Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Duplizierte Badespaßstörung

Was ist besser als ein Hai? Zwei Haie? Aber leider haben wir heute nur einen im Programm. Der hat dafür zwei Köpfe, was die Sache wieder durchaus, äh, dämlich macht.

2-HEADED SHARK ATTACK – USA – 2012 – 88 Min.

Starring: Eine strippende Aerobictrainerin und die Tochter des Ritters aus dem All

Wie beim Asylum üblich, lässt der zweiköpfige Hai sich nicht lange bitten und erledigt direkt mal eine Gruppe von Werbefilmern, oder Spannern mit Kameras, oder wasauchimmer.

Und dann lernen wir auch schon den großartigen Cast dieses Quarks kennen, bestehend aus jeder Menge coolen Typen und Mädchen im Bikini. Mit Namen hält man sich gar nicht erst auf, denn das würde ja Zeit kosten, die man viel besser für Haiattacken verwenden kann. Immerhin fallen zwischendurch mal die Namen Lindsey, Cole, Paul und Anne. Wer das ist, weiß ich trotzdem nicht.

Jedenfalls schippern die ganzen Bekloppten mit ihrer Yacht durchs Meer, als ein Hai auftaucht und in die Schiffsschraube gerät, wodurch man nicht weiter fahren kann. Der Doppelhai greift an und beißt sich von unten durch das Schiff.

Die wichtigeste Erkenntnis in diesem Schinken ist eigentlich die Tatsache, dass Carmen Electra immer noch aussieht wie 25 und Tüten mit sich rumträgt, die aussehen wie 25 mal operiert.

Während ich versuche, die erwähnten Tüten zu vergessen, hat man sich auf eine Insel gerettet und tapert jetzt durch den Dschungel. Wenn jetzt ein dreiköpfiger Affe auftaucht, gucke ich nie wieder was anderes.

Die auf dem Boot Verbliebenen versuchen, das Loch im Rumpf? Kiel? Boden?, ich nehme Boden, um meine Ahnungslosigkeit, was Boote angeht, zu unterstreichen, zu schweißen. Ein Plan, der wenig Erfolg verspricht, denn 2-Shark kommt vorbei.

Nebenbei muss ich hier einfach mal die Frage stellen, was eigentlich an einem zweiköpfigen Hai gefährlicher sein soll, als an einem normalen Hai. Ich meine: Wenn dir ein Hai in den Arsch beißt, ist der Arsch ab, egal wie viele Köpfe das Vieh hat.

Die Inselaffen finden ein Fischerdorf und … gehen wieder. Sinnvolle Szene.

Die nächste Erkenntnis ist, dass Brooke Hogan immer noch aussieht wie 48, dabei ist sie gerade mal, äh, jünger, als 48 und ihre Tüten sind für mich genau so wenig von Interesse, wie die von Carmen. Aber zurück zum Film.

Da gibt es nämlich gerade interessantere Tüten zu sehen, als zwei Mädels und ein Typ nacktbaden gehen. Leider kommt zufällig ein doppelköpfiger Hai vorbei geschwommen und zerstört die romantische Stimmung. Und die drei Nacktbader.

Die anderen Gestörten latschen weiter durch den Dschungel und finden ein weiteres Dorf mit Strohhütten. Wenn jetzt drei Typen mit Obstmasken auftauchen, gucke ich wirklich nie wieder was anderes.

Leider verliert der Film dann seine realistische Spur, als der Hai ein Erdbeben verursacht, bei dem sich der Kapitän am Bein verletzt. Lindsey tickt völlig aus und Ms. Hogan knallt ihr eine, weil das aus Prinzip beruhigend wirkt.

Der Kapitän wird per Schlauchboot zurück zur Yacht gebracht. Er schafft es aufs Schiff, seine beiden Beförderer nicht.

Die Zurückgebliebenen auf der Insel schippern mit Motorbooten los, als die Insel langsam im Meer versinkt. Weil man nichts besseres zu tun hat, startet man ein Rennen zur Yacht. Nebenbei schauen sich das auch noch einige Teenies auf der Insel an, die es scheinbar nicht im geringsten tangiert, dass das Teil gleich absäuft. Ich sage jetzt einfach mal, dass Hogans Boot gewinnt, weil die Besatzung von Cole vom Hai gefressen wurde.

Action-Brooke kommt ganz nach ihrem Vater und rettet Cole. Dann haut sie ihm in die Fresse, weil er die anderen im Stich gelassen hat.

Und dann … latschen sie wieder auf der Insel rum, die immer noch nicht abgesoffen ist.

Zum Glück hat der Captain einen Plan. Denn die Yacht hat einen Notfalltransponder, der ein zurückverfolgbares Notsignal aussendet. Um es zu aktivieren, muss man aber das Boot versenken. Warum zur Hölle … ach, scheiß drauf.

Der schlaue Paul hat aber einen besseren Plan und will den Hai ablenken, damit jemand das Schiff reparieren kann. Gesagt, getan. Cole und Hogans Charakter, die scheinbar Kate heißt, fahren zum Boot. Auf der Insel macht Paul, äh, irgendwas mit einem Generator, der Strom ins Wasser leitet und der Hai kommt.

Natürlich zerlegt der Hai mit einer doppelköpfigen Rammattacke Pauls Elektrogefuckel und frisst nebenbei noch zwei Typen, die ins Wasser fallen. Anschließend geht er zum Angriff auf die Yacht über. Cole fährt los und lässt Kate im Wasser rumpaddeln. Die schwimmt zurück zur Insel, beziehungsweise zum Atoll, der Unterschied ist mir nicht wirklich bewusst, also bleibe ich bei Insel.

Cole und die Yacht saufen ab. Cole paddelt mit einem Schlauchboot zurück zur Insel, aber der Hai macht kurzen Prozess.

Die letzten Überlebenden torkeln wie besoffen auf der Insel rum. Zwei Tussis werden vom Hai gefressen, als sie auf einem Steg stehen bleiben. Eine Riesenwelle überschwemmt die Insel. Die restlichen Volltrottel retten sich in eine Holzhütte. Die bietet Schutz für genau fünf Sekunden, dann klopft der Hai an die Tür. Bewaffnet mit Axt und Stöcken kloppen die Kids auf den Hai ein und können fliehen.

Paul, Kate und eine andere Tussi sind noch über und wollen den Hai mit einem Benzinfass erledigen. Die namenlose Tussi opfert sich dann selber, was einfach gar nichts bringt. Mal abgesehen davon, dass der Hai durch die Explosion einen Kopf kürzer ist. Versteht ihr: Einen Kopf. Knallerwitz, ich weiß.

Kate und Paul lassen dann ein Motorboot losschippern. Der Hai beißt in den Motor und explodiert. Und ich frage mich: WARUM HABT IHR DAS NICHT DIREKT SO GEMACHT?

Vielleicht kommen sie ja in Attack Of The Hydra-Shark schneller auf diese Idee.

 

Wer gar nicht genug von Hai-Schwachsinn kriegen kann, sollte beim SchleFaZ Sharknado Gewinnspiel mitmachen. Hier gehts lang.

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Schrottsommer 2015: Sonnen am Strand

Der Sommer des Schrotts geht weiter. Ich schätze, das erste, was jeder denkt, wenn er das Wort Sommer hört, ist: Am Strand in der Sonne liegen. Ich nicht. Was soll ich in dem heißen Sand rumsitzen und mir den Arsch verbrennen, wenn ich stattdessen im klimatisierten Heimbüro rumhängen kann? Okay, es ist nicht klimatisiert. Und Sand hab ich nur den, den ich unter meinen dreckigen Schuhen ins Zimmer geschleppt habe. Und das Dröhnen des DVD-Players, der jeden Moment in Flammen aufzugehen droht, ist auch nicht unbedingt so entspannend, wie das Rauschen des Ozeans. Also gut, überredet. Gehen wir halt doch an den Strand. Aber echte Kerle gehen nur an den:

BLOOD BEACH – Horror am Strand – USA -1980 – 92 Min.

Nach einer 10-minütigen Kamerafahrt über den Strand, an dem keine Sau ist, was aber auch nicht verwundert, da dort alles irgendwie völlig runtergekommen aussieht, spielt Harry mit dem Hund seiner Nachbarin und geht dann schwimmen. Wirklich viel los ist am Strand immer noch nicht. Nur die Nachbarin geht mit dem Hund spazieren. Der kann sie aber auch nicht retten, als sie von etwas in den Sand gezogen wird.

Die Cops sind ratlos und wissen nicht, wohin die Nachbarin verschwunden ist. Tochter Catherine, kurz Cat, holt den Hund ab … versteht ihr? CAT holt den HUND. Ich kann nicht mehr, es ist schon jetzt zu schlecht. Jedenfalls kennt Cat natürlich alle Leute im Kaff. Rettungsschwimmer Harry, dessen Partner Hoagie, den Hund, einfach alle. Und natürlich auch die Dorfpsychopathin, die ihr gerade klar macht, dass es nur eine Lösung des Falls gibt: Vergewaltigung und Mord. Denn das passiert jeden Tag. Ist zwar richtig, aber doch nun nicht unbedingt in nem Kaff mit ungefähr 5 Einwohnern.

Harry hat es nicht nötig, jemanden zu vergewaltigen, denn als Rettungsschwimmer ist bei ihm selbstverständlich immer Titten-Time. Die wird heute aber unterbrochen, denn der Hund wird vom Sandmann erwischt. Und hier kommt der beste Pathologe, den die Geschichte je gesehen hat. Mit seinen unfassbar genauen Angaben dürfte es für die Polizei kein Problem sein, den Hundekiller ausfindig zu machen. Gesucht wird: Ein großer Mann. Oder ein kleiner Mann mit großen Händen. Oder ein starker Mann. Oder ein langer Mann. Oder ein Mann mit scharfen Fingernägeln. Oder Freddy Krueger. Das Rätsel ist dann wohl gleich gelöst, und der Schwachsinn hier frühzeitig vorbei.

Um das Ganze doch noch etwas einzugrenzen fragt Sergeant Royko noch kurz, ob es Vergewaltigungsspuren gibt. Ich schätze mal, er ist mit der Psychopathin verheiratet.

Oh, viel los am Strand. Ein Bikini-Model wird am Bein verletzt und ist laut dem Polizeichef vielleicht für immer entstellt. Sah für mich zwar nur wie ein Kratzer aus, aber man weiß ja, wie die Weiber sind. Mit so ner 10 Millimeter-Narbe am Knie sind die Minirock-Zeiten vorbei.

Um herauszufinden, was sich da am Strand versteckt, wird erst mal alles umgegraben. Royko ist von Grund auf skeptisch und meint, man solle lieber die Nazis fragen, was Sache ist. Fragt nicht. Vielleicht hab ich es auch einfach nur falsch verstanden. Aber zurückspulen hab ich keinen Bock. Dann dauert der Schwachsinn nur noch länger.

Interessanterweise wird der Strand nicht abgesperrt. Eigentlich wird er täglich voller. Und des nachts geigt auch noch ein, nun ja, Geiger am Strand rum.

Der Spaß mutiert zu Blood Beach – The Musical, als Harry und seine heutige Titten-Tussi des Abends gemeinsam ein Lied singen. Die Tuse fährt mit ihrem Fahrrad nach Hause und hält dummerweise am Strand, um einer verletzten Möwe zu helfen. Aber das war wohl nur ein Trick eines Vergewaltigers. Hey, die Psychotante hatte recht. Der Vergewaltiger endet allerdings unterm Sand. Irgendwelche Blagen finden seinen Schwengel und bringen ihn zu Royko. Äh, ja. Weiter im Text.

Während Harry und Cat gemeinsam dinieren, findet das Sandmonster sein nächstes Opfer. Harry findet am nächsten Morgen zufällig ihren Hut und es ist klar: Es kann nur der Sandmann gewesen sein. Beim graben findet man ihr Auge.

Um noch schnell ne unglaublich sinnlose Nebenhandlung einzubauen, gibts irgendeine Gerichtsverhandlung. Ich bin versucht vorzuspulen, aber nach ner Minute ist es eh wieder vorbei.

Harry kombiniert, dass das Sandmonster irgendwo wohnen muss, wohin es sich zurückzieht. Ich tippe auf ne Sandburg, aber was weiß ich schon. Harry sucht jedenfalls überall nach dem Vieh. Und mit überall meine ich irgendwo in einer dunklen Höhle, oder nem dunklen Bergwerk, oder ner dunklen Straßenecke. Keine Ahnung, es ist einfach dunkel und ich erkenne absolut gar nix. Finden tut er das Sandungeheuer aber eh nicht. Also macht er das Nächstbeste und gibt mit Cat ein Livekonzert in einer billigen Absteige.

Die Cops sollen Unterstützung kriegen. Captain Pearson ist nicht erfreut und will endlich Ergebnisse sehen, selbst wenn das bedeutet, dass seine Leute mit ihren Frauen reden oder sich bekiffen müssen. Herrjeh, der Mann scheint verzweifelt zu sein. Wer redet denn schon freiwillig mit seiner Frau?

Irgendein halbtoter Typ steigt aus einem Gullydeckel. Royko ist gerade zufällig zur Stelle. Der Strand ist übrigens mittlerweile auch gesperrt. Nicht schlecht. Schon nach dem zweiundvierzigsten Opfer handelt man. Einen Polizisten erwischt es aber trotzdem noch. Und die Psychotussi hat zugeguckt.

Lieutenant Piantadosi (wer zur Hölle hat sich den Namen ausgedacht?) bittet Harry um Hilfe, da die Bullen auf der Stelle treten. Vielleicht könnte man mal den Gully checken, aus dem der zerfetzte Typ gekrochen ist, aber da hat man wohl den Zusammenhang noch nicht hergestellt. Jedenfalls erzählt Harry irgendeine Geschichte, die absolut nichts mit irgendwas zu tun hat und man erkundet den Keller von irgendeinem heruntergekommen Hotel, oder einem alten Schloss, oder wasauchimmer.

Man findet das Esszimmer des Ungeheuers und wie jeder gute Captain, hat auch Pearson einen Plan, der nicht scheitern kann. Nur so viel: Er beinhaltet Infrarotkameras und jede Menge Sprengstoff.

Während man wartet teilen sich Royko und Harry nen Schokoriegel. Eigentlich völlig egal, aber man will ja die Spannung bis ins Unermessliche treiben. Natürlich scheitert man komplett daran, aber immerhin hat mans versucht.

Und da kommt das Monster und es ist … einfach nur ein langer Tentakel an dessen Ende eine Art Blume mit Stacheln hängt. Okay, das war absolut enttäuschend.

Genau so, wie das große Finale, denn der Plan des Captains geht auf und man bombt schlicht alles weg und das Monster gleich mit.

Alles ist wieder gut am Strand. Sogar ne Sandburg wurde gebaut. Nachdem man 10 Minuten gezeigt hat, wie sich Leute am Strand vergnügen kommt der Abspann und man zeigt noch weiter fröhliche Menschen, die im Sand spielen. ABER WAS IST DAS? Plötzlich öffnen sich jede Menge Löcher im Sand und ich schätze mal, alle werden von Sandmonstern gefressen.

Perfekt. Haben wir den Strand für uns … HEY! Wer hat meine Schaufel genommen?

Schrottsommer 2015

Nachdem ich die Nicht-Sommerpause gekonnt genutzt habe, um einige Blogparaden abzuarbeiten, geht es jetzt langsam wieder zurück zum ganz normalen Wahnsinn hier auf dem Filmschrottplatz. Und mit normalen Wahnsinn meine ich eine Reihe von Sommerfilmen, die im August hier ihren verdienten Eintrag finden werden. Freut euch also auf einige sommerliche Aktivitäten, die wir zusammen unternehmen werden:

Baden am See

Spaziergänge durch Blumenwiesen

Sonnen am Strand

Eis essen

Auf welchen Sommerspaß freut ihr euch am meisten?

Fortbildung in ungewöhnlichen Wetterphänomenen

Es ist soweit. DER Trashfilm der letzten Jahre steht auf dem Programm.

SHARKNADO – USA – 2013 – 86 Min.

Starring: Vinny, Poppy, Kimmy und Bunny

Es wird gar nicht lange gefackelt, denn der Spaß beginnt direkt mit einem Tornado auf dem Wasser, der Haie durch die Luft schleudert. Ich sehe schon: Nach einer Story suche ich besser erst gar nicht.

Captain Santiago ist absoluter Verhandlungskünstler und schwallt Mr. Palmer zu, um ihm 20.000 Haie zu verkaufen. Der Mann hat viel vor. Als Verhandlungsverstärker hat er einen Revolver dabei, was auf Palmer ziemlich überzeugend wirkt. Santiago hat übrigens keine Angst mehr vor Haien. Wenn er vorher Angst hatte, stellt sich zwar die Frage, warum er überhaupt Kapitän geworden ist, aber da denkt man wohl besser nicht drüber nach.

Ein Sturm zieht auf, Haie fliegen an Deck des Schiffes und fressen die Besatzung. Palmer macht sich mit dem Geld vom Acker, aber Santiago schießt ihm ins Bein und Palmer wird zu Haifutter. Dummerweise gerät das Schiff in den Sharknado und auch für Santiago ist das Ende gekommen.

Weiter geht es am sonnigen Strand. Die coolen Surfer lassen nicht lange auf sich warten. Die heißen Bikinitussen auch nicht. Aber verdammt, Regenwolken ziehen auf und die Surfbretter müssen eingepackt werden.

Die Bikinis glücklicherweise nicht, denn die kann man auch in der Strandkneipe tragen. Die Kellnerin hat ne Narbe am Bein. Schätze, das wird noch wichtig, also solltet ihr diese wichtige Information nicht vergessen.

HAIE! Aber warum zur Hölle sind die Leute bei dem Kackwetter eigentlich noch im Wasser? Genau das fragt sich wohl auch der Strandoberaufseher und lässt direkt den ganzen Strand evakuieren.

Baz wird ins Bein gebissen, was lustig ist, weil er Australier ist. Fragt mich nicht, ich raffe den Witz auch nicht. 2 Minuten später hat Baz ein Pflaster am Bein und erzählt George, dem Strandkneipenalki, die Geschichte des Haiangriffs. Fin, einer der Surfer, ist auch anwesend und unterlegt die Geschichte mit bescheuerten Gesichtsausdrücken.

Fin ruft seine Frau April an und bla, Scheißwetter, bla, wie gehts den Blagen, bla, auf Wiederhören. Ein Hai fliegt durchs Fenster und alle brechen in Panik aus. Nun ja, alle außer die Kellnerin, denn die hat in From Dusk Till Dawn gesehen, wie man mit nem Billardqueue Monster absticht und macht genau das.

Fin führt alle zu seinem geheimen Waffenarsenal und der Gegenschlag kann starten. George erledigt einen Hai mit einem Barhocker, ja, richtig gelesen, einem BARHOCKER, den er die ganze Zeit mit sich rumschleppt.

Aber nicht nur Haie stellen hier eine Gefahr dar, sondern auch ein Riesenrad, das hinter den Flüchtenden her rollt, einige platt walzt und dann in ein Gebäude kracht.

Am nächsten Morgen macht sich Baz aber keine großen Sorgen, um die Schäden, denn die Versicherung wird schon zahlen.

Die furchtlosen Vier Surfboard Fin, Jetski Baz, Barhocker George, namenlose Kellnerin, begeben sich dann auf einen Roadtrip, um bei April nach dem Rechten zu sehen, und fahren die Straße entlang, an der das Riesenrad im Hochhaus hängt, weil das dort so sicher hängt, dass es niemand für nötig hielt, die Straße abzusperren. Da das Wasser ziemlich hoch steht, werden sie selbst im Auto von einem Hai angegriffen. George kennt eine Ausweichroute und man fährt direkt in den nächsten Stau. Dort schlagen dann auch mal wieder die Haie zu. George nutzt seinen Barhocker, um einen Hund aus einem Auto zu befreien, aber wird dann von den Haien erwischt.

Baz, Fin und Nova, wie die Kellnerin scheinbar heißt, fahren weiter. Sie erreichen Beverly Hills, wo April und ihr neuer Stecher nicht begeistert über den Besuch sind. Das ändert sich aber, als der neue Freund gefressen wird. Shotgun-Nova ballert das Vieh weg und die drei Überlebenden nehmen April und Fins Tochter Claudia mit, um Fins Sohn Matt zu suchen.

Auf dem Weg muss Fin noch schnell eine Schulklasse aus einem Bus retten, indem er sich von einer Brücke abseilt. Ist schon ne wahnsinnige Heldentruppe, die da unterwegs ist. Als Fin alle gerettet hat, klettert er selber wieder an dem Seil nach oben, aber ein Hai springt heran und BEIßT SICH AN DEM SEIL NACH OBEN WIE PACMAN! Crocodile Fin hat sein Messer dabei und schneidet das Seil ab, bevor der Hai ihn erreicht.

Aber dann kommt der Sturm zurück, fegt den Hollywood Schriftzug weg und erschlägt den Lehrer mit dem Buchstaben H. Mir fällt leider gerade kein passender Sesamstraße-Spruch ein, aber ihr könnt euch ja einen ausdenken und in die Comments schreiben.

Nachdem ein Hai durchs Schiebedach ins Auto will, explodiert die Karre und es geht zu Fuß weiter. Ein neuer Wagen ist aber schnell gefunden, allerdings wird man von der Polizei verfolgt, als man eine Straßensperre durchbricht. Der Vorbesitzer des Jeeps ist aber immer recht schnell durch den Matsch gebrettert und hat einen Extra-Beschleunigungsknopf eingebaut, mit dem man die Cops locker abhängen kann.

Die Gruppe erreicht den Flughafen, an dem Matt zuletzt Flugstunden genommen hat. Nach einigen Minuten findet man Matt und eine andere Gruppe überlebender, die noch gar nicht mitgekriegt haben, dass es Haie regnet. Frage mich, was die die ganze Zeit in dem Abstellraum getrieben haben, aber manchmal ist es wohl besser, wenn man nicht alles weiß.

Dann folgt der genialste Plan in der Geschichte aller Pläne: Mit einem Hubschrauber wollen Matt und Fin über den Tornado fliegen und bomben hineinwerfen, um einen Temperaturausgleich herzustellen, der den Tornado auflöst. Genialität in jeder Faser dieses Plans, wenn ihr mich fragt.

Oh, Charakterdrama folgt auch noch. Claudia fühlt sich von ihren Eltern vernachlässigt, weil sie Matt immer bevorzugen. Dieser Film hat einfach alles.

Baz hat noch einen Notfallplan. Er belädt den Wagen mit einer Megabombe, bestehend aus jeder Menge Sauerstofftanks und will ins Auge des Sturms fahren, falls die Sache mit dem Helikopter nicht hinhaut. Man, dieser Baz. Hat einfach kein Vertrauen in einen durchdachten Plan.

Matt und Nova heben ab und fliegen zum Haitornado. Fin gibt Schützenhilfe von unten, wobei ich mich frage, warum die Haie plötzlich zu Boden fallen, wenn sie erschossen wurden. Soll das irgendwie suggerieren, dass die ihre Bewegungen in dem Tornado koordinieren können? Heißt das also, dass die Haie quasi durch den Tornado schwimmen? Also an der Stelle wirds irgendwie unlogisch, oder? Wundert mich, dass Fin nicht vorgeschlagen hat, mit einem Surfbrett in den Tornado zu springen und mit Bomben um sich zu werfen. Aber man muss sich ja auch noch ein paar großartige Einfälle für die Fortsetzung offen halten.

Tornado Nummer 1 wird aus dem Hubschrauber aus erledigt und die Haie fallen vom Himmel. Scharfschütze Fin knallt sie alle ab, bevor sie den Boden erreichen. Nur einer landet und beißt Baz ins Bein. Der wird dann in einen weiteren Tornado gesaugt. Auf dem Weg zu diesem sind Matt und Nova, die auch diesen wegbomben.

Redshirt Robert verliert seinen Arm und wird von einem Hammerhai erschlagen. Welch Ironie. Fin und der Rest der Gruppe turnt schon wieder ganz woanders rum und ziehen Senioren aus einem Altersheimpool. Gemeinsam bei Kaffee und Kuchen sehen sie, wie Nova und Matt an der Zerstörung des letzten Tornados scheitern. Nova fällt dann auch noch aus dem Heli und wird von einem Hai gefressen. Kurz darauf schmiert Matt mit dem Hubschrauber ab, landet das Ding aber doch noch irgendwie.

Fin setzt dann den Plan Fahrende-Bombe in die Tat um, springt aber intelligenterweise noch aus dem Fahrzeug, bevor es den Tornado erreicht. Die Explosion löst dann auch den letzten Tornado auf und es regnet wieder Haie.

Wer jetzt aber dachte, das wäre das Highlight (das sich auf drückende Wortspiel ist selbst mir zu billig), der sieht sich getäuscht. Denn Fin rennt, bewaffnet mit einer Kettensäge durch die Straßen, stößt Claudia zur Seite, als ein Hai auf sie zu fliegt, springt, Kettensäge voran, IN DEN HAI und sägt sich dann aus dem Hai raus.

Und welch ein Zufall. es war der Hai, der Nova gefressen hat. Fin zieht sie aus dem Hai raus und Matt kann sie wiederbeleben. Und dann die große Auflösung: Nova heißt gar nicht Nova sonder Jenny Lynn. Wer hätte das gedacht.

Wisst ihr übrigens, was das beste an SyFy-Filmen ist? Die Filme haben einen eigenen Themesong. Hier läuft er im Abspann und ist genau so scheiße, wie der von Piranhaconda. Allerdings kürzer, denn nach ungefähr dreißig Sekunden ist der Abspann schon vorbei. Da sieht man mal wieder, was die Produktionsfirmen von ihren Mitarbeitern halten.

Immerhin haben wir gelernt, dass es nicht immer nur Frösche regnet.

 

(Hier geht es übrigens zum Grundkurs über ungewöhnliche Wetterphänomene)