Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 31 und 32

Zum Staffelfinale taucht nochmal der Pinguin auf und sorgt für Chaos in Gotham City:

STAFFEL 1 EPISODE 33 – FINE FINNY FIENDS (DER PINGUIN SCHLÄGT ZU – TEIL 1)

Im Fischgeschäft ist etwas faul. Und es sind nicht die Makrelen von letzter Woche. Nein, Butler Alfred will den Kaviar im Sonderangebot erstehen. Aber Butler Alfred wird mit einer Regenschirmfalle gefangen genommen. Natürlich deutet das auf den Pinguin hin. Das Gotham City Police Department kommt nur mit gewöhnlichen Ganoven zurecht (was machen die eigentlich so den ganzen Tag?), deshalb muss Hilfe gerufen werden. Und nur einer kommt dafür infrage:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Die Schlussfolgerung ist sonnenklar: Der Pinguin hat es auf das große Milionärsdinner abgesehen, bei dem Alfred immer fürs Buffet sorgt. Und er weiß, wo der Safe steht. Auf den hat es der Pinguin natürlich abgesehen.

Pinguins Freundin probt derweil für den Badenixen-Wettbewerb in ihrem Badeanzug. Der Pinguin will dafür sorgen, dass sie gewinnt. Vorher muss er aber erstmal Alfred in die Pinguin Box stecken, um sein Gehirn zu waschen. Wie auch immer das funktionieren mag. Jedenfalls wurde sein Gedächtnis gelöscht und er wird freigelassen, um Informationen für den Pinguin zu sammeln.

Natürlich fällt Batman direkt Alfreds seltsames Zwinkern auf und das kann natürlich nur von einer Gehirnwäsche kommen. Der Ladeninhaber heißt nebenbei Knott A. Fish (get it?) und ist natürlich der Pinguin. Und zufällig wurde auf den Namen auch ein Lagerhaus am Hafen gemietet.

Wenig überraschend wartet hier ein Hinterhalt aus Regenschirmen auf das dynamische Duo und es gibt EEEYOW! WHAP! SWISH! Batman und Robin werden zusammen mit ein paar Luftballins in den Vakuumtank verfrachtet und die Ballins werden mit einem Riesenrauchblasebalg aufgeblasen. Wenn alle Balloins platzen, geht unseren Helden die Luft aus.

Werden die Helden ersticken? Oder hat Batman noch einen Batarang im Ärmel? Und wie viele Luftballons braucht es wohl, um jemanden auf so perfide Art zu töten? Antworten bringt vielleicht:

STAFFEL 1 EPISODE 34 – BATMAN MAKES THE SCENES (DER PINGUIN SCHLÄGT ZU – TEIL 2)

Pop. Pop. Pop. Platzen die Ballons. Und dann sind die Helden tot und der Pinguin haut ab. Aber Überraschung, sie sind gar nicht tot. Denn Batman hat mit dem Batmesser seine Fesseln durchschnitten und dann sein Batoxygen aus seinem Batgürtel geatmet. Genial der Mann.

Der Pinguin will natürlich beim Millionärsbanket zuschlagen und Batman gibt Alfred alle Infos, die der Pinguin braucht, um in die Falle zu tappen. Das Banket findet auf der Neptune der Wayne Dampfschifffahrtsgesellschaft statt und Miss Natürliche Energiequelle wird aus der Torte springen. Der Pinguin hat natürlich andere Pläne und tauscht Miss Natürliche Energiequelle mit seiner Badenixe.

Die Nixe springt aus der Torte, lässt sich mit Geldscheinen bewerfen und betäubt die Millionäre, damit der Pinguin absahnen kann. Im Safe des Pinguins in dessen Geheimversteck warten bereits Batman und Robin und es kommt zu ZAMM! UGGH! SWOOSH! Der Pinguin landet im Fischernetz und der Tag ist mal wieder gerettet.

Eine ganze Staffel dieser großartigen Serie geschafft. Vielleicht geht es dann demnächst mit Staffel 2 weiter. Der zweiten Staffel von:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Kultschrott – Batman Staffel 1 Episoden 3 und 4

Weiter geht der Heilige Bimbam namens Batman aus den Sechzigern:

STAFFEL 1 EPISODE 3 – FINE FEATHERED FINKS (GEFIEDERTE LUMPEN – TEIL 1)

Es ist kurz vor neun Uhr morgens in Gotham City und „The House Of Ali Baba“ hat heute seine große Eröffnung. Das nutzen irgendwelche Sintflut-Fanatiker, um kostenlose Regenschirme zu verteilen. Eigentlich sind es gar keine Sintflut-Fanatiker, sondern Komplizen des Pinguin und die Schirme versprühen ein wunderschönes Feuerwerk.

Dick findet französisch lernen kacke und ich fühle mit ihm. Bruce hingegen glaubt, dass Fremdsprachen zu lernen der Schlüssel zum Weltfrieden ist. Na dann …

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!

Batman und Robin müssen die Hausaufgaben natürlich erst mal ruhen lassen, denn wichtiger ist im Moment den Pinguin zu fangen. Dazu sehen sie sich ein Überwachungsvideo aus der Gefängniszelle des Pinguins an, der dort seine nächsten Pläne schmiedete. Interessant übrigens, dass in der Gefängniszelle ständig die Kameraperspektiven wechseln. Gotham hat einfach die beste Überwachungstechnik. Durch das Video stellt sich jedenfalls heraus, dass der Pinguin für seinen teuflischen Plan Regenschirme braucht, also checkt man erst mal, ob in den letzten Tagen in Gotham eine neue Regenschirmfabrik gegründet wurde. Und siehe da, gleich drei neue Schirmfabriken. Leider keine auf den Namen Pinguin zugelassen, weshalb man in einer Sackgasse landet. Einfach nicht fair vom Pinguin die Firma einfach mit anderem Namen zu gründen. Übrigens fällt an dieser Stelle eine weitere sehr wichtige Sache dieser Serie auf: Die Antagonisten haben (zumindest zu Beginn der Serie) nur ihre Alter-Egos. Heißt, dass der Pinguin hier wirklich einfach Pinguin heißt, und nicht etwa Oswald Cobblepot. Deshalb wird auch eine Suche nach der Cobblepot-Schirm-Fabrik natürlich nix bringen. Trotzdem kommt man natürlich auf des Rätsels Lösung, denn Pinguin hat seine Fabrik Schräger Vogel Schirmfabrik genannt. Ein echter Meister der Tarnung, dieser Bösewicht.

Absolut grandios dann ein Gespräch zwischen dem Pinguin und seinen Handlangern, in dem mit Vogel-Sprichwörtern nur so um sich geworfen wird.

Auf dem Weg zur Schirmfabrik müssen Batman und Robin noch kurz bei der Bank vorbei, um einen Regenschirm zu entschärfen.

Der Pinguin verschwindet derweil in seinem geheimen Fahrstuhl, der für ganz Doofe auch genau so beschriftet ist. Batman und Robin erreichen dann die Schirmfabrik, können dem Pinguin aber nichts nachweisen, also versucht der ihnen einfach ein paar Schirme zu verkaufen. Da die Sonne scheint, was in späteren Jahren in Gotham eher selten der Fall ist, verzichten unsere Helden.

Ein riesiger Schirm liegt in der Stadt und Batman und Robin packen das Teil ein, um es in der Bat-Höhle zu untersuchen. Da sie aber nix finden, beschließt Bruce Wayne, den Schirmladen zu verwanzen. Der Pinguin ist aber kein Spatzenhirm und fängt Bruce Wayne mit dem guten alten „Netz von der Decke fallen lassen“-Trick. Immerhin kennt der Pinguin die wahre Identität von Batman nicht und hält Bruce deshalb für einen rivalisierenden Schirmhersteller.

Bruce wird gefesselt und rollt langsam auf einem Fließband auf einen Kamin zu.

Wird Bruce sein feuriges Ende finden? Oder kann Robin ihn vielleicht retten? Und warum nutzt der Pinguin so selten geflügelte Worte? Antworten gibt es vielleicht in:

STAFFEL 1 EPISODE 4 – THE PENGUIN’S A JINX (GEFIEDERTE LUMPEN – TEIL 2)

Heiliges Krematorium! Bruce Wayne steuert immer noch geradewegs auf den Verbrennungsofen zu.

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN! (Schon genervt? Keine Panik. Sind nur noch ungefähr 120 Folgen.)

Der Ofen ist übrigens laut Warnschild 10.000 Grad heiß. Wundert mich, dass ganz Gotham noch nicht zu einem einzigen Metallklumpen zusammengeschmolzen ist. Ist wahrscheinlich durch ein Bat-Kühlsystem abgesichert. Bruce wacht rechtzeitig auf und es folgt die genialste Befreiungsaktion, seit … der ersten Befreiungsaktion, die es jemals gab. Er hat nämlich sein Feuerzeug dabei, mit dem jetzt jeder dahergelaufene Fatzke seine Fesseln durchbrennen würde. Aber nicht Batman. Der wirft es in den 10.000 Grad-Ofen, was eine Explosion verursacht, die ihn vom Fließband schleudert. Wenn schon befreien, dann auch mit Stil.

Batman und Robin versuchen dann das Schirmrätsel zu lösen und kommen drauf, dass der Pinguin eine berühmte Schauspielerin entführen will, weil das irgendwas mit Vögeln zu tun hat. Nein, nicht was ihr denkt. Nebenbei werden sie dabei die ganze Zeit vom Pinguin abgehört.

Die Helden klettern mal wieder eine Wand hoch, was immer noch unfassbar genial aussieht und warnen Aurora Robbins, dass der Pinguin kommt, um sie zu holen. Der schwebt dann auch schon mit einem Schirm heran, wird aber natürlich von Batman und Robin in Empfang genommen. Aber der Pinguin hat einen Riesenmagneten dabei, der die Allzweckgürtel unserer Helden magnetisiert und sie unschädlich macht. Der Pinguin nimmt Aurora mit und am nächsten Tag müssen Rettungspläne geschmiedet werden.

Die sehen so aus, dass sich Batman und Robin bei einer Geldübergabe in Ritterrüstungen verstecken. Äußerst intelligent wenn man mich fragt. Vor allem wenn man an den Riesenmagneten des Pinguin denkt. Den braucht er aber gar nicht, denn er besprüht die Rüstungen einfach mit Gas, um seine Gegner auszuknocken. Immerhin lässt er Aurora da und sackt nur das Geld ein.

Aber wer hätte das gedacht. Batman und Robin haben den Plan durchschaut und Puppen in die Rüstungen gesteckt. Also kann der große Kampf steigen. Dieses Mal gibt es Fechten mit Regenschirmen und KAPOW! OOOOF! BAM! Aber trotzdem gewinnen selbstverständlich die Helden und können anschließend auf eine lahme Party gehen, auf der auch Aurora rumhängt, die in Batman verknallt ist. Ob das noch eine Rolle spielen wird, erfahren wir ein anderes Mal. Viel wichtiger ist momentan:

BATMAN! BATMAN! BATMAN! NA NA NA NA NA NA NA NA! BATMAAAAAAAAAN!