeinem Grund, von einem verwirrten Trottel mit einem Blumenstrauß verprügelt wird. Fragt mich nicht, ich weiß es auch nicht.

Auftritt Rattenkönig!!! Der knackt eine Nuss, indem er einen Gefangenen mit dem Kopf drauf haut. Dann macht er das, was jeder gute Rattenkönig tut: Singen und Tanzen … Und natürlich einen Hai mit einem Stromkabel grillen!!! Leider wird dieser Irrsinn dann von den Spähern unterbrochen, die berichten, dass der Prinz wieder am Start ist. Der Rattenkönig ist nicht beeindruckt und geht zu seiner Mutter, deren Fluch auf den Prinzen scheinbar nicht mehr wirkt. Die beißt ihm ins Ohr und ich raffe einfach gar nichts mehr.

NC verwandelt sich dann wieder in den Nussknacker und Mary wacht in ihrem Bett auf. Die Eltern kommen nach Hause und sind die Arschlöcher, die Eltern nun mal in solchen Geschichten sind. Wir kennen das: Die Kinder erleben Abenteuer voller Fantasie und so und die Eltern glauben kein Wort, bis sie dann ihre eigene Imagination wiederentdecken. Das dauert hier noch ungefähr 1 Stunde. Sie wird sich wie 3 Tage anfühlen.

Habe ich eigentlich schon die schlechten Animationen erwähnt? Gut. Man legt nämlich noch mal ne ganze Schippe oben drauf, mit gepanzerten Katzen, die sich durch eine Mauer fressen.

Onkel Albert hat so ein Gefühl, dass etwas nicht stimmt und besucht mal wieder die Familie. Vater Joseph macht ihn für alles verantwortlich und will, dass er sich mit seinem Puppenhaus verpisst. Onkel Albert hat aber einen besseren Plan und fängt an zu singen. Der Vater fängt fast an zu flennen. Ich auch, wenn ich bedenke, wie lange diese Scheiße noch dauert.

NC rekrutiert Max als Soldaten gegen den Rattenkönig. NC wird von einem unsichtbaren … Wasweißichwasesistunsichtbar durch die Gegend geschleudert. Mary und Max fallen dem Rattenkönig in die Hände und es ist mal wieder Zeit für Musik. Leider wird kein Hai gegrillt. Kurz darauf folgt natürlich die obligatorische Flucht.

Mary und der Affenmann aus dem Puppenhaus landen in der Menschenstadt, die ganz unter Kontrolle der Ratten steht, die Spielzeuge verbrennen. NC und die anderen beiden Puppen werden in der Kanalisation von einer dieser gepanzerten Katzen gejagt, die aussehen, als hätte sie jemand an Silvester beim Bleigießen in einen Becher gewichst. Max bleibt in der Gewalt des Rattenkönigs, weil er mit dem Moped fahren durfte, was Max ganz besonders toll findet.

Der Rattenkönig singt eine Ansprache an die Nation, während man unten die Spielzeuge aufstapelt, um sie abzufackeln. Ähnlichkeiten zu einem gewissen Führer sind natürlich rein zufällig.

NC ist tot. Damit haben wir es dann wohl geschafft. Mary ist traurig und natürlich erscheint die Schneefee und sagt Mary, dass nur sie ihn retten kann. Mary gesteht dem Nussknacker ihre Liebe und erweckt ihn so zu neuem Leben und alle Pädophilievorwürfe sind natürlich zerschmettert, denn NC ist ja auch nur ein kleiner Junge. Die beiden dürfen also ruhig rumpoppen, wenn sie denn unbedingt wollen. Da der Prinz zurück ist, proben die Menschen den Aufstand in der Rattenfabrik.

Die Rattenmutter schlägt vor, dass man das tut, was Ratten am besten können: Den Schwanz einziehen und abhauen. Der Rattenkönig ist dagegen und ruft zur großen Action auf. Wer jetzt denkt, dass diese Action den Film vielleicht noch retten kann, der hat den Rest nicht gesehen. Denn hier ist absolut nichts mehr zu retten. Und selbst wenn dem so wäre, würde DIESE Action nichts zur Rettung beitragen.

Mary landet dann mal wieder beim Rattenkönig und es folgt eine unfassbar spektakuläre Motorradverfolgungsjagd von genau 3 Sekunden. Dann entkommt der Rattenkönig mit Mary. Kurz darauf fliegen der Rattenkönig, seine Mutter, Mary und Max im Rattencopter durch die Gegend und irgendwie landen Prinz NC und der Affenmann auch darin. Es gibt etwas Gekloppe, dann stürzt das Teil ab. Der Rattenkönig und seine Mutter verwandeln sich zurück in Ratten und fliehen in einen Gully. Also wird gesungen, denn die Ratten sind weg. Ich weiß nicht, ob da keinem der Gedanke gekommen ist, dass die Ratten in der Kanalisation nun nicht unbedingt komplett verschwunden sind und jederzeit zurückschlagen können. Aber egal. Erst mal Party.

Die Schneefee schickt Mary nach Hause, denn das hier ist alles nur ein Traum und blah. Onkel Albert kommt zu Besuch und bringt seinen neuen Nachbarn Nicholas Charles mit. Also NC, versteht ihr? Mary ist natürlich direkt verknallt in das Kackblag und will sich frei machen … ach nee, sie hat nur irgendwas aus der Bluse geholt, um es ihm zu zeigen. Sind sie ja doch noch mal ganz knapp an der Kinderpronografie vorbei geschrammt, die Filmemacher. Glück gehabt. Ich gehe Ratten fangen …

 

Und weil der Film einen so unfassbar in Weihnachtsstimmung versetzt, dürft ihr euch was wünschen. Und zwar hier.

Media Monday #234

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Weihnachten steht kurz bevor. Und dann kommt auch schon das neue Jahr hinterher. Und bla blub bli bla blo … Media Monday.

1. Sofern gesehen: Das Beste an Star Wars Episode VII ist bisher, dass der unglaubliche Hype langsam abebbt. Und das ich bisher von Spoilern verschont geblieben bin. Okay, ehrlich gesagt bin ich nicht so ein Riesen Star Wars Fan, dass ich jetzt auf gar keinen Fall erfahren wollte, dass Kylo Ren Jar Jar Binks Großonkel ist und Han Solo nach einer überraschenden Geschlechtsumwandlung zur Mutter von Luke wurde, aber es ist doch ganz cool, dass ich das alles noch nicht erfahren habe. Denn es passieren noch Wunder und wir haben tatsächlich ein Kino in der Nähe gefunden, das den Streifen in 2D zeigt. Also werde ich den, sofern wir es zeitlich nach Weihnachten hinkriegen, doch noch dieses Jahr sehen. Immerhin ein Mal Kino dieses Jahr. Im nächsten Jahr starten ja direkt zwei Knaller, bei denen ich mir zum Glück um 3D gar keine Sorgen machen muss. Wahrscheinlich lassen sich die Kinos noch schnell was anderes einfallen, um mir auf den Sack zu gehen. Sowas wie: „Wir zeigen unsere Filme nur in Schwarz/Weiß dafür kostet es 8 Euro mehr.“

2. Das beste Weihnachtsgeschenk sind 8 Trilliarden Euro. Leider habe ich die bis heute nie gekriegt. Müsste ja nicht mal jedes Jahr sein. So alle 2 – 3 reicht ja. Aber hin und wieder ein Amazon-Gutschein ist auch nicht schlecht.

3. Für die zahlreichen freien Tage nächste Woche habe ich mir fest vorgenommen sehr viel zu schreiben, da ich mir für das neue Jahr so einiges in der Richtung vorgenommen habe. Kurzgeschichten an Verlage schicken. Einen neuen Blog wird es direkt zu Anfang des Jahres ebenfalls von mir geben. Meinen ersten Roman überarbeiten und möglichst auch endlich veröffentlichen. Den Zweiten zu Ende schreiben. Ich schätze, ich stehe nur noch vom Schreibtisch auf, um zwischendurch mal ne Runde mit dem Hund zu gehen. Aber ich bin gespannt, wie weit sich meine Planungen umsetzen lassen und was am Ende dabei raus kommt. Auf dem neuen Blog könnt ihr dann quasi live daran teilhaben, wie ich mal wieder auf ganzer Linie scheitere. Das wird ein Spaß!

4. Weihnachtsspecials zu Serien interessieren mich nicht wirklich, einfach weil mir Weihnachten gepflegt am Arsch vorbei geht.

5. Bevor das Jahr endet freue ich mich genau darauf, denn 2015 war ein richtiges Kackjahr für mich, mit langer Krankheit und dadurch bedingten Stress und überhaupt war irgendwie alles komisch. Aber mir geht es wieder gut, ich mache nen Haken hinter dieses Scheißjahr und greife im nächsten Jahr wieder voll an. Deshalb Fick dich 2015.

6. 2015 habe ich ja die Hundehaltung voll für mich entdeckt, denn Knochenkarl hat sich hervorragend hier eingelebt und ohne ihn würde jetzt doch was fehlen. Wuff.

7. Zuletzt habe ich beschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören und das war eine notwendige Entscheidung, die aus dem einzig sinnvollen Grund getroffen wurde, der existiert, nämlich, weil ich pleite bin und es mir einfach nicht mehr leisten kann. Der eigentliche Plan war natürlich, dass am ersten Januar zu machen, aber da das da jeder kann, dachte ich mir, ich verschaffe mir schon mal ne Woche Vorsprung. Damit ich euch mit meiner voraussichtlich unerträglichen Laune bei diesem Unterfangen nicht alle vergraule, weil ich einfach alles und jeden ankacke, der auch nur versucht, ein normales Wort mit mir zu wechseln, verabschiede ich mich damit auch erst mal in eine kleine Winter Frühlingspause und wünsche frohe Blanachten und nen guten Rutsch ins neue Blahr und den ganzen anderen Käse, den man halt so sagt, weil die Leute es erwarten. Dieser ganze Scheiß ist sowas von überflüssig, ich … brauche ne Zigarette.

Tropische Weihnachtsfestvorbereitung mit nerviger Verwandtschaft

Es ist ja kein Geheimnis, dass bei mir eine Sache ganz wichtig ist, wenn dieses komische Konsumentenabzockerfest namens Weihnachten mal wieder vor der Tür steht: Ich muss Christmas Vacation gucken. Schließlich ist das der beste Weihnachtsfilm überhaupt, mit Chevy Chase in Höchstform und Randy Quaid in Höchstform und Beverly D’Angelos Brüsten in Höchstform und … ich denke ihr habts verstanden. Reichlich verwundert war ich allerdings, als ich erfuhr, dass es tatsächlich eine Fortsetzung zu diesem grandiosen Weihnachtsspaß gibt. Erster Gedanke war natürlich: DAS MUSS ICH SEHEN! Gesagt, getan. Ich hatte ja keine Ahnung, was ich mir da wieder antun würde …

CHRISTMAS VACATION 2: COUSIN EDDIE’S ISLAND ADVENTURE – USA – 2003 – 83 Min.

Starring: Ein alienvernichtender Kampfpilot

In Chicago liegt Schnee und die Kinder bauen Schneemänner, bewerfen sich mit Schneebällen und pinkeln ihren Namen in den Schnee. Das übliche eben. Zwei Blagen latschen durch die Gegend und quatschen darüber, was ihre Verwandten und Eltern so treiben. Das Mädchen wartet mit einem Vater auf, der Chirurg ist. Der Junge kann da nicht ganz mithalten. Seine Tante arbeitet als Stripperin und sein Vater ist in einem Nuklearlabor beschäftigt. Hört sich erst mal gut an, aber da es sich bei dem Vater um Eddie handelt, der in Teil 1 nicht unerheblichen Anteil daran hatte, dass das Griswold-Familien-Weihnachtsfest im kompletten Chaos endete, ist er natürlich nicht gerade wissenschaftlich tätig.

Stattdessen ist er ein Testobjekt und wird zusammen mit einem Affen darauf getestet, wie sich die direkte atomare Einstrahlung ins Gehirn auf das menschliche Denkvermögen auswirkt. Eddie verkackt dann direkt mal beim Tic Tac Toe gegen den Affen, woraufhin er gefeuert wird, weil er bescheuerter als ein Schimpanse ist.

Eddie ist untröstlich über seine Entlassung direkt vor Weihnachten. Immerhin versucht ihn seine Frau damit zu trösten, dass Affen schon ziemlich schlau sind. Sein Sohn Third (was für ein genialer Name), ist nicht so einsichtig und stellt direkt mal klar, dass er seinen Vater für eine komplette Niete hält.

Eddie will ein Bad nahmen, aber setzt durch einen selbstverursachten Rohrbruch alles unter Wasser. Da seine Frau, die Hobbyklempnerin, nicht in der Lage ist den Schaden zu beheben, versucht Eddie einen Klempner zu rufen, landet aber in tausend Warteschleifen und, äh, das war die Szene. Wahrscheinlich wurde das Haus einfach weggeschwemmt. Spielt wohl auch keine Rolle.

Eddie bettelt um seinen Job. Der Affe beißt ihm in den Arsch. Um einer Klage auszuweichen kriegt Eddie einen tropischen Urlaub geschenkt. Alle sind begeistert, außer Third natürlich, der berechtigte Zweifel daran hat, ob ein Urlaub mit seinen Alten wirklich erholsam werden kann. Audrey kommt vorbei und hat sich von ihrem perfekten Freund getrennt, weil er verheiratet ist. Hätte man ja auch mal vorher fragen können, aber dann hätte man diesen unglaublichen Gag natürlich nicht bringen können. Der nächste Bombengag folgt, als eine Fliege sich zu nah an Eddies Stirn wagt und elektrifiziert wird, weil die ganzen Tests ihn wohl zu einer elektrischen Fliegenfalle umfunktioniert haben.

Onkel Nick kommt zu Besuch. Er wurde von seiner 66 Jahre alten Frau für einen 28-jährigen Postboten verlassen. Wirklich mitzunehmen scheint ihn das aber nicht. Trotzdem wird er direkt zu dem Urlaub eingeladen. Nun ja, eigentlich lädt er sich einfach selber ein. Jedenfalls ist die Gruppe vollständig und es kann los gehen.

Bei der Abfahrt vergisst man natürlich schon mal die Hälfte des Gepäcks und das Wasser aus dem Badezimmer bahnt sich einen Weg nach draußen. Auf dem Flughafen machen alle Platz für die Urlauber, weil der Hund rumfurzt. Aus irgendeinem Grund hat sich Eric Idle, Mitbegründer der legendären Monty Python, überreden lassen, bei diesem Müll hier mitzumachen. Eddie haut ihn versehentlich mit seinem Koffer um, dann noch mal, und noch mal, weil Running Gag, und so. Denn was beim ersten Mal nicht lustig ist, muss dringend mehrmals wiederholt werden.

Im Flieger heult Audrey rum, Nick schnarcht, Eddie packt sich eine Jahresration Erdnüsse ein. Weil er aber eben strohdoof ist, kriegt er die Tüte nicht auf und tritt versehentlich Eric Idle um, der vor ihm sitzt. Nach der Landung sind die Qualen für Idle vorbei. Für den Zuschauer beginnen sie wahrscheinlich gerade erst. Ein Hawaii-Girl holt die Familie am Flughafen ab. Sie arbeitet für die Atomtestfirma und soll den Gästen den Urlaub unterhaltsam gestalten. Also geht es zum Strand. Jack, der mit seinem Wasserflugzeug gelandet ist, kommt vorbei und führt Audrey, die schon bei seinem Anblick kurz vor den Wehen steht, etwas rum.

Zeit aufzubrechen. Der Hund pisst das Feuer aus und es geht zum Hafen. Der Kapitän ist nicht da, also übernimmt Onkel Nick den Job und vergisst Eddie am Steg. Eine Szene später hat er sich aber wohl aufs Boot gebeamt, oder ist geflogen, oder geschwommen, oder was auch immer, jedenfalls ist er da und angelt. Wie sich das für eine richtig beschissene Komödie gehört, fängt er selbstverständlich einen Hai, der das Boot hinter sich herzieht. Nachdem man den Fisch losgeworden ist, feiert man fröhlich und läuft auf Grund auf.

Eddie schwimmt zu einer nahegelegenen Insel. Zumindest ist das der Plan, allerdings hat er vergessen, dass er nicht schwimmen kann und er planscht wie ein Irrer im Meer rum. Glücklicherweise ist das Wasser nur drei Zentimeter tief, so dass die Gruppe zur Insel latschen kann. Der Gag mit dem niedrigen Wasserstand war auch schon nicht mehr lustig, als die Erdoberfläche komplett von Wasser bedeckt war. Das Boot treibt derweil davon, damit der Schiffbruch perfekt ist. Man schlägt ein Camp auf und Eddie erkundet am nächsten Tag die Insel. Nachdem er grandios daran gescheitert ist, Feuer zu entfachen, indem er zwei Stöcke aneinander reibt, weil er wohl nie Tom Hanks dabei zugesehen hat, nimmt er alternativ einfach seine Streichhölzer, weil, wenn man schon billige, vorhersehbare Witze am Fließband bringt, dieser auf gar keinen Fall fehlen darf.

Die Männer gehen jagen. Eddie schlägt vor, wilde Tiere mit Bananen zu bewerfen, dann stapft er wie ein Vollidiot durch den Dschungel. Third findet interessanteres, denn die Gruppenführerin badet gerade in einem See. Onkel Nick ist natürlich auch nicht weit und genießt den Anblick ebenfalls. Nach der erfolglosen Jagd bläst man Trübsal, weil man kein Weihnachten feiern kann. Also beschließt man, das Beste draus zu machen, und sich gegenseitig etwas zu schenken, was man auf der Insel kriegen kann. Der notgeile Onkel schlägt eine Massage von der Gruppenführerin vor. Eddies Frau hat eine bessere Idee. Sie will ein Haus bauen. Eddie will aber kein Weihnachten feiern, wenn es kein richtiges Festmahl gibt und begibt sich erneut auf die Jagd. Er verfolgt ein Wildschweinbaby durch den Urwald und macht Bekanntschaft mit der Mutter. Sein Hund ist keine große Hilfe und Eddie bringt sich auf einem Baum in Sicherheit.

Am Strand schmückt man einen Strauch mit irgendwas bunten. Eddie fällt währenddessen vom Baum und ersticht dabei versehentlich die arme Sau. Third stellt fest, dass sein Vater doch nicht so ein Loser ist, wie er immer gedacht hat. Ich gehe stark davon aus, dass er seine Meinung schnell wieder ändern wird. Onkel Nick klebt sich eine weiße Plastiktüte vor die Visage, und macht den Weihnachtsmann. Moment mal, Plastiktüten in der Fresse hatten wir doch schon mal. Geschenke hat er trotzdem keine dabei. Das Haus ist fertig und man zieht ein. Das Gebäude steht natürlich genau drei Sekunden, was schon mal dazu beitragen könnte, dass Third seine Meinung über seinen Vater noch mal überdenkt.

Eddie hat einen Tarzanstyle Albtraum im Stummfilmstil. Am nächsten Morgen kommt Jack mit seinem Flugzeug vorbei. Audrey schmeißt sich sofort wieder an ihn ran, aber er wirkt eher uninteressiert. Dann schlägt er vor, die paar Meilen zum Hotel zu laufen, das auf der anderen Seite der Insel liegt. Wow! Wer hat diese unfassbare Wendung kommen sehen? Eddie schafft es, den Retter einen Hang hinunterzuwerfen, aber Jack bleibt unverletzt. Abflug, Jack ist allerdings wohl doch nicht ganz unversehrt, denn er wird von Kopfschmerzen geplagt. Eddie haut sich ein paar Aspirin rein, was dem Piloten wohl nicht wirklich helfen dürfte. Der fällt dann auch in Ohnmacht und Eddie muss das Steuer übernehmen. Audrey versucht per Mund-zu-Mund-Beatmung Jack zu retten. Eddie scheint mit dem Fliegen etwas überfordert zu sein, denn während der Typ im Tower ihn die ganze Zeit auffordert, nach links zu fliegen, hält er direkt auf den Tower zu. Ist eben nicht der hellste Stern am Himmel. Irgendwie kriegt er das Teil natürlich trotzdem gelandet.

Audrey stellt fest, dass Jack verheiratet ist, und beschließt, nie wieder zu lieben und eine Nonne zu werden. Tante Jessica kommt vorbei und kommt wieder mit Onkel Nick zusammen. Eddie trifft sich mit seinem ehemaligen Boss. Es wird ihm angeboten, seinen alten Job wieder anzunehmen, aber stattdessen wird er Pilot und alles ist Friede, Freude, Eierpunsch.

Zweiter Gedanke: WARUM HABE ICH DAS GESEHEN? Ich gehe meine Plastiktüten sortieren …

Winterlichwarme Reisemöglichkeiten

Es weihnachtet sehr.

Naja, eigentlich überhaupt nicht. Kein Schnee. Stattdessen schlichtes Pisswetter. Irgendwas scheint an der Erderwärmung doch dran zu sein.

Wie passend, dass es auch im diesjährigen Weihnachtsschrottfilm eher heiß zugeht.

I’LL BE HOME FOR CHRISTMAS – Eine wüste Bescherung – USA – 1998 – 86 Min.

Starring: Der mittlere Taylorspross und die älteste Riveratochter

Weihnachten steht bevor und die Sonne scheint. Damit hätten wir schon mal das erste Problem. Kein Schnee. Weitere werden folgen.

Jake hilft seinem Freund aus dem Schulspind und geht dann zu seiner Freundin Allie, die aber keine Zeit hat, weil sie im vollen Hysteriemodus lernen muss. Scheint dann aber doch nicht so wichtig zu sein, denn die beiden latschen einfach durch die Gegend.

Nachdem ein paar stereotype Schulcharaktere, die im weiteren Verlauf keine Rolle mehr spielen werden, und Jakes Eltern eingeführt wurden, die extrem nerven, weshalb Jake wahrscheinlich auch keinen Bock hat, über Weihnachten nach Hause zu fahren, sich aber überreden lässt, weil sein Vater ihm nen Porsche schenken will, muss Jake noch kurz ein paar Volltrotteln beim bescheißen während eines Tests helfen. Das geht aber schief, weil Eddie, der ganz dringend Allies Giftbox öffnen will, ihn davon abhält.

Party. Rachetime. Die Bescheißer fühlen sich betrogen und schaffen Jake im Weihnachtsmannkostüm in die Wüste.

Allie wartet auf Jake, der natürlich nicht auftaucht. Eddie nutzt die Chance und nimmt Allie mit nach New York.

Jake latscht derweil durch die Wüste und wird von einem Geier verfolgt. Aber selbst der Geier hat keinen Bock mehr auf den Streifen hier und macht sich lieber mit einem Geiermädel vom Acker. Jake kommt zu ner Tankstelle am Arsch der Welt und ruft zu Hause an. Sein Vater glaubt ihm kein Wort und Jake flennt bei alten Tussis rum, damit die ihn mitnehmen. Nach einigen großartigen Gags mit rausfallenden Gebissen, macht sich Jake unbeliebt und wird aus der Karre geschmissen.

Jake steht trampend an der Straße und sieht Allie an der Tanke gegenüber, kann aber die Straße nicht überqueren. Also stellt er sich wieder mit seinem „Reindeer On Strike“-Schild an die Straße. Den Gag findet aber niemand komisch, was durchaus nachvollziehbar ist, und er wird fast von einem Van überfahren, weil ein Typ nach einer Scheibe Wurst auf dem Boden des Wagens sucht. Als Wiedergutmachung nimmt er ihn mit und kurz darauf verfolgen sie Eddie und Allie, die im Auto einen beschissenen 90er-Popsong mitsingt. Die Cops finden Verfolgungsjagden nicht so cool und halten den Van an. Deshalb verkleidet sich der Fahrer als Elf von Santa Jake und man kann den Cop überreden, mal ne Ausnahme zu machen und keinen Strafzettel zu verteilen. Die Ausrede, dass man auf dem Weg zu nem Kinderkrankenhaus war, stellt sich aber als Fehler heraus, denn der Polizist kommt mit und man muss wirklich zum Krankenhaus, wo Santa Jake sich die Wünsche aller Blagen anhören muss.

Stunden später (nicht nur im Film, sondern gefühlt auch in Realzeit), will der Cop, dass Santa Jake seine Frau überredet, dass sie über Weihnachten zurück zu ihm kommt. Jake geht im Tausch für eine Busfahrkarte nach New York darauf ein. Die Aufgabe stellt sich als etwas schwierig heraus, aber Jake hat Plan B und schreibt dem Cop einen Song, den er zur Melodie von Oh Tannenbaum für die Alte singt.

Nach dieser fürchterlichen Gesangseinlage geht es zu Eddie und Allie, die irgendwelche Scheiße labern und auf einem Weihnachtsmarkt anhalten.

Jake probt ein paar verstörende HO HO HOs. Dann sieht er zufällig im Fernseher, wie sich Allie und Eddie küssen, weil sowas natürlich unbedingt im TV gezeigt werden muss.

Eddie und Allie kriegen zufällig die Honeymoonsweet.

Jake findet im Bus zufällig eine Leber, die unbedingt ins Krankenhaus muss, um einem Mädchen das Leben zu retten.

Weil das noch nicht genügend Zufälle waren, fährt der Bus zufällig am Hotel vorbei, in dem Eddie und Allie pennen, und Jake schleicht sich rein. Palaver und Bla, Jake erzählt, dass er den Porsche kriegt, wenn er es nach Hause schafft. Allie ist angepisst und nimmt Jakes Platz im Bus.

Jake muss dann mit Eddie fahren und beide gehen zu einem weiteren beschissenen 90er-Pop-Song steil. Eddie schmeißt Jake dann aber aus der Karre, weil … äh, einfach so. Sonst würde er es ja nach hause schaffen und der Scheiß hier wäre vorbei.

Jake landet auf dem großen Weihnachtsmanncharitymarathon und läuft natürlich mit und gewinnt selbstverständlich.

Eddie wird verhaftet, weil er ein paar, als Christbäume verkleidete, Bullen anmacht.

Jake kommt zum Flughafen, kann aber nicht mitfliegen, weil er sich nicht ausweisen kann, also fliegt er in einem Hundezwinger zusammen mit Ringo mit. Aus dem Zug wird er rausgeschmissen, weil er kein Ticket hat. Also rennt er über den Highway, da das aber zu lange dauert, hängt er sich einfach auf das Dach eines Autos.

Anschließend klaut er einen Schlitten mit Pferdegespann von der Weihnachtsparade und fährt zu Allie. Mit ihr wartet er dann vor der Tür seiner Eltern, damit er zu spät kommt und den Porsche nicht kriegt. Lesson learned und so. Bla.

Was für ein unlustiger Haufen Müll. Genau das richtige für Weihnachten, würde ich sagen.

Und damit verabschiede ich mich erst mal in eine Blog-Pause. Im neuen Jahr gehts dann weiter. Bis dahin: Frohe Ostern, oder sowas in der Art.

Mein Weihnachtswunschzettel

Weihnachten steht unmittelbar bevor. Fürchterlich, ich weiß. Aber was will man machen. Ein mal im Jahr kommt eben die Zeit der Familienstreiterei und erhöhten Selbstmordrate.

Aber es hat auch was Gutes. Man kann zu Hause rumlungern und sich vom Fernseher berieseln lassen, bis die Birne völlig weich wird. Und man kann auf tolle Geschenke hoffen, die man dann nach den Feiertagen, völlig gestresst und genervt, in der Fußgängerzone seiner Wahl umtauschen kann.

Allerdings gibt es auch ein paar Geschenke, die man nicht umtauschen würde, weil man sie schon immer haben wollte, aber niemand je daran gedacht hat, sich die Mühe zu machen mal wirklich danach zu suchen und dann doch wieder nur ein paar Socken geschenkt hat, weil es eben viel einfacher war und man ja auch gerne die doofen Gesichter der Blagen anguckt, wenn man ihnen Klamotten schenkt, von denen man weiß, dass diese ihnen scheißegal sind. (Der Preis für den längsten Satz in einem Wunschzettel dürfte damit vergeben sein)

Hier jedenfalls mein Wunschzettel. Falls ihr etwas davon findet und es mir schenken wollt, lasst euch nicht davon abhalten. Ich werde auch nichts davon umtauschen. Versprochen.

1. Mogwai

Ich bin kein großer Haustierfreund. Nicht, weil ich Tiere nicht mag, sondern weil es eben mit Arbeit verbunden ist, sich um diese zu kümmern, und ich weiß, dass ich da auf Dauer keinen Bock drauf habe. Aber es gibt da ein Wesen, bei dem ich weiß, dass ich mich an die Pflegeregeln halten würde, da ich sie auch (meistens) für mich selber anwende. Nicht nach Mitternacht füttern (okay, ich geb zu, ich halte mich nicht immer an diese Regel). Nicht dem Sonnenlicht aussetzen (Ich bin eher nachtaktiv). Nicht nass werden (naja, hin und wieder duschen muss halt sein, sonst will ja niemand mit einem rumhängen und man kann keinem seine coolen Weihnachstgeschenke unter die Nase reiben).
Außerdem: wenn schon ein Haustier, dann ein cooles, ausgefallenes. Ne Katze hat ja mittlerweile eh jeder.

2. Truhe aus intelligentem Birnbaumholz

Bei mir in der Bude herrscht ständig akuter Platzmangel. Was wäre da also besser geeignet, um dieses Problem zu lösen, als eine bodenlose Truhe, die einem zusätzlich auch noch überall hin folgt? Kann zwar auch irgendwann nerven, aber dann lass ich sie einfach mit dem Mogwai spielen, um sie abzulenken, wenn ich mich mal heimlich verpissen will. Das wird schon laufen.

3. Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“ (optional inklusive Handtuch)

Wenn ich schon ein mir folgendes Gepäckstück habe, wäre es natürlich auch nicht verkehrt, neue Reisemöglichkeiten zu erforschen. Der Reiseführer bietet da eine Hülle an Möglichkeiten. Wenn ein Handtuch dabei ist, wage ich mich vielleicht auch auf Traal und stelle mich dem gefräßigen Plapperkäfer. Was kann schon schief gehen, wenn man weiß, wo sein Handtuch ist?

4. Millenium Falke

Irgendwie muss ich ja auch nach Traal kommen. Aber wenn man schon den besten Reiseführer, das beste Haustier und den besten Gepäckträger des Universums sein eigen nennt, dann reist man selbstverständlich mit Stil durchs All. Ich würde mich in den billigsten Space-Kneipen besaufen. Würde mit Eccentrica Gallumbits einen Abend verbringen. Oder Wowbagger den Unendlich Verlängerten suchen, um zur Abwechslung mal ihn ein dummes Arschloch zu nennen. Vielleicht hol ich mir auch einen Wookie ins Schiff und höre während dem Flug den tiefgründigen Gesprächen zu, die er mit dem Mogwai führt.

5. Flux-Kompensator

Den baue ich in den Millenium Falken ein und dann steht mir wirklich alles offen. Ich könnte mir Woodstock angucken. Ich könnte am 21. Juli 1969 auf dem Mond rumlungern und abwarten, ob wirklich jemand auftaucht, oder nicht doch alles von Stanley Kubrick inszeniert war. Aber selbstverständlich würde ich nichts an der Vergangenheit ändern, denn ich weiß ja, wie wichtig es ist, vierdimensional zu denken.

Falls ihr mir was davon schenken wollt, meine Adresse steht im Impressum.

Wenn ihr wollt, postet doch auch nen Wunschzettel auf eurem Blog. Wer weiß, vielleicht werden unsere Wünsche ja doch wahr.

Nutzloses Filmwissen #16

Es weihnachtet sehr. Naja, noch nicht ganz, aber man kann ja trotzdem schon mal die Leute in Weihnachtsstimmung bringen, wenn man selber keine hat, weil es einem am Arsch vorbei geht. Deshalb heute viel unnützes Wissen über Weihnachtsfilme.

Und wir beginnen ganz unweihnachtlich mit Johnny Galecki, den man mittlerweile als Leonard aus „The Big Bang Theory“ kennt. Im Jahr 1989 hatte er diese Rolle noch nicht und musste sich anderweitig umsehen. Scheinbar ist er großer Fan von Weihnachten, denn in diesem Jahr kamen nur zwei Weihnachtsfilme raus, und Galecki spielte in beiden mit.

Einer davon war die großartige Komödie „Schöne Bescherung“ mit Chevy Chase, der als Clark Griswold mal wieder die Familie in den Wahnsinn treibt. In dem Film muss eine Katze auf tragische Weise eines ihrer 9 Leben lassen, als sie elektrisiert wird. Das Produktionsstudio wollte die Szene entfernen lassen, weil sie Angst hatten, einige Zuschauer könnten sie als tierfeindlich empfinden. Die Szene blieb trotzdem im Film und wurde bei einem Testscreening von den Zuschauern zur besten Szene des Films gewählt. Darüber kann man allerdings streiten. ich tendiere ja eher zu Clark beim Tackern auf dem Dach, inklusive Eiszapfenanschlag auf das Haus der Nachbern.

Das Nachbarhaus der Griswolds spielt auch in einem anderen Weihnachtsfilm eine große Rolle, nämlich „Lethal Weapon“, in dem Familie Murtaugh in dem Haus wohnt. Roger Murtaugh ist der erste Charakter der Filmgeschichte, der ein Handy benutzt. Damals war das bestimmt ein beliebtes Weihnachtsgeschenk.

Nicht gefreut über ein Handy hätte sich wahrscheinlich der Protagonist aus einem anderen Actionfilm, der um die Weihnachtszeit spielt. Nämlich John McClane aus „Stirb Langsam“. Und bei diesem Actionfilm gab es wirklich Action. Denn die Explosionen auf und um das Nakatomi Plaza herum, sind teilweise echt. Ich schätze mal, das Dach hat man aber nicht tatsächlich in die Luft gejagt.

Übers Dach muss der Weihnachtsmann ja generell, um in den Kamin zu kommen (Ja, ich weiß, sehr gezwungene Überleitung, aber was besseres hatte ich nicht im Angebot). In „Santa Clause – Eine schöne Bescherung“ funktioniert das nur so mittelmäßig, denn der Weihnachtsmann macht nen ungewollten Abflug vom Dach und der Heimwerkerkönig Tim Allen muss dessen Job übernehmen. Eigentlich war aber jemand anderes für diese Rolle vorgesehen. Nämlich BILL FUCKING MURRAY!

Der hat ebenfalls bereits Erfahrung mit Weihnachtsfilmen, immerhin rief er einst drei Geister in „Die Geister, die ich rief“. Für eine Szene, die nie gedreht wurde, wurden vier Kopien eines Picassogemäldes angefertigt. Die Bilder wurden später unter den Produzenten verteilt und irgendwie kam Mel Gibson, der absolut nichts mit dem Film zu tun hatte, an eines der Gemälde. Wahrscheinlich hat ihm Richard Donner das Ding zugeschleust, schließlich war er Regisseur bei diesem Film, als auch bei den Lethal Weapon Streifen. Und damit schließt sich auch schon wieder der Kreis.

Natürlich hätte ich jetzt auch noch darauf eingehen können, dass Die Geister, die ich rief auf Charles Dickens Weihnachtsgeschichte basiert und damit einen Haken zu dieser Geschichte schlagen können. Allerdings gibt es tatsächlich über 200!!!!!! Titel, die auf „A Christmas Carol“ beruhen und das war mir dann doch zu anstrengend.

Media Monday #181

Kein Wochenstart ist so schön, wie der einer Urlaubswoche. Urlaub vom Media Monday nehme ich aber (noch) nicht.

 

1. Dank stressiger Vorweihnachtszeit bin ich noch gar nicht dazu gekommen, ____ . Ha, Vorweihnachtsstress. Gibts bei mir nicht. Nix mit am Hut, muss keinen beschenken und kann mir einfach die Ruhe antun. So muss Weihnachten sein.

2. Die Serie Supernatural begeistert mich ja schon grundsätzlich, allerdings bin ich nach wie vor der Meinung, dass man besser nach Staffel 5 Schluss gemacht hätte, wie ursprünglich geplant, denn da war die Geschichte einfach erzählt. Man merkt, wie man sich mittlerweile doch sehr stark im Kreis dreht und die Ideen ausgehen. Ich hoffe inständig, dass nach der nächsten Staffel Ende ist und man das ganze noch zu einem gescheiten Abschluss führt, bevor es nur noch nervt.

3. Die „neue“ Star Wars Trilogie (also Episode I – III) hat dramaturgisch völlig versagt, denn dadurch, dass man wusste, worauf das alles hinausläuft, kam nie wirklich Spannung auf. Ist eben ein häufiges Probelm bei Prequels. ich stehe zwar den neuen Filmen auch eher skeptisch gegenüber, aber zumindest habe  sie den Vorteil, dass man nicht weiß, was da passieren wird.

4. In neueren Filmen fehlt mir nur allzu oft, dass die Macher sich wirklich darauf konzentrieren, eine Geschichte zu erzählen (ob gut oder schlecht ist da erst mal nebensächlich), anstatt sich auf der vorhandenen Technik auszuruhen. Das fing mit dem 3D-Hype an, der plötzlich auf jeden Film geklatscht wurde, egal ob das denn Sinn machte, oder nicht, und führte dann unweigerlich zum CGI-Overkill. Hoffe bei beidem, dass es nur eine Randerscheinung ist, die sich schnell wieder abnutzt.

5. Megan Fox (na kommt, das habt ihr doch erwartet) konnte mich mit ihrer/seiner Darstellung als jeder Charakter, den sie jemals „gespielt“ hat überhaupt nicht überzeugen, da es Megan Fox ist. Sorry, ein konkreteres Beispiel viel mir gerade nicht ein. Außerdem lasse ich bekanntlich keine Chance aus, um über Fox herzuziehen.

6. Zuletzt habe ich das Blog ____ für mich entdeckt, das ____ . In letzter Zeit nix neues an der Blogfront.

7. Zuletzt gesehen habe ich True Romance und das war gute Unterhaltung, weil man den Tarantino-Stil in jeder Szene gemerkt hat, und Tony Scott dem ganzen aber noch mal nen eigenen Stempel aufgedrückt hat. Irgendwie hat das einfach gut zusammengepasst.

Die volle Wahrheit über Weihnachten

„Hee Haw and Merry Christmas!“ – It’s A Wonderful Life, 1946

Weihnachten. Das Fest der Liebe. Zumindest wird uns das immer wieder vorgelabert. Fest der Liebe. Fest der Freude. Wo die Familie zusammenkommt, um sich gegenseitig auf den Sack zu gehen. Aber warum feiern wir Weihnachten? Nun, finden wir es heraus.

SANTA’S SLAY – Blutige Weihnachten – USA – 2005 – 78 Min.

Starring: Ein stummer Bodyguard, eine Gestrandete und die Nanny

Das Essen ist serviert und die Familie sitzt am Tisch. Da wäre der Ehemann von irgendeiner Modeltussi, der wohl, trotz der Tatsache, dass seine Frau heiß ist, wie ein brennender Weihnachtsbaum, nicht unbedingt der Treuste ist. Außerdem der Bonze am Kopf des Tisches, der sich über die Kochkünste seiner Frau Virginia beklagt. Er hätte den Truthahn dieses mal nämlich gerne feucht. Seine Frau wäre das auch gerne, aber kam wohl länger nicht vor. Dialoge vom Feinsten hier. Der Familienköter darf selbstverständlich auch nicht fehlen und wird von einer der Töchter gefüttert, woraufhin der Millionär auch schon die Schnauze voll hat, und sich mit ner Flasche Champagner verpisst.

Der Untreue will dann langsam mal Geschenke auspacken und sucht seins zwischen Virginias Beinen. Das ruft wiederum den Mann zurück auf den Plan, der Gabelschwingend über den Tisch springen will. Um die Situation zu beruhigen sagt Deb das Tischgebet. Sie dankt Gott für das Essen, dass sie nicht arm sind, und vor allem keine Samoaner! Hm, vielleicht, weil Samoaner kein Weihnachten feiern? Man kann nur spekulieren.

Auftritt Santa Claus! Der kommt durch den Kamin, wie sich das gehört, auch wenn der Kamin dabei normalerweise heile bleiben sollte. Santa hat nen schlechten Tag und kickt erst mal den Köter in den Deckenventilator. Nach einer Judorolle über den Tisch, wird Bonzenbob aufgespießt. Eine der Töchter ereilt das selbe Schicksal. Santa besäuft sich etwas, dann fackelt er Virginia ab. Da das aber noch nicht reicht, wird sie in einer Schüssel Bowle ersäuft. Es werden noch ein paar Schädel eingeschlagen und Deb wird mit dem Weihnachtsstern vom Christbaum im Ninjastyle gekillt. Santa hat seinen Job hier erledigt und macht sich vom Acker.

Eine alte Oma kackt im Laden den Verkäufer an, weil er ein fauler Sack ist, wie sein Großvater. Zumindest muss man sich mit der Alten nicht lange beschäftigen, denn kaum ist sie aus dem Laden raus, kommt Santa auf seinem Schlitten, gezogen von einem Rentier, das aussieht wie ein Büffel, vorbei und rammt die Schreckschraube von der Straße.

Nicolas schmeißt sich an die blonde Mary ran, aber scheint eher chancenlos zu sein. Nicolas ist voll der Sicherheitsfreak, denn er hat geschätzt siebzehn Schlösser an der Haustür. Im Haus sucht er seinen Opa, der mit Glühbirnen durch das dunkle Haus schleicht und die ganze Kiste verkanntet. Opa ist natürlich Erfinder, wie das in solchen Streifen üblich ist. Und, ebenfalls völlig üblich, erfindet nur Müll, der nicht funktioniert.

Auf der Straße macht ein Typ den Fehler, Santa zu überfallen. Er macht’s nicht lange, denn eine Zuckerstange im Auge ist eher ungesund.

Der Erfinderopa ist nicht nur Erfinder, sondern scheinbar auch geschichtlich gebildet. Er erzählt seinem Enkel dann, was dieses Jahr an Weihnachten so abgeht. Es ist nämlich so: Santa Claus ist der Sohn von Satan. Macht ja auch Sinn: Verschiebt man nämlcih bei Santa einfach die letzten drei Buchstaben, hat man: SATAN! Leider erfährt man noch nicht mehr, denn Mary klingelt an der Tür.

Wie sich das für einen richtigen Weihnachtsmann gehört, sucht Santa erst mal den örtlichen Stripclub auf. Der Türsteher wird mit einem Adventskranz erwürgt, ein Besucher wird Opfer einer Lichterkette. Dann fällt Santa aber auf, dass die beste Waffe in dem Schuppen natürlich eine Poledancingstange ist, mit der er dann noch zwei weitere Gäste massakriert. Wo diese die Spitzhacken her hatten, mit denen sie angreifen, bleibt unbeantwortet. Wer geht bitte mit ner Spitzhacke in ein Striplokal? Egal, der Laden geht dann eh in Flammen auf und die Striperinnen ergreifen die Flucht.

Nicolas verhält sich gegenüber Mary wie ein Volltrottel, deshalb geht die lieber nach Hause. Nic hat dann aber wenigstens Zeit, sich wieder der Geschichte von Santa zu widmen. Das war nämlich so: Ein alter Sack forderte Santa vor tausend Jahren zu einer Runde Curling heraus. Ja, CURLING! Dieses komische Spiel mit den Wischmobs. Santa verlor das Spiel und wurde dazu verdammt, für tausend Jahre ein ganz dufter Typ zu sein und den Blagen Geschenke zu bringen, und all der Kram. Aber jetzt sind diese tausend Jahre rum und Santa will Rache. Wahnsinnsstory! Nicolas glaubt natürlich kein Wort davon.

Santa spielt Briefkastenbaseball wie die Jugendgang aus Stand By Me. Der Unterschied ist nur, dass er Engelsstatuen mit einer Schaufel die Köpfe abschlägt. Kurze Zeit später, spießt er den Chef von Nic und Mary mit nem Kerzenständer auf. Nic hört davon im Radio und eilt zum Laden. Die Bullen nehmen ihn und ein paar Rabbis als Zeugen mit. Auf der Wache erzählt er die Geschichte von Satans Sohn. Wie man sich denken kann, stößt er nicht gerade auf Verständnis. Santa kommt dann persönlich vorbei und leistet Überzeugungsarbeit, indem er alle Cops niedermetzelt.

Santa verfolgt Mary und Nic. Mary hat glücklicherweise eine Schrotflinte im Auto und Nic kann Santa wegballern. Der lässt sich aber nicht so leicht um die Ecke bringen und ruft seinen Büffelschlitten. Nachdem er eine Gruppe von Sternensingern mit einer Schaufel zum Schweigen gebracht hat, will er Mary, Nic und Opa an den Kragen. Letzterer hat vorgesorgt, und einen Geheimgang in seinem Keller gebaut, der zu Schneemobilen führt.

Der Opa wird vom Büffel geplättet, dann kann die große Verfolgungsjagd starten. Santa bleibt nicht ganz fair, denn erstens fliegt er, und zweitens wirft er mit explodierenden Weihnachtsgeschenken um sich. Nic und Mary können aber erst mal entkommen, denn Santa legt einen Zwischenstop ein, um den Weihnachtsmarkt zu verwüsten.

Nic und Mary erreichen das Gebäude ihrer Wahl, welches auch immer das sein mag. Sieht wie ne Schule aus. Warum da aber ein 42 Meter hoher Schornstein ist, durch den Santa rutschen kann, bleibt ein Rätsel. Santa verfolgt die Beiden durch die Schule, oder Fabrik, oder Bücherei, oder was auch immer, schießt mit Feuerbällen und wirft Rauchgranaten.

Dann ist es Zeit für den großen Showdown, denn das frischverliebte Paar erreicht ein Eishockeyfeld. Ernsthaft, was zur Hölle ist das für ein Gebäude? Da gibt es wirklich alles! Kurz bevor Santa die Beiden erledigen kann, taucht Opa in Form eines Engels auf. Es gibt eine weitere Herausforderung zum Curling, aber dieses mal muss Santa für immer gut bleiben, wenn er verkackt. Großvater beginnt und legt gut vor, aber Santa bescheißt, und wirft Opa einfach in ein Höllenloch. Nic hat aber noch eine Geheimwaffe dabei und erschießt Santa mit einem NUSSKNACKER! Das hier wird einfach sekündlich genialer.

Opa hat sich natürlich am Rand des Lochs festgehalten und kann gerettet werden. Die Nussknackerattacke, hat leider nicht gereicht, um Santa zurück zu Misses Santa zu schicken. Um ihn endgültig zu erledigen, suchen Nic und Mary Hilfe beim Schießverein. Santa kommt angeflogen und wird mit einer Bazooka vom Himmel geholt, weil man sowas als echtes Mitglied des Schießvereins immer dabei hat.

Nach dem unausweichlichen Kuss zwischen Mary und Nicolas, checkt Santa am Flughafen ein, um zum Nordpol zu fliegen, oder so. Bedeutet das jetzt, dass der nächstes Jahr wiederkommt? Na dann, frohe Weihnachten! Feiert, aber vergesst nicht, was der wahre Sinn hinter Weihnachten ist. Schließlich haben wir diesen gerade gelernt.