Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Night Hunter – Horrorctober 2016

Ohne Vampire kommt man ja kaum durch den Horrorctober. Und wer könnte besser auf Vampirjagd gehen als Don „The Dragon“ Wilson? Ich hoffe auf einen epischen Endkampf, in dem sich Don in einen Drachen verwandelt und den Obervampir abfackelt. Aber wahrscheinlich wird einfach nur sinnlos rumgekloppt.

NIGHT HUNTER – USA – 1996 – 86 Min.

Im Jahre 1968 bekam ein junger … Junge ein Buch von seinem Vater. Kurz darauf wurden Papa und Mama abgeschlachtet, was unter anderem daran lag, dass der Nachbar der schlechteste Schauspieler aller Zeiten ist. Der hat jedenfalls nen Deal mit den Vampiren gemacht, die hier nur chic frisiert vor die Tür gehen, wie es aussieht … WOW!!! Ist das Martial Arts hier kacke. Selten sowas langweiliges gesehen.

Nun ja, es dürfte wohl klar sein, worauf das hier hinausläuft. 30 Jahre später jagt Don Vampire und die wollen bestimmt dann gleich irgendwann das Buch haben. Erst mal ballert Don ein bisschen rum und der Kameramann scheint gerade Shüttelfrost zu haben. Meine Fresse, halt mal still, du Affe! Die Bullen investigieren offensichtlich die Vampirmorde oder so. Also wird Don gleich wahrscheinlich auch noch von den Cops gejagt. Uiuiui, the plot thickens …

10-Minuten-vor-Polizeiautos-weglaufen-Szene. Dann wird Don von einer Trulla überfahren. Also steigt er in ihr Auto und lässt sich rumkutschieren.

Die Vampire halten eine kleine Versammlung der Wahnsinnigen ab. Ganz wichtig ist, dass hier jeder einen Akzent hat, bei dem man nur raten kann, aus welchem Land der kommen soll. Ich tippe mal auf Transsilvanien … und dass keiner der Beteiligten jemals in Transsilvanien war. Blondie will unbedingt Rache an Don, weil der offenbar jemanden getötet hat, der ihr wichtig war.

Die Autotrulla wacht nackt bei Don auf. Uiuiui, the plot thickens … und andere Dinge auch … Don erklärt mal kurz was abgeht und es ist alles Blade nur in noch lahmer. Dann zeigt er der Tussi sein tolles Buch und erzählt ihr, dass er ein Jäger ist und wie man Vampire killt, indem man ihnen das Rückgrat bricht. Hm, immerhin eine neue Sache. Weihwasser und Knoblauch sind halt auch echt out.

Blondie kommt für nen Dreier vorbei und wird von Don mit einer Shotgun umgenietet. Aber das reicht natürlich nicht für einen Vampir und sie kann abhauen.

Lahmarschaction in der Disco. Der Kampf gegen einen Vampirpenner vor der Tür ist an Lahmarschigkeit dann wirklich kaum noch zu überbieten. Und der Kameramann hat Arthritis ohne Ende.

Der Obervampir stalkt die Autotussi und quatscht Französisch.

Im Auto poppt Blondie mit nem Typen rum.

Don packt an einen Vorhang und hat Visionen.

Ich raffe absolut gar nichts mehr.

Oh oh, Arthritis is back, das kann nur bedeuten, dass es Action gibt. Ja, das ist der Obervampir und vermöbelt Don. Und dann ist er weg und lacht doof. Immerhin hat er noch was zu lachen. Der Zuschauer kann nur noch heulen.

Boah, dieses ewige Rumgedümpel. Der Film ist arschlangweilig. Don du Flachwichser, geh jetzt verfickt noch mal Ärsche treten. Und zwar richtig. Nicht diese Zitterpisse. Voran jetzt du Arsch!

War wohl nix. Gibt nur die übliche Grütze und einen Kill mit einem Fensterrahmen. So tief sind wir hier also gesunken.

Wo kommt jetzt der Bulle auf einmal her? Und jagen die nicht eigentlich Don? Warum arbeiten die jetzt zusammen? Ach, es ist mir auch scheißegal. Der Film ist arschlangweilig. Ich warte jetzt aufs Ende, das gleich kommen muss, denn Blondie hat gerade Don unter Waffengewalt und will an seinen thicken Plot ran. Don hat aber noch nen Plotchanger in der Hose versteckt und ballert Blondie weg. Dann Genickbruch und tschüss. Ich dachte, man muss denen das Rückgrat brechen? Naja, Genick muss wohl reichen. Alles andere wäre auch zu einfallsreich gewesen.

Geballer und oh nein der Cop ist hingefallen. Dann wird der grauenhafte Schauspieler und Verräter vom Anfang von Don mit einer Shotgun durchlöchert und hier stößt er dann endgültig an seine darstellerischen Grenzen. „Ouch!“ Wenn dich eine Shotgun durchsiebt, sagst du bestimmt vieles, aber nicht einfach „Ouch!“

Don trifft dann auf den Vampir, der Martial Arts erfunden hat. Ist klar. Deshalb kämpfen hier alle so scheiße. Das Genick bricht ihm Don natürlich trotzdem. Vielleicht hätte er noch eine andere Kampftechnik erfinden sollen. Etwas, bei dem man nicht in Genickbruchlage gerät am besten.

Endkampf aufm Dach. Der Obervampir macht einen auf Mola Ram und will Dons Herz. Aber der macht mal eben Genickbruch und beendet diese filmische Katastrophe mit einer Umarmung mit der Autotussi.

Mehr lahmen Scheiß gibt es in der Horroctober Übersicht.

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The Last Sect – Horrorctober 2015

Ein wichtiger Bestandteil des Horrorctober sind ja bekanntlich Sex und Gewalt. Oh, und Horror. Leider hatten wir das bisher alles noch nicht, aber da wird sich ändern. Aber nicht heute. Denn der folgende Schrottfilm bietet weder einen der drei festen Bestandteile eines „guten“ Horrorctober, noch sonst irgendwas. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage: Ich habe bei diesem Film absolut gar nichts kapiert.

THE LAST SECT – Canada – 2006 – 90 Min.

Um Himmels Willen, Flötenmusik. Ich habe jetzt schon keinen Bock mehr.

David Carradine sitzt am Schreibtisch. Sein Assistent kommt rein und sagt, dass er was für ihn hat. Und das ist die ganze Szene, denn es folgen erst mal die Opening Credits. Diese drei Sekunden Szene konnte man nicht nach dem Vorspann zeigen?

Sidney sitzt am Computer und hört Luke nicht kommen und bla und er kriegt seine Kopie morgen früh und blub.

Professor Carradine schlürft heißen Kaffee und haut irgendeine Metapher über irgendeinen Senat raus, die ich absolut nicht raffe.

Sam öffnet E-Mails nur, wenn es Titten zu sehen gibt. Danke für die Info. Er guckt sich aber gerade keine nackten Ischen an, sondern ein Video von einem Vampirritual, bei dem angezogene Tussis einen Typen opfern, oder so. Sidney findet es armselig, dass er sich sowas anguckt und haut ab. Mit ihm. Zu einem Termin zu wasweißich. Sidney stellt die Echtheit der Vampire in Frage, da man diese nicht filmen kann, aber Sam hat die Erklärung: es ist kein Film, es ist digital. Joa, ich nehme das einfach mal so hin.

Professor Carradine und sein Assistent gucken das Video auch und erkennen direkt: Diese Vampirschlampen sind echt.

Sam will wissen, wann Sidney zuletzt mal so richtig geknallt wurde. Die Szene führt ins absolute Nichts, aber ich dachte, es kann nicht schaden, es mal zu erwähnen. Glücklicherweise hat Emma dann endlich Zeit zum Fotointerview mit den beiden. Unglücklicherweise leitet Emma eine Dating-Agentur und mir wäre es lieber, wenn die beiden einfach wieder abhauen.

Sidney holt sich ne Wahrsagerin in die Bude, die ihr die Karten legt. Natürlich kommt dabei nur gutes raus. Man kennt das ja. Die Hellseherin haut dann lieber mal ab, bevor sie nen Zusammenbruch erleidet, nach all dem Leid, dass sie gerade offensichtlich gesehen hat.

Emma und eine Gruppe von anderen Kackweibern besaufen sich.

Professor Carradine hat seinen Vampirzauberwürfel rausgeholt. Jetzt kann wohl nichts mehr schief gehen. Keine Ahnung, wofür das Ding genau gut sein soll. Irgendwas mit Energie. Den Rest der Erklärung habe ich nicht kapiert.

Sidney wills jetzt erst recht wissen und meldet sich auf Emmas Dating-Portal an. Emma sitzt nebenbei schon mit völlig notgeilem Blick vor ihrem Laptop und tropft wahrscheinlich das Sitzpolster des Stuhls voll.

Erklär-Bär Carradine erklärt mal wider irgendwas, dass ich einfach nicht kapiere. Es geht jedenfalls darum, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt der Clan der Vampire gleichzeitig am stärksten, aber auch am verwundbarsten ist. Und dann noch was von einer Frau und Tiefschlaf und ZZZZZZZZZZZ ….

Erwacht aus dem Tiefschlaf sehe ich direkt mal Sidney im Tiefschlaf, die nen Traum hat, in der ihr Emma erklärt, dass sie nicht alle Registrierungen ausspannt, sondern nur ihre, weil sie sowas von feucht ist, dass sie sich erst heute Morgen drei neue Wischmops gekauft hat, oder sowas in der Art.

Luke nervt Sam bei der Arbeit. Sam zeigt ihm die Vampirseite. Lukes Ständer ist größer als jeder Vampirjägerpflock in Transsilvanien. Mehr Sinnvolles hat die Szene mal wieder nicht zu bieten.

Sam hat sich natürlich auch bei der Datingseite gemeldet und muss jetzt nen Bluttest machen. Sidney findet das etwas übertrieben. Sie hat wohl nie von HIV gehört. Das wollen nicht mal die Vampirlesben vom Datingclub haben.

Sidney träumt schon wieder. Ich bin ja mal gespannt, ob bei dieser Scheiße auf Band auch irgendwann mal irgendwas interessantes passiert. Aber eigentlich habe ich die Hoffnung schon aufgegeben.

Carradine und sein homosexueller Assistent performen eine Opernrevue. Und ich muss direkt an das Phantom der Oper denken … hach, das waren noch Zeiten. Letztes Jahr. Als die Scheißfilme im Horrorctober zumindest unterhaltsam waren. Diesem Film hier fehlt eindeutig ein Rattenmobil.

Sidney erzählt Freundin Jess von ihren Lesbenvampirträumereien. Okay, ich muss das jetzt hier mal etwas abkürzen, einfach weil es unerträglich einschläfernd ist, sich diese Scheiße anzugucken und es spät ist, und in diesem Satz hier mehr Inhalt steckt, als in dem ganzen Kackfilm.

Also, es passiert quasi gar nichts, außer, dass Sidney sieht, wie Sam im Vampirinternetviralvideo geopfert wird, und ihr wird klar, dass er offensichtlich den Bluttest bestanden hat. Sie schleicht sich in irgendein Haus, wo ein Golem, oder sowas nen Typen killt. Dann kommt der Typ vorbei, der in Supernatural den Tod persönlich gespielt hat, um ein paar Vampire zu schnetzeln, und so Sidney aus dem Haus zu retten, oder so.

Sidney will abhauen, aber Emma beamt sich in die Wohnung, um mal so richtig geile Lesbenaction zu starten. Leider wird das vom Telefon unterbrochen. Es ist Professor Carradine und wie sich herausstellt, ist er hier tatsächlich niemand geringeres als Van Helsing. Yeah! Oder besser gesagt: Wen interessierts? er ist trotzdem genau so arschlangweilig, wie alles andere an dem Pissstreifen hier.

Jedenfalls ist er auf dem Weg, um Sidney zu helfen. Die wacht auf nem Altar auf und hat mal wieder geile Träume gehabt. Van H und Co. stürmen die Bude, es folgt die lahmste Action aller Zeiten, bei der der Supernatural-Tod noch das Highlight ist (aber leider abnippelt) und zum Schluss wird Sidney gerettet, indem Helsing Emma absticht.

Man, war das alles aufregend. Ich surfe noch etwas auf Dating-Portalen, um meine Nerven zu beruhigen …

Mehr Horrorctober-Müll gibt es hier in der Übersicht.

Unterholzische Verführungskünste für Unerschrockene

„Dude! Breasts!“ – EDtv, 1999

Mehr muss wohl nicht gesagt werden, um die Aufmerksamkeit der – zumindest männlichen – Leserschaft zu erwecken. Deshalb halte ich mich kurz mit der Einleitung. Denn mehr als die oben genannten Brüste hat der heutige Film sowieso nicht aufzuweisen.

FOREST OF THE DAMNED – UK – 2005 – Angeblich 95 Min., die hier besprochene „ungekürzte“ Fassung geht aber nur 80 Min. Was soll’s? Ist der Quatsch wenigstens schneller vorbei.

Starring: Die Sexmaschine aus dem Titty Twister

Nach 5 Minuten sind dann auch mal die Opening Credits durch und wir entdecken ein Paar im Wald beim Rummachen. Ein Schrei unterbricht sie und eine halbnackte Tussi steht im Wald, Sie kommt auf sie zu und knutscht mit dem Typen rum. Dem scheint das zu gefallen. Zumindest bis sie ihm den Kehlkopf rausbeißt. Die Freundin rennt in den Wald und wird von anderen nackten Ischen verfolgt.

Eine Gruppe von Vollidioten will in den Urlaub fahren. Dazu hat einer von ihnen einen, mit Graffiti versauten, Van gekauft, der sich als absolute Schrottkarre herausstellt. Nach 10 Minuten springt die Karre dann an und es kann losgehen.

Vorraussehbarerweise verfahren sich die Trottel und treffen an einer Tanke einen Typen, der von bisexuellen Tussis erzählt, die im Wald Leute killen. Warum zur Hölle müssen die unbedingt bisexuell sein? Egal. Ich sehe großes Kino auf uns zu kommen.

In besagtem Wald wird nebenbei immer noch das Mädel vom Anfang von den sexuell frustrierten Weibern gejagt und von den beknackten Urlaubern überfahren. Der Schock hält sich in Grenzen, weil man das hier mal wieder nicht wirklich Schauspiel nennen kann, aber man nimmt ja mittlerweile, was man kriegen kann.

Der Plan, das Mädchen ins Krankenhaus zu bringen scheitert an dem Kackvan, der jetzt gar nicht mehr anspringt. Zum Glück entdeckt eine von ihnen einen Briefkasten hier mitten im Nirgendwo und kommt zu dem Ergebnis, dass in der Nähe jemand wohnen muss. Also geht man eben genau da hin. Wir wissen wo das hinführt.

Fahrer Emilio und seine Bitchschwester bleiben bei der Verletzten. Die Schwester hofft, dass ihr Bruder in den Knast kommt. Das Mädchen wacht auf und sagt, dass sie den Vam-Bi-Ren nicht in die Augen schauen sollen.

Die anderen Nasen verlaufen sich derweil selbstverständlich im Wald und treffen die gute Entscheidung, sich zu trennen. Man tapert durch den Wald und einer der Bekloppten geht erst mal schwimmen, weil er eh nix besseres zu tun hat. Plötzlich entdeckt er in dem See drei geile nackte Blondinen.

Holly und Kappenkarl finden unterdessen eine Villa am Arsch der Welt, aber scheinbar ist niemand zu Hause. Weil die guten Ideen nie ausgehen latschen sie einfach rein. Kappenkalle schlägt vor, sich mal wieder aufzuteilen und zu gucken, ob man irgendwas findet. Holly fragt, was sie tun soll, wenn etwas Sie findet. Antwort: Renn. Wahnsinnig tolle Dialoge hier. Irgendein Hillbilly knockt beide aus und grinst blöd.

Ein Schrei schreckt Emilio und seine Schwester auf und die Sonne geht unter. Schlau, wie die beiden sind, machen sie ein Feuer, um die Zom-Bi-es auf sich aufmerksam zu machen.

Im Haus befreit sich die weibliche Gefangene von ihren Fesseln und versucht Joel zu wecken, der aber noch ziemlich müde ist. Da die Tür logischerweise verschlossen ist, suchen die beiden nach einem anderen Ausweg. Joel findet einen, in Form einer Axt, mit der er die Tür eindrischt, was so unfassbar lautlos ist, dass es selbst die Bi-Tussis im See gehört haben müssten. Der Typ im Haus aber scheinbar nicht. Könnte auch daran liegen, dass der gerade den Badenden reinschleppt. Der lebt noch und der Hausbesitzer will gerne wissen, wie es mit den geilen Seenutten war. Da er keine Antwort erhält, schlägt er dem Typen halt den Schädel ein.

Joel und Holly sind nicht fähig den Trecker aus der Garage zu klauen und der Besitzer kettet sie an ein Geländer. Dann erklärt er mal kurz, was eigentlich abgeht. Die Bi-Vergewaltiger haben seine Eltern gekillt und spuken halt im Wald rum. Wenn man sie sieht, stellt man fest, dass man nie wieder etwas schöneres sehen wird und stirbt. Äh, oder so ähnlich. Ich habe es ehrlich gesagt selber nicht ganz gerafft.

Eine Blon-Bi-ne macht dann ihrem Ruf alle Ehre und lutscht mit der Schwester von Emilio rum, die wohl Ally heißt. Diese Information kommt dann wohl etwas zu spät. Für Emilio ist es dann auch vorbei. Ach, und dann ist da ja auch noch die Verletzte vom Anfang. Die wird es wohl auch nicht mehr lange machen, schätze ich.

In der Garage geht genau das Gleiche ab und es startet eine Orgie der Geilheiten, bis Holly mit einer Axt um sich schlägt und Joel befreit. Hä? Ist die immun gegen Bi-Perverse, oder was?

Joel knallt dann den Hausbesitzer ab, der noch schnell erklärt, dass sie auch im Arsch sind, weil sie den Tussis in die Augen geschaut haben.

Die beiden Überlebenden flüchten durch den Wald, verarzten ihre Wunden und wollen nach Emilio und Ally suchen. Stattdessen sitzen sie dann aber einfach rum und labern Scheiße, lutschen rum und fliehen plötzlich vor den Bi-tches aus dem dunklen Wald. Joel fällt in eine Grube und wird vor den Augen von Holly zerfleischt.

Holly läuft dann halt mal weiter und leckt mit einer von den Tussis rum, die aber verreckt, als sie das Kreuz um Hollys Hals sieht.

Ein Jahr später tapert Holly scheinbar immer noch durch die Walachei und wird von einem Schriftsteller aufgegabelt, der gerade in den Wäldern recherchiert, weil da viele Leute verschwunden sein sollen. Eine Reifenpanne, verursacht durch Stacheldraht, gibt Holly die Chance ihn auszuknocken und zu fesseln. Die Bi-Sexual-Blood-Suckers lassen nicht lange auf sich warten und zerlegen den Typen, während Holly zuschaut. Und das war’s dann irgendwie.

Was für ein unfassbarer Quark aus Horror-Klischees, ohne jeglichen Ansatz von Innovation. Aber immerhin haben wir gelernt, dass man geilen, nackten Weibern besser niemals in die Augen schaut. Aber wer tut das schon?

Media Monday #149

Juhu, die Woche beginnt. Naja, eigentlich kein Grund zur Freude, aber immerhin gibt es den Media Monday.

 

1. Könnte ich die Filmfigur Henry Hill im wahren Leben einmal treffen, müsste ich sie unbedingt einmal fragen ob er mittlerweile mal wieder was Gescheites zu Essen gekriegt hat, oder sich bis heute von Spaghetti aus der Dose ernährt.

2. Das Franchise von allem, was irgendetwas mit Vampirschnulzen zu tun hat möge man bitte schnellstmöglich beerdigen, weil es einfach unfassbar nervt und einfach nicht zusammenpasst. Ein Aufruf an alle Vampire: Zerfetzt einfach alles, so wie früher.

3. Wenn die Zeit nicht immer so knapp wäre, hätte ich schon längst einen Blick auf True Detective geworfen, aber naja, die Zeit ist eben knapp .

4. Am meisten in Filmen nervt mich ja die Klischeefigur der/des ungepoppten Teenienerds wie zum Beispiel in gefühlt jeder Komödie, die heutzutage auf den Markt geschmissen wird , weil es eben immer nach dem selben Schema abläuft und er am Ende dann sein Traummädchen endlich knallen darf. Gut für ihn, aber für mich zum einpennen.

5. Das Ende der großartigen Serie Six Feet Under hat mich tief bewegt, weil es einfach der kompletteste Abschluss ist der geht und man weiß, dass man diese liebgewonnen Charaktere definitiv niemals wiedersehen wird .

6. Hätte man mich bei allen Filmem mit Megan Fox Beteiligung ein Wörtchen mitreden lassen, hätte ich vermutlich verhindert, dass diese jemals erschienen wären .

7. Zuletzt gelesen habe ich Ohne Geld bis ans Ende der Welt von Michael Wigge und das war recht interessant , weil es zeigt, dass es tatsächlich noch Leute gibt, die keine kompletten Arschlöcher sind, woran ich ja eigentlich ständig zweifel .