Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Überfällige Buchverfilmungen

Es fliegt mal wieder ein Stock unkontrollierbar durch die Gegend und ich wurde gefühlt 1000 Mal getroffen. Oder zumindest 3 Mal. Franzi, Duoscope und Bullion haben mir den Stock an die Fresse geworfen, der ursprünglich von Magofilmtipps erdacht wurde.

 

Vorweg ist klar, dass ich kein großer Fan von Buchverfilmungen bin. Alleine aus dem Grund, dass das Buch in 99% der Fälle ohnehin besser ist. Aber gut. Ausnahmen bestätigen die Regel, also hab ich mal die 3 geforderten Bücher aus dem Ärmel geschüttelt, die ich doch gerne mal auf der Mattscheibe sehen würde.

 

Douglas Adams – The Restaurant At The End Of The Universe (Das Restaurant am Ende des Universums)

Ja, ich fand den ersten Film ziemlich gut. Ich mag es einfach, wenn Verfilmungen etwas von der Vorlage abweichen. Vor allem, wenn absolut klar ist, dass sich der Buchhumor nicht wirklich auf die Leinwand übertragen lässt. Das hat in diesem Fall ja unter anderem die Serie bewiesen, die ich einfach scheiße fand. Jedenfalls warte ich bis heute darauf, dass die Reihe mit Martin Freeman als Arthur Dent fortgesetzt wird. Zumindest die ersten drei Bücher hätte man machen können. Danach wurden die Vorlagen schwächer, aber bis dahin war es absolut fantastisch.

John Niven – The Second Coming (Gott bewahre)

Die Menschen sind zu einem riesigen Haufen Arschlöcher mutiert, weshalb Jesus zurück auf die Erde geschickt wird, um den Leuten mal wieder klar zu machen, wie scheiße sie eigentlich sind. Dazu macht er bei einer Castingshow mit und gründet eine Hippiekommune auf dem Land und macht noch jede Menge anderen coolen Kram, den Jesus heutzutage bestimmt tatsächlich machen würde. Oder auch nicht, was weiß denn ich. Ich kannte den ja nicht persönlich. Jedenfalls war das Buch klasse, und als Film würde das sicher auch Bock machen.

Joseph Anton – Joseph Anton:A Memoir (Salman Rushdie: Die Autobiographie)

Hierzu muss kurz erwähnt werden, dass ich dieses Buch gerade lese. Folgendes: Joseph Anton und Salman Rushdie sind eine Person. Rushdie veröffentlichte in den 80ern den Roman Die satanischen Verse, was zu einer riesigen Hetzkampagne, Terroranschlägen und weiteren völlig geisteskranken Taten von radikal-religiösen Arschlöchern führte und Rushdie zwang, über eine Dekade versteckt und unter Personenschutz zu leben. In dieser Biografie erzählt er von den Ereignissen, seinem Umgang damit und wie ihn das alles fast in den Wahnsinn getrieben hätte.

Ich bin ja nun mal absolut kein religiöser Mensch und nach wie vor der Meinung, dass Religion zu nix weiter führt, als Mord und Totschlag. Dieses Buch bestätigt mal wieder meine Meinung und damit das auch die Leute vielleicht mal raffen, die nichts lesen, wo nicht Bibel oder Koran oder InsertFuckingReligionBullshitHere drauf steht, wäre eine Verfilmung sicher eine gute Sache.

 

Wie das mit den Dingern so üblich ist, muss ich den Stock noch weiterreichen. Da ich, wie immer, keinen Plan habe, wer schon dabei war, haue ich einfach mal ein paar Namen raus:

 

MyOwnEthng

PiecesOfEmotion

Mind Palace

 

Drei Bücher, dann müssen auch mal drei Nominierungen reichen. Viel Spaß.

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