Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Mal aktuell: Prison Break Season 05 Episode 05

Mal schauen, ob sich meine Befürchtung bewahrheitet, dass ab hier alles komplett in Schwachsinn abdriftet.

Contingency

T-Bag übermittelt die unfassbar überraschende Nachricht an Sara, dass ihr Mann das pure Böse ist und die macht sich panisch auf, um ihren Sohn zu schützen. Ich sage nebenbei mal schnell voraus, dass ihr Mann absolut nicht böse ist und noch nebenbeier, dass Kellerman noch lebt. Ihr könnt mir hinterher euer Lob für meine unglaubliche Durchsicht zukommen lassen.

Michael und Co. fliehen durch den Jemen und sind die meistgesuchten Verbrecher im Land. Was macht man also? Genau. Man versteckt sich in einem Lagerhaus. Da will Link dann mal ein paar Antworten und ich kann nur sagen … mir ist es eigentlich jetzt schon egal, was für einen megaverschwörerischen Quark Scofield von sich geben wird. Ich machs kurz: Er musste seinen Tod vortäuschen, um undercover für Poseidon arbeiten zu können, damit alle anderen frei bleiben dürfen. Wow. Habe noch nie sowas einfallsreiches gehört. Tolle Arbeit. Bleh.

C-Note und Sheba kloppen ein paar Terrosristen um und retten einen Piloten, der sie aus dem Land fliegen soll. Es dudelt also alles einfach so weiter dahin. Während die am Flughafen rumhängen, will Michael den Bahnhof besichtigen und mit dem Zug nach Hause fahren. Scheinbar hat er alles durchdacht. Auch, dass da ungefähr achtmilliarden Terroristen rumstehen. Aber immerhin hat er die perfekte Tarnung: Einen Sack Mehl, den er sich vors Gesicht hält. Ich weiß nicht, irgendwie waren seine Pläne früher einen Tacken besser.

Nach Schlägerei und kurzer Flucht hat sich das mit dem Zug natürlich schnell erledigt. Also fährt man mit dem Auto weiter. Link ist nicht begeistert, denn er schlägt seit zwei Stunden vor, doch mal zum Flughafen zu gehen. Eigentlich ist auch jeder seiner Meinung, aber trotzdem macht man genau alles andere. Äußerst intelligente Leute unterwegs hier. Das Auto wird weggerammt und die Flucht geht in der Kanalisation weiter.

Sara hat derweil übrigens mit ihrem Mann geredet und ihm nix geglaubt. Aber dann hat sie recherchiert und glaubt ihm doch. Und bei den Bullen identifizieren sie den Schützen aus Folge 1. Nach der Aussprache ist damit meine erste These schon mal eingetreten: Saras Mann ist nicht böse. Aber hier kommt die nächste Theorie: Am Ende wird sich herausstellen, dass er es doch ist. Ich habe einfach schon zu viel von dieser Serie in der Vergangenheit gesehen, um das nicht vorhersagen zu können.

Der Koreaner stellt sich als Queen-singender MacGyver heraus, der mit einer Attrappe die Verfolger abfackelt. Dann wird Sid erschossen. Ich bin ehrlich: Das würde mich mehr tangieren, wenn ich nicht jetzt gerade erst seinen Namen erfahren hätte. Und dann wiederholt man natürlich die Szene aus Staffel 1, wo das Flugzeug abhebt, gerade als die Flüchtigen ankommen. So nen Cliffhanger kann man ja ruhig immer wiederholen. Bleibt ja immer spannend, nicht wahr? Nicht wahr!!! Nein …

Es geht abwärts. Nicht nur, dass es vorhersehbar ohne Ende ist, man wiederholt auch noch einfach den ganzen alten Quark eins zu eins.

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