Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Sex

Pubertätsstudien auf Wurstbasis

Hach ja, die 80er. Ein Traum für jeden Filmfan, der auch nur ansatzweise Geschmack hat. Und gleichzeitig natürlich das Grauen für jeden Filmfan, der auch nur ansatzweise Geschmack hat. Worum es heute geht sollte klar sein. Wir graben eine gute, alte Sexkomödie aus, die in den 80ern ein echter Knaller war. Und das kann eigentlich nur bedeuten, dass man heute von der Sichtung direkt Gehirnblutungen erleidet. Genau richtig also für einen Eintrag auf dem Filmschrottplatz.

SCREWBALLS – DAS AFFENGEILE KLASSENZIMMER – Kanada – USA – 1983 – 80 Min.

Der deutsche Untertitel macht eigentlich schon klar, was uns hier erwartet. Es ist „Breakfast Club“, nur eben in AFFENGEIL!!! Und ohne wirklich was mit „Breakfast Club“ zu tun zu haben.Nebenbei gibt es noch einige Fortsetzungen, aber keine davon hat OBERAFFENTITTENGEIL im Untertitel, was nur bedeuten kann, dass sie absolut nicht der Rede wert sind.

Waren riesige Würste zwischen zwei Mädchen in den 80ern wirklich lustig? Wenn ja, muss ich dieses Jahrzehnt doch mal so richtig in Frage stellen. Waren Gummipuppen an Fahnenmasten in den 80ern wirklich lustig? Und was ist eigentlich so unterhaltsam an Jojos? Die 80er waren eine wirklich eigenartige Zeit.

Unser Protagonist – oder der Typ, den ich dafür halte – verkleidet sich als Schularzt, damit er den Brusttest bei den Mädels durchführen kann. Also ich bin ja kein Experte, aber was zur Hölle gibt es da überhaupt zu testen? Die Sexualität in den 80ern war ziemlich undurchsichtig.

Die Französischlehrerin ist wirklich das absolute Grauen in allen Belangen. Wieso kriegt die bitte einen Orgasmus, nur weil sie der Klasse zwei Wörter Französisch beibringt? Ich verstehe diesen Film nicht im Geringsten. Nicht, dass das groß was aussagen würde, denn letztlich sind es nur sinnlos aneinandergereihte Szenen, die sich darum drehen, ein paar Schüler zum Nachsitzen zu bringen, damit der „Plot“ – und ich nutze dieses Wort mit dem größtmöglichen Abstand von seiner eigentlichen Bedeutung – beginnen kann.

Und der sieht so aus: Rick, Brent van Dusen III (immerhin bei diesem Namen haben die Writer alles gegeben), Howie, Tim und Jerkovich (dreimal dürft ihr raten, wofür der nachsitzen muss) schließen den Pakt, dass einer von ihnen die heiße jungfräuliche Purity flachlegt. Fertig. Ich habe tatsächlich noch weniger erwartet. Purity wird nebenbei von niemand geringerer als Linda Speciale verkörpert. Berühmt für genau drei Rollen in ihrer 25-jährigen Karriere (wenn man das so nennen kann). Neben diesem Streifen hatte sie noch eine Rolle als Nutte in einer Folge von „Degrassi High“ und dann kam sie nach 20-jähriger Pause zurück aus dem Ruhestand um die heiße Nachbarin im Piloten von „Breaking Bad“ zu spielen. Wenn das mal nicht eine steile Karriere ist, weiß ich es auch nicht. Aber mit so einem Namen muss man seine Zeit eben für spezielle Auftritte freihalten.

Und so darf jeder mal versuchen, Purity in die Kiste zu kriegen. Als erstes versucht es der 1983er Justin Long Look-A-Like (Namen kann ich mir hier auf keinen Fall merken, also müssen wir so zurecht kommen) und macht natürlich mitten in der Nacht eine Riesenrandale vor ihrem Haus, was den Vater auf den Plan ruft. Long nutzt die Chance und schleicht ins Haus, nur um sich zu verlaufen und im Bett mit Puritys Mutter zu landen. Etwas vorhersehbarer Ausgang, würde ich sagen, aber man muss schon Tribut zollen: Long kam immerhin zum Schuss, wenn auch bei der Falschen.

Wir überspringen die grauenvoll unlustige Bibliotheksszene, mit der grauenvoll unlustigen Bibliothekarin, die jeden Ton verbietet und kümmern uns lieber um die Cheerleader im Park. Nicht, weil das eine sinnvolle, wichtige oder gar lustige Szene wäre, aber es sind eben Cheerleaderinnen und somit das mit Abstand beste an diesem Film.

Der Rick Moranis für Arme in der Gruppe versucht mit Hilfe der Riesenwurst vom Anfang die komplette Cheerleadertruppe im Schwimmbad unter Hypnose zu stellen. Fragt nicht wie. Es ist unfassbar dämlich. Die Cheerleaderinnen machen den Spaß mit und kommen im Zombiemodus auf ihn zu. Und vermöbeln ihn. Leider haben sie nicht sein Gehirn gegessen, damit wir den Affen los sind.

Die 5 Vollspaten müssen am Strand den Müll aufsammeln, was zu absolut keinem Gag führt. Also widmen wir uns dem Autokino, wo gerade irgendein billiges Tittenfilmchen läuft. Unfassbar. Wer guckt sich denn so einen Dreck an? Überall wird in den Autos rumgemacht und mir erschließt sich der Sinn dieser Szene mal wieder ganz und gar nicht. Na ja, immerhin gibt es Brüste zu sehen. Mehr kann man hier wohl nicht erwarten. Und dann kloppen sich Fake Justin Long und irgendjemand, weil der mit Fakelongs Schwester ausgegangen ist, glaube ich. Wer weiß schon genau, was in diesem Film passiert …

Kommen wir zum genialsten Plan aller genialen Pläne, die jemals geschmiedet wurden. Und er stammt natürlich von Jerkovich. Seht ihr, Purity hat am Strand einen Stammplatz. Eine Stelle, an der sie jeden Tag zur gleichen Zeit in der Sonne liegt. Was macht man also, wenn man an ihre Titten will? Man lässt sich genau an der Stelle in den Sand eingraben und wartet, bis sich Purity auf einen drauf legt. Im besten Fall natürlich mit den Brüsten direkt ins Gesicht. Vorher pissen natürlich noch Hunde auf einen drauf, aber das muss man nun mal in Kauf nehmen, wenn man Tüten sehen will.

Die Schule hat jetzt einen eigenen Flugzeugrepararturshop und ich habe keine Ahnung, was das bedeutet. Reparieren die Passagierflugzeuge? Und da fragen mich die Leute, warum ich noch nie geflogen bin.

Die nächste Viertelstunde verbringen wir mit Tanzen und Stripbowling, damit man hier so wenig Story wie möglich unterbringen muss.

Der Arzt-Gag vom Anfang wird wiederholt, nur dieses Mal mit Lehrerinnenverkleidung. Ich würde den Autoren jetzt Einfallslosigkeit unterstellen, aber das wäre nicht gerecht, schließlich hatten sie zu keinem Zeitpunkt überhaupt irgendeinen Einfall und es handelt sich eindeutig um einen Fall von Einfallsvakuum von Beginn an.

Stripclubszene ohne Sinn und Verstand, aber mit dicken Möpsen. Die Jungs machen ein Foto von den dicken Melonen, neben denen gerade zufällig der Schulrektor steht. Ich frage mich, ob man wirklich einfach so im Stripclub Fotos machen darf. Muss ja der feuchte Traum der Selfie-Generation sein.

Nach ein paar schlechten Wurstgags kommt es zum absoluten Masterplan der Jungs, um endlich die Tüten von Purity zu Gesicht zu bekommen. Die Lösung für das Problem lautet: Magnetismus. Fragt mich nicht, ich weiß es auch nicht. Purity singt beim großen Basketballspiel die Hymne und ich kann nur sagen: Das ist doch eindeutig Playback. Jedenfalls haben die Jungs zuvor jede Menge Metall in das Kleid genäht und dann wird der Magnet angeworfen und saugt alles an, von der Trompete, über den Reißverschluss an der Hose des Direktors bis zum Kleid von Purity, die somit endlich oben ohne dasteht.

Was für ein versöhnlicher Abschluss. Mit so einem Happy End hätte ich nicht gerechnet. Ich gehe meinen Magneten entstauben …

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Sexuell fragwürdige Weltallabenteuer für Hühnerzüchter

„Flash! Ah Aaaaaaah! He’s A Miracle“ – Flash Gordon – 1980

Das einzige Wunder beim heutigen Film, ist die Tatsache, dass er überhaupt existiert. Ich laber nicht lange rum und präsentiere:

FLESH GORDON MEETS THE COSMIC CHEERLEADERS – Schande der Galaxis – Kanada – 1990 – 102 Min.

Schon das Intro ist einfach unfassbar großartiger Augsburger Puppenkiste-Style. Ich hoffe auf einen Cameo von Schlupp vom grünen Stern. Ich weiß gar nicht, wie ich hierüber jetzt noch was Schlechtes schreiben soll. Ich liebe das bereits alles.

Nun ja, Flash, gekleidet wie ein Zirkus-Superman-Clown, fliegt, gemeinsam mit seiner Crew von notgeilen Tussis, die sich darum streiten, wer ihm als nächste an den Steuerknüppel fassen darf, in einer phallusförmigen Rakete durchs All. Muss ich mehr sagen? Liebt ihr es nicht auch jetzt schon? Das hier kann nur absolut fantastisch werden.

Nach einer „perfekten“ Landung, bei der ein kompletter Alien-Vorort dem Erdboden gleich gemacht wurde, bekämpft Flash noch kurz ein Alien (aus Knete; ich liebe es) und dann … CUT!

Es waren alles nur Dreharbeiten zu einem Flesh Gordon Film. Wer jetzt aber denkt, dass das alles deshalb so billig war, irrt sich. Denn auch die originale Flesh Gordon Welt sieht so aus. Inklusive Knet-Aliens. Aus dieser Welt wird Flesh dann von geilen Cheerleaderinnen entführt.

Dr. Jerkoff (ja, der heißt wirklich so) kombiniert, dass die Cheerleaderinnen Flesh zu dem Planeten bringen, der plötzlich in der Nähe der Erde aufgetaucht ist. Also fliegt er, zusammen mit Dale Ardor, Fleshs Freundin, oder sowas, in einem, durch Hühnerkoitus betriebenen Raumschiff, zur Rettung.

Die Cheerleader testen Gordons Männlichkeit, weil auf ihrem Planeten alle gutbestückten Männer durch Impotenzstrahlen erledigt wurden.

Jerkoff und Dale fliegen durch einen Arschteroidengürtel. Dale verstopft die gasabsondernden Felsen mit Stöpseln und das Raumschiff kommt so gerade davon.

Irgendein Henker muss sich damit rumschlagen, dass eine fette Prinzessin sich über sein sexuelles Versagen aufregt. Meine Fresse, ist das alles schlecht.

Bator, der verrückte Professor, zeigt dem Henker ein Video von Flesh, um den gerade die nackten Cheerleaderinnen rumtanzen. Bator schlägt vor, Gordons Potenz auf den Henker zu übertragen, damit der der letzte Stecher im Universum ist. Geiler Plan.

Jerkoff und Dale müssen auf einem Planeten notlanden, und landen in einer Schule, wo Jerkoff auf der Mädchentoilette vor die Fresse kriegt. Irgendein Typ mit 42 Augen schickt die beiden dann zu Flesh und den Chearleederinnen. Dale ist eifersüchtig und wird eingefroren, als der Henker angreift.

Flesh macht sich natürlich auf, seine eifersüchtige, entführte Freundin zu retten. Da aber auch die Hühner von den Impotenzstrahlen beeinflusst wurden, fliegt das Schiff nicht. Also muss Flesh die Hühner ran nehmen. Oh man …

Flesh und Jerkoff landen auf einem Planeten, wo alle Hügel Nippel haben, und werden von einem Penis mit Beinen (nein, liebe Frauen, ich meine nicht einfach einen „Mann“) angegriffen. Also fliehen sie in eine Vaginahöhle, in die der Penis dann ejakuliert und die Helden tief unter die Erde spült.

Der verrückte Professor hat erfolgreich einer Frau eine Bockwurst angenäht. Ich … weiß nicht, was ich dazu sagen sollen.

Die Cheerleaderinnen rutschen auch die Höhle runter.

Dale kommt in den Persönlichkeitsumwandler und kriegt die Persönlichkeit von der Mutter des Henkers verpasst. Ödipus und so. Ihr wisst schon.

Flesh und Jerkoff landen in einem Café, in dem man die Muttermilch direkt aus der Quelle trinken kann. Ihr versteht schon.

Flesh, Jerkoff und Robunda Hooters treffen in den Höhlen auf Kackmenschen. Also wandelnde Scheißhaufen, mit denen sie dann Party machen.

Dale wird von einer Alienzunge … äh, befriedigt?

Flesh, Jerkoff und Hooters haben ausgefeiert und reisen jetzt zum Eisplaneten, wo der Henker, Bator und Prinzesin Frigida immer noch an Dale rumwurschteln.

Flesh und Co.landen in der Henker-Folterkammer und Flesh wird direkt auf den Tisch gelegt, damit sein Pimmel dem Henker transplantiert werden kann. Alter, ist das alles dämlich.

Die notgeilen Cheerleaderinnen kommen vorbei und Bator fällt in ein Loch. Flesh rettet Dale und die Flucht beginnt. Aus irgendeinem Grund muss Flesh dann die fette Prinzessin knallen, um ein Held zu werden. Ich war wohl kurz abwesend, denn ich weiß absolut nicht, warum. Naja, was solls.

Die beglückte Prinzessin erzählt Flesh dann, dass die Impotenzstrahlen in irgendeiner Box versteckt sind, oder so. Ich hab den Faden komplett verloren.

Endkampf-Time mit Cheerleaderinnen gegen Sex-Sklaven, Cyborgs gegen Footballspieler, Henker gegen Sex-Held. Hier ist einfach alles vertreten. Weil wir das noch nicht hatten, endet das ganze in einer Tortenschlacht.

Flesh und der Henker, der jetzt Cyborg-mäßig unterwegs ist, fallen in ein Loch und kämpfen, an einem Spinnennetz hängend, weiter. Der Henker sieht wie der sichere Sieger aus, doch eine Spinnentussi kommt vorbei und macht ihn platt. Flesh schwingt sich an einem Spinnenfaden zurück nach oben und man kann mit Hilfe eines Mega-Kondoms die Impotenzstrahlenkanone unschädlich machen.

Die Penisrakete fliegt von dannen und unsere Helden brechen zu weiteren Abenteuern auf, denen wir glücklicherweise nicht beiwohnen werden.

Ja, meine Herren, das war ja mal wieder unfassbar … äh … unglaublich … äh … einfach unglaublich. Punkt. Aber immerhin haben wir gelernt, dass man impotente Hühner ganz leicht wieder auf Touren bringen kann.

Suchanfragen optimiert

Ein wichtiger Bestandteil, wenn man einen Blog hat, ist es natürlich, den Leuten das zu bieten, was sie wollen. Immer wieder suchen Leute nach den eigenartigsten Dingen. Damit sie wenigstens etwas zu lesen haben, wenn sie sich hier her verirren, gebe ich ihnen genau das, wonach sie suchen.

Richtig Rasieren – Ich habe zwar keine Ahnung, aber zumindest ein paar Ideen.
Die effektivste Vorgehensweise, alle Haare loszuwerden, ist die Zupfmethode. Am besten durchführbar mit eine Pinzette.
Alternativ geht natürlich auch Wachs. Hierzu eine Kerze anzünden und das Wachs so lange ins Gesicht tropfen lassen, bis der komplette Bart bedeckt ist. Dann mit einem Ruck das komplette, mittlerweile getrocknete Wachs abziehen und man ist nicht nur glattrasiert, sondern hat gleichzeitig eine tolle Maske fürs nächste Halloween gebastelt.
Klappt natürlich auch in anderen Körperregionen. Dabei entstehen dann wunderschöne Skulpturen, die hervorragend auf jeden Kaminsims passen.

Richtig geile Filme – Bin mir zwar nicht sicher, wieso man die auf einer Seite namens Filmschrott sucht, aber ich helfe natürlich gerne. Hier gibts welche.

Katherine Heigl Pornos – Warum nicht? Sex Sells. Here we go! Heidi-Kathrina (gespielt von Katherine Heigl) steht in ihrem Schlafzimmer. Auf ihrem Bett sitzt ihr aktueller Freund, mit dem sie nach einigem Hin und Her endlich zusammen ist. In der Hose des Freundes tut sich schon so einiges, denn Heidi tanzt für ihn. Langsam entkleidet sie sich. Sie steht nur noch in ihrer Unterwäsche da. Die Kamera schwenkt herum auf ihren Rücken, als sie ihren BH öffnet. Langsam geht sie auf ihren Freund zu und streichelt ihm durch die Haare. Der Freund fasst ihr an die Hüften. Er streichelt sie sanft. Heidi genießt die Berührungen. Der Freund streift ihr Höschen nach unten und küsst ihren Bauch. Er lehnt sich zurück, legt sich auf das Bett und zieht Heidi an den Händen zu sich. Heidi … rutscht aus und trifft mit ihrem Knie sein pulsierendes Glied. Ein Knacken und der Blick auf seinem Gesicht zeugen von einem schmerzhaften Bruch.
Die folgende Krankenwagenfahrt könnte erotischer kaum sein, denn es fahren zwei nuttige Krankenschwestern mit, die den Bruch behandeln. Heidi ist untröstlich über die Verletzung ihres Freundes, aber die Eifersucht ist stärker und sie beginnt, mit den Krankenschwestern zu kämpfen. Durch das entstandene Chaos kommt der Krankenwagen von der Straße ab, fährt eine Böschung runter und landet in einem matschigen Feld. Die Weiber werden aus der Tür in den Matsch geschleudert, wo sie sich gegenseitig die Kleider vom Leib reißen und ihre Fressen in den Schlamm drücken. Wie im wahren Leben üblich stellen sie aber fest, dass sie sich eigentlich echt süß finden und beginnen sich zu küssen … Den Rest überlasse ich der Fantasie des Suchmaschinenbenutzers.

Modebasiertes Heterotraining

„You telling me the man who try to put a rubber fist in my anus was a homosexual?“ – Borat, 2006

Ja, ja, Homosexuelle. Immer wieder eine gern genommene Minderheit (gelten die eigentlich noch als Minderheit?), wenn man mal wieder schnell ne schlechte Komödie zusammenschustern will. Es gab hier ja schon die Schwulenkreuzfahrt. Aber der heutige Film geht dann noch mal in eine ganz andere Richtung. Leider keine Gute.

 

BRÜNO – USA – 2009 -81 Min.

Starring: Ein Haufen Stars, die es wohl nicht besser wussten

 

Brüno ist Moderator der TV-Show Funkyzeit und verbringt einen Großteil seiner Zeit damit, in Kostümen rumzulaufen und seinen Freund von hinten zu … naja, ihr wisst schon. Nachdem der Zuschauer mit einer Compilation der Sexspielchen des Paares beglückt wurde, versaut Brüno während eines Interviews eine komplette Modenschau durch seinen Klettanzug, mit dem er an allem Stoff hängenbleibt, der ihm in die Quere kommt.

Nach diesem Vorfall geht Brünos Karriere den Bach runter und er beschließt, nach Los Angeles zu gehen, um „der größte österreichische Star seit Hitler zu werden.“ Nicht meine Worte. Brüno geht zu einem Agenten, um sein schauspielerisches Talent unter Beweis zu stellen. Dieses ist sogar noch unter Megan Fox Level. Und das will was heißen.

Der Agent bringt Brüno immerhin als Statist in einem Gerichtsfilm unter. Brüno kriegt es aber nicht mal auf die Reihe, einfach nur ruhig da zu sitzen und die Fresse zu halten. Um sich etwas besser zu fühlen, lässt er sich die Arschhaare wegwachsen. Während der Enthaarung ruft der Agent an, der ein Auditiontape von Brüno braucht, der aber gerade mit der Tussi vom Schönheitssalon über seinen Hintern quatscht.

Brüno will seine eigene Show produzieren und interviewt eine Brünette, die sich für die Menschenrechte einsetzt, während sie auf Mexikanern sitzen. Soll wohl witzig sein, oder so. Das Testpublikum ist weniger begeistert von der Show, was unter anderem daran liegen könnte, dass das versprochene Exklusivinterview mit Harrison Ford sich auf den Satz „Verpiss dich“ beschränkt und Brüno die ganze Zeit sein Ding durch die Gegend schwingt.

Die Fernsehshow ist also gescheitert. Deshalb tritt Plan B in Kraft. Ein Sex-Tape drehen. Dazu lädt Brüno irgendeinen alten Sack zu einem Interview ein, nur um dann zu versuchen ihn flachzulegen. Der Nichtsahnende macht sich aber lieber vom Acker.

Plan C existiert glücklicherweise auch und Brüno geht zu einem Hellseher um mit Milli Vanilli zu sprechen. Nachdem Brüno dem Geist von Milli das Vanilleeis gelutscht hat, wischt er sich kurz etwas imaginäres Sperma, oder Ektoplasma, oder was auch immer, aus dem Auge und meint jetzt bereit zu sein, berühmt zu werden.

Der nächste Schritt ist eine Charity-Aktion. Da er das ganze im großen Stil aufziehen will, beschließt er, „Mittelerde“ zu retten. Mittelerde ist nebenbei der mittlere Osten. Wieder nicht meine Worte. Die Araber sind nicht begeistert von dem halbnackten Homo und jagen ihn weg. Immerhin darf er noch einige Typen interviewen, von denen er glaubt, dass sie sich nicht leiden können. Natürlich hat er gar keinen Plan, was er da treibt, und singt einen Friedenssong, der so unfassbar grausam ist, das man sich unweigerlich die Ohren mit Dildos verschließen will.

Da auch diese Idee nicht funktioniert hat, fährt Brüno in ein Flüchtlingslager im Libanon, um sich kidnappen zu lassen. Aber selbst Beleidigungen gegen Bin Laden nützen nix, und er fliegt zurück nach LA. Nachdem er sich ein afrikanisches Baby besorgt hat, veranstaltet er ein Fotoshooting mit weiteren Kindern.

An dieser Stelle des Films interviewt Brüno einige Mütter dazu, was sie bereit sind, ihren Kindern abzuverlangen. Diese haben keine Probleme damit, ihre Blagen an Kreuze zu nageln, in Säurebäder zu tunken, oder in ein Hornissennest zu werfen. Man darf hier nicht vergessen, dass dieser Film teilweise ungescripted und mit versteckter Kamera gedreht wurde. Ob das jetzt auf diese Szene zutrifft, ist erst mal egal. Natürlich ist das alles sehr überzogen, aber es ist trotzdem erschreckend, wie Eltern heutzutage ihre Kinder ins TV prügeln, damit die sich dort vor aller Welt bloßstellen, nur weil die Alten ihr eigenes Leben absolut verschissen haben, und jetzt meinen, ihre Blagen müssten was ganz großes werden. Eltern dieser Welt: LASST DEN SCHEIß!

Weiter im Text: Brüno wird in eine Talkshow für Schwarze eingeladen, wo er die Bilder seines Kindes präsentiert. Damit stößt er nicht auf Gegenliebe. Das Jugendamt kommt vorbei und krallt sich das Baby, weil sie es nicht wirklich gut finden, wenn Kinder mit Schwulen im Whirlpool planschen.

Brüno schaufelt sich zum Trost nen Haufen Kuchen rein. Völlig high von dem Zucker kettet er sich mit seinem Assistenten Lutz zusammen. Als man am nächsten Morgen aufwacht und feststellt, dass man in der Nacht einige nicht jugendfreie Spielchen getrieben hat, versucht man irgendwie auseinander zu kommen. Da das aber nicht gelingt, müssen die beiden aneinandergekettet durch die Stadt tapern, bis ihnen einer die Ketten öffnet.

Die tragische Wendung folgt, als Lutz die Brenne macht und Brüno völlig auf sich allein gestellt zurück lässt. Brüno hat aber einen Geistesblitz. Alle echten Stars sind hetero, also sucht er die „anonymen Arschoholiker“ auf, um ebenfalls das weibliche Geschlecht für sich zu entdecken. Er erhält den Tipp, etwas mit Heteros zu trainieren. Er nimmt Karatestunden, bei denen er lernt, wie man einen Angriff mit einem Dildo abwehrt.

Dann geht’s zur Armee, wo er sich völlig zum Affen macht, indem er die Offiziere anbaggert. Danach geht es weiter mit dem heterosexuellsten Kram, den man machen kann. Die Jagd. Brüno labert die Jäger von Vaginas und Sex And The City voll, weil das total hetero ist, oder so. In der Nacht baggert Brüno Mike an, der kein Interesse hat. Naja, wie glaubwürdig ist es auch schon, dass ein Bär alle deine Klamotten gefressen und nur eine Packung Kondome zurückgelassen hat?

Um endgültig den sexuellen Akt mit einer Frau zu vollziehen, geht Brüno auf eine Swingerparty. Warum, ist mir zwar nicht so ganz klar, aber was soll’s. Erst mal lässt er sich von einem Kerl alle möglichen Stellungen zeigen, dann guckt er den anderen beim Poppen zu. Anschließend landet Brüno natürlich mit der hauseigenen Domina in einem Zimmer, weil der Auspeitschgag einfach niemals alt wird.

Auf zum großen Finale, beim heterosten Sport der Welt: Ultimate Fighting. Brüno hält eine ganz tolle Ansprache darüber, dass er so was von hetero ist, dass er „in seinem Haus die Hintertür zugemauert hat.“ Anschließend haut ihm ein schwuler Typ, der sich als Lutz herausstellt, in die Fresse. Das führt zur großen Liebe und einem Kuss und Live-Blow-Job im Käfig. Das Publikum zeigt seine Einstellung dazu, indem sie allen möglichen Scheiß in den Käfig werden.

Brünos Traum ist aber wahr geworden, denn die Aufnahmen gehen um die Welt und machen ihn berühmt. Brüno und Lutz heiraten und kriegen auch das schwarze Kind wieder. Brüno nimmt noch ein Charity-Video auf, bei dem sogar Bono, Sting, Slash, Snoop Dog und Elton John mitmischen, die sich höchstwahrscheinlich nicht wirklich damit beschäftigt haben, bei was für einem Kackfilm sie hier mitmachen. Vielleicht aber auch doch, manche Leute sind sich eben für nichts zu schade.

Immerhin haben wir gelernt, dass Versteckte Kamera auch nicht mehr das ist, was es mal war.

Humorlosigkeit für Sexbesessene

„The extreme! IT’S THE EXTREME!“ – Twister, 1996

Extrem was? Dämlich? Unlustig? Behämmert? Scheiße?

Ja, von allem ein Bisschen.

EXTREME MOVIE –  USA – 2008 – 86 Min.

Starring: Der Typ aus der Mitte und der Typ, der Juno geschwängert hat

Chucks Freundin will ihn heute endlich mal ranlassen. Chuck freut sich seines Lebens. Nach der Nummer ist Chucks Freundin auch direkt bereit für den nächsten Schritt und lässt Chuck von hinten ran. Es folgen weitere Schritte, die kleinwüchsige Cowboys, Intimrasuren, Hitlerkostüme und Ziegen beinhalten. Chuck hat irgendwann genug und sucht das Weite. Mir reicht es auch jetzt schon, aber ich zieh das durch. Versprochen.

An der Highschool herrscht die Woche der sexuellen Erkenntnis, deshalb werden Gratiskondome verteilt. Im Sexualkundekurs erzählt der Lehrer, dass er Sex mit nem Karpfen hatte. Dann geht’s zur fröhlichen Partnersuche, wo sich jeder einen Partner suchen soll, den er gerne mal poppen will. Mike findet keine Partnerin und wird deshalb mit Doug in ein Team gesteckt.

Matthew Lillard gibt sexuelle Ratschläge. Unter anderem: Gummis fühlen sich gut an, außer bei thailändischen Nutten. Oder: Solange eine Frau im Zimmer ist, ist man nicht schwul, egal mit wem man es gerade treibt.

Werbung für STD-E-Cards, mit noch schlechteren Sprüchen, als Lillards.

Justin, der hässliche Fette, der in keinem Film fehlen darf, blitzt bei ner Tussi ab und beschließt, das nächst Beste zu tun. Also in einen Pornoshop zu gehen. Dort kauft er sich zum Zeitvertreib eine Taschenvagina – ja, die gibt es tatsächlich – und freut sich riesig über diese Errungenschaft. Nach einigen Fantasien, in denen er die Taschenmuschi geheiratet hat, diese ihn aber betrügt, und weiterem behämmerten Scheiß folgt eine Doku namens Straßeneckengeständnisse. In der Doku erzählen irgendwelche Teens ihre versautesten Geschichten. Äh, ich geh da jetzt nicht weiter drauf ein. Nur so viel: Versaut ist nicht gleich lustig. Das scheint aber keiner der Macher dieses Films ganz zu kapieren.

Im Sexualkundeunterricht stellt der Lehrer verschiedene Dildos vor. Er hat alle Größen dabei und verteilt diese an die Männer. Dann gibt’s wieder Partnersuche und Kondomüberziehung. Während der Unterrichtsstunde fantasiert irgendein Typ, dass er es mit einer Tussi treibt, die sich als Abraham Lincoln verkleidet hat. Ha Ha Ha. Witzig und so. Da die Weiber da aber selbst in seiner Fantasie nicht drauf abfahren, baut er eine Zeitmaschine und reist zurück, um Lincoln selbst zu knallen. Das Ganze wird dann schön im Stummfilmstil gebracht, was aber auch nicht lustiger ist.

Lillard is back und warnt davor, jemandem beim Sex zu würgen, bis er blau anläuft. Anschließend gibt’s wieder Straßengeständnisse. Kein Kommentar.

Zwei schwarze Nerds gucken ne Doku über die Brüste von Buschfrauen, oder die Muttermilch von Afrikanerinnen, oder was auch immer. Sie beschließen per Computer ihre Traumfrau zu basteln, diese dann zum Leben zu erwecken – irgendwo hier versteckt sich ein Frankensteinwitz – und sie dann flachzulegen. Dabei kommt eine achtzig Tonnen Alte raus und Barry springt aus dem Fenster in den Tod, damit er sie nicht ranlassen muss. Ha Ha Ha. Witzig.

Zwei verheiratete Rentner geben den Tipp, so viele verschiedene Partner zu vögeln, wie möglich. Ha Ha … ach, scheiß drauf.

Ne Blonde Tucke will unbedingt masturbieren, aber die Batterien von ihrem Vibrator sind leer. Als Ersatz muss ein Handy herhalten, das ihr in die Spalte rutscht. Beim Essen mit den Eltern wird das natürlich sehr unangenehm. Lustig wird es allerdings nicht, aber mich beschleicht auch langsam das Gefühl, dass das niemals die Intention bei diesem Scheiß hier war.

Der Lehrer quatscht Mike voll. Mike steht voll auf Stacy und fragt nach Anmachtipps. Der Lehrer rät ihm davon ab, überhaupt irgendwas zu machen, da Stacy außerhalb seiner Wellenlänge liegt. Als Alternative schlägt er eine hässliche, strohdoofe, fette, zurückgebliebene vor. Oder ne Nutte.

Werbung für ein Mittel gegen das Plötzliche Ständer Syndrom, mit einigen Nebenwirkungen, die ich hier nicht näher beleuchten will.

Lindsay macht mit nem Schwarzen rum, der Einen fahren lässt. Zum Ausgleich folgt ein Blähduell, weil so was immer, ich wiederhole: IMMER, also absolut IMMER!!! unglaublich witzig ist.

Straßengeständnisse … Ja, komm, ist gut. Weiter.

Mikes Freund, der im Rollstuhl sitzt, hat ihm ne Nutte besorgt. Mike hat aber keinen Bock auf die Tussi. Um seinen Freunden aber immerhin ne gute Show zu liefern, die diese über ein Babyfone verfolgen, täuscht er den Sex vor. Er hätte natürlich auch die Nutte überreden können, dabei mitzumachen, aber das würde Intelligenz voraussetzen. Und die ist hier nirgendwo vorhanden.

Zeit für die Sesamstraße. Ein junges Mädel lässt ihren Freund nicht ran, also kommt Bluebody, der ein blauer Penismuppet ist, und vor blauen Hoden warnt, die man durch Samenstau bekommt. Hank geht auf der Toilette masturbieren. Als er wiederkommt, nimmt Bluebody gerade seine Perle hart ran. Irgendwo existiert da ein Witz, aber ich komme einfach nicht drauf. Vielleicht habe ich ja in der nächsten großartigen Szene mehr Glück.

Michael Cera chattet im Internet mit irgendeiner Tussi und stellt sich unglaublich doof an. Trotzdem kriegt er irgendwie ein Sexdate, bei dem er aber als Einbrecher verkleidet auftauchen soll, weil dass die Tusse voll anmacht. Selbstverständlich irrt er sich in der Adresse und wird von einer Oma mit nem Baseballschläger vertrimmt. Betty, die Tussi die anfangs Malcolm in allen möglichen Schritten verführt hat, will jetzt auch an Freds kleinen Pilgrim ran. Wir wissen, wo das hinführt …

Sinnloser Internetstriptease einer jungen Studentin. Aber immerhin gibt’s hier mal Titten zu sehen.

Irgendein Fritze schmeißt ne Party und wacht am nächsten Morgen neben ner scharfen Tussi und nem ekelhaften Typen auf. Der Typ erzählt kurz und knapp, was er alles mit dem Fritzen angestellt hat und auch weiterhin wird hier nach Humor gesucht. Mal sehen, ob ich noch welchen finde. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Oh jetzt, wie unglaublich witzig: Der Fritze wurde nur verarscht und war bei Versteckte Kamera. Super!

Straßengeständnisse und Lillard mal wieder. Meine Fresse, ist das grausam.

Der komplette Cast aus diesem Machwerk der Grausamkeit steigt aus dem Schulbus. Mike versucht sich endlich an Stacy ranzuschmeißen, kriegt es aber nicht gebacken. Irgendwie landet er auf nem Pornodreh, wo … Moment mal, ist das Kyle Gass? Tatsächlich, der Regisseur des Pornos ist der Gitarrist von Tenacious D. Rock On! Mike wird für nen neuen Pornodarsteller gehalten, als man ihm die Hose runterzieht, stellt man allerdings fest, dass er nicht gerade gut bestückt ist. Zum Schluss gibt’s ne Musicalnummer über Pornodarsteller und kleine Pimmel, die zwar scheiße ist, aber hey, Kyle Gass darf singen. Und der Mann rockt immer. Retten tut das hier natürlich trotzdem nix mehr.

Mike ist nach dem Vorfall jetzt völlig selbstbewusst – warum weiß wohl nur er selbst – geht zu Stacy und küsst sie. Nachdem er totalen Quatsch gelabert hat, machen die beiden ein Date klar und das war’s.

Nee, Lillard ist noch nicht fertig und stellt seine Website vor, auf der man seine versautesten Erfahrungen posten darf, auf die er sich dann einen runterholt. Wahrscheinlich wedelt er sich auch ständig bei der Betrachtung dieses Machwerks aus der Hölle einen von der Palme.

Humor nicht gefunden. Hoffnung gestorben. Aber immerhin haben wir gelernt, dass Sex nicht mal ansatzweise lustig ist.