Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: The Walking Dead

Monatsrückblick April 2019

Wenig, aber immerhin etwas geguckt im April, der mit meiner Zeit machte, was er will.

THE WALKING DEAD SEASON 9

Ich gebe zu: Ich gucke den Kram nur noch aus der reinen Freude an der absoluten Unfähigkeit von einfach allen Beteiligten, hieraus ein gutes Drama zu machen, obwohl sie es immer wieder versuchen. Immerhin hat man mit dieser Staffel eine Art Neuanfang eingeleitet und es wirkt wieder etwas frischer. Zum ersten Mal seit Season 3 oder so, hatte ich wieder Spaß an der Serie. Ein Meisterwerk wird das nicht mehr, aber zumindest können sie doch noch unterhaltsam sein in dieser absolut undurchdachten und saudämlichen Zombiewelt.

INDEPENDENCE DAY

Kein Meisterwerk und das war der Film auch nie. Aber irgendwie macht der Quatsch nach wie vor Spaß. Er bringt so einen gewissen B-Movie-Charme mit, bei der kein Charakter irgendwas so richtig ernst nimmt. Trotzdem haben die Leute hier aber tatsächlich sowas wie Eigenschaften, die sie aus der Masse hervorheben. Goldblums Recyclingtick, Wills Zigarre, die schlechten Lügen des Präsidenten … selbst die Tussi, die sich aufs Hochhaus stellt und nur zwei Minuten im Film vorkommt hat mehr Charakter als alle Figuren in der Fortsetzung zusammen. Das ist jetzt keine Glanzleistung, lässt einen aber zumindest ein wenig in diesen Film eintauchen und es ist einem nicht komplett scheißegal, ob die alle verrecken.
Die Effekte bewegen sich irgendwo zwischen gut und böse. CGI ist das Grauen. Die praktischen Effekte sind immer noch nett anzusehen. Vor allem die Feuerwellen, die die Städte umpflügen, die man dafür extra als Modelle nachgebaut hat, sind noch ziemlich cool. Damals hat das natürlich mehr geflasht, aber da hat man sowas auch nicht bereits tausendmal gesehen.
Darstellerisch ist das hier alles eher bleh, aber für ein paar Lacher ist der ein oder andere Dialog durchaus gut und sei es nur, weil es alles so dämlich ist. Emmerich ist halt kein wirklich guter Regisseur und man merkt immer wieder, dass die Darsteller auf sich gestellt sind, während Roland sich darum kümmert, die Erde abzufackeln. Und natürlich, seine Streifen mit dem nötigen Pathos anzureichern. Gelingt ihm jedesmal.
Locker ne halbe Stunde zu lang, aber immer noch unterhaltsam und nett anzuschauen.

THE ALIEN DEAD

Hier gehts zum Filmschrottbeitrag

INDEPENDENCE DAY: RESURGENCE

Filmschrottbeitrag voller Hass folgt

AMERICAN GODS SEASON 2

Nachdem ich die erste Staffel letztlich irgendwie okay aber langweilig fand, habe ich der Serie mit Season 2 noch eine Chance gegeben, mich doch noch von sich zu überzeugen. Nun, das wird wohl nix mehr. Die ganze Nummer ist mir zu zäh und langweilig, die Charaktere interessieren mich nicht die Bohne und selbst Crispin Glover kann das nicht retten. Hin und wieder gibt es mal ganz nette Dialoge, aber das wars dann halt auch. Ich glaube nicht, dass ich mir eine dritte Staffel davon noch antun werde.

 

Wie ihr vielleicht bemerkt, werden die Sichtungen monatlich weniger. Meine Zeit reicht momentan einfach kaum für Filme und Serien. Deshalb könnte es durchaus sein, dass demnächst auch hier auf dem Filmschrottplatz weniger los sein wird. Eventuell poste ich nur noch alle 2 Wochen oder so. Mal schauen, wie ich es hinkriege.

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Media Monday #216

Zur Zeit ist für mich ja quasi jeden Tag Montag. Soll heißen: Jeder Tag ist ziemlich zum kotzen. Aber hoffentlich nur noch für 2 Wochen. Deshalb kämpfe ich mich erst mal durch den nächsten Montag, die für gewöhnlich trotz allem noch montagiger sind, als alle anderen Tage, die mir so tierisch auf den Sack gehen momentan. Dafür haben alle anderen Tage aber auch keinen Media Monday. Hat nun mal alles seine guten und schlechten Seiten.

 

1. Kein Anspruch, kein Niveau, kein gar nix; trotzdem finde ich ja Dodgeball (hierzulande mit dem Namen Voll auf die Nüsse gesegnet) richtig klasse, denn obwohl es in dem Film eigentlich um nix anderes geht, als sich gegenseitig Bälle, Schraubenschlüssel und anderen Kram an die Fresse zu werfen, musste ich doch sehr viel lachen, bei dem abgelieferten Schwachsinn. Außerdem ist der Gag mit dem Geldkoffer ein echter Brüller … und vielleicht auch der Grund, warum ich nie Interesse daran hatte, reich zu werden.

2. Der Zauberer von Oz ist einer dieser zeitlosen Klassiker, schließlich ist er alt, aber gut, und vor allem kommt mir bei dem ganzen Gesinge und Getanze nicht durchgehend das kalte Kotzen, wie es bei den meisten Musicals der Fall ist. Ich kann zwar nicht mal sagen, warum das so ist, aber ich finde den Film einfach super. Nebenbei der zweitälteste Film in meiner recht großen Sammlung. Das alleine spricht schon dafür, dass es ein Klassiker ist.

3. Aus der Figur des enter random The Walking Dead Character here könnte man eigentlich viel mehr machen wie ich finde, denn ausnahmslos alle Charaktere in der Serie sind mir komplett scheißegal und es interessiert mich absolut nicht, ob die alle in der nächsten Folge verrecken und durch andere Spaten ersetzt werden, denn es würde nicht mal wirklich auffallen.

4. Megan Fox konnte meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllen, weil ich hatte eigentlich erwartet, dass sie nach all der Scheiße, die sie bisher mit ihrer Talentlosigkeit bereichert hat, würde sie sich endlich in ihre Luxusvilla verpissen und anderen Leuten auf den Sack gehen. Aber dann kam sie leider doch wieder, um dabei zu helfen, den Turtles Film zu versauen. Und ich habe das ungute Gefühl, dass wir sie immer noch nicht los sind. Kommen ja sicher noch mindesten 42 Turtles Filme.

5. Aus einem Animations- einen Realfilm zu machen oder anders herum ist kurz gesagt kacke. Weiter.

6. Terry Pratchett schreibt schrieb eigentlich durchweg großartige Bücher, denn er war Terry Pratchett. Erfinder der Scheibenwelt. Erfinder der Teppichvölker. Erfinder der Nomen. Und mit unglaublich viel Fantasie ausgestattet, wobei seine erschaffenen Welten immer auch ein ganzes Stück unserer ähnelten. Vor allem in den Momenten, wo es richtig dämlich wurde. Schließlich sind auf unserem Planeten auch alle bescheuert, wie die Scheibenweltbewohner.

7. Zuletzt habe ich Nicht Mein Tag gesehen (weil es ja auch heute mal wieder nicht mein Tag ist) und das war nicht so der Bringer, weil der Streifen größtenteils nur so vor sich hin dümpelte. Ab der Mitte wurds dann etwas besser, aber Peter Thorwarth war schon mal kreativer. Aber einen neuen BANG BOOM BANG kann man wohl eh nicht mehr erwarten.