Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Ursa MInor Beta

Liebster Award Quadrilogy – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #5

Der Liebste Award geht weiter um und der Stepnwolf hat mich nominiert.  Also weiter mit Teil 4 des beliebten Frage-Antwort-Spiels.

 

 

Warum heißt dein Blog so wie er/es heißt?

Naja, macht ja Sinn oder. Schließlich geht es hier um die größten Perlen der Zelluloidverschwendung. Mittlerweile gibt es zwar auch jede Menge anderen Quatsch hier, der mit Schrottfilmen eigentlich gar nix zu tun hat, aber das Kernstück sind halt trotzdem weiterhin die geisteskranken Auswüchse von Möchtegernfilmemachern, die scheinbar kurz vor Drehbeginn aus der anliegenden Klapsmühle geflohen sind und der Mainstreammüll, von geldgeilen Produzenten gesponsort, bei denen sich dann auch namhafte Darsteller nicht zu blöd sind, ihre Fresse in die Kamera zu halten, weil eben die Knete stimmt. Filmschrott eben.

Wenn dein Blog ein Film wäre, welches Genre bedient er/es und wer spielt darin die Hauptrolle?

Eine ausgezeichnete Frage, die bei jedem anderen Blog wahrscheinlich zu Kopfzerbrechen führt. Hier bei mir ist es natürlich realtiv einfach. Es wäre natürlich ein Horrorfilm, in dem alle Horrorgenres zusammenkommen, mit Riesenspinnen, Zombies, Vampiren, Geistern, Blondinen mit dicken Dingern, Haien, Riesenschlangen, pseudocoolen Collegefootballspielern, Riesenmonstern, Cyborgs, Dämonen, Rieseninsekten, Rittern, tödlichen Viren, Aliens und, einfach weil damit nix schief gehen kann, Piraten.

Der Cast wäre selbstverständlich der selbe, der auch in meiner großartigen Heat-Trilogie (Hier, hier und hier nachzulesen) seine darstellerischen Künste zum Besten geben durfte.

Bist du eher der stille Genießer oder der lautstarke Unterstützer?

Generell tendiere ich eher zum lautstarken Unterstützer, was wohl auch daran liegt, dass ich meine Fresse unmöglich länger als 15 Minuten halten kann und zu allem meinen Senf dazu geben muss. Ganz extrem war es früher eigentlich immer, wenn jemand vorgeschlagen hat, was zu unternehmen. Da wurde ich dann zum lautstarken Motivator, im Sinne von: „Jetzt kommt mal ausm Arsch ihr Spacken, ich will saufen.“

Das Einzige, was ich nicht mag, ist es, wenn während einem Film zu viel gequatscht wird. Ich gebe zwar auch hin und wieder mal nen Kommentar ab, weil das eben in gemütlicher Runde auch dazu gehört, aber wenn dann irgendwelche Nasen anfangen, während einem Film über ihre Wochenenderlebnisse zu diskutieren, werd ich zum lautstarken Anpisser und sag ihnen, dass sie die Fresse halten sollen. Und zwar genau so. Es sei denn, der Film ist scheiße, dann wird mir irgendwann gesagt, dass ich die Fresse halten soll. Da das dann nicht möglich ist, fang ich meistens an, darüber zu diskutieren, warum ich den Film kacke finde. Kommt nie gut an, aber was will man machen.

Was gab bei dir den Anstoss zu Bloggen?

Eigentlich war es so, dass ich schon länger bloggen wollte, eben weil ich gerne schreibe. Ich wusste aber nie, worüber, bis mir dann die Idee zu Filmschrott kam. ich weiß nicht mehr, wann und wo das war, aber ich tippe darauf, dass es während einem Film war, den ich scheiße fand und bei dem ich meine Fresse nicht halten konnte. Denn ganz ehrlich: Den Quatsch den ich hier so schreibe, gibt es so ähnlich dann auch als Zwischenkommentar, während ich nen Film mit anderen Leuten gucke und ich versuche, denen zu erklären, warum das alles Unsinn ist, der da gerade läuft.

Mir fällt da gerade ein, dass das ganz extrem war bei „Königreich der Himmel“ mit Orlando Bloom. Wir haben den zu 4 oder 5 Leuten geguckt und ich und mein Cousin fanden den einfach totlangweilig. Da mussten wir den anderen natürlich erklären warum. Die haben sich echt gefreut, da sie dadurch ungefähr ne halbe Stunde des Films nicht mitgekriegt haben. Am Ende fanden sie ihn trotzdem gut. Das bestätigt ja meine Theorie, dass der Film scheiße ist. Denn wenn man seine Meinung über einen Film nicht ändert, da man der lahmen Handlung noch folgen konnte, obwohl man 30 Minuten rumgequatscht hat, dann ist der Film einfach schlecht. Zumindest meine Meinung.

Massenpublikum oder spezielle Freak/Geek-Show?

Ich mag abgefahrene Leute, deshalb lieber die Freaks. Zum Glück findet man immer Gleichgesinnte auf den Veranstaltungen, wo man sich rumtreibt. Auf Rockkonzerten zum Beispiel rennen immer auch Bekloppte wie ich einer bin rum. Da findet man sofort ne Verbindung. Auch im Massenpublikum. Darin gehen eher die Normalen unter.

Kopf oder Herz?

Kopf. Aber ich kann das auch locker behaupten, denn ich hab keine Freundin, die das hier lesen könnte. Ansonsten gäbs bestimmt ne Grundsatzdiskussion darüber, warum ich immer nur Denke und sie nicht liebe, oder sowas. Frauen sind ja angeblich so. Ich kanns nicht beurteilen. Ich hab keine.

Heiratsangebote bitte an die Adresse im Impressum, per E-Mail an filmschrott@web.de oder einfach direkt öffentlich bei Twitter @filmschrott, damit auch alle anderen was davon haben.

2014 – für dich persönlich Fluch oder Segen?

Segen nicht wirklich, weil kaum positives zu vermelden. Außer natürlich die netten Bekanntschaften, die ich hier im Blog gemacht habe. Inklusive Brieffreundin, mit der ich wirklich gerne schreibe. Nach diesem Geschleime, das man ja auch mal bringen muss, es aber am besten (wie ich jetzt) in einem Absatz versteckt, kommen wir zur Kehrseite der Medaille. Negativ auch wenig, wenn man mal von ein paar gesundheitlichen Problem absieht. Im ersten Drittel des Jahres legte mich ein extrem übler Hexenschuss für längere Zeit lahm und Ende des Jahres ( um genau zu sein an Weihnachten) ereilte mich ein Schwindelanfall inklusive Zusammenbruch, bei dem es mir die Fresse zerfetzt hat, an dem ich bis heute noch zu knabbern habe. Also eher negativ, aber auch nicht unbedingt Fluch, weil so schlimm wars dann auch nicht.

Welche Serie gehört 2015 zu deinem Pflichtprogramm und warum?

Da gibt es mehrere:

Ganz oben steht natürlich Game Of Thrones, einfach weil es Game Of Thrones ist. Nach der vierten Staffel dürften sich jetzt auch die langweiligen Szenen in Grenzen halten, da Bran ja tatsächlich mal am Ziel angekommen ist und nicht ewig mit seinen Verbündeten durch die Gegend latscht bzw. sich tragen lässt. Die Hoffnung, dass bei Daeneris vor Ende der Serie auch mal wieder irgendetwas von Interesse passiert, sind auch noch nicht ganz gestorben. Ich hab Bock drauf.

Dann hätten wir da Shameless, ebenfalls mit Staffel 5, die schon immer klasse war, aber mit der vierten Staffel einfach einen perfekten Weg gefunden hat, um Comedy, Drama und völlig abgefuckten Scheiß zu mischen. Ich hoffe, dass man genau auf diesem Weg bleibt.

Außerdem noch die finale Staffel Justified, weil ich es immer gut finde, wenn eine Serie einen Endpunkt setzt, und ich auch glaube, dass der hier verdammt cool werden könnte.

Dazu kommen dann noch das Ende von Parenthood und Parks & Recreation und die (wahrscheinlich) letzte Season von Community.

Bei Neustarts sieht es dagegen ganz mager aus. Zumindest fällt mir gerade nix ein, was mich da interessieren würde.

Welches Lied charakterisiert dich am ehesten?

Ach du scheiße, solche Fragen find ich immer schwierig. Ich tendiere zu Queens Show Must Go On. Einfach, weil ich so eine generelle Das-Leben-geht-weiter-Einstellung habe. Ähm, ja, fällt mir jetzt gerade auch nicht mehr zu ein.

Welchen fiktiven Ort würdest du zu deinem persönlichen Wohnsitz bestimmen?

Ursa Minor Beta. Immer Samstagnachmittag, kurz bevor die Strandbars schließen und fast alles besteht aus subtropischer Küste. Da lässt es sich leben. Dazu kommt, dass dort ein Verlagsgebäude steht, wo vielleicht mein Roman veröffentlicht werden könnte. Handtuch einpacken und hin da.

Und wer würde dort zu deinen liebsten Nachbarn zählen (links, rechts und auf der gegenüberliegenden Straßenseite)?

Links mein bester Freund, damit ich nicht so weit laufen muss, um mal wieder nen Filmmarathon zu starten.

Rechts Quentin Tarantino, damit ich nicht so weit laufen muss, um bei ihm im Heimkino einen Filmmarathon zu starten.

Gegenüber meine Traumfrau, damit ich aus dem Fenster in der Küche beobachten kann, wie sie mit jemand anderem durchbrennt. Denn genau so ist das Leben.

 

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