Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Die 5 Besten … Filmkreaturen

Letzte Woche war ich bei Goranas 5 Besten nicht dabei, einfach weil ichs irgendwie verpasst habe. Und Freitag hatte ich dann keine Zeit und so war das dann halt einfach nicht drin. Aber über Serien habe ich hier ja eh schon oft genug gequatscht. Guckt einfach „Shameless“ und dann habt ihr den geilsten Scheiß am Start. Heute ist das Thema ohnehin viel cooler, denn es geht um

DIE 5 BESTEN FILMKREATUREN

Wenn da der Filmschrottplatz nicht die absolut richtige Anlaufstelle ist, dann weiß ich auch nicht.

5 Die große Kralle aus „The Giant Claw“

Leider noch nicht auf dem Filmschrottplatz verewigt, aber eine Kreatur die aussieht wie der ultimative Todestruthahn muss natürlich in die Liste.

4 Die Mogwais aus „Gremlins“

Wenn man die Regeln beachtet das wohl süßeste Haustier der Welt. Wenn man sie bricht das wohl tödlichste Haustier der Welt. Ich will einen haben, auch wenn ich die Regeln sicher nicht beachten würde.

3 Xenomorphs aus „Alien“

Ich habe lange überlegt, aber sie müssen dann doch rein, weil die Viecher einfach der absolute Horrorshit sind. Sie sehen furchteinflößend aus, sie verhalten sich furchteinflößend und sie sind einfach furchteinflößend in allen Belangen.

2 Der Jellyfishman aus „Sting Of Death“

Wenn eine Killerkreatur aus einem mit Algen behangenem Taucheranzug und einem aufgeblasenen Müllbeutel besteht, sollte ziemlich klar sein, dass sie ganz weit oben in so eine Liste gehört.

1 Die Froschmutanten aus „Hell Comes To Frogtown“

Das sollte ja jetzt wirklich niemanden überraschen. Froschmutanten sind einfach die besten. Quak, ihr Affen.

HONORABLE MENTIONS: Der Pinata Dämon aus „Demon Island“, die Tremors, die Critters, Pulgasari, der Toxi Avenger, Predator

 

Mein Weihnachtswunschzettel

Weihnachten steht unmittelbar bevor. Fürchterlich, ich weiß. Aber was will man machen. Ein mal im Jahr kommt eben die Zeit der Familienstreiterei und erhöhten Selbstmordrate.

Aber es hat auch was Gutes. Man kann zu Hause rumlungern und sich vom Fernseher berieseln lassen, bis die Birne völlig weich wird. Und man kann auf tolle Geschenke hoffen, die man dann nach den Feiertagen, völlig gestresst und genervt, in der Fußgängerzone seiner Wahl umtauschen kann.

Allerdings gibt es auch ein paar Geschenke, die man nicht umtauschen würde, weil man sie schon immer haben wollte, aber niemand je daran gedacht hat, sich die Mühe zu machen mal wirklich danach zu suchen und dann doch wieder nur ein paar Socken geschenkt hat, weil es eben viel einfacher war und man ja auch gerne die doofen Gesichter der Blagen anguckt, wenn man ihnen Klamotten schenkt, von denen man weiß, dass diese ihnen scheißegal sind. (Der Preis für den längsten Satz in einem Wunschzettel dürfte damit vergeben sein)

Hier jedenfalls mein Wunschzettel. Falls ihr etwas davon findet und es mir schenken wollt, lasst euch nicht davon abhalten. Ich werde auch nichts davon umtauschen. Versprochen.

1. Mogwai

Ich bin kein großer Haustierfreund. Nicht, weil ich Tiere nicht mag, sondern weil es eben mit Arbeit verbunden ist, sich um diese zu kümmern, und ich weiß, dass ich da auf Dauer keinen Bock drauf habe. Aber es gibt da ein Wesen, bei dem ich weiß, dass ich mich an die Pflegeregeln halten würde, da ich sie auch (meistens) für mich selber anwende. Nicht nach Mitternacht füttern (okay, ich geb zu, ich halte mich nicht immer an diese Regel). Nicht dem Sonnenlicht aussetzen (Ich bin eher nachtaktiv). Nicht nass werden (naja, hin und wieder duschen muss halt sein, sonst will ja niemand mit einem rumhängen und man kann keinem seine coolen Weihnachstgeschenke unter die Nase reiben).
Außerdem: wenn schon ein Haustier, dann ein cooles, ausgefallenes. Ne Katze hat ja mittlerweile eh jeder.

2. Truhe aus intelligentem Birnbaumholz

Bei mir in der Bude herrscht ständig akuter Platzmangel. Was wäre da also besser geeignet, um dieses Problem zu lösen, als eine bodenlose Truhe, die einem zusätzlich auch noch überall hin folgt? Kann zwar auch irgendwann nerven, aber dann lass ich sie einfach mit dem Mogwai spielen, um sie abzulenken, wenn ich mich mal heimlich verpissen will. Das wird schon laufen.

3. Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“ (optional inklusive Handtuch)

Wenn ich schon ein mir folgendes Gepäckstück habe, wäre es natürlich auch nicht verkehrt, neue Reisemöglichkeiten zu erforschen. Der Reiseführer bietet da eine Hülle an Möglichkeiten. Wenn ein Handtuch dabei ist, wage ich mich vielleicht auch auf Traal und stelle mich dem gefräßigen Plapperkäfer. Was kann schon schief gehen, wenn man weiß, wo sein Handtuch ist?

4. Millenium Falke

Irgendwie muss ich ja auch nach Traal kommen. Aber wenn man schon den besten Reiseführer, das beste Haustier und den besten Gepäckträger des Universums sein eigen nennt, dann reist man selbstverständlich mit Stil durchs All. Ich würde mich in den billigsten Space-Kneipen besaufen. Würde mit Eccentrica Gallumbits einen Abend verbringen. Oder Wowbagger den Unendlich Verlängerten suchen, um zur Abwechslung mal ihn ein dummes Arschloch zu nennen. Vielleicht hol ich mir auch einen Wookie ins Schiff und höre während dem Flug den tiefgründigen Gesprächen zu, die er mit dem Mogwai führt.

5. Flux-Kompensator

Den baue ich in den Millenium Falken ein und dann steht mir wirklich alles offen. Ich könnte mir Woodstock angucken. Ich könnte am 21. Juli 1969 auf dem Mond rumlungern und abwarten, ob wirklich jemand auftaucht, oder nicht doch alles von Stanley Kubrick inszeniert war. Aber selbstverständlich würde ich nichts an der Vergangenheit ändern, denn ich weiß ja, wie wichtig es ist, vierdimensional zu denken.

Falls ihr mir was davon schenken wollt, meine Adresse steht im Impressum.

Wenn ihr wollt, postet doch auch nen Wunschzettel auf eurem Blog. Wer weiß, vielleicht werden unsere Wünsche ja doch wahr.

Nutzloses Filmwissen #15

Nachdem ich die ganze Woche mit Dinosaurier-Vergnügungsparks genervt habe, dachtet ihr bestimmt, dass es heute ein Jurassic Park Special gibt.

Aber weit gefehlt. Das wäre viel zu offensichtlich.

Stattdessen fangen wir an mit …

„Godzilla“, das Original von 1954, in dem es um ein dinosaurierähnliches Monster geht, das Tokyo in Schutt und Asche legt. Dabei sollte Godzilla urspünglich ganz anders aussehen, nämlich wie eine Mischung aus Gorilla und Wal. Daher auch der eigentliche Name Gojira, der die Worte Gorira (Gorilla) und Kujira (Wal) kombiniert. Wahrscheinlich war es aber ganz gut, dass das Design geändert wurde, wenn man bedenkt, dass der Schauspieler im Godzillakostüm durch die Hitze darin öfters mal das Bewusstsein verloren hat. Wer weiß, was passiert wäre, wenn er auch noch Gorillaarme und eine Walschwanzflosse mit sich hätte herumschleppen müssen.

Ebenfalls in einem Kostüm, läuft ein Typ in Joe Dantes leider relativ unbekanntem Film „Matinee“ durch die Gegend. Hier ist es allerdings ein Ameisenkostüm, denn in dem Streifen, der eine großartige Hommage an alte Science-Fiction-Monster-Filme ist, geht es um MANT! – Der Film im Film, in dem Ameisenmutanten angreifen. Während einer Szene des Films, der zur Zeit der großen Angst vor einem Atomkrieg spielt, sieht es aus, als wäre gerade wirklich eine Atombombe explodiert und die Leinwand würde abfackeln. Das löst eine Massenpanik aus.

Etwas ähnliches passierte auch bei einem Godzilla-Screening im Toho Theater, das im Film angegriffen wird, und einige Zuschauer dazu veranlasste, das Kino fluchtartig zu verlassen. Joe Dante spielt scheinbar auf diese Geschichte an.

Zu den bekannteren Werken von Joe Dante (der übrigens auch im Gespräch war, die Regie beim ersten „Jurassic Park“ zu übernehmen – HA! Hab ich den Film doch noch untergebracht) gehören natürlich die „Gremlins“ Filme. Das der erste Gremlins ein Erfolg war, grenzt schon fast an ein Wunder, denn obwohl er eigentlich für einen Release zu Weihnachten geplant war, wurde er in den Sommer verlegt, da Warner Bros. feststellte, dass sie keine Konkurrenz für „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ von Paramount und Columbias „Ghostbusters“ hatten. Glücklicherweise sind die Gremlins gegen diese Konkurrenz nicht völlig untergegangen und wir bekamen auch noch die Fortsetzung. Ob das nun gut oder schlecht ist, muss jeder selber wissen. Mir hat auch Teil 2 gefallen.

Eine der besseren, wenn nicht sogar die beste, Fortsetzung ist natürlich „Der Pate 2“. Francis Ford Copolla hatte eigentlich keine Lust, die Fortsetzung zu drehen, nachdem es beim ersten Teil einige Probleme mit dem Produktionsstudio gegeben hatte, und schlug stattdessen Martin Scorsese vor. Das Studio lehnte aber ab und Coppola übernahm die Regie, unter mehreren Bedingungen, die die Verfilmung einiger selbstentworfener Scripte, wie Der Dialog und Der große Gatsby, enthielten. Das Studio stimmte zu und so entstand das erste US-Sequel, mit einer Nummer im Titel: The Godfather Part II.

Das weltweit erste Filmsequel mit einer Nummer im Titel war übrigens „Quatermass 2“, ein Film aus einer Science-Fiction-Monster-Reihe, wie MANT! in Matinee.