Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Komödie

Schlussverkaufvorbereitung für männliche Begleitungen

„There’s a sale at Penney’s!“ – Airplane!, 1980

Wir kennen das alle. Es ist Schlussverkauf und die Freundin will hin. Naja, eigentlich kenne ich es nicht, aber ich kann es mir vorstellen. Und als guter Boyfriend muss man natürlich mit, um die Tüten zu tragen. Das hat alles zwar absolut nix mit dem folgenden Film zu tun, aber ich behaupte einfach mal, dass so ein Schlussverkauf ungefähr genau so schlimm ist, wie die Ereignisse in:

DOGHOUSE – UK – 2009 – 89 Min.

Starring: Der Freund einer Begleiterin des Doctors

1 Uhr Mittags und der Wecker klingelt. Wer zur Hölle muss sich den Wecker auf 1 Uhr Mittags stellen? Wir erfahren es erst mal nicht, denn Neil steht draußen und wird von einer Tussi verdroschen, dessen Namen er vergessen hat. Liegt vielleicht daran, dass sie nur in Unterwäsche, am helllichten Tag, durch die Gegend latscht. Da wäre mir der Name wohl auch scheißegal.

Nebenbei lernen wir noch Graham, Mikey und Patrick kennen, die ebenfalls Probleme mit ihren Ischen haben, weil sie irgendwohin fahren wollen. Comicshopbesitzer Matt und noch ein Typ, dessen Namen man nicht erfährt, fahren auch mit.

Wie jeder gute Trip ins Unbekannte, beginnt auch dieser mit einem Stop in der nahegelegenen Kneipe, wo sich die Jungs erst mal ordentlich einen reinschrauben.

Banksy, der Mann mit dem Wecker, vergisst seinen Schlüssel. Whatever.

In der Bar werden die ersten Pläne fürs Wochenende geschmiedet. Diese lauten: Saufen bis zum Umfallen und im Wald aufwachen. Klingt gut.

Ruth, die ab sofort Candy genannt wird, weil, einfach so, ist scheinbar als Fahrerin auserkoren.

Banksys Van verreckt irgendwo. Whatever.

Ein totes Schaf blockiert die Straße. Kurz entschlossen schmeißt Candy das Vieh in die Büsche. Übrigens haben hier alle den selben Handyklingelton. Kein Wunder, dass einer der Typen – hab vergessen, wer hier wer ist, konnte mir nur Candy merken – alle Telefone einsammelt. Ist bestimmt Lehrer. Fehlte eigentlich nur der Spruch: „Ihr könnt sie euch nach dem Trip wieder holen.“

Die Gang erreicht ihr Ziel. Eine billige Absteige im Nirgendwo. Warum zur Hölle, sollte irgendjemand da Urlaub machen wollen? So besoffen kann man gar nicht sein.

Mit dem Saufen sieht es aber eh schlecht aus, denn völlig irre Zombieschlampen latschen rum und schwingen Äxte und Messer und wollen alles massakrieren was so rumläuft. Leider mutiert auch Candy, womit ich mir jetzt schon keinen einzigen Namen mehr merken kann.

Ein verreckender Soldat warnt davor in den Wald zu gehen. Entgegen aller Horrorfilmregeln, befolgen unsere Helden diesen Ratschlag und schließen sich in einem Motelzimmer ein. Da bleibt man aber nicht lange, denn man will etwas aus dem Bus holen, in dem Candy rumspackt. Deshalb wird Candy aus dem Bus gelockt, allerdings halten sich auch die anderen Weiber darin auf.

Die Jungs werden umstellt. Auch eine geisteskranke Zahnärztin darf nicht fehlen. Der hätte es ganz gut getan, sich erst mal um die eigene Kauleiste zu kümmern, aber spielt eh keine Rolle, denn Köpfe werden abgehackt und die Jungs fliehen weiter. Natürlich kommen immer mehr Zombietusen aus dem Wald und die Gang trennt sich.

Ein genialer Gedankenblitz bringt die Idee, mit einem ferngesteuerten Auto ein Walky Talky zu den anderen zu fahren. Einer der Bekloppten muss währenddessen mit einer der Zombietussis Kuchen essen. Brain Dead lässt grüßen.

Nun ja, jeder turnt dann irgendwie alleine in der Gegend rum und läuft vor irren Ischen weg und bewirft sie mit irgendwelchem Krempel, der gerade rumliegt. Plan B ist aber viel besser. Nämlich sich als Frauen zu verkleiden. Klappt immer. Nicht nur bei Zombies.

Letztlich landen alle im Puff nebenan. Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass die Tussis da nicht verrückt, sondern einfach nur notgeil sind. Andererseits: Was ist der Unterschied?

In dem Schuppen finden sie eine Kommandozentrale, über die sich eine Tussi meldet, die sich allerdings wundert, keine Soldaten vor sich zu haben und schaltet ab. Draußen mutieren die Weiber inzwischen zu schnelleren, aggressiveren, hässlicheren, äh, Weibern.

Matt findet dann heraus, dass der Virus vom Waschpulver kommt. Warte! Was? Das ist die wohl dämlichste Erklärung aller Zeiten. Matt kann aber nicht viel mehr erklären, denn er wird abgemurkst. Die anderen sind untröstlich und starten die Attacke gegen eine schwertkämpfende Zombienutte.

Oh, Banksy kommt im Kaff an. Und reißt sich erst mal ne Kanne auf. Prost.

Im Keller ist das Nest der Epileptizombies, aus dem man wohl besser rausgeblieben wäre. Flucht die Zweiundvierzigste. Alle Klettern aus dem Fenster und treffen Banksy, der natürlich gar nix rafft. Immerhin holt er ne Leiter. Das bringt aber auch nicht viel, denn die Gefahr lauert überall hier in Evilbitchtown. Weitere Flucht und so weiter, wir kennen das.

Banksy stirbt, wie er gelebt hat. Durch eine Bierflasche. In die Brust. Da hat die ja auch einfach nix zu suchen. Am Ende erreichen drei den Bus, indem komischerweise Candy wieder rumhängt. Irgendwie kriegt man es aber gebacken, in den Bus zu kommen, ohne dabei den Kopf zu verlieren.

Die Flucht durch die Vorgärten gelingt, aber ein Überlebender meldet sich aus dem Nest der Zombiehuren und man dreht selbstverständlich um. ATTACKE! Im Keller hat der Überlebende irgendein Signal über die Lautsprecher gesendet, dass die Weiber in Schockstarre versetzt. Weil die Jungs aber eben Volltrottel sind, zerstören sie die Fernbedienung und die Weiber greifen wieder an.

In einem Einkaufswagen flüchten die letzten Vier im Jackassstil aus dem Dorf und das war’s dann hier. Ich kann nur vermuten, dass sie nicht überlebt haben, denn wenn Frauen eins beim Schlussverkauf brauchen, dann einen Einkaufswagen.

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Grundwissen in irdischer Fauna

„They’re sheep. Mere sheep.“ – Braveheart, 1995

Um Schafe geht es heute zwar nicht, aber um so ziemlich die komplette restliche Tierwelt. Aber nicht im guten Sinne, denn all diese Geschöpfe werden von einem Mann verkörpert. Das verspricht pure Anti-Unterhaltung, auf ganz niedrigem Niveau.

THE ANIMAL – Das Tier im Manne – USA – 2001 – 84 Min.

Starring: Der gute Freund eines ehemaligen Wasserträgers und ein Arzt, dessen Nachname der Mehrzahl des männlichen Geschlechtsorgans entspricht.

6 Uhr 30 und der Radiowecker klingelt. Rob Schneider quält sich aus dem Bett in seiner Garage und geht joggen. Weit kommt er allerdings nicht, denn ein Hund beißt ihm in den Arsch. Rob arbeitet in der Asservatenkammer der Polizei und die Kinder einer besuchenden Schulklasse halten ihn für einen absoluten Loser. Deshalb hauen sie ihm vor die Fresse. John C. McGinley kommt vorbei und nimmt die Blagen mit auf Streife.

Marvin, so Schneiders Name in diesem Haufen Affenkot, der sich Film nennt, versucht sich an der Ausbildung zu einem richtigen Cop und scheitert natürlich auf ganzer Linie. Unter anderem fackelt er einen Penner ab und wird von einer Karate-Oma vermöbelt. Zum Schluss pisst er sich noch die Hosen voll, um die Blamage – und den grottenschlechten Humor in diesem Schinken – perfekt zu machen.

In der Kneipe meint Marvins schwarzer Freund, dass die Kellnerin ne Rassistin ist, weil sie ihm zuerst das Bier einschüttet. Die folgende Argumentation rafft kein Mensch, egal welcher Hautfarbe. Beim Pinkeln trifft Marvin Rianna und verhaspelt sich in beknackten sexuellen Anspielungen. Am Abend bestellt er übers Fernsehen etwas Dachsmilch beim Homeshopping, weil die angeblich ungeahnte Kräfte mobilisieren soll. Vielleicht fand er auch einfach nur die Milchtüten der Verkäuferinnen überzeugend.

Marvin ist alleine in der Polizeistation, weil alle anderen Baseball spielen, und muss deshalb selbst einen Fall übernehmen. Weil aber ein Otter, ja ein OTTER!, auf der Straße steht, muss er ausweichen und stürzt mit seiner Schrottkarre eine Klippe hinab. Big Foot, oder der Yeti, oder ein Typ in nem Mantel, oder was auch immer, findet den verletzten Marvin und führt einige Experimente an ihm aus, wovon der aber nix mitkriegt.

Wieder zu Hause angekommen will ihm mal wieder der Hund in den Hintern beißen, aber auf halbem Weg bleibt er stehen und pisst sich voll. Auf der Arbeit erfährt Marvin, dass er eine Woche lang weg war. Anschließend entdeckt er seine neuen Fähigkeiten. Dazu gehören, unter anderem: So schnell laufen wie ein Pferd, Hunde zum Winseln bringen und Stöckchen holen.

Er trifft Rianna, die in ner Tierklinik arbeitet und Marvin ganz dufte findet, weil der sich aufführt wie ein Tier. Sein schwarzer Kumpel Miles bringt mal wieder seine Rassistennummer. Dieses Mal glaubt er, es wäre rassistisch, dass er befördert wurde. Marvin beißt am Flughafen einem Typen ins Bein, der Drogen dabei hat, und zieht ihm eine Tüte Koks aus dem Arsch. Denn da versteckt jeder gute Drogenschmuggler seine Ware.

Marvin wird wegen seines Drogenpfunds zum Polizisten befördert. Bei der Pressekonferenz haben alle Reporter etwas in ihrem Allerwertesten versteckt und wollen von Marvin wissen, was es ist. Das ist ganz großer Journalismus, wenn ihr mich fragt.

Marvin trifft einen alten Mann, der behauptet, für Marvins Fähigkeiten verantwortlich zu sein. Marvin glaubt, es sei die Dachsmilch. Der Alte betäubt ihn mit nem Pfeil und Marvin bricht zusammen, wie ein Elefant. Der Wissenschaftler steckt ihn in einen übergroßen Hamsterkäfig, weil er glaubt, dass Marvins menschliche Seite sich nicht mit den eingepflanzten Tierorganen verträgt. Marvin haut aber trotzdem ab.

McGinley ist nicht begeistert von Marvin und will dafür sorgen, dass er aus der Polizei fliegt. Dieses Vorhaben sollte kein Problem darstellen, wenn man bedenkt, dass Marvin aus dem Abfall isst, einen Briefkasten bespringt, als er ne heiße Frau sieht und Fische fängt, indem er seinen Kopf ins Aquarium taucht. Wie das aber in bekloppten Filmen üblich ist, stört das keinen seiner Kollegen.

Marvin besucht Rianna im Tierpflegeheim, oder was auch immer das ist, und füttert einen Geier mit Würmern, die er zuvor selbst kleingekaut hat. Rianna scheint begeistert zu sein. Dann kriegt er sich mit einem Orang Utan in die Köppe, weil der keine anderen Tiere mag. Es folgt der ominöse Marvin kloppt sich im Hintergrund mit dem Affen rum, während Rianna rumlabert Joke, der selten lustig ist – auch hier ist er es nicht.

Nach einer Sauftour mit den Kollegen erwacht Marvin vollgefressen beim Metzger und besucht den Doktor. Marvin sieht ein, dass er Hilfe braucht, der Doktor stellt sich aber nicht als große Hilfe heraus. Immerhin hat er ein paar Tipps zur Unterdrückung des animalischen Triebs und bietet sich als Sexpartner an.

McGinley beruft sich auf die Halte deine Feinde nahe bei dir Formel und wird Marvins neuer Partner. Der bellt erst mal ein paar Typen an und spielt mit Quietschspielzeug. Nachdem er sich an einer Ziege vergangen hat, trifft man Rianna. McGinley will sich mit ihr verabreden, aber die lässt ihn abblitzen, weil sie lieber Marvin poppen will.

Es geht weiter auf der Party des Bürgermeisters, wo Marvin für Chaos sorgt, als er eine Katze jagt. Nachdem er ein Fellknäuel hochgewürgt hat, rettet er, wie ein Delfin schwimmend, den Sohn des Bürgermeisters aus einem Teich. Der Bürgermeister ist natürlich begeistert. McGinley nicht so sehr.

Das Date mit Rianna steht auf dem Programm. Marvin schmeißt sein Essen unter den Tisch. Ein Kellner macht sich an Rianna ran. Deshalb pisst Marvin an den Tisch, um sein Revier zu markieren. Dann leckt er ihr einen Krümel von der Backe. Spitz wie Nachbars Lumpi verzieht er sich zum Masturbieren auf die Toilette. Als er seinem Date auf die Brüste starrt, muss er direkt noch mal. Der Kellner kommt wieder und Marvin rammt ihn hinter dem Restaurant um, wie ein wilder Stier. Zum Abschluss strullt Marvin seiner neuen Freundin noch vor die Haustür und wacht am nächsten Morgen nackt auf einer Kuhwiese auf.

Marvin erfährt, dass letzte Nacht zwei Kühe gerissen wurden. Der Polizeichef verdächtigt Marvin. Er hält ihn für einen satanistischen Ritualmörder und suspendiert ihn. Rianna kommt zu Besuch und findet seine Garage hinter einem Biberdamm. Marvin führt sich auf wie ein Irrer, was Rianna richtig scharf findet. Was zur Hölle ist bloß los mit dieser Frau? Wie viele beschissenen Beziehungen muss man gehabt haben, damit einen so was anturnt?

Am nächsten Morgen kommen die Bullen, weil in der Nacht ein Jäger gekillt wurde. Marvin ergreift die Flucht. Die Hetzjagd wird angeführt von Sisk, so heißt McGinley scheinbar hier, und er muss sich mit einer Truppe aufgebrachter Bauern rumschlagen. Warum er keinen Polizeitrupp anführt, bleibt im Verborgenen. Es folgt die Jagd durch den Wald und Marvin trifft seinen Schöpfer. Nein, nicht Gott. Sondern den Doktor. Der bleibt aber zurück, wodurch diese Szene mal wieder absolut sinnlos ist.

Marvins Freunde sind ebenfalls im Wald unterwegs und der Fette will den Schwarzen fressen. Rianna ist auch da und will Marvin retten. Der fette Typ hat, statt Miles, ein paar Beeren gegessen. Marvin wird von Sisk gefunden und flieht Lianeschwingend durch den Wald. Immerhin spart man sich den typischen George aus dem Dschungel Gag mit der Baumkollision. Sisk setzt die Verfolgung im Jeep fort, den er natürlich zu Schrott fährt. Marvin springt über eine Schlucht. Sisk schafft es nicht, aber Marvin eilt zur Rettung. Sisk will Marvin trotzdem killen, aber Rianna springt ihn als mutierter Gepard, oder so was, an. Es folgt der unausweichliche Kuss, der beiden Tiermenschen, aber sie werden vom wilden Lynchmob unterbrochen. Miles springt für Marvin in die Bresche und nimmt die Schuld auf sich. Weil er schwarz ist, verzichten die Leute darauf ihn umzunieten. Der hält das mal wieder für puren Rassismus.

Ein Jahr später haben Marvin und Rianna ungefähr 42 Kinder. Rianna ist nicht erfreut, als Marvin einer Ziege hinterherschaut, aber trotzdem leben sie glücklich und zufrieden, bis ans Ende ihrer Tage. Was wahrscheinlich nicht lange dauern wird, denn die meisten Tiere haben keine hohe Lebenserwartung.

Immerhin haben wir gelernt, dass … sorry, mein Hund hat den Rest des Textes gefressen.

Modebasiertes Heterotraining

„You telling me the man who try to put a rubber fist in my anus was a homosexual?“ – Borat, 2006

Ja, ja, Homosexuelle. Immer wieder eine gern genommene Minderheit (gelten die eigentlich noch als Minderheit?), wenn man mal wieder schnell ne schlechte Komödie zusammenschustern will. Es gab hier ja schon die Schwulenkreuzfahrt. Aber der heutige Film geht dann noch mal in eine ganz andere Richtung. Leider keine Gute.

 

BRÜNO – USA – 2009 -81 Min.

Starring: Ein Haufen Stars, die es wohl nicht besser wussten

 

Brüno ist Moderator der TV-Show Funkyzeit und verbringt einen Großteil seiner Zeit damit, in Kostümen rumzulaufen und seinen Freund von hinten zu … naja, ihr wisst schon. Nachdem der Zuschauer mit einer Compilation der Sexspielchen des Paares beglückt wurde, versaut Brüno während eines Interviews eine komplette Modenschau durch seinen Klettanzug, mit dem er an allem Stoff hängenbleibt, der ihm in die Quere kommt.

Nach diesem Vorfall geht Brünos Karriere den Bach runter und er beschließt, nach Los Angeles zu gehen, um „der größte österreichische Star seit Hitler zu werden.“ Nicht meine Worte. Brüno geht zu einem Agenten, um sein schauspielerisches Talent unter Beweis zu stellen. Dieses ist sogar noch unter Megan Fox Level. Und das will was heißen.

Der Agent bringt Brüno immerhin als Statist in einem Gerichtsfilm unter. Brüno kriegt es aber nicht mal auf die Reihe, einfach nur ruhig da zu sitzen und die Fresse zu halten. Um sich etwas besser zu fühlen, lässt er sich die Arschhaare wegwachsen. Während der Enthaarung ruft der Agent an, der ein Auditiontape von Brüno braucht, der aber gerade mit der Tussi vom Schönheitssalon über seinen Hintern quatscht.

Brüno will seine eigene Show produzieren und interviewt eine Brünette, die sich für die Menschenrechte einsetzt, während sie auf Mexikanern sitzen. Soll wohl witzig sein, oder so. Das Testpublikum ist weniger begeistert von der Show, was unter anderem daran liegen könnte, dass das versprochene Exklusivinterview mit Harrison Ford sich auf den Satz „Verpiss dich“ beschränkt und Brüno die ganze Zeit sein Ding durch die Gegend schwingt.

Die Fernsehshow ist also gescheitert. Deshalb tritt Plan B in Kraft. Ein Sex-Tape drehen. Dazu lädt Brüno irgendeinen alten Sack zu einem Interview ein, nur um dann zu versuchen ihn flachzulegen. Der Nichtsahnende macht sich aber lieber vom Acker.

Plan C existiert glücklicherweise auch und Brüno geht zu einem Hellseher um mit Milli Vanilli zu sprechen. Nachdem Brüno dem Geist von Milli das Vanilleeis gelutscht hat, wischt er sich kurz etwas imaginäres Sperma, oder Ektoplasma, oder was auch immer, aus dem Auge und meint jetzt bereit zu sein, berühmt zu werden.

Der nächste Schritt ist eine Charity-Aktion. Da er das ganze im großen Stil aufziehen will, beschließt er, „Mittelerde“ zu retten. Mittelerde ist nebenbei der mittlere Osten. Wieder nicht meine Worte. Die Araber sind nicht begeistert von dem halbnackten Homo und jagen ihn weg. Immerhin darf er noch einige Typen interviewen, von denen er glaubt, dass sie sich nicht leiden können. Natürlich hat er gar keinen Plan, was er da treibt, und singt einen Friedenssong, der so unfassbar grausam ist, das man sich unweigerlich die Ohren mit Dildos verschließen will.

Da auch diese Idee nicht funktioniert hat, fährt Brüno in ein Flüchtlingslager im Libanon, um sich kidnappen zu lassen. Aber selbst Beleidigungen gegen Bin Laden nützen nix, und er fliegt zurück nach LA. Nachdem er sich ein afrikanisches Baby besorgt hat, veranstaltet er ein Fotoshooting mit weiteren Kindern.

An dieser Stelle des Films interviewt Brüno einige Mütter dazu, was sie bereit sind, ihren Kindern abzuverlangen. Diese haben keine Probleme damit, ihre Blagen an Kreuze zu nageln, in Säurebäder zu tunken, oder in ein Hornissennest zu werfen. Man darf hier nicht vergessen, dass dieser Film teilweise ungescripted und mit versteckter Kamera gedreht wurde. Ob das jetzt auf diese Szene zutrifft, ist erst mal egal. Natürlich ist das alles sehr überzogen, aber es ist trotzdem erschreckend, wie Eltern heutzutage ihre Kinder ins TV prügeln, damit die sich dort vor aller Welt bloßstellen, nur weil die Alten ihr eigenes Leben absolut verschissen haben, und jetzt meinen, ihre Blagen müssten was ganz großes werden. Eltern dieser Welt: LASST DEN SCHEIß!

Weiter im Text: Brüno wird in eine Talkshow für Schwarze eingeladen, wo er die Bilder seines Kindes präsentiert. Damit stößt er nicht auf Gegenliebe. Das Jugendamt kommt vorbei und krallt sich das Baby, weil sie es nicht wirklich gut finden, wenn Kinder mit Schwulen im Whirlpool planschen.

Brüno schaufelt sich zum Trost nen Haufen Kuchen rein. Völlig high von dem Zucker kettet er sich mit seinem Assistenten Lutz zusammen. Als man am nächsten Morgen aufwacht und feststellt, dass man in der Nacht einige nicht jugendfreie Spielchen getrieben hat, versucht man irgendwie auseinander zu kommen. Da das aber nicht gelingt, müssen die beiden aneinandergekettet durch die Stadt tapern, bis ihnen einer die Ketten öffnet.

Die tragische Wendung folgt, als Lutz die Brenne macht und Brüno völlig auf sich allein gestellt zurück lässt. Brüno hat aber einen Geistesblitz. Alle echten Stars sind hetero, also sucht er die „anonymen Arschoholiker“ auf, um ebenfalls das weibliche Geschlecht für sich zu entdecken. Er erhält den Tipp, etwas mit Heteros zu trainieren. Er nimmt Karatestunden, bei denen er lernt, wie man einen Angriff mit einem Dildo abwehrt.

Dann geht’s zur Armee, wo er sich völlig zum Affen macht, indem er die Offiziere anbaggert. Danach geht es weiter mit dem heterosexuellsten Kram, den man machen kann. Die Jagd. Brüno labert die Jäger von Vaginas und Sex And The City voll, weil das total hetero ist, oder so. In der Nacht baggert Brüno Mike an, der kein Interesse hat. Naja, wie glaubwürdig ist es auch schon, dass ein Bär alle deine Klamotten gefressen und nur eine Packung Kondome zurückgelassen hat?

Um endgültig den sexuellen Akt mit einer Frau zu vollziehen, geht Brüno auf eine Swingerparty. Warum, ist mir zwar nicht so ganz klar, aber was soll’s. Erst mal lässt er sich von einem Kerl alle möglichen Stellungen zeigen, dann guckt er den anderen beim Poppen zu. Anschließend landet Brüno natürlich mit der hauseigenen Domina in einem Zimmer, weil der Auspeitschgag einfach niemals alt wird.

Auf zum großen Finale, beim heterosten Sport der Welt: Ultimate Fighting. Brüno hält eine ganz tolle Ansprache darüber, dass er so was von hetero ist, dass er „in seinem Haus die Hintertür zugemauert hat.“ Anschließend haut ihm ein schwuler Typ, der sich als Lutz herausstellt, in die Fresse. Das führt zur großen Liebe und einem Kuss und Live-Blow-Job im Käfig. Das Publikum zeigt seine Einstellung dazu, indem sie allen möglichen Scheiß in den Käfig werden.

Brünos Traum ist aber wahr geworden, denn die Aufnahmen gehen um die Welt und machen ihn berühmt. Brüno und Lutz heiraten und kriegen auch das schwarze Kind wieder. Brüno nimmt noch ein Charity-Video auf, bei dem sogar Bono, Sting, Slash, Snoop Dog und Elton John mitmischen, die sich höchstwahrscheinlich nicht wirklich damit beschäftigt haben, bei was für einem Kackfilm sie hier mitmachen. Vielleicht aber auch doch, manche Leute sind sich eben für nichts zu schade.

Immerhin haben wir gelernt, dass Versteckte Kamera auch nicht mehr das ist, was es mal war.

Steroidisierte Kindererziehung

„Twelve kids … that’s nuts.“ – Cheaper By The Dozen, 2003

Noch mehr Kinder sind noch, äh, nussiger, wie der heutige Film beweist. Wenn man dann noch einen Actionstar in die Runde wirft, ist vorauszusehen, dass es einfach nur fürchterlich werden kann. Denn diese Rechnung geht niemals auf.

KINDERGARTEN COP – USA – 1990 – 111 Min.

Starring: Eine Killermaschine aus der Zukunft und jede Menge Kleinwüchsige

In irgendeiner Einkaufspassage steht Arnold Schwarzenegger im Pennerlook und beobachtet einen anderen Typen, der aussieht, wie ein gescheiterter Friseur mit Pferdeschwanz. Im Hintergrund läuft der Gewinner des letzten Magnum-Look-Alike-Contest rum, aber das hat mit dem Rest des Films nix zu tun. In nem Lagerraum kackt ne Tussi ihren Stecher an. Der will sich wohl mit dem Pferdeschwanz treffen. Der heißt Mr. Crisp und sucht seine Familie. Danny, wie der Typ heißt, weiß, wo sich diese aufhält und will dafür ein bisschen Knete sehen. Crisp hat aber sein Portemonnaie vergessen und bezahlt ihn stattdessen mit Blei aus seiner Knarre. Dannys Freundin ist geschockt – zumindest soll dieses grausige Schauspiel das wohl darstellen. Arnie kettet sie an ihren toten Freund und macht sich auf die Suche nach Crisp. Der trifft sich mit seiner Mami und lässt sich maniküren, weil jeder gestandene Killer sich nach einem Mord erst mal die Fingernägel feilen lässt. Detective John Kimble, also Arnie, stellt ihn und nimmt ihn fest.

Die Zeugin zeigt sich nicht sehr hilfsbereit. Aber Kimble wäre kein Actionheld, wenn er nicht ein paar Gangster vermöbeln und auf ner Party rumballern würde um dafür zu sorgen, dass Dannys Freundin den Mörder identifiziert. Crisp wird verknackt, aber da sich andeutet, dass die Beweise nicht reichen, wird Kimble, zusammen mit O`Hara, nach Portland geschickt, wo Crisps Frau sich aufhält. Die soll gegen ihren Mann aussagen.

Im Flugzeug stellt Kimble direkt mal klar, dass er Kinder absolut zum kotzen findet und motzt irgendein Blag an. O`Hara geht sich übergeben, weil sie den ganzen Tag nur am Fressen ist. Es folgt eine Kotzcompilation mit der Überfressenen und man kommt irgendwann im Motel an. Eigentlich soll sie sich in den Kindergarten einschleusen, aber aufgrund ihrer Kotzeritis muss Arnie den Job übernehmen. Das Kimble sein Frettchen dabei hat, macht die Übelkeit von O`Hara nicht besser.

Kimble muss sich erst mal mit der Direktorin rumschlagen. Anschließend lernt er die Blagen kennen. Da ist der Junge, der voll auf Tote Leute abfährt, das Mädchen, das ständig pinkeln muss, der Aufgeklärte, der Kimble erst mal erzählt, was die Menschen so zwischen den Beinen haben und weitere Chaoten. Arnie zeigt sich wenig einfühlsam und bringt die Bande erst mal zum flennen. Mit Hilfe des Frettchens bringt er Ruhe in die Klasse. Nebenbei lernt er Crisps Frau, die als Lehrerin arbeitet, und Sohn, der in seiner Klasse ist und alle anderen besser findet, als Kimble, kennen.

Die Mütter der Kinder halten Kimble für schwul, weil sie noch nie nen männlichen Kindergartenlehrer gesehen haben. Der lernt Sylvesters Mutter kennen, die es nicht normal findet, dass ihr Sohn mit Puppen spielt. Arnie findet das aber absolut in Ordnung, weil Sylvester die Puppen nutzt, damit er den Mädchen unter den Rock schauen kann. Die Mutter ist erleichtert. Sylvester ist wohl auf dem richtigen Weg, auch wenn dieser wahrscheinlich Exibitionismus, Vergewaltigung, oder Gang Bang heißen könnte. Ich warte eine eventuelle Fortsetzung ab, um mehr zu erfahren. Kimble fragt die Blagen nach ihren Vätern aus, um zu erfahren, wer Crisps Sohn ist. Der Plan scheitert. Außerdem lernt er den schüchternen Zack kennen, der nicht sehr redselig ist.

Kimble versagt beim Feueralarm auf ganzer Linie. O`Hara kann wieder fressen wie ein Mähdrescher. Im Restaurant trifft man Crisps Frau Joyce und ihren Sohn Dominic. Natürlich weiß man immer noch nicht, dass es sich um die gesuchten Personen handelt.

Kimble drillt die Kids zu Hilfssheriffs. Es folgt viel Trillergepfeife, Rumgehampel, Gesinge und Vorgelese. Joyce lädt John zum Essen ein. Arnie überrascht O`Hara und ihren Verlobten beim Poppen und knallt den Verlobten fast ab.

John unterhält sich mit Zacks Mutter, deren Mann sie und Zack verprügelt hat. Das Dinner mit Joyce steht an und Dominic zeigt ihm sein Geheimversteck. Anschließend durchsucht Kimble das Haus und wühlt in der Unterwäsche von Joyce rum, weil man genau da Hinweise auf die Identität von Personen findet. Nach einem Gespräch mit ihr stellt John fest, dass sie Crisps Frau ist.

Joyce und John turteln in der Schule etwas rum, was die Blagen natürlich ganz derbe lustig finden. Kurz darauf vermöbelt er Zacks Vater, weil der mal wieder verprügelt wurde. Dafür muss er zur Direktorin, die ihn dafür lobt, dass er, vor den Augen der Blagen, einem Typen in die Fresse gehauen hat. Was für ein Kindergarten ist das? Kerle mit Puppen, geschlechtsteilbesessene Fünfjährige, gewaltgeile Omas … In diesem Kindergarten werden die Massenmörder von Morgen auf das Leben vorbereitet.

Dannys Freundin wird tot aufgefunden und Crisp wird freigelassen. Zusammen mit Mutti fährt er nach Portland. Dort steigt gerade das Feldfest, oder die Wiesenkirmes, oder was auch immer. Kimble erklärt Joyce die Lage. Die ist nicht erfreut. Crisp klaut für seinen Sohn ne Carrerabahn. Mutter kauft derweil die halbe Apotheke auf.

Dominic klettert auf nem Sendemast rum, um seinen „Laser“ anzubringen, aber schmiert natürlich ab. Kimble eilt zur Rettung. Joyce will abhauen, aber John überredet sie, zu bleiben, weil er mit ihr in die Kiste will. Joyce findet das überzeugend und bleibt.

O`Hara verklickert den Knirpsen, dass sie nie mit Fremden reden dürfen. Es sei denn, es handelt sich um andere Kinder. Oder Hunde. Crisp quatscht mit der Direktorin und findet seinen Sohn in der Schule. Er legt Feuer und krallt sich Dominic. John kriegt das mit und nimmt die Verfolgung auf. Allerdings findet er nur zwei rummachende Schüler. O`Hara will den Laden stürmen, wird aber von Crisps Mutter überfahren. Joyce ist noch im Gebäude und findet Crisp. Es folgt ein Ehekrach und Dominic kann weglaufen. Kimble stellt Crisp, der Dominic als Geisel nimmt. Crisp wird aber von dem Frettchen gebissen und dann abgeknallt. Kimble wird ebenfalls angeschossen, als die Mutter vorbeikommt. Bevor sie den Job zu Ende bringen kann, wird sie jedoch von O`Hara umgekloppt.

Kimble liegt im Krankenhaus, O`Hara kommt zu Besuch und frisst sein Essen weg. Der Verlobte kommt auch noch vorbei und es folgt der unvermeidliche Gag, bei dem dem Verletzten noch mal zusätzlich Schmerzen zugefügt werden.

Zum Schluss besucht Kimble noch mal die Blagen im Kindergarten und mit einem Kuss zwischen ihm und Joyce findet der Spaß sein Ende.

Actionstars und Kinder passen einfach nicht zusammen. Auch wenn das hier noch der beste Versuch war, diese zusammenbringen, funktioniert das Konzept einfach nicht. Aber immerhin haben wir, von einem Fünfjährigen, gelernt, was Frau und Mann untenrum unterscheidet.

Freistilfischen zu Lande

„Find The Fish!“ – The Meaning Of Life, 1983

Dieses Zitat könnte durchaus als Inspiration für das Drehbuch des heutigen Films gedient haben. Der Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass der heute besprochene Film im selben Jahr erschien und das Drehbuch scheinbar in ungefähr 42 Minuten zusammengeschrieben wurde. Wahrscheinlich hat der Drehbuchautor die Monty Python Komödie gesehen und sich in der Mitte des Films gedacht: „Hey, geil! Daraus mach ich nen Film!“ Was dabei rauskommt, seht ihr hier:

SMOKEY AND THE BANDIT PART 3 – Das ausgekochte Schlitzohr 3 – USA – 1983 – 81 Min.

Starring: Viele Typen mit Hut und ein überflüssiger Supporting Cast

In den ersten Minuten wird erst mal die Erinnerung an die Vorgänger aufgefrischt. Die gezeigten Szenen stellen nebenbei einen von nur zwei Auftritten des echten Bandit dar, wodurch man sich schon aus Prinzip fragen muss, wer diese Fortsetzung für ne gute Idee hielt.

Der eigentliche Film beginnt dann mit einer Rede von Sheriff Buford T. Justice vor großem Publikum, von ungefähr zehn Leuten und seinem Sohn. Justice macht sein Versprechen aus Teil zwei wahr und geht in den Ruhestand. Zwei alte Bekannte, in Form von Big Enis und Little Enis, unterbrechen die Ansprache. Sehr zum Bedauern des einen gespannten Zuhörers. Die beiden wollen den Sheriff zu einer Wette überreden, in der es um seinen Job geht. Äh, ist Ruhestand nicht gleichbedeutend damit, keinen Job zu haben? Buford geht jedenfalls nicht darauf ein und tritt zurück. Wette verloren, oder was?

Es folgt der Vorspann, in dem der Ex-Sheriff nach Florida fährt, um dort seinen Ruhestand zu genießen. Und wie jeder Umzug, startet auch dieser mit einem Sprung durch die amerikanische Nationalflagge. Buford hat anscheinend kein privates Auto und deshalb einen Polizeiwagen geklaut. Kaum als Hüter des Gesetzes abgetreten, schon ein Krimineller.

Seine Freizeit genießt Justice mit dem Sammeln von Muscheln, Shuffleboard und dem ausknocken von Fitnesstrainern. Hach, das ist doch das wahre Leben.
Während nem Angeltrip mit seinem Sohn Junior fällt ihm dann auf, wie gelangweilt er ist und er nimmt doch noch die Wette der Enis Familie an, die extra zu diesem Anlass ne Parade veranstaltet. Es bleibt im Verborgenen, warum der Ex-Sheriff immer noch seinen Stern hat, aber sonst gäb’s nun mal keinen Wetteinsatz. Die Enises wetten jedenfalls, dass es Justice nicht schaffen wird, innerhalb eines Tages zu ihrer Ranch zu fahren. Schafft er es, kriegt er ne viertel Million Dollar, schafft er es nicht, ist er den Sheriffstern los, den er sowieso nicht mehr haben sollte. Um das Ganze etwas lustiger zu machen, muss der Sheriff einen Haifisch mit dem Logo der Enis Fressbude transportieren, der laut Buford aussieht wie seine Frau, die scheinbar nicht mit in Florida ist.

Buford verfährt sich auf der Suche nach ner Abkürzung und landet im mexikanischen Viertel. Die Enises haben das scheinbar vorausgesehen und verteilen, als Mexikaner verkleidet, Geld an die Massen, weil sie es eben übrig haben. T. schafft es aus der Stadt hinaus und sein Wagen verreckt, weil Little Enis den Benzintank manipuliert hat. Also muss Junior schieben, bedankt sich aber dafür, dass sein Vater das Lenken übernimmt.

Man hat scheinbar ne Tankstelle gefunden und ist wieder auf Achse. Der erste Stau lässt nicht lange auf sich warten. Verursacht wird dieser von den Enises – was für eine Überraschung – die die schönen, weißen Striche auf die Straße sprühen. Junior kriegt auch ne Ladung ab und ist damit der weißeste Kerl im Süden. Buford schlägt vor, dass sein Sohn zu dem weißen Gesicht etwas Lippenstift aufträgt, damit er ihn an ner Schwulenbar absetzen kann. Wie viele Homosexuelle mit weiß bepinseltem Gesicht er wohl schon getroffen hat? Also mir ist keiner bekannt, aber Buford weiß da vielleicht mehr als ich.

Big Enis erklärt derweil seinem Sohn, dass gewinnen nur dann Spaß macht, wenn man dabei bescheißt. Kein Wunder, dass er so erfolgreich ist. Alle reichen Menschen dieser Welt werden ihm zustimmen. Nebenbei wird absolut nicht klar, wer hier eigentlich Protagonist und Antagonist sein soll. Buford lässt sich von einer simplen Straßensperre durch einen Tanklaster allerdings nicht beeindrucken und springt einfach durch den Tank durch. Big Enis behauptet aber noch ein Ass im Ärmel zu haben und ruft Snowman an. Geldgeil, wie der nun mal ist, sagt er natürlich zu, ihnen zu helfen. Buford fährt durch nen Stapel Eis, weil in den zwanzig Minuten, die der Streifen läuft, die Karre noch nicht durch genug Krempel geknallt ist. Drei Sekunden später macht der Snowman Freds Hundehütte mit seinem Laster platt, um die Zerstörungsorgie fortzuführen.

Der Ku Klux Klan klaut Hühner von nem Transporter. Wahrscheinlich wollen sie die Häuser der Afro-Amerikaner mit Eiern bewerfen, oder eine Armee von weißen Hühnern heranzüchten, oder was auch immer. Einem echten Klanmitglied gehen eben niemals die guten Ideen aus. Ku-Klux-Karl schmiert Bier über den Transporter und man macht sich vom Acker. Buford fährt auf der selben Straße und drängt den Klanwagen in einen Teerlaster. Anschließend knallt der Hühnertransport in die Unfallstelle, wodurch der KKK geteert und gefedert wird. Sehr zur Freude des schwarzen Hühnertransporterfahrers, der die Klanmitglieder mit Hühnern bewirft. Buford erzählt seinem Sohn anschließend, dass dessen Mutter ein Klanmitglied ist und in dem Laken, wie ein Eisberg aussieht. Mörderwitz. Und ganz toll, dass der Sheriff eine rassistische Frau hat. Sehr symphatisch.

Snowman hat sich als Bandit verkleidet, um den Sheriff zu ärgern. Er gabelt Dusty Trails auf, die gerade ihren Boss vor laufender Kamera zur Sau gemacht hat und man wiederholt den Im-Auto-umzieh-Joke aus Teil eins. Snowman fängt den Haifisch vom Sheriffauto mit nem Lasso, was den Sheriff natürlich weniger erfreut. Dusty funkt Buford an und schlägt ihm vor in seinen Hut zu kacken. Es folgt die übliche Verfolgungsjagd, an die sich ein masturbierender Polizist anschließt, der natürlich seine Karre zu Schrott fährt. Bandit kennt jeden und lässt Bufords Wagen auf einer Baustelle mit Sand eindecken. Danach mischt er im Alleingang ne Bikerbar auf. Buford ist zurück und die Verfolgung geht in die nächste Runde. Es wird wieder jede Menge Zeug über den Haufen gefahren, bevor Snowman Justice abhängen kann. Buford wiedersetzt sich einer Abschleppung und wird von dem Abschleppwagen verfolgt. Mehr Zu-Schrott-Gefahre inklusive Massenkarambolage folgt.

Snowbandit landet, mit den Cops im Rücken, auf ner Stuntshow, wo er durch einen brennenden Zaun springt. Buford ist komischwerweise auch da und springt hinterher, weil dieser unlustige Running Gag unbedingt auf die Spitze getrieben werden muss. In der Stuntshow fliegen überall Autos durch die Gegend. Justice bringt unabsichtlich den Auf-Zwei-Rädern-fahren-Stunt und springt mal wieder über ne Rampe.

Die Enises haben sich als Dragqueens verkleidet, um, äh … keine Ahnung. Damit sie halt möglichst dämlich aussehen.

Snowman und Dusty sind im Hotel. Der Hai landet auf dem Flur, weil keine Hängematte für ihn frei ist. Den Hai einfach auf den Boden zu legen ist wohl keine Option. Justice ist auch da und sucht Bandits Zimmer. Er findet allerdings nur Räume, in denen irgendwelche Perversen komische Sexspielchen treiben. Die Dragqueens finden den Hai, aber ein Dutzend halb nackte Bodybuilder zerren sie in ihren Raum. Justice findet den Fisch und kettet sich versehentlich an ne Tussi, die er für Bandit hält. Weil es zu einfach wäre, das Hotel auf normalem Weg zu verlassen, beschließt man aus dem Fenster zu klettern. Macht ja auch Sinn, sonst hätte man den uvermeidlichen Gag, bei dem Buford auf der Transe liegend im Fenster stecken bleibt und stöhnt wie, na ihr wisst schon, nicht bringen können.

Man hat das Hotel verlassen und die Enises, jetzt wieder normal gekleidet (wenn man deren Outfits überhaupt normal nennen kann) lassen per Blasrohr Bufords Reifen platzen. Justice behauptet der Reifen ist platter als die Brust seiner Frau. Man macht sich auf die Suche nach nem Ersatzreifen, was Bandit die Möglichkeit gibt den Hai zurückzuklauen. Die Tussi aus dem Hotel springt aus dem Kofferraum des Sheriffs und es bleibt ein Mysterium, was sie da gemacht hat. Verfolgungsjagd die Nächste, jetzt mit der Tussi auf dem Dach von Justice und zwei luftleeren Reifen.

Snowbandit macht sich mit nem Boot vom Acker, Buford hinterher. Junior wird derweil zum Picknick eingeladen, aber lehnt ab. Der Anblick eines nackten Arsches überzeugt ihn dann allerdings doch noch. Die Bootstour endet an Land, Buford im FKK-Bereich. Die Jagd geht weiter, durch ein Minenfeld der Enises, aber selbst eine Explosion, die einen ganzen Häuserblock zerstört hätte, kann sein Auto nicht stoppen.

Snowman kommt zu der Einsicht, dass der Bandit ohne Buford nicht existieren kann und überlässt ihm den Fisch. Buford kriegt die Knete von den Enises. Er stellt Snowman und visualisiert ihn als den echten Bandit. Dann erinnert er sich aber an seinen Ruhestand in Florida und lässt ihn laufen, damit die Jagd weitergehen kann. Mit dem Start der nächsten Verfolgungsjagd endet der Spaß dann endlich und verspricht weitere Fortsetzungen, die es glücklicherweise nie gab.

Immerhin haben wir gelernt, dass ein Fisch auf dem Dachgepäckträger zu jeder Menge Action führt.

Verblödete Vermögensberatung

„Show me the money. “ – Jerry Maguire, 1996

Geht leider nicht, denn der ganze Schotter ist weg. Schon übel, wenn reichen, verzogenen, faulen, snobistischen, vom Leben absolut keinen Plan habenden Gören die Knete weggenommen wird. Wozu das führt, erfahren wir in:

MATERIAL GIRLS – USA – 2006 – 97 Min.

Starring: Ein Zwölftel vom billigen Dutzend, ihre Schwester und eine Großhexe

Wie zu erwarten, beginnt der Spaß mit Material Girl von Madonna. Oder einem Remix davon, der richtig scheiße klingt. Guter Start für einen Schrottfilm. Dazu modeln sich zwei Ischen durch ein Video und, äh, ja, mehr auch nicht.

Tanzie und Ava fahren in ihrer Bonzenkarre vor und gehen auf eine Party, wo das Übliche passiert. Also viel Gesaufe, Rumgeknutsche, und Gespräche mit dem schwarzen Schwulen, der auf keiner VIP-Party fehlen darf. Tanzie hasst Classic Rock, womit die bei mir schon mal völlig unten durch ist. Ein weiterer Grund ist der Name Tanzie. Wer zur Hölle heißt so?

Zu Hause am nächsten Morgen streiten sich die Schwestern – zumindest glaube ich, dass sie Schwestern sind, vielleicht aber auch ein lesbisches Paar, was den Film direkt aufwerten würde – um die Fernbedienung, was dazu führt, dass absolut nichts passiert.

Kurze Zeit später cruisen sie durch die Stadt. Tanzie ist voll scharf auf den Einparker von dem Schuppen, in dem die beiden, äh, arbeiten? Irgendwie hab ich keine Ahnung, was die eigentlich machen. Ihr Berater setzt sie darüber in Kenntnis, dass die Firma am Arsch ist, weil sie kein neues Produkt haben, oder so. Scheinbar stellen sie Make Up her. Ist auch scheißegal. Jedenfalls gibt es ein Übernahmeangebot von Fabriella, die aber der Erzfeind von Tanzie und Avas Vater ist. Ava ist das völlig schnuppe, aber Tanzie will nicht verkaufen.

Auf ihrem Weg aus dem Laden treffen die Tussis Henry, der Anwalt für eine Kanzlei ist, die armen Leuten hilft, was Ava unfassbar komisch findet, weil man dafür nicht mal nen Orden kriegen kann. Boah, sind die Weiber scheiße. Sollte man die Protagonisten einer Geschichte nicht eigentlich mögen? Ziel verfehlt. Ich hoffe, die verrecken noch vor der Hälfte des Films. Wo ist Stuntman Mike, wenn man ihn braucht?

Ein treffen mit Fabriella steht auf dem Programm. Die will unbedingt mit den Kackweibern zusammenarbeiten, weil sie dann unaufhaltsam wären. Klingt irgendwie nach Welteroberung mit Lippenstift.

Oh, die Mädchen weinen. Warum ist mir nicht bekannt. Sie hängen auf irgendeiner Veranstaltung rum, die so unfassbar langweilig ist, dass ich wohl auch in Tränen ausbrechen würde.
Scheinbar geht es um ihren toten Vater, der hier geehrt wird. Während der Veranstaltung werden die Nachrichten zugeschaltet, weil man das auf langweiligen Ehrungen so macht, wo gerade über ein Produkt des Vaters berichtet wird, dass den Frauen, die es benutzten die Visage verunstaltet hat. Panik bricht aus, als hätte jemand „Bombe“ gerufen, und alle hauen ab.

Die Mädels machen sich einen gemütlichen Abend mit Gesichtsmaske, Massage und einem wilden Mob, der das Haus mit Eiern bewirft. Ava muss ihre Nerven beruhigen und steckt sich erst mal ne Kippe an. Tanzie ist empört und fackelt die Bude ab. Immerhin kann sie den DVD-Player retten, denn ohne den ist aller Luxus im Arsch.

Statt auf die Feuerwehr zu warten fährt man ins Hotel, aber die Kreditkarte funktioniert nicht. Ava ruft Craig an, der die Weiber darüber in Kenntnis setzt, dass sie pleite sind. Oh, wie schade. An sich haben sie es auch nicht besser verdient, weil sie einfach unfassbar doof sind. Hier ein Beispiel: Sie fahren ins Ghetto, wo ihre Haushälterin wohnt, und geben zwei Möchtegerngangstarappern den Autoschlüssel, damit sie ihn einparken. Ich schätze, wir werden die Karre niemals wieder sehen.

Am nächsten Morgen müssen die Tussen mit dem Bus fahren, was nur zu Chaos führen kann. Selbst schuld, wenn man sein Auto verschenkt. Tanzie glaubt, dass die Leute im Bus auf die Sitze pissen. Geballte Lebenserfahrung trifft auf die Gesellschaft. Was soll man dazu sagen?

Die Weiber kommen am Ziel an. Auf der Party stehen sie aber nicht auf der Liste. Ava ruft Etienne an, der auf dem Balkon rumhängt. Der streitet aber ab, überhaupt auf der Party zu sein. Nick ist Avas Verlobter und schmeißt die Party. Allerdings hat er keinen Bock mehr auf die Alte und lässt sie rausschmeißen, weil es schlechte Publicity wäre, mit ihr zusammen zu sein. Netter Kerl.

Die Firma wird verkauft und eigentlich wäre das ein schönes Happy End. Die verzogenen Bitches sind pleite und können zusehen, wie sie fertig werden. Leider geht es aber noch weiter. Der Einparker von vorhin fährt die Mädels nach Hause, also zu der Haushälterin. Der Typ heißt Rick, weil sich das so schön auf Nick reimt. Ich erwarte noch Auftritte von Vic, Slick und Mick.

Jetzt wo sie arm sind, wenden sich die Weiber an Henry, den Anwalt. Der bringt es auf den Punkt: Shit happens! So sieht es aus. Nebenbei erfahren wir, dass die Mädels jeweils 60 Millionen Dollar kriegen würden, wenn die Firma verkauft wird. Das Problem ist aber, dass sie den Namen ihres Vaters reinwaschen wollen.

Um sich einen Privatdetektiv leisten zu können, wollen die Mädels Arbeitslosengeld kassieren. Ist nur scheiße, wenn man das ganze Leben nie gearbeitet hat, weil man alles in den Arsch geschoben gekriegt hat. Deshalb gibt es auch keine Moneten vom Amt.

Nachdem man sich bei der Hausarbeit unfassbar dämlich angestellt hat, kommt Tanzie ein großartiger Einfall. Anstatt einen Privatdetektiv anzuheuern, werden sie einfach selbst zu welchen. Fabriella ruft an und lädt die Tussis zu einem Gespräch ein.

Um in der Firma unentdeckt ermitteln zu können, verkleiden sich die beiden als Putzfrauen. Macht Sinn, aber wäre vielleicht effektiver, wenn Ava ihre Armani-Handtasche weglassen würde. Man landet schnell vor einer verschlossenen Tür, aber Rick eilt zur Rettung. Es stellt sich heraus, das er gar kein Autoparker ist, sondern im Labor arbeitet. Warum man im Labor einen Dietrich mit sich rumschleppt, um verschlossene Türen zu öffnen, bleibt ungeklärt.

Das Meeting mit Fabriella steht auf dem Plan. Das beschränkt sich auf Kaffeetrinken und sonst irgendwie gar nix. Irgendwie führt hier alles in die völlige Leere. Ungefähr so leer, wie die Köpfe der Protagonistinnen, die ich immer noch hasse, wodurch hier sowieso etwas völlig falsch läuft.

Nachdem man einige der Frauen, mit den weggeätzten Gesichtern angerufen hat, stellt sich heraus, dass alles Bullshit war. Mit diesen Aussagen geht Ava zu Henry. Der stellt aber schnell fest, dass die Beweise fehlen. Tanzie guckt sich die Nachrichtensendung noch mal an und findet irgendwas heraus. Um die – nicht vorhandene – Spannung aufrecht zu erhalten, bleibt erst mal unklar, was sie herausgefunden hat.

Tanzie geht zu dem Nachrichtensender und schmeißt sich an Gene ran, damit sei einen Blick in die Unterlagen werfen kann. Funktioniert immer, wenn man ne Tussi, mit nem geilen Arsch, ist. Ach ja, das einfache Leben. Leider tun sich doch noch Probleme auf, denn ein Sicherheitsbeamter erwischt sie beim Durchsuchen der Schränke.

Ava und Henry fressen Pizza und labern sinnlose Scheiße. Der unvermeidliche Kuss wird durch Henrys Katze verhindert. Ava ist völlig angeekelt, weil Katzen Tollwut übertragen. Meine Fresse, langsam fällt mir dazu echt nichts mehr ein.

Tanzie sitzt im Knast und gibt den Mitinsassinen Beautytipps. Ava nutzt ihre Uhr, um die Kaution für ihre Schwester – ja, sie sind tatsächlich Schwestern, wie sich mittlerweile herausgestellt hat – zu bezahlen.

Die Schwestern fahren zum Arsch der Welt, um die Tussi aus den Nachrichten aufzusuchen. Die erinnert stark an die Catlady aus den Simpsons, nur dass sie etwas jünger ist. Jedenfalls verrät sie nix, was irgendwie hilfreich wäre. Allerdings erfahren sie vom Nachbarn, dass die Tussi schon seit Geburt eine Hautkrankheit hatte, wodurch ihr Gesicht entstellt war, und das absolut nix mit der Uschi-Glas-Gedächtniscreme ihres Vaters zu tun hatte.

Die Mädels wollen Fabriella in die Nachrichten bringen, die wohl irgendwie Steuern hinterzogen hat, oder an der Börse beschissen hat, oder einfach an sich jeden bescheißt, oder was auch immer. Es kommt zum Treffen mit allen Bananen, die bei dem Müll hier mitwirken und in einem großen Twist stellt sich heraus, dass nicht Fabriella die Mädels beschissen hat, sondern ihr eigener Chef Tommy, der alles auf Fabriella geschoben hat. Wow, eine Wendung aus dem Wie-schreibt-man-ein-lahmes-Manuskript-Lehrbuch. Wer hätte das kommen sehen können?

Naja, es kommt, wie es kommen muss. Ava ist mit Henry zusammen. Tanzie mit Rick. Beide haben ihre Firma wieder. Und beide sind immer noch selten doof im Kopf.

Zum Schluss gibt es noch ein paar Outtakes und selbst die sind nicht lustig. Aber immerhin haben wir gelernt, dass selbst Dummheit einen nicht davon abhalten muss, einen simplen Fall zu lösen.

Dimensionsübergreifender Pilzbefall

„I’ve watched films and even forgotten I’m in them. “ – Bob Hoskins

Vor wenigen Tagen verstarb Bob Hoskins, bekannt aus Hook und Falsches Spiel mit Roger Rabbit, im Alter von 71 Jahren. Grund genug, ihn hier zu ehren, mit einem Film, von dem er wohl auch gerne vergessen hätte, dass er daran beteiligt war.

SUPER MARIO BROS – USA – 1993 – 104 Min.

Der Spaß beginnt mit der Super Mario Theme, womit so ziemlich jede Verbindung, die dieser Film mit den Videospielen hat, endet.

Vor 20 Jahren in Brooklyn setzte irgendeine Tussi ein übergroßes Ei vor einer Kirche ab, aus dem ein ganz normales Baby schlüpfte. Ähm, ja. Außerdem lag ein komischer Edelstein dabei.

Die Mario Brothers Mario und Luigi … Moment mal. Wenn die sich Mario Brothers nennen, bedeutet das, dass Marios vollständiger Name Mario Mario ist? Einfallsreich, aber gut, da kann ja der Film nix für. I blame Nintendo. Jedenfalls sind die Brüder Klempner, die sich mit großer Konkurrenz rumschlagen und deshalb Gefahr laufen, aus dem Geschäft gedrängt zu werden.

Irgendwo werden Dinosaurierknochen ausgegraben. Daisy, die die Ausgrabungen leitet, wird von Mafiaboss Scapelli bedroht, weil … äh, der keine Knochen mag, oder Paläontologen aus Prinzip ablehnt, oder einfach nur mal wieder jemandem drohen wollte, oder was auch immer. Daisy will telefonieren gehen, und da es zu dieser Zeit noch keine Handys gab, latscht sie ewig durch die Stadt zu einem Münztelefon, an dem Luigi und Mario gerade zufällig rumhängen. Die Brüder fahren Daisy zurück zur Ausgrabungsstätte und Luigi versucht ein Date klar zu machen, scheitert aber auf ganzer Linie. Immerhin hilft Mario ihm, Daisy dann doch irgendwie zu einem Essen zu bewegen.

Double Date Time. Daisy erzählt von Dinosauriern, Marios Begleitung erzählt von der Sonnenbank und bewundert Daisys Edelstein, den diese um den Hals trägt. Luigi bringt Daisy nach Hause. Zwei Volltrottel nehmen die Verfolgung auf, um Daisy zu entführen und sie zu Koopa zu bringen. Weil sie aber eben selten dämlich sind, entführen sie Marios Freundin.

Daisy zeigt Luigi ihre Knochen. Die Scapellis setzen alles unter Wasser. Glücklicherweise können die Klempnerbrüder das Rohr fixen. Die beiden Entführungsidioten sind zufällig auch in dem Loch und schaffen es tatsächlich, die richtige Frau zu kidnappen. Die Marios eilen zur Rettung, Luigi kann aber nur den Kristall erwischen. Man verfolgt die Entführer durch eine solide Wand, die sich als nicht sehr solide herausstellt, und landet in Koopa World, oder so was in der Art, wo eigenartige Mutationen durch die Gegend latschen.

King Koopa beschwert sich über Bakterien und den zerfall des sozialen Gefüges in seiner Welt. Die Entführer bringen gute Nachrichten. Sie haben die richtige Tussi entführt. Koopas Freude wird aber schnell getrübt, denn sie haben den Meteoritenkristall nicht. Sie zählen eins und eins zusammen und kommen zu dem Ergebnis, dass die Klempner den Stein haben müssen. Dieser bleibt aber nicht lange in ihrem Besitz, denn eine fette Schwarze klaut ihnen das Teil. Kurz darauf werden die Bros verhaftet, weil sie Klempner sind.

Im Knast, der eher an einen Hühnerpferch erinnert, erzählt ein Mitgefangener von Koopas Plan, in eine andere Dimension vorzudringen. Eben dieser Koopa kommt vorbei und gibt sich als ihr Anwalt aus, um herauszufinden, wo der Meteoritenstein ist. Weil sie nix sagen, werden sie in Koopas Kammer gebracht, wo er normale Menschen in loyale, rücksichtslose, dumme Pilzköpfe verwandelt. Die Marios haben keinen Bock darauf und verfrachten Koopa selbst in seine Pilzmaschine. Bei dem funktioniert das aber scheinbar nicht, weil er nun mal der King persönlich ist.

Die Brüder ergreifen die Flucht, die sich als überraschend einfach herausstellt. Mehr Probleme bereitet es, ein Polizeiauto zu starten und damit drei Meter zu fahren, ohne die halbe Stadt in Schutt und Asche zu legen. Die unvermeidliche Verfolgungsjagd findet statt. Diese endet mit einem Sturz von einer Klippe, aber glücklicherweise hat sich das Auto in einer Art Kaugummi-Schimmelpilz verfangen, der den Aufprall verhindert.

Koopa nimmt ein Schlammbad und will mit der Prinzessin sprechen. Während diese geholt wird, nutzt er seine Pilzmaschine, um die Entführer schlauer zu machen, damit diese nicht ständig Scheiße bauen. Während Daisy auf Koopa wartet, spielt sie mit Velociraptor Yoshi. Koopa erklärt Daisy, dass sie, genau wie er, von den Dinosauriern abstammt. Daisy ist nicht überzeugt von dem Quatsch. Also geht es ihr wie mir.

Die Mario Brüder latschen durch die Wüste. Die Entführer kommen vorbei und bauen mal wieder Mist, wodurch sie in Fesseln enden. Sie erklären, was es mit dem Stein auf sich hat und man beschließt, sich gegenseitig zu helfen, um den Stein von Big Bertha zurückzuholen. Leider hat Luigi sein Werkzeug verloren, weshalb man improvisieren muss. Also schaltet man einfach alle Wachmänner mit einem Pümpel aus.

Die Brüder ziehen sich um. Allerdings trägt Luigi Rot und Mario Gelb, was aus Prinzip einfach falsch wirkt. Big Bertha hält sich in einer Disco auf, in der die Klempnerbrüder direkt erkannt werden, was schnell die Pilzköpfe auf den Plan ruft. Mario hat immerhin noch Zeit, vorher mit der Fat Lady einen Tanz aufs Parkett zu legen und so an den Stein zu gelangen. Lange behält ihr diesen aber nicht. Immerhin kriegen die Brüder unerwartete Hilfe von Big Bertha, die ihnen die Flucht ermöglicht. Auf einem Mülltransporter gelangen Mario und Luigi in Koopas Turm, wo dieser gerade das Pterodactyl-Menü bestellt. Aber natürlich extra scharf, sonst wäre das ja eklig.

Die Brüder lösen direkt mal Alarm aus, fahren aber trotzdem einfach mit dem Fahrstuhl nach oben, obwohl darin ein Dutzend Pilzköpfe rumlungert. Luigi hat den großartigen Plan, diese einfach zum Tanzen zu bringen, damit die Brüder den Aufzug verlassen können. Genial! Und natürlich funktioniert’s, weil hier einfach alles unfassbar bescheuert ist.

Koopas Beraterin, die den Stein hat, will Daisy killen, wird aber von Yoshi angefallen. Daisy flieht. So auch die Entführer, die kurz zuvor von Koopa zum Tode verurteilt wurden. Die beiden bringen Daisy zu ihrem Vater; einem Dinosaurier, der in einem Schleimbeutel unter der Decke hängt.

Die Brüder irren durch bepilzte Gänge und finden Daisy. Deren Vater, der den Laden mal geführt hat, aber von Koopa in den Pilzbeutel verfrachtet wurde, hängt immer noch nur rum. Die drei werden gefangen genommen. So auch Koopas Beraterin, wodurch dieser endlich an den Stein gelangt.

Mario und die entführten Weiber, die die bekloppten Entführer fälschlicherweise angeschleppt haben, brechen aus und schlittern auf einer Matratze durch ein Abflussrohr. Luigi und Daisy sind ebenfalls entkommen. Wie ist scheinbar völlig irrelevant. Jedenfalls landen alle in der Stadt. Koopa ist auch da und ballert mit einem Raketenwerfer um sich. Mario geht zum Angriff über und Koopa verliert den Stein, der wieder seiner Beraterin in die Hände fällt. Luigi und die entführten Ischen wollen verhindern, dass sie die Dimensionen miteinander verschmelzt, oder irgend so ein Quark.

Mario hat derweil eine aufziehbare Bombe am Start, die in der Kanalisation landet. Kurz darauf werden Mario und Koopa in die Menschenwelt gebeamt, weil die Beraterin den Stein benutzt hat. Koopa verwandelt Scapelli in einen Affen, kriegt dann aber von Mario einen Pilz in die Fresse geworfen und sie landen wieder in der Koopadimension. Da wird noch etwas rumgeballert, dann geht die Bombe hoch und Koopa fliegt durch die halbe Stadt.

Die Qual ist aber noch nicht beendet, denn er kommt als T-Rex zurück, der dann mit Waffengewalt zu Brei verarbeitet wird, damit wir hier langsam mal zum lange herbeigesehnten Ende kommen können.

Die Brüder kehren zurück in ihre Welt, aber Daisy bleibt in der anderen Dimension. Einige Tage später steht Daisy plötzlich vor der Tür und braucht die Hilfe der Brüder, womit man sich eine, zum Glück niemals erschienene, Fortsetzung offen gehalten hat.

Bob Hoskins versucht hier verzweifelt zu retten, was von Beginn an niemals zu retten war. Trotzdem ist er noch das Beste an diesem Müll. Immerhin haben wir gelernt, dass Pilzbefall unglaublich langweilig sein kann.

Humorlosigkeit für Sexbesessene

„The extreme! IT’S THE EXTREME!“ – Twister, 1996

Extrem was? Dämlich? Unlustig? Behämmert? Scheiße?

Ja, von allem ein Bisschen.

EXTREME MOVIE –  USA – 2008 – 86 Min.

Starring: Der Typ aus der Mitte und der Typ, der Juno geschwängert hat

Chucks Freundin will ihn heute endlich mal ranlassen. Chuck freut sich seines Lebens. Nach der Nummer ist Chucks Freundin auch direkt bereit für den nächsten Schritt und lässt Chuck von hinten ran. Es folgen weitere Schritte, die kleinwüchsige Cowboys, Intimrasuren, Hitlerkostüme und Ziegen beinhalten. Chuck hat irgendwann genug und sucht das Weite. Mir reicht es auch jetzt schon, aber ich zieh das durch. Versprochen.

An der Highschool herrscht die Woche der sexuellen Erkenntnis, deshalb werden Gratiskondome verteilt. Im Sexualkundekurs erzählt der Lehrer, dass er Sex mit nem Karpfen hatte. Dann geht’s zur fröhlichen Partnersuche, wo sich jeder einen Partner suchen soll, den er gerne mal poppen will. Mike findet keine Partnerin und wird deshalb mit Doug in ein Team gesteckt.

Matthew Lillard gibt sexuelle Ratschläge. Unter anderem: Gummis fühlen sich gut an, außer bei thailändischen Nutten. Oder: Solange eine Frau im Zimmer ist, ist man nicht schwul, egal mit wem man es gerade treibt.

Werbung für STD-E-Cards, mit noch schlechteren Sprüchen, als Lillards.

Justin, der hässliche Fette, der in keinem Film fehlen darf, blitzt bei ner Tussi ab und beschließt, das nächst Beste zu tun. Also in einen Pornoshop zu gehen. Dort kauft er sich zum Zeitvertreib eine Taschenvagina – ja, die gibt es tatsächlich – und freut sich riesig über diese Errungenschaft. Nach einigen Fantasien, in denen er die Taschenmuschi geheiratet hat, diese ihn aber betrügt, und weiterem behämmerten Scheiß folgt eine Doku namens Straßeneckengeständnisse. In der Doku erzählen irgendwelche Teens ihre versautesten Geschichten. Äh, ich geh da jetzt nicht weiter drauf ein. Nur so viel: Versaut ist nicht gleich lustig. Das scheint aber keiner der Macher dieses Films ganz zu kapieren.

Im Sexualkundeunterricht stellt der Lehrer verschiedene Dildos vor. Er hat alle Größen dabei und verteilt diese an die Männer. Dann gibt’s wieder Partnersuche und Kondomüberziehung. Während der Unterrichtsstunde fantasiert irgendein Typ, dass er es mit einer Tussi treibt, die sich als Abraham Lincoln verkleidet hat. Ha Ha Ha. Witzig und so. Da die Weiber da aber selbst in seiner Fantasie nicht drauf abfahren, baut er eine Zeitmaschine und reist zurück, um Lincoln selbst zu knallen. Das Ganze wird dann schön im Stummfilmstil gebracht, was aber auch nicht lustiger ist.

Lillard is back und warnt davor, jemandem beim Sex zu würgen, bis er blau anläuft. Anschließend gibt’s wieder Straßengeständnisse. Kein Kommentar.

Zwei schwarze Nerds gucken ne Doku über die Brüste von Buschfrauen, oder die Muttermilch von Afrikanerinnen, oder was auch immer. Sie beschließen per Computer ihre Traumfrau zu basteln, diese dann zum Leben zu erwecken – irgendwo hier versteckt sich ein Frankensteinwitz – und sie dann flachzulegen. Dabei kommt eine achtzig Tonnen Alte raus und Barry springt aus dem Fenster in den Tod, damit er sie nicht ranlassen muss. Ha Ha Ha. Witzig.

Zwei verheiratete Rentner geben den Tipp, so viele verschiedene Partner zu vögeln, wie möglich. Ha Ha … ach, scheiß drauf.

Ne Blonde Tucke will unbedingt masturbieren, aber die Batterien von ihrem Vibrator sind leer. Als Ersatz muss ein Handy herhalten, das ihr in die Spalte rutscht. Beim Essen mit den Eltern wird das natürlich sehr unangenehm. Lustig wird es allerdings nicht, aber mich beschleicht auch langsam das Gefühl, dass das niemals die Intention bei diesem Scheiß hier war.

Der Lehrer quatscht Mike voll. Mike steht voll auf Stacy und fragt nach Anmachtipps. Der Lehrer rät ihm davon ab, überhaupt irgendwas zu machen, da Stacy außerhalb seiner Wellenlänge liegt. Als Alternative schlägt er eine hässliche, strohdoofe, fette, zurückgebliebene vor. Oder ne Nutte.

Werbung für ein Mittel gegen das Plötzliche Ständer Syndrom, mit einigen Nebenwirkungen, die ich hier nicht näher beleuchten will.

Lindsay macht mit nem Schwarzen rum, der Einen fahren lässt. Zum Ausgleich folgt ein Blähduell, weil so was immer, ich wiederhole: IMMER, also absolut IMMER!!! unglaublich witzig ist.

Straßengeständnisse … Ja, komm, ist gut. Weiter.

Mikes Freund, der im Rollstuhl sitzt, hat ihm ne Nutte besorgt. Mike hat aber keinen Bock auf die Tussi. Um seinen Freunden aber immerhin ne gute Show zu liefern, die diese über ein Babyfone verfolgen, täuscht er den Sex vor. Er hätte natürlich auch die Nutte überreden können, dabei mitzumachen, aber das würde Intelligenz voraussetzen. Und die ist hier nirgendwo vorhanden.

Zeit für die Sesamstraße. Ein junges Mädel lässt ihren Freund nicht ran, also kommt Bluebody, der ein blauer Penismuppet ist, und vor blauen Hoden warnt, die man durch Samenstau bekommt. Hank geht auf der Toilette masturbieren. Als er wiederkommt, nimmt Bluebody gerade seine Perle hart ran. Irgendwo existiert da ein Witz, aber ich komme einfach nicht drauf. Vielleicht habe ich ja in der nächsten großartigen Szene mehr Glück.

Michael Cera chattet im Internet mit irgendeiner Tussi und stellt sich unglaublich doof an. Trotzdem kriegt er irgendwie ein Sexdate, bei dem er aber als Einbrecher verkleidet auftauchen soll, weil dass die Tusse voll anmacht. Selbstverständlich irrt er sich in der Adresse und wird von einer Oma mit nem Baseballschläger vertrimmt. Betty, die Tussi die anfangs Malcolm in allen möglichen Schritten verführt hat, will jetzt auch an Freds kleinen Pilgrim ran. Wir wissen, wo das hinführt …

Sinnloser Internetstriptease einer jungen Studentin. Aber immerhin gibt’s hier mal Titten zu sehen.

Irgendein Fritze schmeißt ne Party und wacht am nächsten Morgen neben ner scharfen Tussi und nem ekelhaften Typen auf. Der Typ erzählt kurz und knapp, was er alles mit dem Fritzen angestellt hat und auch weiterhin wird hier nach Humor gesucht. Mal sehen, ob ich noch welchen finde. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Oh jetzt, wie unglaublich witzig: Der Fritze wurde nur verarscht und war bei Versteckte Kamera. Super!

Straßengeständnisse und Lillard mal wieder. Meine Fresse, ist das grausam.

Der komplette Cast aus diesem Machwerk der Grausamkeit steigt aus dem Schulbus. Mike versucht sich endlich an Stacy ranzuschmeißen, kriegt es aber nicht gebacken. Irgendwie landet er auf nem Pornodreh, wo … Moment mal, ist das Kyle Gass? Tatsächlich, der Regisseur des Pornos ist der Gitarrist von Tenacious D. Rock On! Mike wird für nen neuen Pornodarsteller gehalten, als man ihm die Hose runterzieht, stellt man allerdings fest, dass er nicht gerade gut bestückt ist. Zum Schluss gibt’s ne Musicalnummer über Pornodarsteller und kleine Pimmel, die zwar scheiße ist, aber hey, Kyle Gass darf singen. Und der Mann rockt immer. Retten tut das hier natürlich trotzdem nix mehr.

Mike ist nach dem Vorfall jetzt völlig selbstbewusst – warum weiß wohl nur er selbst – geht zu Stacy und küsst sie. Nachdem er totalen Quatsch gelabert hat, machen die beiden ein Date klar und das war’s.

Nee, Lillard ist noch nicht fertig und stellt seine Website vor, auf der man seine versautesten Erfahrungen posten darf, auf die er sich dann einen runterholt. Wahrscheinlich wedelt er sich auch ständig bei der Betrachtung dieses Machwerks aus der Hölle einen von der Palme.

Humor nicht gefunden. Hoffnung gestorben. Aber immerhin haben wir gelernt, dass Sex nicht mal ansatzweise lustig ist.

Kreuzfahrten am anderen Ufer

„I was the sperm at the back shouting „No! Don’t send me into that big scary cave!“ I was the only sperm who had to be chased by the egg. Don’t you get it? I’m gay.“ – Coupling, 2000

Und daran ist absolut nix auszusetzen. Trotzdem gibt es immer wieder Filme, die nur so mit homosexuellen Klischees um sich werfen, in dem Glauben, dass das irgendwie witzig ist. Fakt ist aber: Ist es nicht! Auch nicht in:

BOAT TRIP – USA – 2002 – 94 Min.

Starring: Ein Oscar-Gewinner, dem das einzigartige Kunststück gelang, nach seinem Gewinn ausnahmslos schlechte Filme zu fabrizieren

Und das hier ist der Erste, in einer langen Liste von graupeligen Streifen, die Cuba Gooding Jr nach der Preisverleihung verbrochen hat. Was zur Hölle ist bei dem Typen bloß schiefgelaufen? Klar, man kann natürlich darüber diskutieren, wie gut Pearl Harbor war, für den er diesen Preis gewonnen hat. Eigentlich war der auch beschissen, aber verglichen mit dem, was danach von dem Mann kam, war es Citizen Kane, Casablanca, Der Pate und die Verurteilten zusammen.

Goodings Abstieg in die absolute Bedeutungslosigkeit beginnt mit einem Heiratsantrag an seinen Hund. Das hätte vielleicht schon eine Warnung sein sollen. Wenn ein Film so beginnt, kann da einfach nix bei rum kommen.

Jerry hat eine Überraschung für seine Freundin. Einen Flug im Heißluftballon. Während dem Versuch, ihr jetzt den Antrag zu machen, den er zuvor mit seinem Hund geprobt hat, kotzt er ihr aufs Kleid und wird anschließend sitzen gelassen. Nicht gerade überraschend.

Sechs Monate später schleppt ihn sein bester Freund Nick vor die Tür, um ein paar Weiber aufzureißen. Allerdings treffen sie einen alten Schulfreund, der ihnen vorschlägt, auf eine Kreuzfahrt zu gehen, weil da alle Weiber poppen wollen.

Gesagt, getan. Was sie jedoch nicht wirklich registrieren, ist die Tatsache, dass es sich um eine Bootsfahrt für Homosexuelle handelt. Denn so was sorgt immer für eine Fülle an schlechten Gags, die so ein Film unbedingt braucht. Die erste Tunte lässt auch nicht lange auf sich warten, aber Nick und Jerry sind nicht die hellsten Laternenfische im Ozean und bemerken deshalb nicht, dass der Kerl im Kleid ein, nun ja, eben ein Kerl ist.

An der Bar lernt man Lloyd kennen. Nebenbei handelt es sich dabei um Roger Moore, der wohl unbedingt Geld brauchte und deshalb bei diesem Scheiß hier mitmacht. Immerhin verrät er den beiden Heteros, dass es sich hier um eine Schwulenkreuzfahrt handelt, was zu Ohnmachtsanfällen und Rumgeheule führt. Nach einem Streit der zwei Freunde, kommt das homosexuelle Klischee namens Hector reingelatscht und sorgt für weitere Szenen, über die niemand lachen kann.

Jerry besäuft sich und fällt in den Pool. Irgendeine Lesbe rettet ihn mit Mund-zu-Mund-Beatmung, was Jerry selbstverständlich gefällt. Nick hat einen Plan, wie er von dem Boot runterkommen kann, als ein Hubschrauber vorbeifliegt. Mit einer Leuchtpistole will er auf sich aufmerksam machen, schießt aber versehentlich den Helikopter ab. Was bei den Simpsons lustig ist, muss hier eben auch funktionieren. Tut es aber nicht.

Ein Rettungsboot mit jeder Menge heißer Weiber treibt mitten auf dem Ozean. Der Kapitän, der neben Nick und Jerry wohl der einzige Hetero an Bord ist, schreitet direkt zur Tat und rettet die in Seenot geratenen. Nick findet die natürlich alle voll geil, aber Jerry kann nur noch an seine lesbische Retterin denken. Nick macht sich mit Inga bekannt, die zum schwedischen Sonnenbräunungsteam gehört, deren Helikopter in der Nacht abgeschossen wurde. Nick gibt sich als schwul aus, damit alle Weiber blankziehen. Coach Sonya entdeckt allerdings Nicks waagerechte Gerade in der Lendengegend und verdrischt ihn, weil das Sonnenbräunungsteam vor dem großen Turnier, oder der großen UV-Bestrahlung, oder was auch immer ein Sonnenbräunungsteam so macht, nicht befriedigt werden dürfen.

Nick ist der Meinung, dass alle Homosexuellen schlechte Spieler sind und verkackt stundenlang beim Pokern, bevor er vom Gegenteil überzeugt ist. Jerry trifft derweil seine Lebensretterin namens Gabriella wieder, und fällt erneut in den Pool. Nick quatscht Inga voll. Die will in ihrem Raum auf ihn warten. Zu Nicks Bedauern schmeißt Coach Sonya aber Inga aus dem Zimmer und macht sich selbst dort breit. Gabriella steht auf Jerrys Arsch, wodurch klar wird, dass sie gar nicht lesbisch ist. Da sie aber von allen ihren Freunden verarscht wurde, traut sich Jerry nicht, ihr zu beichten, dass er gar nicht schwul ist. Nick fällt über Coach Sonya her und wird mal wieder vermöbelt. Der setzt sich mit einem Feuerlöscher zur Wehr. Nach einem Schwall Löschpuder in den Schritt der Trainerin haut er ab und die hereinstürmenden Schwedinnen glauben, dass Sonyas Vagina explodiert ist.

Jerrys Ex trauert ihm nach. Auf dem Boot will Jerry Nick überreden, dass er seinen Lover spielt, wenn Gebriella in der Nähe ist. Mit etwas Kohle kann er ihn letztlich überzeugen. Beim Tanzkurs stellt sich Nick eher doof an. Dann darf er mit Lloyd tanzen, der voll scharf auf ihn ist. Gabriella überredet Jerry, bei einer Tanzrevue mitzumachen. Um überzeugender rüberzukommen, nimmt Jerry Schwulenunterricht bei Hector.

Lektion 1: Wie man richtig Prosecco trinkt.
Lektion 2: Wie man I Will Survive auf dem Klavier spielt.
Lektion 3: Am besten die ersten beiden Lektionen vergessen, wenn man nicht die Klischeetunte von nebenan sein will.

Sein erlangtes Wissen stellt Jerry dann bei Gabriella unter Beweis, indem er I Will Survive summt und sich mit Champagner besäuft. Gabriella trinkt mit und später wird mal wieder getanzt.

Sonya schmeißt sich an Nick ran und beweist ihm, dass sie einen kompletten Baseballschläger in den Mund kriegt. Nick ergreift die Flucht und trifft Hector, der Angst vor Gewitter hat. Nick hat sich mit den Pokerbuddys angefreundet, aber meint, dass es vielleicht falsch ist, mit Schwulen befreundet zu sein. Hector klärt Nick darüber auf, dass sie auch nur Menschen sind. Dass Nick diese Erkentniss nicht von selbst erlangt hat, spricht wohl eher gegen ihn.

Gabriella macht sich nackig und bittet Jerry bei ihr zu schlafen, weil sie Angst vor dem Sturm hat, der draußen wütet. Gabriella will Blowjobtipps von Jerry und hat für eine Vorführung eine Banane mitgebracht. Dieser Gag wird auch nie alt. Liegt vielleicht daran, dass er schon vor der Entstehung des Universums existierte, als es noch keine Zeitrechnung gab.

Nick und einer der Pokerbuddys torkeln besoffen übers Boot, auf der Suche nach nem Drink. Am nächsten Morgen wacht Nick neben seinem neuen Kumpel auf und ist nicht begeistert. Nachdem er aber kurz darüber nachdenkt, glaubt er plötzlich schwul zu sein.

Das Boot legt an einer Insel an. Dort taucht Jerrys Ex auf. Außerdem trifft das Schwedenteam auf die Konkurrenz und es gibt die üblichen Schlampenbeleidigungen, die sich größtenteils darauf beschränken, was die Weiber schon so alles im Mund hatten. Ron beichtet Nick, dass zwischen ihnen nix gelaufen ist. Nick freut sich seines Lebens, dass er doch nicht am anderen Ufer paddelt. Jerry und Gabriella bringen an anderer Stelle nen Apfelbaum zum Wackeln.

Jerrys Ex latscht durch das Boot, auf der Suche nach ihm. Sie trifft auf Gabriella, die ihr erklärt, dass hier nur Schwule rumhängen. Ex Felicia geht ein Licht auf und sie besäuft sich. Dem Bartender erzählt sie von ihren Girl-On-Girl-Erfahrungen aus dem College. Woanders steigt die große Tanzrevue, bei der Jerry für den seekranken Haupttänzer einspringt, was Gabriella ganz toll findet. Ihre Begeisterung könnte andererseits an dem unfassbar bescheuerten Kostüm liegen, das Jerry trägt.

Felicia kommt vorbei und ist geschockt. Jerry erklärt ihr, was Sache ist. Gabriella hört alles mit und ist echt angepisst. Kurze Zeit später heiraten Jerry und Felicia. Zur Feier des Tages kiffen sich Jerry und Nick die Birne zu. Während der Zeremonie streut der Pfarrer seine komplette Lebensgeschichte mit ein, die nur aus Enttäuschungen besteht. Nick unterbricht den Quatsch und haut mit Jerry ab, um ihn zu Gabriella zu bringen. Hector hat für die Reise einen Feuerwehrwagen organisiert. Man fragt sich, ob diese Szene den Film Chuck & Larry inspiriert hat. Gabriella ist mal wieder auf ner Kreuzfahrt und mit Lloyds Flugzeug erreichen sie den Dampfer.

Jerry gesteht Gabriella seine Liebe, es gibt den unvermeidlichen Kuss und das lahme Happy End ist perfekt.

Aber was wurde aus Nick? Der reiste nach Schweden, stieg auf einen Berg und erreichte Ingas Berghütte. Warum eine Teinehmerin des Sonnenbräunungsteams mitten auf einem verschneiten Berg wohnt, bleibt ungeklärt. Sie ist aber eh nicht zu Hause. Dafür taucht aber Coach Sonya auf und freut sich ganz doll, Nick wieder zu sehen. Leider hat sie keinen Baseballschläger dabei, aber irgendwo gibt’s da bestimmt ein Alphorn, an dem sie ihre beeindruckende Schluckkraft beweisen kann.

Ja, Jerry hat sein Happy End, für Cuba gab es bisher leider Keins, und ich befürchte, dass er uns hier noch öfter begegnen wird. Aber immerhin haben wir gelernt, dass ein Oscargewinn absolut keine Aussagekraft hat.

Urwaldabholzung für Hobbytarzane

„It’s A Jungle Out There“ – Back To School, 1986

Ja, ist es. Einer der größten Dschungel aber, ist der Urwald der schlechten Filme, der auf der ganzen Welt wuchert. Und es ist ziemlich sicher, dass er nie gerodet werden wird. Dieser Umstand stellt natürlich eine hervorragende Situation für diesen Blog dar, denn so werden die Themen wohl nie ausgehen. Schwingen wir uns also ins Abenteuer. Passend zu der Dschungelreferenz, starten wir genau dort.

GEORGE OF THE JUNGLE – George der aus dem Dschungel kam – USA – 1997 – 92 Min.

Starring: Ein Mumienjäger und ne Horde Affen

Nach nem Cartoon Opening – schließlich basiert dieser Streifen auf einer Cartoon Serie -. mit grausamen Song knallt George direkt mal vor nen Baum, wodurch der Humor hier schon mal vorgegeben ist. Anschließend erzählt irgend eine Tussi namens Ursula, was sie so im Busch erlebt. Ihr Verlobter Lyle kommt vorbei, der sich von den „besten“ Fährtensuchern hat führen lassen, um seine Zukünftige hier im Nirgendwo zu finden. Die Fährtensucher machen keinen sehr vertrauenswürdigen Eindruck und sind scheinbar nicht die hellsten Dschungelglocken in der Umgebung.

Am nächsten Tag macht man sich auf die Suche nach dem legendären weißen Affen. George knallt irgendwo anders mal wieder vor nen Baum. Die Expedition muss über ne wackelige Brücke. Weil der Verlobte diese, aus Spaß an der Freude, zum Wackeln bringt, schmiert ein Typ von der Brücke ab und fällt 4815162342 Meter in die Tiefe. Da in diesem Film laut Erzähler aber niemand stirbt, erleidet er nur ein paar Kratzer. Der Verlobte will Freundschaft mit dem Verletzten schließen, aber der macht sich über ihn lustig. Eingeschnappt latscht Lyle mit seiner Verlobten los in den Dschungel und der erste Löwe lässt nicht lange auf sich warten. Lyle knockt sich beim Fluchtversuch selbst aus. Glücklicherweise ist George zur Stelle, der, nachdem er mal wieder vor nen Baum geschwungen ist, den Löwen, äh, bekämpft, oder etwas, das so aussehen soll. Dann schwingt er sich mit der Verlobten auf dem Arm gegen den nächsten Baum, weil dieser Gag wohl niemals langweilig wird. Ursula wird dabei ausgeknockt, deshalb nimmt Jungleboy sie mit in sein Baumhaus.

Als sie dort am nächsten Tag aufwacht, trifft sie als Erstes auf Georges Affenbutler und fällt kurz darauf wieder in Ohnmacht, weil dieser sie volllabert. George wundert sich über Ursulas Brüste und sein Affenfreund erklärt ihm, dass sie ein Weibchen ist. Es entsteht das bescheuertste Aufklärungsgespräch ever. Andererseits sollten Eltern vielleicht darüber nachdenken, die Aufklärung ihrer Kinder zukünftig einem Affen zu überlassen, um sich diese Peinlichkeit zu ersparen. Natürlich könnte das zu einigen unangenehmen Situationen für die Kinder führen, aber das ist ja nicht das Problem der Eltern.

Der Verlobte erzählt seinen Fremdenführern, die ihn immer noch, völlig berechtigterweise, für nen Trottel halten, dass der weiße Affe seine zukünftige Frau entführt hat und man macht sich auf die Suche nach ihr.

Ursula will zurück. George ruft seinen Hund zur Hilfe, um das Camp zu finden. Der Hund ist natürlich kein Hund, sondern ein Elefant, den George wie einen Hund aufgezogen hat. George spielt Stöckchen … nein, besser gesagt, Baumstammholen mit Hundilein, dann reitet man los. George schlägt vor, den Tukki-Tukki Vogel aufzusuchen, weil der alles weiß. Der piept halt rum und George rafft natürlich direkt, was abgeht. Ein kleiner Affe hat Probleme. Die anderen Affen lassen ihn nicht mitspielen. George rettet den Tag und inszeniert eine Szene zwischen dem kleinen Affen und einem Löwen, in der der Affe vor seinen Mitaffen wie ein Held wirkt. Dafür lassen sie ihn jetzt mitspielen, schätze ich. Man erfährt es nicht wirklich, weil es auch einfach scheißegal ist.

Die Expeditoren, oder Expedierenden, oder was auch immer, finden einen Fußabdruck im Dschungel, was aber absolut nix mit dem Rest dieses Films zu tun hat. Musste aber wohl trotzdem mal erwähnt werden. George will Ursula das Lianenschwingen beibringen und ballert natürlich wieder vor nen Baum. Anschließend fragt George seinen Affenfreund Ape, wie er Ursula in die Kiste kriegt. Der gibt ihm einige Tipps, die wohl eher nicht hilfreich sein werden, aber mal abwarten.

Lyle will eine Ansprache auf Suaheli halten und es gibt den üblichen bescheuerte Untertitel Gag. George macht sich anschließend an Ursula ran und macht sich aufgrund der Affentipps zum, nun ja, Affen eben. Ape muntert George auf, denn er hat ein Buch gefunden, in dem Anmachsprüche für Menschenweibchen stehen. Unter anderem Klassiker wie: „Entschuldigung, darf ich ihnen mal meine Leopardenfellsammlung zeigen.“ Ich kann nur jedem empfehlen, diesen Spruch mal in der Disko auszuprobieren. Erfolg garantiert, wenn man darauf achtet, ihn nur bei Frauen zu bringen, die ein Oberteil aus Kokosnussschalen tragen. Ursula ist weniger begeistert. Schließlich trägt sie ganz normale Baumwolle. George fällt aus dem Baumhaus, dann wird getanzt.

Die Buschchaoten latschen weiter durch den Dschungel. Lyle fällt in Elefantenkacke. Er hört Ursula in der Nähe und beschließt, sich ranzuschleichen, um den weißen Affen fangen zu können. Als man feststellt, dass der weiße Affe nur ein Typ im Leopardentanga ist, will Lyle ihm mit seinem Pistolenfeuerzeug Angst einjagen. Natürlich wurde vorher versehentlich das Feuerzeug mit ner echten Knarre ausgetauscht und Lyle schießt George an. Dafür landet er im Knast. Ursula bringt George nach Amerika, um ihn dort in ein Krankenhaus zu verfrachten.

Die Wilddiebe, die mit Lyle unterwegs waren, wollen den sprechenden Affen fangen. George genießt das Stadtleben und knallt vor ne Tür, weil eben kein Baum da ist. George rutscht am nächsten Tag beim Duschen auf der Seife aus und stellt sich nackt Ursulas bester Freundin vor, die beeindruckt scheint. Damit so was nicht noch mal passiert, geht man erst mal Klamotten kaufen.

Im Dschungel drehen alle durch, weil George nicht mehr da ist. Der Elefantenhund pisst ans Baumhaus.

Ursulas Mutter sieht sie mit George und macht sich sorgen um die anstehende Hochzeit mit Lyle. George sieht ne Kaffeewerbung und erhält den Eindruck, dass er mit nem guten Kaffee Ursula rumkriegen kann. Nach einer Koffeinüberdosis stellt er die Stadt auf den Kopf und rettet nem Typen auf ner Brücke das Leben. Dabei knallt er natürlich mal wieder irgendwo vor; da sich Wasser meistens, durch einen erheblichen Mangel an Bäumen auszeichnet, ist es dieses Mal ein Boot. Ursulas Mutter sieht das Spektakel, mit anschließendem Kuss von Ursula und George, im Fernsehen und ist geschockt von dem neuen Paar.

Im Dschungel krallen sich die Wilderer den sprechenden Affenbutler. Tukki-Tukki fliegt nach Amerika, um George zur Hilfe zu holen. Dort bringt George Ursula gerade den Dschungelruf bei. Kurz darauf stellt Ursula ihren Eltern den Mann aus dem Dschungel vor. Während ihr Vater sich verständnisvoll zeigt, glaubt Mutter, dass sich ihre Tochter einen Dschungelvirus eingefangen hat. George schwingt mal wieder. In diesem Fall durch die vorbereitete Hochzeitstorte und vor einen Van. Ursulas Freundinnen finden George trotzdem voll scharf. Mutter Beatrice labert George die Idee, mit ihrer Tochter zusammen zu sein, aus, weil sie ihn absolut zum kotzen findet. Am Abend erreicht Tukki-Tukki endlich George und berichtet von Apes Entführung. George macht sich sofort auf, seinen Affenfreund zu retten.

Ursula erfährt davon, dass ihre Mutter George vollgeschwallt hat. Ursula stellt fest, dass sie George liebt und fliegt, fährt, schwimmt, oder was auch immer, ihm hinterher. George kommt derweil in seiner Heimat an. Um schneller laufen zu können, hat er sich aus der Stadt ein Paar Nike Air mitgebracht. An anderer Stelle quatscht Ape seine Entführer zu. Kurz darauf landen sie wieder am Baumhaus, weil sie im Kreis gelaufen sind. Angepisst legen sie sich mit dem Erzähler an, der sich mit ein paar unlustigen Spielchen rächt, wie ihre Stimmen zu pitchen, oder schnell vorzuspulen. George kommt vorbei und kriegt von den Entführern vors Maul. Er kann das Blatt aber wenden, weil Ape ihm empfiehlt, auf die Genfer Konvention zu scheißen. Die Wilderer haben aber Plan B und fangen an Junglegeorge zu kitzeln. Die Tiere des Dschungels eilen zur Hilfe. Ursula kommt auch noch angeschwungen und ballert selbstverständlich vor den nächsten Baum.

Lyle taucht wieder auf, denn er ist aus dem Knast geflohen, hat sich einer Sekte angeschlossen und die Priesterweihe erlangt. Er schnappt sich natürlich Ursula und will sie gegen ihren Willen heiraten. George stellt einen Hilfstrupp aus Affen zusammen. Die Wilderer und Lyles Söldner landen im Käfig und der Elefant hebt das Bein. Denkt euch den Rest …

Lyle und Ursula erreichen eine Höhle, fallen in ein Loch, landen auf ner Wasserrutsche und im Meer, wo ein Schlauchboot wartet. George schwingt hinterher. Lyle startet mit der Vermählung auf dem Schlauchboot, wird aber von heftigen Stromschnellen unterbrochen. George ist am Start und bringt den größten Schwung aller Zeiten, um Ursula zu retten. Um genau zu sein, fliegt er so heftig vor nen Baum, dass dieser umkippt und über dem Fluss liegen bleibt. George zieht Ursula auf den Baumstamm. Lyle fährt weiter in eine dunkle Höhle, wo er sich versehentlich mit einem Affen verheiratet, den er für Ursula hält. Es wurde in dem Film öfters erwähnt, dass der Typ ein Trottel ist, aber damit hat sich dieser Eindruck wohl endgültig bestätigt. Obwohl niemand diese Bestätigung brauchte. Es folgt die Hochzeit zwischen George und Ursula, viel Getanze und das Ende, mit Blick in die Zukunft, inklusive Georges Sohn, der vor nen Ast rennt.

Bevor es dann endlich komplett vorbei ist, zeigt man noch schnell, was Ape jetzt eigentlich macht. Er hat seine eigene Show als Sänger in Las Vegas, ist doch klar. Mit My Way, gesungen vom Affen höchstpersönlich, endet das Debakel dann auch endlich.

Tja, man muss ja fairerweise sagen, dass ein Cartoon, in dem der Hauptcharakter ständig vor Bäume knallt, funktionieren kann. Hey, der Kojote fällt auch seit 40 Jahren von Klippen und es ist lustig. In einem richtigen Film, äh, nicht so wirklich. Aber immerhin haben wir gelernt, dass man mit Elefantenurin problemlos ein Baumhaus fluten kann.