Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Mal aktuell: Blood Drive Season 01 Episode 01

Ganz überraschend bin ich über diese Serie gestolpert, die auf dem SyFy-Channel läuft und die „Mad Max“, „Death Race“ und „Cannonball Run“ in Einem sein will, glaube ich. Da kann ich natürlich nicht anders, als mir das reinzupfeifen und zu hoffen, dass es unterhaltsamer Schwachsinn wird.

The F…ing Cop

Zur Vorgeschichte, erzählt von irgendeinem zwielichtigen Typen mit zwielichtiger Stimme vor zwielichtigen Bildern: Die Welt ist im Arsch. Keine Nahrung, Ölpreise aus der Hölle, Post-Apokalypse und so. Aber für ein Rennen mit einem Preisgeld von 10.000.000 $ reicht es trotzdem noch. Der Clou: Die teilnehmenden Wagen fahren nicht mit Benzin, sondern mit Menschenblut. Na, da kann ja kaum noch was schief gehen.

Die Geschichte findet übrigens in einem imaginären 1999 statt, was wohl schon eindeutig klar macht, dass man hier absolut 80er sein will – und daran sicher scheitern wird.

Irgendeine coole, heiße Schnitte liefert sich erstmal ein Rennen mit zwei coolen, abgefuckten Arschkrampen. Der eine will sie vergewaltigen, dafür sticht sie ihm einen Dolch in die Eier und verfüttert ihn im wahrsten Sinne des Wortes an ihr Auto, indem sie ihn in den Motor schiebt. Der andere verliert nur seinen Arm. Vielleicht taucht er in Folge 7 wieder auf. Also der Typ. Der Arm ist sicher nicht mehr zu retten.

Cops vertrimmen Leute in einer Gasse. Scheinbar ist nach Jahren wieder Heroin auf den Straßen, oder so. Ermittlungen – wenn man das so nennen kann – führen zwei Cops zu einer Party voller Marilyn Manson Fans. Und wir alle wissen: Wer in den Neunzigern Marilyn Manson gehört hat, ist richtig übel drauf und läuft Amok und hat Tätowierungen und so weiter.

Julian Slink betritt die Bühne und ruft zum „Blood Drive“ auf, was die Fahrer veranlasst, ihre Autos zu füttern. Natürlich macht man dafür wieder Marilyn Manson an.

Die Cops wollen dem ganzen ein schnelles Ende bereiten.

Die Fahrer werden vorgestellt. Unter anderem sind dabei: „Fat Elvis“, „Rib Bone“ und „Clown Dick“. Uns interessiert wohl erstmal nur „Grace“, die vorhin den Vergewaltiger gemeuchelt hat. Die wird gegen ihren Willen mit dem Cop „Arthur“ in ein Team gesteckt, was wohl bedeutet, dass einer stirbt, wenn der andere drauf geht.

Der andere Cop heißt Carson und seine Vorgesetzte findet seinen Bericht über Vampirautos gar nicht geil, also muss er auf eigene Faust versuchen, Partner Arthur zu retten.

Der befreit gerade eine Gruppe von Cheerleaderinnen aus den Fängen von „Rib Bone“, der die an sein Auto verfüttern will. Wobei ich mich ja frage, warum in dieser Welt noch Cheerleader existieren, aber ich sollte wohl nicht zu sehr darüber nachdenken. Der „Gentleman“ und sein Partner der „Scholar“ kommen vorbei und reparieren die Karre von Grace. Sie versprechen, die Cheerleader am Leben zu lassen und Grace und Art fahren weiter. Der Gentleman hält sein Versprechen und schneidet den Cheerleadern nur Finger ab und Zunge raus.

Carsons Partnerin ist ein Android. Ich dachte, das wäre vielleicht erwähnenswert.

Natürlich hält die vom Scholar reparierte Karre nicht lange. Und es wird eng, denn was ich vergessen habe zu erwähnen: Wer als letzter an jeder der einzelnen Zwischenstationen des Rennens ankommt, wird um die Ecke gebracht, indem Slink die Microchips in ihrem Nacken unter Strom stellt, oder so. Dem kann man aber natürlich gut entgegensetzen, indem man einfach in der Karre rumfickt, bis man ins Ziel gekommen ist, um das Adrenalin hoch zu halten, wie in „Crank“. Fragt mich nicht, ich erzähle es nur, wie es ist.

Dann stellt sich heraus, dass Slink auch ein Android ist und irgendwie alles eine große Schleife des Konsums ist, von einer Firma namens „Heart“. Ich raffe es nicht so ganz, aber wir haben ja noch 12 Folgen vor uns. Wu-fucking-hu!