Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Die 5 Besten … Filme aus den 70ern

Goranas kleine Reihe innerhalb der 5 Besten am Donnerstag geht weiter. Heute geht es in die 70er Jahre. Die große Zeit der politischen Thriller und Sexkomödien. Spaß und Spannung waren also garantiert. Also hier

Die 5 besten Schrottfilme aus den 70ern

Bevor es losgeht möchte ich zumindest mal kurz den aus irgendeinem Grund beliebten Film „The Marathon Man“ aus dem Jahr 1976 mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle erwähnen. Dieser Film ist so eine Art Blaupause dafür, warum ich grundsätzlich oft ein Problem damit habe, Filme aus diesem Jahrzehnt ernst zu nehmen. Schließlich bietet der Film Autorennen mit angezogener Handbremse, eine Zahnarztszene, die angeblich damals schockierend gewesen sein soll, was ich aber irgendwie anzweifle und ACHTUNG SPOILER einen Antagonisten, der sich am Ende selbst erlegt, als er völlig dämlich eine Treppe herunterfällt und sich selbst mit einem Messer, das er in seinem Ärmel versteckt hat, absticht. Reichlich bescheuert also, der Streifen. Aber nicht wirklich Schrott, deshalb passt er nicht in die Auflistung.

5 Empire Of The Ants – In der Gewalt der Riesenameisen (1977)

Joan Collins und ihr Hobbyfriseur kämpfen gegen Riesenameisen. Spektakuläre Effekte und aufregende Action sucht man besser woanders. Aber trotzdem ein großer Spaß.

4 Graf Dracula in Oberbayern (1979)

Der Titel spricht für sich, denke ich.

3 StarCrash – Sterne im Duell (1978)

Der ultimative „Star Wars“-Rip Off mit David Hasselhoff und einem Hauptdarsteller, der die gleiche Frisur wie er hat. Dazu Effekte, die die Augsburger Puppenkiste neidisch machen würde und eine Story, die … kann mich nicht erinnern. Irgendwas mit einer DOOM MACHINE. Das muss ja wohl reichen.

2 Damnation Alley – Straße der Verdammnis (1977)

Das originale A-Team unter Führung von George Peppard himself sucht ein viertes Mitglied und verschleißt dabei einen Haufen Nebendarsteller in einer postapokalyptischen Welt voller schlecht in den Film editierter Riesenskorpione, tödlicher Kakerlaken und Sandstürmen aus Pappe.

1 The Dragon Lives Again (1977)

Bruce Lee ist tot und muss in der Hölle oder dem Fegefeuer oder was weiß ich wo gegen das Who-is-Who der Filmwelt in Form von James Bond, Emmanuelle und Clint Eastwood kämpfen. Bruceploitation at its craziest.

HONORABLE MENTIONS:

Roller Boogie, Mosquito der Schänder, Alien Zone

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Mein Weihnachtswunschzettel

Weihnachten steht unmittelbar bevor. Fürchterlich, ich weiß. Aber was will man machen. Ein mal im Jahr kommt eben die Zeit der Familienstreiterei und erhöhten Selbstmordrate.

Aber es hat auch was Gutes. Man kann zu Hause rumlungern und sich vom Fernseher berieseln lassen, bis die Birne völlig weich wird. Und man kann auf tolle Geschenke hoffen, die man dann nach den Feiertagen, völlig gestresst und genervt, in der Fußgängerzone seiner Wahl umtauschen kann.

Allerdings gibt es auch ein paar Geschenke, die man nicht umtauschen würde, weil man sie schon immer haben wollte, aber niemand je daran gedacht hat, sich die Mühe zu machen mal wirklich danach zu suchen und dann doch wieder nur ein paar Socken geschenkt hat, weil es eben viel einfacher war und man ja auch gerne die doofen Gesichter der Blagen anguckt, wenn man ihnen Klamotten schenkt, von denen man weiß, dass diese ihnen scheißegal sind. (Der Preis für den längsten Satz in einem Wunschzettel dürfte damit vergeben sein)

Hier jedenfalls mein Wunschzettel. Falls ihr etwas davon findet und es mir schenken wollt, lasst euch nicht davon abhalten. Ich werde auch nichts davon umtauschen. Versprochen.

1. Mogwai

Ich bin kein großer Haustierfreund. Nicht, weil ich Tiere nicht mag, sondern weil es eben mit Arbeit verbunden ist, sich um diese zu kümmern, und ich weiß, dass ich da auf Dauer keinen Bock drauf habe. Aber es gibt da ein Wesen, bei dem ich weiß, dass ich mich an die Pflegeregeln halten würde, da ich sie auch (meistens) für mich selber anwende. Nicht nach Mitternacht füttern (okay, ich geb zu, ich halte mich nicht immer an diese Regel). Nicht dem Sonnenlicht aussetzen (Ich bin eher nachtaktiv). Nicht nass werden (naja, hin und wieder duschen muss halt sein, sonst will ja niemand mit einem rumhängen und man kann keinem seine coolen Weihnachstgeschenke unter die Nase reiben).
Außerdem: wenn schon ein Haustier, dann ein cooles, ausgefallenes. Ne Katze hat ja mittlerweile eh jeder.

2. Truhe aus intelligentem Birnbaumholz

Bei mir in der Bude herrscht ständig akuter Platzmangel. Was wäre da also besser geeignet, um dieses Problem zu lösen, als eine bodenlose Truhe, die einem zusätzlich auch noch überall hin folgt? Kann zwar auch irgendwann nerven, aber dann lass ich sie einfach mit dem Mogwai spielen, um sie abzulenken, wenn ich mich mal heimlich verpissen will. Das wird schon laufen.

3. Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“ (optional inklusive Handtuch)

Wenn ich schon ein mir folgendes Gepäckstück habe, wäre es natürlich auch nicht verkehrt, neue Reisemöglichkeiten zu erforschen. Der Reiseführer bietet da eine Hülle an Möglichkeiten. Wenn ein Handtuch dabei ist, wage ich mich vielleicht auch auf Traal und stelle mich dem gefräßigen Plapperkäfer. Was kann schon schief gehen, wenn man weiß, wo sein Handtuch ist?

4. Millenium Falke

Irgendwie muss ich ja auch nach Traal kommen. Aber wenn man schon den besten Reiseführer, das beste Haustier und den besten Gepäckträger des Universums sein eigen nennt, dann reist man selbstverständlich mit Stil durchs All. Ich würde mich in den billigsten Space-Kneipen besaufen. Würde mit Eccentrica Gallumbits einen Abend verbringen. Oder Wowbagger den Unendlich Verlängerten suchen, um zur Abwechslung mal ihn ein dummes Arschloch zu nennen. Vielleicht hol ich mir auch einen Wookie ins Schiff und höre während dem Flug den tiefgründigen Gesprächen zu, die er mit dem Mogwai führt.

5. Flux-Kompensator

Den baue ich in den Millenium Falken ein und dann steht mir wirklich alles offen. Ich könnte mir Woodstock angucken. Ich könnte am 21. Juli 1969 auf dem Mond rumlungern und abwarten, ob wirklich jemand auftaucht, oder nicht doch alles von Stanley Kubrick inszeniert war. Aber selbstverständlich würde ich nichts an der Vergangenheit ändern, denn ich weiß ja, wie wichtig es ist, vierdimensional zu denken.

Falls ihr mir was davon schenken wollt, meine Adresse steht im Impressum.

Wenn ihr wollt, postet doch auch nen Wunschzettel auf eurem Blog. Wer weiß, vielleicht werden unsere Wünsche ja doch wahr.

Media Monday #181

Kein Wochenstart ist so schön, wie der einer Urlaubswoche. Urlaub vom Media Monday nehme ich aber (noch) nicht.

 

1. Dank stressiger Vorweihnachtszeit bin ich noch gar nicht dazu gekommen, ____ . Ha, Vorweihnachtsstress. Gibts bei mir nicht. Nix mit am Hut, muss keinen beschenken und kann mir einfach die Ruhe antun. So muss Weihnachten sein.

2. Die Serie Supernatural begeistert mich ja schon grundsätzlich, allerdings bin ich nach wie vor der Meinung, dass man besser nach Staffel 5 Schluss gemacht hätte, wie ursprünglich geplant, denn da war die Geschichte einfach erzählt. Man merkt, wie man sich mittlerweile doch sehr stark im Kreis dreht und die Ideen ausgehen. Ich hoffe inständig, dass nach der nächsten Staffel Ende ist und man das ganze noch zu einem gescheiten Abschluss führt, bevor es nur noch nervt.

3. Die „neue“ Star Wars Trilogie (also Episode I – III) hat dramaturgisch völlig versagt, denn dadurch, dass man wusste, worauf das alles hinausläuft, kam nie wirklich Spannung auf. Ist eben ein häufiges Probelm bei Prequels. ich stehe zwar den neuen Filmen auch eher skeptisch gegenüber, aber zumindest habe  sie den Vorteil, dass man nicht weiß, was da passieren wird.

4. In neueren Filmen fehlt mir nur allzu oft, dass die Macher sich wirklich darauf konzentrieren, eine Geschichte zu erzählen (ob gut oder schlecht ist da erst mal nebensächlich), anstatt sich auf der vorhandenen Technik auszuruhen. Das fing mit dem 3D-Hype an, der plötzlich auf jeden Film geklatscht wurde, egal ob das denn Sinn machte, oder nicht, und führte dann unweigerlich zum CGI-Overkill. Hoffe bei beidem, dass es nur eine Randerscheinung ist, die sich schnell wieder abnutzt.

5. Megan Fox (na kommt, das habt ihr doch erwartet) konnte mich mit ihrer/seiner Darstellung als jeder Charakter, den sie jemals „gespielt“ hat überhaupt nicht überzeugen, da es Megan Fox ist. Sorry, ein konkreteres Beispiel viel mir gerade nicht ein. Außerdem lasse ich bekanntlich keine Chance aus, um über Fox herzuziehen.

6. Zuletzt habe ich das Blog ____ für mich entdeckt, das ____ . In letzter Zeit nix neues an der Blogfront.

7. Zuletzt gesehen habe ich True Romance und das war gute Unterhaltung, weil man den Tarantino-Stil in jeder Szene gemerkt hat, und Tony Scott dem ganzen aber noch mal nen eigenen Stempel aufgedrückt hat. Irgendwie hat das einfach gut zusammengepasst.

Nutzloses Filmwissen #14

Letzte Woche kam der „Star Wars Episode VII“ Teaser raus und alle waren aus dem Häuschen, weil … ich weiß es gar nicht so genau. Ich fand den ziemlich nichtssagend.

Wie dem auch sei. Wo Star Wars gerade wieder angesagt ist, gibt es hier ein paar unnütze Filmfakten zur Weltraum-Saga.

George Lucas führte bekanntlich Regie beim ersten Teil der Reihe. Wie gut er seine Arbeit dabei gemacht hat, bleibt fraglich. Schließlich waren seine einzigen Anweisungen an die Darsteller entweder ‚faster‘ oder ‚more intense‘. Als während der Dreharbeiten kurzzeitig seine Stimme versagte, gab ihm die Crew eine Tafel, auf der nur diese Anweisungen standen.

In „Das Imperium schlägt zurück“ mussten sich die Darsteller dann mit einem anderen Regisseur auseinandersetzen. Darunter hatte wohl Mark Hamill am meisten zu leiden. Nicht nur, dass er sich 16 Mal den Kopf an Yodas Hütte stoßen musste, bis Regisseur Irvin Kershner zufrieden war, ließ dieser ihn auch noch mehrmals durch einen echten Schneesturm in Norwegen latschen, während er in der Hotellobby stand und das ganze filmte.

Vielleicht war Lucas aber beim Erstling auch einfach unmotiviert, weil er dachte, dass der Film ein Flop wird. Da war er nebenbei nicht der Einzige. Als er den Film vor der Premiere einigen befreundeten Regisseuren zeigte, war nur Steven Spielberg der Meinung, dass das Teil ein Erfolg wird. Anstatt zur Premiere zu gehen, flog George dann lieber mit Steven in den Urlaub, wo sie die Idee zu Indiana Jones entwickelten. Natalie Portman verpasste übrigens die Premiere zu Episode 1, weil sie für ihre Highschool-Abschlussprüfung lernen musste.

Einen Teil zum Erfolg vom ersten „Star Wars“ trug wohl 20th Century Fox selbst bei. Da viele Kinos den Film nicht ins Programm aufnehmen wollten, drohte Fox damit, den vermeintlichen Blockbuster „Jenseits von Mitternacht“ nicht an die Kinos zu liefern, die „Krieg der Sterne“ nicht zeigen. Wir wissen alle, welcher Film letztlich der größere Erfolg war. Um ehrlich zu sein, habe ich von dem anderen Streifen nie was gehört.

Anders, als es die Meisten wohl vermuten, änderte George Lucas den Titel der Filme zu den Episoden IV, V und VI nicht mit dem Gedanken an die Prequels, sondern als Hommage an 40er-Jahre-Serien wie Flash Gordon, die diese Schriftzüge enthielten. Die Idee zu den Episoden I, II und III kamen ihm erst später.

Bei Episode I zeigten sich die Fans von der spendablen Seite. Als der erste Trailer in den Kinos lief, zahlten die Fans den Vollpreis für einen Film, nur um dann nach dem Star Wars Trailer direkt wieder nach Hause zu gehen. Ich halte es zwar für völlig behämmert, aber wer’s sich leisten kann…

Einen Vorteil hatten dabei einige kanadische Fans, denn ein Kino in Kanada zeigte den Trailer einen Tag früher. Dafür durfte das Kino dann aber den Film nicht zeigen. Hat sich wohl eher nicht gelohnt, die Aktion.

Wie wir alle wissen, ist die neue Trilogie nicht viel mehr, als eine Aneinanderreihung von Special Effects. Und tatsächlich gibt es in Episode I nur eine Einstellung, in der kein visueller Effekt eingebaut wurde. Nämlich, als Gas aus einem Schacht strömt. Das konnte man scheinbar noch auf altmodische Weise umsetzen. Das zeiht sich dann auch weiter durch die neue Trilogie. in Episode III sind beispielsweise ALLE Klonkrieger CGI.

Der Rest ist aber noch viel schlimmer, als man vielleicht annehmen würde. Anstatt beispielsweise Dialogszenen so lange zu drehen, bis es eben passt, wie man das ja nun mal eigentlich macht, entschied man sich bei Star Wars für eine andere Herangehensweise. Beispiel gefällig? Okay: Während einem Dialog zwischen Natalie Portman und Jake Lloyd war Lloyds bester Take der Erste, während Portman beim Siebten am besten war. Also Schnitt man einfach Take 1 und 7 zusammen. Allerdings stimmten dann wiederum die Reaktionen des Ansprechpartners nicht ganz. Also baute man auch noch einige Reaktionen von Take 15 ein und ließ eine weitere Reaktion rückwärts laufen, weil es besser passte. Dabei stellte man aber fest, dass sich Rauch im Hintergrund rückwärts bewegt, also editierte man auch diesen wieder andersrum, damit sich eine flüssig laufende Szene ergibt. Genial, oder? Man hätte natürlich auch einfach die Szene ein Mal gescheit drehen können, aber das wäre wohl zu einfach gewesen.

Ach so, das Wichtigste hätte ich fast vergessen: HAN SHOT FIRST

Treffer, versenkt! – Filme für den Meeresgrund – Auswertung

„Luca Brasi sleeps with the fishes“ – The Godfather, 1972

Und auch einige Filme würden wir gerne bei den Fischen sehen. Hier also die Auswertung für die Filme für den Meeresgrund:

Neben mir haben noch 10 weitere Blogger teilgenommen. Danke erst mal dafür.

Insgesamt wurden 101 Filme genannt. Schöne Zahl. Die macht aber auch direkt klar, dass es nur wenige Mehrfachnennungen gab. Trotzdem haben wir einen Sieger (oder Verlierer; Ansichtssache). Dazu aber gleich mehr.

Erst mal ein paar Zahlen:

Insgesamt finden sich 31 Fortsetzungen in der Liste, was wohl bedeutet, dass die Erwartungshaltung zu Fortsetzungen eher gering ist. Durchaus nachvollziehbar, schließlich wird das Original selten erreicht.

Humor spaltet die Gemüter, denn es wurden insgesamt 16 Komödien versenkt. Hier habe ich auch die Animationsfilme mit reingenommen, denn das sind ja eigentlich auch immer Komödien.

Genau so viele Nennungen haben wir bei den Science-Fiction-Filmen. Naja, ich habe Indiana Jones 4 dazu gezählt. Also für mich ist das ein Science-Fiction-Film.

Knapp hinter diesen beiden Genres kommen dann die Horrorfilme mit 13 Erwähnungen. Horrorfilme sind zwar beliebt, aber ich glaube, große Erwartungen hat man da selten. Ist ja fast alles nur der gleiche Einheitsbrei, den man da vorgesetzt kriegt.

Diverse Superhelden und Comics haben 12 Vertreter im Ozean. Beide Batman-Abschluss-Teile wurden genannt.

6 deutsche Produktionen haben es in die Liste geschafft. 4 davon mit entweder Schweiger oder Schweighöfer Beteiligung.

Bei den Darstellern dürfte Tom Cruise mit 3 Versenkungen die Führung inne haben. Cruise ist eben nicht jedermanns Sache.

Bei den Regisseuren hingegen liegt, wenig überraschend, M. Night Shyamalan vorne, mit ebenfalls 3 Strikes. Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass er immer wieder versucht, seine Filme mit einem Twist zu beenden, was aber eben schon lange nicht mehr so gut funktioniert, wie es bei seinen ersten Werken der Fall war.

Roland Emmerich hat 2 Nennungen abgestaubt. Beide für Godzilla. Keine Überraschung hier.

Überraschender ist da schon, dass Christopher Nolan, der ja bei vielen hoch im Kurs steht, ebenfalls 2 mal vertreten ist. Und nicht nur mit dem Abschluss seiner Batman-Trilogie, die ja die Filmgemeinde spaltet.

Außerdem wurden auch Quentin Tarantino, die Coens und Stanley Kubrick jeweils 1 mal genannt, obwohl die ja irgendwie Kult sind.

Die Fluch der Karibik Reihe brachte es auf 3 Erwähnungen. Interessant ist, dass Teil 4 nicht gennant wurde. Da hat wohl niemand mehr was Gescheites erwartet.

Star Wars und Star Trek sind ebenfalls je 2 mal vertreten. Star Wars dabei natürlich nur mit der neuen Trilogie.

Harry Potter hat es auch 2 mal in die Liste geschafft, genau so wie Indianan Jones, bei dem schockierenderweise sogar der erste Teil genannt wurde.

Beide Halloween-Remakes sind am Start und auch Mittelerde ist 2 mal dabei. Jeweils mit einem Herr Der Ringe und einem Hobbit.

So, nun aber zu den absoluten Seegurken.

Die meisten Filme wurden – wie bereits erwähnt – nur 1 mal genannt, und ich spare mir hier jetzt eine Auflistung.

Jeweils 2 Stimmen bekamen:

Sherlock Holmes mit Robert Downey jr.
300
Fluch der Karibik 3
Godzilla von Emmerich
Man Of Steel
Snowwhite & The Huntsman
Sucker Punch

Der Sieger mit 3 Stimmen ist allerdings:

MATRIX REVOLUTIONS

Neo darf also tauchen gehen.

Vielen Dank noch mal an alle, die mitgemacht haben und hütet euch vor zu tiefen Gewässern. Wer weiß, was für Filmschrott bereits da rum schwimmt.

Filme für den Meeresgrund

„Under the sea / Under the sea / Darlin‘, it’s better / Down where it’s wetter / Take it from me“ – The Little Mermaid, 1989

 

Vor gar nicht all zu langer Zeit, habe ich hier die Filme aufgelistet, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Auf einer einsamen Insel kann es teilweise sicher sehr langweilig zugehen, und da bieten Filme natürlich gute Unterhaltung. Aber es gibt auch so Streifen, bei denen ich nicht lange überlegen, und diese direkt wieder in den Ozean werfen würde, wenn sie angeschwemmt würden.

Hier also meine Filme, die in den tiefsten Tiefen der Weltmeere besser aufgehoben wären, als auf dem Festland.

Kurze Anmerkung: Es geht hier nicht um Filme, bei denen mir von vornherein klar war, dass sie der letzte Dreck sind, sondern solche, bei denen eine gewisse Erwartungshaltung vorhanden war, die dann bitter enttäuscht wurde.

1. Matrix Revolutions

Ja, ich weiß. Schon Teil 2 wirkte wie ein grober Programmierfehler, aber trotzdem blieb die Hoffnung bestehen, dass man das Ganze noch irgendwie zu nem runden Abschluss bringt. Aber was man dann geboten bekam, war stupides Rumgeballer in einer dunklen Höhle, und sonst eigentlich nix. Vom Ende selbst will ich gar nicht erst anfangen. Warum führt man erst Krieg, wenn man am Ende mit einem einfachen »Ey, kommt. Lasst uns doch Freunde sein.« alles innerhalb von ein paar Sekunden regeln kann?

2. Jurassic Park 3

Auch hier war die erste Fortsetzung natürlich schon nicht mehr das Gelbe vom Brontosaurusei, aber was man mit Teil 3 verbrochen hat, strotzt wirklich jeder Beschreibung. Handys in Dinoscheiße und Grants Raptorenflöte braucht doch wirklich kein Mensch. Und warum musste man eigentlich den T-Rex als große Bedrohung ablösen?

3. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Über Sinn und Unsinn der ganzen Neuauflagen der 80er-Jahre-Filme braucht man wohl nicht zu diskutieren. Das kann gut gehen, oder man versaut es einfach komplett. Dieser Film ist ein hervorragendes Beispiel für die zweite Variante. Fängt gut an, mit einem coolen Indy, der sich schön selbst auf die Schippe nimmt. Aber dann bombt man den Kühlschrank weg und alles geht rapide den Bach runter. Was folgt sind Tarzanlianeschwingeinlagen, Degenkämpfe auf fahrenden Jeeps, Killerameisen, und, zum Schluss, dann auch noch Aliens. Ich halte ja die alte Trilogie immer noch für eine der besten – wenn nicht sogar die beste – Filmtrilogie ever, aber hier mit hat man Indys Reputation ganz schön in den Dreck gezogen.

4. Königreich der Himmel

Im Fahrwasser der Herr der Ringe Filme, hatte ich einfach Bock auf Filme mit coolen Massenschlachten. Im Endeeffekt zog sich der Streifen aber ewig hin und die Actionszenen wirkten alle aus anderen Filmen zusammengeklaut.

5. King Kong

Die Neuverfilmung mit Jack Black, der hier durchaus beweist, dass er mehr kann, als nur sich selbst zu spielen. Mehr hatte der Film dann aber auch nicht zu bieten. Irgendwie hat mich das alles einfach nicht gepackt. Wieder mal viel zu lang und einfach langweilig.

6. Abgedreht

Noch mal Jack Black. Habe mir hier einige schöne Hommagen an alte Filmklassiker erwartet, aber letztlich gab es nur vier oder fünf davon, die mal eben innerhalb von ein paar Minuten durchgeballert wurden. Und sonst? Nichts wirklich interessantes und vor allem nichts weiter lustiges. Da war viel mehr drin.

7. In 80 Tagen um die Welt

Klar, der Film ist schon über 50 Jahre alt, aber das heißt noch lange nichts. Alleine David Niven war eigentlich immer für einen unterhaltsamen Film gut. Das hier war aber einfach nur laaaaaaaaang. Ich frage mich ja sowieso, warum sich noch niemand an eine Neuauflage des Stoffes gewagt hat. Und ich meine nicht Jackie Chan. Da müsste doch wirklich was Gutes machbar sein.

8. Star Wars Episode II

Stellvertretend für die komplette neue Trilogie, die einfach überflüssiger Schwachsinn war. Man hatte einfach das Gefühl, dass es hier nur darum geht, möglichst geile Effekte auf den Bildschirm zu zaubern. Dieser hier war das Lowlight von dem Quark.

9. Die glorreichen Sieben

Ich bin sowieso kein Western-Fan, aber wenn ein Film gut gemacht ist, ist er eben gut gemacht. Dieser hier wurde immer ziemlich gelobt und ich habe ihn erst vor ein paar Jahren erstmals gesehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass er einfach schlecht gealtert ist, aber ich fand ihn einfach völlig lahm.

10. Harry Potter und der Halbblutprinz

Für mich das zweitbeste Buch der Reihe, aber der Film der mit Abstand schlechteste. Der Fokus lag hier viel zu wenig auf der Vergangenheit von Voldemort, und statt dessen Geschichte gescheit zu erzählen, hat man hier eine grottenschlechte Komödie fabriziert, die einfach Kacke war.

Soweit mal zehn Filme von mir, die eine herbe Enttäuschung waren. Wer will, kann gerne auch mal seine Kandidaten in seinem Blog posten und dann hier verlinken. Würde mich durchaus interessieren, welche Streifen euch so enttäuscht haben, über die Jahre.