Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Die Verurteilten

Nutzloses Filmwissen #3

Damit ihr auf dem nächsten Filmfest so richtig mit Fachwissen um euch werfen könnt, gibt es hier wieder ein paar Filmfakten:

Um wie ein Drogenjunkie rüber zu kommen, blieb Charlie Sheen für seine Szene in Ferris macht blau 48 Stunden wach. Heute macht er das genau so – und nimmt dabei Drogen. Perfekte Qualifikation für ein mögliches Remake.

Der Drogenkonsum scheint nebenbei sein Auffassungsvermögen zu beeinträchtigen, denn in 16 seiner Rollen hieß Charlie Sheen entweder Charlie oder Charles.

Charles Bronsons Rolle in Spiel mir das Lied vom Tod war ursprünglich für Clint Eastwood gedacht. Der verzichtete aber. Vielleicht kann er keine Mundharmonika spielen.

In Die Verurteilten spielt Morgan Freeman nicht nur Mundharmonika, sondern auch Baseball. Der Dreh für die Szene, in der Red den Baseball wirft, während er sich mit Andy unterhält, dauerte 9 Stunden. Freeman warf den Ball die kompletten 9 Stunden hin und her, ohne sich zu beschweren. Am nächsten Tag, tauchte er mit seinem Wurfarm in einer Schlinge am Set auf. Statt Tennisarm, Baseballarm.

Kevin Costner lehnte die Rolle als Andy Dufrane in Die Verurteilten ab, um Waterworld zu drehen. Sehr intelligente Entscheidung.

Immerhin durfte er während der Dreharbeiten in einer Villa mit eigenem Butler, Koch und Swimming Pool wohnen, während alle anderen Darsteller und Crew-Mitglieder in billigen Absteigen hausen mussten, damit Kevins Villa bezahlt werden konnte. Toller Typ, der Kevin.

Das dachte sich auch Kevin Reynolds, der den Regiestuhl abgab und meinte, dass Costner nur noch in Filmen spielen sollte, die er selber regiert, damit er immer mit seinem Lieblingsdarsteller und Lieblingsregisseur zusammenarbeiten kann. Reynolds hätte das aber wohl wissen sollen, schließlich hatte er auch schon bei Robin Hood mit Costner zusammengearbeitet. In dem auch Morgan Freeman mitspielt. Dieses Mal ohne Mundharmonika.

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Media Monday #162

Montag. Media Monday. Und los.

1. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Eine meiner liebsten Serien Supernatural steht sehr kurz davor, ihren Zenit zu überschreiten und es wird höchste Zeit, das Ganze zu beenden. Das ursprünglich geplante Ende nach Season 5 wurde ja leider vom Sender ignoriert. Jetzt sind es bereits doppelt so viele Staffeln und die Abnutzungserscheinungen machen sich doch stark bemerkbar. Immerhin habe ich die Hoffnung, dass das Ding noch einen runden Abschluss kriegt,bevor es sich völlig tot läuft.

2. Mit den Filmen der ______ als Dekade konnte ich bisher wenig anfangen, weil ______ . Ich kann eigentlich jeder Dekade etwas abgewinnen, wenn der Film gut ist.

3. Ich fände es ja toll, wenn es zu ______ neue Abenteuer und Geschichten gäbe und sei es als ______ , denn ______ . Heutzutage wird doch eh alles ausgegraben, was mal irgendwann existiert hat. Vermissen tue ich also nix.

4. Seit ich von den diesjährigen Oscarkandidaten für den besten Film so viel Gutes auf  unterschiedlichen Websites habe lesen können, drängt es mich richtiggehend, die endlich mal alle zu gucken. bis jetzt beschränkt sich das Gesehene aber auf Gravity .

5. Ich hasse CGI um des reinen Effekts willen, denn diesem computeranimierten Gedöns fehlt einfach jeglicher Charme, den es früher in Filmen noch gab, wenn man einfach eine Puppe, oder ein Kostüm benutzt hat .

6. Dieser unsägliche Zwang, englische Filmtitel mit dämlichen deutschen Untertiteln zu versehen, fand bei Journey – Das wahre Abenteuer ist die Liebe seinen Höhepunkt, weil der Verleih hier mal ganze Arbeit geleistet hat. Anstatt nämlich nur nen deutschen Untertitel drunterzuknallen, hat man vorher auch noch den englischen Titel durch einen anderen englischen Titel ersetzt. Original: Safety Not Guaranteed. Für sowas würde ich ja auch gerne bezahlt werden. Ich hätte da auch schon ein paar gute Ideen:

Jail Time –  Das wahre Abenteuer ist das Tunnel graben

Bat Night 2 – Immer schön lustig bleiben

Nottingham – Jeder Sheriff braucht nen Löffel

One Man, A Thousand Frogs – Das wahre Abenteuer ist der Harem

7. Zuletzt gelesen gesehen habe ich Lachsfischen im Jemen und das war okay , weil ganz gut halt, aber nichts weltbewegendes.

Ach ja, und den oben erwähnten Timetraveler – Das wahre Abenteuer ist der deutsche Titel und der war richtig gut, bis auf den Titel eben.