Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Indiana Jones

Schlecht kopierte Magie

„Hey, it’s a kind of magic! “ – Highlander, 1986

Ja. Heute wird es magisch, denn nach dem großen Erfolg der Harry Potter Filme, beschlossen einige schlaue Typen, dass man von diesem Erfolg auch ein Stück abhaben will und produzierten einen eigenen Magiefilm, mit einem Elfjährigen, der, nun ja, halt auch zaubern kann.

THE MYSTICAL ADVENTURES OF BILLY OWENS – Canada – 2008 – 83 Min.

Starring: Sam Hell und niemand mit Schauspielausbildung

Wasser, Mondlicht, ein Ruderboot, Sam Hell, äh, William Thurgood und Victor Mould paddeln durch die Gegend. Ein Sturm zieht auf und William will umkehren. Victor aber nicht, denn sie haben etwas Wichtiges zu erledigen. Das muss aber verschoben werden, denn ein Wasserdrache greift das Boot an und killt Victor.

Billy (was nebenbei die Kurzform von William ist, womit wir hier schon mal zwei Charaktere mit dem gleichen Namen haben) Owens wird heute 11. Zusammen mit seinen Freunden Devon, der scheinbar gegen alles allergisch ist, was auf diesem Planeten existiert, und der Erzählerin, die ihren Namen nicht verrät, hängt er erst mal in der Schule ab. Hey, Victor ist der Geschichtslehrer. Ich dachte, der wäre tot. Ich bin schon jetzt total überfordert. Und Doppel-Hey, die Erzählerin ist voll die Streberin. Erinnert mich an jemanden, aus so ner Buchverfilmung in 8 Teilen.

Der Schulbully Curt zockt Billy seine Geburtstagskohle ab. Die Erzählerin steht dabei ständig mit Weisheiten zur Seite, auch wenn ich nicht weiß, wem das helfen soll. Nach einer Verfolgungsjagd, naja, ich nenne das mal so, aus Mangel an Alternativen, landet Billy im Laden von Thurgood.

Da Billy zufällig in dem Shop ist, kauft er einen Zauberstab. Devon und die Streberische tauchen ebenfalls auf und Mandy, wie sie heißt, erklärt die Funktionen des Pulsschlags. Meiner ist schon kurz vor 180, so spannend ist das alles. Natürlich hat sie auch noch ein paar Schlauheiten zu Zauberstäben auf Lager.

Mandy praktiziert Thai-Chi, die Jungs zocken Videospiele. Billy testet seinen Zauberstab aus und zaubert einen gelben Lichtstrahl, oder einen gelben Ball, oder was auch immer. Die Party ist in vollem Gange, mit anderen Worten: Es gibt Kuchen und Devon pennt bei Billy. Mandy ist nicht da, weil, äh, Thai-Chi? Das Buch Unnützes Wissen für Fortgeschrittene lesen? Ihren Eltern mit ihren Weisheiten auf den Sack gehen? Man weiß es nicht genau.

Morgens geht man zurück zu Thurgoods Laden, aber der hat geschlossen. Billy will Mandy seine Zauberkünste demonstrieren und versagt völlig. Ist ja auch klar, hat nämlich das Zauberwort vergessen. Mit dem Wort Bitte öffnet sich die Tür zum Laden. Thurgood erzählt was abgeht und bringt den Blagen das Zaubern bei. Nicht wirklich schwer, denn man muss einfach mit dem Zauberstab Wörter in die Luft schreiben, oder komische Zeichen kritzeln, dann läuft das.

Auf dem Weg zur Bücherei treffen sie Curt, der Billy am Montag die Fresse polieren will. Das kann also noch warten. An einem Steinzeitcomputer entdecken sie den Namen Victor Mould, also ihr Geschichtslehrer. Sie lassen sich in der Bibliothek einsperren , um noch mehr zu erfahren. Glücklicherweise gehen mit dem Zauberwort alle Türen auf.

Die Gang schleicht zwischen den Bücherregalen umher und finden irgend ein Buch mit Hieroglyphen. Sie sehen ein Gespräch zwischen William und Victor, der seine Kräfte durch Hass verloren hat, oder so was. Der taucht dann mit Curt in der Bücherei auf und erklärt, dass die Zahl 11 eine Masternumber ist, und da Billy am 11.11. 11 geworden ist, ist er irgendwie special. Die Gang kann entkommen, als der Nachtwächter auftaucht.

Die Jungs schmieden einen Plan gegen Curt, der folgendermaßen aussieht: Wegrennen. Und falls sie zu nahe kommen, schneller rennen. Einfallsreich.

Sportunterricht. Äh, aufregend. Curt verfolgt Billy durch die Sporthalle und den Rest der Schule. Victor ist auch zur Stelle und sucht nach einer Karte. Irgendeine Tussi beamt sich in den Raum und sagt Victor, dass er aufhören soll, rumzuzaubern. Irgendwie ist hier scheinbar jeder magisch begabt.

Wlliam und die Beamtussi labern rum und gucken sich den Mond an. Montag soll wohl alles scheiße werden, was William im Mond deutet.

FEUER! Thurgoods Shop fackelt ab. Die Kids retten ihn aus dem Laden. Am nächsten Morgen stellen sie fest, dass Billys Vater, der übrigens William heißt, womit wir bei drei Williams in einem Film sind – hat Arthur Spooner das Drehbuch geschrieben? – den Schlüssel zur Karte hat. Äh, ja, fragt nicht. Es stellt sich heraus, dass Billys Eltern Magier sind und Billy muss die Stadt retten, weil … sonst ist sie halt im Arsch. Sie schicken Billy zum Phönix, der ihm mit der letzten Aufgabe helfen soll.

Thurgoods Shop ist wieder intakt, weil magisch und so. Thurgood beamt die Kids in einen Wald, wo Yoda sie erwartet. Naja, es ist nicht wirklich Yoda, aber ich habe keine Ahnung, was das Ding darstellen soll. Der gibt ein paar Tipps und die Blagen rennen durch den Wald. Victor und Curt sind selbstverständlich auch da.

Die Kids können durch ein Portal zurück zu Thurgood fliehen, der ihnen sein Boot leiht, um über den Fluss zu rudern. Sie erreichen eine Höhle und latschen minutenlang durch die Dunkelheit. Sie finden ein Schwert bei einem toten Ritter. Mandy fällt in ein Loch, weil sie alles weiß, nur nicht, dass man im Dunklen vorsichtig sein muss. Die Jungs klettern runter und puzzeln eine Tür offen.

Der tote Ritter erwacht zum Leben und teleportiert sich zu den Kids. Er schlägt vor, dass Billy und seine Freunde diesen Ort verlassen, aber Devon erschlägt den Untoten mit dem Schwert.

Victor kommt mal wieder vorbei und will das Zepter haben, dass der Untote verloren hat. Da Billy nicht bereit ist, das Zepter abzugeben, lässt Victor Steine von der Decke regnen. Spielt aber keine Rolle, denn die Kids latschen einfach weiter.

Der Wasserdrache ist am Start und wird nach drei Sekunden erledigt. Wer braucht schon nen Showdown?

Zum Schluss steht das große Treffen der Magier an. Billys Eltern bringen die Karte mit. Woher sie die haben, weiß kein Mensch.

Curt kriecht durch die Höhle und findet das Zepter, oder irgendwas leuchtendes und … to be continued? Ach du scheiße! Der Crap hier hat tatsächlich eine Fortsetzung!

BILLY OWENS AND THE SECRET OF THE RUNES – Canada – 2010 – 81 Min.

Immerhin ist der Müll schon mal zwei Minuten kürzer, was die Qualen, die man beim Ansehen erleiden muss, zumindest minimal einschränkt.

Sommerferien! Yay! William Thurgood, mit neuem Haarschnitt, bringt den Kids etwas über Selbstlosigkeit bei. Mandy hat natürlich voll den Plan davon und muss ganz dringend ihren Senf dazu geben. Dann erzählt Thurgood was von weißer und schwarzer Magie und pennt fast ein. Als die Blagen weg sind, passiert genau das.

Die Gang baut ein Baumhaus und … nix.

Am Abend geht es mit Billys Eltern auf die Kirmes und die Blagen bescheißen beim Ringewerfen und Mandy gewinnt eine Halskette. Curt hängt natürlich auch auf dem Rummel rum und kriegt sich mal wieder mit Billy in die Haare. Mehr passiert aber erst mal nicht. Nach unfassbar aufregenden Karusselfahrten, droht eine Gondel im Riesenrad zu fallen, aber Billy, der mit seinem Zauberstab den Tag retten könnte … macht gar nix. In einer todesmutigen Rettungsaktion, eilt der Riesenradbesitzer zur Hilfe, und … schraubt eine Schraube fest. Meine Fresse, diese Dramatik ist kaum zu ertragen.

Thurgood pennt immer noch. Die Kids versuchen ihn zu wecken, aber William hat einen festen Schlaf. Billys Mutter kommt zufällig vorbei und nimmt Thurgood mit nach Hause. Vorher fährt noch seine Seele, oder seine Magie, oder sein Verstand, oder was auch immer, in Mandys Kette.

Diese Kette stellt sich als Schlüssel zum Zepter heraus. Und wenn sie erfolgreich sind, in was weiß ich, worum es hier eigentlich geht, fährt Thurgoods Seele zum Mond, oder so.

Mandy und Cousine Danny reiten. Billys angewachsener Zauberstab verändert seine Konsistenz bei Dannys Anblick. Devon bleibt bei Danny, um ihr beim Pferdeputzen, und eventuellem anderem Geschrubbe zu helfen, ähem, Mandy und Billy latschen zum Baumhaus. Da zaubern sie rum, um ihre tolle Wohnung zu tarnen. Devon und Danny, die, aus irgendeinem Grund, ein Wiesel dabei hat, kommen vorbei und die Vierergruppe labert minutenlange Kacke, die zu absolut gar nix führt.

Thurgood erscheint aus Mandys Kette und quatscht irgendwelchen Quark, der uns genau so weiter bringt, wie das minutenlange Gequatsche vor, äh, ein paar Minuten.

Billys Mutter bezweifelt, ob ihr Sohn beriet ist, das Kaff zu retten, in dem sie wohnen. Gwendolyn – keine Ahnung wer das ist, ich glaube die Schulrektorin – erklärt irgendwas, Thurgood taucht auch noch mal auf und labert weiteren Scheiß über das Zepter und den Schatz und Bla. Gwen gibt der Gruppe Schutzhalsketten, oder sowas in der Art. Man muss sich das alles selbst zusammenbasteln, denn erklärt wird hier ja nix.

Nachts im Baumhaus. Palaver ohne Sinn Teil 42. Wölfe heulen. Danny ist nicht überzeugt von dem ganzen Quark, aber Mandy überredet sie, mit in die dunkle Todeshöhle aus Teil 1 zu kommen.

Gelatsche durch die dunkle Höhle. Sackgasse. Devon will helfen, aber Mandy meint, er baut nur Scheiße, und soll sich lieber an die Wand stellen. Das tut Devon und man kopiert knallhart den Tempel des Todes Gag, in dem Short Round sich an die Wand lehnt und einen Schalter auslöst, der eine Tür öffnet. Devon fällt durch die Wand ins Wasser. Alle anderen springen hinterher.

WASSERDRACHE IS BACK FOR ACTION! Oder auch nicht. Danny bequatscht das Vieh, denn sie ist die Drachenpflüsterin, damit es ruhig bleibt und Billy zaubert den Drachen einfach weg.

Man kommt in die Kammer der gefolterten Seelen. Klingt gut. Ich erwarte gar nix. Aber ich kriege mehr, als ich erwartet habe, denn in der Kammer fliegen die Geister von toten Fischen rum, oder was auch immer das darstellen soll. Billy zaubert ein Gerüst, über das Danny das Zepter erreichen kann. Und dann …

… ist man wieder draußen. Bloß keine zu große Spannung aufkommen lassen. Was sagt es eigentlich über mich aus, dass ich das Gefühl habe, dass Mandys Brüste von Szene zu Szene größer werden? Vielleicht magische Brüste, wer weiß. Anyway, irgendein Vieh verfolgt irgendwelche Kinder durch den Wald. Die Gang versteckt sich. Curt und Victor sind auch im Busch. Victor hat wohl seinen Frisörtermin verpasst, oder er hat magische Haare. Der Riesenradfritze ist auch dabei.

Sie kommen an dem getarnten Baumhaus an, aber Victor, Übermagier der er ist, weiß natürlich was abgeht. Thurgood ist wieder da und macht klar, dass der Kampf gegen Victor nicht leicht wird. Danke für die Info, William. Außerdem erklärt er, dass sie ihre magischen Fähigkeiten opfern müssen, wenn sie ihre Mission erfolgreich beenden wollen. Na, hoffentlich passiert das bald.

Der große Kampf gegen Victor steht an, während Devon mit nem Vogel kämpft. Victor und Billy beschießen sich mit Glitzersternen, wie die Glücksbärchis. Der Vogel klaut das Zepter, Billy fällt aus dem Baumhaus, aber da er der King of Magic ist, kann er fliegen wie Peter Pan. Also fliegt er hinter dem Raben her und holt das Zepter zurück.

Cut und man ist am Fluss. Was mit Victor und dem Riesenradtypen ist, bleibt verborgen. Durch den Wald, Speere fliegen, Pfeile sausen durch die Luft, kein Mensch weiß, wer die Verfolger sind, aber Hauptsache, die Vier können mal wieder vor etwas wegrennen.

Curts Kopf schwebt in der Luft und droht damit, die Gang zu erledigen. Am meisten freut er sich darüber, dass sie in SEINEM Wald sind. Curt besitzt Ländereien? Ist bestimmt reich. Kein Wunder, dass er so ein Arsch ist.

Nach Stunden im Wald, in denen nicht das Geringste passiert, ist Devon verschwunden. Oder auch nicht, denn er kommt aus einem Busch gelatscht. Man, kann dem Drehbuchautor vielleicht mal irgendjemand etwas über Spannung, Dramatik, oder einfach über das Geschichten schreiben an sich erklären?

Man erreicht einen alten Leuchtturm. Laber, laber, palaver, quatsch, quatsch, bla, Mandy schreibt einen Schutzzauber an die Wand, aber Curt ist schon drin und er hat ein Schwert dabei. Auf dem Leuchtturm, äh, was wollen die eigentlich da? Scheinbar gar nix, denn Billy zaubert ein Seil, an dem alle runterklettern können. Devon hält Curt auf, und liefert sich mit ihm den grandiosesten Schwertkampf seit, naja, dem Kampf gegen den untoten Ritter in Teil 1. Danny kann das nicht mit ansehen und schießt Curt mit einem Super-Stern-Stoß vom Leuchtturm.

Uh, Möwen. Am Strand verbindet Billy das Zepter mit dem Zauberstab und Thurgood erscheint. Nach einigen schlauen Sprüchen von den Blagen, die alle was gelernt haben, was ich mir nun mal gar nicht erklären kann, denn gelernt hab ich hier nix, geben sie ihre Kräfte auf, und Thurgood verabschiedet sich. So long, and thanks for all the fishghosts.

Aber in einer großartigen Fügung des Schicksals taucht Thurgood doch wieder auf und alle freuen sich ihres, von jetzt an, nicht magischen Lebens.

Kein … to be continued? Danke dafür. Zum Schluss gibt es noch ein paar unlustige Outtakes, was zumindest meine Theorie, dass hier alles in einem Take runter gedreht wurde, widerlegt. Also doch was gelernt.

Werbeanzeigen

Treffer, versenkt! – Filme für den Meeresgrund – Auswertung

„Luca Brasi sleeps with the fishes“ – The Godfather, 1972

Und auch einige Filme würden wir gerne bei den Fischen sehen. Hier also die Auswertung für die Filme für den Meeresgrund:

Neben mir haben noch 10 weitere Blogger teilgenommen. Danke erst mal dafür.

Insgesamt wurden 101 Filme genannt. Schöne Zahl. Die macht aber auch direkt klar, dass es nur wenige Mehrfachnennungen gab. Trotzdem haben wir einen Sieger (oder Verlierer; Ansichtssache). Dazu aber gleich mehr.

Erst mal ein paar Zahlen:

Insgesamt finden sich 31 Fortsetzungen in der Liste, was wohl bedeutet, dass die Erwartungshaltung zu Fortsetzungen eher gering ist. Durchaus nachvollziehbar, schließlich wird das Original selten erreicht.

Humor spaltet die Gemüter, denn es wurden insgesamt 16 Komödien versenkt. Hier habe ich auch die Animationsfilme mit reingenommen, denn das sind ja eigentlich auch immer Komödien.

Genau so viele Nennungen haben wir bei den Science-Fiction-Filmen. Naja, ich habe Indiana Jones 4 dazu gezählt. Also für mich ist das ein Science-Fiction-Film.

Knapp hinter diesen beiden Genres kommen dann die Horrorfilme mit 13 Erwähnungen. Horrorfilme sind zwar beliebt, aber ich glaube, große Erwartungen hat man da selten. Ist ja fast alles nur der gleiche Einheitsbrei, den man da vorgesetzt kriegt.

Diverse Superhelden und Comics haben 12 Vertreter im Ozean. Beide Batman-Abschluss-Teile wurden genannt.

6 deutsche Produktionen haben es in die Liste geschafft. 4 davon mit entweder Schweiger oder Schweighöfer Beteiligung.

Bei den Darstellern dürfte Tom Cruise mit 3 Versenkungen die Führung inne haben. Cruise ist eben nicht jedermanns Sache.

Bei den Regisseuren hingegen liegt, wenig überraschend, M. Night Shyamalan vorne, mit ebenfalls 3 Strikes. Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass er immer wieder versucht, seine Filme mit einem Twist zu beenden, was aber eben schon lange nicht mehr so gut funktioniert, wie es bei seinen ersten Werken der Fall war.

Roland Emmerich hat 2 Nennungen abgestaubt. Beide für Godzilla. Keine Überraschung hier.

Überraschender ist da schon, dass Christopher Nolan, der ja bei vielen hoch im Kurs steht, ebenfalls 2 mal vertreten ist. Und nicht nur mit dem Abschluss seiner Batman-Trilogie, die ja die Filmgemeinde spaltet.

Außerdem wurden auch Quentin Tarantino, die Coens und Stanley Kubrick jeweils 1 mal genannt, obwohl die ja irgendwie Kult sind.

Die Fluch der Karibik Reihe brachte es auf 3 Erwähnungen. Interessant ist, dass Teil 4 nicht gennant wurde. Da hat wohl niemand mehr was Gescheites erwartet.

Star Wars und Star Trek sind ebenfalls je 2 mal vertreten. Star Wars dabei natürlich nur mit der neuen Trilogie.

Harry Potter hat es auch 2 mal in die Liste geschafft, genau so wie Indianan Jones, bei dem schockierenderweise sogar der erste Teil genannt wurde.

Beide Halloween-Remakes sind am Start und auch Mittelerde ist 2 mal dabei. Jeweils mit einem Herr Der Ringe und einem Hobbit.

So, nun aber zu den absoluten Seegurken.

Die meisten Filme wurden – wie bereits erwähnt – nur 1 mal genannt, und ich spare mir hier jetzt eine Auflistung.

Jeweils 2 Stimmen bekamen:

Sherlock Holmes mit Robert Downey jr.
300
Fluch der Karibik 3
Godzilla von Emmerich
Man Of Steel
Snowwhite & The Huntsman
Sucker Punch

Der Sieger mit 3 Stimmen ist allerdings:

MATRIX REVOLUTIONS

Neo darf also tauchen gehen.

Vielen Dank noch mal an alle, die mitgemacht haben und hütet euch vor zu tiefen Gewässern. Wer weiß, was für Filmschrott bereits da rum schwimmt.

Filme für den Meeresgrund

„Under the sea / Under the sea / Darlin‘, it’s better / Down where it’s wetter / Take it from me“ – The Little Mermaid, 1989

 

Vor gar nicht all zu langer Zeit, habe ich hier die Filme aufgelistet, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Auf einer einsamen Insel kann es teilweise sicher sehr langweilig zugehen, und da bieten Filme natürlich gute Unterhaltung. Aber es gibt auch so Streifen, bei denen ich nicht lange überlegen, und diese direkt wieder in den Ozean werfen würde, wenn sie angeschwemmt würden.

Hier also meine Filme, die in den tiefsten Tiefen der Weltmeere besser aufgehoben wären, als auf dem Festland.

Kurze Anmerkung: Es geht hier nicht um Filme, bei denen mir von vornherein klar war, dass sie der letzte Dreck sind, sondern solche, bei denen eine gewisse Erwartungshaltung vorhanden war, die dann bitter enttäuscht wurde.

1. Matrix Revolutions

Ja, ich weiß. Schon Teil 2 wirkte wie ein grober Programmierfehler, aber trotzdem blieb die Hoffnung bestehen, dass man das Ganze noch irgendwie zu nem runden Abschluss bringt. Aber was man dann geboten bekam, war stupides Rumgeballer in einer dunklen Höhle, und sonst eigentlich nix. Vom Ende selbst will ich gar nicht erst anfangen. Warum führt man erst Krieg, wenn man am Ende mit einem einfachen »Ey, kommt. Lasst uns doch Freunde sein.« alles innerhalb von ein paar Sekunden regeln kann?

2. Jurassic Park 3

Auch hier war die erste Fortsetzung natürlich schon nicht mehr das Gelbe vom Brontosaurusei, aber was man mit Teil 3 verbrochen hat, strotzt wirklich jeder Beschreibung. Handys in Dinoscheiße und Grants Raptorenflöte braucht doch wirklich kein Mensch. Und warum musste man eigentlich den T-Rex als große Bedrohung ablösen?

3. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Über Sinn und Unsinn der ganzen Neuauflagen der 80er-Jahre-Filme braucht man wohl nicht zu diskutieren. Das kann gut gehen, oder man versaut es einfach komplett. Dieser Film ist ein hervorragendes Beispiel für die zweite Variante. Fängt gut an, mit einem coolen Indy, der sich schön selbst auf die Schippe nimmt. Aber dann bombt man den Kühlschrank weg und alles geht rapide den Bach runter. Was folgt sind Tarzanlianeschwingeinlagen, Degenkämpfe auf fahrenden Jeeps, Killerameisen, und, zum Schluss, dann auch noch Aliens. Ich halte ja die alte Trilogie immer noch für eine der besten – wenn nicht sogar die beste – Filmtrilogie ever, aber hier mit hat man Indys Reputation ganz schön in den Dreck gezogen.

4. Königreich der Himmel

Im Fahrwasser der Herr der Ringe Filme, hatte ich einfach Bock auf Filme mit coolen Massenschlachten. Im Endeeffekt zog sich der Streifen aber ewig hin und die Actionszenen wirkten alle aus anderen Filmen zusammengeklaut.

5. King Kong

Die Neuverfilmung mit Jack Black, der hier durchaus beweist, dass er mehr kann, als nur sich selbst zu spielen. Mehr hatte der Film dann aber auch nicht zu bieten. Irgendwie hat mich das alles einfach nicht gepackt. Wieder mal viel zu lang und einfach langweilig.

6. Abgedreht

Noch mal Jack Black. Habe mir hier einige schöne Hommagen an alte Filmklassiker erwartet, aber letztlich gab es nur vier oder fünf davon, die mal eben innerhalb von ein paar Minuten durchgeballert wurden. Und sonst? Nichts wirklich interessantes und vor allem nichts weiter lustiges. Da war viel mehr drin.

7. In 80 Tagen um die Welt

Klar, der Film ist schon über 50 Jahre alt, aber das heißt noch lange nichts. Alleine David Niven war eigentlich immer für einen unterhaltsamen Film gut. Das hier war aber einfach nur laaaaaaaaang. Ich frage mich ja sowieso, warum sich noch niemand an eine Neuauflage des Stoffes gewagt hat. Und ich meine nicht Jackie Chan. Da müsste doch wirklich was Gutes machbar sein.

8. Star Wars Episode II

Stellvertretend für die komplette neue Trilogie, die einfach überflüssiger Schwachsinn war. Man hatte einfach das Gefühl, dass es hier nur darum geht, möglichst geile Effekte auf den Bildschirm zu zaubern. Dieser hier war das Lowlight von dem Quark.

9. Die glorreichen Sieben

Ich bin sowieso kein Western-Fan, aber wenn ein Film gut gemacht ist, ist er eben gut gemacht. Dieser hier wurde immer ziemlich gelobt und ich habe ihn erst vor ein paar Jahren erstmals gesehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass er einfach schlecht gealtert ist, aber ich fand ihn einfach völlig lahm.

10. Harry Potter und der Halbblutprinz

Für mich das zweitbeste Buch der Reihe, aber der Film der mit Abstand schlechteste. Der Fokus lag hier viel zu wenig auf der Vergangenheit von Voldemort, und statt dessen Geschichte gescheit zu erzählen, hat man hier eine grottenschlechte Komödie fabriziert, die einfach Kacke war.

Soweit mal zehn Filme von mir, die eine herbe Enttäuschung waren. Wer will, kann gerne auch mal seine Kandidaten in seinem Blog posten und dann hier verlinken. Würde mich durchaus interessieren, welche Streifen euch so enttäuscht haben, über die Jahre.